Ihre Meinung zu: Tarifstreit mit der Deutschen Bahn: GDL kündigt neue Streiks an

20. August 2021 - 11:13 Uhr

GDL-Chef Weselsky hat im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn neue Streiks im Personenverkehr von Montag bis Mittwoch angekündigt. Ein Bahn-Sprecher kritisierte das als "völlig überflüssige Belastung der Kunden".

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Kommentare

Ich...

Als Bahnfahrer denke NICHT SCHON WIEDER aber ich habe Verständnis das die Lokführer mehr verdienen möchten und müssen. Auch die Betriebsrente muss unantastbar bleiben. Diese Menschen haben Tag täglich für hunderte Menschen Verantwortung. Den engen Fahrplan im Nacken. Dann darf man das Risiko das sich einer vor dem Zug wirft nicht außer Acht nehmen kann. Nein diese Menschen haben es verdient.

Weselskys Ego-Show

"völlig überflüssige Belastung der Kunden"

Da hat der Bahn-Sprecher Recht. Und das alles nur, damit eine kleine, aber "übermächtige" Gruppe ihre rein egoistischen Interessen durchsetzen kann.

Auf geht`s GDL

wenn die eine Gewerkschaft eine Nullrunde akzeptiert dann ist das Ihre Sache

wenn die andere Gewerkschaft hingegen für eine angemessene Lohnerhöhung streitet ist ihr gutes Recht

und jeder der das deutsche Tarifrecht kennt, weis das Arbeitskampfmaßnahmen dazu gehören und somit gibt es eigentlich nichts weiter dazu zu sagen

eine Gewerkschaft die ihre Mitglieder gegenüber dem Arbeitgeber im Rahmen ihrer Möglichkeiten vertritt ist mir lieber als eine Alibi-Gewerkschaft die die "Vorschläge" des Arbeitgebers nur abnickt.

Also auf geht es GDL, streikt für euer Recht, niemand hat das Recht euch daran zu hindern, so sehr es denjenigen auch nerven mag

....völlig unnötig!

Als ob es momentan in der Welt keine anderen Probleme zu lösen gibt.... da ist so eine Streik nicht zu verstehen...

Überflüssige BelastungEine übe

Eine überflüssige Belastung für den Kunden ist der Bahnvorstand. Die gutbezahlten Vorstände haben sich den Geldbeutel schon gut gefüllt.
Und nun denken sie, man kann das den Leuten wegnehmen, die den Laden am laufen halten.

Verhandlung?

Hat jetzt eigentlich eine Verhandlungsrunde stattgefunden? Läuft das nicht so das man streikt, dann erneut verhandelt, dann das Angebot abwartet und DANN ggf. nochmals streikt?
Ich bin der Meinung das ein Streik legitim ist, allerdings sollte er das letzte Mittel der Auseinandersetzung sein. Und das habe ich nicht mitbekommen. Schließlich leiden unzählige Menschen und die Wirtschaft unter den Einbußen. Aber das scheint Hr. Weselsky ja nicht so wichtig...und was ist überhaupt mit der Tarifautonomie??

Sehr schön

Alle Räder stehen still wenn dein starker Arm es will. Warum erst Morgen und warum so kurz? Gegen Hungerlöhne

@Super-Brain - ....völlig unnötig! --- ist sachlich falsch !!!

Wenn das streichen von Betriebsrenten (politisch gedeckt)nach DB Art Schule macht,
dann geht dieser Virus viral und andere Arbeitgeber werden folgen.

um 12:31 von Nettie

"völlig überflüssige Belastung der Kunden"

Da hat der Bahn-Sprecher Recht. Und das alles nur, damit eine kleine, aber "übermächtige" Gruppe ihre rein egoistischen Interessen durchsetzen kann.
--------------------
Ich bin kein Freund der kleinen Spartengewerkschaften.
Ihrer Meinung kann ich allerdings nicht folgen.
Gerade in der Pandemie waren die Lokführer und das Zugpersonal die den Laden am laufen gehalten haben. Es bleibt für mich nicht nachvollziehbar warum Beamte Corona Zulagen bekommen und dafür dem Lokführer die Betriebsrenten zusammen gestrichen werden. Berechtigt wäre ein Tarifforderung in der Höhe, die sich der Vorstand gegönnt hat.

Tarifstreit mit der Deutschen Bahn: GDL kündigt neue Streiks an

Und da gibt es nichts zu schlichten: Die Bahn hat seit dem 7. Juni kein neues Tarifangebot vorgelegt, beharrt auf der Nullrunde für 2021 und Niedrigabschluss danach. Vorstandssprecher Seiler beklagt sich über den "unnötigen Streik". Seine Altersvorsorge erwähnt er nicht (bis 20.000 Euro im Monat), während für das Bahnpersonal die 150 Euro Betriebsrente gekürzt wird(Zusatzversorgungstarifvertrag, die EVG stimmte zu). Inzwischen soll es auch Übertritte geben, von der EVG zur GDL, mehr als beim ersten Mal gestreikt haben. Das könnte dazu führen, daß sich in vielen Bahnbetrieben die Mehrheitsverhältnisse ändern.

Eine schwache Performance liefert da der DGB-Vorsitzende Hoffmann. Er fällt den Beschäftigten in den Rücken, verhandeln, nicht streiken mit einem Management, daß sich nicht bewegt.
Wo steht der Herr ?

@um 12:36 von Sternenkind

"Alle Räder stehen still wenn dein starker Arm es will. Warum erst Morgen und warum so kurz? Gegen Hungerlöhne"

Naja, nun mal halblang. Lokführer bekommen ein ganz gutes Gehalt. Davon muss niemand am Hungertuch nagen - im Gegenteil, für viele Arbeitnehmer wäre ein durchschnittl. Lokführergehalt wie ein 6er im Lotto ....

GDL kündigt neue Streiks an

Gut so.

Die Arbeitgeber sind dafür verantwortlich und nicht die Mitarbeiter der Bahn.

Der Gewerkschaftsführer ist durch die Urabstimmung die demokratisch legitimiert wurde dazu aufgefordert die berechtigten Forderungen durchzusetzen.

Das ist eine Verantwortungsvolle Aufgabe die Er durch Wahl zum Vorsitzenden und für mehr als 95% seiner Mitglieder bei der Urabstimmung durchführen muss.

Sich mal in die Betroffenen versetzen

Ein Lokführer hat keinen geregelten Arbeitstag, wie wohl die Mehrzahl von uns.
Nicht umsonst heißt es unter Lokführer Ehefrauen "In der Nacht keinen Mann, am Tage kein Geld". Seine Verantwortung ist indes sehr hoch. Hinzu kommt, er kann nicht einfach mal rechts ranfahren, um ins Gebüsch zu gehen oder ein Käffchen zu kaufen. Ein Güterzugführer zieht mühelos 5.600 Tonnen durch unser Land, so viel wie 140 Brummi-Fahrer. Er verstopft nicht die Autobahnen u.s.w. Ich finde das sollte adäquat vergütet werden. (Von uns allen, oder wollen wir noch mehr Brummi-Wettrennen auf der Autobahn?)

Gutes Recht der Arbeitnehmer - keinesfalls überholt

Das Streikrecht ist die einzige Waffe der Arbeitnehmer, ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Natürlich wird ein verantwortungsvoller Umgang damit erwartet.

Was verantwortungsvoll ist, kann aber nicht durch die Bahn AG oder deren Kunden definiert werden.

Verantwortungsvoll ist letztlich das, was die Arbeitnehmer als notwendig ansehen.

Selbstverständlich ärgere auch ich mich, wenn ich in meiner Fortbewegung durch einen Streik behindert werde. Dieses Ärgern darf aber nicht dazu verleiten, diesen Arbeitnehmern das Recht zum Streiken absprechen zu wollen.

Mit Gelassenheit sollten wir also die Auswirkungen hinnehmen und nicht dieses gute Recht der Arbeitnehmer in Frage stellen.

Streik ist auch nicht "überholt" - wie man es immer wieder von bestimmten Quellen hört.

Wie sollen sich Arbeitnehmer mit ihren Forderungen anders nachhaltig bemerkbar machen, wenn die andere Seite sich "taub" stellt?

um 12:44 von Wolfes74

"Alle Räder stehen still wenn dein starker Arm es will. Warum erst Morgen und warum so kurz? Gegen Hungerlöhne"

Naja, nun mal halblang. Lokführer bekommen ein ganz gutes Gehalt. Davon muss niemand am Hungertuch nagen - im Gegenteil, für viele Arbeitnehmer wäre ein durchschnittl. Lokführergehalt wie ein 6er im Lotto ...
---------------------------
Wenn sie sich mal die Arbeitszeiten der Lokführer ansehen, werden sie feststellen, warum das keiner machen will.
Die Bahn sucht seit Jahren Lokführer, ohne großen Erfolg.

@Karl Klammer

Corona, Afghanistan, Klima-Wandel....
Schiene stärken, weniger Flugverkehr, Defizit der Bahn durch Corona!
Was soll dann dieser Streik?! Natürlich, Arbeitnehmer-Rechte stärken! Aber muss das so in dieser Konsequenz sein!
Das ist m.E. inadäquat!

wie ein 6er im Lotto ....

von Wolfes74 @

Lockführer kann jeder werden der es persönlich möcht.
Schichtarbeit große Verantwortung und lang Reisezeiten muss er damit aufsich nehemen.

Es erforder aber viel Eigenverantwortung.

Wer dann noch leistungsbereit, zuverlässig und diszipliniert ist hat den "Lottogewinn" schon in der Tasche.

"Naja, nun mal halblang.

"Naja, nun mal halblang. Lokführer bekommen ein ganz gutes Gehalt."

Ja, sie bekommen immerhin 50% des Gehalts eines spanischen Lokführers und ungefähr 25% des Gehalts eines Schweizer Lokführers.

Am 20. August 2021 um 12:41 von hesta15

"Gerade in der Pandemie waren die Lokführer und das Zugpersonal die den Laden am laufen gehalten haben."

Die Lokführer haben vor der Pandemie, während der Pandemie und nach der Pandemie dasselbe wie immer getan. Sie sind gefahren.

Die Lokführer hatten in der Lok keinen Fremdkontakt, also keine zusätzliche Gefährdung (wie z.B. im Verkauf oder an der Kasse oder im Krankenhaus oder bei der Polizei usw.).

Welche pandemiebedingten Mehrbelastungen hatten also Lokführer, dass sie eine Pandemiebonus haben wollen?

Gab es mehr Nachtzüge? Also mehr Nachtschicht? Oder saß der Covid-Virus auf dem Beifahrersitz? Ist mir irgendwie unklar.

Sternenkind um 12:36

Eine vernünftige Öffentlichkeitsarbeit der GDL wäre wohl besser. Das würde Druck auf die Politik ausüben. Die Bahn gehört doch der BRD.
Mit dem starken Arm ist das auch so eine Sache. Der schienengebunden Verkehr wird wohl als erster autonom gesteuert fahren.

Rücksichtsloigkeit in der Pandemiezeit kommt nicht wirklich gut an und wenn auf der jetzigen Basis kein sicherer ÖPNV zu erreichen ist, wird man früher oder später auch über seine Organisation nachdenken müssen.

Außerdem stellt sich mir die Frage, ob es in der Pandemiezeit bei drohender 4.Welle akzeptierbar ist mit überfüllten Zügen durch die Gegend zu fahren.

Im Grunde erscheint mir ein Streik jetzt verantwortungslos (von allen Beteiligten).

@ peterpan25

Zitat: "Es tut mir weh in den Augen, wen ich diesen Bericht lese, weil es das ganze Desaster offen zeigt, dass alles viel zu spät und nicht wirklich koordiniert läuft. So weit ich gelesen habe, wurde der BR schon vor Wochen von der BW Listen und Pläne vorgelegt, aber nicht umgesetzt.."
#
Die GDL akzeptiert jedes Angebot ... so lange es Ihren Forderungen entspricht.
Ich nenne das Diktat ... das Gegenstück von Verhandeln.
Im übrigen, und das ist der GDL viel wichtiger, geht es um das Abwerben von EVB- Mitgliedern ... also ein Machtspielchen auf dem Rücken jedes einzelnen Steuerzahlers.
... gibt ja auch sonst nichts nichts ...

Den meisten geht es wohl zu gut

man hat daher kein Verständnis mehr für Streiks und vergisst dabei das ohne Gewerkschaften oder Streiks ein Diktat der Arbeitgeber hätten und der Mitarbeiter nur ein Spielball der Arbeitgeber wären, zu dem möchte man den Arbeitnehmern das Recht auf Streiks verwehren weil man davon betroffen ist als Kunde der Bahn, man sollte bei der Bahn hier auch Ursache und Wirkung nicht vertauschen, die Bahn wollte sich "hübsch" machen für den Börsengang und deshalb wollte man auf beamtete Lockführer verzichten dann darf man sich nun auch nicht wundern wenn sie ihr Recht aus Streik wahrnehmen, alle im öffentlichen Dienst haben die Corona Prämie bekommen, nur den Lockführern will man sie verweigern, verzichten die Vorstände wegen Corona auf teile ihres Gehaltes, doch der Arbeitnehmer soll bitte Teile der Corona bedingten Einnahmeverlusten tragen.

@ um 12:44 von Wolfes74

„für viele Arbeitnehmer wäre ein durchschnittl. Lokführergehalt wie ein 6er im Lotto ...“
Eben. Dann hoffen wir mal, dass auch viele andere Arbeitnehmer baldigst streiken.
Die Vorgabe sind ca unverhandelbare 5% Lohnerhöhung als Inflationsausgleich plus einer tatsächlichen Lohnerhöhung von ebenfalls mindestens 5%. Damit sich nach Jahrzehnten des realen Lohnstillstands die Löhne auch mal wirklich erhöhen.

Klaus.Guggenberger um 12:50

"Verantwortungsvoll ist letztlich das, was die Arbeitnehmer als notwendig ansehen."

Da machen sie es sich zu einfach. Ich halte einen Streik im Augenblick für verfehlt.
Es läge auch in der Verantwortung der GDL jetzt nicht durch überfüllte Züge zum Pandemietreiber zu werden..
Man kann Rechte wahrnehmen und man kann sie rücksictslos mißbrauchen.

Es wird Zeit, dass alle Beteiligten ihrer Verantwortung gerecht werden.

@logig - schienengebunden Verkehr autonom gesteuert ist Utopie

Ein autonomer Zug steht ständig (Vogelschlag,Wildschwein,Schafe, etc....)
und der Bahnverkehr steht still bis jemand nach der Ursache sieht.
Ein Zug kann kein Blinker setzen und vorbei fahren, oder einen entgegenkommenden Zug vor Gefahr warnen.

Außerdem wollen Sie auch die Brocken an den Puffern nicht sehen, wenn ein Zug am Bahnsteig vorbeifährt.

"Außerdem stellt sich mir die

"Außerdem stellt sich mir die Frage, ob es in der Pandemiezeit bei drohender 4.Welle akzeptierbar ist"

Sehr richtig! Und genau deshalb sollten die Bahnvorstände den Forderung der GDL schnellstens und vollumfänglich zustimmen. Schließlich wurde die 10% Erhöhung der Bezüge für Bahnvorstände trotz "Pandemie", "Klimaerwärmung", usw. usf. auch schnell und problemlos über die Bühne gebracht.

Bitte verhandeln

solange bis endlich eine Einigung zustande kommt.Und wenn es die Nacht durch geht es ist den Bahnkunden nicht schon wieder zu zumuten.

Nullrunde oder Inflationsausgleich?

"Die GDL ... fordert Lohnerhöhungen wie im öffentlichen Dienst"- was soll daran "unanständig" sein?
"Anders als die größere Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) will sie in diesem Jahr keine Nullrunde bei den Gehältern akzeptieren." das finde ich durchaus nachvollziehbar, vor allem angesichts der unstrittigen Inflation.
Aus meiner Sicht ist es wohl eher das Verhalten der Arbeitgeberseite, die sich lieber auf das "Angebot" der EVG einlassen will (Nullrunde), das man als "unanständig" bezeichnen darf.
Mich ärgert tatsächlich die Berichterstattung, die immer eine "Illegitimität" der GDL betont, wobei die umstrittene Gesetzeslage erst durch die Arbeitsministerin "Bätschi"- Nahles (SPD) begründet ist. Aus meiner Sicht war das schon eine unzumutbare Einschränkung des grundgesetzlich verbrieften Streikrechts.

@12:31 von Nettie, 12:33 von Super-Brain

Sie alle möchten für Ihre Arbeit anständig bezahlt werden. Dann müssen Sie aber anderen Menschen das gleiche Recht zugestehen.
Und übermächtig ist diese Gruppe überhaupt nicht; denn wenn sie es wäre, dann hätte sie schon bekommen was sie fordert.

hesta15 um 12:35

Gut - der Bahnvorstnd. In welcher Verantwortung steht eigentlich der Eigentümer.
Hat nicht letztlich der Eigentümer die Verantwortung für das was mit seinem Eigentum geschieht?

Kann er zulassen, dass sein Vorstand das Ziel sicherer ÖPNV untergräbt?

Viele Grüße aus der TTR

GDL-Chef Weselsky erinnert mich fatal an die Mitglieder des ZK der SED: fernab der Realität und dogmatisch.
.
Neben den Lok-Führern gibt es ja noch das Bahnpersonal. Bei der Lufthansa hat man viele entlassen bzw. die Bezüge gekürzt.
.
Ich verstehe nicht, wieso um die Lok-Führer so ein Bohei gemacht wird. Aber der Herr Weselsky will wohl ganz groß rauskommen.

Jegliches Feingespür und Anstand verloren

Denn welchen Nutzen hätte der Mensch, wenn er die ganze Welt gewönne und verlöre sich selbst oder nähme Schaden an sich selbst? Lukas 9/26
Im Zeichen von Hochwasser, Pandemie und aktuell die Tragödie in Afghanistan, verbietet sich jeglicher Ansatz von Selbstdarstellung. Man kann die Ziele auch am Verhandlungstisch erreichen. Dafür scheint Herrn Weselsky jedoch die Phantasie zu fehlen

Nicht tragisch.

Bei uns in der Region werden die wichtigsten Linien eh nicht mehr von der DB betrieben.Und im Güterverkehr beträgt der Anteil auch nur um die 50%.Da fallen Streiks beim Staatsunternehmenimmer weniger ins Gewicht.Und da die Milliardenverluste der Bahn ja gerade vom Steuerzahler bezahlt werden,kommt es auf ein paar Millionen mehr,auch nicht an.

Tarifstreit / Deutsche Bahn

Bei den Gewerkschaften ging es nie ohne Erpressungen ! Also von Verhandlungen keine Spur ! Da bin ich froh , dort nicht eingezahlt zu
haben und meine persönlichen Dinge gut selbst regeln konnte !

@logig - So,So - Lokführer für fehlende Wagons verantwortlich ?

Sie sollten mal bei den wahren Verantwortlichen nachharken.

Es gibt genügend Eisenbahnunternehmen nur "eine einzige"
stellt sich politisch gewollt quer.

Eigendlich ist dieses ein Fall für die EU bezüglich des harmonisierten Eisenbahnverkehrs,
in Deutschland ist Netz & Schiene noch immer in einer Hand.

Ist zwar nicht

schön für die Bahnfahrer, gerade sehr wenig verdient die Gruppe auch nicht, einige Artikel haben ja die Löhne ins Netz gestellt.
Aber ich hab volles Verständnis für den Lohnkampf, wenn ich bedenke was alles auf uns zukommt.
Und wie einige schreiben, die Vorstände und andere in den oberen Etagen, nehmen sich ein gutes Stück vom Kuchen, also muss es unten auch nicht nur Brösel geben.
Also Streiken, ist der einzige Weg.

@13:10 von logig

"ich halte einen Streik im Augenblick für verfehlt"
Ach und bitte wann passt es denn mal? Und mit Pandemie-Treiber hat das nichts zu tun. Dieses Mal hat die GDL rechtzeitig angekündigt wann gestreikt werden soll und jeder Fahrgast kann sich nun darauf einstellen. Und letztendlich füllt nicht die GDL oder die Bahn die Züge, sondern die Leute steigen selbst in die Züge ein und nehmen die Enge in Kauf (das tun sie auch nicht nur beim Bahnfahren sondern auch sonst).
Ich bin zwar ihrer Meinung dass alle Beteiligten ihrer Verantwortung gerecht werden sollten; aber vielleicht sollte man dann mal bei den Bahn-Vorständen und ihren Jahresgehältern anfangen und nicht bei den kleinen Angestellten.

rer Truman Welt

Daß die Bahn sich nicht darüber freut und kein Verständnis für einen Streik hat und Tausend Gründe findet, weshalb dieser erneute Streik weder richtig noch gerechtfertigt ist, versteht sich aus ihrer Perspektive heraus von allein.

Daß sie das alles ihren Kunden zumutet, weil sie sich von ihrer Position nicht großartig auf die GDL zubewegt, vergisst sie dabei beflissentlich!
Auf dem Auge ist sie blind!

12:31 von Knubbelnase

"streikt für euer Recht, niemand hat das Recht euch daran zu hindern"

Niemand bestreitet das Streikrecht dieser Gewerkschaft. Ihre Aufregungsrhetorik läuft also völlig ins Leere.

Aber jeder hat das Recht, die GDL für ihre unverhältnismäßigen Maßnahmen zu kritisieren. Und dazu besteht hinreichender Anlass.

Karl Klammer um 13:15

"Außerdem wollen Sie auch die Brocken an den Puffern nicht sehen, wenn ein Zug am Bahnsteig vorbeifährt."

Nun das ist ja auch schon mit Fahrpersonal geschehen.
Ein ICE und ein wildschwein auf denSchienen, na da träumen sie mal weiter. Ein entgegenkommender Zug hat mehrere Kilometer Bremsweg.
Da hilft kein Fahrpersonal.

Sie schätzen sowohl die menschliche Eingriffsmöglichkeiten zu hoch ein und unterschätzen die Möglichkeite einer autonomenSteuerung.

Also überlegen sie nocheinmal.

@ sedance

Zitat: "Bei uns in der Region werden die wichtigsten Linien eh nicht mehr von der DB .."
#
Da liegen sie nicht ganz richtig. GDL- Mitglieder kann es in jedem Eisenbahnbetrieb Deutschlands geben. Nur streiken die gerade nicht, weil sich der Tarifkampf auf die DB bezieht.
Ihre Region ist dann eben ein anderes mal dran ... .

In Wahrheit...

...geht es Herrn Weselsky doch nur um sein persönliches Überleben als Gewerkschaftsführer. Sollte dieser Schwachsinn mit Mini-Spartengewerkschaften bei der DB abgeschafft werden, verliert er seinen Posten, der mit Sicherheit höher dotiert ist als der eines Lok-Führers.
Dass organisierte Arbeitnehmer für Lohnerhöhungen und bessere soziale Leistungen streiken, ist ihr verfassungsgemäßes Recht. Aber diesen Arbeitskampf auf dem Rücken von Millionen Bahnkunden ausgerechnet in der Hauptreisezeit auszutragen, wie es Herr Weselsky stets will, halte ich für eine Unverschämtheit. Gott sei Dank gibt es bei der Bahn noch eine andere Gewerkschaft, die auch für ihre Mitglieder kämpft, dies aber mit weitaus faireren Mitteln...

@13:23 von Christian_T

"Im Zeichen von Hochwasser, Pandemie und aktuell die Tragödie in Afghanistan, verbietet sich jeglicher Ansatz von Selbstdarstellung"
Ich würde nur zu gern wissen was die GDL und Herr Weselsky mit Hochwasser, Pandemie und jetzt auch noch Afghanistan zu tun haben sollen? Jeden Tag finden mehr als nur 1 Tragödie auf der Welt statt die man als Ausrede verwenden könnte um Tarifstreitigkeiten als unpassend zu deklarieren. Wer spricht denn momentan noch davon dass täglich Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken, Kinder und Frauen weltweit (auch in D!) misshandelt werden, usw.
Den Satz aus Lukas sollten zuerst mal die politischen Verantwortlichen in der Welt beherzigen.

Zitat: "Daß sie das alles ihren Kunden zumutet, weil sie sich von ihrer Position nicht großartig auf die GDL zubewegt, vergisst sie dabei beflissentlich!"

Warum sollten die Bahnkunden wollen, daß sich die Bahn auf die GDL zubewegt. Das heißt ja, die Bahnkunden freuen sich über steigende Preise.

@ um 13:10 von logig

„Ich halte einen Streik im Augenblick für verfehlt.
Es läge auch in der Verantwortung der GDL jetzt nicht durch überfüllte Züge zum Pandemietreiber zu werden..“
Nötig wäre doch vielmehr dass die GDL nicht nur für anständige Lohnerhöhung streikt, die sich an der prozentualen Erhöhung der Vorstandsgehälter orientiert, sondern sie sollte so lange streiken, bis diese Mißmanager den Vorstand der Bahn verlassen.
Denn die sind in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsministerium, deren Boss ebenfalls schon seit Jahren seine allgemeinen Unfähigkeiten unter Beweis stellt, schuld am Desaster der Bahn.
Und die ist ein Bundesunternehmen. Also ist da auch Frau Merkel verantwortlich.
Denn sie benennt den Verkehrsminister.
Wenn der Streik der GDL da also ein Zeichen setzen könnte, wäre er sogar für alle Bürger unverzichtbar. Gerade jetzt, vor der Wahl.

Guter Witz

"Die Deutsche Bahn kritisierte den angekündigten Streik der GDL als "völlig überflüssige" Belastung der Kunden."

*

Der war gut.
Die sonstigen Belastungen der Kunden waren also sinnvoll und nötig?
Mein Mann war vor Corona täglich als Pendler unterwegs. Verspätungen, Zugausfälle, Defekte... Das waren wohl die guten alten Zeiten.

Jetzt pendeln immer noch nicht so viele Menschen wie früher (wegen Homeoffice), und es fahren weniger Leute in Urlaub. Und jetzt ist es "völlig überflüssige Belastung der Kunden".

Die Deutsche Bahn sollte froh sein, dass sie jetzt Zeit genug hat die Züge zu warten.

Dazu sage ich nur: wie gewonnen so zeronnen

Ich sage dazu nur:

wie gewonnen, so zeronnen werte GDL! Das Gericht hatte euch gestern schon abgewiesen!

https://tinyurl.com/yy5xnzkb
berlin.de: GDL scheitert mit Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zur Anwendung ihrer Tarifverträge
Pressemitteilung Nr. 23/21 vom 19.08.2021

Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat den Antrag der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) gegen den Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband der Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister (AGV MOVE) auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zurückgewiesen.

Das Landesarbeitsgericht hat den Antrag – wie schon das Arbeitsgericht Berlin (vgl. Pressemitteilung 20/21) – zurückgewiesen. Es fehle bereits an der erforderlichen Eilbedürftigkeit der Angelegenheit, weil das Arbeitsgericht Berlin bereits in einem Monat über das Begehren der GDL im Hauptsacheverfahren verhandele.

@logig von 13:29 - ICE entgleist nach Kollision mit Schafsherde

Die Realität gibt es bei ihnen offenbar nicht, ebenso wie die statistisch 3 täglichen
Albtraum Fälle eines jeden Lokführer.
Auch widerspricht es ihrer logik, das jeder Lokführer bei einer Betriebsgefahr Meldung
sofort mit der Geschwindigkeit herunter geht um einen Anprall mit Gegenständen zu vermeiden,
nur soviel zu ihrem 2km Bremsweg.

Zum Eigentümer nach dem sie fragten
Dieser ist der Deutsche Staat in Vertretung des Bundesverkehrsministers
In Deutschland das Netz und sogar der rollende Verkehr welcher Privat wettbewerblich (EU) sein sollte.

Der Knackpunkt war die Fusion von DB und Reichsbahn
Man wollte die Reichbahner aufgrund des massiven Stellenabbaues
und der Pensionslasten nicht verbeamten.

@Sternenkind, 12:36 Uhr

44.000 bis 52.000 EUR p.a. sind doch gar nicht so schlecht für ein Lokführergehalt, finden Sie nicht...? Als "Hungerlohn würde ich dieses jedenfalls nicht bezeichnen.

Die GDL hat keinerlei Recht auf besseren Tarifvertrag

Nochdazu hat die werte GDL keinerlei Recht auf einen besseren Tarifvertrag als die EVG. Warum??
Grundsatz: gleiches Geld für gleiche Arbeit.
Wo man das findet?? Hier:

https://www.un.org/depts/german/menschenrechte/aemr.pdf

Artikel 23

1. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende
Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.

2. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.

3. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.

4. Jeder hat das Recht, zum Schutze seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und
solchen beizutreten.

Von daher: alle Lokführer - egal ob jetzte EVG oder GDL - machen doch die gleiche Arbeit.

@Demokratieschü..., 14:42

Die Tatsache, dass ein Gericht einen Antrag auf einstweilige Verfügung ablehnt, weil die Hauptsache sowieso in ein paar Tagen verhandelt wird, unzustricken in die Behauptung, das Gericht hielte den Streik für rechtswidrig: also das schaffen auch nur Sie.

Die Verhandlungen sind festgefahren

Die DGB-Gewerkschaft EVG verrät ihre Mitglieder (siehe Lohnzuwächse für 40 Monate).
Als wirklich eine der letzten richtigen Gewerkschaften bleiben nur noch die Lokführer. Und dabei sind die Forderungen jetzt nicht so hoch wie hier manche denken und die GdL macht sich schon Sorgen um die Betriebsrenten, zurecht.

@Tarek94, 13:16

"Außerdem stellt sich mir die Frage, ob es in der Pandemiezeit bei drohender 4.Welle akzeptierbar ist"
--
"Sehr richtig! Und genau deshalb sollten die Bahnvorstände den Forderung der GDL schnellstens und vollumfänglich zustimmen. Schließlich wurde die 10% Erhöhung der Bezüge für Bahnvorstände trotz "Pandemie", "Klimaerwärmung", usw. usf. auch schnell und problemlos über die Bühne gebracht"

Das ist aus meiner Sicht noch lange kein Grund, sich von Herrn Weselsky und seiner GDL erpressen zu lassen, aber doch schon ein wichtiger Hinweis auf den eigentlichen Grund des Übels.

nochmal @Demokratieschü..., 14:48

Wie kann man nur? Wie kann man nur die Menschenrechtscharta hernehmen für die Behauptung, dass eine Gewerkschaft kein Streikrecht hat?
So leidenschaftlich Sie sich immer für Menschenrechte einsetzen, so offenbar wird doch jedesmal, dass Sie überhaupt nicht verstehen, wovon Sie da schreiben.

@Sternenkind

. . . für viele Arbeitnehmer wäre ein durchschnittl. Lokführergehalt wie ein 6er im Lotto ....

Die Bahn sucht immer Lokführer. Da muss man Schichten arbeiten. Manchmal von 4 Uhr früh, manchmal Beginn Mittagszeit. Für diesen Stress ist das Lokführergehalt gerade so angemessen, eher zu niedrig.

GDL

Wie kann das eigentlich sein, daß ein einzelner Mann über die Mobilität eines ganzen Landes bestimmt?

13:22 von DeHahn

>>Viele Grüße aus der TTR

GDL-Chef Weselsky erinnert mich fatal an die Mitglieder des ZK der SED: fernab der Realität und dogmatisch.
.
Neben den Lok-Führern gibt es ja noch das Bahnpersonal. Bei der Lufthansa hat man viele entlassen bzw. die Bezüge gekürzt.
.
Ich verstehe nicht, wieso um die Lok-Führer so ein Bohei gemacht wird. Aber der Herr Weselsky will wohl ganz groß rauskommen.<<

Solch ein Beitrag von Ihnen, oha.

Sie mögen die Forderungen der GDL als für Sie nicht nachvollziehbar kritisieren, wenn aber die Mitglieder einen Streik beschließen, ist es der Job der Gewerkschaftsführung diesen Streik auch durchzuziehen. Und jeglicher so legitimierter Streik ist ein elementares Recht der Arbeitnehmer um für ihre Interessen zu kämpfen. Die Umstände für die Bahnkunden und die damit verbundenen Einnahmeverluste sind das legitime Druckmittel und deshalb zu akzeptieren.

Was hat das mit dem ZK der SED gemein und den Gewerkschaftsführer zu diskreditieren ist das 1te Mittel der Arbeitgeber

@14:57 von Lebensfluss: Mobilität eines ganzen Landes

"Wie kann das eigentlich sein, daß ein einzelner Mann über die Mobilität eines ganzen Landes bestimmt?"

Wer soll das denn sein? Etwa Herr Weselsky?

Über meine Mobilität bestimme ich, denn ich fahre nicht mit der Bahn (könnte ich auf dem Weg zur Arbeit gar nicht).

So wie mir geht es Millionen anderer Menschen in Deutschland.

Nebenbei bemerkt hat nicht Herr Weselsky die Streiks veranlaßt, sondern die Mitglieder der Gewerkschaft in einer Urabstimmung.

Fazit: Ihr Kommentar ist reine Polemik

Am 20. August 2021 um 14:42 von Demokratieschue.

Zitat: Ich sage dazu nur: wie gewonnen, so zeronnen werte GDL! Das Gericht hatte euch gestern schon abgewiesen!

Lesen Sie denn auch, was Sie posten.

Das LAG hat die Eilbedürftigkeit verneint, weil das ArbG demnächst in der Hauptsache verhandeln wird. Inhaltlich ist damit nicht das Geringste ausgesagt.

@14:48 von Adeo60: 44.000 bis 52.000 EUR p.a.

"44.000 bis 52.000 EUR p.a. sind doch gar nicht so schlecht für ein Lokführergehalt, finden Sie nicht...? Als "Hungerlohn würde ich dieses jedenfalls nicht bezeichnen."

Soweit ich dazu Zahlen gefunden habe, liegt das Maximalgehalt eines Lokführers inklusive aller Zulagen bei 45.000 Euro (Quelle: Wirtschaftswoche u. a.)
Die Bahn NRW macht damit Werbung, dass man als Quereinsteiger mit einem besonderen Gehaltsbonus anfängt und 30.0000 Euro pro Jahr bekommt.

Vielleich hat ihre Quelle ja die Arbeigeberanteile zu den Sozialversicherungen mitgerechnet?

um 14:52 von Nettie

Das ist aus meiner Sicht noch lange kein Grund, sich von Herrn Weselsky und seiner GDL erpressen zu lassen, aber doch schon ein wichtiger Hinweis auf den eigentlichen Grund des Übels.
-------------------------
Die Gewerkschaften haben ein demokratisch legitimiertes Streikrecht, was hat das mit Erpressung zu tun.

Die GDL sollte sich mit der

Die GDL sollte sich mit der Bahn auf ein Corona Tarifpaket einigen ( = 0 Prozent ) und ihren Kampf gegen die EVG einstellen. Bei Milliardenverlusten wären ohne Kündigungen eher Gehaltskürzungen gerechtfertigt.

Am 20. August 2021 um 14:57 von Lebensfluss

Zitat: Wie kann das eigentlich sein, daß ein einzelner Mann über die Mobilität eines ganzen Landes bestimmt?

Der Streik wurde von den Gewerkschaftsmitgliedern in einer Urabstimmung beschlossen.

95% der Mitglieder sollen für den Streik gestimmt haben.

"44.000 bis 52.000 EUR p.a.

"44.000 bis 52.000 EUR p.a. sind doch gar nicht so schlecht für ein Lokführergehalt, finden Sie nicht...?"

Aber überhaupt nicht! Französische Lokführer verdienen 2770 Euro netto pro Monat, gehen mit 52 in Rente und bekommen dann durchschnittlich 2636 Euro im Monat.

Wir sollten nicht vergessen das Deutschland "ein reiches Land" ist (wie uns die Politik ständig versichert). Dann sollte das "reiche" Deutschland auch in der Lage sein die Lokführer anständig zu bezahlen.

Der Bahnvorstand blockiert ein ganzes Land.

@14:57 von Lebensfluss
Indem sie nach gescheiterter Schlichtung (?) kein richtiges Angebot vorlegen.
Und der GDL-Chef hat ein demokratisches Votum von über 90%.
Wenn ich das richtig verstanden habe, denkt der Bahnvorstand überhaupt nicht daran, die eigenen Pfründe anzugreifen.
Die eigenen Renten sind exorbitant hoch.
Den Arbeitern/Lokführern will man die Betriebsrente kürzen, die Forderung zur Gehalts-Erhöhung ist absolut maßvoll.
Zudem verdienen die frz. und ital. Lokführer ohnehin um die 25% mehr.

PS.: Man hätte den Beamtenstatus beibehalten können!

"Welche pandemiebedingten

"Welche pandemiebedingten Mehrbelastungen hatten also Lokführer, dass sie eine Pandemiebonus haben wollen?"

Ganz einfach: Wer einen Zug von A nach B fährt, der muss ggf. in B übernachten und essen.

"Der schienengebunden Verkehr

"Der schienengebunden Verkehr wird wohl als erster autonom gesteuert fahren."

Die Vorbereitung der Infrastruktur für autonomes Fahren würde in Deutschland rund 35 Milliarden Euro kosten. Das Geld ist nicht da und deshalb ist autonomes Fahren in absehbarer Zukunft in Deutschland undenkbar.

15:26 von Tarek94

tun wir bürger doch. mit der niedrigzinspolitik sind die franzosen in der lage, solch üppige pensionen zu zahlen

@15:24 von Werner40: Bei Milliardenverlusten

"Bei Milliardenverlusten wären ohne Kündigungen eher Gehaltskürzungen gerechtfertigt."

Da ist der Bahnvorstand ja mit gutem Beispiel vorangegangen und verzichtet auf 10% der Bezüge..... Äh Moment.

@ um 15:26 von Tarek94

„Wir sollten nicht vergessen das Deutschland "ein reiches Land" ist (wie uns die Politik ständig versichert). Dann sollte das "reiche" Deutschland auch in der Lage sein die Lokführer anständig zu bezahlen.“
Richtig!
Und das Pflegepersonal, und Polizisten, und Lehrer, und überhaupt überall in der Daseinsfürsorge und strategisch wichtigen Berufsgruppen.
Leider ist Verdi aber nicht in der Lage bzw deren Vorsitzende nicht Willens, ebenso zu streiken und sich am guten Beispiel der GDL zu orientieren.

um 15:27 von Tarek94

"Welche pandemiebedingten
"Welche pandemiebedingten Mehrbelastungen hatten also Lokführer, dass sie eine Pandemiebonus haben wollen?"

Ganz einfach: Wer einen Zug von A nach B fährt, der muss ggf. in B übernachten und essen.
-----------------------
Sie haben schon mitbekommen das es beim Streik nicht um Pandemie bedingte Mehrbelastungen geht.
Ein Industriearbeiter bekommt wenn er mit dem Zug von A nach B fährt, für Übernachtung und Essen eine Auslöse.

Trauerspiel

Mich wundert echt, dass diese Bonsai-Gewerkschaft uns Pendler mal wieder in Geiselhaft nehmen möchte. Macht weiter so, dann habt ihr bald keine Bahnkunden mehr und müssten dann mal richtig malochen gehen!

von Tarek94 um 15:30

Das Geld für autonomes fahren ist nicht da?

Das ist eine Behauptung. Wenn es gewollt ist, dannist auch das Geld da. Das Geld für die Infrastruktur für die eMobilität ist ja auch da.
Das ist nur die Frage einer politischen Entscheidung.

Am 20. August 2021 um 12:31 von Nettie

Weselskys Ego-Show

"völlig überflüssige Belastung der Kunden"

Da hat der Bahn-Sprecher Recht. Und das alles nur, damit eine kleine, aber "übermächtige" Gruppe ihre rein egoistischen Interessen durchsetzen kann.

Ist ja sonst eher selten der Fall, aber hier muss ich Ihnen absolut recht geben ;)

15:24 von Werner40

>>Die GDL sollte sich mit der Bahn auf ein Corona Tarifpaket einigen ( = 0 Prozent ) und ihren Kampf gegen die EVG einstellen. Bei Milliardenverlusten wären ohne Kündigungen eher Gehaltskürzungen gerechtfertigt.<<

Das sieht der Bahnvorstand - der Widerpart der GDL - gänzlich anders. Die sind offensichtlich der Meinung, wenn ihr Betriebsmittel Verluste einfährt, soll der Eigentümer - der Staat und damit der Steuerzahler - für ihre Boni für besonders gute Leistungen aufkommen. Wohlgemerkt, dort geht es um völlig andere Einkommensverhältnisse als bei den Lockführern.

"Das Geld für autonomes

"Das Geld für autonomes fahren ist nicht da? Das ist eine Behauptung. "

Die DB hat keine 35 Milliarden für den Aufbau einer Infrastruktur für autonomes fahren, das ist Fakt und keine Behauptung.

Am 20. August 2021 um 12:41 von hesta15

Gerade in der Pandemie waren die Lokführer und das Zugpersonal die den Laden am laufen gehalten haben. Es bleibt für mich nicht nachvollziehbar warum Beamte Corona Zulagen bekommen und dafür dem Lokführer die Betriebsrenten zusammen gestrichen werden.
__
Ich frage nochmal, weil im thread vor einigen Tagen habe ich auf diese Frage auch keine Antwort erhalten:
Inwieweit haben sich LOKFÜHRER in der Pandemie besonders verdient gemacht ? Wer wirklich eine Zulage verdient hat, sind m.M. alle med. Mitarbeiter, Angestellte in Supermärkten wg. mehr Stress, ganze Zeit mit Maske usw. meinetwegen auch Behördenmitarbeiter mit Kundenkontakt wg. erhöhter Gefahr und viel in home-office
Dazu die Lehrer und Kita-Mitarbeiter, die Notbetreuung gemacht haben.
Aber Lokführer ? Wo lag da die Mehrbelastung, die saßen, wie sonst auch, alleine in ihrem Führerhäuschen und sind gefahren, oder ?

"Mich wundert echt, dass

"Mich wundert echt, dass diese Bonsai-Gewerkschaft uns Pendler mal wieder in Geiselhaft nehmen möchte."

Warum wendet "ihr Pendler" euch nicht an den Bahnvorstand? Schließlich legt der kein neues Angebot vor, hat sich aber selbst kürzlich die Bezüge um 10% erhöht?

Ich bin lange gut ohne eigenen PKW ausgekommen.

Inzwischen plane ich einen zu kaufen, dank Weselsky.

Mobilität von morgen geht bei solchen Leuten in Deutschland wohl ausschließlich auf der Straße.

Am 20. August 2021 um 12:52 von hesta15

Wenn sie sich mal die Arbeitszeiten der Lokführer ansehen, werden sie feststellen, warum das keiner machen will.
Die Bahn sucht seit Jahren Lokführer, ohne großen Erfolg.
__
Die Arbeitszeiten sind mittlerweile für sehr viele Menschen nicht das "Gelbe vom Ei" und die wenigsten derer haben ein ähnlich gutes Gehalt. Von Zulagen ganz zu schweigen.
Ich meckere nicht einmal über die Arbeitszeiten, habe viele Jahre in der Gastro gearbeitet. Was mich nur stört, ist diese Betonung auf den Arbeitszeiten, als sei das etwas Aussergewöhnliches, was NEBEN den Zulagen noch gesondert hnoriert gehört.
Wieso eigentlich ?

Leider muss es sein

Richtig so mit dem Streik. Wenn ich schon wieder das mit der Zusatzrente lese, wird mir übel. Wer sich zurückerinnert: Selbst die Freiwillige Zusatzrente (FZR), die damals in der DDR viele Angestellte der DR zur Alterssicherung zusätzlich abgeschlossen hatten, wurden mit der Vereinigung von DB und DR einfach unter den Tisch gekehrt. Was ist mit diesen Geldern passiert? Daran waren auch EVG und DB schuldig. Wohin sind diese Gelder verschwunden? meine Eltern haben diese zusätzliche Rente nie erhalten, obwohl sie jahrelang einzahlten. Und nun liest man wieder, dass die Zusatzrente gekippt werdeen soll...... Schon bezeichnend, dass eine "Gewerkschaft" wie die EVG da nicht aufschreit. Alles Beamte halt. Und schön den eigenen Hintern retten. Das ist eine Gewerkschaft (verdient nicht die Bezeichnung), die eher dem Unternehmenswohl nahesteht als den Angestellten. Und der Staat macht unliebsame Gewerkschaften durch Fallstricke einfach kaputt. Klar, ist der Staat immer noch Haupteigentümer der B

@ Tarek94, um 12:58

“sie [deutsche Lokführer] bekommen ungefähr 25 % des Gehalts eines Schweizer Lokführers.“

Haben Sie mal gesehen, was die Schweizer auch für Steigungen zu bewältigen haben?

Tarek94 um 15:56

"Die DB hat keine 35 Milliarden für den Aufbau einer Infrastruktur für autonomes fahren, das ist Fakt und keine Behauptung."

Trotzdem die finanziellen Mittel bereit zustellen, bleibt eine politische Frage!
Die Finanzierung eines solchen Projektes über Jahre erfolgt sicher nicht aus der Portokasse.
Ihre Behauptung beinnhaltet ja im Grunde die Behauptung das die Schaffung der Infrastruktur nicht finanzierbar sei, und das ist eine reine Behaupung!

und-nachts-da-ruft um 16:02

Ich befinde mich auch in dieser Sitation. Leider kann ich aufgrund meiner schlechten Augen nicht autofahren.
Und allgemeingesehen, wer wird seinAuto aufgeben, wenn kein zuverlässiger Bahnverkehr
zur Verfügung steht.

@ Karl Klammer, um 13:15

“Ein autonomer Zug steht ständig (Vogelschlag,Wildschwein,Schafe etc....)
Ein Zug kann kein Blinker setzen und vorbei fahren, oder einen entgegenkommenden Zug vor Gefahr warnen.“

Da haben Sie wohl eine noch recht veraltete Vorstellung von den technischen Möglichkeiten des autonomen Fahrens.

Ein autonomer Zug wird nicht einfach von A nach B in Gang gesetzt, ohne dass jeder Meter seiner Strecke überwacht wird.

Ein Vogelschlag mag ein Düsenflugzeug in die Bredouille bringen, aber ein Zusammenstoß eines Zuges mit einem der von Ihnen genannten Hindernisse ist sicher hässlich, macht dem Zug jedoch keine Probleme.

"Sie schätzen sowohl die

"Sie schätzen sowohl die menschliche Eingriffsmöglichkeiten zu hoch ein und unterschätzen die Möglichkeite einer autonomenSteuerung."

Wenn das doch alles so einfach ist: Warum fährt z.Z. auf der gesamten Erde nur eine australische Erzbahn autonom durchs fast unbewohnte Niemandsland?

@Werner40 - Die GDL soll ihren Kampf gegen die EVG einstellen.

Sie verwechseln da was gewaltig.

Die EVG ist nur der Betriebsrat der DB und nicht derer aller
über 400 privater Eisenbahnunternehmen.

Das wäre ja genauso , wenn der Öffendliche Dienst der
Autobahnmeisterreien.

Allen Nutzern der Autobahn, LKW Speditionen und Busunternehmen ihren Tarifvertrag aufzwingen würde,
nur weil sie ja auch Berufskraftfahrer beschäftigt haben.

16:07 von harry_up

>>@ Tarek94, um 12:58

“sie [deutsche Lokführer] bekommen ungefähr 25 % des Gehalts eines Schweizer Lokführers.“

Haben Sie mal gesehen, was die Schweizer auch für Steigungen zu bewältigen haben?<<

Damit haben Sie natürlich einmal mehr recht, das ist was wert.

Wenn Sie allerdings in Betracht ziehen, welchen Stellenwert und damit welch schweres Los die Bahn mit ihren Bediensteten bei unserer Politik und diesem Verkehrsminister im Vergleich zur Schweiz hat, dann dürfte das den Steigungsmehraufwand durchaus wettmachen.

Liebe DB

Liebe Deutsche Bahn, warum geht ihr nicht auf die berechtigten Forderungen ein? Oder gibt es hier schon Hinterzimmertaktik seitens der Politik? Könnten die Vorstandsgehälter nicht erstmal nach unten angepasst werden? Die Leistungen der DB in den letzten Jahren waren ja eher unterirdisch.

Überflüssige Belastung der Kunden?

Der Bahnsprecher ist wirklich sehr einfühlsam und sozial, nun für fiktive Bahnkunden Beschwerde gegen einen legitimen Streik einzulegen. Da danken ihm dann alle brav. Und fragen im nächsten Punkt, ob das an anderer Stelle bei Zugausfällen, Unpünktlichkeit und den üblichen unangenehmen Vorfällen dann seine Fortsetzung findet. Das wäre mal eine Nachricht mit Handlungsansatz. Ich fühle mich belastet, wenn Bahnstrecken Haltepunkte verlieren, damit einige Fahrgäste schneller zum Endpunkt gelangen. Wo bleiben dann diese Kunden, die auch zahlen? Lassen wir die GDL streiken. Es ist ihr verbrieftes Recht. Und die Bahn und ihr Bahnsprecher müssen es nicht mögen. Sie können es ja ändern, indem sie Kompromisse finden und schließen. Haben sie ja auch in der Hand. Die plakative Empörung aber stecken sie besser hinter den Spiegel. ÖPNV hat auch arbeitsrechtliche Verpflichtungen, nicht nur bunte Prospekte vorzuhalten, wie toll doch alles ist.

@Icke 1 - Bonsai-Gewerkschaft ist falsch

Die GDL hat die meisten "aktiven" Lokführer im Job

Beim Bahnbetriebsrat EVG kommen die Zahlen nur
durch das Netz (Gleisbauer,Signaler,Fahrdienstleiter,Oberleitungsinstandhalter,Sesselpupser,
Beamtete,etc,ehemalige) zu Stande.

@ Icke 1, um 15:40

“Mich wundert echt, dass diese Bonsai-Gewerkschaft uns Pendler mal wieder in Geiselhaft nehmen möchte.“

Im Klartext:
Sie ärgern sich schwarz.

Die “Bonsai-Gewerkschaft“ würde auch den gleichen Ärger auslösen, hätte sie zehnmal mehr Mitglieder.

“Geiselhaft“ ist ja nun wirklich was anderes. Aber wenn schon Geiselhaft: Die Gewerkschaft möchte das nicht bloß, sie tut es ja.

Und die Vorhersage, bald keine Bahnkunden mehr zu haben - nein, das wird wohl kaum der Fall sein, selbst wenn die “Bonsai-Gewerkschaft“ ihre Bahnkunden in nächster Zeit noch mehrmals in “Geiselhaft“ nehmen sollte.

Trotzdem:
Ihr Zorn ist nachvollziehbar, absolut.

"wer wird seinAuto aufgeben,

"wer wird seinAuto aufgeben, wenn kein zuverlässiger Bahnverkehr zur Verfügung steht."

Auf dem Land gibt es schon lange keinen zuverlässigen Bahnverkehr mehr. Warum sollte eine Gewerkschaft besondere Rücksicht auf die Städter nehmen? Glücklicherweise wird die Schlagkraft der GdL in den kommenden Jahren durch PKW-Fahrverbote, CO2-Benzinbepreisung etc. noch gesteigert werden.

16:23 von Tarek94

"Sie schätzen sowohl die menschliche Eingriffsmöglichkeiten zu hoch ein und unterschätzen die Möglichkeite einer autonomenSteuerung."

Wenn das doch alles so einfach ist: Warum fährt z.Z. auf der gesamten Erde nur eine australische Erzbahn autonom durchs fast unbewohnte Niemandsland?

Hmmm … vielleicht weil es sich um fast unbewohntes Niemandsland handelt und keine Passagiere befördert werden?

@harry_up - Hier geht es um Sicherheit dann um Pünktlichkeit

Dieses kann situationsbedingt nur ein Mensch erreichen.

So ein Vogelschlag mit Riss in der Scheibe kann ihnen
schnell mal die restlichen Scheiben eines ICE´s aufgrund des Unterdruckes rausreisen,
wenn der Gegenzug kommt.

Wer eine sichere und pünktliche Bahn haben will,
kommt ohne den faktor Mensch nicht aus.

All jene, die für größere Einkommen des "Mittelstands"

... kämpfen, statt für größere Einkommen der Unterschicht bzw. des Prekariats, mag ich nicht! Siehe Gewerkschaften. Menschen sollten sich nie noch oben hin vergleichen und orientieren, das macht sie nur zu Egoisten. Sondern Vergleiche mit denen ganz unten ziehen und ausschließlich Solidarität mit den Ärmsten der Armen üben. Eines der inhumansten, mindestens jedoch unchristlichsten, Ziele, welches sich Bürger setzen können, ist Karriere machen und in der Hierarchie unserer Gesellschaft weiter oben stehen zu wollen. Macht macht nicht glücklich, sondern verursacht nur Verlustängste.
>>Ein Mensch gelangt mit Müh und Not
Vom Nichts zum ersten Stückchen Brot.
Vom Brot zur Wurst geht ́s dann schon besser;
Der Mensch entwickelt sich zum Fresser.
Und sitzt nun scheinbar ohne Kummer
Als reicher Mann bei Sekt und Hummer.
Doch sieh, zu Ende ist die Leiter:
Vom Hummer aus geht ́s nicht weiter.
BEIM BROT, so meint er, WAR DAS GLÜCK.
Doch findet er nicht mehr zurück.<<
[Eugen Roth]

Die GDL muss ihre Forderungen

Die GDL muss ihre Forderungen dem betroffenen Bürger besser verkaufen. Sie muss ihm klar machen, dass nur durch eine Lohnerhöhung die steigenden Kosten (kebensmittel, Miete) sowie Inflation für die Mitglieder zu bewältigen sind.

hilft ja nix

Wenn die hochdotierten Bahn Chefs ihre Boni einstreichen und Fett Pendionen, auch wenn sie vorzeitig keine Ludt mehr haben und dann Null Reaktion auf die , im Vergleich zur Inflstion moderaten Forderungen
6nd v a. Die Betriebsrenten der kleinen Eisenbahner angegangen werden muss gestreikt werden.

@ Meinung zu unse...

Zitat: "Daß die Bahn sich nicht darüber freut und kein Verständnis für einen Streik hat und Tausend Gründe findet, weshalb dieser erneute Streik weder richtig noch gerechtfertigt ist, versteht sich aus ihrer Perspektive heraus von allein.
Daß sie das alles ihren Kunden zumutet, weil sie sich von ihrer Position nicht großartig auf die GDL zubewegt, vergisst sie dabei beflissentlich!
Auf dem Auge ist sie blind!"
#
Das ist doch Unfug. Das Wort heißt Tarifverhandlungen, nicht Tarifdiktat.
Warum soll also die DB die Forderungen der GDL annehmen?
Sie ist anderer Meinung, sagt das und handelt danach. Und sie hat bis jetzt ja auch auf Gegenmaßnahmen wie Aussperrungen ec. verzichtet. Auch das wäre Recht .. nicht immer nur das der Lokführer.

es ist eigentlich ganz einfach

Ein Streik wird nicht ausgeführt, um irgendjemanden zu ärgern, und schon gar nicht, um das persönliche Machtgelüst der Gewerkschaftsführung zu stillen. Mit einem Streik wird der Öffentlichkeit gezeigt, wie es aussehen würde, wenn die entsprechende Arbeit nicht mehr gemacht wird. Dann kann jeder neu über deren Wert nachdenken.
Alle, die hier schreien, die Lokführer seien doch eh nur überbezahlte Taugenichtse, haben an dem Streik gar nichts zu meckern. Wenn sie nämlich recht haben, dann erbringen die Streikenden ja auch keine Leistung, die irgendjemand vermissen könnte und die Nörgler müssen keinerlei Einschränkungen hinnehmen. Warum also behaupten, man würde in Geiselhaft genommen?
Und wer die Forderungen für überzogen hält, der sollte nochmal in die Rechenfibel schauen (Rechenbuch Grundschule, 1.Klasse, bei mir hieß das jedenfalls so).

17:22 von kommtdaher

>>Die GDL muss ihre Forderungen dem betroffenen Bürger besser verkaufen. Sie muss ihm klar machen, dass nur durch eine Lohnerhöhung die steigenden Kosten (kebensmittel, Miete) sowie Inflation für die Mitglieder zu bewältigen sind.<<

Der betroffene Bürger weiß das in der Regel wie Sie auch. Nur die sind nicht Verhandlungspartner der GDL, dass ist der Bahnvorstand und die wollen es partout nicht wissen mit Gewichtung auf wollen.

Das sollten Sie den Bürgern mal besser verkaufen.

@H. Hummel - DB könnte ja Lokführer mit Aussperrungen drohen

Dieses wäre aufgrund der vielen Überstunden
und jetzt auch noch den gestrichenen Betriebsrenten
der Supergau für die DB.
Es herrscht akkuter Lokführermangel

Die privaten Eisenbahnunternehmen freuen sich jetzt schon über jeden neuen Mitarbeiter.

Selbst dieser Betriebswirtschaftlicher Supergau
wäre dem Bahnvorstand egal, die Bonis sind sicher :-)

Am 20. August 2021 um 17:23 von rjbhome

hilft ja nix

Wenn die hochdotierten Bahn Chefs ihre Boni einstreichen und Fett Pendionen, auch wenn sie vorzeitig keine Ludt mehr haben und dann Null Reaktion auf die , im Vergleich zur Inflstion moderaten Forderungen
6nd v a. Die Betriebsrenten der kleinen Eisenbahner angegangen werden muss gestreikt werden.
___
Dem, was ich Ihrem post mit Mühe und Phantasie entnehmen kann, bin ich anderer Meinung. Grundsätzlich wäre es aber nett, wenn Sie vor dem Einstellen kurz Ihren Beitrag durchlesen würden, der ist nämlich ziemlich unverständlich.

@ Karl Klammer, um 16:57

re @ harry_up

Was nützt in einem solchen Fall ein Lokführer am Bord?
Druckabfall würde automatisch registriert und zur ebenso automatischen Notbremsung führen.

Aber letztlich ist das ein Streit um des Kaisers Bart und bringt nix.

Am 20. August 2021 um 17:06 von WM-Kasparov-Fan

All jene, die für größere Einkommen des "Mittelstands"

... kämpfen, statt für größere Einkommen der Unterschicht bzw. des Prekariats, mag ich nicht! Siehe Gewerkschaften. Menschen sollten sich nie noch oben hin vergleichen und orientieren, das macht sie nur zu Egoisten. Sondern Vergleiche mit denen ganz unten ziehen und ausschließlich Solidarität mit den Ärmsten der Armen üben. Eines der inhumansten, mindestens jedoch unchristlichsten, Ziele, welches sich Bürger setzen können, ist Karriere machen und in der Hierarchie unserer Gesellschaft weiter oben stehen zu wollen. Macht macht nicht glücklich, sondern verursacht nur Verlustängste.
___
Mir wurde seit der Schulzeit geraten, mich nicht nach unten zu orientieren. Ich weiss ja nicht, welchem Beruf Sie nachgehen, allerdings verdienen die wenigsten mit Philosophie ausreichend, um ihren Lebensunterhalt zu erwirtschaften.
Herr Precht ist da einer der Wenigen.

Am 20. August 2021 um 16:57 von Karl Klammer

Wer eine sichere und pünktliche Bahn haben will,
kommt ohne den faktor Mensch nicht aus.
___
Das wird nicht mehr lange so bleiben. Wenn die Bahn schlau ist, wird sie diesbezüglich jetzt eine Schüppe drauflegen. Im Güterverkehr gibt es das autonome Fahren bereits. Vllt können dann bald die Lokführer mit autonomen Systemen pünktlich und zuverlässig an ihre neuen Arbeitsstätten gelangen.

Karl Klammer um 16:57

Es hat leider keinen Sinn mit ihnen zu argumentieren.
Natürlich sind die vom ihnen geschilderten Beispiele durch eine autonome Steuerung beherrschbar.
Ich weiß nicht, woher sie ihre Kenntnisse zu den Möglichkeiten autonomer Steuerungen haben.
Sie folgen anscheined einem fest verankerten Vorurteil.

Warum sollte jetzt nicht die

Warum sollte jetzt nicht die Zeit für Streik sein?
Irgendeine Krise ist immer. Man könnte also immer gegen Streik sein. Geht also nicht.
Es geht auch um deren Altersversorgung. Und solange Aktionäre Geld bekommen, kann man immer mehr verlangen.
Es geht auch nur um die Laufzeit. 28 zu 40 Monate.
Was die Bahn anbietet, ist inakzeptabel. Wenn die anderen zustimmen, arbeiten sie für die Bahn und nicht für ihre Mitglieder.
Alle anderen Lokführer in Europa bekommen mehr. Wie erklärt die Bahn denn das?

Diskussion Karl Klammer

Der Forist Karl Klammer hat im
Forum eine längere Diskussion ausgelöst.
Leider wurde einer meiner Kommentare nicht zugelassen. Sicher sind auch die Moderatorendaran interessiert, das ihre Entscheidungen nachvollziebar sind.

Ich bitte die Kommentatoren daher zu prüfen,ob die veränderte Version akzeptabel ist:
"Ihre Einreden gehen trotzdem an den Problem vorbei.
Woher die Betriebsgefahrmeldung auch kommt, darauf kann auch eine autonome Steuerung reagieren. Das hat mit dem Bremswegproblem nichts zu tun.
Es bleibt dabei, sie unterschätzen die Fähigkeiten eine autonomen Steuerung und überschätzen die Eingriffsmöglichkeiten des Lockführers.
Welche Albtraumfälle meinen sie? Die Selbstmorde, die weder ein Lockführer noch eine autonome Steuerung verhindern kann (siehe Bremsweg)?

Ich weiß nicht, wer von uns realitätsfern ist."

Re : Nettie !

Das denke ich auch ! Weselsky ist ein Egoman, der nur seine Interessen durch drücken will, ohne Rücksicht auf andere.
Natürlich sollten alle Angestellten etwas mehr Geld erhalten, aber dies bitte mit Augenmaß, und nicht mit der berühmten Brechstange !

Eigentümer

Wer ein Problem mit dem Streik hat, darf sich gerne an den Eigentümer wenden, der hat für Corona-Zuschüsse Einsparungen beim Personal gefordert. Bleibt nur die Frage, wie man in chronische unterbesetzten Bereichen - zusätzlich zu den unbesetzten Stellen - noch Personalkosten sparen will. Die Mitarbeiter haben teilweise hunderte Überstunden, und denen will man dann einen Kündigungsschutz als Erfolg verkaufen.

Auch als Bahnvielfahrer Verständnis für das Anliegen

Als Bahnvielfahrer und Arbeitgeber habe ich trotzdem großes Verständnis für den Arbeitskampf der Lokführer und Zugbegleiter. Während der Pandemie mussten sie den Betrieb aufrecht erhalten und waren ständig dem Kontakt mit potentiell Infizierten ausgesetzt. Wenn man diese Menschen jetzt auch noch mit einem "Krisenarbeitsvertrag" abspeisen will, ist das schlichtweg unverschämt. Genauso wie bei der Lufthansa, wo die Pilot*innen und Steward*essen Lohnkürzungen hinnehmen mussten, um den Betrieb am Leben zu erhalten. Jetzt, wo die Staatskasse durch den Kursgewinn fast hundert Millionen Euro einstreichen wird, sehen diese Mitarbeiter*innen keinen Cent davon. Leider gibt es zu wenig Weselskys in den Gewerkschaften, so dass dieses Vorgehen weithin hingenommen wird. Übrigens, wenn Lauterbach weiterhin das Streikrecht der Arbeitnehmer indirekt in Frage stellt, gehört er schlichtweg aus der SPD ausgeschlossen.

Re : hesta15 !

Das mit den Vorständen ist echt nicht in Ordnung. Nur leider grassiert dieser Virus, der sich unendliche Habgier nennt, sehr gerne unter den eh schon echt gut bezahlten Vorständen und Aufsichtsräten. Da bleibt nur noch die Frage, ob nicht auch Abgeordnete des Bundestages darin verwickelt sind, denn die haben doch so gerne sehr gut bezahlte Nebenjob, da die Diäten ja leider extrem niedrig sind. Ach die Armen !
Aber generell sollten in der momentanen Situation, bedingt durch die Pandemie, die Lohnerhöhungen und Zulagen mit Augenmaß gestaltet werden, denn es warten riesige Aufgaben auf uns alle.
Und es sollte auch bedacht werden, dass viele andere ihren Job entweder verloren haben, oder super mies bezahlt werden (Mindestlohn) und zusätzlich sehr oft noch da betrogen werden. Da verdienen die Lokführer schon ein ganzes Stück mehr !

@12:29 von MSCHM1972

//Ich...
Als Bahnfahrer denke NICHT SCHON WIEDER...//

Das kann ich nur zu gut nachempfinden

//...aber ich habe Verständnis das die Lokführer mehr verdienen möchten und müssen. Auch die Betriebsrente muss unantastbar bleiben.//

Wenn doch nur mehr Menschen so dächten wie Sie!

Re : Tarek94 !

Sollte dies so zutreffen, dass die Vorstände tatsächlich 10 % mehr Gehalt bekommen, dann ist dies dem gesamten Personal gegenüber eine Unverschämtheit. Aber nicht nur da, sondern wenn man bedenkt, wie viel Geld die Bahn noch benötigt, um den Deutschlandtakt auf die Reihe zu kriegen, dann sollten auch die Vorstände mit sehr viel Augenmaß ihre Gehälter gestalten, und sich nicht so egoistisch gegenüber dem restlichen Personal verhalten.
In meinen Augen wäre es gerecht gewesen, allen die gleiche Erhöhung zu gewähren, und vor allem dem Zugpersonal, das ja in der Pandemie sehr viel geleistet hat, eine Prämie geben. Das wäre gerecht und fair. Leider aber sind viele Menschen nicht mehr in der Lage, ab einem bestimmten Niveau gerecht und fair zu agieren, weil da nur noch die Gier siegt !

Ist es wirklich so verdammt

Ist es wirklich so verdammt schwer, anderen ein angemessenes Gehalt zu gönnen?

Aus der FAZ:
>>Zur Zeit verdienen Lokführer zwischen 44.000 und 52.500 Euro im Jahr, Zulagen und Weihnachtsgeld eingeschlossen...

Ein wichtiger Grund für die Unzufriedenheit der Lokführer in Deutschland dürfte aber auch sein, dass sie auch innerhalb ihres Berufs im europäischen Vergleich unterdurchschnittlich bezahlt werden. Beispielsweise liegt das Einstiegsgehalt für Lokführer in der Schweiz bei umgerechnet 60.597 Euro (64.920 Franken) – ohne Zulagen. Zwar müssen die höheren Lebenshaltungskosten in der Schweiz berücksichtigt werden, doch liegt diese Summe sogar über dem Maximalgehalt, das ein deutscher Lokführer überhaupt erreichen kann. Im Laufe seines Berufslebens kann ein Schweizer Lokführer dann auf fast 70.000 Euro im Jahr kommen, ab dem 40. Lebensjahr steigt das Gehalt dort jedes Jahr um 200 Franken an.<<

Traumfahrer

Wesselky ist ein Egomane?
Als was würdest du dann Mehdorn betiteln? Der war so spitz auf seinen Börsengang, dass er die Bahn in den Bankrott gefahren hat. Und daran nagt die Bahn heute noch.
Sie schiebt ca 20 Jahre investitionsstau vor sich her. Aber warum sollten dss die Angestellten bezahlen, während Vorstände in saus und Braus leben und ungeachtet der Situation , immer noch mehr Geld abschöpfen?

@Traumfahrer, 19:06

Natürlich sollten alle Angestellten etwas mehr Geld erhalten, aber dies bitte mit Augenmaß, und nicht mit der berühmten Brechstange !

Wo, bitte, hört denn bei Ihnen Augenmaß auf? Bei Tarifforderungen, die noch deutlich unterhalb der Inflation liegen? Oder ab einer Schwelle, wo die Lohnerhöhung der Malocher unverschämte 30% von dem beträgt, was dem Vorstand an Steigerung zugestanden wird?
Und wo fängt Brechstange an? Wenn man nicht zum 37. Male an einem Verhandlungstisch Platz nehmen will, an dem die Gegenseite kein Jota von ihrem Angebot abweicht, und auf Zeit spielt, indem man die Gewerkschaft diffamiert und die Kunden als "Opfer" und "Geiseln" bezeichnet in der Hoffnung, diese als Unterstützer zu gewinnen. Das ist alles ein widerwärtiges Spielchen, das der Bahnvorstand da spielt, und Sie merken es nicht.

@19:06 von Traumfahrer

//Natürlich sollten alle Angestellten etwas mehr Geld erhalten, aber dies bitte mit Augenmaß, und nicht mit der berühmten Brechstange !//

Haben Sie wirklich noch nicht mitbekommen, dass man als Arbeitnehmer heutzutage NUR NOCH mit der Brechstange seine Rechte durchsetzen kann.
Wenn ausufernde Managergehälter kritisiert werden, ist hier schnell von Neiddebatte die Rede, was ist das denn heute hier anderes?

Ich finde Herrn Weselsky auch nicht sympathisch, aber darum kann es wohl kaum gehen. Für die Pflegekräfte z.B. würde ich mir jemanden wie ihn sogar wünschen.

Die Bahn-Oberen bewegen sich nicht.

Das Manegement der Bahn hat es wohl nicht noetig, sich einen mm zu bewegen. Sie kriegen ja ihr Geld sowieso, selbst wenn sie die Bahn ganz an die Wand fahren.

Und von der Politik kommt auch kaum was, um die Lage der Bahnmitarbeiter zu verbessern. Man muesste ja vielleicht zugeben und korrigieren, dass man in der Vergangenheit grosse Fehler im Bezug auf die Bahn und ihre Organisation gemacht und zugelassen hat.

@19:31 von frosthorn @Traumfahrer, 19:06

//Wo, bitte, hört denn bei Ihnen Augenmaß auf? Bei Tarifforderungen, die noch deutlich unterhalb der Inflation liegen?....//

Danke. Ich hatte schon auf Ihre Unterstützung gewartet.

@19:00 von logig

//Welche Albtraumfälle meinen sie? Die Selbstmorde, die weder ein Lockführer noch eine autonome Steuerung verhindern kann (siehe Bremsweg)?//

Jetzt muss ich aber tief durchatmen. Nur weil man einen Selbstmord nicht verhindern kann, kann der einem egal sein? Wenn Ihnen ein Selbstmörder auf der Autobahn vors Auto springt, sagen Sie dann auch: Egal, kann ja nichts dafür. Sind Sie ganz sicher, dass Sie dieses Erlebnis nicht doch bis in Ihre Träume verfolgen könnte?

@H. Hummel:

Zu "jedem einzelnen Steuerzahler" zählen auch die Mitglieder der GDL; Sie meinen also, daß die auch sich selbst verprügeln? - Warum schimpft man so häufig auf die Gewerkschaften? Haben nicht viel mehr diejenigen die Verantwortung, die von der Arbeit ihrer Beschäftigten möglichst gut profitieren wollen, ohne einen angemessenen Anteil abzugeben? - Es ist die Bahn, die ihre Kunden ins offene Messer laufen läßt, nicht die Gewerkschaft. -

@18:15 von weingasi1 @17:06 von WM-Kasparov-Fan

//Mir wurde seit der Schulzeit geraten, mich nicht nach unten zu orientieren.//

Wenn das richtig wäre, würden wie wohl noch in Höhlen leben. Allerdings hätten wir dann wohl auch kein Problem mit dem Klimawandel. ;-)

Wenn WM-Kasparov-Fan selbst leben würde, was er hier propagiert, hätte er selbst weder Smartphone noch PC, um uns seine Ansichten mitzuteilen.

Falls er aber nur meint, dass man die Ärmsten der Gesellschaft niemals aus den Augen verlieren darf, hat er Recht.

Am 20. August 2021 um 18:41 von Bender Rodriguez

„Es geht auch nur um die Laufzeit. 28 zu 40 Monate.
Was die Bahn anbietet, ist inakzeptabel.“

Sie haben Recht,

aber

warum fordert die GDL nicht 1,4% für max. 12 Monate + eine 1x Zahlung und danach wir neu verhandelt?

1,4% hört sich im Gegensatz zu 3,2 Prozent eben nach nichts an.

Dass die Bezahlung der Eisenbahner etwas für Idealisten ist, ist klar.

Wer als Kind Lokführer werden wollte,
ja dann,
aber trotzdem.

@logig - Ich weiß nicht, wer von uns realitätsfern ist."

Dazu müssten sie erst einmal Millionen von
Kilometern auf dem Führerstand erlebt haben.

Ihre Software kann ja alles.

Nur ein Kleines Beispiel:
es erkennt ob sich Kinder dem Gleis nähern,
der Erwachsene, Ob es Fotografen sind, oder Bahnmitarbeiter
unmittelbar neben dem Gleis,welche auf die nächste Sperrpause warten.

Ihre software kann ja auch Betriebsgefahren
erkennen und andere Warnen.

Autonomes fahren geht auf Ständertrassen
oder in geschlossenen Tunnelsystemen.

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