Bayerns Ministerpräsident Markus Söder spricht bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Hubert Aiwanger

Ihre Meinung zu Vor Bayernwahl: Söder, Aiwanger und die Machtfrage

Seit fünf Jahren regieren Markus Söder und seine CSU mit den Freien Wählern von Hubert Aiwanger. Es knirschte zuweilen heftig, doch Aiwanger erscheint in diesen Tagen vor der Wahl mächtiger denn je. Und das liegt am CSU-Chef. Von Petr Jerabek.

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152 Kommentare

Kommentare

kurtimwald

Söder kann sich nur retten, wenn der sich von der CDU, die Friedrich Merz zum Mehrheitenbeschaffer der AFD entwickelt hat, distanziert.

Ansonsten ist der Aigner, der bessere Rechtspopulisten und zieht die bayerischen Reaktionäre an, und die FW werden sich mit der AFD die Stimmen teilen.

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NWDM

Ach je, jetzt muss Herr Merz noch zur Gefahr deklariert werden, nur weil er den Mut besitzt, Klarheiten auszusprechen! In Bayern dürften sie mit Merz nicht schrecken können, die haben Aiwanger und Söder! Und die wissen schon lange, nicht die CDU stärkt die CSU, aber die CSU stärkt die CDU und beide haben zur AfD (Abstand für Demokraten) soviel Abstand, dass sie auf eine "Brandmauer" gar nicht angewiesen sind! Die Politik erklärt den Abstand, auch wenn die AfD Inhalte bewusst zu klauen versucht, um nicht nur abstoßend zu wirken. Damit gehen die Inhalte nicht in das Eigentum über, und verlieren ihren Eigenwert nicht! Das weiß nicht nur Herr Merz sondern auch Herr Söder!

Werner40

Für Bayern wäre ein hoher Stimmenanteil für die CSU am Besten. Stimmen für die Freien Wähler bringen Bayern nicht voran, wie die Vergangenheit gezeigt hat. Aiwanger als Wirtschaftsminister war ziemlich nahe am Totalausfall.  

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eine_anmerkung .

Quatsch. Die vergangene Koalition CSU/Freie Wähler machte eine guten konservativen Job und wenn sie das nicht gemacht hätte, wäre in Ihrem grün/roten Berlin schon lange die Lichter ausgegangen (Stichwort: Länderfinanzausgleich).

zöpfchen

Das Beispiel Aiwanger zeigt, dass Medienkampagnen auch böse nach hinten losgehen können.

Ich könnte mir vorstellen, dass bei ihm irgendwann ein Franz-Josef-Strauß Effekt Eintritt. Je mehr die Linken Medien skandalisieren, desto beliebter wird er. 

Ich hatte allerdings gehofft, dass Aiwanger mehr Stimmen von der AfD rüberziehen kann. 

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eine_anmerkung .

>>"Das Beispiel Aiwanger zeigt, dass Medienkampagnen auch böse nach hinten losgehen können."<<

Und das finde ich dann auch so richtig lustig angesichts des von grün/rot angezettelten Medienrummels.

Silverfuxx

Es ist nicht lustig. Wenn die entsprechenden Leute mal verstehen würden, worüber sie sich da freuen und was sie daran so lustig finden (was aber nicht zu erwarten), würden die vielleicht auch erkennen, wie armselig das eigentlich ist. Infantile Freude über 'grün/rot' hat hier Mist gebaut ist sehr simpel, aber es fehlt das Erkennen dessen, was die Alternative wäre. Bzw. bewirken würde. Darüber müssten die mal nachdenken. Und zwar wirklich möglichst offen und unvoreingenommen. Das fänden dann zumindest manche von denen nicht mehr lustig.

 

zöpfchen

Sie meinen mehr rot-grüner Medienrummel sei eigentlich besser?

Ich finde das Gegenteil ist der Fall. 

Statt sachlich über strittige Themen, wie zb Migration zu streiten, soll (bildlich gesprochen) ein wachsender Teil der Gesellschaft mit der Moralkeule erschlagen werden. 

Bittere Konsequenz. Die Moralkeule versagt eines Tages genau da, wo sie angemessen wäre. Dass Rechtsradikale tatsächlich an die Macht gewählt werden. 

Bender Rodriguez

An alle Bayern und Söder-Hasser: mich würde es doch interessieren, wie euer Bundesland ohne die Milliarden azs dem Süden azssehen würde. 

Viel wird in Bayern, BadenWürttemberg und Hessen nicht falsch gemacht.

Ups, überall die Union mit dabei. Zufall? 

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gelassenbleiben

ja zufall!

In BW dürfen sie mit den Grünen regieren

Bender Rodriguez

Der Grundstein wurde nicht von Grün gewählt. Und Die BW grünen sind was ganz anderes, sls fie Berlingrünen. Ohne die Studentenstädte sähe es auch anders aus. Da sind ja nur zugezogene.

rolato

An alle Bayern und Söder-Hasser: mich würde es doch interessieren, wie euer Bundesland ohne die Milliarden azs dem Süden azssehen würde. 

Stimmt, aber Bayern hat umgekehrt über Jahrzente am Tropf gehangen.

NeNeNe

Es gibt einen gravierenden Unterschied und das wissen Sie. Bayern ist vom Agrarland zu einem florierenden Industrieland aufgestiegen. Die anderen Länder halten immer noch die Hände auf und schaffen es nicht, auf den Länderfinanzausgleich zu verzichten.  

rolato

Berlin kann es auch nicht stemmen, ist zwar ein Bundesland, aber halt eine Großstadt. Agrar ist nicht möglich und Industrie gab es schon immer, siehe Siemens. Aber das reicht halt nicht.

Bender Rodriguez

Unsinn. X mal widerlegt. Es geht nicht darum ob man mal was bekommen hat, sondern darum, wie lange man nich etwas bekommen will. Ausser bei den 3 Löndern im Süden, sehe ich keinerlei Anstalten, mal selber Geld, zu verdienen. Das wird sich auch nie ändern, solange man mit den geschenkten Milliarden tolle Wahlversprechen finanzieren kann. Friede Freude Eierkuchen klingt deutlich besser, als Schweiß und Tränen, oder? 

Btw hessen und bw haben nie etwas bekommen. 

rolato

Btw hessen und bw haben nie etwas bekommen. 

es geht um Bayern, was haben die anderen Bundesländer damit zu tun?

Egleichhmalf

Seit nunmehr 34 Jahren aber nicht mehr.

eine_anmerkung .

Wieso "Söder Hasser"? Söder ist doch ein dufter konservativer Typ.

redfan96

Von mir aus könnten sich die Bayern gerne unabhängig machen und ihr Spezl-Geld mitnehmen. Wäre kein Verlust für Restdeutschland, endlich würde die weiß-blaue Bevormundung und Arroganz ein Ende haben. Ach ja, nicht vergessen, mindest. eben soviele Jahre wie BY Zahler ist, waren sie auch Nettoempfänger. Wer weiß, wie es in 20 Jahren aussieht, wenn der Norden sozusagen Primärenergieversorger für die Republik ist und die Bayern am Energietropf hängen.

Bender Rodriguez

Echt? Dann wäre ich für eine Trennung  südlich von Mosel & Main. Ihr könntet eure Windmühlen einmotten, wenn wir den Strom nicht nähmen.

Ohne den Süden wäre hier schon löngst Schicht.

 

Und nochmal, wie wenig hat Bayern bekommen? Wie viel zahlen sie jährlich ein? Da muss man bevormundend sein. 

rolato

Ihr könntet eure Windmühlen einmotten, wenn wir den Strom nicht nähmen.

Bayern hat sich auf Kosten anderer Länder gewehrt, wollen Strom aber die Infra nicht, und andere Länder sollen bezahlen. Förderation sieht anders aus.

Egleichhmalf

Träumen Sie weiter. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Seit 34 Jahren ist Bayern Nettozahler.

Minka04

Es ist leider traurig, dass wir meinen doch ach so tolerant und multikulturell zu sein, jeder darf leben, wie er will… und doch leben wir hier mit gröbsten Vorurteilen und schaffen es nicht mal unsere eigenen Landsleute aus einem anderen Bundesland für voll zu nehmen, zu akzeptieren und uns alle als ein Landesvolk zu sehen. Es herrscht ja sogar noch immer Ost/West nach so vielen Jahren und die Bayern scheint ja sowieso keiner zu mögen und haben zu wollen. Aber wir wollen Vorreiter im Multikulturellen Bereuch sein.

wenigfahrer

" Nun rächte sich, dass sich Söder und die CSU schon vor Monaten festgelegt haben, nach der Wahl weiter mit den Freien Wählern regieren zu wollen. "

Welche Option die zu Bayern und der CSU passt, würde es denn noch geben, also ich sehe jetzt keine.

Die Zahlen bei den Prognosen sind doch eindeutig, werden ja sehen was wirklich herauskommt, vielleicht auch noch zu unguten wie die BW Umfrage diese Woche, AfD 20 Prozent, zum Glück haben die keine Wahl.

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redfan96

Wenn die Adjektive „Christlich“ und  „Konservativ“ bei der CSU ernstgenommen würden, wären es die Grünen, die ihnen näherstehen müssten, denn sie sind die einzige Partei, die noch etwas Respekt vor der Natur haben und humanitäre Standards erhalten wollen. 

wenigfahrer

Was CSU nach Worten bedeutet ist ja allgemein bekannt, und das Söder ja die Grünen bekämpft oder ausgeschlossen hat, ist also Grün keine Option, wie kommen Sie also auf Grün, drei Parteien gehen gar nicht, AfD Links und Grün, also bleiben nur die Freien Wähler.

Wenn Söder vorher sagen würde er geht mit Grün, was meinen Sie was passieren würde ;-).

eine_anmerkung .

>>"" Nun rächte sich, dass sich Söder und die CSU schon vor Monaten festgelegt haben, nach der Wahl weiter mit den Freien Wählern regieren zu wollen. ""<<

Was soll sich da "rächen"? Diese Koalition aus CSU/Freie Wähler machte doch bisher einen guten Job und Söder tat gut dran die Grünen auszugrenzen denn hätte er das nicht getan, hätte das hätte Ihm wirklich Stimmen gekostet.

wenigfahrer

Der Satz ist nicht von mir, sondern aus dem Artikel, deswegen die Gänsefüße.

Was sich also rächen soll, müssen Sie schon den Artikelschreiber fragen, das kann ich leider nicht erklären.

Silverfuxx

Eieiei... das liest sich so... provinziell. 'Hohe' Politik sieht jedenfalls anders aus.

Söder hat das Problem, dass er eigentlich selbst gern populistisch und... krachend, sagt man wohl in Bayern, auftritt. Aber weil er in der Union ist, muss er sich da zurückhalten und bremsen.

Das Problem hat Aiwanger nicht, der kann ziemlich ungeniert 'über die Stränge schlagen'.

Damit ist er konsistenter als Söder. Und somit für die entsprechende Klientel glaubwürdiger. Ihm schaden seine Auftritte bei den Wählern nicht, eher im Gegenteil. Und von der 'Flugblatt-Affäre' hat er sicher profitiert. Erst diese Woche ist doch die gesamte SDP-Fraktion (waren allerdings nur zwei Personen) in irgendeiner bayrischen Stadt aus Protest mit dem Umgang der SPD mit dem Thema zu den FW übergelaufen, oder ?

Ich glaube, man sollte sich genau ansehen, wie 'das Publikum' auf das Geschehen in Bayern und das Verhalten der Akteure reagiert. Daraus kann man gut lernen, wie AfD-Wähler ticken und denken.

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Kristallin

>>>Daraus kann man gut lernen, wie AfD-Wähler ticken und denken.>>>

So wie die Partei, welche sie wählen.

Das ist nicht schwer zu erlerenen.

Silverfuxx

Ja, genau. Die ganzen 'Bierzelt-Bewohner' ticken wie die AfD. Hilfreich.

Wenn das 'unsere' einzige Reaktion ist (und das ist sie derzeit tatsächlich), wird sich an 30% in Umfragen für die AfD nicht viel ändern.

Wir müssen aus sowas lernen und unser Verhalten anpassen. Ja, das sage ich als arroganter Verachter von vielen :)

Aber gerade diese Aiwanger-Sache hat doch gezeigt, das Moralismus und 'wir sind ja so furchtbar empört' überhaupt nichts bringt. Wir stimmen uns gegenseitig zu (ich jetzt nicht, ich fand das von Anfang an albern), sind uns gewiss, auf der richtigen Seite zu stehen (was wir durchaus tun) und das war's. Und in den entsprechen Foren und Kommentarbereichen (ich empfehle MSN, da sind Leute unterwegs...) gären die anderen vor sich hin. Nicht hilfreich.

eine_anmerkung .

>>"Ich glaube, man sollte sich genau ansehen, wie 'das Publikum' auf das Geschehen in Bayern und das Verhalten der Akteure reagiert. Daraus kann man gut lernen, wie AfD-Wähler ticken und denken."<<

Das kann man doch aber schon seit Jahren aus meinen Kommentaren hier?

eine_anmerkung .

Für mich ist einzig und alleine wichtig das die Grünen in Bayern draußen sind und alles sieht danach aus und da sind mir irgendwelche Sandkastenspielchen zwischen Söder und Aiwanger egal und "meine" AfD profitiert ja auch. 

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Bender Rodriguez

Absolute Mehrheit für die CSU wäre für Alle am Besten. Auch und grade füe afd, Fdp, Grüne, spd. Die könnten dann ihr ganzes Augenmerk auf realitätsferne Konjunktivpolitik richten: müsste, könnte, sollte.

Halleluja

Wird wohl nicht passieren. Jetzt treten sogar die SPD Stadträte in Aiwangers Heimatstadt ( Rottenburg an der Laaber) aus der SPD aus und wechseln zu den Freien Wählern. Info Bayrischer Rundfunk.

gelassenbleiben

Für mich ist einzig und alleine wichtig das die Grünen in Bayern draußen sind und alles sieht danach aus

Allmählich fürchte ich Ihre Angst vor den Grünen ist pathologisch, da sollten Sie vielleicht etwas unternehmen

Es handelt sich schliesslich um eine Partei, die mit beiden Beinen auf dem Boden des Grundgesetzes steht.

Und ich wüsste nicht, warum die Grünen nicht  wieder in den Landtag einziehen sollten und das sogar mit einem guten Ergebnis

Bender Rodriguez

In den Landtag vielleicht. Ib drr Regierung mzss ja nicht sein.

Nur weil es in  BW und Hessen funktioniert, muss da nichts heissen. Aber solange die Union mit im Boot ist, sind die Grünen eigrnzlich ganz vernünftig. 

Aber man muss ja auch nichts übertreiben. Grün&rot geht jedenfalls nicht gut.

redfan96

Ja, das hoffe ich auch. Es ist sowieso der Kardinalsfehler der CxU-Parteien, die Grünen zum Hauptgegner erklärt zu haben. Der Hauptgegner sollte die AfD sein, und das Hauptziel der Erhalt unserer Demokratie, wie wir sie kennen und erleben dürfen. 

'Pegasus7000

Auf dem Boden des Grundgesetzes stehen die in Bayern regierenden Parteien auch. Nach letzten Umfragen haben CSU/FW eine knappe Mehrheit, die sie im Interesse des Landes hoffentlich noch ausbauen können und somit nicht zu einer Koalition mit SPD und vor allem nicht mit den Grünen angewiesen sind.

D. Hume

Tja, genau das definiert Sie: Feindschaft.

Sie wollen keine Lösungen für die Menschen, sondern nur "Ihre" Partei gewinnen sehen. Für Realpolitik ist das etwas dünn. Gestern haben Sie ja schon gesagt, dass alle rechtsextremistischen (!) Parteien der Welt zusammen, weniger schlimm sind als die Grünen. Wie soll man denn mit so jemandem noch diskutieren, einem "Partei-Krieger"? Sie machen von vornherein klar, dass Sie Ideologe sind.

Bender Rodriguez

Wenn er doch Grün überhaupt nicht mag? Ich finde die auch unfassbar schlimm. Da können die mit beiden Beinen sonstwo sein.  Was die so von sich geben, ist es jedenfalls nicht immer das GG.

Aber wer ist das schon?

D. Hume

Sie haben meinen Kommentar verstanden. Was soll die alberne Ablenkung, die Sie nicht einmal belegen könnten, wenn Sie es denn versuchen wollten?

Bender Rodriguez

Von welchen albernen Beitrag soll ich abgelenkt haben?

eine_anmerkung .

Wenn ich sehe was Frau Schulze von den Grünen in der Öffentlichkeit so alles verbal von sich gibt, kann ich nur mit dem Kopf schütteln un mich über das prognostizierte Wahlergebnis für die Grünen nur wundern. Aber Gottseidank keine Gefahr für Söder und Aiwanger.

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zöpfchen

Die Bayern haben gelernt aus den Fehlern anderer zu lernen. Deswegen kommen die Grünen dort so schlecht weg. 

gelassenbleiben

nach den Unfragen legen die Grünen zu, aber das ist eigentlich nicht Thema des TS-artikels

Werner Krausss

"Meditation für dein Leben: Energie, Klarheit und innere Ruhe erlangen. In jeder Situation"

 

Das Geschenk für Herrn Aiwanger  war selbstverständlich Ausdruck ehrlicher Sorge.

 

Meditation ist schließlich besser als den ganzen Tag nur rumsitzen,

 

auf seinem Hochsitz.

dort hat er allerdings die Übersicht 

als Jäger.

 

Werner40

Die Freien Wähler haben keine Wirtschaftskompetenz. Da es auf eine Fortsetzung der Koalition CSU/FW hinauslaufen wird, wäre ein möglichst hohes CSU/FW-Stimmenverhältnis wünschenswert. 

eine_anmerkung .

Für mich persönlich ist es schön zu sehen das gleich drei konservative Parteien in Bayern in den Prognosen vorne liegen. Da ist die Welt noch in Ordnung und der gute Zustand unseres schönen Bayernländle bestätigt den bisher beschrittenen konservativen Weg.

Schiebaer

Ich habe immer gerne in Bayern Urlaub gemacht,auch schon zu Strauß Zeiten als er MP war.Als Hamburger war ich oftmals in politischen Dingen andere Meinung,aber das hat nie geschadet.

land_der_lemminge

Bei den Wahlen hier in Bayern sind nach meiner Meinung keine grossen Ueberraschungen zu erwarten.

Die Flugblatt - Affaere hat den FW nicht geschadet und schlaegt teilweise auf die SZ zurueck weil deren Aktionen wie Wahlbeeinflussung wirken.

Man wird auch den Eindruck nicht los, das es nicht primaer um das Aufdecken von Unworten/Untaten ging, sondern darum, die CSU in die Lage zu bringen, einen anderen Koalitionspartner waehlen zu muessen.

Denjenigen, den sie ebenso wenig will wie die Afd.

Berliner Verhaeltnisse/Ampel will in Bayern wohl kaum einer ausser Studenten und Linksliberale in den grossen Staedten. 

Wobei eine Ampel ja wohl nicht moeglich sein wuerde ohne FDP.

Womit in einem solchen Fall die FDP als daempfendes Element fehlen wuerde.

Ein unangenehmer Gedanke....

Minka04

Ich muss hier tatsächlich mal eine Lanze für die bayerische Bevölkerung brechen. Ich komme aus Schottland, wurde hier wirklich herzlich aufgenommen, genauso, wie wir und unsere älteren Nachbarn hinter uns, unsere neuen Nachbarn rechts von uns (aus Polen) und links von uns (aus Ungarn) aufgenommen haben. Und keiner hatte hier je Probleme rechter Natur. Die Bayern und auch die Regierung sind wirklich in Ordnung, hier herrschen zwar auch die Probleme wie überall, Zuviele Menschen auf zu kurze Zeit und die Infrastruktur Ärzte, Kiga und Schulen kommt nicht so schnell mit.

Halleluja

Der Herr Söder kann froh sein,die Freien Wähler im Land zu haben. Das hält die AfD kleiner und so muß er nicht mit Grünen koalieren wie es die CDU in BW mit den Grünen tun muß zum Machterhalt. Obwohl,nach neuester Umfrage in BW zieht die CDU davon und die Grünen haben nur noch 2 Prozent mehr als die AfD. 

 

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gelassenbleiben

so muß er nicht mit Grünen koalieren wie es die CDU in BW mit den Grünen tun muß zum Machterhalt

Sie wissen schon das die Union in BW der Juniorpartner ist?

Kurti

Wenn das so weitergeht, wird die FDP zur nächsten Bundestagswahl wohl prominente Mitkämpfer um die 5%-Klausel haben, Grüne, SPD, Linke...  Vor lauter AFD- Gezerre haben die vergessen, sich um ihre Wähler zu kümmern. Demokratie ist kein Wunschkonzert, sondern basiert auf dem Willen des Volkes und auf Mehrheiten

Account gelöscht

Mag ja sein, dass Aigwanger an Stimmen zu gelegt hat. Hier sieht aber auch das Bayern etwas anders tickt wie Andere Bundesländer. Die Schmutzkampanie scheint in die falsche Richtung gegangen zu sein. Es wird wohl weiter gEhen wie die Jahre zu vor. Also CSU und FW, die anderen Parteien scheinen Federn zu lassen.

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gelassenbleiben

Was für eine  Schmutzkampagne

Account gelöscht

Glaube es kam im deutschen Fernsehen und Zeitungen. Müssten Sie einmal googeln 

Kurti

Interessant ist eigentlich, wer sich in der Republik bemüßigt fühlt, Kommentare zu Themen abzugeben, die doch nur für Bayern von Interesse sind. Selbst die Aiwanger-Kampagne, die Nummer mit Flugblatt, die die SZ inszeniert hat um die Grünen in eine bessere Position zu bringen, hat sich ins Gegenteil gekehrt. Der Aiwanger ist populärer denn je und der Söder hat nach der AFD nun auch die Grünen auf dem Index. Die AFD ruiniert die Demokratie und die Grünen die Wirtschaft, das ist die Message! Damit wird die Süddeutsche zum Wurschtblatt wie die Bild. Nur das die Bild mit ihrem Stil Geld verdienen muss und sich wohl selber nicht so ernst nimmt, versucht die SZ aktiv die Politik und den Wahlkampf in Richtung Grün-Rot zu beeinflussen. Bin mal gespannt, was im Wahlkampf noch auf die Titelseiten lanciert wird!

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gelassenbleiben

Es war keine Kampagne, Herr Aiwanger hatte Anti-semitische Pamphlete ekeligster Art in seiner Schulmappe, von denen er heute nicht mehr weiss, ob er sie verteilt hat und deren Anwesenheit er heute nicht anständig aufgearbeitet hat

wenigfahrer

Das war zwar damals unschön, ob wahr oder nicht von wem das eigentlich stammt.

Wenn aber Verfehlungen die 35 Jahre her sind, kurz vor der Wahl hervorkommen, obwohl lange bekannt, dann macht man das aus einem bestimmten Grund, und das merken Bürger eben, weil die nicht so unwissend sind wie gedacht.

Die Aktion war doch bewusst auf diesen Zeitpunkt gesetzt, es ist zwar keine Schmutzkampagne aber doch für fast alle durchschaubar.

Kurti

Es ist eine Kampagne! Sie sollten sich informieren, welche ethischen Regeln in unserer Presse einzuhalten sind, bevor man sowas drucken darf!!!! Da sind keine belastbaren Fakten, hörensagen. Übrigens bin ich fast gleichaltrig mit dem Aiwanger und solche Zettel kursierten vor vierzig Jahren haufenweise in den Schulen.

Was sagen sie denn zu den ekligen Sachen, die der Habeck über Deutschland und die Deutschen gesagt hat, bevor er Minister wurde? Ist noch nicht so lange her. Oder die Vergesslichkeit vom Scholz, der sich so gar nicht mehr an die eigentümlichen Steuerentlastungen in Hamburg erinnern kann. Das ist grade mal 5 Jahre her. Den Trump versuchen sie wegen einer ähnlichen Aktion grade hinterGitter zu bringen. Bei uns ist man Kanzler.....

Opa Klaus

Natürlich war es eine Kampagne. Wieso wird so ein Kram gerade mal vier Wochen vor der Wahl veröffentlicht? Zufall? Das glauben Sie doch nicht ernsthaft, oder? 

Parsec

Wenn man den Artikel so ließt, dürfte der Herr Söder den Herrn Aiwanger eher als notwendiges Übel anstatt einer willkommenen Unterstützung wahrnehmen.

Und es ist schon bezeichnend, dass Aiwanger-Wähler Deutschland nur noch "formal" als Demokratie empfinden und offenbar der Ansicht sind, man müsse sich "die Demokratie zurückholen". Sie unterstützen offenbar die Aussagen von Impfgegnern wider besseren Wissens und auch eine gewisse oppositionelle Haltung gegenüber der CSU.

 Aber Söder hat an Aiwanger ja trotz der widerspenstigen Antworten zu den 25 Fragen der Flugblatt-Affäre festgehalten.

Aus meiner Sicht hat Aiwanger bewußt mangelhaft zur Aufklärung der Flugblatt-Affäre beigetragen, weil er ganz genau weiß, dass Söder ohne Aiwanger in die Hose geht.

Deswegen kann Aiwanger sich auch wie die Axt im bayrischen Wald benehmen. 

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gelassenbleiben

danke für die analyse 

redfan96

Hätte Söder seinen Vize auf seinen Platz verwiesen, d.h. In diesem Fall, ihm den Rücktritt nahe gelegt, dann wäre es ein Ende mit Schrecken für die CSU gewesen, so wird es zum Schrecken ohne Ende.

redfan96

Hätte Söder seinen Vize auf seinen Platz verwiesen, d.h. In diesem Fall, ihm den Rücktritt nahe gelegt, dann wäre es ein Ende mit Schrecken für die CSU gewesen, so wird es zum Schrecken ohne Ende.

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Opa Klaus

Und womit begründen Sie Ihre Aussage? Sachlich, oder nur weil Sie die Bayern nicht mögen? 

BuriedBumper

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht warum sich der Hubert so über eine Formaldemokratie echauffiert, in Bayern ist er doch davor Save. Schließlich haben wir hier eine solide Bierzeltdemokratie. Hier wird nicht der gewählt der die bessere Politik macht, sondern derjenige, der sein Mundwerk am weitesten aufreißt 

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Minka04

Das ist wohl kein Bayernphänomen, sondern in der Politik weltweit normalzustand. 

BuriedBumper

Hmmmm also generell würde ich ihnen so halb zustimmen, in Bayern hat man allerdings diese Art Politik zu machen nochmals auf ein ganz anderes Level gehoben 

Charles v. Rinnbach

Die SZ hat da ganz stark mitgeholfen, daß die Freien Wähler noch zusätlich so einen Aufschwung erfahren haben.

Die SZ wollte die Welle brechen, die Aiwanger reitet. Mich interessiert eher, was die SZ geritten hat.

Als Habeck dafür sorgen wollte, daß Thüringen demokratisch wird und an anderer Stelle die Demokratie nach Bayern bringen wollte, konnte ich auch gelassen damit umgehen.

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SirTaki

Eine Wahl wie immer in Bayern. Alle Parteien wollen der Hausmacht CSU den Rang ablaufen.

Ob Aiwanger wieder Söders Kompagnon wird, ist so spannend wie Wahlbeteiligung und Stimmenabgabe. Wer zu Hause bleibt, kann die Rechten oder Freien in den Sattel hieven. 

Bisschen Vaterlandsliebe und nationaler Stolz hat den Bayern noch nie geschadet. Da versammeln sich viele Freunde des Bayuwarischen. 

Schlimmer sind die Kreide fressenden Antidemokraten, die behaupten, für eine angebliche große Mehrheit zu sprechen. 

Die zerkloppen Konsens und Gemeinschaft, aber sicherlich schaffen sie die Demokratie nicht neu.

Die hat sich bewährt. Da braucht es keine Rechten und verdrehten Nationalisten, die Demokratie einfordern.  Wir haben eine gut funktionierende Demokratie.