Kommentare

Kein Grund zur Freude...

Knapp 12 Mio. Beschäftigte die keine Sozialabgaben leisten. Bravo. Da kann man sich aber wirklich auf die Schultern klopfen.

Bitte nicht vergessen...

...das die Anzahl der Vollzeitstellen seit jahren sinkt.

Viele der angesprochenen Stellen sind Teilzeitstellen.

Siehe zb hier :
http://www.boeckler.de/39007.htm

Ein echter Fortschritt sieht eigentlich anders aus.

Alles nur Augenwischerei und Statistikfälschung

Wieviele Jobs wurden denn in den letzten Jahren zwangsweise in viele Teilzeitjobs umgewandelt? Wieviele Arbeitnehmer müssen mehrere Jobs annehmen um über die Runden zu kommen?

Und der Gipfel ist doch, dass die Einkommen soweit gesunken sind, dass ab 2030 über40% der Rentner die Grundsicherung in Anspruch nehmen müssen!

Abseits der Propaganda also nichts Positives an diesen Meldungen.

Einwanderer als Billige Arbeitskraefte

Seit Jahren stagnieren die Realeinkommen.

Vollzeitstellen sinken und der Niedriglohnsektor boomt.

Nicht zu vergessen....Die Zahl der ALG II Empfaenger (Hartz 4) verharrt seit Jahren auf hoechstem Niveau.

Ein Skandal, dass sich die Politik vor diesem Hintergrund auch noch feiern laesst und die Medien unreflektiert in diese Jubelorgie sogar noch einsteigen!

"Erwerbsneigung" ?

Bei dieser Wortakrobatik dürfte wohl keiner der beteiligten Statistiker seine Freude gehabt haben.

Dieser neuen "Neigung" scheint man in Deutschland nämlich nicht ganz freiwillig nachzugehen.

"Wie das Statistische Bundesamt weiter berichtete, ist in Deutschland fast jeder Sechste von Armut bedroht. Das sind rund 13 Millionen Menschen. Mit 16,1 Prozent war der Anteil der armutsgefährdeten Menschen an der Bevölkerung genauso hoch wie 2012."
(TS vom 28.10.2014)

"Ordentlicher Job"

Der fängt mit Sicherheit nicht mit Beginn der Sozialleistungspflicht an, sondern da, wo der Lohn so hoch ist, das er höher als Hartz4 liegt und NICHT aufgestockt werden muß und/oder ein Zweitjob zur Deckung des Lebensunterhalts nötig ist.

Euphemistische Wortwahl... "Beschäftigte"

Und wie viele der "Beschäftigten" können von ihrer Arbeit leben? Wie viele der "Beschäftigten" sind direkt und sicher bei ihrem eigentlichen Arbeitgeber angestellt? Wie viele dieser "Beschäftigten" blicken einer ausreichenden Rente entgegen?

Brauchen wir wirklich Zeitarbeitsfirmen oder "Maßnahmenanbieter", die sich an der Notlage anderer dumm und dusselig verdienen? Die dafür Geld kassieren, dass ein Arbeitnehmer auf Rechte und Gehalt verzichtet? Die von der Arbeit anderer ... ja... parasitieren? Es geht doch darum, dass man von seiner Hände Arbeit leben kann. Dass man in eine Zukunft blicken kann, bei der die zukünftige Adresse nicht "Unter der Brücke 2a" lautet. Richtig toll wäre es, wenn man als Facharbeiter auch in seinem Fach arbeiten könnte...

Liebe Politiker, ihr versagt da gerade ganz ganz enorm. Und dieses Propagandagedudel ist eine Beleidigung für jeden Zeit- oder Leiharbeiter, für jeden Aufstocker und jeden Arbeitslosen. Schämt Euch!

Eine gute Nachricht

Eine gute Nachricht:

"insgesamt gestiegenen Erwerbsneigung". Damit ist zum Beispiel gemeint, dass Arbeitslose, um nicht in Hartz IV abzurutschen, eine Stelle annehmen, die sie eigentlich gar nicht wollen.

Statistiken

Das sind doch genau die Zahlen die die Unternehmen hören wollen!
Aber Gewinne lassen sich nur über Billiglöhne erzielen!
Daher zum einen der Widerstand gegen den Mindestlohn, zum anderen die Forderung nach "Fachkräfte aus dem Ausland", die mit Hilfe von Rot/Grün über die Hintertür "Asyl" und "Füchtlinge nach der Genfer Konvention" als zusätzliche "Zuwanderer" gebucht werden sollen.
Und dann gibt es da noch die beschränkten Arbeitsverhältnisse, die Praktikanten zum Nulltarif und die Aufstocker.
Sehen wir doch wie es ist:
Das sind alles Instrumente der Gewinnmaximierung der Wirtschaft.
Die Agenda 2010 lebt!

Die Dummen sterben nicht aus.

Wie lange das noch mit den geschönten (man streiche die oberen oder unterren Ausreißer) Statistiken funktionieren soll.
Mitlerweile reicht ein Blick in den leeren Geldbeutel um sein Glück nicht zu fassen.

Ja wir werden doch nur noch für blöde verkauft

Es werden immer mehr Arbeitsstellen,ja aber keine bei denen sich die Leute ihre Rente verdienen könne,oder überhaupt ein normales Leben führen können,sondern immer mehr Arbeitsplätze werden abgebaut oder in schlecht bezahle Minnijobs umgewandelt werden,gerade kamm die Meldung das die sozialen Kosten auf über
50 Milliarden steigen werden,ja wo soll das Geld den herkommen,wenn immer weniger
einzahlen,wovon sollen die den auch einzahlen?Aber Deutschland ist doch so reich und die ganzen Zuwandere bringen doch soviel Geld in unser Kassen,da kann doch etwas nicht stimmen,in Köln spart man schonmal,in dem man an öffentlichen Gebäuden heute das Licht ausmacht,und wie kann es anderes sein,an allem ist die PEGIDAschuld.Bericht"Aussteigerprogramm für Rechtsextreme.Allein seit 2010 hätten in NRW 74 von 126 Teilnehmern erfolgreich aus dem Programm entlassen werden können"komisch ich dachte das wahren 17000 in Dresden,mehr hat man nicht rausgeholt"

Erwerbsneigung

Wow! Es ist erst der 5.1. und schon ist das Unwort des Jahres gefunden?

Mal wieder eine Jubelnachricht

Zumindest wird es hier so verkauft.
Natürlich weiß jeder, der hinsieht genau, dass der Billigsektor der Grund dafür ist. Der scheint teilweise wohl so mies, dass er wohl nur mit der Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte wächst. Das sind sicher nicht die "Facharbeiter und Ingenieure" und sie bringen eher Belastungen für die Gesellschaft hinsichtlich ihrer Integration.

Was wäre aber für Deutschland entstanden, hätte es diese Steigerung am Arbeitsmarkt durch Zuwanderung nicht gegeben? Hätten noch mehr heimische Arbeitslose einer "insgesamt gestiegenen Erwerbsneigung" Ausdruck verliehen oder waren das Jobs, die für unsere Massstäbe schon unzumutbar sind? Brauchen wir Firmen, die mit Billigarbeit in unserem Land Profite machen, aber die Kosten, die ihr Bedarf an billiger Importarbeit verursacht auf die Allgemeinheit abwälzen?

Gerade auch in der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik scheint diese Regierung den Bezug zur Wirklichkeit teilweise weit hinter sich gelassen zu haben.

Lohndumping

durch die " Neulinge" jede Menge prekärer Arbeitsverhältnisse , alles Augenwischerei.
Die Leute brauchen keinen JOB ( ich könnte k....... wenn ich nur dieses blöde Wort höre) die Leute brauchen einen gesicherten
ARBEITSPLATZ
der dazu reicht sich und seine Familie ordentlich zu ernähren und zu kleiden ohne zum Amt zumüssen. Er muss so gestaltet sein das die Rente nach 45 Jahren reicht und das er auch vor Allem nicht krank macht. Sei es durch Überstundenbolzerei oder andere Unwägbarkeiten.
Wenn D. nicht bald die Kurve bekommt dann wird es zu sozialem Unfrieden kommen.
Alleine das ," angeblich " nicht bekannt ist wieviele soziaversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse es gibt ist doch schon ein Frechheit.
Armes D.

Wir sind auf einem guten Weg!

… und wenn sich die Regierung endlich aufraffen könnte, die Gier der Arbeitslosen und Beschäftigten einzudämmen und den Mindestlohn auf 1 €/h senken würde, DANN hätten wir endlich Vollbeschäftigung und könnten unsere hochwertigen Güter selbst für die Einwohner Zimbabwes erschwinglich verkaufen, ohne dass unsere "Leistungsträger" und "Eliten" auf ihre leistungslosen Einkommen aus Kapital verzichten oder daran Abstriche hinnehmen müssten.
Aus Gier völlig überzogenes Einkommen aus Arbeit darf sich nicht mehr lohnen! Erst 20% Armutsquote in Deutschland? Das können wir besser! Es müssen endlich, 30, 50, ach was: 99% werden!

Jawoll!

Wo bleibt der Fünfjahrplan, der dieses Ziel umsetzt?

Vorwärts mit vollem Lohnverzicht, damit "wir" auch in diesem Jahr wieder "Exportweltmeister" werden!

Es lebe unsere Regierung! Die beste, die Deutschland (na gut, die oberen 0,01%) je hatte!!

Hoch die Internationale Lohndrückerei!!!

re denkerist

"Und der Gipfel ist doch, dass die Einkommen soweit gesunken sind, dass ab 2030 über40% der Rentner die Grundsicherung in Anspruch nehmen müssen!"

In welcher Glaskugel wird denn angezeigt, in welcher Höhe in 15 Jahren die Grundsicherung liegt und wieviele Rentnerhaushalte (!) weniger haben werden?

Erwerbsneigung

Und wieder koennen sich die Deutschen gar nicht freuen, nicht mal ein bisschen, sondern sie koennen nur rummaekeln, jammern, knurren, stoehnen... das uebliche eben. "Erwerbsneigung" - von jemandem hier erklaert als "dass Arbeitslose, um nicht in Hartz IV abzurutschen, eine Stelle annehmen, die sie eigentlich gar nicht wollen." Ja, und?? Wer arbeitslos ist sollte ja wohl ALLES tun um wieder seinen Lebensunterhalt zu verdienen oder zumindest dazu beizutragen, und dass derjenige JEDE Stelle annimmt (solange bis sich was besseres findet) wenn seine Versicherungsansprueche auslaufen und er danach auf Staatsleistungen angewiesen waere, das sollte eigentlich selbstverstaendlich sein! Wo gibt's da noch was zu fragen?

Job = eine (vorübergehende)

Job = eine (vorübergehende) einträgliche Beschäftigung zum Zweck des Gelderwerbs

Es schleift sich ein und wird zu einer Selbstverständlichkeit.

Wer will schon freiwillig einer vorübergehender Beschäftigung nachgehen?

Gewollte Teilzeitbeschäftigung? Die Realität!

Hier wird von vielen bemängelt dass immer mehr Menschen Teilzeit arbeiten und es wird behauptet dass die meisten Menschen dazu gezwungen werden.
DAS IST ÜBERWIEGEND FALSCH!
Die Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen dass nur etwa knapp 16% der in Teilzeit arbeitenden Menschn eigentlich gerne Vollzeit arbeiten wollen!
Quelle:
www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Indikatoren/QualitaetArbeit
/Dimension3/3_5_UnfreiwilligTeilzeitbeschaeftigte.html
*
Vor allem ist es so dass die Zahl derjenigen die eigentlich lieber Vollzeit arbeiten wollen immer geringer wird und nicht umgekehrt.
Da sollten die ewigen Meckerer gegen die Realität des deutschen Arbeitsmarktes sich vielleicht mal etwas gründlicher informieren um dann sinnvoll kritisieren zu können!
*
Der deutsche Arbeitsmarkt ist besser als viele Kritiker behaupten!

Die Kehrseite

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit in DE ist sicherlich einer der wichtigsten wirtschaftspolitischen Erfolge der letzten zehn Jahre. Hat dieser jedoch nur positive Aspekte gehabt?
Können wir die Arbeitsmarktentwicklung uneingeschränkt als Erfolg bezeichnen?
Haben wir unsere Ziele erreicht?
Den erfolg der Arbeitsmarktpolitik ausschließlich an Beschäftigungszahlen zu messen, wäre falsch. Denn was Wohlstand schaft, ist nicht nur, eine Arbeit zu haben - es sind auch die Höhe des Einkommens, die Arbeitsbedingungen, die Chancen und Mobilität und nicht zuletzt Fragen der Verteilung der Erfolgserträge.

Höchste Zeit

diese Umverteilungsindustrie zurückzuschneiden und die Sozialneidlobby an die Leine zu nehmen. Leistung muss sich lohnen und wer hart arbeitet muss wesentlich mehr in der Tasche haben als unsere Sozialhängemättler.

Es ist skandalös, dass

Es ist skandalös, dass Teilzeitstellen mit 1,0 in die Statistik eingehen. Selbstverständlich müsste eine Sechzigprozentstelle auch nur mit 0,6 in Rechnung gestellt werden.
Angesicht diverser Mittelchen, die Arbeitsplatz-Statistik schön zu rechnen, müsste man sich mehr auf die Entwicklung der Gesamtlohnsumme und deren Anteil am gesamten Volkseinkommen konzentrieren. Das ist aussagekräftiger.

@ 15:03 von xerxes64

Sie schreiben:
"Einwanderer als Billige Arbeitskraefte
Seit Jahren stagnieren die Realeinkommen."
*
Diese Aussage ist nicht richtig.
Seit 2008 steigt das Realeinkommen (mit kleinen Ausnahemn) stetig an!
Quelle Statstisches Bundesamt!
Jahr 2008 +0,5%
Jahr 2009 – 0,2%
Jahr 2010 +1,5%
Jahr 2011 +1,2%
Jahr 2012 +0,5%
Jahr 2013 – 0,1%
Jahr 2014 + 1,8% ?
Unter anderem tragen dazu auch die in den letzten Jahren für viele Bereiche und Branchen eingeführten Mindestlöhne bei, auch im Bereich Zeitarbeit!
*
Und Sie schreiben:
"Nicht zu vergessen....Die Zahl der ALG II Empfaenger (Hartz 4) verharrt seit Jahren auf hoechstem Niveau."
*
Richtig ist dass die Zahl der ALG II Empfänger in den letzten Jahren um weit mehra ls eine Millionen gesunken ist!

Qualität und Quantität

Ab wann ist man eigentlich beschäftigt?

Seit Jahren ist das Volumen der geleisteten Arbeitsstunden im Großen und Ganzen gleich.

Quelle:
vgrdl.de/VGRdL/tbls/tab.asp?rev=RV2011&tbl=tab17&lang=de-DE

Das heißt das die vorhandene Arbeit verteilt wurde, an sich ist das sehr erfreulich, leider sinkt damit auch der Anteil den Jeder als Lohn erhält.

Was im übrigen nicht verteilt wurde ist die gestiegene Produktivität. Dann wäre die Situation in der EU nicht so ungleich, der Exportüberschuß nicht so wahnsinnig hoch, die Einkommen bei uns höher und damit der Wohlstand, auch die Steuereinnahmen, die Sozialversicherungsbeiträge, die Finanzkrise wäre mangels Investmentkapital ein US-Phänomen geblieben, wir hätten die Schwarze Null seit Jahren usw.
Aber aus irgendeinem Grund will man das offensichtlich nicht.

@Tagesschau

Langt es denn nicht wenn uns die Politiker verschaukeln, muss die Tagesschau da mitmachen?
"Vor allem die Zahl der sozialpflichtigen Jobs sei gestiegen" tönt die TS bereitwillig, um dann zu relativieren, das noch gar keine Zahlen vorhanden sind!!!
Was soll man dazu noch sagen, ausser Gratulation zur TagesShow

@ tirilei 16:03

Sie schrieben:
"Wer arbeitslos ist sollte ja wohl ALLES tun um wieder seinen Lebensunterhalt zu verdienen oder zumindest dazu beizutragen, und dass derjenige JEDE Stelle annimmt (solange bis sich was besseres findet) wenn seine Versicherungsansprueche auslaufen und er danach auf Staatsleistungen angewiesen waere, das sollte eigentlich selbstverstaendlich sein!"

NEIN, denn genau dieses "alles tun" und "jeden Job annehmen" ist meiner Ansicht nach (und da stehe ich nicht alleine) nicht im Einklang mit unseren Grundrechten:
Art 12 GG (kpl.):
http://dejure.org/gesetze/GG/12.html
oder
Artikel 2 GG (1):
http://dejure.org/gesetze/GG/2.html

Deshalb muß § 31 SGBII ersatzlos weg !!!

http://dejure.org/gesetze/SGB_II/31.html

re nordstern 2

"Alleine das ," angeblich " nicht bekannt ist wieviele soziaversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse es gibt ist doch schon ein Frechheit."

Im Artikel steht, die Statisker wissen es "noch" nicht (weil die Daten noch nicht komplett vorliegen), die Halbjahreszahl wird angegeben.

re pnyx

"Es ist skandalös, dass Teilzeitstellen mit 1,0 in die Statistik eingehen."

Auch auf Teilzeitstellen arbeiten ganze Menschen.

Könnte mir das bitte einer mit mehr Ahnung bestätigen?

Ich habe gerade versucht zu ermittel ab wann man beschäftigt ist.

Anscheinend ist der Begriff im Sozialgesetzbuch und nicht im Arbeitsrecht definiert. Soweit ich das verstanden habe gilt man als Beschäftigt sobald man ein Verhältnis mit einem Arbeitgeber hat, d.h. sobald man einen Chef hat, wieviele Stunden man für ihn arbeitet oder ob man dafür Geld bekommt scheint egal zu sein.

Kann mir das bitte einer bestätigen oder entkräften.

Also sind die Jobs nicht alle Sozialversicherungspflichtig?

Also sind die Jobs nicht alle Sozialversicherungspflichtig? Also heisst es inklusive 1 Euro Jobber, 0 Euro Jobber, alle sinnlosen Maßnahmen, Aufstocker usw.. Gruss

@ tirilei Ich denke, dass der

@ tirilei
Ich denke, dass der UMKEHRSCHLUSS richtig wäre:
Alle Aufstocker und sonstigen Ausgebeuteten sollten ihre Drecksjobs kündigen und lieber Hartzen. Dann müssen sich die betroffenen Arbeitgeber halt mal ne richtige Arbeit suchen, eine die nicht vom Staat / uns allen subventioniert wird!

Es ist ziemlich vermessen

wie hier von einigen die Millionen Arbeitnehmer/-innen, die in Teilzeit arbeiten und es auch gar nicht anders wollen, für die Kategorie 'minderwertige Beschäftigung' vereinnahmt werden.

@Bernd1

Ich habe mir den Link angesehen.

Fairerweise haetten sie dann erwaehnen sollen, das der Prozentsatz bei Maennern - die in Familien oft das meiste Einkommen einbringen - deutlich hoeher ist als bei Frauen.

In der Altersgruppe 35-44 bis knapp nach 40%.

Frauen besorgen eben meist den Haushalt/Kindererziehung und haben daher kein Interesse an einer Vollzeitstelle - ganz freiwillig :-)

Die Frauen ziehen dann die Statistik ordentlich runter.

Die Altersgruppe 15-24 besteht in vielen Faellen als Schuelern und Studenten.
Da ist Vollzeit natuerlich nicht drin.
Und nochmal geht der Mittelwert ueber alles gesehen runter.

65-74 Jaehrige, die i.d.r in Rente sind, wollen kaum Vollzeit arbeiten.
Wen wundert das ?
Wieder geht der Duchschnitt nach unten.

Was bleibt ist, das in der sehr starken Gruppe von Maennern zwischen 35 und 55 37-39% unfreiwillig in Teilzeit sind.

Eine interessante Statistik - aber eine mit interessanten Besonderheiten.

@Tagesschau

Können Sie die Statistiker bitten, die Beschäftigung auch in Vollzeitäquivalenten (oder die durchschnittliche Arbeitszeit pro Job und pro Person) anzugeben?

So wie Sie es darstellen ist die Statistik tatsächlich nur eingeschränkt aussagekräftig. Sie besagt lediglich, dass es mehr Jobs gibt. Aber nicht, ob insgesamt mehr gearbeitet wird. Nicht einmal, ob mehr Menschen arbeiten (oder es jetzt mehr Menschen gibt, die mehrere Jobs haben).

So könnte auch der Eindruck von Schönfärberei entstehen (von der DDR lernen, heißt siegen lernen? Dort war auch immer alles toll, bis plötzlich der Zusammenbruch da war).

Die Lohnentwicklung

Ein starker Anstieg der Beschäftigungszahlen bedeutet nicht automatisch, dass sich auch die Löhne und Einkommen der Arbeitnehmer erhöhen. Eine Hypothese, über die Ökonomen gerne streiten, besagt, dass eine stark steigende Nachfrage nach Arbeitskräften bei gleichzeitigem Mangel an Arbeitskräften die Löhne nach oben treibt. Eine alternative Hypothese hingegen hält sogar eine negative Beziehung zwischen Beschäftigung und Lohnen für möglich.
Eine der wichtigsten Kehrseiten des deutschen Beschäftigungswunders ist die schwache Lohnentwicklung. Dies trifft sowohl auf die Lohnentwicklung in privaten Unternehmen als auch im öffentlichen Sektor zu. Das ist überraschend und widerspricht der öffentlichen Wahrnehmung, dass die Wirtschaft boomt und somit Löhne und Einkommen steigen.
Quelle: SOEP v29; Berechnungen des DIW Berlin.

@Bernd1

Das mit dem Anstieg der mittleren Realeinkommen mag stimmen.

Interessanter waere allerdings die Entwicklung der Medianeinkommen (dem Einkommen unterhalb/oberhalb dessen 50% der leute liegen).
Denn kein serioeser Statistiker verwendet gern den Mittelwert.

Weiterhin interessant waeren die Unterschiede in verschiedenen Lohnbereichen.
Die Statistiken an die ich mich erinnere zeigen, das insbesondere die untere dezil lange verloren haben - und das vermutlich immer noch tuen.

Denn was hilft es, wenn die obere Haelfte +10 Zuwachs hat und die untere haelfte 5% verliert ?

Die Lüge des Kapitalismus

Laut Pispers: das zwar jeder Reich werden kann, aber eben nicht alle.

Viel wichtiger ist aber die erlogene Suggestion das jeder Arbeit haben könnte, wenn er sich nur Mühe geben würde, also die Behauptung das Jeder individuell selbst verantwortlich ist wenn er keine Lohnarbeit hat.

Wir stellen Waren im Wert von 200 Mrd. Euro her die wir mehr exportieren als wir importieren und dennoch können gerade einmal 30 Millionen Menschen so beschäftigt werden das sie darauf auch Sozialabgaben zahlen müssen.

Es ist nicht möglich das alle die Arbeiten wollen auch Arbeit zu anständigen Bedingungen bekommen können. Denn die Arbeitnehmer hier konkurrieren indirekt weltweit und da ist die Beschäftigungsquote noch geringer. Deshalb sollte man aufhören diese Zahlen jedem ins Gesicht zu reiben, ohne diesen Zusammenhang dazuzuschreiben.

Ergo nicht Arbeit ist das entscheidende, sondern das Einkommen, also welchen Anteil am Produzierten jedem zusteht und warum.

@ 15:39 von nordstern 2

Sie schreiben:
"Lohndumping
durch die " Neulinge" jede Menge prekärer Arbeitsverhältnisse , alles Augenwischerei.
Die Leute brauchen keinen JOB ( ich könnte k....... wenn ich nur dieses blöde Wort höre) die Leute brauchen einen gesicherten
ARBEITSPLATZ..."
*
Die Begriffe Job und Arbeitsplatz bedeuten genau das gleiche:
Ein Arbeitsverhältnis zwischen einem Arbeitgeben und einem Arbeitnehmer!
Und die Zahl der "prekären Arbeitsverhältnisse" hat in den letzten Monaten abgenommen während die Gesamtzahl der Arbeitsplätze steigt!
*
Und Sie schreiben:
"Alleine das ," angeblich " nicht bekannt ist wieviele soziaversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse es gibt ist doch schon ein Frechheit."
*
Schauen Sie nach bei den Monatsberichten der BA:
Die Zahl der soziaversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse im September: 30.673.000.
*
Das bedeutet von 43 Mio Erwerbstätigen sind knapp 30,7 Mio in einem soziaversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis!
Das ist ein Rekordwert, 4 Mio mehr als 2006!

Rekordbeschäftigung,

vor 20 Jahren hat es viele Überstunden gegeben, meine Frau konnte desshalb zu Hause bleiben und sich um die Erziehung der Kinder kümmern, sie hatte nicht das Bedürfniss sich in ihrem Beruf selbst zu verwirklichen, sie tat dies zu vollsten Zufriedenheit aller, rund ums Haus.
30 Jahre lang hatte ich min. 55 Stundenwoche, bei guter Leistung auch ein gutes Gehalt, heute ist es bei diesen Einsparungen in den Firmen leider nicht mehr möglich.

@karwandler

pnyx:
"Es ist skandalös, dass Teilzeitstellen mit 1,0 in die Statistik eingehen."
karwandler:
"Auch auf Teilzeitstellen arbeiten ganze Menschen."
..
Der "ganze" Mensch muss allerdings auch die "ganze" Miete zahlen.
Er muss auch zur Gänze und nicht nur zu 50% seinen Körper bedecken und braucht trotzdem 2 Schuhe, und nicht nur einen.

Natürlich wäre es schön, wenn sich der Körper "marktkonform" verhalten würde und sich statt bei 21° auch bei 11,5° wohlfühlte und nur mit der Hälfte der Kalorien auskäme.

Der Mensch und die Natur waren schon immer die größten Probleme der Statistik.

@ 17:31 von garden.of.delight..

Sie schreiben:
"Das mit dem Anstieg der mittleren Realeinkommen mag stimmen.
Interessanter waere allerdings die Entwicklung der Medianeinkommen (dem Einkommen unterhalb/oberhalb dessen 50% der leute liegen).
Denn kein serioeser Statistiker verwendet gern den Mittelwert."
*
Eigentlich verwenden fast alle Statistiker den Mittelwert, ich kenne eigentlich kaum eine Statistik die Medianwerte nutz.
Der letzte bekannt Medianwert den ich kenne kommt von der IG Metall:
"Sie weist für das Jahr 2011 einen Medianlohn für Vollzeitbeschäftigte von 2.829 Euro brutto pro Monat aus. Bei einer 40-Stunden-Woche entspricht dies einem Medianlohn pro Stunde von 16,35 Euro. "
*
Das ist vom Duchschnittslohn nicht soweit entfernt, leider kenne ich keine Entwicklungen des Medianwertes. Da vor allem die Tarifsteigerungen für die Steigerungen des Durchschnittseinkommen verantwortlich sind wird diese Entwicklung auch für den Medianwert ähnlich sein. Tarife gelten vor allem für die unteren und mittleren Einkommen!

Der Kalauer mit der Planübererfüllung scheint nicht mehr zu wirk

Man fühlt sich bei diesen Verlautbarungen immer mehr an Georg Oderguts Büchlein 1984 erinnert, wo der Held Windstein den arbeitenden Massen in Ozeanien kundtun darf, dass die Schokoladenzuteilung von 30 Gramm auf 25 Gramm erhöht worden sei! Irgendwie scheint auch das Volk die ständigen Wirtschaftserfolgsmeldungen nicht mehr sonderlich ernst zunehmen: Die Preise steigen, die Löhne bleiben gleich, vom angeblichen Fachkräftemangel weiß das Volk auch nichts und das Land verfällt mehr und mehr (außer ich bin der Einzige, der den Eindruck hat, dass die Straßen noch niemals nach dem Winter so schlecht instand gesetzt worden sind wie in diesem Jahr, überall gibt es neuerdings Schlaglöcher). Dazu kommen ständig neue Schreckensnachrichten über das inflationäre Spielgeld Euro, welchem die Deutschen zu verdanken haben, dass sie nun für die Schuldenmacherei von ganz Europa aufzukommen haben. Eine Weile mag man also noch diese Jubelmeldungen verbreiten, aber mitjubeln tut schon lange niemand mehr.

@ 17:48 von AlterSimpel

Sie schreiben:
"Der "ganze" Mensch muss allerdings auch die "ganze" Miete zahlen.
Er muss auch zur Gänze und nicht nur zu 50% seinen Körper bedecken und braucht trotzdem 2 Schuhe, und nicht nur einen."
*
JA, da haben Sie Recht.
Aber das ändert nichts daran dass JEDER Arbeitsplatz als EIN Arbeitsplatz gezählt werden muss.
Im Übrigen sind nur etwa 16% der Teilzeitbeschäftigten tatsächlich an einer Vollzeitstelle interessiert!
Quelle:
www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Indikatoren/QualitaetArbeit
/Dimension3/3_5_UnfreiwilligTeilzeitbeschaeftigte.html
*
Und es sind vor allem Paare von denen einer oder sogar beide in Teilzeit arbeiten und zwar freiwillig. Und die können ihre Miete und jeweils BEIDE Schuhe davon bezahlen!

Und wieder der Millionste Trabant

Eine Geschichte des Scheiterns. Für ein lausiges Prozent Wachstum wird halb Europa an die Wand gewirtschaftet. Teilzeitbeschäftigung nimmt zu, Vollzeitbeschäftigung geht zurück. Arbeitsvolumen auf dem Niveau von vor 15 Jahren. Die Ökonomisierung der Gesellschaft: Man versucht nicht mehr zu leisten, sondern verkauft das eigene Versagen so, dass es nicht mehr wie eines aussieht.
.
Realeinkommen steigen nur dort wo es Sparquoten gibt, die sich dann als Kleinsparer aufregen wieso es keine Zinsen mehr gibt. Diejenigen die Lohnwachstum bräuchten werden als entbehrlich hingestellt. Statistische Störfaktoren die keiner in Jubelmeldungen gebraucht. Hauptsache mir gehts gut. Luwdig Erhard rotiert im Grabe wenn er das lesen müsse. Sein Standardwerk "Wohlstand für Einige" oder wie hieß das? Gut er hat das katastrophale Scheitern des Laissez-Faire Liberalismus hautnah miterlebt. Davon will heute keiner mehr was wissen. Reaktionäre Politik will sich ja immer als 'die Zukunft' verstehen.

Voll beschäftigt

Es ist nicht ausschlaggebend, wie viele Menschen beschäftigt sind, sondern wie viele Menschen selbstständig von ihrem Lohn ein Menschenwürdiges Leben führen können. Es ist eben nicht alles richtig, was Arbeit schafft.

Nichts Neues!

Glaub keiner Statistik, welche du nicht selber gefälscht hast!
Z.B., "sozial versicherte Arbeitsplätze", oder auch Arbeitsplätze welche Steuern zahlen. Dazu, was bleibt nach den Abzügen den Arbeitnehmern/innen noch übrig? Müssen meist noch "Sozialhilfe" in Anspruch nehmen.
Ach, mich kotzten diese ewigen Statistiken an, welchen schreiben wie gut es den Menschen hier geht. 40 und mehr Stunden die Woche arbeiten, dann netto 650 - 850 auf dem Konto!
Wie lange lasst ihr euch noch von der "Groko" Sand in die Augen streuen?
Merkel im Bundestag: Deutschland ging es die letzten Jahre noch nicht so gut wie derzeit!
Dann fragt mal die ca. 20. Mio. welche mit ihrem Geld mühe haben, über die Runden zu kommen. Siehe Volker Piesper! Mehr ist nicht dazu zu sagen/schreiben. Gute Nacht Deutschland!

@Bernd1 – Wo ist ein Grund zu Jubelarien?

"Die Begriffe Job und Arbeitsplatz bedeuten genau das gleiche…"

Leo, das Online-Lexikon für Fremdsprachen, übersetzt "Job" erst an vierter Stelle mit "Arbeitsplatz". Davor rangieren (sinnigerweise) "Job", "Stelle" und "Arbeit". Viel wichtiger ist aber die amerikanisierende Umwandlung des INHALTS dieser Begriffe. Es ist unbestreitbar, daß die Fürsorgepflicht des "Arbeitgebers" gegenüber dem "Arbeitnehmer" immer mehr nur noch ein Relikt aus dem Übergang von der Manufaktur zur industriellen Fertigung darstellt. Abgelöst wird dieser Inhalt (so spärlich er auch ist) durch nackte Vertragsbestimmungen. Hier hat offensichtlich ein Wandel in der Interpretation der Verhältnisse stattgefunden – zum NEGATIVEN hin.

"…soziaversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse im September: 30.673.000. … 43 Mio Erwerbstätige…"

Wo ist bei 13 Mio. NICHT sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen ein Grund zu Jubelarien? Im Sieg der Statistik über das Nachdenken über ihre Inhalte?

@ 18:11 von Nana

Sie schreiben:
"Realeinkommen steigen nur dort wo es Sparquoten gibt, die sich dann als Kleinsparer aufregen wieso es keine Zinsen mehr gibt."
*
Seit wann hat denn das steigen des Realeinkommen etwas mit den Sparquoten zu tun?
Bringen Sie doch bitte nicht Dinge durcheinader die nichts miteinander zu tun haben!
*
Und Sie schreiben:
"Teilzeitbeschäftigung nimmt zu, Vollzeitbeschäftigung geht zurück."
*
Das stimmt!
Aber das ist überwiegend von den Betroffenen so gewollt und das sollten Sie vielleicht mal akzeptieren!
Dass nur etwa 16% der Teilzeitbeschäftigten tatsächlich mehr arbeiten möchten wurde weiter oben schon mehrfach mit den Links zur Quelle beschrieben!
Dass die Zahl der Gesamtarbeitsstunden seit 2000 nur marginal angestiegen ist hängt tatsächlich von zwei Dingen ab:
Erstens sind ENDLICH die extremen Überstunden abgebaut worden und die gleiche Arbeit wird sinnvollerweise von mehr Menschen gamacht.
Und zweitens WOLLEN immer mehr Menschen nur Teilzeit arbeiten!

Vollbeschäftigung

bei einer Produkivität bei 80% Volkswirtschaftlich auch nicht anders als 20 % weniger Beschäftigte bei voller Produktivität..... sollte man auch mal bei unseren Staatsdienern anwenden....... würde der Schuldenabbau noch schneller von statten gehen.

Also wer mal wissen will wer

Also wer mal wissen will wer was verdient wenn er korrekt bezahlt würde in Zeitarbeit u. wenn er Glück über einen Tarifvertrag hat der kann sich hier ja mal einen Überblick verschaffen.
Ich bin über 45 u. bekam nicht mal einen Gesellenlohn seither geschweige einen Meistertitel vergütet u. bei Dauerzwangsrekrutierungen seit vielen Jahren nur Zeitarbeit wofür du schon für Lohngruppe 5 /IGZ usw. kämpfen mußte mit deinem Titel u. Berufserfahrung. 13 Mill. sozialabgabepflichtig Beschäftigte u. eher mehr bedeuten nicht das man HZ4 -Niveau hat besonders nicht wenn man längere Anfahrtswege u. wechselnde hat. Und als HZ4 ' ler wird dann die Steuernachzahlung laut Zuflußprinzip gleich wieder mit HZ4 verrechnet sollte der Bezug wieder bestehen usw. vieles mehr wovon Gott sei Dank die Mehrheit der Bevölkerung noch nicht mal eine Vorstellung hat was alles sonst noch da ist was niemand sehen möchte .
http://www.tarifregister.nrw.de/tarifinformationen/tarifdaten_branchen/i...

42,6 Millionen

"Und rund 1,6 Millionen Menschen beziehen derzeit Hartz-IV. Das sind etwa genauso viele wie zu Beginn der Einführung."
Das kann doch garnicht sein,laut Bernd1
und karwandler sind die Zahlen doch ganz anders sind doch viel mehr Menschen in
Beschäftigung,und wenn sich die Deutschen nicht vermehren,ja um himmelswillen
wo kommen die dann her,aus welcher verdrehten Statistik?
Ich weiß nicht aber das sind doch
öffentlich gemachte Zahlen,wieso sind die nicht richtig???
Solangsam weiß man garnicht mehr welcher gefälschter Statistik ich glauben soll.

@Bernd1

Ich nutze Statistik intensiv im technischen. Bereich.
Der Mittelwert ist nicht von interesse, da Ausreisser die leicht Statistik verfaelschen.

Insbesondere bei staatlichen Statistiken wird aber der Mittelwert grad bei Gehaeltern gerne verwedet, da der Mittelwert generell hoeher ist als der Median (ca. 8% glaub ich) und somit einen hoeheren allgemeinen Wohlstand suggeriert, als er eigentlich vorhanden ist.

Anbei einige Daten zu den Loehnen in verschiedenen Schichten :
http://de.wikipedia.org/wiki/Mittleres_Einkommen
2000-2010 haben nur die obersten
20% Einkommen (real) gewonnen.

Alle anderen haben verloren.
Deutschlands Wettbewerbsfaehigkeit hat eben seinen Preis...

Die Entwicklung 2011-2014 muss man natuerlich separat betrachten, aber es duerfte wohl am ehesten auf einer Fortsetzung des Trends hinauslaufen.

Bernd1 16:08 Dann aber die Statistik richtig lesen

Klar, im durchschnitt wollen nur etwa 16 % gerne Vollzeit arbeiten. Klammert man jetzt mal die Teilzeithausfrauen und Mütter aus und schaut sich die Liste der Männer an dann sind wir bereits bei 22 % die gerne Vollzeit arbeiten möchten. Rechnen wir jetzt noch die Altersgruppe bis 24 Jahre raus die hier nur mit 12.1 % vertreten ist (wieviel Studenten mit Teilzeitjob da wohl dabei sind???) steigt die Zahl an. Nimmt man noch die Arbeitnehmer über 55 raus (auch hier dürften viele schon aus Alters- oder Gesundheitsgründen die Teilzeit bevorzugen) und beschränken damit die Statistik auf die Männer zwischen 25 und 54 dann sind wir deutlich über 30 %, in der Gruppe zwischen 35 und 54 nähern wir uns schon langsam an die 40 % Marke an. Es ist immer eine Frage wie man eine Statistik interpretiert. Und gerade in der Gruppe der Männer die eben nicht mehr studieren oder aus Altergründen lieber Teilzeit arbeiten, sieht die Realität eben NICHT so gut aus, wie Du es uns Glauben machen willst.

Weihnachten ist doch gar nicht so lange her...

... als bedeutende Menschen in Ansprachen appelliert haben, sich für Frieden auf Erden durch Wohlstand für alle einzusetzen. An der Umsetzung hapert es wohl. Die Diskussionen um Mindestlohn, Altersarmut, Hartz IV, Mütterente, gar nicht in Rente usw. zeigen es. Niemand scheint zufrieden. Alle nörgeln 'rum. Ich mache einen konkreten Vorschlag, dass wir Weihnachten 2015 in Eintracht verbringen können. Die 42,6 Millionen Beschäftigte in Deutschland werden nach ihrem Einkommen aufgelistet. Oben auf der Liste steht auf Platz 1 einer, der bestimmt mehr als 100 Millionen € Jahreseinkommen hat, auf dem letzten Platz (aktuell 42.600.000) steht einer, der verdient weniger als 0,01 Millionen € im Jahr. Diese beiden tauschen das in 1 Stunde/an 1 Tag erzielte Durchschnittseinkommen am "Heilig Abend". Das Gleiche machen die Inhaber der folgenden Plätze.... Keiner wird nach diesem Tausch leiden! Ab 2015 jedes Jahr einmal im Jahr! Und ab dann wird Wohlstand für alle herrschen.

@Bernd1

es war natürlich klar, dass Sie hier wieder mit (angeblichen) Realitäten und Fakten argumentieren, die, wie schon von @garden.of.delight.. , erst einer genaueren Betrachtung bedürfen und dann nun mal nicht mehr so gut aussehen, wie Sie es gern möchten.
Gerade in einem solchen Zusammenhang darf natürlich auch nicht vergessen werden, dass der Trend zur Mehrfachbeschäftigung steigt. Fünf Prozent der deutschen Erwerbstätigen, also immerhin rund zwei Millionen Menschen, haben mehrere Jobs. Durchschnittlich verbringen Mehrfachbeschäftigte 45 Stunden pro Woche mit ihren Jobs (Pressemitteilung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 022/14 vom 12. Mai 2014).
Warum ist das wohl so?

Das auch die insgesamt geleisteten Arbeitsstunden sich kaum erhöht haben, sondern nur auf mehrere aufgeteilt wurden, was natürlich auch zu niedrigerem Einkommen führt, ignorieren Sie auch.

Kurz vor´m Mindestlohn

"Zum 1. Januar 2015 wird ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro brutto je Zeitstunde für das ganze Bundesgebiet gesetzlich eingeführt", heißt es im Koalitionsvertrag. Allerdings gelten tarifvertraglich vereinbarte Mindestlöhne unterhalb von 8,50 Euro noch bis 31. Dezember 2016 weiter.

Könnte es nicht so sein, dass genau darum der Einstellungs-Boom noch in 2014 stattgefunden hat - und jetzt mit der niedrigen Arbeitslosenzahl geprahlt wird.

Also wer mal wissen will wer

Also wer mal wissen will wer was verdient wenn er korrekt bezahlt würde in Zeitarbeit u. wenn er Glück über einen Tarifvertrag hat der kann sich hier ja mal einen Überblick verschaffen.
Ich bin über 45 u. bekam nicht mal einen Gesellenlohn seither geschweige einen Meistertitel vergütet u. bei Dauerzwangsrekrutierungen seit vielen Jahren nur Zeitarbeit wofür du schon für Lohngruppe 5 /IGZ usw. kämpfen mußte mit deinem Titel u. Berufserfahrung. 13 Mill. sozialabgabepflichtig Beschäftigte u. eher mehr bedeuten nicht das man HZ4 -Niveau hat besonders nicht wenn man längere Anfahrtswege u. wechselnde hat. Und als HZ4 ' ler wird dann die Steuernachzahlung laut Zuflußprinzip gleich wieder mit HZ4 verrechnet sollte der Bezug wieder bestehen usw. vieles mehr wovon Gott sei Dank die Mehrheit der Bevölkerung noch nicht mal eine Vorstellung hat was alles sonst noch da ist was niemand sehen möchte .
http://www.tarifregister.nrw.de/tarifinformationen/tarifdaten_branchen/i...

@Bernd1

da ja gerade Sie sich immer gern auf die Angaben der BA beziehen:
Dass diese Zahl (die vorher von mir genannten rund 2 Mio.) tatsächlich noch
höher sein könnte, zeigt die Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit, nach der 2,6 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte neben ihrer Haupttätigkeit einer geringfügigen Beschäftigung nachgehen.

@Bernd1

noch ein paar Fakten von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz:
Das Durchschnittsalter der mehrfachbeschäftigten liegt mit 40 Jahren drei Jahre unter dem der Einfachbeschäftigten. Ein etwas höherer Anteil der Frauen (7%) als der Männer (5
%) ist mehrfach beschäftigt. Dies mag auf die häufigere Teilzeitbeschäftigung und
den oft geringeren Verdienst von Frauen zurückzuführen sein.
Während jeder fünfte Einfachbeschäftigte einen monatlichen Bruttoverdienst von weniger als 1.500 € durch die Hauptbeschäftigung hatte, traf dies auf ein Drittel der befragten Mehrfachbeschäftigten zu.

Welcher "Realität" ist demnach mehr zu glauben?

@ 18:19 von immerwieder

Sie schreiben:
"Glaub keiner Statistik, welche du nicht selber gefälscht hast!
Z.B., "sozial versicherte Arbeitsplätze", oder auch Arbeitsplätze welche Steuern zahlen. Dazu, was bleibt nach den Abzügen den Arbeitnehmern/innen noch übrig? Müssen meist noch "Sozialhilfe" in Anspruch nehmen."
*
Meinen Sie dass es nützlich ist wenn man die Situation einer kleinen Gruppe unserer Gesellschaft zur allgemein gültigen These verfälscht?
Wenn von 42 Mio Erwerbstätigen gut 1 Mio zusätzlich mit Hartz4 (Sozialhilfe) aufstocken muss dann sind das weniger 3% der Arbeitnehmer!
Und das ist dann nach Ihrer Meinung die Rechfertigung um zu sagen:
"Müssen meist noch "Sozialhilfe" in Anspruch nehmen."???
Nein, die Wahrheit ist dass die weit überwiegende Mehrheit mit ihrem Einkommen vernünftig leben kann. Das zeigen ja auch die Umfragen die besagen dass 74% der Bevölkerung zufrieden oder sehr zufrieden mit ihrer persönlichen wirtschaftlichen Situation sind!
DAS ist die Realität der Mehrheit in Deutschland!

re alter simpel

"Der "ganze" Mensch muss allerdings auch die "ganze" Miete zahlen."

Offensichtlich können ganze Menschen in Teilzeitbeschäftigung ihr Leben und ihr Auskommen selbst organisieren und benötigen keine Ratschläge und Hinweise, dass sie sich rechnerisch nur einen Schuh und ein halbes Brötchen leisten können.

17:34Bernd1

"Schauen Sie nach bei den Monatsberichten der BA:
Die Zahl der soziaversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse im September: 30.673.000"
-
Was sagt ein soziaversicherungspflichtiges Arbeitsverhältniss?
-
Mir sagt es, dass der Verdienst in der Spanne liegt, in der Sozialabgaben geleistet werden müssen aber das noch keine Steuern bezahlt werden müssen!
-
Über die Armut der Betreffenden, sagt diese Statistik nichts!
-
Es kann sogar sein, dass die betreffenden sozialverpflichteten Arbeiter, jetzt weniger haben, als zuvor mit Hartz4, ohne sozialpflichtige Beschäftigung!
-
Weniger deshalb, weil sie wg. evtl. unterm Strich 20 Euro weniger, den riesigen Aufwand von Zeit und Offenbahrung, auf diese "Hilfe" verzichten!
-
Also nur Staatsstatistik, nicht mehr!

@Bernd1

"Seit wann hat denn das steigen des Realeinkommen etwas mit den Sparquoten zu tun?
Bringen Sie doch bitte nicht Dinge durcheinader die nichts miteinander zu tun haben!"
.
An der Stelle hätten Sie mich fragen können was ich denn damit meine, das wäre höflich gewesen. Damit meine ich, dass vor allem die Leute Lohnzuwächse bekommen die ihr Geld nicht zurück in den Wirtschaftskreislauf stecken. Und das sieht man auch in der Statistik. Eine Beurteilung der Gesamtlage muss dies mit einbeziehen statt einfach einen Fakt zu nehmen, eine Interpretation hinzuzufügen und dann in Jubelarien auszubrechen. Siehe auch: "Der Millionste Trabant läuft vom Band"
.
"Dass nur etwa 16% der Teilzeitbeschäftigten tatsächlich mehr arbeiten möchten wurde weiter oben schon mehrfach mit den Links zur Quelle beschrieben!"
.
Und das IAB hat herausgefunden das es über 40% sind. Unter Minijobbern sogar 60%! Und das für das gleiche Jahr. Wie kommen die dazu? Wieder Jubelarie.

@ 19:05 von garden.of.delight..

Sie schreiben:
"2000-2010 haben nur die obersten
20% Einkommen (real) gewonnen."
Und:
"2011-2014 muss man natuerlich separat betrachten, aber es duerfte wohl am ehesten auf einer Fortsetzung des Trends hinauslaufen."
*
Das zeigt dass Sie sie Jahre konkret betrachten die Ihren Argumenten entsprechen und die Jahre die wirklich gegenteilig laufen mit "wohl am ehesten" abtun.
Tatsache ist aber dass seit Mitte der 90er Jahre bis 2007 tatsächlich eine Senkung der Realeinkommen gerade für die unteren Einkommen vorhanden war und seit 2008 die Realeinkommen der unteren und mittleren Einkommensgruppen steigen!
Kann man nachlesen beim Statistischen Bundesamt!!

Ich glaube jeder Statistik, die ich selbst gefälscht habe!

1. Wir haben 12 Mio. Beschäftigte, die nicht sozialversicherungpflichtig sind? Was arbeiten diese Leute dann? Wieviele sind Statistikleichen der Bundesagentur, da sie gerade in sinvollen Maßnahmen sind ... z.B. wir laufen um die Alster (Hamburg).
2. Mehr Arbeitnehmer durch Zuwanderer?
Welchen Einfluß hat das auf die prozentuale Beschäftigung in der Bevölkerung?
3. In welchem Maß hat sich das Gesamteinkommen der "arbeitenden" Bevölkerung verändert. In Anbetracht des sinkenden Lohnniveaus kommt ggf. nur unwesentlich mehr Geld in Umlauf.
und und und

@ 19:20 von Tanguero

Dass im Bereich der Minijobs viele Menschen zwei bis drei Jobs ausübern ist nichts Neues und von vielen auch so gewollt.
Viel Netto mit verhältnismäßig wenig Abzügen ist das Ergebns!
Das ändert aber nichts daran dass weniger als 16% der Teilzeitarbeitnehmer einen Vollzeitjob wirklich WOLLEN wie bereits mehrfach mit entsprechendem Link belegt wurde.
Dass seit dem Jahr 2000 die Überstunden ENDLICH stark abgebaut wurden und dafür mehr Menschen eingestellt wurden wollten alle, insbesondere die Linken.
Jetzt ist es so und wieder ist es falsch?
Da sollte so mancher linker Populist sich endlich mal entscheiden was er wirklich will!

@garden.of.delight 19:05

"Der Mittelwert ist nicht von interesse, da Ausreisser die leicht Statistik verfaelschen."
.
Das ist richtig, wenn Sie aber was verkaufen müssen, nehmen Sie die zahlen die passen. Entsprechend fällt auch die Berichterstattung aus und die Meinung vieler Menschen. Warum sollte ich zB erwähnen, dass das Arbeitsvolumen stagniert, trotz(!) Wirtschaftswachstum? Wieso sollte ich auf die Lohnspreizung hinweisen? Wieso auf einen exorbitanten Exportüberschuss in einer Währungsgemeinschaft ohne Ausgleich hinweisen? Ich nehme die Zahl die Öffentlichkeitswirksam positiv wirkt. Es ist alles richtig wie es läuft.

@Bernd1 – Statistik über Entscheidungen?

"…Sie schreiben: "Teilzeitbeschäftigung nimmt zu, Vollzeitbeschäftigung geht zurück."
*
Das stimmt! Aber das ist überwiegend von den Betroffenen so gewollt und das sollten Sie vielleicht mal akzeptieren!"

Woher verfügen Sie über diese Weisheit? Gibt es mittlerweile bereits Statistiken über emotionelle Entscheidungen?

@ 19:39 von Selbstaufklärer

Ja und?
Ich habe doch nur die Zahl genannt nach der ein anderer user gefragt hat weil es " angeblich " nicht bekannt ist wieviele soziaversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse es gibt !
Ihre Argumente dazu mögen ja für einige zutreffen aber darum ging es oben gar nicht!

@Bernd1

"Dass im Bereich der Minijobs viele Menschen zwei bis drei Jobs ausübern ist nichts Neues und von vielen auch so gewollt."

NEIN, es sind, wie bereits benannt, Menschen die einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz haben, und zusätzlich Nebenjobs machenMÜSSEN, weil es sonst zum Leben nicht reicht!
Es geht also nicht um zusätzlichen Luxus, wie
Sie hier gern hinein interpretieren.

@ 19:59 von gradraus

Sie schreiben:
"Woher verfügen Sie über diese Weisheit? Gibt es mittlerweile bereits Statistiken über emotionelle Entscheidungen?"
*
Einfach nur den von mir dazu bereits genannten Links folgen. Es gibt dazu wissenschaftliche Studien und Umfragen des Statistischen Bundesamtes:
www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Indikatoren/QualitaetArbeit
/Dimension3/3_5_UnfreiwilligTeilzeitbeschaeftigte.html
*
Man muss diese Zahlen nicht glauben wenn man es nicht will, aber sie existieren!

Toller Mindestlohn

Mindestlohn 8,50€ *160 Stunden/Monat = 1360,-€ Brutto

Davon werden 20% Sozialabgaben und zusätzlich Lohnsteuer abgezogen. Da bleiben knappe 1000,-€ übrig.
Toll! Davon Miete bezahlen und eine Familie durchbringen.
Die Politiker und Unternehmer, die den jämmerlichen Mindestlohn dämonisieren, darf man getrost als asozial bezeichnen.

@Bernd1

Die Existenz von Zahlen, die zudem aus dem Jahr 2012 stammen,
sagen für sich allein NICHTS aus!
Auch "vergessen" Sie, wie diese 16%
entstanden:
"Sie gaben als Grund für ihre Teilzeittätigkeit an, keine Vollzeitstelle gefunden zu haben. "

Viele Nebenjobs (ca. 2,6 Mio.!) sind, auch das wurde schon geschrieben, zwangsläufig von Menschen mit einem Bruttoeinkommen von unter 1.500.- €, besetzt.

@Nana

Gut beobachtet, Nana.

Ich betreibe wie gesagt beruflich statistik.
Allerdings eher mit technischen Dingen.

Es gibt den Spruch :
glaube nur einer Statistik, die du selbst gefälscht hast.

Der Spruch hat sehr viel wahres.

Und ich muss leider sagen, das der Glaube unserer Eliten an die von ihr bestellten Statistiken mich manchmal an die DDR in ihrer verlogenen Endphase erinnert.

Das sollte bald aufhören - im Interesse unserer Demokratie die es trotz allem Wert ist erhalten zu werden.

Ja isses nich toll?

Ich bin ganz sicher, wenn man die Sklaverei wieder einführt, dann haben 90% aller Bürger Arbeit und 10% lassen sich bedienen! Ganz so offensichtlich darf´s aber in einer marktkonformen Demokratie nicht sein. Da reicht´s, wenn 10% der Bürger 90% des Kapitals besitzen, was tendenziell in diese Richtung führt.

@Bernd1 – Kennen Sie die "Freiwilligkeit"…

"Es gibt dazu wissenschaftliche Studien und Umfragen des Statistischen Bundesamtes…"

Die Möglichkeit der Manipulation beginnt bei Umfragen schon in der Fragestellung. Kennen Sie die "Freiwilligkeit" als Begriff im Arbeitsrecht? Darauf ist zu Recht gepfiffen. So und nicht ein Jota anders ist auch der "freie Wille" zur Teilzeitarbeit in Zeiten von Hartz IV und 1-€-Jobs zu betrachten.

"Drehtüreffekt" nicht vernachlässigen!

Bei diesen Angaben, bei denen es sich ja um ALLE Beschäftigten (also inkl. Nebenjobs) handelt, wird jedoch von den "Jubelanten" gern folgendes übersehen:
BA-Chef Weise bezeichnet es als Erfolg, dass zwischen 2005 und 2013 die Zahl der arbeitslosen Hartz-IV-Empfänger um 800.000 gesunken ist. Doch was er nicht sagt: Nur ein Teil von ihnen ist in Arbeit vermittelt worden. Eine genaue Bilanz darüber, wie langfristig und nachhaltig die Vermittlungen von Hartz-IV-Empfängern in Arbeit sind, gibt es nicht. Aus der Statistik lässt sich aber ablesen, dass die meisten das System nur kurzfristig verlassen, um wieder zurückzukehren. Das lässt sich aus dem hohen Umschlag der Zu- und Abgänge schließen.
In dem Zeitraum von 2005 bis 2013 gab es insgesamt 8,2 Millionen Abgänge aus dem System in den ersten Arbeitsmarkt, aber auch 9,6 Millionen Zugänge. "Etwa die Hälfte der Abgänger in Beschäftigung ist spätestens nach einem halben Jahr wieder ,Kunde' des Jobcenters. !
"Meckerer"????

Mein Vorschlag von heute 19:15

hat offensichtlich nichts bewirkt. Es wird weiterhin nur an den angeblich geschönten Statistiken 'rum gemäkelt. Beim Umsetzen meines Vorschlages könnte man 'mal in einer geschlossenen Gruppe anfangen. Vielleicht in einer Kirche? Oder in einer Partei? Christlich oder sozial? Oder christlich und sozial! Ich würde auf jeden Fall mitmachen, auch wenn bzw. gerade wenn ich mit meinem Einkommen laut Statistik über dem Durchschnitt liege.

Am 05. Januar 2015 um 15:58

Am 05. Januar 2015 um 15:58 von karwandler
"... in welcher Höhe in 15 Jahren die Grundsicherung liegt ..."
#
Sollte sich nichts verändern wird sie in Höhe des Hartz IV Satzes liegen. Der Zeit für ledige bei 399 € liegt.
Zu züglich der Wohnkosten.

@ 21:32 von Tanguero

Sie schreiben:
"BA-Chef Weise bezeichnet es als Erfolg, dass zwischen 2005 und 2013 die Zahl der arbeitslosen Hartz-IV-Empfänger um 800.000 gesunken ist. Doch was er nicht sagt: Nur ein Teil von ihnen ist in Arbeit vermittelt worden. Eine genaue Bilanz darüber, wie langfristig und nachhaltig die Vermittlungen von Hartz-IV-Empfängern in Arbeit sind, gibt es nicht. Aus der Statistik lässt sich aber ablesen, dass die meisten das System nur kurzfristig verlassen, um wieder zurückzukehren. Das lässt sich aus dem hohen Umschlag der Zu- und Abgänge schließen."
*
Auch wenn einige nur kurzfristig das System verlassen haben und wieder zurückkehren ändert das nichts daran dass am Schluss über 800.000 weniger Hartz4-Empfänger vorhanden waren.
Also haben deutlich mehr das System verlassen als zurückgekehrt sind.
Und damit hat Herr Weise also die Wahrheit gesagt! Daran können Sie so viel herum deuteln wie sie möchten, das ändert nichts!
Alles andere sind Vermutungen von Ihnen, keine Realität!

@Bernd1

Sie schreiben:"Daran können Sie so viel herum deuteln wie sie möchten, das ändert nichts!
Alles andere sind Vermutungen von Ihnen, keine Realität!"
Realität:
Ein Plus von 1,6 Mio. an Neuzugängen!
Wo sind die geblieben?
Wie lange sind diese 800.000 tatsächlich beschäftigt?
Wissen Sie, wie hoch die Zahl der befristeten Arbeitsverhältnisse (selbst innerhalb der Jobcenter) ist, d.h. wie viele davon zwangsläufig wieder arbeitslos werden?

Wie stark ist die Gesamtbevölkerung in diesem Zeitraum gestiegen?

Sorry, aber über diese Zahlen

Sorry, aber über diese Zahlen kann ich nur lachen.
Solange kranke Arbeitslose rausgrechnet, und Aufstocker als vollwertige Arbeitsplätze gerechnet, sowie die in Bildungsmaßnahmen untergekommene Arbeitslose auch rausgerechnet werden, ist das für mich ein Witz. Genauso verschwinden auch die aus der Statistik, die in einem 400 Euro Job unterwegs sind. Einfach nur Augenwischerei!!!
Wenn wir alle diese mit reinnehmen in die Statistik sind wir auch wieder bei den 5 Millionen.
Aber Frau Merkel wird ja nicht müde uns zu erklären, "Deutschland geht es gut!"
Das ist immer der Moment, wo ich anfange zu glauben, das es da noch ein anderes Deutschland geben muss!!!

05. Januar 2015 um 22:36 von Tanguero

Und wieviele Hatz IV Empfänger sind in diesem Zeitraum in Rente gegangen?

@Lev Horsky

eine gute Frage, die ich leider wegen fehlender Zahlen nicht beantworten kann.
Können Sie es?
Die vorzeitige Zwangsverrentung von ALG II-Empfängern ist ja auch ein Streitpunkt, ebenso, wie die Tatsache, dass über 58 jährige nicht mehr als arbeitslos gewertet werden, wenn sie keinen
Vermittlungsvorschlag erhalten haben (also die Regel)
Zudem:
Nur ein Teil von den 800.000 ist in Arbeit vermittelt worden.
Eine genaue Bilanz darüber, wie langfristig und nachhaltig die Vermittlungen von Hartz-IV-Empfängern in Arbeit sind, gibt es nicht.

Meine "Erwerbsneigung"

Ja, ich bin auch "geneigt" für rund 2,50 die Stunde erwerbstätig zu sein... hahaha

Und falls Sie sich fragen, wann, wo und wie es das geben kann, oder warum ich nichts a) vernünftiges, b) solides, c) anständiges (genehmstes bitte ankreuzen) gelernt habe, vereinbaren Sie das mal mit dieser ach so guten Nachricht: das passiert hier und jetzt, in diesem Land, das laut Verlautbarung so erfolgreich regiert wird.
Und damit wir die Situation von einer Warte sehen und nicht etwa undifferenziert: nein, ich bin kein Schulabbrecher aus dem gern zu diesem Zweck von den Meinungsmachern herangezogenen Prekariat, bin kein ADHS-gestörter Marvin mit schwiergier Kindheit, heiße auch nicht "Migrationshintergrund" mit Nachnamen, bin nicht einmal eine Frau, die Kinder auf Kosten der Arbeitgeber zu setzen plant.

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