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Das Bundeskartellamt geht dem Verdacht nach, dass mehrere Energieunternehmen überhöhte Preise für Fernwärme verlangen. Die Kunden hätten nach der Entscheidung für dieses Heizsystem häufig keine Möglichkeit zu wechseln. Tochterfirmen von RWE und E.On sowie andere Versorger könnten das ausgenutzt haben.
Bei den Tarifgesprächen zwischen dem Energieversorger E.ON und den Gewerkschaften standen die Zeichen zuletzt auf Streik. Doch dann kehrten beide Seiten an den Verhandlungstisch zurück. Jetzt ist die Einigung da: Die 30.000 Beschäftigten erhalten 2,8 Prozent mehr Geld und eine Einmalzahlung.
Bei E.on wird doch nicht gestreikt - zumindest bis kommende Woche. Dann wollen Arbeitgeber und Gewerkschaften wieder verhandeln. Erst gestern waren die Ergebnisse einer Urabstimmung in dieser Woche bekanntgeworden: 90 Prozent der Gewerkschafter stimmten dabei für einen unbefristeten Arbeitskampf.
Erstmals wird bei einem Energiekonzern gestreikt. 91,4 Prozent der E.ON-Mitarbeiter haben sich in einer Urabstimmung für einen Streik ausgesprochen. Der Ausstand solle am Montag beginnen, teilten die Gewerkschaften mit. Die Verhandlungen für die rund 30.000 E.ON-Beschäftigten waren zuvor gescheitert.
Seit Jahren kämpft der größte deutsche Energiekonzern E.ON mit schwachen Börsenwerten. Doch heute war die Aktie stark gefragt und war zeitweise größter Dax-Gewinner. Dabei hatte das Unternehmen Eckdaten für 2012 und einen Ausblick für 2013 vorgelegt, die keine positive Überraschung boten.
Kaum ein Unternehmen in Deutschland leidet so stark unter der Energiewende wie E.ON. Mit dem geplanten Einstieg beim türkischen Stromkonzern Enerjisa sind die Düsseldorfer beim Ausbau ihres Auslandsgeschäfts ein Stück vorangekommen. E.ON will sich damit das Wachstum sichern, das in Deutschland wegbricht.
Der Energiekonzern E.ON will die Gaskraftwerke Irsching 3 bei Ingolstadt und Staudinger 4 nahe Hanau schließen. Die Werke rentierten sich nicht mehr, teilte Konzernchef Teyssen mit. Der Netzbetreiber Tennet wolle die Anlagen aber als Notreserve weiterbetreiben. Entsprechende Verträge stünden kurz vor der Unterzeichnung.
Der größte deutsche Energiekonzern E.ON kämpft anderthalb Jahre nach der Atomwende mit Problemen im Stromgeschäft. Trotz Zuwächsen in den ersten neun Monaten dieses Jahres stellte Vorstandschef Teyssen die Prognosen für 2013 und 2015 in Frage. Die Folge: Die Aktie des Konzerns stürzte regelrecht ab.
Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat auch bei Energiekonzernen ein Umdenken bewirkt. E.ON und RWE geben ihre Pläne zum Bau neuer Atomkraftwerke in Großbritannien auf. Das finanzielle Risiko sei zu groß, so RWE. Die Konzerne verkauften ihre britische Atom-Tochterfirma nun an Hitachi.
Die Niederlande lenken im Streit über neue Investitionen in die Anbindung von Offshore-Windparks an das deutsche Stromnetz ein. Sie wollen dem Netzanbieter Tennet erlauben, weitere Investoren in seine Projekte einzubeziehen, die die Anbindung von Offshore-Windparks in der Nordsee vorsehen.