Ihre Meinung zu: Quelle nicht benannt: Laschet räumt Fehler in Buch ein

30. Juli 2021 - 14:49 Uhr

CDU-Kanzlerkandidat Laschet hat eine fehlende Quellenangabe in einem von ihm verfassten Buch eingeräumt und sich dafür entschuldigt. Er kündigte an, die Publikation auf weitere Fehler prüfen zu lassen.

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Kommentare

Das Eingestehen..

eines möglichen Fehlers ist das eine, wie ich aber auf anderen Websites gelesen habe, haben Mitarbeiter diese Arbeit geschrieben, Laschet wollte das Geld zuerst einstecken, hat es letztenendes aber wohl gespendet. So weit, so gut, wenn er denn nicht die Spende von der Steuer abgesetzt hätte, das rückt das ganze in ein extrem schlechtes Licht.

Quelle nicht benannt: Laschet räumt Fehler in Buch ein...

Da ist er ja nicht allein. Ist eben ein lustiger Mensch. Der Titel des Buches "Zuwanderung als Chance", lässt auch vermuten, daß er sich über etwas verbreitete, von dem er wenig versteht. Schon aufgrund der sozialen Unterschiede zu der Schicht der Zuwanderer.

Wie furchtbar.

Furchtbar langweilig.

Es wird Armin Laschet natürlich nicht schaden, im Gegensatz zu Frau Baerbock.

Was für ein Affentheater.

Wie würde ich mich doch über einen inhaltlich, mittels Sachthemen geführten Wahlkampf freuen.

Aber dazu gibt es wohl keinerlei Chance.

Entsetzlich.

Naja ...

die eine Quellenangabe ist ja zu verschmerzen. Weiß nicht, ob das Buch überhaupt noch jemand liest oder gar für relevant hält.
Ich hatte das Buch mal in den Händen, scheint mir voll von Fehleinschätzungen und Irrtümer.

Vielleicht wollte Laschet mit diesem medienwirksamen darauf Aufmerksam machen, auch nur sein Buch mal wieder in Erinnerung bringen.

Hmm... das ist bedenklich.

"Um zu klären, ob es weitere Fehler gibt, werde ich unverzüglich die Prüfung des Buchs veranlassen", so der CDU-Politiker."

Das sollte er doch wissen, oder gibt es wieder "Erinnerungslücken" bei einem Politiker, und es wird nur minimal das zugegeben, was andere herausfinden?

Ich hoffe mal er gibt jetzt nicht sein "Ehrenwort" ......

Glaubwürdigkeit

Glaubwürdigkeit ist sehr wichtig in der Politik.
Jetzt wird also eifrig gesucht, ob Politiker, und zwar besonders diejenigen, die in vorderster Reihe stehen, bei der Veröffentlichung Zitatfehler begangen haben. Das mag so richtig sein, aber, entscheidend ist, was die Parteien vor der Wahl ankündigen und was das für den Einzelnen bedeutet. Hierauf sollten die Medien verstärkt ihr Augenmerk legen.
Interessanterweise käme heraus, daß besonders die CDU sich vor der Wahl windet und wie ein Aal nicht greifbar erscheint. Die Grünen haben gelernt und nennen ihre Vorhaben nicht mehr, sonst würde sie kaum ein vernünftiger Mensch wählen. Anders die Linke, die zwar Themen wie NATO und "Gender" meidet, ansonsten aber erkennen läßt, wofür sie steht. Die FDP hat ihr Thema "Persönlichkeitsrechte" vergessen, die SPD bleibt weitgehend undefinierbar, ... war da noch was?
War früher alles besser? "Auf den Kanzler kommt es an!" SPD: "Willi wählen!" CDU: "Freiheit oder Sozialismus!"....

@ fathaland slim, um 14:59

“Furchtbar langweilig.“

...“Öde“ war auch mein erster Gedanke.

Derartige Plagiatsjäger finde ich einfach zum Ko..en, was soll das, zumal es da um Pillepalle geht...?

15:00 von Giselbert

"Vielleicht wollte Laschet mit diesem medienwirksamen darauf Aufmerksam machen, auch nur sein Buch mal wieder in Erinnerung bringen."
Ich denke eher, daß jemand aus einer anderen politischen Richtung darauf hinweisen will, wie Laschet über Zuwanderung denkt.

14:59, Bernd Kevesligeti

>>Der Titel des Buches "Zuwanderung als Chance", lässt auch vermuten, daß er sich über etwas verbreitete, von dem er wenig versteht. Schon aufgrund der sozialen Unterschiede zu der Schicht der Zuwanderer.<<

Laschets Mutter war Hausfrau, sein Vater Bergmann. Er hat sich dann später zum Lehrer weitergebildet und wurde Leiter einer Grundschule.

Sie wissen, daß ich Armin Laschet höchst kritisch gegenüberstehe. Aber man sollte doch die Wahrheit nicht aus den Augen verlieren.

Ist doch egal,...

...wen die CDU aufstellt. Selbst wenn es jemand wie Laschet ist, wird die Union gewählt. Sein Buch ist also ähnlich epochal wie das von Baerbock und wie vermutlich viele Bücher, die von Politikern geschrieben wurden (sicher nicht alle). Schließlich ist nicht jeder in der Politik auch ein begabter Autor, aber trotzdem gehört so ein Schmöker dazu.

Sein Lebenslauf auf der CDU-Homepage beleuchtet Armin Lasche auch eher optimisch. Schwamm drüber, das stört nur bei grünen Frauen.

Was Laschet inzwischen gemerkt hat ist, dass seine Werte und die der Union sofort in den Keller gehen, sobald er sich zu Aussagen hinreißen lässt. Also versteckt er sich so gut es geht und hofft darauf, dass die Konkurrenz sich blamiert. Wenn sie das nicht tut, dann sorgt seine Kampagne von der BILD dafür, dass die Wähler es trotzdem glauben.

Also Herr Laschet - einfach nichts mehr sagen, nicht in TV Diskussionen gehen, damit der Kontrast zur Konkurrenz nicht so deutlich wird, dann wird das schon mit Kanzler.

Laschet räumt Fehler ein

Es sind nur noch nicht alle erwischt worden aber Bücher und Dr.-Titel, stehen sehr im Vordergrund bei Politikern ! Schlimm ist nur , dass es nie Konsquenzen mit sich brachte ! Da ist dringend Nachholbedarf anzumelden !

Ein Buch

"Zuwanderung als Chance" als Titel eines Buches eine CDU-Politikers. Ich bin so überrascht, dass ich zuerst irrtümlich gelesen haben "Zuwendungen als Chance".

Die FauxPas summieren sich

Die FauxPas summieren sich bei Laschet. Aber entscheidender für die letzten Wochen vor der Bundestagswahl sollte doch das Programm sein. Und da hat die Union herzlich wenig zu bieten. Wenn man will: Die Blässe des Kandidaten spiegelt sich wider in der Blässe des Programms.

15:00, Giselbert

>>Naja ...
die eine Quellenangabe ist ja zu verschmerzen. Weiß nicht, ob das Buch überhaupt noch jemand liest oder gar für relevant hält.
Ich hatte das Buch mal in den Händen, scheint mir voll von Fehleinschätzungen und Irrtümer.<<

Ich kenne das Buch zwar nicht, kann mir aber vorstellen, warum Sie meinen, es wäre voller Fehleinschätzungen und Irrtümer. Es handelt sich wahrscheinlich ärgerlicherweise nicht um eine Kampfschrift gegen Zuwanderer und Zuwanderung.

>>Vielleicht wollte Laschet mit diesem medienwirksamen darauf Aufmerksam machen, auch nur sein Buch mal wieder in Erinnerung bringen.<<

Ja, so wird es sein.

Man schreibt ein Buch, platziert geschickt ein oder zwei Plagiate darin, und schon ist der Absatz garantiert.

Selbst nach zwölf Jahren noch.

Genialisch.

@ fathaland slim 14:59

"Wie würde ich mich doch über einen inhaltlich, mittels Sachthemen geführten Wahlkampf freuen.
Aber dazu gibt es wohl keinerlei Chance"

Ich kann Ihnen da nur beipflichten. Wir leben offenbar in einer Gesellschaft, welche nur noch persönliche Anwürfe kennt. Egal welch politischer coleur... Olaf Scholz hängt man den Makel von wirecard etc. an, Fr. Baerbock den Lebenslauf und Herrn Laschet den - zugegebenermaßen naiven Fauxpas des Lachens zur falschen Zeit am falschen Ort - an. Sachthemen scheinen niemanden mehr zu interessieren. Dazu kommt noch die mangelnde Toleranz politisch andersdenkenden Mitmenschen gegenüber. Ich bin froh, wenn die Wahlen vorbei sind.

Weniger als ein Drittel der

Weniger als ein Drittel der Wählerschaft hält Laschet für geeignet, die Kanzlerschaft anzutreten. Er liegt damit noch hinter Scholz.
Das dürfte spannender werden als viele gedacht haben.

von fathaland slim 15:07

Wenn er von Zuwanderung als Chance redet oder schreibt, wird er wohl eher die Arbeitskräfte im Blick haben, als irgendwelche Chancen. Die es für die nicht gibt.

@ sonnenbogen, um 15:02

“Das sollte er doch wissen, oder gibt es wieder “Erinnerungslücken“...?

Haben Sie schon mal ein Buch geschrieben?
Ich bin ziemlich sicher, dass Sie da auch etliche Erinnerungslücken (ohne Anführungszeichen) hätten, wenn Sie sich 12 Jahre danach einzelne Passagen ins Gedächtnis zurückrufen wollten.

Es mag Nachlässigkeit bei Laschet gewesen sein, denn es wäre ein Leichtes gewesen, das Zitat zu kennzeichnen und das Werk des besagten Autors im Quellenverzeichnis aufzuführen.

Hier im Forum gibt es Leute, die sich am nächsten Tag nicht mal mehr daran erinnern können, was sie Tags zuvor geschrieben haben. :-)
(Damit meine ich jetzt nicht Sie).

@ Bernd Kevesligeti

Einen fremdenfeindlichen Beitrag hätte ich von Ihnen nicht erwartet. Schade. Aber gut, Sie wollten natürlich auch etwas gegen Laschet vorbringen.

15:11, dr.bashir

>>"Zuwanderung als Chance" als Titel eines Buches eine CDU-Politikers. Ich bin so überrascht, dass ich zuerst irrtümlich gelesen haben "Zuwendungen als Chance".<<

Das ging mir im ersten Augenblick ganz genauso.

@ Giselbert, um 15:00

Da geht die Fantasie ja gewaltig mit Ihnen durch.

Belanglosigkeiten

Eine fehlende Quellenangabe in einem Buch… Was für ein Problem…!

Armin , einfach mal zum nachdenken zurückziehen

vielleicht wäre es doch besser in NRW zu bleiben :-)

15:16, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 15:07
Wenn er von Zuwanderung als Chance redet oder schreibt, wird er wohl eher die Arbeitskräfte im Blick haben, als irgendwelche Chancen. Die es für die nicht gibt<<

Ich habe das Buch nicht gelesen.

Und Sie?

Der Beruf des Bergmannes, der ja von Laschets Vater ausgeübt wurde, war immer stark durch Zuwanderung geprägt.

von wieder SPD 15:17

Wieso ein fremdenfeindlicher Beitrag ?
Weil soziale Realität beschrieben wird ?

15:15 von Opa Klaus

Volle Zustimmung!
Ich vermisse die Auseinandersetzung mit den Parteiprogrammen, den Zielen und Vorhaben, vor allem in den Medien. Es gehört für mich zur Aufklärung dazu, daß der Wähler VOR der Wahl weiß, was er wählt, was ihn erwartet, wenn die gewählte Partei in Regierungsverantwortung kommt. Da haben die Parteien eine Bringschuld und falls sie weiterhin allzu schwammig bleiben, so müßten die Medien Druck machen. Merkels Politik, stets zu schauen, was die Mehrheit denkt um wählbar zu bleiben und nur zu reagieren, falls der Druck zu groß wird, ansonsten nicht greifbar zu bleiben, sollte endlich ein Ende finden.

@harry-up, 15:17

Sie bringen es auf den Punkt. Volle Zustimmung.

von fathaland slim 15:22

Warum kommen Sie mit seinem Vater ?
Warum nicht mit ihm ?
Wenn jemand wie Laschet von Chancen schreibt. Wessen Chancen denn ?

Über Frau Baerbock kreisen

Über Frau Baerbock kreisen die Geier, bei Herrn Laschet scheint es eine lässliche Sünde zu sein, einfach widerlich, dieses Messen mit zwei Maßen.
Für mich ist viel wichtiger das eigentlich Parteiprogramm der Kandidat *innen und da sind die Grünen viel konkreter an der Realität , was gerade u a im Programm für Landwirtschaft zu sehen ist. D a s ist die Währung für die Wahl, keine Pseudoplagiate…

@ Peter Kock

Es sind nur noch nicht alle erwischt worden aber Bücher und Dr.-Titel, stehen sehr im Vordergrund bei Politikern

Welche/r Kanzlerkandidat/in hat denn überhaupt einen Doktor?

@ Peter Kock, um 15:10

“Es sind nur noch nicht alle erwischt worden aber Bücher und Dr.-Titel, stehen sehr im Vordergrund bei Politikern.“

Ich kann Ihre Sorgen etwas abmildern:
Das ist beileibe nicht nur bei Politikern eine Unsitte, überall, wo promoviert wird, kommt das vor.
Das ist Schlamperei, auch nicht sonderlich ehrenhaft und den zitierten Autoren gegenüber selbstverständlich höchst unfair.

Das macht Politiker nicht besser, aber auch nicht schlechter als andere wissenschaftlich arbeitende Menschen.

Nur stehen Politiker im viel helleren Rampenlicht, und da sie eh in den Augen vieler Leute “nicht taugen“, rundet solch eine Meldung das vorhandene Bild höchst willkommen ab.

15:17 von wieder SPD

Versteh ich nicht.
Wenn geschrieben wird, daß Zuwanderer weniger Chancen als "Alteingesessene" hierzulande haben, so ist das nicht fremdenfeindlich, sondern Realität. Das wird doch von allen politischen Parteien immer wieder betont.

15:27, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 15:22
Warum kommen Sie mit seinem Vater ?
Warum nicht mit ihm ?<<

Armin Laschet ist Bergmannssohn aus einer Familie mit Migrationsgeschichte.

>>Wenn jemand wie Laschet von Chancen schreibt. Wessen Chancen denn ?<<

Was vermuten Sie?

@Adeo60

"Eine fehlende Quellenangabe in einem Buch… Was für ein Problem…!"

Das sehe ich im Prinzip genauso.
Aber wenn man bei Baerbock und Scholz schon auf so alberne Weise versucht, das Haar in der Suppe zu finden, dann ist es nur fair, bei Laschet ebenso zu verfahren. Wer ist man? Keine Ahnung, die komischn Leute halt, die ständig irgendsowas Belangloses ausgraben müssen.

Zuwanderung als Chance

Bei dem Bericht kommen mir zwei Gedanken: zum einen Enttäuschung über die mangelnde Sorgfalt bei Laschet, zum zweiten Respekt für den Titel. Es sollte mehr um die Inhalte als um formale Fehler gehen. In dem Sinne sollte man auch darüber nachdenken, was dieser ganze Plagiatshype soll. M.E. schadet er unserer Demokratie und ist Wasser auf den Mühlen der AFD, die ihn für ihre undemokratische Politik missbraucht.

15:29, harry_up

Sehr gut auf den Punkt gebracht. Danke.

Unglaublich...

. . . mit was sich manche wichtig tun. Da sucht jemand allen Ernstes tagaus, tagein nach falschen Zitaten bei Politikern.

@ bolligru, um 15:30

Ich möchte nur daran erinnern, dass es im Artikel um einen formalen Plagiatsvorwurf geht, weniger um dessen Inhalt.

von Laschet 15:31

Was vermuten Sie ? Das wissen Sie schon. Aber Sie wollen doch nicht ernsthaft ausdrücken, es ginge ihm um Chancen für die unten ?

@redfan96

"Über Frau Baerbock kreisen die Geier, bei Herrn Laschet scheint es eine lässliche Sünde zu sein, einfach widerlich, dieses Messen mit zwei Maßen.
Für mich ist viel wichtiger das eigentlich Parteiprogramm der Kandidat *innen und da sind die Grünen viel konkreter an der Realität , was gerade u a im Programm für Landwirtschaft zu sehen ist. D a s ist die Währung für die Wahl, keine Pseudoplagiate…"

Volle Zustimmung. Aber die CDU/CSU weiß eben, dass sie überhaupt kein Wahlprogramm braucht. Gewählt wird sie ohnehin, ganz egal, wofür sie steht oder was für Minister sie uns beschert. Ich sage nur Altmaier, Spahn, Klöckner, Scheuer, Seehofer, Laschet, Söder. Und trotzdem wird die Wahl natürlich wieder gewonnen. Nur wenn die plötzlich ein konkretes Wahlprogramm formulieren, könnten sie sich noch selbst ein Bein stellen.

@fathaland slim 14.59

Ich kann Ihnen da nur zustimmen. Irgendwelche Wichtigtuer, die sich selbst als "Plagiatjäger" bezeichnen, versuchen den Kandidat*innen an den Karren zu fahren, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Das Schlimme ist auch, dass selbst professionelle und eigentlich seriöse Journalist*innen meinen, auf den Zug aufspringen zu müssen, von der üblen Kampagne gegen Frau Baerbock einmal ganz abgesehen. Ja, ein inhaltlicher Wahlkampf täte dringend Not statt diverser Schlammschlachten allenthalben

Am 30. Juli 2021 um 15:28 von redfan96

Für mich ist viel wichtiger das eigentlich Parteiprogramm der Kandidat *innen und da sind die Grünen viel konkreter an der Realität , was gerade u a im Programm für Landwirtschaft zu sehen ist. D a s ist die Währung für die Wahl, keine Pseudoplagiate…
__
Sie gestatten aber schon, dass man da unterschiedlicher Meinung sein kann. Was FÜR SIE wichtig ist (wobei Sie doch m.W. gar nicht in DE leben )kann für mich belanglos sein und umgekehrt. Ich gebe Ihnen allerdings insofern recht, als dass gleiche "Vergehen" auch in etwa gleich bewertet werden müssen.
Bei den Grünen ist es nur peinlicher, weil die sich immer als "Ritter ohne Furcht und Tadel" aufspielen. Mir persönlich ist das völlig egal. Ich würde Frau Baerbock ob mit oder ohne Plagiatsvorwurf nicht wählen.
Mit Herrn Laschet ist leider mein Wunschkandidat auch nicht Kanzlerkandidat geworden aber jetzt muss man halt damit klarkommen.

15:35, Bernd Kevesligeti

>>von Laschet 15:31
Was vermuten Sie ? Das wissen Sie schon. Aber Sie wollen doch nicht ernsthaft ausdrücken, es ginge ihm um Chancen für die unten ?<<

Armin Laschet hat seine Wurzeln in der katholischen Sozialbewegung. So wie Norbert Blüm, Hans Katzer, Ulf Fink, Heiner Geißler und andere.

Aber warum spekulieren Sie eigentlich über den Inhalt des Buches? Man kann Bücher auch lesen. Dann braucht man nicht mehr zu spekulieren.

Ich würde mir nichts mehr...

... wünschen als dass der Wähler sich die letzten Wochen wirklich auf Sachthemen konzentriert. Und ja, Klimaschutz ist wichtig. Aber ich wähle am 26.09. nicht den/die neue/n Minister für Umweltschutzfragen, sondern eine neue Bundesregierung incl. Kanzler/in für unsere Republik. Da geht es letztlich auch um Positionen hinsichtlich Außen-und Innenpolitik, Wirtschafts-und Finanzfragen, Sozial-und Bildungspolitik. Und letztlich auch um die geeignete Person, welche im Bundeskanzleramt unsere Republik international repräsentieren wird. Ob da ein Lebenslauf nicht stimmt, ob da in literarischen Ergüssen Querverweise fehlen oder olle Kamellen von anno Tobak aufgewärmt werden ist mir Jacke wie Hose.
Die Art und Weise, wie auch hier teilweise im Forum verbal mit Politikern umgegegangen wird, nur um "die da oben" mit Anwürfen zu überdecken, weil man vielleicht sein Leben nicht so auf die Reihe gebracht hat und der Frust dort am besten abzuladen ist, macht mich manchmal fassungslos.

Laschet räumt Fehler in Buch ein

Im Gegensatz zu einigen Nutzern in diesem Forum, die diese Fehler von Herrn Laschet oder Frau Baerbock als Kleinigkeiten, Pillepalle usw. ansehen, habe ich eine andere Meinung.

Beide bewerben sich um das Amt zum Kanzler.

Wer schon bei kleinen Aufgaben, also in seinem Lebenslauf oder Buch mehrfach nachbessern (habe es nett gesagt) muss, wird bei großen Herausforderungen das Land zu führen, nur scheitern können!

Deshalb sind m. E. beide Kandidaten der Aufgabe ein Land zu führen nicht gewachsen!

PS. Der "vergessliche" Herr Scholz auch nicht.

PPS. Fehler werden nur dann eingeräumt, wenn man ihnen zuvor auf die Schliche gekommen ist.

15:12 von SinnUndVerstand: Wahlprogramm und CDU

Die FauxPas summieren sich bei Laschet. Aber entscheidender für die letzten Wochen vor der Bundestagswahl sollte doch das Programm sein. Und da hat die Union herzlich wenig zu bieten.
- - - - - - - - - - -
Merkel hatte doch nie ein Wahlprogramm... Ihr Satz dazu war: "Sie kennen mich ja ..."
Als die Union kürzlich zum Wahlprogramm befragt wurde, hatte einer (Söder?) noch gesagt: Wir werden ja nach den Wahlen sehen, was man vom "Wahlprogramm" umsetzen will oder kann. D. h. das sog. Wahlprogramm wird dann evtl. auch beiseite gelegt.

Hmm

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass über dieses Plagiat die Zeitungen keine Woche lang gefüllt ist wie bei Frau Baerbock. Schauen wir mal.
Wie siehts bei Scholz aus? Sein Buch sauber?

15:43, weingasi1

>>Bei den Grünen ist es nur peinlicher, weil die sich immer als "Ritter ohne Furcht und Tadel" aufspielen.<<

Ich hingegen finde eine solche Aussage überaus peinlich. Sie stellt behauptete persönliche Charakterdefizite über politische Inhalte. Mit denen man sich dann nicht mehr auseinandersetzen zu braucht.

Aber genau so wird der „Anti-Grün“-Wahlkampf geführt.

Eine politische Auseinandersetzung, über die ich mich freuen würde, hat da natürlich keine Chance.

In die Falle mit den Quellenangaben

wäre Herr L. nicht getappt bei einem Thema wo's fast keine gibt. "...über den Einfluss des Mondlichts auf die Verbiegung von Eisenbahnschienen"- längst für eine tiefschürfende Betrachtung überfällig- da gibt's bis auf diese Anregung bisher nichts zu zitieren.

15:49, morgentau19

Lappalien werden zu grundstürzenden Problemen aufgeblasen, um eine inhaltliche Auseinandersetzung zu vermeiden. Um nichts anderes geht es hier.

Weshalb sowas schon wieder

Kann ein gewählter Politiker nicht einfach das tun, wofür er gewählt worden ist?
Wenn unsere vielen Politiker so viel Zeit aufwenden, um in ihrer Freizeit Bücher zu schreiben, ihren Dr. zu machen oder aber zu gut bezahlten Vorträgen rund um den Globus zu reisen, dann konterkarriert das mit den permanenten Aussagen derselben, wie überlastet sie seien und wie viel Zeit sie für Ihre Tätigkeit als Abgeordneter, Minister, Staatssekretär usw. benötigen.
Gerade in Zeiten von Corona hat sich offen gezeigt, welchen Charakter etliche der hohen Herren und Damen haben: Selbstdarsteller, die sich in Büchern verewigt sehen wollen oder raffgierige Bürger, die an Corona viel Geld verdienen, z.B. Maskendeals.
Deutschland braucht eine neue Generation von Politikern, am besten aus der Wirtschaft wie früher einmal Herr Köhler.

15:08 von dr.bashir:

< Ist doch egal,...
...wen die CDU aufstellt. Selbst wenn es jemand wie Laschet ist, wird die Union gewählt. >
------------------------
Ja, ist das nicht erschreckend für ein Land wie Deutschland?

Es könnte auch ein Baum sein, den man als Kanzlerkandidat aufstellt und dennoch würde er von vielen Bürgern blind gewählt.
Für viele scheint der Name der Partei (... christlich) zu genügen, für andere das "weiter-so".

Der Wahlkampf

nimmt ja Formen an, die wohl früher so nicht möglich gewesen wären.
Zumindest hat man ein Bild gefunden, wo er mal nicht lächelt, das macht Er nämlich immer.
Damit meine ich nicht das Lachen beim Hochwasser, die Bilder mit seinem Dauer Lächeln hab ich heute in mehreren Beiträgen, die ich gelesen habe, gesehen.
Eine richtige Frohnatur ;-), Ernst ist nicht sein Freund.
Das bei jedem die Fehler gesucht werden, ist klar, Er ist aber leider nicht das richtig Zugpferd für die CDU, was auch sehr schwierig ist.
Weil sich die CDU in den letzten 16 Jahren völlig verändert hat, und man nicht mehr weiß, was man wählen soll.
Links und Rechts fällt aus, also bleiben nur noch drei übrig, was G will ist klar, SPD und CDU ist eher sehr vage.
Das Er ein Buch geschrieben hat, wusste ich nicht, höre ich zum ersten mal.
Ich bin echt gespannt wie das dieses Jahr ausgeht.

Am 30. Juli 2021 um 14:59 von Bernd Kevesligeti

Da ist er ja nicht allein. Ist eben ein lustiger Mensch. Der Titel des Buches "Zuwanderung als Chance", lässt auch vermuten, daß er sich über etwas verbreitete, von dem er wenig versteht. Schon aufgrund der sozialen Unterschiede zu der Schicht der Zuwanderer.
__
Wenn man Ihrer Argumentation folgt, dann dürfte sich niemand mit Problemen, Chancen, Nöten oder Freuden, bei einer, wie auch immer gearteten Gruppe befassen, der er nicht selbst angehört. Das ist doch mal wieder absoluter Quatsch. Davon abgesehen, dass man mitunter einen unverstellteren Blick hat.
Im übrigen sollten Sie sich Ihre Meinung über dieses Buch, was den Aspekt anbelangt, vllt solange verkneifen, bis Sie es wenigstens gelesen haben.

Armin Laschet

War das nicht der, der in Aachen Urkundenfälschung betrieben hat? Und der uns Sonntag im Sommerinterview derart dreist gelogen hat (Quelle Monitor von Gestern)?
Er war doch zu keinem Zeitpunkt charakterlich geeignet für seine Illusion.
Das bisschen Plagiat passt doch genau in dieses Bild. Er sollte sich komplett aus der Politik verabschieden.

30. Juli 2021 um 15:52 von fathaland slim

Eine politische Auseinandersetzung, über die ich mich freuen würde, hat da natürlich keine Chance.

Da hat die CDU selbst sehr große Schuld daran. Ich muss nur an die "Die Grünen machen das Autofahren teurer" und "Die Grünen wollen Waffen ins Krisengebiet schicken" denken. Beides sehr stark von der Union befeuert ohne die Aussagen genauer zu beleuchten.
Letztens saß ein Unionsabgeordneter bei einer Talkshow und meinte "Wir sind die Vertauenwürdigsten". Bei solchen Sätzen schrillen bei mir Alarmglocken.
Die Grünen haben eine politische Auseinandersetzung versucht und wurden mit falschen Unterstellungen zerrissen. Das hat sich sofort in den Umfragewerten niedergeschlagen. Ich kann verstehen wenn sie jetzt vorsichtiger sind.

16:00, Kritikunerwünscht

>>Gerade in Zeiten von Corona hat sich offen gezeigt, welchen Charakter etliche der hohen Herren und Damen haben:<<

Es handelt sich nicht um hohe Damen und Herren.

Leider ist das obrigkeitsstaatliche Erbe, das durch solche Formulierungen, wie auch in manchen Nicks, zum Ausdruck kommt, im Bewusstsein vieler Bürger überaus zählebig.

15:58 von fathaland slim

>>Lappalien werden zu grundstürzenden Problemen aufgeblasen, um eine inhaltliche Auseinandersetzung zu vermeiden. Um nichts anderes geht es hier.<<

In diesem Beitrag geht es um Herrn Laschet und sein Eingeständnis, ein Fehler gemacht zu haben.

Nicht mehr und nicht weniger!

Von den großen Problemen, die wir in der BRD haben, ist an keiner Stelle die Rede!

Ihnen geht es nur um Ablenkung vom Thema!

PS. Ich wiederhole es nochmals für sie: Wer in kleinen Dingen schon schludrig ist, ist für große Aufgaben nicht gewachsen.

Das gilt für alle drei Kandidaten!

Ich hoffe, sie haben es jetzt.......

Retourkutsche für „Baerbock“

Das war zu erwarten. Laschet hat also in einem vor 12 Jahren erschienenen Buch eine Quellenangabe vergessen.

Nach diesem Standard müsste ein Großteil der von Politikern der Bundesrepublik (oder ihren Ghostwritern) verfassten Werke beanstandet werden.

Das ist ein kurioser Wahlkampf. Olaf Scholz liegt vorne wenn nach der Kandidatenfrage entschieden würde. Ein Mann der sich an seine Verwicklung in den Cum-Ex Skandal partout nicht mehr erinnern kann.

Laschet hat neulich gelacht - das war zwar unpassend. Aber es ist auch keine Staatsaffäre. In vor-Internet Zeiten wäre das niemals an die Öffentlichkeit gelangt, bzw ohne Existenz von Twitter hätte niemand Anstoß genommen.

Wir wollen Söder

Diese ständigen fauxpas von Laschet sind ja mehr als peinlich.

Als Kanzlerkandidat ist Laschet wohl endgültig gescheitert.

Der Kanzler der Herzen wird wohl das Rennen machen.

Am 30. Juli 2021 um 15:16 von SinnUndVerstand

Weniger als ein Drittel der Wählerschaft hält Laschet für geeignet, die Kanzlerschaft anzutreten. Er liegt damit noch hinter Scholz.
Das dürfte spannender werden als viele gedacht haben.
__
Das kommt ganz auf das Medium an. In der Wiwo liegt Lasche eindeutig vorn, gefolgt von Herrn Lindner. Bei der Forschungsgruppe Wahlen liegt Olaf Scholz vorne, den ich eigentlich auch mag; leider falsche Partei, obwohl sich die Groko durchaus bewährt hat, wie ich finde. Von mir aus gerne eine Neuauflage. Aber ob Herr Scholz dann Kanzler wird, halte ich für mehr als fraglich.

@ Margitt 16:20

"Ja, ist das nicht erschreckend für ein Land wie Deutschland?"

Ich frage mich, warum Sie nicht anderen Menschen deren politische Meinung zubilligen. Toleranz zeichnet eine Solidargemeinschaft aus. Ich oute mich gerne als Unionswähler und hätte mir auch Dr. Söder als Kanzlerkandidaten gewünscht. Dennoch werden Sie von mir hier niemals eine Silbe lesen, mit welcher ich Wähler der Grünen, FDP, Linke oder SPD verunglimpfe. Lassen Sie doch bitte Ihren Mitmenschen deren Meinung und gehen Sie bitte nicht politisch missionieren. Unser Zusammenleben fusst auf Diversität und Toleranz

16:00, Margitt.

>>15:08 von dr.bashir:
< Ist doch egal,...
...wen die CDU aufstellt. Selbst wenn es jemand wie Laschet ist, wird die Union gewählt. >
------------------------
Ja, ist das nicht erschreckend für ein Land wie Deutschland?

Es könnte auch ein Baum sein, den man als Kanzlerkandidat aufstellt und dennoch würde er von vielen Bürgern blind gewählt.
Für viele scheint der Name der Partei (... christlich) zu genügen, für andere das "weiter-so".<<

Böse Zungen behaupten ja, die Union wäre die Staatspartei der Bundesrepublik Deutschland.

Wenn man sich ihre Wahlergebnisse seit Gründung unseres Staates ansieht, dann kann sich dieser Eindruck durchaus aufdrängen.

Die Leute motzen und schimpfen auf „die da oben“, und bei der nächsten Wahl machen sie dann wieder ihr Kreuz bei der Union.

Am 30. Juli 2021 um 15:16 von Bernd Kevesligeti

Wenn er von Zuwanderung als Chance redet oder schreibt, wird er wohl eher die Arbeitskräfte im Blick haben, als irgendwelche Chancen. Die es für die nicht gibt.
___
Herr Laschet hat das Ministerium für Integration geleitet und hat sich für selbige stark gemacht. Wenn Sie das Gegenteil behaupten, dann bitte ich um Belege anstelle von Vorurteil und Bauchgefühl.

von fathaland slim 15:44

Der Bergmannssohn mit Wurzeln in der katholischen Sozialbewegung bedient gerade die Wasser-Interessen der großen Unternehmen: Im Landeswassergesetz werden Entnahmerechte entfristet, Genehmigungspflichten zum Einleiten flüssiger Stoffe aufgehoben, eine Anzeigepflicht genügt. Auch soll in Trinkwasserschutzgebieten mehr Rohstoffabbau erlaubt werden. Nachzulesen in Stichwort Bayer 1/2021.

Am 30. Juli 2021 um 15:27 von Bernd Kevesligeti

von fathaland slim 15:22

Warum kommen Sie mit seinem Vater ?
Warum nicht mit ihm ?
Wenn jemand wie Laschet von Chancen schreibt. Wessen Chancen denn ?
__
Weil Sie geschrieben haben, dass Laschet aufgrund seiner Vita garnicht wissen kann, was Migranten bewegt.
Im übrigen sind Ihre Beiträge, wie eigentlich meistens von ziemlicher Unwissenheit und Vorurteilen geprägt. Machen Sie sich doch bitte erst einmal kundig.

@15:29 von harry_up

„Das macht Politiker nicht besser, aber auch nicht schlechter als andere wissenschaftlich arbeitende Menschen.“

Prinzipielle Zustimmung, falls diese Politiker denn je ernsthaft wissenschaftlich gearbeitet haben.
Bei vergleichsweise vielen, speziell Politikern, darf das aber leider bezweifelt werden: da dient der Doktortitel (oder eben das Schreiben eines Buches) eher nicht der wissenschaftlichen Weiterqualifikation (oder beim Buch der Vermittlung der eigenen profunden Kenntnisse an Interessierte), sondern eher dem Aufhübschen des eigenen Lebenslaufes mit möglichst geringem Aufwand.

16:13, morgentau19 @15:58 von fathaland slim

>>>>Lappalien werden zu grundstürzenden Problemen aufgeblasen, um eine inhaltliche Auseinandersetzung zu vermeiden. Um nichts anderes geht es hier.<<

In diesem Beitrag geht es um Herrn Laschet und sein Eingeständnis, ein Fehler gemacht zu haben.

Nicht mehr und nicht weniger!

Von den großen Problemen, die wir in der BRD haben, ist an keiner Stelle die Rede!

Ihnen geht es nur um Ablenkung vom Thema!

PS. Ich wiederhole es nochmals für sie: Wer in kleinen Dingen schon schludrig ist, ist für große Aufgaben nicht gewachsen.

Das gilt für alle drei Kandidaten!

Ich hoffe, sie haben es jetzt.......<<

Sie setzen sich aber ganz schön aufs hohe Ross.

Sind Sie fehlerfrei?

Ich nicht.

Und Sie werden auch keinen Politiker finden, der es ist.

Ich schreibe es noch einmal:

Es handelt sich um eine absolute Lappalie.

Politische Auseinandersetzung?

Fehlanzeige.

15:27 von Bernd Kevesligeti

« Wenn jemand wie Laschet von Chancen schreibt.
Wessen Chancen denn ?»

Was schreibt er denn, der Herr Laschet? Er hat mit Frau Serap Güler als Staatssekretärin im Innenministerium in NRW ein außergewöhlich kluge Frau eingestellt.

Ich weiß nicht, was Herr Laschet schreibt. Aber die Annahme, es könne für Zuwanderer niemals Chancen geben, und aller derer Leben werde zwangsweise in Knechtschaft und Ausbeutung enden. Ist mindestens genau so doof, wie es das Buch möglicherweise ist.

Teilen Sie den Unwissenden doch die schlimmsten Ansätze zur Zuwanderung im Buch in 1.000 Zeichen zusammengefasst mit. Müssen Sie Ihr Wissen dann nicht mehr verbergen.

Irgendwie ist mir auch nicht so recht klar, warum man in Büchern, die keine wissenschaftlichen Arbeiten sind, nun bei Zitaten aufmerksam sein muss wie der Wilde Bär, damit nicht ein Plagiatsgeier über das Buch herfällt.

Bald muss man das auch bei Liebesromanen und Märchen.
Dann stehen Rosemarie Pilcher und Die Gebrüder Grimm am Pranger.

16:19, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 15:44
Der Bergmannssohn mit Wurzeln in der katholischen Sozialbewegung bedient gerade die Wasser-Interessen der großen Unternehmen: Im Landeswassergesetz werden Entnahmerechte entfristet, Genehmigungspflichten zum Einleiten flüssiger Stoffe aufgehoben, eine Anzeigepflicht genügt. Auch soll in Trinkwasserschutzgebieten mehr Rohstoffabbau erlaubt werden. Nachzulesen in Stichwort Bayer 1/2021.<<

Schließlich ist er in der CDU. Und seiner Partei natürlich verpflichtet. Einer Partei, die ich niemals wählen würde.

Man sollte es tunlichst vermeiden, eine politische Auseinandersetzung auf der persönlichen Ebene zu führen. Da gehört sie nur in seltenen Fällen hin.

war das eigentlich früher auch schon so?

Man konnte z.B. in den USA schon lange beobachten, welche Schwerpunkte bei Wahlkämpfen gesetzt wurden. Da wurden nicht nur Arbeitskreise in der eigenen Partei, sondern auch ganze Firmen und Detekteien damit beauftragt, beim politischen Gegner nach Flecken auf der Weste zu suchen, mit denen man sie dann der charkterlichen Nicht-Eignung für das Amt überführen konnte.
Hier habe ich das in diesem Ausmaß erst in den letzten Jahren wahrgenommen. Aber mit stetig steigender Tendenz.
Wir Wähler sollten den Spieß umdrehen und dieses Vorgehen als Zeichen völliger Hilflosigkeit bei den anderen Parteien werten, die solche Kampagnen lostreten. Mal ehrlich, hofft denn irgendwer bei Union, SPD, Grünen oder sonstwo, ich würde schlussendlich die Partei wählen, die den meisten Schmutz auf den Gegner geworfen hat?
Eine andere Erklärung wäre natürlich, dass man wirklich kein Programm hat, mit dem man punkten könnte, und aus schierer Alternativlosigkeit andere anschwärzen muss.

von weingasi1 16:18

Was soll das denn mit dem Ministerium für Integration ?
Im Moment ist er mit dem Landesversammlungsrecht beschäftigt. Es gibt in etlichen Städten Demonstrationen gegen diverse Verschlechterungen.

16:16 von fathaland slim:

< Böse Zungen behaupten ja, die Union wäre die Staatspartei der Bundesrepublik Deutschland.

Wenn man sich ihre Wahlergebnisse seit Gründung unseres Staates ansieht, dann kann sich dieser Eindruck durchaus aufdrängen.

Die Leute motzen und schimpfen auf „die da oben“, und bei der nächsten Wahl machen sie dann wieder ihr Kreuz bei der Union. >

Der Vergleich mit einer Staatspartei passt durchaus bei der Union.

Auch trennen wohl etliche Wähler zwischen dem Setzen des Kreuzes bei den Unionsparteien und ihrer Unzufriedenheit mit den Leistungen der von ihnen gewählten Regierung.
Ist ja auch klar, da ja die Unionsparteien für den Durchschnittsbürger keine Politik macht, die diesem Vorteile bringt.
Man kann nicht eine Partei der Reichen und Spitzenverdienter wählen und erwarten, dass diese dann für das "gemeine Volk" etwas tut.

@ fathaland slim 16:16

"Die Leute motzen und schimpfen auf „die da oben“, und bei der nächsten Wahl machen sie dann wieder ihr Kreuz bei der Union."

Motzen gehört dazu:-) ich habe hier im Forum noch niemanden erlebt, welcher nicht motzt :-) und dennoch macht jeder dort sein Kreuzchen wo es seiner Meinung nach hingehört. Ist doch ok:-)

Am 30. Juli 2021 um 16:11 von fathaland slim

" Leider ist das obrigkeitsstaatliche Erbe, das durch solche Formulierungen, wie auch in manchen Nicks, zum Ausdruck kommt, im Bewusstsein vieler Bürger überaus zählebig. "

Musst gerade Lächeln, das wird nicht weggehen, weil die hohen Damen und Herren für fast alle Menschen nicht greifbar sind, es sei denn, man wohnt vom jeweiligen um die Ecke.
Auch alle Wörter die heute verboten sind, und wo sofort ein großer Sturm losgeht, sind tief verwurzelt, und werden nicht verschwinden in paar Tagen.
So realistisch sollte man sein, ich kann sie nur hier nicht aufzählen ;-)).

Am 30. Juli 2021 um 16:16 von fathaland slim

Die Leute motzen und schimpfen auf „die da oben“, und bei der nächsten Wahl machen sie dann wieder ihr Kreuz bei der Union.
___
Über Politik wird und wurde IMMER geschimpft. Es scheint aber ja nun so zu sein, dass sich die Mehrheit gemäß Ihres letzten Satzes eben doch ganz gut vertreten fühlt. Weil hier kann man sein Kreuzchen machen, wo man will, ohne Restriktionen befürchten zu müssen.
Warum also glauben Sie, warum die Wähler das machen ? Wenn ich Ihrer Logik folge, dann müsste ja der grösste Dummkopf erkennen, dass eine andere Partei besser wäre ( rein theoretisch !)

wer hätte das gedacht

offenbar will die ard nun doch noch nach dem ersten schock die kanzlerschaft von baerbock retten.

Bin mal gespannt,

wie die grünen Moralisten reagieren.

Er schon wieder

Was kann der Kanzleramtskandidat Laschet eigentlich richtig? Ach ja, zu unpassenden Anlässen lachen. Das qualifiziert ihn aber nicht Kanzler zu werden, oder?

von schabernack 16:26

Kennen Sie die Arbeits-und Sozialwelt von Zuwandern ? Wer sitzt im Paketauto, wer ist auf dem Feld ? Wer in den langen Hallen ?
Ist aber auch egal, wenn man eh rechtfertigt, ob Arbeitsunrecht oder Plagiate. Eh auf der Ebene Rosamunde Pilcher......

16:15 von Opa Klaus: Kritisieren, missionieren ...

< Lassen Sie doch bitte Ihren Mitmenschen deren Meinung und gehen Sie bitte nicht politisch missionieren. >

Tut mir leid, wenn ich das etwas anders sehe:
Nach den vielen Fehlentscheidungen der CDU-Regierung in der Pandemie, die zu so vielen unnötigen Toten geführt haben, bin ich richtig sauer auf jeden, der so eine Partei noch wählt.
Ich will die vielen Fehlentscheidungen nicht alle mehr benennen. Die verfügbaren Zeichen reichen dafür nicht aus. Ich verweise auf meine früheren Posts un. nenne nur einen kleinen Satz dazu:
Hätte man Schnelltests, die es vor einem Jahr schon gab (Südkorea bot sie im April 2020 zum Kauf an), damals so wie in den letzten 4 Monaten schon angewendet, hätten wir viel, viel weniger Tote, weniger Unternehmenspleiten u. weniger Neuverschuldungen.

Meine Achtung vor einem Wähler der Union ist sehr gering daher, weil er das ausblendet.

Es sollte ein "Nachspiel" haben, wenn eine Regierung so viele Tote zu verantworten hat. So stelle ich mir Politik nicht vor

m 30. Juli 2021 um 16:27 von Bernd Kevesligeti

von weingasi1 16:18

Was soll das denn mit dem Ministerium für Integration ?
Im Moment ist er mit dem Landesversammlungsrecht beschäftigt. Es gibt in etlichen Städten Demonstrationen gegen diverse Verschlechterungen
__
Das bezog sich auf Ihren Beitrag, in dem Sie Herrn Laschet die Kenntnis von den Problemen der Migranten absprachen !
Das Buch um das es hier geht stammt von 2009. Was hat das denn mit aktuellen Demonstrationen zu tun ?
Entwirren Sie doch bitte erst einmal, was Sie überhaupt sagen wollen.

morgentau19 um 15.49 Uhr

Ist doch schön, dass es unterschiedliche Meinungen gibt.
Im Gegensatz zu Ihnen halte ich es nicht einmal für einen Fehler, wenn man in einem Buch eine Quellenangabe vergessen hat.
Mir ist es sogar egal, ob der Kanzlerkandidat Analphabet ist. Darum geht es nämlich nicht.
Es geht um seine Qualifikation und die Qualität des Programms und das hat nichts mit damit zu tun, ob Ghostwriter meines Buches eine Quelle vergessen haben.

Ich freue mich nur diebisch, weil ich mir jetzt die Springerpresse anschaue, wie sie versucht, diesen ja wirklich unwichtigen Fauxpas kleinzureden oder gar totzuschweigen.

16:27 von frosthorn

«war das eigentlich früher auch schon so?»

Das Buch ist wohl aus dem Jahr 2009.
Aber Plagiatsgeier sein ist heute mehr modern.

16:33 von Karl Maria Jose...

< wer hätte das gedacht
offenbar will die ard nun doch noch nach dem ersten schock die kanzlerschaft von baerbock retten. >

Ich glaube, die ARD steht der Union viel näher als den Grünen.
Sehen Sie sich mal die politischen Sendungen an. Sie werden mir vermutlich Recht geben.

@ um 16:19 von Bernd Kevesligeti

Völlig richtig!
Aber wenn es in einem Bundestagswahlkampf der BRD wenigstens in den letzten 30 Jahren jemals um Sachthemen gegangen wäre, hätten weder die Union noch die SPD einen Kanzler stellen können.
Für die Union gilt das sogar seit den 1950er Jahren.
Im Quellenverzeichnis des Videos von Rezo, zur Zerstörung der CDU, kann man zig Beispiele nachlesen, in denen gerade die Politiker der Union nur 3 Dinge nach besten Kräften getan haben: Gelogen, Betrogen und die Hand aufgehalten.
Und alles mit dem Segen der katholischen Kirche.

@Adeo60, 15:22

"Belanglosigkeiten
Eine fehlende Quellenangabe in einem Buch… Was für ein Problem…!"

Nicht diese fehlende Quellenangabe ist meiner Ansicht nach das Problem, sondern dass solche Belanglosigkeiten die politische Debatte bestimmen.

quelle-nicht-benannt-laschet-raeumt-fehler-in-buch-ein

Hallo lieber Der Untergang, sie Schreiben um 16:13 Uhr sehr deutlich : "Wir wollen Söder

Diese ständigen fauxpas von Laschet sind ja mehr als peinlich.

Als Kanzlerkandidat ist Laschet wohl endgültig gescheitert.

Der Kanzler der Herzen wird wohl das Rennen machen."

Hm....
Aus meiner (privaten) Sicht ist Söder durchaus der Politiker mit der schnellsten Intelligenz (hoch überlegen allen anderen, bisherigen Bewerbern),....er ->wäre für das Kanzleramt "der Geeignetste", ...wenn er ->nicht (in seiner Zeit als Bayer. Finanzminister ) hunderte von -->Sozialwohnungen an die "Haie" verkauft hätte. ==>Das ist unverzeihlich.....

@16:33 von Karl Maria Jose...

Kleiner Hinweis: die Kanzlerschaft wird durch Wahl im neu zu wählenden Bundestag entschieden, nicht durch die ARD.
Gehört eigentlich zu ganz rudimentärem Staatsbürgerwissen.

@ Margitt 16:28

"Auch trennen wohl etliche Wähler zwischen dem Setzen des Kreuzes bei den Unionsparteien und ihrer Unzufriedenheit mit den Leistungen der von ihnen gewählten Regierung.
Ist ja auch klar, da ja die Unionsparteien für den Durchschnittsbürger keine Politik macht, die diesem Vorteile bringt.
Man kann nicht eine Partei der Reichen und Spitzenverdienter wählen und erwarten, dass diese dann für das "gemeine Volk" etwas tut."

Sehen Sie, ich bin weder reich noch Spitzenverdiener. In den letzten 64 Jahren wurde unser Land meist unter Beteiligung der Union geführt. Viele" deutsche Michel " wie ich sind zufrieden. Haus gebaut. Gute Ausbildung auch der Kinder. Ich kann mich nicht beschweren. Und so geht es offensichtlich vielen Menschen. Beständig gutes Leben ist ein nicht zu verachtendes Pfund. Warum Experimente? Die Union als Partei der Reichen und Spitzenverdiener zu bezeichnen
.. kann man machen, greift aber nicht. Oder denken Sie 30% der Wähler sind reich oder Spitzenverdiener?

16:33, Karl Maria Jose...

>>wer hätte das gedacht
offenbar will die ard nun doch noch nach dem ersten schock die kanzlerschaft von baerbock retten.<<

Sie meinen, alles, was wir hier erleben, sei der große Plan der ARD? Sozusagen unserer heimlichen Regierung?

Danke, daß Sie diese Verschwörung aufgedeckt haben.

von weingasi1 16:42

Das ist doch ganz einfach: Laschet ist natürlich dafür, daß genug Arbeitskräfte für die schlechten Jobs da sind.
Und bei den Demonstrationen ging es um das von der CDU/FDP-Koalition angestrebte neue Landesversammlungsrecht.

@weingasi1 @fathaland slim

"Warum also glauben Sie, warum die Wähler das machen ? "

Das ist eine gute Frage! Ich denke, das hat etwas mit kognitiver Entlastung zu tun. Wenn ich mir jedesmal, wenn ich zur Wahl gehe, überlegen wollte, wen ich wähle, dann müsste ich mich mit Argumenten und Gegenargumenten auseinandersetzen, müsste Zeit und vor allem Energie aufwenden für meine Entscheidung. Ich glaube, viele Menschen sind einfach nur müde. Zu wählen, was ich immer schon gewählt habe, ist da eine ungeheure Entlastung.

@ Margitt 16:20

"Es sollte ein "Nachspiel" haben, wenn eine Regierung so viele Tote zu verantworten hat. So stelle ich mir Politik nicht vor"

Sie machen also allen ernstes die CDU/CSU für 90.000 Tote durch das Coronavirus verantwortlich? Damit hat sich unsere Diskussion ja wohl endgültig erledigt.

@ Opa Klaus, um 15:46

Sie haben sowas von Recht!

Aber für Viele ist das Abarbeiten an den (vermeintlichen) Fehlern anderer wichtig; man fühlt sich selber wohler, weil das von den eigenen Unzulänglichkeiten ablenkt.

Ja, wir haben weiß Gott jede Menge wichtigerer Baustellen als dieses lächerliche Laschetplagiat.

16:56 von fathaland slim

Sie meinen, alles, was wir hier erleben, sei der große Plan der ARD? Sozusagen unserer heimlichen Regierung?

Danke, daß Sie diese Verschwörung aufgedeckt haben.
----------

was hat das mit Verschwörung zu tun ?
wie wurden die GRÜNEN von den Medien damals hochgelobt bei deren Gründung
auch Journalisten sind nur Menschen mit einer eigenen Meinung
die kommen eben erfahrungsgemäß besser weg als die AfD

@IckeDette I fathaland slim

„Eine politische Auseinandersetzung, über die ich nicht freuen würde, hat da natürlich keine Chance.“

Ja, das waren noch Zeiten, als ein Peter Hintze mit seiner „Rote-Socken-Kampagne“ zum sauberen politischen Argumentationsaustausch einlud.

Aber im Ernst, gerade jetzt, wo wir nach Jahrzehnten der Verwaltung wieder eine aktiv gestaltende Politik benötigen, wünsche ich mir einen argumentativen Austausch über Wahlprogramme und Zukunftsperspektiven.
Ich habe auch gedacht, wir Wähler wären reif dafür.
Sind wir aber wohl nicht.
Und eine CDU, die um ihre Macht fürchtet, wird diesen auch nicht zulassen.

Und nun ?

Es gebe in dem Buch offenkundig Fehler, die er verantworte, erklärte Laschet. "Dafür möchte ich ausdrücklich um Entschuldigung bitten, denn sorgfältiges Arbeiten beim Verfassen von Werken und die Achtung des Urheberrechts sind für mich auch eine Frage des Respekts vor anderen Autoren."
#
Der nächste Kanzler Kandidat der abgeschrieben hat. Nicht nur Frau Baerbock !

Es gibt nur wenige Menschen die sich nach Abwägung aller Fakten selbst eine Meinung bilden.

Meist läuft es so: ein Journalist (mit Wissensvorsprung und rhetorischem Geschick) schreibt einen etwas polemisierenden Artikel und „schwupps!“, Ihre eigene (aber unfertige) Meinung von vor fünf Minuten ist auf die vom Journalisten verbreitete Ansicht eingeschwenkt.

So läuft leider im Jahr 2021 oft die „Meinungsbildung“ ab.

Kommt dann ein anderer Journalist, hängt es von dessen Überzeugungskraft ab, ob sie „umfallen“ oder bei ihrer neuen Meinung (s.o.) bleiben.

Eigentlich passend zum Zeitalter in dem Leute ihre Kaufentscheidungen von „Influencern“ abhängig machen...

16:34, Augustus Cäsar

>>Bin mal gespannt,
wie die grünen Moralisten reagieren.<<

Grüne Moralisten?

Nennen Sie doch mal ein paar. Aber bitte dann nicht vergessen, deutlich zu machen, woran Sie deren Moralistentum festmachen. Möglichst mittels Beispielen.

Was die Partei „Die Grünen“ angeht, so wäre sie gut beraten, in diese Diskussion um Laschet nicht einzusteigen. Sondern sich lieber an einem paar der Punkte abzuarbeiten, die der Mitforist Bernd Kevesligeti hier genannt hat.

16:41 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Kennen Sie die Arbeits-und Sozialwelt von Zuwandern ?»

Ja … aber natürlich nicht von allen.

Aufgewachsen bin ich in Köln-Kalk. Italiener, Türken, und Portugiesen waren unsere Nachbarn, deren Kinder meine Spielkameraden und Freunde.

Im Fußballverein waren dann noch Russen, und ein Araber mit dabei.
Weiterhin Türken, von denen leben in Köln viele.

Nun habe ich Arbeitskollegen auch aus dem Iran, aus Usbekistan, und wieder Türken. Die bedienen alle entweder CNC-Maschinen zur Metallbearbeitung. Oder in Qualitätskontrolle / Versand. Alle im Tarif der IG-Metall.

Aus der Eigentümergemeinschaft im 42-er sind ± 15 Nicht-Deutsche. Wo die alle arbeiten, weiß ich nicht. Der Bosnier hier im Haus ist bei der Stadt Köln beschäftigt.

«Wer sitzt im Paketauto, wer ist auf dem Feld ? Wer in den langen Hallen ?

Im Paketauto sitzen Deutsche und Nicht-Deutsche.

«Ist aber auch egal, wenn man eh rechtfertigt … Arbeitsunrecht.»

Das rechtfertigt nur Ihr Vorstellungsnirvana über andere.

quelle-nicht-benannt-laschet-raeumt-fehler-in-buch-ein

lieber harry_up, Sie schreiben um 15:17 Uhr ...:"Hier im Forum gibt es Leute, die sich am nächsten Tag nicht mal mehr daran erinnern können, was sie Tags zuvor geschrieben haben. :-)
(Damit meine ich jetzt nicht Sie)."
-----
Na ja, ich erinnere mich an Konrad Adenauer, (CDU),der einst sagte :--> "Was kümmert mich mein saudummes Geschwätz von gestern......"

17:01, Sisyphos3 @16:56 von fathaland slim

>>wie wurden die GRÜNEN von den Medien damals hochgelobt bei deren Gründung<<

Daran kann ich mich nicht erinnern. Dafür an sehr, sehr viel Gegenwind, den diese Partei damals bekam.

@16:09 von IckeDette

„ Letztens saß ein Unionsabgeordneter bei einer Talkshow und meinte "Wir sind die Vertauenwürdigsten"“

Mag schon sein und die Union hat Glück, dass ihren Wählern der Bedeutungsunterschied zwischen „Vertrauenswürdig“ und „Ehrlich“ nicht klar ist.

@Margitt 16.28 I fathaland slim

„Auch trennen wohl etliche Wähler zwischen dem Setzen des Kreuzes bei den Unionsparteien und ihrer Unzufriedenheit mit den Leistungen der von ihnen gewählten Regierung.“

Es gab doch die legendäre Umfrage, der zufolge 2/3 der Befragten mit der Bundesregierung unzufrieden war und 2/3 der Befragten sehr zufrieden mit der Bundeskanzlerin.
Frau Merkel hatte ja auch nachweislich nie etwas mit der Regierung zu tun.

@schiebaer45

"
Der nächste Kanzler Kandidat der abgeschrieben hat. Nicht nur Frau Baerbock !"

Das war ja klar, dass sowas hängen bleibt...
Frau Baerbock hat nicht abgeschrieben. Es handelte sich um frei zugängliche Tatsachen, die sie in einer ähnlichen Reihenfolge aufgezählt hat wie in einer anderen Quelle. Und der Fairness halber: Auch Laschet hat nur vergessen, die Quelle zu benennen. Das ist schlecht, aber das Anschreiben an sich kann man ihm nicht vorwerfen. Es ist ein Buch und keine wissenschaftliche Arbeit.

16:52, Opa Klaus

>>Sehen Sie, ich bin weder reich noch Spitzenverdiener. In den letzten 64 Jahren wurde unser Land meist unter Beteiligung der Union geführt. Viele" deutsche Michel " wie ich sind zufrieden. Haus gebaut. Gute Ausbildung auch der Kinder. Ich kann mich nicht beschweren. Und so geht es offensichtlich vielen Menschen. Beständig gutes Leben ist ein nicht zu verachtendes Pfund. Warum Experimente? Die Union als Partei der Reichen und Spitzenverdiener zu bezeichnen
.. kann man machen, greift aber nicht. Oder denken Sie 30% der Wähler sind reich oder Spitzenverdiener?<<

Der Kanarettist Dietrich Kittner sagte in einem seiner Programme in den 70ern:

„Wenn die Union nur von denen gewählt würde, deren Interessen sie vertritt, dann hätte sie Probleme, über die Fünfprozenthürde zu kommen.“

Die CDU ist eine bürgerlich-liberalkonservative Partei, die eng mit den so genannten wirtschaftlichen Machteliten verbunden ist. Gleichzeitig haftet ihr der Nestgeruch des Wirtschaftswunders an.

Ist das wirklich wichtig

Diese Debatte ist genauso nutzlos, wie die über das Buch von Baerbock. Jetzt fehlt noch ein Buch von Scholz dann herrscht wieder Gleichstand.
Ich finde es eigentlich bedauerlich, dass die Tagesschau so ein Thema überhaupt aufgreift. Sowohl die Artikel über Laschets Buch alsauch die über das Baerbocksche Werk.
Wir wählen doch eine politische Richtung. Ich finde den extremen Wandel zu einer Personenwahl sehr bedauerlich. Die Inhalte sollten zählen. Da wäre es schon viel interessanter wie die wiedersprüchlichen Aussagen im Unionslager zu Steuern runter oder rauf zu diskutieren

re 17:01 Sisyphos3: Klare Verschwörung...

>>was hat das mit Verschwörung zu tun ?
wie wurden die GRÜNEN von den Medien damals hochgelobt bei deren Gründung
auch Journalisten sind nur Menschen mit einer eigenen Meinung
die kommen eben erfahrungsgemäß besser weg als die AfD<<

Also doch eine Verschwörung! Und der Beweis ist, dass die AfD schlechter wegkommt als die Grünen...

Wir müssten eben mehr unabhängige Journalisten aus dem rechtsextremen Spektrum beschäftigen. Vielleicht könnten wir mal bei Orban und Kacsinsky nachfragen, wie man das macht. Dort haben die Journalisten schon dem „Volk“ zu dienen und nicht umgekehrt.

16:52 von Opa Klaus @ Margitt 16:28

Sehen Sie, ich bin weder reich noch Spitzenverdiener. In den letzten 64 Jahren wurde unser Land meist unter Beteiligung der Union geführt. Viele" deutsche Michel " wie ich sind zufrieden. Haus gebaut.
#
Dann wünsche ich Ihnen weitere Zufriedenheit. Aber nicht Jeder hat das Glück im öffentlichen Dienst zu arbeiten mit fast unbegrenzten Kündigung Schutz. Da gelingt es besser mit dem Bau eines Hauses.

17:04, Möbius @SinnUndVerstand 16:50 Uhr:

>>heutzutage werden Meinungen gemacht
Es gibt nur wenige Menschen die sich nach Abwägung aller Fakten selbst eine Meinung bilden.

Meist läuft es so: ein Journalist (mit Wissensvorsprung und rhetorischem Geschick) schreibt einen etwas polemisierenden Artikel und „schwupps!“, Ihre eigene (aber unfertige) Meinung von vor fünf Minuten ist auf die vom Journalisten verbreitete Ansicht eingeschwenkt.

So läuft leider im Jahr 2021 oft die „Meinungsbildung“ ab.

Kommt dann ein anderer Journalist, hängt es von dessen Überzeugungskraft ab, ob sie „umfallen“ oder bei ihrer neuen Meinung (s.o.) bleiben.<<

Ist das bei Ihnen so?

Bei mir eigentlich eher nicht.

17:15 von Nordbraut @schiebaer45

Danke für die Richtigstellung.Da räume ich jetzt einen Fehler gemacht zu haben,ein.

@ Margitt, um 16:42

Jetzt frage ich mich doch allen Ernstes, ob Sie's noch richtig sortiert kriegen.

Seit Wochen oder Monaten kommt von Ihnen nur Gemoser, und jetzt graben Sie allen Ernstes die abgenutschten Schnelltests von vor 15 Monaten aus?

Impfen lassen wollen/können Sie sich nicht, aber Sie sehen das Heil in Schnelltests, die Ihrer Meinung nach alles verhindert hätten...

“Meine Achtung vor einem Wähler der Union ist sehr gering daher, weil er das ausblendet.“

Tja, was soll man dann von jemandem halten, der offensichtlich alles besser wusste als alle Entscheider?

Bleibt ja nur: Ihn anbeten.

@ Vaddern 17:02

"Aber im Ernst, gerade jetzt, wo wir nach Jahrzehnten der Verwaltung wieder eine aktiv gestaltende Politik benötigen, wünsche ich mir einen argumentativen Austausch über Wahlprogramme und Zukunftsperspektiven.
Ich habe auch gedacht, wir Wähler wären reif dafür.
Sind wir aber wohl nicht.
Und eine CDU, die um ihre Macht fürchtet, wird diesen auch nicht zulassen."

Wie könnte eine Partei einen Meinungsaustausch verhindern? Per odre de mufti die Presse einschüchtern oder Meinungsfreiheit verbieten? Der Bürger diskutiert und bildet sich seine Meinung. Der mündige Bürger braucht auch keinen Wahlk(r)ampf zur Entscheidung, verfolgt er doch permanent die politischen Geschehnisse. Lassen Sie sich überraschen.. Ist doch auch spannend... Wir leben hier ja nicht in Nordkorea..

17:08 von Vaddern

< Es gab doch die legendäre Umfrage, der zufolge 2/3 der Befragten mit der Bundesregierung unzufrieden war und 2/3 der Befragten sehr zufrieden mit der Bundeskanzlerin.
Frau Merkel hatte ja auch nachweislich nie etwas mit der Regierung zu tun. >

Diese Zustimmung für Merkel sind m. E. reine Sympathiewerte, die sie sich durch nichts "verdient" hat. Merkel macht auf viele Menschen einen verlässlichen Eindruck.
Sie kommt rüber, wie die Nachbarin von nebenan, die gut kochen kann.

Ihr letzter Satz oben lässt Ihre Ironie erkennen.
Denn dieses widersprüchliches Umfrageergebnis zeigt auf, dass unter den Befragten viele politisch total Uninteressierte wohl waren.
Meiner Meinung nach war das auch kein Zufall, weil die große Mehrheit der Bürger politisch uninteressiert ist.
So lässt sich u.a. erklären, weshalb die christlichen Parteien so viele Stimmen bei jeder Wahl bekommen.
Vielen sind die Fehler der Regierung in der Pandemie u. anderswo nicht bekannt. Folge ist, d. CDU wird wiedergewählt

30. Juli 2021 um 16:52 von Opa Klaus

Oder denken Sie 30% der Wähler sind reich oder Spitzenverdiener?

Circa 30% sind die Relation der Babyboomer zum Rest der Bevölkerung. Also die 30%, die in wenigen Jahren die Rentenkasse sprengen werden. Deswegen gab es im Wahlkampf immer Rentengeschenke bei den letzten Wahlen, ob es sinnvoll ist oder nicht. Ob dieses Jahr noch welche kommen werden werden ist nicht zu erwarten, aber die heiße Wahlkampfphase kommt ja noch.
Schön, dass sie sich Dinge leisten konnten. Heutzutage hätte auch sie Probleme überhaupt nahe dieses Standes zu kommen.

re 17:20 fathaland slim: Lustig

>>17:04, Möbius @SinnUndVerstand 16:50 Uhr:
>>heutzutage werden Meinungen gemacht
Es gibt nur wenige Menschen die sich nach Abwägung aller Fakten selbst eine Meinung bilden.
...
So läuft leider im Jahr 2021 oft die „Meinungsbildung“ ab.

Kommt dann ein anderer Journalist, hängt es von dessen Überzeugungskraft ab, ob sie „umfallen“ oder bei ihrer neuen Meinung (s.o.) bleiben.<<

Ist das bei Ihnen so?

Bei mir eigentlich eher nicht<<

Bei mir eigentlich auch nicht, aber das ist sicher nur ein Zeichen dafür, dass ich immer wieder auf diese „Qualitätspresse“ (oder heisst die nicht „Mainstream-Presse“?) hereinfalle...

Ein echtes Dilemma...

fathaland slim

Hallo fathaland slim. Danke für den Kommentar. Das ist wirklich ein absurdes Affentheater. Für mich ein reiner Kindergarten. Bezüglich des Wahlkampfs ist das von Ihnen geschriebene Wort "Endsetzlich" angemessen.

Beste Grüße

17:18 von teachers voice

Also doch eine Verschwörung! Und der Beweis ist, dass die AfD schlechter wegkommt als die Grünen...
----

was verstehen sie unter Verschwörung ?

also ich, wenn sich einige zusammentun und was aushecken
also das kann ich mir nicht vorstellen !

schiebaer45 um 17.04 Uhr

„Der nächste Kanzler Kandidat der abgeschrieben hat. Nicht nur Frau Baerbock!“

Keiner hat abgeschrieben. Keiner hat darauf beharrt, dass in seinem Buch ausschließlich eigene Ideen veröffentlicht sind.

Mann Mann Mann
Genau so etwas wie Ihre Bemerkung bleibt dann hängen.
Und was auf der Strecke bleibt, ist die sachliche Auseinandersetzung.

@ ONYEALI, um 17:06

Zu Ihrem “Zitat“ Adenauers:

Das “saudumme“ haben Sie da reingebastelt.
Hatter so nich jesacht.

Zudem erinnerte Adenauer sich sehr genau an sein “Geschwätz von gestern“, wollte sich aber nicht davon abhalten lassen, dazu zu lernen.

Auch darin unterscheidet er sich von vielen Leuten hier im Forum.

(Damit meine ich aber nicht Sie). :-)

17:15 von fathaland slim: Gutes und wahres Zitat

< Der Kanarettist Dietrich Kittner sagte in einem seiner Programme in den 70ern:

„Wenn die Union nur von denen gewählt würde, deren Interessen sie vertritt, dann hätte sie Probleme, über die Fünfprozenthürde zu kommen.“ >

Das Zitat trifft genau ins Schwarze.
Und vor allem:
Es stammt aus den 70er Jahren und es trifft heute noch genauso zu wie damals.

Thematische Ausrichtung

Liebe User,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

17:07 von fathaland slim

dann haben wir ne stark unterschiedliche Empfindung !

17:33 von Margitt.

vermute mal das trifft auf so ziemlich jede Partei zu

von schabernack 17:06

Also der Satz, "Im Paketauto sitzen Deutsche und Nicht-Deutsche". Wer sitzt denn am meisten dort ? Und unter welchen Bedingungen ?
In dem Buch "Die Fertigmacher, Arbeitsunrecht und professionelle Gewerkschaftsbekämpfung", von Werner Rügemer und Elmar Wigand, steht auch einiges.

Die Kommentarfunktion für diese Meldung wird bald geschlossen

Liebe User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Wesentliche Argumente, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Daher werden wir die Kommentarfunktion um 17:50 Uhr schließen. Bitte schreiben Sie Ihre Kommentare – sofern Sie gerade dabei sind – noch zu Ende, bevor ein anderes Thema eröffnet wird.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

17:27 von Margitt.

Folge ist, d. CDU wird wiedergewählt

---------

nicht jeder liebt Experimente
das Gro der Bevölkerung, so stelle ich mir das vor, wollen "ihre Ruhe"
dass möglichst alles so bleibt wie es ist und bloß keine Veränderung

@ Icke 1, um 16:37

“Was kann der Kanzleramtskandidat Laschet eigentlich richtig? Ach ja, zu unpassenden Anlässen lachen. Das qualifiziert ihn aber nicht Kanzler zu werden, oder?“

Wenn Ihnen jemand etwas Entsprechendes sagen würde, was würden Sie antworten?

Ach so, Sie würden wollen ja nicht Kanzler werden, dann ist das ja was anderes.

Fühlen Sie sich also weiterhin erhaben...

17:32, Vaddern

>>schiebaer45 um 17.04 Uhr
„Der nächste Kanzler Kandidat der abgeschrieben hat. Nicht nur Frau Baerbock!“

Keiner hat abgeschrieben. Keiner hat darauf beharrt, dass in seinem Buch ausschließlich eigene Ideen veröffentlicht sind.

Mann Mann Mann
Genau so etwas wie Ihre Bemerkung bleibt dann hängen.
Und was auf der Strecke bleibt, ist die sachliche Auseinandersetzung.<<

Der Forist hat sich um 17:22 für das, was Sie ihm ankreiden, entschuldigt. Er scheint wohl selbst ein Opfer von dem geworden zu sein, was Sie beschreiben.

Am 30. Juli 2021 um 15:51 von IckeDette

„Hmm
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass über dieses Plagiat die Zeitungen keine Woche lang gefüllt ist wie bei Frau Baerbock. Schauen wir mal.

Wie siehts bei Scholz aus? Sein Buch sauber?“

Ist mir egal.

Das erste gefundene Plagiat war höchst interessant,
das 2. schon weniger und jetzt
das 3 gegen +-0.
Wenn jetzt vor der Wahl noch ein Fund kommt, dann

Oberkante Unterkante.

30. Juli 2021 um 17:34 von Moderation

Thematische Ausrichtung

Bin gerade auch zu stark abgedriftet und bitte um Verzeihung.

Grundsätzlich halte ich das Thema mit den Zitaten für den Wahlkampf unwichtig, da es sich um kleinere Vorfälle handelt, die mal passieren können.

Mir wäre es lieb wenn die ÖR Medien sich eher als Moderator etablieren und wenn gerade solche Vorwürfe kommen in einem Wettbewerb. Dass dann die Investigativabteilung prüft wie die Balance zwischen den Beteiligten steht. Herr Laschets und Herr Scholzs Buch hätten (auch wenn sie älter sind) in gerade dieser frühen Wahlkampfphase gleich mit untersucht werden müssen.

Jetzt hat Herr Laschet den Vorsprung, dass er jetzt schon mal sehen konnte wie man ein solches "Plagiat" nicht verteidigen kann. Ich denke, dass er die gleichen Fettnäpfchen mitgenommen hätte wäre er der Erste gewesen.

16:28 von Margitt.

>>Man kann nicht eine Partei der Reichen und Spitzenverdienter wählen und erwarten, dass diese dann für das "gemeine Volk" etwas tut.<<

Die CDU ist zweifellos die Partei der Wirtschaft. Die Parteien der Spitzenverdiener sind jedoch FDP und AfD. Beschäftigen Sie sich mal mit deren Wahlprogramm.

17:37, Sisyphos3

>>17:07 von fathaland slim
dann haben wir ne stark unterschiedliche Empfindung !<<

Die haben wir generell.

Man kann sagen, eine fundamental unterschiedliche.

Quelle nicht benannt: Laschet räumt Fehler in Buch ein...

Heute der Fehler in Laschet´s Buch, Plagiate bei anderen Politikern oder auch Lacher in und bei Katastrophenszenarien. Es ist doch merkwürdig, wie viele Menschen da immer noch in eine Verteidigungs-und Rechtfertigungshaltung gehen. Hat das mit Obrigkeitsdenken zu tun ?

Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

die Kommentarfunktion für dieses Thema wird – wie bereits angekündigt – nun geschlossen. Wir danken für Ihre rege Diskussion.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Annette Schavans

Doktorarbeit stammt aus dem Jahr 1980 .
Erst 2013 wurde ihre Doktorarbeit von der Universität Düsseldorf aberkannt, nachdem ein "Plagiatsjäger" mehrere Fehler entdeckt hat. Frau Schavan war "nur" Bundesministerin.
Der Fall Guttenberg war 2011, allerdings lag seine Doktorarbeit nicht soweit zurück.

Man kann es bedauern, aber das sind eben die Nebenwirkungen der computerunterstützten Dokumentenverwaltung. Niemand möchte ja sonst auf die Annehmlichkeiten verzichten.
Wer sich also für das höchste Amt in DE bewirbt, muss sich Nachforschungen gefallen lassen.
Ich glaube Barack Obama musste sich wegen seiner früheren Joints in Jugendjahren auch rechtfertigen.

Darstellung: