Kommentare

Ich kann das nicht mehr hören

Dieses Jammern, Nölen, Erpressen, Drohen...

Nehmt den Briten die Entscheidung ab und schmeisst sie raus.
Die haben nicht den Euro. Also hepp.

Geht doch!

Wir brauchen keine EU-Mitglieder, die sich permanent Sonderregelungen wegen spezieller Befindlichkeiten ausmalen.

Gemach.. gemach...

Da ist viel Säbelrasseln, allerdings ohne Substanz. Grundsätzlich habe ich etwas gegen das deutsche GB-bashing, denn es ist Englands Interesse. Das haben wir in Europa demokratisch zu ertragen. Groß Britannien stellt sich unter "Europa" eine Freihandelszone vor. Nicht mehr. Viele Deutsche hingegen ersehnen sich in "Europa" eine Art Ersatznation, die diese EU allerings aufgrund der vielen selbstbewußten anderen Nationen nie kommen kann. Ein Franzose, Engländer oder Italiener wird immer zu allererst stolzer Nationalist (im friedlichen Sinne) sein, ehe er von einer Brüssel-Demokratie träumt. Wie auch immer:
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Was allerdings in der Diskussion zu kurz kommt: Premier Cameron sitzt in der innenpolitischen Falle. Will er sich innenpolitisch über Wasser halten, muss er auf "starken Mann" spielen. Spielt er diese Karte und würden die Briten mehrheitlich für den Austritt aus dieser EU entscheiden, hätte die Insel gleich das nächste Problem: Schottland würde sich sogleich von England verabschieden

Die britischen Änderungswünsche

zu europäischen Gemeinschaft mögen legitim sein, aber wieviel Extrawurst hält diese EU aus. Bereits bei den Sonderrechten für die Verteilung von Flüchtlingen reiben sich die Menschen. Ich glaube, daß weitere Sonderregelungen für die Briten Begehrlichkeiten bei anderen Partnern wecken werden, denn irgend wo befindet sich doch jedes Land in einer besonderen Situation. Wenn dann nur ein paar Wenige bleiben, die den sonderrechtlosen Kern bilden, fliegt uns das ganze Konstrukt früher oder später um die Ohren. Auch über die Probleme mit dem Euro sieht man deutlich, daß man in zu kurzer Zeit zu viel Europa wollte und die Menschen dabei nicht mitgenommen hat. Wenn wir weniger Europa für alle und damit gleiche Bedingungen für alle einführen, kann man den Briten entgegenkommen. Andernfalls müssen die Briten ihren eigenen Weg gehen.

Good luck

Man kann Cameron nur Glück wünschen. Ein Entgegenkommen hätte zwei Vorteile:
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1. Wir würden einen wichtigen, wenn nicht den wichtigsten Partner (wirtschaftlich, militärisch, demographisch etc.) in der Europäischen Union behalten.
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2. Und, noch viel wichtiger, dieser wichtige Partner könnte die von Kontinentaleuropa inzwischen vollkommen verkorkste EU (gemeinsame Währung inklusive Schuldenvergemeinschaftung, Abgabe wichtiger Kompetenzen an ein fernes Brüssel, Flüchtlingsmagnet durch Sozialleistungen, etc.) wieder auf Kurs bringen.
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Good luck, David. Wir werden es (und dich) brauchen.

Wir haben ernsthafte Probleme

mit den Grundlagen der Europäischen Union.

"Wir haben ernsthafte Probleme mit der europäischen Entwicklung, damit, dass der Euro im Moment den europäischen Markt überrollt, mit der immer enger zusammenwachsenden Union..."
zeigt das deutlich. Denn der Sinn der EU ist ein vereintes Europa, mit vollständiger Währungs- und Wirtschafts-Union. Wenn Großbritannien da etwas gegen hat, ist es grundsätzlich gegen die EU und sollte sie tatsächlich schnellstens verlassen. Die EU braucht Großbritannien und seine ständigen unbegründeten Forderungen nach Sonderrechten nicht.

"Wir haben ernsthafte Probleme ... mit den Sozialleistungen für Zuwanderer. "

Nicht nur mit den Sozialleistungen für Zuwanderer, wenn man den Statistiken zur Armutsentwicklung in Großbritannien Glauben schenken darf.

Die Zeit läuft gegen Cameron!

Es ist fraglich, ob Cameron seine Deals für mehr nationale Entscheidungskompetenzen durchsetzen kann, weil das Referendum ihm nur sehr wenig Zeit lässt.

Zudem ist die Lösung für die Probleme des Euros in mehr gemeinsamer Politik zu suchen, was Camerons Wunsch entgegenläuft. Da wird es wohl keine schnellen Beschlüsse geben.

Für den Kontinent wäre es sogar vorteilhaft, wenn UK aus der EU austritt. Es würde alle bisherigen Bevorzugungen verlieren und würde die verstärkte Integration nicht behindern können.

Ein isoliertes UK könnte die Prognosen der EU-Befürworter verifizieren. Viele gehen davon aus, dass UK nach 5 Jahren eine Neuaufnahme beantragen würde. Dann aber als nur gleichberechtigtes Land ohne Bevorzugungen und wohl auch ohne Schottland.

Man kann dem Referendum in UK entspannt zusehen, weil beide Ausgänge für EU handhabbar bleiben!

Das kennt man ja...

Als Lady Thatcher taschenschwenkend brüllte: "I want my money back!"
Cameron versucht das auch, auf seine Weise. Er versichert, er wäre ein Freund von Europa und will nur ein paar kleine Korrekturen und Reformen und damit es glaubwurdig ist, will er ein Referendum durchziehen, wo er dann erklären kann, "wir wollten ja, aber die EU hat sich nicht bewegt."
Ja es gibt in der EU eine Menge aufzuwischen. Ja, die EU hat ein Demokratie-Problem. Ja das Wirken der EZB unter dem alten Goldman-Sachs-Banker Draghi ist abenteuerlich...

... Aber, die EU sollte sich nicht schon wieder von den Briten erpressen lassen und beherzt alle Vorbereitungen abschließen, damit Großbritannien nach den Referendum möglichst zügig die EU verlässt. Und die EU sollte zügig Regeln zum Umgang mit London als Börsen- und Devisenhandelsplatz erlassen, die den Einfluss in der EU in dem Moment beschränken, wo sie austreten.

Briten

Lasst doch die Leute gehen und beendet endlich dieses in einige Europa, wo jeder sein Sueppchen kocht.

Reformen in der EU sind

Reformen in der EU sind absolut notwendig.
-
Extrawürste für einzelne absolut nicht! Gerade die Briten sollten die Philosophie des "Gleichen Rechts für Alle" am besten verstehen.

Die Briten haben recht. Ein

Die Briten haben recht. Ein Land sollte sich gut überlegen, was es davon hat in der Eu mitzumachen. Die Eu hat grosse Probleme und es bleibt schwierig soviele Völker unter einem Hut zu bringen.

I still disagree, Mr. Cameron !

.
...Groß Britannien hat doch bereits
etliche Zugeständnisse, aufgrund
derer es nicht dieselben Verpflich-
tungen hat wie jeder andere EU-
Mitgliedsstaat.

zB eigenständige Währung, Beibe-
halten des Finanz- + Börsenzen-
trums in London + was der "Kleinigkeiten" noch mehr =.

Der geneigte Leser erinnert sich:

Erst vor einigen Tagen/Wochen
las man(n)/Frau an gleicher Stelle
statements über das Ausscheiden
Groß Britanniens aus der EU.

Ah ja, Wahlkampfzeit(-en), polit.
unruhige Zeiten auf der Insel.
Mit "Wahlkampfgetöse" vermag
ich das aber nicht mehr abzutun !

Bitte, Frau BuKanzlerin:

Keine Extra-Wurst für Groß Britan-
nien !

Fast hätte ich's ja noch vergessen,
zu erwähnen:

Die Briten sind ja auch dagegen,
von den derzeit über 10.000
in Italien und Griechenland
angekommenen Afrikanern
auch nur einen Einzigen aufzu-
nehmen !

Sie wehren sich gegen die Aufteil-
ungsquote - da braucht's dann ja
auch kein "Ja" aus Berlin, Sir !

Fair play sieht anders aus !
Rosinentheorie: No, thanks!

@franiezefrfranieze

Die Briten nörgeln und wollen eine Extrawurst, ABER das ändert nichts an der Tatsache, dass die EU arg reformbedürftig ist und extrem dezentralisiert werden MUß. Europa ist ein Kontinent VIELER KULTUREN und das bedeutet auch VIELER VERSCHIEDENER SICHTWEISEN. Die EU versucht dies "glattzubügeln" damit es die Wirtschaft einfacher hat. "Die Wirtschaft" sollte aber nicht die allesentscheidende Priorität sein und abgesehen davon haben wir auch gut genug gelebt als es innerhalb der EU noch Grenzkontrollen und Zölle gab (denn solche "Unbequemlichkeiten" SCHAFFEN ARBEITSPLÄTZE).

Deshalb:
- EU-Reform DRINGEND notwendig
- britische Extrawurst ... nur gegen Gegenleistung

Die Briten müssen auf jeden Fall in der EU bleiben, damit es noch einen "Querulanten" gibt, der die Bürokraten in Brüssel zum nachdenken zwingt.

Soll Cameron ernten was er gesät hat

Die Briten haben schon einen besseren Deal als alle Anderen. Cameron darf man daher keinen Finger breit nachgeben. Soll er damit auflaufen. Außer einem entfesselten Finanzplatz hat Großbritannien der EU ohnehin nichts zu bieten.

CE... sie wollen zum Teil nicht in der EU bleiben...

Das Problem ist, das selbst den schlauen Analysten und Statistik-Freaks nicht klar ist, wie groß der Anteil derer ist, die "raus" wollen.
CAMERON hat wie ein Zauberlehrling die Lawine ins Rollen gebracht und ich gehe davon aus, das er sie nicht mehr stoppen kann. Jetzt versucht er, sich davon rein zu waschen und die EU zum Sündenbock zu machen.

Camerons Druckmittel?

Wenn die EU nicht macht was er will geht GB aus der EU?
Die EU hat ein, würde ich sagen, stärkeres Druckmittel.
Wenn GB raus geht, stimmen die Schotten noch mal über eine Unabhängigkeit ab.
Und wenn die EU sie behalten will, treten sie aus GB aus.
Wem tut es mehr weh.
Der EU, die bremsenden Engländer los zu werden oder GB, Schottland zu verlieren?
Also wie wird es kommen?
Egal was Cameron von der EU bekommt, er wird es als Fundamentale Änderung verkaufen und dass es keinen Grund mehr gäbe aufzutreten.
Wenn er sich da mal nicht verrechnet.

Können wir überhaupt ohne GB?

Das die Briten halt sehr britisch und (sorry) etwas eigen sind ist wohl kein großes Geheimnis. Das mag an der Geschichte und dem Bedeutungsverlust als ehemalige Kolonialweltmacht liegen. Eins sollte man aber nicht vergessen. GB ist in Europa der größte Finanzplayer und mit seinen, unter britischer Flagge, "kontrollierten" Steueroasen ein nicht zu unterschätzender Faktor in den Geldflüssen dieser Welt. Die Schweiz wird zZ. europäisiert und GB erhält mit einem möglichen Austritt aus der EU eine unkontrollierbare Bedeutung als Auffangbecken für alle Gewinnoptimierer und Steuervermeider. Die europäische Politik mag zwar die "große Keule" schwingen, ob aber die europäische Wirtschaft im gleichen Takt sich ihrer eigenen Möglichkeiten zur Finanzoptimierung nehmen lässt bleibt abzuwarten.
Das wissen die Briten und haben damit aus ihrer Sicht die wirklich bessere Verhandlungsposition. Besser mit als unkontrolliert ohne. Nur was haben wir als Verhandlungsmasse eigentlich zu bieten?

Da ist viel Getöse von Herrn Cameron...

aber man sollte sich einfach mal anhören, was er denn wirklich will. Wenn er Bürokratie abschaffen will, warum nicht. Wir können zudem sehen, dass die sog. Europäische Integration der letzten Jahre gründlich in die Hose gegangen ist. Wenn er dazu gute Ideen hat, her damit. Und natürlich ist der Spaltpilz € auch endlich mal unvoreingenommen anzusehen und evtl. neu zu ordnen.

Wenn er aber der Meinung ist, dass Europa für GB nur bedeutet, Rosinenpickerei zu machen und mehr Vorteile für sich und auf Kosten anderer rauszuholen, dann muss man auch mal Stop sagen.

Aber das kann man alles ganz gelassen besprechen. Und wenn er ein paar "Erfolge" für sein Referendum braucht, kann man ihm da durchaus etwas entgegenkommen und darauf vertrauen das er mit der Rabulistik der Politiker daraus etwas Großes macht. Vielleicht kann man dann auch mal was für uns rausholen, Stichwort "no spy"

Gleiches Recht für alle

Reformen sind für die EU tatsächlich dringend notwendig. Die EU hat mit ihrem aktuellen Wirken keine Zukunft. Dafür ist sie viel zu kompliziert und zu weit von den Bürgern weg. Aber was die EU definitiv nicht braucht, sind weitere Sonderrollen und Sparpakete für Großbritannien. Da haben wir schon viel zu viel Möglichkeiten und Gelder verschenkt. Damit muss endlich Schluss sein. Es müssen gleiches Recht und gleiche Pflicht für alle gelten. Also: entweder Großbritannien bringt sich vollumfänglich und bedingungslos in die EU ein oder das Land geht raus - basta.

Verwunderung

Beruflich bin ich in der Welt viel unterwegs, so auch in GB. Der Eindruck der Deutschen der Briten betreffend ist, sie seien ein in sich gekehrtes europafeindliches Völkchen. Das ist mitnichten so. GB hat große innenpolitische Probleme, die Regierung versucht permanent durch Schuldzuweisungen gen EU davon abzulenken oder diese als Begründung anzuführen.
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Den Briten ist die EU nicht egal, ein verbleib in selbiger ist mehrheitlich gewünscht (so meine Einschätzung). Richtig ist, dass denen Europa egal ist. Zudem ist GB eher konservativ eingestellt und der Wunsch nach Veränderung von außen oder auch die Abgabe von Kompetenzen steht dort nicht sonderlich hoch im Kurs. Oftmals herrscht noch der Kolonialmachtgedanke vor. Die Briten sehen sich somit selbst noch als Großmacht.
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Wie auch immer, für die EU wäre der Austritt ein schwerer Schlag, würde man doch ein globales Schwergewicht verlieren. Schwerer würde er jedoch für GB wiegen.

re CE

"abgesehen davon haben wir auch gut genug gelebt als es innerhalb der EU noch Grenzkontrollen und Zölle gab (denn solche "Unbequemlichkeiten" SCHAFFEN ARBEITSPLÄTZE)."

Man muss wohl völlig im früher-war-alles-besser befangen sein um zu glauben, mit Kleinstaaterei käme man besser zurecht im 21. Jh.

Cameron läßt sich ...

vor den Wagen der Skeptiker zwingen - er sollte sich erklären. Wenn er mit den Mehrheitsentscheidungen der EU nicht leben will, sollte er den Anstand haben sein Amt zu verlassen. Wenn dort dann ein Hardliner in Downing Street einzieht, sei es drum. Ohne England, aber mit Schottland und Irland wird es auch gehen - warum sollte für England nicht möglich sein, was für Griechenland erwogen wird.
Europa kann (vielleicht) unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklungsstände auffangen, wenn aber jemand die gemeinsame gewachsene europäische Kultur nicht aushalten will, dann kann man da vielleicht nichts machen.
Mann sollte den Engländern bis 2017 die Hand reichen, aber dabei auf den Arm aufpassen. Und man sollte die Forderungen GB sehr genau erwägen und sehen, welche der geforderten Änderungen einer Entwicklung der EU hin zur politischen Union förderlich sind.

ustdigital... ihnen scheint der Zustand Grobritaniens

nicht klar zu sein..
Großbritannien lebt vom Funktioneren von London als Finanzplatz. Die EU braucht nur Transaktionen europaischer Unternehmen an der Londoner Börse per Gesetz zu beachneiden und dann gehen die Briten baden. Machbar ist das und es werden sich ausserhalb von GB nicht viele finden, die damit ein Problem haben, aber Einige, die London und seine Stellung gern beerben würden. Es gibt selbst in den USA bereits Unternehmen der Finanzbranche, die auf das Festland umziehen wollen, falls die Briten die EU verlassen und von der EU finanztechnisch sanktioniert werden. Der Markt ist hier... Und nicht in Grossbritannien.

@AWACS

Das ändert nichts an der Tatsache dass die EU reformbedürftig ist ... und zwar SEHR!

Genauso wie man den Briten einreden kann dass sie alleine besser dran wären, kann man es ihnen auch wieder ausreden. Die Angst um die Wirtschaft (und davon hat GB ja nur noch wenige Sparten) ist recht starkes Motiv bei Wahlen.

Wenn man ein Computerprogramm schreibt, dann geht man schrittweise vor und schreibt einzelne Prozeduren die "für sich alleine funktionieren müssen". Wenn dann später sich die Anforderungen ändern, MUß man diese Prozeduren eventuell ändern. Dies passiert bei der EU NICHT. Man hängt weiter neues Gesetz an altes Gesetz an und beachtet die Auswirkungen auf die alten Gesetze nicht ein bisschen. Warum sonst hätte man die EU-Osterweiterung mit der vollen Übernahme des Schengen-Raumes und der EU-Freihandelszone machen können ... wo dann Gebiete unterschiedlichster Wirtschaftskraft und Lohnniveaus zusammengeschmissen werden?

Die EU braucht SELBSTKRITIK / QUALITÄTSKONTROLLE!

Nun muss aber mal gut sein.

Nun muss aber mal gut sein. Wenn den Briten die EU zu eng ist dann sollten sie gehen ,denn sie haben ja eine andere Währung, einen Links-Verkehr, nicht mit EU-Recht vereinbare Ansichten zu allen möglichen Themen , wollen ständig eine Extra-Wurst gebraten haben, Nein so kann es mit der EU und den Briten nicht weiter gehen.
Sollen sie doch bitte die EU verlassen und dann werden wir weiter sehen.

Die kalkulierte Extrawurst...

…in der Tat sind die britischen Extrawürste und Sonderbehandlungen für die europäische Gemeinschaft kaum noch zu ertragen und sollten eigentlich keine Aussicht auf Erfolg haben- wenn, ja wenn es bspw. Deutschland mit der Eurokanzlerin nicht gäbe.

Das Kalkül Camerons ist relativ simpel- er weiß um Merkels Credo vom Scheitern Europas, die, ob in Fragen der EU oder des € regelmäßig dieses Szenario bedient, wenn "Abspaltungstendenzen" ersichtlich werden. Während sich Franzosen und andere Nationen mit einer sich verkleinernden EU/€ anfreunden könnten, sieht Merkel immer gleich das Scheitern.

Insoweit setzt Camaron da auf die Person, von der er die meisten Zugeständnisse auf Kosten der anderen Mitglieder erwarten kann, obwohl die EU ohne GB besser zurecht käme als mit….!

Rechte und Pflichten im Solidarverband ...

Die EU ist schon lange keine reine Wirtschaftsgemeinschaft mehr, aber ein tragfestes, soldarisches kooperierendes Staatengebilde ist sie aber offenbar auch nicht, denn wenn es um die Wahrung von Vorteilen geht, sind gerade die Briten ganz weit vorne. Geht es jedoch um solidarische Pflichten innerhalb der Gemeinschaft, so scheinen DIE auf der Insel recht unbeliebt zu sein: Dann steht man in der Schlange plötzlich ganz weit hinten an und wäre am liebsten - gern auch auf Kosten aller anderen Mitglieder - von diesen Pflichten ausgenommen. Eine solidarisch geprägte Gemeinschaft funktioniert aber nur DANN dauerhaft, wenn ALLE die gleichen, ange- messenen Rechte geniessen UND sich ihren solidarischen Pflichten gegenüber denn anderen Mitgliedern nicht entziehen.

GB entzieht sich nicht nur eines Teils dieser solidarischen Pflichten und bürdet diese damit allen anderen Staaten auf, es droht sogar mit "Ausstieg" ...

WAS wäre wohl, wenn die EU-Staaten den "Spieß" mal plötzlich umdrehen ?

Der Euro überrollt Europa

Cameron: "Wir haben ernsthafte Probleme mit der europäischen Entwicklung, damit, dass der Euro im Moment den europäischen Markt überrollt, ..."

Hat Herr Cameron jetzt auch endlich gemerkt, dass der Euro fast überall in Europa gesetzliches Zahlungsmittel ist?

08:29 von Adoculos

"Dann ist die EU bald Geschichte."

Und es ist die Frage erlaubt, WER davon wohl - zumindestens über einen kurzen Zeitraum - profitieren würde ? Cui bono ?

@karwandler

CE hat recht. Die Freihandelszonen (wie die EU) machen andere Länder wirtschaftlich kaputt, da diese Länder nicht mehr konkurenzfähig gegenüber solcher Zonen sind.
Man könnte auch sagen, dass diese Drittländer vom Handel ausgeschlossen werden.
Durch die Abschaffung solcher Freihandelszonen würde es anderen Ländern wirtschaftlich deutlich besser gehen.
Es gibt auch Leute, die EU-befangen sind, um zu glauben, dass die Globalisierung und Zentralisierung von Entscheidungsprozessen den Menschen zu Gute kommt.

Finde ich Super....

von den Briten!
Endlich ist einer da der einen A...... in der Hose hat.
Das Theater in Brüssel ist in der Tat übertrieben und da muss einiges geändert werden.
Die Entscheide sind teilweise weltfremd und gehen an den Bedürfnissen der einzelnen Länder vorbei. (Staubsauger, Glühbirnen usw.)
Nur soziale Wohltaten zu verbreiten geht überhaupt nicht, wenn sie zu Lasten von dritten gehen.
Die Einwanderung in der bestehenden Form muss sich verändern und kann nicht, wie zur Zeit, unkontrolliert erfolgen.
Die EU erweist sich in diesem Fall als hilflos, weil sich jedes Land hinter dem anderen versteckt.

Sinnvoll wäre es einen

Sinnvoll wäre es einen einzigen europäischen Staat zu schaffen - mit allem Für und Wider. Es geht nicht etwas Neues zu schaffen und zugleich am Alten festzuhalten.

@07:49 von karwandler

"Man muss wohl völlig im früher-war-alles-besser befangen sein um zu glauben, mit Kleinstaaterei käme man besser zurecht im 21. Jh."
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Und man muss schon blind sein wenn man nicht sieht, dass sich Geschichte ständig wiederholt!

Gleicher unter Gleichen

ansonsten musst Du weichen !

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen!

CE...

Ich habe selbst auf die Baustellen, der EU hingewiesen... Unter anderem Demokratie-Defizite, der abenteuerliche Kurs der EZ... Aber die Briten wollen nicht wirklich die "die EU Reformieren helfen" sondern Cash und Privilegien für den Steuervermeidungs-Finanzmarkt London. Das ist nicht im Interesse der EU oder?

Da werden viele...

...Dinge zu einem Eintopf vermischt.

1. Was die Euro-Länder und deren Probleme angeht, das kann GB zunächst einmal völlig egal sein. Sie behalten ihr "Pfund". Lediglich der Wechselkurs interessiert GB - wie D ja auch.

2. Bei der EU-Erweiterung in Richtung Osten hat GB in jedem Einzelfall zugestimmt. Somit hat es auch in angemessener Weise die Konsequenzen mitzutragen. Geplante Erweiterungen kann es ja gerne verhindern, da hat es meine uneingeschränkte Zustimmung.

3. Eine Reform der EU ist überfällig, solange es wirklich zu einem Bürokratieabbau kommt. Bisher gehen die Erfahrungen in die entgegengesetzte Richtung.
Im Rahmen einer Reform einseitige Vergünstigungen zu fordern, ist keine Reform, das ist Rosinenpickerei - das ist inakzeptabel.
Eine EU ohne GB, ob das die USA freut?

Artikel mit wenig Substanz

Was Herr Cameron von sich lässt ist vergleichbar mit einer Standard Rede von Frau Merkel. Viel Gerede, alles allgemein gehalten, wenig bis keine Substanz. Also kein Grund sich jetzt aufzuregen.
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Was sicher richtig ist, entweder müssen offensichtliche Probleme in der EU besser angesprochen werden oder wenn das schon der Fall ist, besser mit der Öffentlichkeit kommuniziert werden. Während eine Gurken oder Glühbirnennorm überall wahrgenommen wird hat man das Gefühl das die EU Politiker bei echten Problemen völlig hilflos sind. Oder hilflos scheinen. Warum auch immer.

GB muss in Europa bleiben !!

als Gegengewicht gegen die Südlämder !Die Schwachen wollen nur profitieren von der EU ! GB bringt aber was ein !!!

Um ehrlich zu sein

brauchen wir den Brieten nicht den kleinsten Schritt entgegen zu kommen.
Rein nüchtern betrachtet, können sie sich einen EU-Austritt nicht leisten.
Das von Herrn Cameron so hoch gelobte Pfund existiert eigentlich nur noch als Papier und in den Köpfen der Menschen.
Auch an der Londoner Börse und in Englischen Banken wird mit Euro gearbeitet.
Sollten sie das Recht den Euro zu nutzen verlieren würde dem zu Folge also GB's Finanzmark vielleicht nichtn zusammenbrechen aber doch heftigen Schaden erleiden.
Und das sollte sich ein Land das eigentlich nur noch als internationaler Finanzplatz existiert lieber 3 mal überlegen.

re j.e.g.

"Die Freihandelszonen (wie die EU) machen andere Länder wirtschaftlich kaputt, da diese Länder nicht mehr konkurenzfähig gegenüber solcher Zonen sind."

Und hinter Zollmauern ginge es den Ländern besser? Wohl mit der Illusion, dass Mauern nur einseitig undurchlässig sind.

Ich hoffe auf Cameron

Ich hoffe, dass es Cameron gelingt die seit langem nötige Kurskorretur der EU einzuleiten. Die EU steuert auf einen sozialistischen Zentralstaat zu bei dem die Eurokraten in Brüssel letztlich alles entscheiden. Die Briten hatte schon immer die bessere Vision für die EU, nämlich so wie sie ursprünglich geplant war, als föderales Wirtschaftsbündnis zum gegenseitigen Nutzen.

re lamusica

"Und man muss schon blind sein wenn man nicht sieht, dass sich Geschichte ständig wiederholt!"

Geschichte wiederholt sich nie. Das geht gar nicht bei einem dynamischen Prozess mit unzähligen Variablen.

Wer eine Wiederholung sieht hat sie sich selbst zurechtgeschnitzt.

@tisiphone

Sie schreiben "Nehmt den Briten die Entscheidung ab und schmeisst sie raus.
Die haben nicht den Euro. Also hepp."

Was für eine intolerante Einstellung. Jedes Mitglied kann seine Vorstellung einbringen. Nicht jeder muss sich dem Einheitsbrei der Brüsseler Technokraten unterwerfen.

@AWACS um 08:05

"ustdigital... ihnen scheint der Zustand Grobritaniens
nicht klar zu sein..
Großbritannien lebt vom Funktioneren von London als Finanzplatz. Die EU braucht nur Transaktionen europaischer Unternehmen an der Londoner Börse per Gesetz zu beachneiden und dann gehen die Briten baden."
Es kann durchaus sein das mir nicht alles klar ist aber eins sollten Sie bedenken.

"Die EU braucht nur Transaktionen europaischer Unternehmen an der Londoner Börse per Gesetz zu beachneiden und dann gehen die Briten baden."

Uns Sie glauben wirklich das sich die europäischen Unternehmen per Gesetzt die Wirtschafts- und Finanzfreiheit nehmen lassen. Hier überschätzen sie die Möglichkeiten der Politik aber überdimensional. Glauben Sie wirklich das zB. VW seine über hundert Tochterfirmen nur aus organisatorischen Gründen mit "Leben erfüllt". Wo glauben Sie haben diese sich mehrheitlich eintragen lassen?

Glashaus

Es ist Wunschdenken der Glashauspolitiker, dass sich eine Mehrheit der Bewohner der einzelnen EU-Staaten als Europäer fühle. In Wahrheit fühlt sich immer noch die Masse als Angehöriger der jeweiligen Nation. Und da ist es nur folgerichtig, dass Vorgaben der EU letztlich immer als Gängelung verstanden werden. Wenn diese Vorgaben dann auch noch die elementaren Lebensbereiche berühren (TTIP, Zuwanderung, Fürsorge "Fremder" und, und, ...) ist es schnell vorbei mit der Zustimmung für eine europäische Lösung. Schnell wird nach nationaler Lösung gerufen, die es faktisch nicht gibt.
Dies ist in D nicht anders - man braucht nur dem Stammtisch zu zuhören. Selten bin ich dort; habe aber am Wochenende zufällig eine lebhafte Diskussion um die Aufnahme der Flüchtlinge aus dem Mittelmeer mitgehört; auf meine einfache Frage, ob wir die Menschen im MM ertrinken lassen sollen? erhielt ich zu meinem Erschrecken ein eindeutiges "Ja!". Realität auch bei uns - nicht einer war für die Menschen im MM.

Die letzte Chance?

Einige hier nennen es "Erpressung", was GB hier versucht - ich nenne es die letzte Chance. Die letzte Chance nämlich, die EU wieder in das zu verwandeln, was ihre Schöpfer im sinn hatten : friedliches Zusammenleben unter Wahrung der verschiedenen Kulturen und Systeme; Freihandel, Demokratie, eine "Stimme in der Welt". Was hab en wir bekommen : ein System, in dem die nationalen Parlamente praktisch kaum noch etwas zu bestimmen haben, eine "Umverteilung" von Geld und Ressourcen, ein Bürokratiemonster und ansonsten eine Währung die - von den meisten Wirtschaftswissenschaftlern bestätigt - so nicht funktionieren kann.

Ich wünsche D. Cameron viel Erfolg; er ist wohl der Einzige, der das schaffen kann. Hollande & Co wollen nur mehr Geld und ansonsten "France first" - von Griechenland mal ganz zu schweigen. Und falls er es nicht schafft, kann er beweisen, dass man in "Europa" auch ohne EU friedlich und erfolgreich zusammenleben kann. Also, Frau Merkel, nutzen Sie die Chance!

@08:59 von Demokrat1950

"Die Schwachen wollen nur profitieren von der EU ! GB bringt aber was ein !!!"
.
Aha. Ich vermute Sie meinen wirtschaftlichen Profit? Dann würde ich mich über Zahlen freuen, die belegen, dass GB "uns" (wer immer das ist - wir, Italien, die EU, ...?) wirtschaftlich etwas bringt.
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Und wenn ich mir die Wirtschaft Griechenlands mit der Deutschlands vergleiche, habe ich schon das Gefühl, dass Deutschland deutlich mehr von der EU bzw vom Euro profitiert.

Was wäre die EU ohne GB?

All´ denen hier, die voller Vorfreude auf den Ausstieg der Engländer (bisher nicht Briten, denn die Schotten wollen eigentlich bleiben) warten, sei eines gesagt: die EU wird einen (Dauer)Nörgler weniger haben, dafür viel mehr Ja-Sager, die die Bürokraten in Brüssel fröhlich schalten und walten lassen werden.

Mir graust es bei der Vorstellung, was Juncker und Co. wieder aushecken können, wenn sie nicht ab und an Steine aus London in den Weg gelegt bekommen. Ganz gleich, ob es um Zuwanderung, Sicherheitspolitik, EU-Haushalt oder Wettbewerb geht - Brüssel braucht auch Gegenwind.

Und mal ganz ehrlich! Wer in der EU ausser den Briten fordert denn sonst wirklich Reformen ein? Reformen, die längst überfällig sind! Aus Deutschland jedenfalls höre ich solche Rufe nicht!

Oder wollen sich hier alle Anti-Briten plötzlich etwa als glühende Europäer aufspielen? Hier sind einige, die in anderen Artikeln aber gewaltig über Brüssel schimpfen!!!

In or Out

Wann stellen wir die Britten eigentlich mal vor die Entscheidung ganz zu Europa zu gehören, oder die Union zu verlassen?

Die Zusammenarbeit ist von lauter Sonderregeln für das Vereinigte Königreich geprägt, und immer unter der Drohung, wenn es für uns keine Ausnahme gibt, dann gehen wir. Das ist Erpressung und Spieltheoretisch gibt es nur eine Lösung: Wir drehen den Spieß um und sagen, wenn ihr nicht wie alle anderen euch an die Regeln halten wollt, dann geht doch.

Ich schätze das die Risiken eines Austrittes für UK größer sind als für die EU.

EU? Der Wurmvorsatz der USA!

Das ewige Einfordern von Extrawürsten hat zum heutigen Stand der EU geführt: keiner weiß genau, wofür die EU eigentlich steht und aufgrund von möglichst weitgefassten Kompromissen werden jährlich Milliarden für Sonderregelungen aus dem Fenster geworfen.
Obwohl die EU für das Durchsetzen europäischer Interessen notwendig ist, um zwischen den großen Playern USA, China und Russland zu bestehen, scheinen viele EU-Staaten noch im 19. Jahrhundert der Nationalstaaten verhaftet zu sein.
Die Folge ist, dass sich Europa immer mehr zum Wurmvorsatz der USA entwickeln.

GB....

braucht in der EU niemand.

Wenn ich mir so die

Wenn ich mir so die Sonderrechte von GB anschaue,
( http://www.heute.de/grossbritannien-premier-cameron-besucht-merkel-in-be...)

dann sollten sie ganz aus der EU austreten oder alle anderen Staaten sollte auch diese Sonderrechte bekommen.

Vor allem sollten alle Staaten wieder eigene Währungen bekommen, denn solange die Staaten nicht gleiche Vorraussetzungen haben wird das mit der gemeinsamen Währung nix.

@karwandler

Sie sagten: "Man muss wohl völlig im früher-war-alles-besser befangen sein um zu glauben, mit Kleinstaaterei käme man besser zurecht im 21. Jh."

Dann entspricht also ein großes Imperium wie das Römische oder das US-amerikanische Ihrer bevorzugten Staatsgröße?

Es ist ja ihr gutes Recht, zu verhandeln

Die Briten versuchen, für sich das Beste rauszuschlagen. Das ist eine Verhandlungssache, und sei ihnen zugestanden. Herr Cameron muss sich vor seinen Leuten rechtfertigen, und man hat Erwartungen an ihn. Ich persönlich bin kein Fan dieser Sonderregelungen, auch nicht derer, die sie im Moment schon haben. Letztlich werden aber die Mitglieder der EU darüber entscheiden und gut. Ein ganz normaler Vorgang.

@ustdigital

Ich gehe davon aus, das Großbritannien bei seinem Austritt aus der EU seinen gegenwartigen Status als Finanzmacht verlieren wird. DAS werden auch Unternehmen, die stark in GB engagiert sind nicht übersehen. Bei der Deutschen Bank stehen zum Beispiel die 9000 Arbeitsplätze in der Londoner Geschäftszentrale dann zur Disposition.

Ohne die EU gibt es keinen Finanzplatz London mehr.

Viele europäische Banken werden London verlassen. Ich weiß nicht ob das für GB so gut ist. Ich würde mich freuen wenn GB sich gegen die EU entscheidet. Nur kurze Zeit danach werden sie wieder an die Tür der EU anklopfen und sind dann etwas umgänglicher und sind nicht mehr soe überheblich.

DB_EMD

Eine Organisation mit einem unsicheren Kantonisten weniger, die sich reformieren muss, aber ohne den Druck der Abzocker von der Insel.

re nonserviam

"Dann entspricht also ein großes Imperium wie das Römische oder das US-amerikanische Ihrer bevorzugten Staatsgröße?"

Lesen Sie mal genauer. Es ging um Zollgrenzen, nicht um das Aufgehen in römischen Provinzen.

@ Economist70

Wieso ist es intolerant zu sagen schmeisst die Briten raus?

Das ist ja nun nicht so, dass wir von einem EU Mitglied reden, das einmal kritisiert oder konstruktive Dialoge sucht.

Wir sprechen von einem EU Mitglied, das von Anfang an auf Sonderrechte, Sonderkonditionen und Extrawürste pochte.

Vor allem sprechen wir von einem EU Mitglied das schon mehrfach mit der "wir lassen über die EU abstimmen" Anmeldung, die EU zu Entscheidungen erpresst hat.

DAS ist intolerant.
Stellen Sie sich doch bitte für eine Minute vor, jedes Land der EU würde sich so aufführen.

Eine Entscheidung, die man nicht mag? Man droht mit Ausstieg, Abstimmung oder was weiss ich.

Die Kritikpunkte mögen zum Teil berechtigt sein. Jedoch ist Drohen und Erpressen für mich keine Art, ein Bündnis zu würdigen!

Das sind keine Methoden der Politik.
Jedenfalls für mich.

Für mich ist das Nachgeben den Briten gegenüber (wegen der Erpressungen) mit ein Grund für den Glaubwürdigkeitsverlust der EU.

Wenigstens ein Politiker der

Wenigstens ein Politiker der die Interessen seines Landes vertritt.

Herr Cameron hat 2 Züge voraus gedacht,

das ist für einen Schachspieler ärmlich, für einen Politiker auch. Den dritten Zug hat er schon nicht mehr im Griff. Wahrscheinlich muss er mit leeren Händen vor sein Wahlvolk treten, und es beschert ihm den Austritt aus der EU. Das wäre für GB aber der Gau, nicht für die EU. "I want my money back" zieht nicht mehr sondern ist eine Hypothek für Herrn Cameron.

@ cyberacquirer

Was um alles in der Welt ist den ein Wurmvorsatz???

Wenn man schon originell klingen will, dann sollte man aber darauf achten, dass man die Worte kennt, mit denen man da um sich wirft.

WurmFORTsatz heisst das Teil. Meinen hat man mir vor 50 Jahren rausgeschnippelt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Appendix_vermiformis

Gleichbehandlung

David Cameron sagte: “So funktioniere Europa. Und da habe Großbritannien, das gleiche Recht wie zum Beispiel Deutschland."
Ich glaube nicht...

Um gleiche Rechte für sich zu beanspruchen, muß man erst einmal die gleichen Pflichten erfüllen. Mir gehen die ständigen "Extrawüste" für die Briten auf den Zeiger.

Ich möchte den Spieß auch gern umdrehen und die Briten vor die Wahl stellen, die Regeln und Pflichten der EU zu akzeptieren, oder selbige zu verlassen. Ich würde ihnen keine Träne nachweinen. Good bye UK

First Class

Tja, diese Briten! Wirtschaftlich ohne "Finanzindustrie" nicht überlebensfähig, auch nicht ohne all die EU-Extrawürste, wie z.B. 1 statt 2 Milliarden Nachzahlung an die EU etc.. Wie wär´s denn, wenn die sich mal höflich und dankbar zeigen würden, statt ständig so zu tun, als seien sie das Rädchen zum Feintunen der EU?

@Wupeifu

da haben Sie nicht unrecht! Man kann über die Art und Weise wie der Herr Cameron auftritt verschnupft sein, aber das in der EU einiges schief läuft, da hat er doch nicht unrecht. Er ist doch in erster Linie mal verpflichtet die Interessen seiner Bürger zu vertreten. Im Gegensatz zu manch anderen EU Mitgliedern muss man den Briten vor allem zugestehen, dass wenn mal eine Vereinbarung getroffen wurde diese auch eingehalten wurde. Ich würde einen Austritt der Briten bedauern, weil in der EU alle verlieren würden die einen mehr die anderen weniger, die Sieger würden aber auf anderen Kontinenten sitzen!

@karwandler

Ich habe schon genau gelesen.
Sie hatten das Argument "Kleinstaaterei" gebracht.

Und ja, es ging den Ländern und den Völkern in ihren Grenzen besser. Die einzigen Profiteure der freien Wirtschaft, sind diejenigen, die frei wirtschaften können, die sogenannten (neudeutsch) Global Players.
Der Gewinn auf einer Seite ist auch immer der Verlust auf der anderen.
Diejenigen, die grenzenlos profitieren, tun es auf Kosten derer, die nicht die Macht dazu haben.
Früher schützen die Staaten ihre schutzbedürftigen Völker.
Heute sind diese Staaten süchtig nach schnellem Geld und schützen daher ihre Dealer - also die Großkapitalisten.

Dezentralisierung?

Es wird hier häufig von Dezentralisierung gesprochen! Die EU hat eine zentrale Verwaltung, deren Beamte werden jedoch aus jedem EU Mitgliedsstaat heraus gestellt, mit dem Auftrag die Interessen des eigenen Landes, mit denen der anderen in Einklang zu bringen.
.
GB hat seit Anbeginn der EU nicht verstanden oder verstehen wollen, dass die EU keine 100% Lösungen für jedes Land darstellen kann. Eine so große Staatengemeinschaft lebt von Kompromissen. Man siehe hierzu die Flüchtlingsdebatte und eine erneute Verweigerungshaltung seitens GB. Der Nationalismus ist dort stark ausgeprägt und wird von der Politik gefördert.
Ein Liberalisierung gegenüber der EU wäre wünschenswert und zielführend. Die Drohung mit einem Referendum zum Austritt aus der EU ist es jedenfalls nicht.
Vielleicht sollte sich GB auf das "U" im Kürzel "EU" besinnen.

Oh ja,

ich will auch Vorteile. Und was ist: Ich muss zahlen und habe keine Chance mich darum zu drücken.

Noch...

...MEHR kuschen vor London? Nein, danke. Ich hoffe, dass das Referendum bald stattfindet. Entweder wird den EU-Skeptikern dann der Wind aus den Segeln genommen, oder die UK lösen sich ab. Eine win-win Situation.

Würde ein Austritt der EU schaden? Sicher. Aber wir kämen auch ohne Großbritannien klar. Und auf lange Sicht mag das sogar ein Vorteil sein, wenn man den Widerstand aus London gegen Finanzreformen usw. bedenkt.

Gegenrechnen?

Vielleicht kann man das irgendwie gegenrechnen: Was sparen wir, wenn GB austritt? Und lässt sich mit dem Geld Griechenland retten?

"Weil wir nicht im Euro sind

"Weil wir nicht im Euro sind und es auch nie sein werden, brauchen wir einen Sicherheitsmechanismus, der dafür sorgt, dass die Euro-Länder unsere Interessen nicht rücksichtslos übergehen."

Heißt auch: "Ich mag nicht mitspielen, will aber der Gewinner sein."

Sorry, aber das kann mein 2jähriger besser.

Bitte! Bitte! Bitte!

um 05:33 von tisiphone

"Nehmt den Briten die Entscheidung ab und schmeisst sie raus."

Bitte! Bitte! Bitte! Tun Sie uns diesen Gefallen!

Von außerhalb der EU werden wir ein besseres Verhältnis zu den Kontinentaleuropäern haben.

Kanada hat die ständigen Schwierigkeiten mit der EU nicht.

25 Pressekonferenzen

Mir geht eine TV-Sequenz nicht aus dem Kopf: "Nach dem EU-Gipfel gab es 25 Pressekonferenzen, wo jede Regierung darstellte, was sie aus Europa herausgeholt hat."
(Mittlerweile sind es 28 Pressekonferenzen). Ja, so geht es nicht! Kennedy formulierte es zukunftsweisender: "Frage nicht, was Amerika für Dich getan hat, sondern, was Du für Amerika getan hast.": Soll sagen: Die solidarische Gemeinschaft kann mehr erreichen als gegeneinander arbeitende Einzelne.
Es ist nicht zu bestreiten, dass Herr Cameron - wie alle anderen - die Frage aufwirft, ob es mit Europa zum Besten steht. Anzumahnen, dass die Dinge nach dem vereinbarten Subsidaritäts-Prinzip entschieden werden, ist auch richtig.
Allerdings darf "das große Ganze" nicht aus dem Auge verloren gehen: Europa-weite Bewegungsfreiheit der Menschen, der Arbeit, des Kapitals und der Unternehmen. Und durch das weiterentwickeln der Zusammengerhörigkeit: Nie wieder Krieg in Europa.

Orientierungslosigkeit

Das eigentlich bedauerliche ist ja, dass Merkel zumindest nach Aussen hin wie üblich keinerlei Konzept zu haben scheint.
Die Briten möchten die europäische Integration auf Eis legen.
Aber was will Deutschland ? Welche Position vertritt Merkel ? Die einzige Konstante dieser Regierung ist zur Schau gestellte Orientierungslosigkeit. Das vor diesem Hintergrund die Europaskepsis der Bevölkerung wächst ist wohl nicht weiter erstaunlich.
Wie stellt sich Merkel eine weitere EU Intergrationspolitik vor ? Ist vielleicht ein Europa der zwei Geschwindigkeiten denkbar ? Eine weitere Integration ist mit den vielen neuen Partnern der EU, besonders in Ost-Europa, ja kaum vorstellbar. Was ist also der Plan ?
Kohl hatte schon recht, als er Merkel vorgeworfen hat, dass europäische Projekt an die Wand zu fahren. Wenn nicht absichtlich, dann durch tatenloses zusehen.

Reisende

Reisende soll man nicht aufhalten.
Die Briten haben schon viel zu viele Privilegien innerhalb der EU.

Dann soll GB endlich austreten

Ich bin es langsam leid das alle Staaten ihr eigenes Süppchen kochen wollen. Gerade GB mit seinem Geschäftsmodell "Finanzmärkte über alles" ist auch nicht ganz unschuldig an dem was abläuft.

Wenn die Briten austreten haben sie mein Verständnis für den Austritt. Allerdings möchte ich dann schon genau wissen warum? Extra-Würste haben sie ja schon genug, dem € gehören sie auch nicht an.

Der Unwillen an der EU und dem € ist aber nicht nur in GB gross, der wächst in vielen Staaten. Er wächst deswegen weil die Politik, vor allem bei uns in Deutschland, die Schere zwischen Arm und Reich erst so gross gemacht hat.

Es geht nur um das was GB besonders gut beherrscht, Finanzmärkte und Kapital. Daher ist es für mich verwunderlich das die Briten austreten wollen, ich denke das die Banken auch in EU-Europa gute Geschäfte machen. Selbst die "Deutsche Bank" hat ja ihren Hauptsitz Investment Banking denke ich in London mit, einem ihrer zwei Häuptlinge.

Schon seit jahrzehnten die

Schon seit jahrzehnten die gleiche Leier aus GB: " I want my money back" sagte Thatcher, und hat damit bei den Wählern mächtig Eindruck gemacht.
Seitdem sind die Briten ständig dabei, Verbal auf die Kacke zu hauen. GB hat seitdem schon einen Rabatt bei den EU-Beiträgen.

Ich empfand es als eine Frechheit, und lächerlich, als ich vor 2 Jahren erstmals nach London gereist bin: Passkontrolle am Flughafen bei aus- und Einreise als EU-Bürger ?!

Darüber hinaus gibt es einige sehr liberale britische Gesetzte, die sich wenig mit dem decken, was nan hierzulande als "normal" ansehen würde: Man kann sich zum Beispiel durch Wohnsitznahme in GB innerhalb vin einem Jahr entschulden ( Privatinsolvenz)
Oder eine "Limited" Gründen, also quasi eine GmbH ohne Stammkapital: alle Ltd. Sind unseriöse Firmen.
Oder Patente werden nicht annerkannt etc.
(Suchen sie mal nach Designermöbeln bei google)

Die EU bricht

immer mehr auseinander. Die fundamentalen Vertrags- und Vereinbarungsinhalte werden immer mehr aufgeweicht. Jeder will einen Sonderstatus und will dies nicht und das nicht und oben drauf kommen wir, die Unverbesserlichen und Rechthaber. Ich frage mich, wer eigentlich die wahren Dirigenten und Entscheider des EU Orchesters sind? Nach welchen Klängen tanzt eigentlich der "Brüsseler Kongress"? England "droht" mit der Volksabstimmung und in der Sache Griechenland will keiner eingestehen, das hier das Ende der Fahnenstange erreicht ist? Und oben drauf die "Schande" in der Flüchtlingsfrage und angestrebte Lösungen. Ich sage, das Experiment "Europäische Union" ist gescheitert. Es gibt nur noch eins - Dezentralisieren, die wirtschaftliche Union auf den Stand von vor 1998 zurückfahren und vor allem die Währungsunion drastisch verkleinern, wenn denn der EURO eine Gemeinschaftswährung bleiben soll.

Britisch distanziert

Die britische Sicht der EU:
"Wasch mich, aber mach mich nicht nass."

Abgeschlossen

Cameron hat innerlich schon mit der EU abgeschlossen und möchte nur noch maximal etwas heraus holen.

meron hat zuhause das Maul aufgerissen,

um wieder gewählt zu werden.

Jetzt muß er irgendetwas liefern, zu dem die Tommies bejahend nicken.

Wir können sehr gut auf GB verzichten. Diese Insel technischen Notstandes mit der Insel der glückseligen Zocker (London) braucht Europa nicht - sie behindert die Prosperität.

Bester Deal

Es gibt keine besseren Deal für GB als den totalen Austritt.

Ein Verhältnis zu der EU wie die Schweiz oder Norwegen es hat, finde ich unannehmbar.

Wer braucht den England eigentlich?

...richtig, die Finanzwirtschaft braucht England. Es liegt zuviel erwirtschaftetes EU Geld auf Banken im englischen Machtbereich, auch außerhalb der EU, das wiederum von der EU Wirtschaft benötigt wird. Hier liegt auch die Ursache des EU Problems. Die Finanzwirtschaft bestimmt weiterhin den Kurs. Sie lässt sich nicht kontrollieren, geschweige den maßregeln und regulieren. Sie ist so extrem verschachtelt und undurchsichtig, so dass es keine Transparenz gibt - wie bei den Arbeiten der Geheimdienste. England hat nur die Finanzwirtschaft als Wirtschaftsmotor. Die Abhängigkeiten sind so groß, so dass wieder Sonderregelungen getroffen werden, um die Wähler der Volksabstimmung in England "EU freudig" zu stimmen. Ich beschreibe diese Politik mittlerweile als pervers und menschenverachtend. Der EU Bürger ist nur noch Statist und Wahlvieh. Wir müssen diesen Irrsinn beenden.

Cameron interessiert nur eines

und zwar Cameron.

Um sich an der Macht zu halten bidert er sich den EU-Skeptikern an - und benutzt sie als Waffe um einen besseren Deal herauszuschlagen.
Diese Taktik kann allerdings schnell nach hinten losgehen. Denn wenn die restliche EU den Briten ihre neue Extrawurst verwehren, wird der Unmut über Europa wahrscheinlich weiter wachsen und die Skeptiker gefüttert.

Das man auf einzelne Mitglieder und eventuelle Sondersituationen Rücksicht nimmt ist zwar in Ordnung, Regeln haben aber für alle zu gelten. Was Cameron aushandeln will ist allerdings wieder eine Regelung, von der ausschließlich GB profitiert. Das ist mit Sicherheit nicht Ursprung des europäischen Gedankens.

Die EU ist nicht perfekt und muss natürlich verbessert werden. Viele Bürokratieungeheuer kamen allerdings auf Druck der Mitgliedsstaaten hin - häufig sogar von Deutschland! Hier kann man dann nicht den EU-Bürokraten die Schuld in die Schuhe schieben.

Händereiben

Das Reformierungsverlangen Camerons muss vor dem Hintergrund der jahrzehntelangen antigemeinschaftlichen/egoistischen britischen Politik gesehen werden. Reformen der EU sind in der Tat notwendig, nicht aber mit der britischen Rosinenpickerei zu verwechseln. Wenn er den anachronistischen Britenrabatt als Einlasskarte für Verhandlungen anbietet, könnte man von einem ernsthaften pro europäischen Verhandlungswillen ausgehen, aber davon sind wir weit entfernt. Den Zuspruch den Cameron von seiner deutschen Fangemeinde bekommt, ist kein Händeklatschen für eine starke Gemeinschaft, sondern mehrheitlich ein Händereiben für deren Ende.

Austritt? Ok

Was hat Großbritannien in den letzten Jahren zur EU beigetragen? Wie hat es die Gemeinschaft voran gebracht? Da fällt mir ehrlich gesagt wenig ein. Daher hat sicher auch die Mehrheit der restlichen EU-Bürger nicht viel gegen einen Austritt einzuwenden.

Britain

Dear Mr Cameron,
just do us all a favour, leave the EU and let us live in peace, we are fed up of your veiled threats, and your continuous moanings.

Yours Sincerely

Somebody who wants to live in peace and quiet

@ Europas- Bester: Nationalgefühl

Ich möchte ihrem Argument, andere Nationen hätten solch ein starkes Nationalgefühl, dass sie sich nicht weiter als Europäer denken könnten, entgegnen, dass dieses 'Identitätskonzept' zu kurz gegriffen ist.

Denken Sie doch nur mal an Deutschland. Hier hat man starke regionale/städtische Identitäten und fühlt sich ebenso als Deutscher wie etwa als Saarländer, Pfälzer, Hamburger, Berliner etc. Wieso sollte man in Zukunft sich also nicht als Baske, Spanier und Europäer vorstellen können, je nachdem, ob man sich mit Spaniern, Franzosen oder Chinesen unterhält?

Warum aufgeben?

Warum sollte man eine, wegen der globalen Lage immer wichtiger werdende Idee gemeinsam etwas bewegen zu können anstatt alleine Stimmlos in der Weite zu bleiben, aufgeben, aus dem bloßen Grund, dass es jetzt noch nicht so reibungslos läuft?

Zu England kann man nur sagen, dass sich diese Gemeinschaft, die lange Zeit im imperialen Stil gewohnt war den Ton anzugeben, erst langsam lernt kooperativ zu arbeiten. Falls es dies diesem Volk jedoch endlich mal gelingt, kann das nur gut fü die gesamte EU sein.

In einem haben die britten

In einem haben die britten recht. Europa muss neu überdacht werden.
Im Moment läuft es gerade verkehrt herum. Alle Nebensächlichkeiten werden europäisch, alles wichtige national entschieden.
Europa käme mit 4 komisaren aus: Verteidigung, Finanzen, Außenbeziehungen und soziales. Der ganze Rest kann national und regional entschieden werden.
Das ist natürlich genau das Gegenteil von dem, was die britten wollen. Aber ich bin mir sicher Europa wird auch weiterhin freundliche Beziehungen zu ihnen unterhalten, nachdem sie ausgetreten sind.

Mal so, mal andersrum

Vor 14 tagen hieß es, Abstimmung dann neuer Deal! Und jetzt, Deal und dann Abstimmung. Sind die noch normal?

Die EU steht übrigens auch

Die EU steht übrigens auch nicht ganz nackt da. Ich empfehle einen Delegierten nach Schottland zu schicken, für "eine allgemeine Beratung zur Situation"...

@ Detractor

Ich stimme ihnen da zu. Es ist natürlich ein Problem, wenn die innenpolitische Inkompetenz, die zu gravierenden sozialen Problemen in der englichen Gesellschaft geführt hat (ich erinnere nur an die London riots), auf die Politik der EU transferiert wird. Dies führt dazu, dass es nicht wirklich wenige Engländer sind, die einen regelrechten Hass auf die EU haben (sogar in den Kommentarspalten des relativ liberalen Guardian ist davon zu lesen...).
Zu hoffen bleibt, dass sich die Engländer in der Diskussion zu dem EU- referendum mal ehrlich machen, und keinen rethorisch aufregenden und abwechslungsreichen Populisten auf den Leim gehen. Denn eine konstruktive Haltung der Engländer zu Problemen in Europa, der nicht in der Schmollecke landet, wäre wünschenswert.

Politik........

Was für eine Politik? In der EU? Das was in der EU läuft ist alles, nur keine Politik. Die EU ist ein Wirtschaftsbündnis der Finanzwirtschaft und ihrer Industrie und mehr auch nicht. Ihr politisches Versagen hat sich mit der "Flüchtlingslösung durch Quotenregelung" klar aufgezeigt. Hinzu kommt der "Weltmachtstatus" der Engländer, die immer noch glauben, das England in der Welt eine große Rolle spielt. Herr Cameron hat Wahlversprechen gemacht, die eindeutig zu Lasten der europäische Union gehen und hier stehen die Menschen der restlichen EU dahinter, die das Leistungsspektrum der realen Wirtschaft erwirtschaften und nicht in den Finanztempeln in London. England ist und bleibt die soziale Armenhaus. Wenn diese Finanzwirtschaft kollabiert, gehen in Großbritannien die Lichter aus. Die Schotten haben dies erkannt und wollten deshalb auch aus der Union raus. Viele Mitglieder des Commonwealth erachten aus diesem Grund den gleichen Schritt. GB, das Spiel neigt sich dem Ende zu.

Zweieinhalb Jahre

1. Erst in zweieinhalb Jahren wird das Referendum stattfinden. Das ist eine lange Zeit.

2. Reformiert man nun bewusst nichts, um den Briten nicht entgegenzukommen?

3. "Weil wir nicht im Euro sind und es auch NIE sein werden.." (Hammond)

Why? Warum so sicher "nie"?

Kooperation und Konstruktivität @Economist

Es gibt einen kleinen Unterschied zwischen konstruktivem Verhalten sowie Mitwirkung und Erpressung zum eigenen Vorteil.... mahnen wir das (unter anderen Vorzeichen) nicht auch bei Griechenland an?

@Wupeifu

Nur Vordergründig.

@09:08 von karwandler

"Geschichte wiederholt sich nie. "
.
Das Statement ist so schön, dass muss wiederholt werden.

...nicht ganz richtig...

@Foranto:" Es liegt zuviel erwirtschaftetes EU Geld auf Banken im englischen Machtbereich, ..."

Nein. Dort liegt zu viel erzocktes Geld, ohne wirtschaftlich geschaffenen Gegenwert, Zahlen.

Im Rest der EU gibt es reichlich starke Kräfte, die auf diese 'Zahlen' nicht verzichten wollen.

"Der EU Bürger ist nur noch Statist und Wahlvieh. Wir müssen diesen Irrsinn beenden."

100% Zustimmung. Entweder bekommen wir jetzt eine echte EU mit einem starken Parlament - oder stampfen den ganzen Quatsch ein; auch wenn gerade das nicht nur der britischen Landwirtschaft sehr weh täte.

10:25 von Chief

Nun mal langsam mit den jungen Pferden.

GB hat nicht das Schengerer Abkommen unterzeichnet, ist deshalb kein "Schengen Staat", deshalb Passkontrollen, na und, Perso reicht, Visum ist auch nicht erforderlich.

Eine Limited entspricht hier einer GmbH, Unterschied es ist nur 1,-- £ Stammkapital erforderlich. Das bedeutet aber nicht dass alle Ltd unseriöse Firmen sind, Kopfschüttel....

Beim Insolventsrecht ist die Wohlverhaltungsphase wesentlich kürzer als in D., aber das ist genau so in den meisten anderen europäischen Staaten (auch in den USA) auch bei unserem Erbfreund Frankreich.
Im Gegenzug stelle ich in den Raum bei uns 6 Jahre + X ist eine viel zu lang Zeit. Denken Sie einmal an Menschen > 45-50 Jahre alt die sich überschuldet haben (das geht heutzutage schneller als Sie denken und kann wirklich fast jeden treffen).

In GB ist nicht alles schlecht, in Deutschland auch nicht alles gut.

10:59 von Foranto

"England ist und bleibt die soziale Armenhaus. Wenn diese Finanzwirtschaft kollabiert, gehen in Großbritannien die Lichter aus. Die Schotten haben dies erkannt und wollten deshalb auch aus der Union raus."

Offensichtlich doch nicht. Da war doch etwas? Ja, stimmt, dieses Referendum vor ein paar Wochen:
Wenn ich mich Recht erinnere haben die Schotten doch mehrheitlich für einen Verbleib im Vereinigten Königreich gestimmt.

Diese "Volksabstimmung" sollten alle machen

Ich bin dafür das diese "Volksabstimmung" Pflicht in allen EU Ländern gemacht wird. Wir zum Beispiel wurden ja auch überrumpelt, vor allem beim Euro.

So gesehen kann man dann doch GB als Vorbild nehmen, aber nur was eine Abstimmung anbelangt.

Das wäre sicher spannend was dabei herauskommt, wie zufrieden die Bürger Europas wirklich sind?

Bei der Gelegenheit kann man auch über TTIP und CETA abstimmen lassen. So kann man feststellen, ob es die Bürger wirklich gut finden nur? Wahlen scheinen dafür denkbar ungünstig zu sein, da spielen zu viele andere Kriterien mit rein.

Also GB, doch noch ein Vorbild in einem Punkt ;-)

11:19 von JueFie

"Ich bin dafür das diese "Volksabstimmung" Pflicht in allen EU Ländern gemacht wird."

Ja klar, ich bin sogar für eine Abstimmung bezüglich Auflösung der Deutschen Föderation, sprich zurück zur Kleinstaaterei, Grenzstation auf der Brücke von Mainz nach Wiesbaden, von Ludwigshafen nach Mannheim usw. Natürlich mit Zollstationen die hohe Zölle erheben.

Es lebe die Kleinstaaterei.

Ironie Mode off

@SydB

Ja, aber mit knapper Mehrheit und Versprechungen.... Die Wahlen in Schottland haben jetzt aufgezeigt, wie man da wirklich denkt und das man es gemerkt hat mit den "Versprechungen". Die Schotten haben sich bei ihrem Referendum hinters Licht führen lassen und es vorher nicht gemerkt......Versprechungen sind das Eine, halten das Andere und das hätten die Schotten merken müssen. Sie haben halt auch das Problem, das sie direkt an England "kleben".

re nonserviam

"Früher schützen die Staaten ihre schutzbedürftigen Völker."

Sie haben ein völlig verqueres Geschichtsbild. Wie ging es denn den schutzbedürftigen Völkern im 19. jahrhundert?

@09:06 von Economist70

"Die EU steuert auf einen sozialistischen Zentralstaat zu bei dem die Eurokraten in Brüssel letztlich alles entscheiden."
Halb war, denn nicht die Eurokraten in Brüssel entscheiden sondern die Lobbyisten die denen sagen was sie zu tun und zu lassen haben.
Diese ganze EU ist für die normalen Menschen in der EU aus dem Ruder gelaufen, es zählen nur noch die Werte der Finanz und der Wirtschaftsbosse.
"wie sie ursprünglich geplant war, als föderales Wirtschaftsbündnis zum gegenseitigen Nutzen."

Und wieder kommt der EU-Bürger nicht vor, was zeigt wer hier hinter die Fichte geführt werden soll….
Somit ist mal wieder klar für meiner einen das auch die GB Bürger cleverer sind als die Deutschen, denn ohne Druck aus der Bevölkerung würde auch der Cameron kleinbeigeben.

@ Randbemerkung

Ich befürchte, dass sie Recht haben. Nur in einer Sache möchte ich Ihnen widersprechen: der europäische Gedanke scheitert nicht.

Das Problem ist: dass man eben irgendwann auf die wenig glorreiche Idee kam EU und Europa gleichzusetzen.

Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass die EU den europäischen Gedanken durch diese Zwangsgemeinschaft, dieses Bündnis zum Nutzen der Konzerne, pervertierte.

Das Ende der EU kann dem europäischen Gedanken nur dienen.

Denn wer liebt schon den Partner in einer Zwangsehe?

11:39 von Foranto

"Ja, aber mit knapper Mehrheit und Versprechungen...."

Nun, unter "knapp" verstehe ich etwas anderes:
das Endergebnis betrug 55,3 % Nein-Stimmen und 44,7 % Ja-Stimmen bei einer Beteiligung von 84,59 %.
Klare Mehrheit die für den Verbleib stimmten.

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