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Vor zwei Jahren wurde die Wehrpflicht ausgesetzt - seitdem kommt die Bundeswehr nicht zur Ruhe. Kleiner, moderner und schlagkräftiger sollte sie werden, erreicht ist bisher nur der Personalabbau. Christian Thiels erklärt, warum die Reform hakt.
Die Bundeswehr wird den "Euro Hawk", eine Aufklärungsdrohne so groß wie ein Passagierjet, nicht anschaffen. Das Verteidigungsministerium hat jetzt endgültig die Reißleine gezogen. Bislang wurden rund 562 Millionen Euro in das Projekt investiert.
Der Besuch der Kanzlerin bei den Bundeswehrsoldaten in Afghanistan ist auch für die Regierung dort eine Überraschung gewesen. Ein Berater von Präsident Karsai bezeichnete dies als "respektlos". Merkel gedachte am Ehrenhain der gefallenen Soldaten.
Knapp eine Woche nach dem Tod eines deutschen Elitesoldaten in Afghanistan hat Kanzlerin Merkel überraschend die deutschen Truppen besucht. Am Ehrenhain gedachte sie der gefallenen Soldaten und forderte weitere Reformen von der afghanischen Regierung.
Kanzlerin Merkel ist zu einem Truppenbesuch in Afghanistan eingetroffen. Sie landete gemeinsam mit Verteidigungsminister de Maizière im Bundeswehr-Hauptquartier in Masar-i-Scharif. Erst vor einer Woche war ein deutscher Elitesoldat von Taliban getötet worden.
Nach dem Tod eines deutschen Soldaten in Afghanistan haben sich Politiker besorgt über die Sicherheit der Bundeswehr geäußert. Die Grünen rechnen mit einer Verschlimmerung der Lage. Koalitionspolitiker warnen dagegen vor einem Strategiewechsel.
Die Lage in Afghanistan bleibt unsicher - das zeigt der Tod des Bundeswehrsoldaten. Der Vorfall ändert nichts an dem Plan der NATO, die Kampftruppen bis 2014 abzuziehen. Deutschland will sich an einer ISAF-Nachfolgemission beteiligen.
Es ist der erste tödliche Zwischenfall bei der Bundeswehr seit fast zwei Jahren: Im Norden Afghanistans ist ein Soldat der Eliteeinheit KSK getötet worden. Ein weiterer deutscher Soldat wurde verletzt. Verteidigungsminister de Maizière zeigte sich erschüttert.
Der Abzug aus Afghanistan ist eine logistische Mammutaufgabe. Fast das gesamte Material muss die Bundeswehr per Luftfracht aus Afghanistan schaffen. Der Grund ist die Korruption in Afghanistans Nachbarländern.
Die größte logistische Aufgabe in der Geschichte der Bundeswehr ist angelaufen: Tausende Container und Hunderte Fahrzeuge werden aus Afghanistan nach Deutschland geschafft - auf teurem Umweg.