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Im Streit um angeblich verschobenes Vermögen aus dem Reich der insolventen Drogeriekette Schlecker hat es einen Kompromiss gegeben: Der Insolvenzverwalter einigte sich mit der Unternehmerfamilie auf einen Vergleich. Demnach soll die Familie von Anton Schlecker 10,1 Millionen Euro zurückzahlen.
Einigung bei den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst: Die Gehälter der etwa 800.000 Beschäftigten der Länder steigen in diesem Jahr um 2,65 Prozent und 2014 um weitere 2,95 Prozent. Nicht geklärt wurde aber der Streit über die einheitliche Tarifbezahlung der Lehrer. Hier drohen neue Streiks.
Die Tarifgemeinschaft der Länder hat sich mit den Gewerkschaften Verdi und dbb Tarifunion geeinigt: Für etwa 800.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder gibt es in diesem und im kommenden Jahr in zwei Stufen eine Gehaltserhöhung um insgesamt 5,6 Prozent.
Mit einer weichgespülten Variante zum Leistungsschutzrecht will die schwarz-gelbe Koalition den Streit entschärfen. Kurze Textanrisse, die Internet-Suchmaschinen in ihren Ergebnislisten anzeigen, sollen lizenzfrei zitiert werden dürfen. Freitag soll der Bundestag über das umstrittene Gesetz abstimmen.
Bei den Tarifgesprächen zwischen dem Energieversorger E.ON und den Gewerkschaften standen die Zeichen zuletzt auf Streik. Doch dann kehrten beide Seiten an den Verhandlungstisch zurück. Jetzt ist die Einigung da: Die 30.000 Beschäftigten erhalten 2,8 Prozent mehr Geld und eine Einmalzahlung.
Der nächste Bundestag wird am 22. September diesen Jahres gewählt. Jedenfalls wenn Bundespräsident Gauck dem Vorschlag des Kabinetts zustimmt. Die Runde der Bundesminister beschloss außerdem eine bessere Kennzeichnung von Pfandflaschen: Einweg und Mehrweg sollen künftig besser zu unterscheiden sein.
Im Konflikt zwischen dem Sudan und dem vor eineinhalb Jahren unabhängig gewordenen Südsudan gibt es eine Annäherung. Die Präsidenten beider Staaten, al Baschir und Kiir, einigten sich in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba auf die Festlegung eines Zeitrahmens zur Lösung wichtiger Probleme.
Die US-Justiz hat das milliardenschwere Entschädigungsangebot des BP-Konzerns an Betroffene der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko im Jahr 2010 genehmigt. Ein US-Bundesrichter gab endgültig grünes Licht für die Zahlungen in Höhe von 7,8 Milliarden Dollar an Privatleute und Unternehmen.
Die Vorwürfe haben es in sich: Laut dem US-Senat soll die britische Großbank HSBC unter anderem Geldwäsche für mexikanische Drogenkartelle betrieben haben. Nun zahlt Europas größtes Geldhaus umgerechnet rund 1,5 Milliarden Euro Strafe, um den Streit mit den Behörden beizulegen.
In bis zu zehn Stufen sollen Abgeordnete künftig ihre Nebeneinkünfte offenlegen - das plant jedenfalls die Koalition, die sich in der entsprechenden Kommission durchsetzen konnte. Das Gerangel geht aber weiter - denn die Opposition fordert Transparenz bis auf den letzten Cent.