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Der Flugzeughersteller Airbus hat sich einen Milliardenauftrag von Easyjet gesichert. Die Billigfluglinie kaufte 135 Maschinen vom Typ A320. Konkurrent Boeing will nun mit seinem neuen, längeren Dreamliner bei den Fluggesellschaften punkten.
Zum Auftakt der internationalen Luftfahrtmesse im französischen Le Bourget hat der europäische Flugzeugbauer Airbus mehrere Großaufträge erhalten - unter anderem für 20 Riesenjets A380. Auch dem US-Konkurrent Boeing gelangen profitable Abschlüsse.
Die konkurrierenden Flugzeugbauer Boeing und Airbus haben einen Auftrag in Milliardenhöhe erhalten. Die Fluglinie Singapore Airlines bestellte jeweils 30 Langstreckenflugzeuge bei den Unternehmen. Damit fördert die Airline auch den Bau neuer Modelle.
Den Pannen beim "Dreamliner" zum Trotz: Der US-Flugzeugbauer Boeing ist mit einem Gewinnplus ins Jahr 2013 gestartet. Im ersten Quartal verdiente der Airbus-Rivale 1,1 Milliarden US-Dollar, ein Fünftel mehr als ein Jahr zuvor. Bis Jahresende will Boeing mindestens 635 Verkehrsflugzeuge verkauft haben.
Airbus hat sich im Konkurrenzkampf mit Boeing einen Großauftrag gesichert: British Airways hat 18 Langstreckenmaschinen vom Typ Airbus A 350 bestellt. Der Wert: rund sechs Milliarden Dollar. Der Auftrag könnte neuen Schwung in das "Mini-Jumbo"-Segment bringen, das von Boeing dominiert wird.
Seit Mitte Januar hatte der "Dreamliner" wegen Batterieproblemen weltweit Startverbot, nun ist ein Ende der Zwangspause in Sicht. Die US-Flugaufsicht FAA hat die neue Konstruktion genehmigt, die künftig Brände verhindern soll. Die endgültige Rückkehr in den Liniendienst könnte nächste Woche erfolgen.
Die Entwicklungsphase der Dreamliner-Modelle 787 und 747 ist beendet. Nun braucht der amerikanische Flugzeughersteller Boeing nicht mehr so viel Personal. Bis zu 2300 Stellen will er deshalb bis zum Jahresende abbauen. Besonders betroffen sind Mitarbeiter am Standort Everett bei Seattle.
Der US-Flugzeugbauer Boeing hat einen milliardenschweren Großauftrag von Ryanair erhalten: Die Fluggesellschaft bestellte 175 Flugzeuge im Wert von rund 12,1 Milliarden Euro. Damit könne Europas größter Billigflieger künftig jedes Jahr mehr als hundert Millionen Passagiere befördern, so die Airline.
Neue Hoffnung für Boeing: Der US-Flugzeughersteller hat von der US-Flugaufsicht FAA grünes Licht für eine neue Batterie-Konstruktion beim "Dreamliner" bekommen. Jetzt stehen umfrangreiche Tests an. Die FAA zeigte sich aber zuversichtlich, dass die Probleme so beseitigt werden können.
500 Seiten ist ein Zwischenbericht der US-Flugsicherheitsbehörden zur Bostoner "Dreamliner"-Panne dick - und er sieht nur eine Ursache: die Lithium-Ionen-Batterien. Schon bei der Landung hätte sie Probleme mit Stromschwankungen gehabt. Vieles bleibt aber weiter rätselhaft.