Kommentare

Komisch

Wohlstand pur? Warum merkt das keiner?

Wie bitte?

Wieso merke ich nichts davon. Ach ja, meine Nachbarn nebenan haben davon auch nichts gemerkt. Ach so ja, das ist Brutto, wir sehen ja nur das was auf das Konto überwiesen wird. Und von wegen 2% Inflationsrate, bei meinem letzten Einkauf hatte ich ausgerechnet das über Nacht Lebensmittelartikel 4-6% teuerer geworden sind in unserem Supermark nebenan. Diese Schönfärberei k...zt einem an.

Frage mich, bei wem das

Frage mich, bei wem das gewesen sein soll... Bei mir jedenfalls nicht.

Ist denn schon Karneval?

Anders kann ich mir diesen fast humoristischen "Beitrag" nicht erklären - meine Vorschreiber haben es ja schon auf den Punkt gebracht.

Vermutlich ist es so, daß die Gehälter und Bezüge der oberen 10% um die Hälfte gestiegen - das schafft natürlich ordentlich was in der Statistik.

Aber man merke sich: Wenn ich mit dem Kopf im Backofen und mit den Füßen in der Kühltruhe liege, habe ich im Mittel trotzdem nicht unbedingt Optimaltemperatur.

Durchschnitt

Es ist wohl offenkundig, dass eine "Durchschnitt" nicht mehr repräsentativ ist.

Bei 12 Mio. Niedriglohnempfängern kann man mittlerweile ja nicht mehr davon ausgehen, dass die Wohlstandverteilung in diesem Land nich einer Normalverteilung folgt.

Also wenige wenig haben - die Mehrheit mehr und wenige noch mehr.

Letztlich ist die soziale Ungleichheit derart drastisch, dass solche Aussagen einfach schräg sind.

Vielleicht sollte man es mal so versuchen:
Der Reallohnzuwachs in der Einkommensgruppe über 6000 Euro liegt bei 8% - wärend der bei niedrigen Einkommen bei 0,3% liegt (fiktive Werte).

Mich würde es aber nicht wundern wenn es so wäre.

Eines ist doch aber klar: Die Spitzenverdiener merken den Lohnzuwachs nicht, ob man nun 20000 Euro netto hat, oder 21000 ... das macht den Kohl dann auch nicht fett.
Im Niedriglohnbereich kommen die Gehaltssteigerungen aber offenbar nicht an.

Die Schräglage ist bereits dramatisch.

Wo kann ick mir dett Jeld abholen?

Also: ich bekomme Rente, die Steigerung liegt unter der Inflationsrate. Meine Frau hat eine Gehalts"erhöhung" von 1% bekommen. Die Weine im Supermarkt sind um 22% teurer geworden, andere Lebensmittel ziehen auch an.

Also, wenn wir 10 Euro mehr bekommen, haben wir eigentlich 10 Euro weniger. Nur bei den Leuten, die 10 Mal so viel verdienen, da kommen 500 Euro dazu, und da bei denen die Ausgaben für Essen, Miete, Strom nicht so ins Gewicht fallen, haben die die mehr. Im Durchschnitt nun wiederum wird das so gerechnet, als wenn wir daran teilhätten. Wie jeder weiß, ist dem aber nicht so.

Statt der Verschleierung mit "Durchschnittszahlen" solle man lieber eine Verteilungskurve zeigen, nämlich wie viele Menschen bis 1.000 Euro im Monat haben, wie viele bis 2.000, wie viele bis 3.000 etc., dann würde man sehen, wie der Hase läuft.

Geht´s ums große Geld ("Nebenverdienst der Politiker"), dann können die Jungs gar nur "Eins, Zwei, Viele" zählen, nix Durchschnitt.

betrug an den rentnern...........

den rentnern hat man trotz einer gefühlten inflationsrate von ca. 3 % nur 1 % rentenerhöhung gegeben.
welch ein betrug an dieser bevölkerungsschicht !
so werden die leute kalt enteignet....

Zahlenschönerei

Das ist schön das die Lohnzuwächse Brutto über der Inflationsrate liegen. Der Einzige der davon was hat ist aber der Staat, denn hier wurde leider wieder mal vergessen die Steuerprogression die mit einer Gehaltserhöhung einher geht mit einzuberechnen. Da sind die 0,6% Vorsprung der Lohnsteigerung gegenüber der Inflation auch schnell weg progressiert....

nur mal so zum Vergleich

Bei einem Euro Austritt/Rauswurf von Deutschland erwarten Experten (die richtigen Experten!) eine Aufwertung einer deutschen Währung von im optimistischsten Fall 30% (bis 50% im pessimistischen Fall). Ein gewaltiger Anteil davon geht auf die Kosten der zurückgebliebenen Lohnsteigerungen gegenüber dem Produktivitätswachstum. Oder einfacher ausgedrückt: die Löhne sind inzwischen in der Größenordnung von 20 bis 25% zu niedrig (gegenüber der Wirtschaftsentwicklung)! Da freuen 0,6%, von denen kaum einer was merkt, natürlich ungemein.
Im weiteren könnte man natürlich auch schlußfolgern, daß es in Deutschland seit Einführung der Hartz Gesetze praktisch kein reales Wirtschaftswachstum gegeben hat, sondern sämtliche Effekte durch den bequemen Griff in die Lohntüten entstanden sind.

Lohnsteigerungen

Auch hier in der Gegend arbeiten mehr und mehr Menschen über Zeitarbeitsfirmen für etwas mehr als 7 Euro / Stunde. Aber vielleicht wird das durch Lohnzuwächse in den westlichen Ballungsgebieten unserer Republik ausgeglichen.

Sollte die Statistik stimmen, wäre das richtig und wichtig für Europa, dass Deutschland die Lohnstückkosten anhebt, da die Südländer ihre ja scheinbar nicht so einfach senken können oder wollen. Nun stellt sich nur die Frage, ob nicht im gleichen Zeitraum die europäischen Lohnkosten noch stärker gestiegen sind? Das wäre mal interessant im direkten Vergleich.

NaJa

Die 5 mittleren Manager, die jetzt bei der Deutschen Bank geflogen sind, weil sie Zinssätze manipuliert haben, haben vorher Boni in Höhe von 40 Millionen Euro bekommen.
Wenn man den 10% ganz Oben in der Gehaltstabelle noch kräftig was drauf gibt, steigt die Statistik auch an.
Das kann man ganz unten in der Gehaltstabelle sogar noch einiges einsparen.

Allerdings ist der

Allerdings ist der Niedriglohnsektor in dieser Erhebung nicht enthalten.
Die strukturelle Zusammensetzung des Arbeitsmarkts wird nicht berücksichtigt, wodurch die Aussagekraft dieses Index nicht sonderlich bemerkenswert ist.

Zeitarbeit-Stückgutlager 1995

Zeitarbeit-Stückgutlager 1995 :12,50 DM = 6,25 €

Zeitarbeit -Stückgutlager 2013 : 7,89 €

Reallohnanstieg/18 Jahre : 1,64 € = 26% (0,09 € /Jahr = 1,4 % /J.)

Inflation :

1 Fruchtjoghurt 1995 : 0,15 DM = 0,075 €

1 Fruchtjoghurt 2013 : 0,29 €

Realinflation : 0,215 € = 286,66 % (Durchsch. 15,95%/J.)

Lässt sich für alle Dinge des täglichen Gebrauchs jederzeit mit ähnlichen Zahlen belegen.

Mir nicht so ganz klar in welcher Glaskugel die lesen.lol

Reallöhne steigen 2012 zum Dritten Mal in Folge

Meiner nicht.
Ich habe immer nur diverse Teuerungen zu ertragen.
Erstaunlicherweise geht es ALLEN anderen, die ich kenne, ebenso. Aber das sind wahrscheinlich nur Einzelfälle...

Es steigt! Super! Es steigt

Es steigt! Super! Es steigt alles! Lohn! Ausgaben! 0,6%, waren es bei mir nicht, hab es nachgerechnet, aber ein kleines Plus, immerhin. Wo es hin ist keine Ahnung, nahm an, das das wie bei so vielen die Frau mit ihren Haushaltsgeld verprasst hat. Werd ihr jetzt die Zuwendungen kürzen. Nicht Lange, dieses Jahr sind noch Tarifverhandlungen, da sind bestimmt, wie letztes mal 2,irgendwas drin.

Grins

Bei den Politikern ist der Lohn real gestiegen. Das stimmt. Mich stürtzt die GEZ nun schon in eine mittlere Finanzkrise. Wir sollten die Politiker endlich zur Verantwortung ziehen für den Bockmist den die verzapfen. Vom Amt entfernen und keine Pension! Dann klappts auch wieder mit mit dem Rest.

inflationär...........

die fdp hatte den hoteliers die mehrwertsteuerpauschale für übernachtungen vor ein paar jahren mehr als halbiert. angeblich aus konkurrenzgründen des auslands. allerdings hat der übernachtende bürger davon keinen cent gesehen. anstatt diesen klar erkannten unsinn zurückzunehmen, behält man diesen unfug bei. hier hätte das sparen angefangen, anstatt den hoteliers bzw. den hotelketten das geld nutzlos in den rachen zu schmeissen.
die grossen hotelketten haben eben eine lobby, die rentner eben nicht, deshalb bekamen die 1 % rentenerhöhung, wovon noch ein teil für den höheren pflegekostensatz eingesammelt wurde.

Statistik...

...kann irreführend sein. Denn abgesehen davon, dass ich die Inflationsrate für himmelschreiend falsch halte (Stichwort "hedonische Preisbereinigung") werden ja sämtliche Gehälter der Gesellschaft berücksichtigt. Grundsätzlich Sinnvoll, hätten wir da nicht dieses unliebsame Auseinanderdriften der unterschiedlichen Einkommensgruppen. Gute Infografik auf Spiegel Online:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/sinkende-realloehne-deutsche-k...

Wenn Sie also nicht zu den top 20% der Einkommensbezieher gehören haben Sie leider verloren. Aber freuen Sie sich doch lieber für diese! Immerhin sorgt diese Gruppe für eine schöne Statistik.

Wieder so eine Volksverdummung vor der Bundestagswahl !

Ich bin mal auf die EHRLICHE Veröffentlichung des Armutsberichtes der Bundesregierung gespannt.

Anstieg - für wen?

Gibts die Statistik auch aufgeschlüsselt, oder muss man sich wieder selbst raussuchen, ob nun die obersten 5% oder 10% doppelt so viel verdienen wie vor einem Jahr?

Was regt Ihr Euch auf ?

Ihr habt alle gewählt ! und falls nicht, dann habt ihr auch kein Recht Euch zu beschweren.

Wählt weiterhin die Parteien mit den 3 Buchstaben und es wird so kommen, wie es diese Frau zu Jahresbeginn schön geredet hat.

Und wer nicht lesen kann, der sollte keinen Kommentar dazu abgeben.

Reallöhne...... Also (sorry) keine Rentner, die erhalten keine Löhne mehr, die erhalten (wenn überhaupt noch) eine RENTE.

Die Reallöhne mögen gestiegen sein, aber die Steuern und sonstige Abgaben, die man den Bürgern aufbürdet, werden (leider oder [zum Glück für die Statistik]) nicht mit erfasst.

Vorsicht, gute Nachrichten!

Gute Nachrichten sind mittlerweile vielen Menschen ein Dorn im Auge. Immerhin zieht das vielen Berufs-Jammerern die Substanz unter den Füßen weg. Es ist in Deutschland nunmal vieles absolut nicht so schlecht wie es geredet wird - ganz im Gegenteil. Man braucht nur mal in die unmittelbaren Nachbarländer zu schauen um zu erkennen, wie gut wir insgesamt dastehen.

Aber viele verweigern diese Realität, sei es aus Abneigung der Regierung gegenüber (denn die Zahlen der Regierung sind alles andere als schlecht), aus einer ewig linken Haltung heraus oder halt weil man selbst tatsächlich ein bitteres Schicksal erleiden musste.

Ich kann die ewige Nörgelei hierzulande jedenfalls kaum mehr ertragen. Die ganzen Gerechtigkeitserfinder, die alles und jeden "ungerecht" finden, Dampfplaudern, vom "kleinen Mann" reden und "von denen da oben", die sich "die Taschen voll machen", Demokratie und Rechtsstaat laufend in Frage... genau diese Menschen bringen unser Land kein bisschen weiter.

Tolle Statistik

Lange wollte ich mir einen Beitrag verkneifen. Aber dieser Beitrag ist ein Schlag ins Gesicht derer, die von höheren Reallöhnen in Realität nichts mitbekommen. Ich arbeite in einem Callcenter, in dem ein Vollzeitangestellter rund 1000,- € netto verdient und somit u.U. auch Anspruch auf Hartz IV hat. Das Lohnniveau hat sich dort in den letzten 5 Jahren lediglich einmal geändert. Aber 2012 war definitiv nicht dabei. Interessant wäre mal zu wissen, beim wem sich so viel ändert, dass die Statistik insgesamt positiv ausfällt.

Schwachsinnige Schönfärberei,Reallöhne u.Renten sind gesunken..

Diese Schönfärberei k...tzt mich an.. Reallöhne sind genauso wie die Renten in den letzten 10 Jahren gesunken! Dieser Bericht suggeriert einen Anstieg.. Für welche Arbeitgeber Denkfabriken arbeitet der Artikel - Schreiber? 11.08

Lohnsteigerungen sind manchmal relativ

Es gibt auch Beiträge, die Regierungs-PR in den richtigen Kontext rücken (Journalismus im ursprünglichen Sinne). Siehe z.B. hier:

tagesschau.de/wirtschaft/wirtschaftswachstum136.html

Zitiat:
"Zahlen zu Lohnsteigerungen sind manchmal relativ.."
...
"Der Direktor des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn, relativiert die Zahl allerdings: Denn dieser Wert beziehe sich auf die gesamte Lohnsumme und habe vor allem wegen der höheren Anzahl der Beschäftigten zugenommen, weniger durch Lohnerhöhungen. Tatsächlich stiegen die Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer nur um 2,8 Prozent. Nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben fiel das Plus bei den Nettolöhnen und -gehältern mit 1,5 Prozent im Vorjahresvergleich noch einmal deutlich niedriger aus. Zudem profitierten die Beschäftigten in den verschiedenen Branchen in sehr unterschiedlichem Maße von Lohnerhöhungen."

Und wer das nicht glaubt, möge den Armutsbericht der Bundesregierung lesen.

Destatis gaukelt uns Inflations-Einheitsbrei für alle vor

Der Artikel erwähnt nicht, dass destatis nur "Vollzeitbeschäftigte im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich!" berücksichtigt. Abgesehen davon sind die Zahlen nur vorläufig, geschätzt.

Es fallen also sämtliche Teilzeitarbeiter in Minijobs, ALG-Ergänzer, Staatsbedienstete u.a. heraus.
Das Produzierende Gewerbe ist neben den DL im Finanzsektor (Banken, Versicherungen, Leasing) am besten verdienende.

Da die Einkommensschere zwischen höher und höchst Verdienenden, die am meisten Einkommenserhöhungen haben und Vermögen bilden, sowie allem darunter immer mehr klafft, kann fast niemand aus der Masse der Normal- und Schlechtverdiener (13 Mio. nicht SV-plichtig und ALG2-Ergänzer) diesen statistschen Durchschnitt auf sich beziehen.

Zudem sieht z.B die Konsumrealität von Rentnern bei Lebensmitteln, Energie, Treibstoff und Mieten mit enormer Kaufkarftentwertung der sinkenden Rente wegen Preisinflation ganz anders aus als bei einem Konzernmanager oder Politiker.

Wenig Mitgleid für Rentner

In meinem Umfeld haben die sog "Rentner" mit 62 Jahren mehr Geld als viele Familien mit Kindern.

Da stimmt irgendwas ganz und gar nicht.

Selbst soll man bis 67 arbeiten und am besten noch privat Vorsorgen ... wie das gehen soll, soll mir mal ein Rentner erklären, der oft auch nicht mehr als die gesetzlichen Rentenbeitrag gezahlt hat.

Sorry - aber Lohnerhöhungen sind für die Arbeitnehmer (meist in Tarifverhandlungen erkämpft) - ein Ansprüch auf steigende Renten gibt es dadurch nicht.

Es kann ja nicht sein, das Abeitnehmer auf die Straße gehen und am Ende die Rentner mehr bekommen als viele Arbeitnehmer!?

(By the Way ... 1% aller Rentner leiden als Altersarmut. Bei den Nicht-Rentern ist der Armutsanteil wesentlich größer)

Die einen merken die

Die einen merken die Reallohnsteigerung nicht und die Beamten in Baden-Württemberg haben seit Jahren nur Reallohnkürzungen, weil die Politiker das Geld lieber für was anderes ausgeben.Bald ist der Punkt erreicht, wenn die Verwaltung nur noch mittels Bakschisch arbeitet.

Das Reallohnwunder !

0,6% und ich habe keine Ahnung wohin mit dem ganzen Zaster ! Soll ich doch noch den Konsum ankurbeln, oder privat fürs Alter vorsorgen?

Vielleicht werde ich es auch einfach mit den Reallohnkürzungen der Jahre davor verrechnen, und feststellen das nur bei oberen Einkommensschichten diese Löhne wirklich wuchsen, und es mal ausnahmsweise schafften den Schnitt über die Null zu zerren.

Wo der Anstieg hin ist? Er

Wo der Anstieg hin ist?
Er ist in den Geldbeuteln der Arbeitnehmer.
Ja die Teuerung der Lebensmittel liegt über der Inflationsrate, aber die Ausgaben für Lebensmittel spiegeln nur einen Teil der Ausgaben wieder.
Nehmen wir mal ein anderes Beispiel:
Aldi PC 1996 2000 DM =1000 €
Aldi PC 2013 500 €
In 17 Jahren um 50% gesunken, will jetzt jemand schreien, dass wir eine Deflation haben? Jede Rechnung mit einzelnen Waren verzerren das Bild.

Und vor allem muss bedacht werden. dass diese Zahlen nicht nur Durchschnittszahlen sind, sondern sich auch auf ganz Deutschland beziehen.

warenkorb zur berechnung ist lächerlich.............

der warenkorb ist wahllos zurechtgeschustert worden, damit die inflationsrate niedriger erscheint als sie in wirklichkeit ist.

kräftige erhöhungen bei:
strom, gas, sprit, bahn, s-bahn, bus, versicherungen, teils auch bei nahrungsmitteln

die gefühlte und reale inflationsrate liegt
zwischen 4-5 % !
der sparer erhält 0,5 % für sein spargeld ! welch ein hohn. die bankvorstände und investmentbanker stopfen sich die taschen mit millionen voll, teils haben sie noch betrogen beim fibor.
zudem sind die strafen viel zu niedrig für solchen vorsätzlichen betrug. nichts wurde geändert und gelernt aus der finanzkrise. auch der staat hätte längst beginnen müssen zu sparen, anstatt auch in jahren mit sprudelnden steuereinnahmen noch weiter kräftig schulden aufzunehmen.

wer will uns denn diesen unfug weiter so verkaufen ?

@ Glasbürger

Sie schreiben:
"Meiner nicht.
Ich habe immer nur diverse Teuerungen zu ertragen.
Erstaunlicherweise geht es ALLEN anderen, die ich kenne, ebenso. Aber das sind wahrscheinlich nur Einzelfälle..."

Ja, so unterschiedlich sind die persönlichen Empfindungen!

In meiner Umgebung haben fast alle Menschen tatasächlich mehr Einkommen und sind damit ganz zufrieden.
Leider habe ich selbst als Rentner nicht so viel davon weil die Renten weniger stark steigen als die Einkommen.
Aber das ändert nichts daran dass für eine große Mehrheit der deutschen Bevölkerung dieser Reallohnzuwachs tatsächlich vorhanden ist!
Es ist aber wohl typisch dass viele Internetforenuser mit einer häufig negativen Einstellung, entweder durch eigene Erfahrungen die sie dann verallgemeinern oder durch Vorurteile bedingt, die Realitäten nicht sehen wolen.

Zahltag

Im Moment ist Zahltag für Europa angesagt insofern erübrigt sich eine Information über Reallohnsteigerungen. Vielleicht sollte man sich mal die Parameter ansehen, welche Steigerungen eigentlich noch realistisch berechnet werden.
Es ist doch für jeden auffällig, das seit der Einführung des Euros der Preisanstieg sich bei vielen Gebrauchsartikeln und Lebensmitteln vervielfachte. Man kann natürlich weniger essen aber wird dies auch in der Berechnung berücksichtigt?
So lange die EU Lebensmittel systematisch vernichtet um einen künstlichen Preis zu erzeugen und Massentierhaltungen und Monoackerbau gefördert werden sind Diskussionen über Löhne müßig.

Lustig, Lustig

Für wie doof hält man eigentlich die Bürger ?
Es ist alles gesiegen nur die Nettolöhne und Renten nicht .Ich habe jedenfalls ein Minus in meiner Geldbörse.

Korrekt müsste es heißen, dass die Reallöhne für die

Arbeitnehmer zum dritten Mal in Folge gestiegen sind, wo die Betriebe der Tarifbindung unterliegen.
Alle anderen Arbeitnehmer ohne Tarifbindung haben nämlich zu dritten Mal hintereinander Pech gehabt.

Ich freue mich für alle Arbeitnehmer, die Reallohnzuwächse verbuchen konnten.

Reallohnentwicklung und Statistiken . . .

einzeln gesehen stimmt die Statistik; nur in den 10 Jahren, die vor dieser Statistik liegen, war Deutschland das absolute Schlusslicht in der Reallohn-Entwicklung in der gesamten EU.

Nur deshalb stehen wir heute wirtschaftlich so gut da, das wir zum Heilsbringer der gesamten Euro-Zone geworden sind.

Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

Tatsächlich sind die realen Preise nach Einführung des Euro in Deutschland weit mehr als die Löhne gestiegen. Die mangelnde Akzeptanz der EU und des Euro hat hier ihre Wurzeln.

@Vigilante

"Vermutlich ist es so, daß die Gehälter und Bezüge der oberen 10% um die Hälfte gestiegen - das schafft natürlich ordentlich was in der Statistik."

Mein Arbeitgeber (über 800 Mitarbeiter) hat einen Tarifabschluss umgesetzt und damit allen Mitarbeitern 3.3% mehr gezahlt. Die oberen 10%, also die aussertariflichen MA haben maximal die Erhöhung der höchsten Tarifstufe erhalten, also prozentual deutlich weniger. Die hohen Gehälter DRÜCKEN die Statistik eher!

Wie schön, die Reallöhne steigen..

bei denen, die sich noch in festen Arbeitsverhältnissen bei z.B. VW, befinden. Auch Arbeitsplätze bei den vom Staat geförderten Verbänden, Kassen, Versicherungen uvm. dürfen von den Lohnerhöhungen profitieren. Natürlich per Prozente und - nach genauer Hinsicht - auf in die nächst höhere Steuerklasse, leider geht es dann oftmals wieder einen Schritt zurück.

Die Reallöhne steigen; den Banken und den Lebensversicherungen geht es schlecht, sie brauchen Geld.
Ein Schelm ist .....

Wem nützt so eine Meldung?

Die Inflationsrate kann kein Mensch nachrechnen. Da hat jeder seine eigene "gefühlte" Inflation. Wenn also das Benzin um 5ct teurer wird, dann stört uns das. Wenn Flachbildfernseher um 50 Euro billiger werden, bemerken wir das selten. Beides ist aber in der Inflationsrate.

Und was das Einkommen angeht, sieht ja jeder selbst, wieviel er dieses Jahr mehr hat als letztes. Leider kann man von Prozenten halt nicht einkaufen. Bei 1000 Euro Einkommmen sind 0,6% in Euro halt deutlich weniger als bei 1 Million. Und leider pflanzt sich dieser mathematische Vorteil über die nächsten Jahre dann fort. Auch ein Grund für die Schere.

Prozentuale Werte sind zwar mathematisch richtig, dienen aber in Statistiken häufig der Verschleierung der Realität. (2 Euro statt 1 Euro ist eine Steigerung um 100%)

@Norden

"Die 5 mittleren Manager, die jetzt bei der Deutschen Bank geflogen sind, weil sie Zinssätze manipuliert haben, haben vorher Boni in Höhe von 40 Millionen Euro bekommen.
Wenn man den 10% ganz Oben in der Gehaltstabelle noch kräftig was drauf gibt, steigt die Statistik auch an."

Sie (und viele andere) bringen immer Beispiele von Managern und bezeichnen diese als die oberen 10%. Das ist Blödsinn. Das sind Einzelfälle in Großunternehmen, die statistisch kaum relevant sind. Es sind gemessen am selben Unternehmen die oberen 0.0x Prozent- gemessen an allen Arbeitnehmern noch weniger...

Kaputtrentiert

Dieser Minizuwachs gleicht die Reallohnverluste der letzten Jahrzehnte aber in keinster Weise aus. Was uns alle kaputt macht ist vor allem eines: Die Gier nach Rendite. Das hemmungslose Renditestreben der Finanzwelt, der Banken, der Versicherungen und großer Teile der Privatwirtschaft (Börse usw.) zerstört nach und nach die Gemeinschaft, die Arbeitswelt, die Familien, die Menschen und unser Land.

@Glasbürger

"Meiner nicht.
Ich habe immer nur diverse Teuerungen zu ertragen.
Erstaunlicherweise geht es ALLEN anderen, die ich kenne, ebenso. Aber das sind wahrscheinlich nur Einzelfälle..."

Sie kennen wohl die Falschen oder werden belogen. Ich kenne kaum jemanden der in den letzten Jahren nicht deutliche Lohnsteigerungen hatte. Bei weit über tausend WEISS ich es aufgrund meiner beruflichen Einblicke in die Lohnstruktur meiner letzten beiden Arbeitgeber...

@00Schneider

Wissen sie: Jammern ist ein emotionales Verhalten.
Emotionen sind aber nicht quantifizierbar, stellen jedoch alles in ein Verhältnis.
Der Mensch und wohl auch die Tiere sind mit mehr als 80 Prozent emotional gesteuert. Dies ist auch gut so, weil die Datenmenge als logischer Bestandteil eigentlich viel zu hoch ist. Mit anderen Worten ist eine Logik die auf Statistiken beruht im realen Leben niemals umfassend und somit auch in der Ökonomie als die allgemeine Sicht der Dinge falsch.

Geht man davon aus, das die Wahrscheinlichkeit mit der Menge steigt, dann spiegeln gesellschaftliche Emotionen (Summe der Emotionen aller Mitglieder dieser)oder in dem Fall das "Jammern" die tatscächliche "Realität" wieder.

Führende Ökonomen sagen ja auch, das die Phsychologie viel mehr bewirkt, als alle harten ermittelten Fakten. Weil eben die harten Fakten, sehr schnell weich werden, wenn man diese ins Verhältnis zu allem setzt!

Wenn man aber nur auf einem Feld stehenbleibt, dann sieht man eben wenig!

@ mondfee - da ist was dran

Sie schreiben:
"Arbeitnehmer zum dritten Mal in Folge gestiegen sind, wo die Betriebe der Tarifbindung unterliegen.
Alle anderen Arbeitnehmer ohne Tarifbindung haben nämlich zu dritten Mal hintereinander Pech gehabt."

Sie haben wohl Recht!
Die Statistik geht nicht von den Tariferhöhungen aus sondern von den tatsächlichen höheren Einkommen aller Arbeitnehmer im Durchschnitt.
Das bedeutet für die Arbeitnehmer mit Tarifbindung ein höheres Wachstum beim Realeinkommen als diese 0,6% während andere Arbeitnehmer weniger starke Steigerungen der Einkommen hatten.
Das ist leider die Realität einer sozialen Marktwirtschaft.
Man kann den Arbeitnehmern in nicht tarifgebundenen Betrieben nur empfehlen sich zumindest Betriebsräte zu wählen damit überhaupt eine Arbeitnehmervertretung vorhanden ist die mal etwas bewegen kann!

Steigen die Löhne im Niedriglohnsektor?

Steigen die Löhne im Niedriglohnsektor? Gruss

@hans_hase

"Lange wollte ich mir einen Beitrag verkneifen. Aber dieser Beitrag ist ein Schlag ins Gesicht derer, die von höheren Reallöhnen in Realität nichts mitbekommen. Ich arbeite in einem Callcenter, in dem ein Vollzeitangestellter rund 1000,- € netto verdient und somit u.U. auch Anspruch auf Hartz IV hat. Das Lohnniveau hat sich dort in den letzten 5 Jahren lediglich einmal geändert. "

Sie arbeiten doch freiwillig dort, haben die Bezahlung doch im Arbeitsvertrag stehen? Sie sind also der Meinung Ihre Arbeitsleistung wäre mehr wert? Dann könnten Sie sich doch selbstständig machen und mit Ihren Mitstreitern/ Kollegen wesentlich mehr verdienen wenn Ihre Leistung mehr wert wäre?

Anstelle (vielleicht zu Recht, da fehlt mir der Einblick) zu Jammern, hilft vielleicht eine Ursachenanalyse, WARUM Sie zu den Bedingungen dort arbeiten und warum nicht in einer anderen Branche für mehr Gehalt? Wenn die Ursachen bekannt sind, könnten Sie versuchen das zu ändern...

Lügenartikel?

Wenn ich mir hier die Kommentare so durchlese, frage ich mich, ob es sich hier etwa um einen Lügenartikel handelt, denn darauf läuft die Kritik vieler hinaus.

Oder aber hier schreiben überwiegend sozial schwächer gestellte Mitbürger.

Die Krise ging fast spurlos an D vorbei - zumindest im Vergleich zu anderen Ländern - aber seit Beginn der Krise sagt man uns: bald, sehr bald geht es auch D schlecht.

Ist das eventuell Stimmungsmache der Opposition und der Presse?

Herb.

Toll!

Damit dürften die Löhne absolut betrachtet (Nominell) wieder auf dem Wert von 2000 sein:

http://de.wikipedia.org/wiki/Mittleres_Einkommen

Gestern hat doch der Immobilienverband IVD vorgerechnet, dass die enormen Mieterhöhungen bei Neuvermietungen begründet seien, denn diese korrigierten nur eine bisher zu niedrige Entwicklung der Mieten, die deutlich unter der allgemeinen Inflation gelegen haben. Diese habe seit 1992 über 40% betragen.

Das ist ja alles schön und gut - wie der Link oben zeigt, treten aber die Nettolöhne seit 2000 auf der Stelle.

Wer soll denn das alles bezahlen, wenn es seit Jahren minimale Lohn- und Rentenerhöhungen deutlich UNTER der Teuerungsrate gibt, aber jeder die Preise nach dem Inflationsindex erhöht und nicht nach der Kaufkraft der Bürger?

Besonders die Vermieter sitzen am längeren Hebel - irgendwann zahlen wir 70% unseres Einkommens für die Miete und essen dafür kalte Bohnen aus der Dose, bei romantischem Kerzenschein...

@Metronom

"Nehmen wir mal ein anderes Beispiel:
Aldi PC 1996 2000 DM =1000 €
Aldi PC 2013 500 €
In 17 Jahren um 50% gesunken, will jetzt jemand schreien, dass wir eine Deflation haben? Jede Rechnung mit einzelnen Waren verzerren das Bild."

Der PC wird aber nur in der gewichteten Häufigkeit des realen Durchschnitts gewertet. Ein Weglassen solcher Werte verzerrt noch viel mehr. Abgesehen davon ist das ganze doch transparent- der Warenkorb ist öffentlich bekannt.

Jeder kann sich seine persönliche Inflationsrate selbst ausrechnen.

Meine ist z.B. viel niedriger als die statistische, weil ich nur 6.5% vom Brutto für Lebensmittel und Energie ausgebe, aber mehr für Unterhaltungselektronik (TV, Computer...), ein Grossteil meiner Fixkosten ist zudem konstant. Da ich meine Lohnsteigerungen aber auf den vollen Bruttolohn bekomme ist sogar Netto am Ende des Monats bei gleichem Konsumverhalten mehr zum Sparen da.

@seehecht

"der warenkorb ist wahllos zurechtgeschustert worden, damit die inflationsrate niedriger erscheint als sie in wirklichkeit ist.

kräftige erhöhungen bei:
strom, gas, sprit, bahn, s-bahn, bus, versicherungen, teils auch bei nahrungsmitteln

die gefühlte und reale inflationsrate liegt
zwischen 4-5 % !
"

Gefühlt und real sind nachgewiesenermassen NICHT identisch!

Die Erhöhungen bei"strom, gas, sprit, bahn, s-bahn, bus, versicherungen, teils auch bei nahrungsmitteln" sind im Warenkorb berücksichtigt.

Wie sollte denn ein statistischer Warenkorb aussehen, wenn nicht so, wie er im Mittel tatsächlich aussieht? Soll man Ihren Warenkorb nehmen? Der trifft dann für viele Menschen noch weniger zu...

@Skywalker

... wenn jeder hochqualifiziert wäre (und in Deutschland) ist die Bevölkerung im internationalen Vergleich recht hoch qualifiziert) gibt es eben weniger Geld für hochqualifizierte Stellen!

Es kann auch nicht jeder bei VW arbeiten!

Das Problem ist doch der Teufelskreis aus niedrigen Löhnen, mangelnder Binnennachfrage und wenigen neuen Arbeitsplätzen in der Binnenwirtschaft.

Der hohe Exporterfolg versteckt nur die Tatsache, dass die Binnenwirtschaft in Deutschland auf der Stelle tritt und es nicht genug Arbeitsplätze für alle gibt.

Übrigens: Für jede Spitzenkraft gibt es in der Natur 10 Durchschnittsleute.

Es ist noch keinem gelungen, Babies so herzustellen, dass NUR Spitzenkräfte dabei rauskommen.

Der Durchschnitt erfüllt in der Regel auch wichtige Aufgaben.

Wir können eben nicht alle Bundeskanzler oder Top-Manager sein.

Merken Sie sich: In Deutschland können Sie trotz guter Qualifikation in ihrem Beruf schlecht verdienen: Dank Zeitarbeit und Hartz IV (= prekäre Beschäftigung).

@Marciaroni

Genau so ist es! Schön ausgedrückt:
"Im weiteren könnte man natürlich auch schlußfolgern, daß es in Deutschland seit Einführung der Hartz Gesetze praktisch kein reales Wirtschaftswachstum gegeben hat, sondern sämtliche Effekte durch den bequemen Griff in die Lohntüten entstanden sind."

@Bernd1

"Aber das ändert nichts daran dass für eine große Mehrheit der deutschen Bevölkerung dieser Reallohnzuwachs tatsächlich vorhanden ist!
Es ist aber wohl typisch dass viele Internetforenuser mit einer häufig negativen Einstellung, entweder durch eigene Erfahrungen die sie dann verallgemeinern oder durch Vorurteile bedingt, die Realitäten nicht sehen wollen."

Ganz genau, das ist der Punkt. Warum sollte ich mich hier äußern wenn ich zufrieden bin, das machen nur manche Hohlköpfe (wie z.B. wir zwei ;-)), die einige allzu realitätsfremde Beiträge wenigstens etwas in das rechte Licht setzen wollen...

@Skywalker: Persönliche Statistiken

"Mein Arbeitgeber hat ...
Die hohen Gehälter DRÜCKEN die Statistik eher!"

Wenn das stimmt, was einige Kommentatoren hier erwähnten, dass der Niedriglohnsektor in der Statistik gar nicht enthalten ist, dann taugt diese Zahl genauso wenig, wie die Aussage ihre speziellen Arbeitgebers, für die ich ein Dutzend gegenteiliger Beispiele aus meiner Gegend nennen könnte.

@ Visitor

Ich habe bei der letzten Wahl als Alt-Liberaler "Die Linke" gewählt.

Ursprünglich war meine Familoie mal in der alten FDP verortet, aber das ist seit der radikalen Marktausrichtung vorbei.

Geben wir der Statistik einen Sinn:

Wir nehmen das Raster der Löhne und legen darüber das Raster des Armutsberichtes, dann sehen wir daraus, dass in Deutschland die Einkommen in den oberen Ebenen überdurchschnittlich steigen müssen um das positive Ergebnis einer durchschnittlichen Lohnerhöhung zu erreichen.

Umgekehrt: in den unteren Ebenen sinkt das relative Einkommen!

Wenn sich bei solchen Ergebnissen unsere Koalitionspolitiker, wie üblich, wieder gegenseitig auf die Schultern klopfen, ist das Ignoranz!

danke, @MrEnigma und @tattom für die Zahlen,

und unser Statistikspezialist vanPaten erklärte auch warum.

Ich möchte auf unseren Schatten-Kombi-BundesKanzler/ BundesPräsident/ BundesWirtschaftsminister Anshuman Jain hinweisen, ähm, naja, offiziell ist er ja nur Co-Vorstandvorsitzender der Deutschen Bank,
also, ebendieser Hr. Jain hat vor ein paar Tagen vor einem Ungleichgewicht im sozialen System gewarnt (Stichwort: Aufstand).

Mal sehen, was das politische Berlin aus dieser Vorlage macht...

('zefix nochmal, ich hab den Artikel vor 3-4 Tagen auf Papier gelesen, finds aber im Internet nicht, die genaue Formulierung ist mir entfallen))

@Bernd1, 11:23 - Vorurteilsfrei

Wenn Sie als Renter, der nicht viel von der durchschnittlichen Reallohnsteigerung hat, vorurteilsfrei die ökonomischen Realitäten in Deutschland zu betrachten glauben, dann verstehe ich nicht, dass Sie von der "sozialen Marktwirtschaft" schwärmen, obgleich selbst Heiner Geißler (CDU) konstatiert, jene sei durch die neoliberale freie Marktwirtschaft ersetzt worden, was Bundeskanzlerin Merkel durch ihre Begriffsbildung "marktkonforme Demokratie" bestätigt.

@MrEnigma - 7. Februar 2013 - 11:10

Das müssten Sie nochmals erklären:

SIE (zusammengefasst): Rentner haben mehr Geld als viele Familien. Ansprüche auf steigende Renten wegen Lohnerhöhungen darf es DESHALB nicht geben.

REALITÄT: Die Renten steigen schon lange (von den gut abgesicherten Abgeordneten und dem Beamtenapparat der Bundesregierung so und nicht anders GEWOLLT!) nicht mehr im selben Maß wie die Gehälter (soweit diese überhaupt steigen).

Aber mit diesem Satz haben Sie völlig Recht:

"Da stimmt irgendwas ganz und gar nicht."

"Ganz und gar nicht", weil Gehälter UND Renten im Verhältnis zu den Möglichkeiten, die die Produktivitätszuwächse der letzten Jahre erlaubt HÄTTEN, zu wenig gestiegen sind.

Und wo bleibt wohl die Differenz?
Die Gewinne jedenfalls steigen.

Warum dann Arbeitnehmer gegen Rentner auszuspielen versuchen?

Schon die alten Römer wussten "Teile und herrsche".
Aber zumindest alte "Lateiner" wissen das auch ...

Hohes Ross

@Skywalker
"Bei weit über tausend WEISS ich es aufgrund meiner beruflichen Einblicke in die Lohnstruktur meiner letzten beiden Arbeitgeber."

Es scheint, als hätten Sie das Glück, bei der Großindustrie vermutlich tarifgebunden recht gut untergekommen zu sein. Fleiß und Arbeit ist dafür meist nicht ausschlaggebend, sondern Netzwerk, Vitamin B und viel Dusel. Kein Grund, gegenüber Menschen, die nicht in der Komfortzone arbeiten, auf dem hohen Roß daher zu kommen. Und das sind die Mehrheit den Arbeitnehmer in der BRD.

Zudem werden die marginalen Reallohnzuwächse durch den Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze seit Mitte der 2000er Jahre um fast 10 % wieder relativiert. Diese leicht gestiegene Lohnsumme verteilt sich auf etwa 3 Mio. Arbeitnehmer mehr.

Wer dieses Zustandekommen der Reallohnzuwächse der letzten Jahre verschweigt, belügt die Menschen ganz bewusst. Der Einzelne hat tatsächlich weniger Geld.

jammern...

ist doch des deutschen liebste Beschäftigung. Lebensmittel sind teurer geworden? So eine Frechheit aber auch. Spritpreise steigen? tztz. Vielleicht einfach mal die Ausgabenpoltik überdenken?
Weniger und bewusster Auto fahren. Weniger Fleisch essen. Vielleicht nur alle 5 Jahre ein Handy kaufen und zwar ohne Vertrag. Der Röhrenfernseher funktioniert vielleicht doch noch und es muss kein Flachbild her. Etc. etc.

Haushaltsüberschüsse sollten dann vielleicht in Fortbildungen investiert werden? Berufliche Weiterbildung hilft dann auch höhere Gehaltsvorstellungen umzusetzen.

Dies ist meine persönliche Erfahrung und bei mir klappt es. (Samstags oder Abendkurse da muss man dann mal durch damit es mit der Fortbildung neben dem Beruf klappt)

11:03 — 00Schneider

Sie sollten nicht von „wir“ reden, wenn Sie von „wie gut wir dastehen“ sprechen!
Oder würden Sie vielleicht Ihrem Kind erklären, dass es leider sterben muss, weil wir laut Statistik wegen des steigenden Altersdurchschnitts das Renteneingangssalter auf exakt 70 erhöht haben und der Durchschnitt doch stimmen muss?

GEHUPFT WIE GESPRUNGEN
Aus den „Lehrsätzen des armen Mannes“

Ob vom Kölner Dom, ob vom Zirkuszelt,
ob vom Dach einer Dampfwäscherei –
für den Arbeiter, der herunterfällt,
ist das völlig einerlei.
(Erich Kästner)

@Herb: Arme Kommentatoren

"Oder aber hier schreiben überwiegend sozial schwächer gestellte Mitbürger."

Ich kann nicht für die anderen sprechen, aber was mich angeht, verdiene ich als Selbständiger sehr gut. Da ich auch als Privatperson sehr glücklich mit meiner Familie bin, kam ich irgendwann zu dem Punkt, mich nicht mehr nur für mich selbst sondern auch für andere zu interessieren. Das war überhaupt erst der Punkt, wo ich mich für Politik interessiert habe.

Man muss also nicht immer nur aus Betroffenheit und Egoismus aktiv werden!

@Skywalker

Da müssen Sie aber sowohl Glück mit ihren Fixkosten haben, meine werden ständig erhöht, ohne dass ich dem entgegenwirken kann.

Wenn ich umziehe, um Mietkosten zu sparen, wird bei Neuvermietung noch mehr fällig.

Zudem müssen Sie ja ein sog. Besserverdiener sein, wenn Sie nur 6,5% ihres Bruttos für Lebensmittel und Energie ausgeben.

Bei mir sind das schon das Doppelte.

Wenn ich Miete dazurechne, sind das schon 50%.

Bevor Sie jetzt sagen, ich solle mich weiterqualifizieren: Ich arbeite in den Naturwissenschaften - allerdings nicht in der Industrie.

/// Damit wuchsen die

/// Damit wuchsen die Reallöhne zum dritten Mal hintereinander. ///

Deutschland ist das Paradies, vor allem, weil in Deutschland auch die geringen Einkommen stets stärker steigen als die Hohen und die soziale Balance besser als in vielen anderen Ländern gehalten wird.

@ tattom

"Reallohnanstieg/18 Jahre : 1,64 € = 26% (0,09 € /Jahr = 1,4 % /J.)"

"Realinflation : 0,215 € = 286,66 % (Durchsch. 15,95%/J.)"

eine Argumentation mit zwei Extrembeispielen hinkt.

"Lässt sich für alle Dinge des täglichen Gebrauchs jederzeit mit ähnlichen Zahlen belegen."

na hoffentlich nicht, sonst hätten wir ja eine jährliche Inflation von 15,95%

Tatsache ist, dass das Leben gar nicht so schlimm ist wie es hier im Forum so oft dargestellt wird.

7. Februar 2013 - 11:44 — Skywalker

Wie schön für Sie.
Ob ich die "Flaschen" kenne, weis ich nicht. Bisher hielt ich sie immer für normale Durchschnittsbürger. natürlich kann ich mich da auch irren, immerhin merke ich ja nicht einmal, daß ich Lohnzuwächse habe.
Belogen werde ich, dessen bin ich sicher.

@Werner40: Geringe Einkommen

"Deutschland ist das Paradies, vor allem, weil in Deutschland auch die geringen Einkommen stets stärker steigen als die Hohen und die soziale Balance besser als in vielen anderen Ländern gehalten wird."

Haben Sie da den Armutsbericht verpasst?

Fragen Sie mal, warum hoch qualifizierte Deutsche das Land verlassen und wir es schwer haben, genügend Ersatz im Osten oder Süden zu finden, weil wir im Paradies leben?

Schauen Sie sich bitte mal Fernseh-Reportagen über den Niedriglohnsektor an! Meine Frau vermittelt als Personaldienstleister solche Menschen. Das ist bitter, was dort stattfindet, im "Paradies".

Wo denn?

Schön das sich die oberen Etagen mehr leisten können. Aber der Durchschnittsbürger bekommt nicht mehr. Und wenn man die Teuerung rechnet, dann bleibt eher weniger.
Also das ist genauso eine Statistik wie die Arbeitslosenzahlen ohne ALG2 Bezieher.

Bei Schröder wurde alles schlecht geredet. Bei Merkel wird alles geschönt und Friede, Freude, Eierkuchen. tzzzzz...

7. Februar 2013 - 12:53 — Werner40

"Deutschland ist das Paradies, vor allem, weil in Deutschland auch die geringen Einkommen stets stärker steigen als die Hohen und die soziale Balance besser als in vielen anderen Ländern gehalten wird"

Häh? Genau das passiert nicht. Und genau das, ist das Problem. Beschäftigen Sie sich mal mit Prozentrechnung. Krasser Kommentar.

@Bernd1

Zitat:"Man kann den Arbeitnehmern in nicht tarifgebundenen Betrieben nur empfehlen sich zumindest Betriebsräte zu wählen damit überhaupt eine Arbeitnehmervertretung vorhanden ist die mal etwas bewegen kann!"

ich dachte ich habe mich bei Ihren letzten Kommentar verlesen, aber sie schreiben das wirklich. Sind Sie geläutert worden? (kleienr Scherz)

Aber, zum Thema.
Wenn jemand bei uns den Versuch unternimmt einen Betriebsrat aufzubauen, so hat er die Entlassungspapiere eher in der Hand als er die Wahlzettel verteilen kann, so wird gemunkelt.
Dies ist der Fall weil mein AG sich für sehr fair und sozial hält, wie übrigens fast alle AG´s.

Naja, Betriebsräte wären ja in der Tat überflüssig, wenn die AG´s und ihre Vertreter die soziale und gesellschaftliche Verantwortung höher stellten, als ihre persönliches EGO´s. Aber dann wären es auch keine Menschen. Darum muss die Gesellschaft auch aktiv das EGO des Einzelnen beschränken, so daß jeder noch ein EGO haben kann. Unfrei aber notwendig.

@baku Sie dürfen noch ein

@baku

Sie dürfen noch ein paar Prozent abziehen,Pc's etc. sind ja 50 % billiger geworden.
Da hab ich nur ein Problem:Ich bring ihn wegen der Grösse weder in den Tank noch in den Backofen.(Ironie)

@ 12:13 — Trecker

Sie schreiben:
"Wenn das stimmt, was einige Kommentatoren hier erwähnten, dass der Niedriglohnsektor in der Statistik gar nicht enthalten ist, dann taugt diese Zahl genauso wenig, wie die Aussage ihre speziellen Arbeitgebers, für die ich ein Dutzend gegenteiliger Beispiele aus meiner Gegend nennen könnte."

Es stimmt NICHT dass der Niedriglohnsektor in der Statistik nicht enthalten ist.
Dort werden ALLE Einkommen von Arbeitnehmern erfasst und berücksichtigt. Dass immer wieder einige anderes behauoten hat wohl den Grund dass man negative Stimmung machen möchte. Aber das funktioniert zum Glück bei den meisten nicht. Man kann sich ja informieren!

Jeder kann Beispiele aus seiner eigenen Umgebung nennen, aber selten treffen diese auf den Durchschnitt der gesamten Bevölkerung zu.
Über 70% aller Arbeitnehmer arbeiten nach wie vor in Unternehmen die unter tariflicher Bindung stehen und somit von Tariferhöhungen profitieren und das ist gut so!

@ 12:37 — Clautze

Sie sind also dieser Konsumverweigerer, der dafür verantwortlich ist, dass unsere Betriebe ständig pleite gehen und die Arbeitslosigkeit steigt, oder ist Ihre "persönliche Erfahrung" nicht unbedingt tauglich über Löhne und Armut zu reden?!

@ Fat Freddys Cat

Sie schreiben:
"Es ist davon auszugehen, dass auch diese Statistik so lange umgerechnet wurde bis ein Plus herauskam.
Vollkommener Nonsens, dieser Bericht.
Die Teuerungsrate liegt fuer Ottonormalverbraucher bei ca. 10% , die Nettolohnzuwachsraten unter 1%. Das geht schon seit der Einfuehrung des Euro so.
Ich lebe nicht mehr in Deutschland. Das Wetter ist mir zu schlecht ....."

Wussten Sie schon dass die Teuerungsrate vom Bruttolohnzuwachs abgezogen wird und daraus der Reallohnzuwachs errechnet wird?
Scheinbar nicht!

Wer sich mit Statistiken und dem entstehen dieser Daten nicht auskennt kommt gerne zu solchen Behauptungen. Aber dadurch werden diese Behauptungne auch nicht wahrer. Genau so wenig wie die Fantasie von einer Teuerungsrate von 10%, auch die ist unsinnig und existiert nicht!
Es ist auch erstaunlich dass ausgerechnte jemand der sich rühmt gar nicht in Deutschland zu leben solche seltsamen Behauptungen in die Welt setzt!

-00Schneider-

Gute Nachrichten sind mir immer willkommen, sofern es sich hierbei auch um die Wahrheit handelt. Als Bürger mache ich sehr viele eigene Erfahrungen und muss mich nicht auf geschönte und zurechtgebogene Statistiken verlassen, bei denen das Volk regelrecht veräppelt wird. Um genau das geht es nämlich hier. Sicherlich gibt es Leute, welche höhere Löhne und Gehälter erhalten, dies trifft jedoch nicht auf die Masse zu.
Es stimmt, dass es vielen Ländern schlechter geht als uns. Trotzdem darf ich Kritik üben, wenn ich getäuscht und belogen werde.
Ach ja, der Reichtum in Deutschland ist in letzter Zeit ja auch wieder gestiegen. Wenigenstens waren hier die Leute so ehrlich zu sagen, dass dieses Mehr an Geld hauptsächlich durch die Börse erzielt wurde.

@Werner40, 12:53 - Soziale Relativitätstheorie

Sie erklären Deutschland zum "Paradies", indem Sie feststellen, dass in anderen Ländern die "soziale Balance" schlechter gehalten werde als hierzulande. Mittels dieser relativierenden Denkfigur zaubern Sie allerdings nicht her, dass in Deutschland "Milch und Honig fließen" - in dieser anschaulichen Weise erklärt die Bibel, die Gottes Wort sein soll, was unter Paradies zu verstehen sei.

@Lakenschaber - merken

Wohlstand pur? Warum merkt das keiner?

Wer's merken will, merkt's auch.

diese Selbstlobhudeleien

sind nicht anders als in der DDR. Das Volk wird verarscht und jeder glaubt es, je öfter es vorgekaut wird. Selbst in der DDR war der Bürger nicht so blöd diesen Statikfälschern zu glauben. Die einzigen, die massive Realeinkommensteigerungen zu verzeichen haben sind die oberen 10 % . Durchschnittlich gesehen also stimmt die Statistik. Aber lassen wir doch mal die oberen 10 % raus...

@Bernd1: Tarifliche Löhne

"Über 70% aller Arbeitnehmer arbeiten nach wie vor in Unternehmen die unter tariflicher Bindung stehen und somit von Tariferhöhungen profitieren und das ist gut so!"

Aha, das ist schön für ihre heile Welt. Meine Frau vermittelt Personal über eine Zeitarbeitsfirma und da ist der tarifliche Mindestlohn etwas über 7 Euro / Stunde. Da noch ein Zeitarbeitskonto gefüllt werden muss, bleibt so viel übrig, dass einige Leute sogar mit Sozialhilfe aufstocken müssen.

Und das soll gut so sein? Herzlichen Glückwunsch!

@Obergefreiter: Keiner hat's gemerkt.

"Wohlstand pur? Warum merkt das keiner?
Wer's merken will, merkt's auch."

Genau, die Aufstocker sind einfach zu blöd zu merken, wie gut es ihnen geht. Was für ein Zynismus!

@AbseitsDesMains...

"Es scheint, als hätten Sie das Glück, bei der Großindustrie vermutlich tarifgebunden recht gut untergekommen zu sein. Fleiß und Arbeit ist dafür meist nicht ausschlaggebend, sondern Netzwerk, Vitamin B und viel Dusel. Kein Grund, gegenüber Menschen, die nicht in der Komfortzone arbeiten, auf dem hohen Roß daher zu kommen. Und das sind die Mehrheit den Arbeitnehmer in der BRD."

Nein, ich unterliege keinem Tarifvertrag, muss mein Gehalt frei aushandeln- dann aber auch mit harten Fakten argumentieren.

Natürlich (habe ich ja geschrieben) gibt es einen Tarifvertrag für die Mitarbeiter, aber das betrifft die Mehrzahl der deutschen Arbeitnehmer!

Sie bezeichnen meinen Job ja scheinbar als Komfortzone- wenn Sie es als Komfort betrachten, dass ich meine Kinder alle 14 Tage im Schnitt am Wochenende sehe und ansonsten je nach Terminstress abgesehen von 3-5 Stunden Schlaf in der Woche nicht viel anderes mache als Essen und Arbeiten, mit viel Glück mal in einer Pause mit Kollegen joggen gehen...

@tattom

Mein Joghurt von 1995 war wesentlich teurer als Ihrer. Und meine Inflationsrate seit 1995 liegt im Jahresdurchschnitt kaum über 2%. Kann es nicht sein, dass sich manche Preise aus der Vergangenheit ein wenig verklären und dann so astronomische Inflationsraten entstehen, wie Sie sie errechnen? Um es ganz ehrlich zu sagen, vertraue ich da den Statistikern wesentlich mehr.

@Trecker - Aufstocker

Vielleicht will nicht nicht jeder Arbeitnehmer eine triste Welt vormalen lassen, die nur aus Aufstockern besteht.

wenn ich sehe das die

wenn ich sehe das die Merkelisten noch immer einen Zuspruch von 40 % haben kann diese Statistik nicht repräsentativ sein. 40 % von 50 % Wählern ergibt 20 % in der Gesamtwählerschaft. Klingelts ? Wenn das Volk jetzt nicht aufwacht und sich weiterhin von diesen Märchenerzählern solche Statistiken auftischen lässt ist ihm nicht mehr zu helfen. Lethargische Politclowns, gepaart mit apatischen Wählern führen sehr schnell zur Agonie des Systems. Wir sind auf dem besten Weg.

Unfassbares Gejammer

Ich hatte ja bereits heute morgen ähnliche Kommentare vorrausgesagt. Es ist einfach unsäglich, kontraproduktiv und gleichzeitig realitätsverweigernd diesen Bericht als Unwahrheit oder Verfälschung zu bezeichnen. Was in diesem Bericht gesagt wird, gilt nachweislich für die Mehrheit der Bundesbürger!

Aber stimmt ja, das Statistische Bundesamt ist für dreiste Fälschungen und Volksverarschung weltberühmt, das muss mir komplett entgangen sein...

Vielleicht sollten sich lieber mal diejenigen, die nun zufällig nicht zu den Gewinnern der Gesellschaft gehören, mal überlegen, ob sie nicht vielleicht selbst etwas tun können, um ihre Situation zu verbessern. Doch stattdessen wird halt lieber gejammert, die populistische "Schere zwischen Arm und Reich" ausgepackt und mit offener, ausgestreckter Hand nach mehr Transferleistungen und Mindestlöhnen gebrüllt - so kommt ein Staat garantiert nicht vorran!

Für die Mehrheit gehts nunmal bergauf, auch wenn das für einige offensichtlich unerträglich ist!

@Skywalker, 13:51 - Scheinbare Komfortzone

Dass Ihr Job "scheinbar" - im Gegensatz zu "anscheinend" - eine Komfortzone ist, sieht man daran, dass Sie sehr hart für Ihren Lebensunterhalt arbeiten zu müssen gezwungen sind. Warum Sie dennoch von der marktkonformen Demokratie begeistert sind, erschließt sich mir nicht.

mode d'emploi: Nur Aufstocker

"Vielleicht will nicht nicht jeder Arbeitnehmer eine triste Welt vormalen lassen, die nur aus Aufstockern besteht."

Oder er will diese einfach ausblenden?

Ich jedenfalls habe erwähnt, dass es beides gibt, weil ich da weder ideologisch noch parteilich gebunden bin.

Was hier gerne vergessen wird, wie ein Durchschnitt funktioniert: Wenn die oberen 10 Prozent der Lohnempfänger überdurchschnittlich Zuwächse erfahren, kann es am unteren Rand sogar weniger werden.

Daher sollten wir die Verteilung ebenfalls betrachten und keine ideologische Schönfärberei betreiben oder anderen Kommentatoren Einseitigkeit vorwerfen, wo gar keine ist!

WO ist eigentlich der Kommentator, der ...

... bei solchen Artikeln immer die folgenden 2 Argumente gebetsmühlenartig wiederholte:

1) Niemand ist gezwungen, für wenig Geld zu arbeiten
2) Man muss sich nur einen besser bezahlten Job suchen.

Wo ist er (sie) abgeblieben ?

00Schneider: Realistisch bleiben!

"Für die Mehrheit gehts nunmal bergauf, auch wenn das für einige offensichtlich unerträglich ist!"

Bitte bleiben Sie realistisch. Auch wenn ich Ihnen Recht gebe, dass man der Statistik nicht gleich Betrug vorwerfen darf, so sagt diese Statistik nirgends aus, dass es der Mehrheit besser geht, sondern nur der Durchschnitt ist um winzige 0,6 Prozent höher. Der Durchschnitt kann auch steigen, wenn nur wenige am oberen Rand gestiegen sind. Das muss nicht die Mehrzahl sein.

Also Vorsicht mit solchen Interpretationen.

Wieder mal eine Meldung mit dem Ziel Menschen zu..

...manipulieren :Der Anstieg der Bruttoverdienste im vergangenen Jahr um 0,6 Prozent ändert nichts daran, das die Reallöhne heute immer noch niedriger sind als im Jahr 2000! Ohne einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 10 Euro wird sich daran nichts ändern ! Aber über solche Zusammenhänge wird natürlich....rein zufällig.....nicht informiert !

00-Schneider-

Wollen Sie etwa auch abstreiten, dass der letzte Armutsbericht geschönt war? Oder handelt es sich hierbei nur eine Ausnahme? Dass die Arm-Reich-Schere immer weiter auseinanderklafft, scheint wahrscheinlich auch nicht zu stimmen.
Was in diesem Bericht oder anderen gesagt wird, muss ich noch lange nicht glauben. Wenn Sie das tun, ist das Ihre Sache. Ich jedenfalls traue den derzeitigen Statistiken nicht, auch wenn Sie das noch so unsäglich finden.
Und ja, ich gehöre sicher nicht zu den Verlierern dieser Gesellschaft. Ich interessiere mich aber auch für meine Umwelt.

Die Schere öffnet sich weiter

Natürlich steigen die Löhne, denn die Zahl der Reichen in Deutschland steigt ja auch seit der Krise.

Damit aber jemand reicher werden kann, muss ein anderer ärmer werden. Denn die Geldmenge wird ja nicht mehr.

Ist nicht auch die Arbeitslosigkeit wieder gestiegen?

Die Schere öffnet sich weiter und irgendwann ist die Kluft zu groß - (Klassenkampf?)

Deshalb ist diese Meldung mehr Anlass zur Sorge, denn zur Freude

Reallöhne steigen 2012 zum dritten Mal in Folge

Welch Freude,kommt da bei wem auf.

Es ist wie immer,kurz vor einer Wahl, werden alle Register gezogen.

Im Unklaren wird der Bürger aber gelassen,wieviel Kaufkraftverlust er seit Schröders, Steinbrücks und Merkels ausgebauter Hartz4-Arie,tatsächlich verkraften muß.

Nach dem Krieg saßen alle im gleichen Boot.

Es wurde durch Teilhabe,eine technische Automation und eine unerreichte Infrastruktur geschaffen.

Von allen!

Heute wird dieser,von allen geschaffene technische und Infrastrukturvorsprung, von wenigen,für Milliarden in die eigene Tasche, verheizt.

Der kleine Mann wird mit immer mehr Lohndumping,in Armut gepresst.

Griechenland,Portugal und Spanien u.a. müssen herhalten,um zu zeigen das sowas rauskommt, wenn lebensfähige Löhne für alle,gefordert werden.

Da wird dann schnell,das alles entscheidende "Wir",zum schrecklichen Satz aufgebaut;

"Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt".

Eine traurige Zeit,wird endlich fröhlicher mit;

"Reallöhne steigen 2012 zum 3.Mal in Folge!"

@ 14:24 — Trecker

Sie schreiben:
"Was hier gerne vergessen wird, wie ein Durchschnitt funktioniert: Wenn die oberen 10 Prozent der Lohnempfänger überdurchschnittlich Zuwächse erfahren, kann es am unteren Rand sogar weniger werden.
Daher sollten wir die Verteilung ebenfalls betrachten und keine ideologische Schönfärberei betreiben oder anderen Kommentatoren Einseitigkeit vorwerfen, wo gar keine ist!"

Was Sie bei Ihren obigen Vergleich leider unterschlagen ist der Fakt dass vor allem die 70% der immer noch in tariflich gebundenen Unternehmen arbeitenden Menschen jetzt drei Jahre nacheinander deutliche Lohnerhöhungen erhalten haben.
DAS ist die Mehrheit der Arbeitnehmer die diesen Durchschnitt beeinflusst und nicht irgendwelche imaginären "10 Prozent mit überdurchschnittlichen Zuwächsen"!
Leider machen Ihre Kommentare hin und wieder eher den Eindruck von "ideologischen" Verfälschungen der Realität.

Es gibt übrigens beim Statistischen Bundesamt unter
www.destatis.de
jede Menge ergänzende Informationen!

@mode d'emploi Es handelt

@mode d'emploi

Es handelt sich hierbei um den billigsten Joghurt den man beim Discounter erhalten kann/konnte.

Im Gegensatz zu Leuten die sich Ober-Premium Produkte leisten können/konnten musste ich von Klein auf, auf den Preis schauen.
Bin schliesslich Schwabe.Habs so gelernt.Und ansonsten muss man nur ein bisschen googeln dann sieht man die alten Preise.

@ 14:29 — Smokings

Sie sxhreiben:
"Das ist doch Quatsch, wenn 90% - 1% Zuwachs haben und 10% - 60% , dann gibt es einen Mittelwert weit über 1% für alle, aber nicht für die Mehrheit!
Eine Statistik kann man nie pauschal als allgemeingültig bewerten, niemals...
...und nein, man muss keine Volkverarschung betreiben, denn der Mittelwert der Statistik wird stimmen, die Interpretation einer solchen ist es wo man gerne falsche Annahmen verbreitet..."

Wer sich wirklich über die Hintergründe dieser Statistik informiert sollte eigentlich wissen dass dieser Mittelwert vor allem durch die immer noch 70% der Arbeitnehmer bestimmt werden die in tariflich gebundenen Unternehmen arbeiten.
DAS ist eine Mehrheit und die haben jetzt drei Jahre nacheinander deutliche Lohnerhöhungen erhalten!
Das hat also nichts mit Ihrer ideologischen Beispielrechnung oben zu tun!
Informieren hilft dabei zu verstehen, aber wenn man lieber meckert als sich mit der Realität zu befassen kommen leider solche Fehlinterpretationen dabei heraus.

Bernd1: Ideologische Aussagen

"Leider machen Ihre Kommentare hin und wieder eher den Eindruck von "ideologischen" Verfälschungen der Realität."

Da ich nichts anders als der Artikel behauptet habe, sondern nur mögliche Beispiele nannte, kann man schwerlich ideologische Verfälschungen darin sehen. Das Beispiel von einem tariflichen Mindestlohn von knapp über 7 Euro ist Realität. Aufstocker sind Realität, keine Ideologie.

Im Gegensatz zu Ihnen verfechte ich weder Merkels Linien noch lobe ich die Rentnerpartei CDU bei jedem Artikel, wo sie erwähnt wird. Im Gegenteil, ich bin kein Anhänger irgend einer Partei, sehe nur hier und da Wahlprogramme, die teilweise sinnvoll und teilweise ökonomisch unsinnig sind. So viel Objektivität sollte schon sein!

Beliebigkeit statt "Leistung lohnt sich"

Ich glaube, wir sollten nicht auf wenige Reiche schimpfen, denn dort geht die Masse des Wohlstands NICHT hin. Die Ursachen liegen in der Ineffizienz und der Ungerechtigkeit der Verteilung, der sog. Allokation der Ressourcen. Nicht gute und redliche Arbeit werden honoriert sondern Strippenzieher und Netzwerker. Dies widerspricht dem Ethos der meisten deutschen Arbeitnehmer.

Zum anderen verteilen wir unseren Wohlstand in der Welt, statt es dem eigenen Volke zu geben. Etwa heute auf ts.de: "Tusk muss sich gegen Kürzungen wehren", wo am Rande erwähnt wird, dass die EU - und damit vor allem die BRD - Polen mal eben im Rahmen der Kohäsionspolitik 75 Mrd. Euro schenkt! Zum Vergleich: Bundeshaushalt 2011 ca. 305 Mrd. €.

Die Liste lässt sich fortsetzen: Rettungsschirm, Asylpolitik, Militärhilfen für befreundete Staaten etc. Überall verschenkt (besser: verschwendet) man das Geld der Bürger und wundert sich, dass breite Schichten im eigenen Volk abrutschen.

Rechnung

Eine weitere Rechnung im Kommentar:
Wenn man auf Statista nachsieht bekommt man folgende Zahlen:
Durchschnittliche Brutto-Jahresarbeitslohn je Arbeitnehmer 28.300 Euro

Netto-Einkommen 1.350 Euro

Und die Steigerung berechnet: 1.350*0,006= 8,1 €

Mit 8 Euro 10 Cent, da kann man ja praktisch von Aufschwung reden. Im Prinzip brummt die Konjunktur jetzt schon...

Interessant wäre vielleicht gewesen wie sich die Lohnänderungen auf die einzelnen Gehaltsklassen verteilen.

@ Trecker

Sie sachreiben:
"Da ich nichts anders als der Artikel behauptet habe, sondern nur mögliche Beispiele nannte, kann man schwerlich ideologische Verfälschungen darin sehen. Das Beispiel von einem tariflichen Mindestlohn von knapp über 7 Euro ist Realität. Aufstocker sind Realität, keine Ideologie."

Dabei unterschlagen Sie dass gerade in dem Bereich der Zeitarbeit in den letzten beiden Jahren endlich überhaupt einmal Tarife vereinbart worden. Unter anderem sind weite Bereiche an die Tarife der auftragebenden Branchen angepasst worden. Was zu einer Anhebung der Einkommen in diesen Niedriglohnbereichen geführt hat, während Sie laufend von Absenkungen in diesem Bereich schreiben.
Und meine Fakten zu den Tarifgehältern und den daraus entstandenen Steigerungen der Durchschnittseinkommen hat nun gar nichts mit irgendwelchen parteipolitischen Aussagen zu tun die Sie mir laufend unterstellen!
Es scheint schwierig zu sein Fakten anzuerkennen die nicht in die eigenen negativen Vorstellungen passen

15:11 — Bernd1 - Fehlinterpretationen?

"....dass dieser Mittelwert vor allem durch die immer noch 70% der Arbeitnehmer bestimmt werden die in tariflich gebundenen Unternehmen arbeiten."

Das sagt uns doch nur, dass es in tariflich gebundenen Unternehmen auch Großverdiener gibt, gemessen an den Löhnen unterbezahlter Zeitarbeiter und prekär Beschäftigter.

Der Durchschnitt sagt aber nichts darüber aus, wieviel der Einkommensbezieher tatsächlich über der Infltionsrate mit Ihrem Einkommen liegen und wieviel darunter.

Übergreifend bleibt es so oder so dabei,dass der private Reichtum einiger Weniger, in den letzten 20 Jahren um Billionen Euro zugenommen.

Die Sozialisierung der Schulden von diesen Vielverdienern verursacht, vergrößert aber die Armut vieler Millionen Menschen nicht nur im privaten Bereich, sondern auch gesellschaftlichen, wo Armut immer mehr zunimmt.

@ Smokings

Sie schreiben:
"Ach sie immer wieder, ihre Rechthaberei ist auch ideologisch unerträglich und auch nicht richtig, denn sie verwechseln tariflich gebunden mit garantiertem Lohnzuwachs, ideologisch begründet?
Die tariflichen Mitarbeiter welche von der Mutterfirma in eine Leihfirma übertragen werden und dann Lohneinbussen hinnehmen mussten sind auch tariflich gebunden und in der Statistik enthalten..."

Danke für das Kompliment.
Aus meiner eigenen Betriebsratsarbeit kann ich sehr gut unterscheiden zwischen "tariflich gebunden und garantiertem Lohnzuwachs".
Leider haben Sie mit Ihrer Aussage der Übertragung von Mitarbeitern in eine Leihfirma wieder eine der typischen Verallgemeinerung von einzelnen Ausnahmen vorgenommen.
Ist Ihnen bekannt dass es in Deutschland mit etwa 850.000 Mitarbeitern von Leih- bzw. Zeitarbeitsfirmen etwa so viele Leiharbeiter gibt wie schon 2008?
Und dass sich diese Zahl seit gut einem Jahr nicht mehr erhöht?
Weil viel Unternehmen diese inzwischen fest einstellen?

Weltuntergang!

So, Willkommen zu einer weiteren Kommentarerunde: Die Welt geht unter (schon wieder).
Wie in jeder positiven Meldung, darf hier auch nicht fehlen das man nur der Statistik trauen darf, welche man selber gefälscht hat. Auch Inflationsraten jenseits der 10% (Somit auch Anlagemöglichkeiten mit sicheren Ertrag jenseits der 20%, denn sonst wäre es für die reichen ja schwer immer reicher zu werden.) sind wieder mit dabei.

Schade das ich noch so jung bin. Mit einem Durchschnittsgehalt in Deutschland kann sich ein Ehepaar in Deutschland heute ein Haus leisten. Früher, vor 30 Jahren, muss es da ja wohl mindestens für 3 Häuser gereicht haben!

Wir haben leider in der Vergangenheit weniger profitiert als wir könnten, das ist wahr. Aber ein Leugnen der Gegenwart die ja schon fast Geschichtsverklärung beinhaltet ist unangebracht.
Und wer Statistiken nicht traut: Die Zahlen sind fast immer einsehbar, also Taschenrechner raus und beweise liefern!

@ Selbstaufklärer

Sie schreiben:
"Das sagt uns doch nur, dass es in tariflich gebundenen Unternehmen auch Großverdiener gibt, gemessen an den Löhnen unterbezahlter Zeitarbeiter und prekär Beschäftigter.
Der Durchschnitt sagt aber nichts darüber aus, wieviel der Einkommensbezieher tatsächlich über der Infltionsrate mit Ihrem Einkommen liegen und wieviel darunter."

Was haben die Großverdiener mit tariflich vereinbarten Erhöhungen zu tun?
Gar nichts, weil diese nämlich nicht nach Tarif bezahlt werden.
Ich hatte von Tariferhöhungen geschrieben, diese lagen in den letzten drei Jahren meist zwischen 3 und 4%!
Diese rund 70% tariflich gebundene Arbeitnehmer haben somit nahezu alle mit ihren Lohnerhöhungen über der Inflationsrate gelegen.
Darum geht es hier und nicht um die Verteilung von Reichtum in der Bevölkerung. Das ist ein anderes Thema, auch sehr wichtig aber nicht Inhalt dieser Meldung!

@Bernd1: Fakten und Tarife

"Es scheint schwierig zu sein Fakten anzuerkennen die nicht in die eigenen negativen Vorstellungen passen."

Exakt. Da gebe ich Ihnen mal ein Beispiel um ihre "Fakten" mal in einem richtigen Licht dastehen zu lassen:

Während Tarifverträge in Zeitarbeitsfirmen existieren und zwar auf einem Minimum, rutschen immer mehr Leute aus den normalen Tarifverträgen in die geringer bezahlten Zeitarbeitstarife.

Meine Frau vermittelt diese Leute und weiß, wie die Firmen mehr und mehr ihre Festangestellten in Zeitarbeit auslagern und am Ende schlechter bezahlen.

Da sieht ihre 70 Prozent Tarifarbeit ganz anders aus, wenn sich die 70 Prozent auf einmal strukturell immer mehr im Billiglohnsektor wiederfindet.

Also vorsicht mit vorschnellen Interpretationen aus der ruhigen Position eines Rentners heraus. Wir erleben das hier hautnah, da wir u.a. von dieser Branche leben.

Im Gegensatz zu Ihrer Aussage sind meine eigenen privaten Vorstellungen nicht negativ. Meiner Familie geht es blendent.

Vergleiche?!

Wir reden hier über Menschen die sich am oberen und unteren Ende wie folgt darstellen:
Ein Teil der Menschen lebt von ca. 12.000-24.000 Euro netto/Jahr
Ein anderer Teil lebt von ca. 500. 000 - 1.000.000 Euro netto/Jahr

Für den einen Teil spielt die Erhöhung keine Rolle weil es zu wenig ist um wirklich was zu Bewirken.
Für den anderen Teil spielt es keine Rolle weil ihnen durch die Gier nach Mehr der Maßstab verloren gegangen ist.

Ich habe vom Handwerker bis zum Geschäftsführer alles durchlaufen.
Aber warum die einen von 40 Stunden Arbeit nicht leben können und die anderen vor lauter Geld nicht wissen wohin damit, hat mir bis heute niemand erklären können.
Falls jetzt jemand wieder mit diesem kindischen "Neid" Argument kommt, kann ich nur sagen das ich fast mein ganzen Leben mehr als genug Geld hatte.
Das andere Argument, mehr Arbeiten, selbst etwas auf die Beine stellen, kommt
meist von Leuten welche stöhnen das sie soviel arbeiten müssen.
Sie "Leben" dann später
Viel Spaß

Man könnte..

..das ja mal in € umrechnen. Dann sieht man wieviel "mehr" dabei rauskommt...

@Bernd 1, 15:39 - Objektivität

Es scheint auch schwierig zu sein, Fakten anzuerkennen, die nicht in die eigenen positiven Vorstellungen von der Marktwirtschaftsdemokratie passen. Darum scheint Ihnen entgangen zu sein, dass vor nicht allzu langer Zeit zu lesen und hören war, dass die Höhe der Kaufkraft der lohnabhängigen Bevölkerung auf demselben Stand wie vor zwanzig Jahren ist.

Könnten Sie bitte über diesen üblen Umstand, welcher der marktkonformen Demokratie keine Ehre macht, objektiv nachdenken? Zumal die Unternehmergewinne im selben Zeitraum geradezu explodiert sind.

@ HalefsOma

Sie schrteiben:
"Ich kann die negativen Äusserungen von Foristen zur stat. Lohnerhöhung bestätigen. Da bedarf es keines Tadels oder latent angebrachter Zweifel am Geisteszustand durch einen selbsternannten, statistikgläubigen Oberlehrer, der hier und überall seine eigene Meinung und Parteiausrichtung über alles andere zu stellen versucht. Aber wenns ihm gut tut, na ja, dann ..."

Vielen Dank für die nette Belobigung ;-)
Aber es ist schon erstaunlich wie sehr manche Menschen sich weigern die Realität (unabhängig von jeder parteigefärbten Meinung) zu sehen.
Dass die Tariferhöhungen der letzten Jahre eindeutig zu Lohnsteigerungen deutlich oberhalb der Inflationsraten geführt haben ist Fakt. Das kann man sowohl bei den Arbeitgebern wie auch bei den Gewerkschaften nachlesen.
Und wer auch diesen beiden gegenseitig orientierten Gruppen nicht glaubt der kann sich ja zum Beispiel über die Tarifrunden bei der Hans Böckler Stiftung informieren:

http://www.boeckler.de/wsi-tarifarchiv_2197.ht

Durchschnitt

Das ist ein Durchschnitt für Gesamtdeutschland. Es ist durchaus möglich dass in manchen Branchen und Regionen nichts davon zu spüren ist und in anderen dafür stärker.. Außerdem sehe ich keinen Grund für Beschwerde. Hier in den Staaten arbeitet man mehr für weniger Geld (und mit weniger freien Tagen, weniger Rechten und natürlich reicht es auch für eine ordentliche Versicherung nicht. Es sei denn man ist ein Direktionsmitglied in einem großen Unternehmen. (unwahrscheinlich)

16:06 — Trecker

Sie schreiben:
"Exakt. Da gebe ich Ihnen mal ein Beispiel um ihre "Fakten" mal in einem richtigen Licht dastehen zu lassen:
Während Tarifverträge in Zeitarbeitsfirmen existieren und zwar auf einem Minimum, rutschen immer mehr Leute aus den normalen Tarifverträgen in die geringer bezahlten Zeitarbeitstarife."

Ihre Behauptung dass immer mehr Menschen in die Zeitarbeitstarife rutschen hat leider wenig mit der Realität zu tun.
Es gibt in Deutschland etwa 850.000 Menschen in Zeitarbeit.
Das sind etwa genau so viel wie schon 2008 und kaum mehr als vor einem Jahr, weil sehr viele Firmen inzwischen die Zeitarbeiter übernehmen!
Diese Zahlen kann man nachprüfen!
Das kann sogar jemand wie ich als Rentner noch sehr gut, weil das JEDER kann der sich im Internet richtig informiert!
Und was die Tarifabschlüsse betrifft empfehle ich die unabhängige Hans Böckler Stiftung mit allen relevanten Fakten:

http://www.boeckler.de/wsi-tarifarchiv_4874.htm

@ wiesengrund

Sie schreiben:
"Es scheint auch schwierig zu sein, Fakten anzuerkennen, die nicht in die eigenen positiven Vorstellungen von der Marktwirtschaftsdemokratie passen. Darum scheint Ihnen entgangen zu sein, dass vor nicht allzu langer Zeit zu lesen und hören war, dass die Höhe der Kaufkraft der lohnabhängigen Bevölkerung auf demselben Stand wie vor zwanzig Jahren ist."

Das stimmt zwar nicht ganz aber es ist richtig dass vor allem teilweise in den 90er Jahren und in den Jahren 2000 bis 2006 die Reallohnentwicklung negativ war. Gut dass diese Zeiten seit 2007 vorbei sind und es seitdem wieder eine positive Entwicklung der Realeinkommen gibt!

Die realen Zahlen!

Durchschnittswerte über alle Arbeitnehmer laut Statistischem Bundesamt=

Brutto­monats­verdienst 2011 = 3 311 Euro
Arbeits­kosten 2011 = 29,90 Euro/h
Brutto­ver­dienste 2012 = 2,6 %
Real­löhne 2012 = 0,6 %
Tarif­ver­dienste 2012 = 2,7 %

Da die Bruttoverdienste insgesamt um 2,6% gestiegen sind und die Tarifverdienst um 2,7% müssten wohl auch die nicht tariflich gesicherten Einkommen gestiegen sein.
So viel zur Logik!

https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt
/VerdiensteArbeitskosten/RealloehneNettoverdienste/Aktuell.html

bernd 1

Ich glaube sie beschönigen die Deutsche lage am Arbeitsmarkt extrem. Selbst wenn ein Tariflich beschäftigter Arbeitnehmer einen zuwachs von 3-4 Prozent hat aber nur 7 euro die stunde erhält ist das so wenig das man das kaum merkt, außerdem würden die Firmen die "normalen" Mitarbeiter fair an den Gewinnen beteiligen müssten die Lohnzuwächse praktisch doppelt so groß sein.
Im gegensatz dazu haben wir jedoch einen Niedriglohn sektor in dem rund 23 Prozent der Deutschen arbeiten müssen und zu dem man wohlgemerkt erst zählt bei einem stundenlohn von unter 9.15 euro.
Also werfen sie nicht uns vor wir würden fakten nicht anerkennen sie reden nehmlich den gesamten deutschen
Arbeitsmarkt schön der jedoch nur ein weiteres auseinanderdriften von arm und reich fördert.

Aber auf genau solche leute zählt ja die wirtschaft und cdu und fdp und im weiteren sinne auch spd und grüne.

@JonasundderWal

"Zudem müssen Sie ja ein sog. Besserverdiener sein, wenn Sie nur 6,5% ihres Bruttos für Lebensmittel und Energie ausgeben.

Bei mir sind das schon das Doppelte.

Wenn ich Miete dazurechne, sind das schon 50%.

Bevor Sie jetzt sagen, ich solle mich weiterqualifizieren: Ich arbeite in den Naturwissenschaften - allerdings nicht in der Industrie.
"

Ich beklage mich nicht über mein Gehalt, aber ich gebe auch nur ca. 4-6 EUR pro Tag für Lebensmittel aus...
Und meine Energiekosten sind dank höchsmoderner Technik und Dämmung minimal.

Ach ja, wenn ich die Wohnungskosten für Erst- und Zweitwohnsitz dazunehme bin ich auch über 50%. Finde ich in Ordnung.

Warum sollte ich Ihnen eine Weiterqualifikation empfehlen wenn ich ihre bisherige noch nicht mal kenne...?

Völlig daneben ?

Wenn man die Bruttolöhne ins Verhältnis zur Inflation stellt,dann mag das ja stimmen,jedoch gibt es genug andere Kosten die angestiegen sind und die diesen Zugewinn aufzehren.
Darum ist der Artikel leider das was er ist...unvollständig und verwirrend.Das zeigen ja auch all die Kommentare hier.

@Bernd 1, 16:50 - Ausblendung

Dass die Unternehmergewinne in den vergangenen zwanzig Jahren explodierten, während die Kaufkraft der lohnabhängigen Bevölkerung stagnierte, dürften Sie als objektiver Betrachter der ökonomischen Realität nicht ausblenden.

@Trecker

"Das Beispiel von einem tariflichen Mindestlohn von knapp über 7 Euro ist Realität. Aufstocker sind Realität, keine Ideologie."

Realität sagt aber nichts über Häufigkeit aus!

Ein Tennisspieler der 10 Mio EUR verdient ist Realität, ein Tennisspieler der draufzahlt auch.

Ich sage auch gar nichts dagegen, dass diejenigen, die Spitz auf Knopf kalkulieren müssen, nicht vom statistischen Mittel erfasst werden. Ich widerspreche nur den vielen Aussagen, dass die gesamte Statistik Blödsinn und realitätsfern wäre. Die Statistik ist genau erklärt. Wer die Daten nicht lesen kann oder fehlinterpretiert, der sollte sich nicht darüber beschweren. (Nein, das Letzte bezog sich nicht auf Sie.)

@ Che 1

Sie schreiben:
"Im gegensatz dazu haben wir jedoch einen Niedriglohn sektor in dem rund 23 Prozent der Deutschen arbeiten müssen und zu dem man wohlgemerkt erst zählt bei einem stundenlohn von unter 9.15 euro."

Das habe ich nie bestritten. Aber leider werden Aussagen die manchen nicht gefallen gerne in einem Zusammenhang betrachtet der nicht passt.
Ich beschönige keinen Niedriglohnsektor sondern bestätige nur die Lohnzuwächse die real existieren!

Zu den 23 Prozent Niedriglöhnern:
Leider vergessen viele dass ein großer Teil dieser Menschen zu den 400-Euro Jobbern gehört die gar nicht mehr wollen.
Das sind Millionen !
Ich selbst kenne sowohl Menschen die sehr gerne mehr Geld verdienen würden aber auch das Gegenteil. Sehr viele Menschen nutzen den 400-Euro Job als steuerfreie Ergänzung zum Familieneinkommen oder zur Rente ohne zwingend darauf angewiesen zu sein.
Sie werden aber mitgezählt weil sie eben 400 Euro verdienen.
Hier werden die echten Zusammenhänge vergessen!

@ Checker777

Sie schreiben:
"Wenn man die Bruttolöhne ins Verhältnis zur Inflation stellt,dann mag das ja stimmen,jedoch gibt es genug andere Kosten die angestiegen sind und die diesen Zugewinn aufzehren."

Welche "anderen Kosten" bitte?
Welche "anderen Kosten" sind denn nicht in der Inflationsentwicklung berücksichtigt???

@ wiesengrund

Sie schreiben:
"Dass die Unternehmergewinne in den vergangenen zwanzig Jahren explodierten, während die Kaufkraft der lohnabhängigen Bevölkerung stagnierte, dürften Sie als objektiver Betrachter der ökonomischen Realität nicht ausblenden."

Das mache ich ja nicht und das hat aber auch nichts mit dem Thema dieser Meldung zu tun!

Allerdings haben sehr viele Unternehmen wie Siemens, VW, Daimler, Bosch usw.. (hunderte!) in den letzten beiden Jahren hohe Sonderprämien zwischen 2.000 und 6.000 Euro pro Mitarbeiter wegen der hohen Gewinne gezahlt!
Auch das wurde in den Medien gemeldet aber das wird leider schnell wieder vergessen!

@ Selbstaufklärer

Nach dem Krieg saßen alle im gleichen Boot.

Das ist heute im Prinzip immer noch so. Aber kleider wird heute unendlich viel mehr gejammert, als in der Nachkriegszeit. Praktisch allen Empfängern von Sozialleistungen geht es heute wesentlich besser, als den meisten Menschen nach den Krieg. Aber keiner macht sich klar, dass die Leistungen nicht selbstverständlich sind und von anderen Menschen von ihren Lohnabzügen bezahlt werden müssen.

Gestiegen? - Vielleicht für einige

Für mich als Beamter in BW gab es 2012 0,9% mehr. Das ist wohl nicht als Steigerung des Reallohns anzusehen, wenn die offiziell verkündete Preissteigerung deutlich höher lag. Zudem fraß eine Erhöhung der Beiträge zur Krankenversicherung um über 10% die Gehaltserhöhung um ein Mehrfaches auf. Netto hatte ich definitiv weniger.
Bevor jetzt die allgemeine Beamteschelte kommt - Ich weiß, dass es den Beamten viel zu gut geht ;-)

15:54 — Bernd1 - "Was haben die Großverdiener...

"Was haben die Großverdiener mit tariflich vereinbarten Erhöhungen zu tun?"

Was ist tariflich gebunden?
Schauen Sie sich nur mal die ganzen Haustarife an!

Z.B. Kirche oder freie Träger oder allein das Handwerk, im Osten der Republik.

Dieses sind zwar auch tariflich gebundene Verträge, aber liegen weit unter denen,die von den "Stammgewerkschaften" heute und besonders in Zeiten der sozialen Marktwirtschaft, ausgehandelt wurden!

Und was die oberen Gehälter betrifft, der frei ausgehandelten Verträge,z. B. zwischen Familienmitgliedern oder guten Freunden und Bekanten betreffender Klientel, liegen die oftmals mehrfach über denen, von tariflichen ausgehandelten, vergleichbaren Verträgen.

@OneTwo

"Ich habe vom Handwerker bis zum Geschäftsführer alles durchlaufen.
Aber warum die einen von 40 Stunden Arbeit nicht leben können und die anderen vor lauter Geld nicht wissen wohin damit, hat mir bis heute niemand erklären können."

Das ist ganz einfach: Wertschöpfung. Sollten Sie als Geschäftsführer wissen- sonst könnten SIe ja allen Mitarbeitern ein Geschäftsführergehalt zahlen.

Wenn die einen in 40 Stunden einen Ertrag erwirtschaften, der kaum zum Leben reicht, die anderen aber ein Produkt anbieten, welches ihnen ohne großem Aufwand aus der Hand gerissen wird, sehen Sie die Unterschiede und Unvergleichbarkeit.

Es geht immer darum was Ihnen ein Kunde bereit ist dafür zu zahlen was Sie ihm anbieten. Ein Trikot mit dem Aufdruck "Ronaldo" bringt Millionen Erlöse. Das selbe Trikot mit dem Aufdruck "Skywalker" deckt nicht mal die Kosten. Wer hat Schuld, der Käufer oder der Verkäufer?

@Che 1

"Selbst wenn ein Tariflich beschäftigter Arbeitnehmer einen zuwachs von 3-4 Prozent hat aber nur 7 euro die stunde erhält ist das so wenig das man das kaum merkt"

Das Problem ist die selektive Wahrnehmung.

Sorgt eine Gehaltssteigerung für ein Monatsplus von 7 EUR netto, dann wird das immer als Tropfen auf den heissen Stein verteufelt.

Verteuern sich aber einzelne Lebensmittel um 5%, dann ist das der Weltuntergang, selbst wenn dadurch die monatlichen Mehrkosten unterhalb dieser 7 EUR liegen.

Seit Jahrzehnten die gleichen Diskussionen: Wären die ganzen Schwarzmaler im Recht, gäbe es heute nur noch Bettler und ein paar Millionäre...

@Bernd1, Skywalker: Realitäten

Ok, die Diskussion artet ganz schön aus, Tennisspieler, Stiftungen oder andere Dinge werden herangezogen, um zu erklären, dass alles in Ordnung wäre, wenn Reallöhne im Grunde nicht gestiegen sind (0,6 Prozent sind ja im Mittel eher ein Witz).

Die Realität ist, dass auch diese um fast nichts gestiegenen Reallöhne genauso wie die Einkommen nicht gleichmäßig verteilt sind. Erinnern Sie sich an den geschönten Armutsbericht oder andere Analysen, wo Deutschland in Europa recht schlecht abschneidet, was die Verteilungskurven angeht?

Mir sollte es egal sein, ich will nur, dass wir objektiv bleiben, denn mir persönlich geht es gut, habe gerade ein 300-Jahre altes Haus restauriert und ich sehe im Gegensatz zu Skywalker meine Familie jeden Tag, was mich sehr glücklich macht.

Aber es ärgert mich, wenn andere Leute vor meinen Augen nicht mal von ihrer Arbeit leben können. Und das werde ich auch in Zukunft ansprechen, weil es nötig und richtig ist, das zu tun!

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