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Der US-Flugzeugbauer Boeing gibt sich trotz des Flugverbots für sein Modell "Dreamliner" optimistisch. Nach einem Gewinnrückgang im vergangenen Jahr peilt das Management für 2013 steigende Umsätze und etwa gleich viel Profit an, falls das Flugverbot keine großen Kosten verursache.
Die Ursache für die Pannen beim "Dreamliner" ist weiter unklar. Experten in den USA und Japan haben nun ihre Suche ausgeweitet. Sie nahmen das Bordaggregat und die Ladegeräte der Batterien der Boeing-Maschinen unter die Lupe, zudem bekam der Batteriehersteller Besuch von Ermittlern.
Nach einer Pannenserie bei Maschinen vom Typ "Dreamliner" stoppt der US-Flugzeugbauer Boeing alle geplanten Auslieferungen des Modells. Erst müssten die Probleme mit den Batterien behoben werden, sagte ein Sprecher. Die US-Luftfahrtbehörde hatte bereits ein Flugverbot für alle "Dreamliner" verhängt.
Der US-Flugzeughersteller Boeing hat 2012 rund 1200 Bestellungen für kommerzielle Flieger erhalten. Laut Boeing ist das der zweithöchste Auftragseingang in der Geschichte des Unternehmens. Zudem lieferten die Amerikaner 601 Maschinen aus - Konkurrent Airbus rechnet für 2012 lediglich mit 580 Flugzeugen.