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China hat Vorwürfe der USA zurückgewiesen, wonach chinesische Hacker Computer der US-Regierung attackiert hätten: Die Beschuldigungen beschädigten das gegenseitige Vertrauen. Die USA hatten China erstmals direkt Cyber-Attacken vorgeworfen.
"Zwei Explosionen im Weißen Haus und Barack Obama ist verletzt". Diese gefälschte Eilmeldung schickten Hacker über den Twitter-Account der Nachrichtenagentur AP, den sie gekapert hatten. Die US-Märkte gingen kurz auf Talfahrt, obwohl es keinerlei Explosion gegeben hatte. Nun ermitteln FBI und Börsenaufsicht.
Nach Angriffen auf Twitter, Google und die New York Times gibt es nun Berichte über einen europaweiten und gezielten Hackerangriff auf Computersysteme von Regierungen. Die Bundesregierung soll bislang nicht Ziel der Schadsoftware namens "Mini-Duke" gewesen sein.
Die "New York Times" sieht sich Angriffen chinesischer Hacker ausgesetzt. Wie das Blatt selbst berichtet, konzentrierten sich die Angriffe auf ihren Bürochef in Schanghai, Barboza. China wies die Vorwürfe empört zurück. Auch das "Wall Street Journal" wurde nach eigenen Angaben Zielscheibe chinesischer Hacker.
Nach dem Selbstmord des Internetaktivisten Aaron Swartz hat die Hackergruppe Anonymous mehrere Server der US-Justiz angegriffen. Das Rechtssystem in den USA sieht drastische Strafen für Hacker vor. Swartz drohten mehrere Jahrzehnte Gefängnis und eine Geldstrafe von einer Million Dollar.
In seiner Anfangszeit hat der Chaos Computer Club Aufsehen erregt, indem er technische Sicherheitslücken von Konzernen und Behörden aufdeckte. Die Hacker von einst schreiben heute Gutachten für das Verfassungsgericht und wirken an neuen Gesetzen mit.