Kommentare

wenn diese Entwicklung ...

.. so weitergeht, "sitzen" demnächst 16jährige im Parlament und entscheiden über das Leben von 85 Millionen Mitbürgern. Dabei ist etwas Lebenserfahrung eigentlich Voraussetzung für solche Tätigkeit. Nicht ohne Grund war der "Senat" (= Ältestenrat !) in früheren Jahren das entscheidende Gremium. Ich möchte die jungen Kandidaten aber nicht entmutigen, es kann in der Politik ja auch mal etwas besser werden.

Junge Politier/innen !

Das ist gut, wenn sich deutlich mehr junge Menschen für die Politik einsetzen, denn zu lange sind zu viele "Alte Hasen" am Ruder, die nicht mehr wirklich einen Bezug zum normalen Leben haben. Und leider lassen sich zu viele von Lobbyisten und fadenscheinigen Interessengruppen bequatschen, und gehen dann den falschen Weg.
Die Jugend ist für die Zukunft verantwortlich, denn sie leben noch länger, und haben Ambitionen, die Erde, das Klima, die Bildung und den Fortschritt in die eigene Hände zu nehmen, und nicht von alten sich was auf diktieren lassen.
Zudem sieht man ja, wie festgefahren viele alte Hasen in ihren Gedanken und Einstellungen sind. Gerade da ist es wichtig, dass ein neuer Wind rein kommt. Viel Glück und Geschick hier zu !!!

Kreißsaal, Hörsaal,

Kreißsaal, Hörsaal, Plenarsaal.
So lautet, kurz gefasst, deren Lebenslauf. Wer will von jemandem, der einem in allen Belangen unterlegen ist, vertreten werden?
Von jemandem, der nie gearbeitet hat?
Von jemandem, der weder verheiratet ist, noch Kinder hat?
Von jemandem, der vielleicht noch nicht einmal eine eigene Wohnung hat?
Meinetwegen könnte das Mindestalter für den Bundestag bei den im Artikel beschriebenen 50 Jahren liegen.

Jung, politisch, in den Bundestag?

Je mehr Junge nachrücken, desto größer ist die Chance, wieder mal Politiker*innen mit Profil zu bekommen. :-)

Was auffällt, es sind wieder

Was auffällt, es sind wieder nur Akademiker. Im Bundestag sitzen genügen Anwälte, Banker und Studierte. Wir brauchen nicht nur jüngere sonder auch endlich wieder einen Querschnitt der Bevölkerung. Das Problem ist doch das unsre Politik seid Jahren an den Bedürfnissen der Bevölkerung vorbei regiert. Das Arbeiter, Pfleger oder Erzieher keine Lobby im Bundestag haben. Die Probleme des "kleinen Mannes Frau" interessieren in der Politik doch kaum noch.

@10:08 von Quakbüdel

"Dabei ist etwas Lebenserfahrung eigentlich Voraussetzung für solche Tätigkeit"

Erfahrung ist ein Erfolgsfaktor, aber bei Weitem nicht der einzige. Wichtig ist, in einem Entscheidungsgremium möglichst eine Mischung aus unterschiedlichen Sichtweisen zu haben. Nur dann generiert man auch unterschiedliche Ideen. Und die Gefahr, dass der Bundestag aus überwiegend 16-jährigen besteht, ist überschaubar. Eher aus überwiegend Juristen Ü50. Und beides ist keine gute Idee.

Auch die vorgestellten Jungpolitiker:innen sind mir noch nicht "divers" genug. Alles Akademiker:innen (bei dem AfD-Mann steht es nicht dabei). Auch das sorgt dafür, dass bestimmte Sichtweisen in der Politik unterrepräsentiert sind. Ein paar mehr Pflegekräfte z.B. täten dem Parlament gut.

um 10:22 von Totengräber

Zur Erinnerung: Die schlechtesten Politiker sind die, die sich auf ihre eigenen Erfahrungen verlassen. Ein guter Politiker ist einer, der sich von Experten beraten lässt und deren Expertise anerkennt. 30 Jahre Erfahrung in der Arbeitswelt sind eher schädlich, weil sie praktisch immer einseitig prägen: Wer 30 Jahre bei BMW gearbeitet hat, sieht die Dinge anders als jemand, die 30 Jahre Krankenschwester war.
_

@10:22 von Totengräber

"Kreißsaal, Hörsaal, Plenarsaal"

Kann sein, aber vermutlich ist das bei einigen der "alten Hasen" auch so gewesen. Nur dass inzwischen der Kreißsaal länger her ist.

Und warum soll nur die Weltsicht von Verheirateten mit Eigenheim im Parlament vertreten sein? Der Artikel sagt ja nicht, dass in Zukunft nur noch Abgeordnete U30 in den Bundestag kommen. Bleiben noch genug erfahrene Senioren übrig.

@Traumfahrer - 10:11

"...viele "Alte Hasen" am Ruder, die nicht mehr wirklich einen Bezug zum normalen Leben haben."
Aber Teenager und twenty-somethings haben den? Woher denn, wenn ich fragen darf?

Mitmachen (können) ist auf jeden Fall immer besser als

bitten und fordern müssen. Das gilt übrigens für jeden. Denn „unpolitisch“ ist keiner, schon deshalb nicht, weil jeder Teil der Basis der Politik ist. Merke: Ohne Menschen keine Politik (und keine Politiker; dies zu „Von wegen unpolitisch: Ob für mehr Klimaschutz, Europa oder Digitalisierung - junge Menschen sind so politisch interessiert und engagiert wie lange nicht. Und sie gehen nicht nur auf die Straße“). Er kann allenfalls mehr oder weniger „freiwillig“ die Entscheidung (aber nicht die Verantwortung) über das eigene Schicksal sowie das der Gesellschaft, in der er mit allen anderen Menschen lebt einigen davon „überlassen“.

Nun müssen Sie aber

noch gewählt werden, etwas Lebenserfahrung und auch mal richtig gearbeitet zu haben, wäre hilfreich, damit man weiß was der kleine Rest der Bevölkerung so macht ;-).
Ist erstaunlich wenn man die Lebensläufe so liest, aber lassen wir uns überraschen, die Wahl ist noch nicht gelaufen.
Das wichtigste ist eigentlich, das der Bundestag mal wieder 598 Personen hat, das vergrößern muss mal ein Ende haben.
An der Politik wird sich nicht so viel ändern, und die CDU ist noch nicht abgeschrieben, außerdem sind uns ja teilweise die Hände gebunden, was zu ändern.
Wie sagt man so schön, schau mer mal ;-).

Frischer Wind ...

...ist immer gut.
Gestern, in der ARD-Sendung "Unter Wählern" sagte ein Protagonist (in etwa) über unsere führenden und alteingesessenen Politiker und den Eindruck, den sie verbreiten:
"Als erstes komm ich, dann erst mal eine Weile gar nichts und dann die Interessen der Bevölkerung".
Das liegt m. Ea. vor allem auch daran, daß viele Bundestags- und Regierungsvertreter schon viele Jahre dort verbringen und von der Welt draußen gar nichts mehr mitbekommen oder wahrhaben wollen.
Berufspolitiker - da sind die Interessenkonflikte schon vorprogrammiert. Selbstbereicherung, Korruption und Vetternwirtschaft ist eher die Regel als Ausnahme - vor allem bei den "großen" Parteien.
Ein größere Wochenzeitung bezeichnete mal den Bundestag als Staat im Staate.
Jüngere oder auch ein konseqeunter Wechsel (Amtszeitbegrenzung) von Abgeordneten und Amtsträgern kann solch antidemokrat. und teils krimin. Auswüchsen ein Riegel vorschieben. Vllt geh ich dann auch wieder mal eine Partei wählen statt ungültig.

10:22 von Totengräber: Kreißsaal, Hörsaal, Plenarsaal.

"Wer will von jemandem, der einem in allen Belangen unterlegen ist, vertreten werden?
Meinetwegen könnte das Mindestalter für den Bundestag bei den im Artikel beschriebenen 50 Jahren liegen."

---

Aus Ihrem Kommentar spricht ein sehr eigenartiges Demokratieverständnis.

Man könnte fast denken, Sie fürchten sich davor, auch von Abgeordneten vertreten zu werden, die nicht zu Ihrem Lebensmodell und Ihrer Alterskohorte kompatibel sind.

Mir persönlich ist es dagegen wichtig, dass Menschen mit den nötigen Kompetenzen, Fertigkeiten und Wissen im Parlament sitzen - und ich freue mich, wenn die Belange aller Altersgruppen im Blick bleiben.

Prinzipiell...

...ist es eine gute Idee, junge Menschen mehr Einfluss zu ermöglichen, da sie noch nicht in festgefahrenen Denkmustern stecken.

Wenn allerdings die jungen Menschen, die ich so kenne, typisch für ihre Generation sind, habe ich wenig Hoffnung. Die haben nämlich so wenig Ahnung von der Vergangenheit, dass sie vor allem prädestiniert sind, deren Fehler zu wiederholen. Wer's nicht glaubt, kann sich ja mal in deutschen Großstädten ansehen, wie zukunftsorientiert E-Scooter verwendet, behandelt und vor allem abgestellt werden. Von den allabendlich Besäufnissen/Bekiffnessen in öffentlichen Parks mal ganz abgesehen.

Nicht, dass meine Generation besser gewesen wäre. Aber sie war auch nicht schlechter. Höchstens etwas weniger von sich überzeugt. Womit klar ist: Es wird sich wohl nichts ändern.

Re : Totengräber !

Viele junge Menschen haben ihre eigenen Vorstellungen, und sind es satt, sich von den "alten Hasen" zu verarschen zu lassen. Wenn ich nur die Politik der entfesselnden Wirtschaft der betrachte, da geht es nur um noch mehr Wachstum und noch mehr Verbrauch von Ressourcen, die immer weniger werden.
Junge Menschen haben neue und innovative Ideen, und wollen mehr mitgestalten, was für alle ein Vorteil sein kann und wird !
Und es gibt sicher einige schlaue Köpfe unter den Jungen, die sehr wohl das ganze politische Theater der Alten durchschauen !

@MartinBlank - 10:30

"Ein guter Politiker ist einer, der sich von Experten beraten lässt und deren Expertise anerkennt."
Sehr richtig.
"30 Jahre Erfahrung in der Arbeitswelt sind eher schädlich, weil sie praktisch immer einseitig prägen..."
Nein. Wer nie gearbeitet hat, dem fehlen einfach wichtige Grundlagen: Sekundärtugenden, Teamfähigkeit, Umgang mit Geld - um nur einige zu nennen.
Die schlechtesten Politiker sind für mich Narzissten und Selbstdarsteller vom Schlage einer Annalena B. oder Andrea N.

Ja nee, is klar

Ich verstehe schon, dass jetzt alle Kandidaten und Kandidatinnen sagen, sie wollten dies verbessern oder jenes.
Als alter Surrealist wäre mir eine klare Aussage aber lieber, so wie bei Queneau, als Zazie gefragt wird, warum sie Lehrerin werden will.
Aber: man soll aus den Lebensläufen alter Männer und Frauen nicht schließen, dass die Jüngeren es nicht besser machen könnten.
In diesem Sinne und ohne Ironie: allen viel Glück!

@dr.bashir - 10:31

"Und warum soll nur die Weltsicht von Verheirateten mit Eigenheim im Parlament vertreten sein?"
Weil es nicht verkehrt ist, den Unterschied zwischen "Staatsetat" und "Taschengeld von Mutti" zu kennen. Und schon einmal für andere Personen (Familienangehörige) Verantwortung, auch finanzielle, getragen zu haben, kann auch nicht schaden.

10:34 von Totengräber: Bezug zum normalen Leben

Aber Teenager und twenty-somethings haben den? Woher denn, wenn ich fragen darf?
--------------------------
Möglicherweise haben diese Altersgruppen tatsächlich mehr Lebensbezug zu den Themen:
- Bildungspolitik
- Berufswahl
- Vereinbarkeit Beruf und Familie
- Nachhaltigkeit (Altersvorsorge, Ressourcenverbrauch)
als die Ü50'er.

In Ihrer Argumentation nehme ich eine gewisse Altersarroganz wahr.

um 10:22 von Totengräber

,,Kreißsaal, Hörsaal, Plenarsaal.
So lautet, kurz gefasst, deren Lebenslauf. Wer will von jemandem, der einem in allen Belangen unterlegen ist, vertreten werden?
Von jemandem, der nie gearbeitet hat?
Von jemandem, der weder verheiratet ist, noch Kinder hat?
Von jemandem, der vielleicht noch nicht einmal eine eigene Wohnung hat?
Meinetwegen könnte das Mindestalter für den Bundestag bei den im Artikel beschriebenen 50 Jahren liegen."

Man kann auch aus 50 Jahren Lebenserfahrung nichts gelernt haben. Außer vielleicht, wie man Andere arbeiten, lernen und die unangenehmen Dinge des Lebens tragen lässt ohne eigenes Risiko. Es gibt genug Beispiele, in Bayern ganz besonders. In Frankfurt wurde in den 80ern oder 90ern schon früh ein Jugendparlament gefordert. Ich erinnere mich, daß ein CDU - Stadtrat mit dem Argument dagegen war, man könne nicht jeder Minderheit Gestaltungsvollmachten einräumen. Was er dabei übersah: Er selbst gehörte der Minderheit der 62 - 65jährigen an.

10:08 von Quakbüdel

>>wenn diese Entwicklung so weitergeht, "sitzen" demnächst 16jährige im Parlament und entscheiden über das Leben von 85 Millionen Mitbürgern.<<

Und machen dies womöglich besser als fast 80jährige.

Jung, politisch, in den Bundestag?

Vorbilder wie Kevin K.(allein Zuhause) und Greta machen Hoffnung und weisen den Weg.
Das ist eine lang erwartete (und erhoffte) Wende und eine Notwendigkeit.

Einigkeit bei Prioritäten

Was ich erfreulich finde ist, daß unabhängig von der Partei der Klimawandel bei den jungen Kandidaten ganz oben auf der Agenda steht. Das wird das bestimmende Thema der Zukunft in allen Bereichen sein. Zwangsläufig.

Aus dem Rahmen fällt hier der AfD-Kandidat, der (erwartungsgemäß) statt Ursachenbekämpfung das AfD-Mantra von der Anpassung runterbetet: Klar, anpassen ist die Lösung; Kiemen wachsen lassen, ein Höcker als Wasserspeicher wäre gut und ein paar Eiweiße austauschen gegen stabilere, damit wir von der Sonne nicht gegrillt werden. Dann können wir auch lustig weiter CO2 in die Luft blasen.

Ewig Gestrige gibt es halt in jedem Alter.

SPDler fragt sich, ob Autobahnen benötigt werden

Zitat: „ Oder ist es nicht sinnvoller, das Geld in die Schiene zu investieren und so mehr Pendler dazu zu bringen, zu sagen: Ich verzichte zumindest einen Teil der Strecke auf das Auto und nehme den Zug. Eine Überlegung“

Na, der SPD-Kandidat kann ja gerne mal „überlegen“. Es bleibt ihn auch unbenommen, wahlweise den Zug, das Auto, die Kutsche, das Fahrrad oder den fliegenden Teppich zu nehmen.

Ich finde, es schwierig, wenn Nachwuchs-Politiker, die vor ein paar Jahren noch Schülsprecher waren, jetzt aus der Hüfte eine Prognose über das Verkehrsaufkommen in 20, 30 Jahren abzuheben.

10:22 von Totengräber

>>Meinetwegen könnte das Mindestalter für den Bundestag bei den im Artikel beschriebenen 50 Jahren liegen.<<

Meiner Meinung nach wäre ein Höchstalter von 67 Jahren wesentllich besser für Deutschland.

Interessen der Jüngeren mehr berücksichigen

Die "Boomer"-Generation (zu der ich selber gehöre) sitzt materiell ziemlich gut versorgt (nicht vernachlässigbarer Teil allerdings nicht. Altersarmut, prekäre Beschäftigung! Ist bekannt, anderes Thema).

Der demograf. Wandel bewirkt leider, dass berechtigte Interessen der Jüngeren (vom Kindesalter bis 30-35 Jahren) überall zu wenig Gehör bekommen.

Das spiegelt sich auch in Parlamenten wider.

Erschreckend ist das Ergebnis der NABU-Erhebung:
"https://www.n-tv.de/politik/Umfrage-Klima-spielt-fuer-aeltere-Waehler-kaum-Rolle-article22779230.html"

58 Prozent der Befragten berücksichtigten bei ihrer Wahlentscheidung die Klimaschutzinteressen der jungen Generation nicht!

Das führt dann zu Wahlverhalten, dass Parteien, die sich stärker für den Erhalt unser Lebensgrundlagen einsetzen, also Grüne, Linke & SPD, nicht genug Leute in Parlamente bekommen. Davon sind dann wiederum die jüngeren Kandidaten dieser Parteien betroffen.

Egoistisches Wahlverhalten Älterer fördert Klimakatastrophe.

Viel wichtiger wäre doch,

Viel wichtiger wäre doch, wenn es auch für berufspolitische Ämter eine Altersbegrenzung gäbe. Wenn jeder MdB zB mit 67 in den Ruhestand gehen müsste, würden ja automatisch jüngere Politiker nachrücken. Außerdem sollte auch die Dauer eines berufspolitischen Amtes begrenzt sein. 2 oder 3 Legislaturperioden reichen völlig aus.
Und danach sollten sich diese Leute als ganz normale Bürger wieder dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen müssen. Allein schon deshalb, damit sie auch die Auswirkungen ihrer politischen Arbeit kennenlernen können.
Ausgeschlossen sein müsste dabei allerdings, dass ein exPolitiker jemals bei einem Unternehmen arbeiten darf, mit dem er in seiner politischen Karriere Kontakt hatte. Nicht dass da irgendwelche Abhängigkeiten oder Begehrlichkeiten entstehen.
Und es muß in Zukunft sichergestellt sein, dass sämtliche politische Arbeit uneingeschränkt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden muss. Keine geheimen Verhandlungen oder Gespräche hinter verschlossenen Türen.

Über Annalena Baerbock...

heißt es doch immer, sie habe doch noch nie ein Amt gehabt, und dann gleich so unerfahren ins Kanzleramt usw.

Selbstverständlich brauchen junge Leute erst einmal einige Erfahrung um zu erkennen, wie der Hase dort läuft, wo auch sie grasen möchten.

Wie lange sich deren zweifellos vorhandener Idealismus hält, bevor er nüchternem Realismus Platz macht, ist sicher individuell unterschiedlich, aber ebenso nur eine Frage der Zeit.

Danach erst zeigt sich, wer Charakter besitzt oder wer dem Lobbyismus anheim fällt und Dollarzeichen in den Augen hat.

Junge haben den Vorteil, dass..

sie nicht so viele Nebentätigkeiten haben.

@wenigfahrer

"
Am 21. September 2021 um 10:35 von wenigfahrer
Nun müssen Sie aber

noch gewählt werden, etwas Lebenserfahrung und auch mal richtig gearbeitet zu haben, wäre hilfreich, damit man weiß was der kleine Rest der Bevölkerung so macht ;-).
Ist erstaunlich wenn man die Lebensläufe so liest, aber lassen wir uns überraschen, die Wahl ist noch nicht gelaufen.[...]"

Sie möchten also den 18jährigen Kandidaten mit 40jähriger Berufserfahrung? Was der Rest der Bevölkerung so macht, kann man auch anders erfahren: In dem man dem Rest der Bevölkerung zuhört. Aber das ist eine Bringschuld: Ich muß meinem Abgeordneten auch mitteilen, was mir auf dem Herzen liegt, statt nur in Leserbriefspalten und Kommentarforen rumzumeckern.

Das Problem ist nämlich oft nicht, daß die Abgeordneten nicht zuhören würden, sondern, daß denen kaum einer erzählt, wo der Schuh drückt. Fragen Sie doch mal Ihren heimischen Abgeordneten, wie gut besucht seine Bürgersprechstunde ist. Sie werden staunen.

Wozu brauche ich diese „Überlegung“?

Zitat: „ ? Oder ist es nicht sinnvoller, das Geld in die Schiene zu investieren und so mehr Pendler dazu zu bringen, zu sagen: Ich verzichte zumindest einen Teil der Strecke auf das Auto und nehme den Zug. Eine Überlegung“

Wozu brauche ich dazu einen Politiker im Deutschen Bundestag?

Die Entscheidung , welches Verkehrsmittel ich für welche Strecke verwende, treffe ich alleine. Dazu benötige ich keinen Nachwuchs-Politiker, der noch vor wenigen Jahren - möglicherweise Nase bohrend - Schülersprecher war.

Dazu benötige ich keinen Politiker im Deutschen Bundestag.

@10:50 von Totengräber

"Weil es nicht verkehrt ist, den Unterschied zwischen "Staatsetat" und "Taschengeld von Mutti" zu kennen"

Und warum sollte das bei den "alten Hasen" im Bundestag anders sein. Nehmen Sie mal Friedrich Merz. Der hat Jura studiert, wie sein Vater, dann ein Jahr lang als Richter auf Probe gearbeitet. Danach 3 Jahre bei einem Lobbyverband. Danach Abgeordneter und danach wieder Lobbyarbeit. Wie viel "reales Leben" hat so jemand mitbekommen. Staatsministerin Baer hat auch so einen Lebenslauf.

Ich kann jetzt nicht alle 708 MdBs checken, aber das Problem, dass Sie beschreiben wird nicht besser, wenn man lauter ältere Abgeordnete hat, die "noch nie gearbeitet" haben.

Z.B. haben Schichtarbeiter schlechter Gelegenheit , politische Karriere zu machen, einfach aus Zeitgründen. Selbstständige und Menschen mit Jobs, in denen sie sich (in bestimmten Rahmen) ihre Zeit selbst einteilen können, sind da bevorzugt.

Studierende mit reichen Eltern haben mehr Zeit als die, die nebenher jobben müssen.

Verjüngung des Bundestages

So etwas finde ich nicht schlecht, nach und nach gehen viele der jetzigen Abgeordneten in den Ruhestand oder in die freie Marktwirtschaft.
Jede Partei kann so den politischen "Nachwuchs" als spätere Nachfolger*in unterstützen und einführen.
Man sollte zwar keine 16 jährige in den Plenarsaal befördern, aber Personen welche ihr Studium beendet haben schon.
Ich bin der Meinung, dass einigen schnell klar wird das es ein großer Unterschied ist zwischen demonstrieren und Plenarsaal.

@Tremiro (10:56)

">>Meinetwegen könnte das Mindestalter für den Bundestag bei den im Artikel beschriebenen 50 Jahren liegen.<<

Meiner Meinung nach wäre ein Höchstalter von 67 Jahren wesentllich besser für Deutschland."

Ja!

@Tremino - 10:56

">>Meinetwegen könnte das Mindestalter für den Bundestag bei den im Artikel beschriebenen 50 Jahren liegen.<<
Meiner Meinung nach wäre ein Höchstalter von 67 Jahren wesentllich besser für Deutschland."
Ich hätte auch gegen ein Höchstalter oder eine Beschränkung der Legislaturen (drei oder vier) nichts einzuwenden.

Wozu braucht man dann die Politik?

Zitat: „ Ich bin davon überzeugt, dass, genau wie in einem Unternehmen, Diversität auch in der Politik sehr hilfreich und förderlich sein kann“

Prima!

Wenn „Diversität“ eine Sache ist, von der - wie Medien und Politik uns seit Jahren einzureden versuchen - wir mal wieder super-doll „profitieren“, dann wird sich „Diversität“ in einer tatsächlich freien Welt sowieso durchsetzen.

Wozu braucht man dann Politikerinnen wie Frau Baldy dazu? Wieso eine Armee an „Integrations-diesunddas-Beauftragten“? Wieso Quoten?

@Wombat Warlock - 10:44

"Man könnte fast denken, Sie fürchten sich davor, auch von Abgeordneten vertreten zu werden, die nicht zu Ihrem Lebensmodell und Ihrer Alterskohorte kompatibel sind."
Nein, ich fürchte mich davor, dass Menschen ohne die nötigen Kompetenzen, Fertigkeiten und Wissen im Parlament sitzen.

Bundestagswahl: Jung,politisch, in den Bundestag ??

Wenn es so ist, warum nicht ?
Aber das kann auch nach hinten losgehen. Ein Beispiel ist Philip Amthor (28). Jung-ja, politisch-vielleicht. Aber vor allem karrierebewusst und bewusst in der Vorteilsnahme. Eine Gesellschaft bringt das nicht nach vorne. Höchstens wenige in der Gesellschaft....

Scheinbar habe ich ein grundfalsches Verständnis...

von Politik, wenn ich bisher der Auffassung war, dass gewählte Volksvertreter die Interessen ihrer Wähler unabhängig von eigenem Werdegang, Alter, Herkunft vertreten. Um junge Menschen in der Politik zu vertreten, müssen nicht zwangsläufig junge Menschen in den Parlamenten sitzen. Das würde nur dazu führen, dass ihr kompletter beruflicher Horizont sich ab dann in dieser Blase entwickelt und führt zu Führungspersonal (und damit zukünftigen Regierungsmitgliedern), das außer Parteikarrieren nichts vorzuweisen hat.

Wichtiger wäre mMn, junge Menschen in die Basisarbeit der Parteien zu integrieren, ihnen zuzuhören, ihnen Karrieren ausserhalb der Politik zu ermöglichen und dann mit mehr Lebenserfahrung in die aktive Politik zu holen.

10:55 von Anderes1961

In Sachen Bewusstsein zum Thema Klimawandel. Danke für den Hinweis zur Inkompetenz derjenigen, die 24 Std. am Tag zum "Gendern" hyperventilieren können.

"Aus dem Rahmen fällt hier der AfD-Kandidat, der (erwartungsgemäß) statt Ursachenbekämpfung das AfD-Mantra von der Anpassung runterbetet..."

Die Krönung des AfD-Kompetenzteams war heute morgen im ZDF-Moma ein interviewter AfD-Landtagskandidat, der sich allen Ernstes über den "deutschland-gemachten" Klimawandel echauffierte. Auf Nachfrage des Reporters "Wie bitte soll Klimawandel "deutschland-gemacht" sein gab's ein ... großes Nichts ...als Antwort.

Der AfD-Mann war selber vllt. 40 Jahre , also eher jünger.

Insofern, Augen auf beim Kreuzchen machen. Das Alter spielt tatsächlich nicht immer ein Rolle für verantwortungsbewusste Politik.

Junge Wilde

„Deshalb ist eine entsprechende Mehrheit für "Geeintes Russland" für den Kreml so wichtig - und so werden die Zahlen dann auch ausfallen.“
Pardon für den Schlenker - aber dieses heutige Zitat zur Dumawahl passt genau zu diesem sehr guten Bericht über Motive und Bedeutung junger Politiker. Politiker, die „von unten“ aus der unendlichen Ecken einer Gesellschaft kommen und ihre Gestaltungsphantasie und ihren Gestaltungswillen noch nicht den „erfahrenen“ „Alten“ demütig übergeben haben.

Leben und damit Politik ist immer Veränderung - und wir brauchen ein System, dass dieser Veränderung Raum lässt. Weil die „Alten“ hier wie dort nur allzuoft damit zufrieden sind, jede - wirkliche - Veränderung zu verhindern.

Es geht aber nicht nur um die „PolitikerInnen“, es geht vor allem um die WählerInnen. Viel zu viele haben nämlich noch mehr Angst vor Veränderungen als die PolitikerInnen.

Viel Glück den jungen Wilden!

Jung, politisch, in den Bundestag?

Ginge es nach mir, sollte erst jemand Politik ausüben dürfen, wer a) eine Ausbildung abgeschlossen hat und b) einige Jahre (bspw. 7), für die Gesellschaft einen Dienst erbracht zu haben.

Vorher nicht.

Es werden immer mehr, die keinerlei wirtschaftliche Erfahrung haben bzw. für die Gesellschaft nie einen Dienst erbracht haben.

Und wer das nicht weiß, kann keine Entscheidungen zum Wohl der Gesellschaft treffen.

10:55 von Blitzgescheit

>>Ich finde, es schwierig, wenn Nachwuchs-Politiker, die vor ein paar Jahren noch Schülsprecher waren, jetzt aus der Hüfte eine Prognose über das Verkehrsaufkommen in 20, 30 Jahren abzuheben.<<

Nicht schwierig sondern richtig peinlich finde ich, wenn Politiker im Bundestag sitzen die in 80 Jahren, oder knapp darunter nichts gelernt haben. (Herr Gauland, Herr Glaser)

Aktuell installierte Leistung: 250 TWh

Zitat: „ Ich würde mich dafür einsetzen, dass wir die erneuerbaren Energien noch schneller und weiter ausbauen, um klimaneutral zu werden. Wir können 85 Prozent der Treibhausgasemissionen einsparen, wenn wir alles mit sauberem Strom elektrifizieren. “

„Sauberer Strom“? Das hört sich natürlich schön an.

Weiß Frau Baldy bin der CDU denn dass die aktuell installierte Leistung an allen Energierträgern in D 250 TWh beträgt und man gerade infolge der E-Mobilität diese Leistung um den Faktor 5 - 10 ausbauen müsste, der „Zappelstrom“ der Regenerativen diesen Strom nie konstant zur Verfügung stellen kann, weswegen man Kohle- und Atomstrom wahlweise aus F, CZ oder PL importiert und die „Regenerativen“ nicht zwingend „sauber“ sind, wenn man den ganzen Lebenszyklus betrachtet.

Ich bin sicher, die adrette Juristin von der CDU hat alles bedacht.

@Blitzgescheit (11:00)

Zitat: "Dazu benötige ich keinen Nachwuchs-Politiker, der noch vor wenigen Jahren - möglicherweise Nase bohrend - Schülersprecher war."

Da der Mensch zu den Trockennasenprimaten gehört, ist die Entfernung der Borke eine biologische Notwendigkeit. Effektiv lässt sich dies durch in der Nase bohren erreichen.
Insofern ist dieser Versuch der Diffamierung nicht nur völlig fehlgeschlagen sondern möglicherweise auch eine Erklärung für so manchen blitzgescheiten Kommentar.

@Traumfahrer

Zitat: "Junge Menschen haben neue und innovative Ideen, und wollen mehr mitgestalten, was für alle ein Vorteil sein kann und wird !"
#
Stimmt, Ideen haben sie. Das Problem ist jedoch, dass sie selbst nicht zur Umsetzung bereit sind. Autos...nein, damit zur Schule geht aber. Fliegen ... um Gottes Willen, außer in den Ferien nach Malle. Recourcen schonen ja ... aber alle 2 Jahre ein neues Handy geht schon ... oder Billigstklamotten, Hose 5 Euro, Shirt 1 Euro ... 1 x tragen die schwupp in die Tonne ... Plaste Sportschuh statt derer aus Leder, Goretex Jacke statt Baumwollmantel ... . "Wir" sollen die Umwelt schützen ... wir ...
Ich entstamme einer Generation, die Schuhe noch besohlen und Reißverschlüsse wechseln ließ, denen 34 oder 50 PS reichten und 120 Km/ ... nicht 150 PS + X und 250 Km/, wo eine Autotür repariert und nicht getauscht wurde ...
Umwelt- und Klimaschutz fängt immer bei den anderen an. Ist das nicht komisch?

@dr. bashir

"[...]Z.B. haben Schichtarbeiter schlechter Gelegenheit , politische Karriere zu machen, einfach aus Zeitgründen. Selbstständige und Menschen mit Jobs, in denen sie sich (in bestimmten Rahmen) ihre Zeit selbst einteilen können, sind da bevorzugt.

Studierende mit reichen Eltern haben mehr Zeit als die, die nebenher jobben müssen.

Genau das ist das Kernproblem. Es ist ja nicht so, daß die Parteien nicht Schichtarbeiter, einfache Angestellte, Handwerker, Facharbeiter, Verkäufer/innen oder was auch immer als Kandidaten aufstellen würden, ich bin mir sicher, daß die das sogar gerne tun würden.

Nur: Es gibt keine oder kaum Kandidaten aus dem von Ihnen genannten Grund. Hier müßte man eine Regelung finden, die es Menschen aus solchen Berufen besser ermöglicht, sich um ein Mandat zu bewerben. Wie eine solche Regelung aussehen könnte, weiß ich so ad hoc auch nicht. Darüber müßte man diskutieren.

um 10:47 von

um 10:47 von Totengräber
@MartinBlank - 10:30

["Ein guter Politiker ist einer, der sich von Experten beraten lässt und deren Expertise anerkennt."]

"Sehr richtig."
["30 Jahre Erfahrung in der Arbeitswelt sind eher schädlich, weil sie praktisch immer einseitig prägen..."]

"Nein. Wer nie gearbeitet hat, dem fehlen einfach wichtige Grundlagen: Sekundärtugenden, Teamfähigkeit, Umgang mit Geld - um nur einige zu nennen..."

Das klingt nicht besonders positiv. Mir scheint, als sei die Grundlage des Modells Ihrer Vorstellung ein Haus der Qualen und Zwänge, die ein Mensch überlebt haben muß, bevor er den Anspruch auf Teilhabe an Entscheidungsprozessen anmelden darf. Ich habe in meinem Leben schon sehr oft mit jungen Menschen gearbeitet, mit denen es unheimlich viel Spaß und wechselseitiges Lernen im Wertschätzen gegeben hat und keine herablassenden Vorstellungen aus einem Überlegenheitskomfort im Ältersein. Man kann auch zig Jahre das Falsche oder Mutlose tun und für das Leben halten.

10:11 von Traumfahrer

"Das ist gut, wenn sich deutlich mehr junge Menschen für die Politik einsetzen, denn zu lange sind zu viele "Alte Hasen" am Ruder, die nicht mehr wirklich einen Bezug zum normalen Leben haben."

,.,.,

Wieso?
Die meisten werden Familie haben, auch schon Enkelkinder, und erfahren täglich am Mittagstisch, wie die verschiedenen Generationen 'funzen'.

xxx

"Und leider lassen sich zu viele von Lobbyisten und fadenscheinigen Interessengruppen bequatschen"

,.,.,

In dieser platten Verallgemeinerung nicht diskussionswürdig.

xxxx

"Die Jugend ist für die Zukunft verantwortlich, denn sie leben noch länger, und haben Ambitionen, die Erde, das Klima, die Bildung und den Fortschritt in die eigene Hände zu nehmen, und nicht von alten sich was auf diktieren lassen"

,.,.,

Tut mir Leid, aber das ist ebenfalls nur eine Verallgemeinerung - "die" Jugend -, die keine Argumentationskraft hat.

Auch den Rest Ihres Beitrags nehme ich als Redeschaum wahr, mit dem man nicht weiterkommt.

Was soll die Diskriminierung

"aelterer" Menschen.

Welche Lebenserfahrung und Berufserfahrung bringen Leute um die 30 mit, komplexe Entscheidungen faellen zu koennen.

Aber alles gut. Ich lass mich gerne von ueber 50 jaehrigen Frauen und Maenner bekochen, behandeln, beraten usw.

@wenigfahrer - 10:59

"Sie möchten also den 18jährigen Kandidaten mit 40jähriger Berufserfahrung?"
Nein. Einen 40jährigen mit 18jähriger Berufserfahrung. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

"jung, politisch" reicht das?

im Privatleben reicht "jung, begeistert von einem Beruf" nicht. Da heißt es dann im Bewerbungsgespräch: Was haben sie gelernt, welche Erfahrungen haben sie gesammelt, welche Ergebisse konnten sie erzielen? Durch diese Fragen gewinnt das Unternehmen die Mitarbeiter, die es erfolgreich machen. Können wir uns erlauben, im Unternehmen Bundestag auf solche Fragen zu verzichten? Oder reicht es schon, begeistert von einer politischen Idee zu sein, um die Belange des Volkes fachkundig zu regeln?

@dr.bashir - 11:02

"Und warum sollte das bei den "alten Hasen" im Bundestag anders sein."
Ist es ja nicht. Aber warum soll man diesen Fehler immer und immer wieder wiederholen?

10:24 von pemiku

"Je mehr Junge nachrücken, desto größer ist die Chance, wieder mal Politiker*innen mit Profil zu bekommen. :-)"

,.,.,

Oder eben das Gegenteil.
Jung oder Alt entscheidet nicht die Profilhaftigkeit.

10:27 von dr.bashir

"Wichtig ist, in einem Entscheidungsgremium möglichst eine Mischung aus unterschiedlichen Sichtweisen zu haben."

.-.-.

Das ist endlich mal ein gutes - und wertvolles - Argument.

Frau Baldy (CDU) setzt sich für die Rente eim

Zitat: „ Dazu gehört das Klima, aber auch Renten - oder Familienpolitik.“

Dass ist gut, dass sich Frau Baldy (CDU) für die Rente und Familien einsetzen will.

Wird es dieses Mal für die Renten deutscher Arbeitnehmer bzw. von Arbeitnehmern in D sein, oder ehe für das, wofür sich die CDU seit Jahren einsetzt: die Renten griechischer, französischer, spanischer, italienischer Rentner, die über billionenschwere Euro-Bonds … Pardon … Corona-Bonds und durch die Geldmengenausweitung durch die EZB geschieht? Oder ist die finanzielle Alinentierung sog. „Asylzuwanderer“ für die CDU weiterhin vorrangig?

@realitychecker

"
Am 21. September 2021 um 11:07 von realitychecker
10:55 von Anderes1961

In Sachen Bewusstsein zum Thema Klimawandel. Danke für den Hinweis zur Inkompetenz derjenigen, die 24 Std. am Tag zum "Gendern" hyperventilieren können. [...]"

Interessanter Funfact am Rande. Vor zwei oder drei Tagen habe ich einen interessanten Artikel gelesen, hab leider den Link nicht mehr parat. Wenn ich Ihn noch finde, werde ich Ihnen das noch posten. Die einzige Partei, für die Gendern überhaupt ein Thema ist, das ist lustigerweise die AfD. Die Autoren des Artikels haben dazu Posts in den sozialen Medien untersucht. Die AfD postete mehr über Gendern als alle anderen Parteien zusammen. Für die AfD ist also Gendern wichtiger als Klimawandel.

@Blitzgescheit (11:05)

"Wozu braucht man...?"

Damit dejenigen unter uns, die nicht das Glück hatten, mit absoluter Weisheit geboren zu sein, anhand der Fehler alle anderen erkennen können, dass einzig der blitzgescheite Weg der Pfad zu wahrer Erleuchtung ist.

Wenn auch nur sehr kurzer.

sind es satt, sich von den "...." zu verarschen zu

von Traumfahrer @
Also für mich ist es egal ob ich von "alten" oder "jungen"
vera.... werden.

Von beiden fühle ich mich oft bevormundet, ausgebeutet und für meine persönliche Leistung nicht Wert geschätzt.

11:06 von Bernd Kevesligeti

«Aber das kann auch nach hinten losgehen. Ein Beispiel ist Philip Amthor (28). Jung-ja, politisch-vielleicht. Aber vor allem karrierebewusst und bewusst in der Vorteilsnahme.»

Manche sagen, er sei der am ältesten aussehende Grundschüler des Landes. Andere sagen, er sei der am jüngsten aussehende Rentner. Wieder anderen fällt zu Philip A. gar nichts mehr ein zu sagen außer so was wie bspw. in der heute Show.

Unverständnis

Ich habe den Eindruck, einige hier, die die jungen Leute kritisieren, haben den Artikel nicht verstanden. Es geht nicht darum, dass nur noch junge Leute ohne Erfahrung im Parlament sitzen, sondern darum, dass AUCH junge Leute im Parlament vertreten sind. Jeder Mensch hat auf Grund seines Erfahrungen, seiner Sozialisation, Ausbildung usw. unterschiedliche Sichtweisen auf politische Probleme und kommt auf unterschiedliche Lösungen. Je mehr Ideen, desto besser.

Und dieses "die Jungen sollen ruhig darauf vertrauen, dass die Alten schon wissen, was gut für für sie ist" kann nicht die Lösung sein.

Alles, was uns an der heutigen Politik stört, ist von den erfahrenen "alten Hasen" so gemacht worden. Warum sollte ich glauben, dass die die Weisheit mit Löffeln gefressen haben. Vielleicht hätte ein junger Mensch, der sich nicht durch die Parteimühle nach oben gearbeitet hat, bessere Ideen gehabt. Oder eben nicht.

Ich bin 60 Jahre alt.

re 11:00 Blitzgescheit: Wozu nur?

>>Wozu brauche ich dazu einen Politiker im Deutschen Bundestag?

Die Entscheidung , welches Verkehrsmittel ich für welche Strecke verwende, treffe ich alleine. Dazu benötige ich keinen Nachwuchs-Politiker, der noch vor wenigen Jahren - möglicherweise Nase bohrend - Schülersprecher war.

Dazu benötige ich keinen Politiker im Deutschen Bundestag.<<

Genau deshalb aber benötige ich solche Politiker im Bundestag! Damit auch der letzte „Alte“ begreift, dass er nur Entscheidungen „alleine treffen“ kann, die ihm „Andere“ ermöglichen.

Oder können Sie mit Ihrer eigenen „Eisenbahn“ zu Ihrer „eigenen“ Arbeitsstelle fahren?

9:49 , Kommentar

Heute war die Demokratie wieder fast auf Null gestellt oder ?

@Wolfes74 - 10:37

"Berufspolitiker - da sind die Interessenkonflikte schon vorprogrammiert. Selbstbereicherung, Korruption und Vetternwirtschaft ist eher die Regel als Ausnahme - vor allem bei den "großen" Parteien."

So ist es. Das nächste Problem ist, dass so mancher Politologiestudent genau danach strebt. Da wird sich im Studium eine Partei ausgesucht, in der man Karriere machen will. Und es wird sich ein Mentor gesucht, dessen Pfründen man erben will. Als Berufspolitiker. Mit Verbindungen zu Lobbyisten. Mit Vetternwirtschaft. Mit Aussicht auf lukrative "Anschlussverwendung". Politische Überzeugungen sind da eher hinderlich.

10:53 von Tremiro,Quakbüdel Widerspruch

""">>wenn diese Entwicklung so weitergeht, "sitzen" demnächst 16jährige im Parlament und entscheiden über das Leben von 85 Millionen Mitbürgern.<<

Und machen dies womöglich besser als fast 80jährige."""
Wenn ich mich zurückerinnere, was meine Überzeugungen und Ideen sowohl von mir als auch von meinen Kindern mit 16 Jahren waren, würde ich uns nicht mit 16 Jahren in den Bundestag schicken.

um 10:47 von Totengräber

"Wer nie gearbeitet hat, dem fehlen einfach wichtige Grundlagen: Sekundärtugenden, Teamfähigkeit, Umgang mit Geld - um nur einige zu nennen."

Um das nochmal ganz deutlich zu sagen; Deine Aussage lautet:

"Wer erst 25 jahre alt ist, dem fehlen einfach wichtige Grundlagen: Sekundärtugenden, Teamfähigkeit, Umgang mit Geld - um nur einige zu nennen."

Ich glaube nicht, dass das weiter kommentiert werden muss; es sollte für jeden offensichtlich sein, dass das Unsinn ist.
_

@Anderes1961 - 11:15

"Genau das ist das Kernproblem. Es ist ja nicht so, daß die Parteien nicht Schichtarbeiter, einfache Angestellte, Handwerker, Facharbeiter, Verkäufer/innen oder was auch immer als Kandidaten aufstellen würden, ich bin mir sicher, daß die das sogar gerne tun würden.
Nur: Es gibt keine oder kaum Kandidaten aus dem von Ihnen genannten Grund. Hier müßte man eine Regelung finden, die es Menschen aus solchen Berufen besser ermöglicht, sich um ein Mandat zu bewerben."
Quotenregelung? So, wie bei Frauen!?

Ich finde es prima

das junge Menschen sich so stark für Politik interessieren und selber für den Bundestag kandidieren. Sie haben noch einen langen Lebensweg vor sich den sie mitbestimmen wollen.

@morgentau19 (11:10)

Zitat: "Ginge es nach mir, sollte erst jemand Politik ausüben dürfen, wer a) eine Ausbildung abgeschlossen hat und b) einige Jahre (bspw. 7), für die Gesellschaft einen Dienst erbracht zu haben."

Wie ich schon vor einigen Tagen erwähnte: Genau dieses Prinzip beschrieb Robert Heinlein in "Starship Troopers". Und das Buch wird u.a. gerade deswegen für seine faschistoiden Tendenzen kritisiert.

@Totengräber

"
Am 21. September 2021 um 11:16 von Totengräber
@wenigfahrer - 10:59

"Sie möchten also den 18jährigen Kandidaten mit 40jähriger Berufserfahrung?"
Nein. Einen 40jährigen mit 18jähriger Berufserfahrung. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?"

In der Politik mitreden darf man also dann nur, wenn man mindestens 40 Jahre alt ist und 18 Jahre Berufserfahrung hat. Ansonsten nicht.

Dann schlage ich vor, Sie reden mit dem Ihrem heimischen Abgeordneten, damit er sich schleunigst für eine entsprechende Grundgesetzänderung einsetzt.

Der obige von Ihnen zitierte Satz stammt von mir, nicht vom User Wenigfahrer, auf dessen Post ich geantwortet hatte. Sie hätten Ihre Antwort also an mich posten müssen.

re morgenthau: Zum Wohle!

>>Es werden immer mehr, die keinerlei wirtschaftliche Erfahrung haben bzw. für die Gesellschaft nie einen Dienst erbracht haben.

Und wer das nicht weiß, kann keine Entscheidungen zum Wohl der Gesellschaft treffen.<<

Also zunächst mal kann ich Sie beruhigen, dass Sie nach wie vor „Ihre“ Alten mit ganz viel „wirtschaftlicher Erfahrung“ wählen dürfen.

Wenn Sie aber wirklich auch nur wissen könnten, was „zum Wohl der Gesellschaft“ wäre, bräuchten wir überhaupt keine Demokratie mehr. Auch keine mit einem Wahlrecht „ab 40 mit 18 Jahren Berufserfahrung“, wie ein anderer Forist hier gerade vorgeschlagen hat.

Für Sie mag es hart sein, aber ich bin heilfroh darüber, dass über „das Wohl der Gesellschaft“ nicht ein mit Ü60jährigen besetzter Wahrheitsausschuss entscheidet, sondern die gesamte Ü18-Gesellschaft. Gerne auch schon ab 16!

beste Wünsche

Mich interessiert, ob jung oder alt überhaupt nicht. Es gibt quasi alte Junge und junge Alte (letztere sind es allerdings nur wenige). Meine Kriterien beziehen sich auf inhaltliche Positionen, Haltungen, Handlungen und Glaubwürdigkeit.

Bei allem bin ich zwar für eine Verjüngung des Parlaments, denn ein Minimum von Optimusmus bleibt mir immer noch. Doch ich befürchte, Parteien und Palament, wie sie derzeit funktionieren, sind kein günstiges Sozialisationsumfeld für junge Leute. Insofern wünsche ich heute jungen glaubwürdigen Politikern, dass sie nicht zu den Alten werden, vor denen sie als Junge immer gewarnt haben.

Am 21. September 2021 um 11:37 von Anderes1961

" "Sie möchten also den 18jährigen Kandidaten mit 40jähriger Berufserfahrung?"
Nein. Einen 40jährigen mit 18jähriger Berufserfahrung. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?" "

Der artiges hab ich nicht geschrieben, bitte an das halten was in dem einen Kommentar steht, alles andere weise ich strickt von mir.
Für mich keine Grundlage zu einer Diskussion mit Ihnen.
Auch mit 26 kann man mal 1-2 Jahre gearbeitet haben, und Kontakt mit nicht studierten Menschen haben, das hilft manchmal.

Altersdiskriminierung

Wenn ich mir hier die Posts so durchlese, bin ich doch einigermaßen entsetzt, wie viele Mitforisten quasi Altersdiskriminierung betreiben und durch die Hintertür auch noch Verstöße gegen das Grundgesetz gutheißen würden. Im Grundgesetz steht, dass man sich ab 18 um ein Abgeordnetenmandat bewerben kann. Sei es auf kommunaler Ebene oder im Bundestag. Da steht aber nicht, dass man Berufserfahrung mitbringen muß. Bewerben kann und darf sich jeder deutsche Staatsbürger ab 18. Und das ist gut so.

Den jungen Leuten mangelnde Berufserfahrung vorzuwerfen ist eine Altersdiskriminierung durch die Hintertür. Mal ganz abgesehen davon, dass Berufserfahrung nicht davor schützt, als Abgeordneter Bockmist zu bauen.

Wir brauchen mehr junge Leute als Abgeordnete, mehr Angestellte, mehr Facharbeiter, Hausfrauen und -männer, Menschen aus allen sozialen Schichten und Berufen im Bundestag. Dazu bedarf es einer parteiübergreifenden Grundsatzdiskussion, wie man politisches Engagement besser fördern kann.

Am 21. September 2021 um

Am 21. September 2021 um 11:21 von Anderes1961
@realitychecker

"Am 21. September 2021 um 11:07 von realitychecker
10:55 von Anderes1961

In Sachen Bewusstsein zum Thema Klimawandel. Danke für den Hinweis zur Inkompetenz derjenigen, die 24 Std. am Tag zum "Gendern" hyperventilieren können. [...]"

Interessanter Funfact am Rande. Vor zwei oder drei Tagen habe ich einen interessanten Artikel gelesen, hab leider den Link nicht mehr parat. Wenn ich Ihn noch finde, werde ich Ihnen das noch posten."

Hier wie versprochen der Link zum Artikel "Der Genderwahn der AfD": "https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/der-genderwahn-der-afd/"

@ Am 21. September 2021 um 11:32 von teachers voice

Zitat: „ Oder können Sie mit Ihrer eigenen „Eisenbahn“ zu Ihrer „eigenen“ Arbeitsstelle fahren?“

Derartige Verkehrsprojekte werden auf kommunaler Ebene geplant und umgesetzt. Sie haben noch nicht die Frage beantwortet, inwiefern wir Politiker im BT benötigen, die für uns „überlegen“, welches Verkehrsmittel zu verwenden ist.

@MartinBlank - 11:35

1. Ich wüsste nicht, dass wir schon gemeinsam unter'm Tisch gelegen hätten. Damit bleibt es beim "Sie".
2. "Um das nochmal ganz deutlich zu sagen; Deine Aussage lautet:
"Wer erst 25 jahre alt ist, dem fehlen einfach wichtige Grundlagen: Sekundärtugenden, Teamfähigkeit, Umgang mit Geld - um nur einige zu nennen."
Nein. Genau das ist meine Aussage NICHT! Sondern, dass jemand, der noch nie ein eigenverantwortliches Leben geführt hat, denkbar ungeeignet ist, Verantwortung für andere, gar eine ganze Nation zu übernehmen.
3. "Ich glaube nicht, dass das weiter kommentiert werden muss; es sollte für jeden offensichtlich sein, dass das Unsinn ist."
Nur, weil SIE etwas nicht verstehen, ist es nicht automatisch Blödsinn. Verzichten Sie doch einfach auf Kommentare zu Wortmeldungen, die sie nicht verstehen!

@wenigfahrer

"
Am 21. September 2021 um 12:36 von wenigfahrer
Am 21. September 2021 um 11:37 von Anderes1961

" "Sie möchten also den 18jährigen Kandidaten mit 40jähriger Berufserfahrung?"
Nein. Einen 40jährigen mit 18jähriger Berufserfahrung. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?" "

Der artiges hab ich nicht geschrieben, bitte an das halten was in dem einen Kommentar steht, alles andere weise ich strickt von mir.
Für mich keine Grundlage zu einer Diskussion mit Ihnen.
Auch mit 26 kann man mal 1-2 Jahre gearbeitet haben, und Kontakt mit nicht studierten Menschen haben, das hilft manchmal."

Ich habe als Stilmittel eine polemische Übertreibung benutzt. Ich dachte, daß sei klar. Falsch gedacht.

Im Grundgesetz steht, daß man sich ab 18 als Abgeordneter wählen lassen darf. Dort steht nichts von Berufserfahrung.

Kontakt mit nicht studierten Menschen hilft tatsächlich manchmal. Dazu habe ich in meiner Antwort auch was geschrieben. Gelesen? Das war nämlich mein eigentlicher Punkt.

Was bedeutet "Erfahrung"?

"wenn diese Entwicklung so weitergeht, "sitzen" demnächst 16jährige im Parlament und entscheiden über das Leben von 85 Millionen Mitbürgern. Dabei ist etwas Lebenserfahrung eigentlich Voraussetzung für solche Tätigkeit." @Quarkbüdel
.
Dieses ewig währende Totschlagargument ermüdet doch sehr. Mit anderen Worten: wer gelernt hat, wie der Hase läuft, auf wen er Rücksicht nehmen muss (Lobbyisten/Kapitalhirsche etc.), der bringt´s? Und wer den Idealen folgend (also das Gegenteil von "Realpolitik") Veränderungen anstrebt (Fridays-For-Future), der ist fehl am Platze?

Wenn Jugend nur wüsste, Alter nur könnte!

In diesem Sinne wäre eine gesunde Mischung sicher von großem Vorteil.

Ich würde es begrüßen, wenn eine generationenübergreifende und mit größtmöglicher, gesellschaftlicher Bandbreite versehene Zusammensetzung der m/w/d Abgeordneten über unser aller Geschickte streiten, verhandeln und entscheiden würde.

In der Diversität liegt Stärke, nicht nur in der Politik

Ein guter Beitrag. Ich finde es gut, dass im Bundestag auch Menschen in meiner Altersgruppe vertreten sein werden so wie wir ja auch ein Teil der Bevölkerung sind. Wir bringen unsere eigene Perspektive auf die Politik ein und werden mit getroffenen Entscheidungen am längsten leben müssen.

Diversität in der breiten Bedeutung des Wortes ist für Unternehmen, die ihren Umsatz auf den globalen Weltmärkten erzielen müssen, seien es Mercedes, SAP, Bayer, BMW etc. ein zentraler Punkt. Sie fördern Diversity längst mit eigenen Programmen.

Als Beispiel ein Zitat der HR-Policy der BMW Group.

„Diversity – in jeglicher Ausprägung – ist für uns einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren. Denn so vielfältig unsere Kunden, Lieferanten und Investoren weltweit sind, so divers sind auch unsere Teams, die es jeden Tag aufs Neue schaffen, unseren Kunden ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.“ .

Das ist gelebte Praxis und auch für die Politik überfällig.

@Totengräber

"
Am 21. September 2021 um 11:35 von Totengräber
@Anderes1961 - 11:15

"Genau das ist das Kernproblem. Es ist ja nicht so, daß die Parteien nicht Schichtarbeiter, einfache Angestellte, Handwerker, [...]
Nur: Es gibt keine oder kaum Kandidaten aus dem von Ihnen genannten Grund. Hier müßte man eine Regelung finden, die es Menschen aus solchen Berufen besser ermöglicht, sich um ein Mandat zu bewerben."
Quotenregelung? So, wie bei Frauen!?"

Sie dürfen gerne meine Posts auch kürzen, aber bitte Sinnbewahrend. Sie haben den entscheidenden Satz ausgelassen:

"Wie eine solche Regelung aussehen könnte, weiß ich so ad hoc auch nicht. Darüber müßte man diskutieren."

Um Ihre Frage zu beantworten: Nein, eine Quotenregelung löst das Problem nicht. Es geht darum, daß Menschen aus verschiedenen Schichten zeitlich ermöglicht wird, sich politisch zu engagieren ohne beruflich Nachteile befürchten zu müssen.

@teachers voice - 12:33

Wenn Sie 40jährig mit 18jähriger Berufserfahrung so demokratiefeindlich finden, wie stehen Sie dann zu den Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um in das höchste Staatsamt gewählt werden zu dürfen?

11:06 von Totengräber: Kompetenzen

"Ich fürchte mich davor, dass Menschen ohne die nötigen Kompetenzen, Fertigkeiten und Wissen im Parlament sitzen."

-----

Ich denke, dass sich jeder wünscht, von kompetenten Abgeordneten vertreten zu werden.

Und genau dafür gibt es z.B. die Erststimme:
Sie können also einen Bogen um den Wahlkreiskandidaten Ihrer Lieblingspartei machen, wenn dieser Ihnen zu jung oder zu alt ist.

@Anderes1961- 12:39

"Hier wie versprochen der Link zum Artikel "Der Genderwahn der AfD": "https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/der-genderwahn-der-afd/""
Das zeigt nur, dass das Thema der AfD noch auf den Nägeln brennt, auch wenn sich alle anderen Parteien mit der grammatikalisch falschen Schluckaufsprache abgefunden zu haben scheinen - oder sie gar fördern.
"Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss." (Cato)

@Altersdiskriminierung 12:37 von Anderes1961

" bin ich doch einigermaßen entsetzt, wie viele Mitforisten
quasi Altersdiskriminierung betreiben"

In der Sache gut erkannt. Aber das Positive dabei ist: Es sind gar nicht so viele ;-)

Deswegen nehme ich an solchen 'Diskussionen' auch selten persönlich teil.
Da reicht meine Datenbank, die 'vielen' einzuordnen.

Wählen ohne geschäftsfähig zu

Wählen ohne geschäftsfähig zu sein, halte ich für bedenklich.
Ebenso ein Mandat zu bekleiden, ohne jeh gearbeitet zu haben.
Auch finde ich hohes Alter hinderlich für ordentliche Politik. Mindestens eine Lehre als Qualifikation und das aktuelle Rentenalter als Ausstiegskriterium fände ich ok.
Und während des Mandates bin ich für permanente Praktika.
Unsere Politiker verlieren zu schnell das Interesse am Wähler. Der ist immer nur alle 4 Jahre interessant. Und von dessen Problemen wissen die absolut nichts.

11:33 von Totengräber

<< @Wolfes74 - 10:37

Zum Berufspolitiker:

"[...] Selbstbereicherung, Korruption und Vetternwirtschaft ist eher die Regel als Ausnahme - vor allem bei den "großen" Parteien."

So ist es. Das nächste Problem ist, dass so mancher Politologiestudent genau danach strebt. Da wird sich im Studium eine Partei ausgesucht, in der man Karriere machen will. Und es wird sich ein Mentor gesucht, dessen Pfründen man erben will. Als Berufspolitiker. Mit Verbindungen zu Lobbyisten. Mit Vetternwirtschaft. Mit Aussicht auf lukrative "Anschlussverwendung". Politische Überzeugungen sind da eher hinderlich. <<

,.,.,

Sie schreiben: "so mancher Politologiestudent".

Die Ausführlichkeit und Deftigkeit Ihrer dann folgenden 'Charakterisierung' eines solchen lässt mich eher vermuten, dass dies Ihre grundsätzliche Vorstellung von diesem ist.

Und da haben Sie kräftig in die Vorurteils-Kiste gegriffen und - - wie mir vorkommt - Ihren Wunsch-Politologiestudenten in die Luft gemalt:
um ihn dort zu zerreißen.

re 12:37 Anderes1961: Altersdiskriminierung

>>Im Grundgesetz steht, dass man sich ab 18 um ein Abgeordnetenmandat bewerben kann. Sei es auf kommunaler Ebene oder im Bundestag. Da steht aber nicht, dass man Berufserfahrung mitbringen muß. Bewerben kann und darf sich jeder deutsche Staatsbürger ab 18. Und das ist gut so.<<

Ich teile Ihr Entsetzen! Und ich sehe mich mal wieder darin bestärkt, dass viel mehr Wissen und Einsicht in unser politisches System vermittelt werden müsste. Kein Wissen ist mehr selbstverständlich. Und da denke ich - aus Erfahrung - weniger an junge MigrantInnen ohne Demokratieerfahrung. Sondern an die ganzen „alten“ Deutschen, die unsere Demokratie vor allen danach zu beurteilen versuchen, ob ihnen die jeweilige Regierung und deren Entscheidungen gefallen. Frei nach dem Motto: „Wenn ich die Merkel nicht gewählt habe, dann brauche ich mich von der auch nicht regieren zu lassen!“

Konkret: Es gibt ein freies, allgemeines, gleiches und geheimes Wahlrecht und jedes einzelne davon ist absolut unstreichbar!

@DeHahn - 12:44

"Dieses ewig währende Totschlagargument ermüdet doch sehr. Mit anderen Worten: wer gelernt hat, wie der Hase läuft, auf wen er Rücksicht nehmen muss (Lobbyisten/Kapitalhirsche etc.), der bringt´s? Und wer den Idealen folgend (also das Gegenteil von "Realpolitik") Veränderungen anstrebt (Fridays-For-Future), der ist fehl am Platze?"
Nein. Aber etwas Lebenserfahrung, getreu der Losung: "Herr, gib mir dem Mut zu verändern, was ich verändern kann, die Gelassenheit, hinzunehmen, was ich nicht ändern kann und die Weisheit, beides voneinander unterscheiden zu können." Und gerade da ist FfF das beste Gegenbeispiel!

Schlecht recherchiert

DIE PARTEI hat einen jüngeren Direktkanditaten als die FDP. Im Wahlkreis Ulm ist vermutlich der jüngste Kandidat, Aber warum junge Menschen beachten wenn wir ganze Parteien ignorieren können?

12:37 von Anderes1961

«Wenn ich mir hier die Posts so durchlese, bin ich doch einigermaßen entsetzt, wie viele Mitforisten quasi Altersdiskriminierung betreiben und …»

Zur Entscheidungsfindung am besten funktionieren immer alters-gemischte Gruppen. Die Älteren haben nicht das Sagen, können aber durch mehr Lebenserfahrung als die Jüngeren meist besser einschätzen, was machbar ist, bzw. welches der beste Weg zur Umsetzung des Gewollten sei.

Jüngere müssen lernen, dass dies keine Bevormundung durch die Älteren ist, aber das Privileg von mehr Lebenserfahrung. Die Älteren müssen lernen, nicht in Schulmeisterei zu verfallen, und offen für andere Ideen und Ansätze zu sein als das:

«War schon immer so, haben wir immer so gemacht.»

Ist von beiden Seiten im Einzelfall dann manchmal gar nicht so einfach. Aber so was macht Lernen aller. Kann man schon mit recht kleinen Kindern üben, fragt man die einfach mal, wie sie das machen würden, dürften sie das alleine entscheiden. Dann müssen die denken und sagen.

Ich würde es für wichtig erachten das

die überzahl an Juristen die den Bundestag als Selbstbedienungsladen sehen mal weniger werden und in diesem Bundestag ein repräsentativer Spiegel der Gesellschaft Einzug hält.

Guter Nachwuchs ist wichtig, aber Erfahrung auch

Der Bundestag sollte eine Vertretung der gesamten Gesellschaft sein und daher sollte es eine gute Durchmischung bei den Abgeordneten geben.
Junge Abgeordnete ja, aber auch Abgeordnete mittleren und höheren Alters.

Bei den ganz jungen Abgeordneten würde ich mir eine Altersbegrenzung wünschen, um damit sicherzustellen, dass sie auch genug Lebenserfahrung besitzen.
Mein Vorschlag wäre: Mindestalter von 28 Jahren.
Ich weiß, dass damit einige Abgeordnete wieder raus wären. Würde mich aber nicht stören. Denn ohne Lebenserfahrung geht es m. E. nicht.

@Totengräber

"
Am 21. September 2021 um 12:54 von Totengräber
@Anderes1961- 12:39

"Hier wie versprochen der Link zum Artikel "Der Genderwahn der AfD": "https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/der-genderwahn-der-afd/""
Das zeigt nur, dass das Thema der AfD noch auf den Nägeln brennt, auch wenn sich alle anderen Parteien mit der grammatikalisch falschen Schluckaufsprache abgefunden zu haben scheinen - oder sie gar fördern.
"Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss." (Cato)"

Das Problem ist nur, daß die AfD offensichtlich die einzige Partei ist, die Gendern für wichtiger hält als Klimawandel, Rente und was sonst noch so ansteht. Allen anderen Parteien messen diesem Thema so gut wie keine Bedeutung bei und das ist gut so. Wir haben wirklich andere Sorgen.

@Anderes1961 - 12:47

"Um Ihre Frage zu beantworten: Nein, eine Quotenregelung löst das Problem nicht. Es geht darum, daß Menschen aus verschiedenen Schichten zeitlich ermöglicht wird, sich politisch zu engagieren ohne beruflich Nachteile befürchten zu müssen."
Ich wüsste nicht, dass der Bundestag ein sog. Freizeitparlament, wie z.B. eine SVV wäre. Denn dort finden Sie die von Ihnen vermissten Schichten. Am Engagement der Gestaltungswilligen kann es also nicht liegen.

Anderes1961

" bin ich doch einigermaßen entsetzt, wie viele Mitforisten
quasi Altersdiskriminierung betreiben"
Ah. War klar, dass irgendeine Keule kommen musste. Was ist an einer Altersbegrenzung diskriminierend?
Ist 18 als Walhlalter oder 21 als Alter fürs passive Wahlrecht dann Jugenddiskriminierung?

Und man muss mal darüber nachdenken, wie weit man in irgendeiner beliebigen Firma ohne Grundwissen und entsprechende Qualifikation kommen kann. Ceo ist da eher nicht drin. Im Bundestag geht das allerdings.

In der Tat, die

In der Tat, die Qualifikationen sind eher bedenklich und das Know How kaum vorhanden , wenn man so manche Politiker anschaut. Jeder kann fast alles werden. Und so erlebt man dann das Deutschland 2021.
Niemand spricht dabei, das die Arbeitenden und Steuern zahlenden "draußen" diejenigen sind, die den Laden schmeißen.
Besser noch, man sollte die Diäten abschaffen und nur Aufwand ausgleichen. Mal sehen wer dann da noch sitzt und seinem Land dienen will.

@Blitzgescheit - 11:00:

"Dazu benötige ich keinen Politiker im Deutschen Bundestag" - Sie wohl nicht, ich aber schon, denn dort wird über den Geldmitteleinsatz entschieden und damit auch darüber, für welches Verkehrsmittel sich eine Person überhaupt entscheiden kann: möchte ich Bahn und finde keine .... möchte ich Bus und keiner fährt .... möchte ich Auto und habe keine Straße ...., dann kann ich noch soviel möchten. Jeder gewesene Schülersprecher weiß davon ein eindrucksvolles Erlebnis zu schildern. -

re 12:55 Bender Rodriguez: Geschäftsfähig?

>>Wählen ohne geschäftsfähig zu sein, halte ich für bedenklich.<<

Niemand hat jemals für ein Wahlrecht für Geschäftsunfähige plädiert. Dies ist nicht nur „bedenklich“, es ist undenkbar.

>>Ebenso ein Mandat zu bekleiden, ohne jeh gearbeitet zu haben.<<

Eine völlig andere Baustelle! Wenn Ihr Wunsch hier Wirklichkeit würde, würden wir unsere „allgemeine“ Demokratie einem Ständewahlrecht opfern. Und damit unsere Demokratie zugunsten einer Ständegesellschaft schlicht abschaffen.

Mal abgesehen davon, dass davor Gott sei Dank unser Grundgesetz steht, kann ich mir auch nicht vorstellen, dass Sie mit dem Ergebnis wirklich zufrieden wären.

Es hindert Sie aber niemand daran, eine Partei der „Alten“ zu wählen.

Süßes Politikerleben

Es wundert mich nicht, wenn die Posten im Parlament so begehrt sind. Man hat 0 Verantwortung für sein Handeln. Man hat nach 2 Legislaturperioden finanziell ausgesorgt, der Arbeitsaufwand hält sich ebenso in Grenzen (man betrachte die Anwesenheit der Parlamentarier, wenn die Kameras nicht eingeschaltet sind). Also ein süßeres Leben kann man sich fast nicht mehr vorstellen. Wichtig ist dabei halt, daß man schön brav das vertritt was von oben angesagt wird. Aber das ist schnell gelernt.

von schabernack 11:28

Es könnte einem auch noch "ein alt gewordenes Kommunionskind" einfallen.
Ein karrierebewußtes, denn nach dem er bei Augustus Intelligence notgedrungen ausgestiegen war, blieb er noch als freier Mitarbeiter bei der Wirtschaftskanzlei White & Case( neben der Abgeordnetentätigkeit), mit einer monatlichen Vergütung von 1000 bis 3.500 Euro. Hat sich da inzwischen auch zurückgezogen.
Sitzt aber noch im Verwaltungsrat der Sparkasse Uecker-Randow.

um 10:47 von Totengräber

>>
Nein. Wer nie gearbeitet hat, dem fehlen einfach wichtige Grundlagen: Sekundärtugenden, Teamfähigkeit, Umgang mit Geld - um nur einige zu nennen.
<<

Schließen wir denn auch 30-jährige vom Wahlrecht aus, die nie gearbeitet haben ?

Es wird ja diskutiert, die Wahlperiode auf 5 Jahre zu verlängern. Wer dann bei einem Wahlrecht ab 18 Jahren den richtigen Zeitpunkt knapp verpasst, der darf praktisch mit 23 zum ersten mal wählen. Da wurde vielleicht schon der Meister gemacht, ein Studium abgeschlossen wenn man nicht beim Bundeswehr-Auslandseinsatz nicht sogar vielleicht schon mit 19 gefallen ist. Über den Auslandseinsatz - ich darf das bei meinem Alter sagen - haben dann vielleicht 90-jährige entschieden. Das soll so richtig sein ?

10:22 von Totengräber

"Kreißsaal, Hörsaal, Plenarsaal"

Ich musste doch arg schmunzeln, wenn ich diese Kurzfassung der Karriere mancher Abgeordneten lese.
Was ich gern bei einem Abgeordneten sehen würde, ist eine gewisse Lebenerfahrung. Er muss nichts gelernt oder studiert haben. Talente gibt es auch unter denen, die kein hohes Bildungsniveau haben.
Aber er sollte Lebenserfahrung mitbringen.
Dies setzt voraus, dass er ein gewisses Mindestalter haben sollte, das ich mit einem Alter von 28 Jahren ansetzen würde.
Man kann sich über + - 3 Jahre da sicher auch noch streiten.

Aber Menschen, unter 25 Jahren würde ich eher raten, macht erst noch etwas anderes.
Ausbildung, Studium oder Dauerpraktikum im Altenpflegeheim, irgendetwas halt.

Am 21. September 2021 um 10:30 von MartinBlank

Ein guter Politiker ist einer, der sich von Experten beraten lässt und deren Expertise anerkennt. 30 Jahre Erfahrung in der Arbeitswelt sind eher schädlich, weil sie praktisch immer einseitig prägen:
#
#
Mir ist ein Politiker mit Erfahrung in der Berufswelt lieber als einer der keinerlei Abschlüsse hat.
Welche Qualität und Durchsetzungsvermögen hat den eine Person, die viel Angefangen hat, aber keinen Abschluss vorzeigen kann?

11:10 von Tremiro

"10:55 von Blitzgescheit

>>Ich finde, es schwierig, wenn Nachwuchs-Politiker, die vor ein paar Jahren noch Schülsprecher waren, jetzt aus der Hüfte eine Prognose über das Verkehrsaufkommen in 20, 30 Jahren abzuheben.<<

Nicht schwierig sondern richtig peinlich finde ich, wenn Politiker im Bundestag sitzen die in 80 Jahren, oder knapp darunter nichts gelernt haben. (Herr Gauland, Herr Glaser)"

.-.-.

Zum einen das.

Zum anderen scheint sich 'Blitzgescheit' das Politikerdasein so vorzustellen, dass die Politiker persönlich das Verkehrsaufkommen erforschen und daraus persönlich Schlüsse für die Zukunft ziehen.

re 12:48 Totengräber: Falsches Vesrstehen?

>>@teachers voice - 12:33
Wenn Sie 40jährig mit 18jähriger Berufserfahrung so demokratiefeindlich finden, wie stehen Sie dann zu den Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um in das höchste Staatsamt gewählt werden zu dürfen?<<

Im Ernst? Sie konnten mich wirklich derart falsch verstehen?

Junges Blut ..

.. und die entsprechende Energie ist notwendig, die Dinge anders anzugehen - wir leben ausschließlich in der Gegenwart, zu der K. Schwab auf dem World Government Summit sagte: "Many things we talked about are considered to be fiction .. far away .. but the future is already here. It's a new System .. a fusion of our physical, digital and biological spheres .." Diese Ideen werden vor illustrem Publikum unter dem Motto "Shaping future Governments" als bereits verabschiedete Agenda präsentiert. Was ich sagen möchte: reiben sie sich den Sand aus den Augen und anerkennen sie, dass die alte Ordnung - und mit ihr viele Ausprägungen demokratischer Prozesse - an ihrem geschichtlichen 0-Punkt angelangt ist. Es ist außerordentlich notwendig, eine verjüngte Generation auf dieses Gleis zu stellen, denn nur sie hat die nötige Energie, die digitale Epoche in die neue Zeit zu führen. Aufwachen, wir sind bereits gestartet.

@Schabernack

"[...] Jüngere müssen lernen, dass dies keine Bevormundung durch die Älteren ist, aber das Privileg von mehr Lebenserfahrung. Die Älteren müssen lernen, nicht in Schulmeisterei zu verfallen, und offen für andere Ideen und Ansätze zu sein als das:
«War schon immer so, haben wir immer so gemacht. [...] »"

Hier sind wir uns (mal wieder) einig. Dennoch möchte ich Ihnen eines meiner Lieblingszitate ans Herz legen:

„Die Jugend achtet das Alter nicht mehr, zeigt bewusst ein ungepflegtes Aussehen, sinnt auf Umsturz, zeigt keine Lernbereitschaft und ist ablehnend gegen übernommene Werte“ (Keller, 1989, ca. 3000 v. Chr., Tontafel der Sumerer).

Hat sich also seit mindestens 5000 Jahren in den Köpfen mancher Menschen nichts geändert.

Unabhängigkeit und Kompetenz

Als Abgeordneter sollte man auf alle Fälle eine abgeschlossene Berufsausbildung haben. Dies halte ich für zwingend. Wer den Beruf "Abgeordneter" pflegt, kann sehr schnell auf der Straße landen und macht sich deshalb in der politischen Arbeit leicht erpressbar. Gerade die (wirtschaftliche) Unabhängigkeit ist es aber, die einen Parlamentarier auszeichnet. Und auch wenn mitunter beklagt wird, dass zu viele Juristen im Bundestag sitzen, so bleibt festzuhalten, dass diese Berufsgruppe gerade im Gesetzgebungsverfahren über besonderes handwerkliches Können verfügt.

Am 21. September 2021 um 12:46 von Alexa d'Auteuil I

Zitat: „Als Beispiel ein Zitat der HR-Policy der BMW Group.

„Diversity – in jeglicher Ausprägung – ist für uns einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren. Denn so vielfältig unsere Kunden, Lieferanten und Investoren weltweit sind, so divers sind auch unsere Teams, die es jeden Tag aufs Neue schaffen, unseren Kunden ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.“ .

Das hat die HR-Abteilung von BMW aber ein feines, politkorrektes Sprüchlein aufgesagt.

Langfristig ist es für den BMW-Konzern wichtig wichtig, durch seine PRODUKTE dem Kunden eine Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Dabei ist völlig egal , ob ein Moslem, Christ, Jude, Schwarzer, Gelber, Weißer, Lilaner, Frau, Mann, Zwittet, Hermaphrodit die Kisten zusammenschraubt.

Würde mich einmal, ob sich die BMW Group sich dann zumindest für die intellektuelle Vielfalt auch einsetzt.

13:05 von Bender Rodriguez

«Und man muss mal darüber nachdenken, wie weit man in irgendeiner beliebigen Firma ohne Grundwissen und entsprechende Qualifikation kommen kann. Ceo ist da eher nicht drin. Im Bundestag geht das allerdings.»

CEO im Bundestag ist Kanzler / Kanzlerin, mind. aber Minister / Ministerin. Beides wird niemand im Alter von 20 oder 25 oder 30.

Politik ist zwar kein Lehrberuf, aber auch das muss man üben, um das zu können. Das kann man als gelernter Schreiner tun, ebenso als studierte Studentin.

kein Garant für positive Entwicklung

Junge Menschen in der Politik sind kein Garant für eine positive Entwicklung.

Fehlende Lebenserfahrung, unüberlegtes, impulsives Handeln sind wohl tendenziell eher Eigenschaften junger Menschen.

Nicht umsonst wird in vielen Kulturen die Meinung und Weisheit der älteren Generationen wertgeschätzt. Woanders werden sie als "alte weiße Männer" diffamiert, alleine solch eine Aussage disqualifiziert eigentlich schon.

re 13:09 LetzterNiederbayer: Süßes Leben

>>Es wundert mich nicht, wenn die Posten im Parlament so begehrt sind. Man hat 0 Verantwortung für sein Handeln. Man hat nach 2 Legislaturperioden finanziell ausgesorgt, der Arbeitsaufwand hält sich ebenso in Grenzen (man betrachte die Anwesenheit der Parlamentarier, wenn die Kameras nicht eingeschaltet sind). Also ein süßeres Leben kann man sich fast nicht mehr vorstellen. Wichtig ist dabei halt, daß man schön brav das vertritt was von oben angesagt wird. Aber das ist schnell gelernt.<<

Blöd nur, dass man hier dafür erstmal gewählt werden muss!

Apparatschiks

wie Maas, Spahn, Göring-Eckhardt und die vielen anderen, haben niemals einen normalen bürgerlichen Beruf ausgeübt, sondern sind sehr früh in Parlamente bzw. eine "Berufspolitiker"-Karriere gekommen. Dass jetzt andere bereits in sehr jungen Jahren das wollen, ist keine Verbesserung der Politik; denn die "alten Hasen" haben in vielen Fällen auch nicht mehr Ahnung von der Realität als die jungen.
Und auch über die Beweggründe, warum jemand möglichst schnell in den Bundestag will, sollte man sich keine allzu idealen Vorstellungen machen: Gehälter, die es mit den Abgeordnetendiäten aufnehmen können, sind selten. Und die Chancen, wenn's mal nicht mehr läuft in Industrie, Stiftungen oder auf sonstige gut dotierten Druckposten zu geraten, sind auch nirgends größer als hier.

@ Am 21. September 2021 um 12:39 von Anderes1961 Am 21.

Zitat: „Hier wie versprochen der Link zum Artikel "Der Genderwahn der AfD": "https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/der-genderwahn-der-afd/„

Vielen Dank für den Link, auch wenn ich nicht weiß, welchen neuen Inhalt er liefert: dass die AfD am häufigsten aller Parteien den Begriff „Gender“ mit dem Wort „gaga“ verbunden im Internet postet, ist nun wirklich nichts Neues bzw. Überraschend. Bzw. deswegen und wegen 1000 anderen Gründen wählt jeder vernünftige Bürger die AfD schließlich.

12:37 von Anderes1961 Altersdiskriminierung

Den jungen Leuten mangelnde Berufserfahrung vorzuwerfen ist eine Altersdiskriminierung durch die Hintertür. Mal ganz abgesehen davon, dass Berufserfahrung nicht davor schützt, als Abgeordneter Bockmist zu bauen.
Wir brauchen mehr junge Leute als Abgeordnete, mehr Angestellte, mehr Facharbeiter, Hausfrauen und -männer, Menschen aus allen sozialen Schichten und Berufen im Bundestag. Dazu bedarf es einer parteiübergreifenden Grundsatzdiskussion, wie man politisches Engagement besser fördern kann.
#
Volle Zustimmung,die große Bandbreite der Abgeordneten aus allen gesellschaftlichen Schichten sollte der Maßstab sein.

@schellentraum, 13:16

Ich finde wir brauchen beides: Die Unbekümmertheit und Neugierde der Jugend, aber auch die Erfahrung und Kompetenz des Alters. Es wäre fatal, beide Gruppen gegeneinander ausspielen und einen Spaltpilz in die Gesellschaft treiben zu wollen.

@teachers voice - 13:08

"Niemand hat jemals für ein Wahlrecht für Geschäftsunfähige plädiert. Dies ist nicht nur „bedenklich“, es ist undenkbar."
Falls es Ihnen entgangen sein sollte: In der vergangenen Woche wurde (wieder einmal) die Absenkung des Wahlalters (auch, bzw. gerade zum Bundestag) auf zuerst 16 und dann in einem zweiten Schritt auf 14 Jahre gefordert.
"Wenn Ihr Wunsch hier Wirklichkeit würde, würden wir unsere „allgemeine“ Demokratie einem Ständewahlrecht opfern."
Nein, wir würden unsere Demokratie gestalten. Bundespräsident kann nur werden, wer mindestens 40 Jahre alt ist. Und das findet jeder gut und richtig so. Begründet wird das übrigens mit der nötigen Lebenserfahrung. Genau DEM Argument, das sich auch hier wie ein roter Faden durch die Kommentare zieht. Es wäre, ohne Schaden an der Demokratie zu hinterlassen, möglich, ein Mindestalter für Bundestagsabgeordnete einzuführen. Politisches Engagement kann bis dahin ja in SVVen, Kreis- und Landtagen ausgeübt werden. Quasi als "Politikerlehre".

Absurd

Ich stelle das mal so in den Raum. Ich wäre dafür, daß man als Wähler:in Berufserfahrung mitbringen muß. Denn ohne Berufserfahrung laufe ich Gefahr, möglicherweise den Falschen als Abgeordneten oder die falsche Partei zu wählen. Wir sollten also das Grundgesetz ändern.

Klingt absurd? Ist es auch. Genauso absurd wie die Diskussion ob ein Abgeordneter Berufserfahrung haben muß. Nach dem Grundgesetz darf man ab 18 gewählt werden. Nochmal: da steht nichts von Berufserfahrung. Punkt.

@Duzfreund, 10.54

Ihre "Vorbilder" Kevin K. Und Greta T. machen mir keine Hoffnung, sondern Angst vor dem nächsten Kreuzzug. Zunehmendes Alter lässt auch ideologische Verbohrungen gelegentlich etwas lockerer werden.

Die jungen Wilden - Mut zur Veränderung und neue Denkweisen

Die Beschwörung von "Lebenserfahrung" ist oft eine Abwehr gegen junge Menschen, die Althergebrachtes und Komfortzonen, in denen sich die "Lebenserfahrenen" eingerichtet haben, infrage stellen.

Lebenserfahrung ist ein Teil von guten Entscheidungen, in der Politik wie in sonstigen Lebensbereichen. Aber eben nur ein Teil.

Menschen, die Lebenserfahrung nur als Aufsummierung von Lebensjahren interpretieren, gehen am Wesentlichen vorbei. Lebenserfahrung ist nur wertvoll, wenn Menschen in der Lage sind, sie intelligent zu reflektieren, aus ihr zu lernen und aus dem Gelernten gute Entscheidungen abzuleiten.

um 13:21 von Giselbert

//Junge Menschen in der Politik sind kein Garant für eine positive Entwicklung.

Fehlende Lebenserfahrung, unüberlegtes, impulsives Handeln sind wohl tendenziell eher Eigenschaften junger Menschen.

Nicht umsonst wird in vielen Kulturen die Meinung und Weisheit der älteren Generationen wertgeschätzt. Woanders werden sie als "alte weiße Männer" diffamiert, alleine solch eine Aussage disqualifiziert eigentlich schon.//

Danke, daß Sie sich hier den Mund verbrannt haben. Sonst müsste ich das jetzt schreiben, was Sie geschrieben haben.
:-)

@Bernd Kevesligeti - 13:10

"Es könnte einem auch noch "ein alt gewordenes Kommunionskind" einfallen.
Ein karrierebewußtes, denn nach dem er bei Augustus Intelligence notgedrungen ausgestiegen war, blieb er noch als freier Mitarbeiter bei der Wirtschaftskanzlei White & Case( neben der Abgeordnetentätigkeit), mit einer monatlichen Vergütung von 1000 bis 3.500 Euro. Hat sich da inzwischen auch zurückgezogen."

Nein-nein, so etwas denken Sie sich (und ich mir) nur aus, meinte um 12:57 @Sausevind .

13:00 von Totengräber

<< @DeHahn - 12:44

"Dieses ewig währende Totschlagargument ermüdet doch sehr. Mit anderen Worten: wer gelernt hat, wie der Hase läuft, auf wen er Rücksicht nehmen muss (Lobbyisten/Kapitalhirsche etc.), der bringt´s? Und wer den Idealen folgend (also das Gegenteil von "Realpolitik") Veränderungen anstrebt (Fridays-For-Future), der ist fehl am Platze?"
Nein. Aber etwas Lebenserfahrung, getreu der Losung: "Herr, gib mir dem Mut zu verändern, was ich verändern kann, die Gelassenheit, hinzunehmen, was ich nicht ändern kann und die Weisheit, beides voneinander unterscheiden zu können." Und gerade da ist FfF das beste Gegenbeispiel! <<

,.,.,

Sie missbrauchen das Zitat auf das Übelste:

- Zum einen spricht der Autor nur für sich selber
- zum anderen ist er um die 40 Jahre alt, als er es formulierte (in der Nazi-Zeit)
- zum dritten wird deutlich, dass er selber NOCH NICHT so weit ist, denn sonst müsste er das Gebet nicht formulieren.

@Klärungsbedarf - 13:10

"Schließen wir denn auch 30-jährige vom Wahlrecht aus, die nie gearbeitet haben ?"
Der Unterschied zwischem passiven Wahlrecht (um das es hier geht) und aktivem Wahlrecht (um das es hier NICHT geht) ist Ihnen geläufig?
"Es wird ja diskutiert, die Wahlperiode auf 5 Jahre zu verlängern. Wer dann bei einem Wahlrecht ab 18 Jahren den richtigen Zeitpunkt knapp verpasst, der darf praktisch mit 23 zum ersten mal wählen."
Und das ist bei 4 Jahren so grundlegend anders? Wer am 27.09.2003 geboren ist, darf wann zum ersten Mal an der Wahl zum Bundestag teilnehmen? Wartet der mit seiner Ausbildung, seinem Studium, seinem Meisterlehrgang, seinem Auslandseinsatz?
Und was sagen Sie zu Bürgermeisterwahlen im 8(!)-Jahres-Rhythmus? Dem politischen Posten, der einen am unmittelbarsten betrifft? Da gilt ein Mindestalter von 16. Und wer das knapp verpasst, muss warten, bis er 23 ist. Dazwischen liegt die gesamte Jugendzeit!

um 10:22 von Totengräber

// Wer will von jemandem, der einem in allen Belangen unterlegen ist, vertreten werden?
Von jemandem, der nie gearbeitet hat?
Von jemandem, der weder verheiratet ist, noch Kinder hat?
...
Meinetwegen könnte das Mindestalter für den Bundestag bei den im Artikel beschriebenen 50 Jahren liegen.//

Ja... und wählen darf nur, wer eine Berufsausbildung hat ODER Wehr- oder Ersatzdienst geleistet hat ODER ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert hat.

Das ist ein Ansatz.

Der ist nicht verfassungskonform. Aber eine Verfassung kann man rechtsstaatlich ändern.

Das Für und Wider bleibt abzuwägen.

Das einseitige Argument "Ihr vergeigt die Zukunft der jungen Generation" bildet nicht die ganze Wahheit ab. Nämlich auch:
"Wir sichern das Erbe ab, auf dem die nächste Generation aufbauen wird! Und unsere Versorgung im Alter."

Die Grundlinie: Gegenseitiger Respekt, Wertschätzung, Gemeinsinn.
Womit wir bei der gegenseitigen Ergänzung von Jung und Alt sind statt gegeneinander.

@teachers voice - 13:13

"Im Ernst? Sie konnten mich wirklich derart falsch verstehen?"
Sie schrieben, dass es keine Demokratie mehr bräuchte, wenn es ein Mindestalter für MdB gäbe. Ich glaube nicht, dass es da etwas misszuverstehen gab.

So gesehen - auch Nichtwissen wäre gut

@ 12:46 von Forfuture

"Wenn Jugend nur wüsste, Alter nur könnte!"

Eine sehr schöne Formulierung!

Und dem stimme ich vollauf zu:
"Ich würde es begrüßen, wenn eine generationenübergreifende und mit größtmöglicher, gesellschaftlicher Bandbreite versehene Zusammensetzung der m/w/d Abgeordneten über unser aller Geschickte streiten, verhandeln und entscheiden würde."

Und wenn dann noch - in Anlehnung an John Rawls und die buddh. Wiedergeburt :-) - die Parlamentarier wüssten, dass sie wiedergeboren würden, aber nicht, an welcher Stelle, in welcher Schicht, mit welchem Geschlecht, mit welcher Hautfarbe etc., dann sähe es, das ist anzunehmen, mit dem "zum Wohle des Volkes" noch besser aus

13:28 von derdickewisser

«Zunehmendes Alter lässt auch ideologische Verbohrungen gelegentlich etwas lockerer werden.»

Gelegentlich ja … aber meistes bohrt sich Verbohrung gerade bei denen mit Älterweden erst so richtig ein, die meinen, sie müssten "konservativ" sein, aber nie verstanden haben, dass "konservativ" nicht Bewahrug der Asche, sondern Weitergabe des Feuers meint.

Die Trotzphase beim kleinen Kind ist vorübergehend.
Altersstarrsinn ist permanent und ganz besonders übel.

@schellentraum - 13:16

Wenn Sie K. Schwab so verinnerlicht haben, wissen Sie, dass Wahlen durch Konsumverhalten abgelöst werden sollen. Wozu also überhaupt noch eine neue Politikergeneration?

@ 13:20 von Blitzgescheit <|> Gelebte Praxis mit Erfolgen

Das ist gelebte Praxis in modernen Unternehmen, auch bei großen mid-size Firmen.

"Langfristig ist es für den BMW-Konzern wichtig wichtig, durch seine PRODUKTE dem Kunden eine Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Dabei ist völlig egal , ob ein Moslem, Christ, Jude, Schwarzer, Gelber, Weißer, Lilaner, Frau, Mann, Zwittet, Hermaphrodit die Kisten zusammenschraubt.

Worum es geht ist, dass komplexe Produkte und Dienstleistungen heute nicht mehr von Einzelgängern sondern von Teams konzipiert, entwickelt, produziert, verkauft und serviciert und von Kunden in vielfältigen geographischen und kulturellen Räumen gekauft und in Betrieb genommen werden. Da ist Diversität ein Erfolgsfaktor.

Die Politik würde davon profitieren, über diesen Zaun zu schauen.

re 13:27 Totengräber: Wahlrecht ab 14

>>@teachers voice - 13:08
"Niemand hat jemals für ein Wahlrecht für Geschäftsunfähige plädiert. Dies ist nicht nur „bedenklich“, es ist undenkbar."
Falls es Ihnen entgangen sein sollte: In der vergangenen Woche wurde (wieder einmal) die Absenkung des Wahlalters (auch, bzw. gerade zum Bundestag) auf zuerst 16 und dann in einem zweiten Schritt auf 14 Jahre gefordert.<<

Geschäftsunfähig sind Kinder unter 7 Jahren. Danach sind grundsätzlich alle Kinder und Jugendliche geschäftsfähig, sofern sie die Folgen ihres Tuns überblicken können.

Sie können ja gerne gegen ein Wahlrecht ab 14 sein - genauso kann ich aber dafür sein.

Ist übrigens mein Lieblingsthema, hier aber geht es wohl um ein Wahlrecht ab 40. Wenn ich Sie richtig verstanden habe.

@Adeo60

.. vielen Dank für die Ergänzung! Ja, nur so kann ein bewusstes Miteinander (der Generationen) entstehen und fruchtbar werden.

13:20 @ Blitzgescheit

"... Würde mich einmal [sic!], ob sich die BMW Group sich dann zumindest für die intellektuelle Vielfalt auch einsetzt. "

Was würde Sie das einmal?

Garantiert gibt es in der BMW GROUP sehr viele Mitarbeiter*innen, die Ihnen intellektuell überlegen sind,
und ein paar wenige vielleicht nicht.

Die meisten werden jedoch lesen können und festellen, dass es im Artikel um einen Herrn Daniel Baldy, SPD, geht.

Die Dame von der CDU heißt Winter.

Peinlich,
hoffentlich regen Sie sich nicht wieder so schnell über die Fehler anderer Leute auf.

ich verstehe hier kein einziges Argument

Meiner Überzeugung nach ist weder alt noch jung zu sein ein Vorteil oder ein Nachteil für einen gewählten Abgeordneten.
Viele versprechen sich hier mehr Idealismus und / oder mehr Unabhängigkeit bei jungen Menschen. Aber unter den jungen sind eben auch die Amthors, oder? Korrupter Egomane, Karrierist, Doktorarbeitfälscher kann man in jedem Alter sein. Ebenso Gerechtigkeitsfanatiker, unbestechlicher Beobachter, Humanist und Philantrop.
Und auch mit jedem Geschlecht.

@Blitzgescheit - 13:20

"Das hat die PR-Abteilung von BMW aber ein feines, politkorrektes Sprüchlein aufgesagt."
So ist es, und @Alexa d'Auteuil betet es nach, wie die "Jugend von heute" gerne nachbetet, was ihnen von Influencern jedweder Couleur eingetrichtert wird. Sie lassen sich eben doch nur allzugerne von "alten Hasen" verarschen...

Ausgewogene Alterstruktur vorteilhaft

Die Wortwahl hier vornehmlich "ältere Männer" (wie immer aus einer abseitigen Ecke heraus) ist schon bezeichnend für das Urteilsunvermögen.

Kein Mensch will denen ihre 80+ Helden nehmen. Jene aus dem Geschichtsunterricht (Gauland, Vogelschiss & Wehrmachtsanbetung) oder Glasers "Millionen-Euro-Versenken"-Spieltrieb (als der noch für die CDU "Finanzkompetenz" versprühen konnte & Frankfurt nachhaltig schädigte.

Es geht um einen in der Altersstruktur ausgewogenen Bundestag, der die Wahlbevölkerung widerspiegelt und darüberhinaus die Interessen der Jugend mitberücksichtigt.

Um das erstmal zu erreichen, müssen viele engagierte Jüngere reingewählt werden.

Wahlalter ab 16 ist ein Ansatz.

Dass Ü35 nicht automatisch gute Politik für die Allgemeinheit ist, sah man gleich 2x am Beispiel Amthor (Lobbyismus, Interessenkonflikte).

Allerdings war die zeitliche Nähe seiner juristischen Staatsexamen zu seiner 1. BT-Rede sehr vorteilhaft. Kaum einer hat die AfD-Inkompetenz so brilliant demaskiert.

@ Parteibuchgesteuert, um 13:05

Ihre Vorstellung davon, wie man wen für seine Leistungen bzw. Qualifikationen entlohnen sollte, klingen doch schon ziemlich romantisch.
Weder wird der Bahnchef in der Lage sein, eine Signalanlage zu bedienen, noch der einfache, tüchtige Straßenbauarbeiter eine Tunnelbohrmaschine, und der Facharzt wird die Gesetzgebungsverfahren in der Regierung auch kaum exakt beschreiben können.

Jeder hat seinen Aufgabenbereich, in dem er beraten wird oder selber berät, anders funktioniert unser komplexes Leben nicht. Es wird von allen “geschmissen“, mit unterschiedlich wertvollen Beiträgen dazu, das ist aber überall so.

Ihre beiden letzten Sätze zeigen allerdings, dass Sie von den Tätigkeiten eines Abgeordneten nicht doll viel wissen.

Als Student habe ich aus allernächster Nähe mitbekommen, dass das Sitzen im Plenarsaal eher einer Ruhepause gleichkommt im Vergleich dazu, was der hinter den Kulissen alles zu tun hatte.
Aber es schimpft sich halt so leicht, weil es einem danach besser geht.

@13:21 von Giselbert

"Nicht umsonst wird in vielen Kulturen die Meinung und Weisheit der älteren Generationen wertgeschätzt. Woanders werden sie als "alte weiße Männer" diffamiert,..."

Sehen Sie, ich gehöre auch zu dieser, angeblich so diffamierten Gruppe. Und trotzdem plädiere ich dafür, dass auch andere Gruppen an den politischen Entscheidungen teilhaben. Wenn ich mir so alte Filme anschaue, dann sind immer alle Gremien in Politik und Wirtschaft dominiert von weißhaarigen, männlichen Anzugträgern und ich finde es schon zäh genug, wie langsam sich das ändert. Unsere Gesellschaft besteht aus so viel mehr unterschiedlichen Menschen, als männlichen, katholischen, heterosexuellen, bio-deutschen Juristen aus NRW. Und trotzdem konnte sich die CDU keinen anderen Vorsitzenden vorstellen.

Ich finde, all die anderen Gruppen sollten zumindest im Parlament auch vertreten sein. Das muss man nicht per Quote vorgeben, aber es zumindest auch nicht verhindern, indem man immer die gleiche Sorte Mensch auf Posten hievt.

re 13:27 Totengräber: Ständewahlrecht

>>@teachers voice - 13:08 "Wenn Ihr Wunsch hier Wirklichkeit würde, würden wir unsere „allgemeine“ Demokratie einem Ständewahlrecht opfern."
Nein, wir würden unsere Demokratie gestalten. Bundespräsident kann nur werden, wer mindestens 40 Jahre alt ist. Und das findet jeder gut und richtig so.<<

Ich bezog mich auf bestimmte Erwerbstätigkeiten als Wahlbedingung, aktiv oder passiv.

Im Übrigen brauchen wir für Dinge, die „jeder gut und richtig so findet“, keine gesetzlichen Regelungen. Dann würde ja sowieso niemals jemand „unter 40“ gewählt. Wenn aber dann doch einmal eine Mehrheit einen 35jährigen wählen möchte, käme auch dieser Grundsatz endlich mal auf den Prüfstand.

@13:26 von Blitzdings

>> wählt jeder vernünftige Bürger die AfD
>> schließlich.

Sie kennen den 'Dunning-Kruger-Effekt'? -.-

13:05 von Bender Rodriguez

"Und man muss mal darüber nachdenken, wie weit man in irgendeiner beliebigen Firma ohne Grundwissen und entsprechende Qualifikation kommen kann. Ceo ist da eher nicht drin. Im Bundestag geht das allerdings."

Der Japaner, der vor Jahren Europa-Chef von Panasonic war, hatte Anglistik studiert. Dass er damit Karriere in einem Tech-Unternehmen gemacht hat, war für ihn als Japaner vollkommen normal.

Was ist denn Ihrer Meinung nach die Qualifikation für einen CEO im Bundestag?

13:22 von derdickewisser

"denn die "alten Hasen" haben in vielen Fällen auch nicht mehr Ahnung von der Realität als die jungen."

,.,.,.,

Der Begriff "Realität" wird in vielen Beiträgen benutzt, und meist in - positivem - Gegensatz zur Idealität.

Dabei fällt auf, dass so gut wie jeder User von ihnen mit "Realität" meist das meint, was er persönlich kennt.

Das ist aber natürlich nicht die Realität schlechthin und darum für keinen Politiker tauglich.

Die Idealität aber gehört zum Menschen, ist Teil seines Wesens.

Auch sie ist zunächst subjektiv, abgeleitet aus den eigenen Ideen und Hoffnungen.

Insofern muss jeder Politiker beides checken können:
was läuft - halbwegs objektiv - in unserer Bundeswelt ab
und was ist die eingeborene Vision darin.

@Anderes1961 - 13:28

"Wir sollten also das Grundgesetz ändern.
Klingt absurd? Ist es auch."
Wie oft ist das Grundgesetz seit seiner Verkündung geändert worden? Ich verrate es Ihnen: ca. 60 Mal.
"Nach dem Grundgesetz darf man ab 18 gewählt werden. Nochmal: da steht nichts von Berufserfahrung. Punkt."
Die Gebote Mose sind in Stein gemeißelt, unser Grundgesetz nicht.

Ü und U ... CDU-Amthor

betr. 13:48 von realitychecker

Sorry, Herr Amthor. Jetzt habe ich Sie schon zu Ü35 gemacht. Sollte natürlich U35 halten. Soviel Zeit muss schon sein das korrigieren zu dürfen.

Nochmals danke für die erste Bundestagsrede 2018 und Ihre Nachhilfestunde in Richtung AfD in Sachen Rechtstaat.

Wobei ... Ü35 .... passt scho ... so habituell, meine ich. Ü65 passt auch.

13:20 von schabernack

"CEO im Bundestag ist Kanzler / Kanzlerin, mind. aber Minister / Ministerin. Beides wird niemand im Alter von 20 oder 25 oder 30."

Außer in Österreich. Merkwürdigerweise genießt der Junge dort aber große Wertschätzung in den einschlägigen Kreisen.

@schellenbaum

"[...] Es ist außerordentlich notwendig, eine verjüngte Generation auf dieses Gleis zu stellen, denn nur sie hat die nötige Energie, die digitale Epoche in die neue Zeit zu führen. Aufwachen, wir sind bereits gestartet."

Da rennen Sie bei mir offene Türen ein. Ist aber keine Frage des biologischen sondern eher des "geistigen Alters." Wie ich vorhin schon schrieb: Rückwärtsgewandte gibt es auch bei jungen Leuten.

Der umgekehrte Fall ist hier im Forum durchaus (glücklicherweise) auch sehr häufig anzutreffen; Ich werde demnächst 60. Dennoch sind für mich - und vielen Mitforisten in meinem Alter - Klimaschutz, Digitalisierung und ähnliches äußerst wichtige Themen. Wenn Sie so wollen, werde ich also demnächst 18.

re 13:41 Totengräber: Standesdünkel

>>@teachers voice - 13:13
"Im Ernst? Sie konnten mich wirklich derart falsch verstehen?"
Sie schrieben, dass es keine Demokratie mehr bräuchte, wenn es ein Mindestalter für MdB gäbe. Ich glaube nicht, dass es da etwas misszuverstehen gab.<<

Ich schrieb:
„Wenn Sie aber wirklich auch nur wissen könnten, was „zum Wohl der Gesellschaft“ wäre, bräuchten wir überhaupt keine Demokratie mehr. Auch keine mit einem Wahlrecht „ab 40 mit 18 Jahren Berufserfahrung“, wie ein anderer Forist hier gerade vorgeschlagen hat.“

Nicht das Wahlalter macht eine Demokratie obsolet - über dieses kann, soll und muss man diskutieren.

Wohl aber die Behauptung, das „Wohl der Gesellschaft“ besser zu kennen als die Gesellschaft selbst! Denn dann bräuchte man dies ja auch nicht mehr zu fragen. Und da sind wir dann doch wieder beim Wahlalter!

"aber meistes bohrt sich

"aber meistes bohrt sich Verbohrung gerade bei denen mit Älterweden erst so richtig ein, die meinen, sie müssten "konservativ" sein(...) Altersstarrsinn ist permanent und ganz besonders übel."

Da haben Sie völlig recht! Die Konservativen die ich kenne tragen zauselige Bärte und Zopf an der Halbglatze und können es nicht ertragen, dass die 60er/70er/80er Jahre Vergangenheit sind.

@Alexa d'Auteuil - 13:44

"Da ist Diversität ein Erfolgsfaktor."
Nein. Da ist PR, die mit Diversity wirbt, ein Erfolgsfaktor. Ein BMW wird gekauft, weil man einen BMW fahren will. Denn nicht nur BMW, sondern auch dem Kunden ist es völlig egal, "ob ein Moslem, Christ, Jude, Schwarzer, Gelber, Weißer, Lilaner, Frau, Mann, Zwitter, Hermaphrodit die Kisten zusammenschraubt. "

@saschamaus75

"
Am 21. September 2021 um 13:52 von saschamaus75
@13:26 von Blitzdings

>> wählt jeder vernünftige Bürger die AfD
>> schließlich.

Sie kennen den 'Dunning-Kruger-Effekt'? -.-"

Offensichtlich nicht. Sonst würde er nicht jedes Mal dieser kognitiven Dissonanz unterliegen.

um 10:55 von Blitzgescheit

"Ich finde, es schwierig, wenn Nachwuchs-Politiker, die vor ein paar Jahren noch Schülsprecher waren, jetzt aus der Hüfte eine Prognose über das Verkehrsaufkommen in 20, 30 Jahren abzuheben."
.
Ich finde, es schwierig, wenn 80-jährige Politiker, die vor ein paar Jahren noch in eine Affäre verwickelt waren, jetzt die Zukunft gestalten wollen.

13:28 von derdickewisser

"Zunehmendes Alter lässt auch ideologische Verbohrungen gelegentlich etwas lockerer werden."

,.,.,

Nach meiner Erfahrung:

bei Normalverbrauchern setzt die ideologische Verbohrung - wenn überhaupt - so mit 30, 40 Jahren ein.

Ab 70 oder 75 ca. lässt die Verbohrung oft wieder nach und wird mitunter toleranter, als man je war.

Ausnahmen sind u.a. diejenigen jungen Fanatiker, die von älteren Fanatikern gehirngewaschen wurden.
Diese gibt es meist in Diktaturen; bei uns gibt es diese nur höchst selten.

@teachers voice - 13:45

"hier aber geht es wohl um ein Wahlrecht ab 40. Wenn ich Sie richtig verstanden habe."
Nein, haben Sie nicht. Und das gleich in mehrfacher Hinsicht.

um 11:00 von Blitzgescheit

"Die Entscheidung , welches Verkehrsmittel ich für welche Strecke verwende, treffe ich alleine. Dazu benötige ich keinen Nachwuchs-Politiker, der noch vor wenigen Jahren - möglicherweise Nase bohrend - Schülersprecher war. Dazu benötige ich keinen Politiker im Deutschen Bundestag."
.
Vor allem keine aus der AfD! Weidel bohrt bis heute in der Nase.

@13:53 von Totengräber

>> Die Gebote Mose sind in Stein gemeißelt

Funfact nebenher:
9 der 10 Gebote (inkl. 'Du sollst nicht stehlen') sind aus dem altägyptischen Totenbuch geklaut. -.-

13:31 von Totengräber

"@Bernd Kevesligeti - 13:10

Nein-nein, so etwas denken Sie sich (und ich mir) nur aus, meinte um 12:57 @Sausevind"

,.,.,

Haben Sie doch den Mut, auf meinen konkreten Beitrag zu antworten (und ihn zu zitieren), statt irgendwas zu erfinden, was ich gesagt haben soll.

13:52 von saschamaus75 zu @13:26 von Blitzdings

@13:26 von Blitzdings
>> wählt jeder vernünftige Bürger die AfD
>> schließlich.

"Sie kennen den 'Dunning-Kruger-Effekt"

Vor allem wenig förderlich für das eigene, plump vorgetragene AfD-Anliegen (lt. Forenregeln ist Parteienwerbung übrigens untersagt), wenn der genannte Effekt sich paart mit dreisten Vielfachforennamendiskurshoheitsvortäuschungsversuchen.

Übereifer ist irgendwie unsexy.

teachers voice

Eine völlig andere Baustelle! Wenn Ihr Wunsch hier Wirklichkeit würde, würden wir unsere „allgemeine“ Demokratie einem Ständewahlrecht opfern. Und damit unsere Demokratie zugunsten einer Ständegesellschaft schlicht abschaffen."

Was für ein Unsinn. Es geht darum, dass derjenige, der gewählt werden will, irgendeine Qualifikation vorweisen kann. Wozu geht man zur Schule, Lehre, Studium?
Es langt doch, sich das Wissen just in time selbst beizubringen? Eben nicht.
Und von einer Person, die über ein Land mitbestimmen will, muss ich wissen, ob diese Person jemals für sich selbst verantwortlich war.
Einen Kevin oder "auf die Fresse"-Nahles kann ich nicht ernst nehmen. Frau Analena ist ein Tick weiter.
Wäre aber in meiner Firma auch lediglich Aushilfe.
Wie gesagt, sobald man in irgendeiner Dax Firma ceo werden kann, ohne eine entsprechende Ausbildung, ziehe ich meinen Einwand zurück k und behaupte das!Gegenteil.

harry_up - 13:49

"Weder wird der Bahnchef in der Lage sein, eine Signalanlage zu bedienen"
Wenn er sich als Eisenbahner vom Stellwerker zum Chef hochgearbeitet hätte, könnte er es.
"und der Facharzt wird die Gesetzgebungsverfahren in der Regierung auch kaum exakt beschreiben können"
Warum nicht? Das lernt man im Schulunterricht, spätestens in der Berufsschule. Daher sollte das jeder können.

13:40 von paganus65

«… und wählen darf nur, wer eine Berufsausbildung hat ODER Wehr- oder Ersatzdienst geleistet hat ODER ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert hat.

«Das ist ein Ansatz.
Der ist nicht verfassungskonform. Aber eine Verfassung kann man rechtsstaatlich ändern. Das Für und Wider bleibt abzuwägen.»

Gar nix bleibt abzuwägen bei so‘nem grottigen Mumpitz. Ich wäre 27 Jahre alt gewesen, dass ich nach dem Studium erstmals hätte wählen dürfen. 22 Jahre alt nach dem Zivildienst, eine Berufsausbildug habe ich sonst keine andere. Studierter Ingenieursidiot, der mit Licht und Fotografieren sein Geld verdient. Brotlose Kunst vom Immateriellen mit was Naturwissenschaft dabei.

Heute muss man nicht Wehr- / Zivildienst machen, das Freiwillige Soziale Jahr ist freiwillig. Sonst hieße es Zwangsjahr. Als es noch die beiden Dienste gab, haben das längst nicht alle gemacht. So viele Plätze und Bedarf gab es gar nicht.

Man könnte sich auch selektiv wen ausgucken, wer nicht wählen darf. Hässliche.

@ 13:49 von dr.bashir

"Ich finde, all die anderen Gruppen sollten zumindest im Parlament auch vertreten sein. Das muss man nicht per Quote vorgeben, aber es zumindest auch nicht verhindern, indem man immer die gleiche Sorte Menschen auf Posten hievt."

Da sind wir ja einer Meinung.

Wollte lediglich kundtun, dass dies kein Garant für eine bessere Politik ist. Und für eine Veränderung sollten anstatt Diffamierungen Argumente im Vordergrund stehen.

13:48 von Totengräber

"wie die "Jugend von heute" gerne nachbetet, was ihnen von Influencern jedweder Couleur eingetrichtert wird. Sie lassen sich eben doch nur allzugerne von "alten Hasen" verarschen..."

Um auf Ihrem Niveau zu bleiben:
Und die alten Hasen beten heute immer noch weiter, was Ihnen jemand vor 40 Jahren eingetrichtert hat, ohne zu bemerken, dass sich der Rest der Welt weitergedreht hat.

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