Nahaufnahme einer Orangenscheibe, die auf ein Glas mit Orangensaft gesteckt wurde.

Ihre Meinung zu "Luxusgut" O-Saft: Wird Orangensaft jetzt noch teurer?

Der Preis für Orangensaft steigt und steigt. Zur Begründung wird auf schlechte Ernten verwiesen. Doch die Rohstoffmärkte signalisieren bereits wieder sachte Entspannung. Von Angela Göpfert.

...mehr ...weniger
Dieser Artikel auf tagesschau.de
Kommentieren beendet
88 Kommentare

Kommentare

w120

Der "Sex on the Beach" oder der " Zombie" dürften dadurch nicht wesentlich teurer werden.

 

Aber in der Gastronomie ist er schon als renditestarker (gepresster) Saft beliebt.

So wie Kaffee.

 

Gut finde ich die Abgabe von Obst an einen Mostbetrieb.

Dann bekam man später verbilligte Säfte.

 

Oder die bekömmlichere Variante in der Form von Wein (Kirschwein lecker).

 

Forengedöns

@Coachcoach

Wasser fehlt. Jetzt bei den Orangen, später überall. Hat nur noch niemand begriffen

Niemand außer Ihnen. 

3 Antworten einblenden 3 Antworten ausblenden
bolligru

Mir ist zwar nicht ganz klar, was hier ausgedrückt werden soll, aber Wassermangel bedingt durch den Anbau von Obst und Früchten ist tatsächlich ein gewaltiges Problem und das nicht nur im Falle des Anbaus von Orangen, sondern auch in Spanien, wo Avokados, Tomaten, Paprika auch für den deutschen Markt angebaut werden. Der Baikalsee schrumpft wegen der ieesigen Wasserentnahme für die Baumwollfelder kontinuierlich, um nur ein weiteres Beispiel von vielen zu nennen.

Forengedöns

@bolligru
20. Mai 2023 • 12:34 Uhr

@Forengedöns

Mir ist zwar nicht ganz klar, was hier ausgedrückt werden soll

Sie können es ja nochmal durchlesen. 

bolligru

Dann klären Sie mich bitte auf

Schließen Sie sich der geäußerten Meinung an oder stellen Sie diese in Frage?

Dabei geht es mir nicht um die kleine "Stichelei": "Niemand außer Ihnen", sondern um die Sache.

Meine Meinung dazu habe ich kundgetan und die Ursache liegt danach in der riesigen Wasserentnahme für die Landwirtschaft, nicht nur in Spanien.

NieWiederAfd

Nochmal in aller Deutlichkeit: Nicht nur Dürre und Unwetter schmälern die Orangenernte, auch die Ausbreitung des 'Gelben Drachen' ist dem Temperaturanstieg durch die Klimakatastrophe geschuldet; er breitet sich von Asien immer mehr aus. 

 

6 Antworten einblenden 6 Antworten ausblenden
bolligru

Derartige Panikmache sollte unterbleiben.

Es gab immer schon die Ausbreitung von schädigenden Organismen in der Landwirtschaft. So führte der Kartoffelkäfer zu Mißernten, als die Industrialisierung gerade erst begann. Die Bananenstauden weltweit fielen einem Pilz zum Opfer und es gibt die Sorte, die noch vor 60 Jahren die bevorzugte war, heute nicht mehr. Grund ist immer der Anbau in Monokulturen, die die Ausbreitung von Schädlingen, Pilzen und Bakterien geradezu herausfordert. Selbst dem Einsatz von Gift ist Grenzen gesetzt, abgesehen von der Wirkung auf die Natur und den Menschen.

NieWiederAfd

Derartige Verharmlosung sollte unterbleiben.

Über die Zusammenhänge von Klimakatastrophe, Temperaturanstieg und weltweiter Ausbreitung des 'Gelben Drachen' können Sie sich innerhalb von 10 Minuten im Netz einen Überblick verschaffen. 

 

bolligru

Der Zusammenhang ist konstruiert. Man sollte nicht alles auf eine Erderwärmung zurückführen. Es gibt auch andere Gründe und oft lediglich andere Gründe. 

Im Falle der Ausbreitung von Schadorganismen ist der Grund einfach der, daß in riesigen Monokuturen angebaut wird. Fragen Sie einmal einen Landwirt, der ökologisch anbaut, wenn Sie mir nicht glauben wollen.

sebo5000

Wie wäre es damit: sowohl Monokulturen als auch der Wassermangel als auch der menschengemachte Klimawandel haben zu der jetzigen Situatuon geführt....

bolligru

Nachsatz: Die ökologische Landwirtschaft hat das erkannt und kommt ohne Gift aus.

0803

Der Preis der Orangensaft-Futures schwankt seit Jahrzehnten stark um ca. den halben Wert der aktuellen Futures für die nächsten Termine bis in 2024 (oder etwas darunter). Etwa alle 4 oder 5 Jahre kommt es zu Preisspitzen für O-Saft an den Rohstoffbörsen. Zwischen Mitte der 1980ern bis Herbst 2016 - also in einem Zeitraum von rund 30 Jahren - gab es mindestens 5 Preisspitzen, die, rechnet man die allgemeine Inflation heraus, höher oder in ähnlichem Preisbereich lagen, wie die in diesem Frühjahr. In absoluten Zahlen (ohne Berücksichtigung allg. Inflation) sah es so aus, dass diese Preisspitzen, die nur von kurzer Dauer sind (in der Regel werden dann innerhalb von 2 oder 3 Jahren wieder Preistiefs erreicht), um etwa 25 bis 30% niedriger als in letzten Wochen die Preishochs an den Börsen. Die Futures für nächstes Jahr liegen wieder wesentlich tiefer. Meiner Meinung nach, liegen die aktuellen Preisen, berücksichtigt man die niedrigeren Ernten 2022/23, im ökonom. normalen/erwartbarem Bereich

werner1955

noch teurer?

Und dann? Trinken wir halt wiedier ander preiswerte Getränke. Der Markt wird das schon reglen. Ichj kennen niemanden der zwingend Orangensaft braucht.