Ihre Meinung zu: Inzidenz steigt, doch was zählt der Wert?

28. Juli 2021 - 7:31 Uhr

Seit drei Wochen steigt der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland - heute auf 15,0. RKI-Chef Wieler plädiert dafür, die Inzidenz als Leitindikator beizubehalten. Doch das ist umstritten.

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Kommentare

Epidemie & Wirtschaft

"Darin plädierte Wieler dem Blatt zufolge unter anderem dafür, an der Niedrig-Inzidenz-Strategie festzuhalten."
> Falls es diese Strategie jemals gab, wurde sie mit Lockdown-light, Bundesnotbremse und den anderen wirtschaftsfreundlichen Maßnahmen sehr schlecht umgesetzt. Die hohen Inzidenzwerte beweisen es.

"Mit seiner Auffassung widerspricht Wieler sowohl Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) [...]"
> Tut er das? Herr Spahn hatte doch lediglich den Bedeutungsverlust des Inzidenzwertes erkannt, um dann trotzdem weiter daran festhalten zu wollen.

"[...] eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern - oder ob sie anstreben, die Nachverfolgung der Corona-Infektionen sicherzustellen und somit die Inzidenz niedrig zu halten."
> Mit Ausnahme des ersten Lockdowns standen in der bisherigen Corona-Politik die wirtschaftlichen Interessen über den gesundheitlichen. Die Maßnahmen und Einschränkungen werden sich wieder auf unsere Freizeit konzentrieren.

Inzidenz um der Inzidenz willen

Wenn die tatsächlichen Auswirkungen der Delta-Variante nicht zählen (wie schwere Verläufe und Todesfälle), sondern reine Infektionen (auch symptomlose), da fragt man sich warum das bei anderen anstecken Krankheiten anders gemacht wird.

Die neue Technik, wie Tests, sollte uns das Leben erleichtern und nicht Probleme schaffen, die wir ohne niemals hätten. Früher hätte man nur auf tatsächlich Erkrankte und Verstorbene geschaut.

Jetzt

ist es offiziell:
"Wieler warnte demnach auch in der Schaltkonferenz, dass "die vierte Welle" begonnen habe."

Die Frage ist jetzt nur noch wie hoch die Welle wird.....

Seit drei Wochen steigt der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz

das ist wahr
um satte 200 %
von 5 auf jetzt 15 %
möchte ja nicht die Sache klein reden
aber die Inzidenz lag mal bei 200 und in einzelnen Bundesländern gar bei über 400
also ein klein wenig Gelassenheit wäre sicherlich besser als hier Hektik zu verbreiten
es wäre doch interessanter zu wissen wie es mit den Auswirkungen in Krankenhäusern aussieht
welche Auswirkungen es auf den Menschen hat (Intensivmedizin/Sterbefälle)

Und wieder die Reiserückkehrer...

"Die Zahl der Neuinfektionen nimmt in den vergangenen Wochen wieder zu - auch durch Reiserückkehrer, weshalb die Einreiseregeln wohl schon ab 1. August verschärft werden sollen, wie CSU-Chef Markus Söder in den tagesthemen betonte."

Und wieder einmal wird den Reisenden die Schuld zugeschoben, obwohl diese lediglich 10% der positiven Fälle ausmachen.

Die perfekte selbsterfüllende Propezeihung gäbe es übrigens, wenn man ausschließlich Reiserückkehrer testen würde. Dann hätte man dort 100% und könnte alle anderen ignorieren.

Das Richtige wäre…

Eine Kombination aus Inzidenz (Frühwarnung), Auslastung Kliniken und Intensiv, Arbeitsunfähigkeit aufgrund Covid.

Es sind so viele Fragen offen ...

... die Tatsache, dass es keine Antworten darauf gibt, lässt mich zu dem Schluss kommen, dass nur ich daran interessiert bin:

1) Auch in diesem Artikel wird wieder dezent auf die Gruppe der Reiserückkehrer verwiesen. Ist diese Gruppe jetzt gerade en vogue als Pandemietreiber? Wo sind die Studienergebnisse, welche das nachweisen?

2) Bereits seit langem gibt es Diskussionen um die Impfung der Kinder. Wo sind die Studienergebnisse, welche Schulen und Kinder als Treiber nahelegen? Offensichtlich gibt es ja steuerfinanzierte Studien? Warum gibt es keine Ergebnisse?

3) Warum soll ich am besten komplett ("ist doch nur einmal") auf Urlaub verzichten, darf aber danach mit den Kollegen an einem Fließband stehen? Warum gibt es keine Studien zur Ansteckung am Arbeitsplatz?

4) Was machen eigentlich die Gesundheitsämter gerade? Bei Inz. von 14 sollte doch eine individuelle Betreuung möglich sein?

5) Wo sind die Konzepte für ein langfristiges Leben mit Corona? Bildung, Kultur, LEBEN?

an Nachfragerin um 08:39

Es ist richtig. Die Niedrig-Inzidenz-Strategie wurde nie konsequent durchgeführt. Dies hat uns wohl in die jetzige komplexe Situation geführt.
Der Inzidenzwert hat keineswegs an Bedeutung verloren. Die Angabe des R-Wertes wäre sicher hilfreich. Auch wäre anzustreben, zusätzlich einen noch früheren Warnwert zu benutzen. Dies wären möglicherweise Grundwasseruntersuchungen, um auch eine örrtliche Eingrenzung zu erhalten.
Ansonsten muß die Strategie der jetzigen Lage angepaßt werden.

Die Gretchenfrage

Nimmt man den Wert für die Prognose (Inzidenz) oder den für den Rückblick (Todgeweihte)?
Wie lässt sich eine Lawine regeln?
Bei 30% , 50% oder 100% Ausbruch?
Oder tritt man sie besser nicht los?
Erst am Ende, wenn es denn endet, wird man schlauer sein.

Nachtrag

6) Wie ist eigentlich gerade die Situation in Indien oder England? Wenn es extreme Zustände gäbe, hätten wir die Bilder doch hier schon längst gesehen? Wie ist die Entwicklung der Hospitalisierung und die Auslastung der Intensivstationen dort?

Wann ist denn endlich

Wann ist denn endlich Ende
Wurde nicht gesagt, ab einer derart niedrigen Inzidenz werden alle Maßnahmen fallen gelassen...

Wie erwartet befinden sich unsere Politiker im Wahlkampf um Ihr Gesicht vor den Bundestagswahlen nicht zu verlieren.

Der Inzidenzwert wird während der Urlaubszeit wieder nach oben eilen. Denn mit der Testpflicht für Rückkehrer werden wieder viel mehr Menschen erfasst, die sonst nie von Ihrer Krankheit erfahren hätten. Aber wir Deutschen lieben die Wörter, die auf Papier stehen.

Das schlimmste an Corona ist, dass sich die Politiker dem angenommen haben.

Fachexpertise!

Bitte last die Fachleute Ihre Arbeit machen und hört auf die Dinge zu verkomplizieren. Der Unterschied der getroffenen Aussagen rührt daher, dass es z.Tl. politische Statements sind, die im Rahmen eines längst tobenden Wahlkampfes getätigt wurden. Herr Wieler spricht hier mit der Expertise der medizinischen Fachleute - bei Herrn Spahn bin ich mir da nicht so sicher. Herr Wieler hat bewiesen, das er keine Lobby bedient, da er selbst kritisch zu seiner eigenen Klientel steht, wenn sie es mal wieder übertreiben. Wir sollten aufhören unsere eigenen Interessen vor humanitäre zu schieben. Eine Pandemie ist kein Urlaub! Die Durststrecke wird immer länger werden, wenn wir es nicht schaffen gemeinsam konsequent dagegen vorzugehen. Es wird in diesem Zusammenhang immer wieder unbequeme Entscheidungen geben und das ist gut so!

Keine geeignete Grundlage

Es geht doch allein darum, die Überlastung der Intensiv-Stationen in den Krankenhäusern zu vermeiden. Mit dem Wissen über tägliche Neuansteckungen (Inzidenzen) ist es nicht getan. Denn viele der Infizierten werden nicht krank bzw. nicht so krank, dass sie in ein Krankenhaus eingewiesen werden müssen. Insofern ist der reine Inzidenzwert nicht die geeignete Grundlage für eine wirksame und sachgerechte politische Entscheidung in der Pandemie.

Halten wir mal fest, Reisen

Halten wir mal fest, Reisen ist kein Pandenietreiber. ARBEIT UND Öpnv auch nicht. Kinder und Schulen nicht. Einkaufen im Supermarkt auch nicht.

Das Virus verteilt sich demnach nur in der Freizeit. Es lauert in Kinos und Kneipen, auf Festivals und Konzerten.
Kinder werden von den Virus nicht angefallen.

Da frage ich mich, wieso wir seit 1.5 Jahren so ulkig leben müssen.

Oder übertreiben die Verharmloser ein wenig?

Was soll Inzidenz?

In Schweden ist im Vergleich zu Deutschland die zweite Welle 10 mal so niedrig ausgefallen. Man könnte behaupten, aufgrund der Maßnahmen hat die deutsche Bevölkerung extrem gelitten. Mein Immunsystem begleitete mich durch die deutschen Coronawellen. Was sollte ein von außen eingefügter Wirkstoff besser können als mein auf meinen Körper perfekt eingestelltes Immunsystem leisten können? Welsche Gefahr stellt mein perfektes Immunsystem für andere dar?

Tausende Arbeitsplätze ...

... und letztlich die deutsche Wirtschaft stehen auf dem Spiel .... und die Leute diskutieren über Masken oder Urlaub...

Irgendetwas ist doch ziemlich schief gelaufen in der deutschen Bildungspolitik ...

Lage auf den Intensivstationen

Die Inzidenz hat als bestimmende Größe spätestens mit fortschreitendem Impffortschritt ausgedient.
Entscheidende Größe muß die Lage auf den Intensivstationen sein.
Seit langem sind in Deutschland ca. 20 000 Intensivbetten belegt, ca. 4 000 gelten als zusätzlich betreibbar, ca. 10 000 Betten darüberhinaus als "Notreserve".
( www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen )
Seit einiger Zeit sind ca. 300 Menschen coronabedingt in intensivmedizinischer Behandlung, am 3.1. waren es 5762.
Die gemeldeten Todesfallzahlen sinken kontinuierlich.
Die Impfungen schreiten voran: 49,4 % ist vollständig, 60,9 % einmal geimpft. Die Impfrate ist bei den Ü60 deutlich höher und das sind diejenigen, die 95% aller schweren Verläufe brachten.
Die Inzidenz ist bei den 15-29jährigen mit 20-35 am höchsten und hier sind die wenigsten schweren Verläufe zu erwarten. Bei den Ü60 ist sie unter 5.
Eine Überlastung der Krankenhäuser gibt es nicht und ist auch auszuschließen, auch bei stark steigender Inzidenz.

"Die Maßnahmen und

"Die Maßnahmen und Einschränkungen werden sich wieder auf unsere Freizeit konzentrieren."

Corona wird durch Gespräche von Angesicht zu Angesicht übertragen.

Wenn ich mich in der Freizeit mit anderen treffe, dann sind solche Gespräche mindestens Teil, wenn nicht sogar einziger Zweck des Treffens.

Wenn ich im I. und II. Arbeitssektor arbeiten gehe, dann nicht. Auf dem Trecker oder an der Fräßmaschine gibt es keine Gespräche.
_

Inzidenz darf nur nachrangig sein

Wen interessiert die Inzidenz, wenn kaum Menschen schwer erkranken. Der größte Teil der Menschen kann sich durch eine Impfung schützen und bei den Kindern ist das Risiko für einen schweren Verlauf eher gering. Also gönnt den Menschen wieder ein halbwegs normales Leben mit gewissen Einschränkungen wie MNS im ÖPNV. Ansonsten kann sich jeder selbst schützen mit FFP 2 oder 3.

Tada um 08:45

Die tatsächlichen Auswirkungen, sind ja nicht nur schwere Verläufe und Todesfälle. Corona ist nun einmal nicht irgendeine ansteckende Krankheit.
Sie meinen, wir sollten heute so vorgehen wie früher. Denken sie noch einmal nach oder wollen sie zu den ewig Gestrigen gehören.
Im Übrigen ohne die Test hätten wir heute Probleme, die sie sich offenbar nicht vorstellen wollen.
Im übrigen wäre es wünschenswetr, wenn sie präziser argumentieren würden. So dreschen sie nur leeres Stroh.

Am 28. Juli 2021 um 08:56 von DerCarsten

"5) Wo sind die Konzepte für ein langfristiges Leben mit Corona? Bildung, Kultur, LEBEN?

Wir holen uns einfach eine neue Varianten asap ins Land..... und diesmal sind die Geimpften eindeutig die Verantwortlichen!

"Heute tritt die neue Einreiseverordnung in Kraft. Sie legt unter anderem fest, dass nachweislich Geimpfte und Genesene anders als bisher von der Quarantäne befreit sind, wenn sie aus einem Virusvariantengebiet einreisen."

DerCarsten

Ich gebe Ihnen völlig Recht . Ihre Vorschläge wahrscheinlich zu mühselig. Schwarz/ weiß ist einfacher und vielen Menschen vertrauter.

um 09:06 von LetzterNiederbayer

Schweden?!

Es gibt vier Länder, die Mist gebaut haben im Umgang mit Corona: Schweden, Brasilien, Großbritannien und die USA. In dieser Reihenfolge. Ein Lob ausgerechnet für das Land, das die schlechteste Corona-Politik weltweit gemacht hat, ist schon erstaunlich.
_

Faktenfreie Diskussion

Jetzt reden wieder alle in Mikrophone. Die wenigsten haben aber Daten, die ihre Meinung untermauern.

"Die Inzidenz verliert an Bedeutung.." heißt es gerne. Kann sein. Das sehen wir dann, wenn sie wieder hoch ist, aber trotzdem nur Wenige in die Klinik müssen oder gar sterben. Symptomlose oder leichte Verläufe begründen sicher keinen Lockdown. Aber ob das so kommt weiß man nicht. Nur weil die Zahlen jetzt noch klein sind, muss das nicht so bleiben und leider zeigen sich Klinikeinweisungen und Tote erst mit Zeitverzug. Das ist ja der Charme an der Inzidenz, sie steigt früh. Also vielleicht brauchen wir einen Lockdown in Zukunft erst ab 500. Aber wer weiß das?

Reiserückkehrer? Auch da weiß man nichts Genaues. Ich lese bei uns von Hochzeiten, Studierendenfesten und Abifeiern, die zu Ausbrüchen führen.

Auch nach 1,5 Jahren stochern wir im Nebel.

Wie viele der derzeitigen Neuinfektionen finden bei Geimpften statt? Das kann doch nicht so schwer sein, diesen Wert zu erheben.

09:02 von DerCarsten Wenn ich

09:02 von DerCarsten

Wenn ich richtig kombiniere, sind Sie im Internet " unterwegs " - oder ?
Also : selbst ist der Mann / die Frau / Divers!
Ich sehe nicht mehr ein, Ihnen ( aber auch allen anderen ) die " Arbeit " abzunehmen.
Google hat für ca. 501.000 Ergebnisse 0,59 Sekunden bei der Frage nach der Ansteckung am Arbeitsplatz gebraucht. Könnte doch wohl jeder selber machen.
Dazu habe ich eine :
"https://www.rnd.de/wirtschaft/langzeitstudie-wie-hoch-ist-das-corona-infektionsrisiko-im-buro-IC5SJRUW35E53H5SDQPAHBYWDU.html"

Und zu der Frage nach Indien und GB :
"https://www.worldometers.info/coronavirus/country/india/"

oder
"https://www.corona-in-zahlen.de/weltweit/indien/"

"https://www.corona-in-zahlen.de/weltweit/vereinigtes%20k%C3%B6nigreich/"

Ein Zielkonflikt.

Die Einen wollen Aussagekräftige Zahlen, für die Anderen darf die Rückbindung an die Realität bloß nicht zu hoch sein. Ob eine "Inzidenz" bei einigen Hundert liegt, bei zwanzig oder bei Dreikommafünf - sie ist so abstrakt, dass absolut jeder Wert zur Panikerzeugung taugt. Zudem ist sie über ct-Wert und Anzahl der Tests auch noch beeinflussbar. Medien und Zuschauer sind gut darauf konditioniert. Das müsste eine andere Messlate erst einmal nachmachen können.

Intensivbetten, z.B., sind als Schlüsselwert gerade erst durchgefallen:
Spätestens, seit der Brief des RKI vom 11.1.21 freigeklagt wurde, aus dem ersichtlich wird, dass die Bundesregierung genauestens über den Intensivbettenbetrug unterrichtet war. Wenn man dann im Mai mit eben dieser Begründung nochmal einen Lockdown und eine "Notbremse" verhängt, ist dieses Messen an der Realität einfach äußerst peinlich. Mit einer "Inzidenz" wäre das nicht passiert.

Vorgeschlagene Alternative zur Inzidenz

„Eine leicht zu bestimmende und zu kommunizierende Bemessungsgrundlage wäre die tägliche Anzahl der COVID-bedingten intensivstationären Neuaufnahmen, differenziert nach Landkreis des Patientenwohnortes, Alter und Geschlecht mit Berücksichtigung diesbezüglicher zeitlicher Trends.“

Vorgeschlagen von:

Prof. Dr. med. Detlev H. Krüger* Prof. Dr. Klaus Stöhr**
* Direktor i.R. des Instituts f. Virologie der Charité Berlin
** Ehem. Leiter des Globalen Influenza und Pandemievorbereitungsprogrammes der WHO Genf

09:03 von joyomaran Stimme

09:03 von joyomaran

Stimme voll und ganz zu !

Und möchte noch anfügen : wir A L L E lernen immer noch neues über Covid19 und SARScoV2 sowie über die Mutanten. Und dieses neue muss irgendwie integriert und verarbeitet werden.
Und wenn jemand nicht dazu in der Lage ist, sollte er sich ........

Am 28. Juli 2021 um 09:02 von Obschtopa

"Wie erwartet befinden sich unsere Politiker im Wahlkampf um Ihr Gesicht vor den Bundestagswahlen nicht zu verlieren."

Tja, der Herr Söder: "Wir dürfen nicht einfach in den Herbst hineinstolpern. Es wird nicht reichen zu hoffen, dass der Corona-Kelch vor der Bundestagswahl an uns vorbeigeht und wir nichts entscheiden müssen."

Also, jetzt Massnahmen ergreifen das die Welle bis zur Wahl nicht zu hoch wird....
MPK vorverlegen, so dass die Zahlen noch nicht so hoch sind so dass Sie etwas substantielles entscheiden müssten. Stadien füllen und gute Laune verbreiten, Schuld auf Bevölkerung abwälzen.... dann klappt es schon mit der Wiederwahl.

Ich finde nach wie vor, dass

Ich finde nach wie vor, dass der Inzidenzwert seine Berechtigung hat. Je höher die Inzidenz, desto mehr Virus befindet sich in der Population und desto wahrscheinlicher sind gefährliche Mutationen, die auch noch vollständig Geimpfte betreffen kann. Ich denke aber auch, dass wir uns eigentlich nicht mehr wirklich einschränken müssen. Wenn Beschränkungen für alle Geimpften und Genesenen aufgehoben werden bleiben nur noch die Nicht-Geimpften und die können sich ja testen lassen. Allerdings sollte man für die Nicht-Geimpften Erwachsenen darüber nachdenken, ob es nicht sinnvoll wäre, die Tests in Zukunft kostenpflichtig zu machen und einen tagesaktuellen Test für alle öffentlichen Situationen vorauszusetzen (Gastronomie, Arbeit, Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln), wenn die Inzidenz entsprechend hoch wird. Schließlich ist das Impfen inzwischen in viele Städten terminfrei möglich und ist kostenlos.

Vorsicht

Solange man die Eigenschaften des Virus nur unzureichend kennt, würde es vernünftig sein, zu versuchen, die Inzidenz möglicht niedrig zu halten.
Wir wissen z.B. nicht, was der Virus nach sogeannter Genesung im Körper macht. Wir wissen nicht, ob sich der Virus bei Symptomlosen im Körper versteckt, um irgendwann doch die Überhand zu gewinnen.
Hohe Inzidenz heißt auch viele Mutationen und in unserer Situation wohl auch die "Zucht" von Fluchtmutationen.

Man kann nicht immer warten, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist.

bolligru

Die Inzidenz ist bei den 15-29jährigen mit 20-35 am höchsten und hier sind die wenigsten schweren Verläufe zu erwarten. Bei den Ü60 ist sie unter 5.
Eine Überlastung der Krankenhäuser gibt es nicht und ist auch auszuschließen, auch bei stark steigender Inzidenz.
———————-
Genau deswegen verstehe ich die Diskussion darüber nicht.

LetzterNiederbayer um 09:06

"Mein Immunsystem begleitete mich durch die deutschen Coronawellen. "

Würden sie in Erwägung ziehen, dass sie einfach nur Glück gehabt haben?

Am 28. Juli 2021 um 09:08 von

Am 28. Juli 2021 um 09:08 von Supafri
Inzidenz darf nur nachrangig sein
Wen interessiert die Inzidenz, wenn kaum Menschen schwer erkranken. Der größte Teil der Menschen kann sich durch eine Impfung schützen und bei den Kindern ist das Risiko für einen schweren Verlauf eher gering. Also gönnt den Menschen wieder ein halbwegs normales Leben mit gewissen Einschränkungen wie MNS im ÖPNV. Ansonsten kann sich jeder selbst schützen mit FFP 2 oder 3.
——————————
Es ist beruhigend, dass immer mehr Menschen so wie Sie denken. Hoffentlich hilft‘s…..

09:02 von DerCarsten

Wie ist eigentlich gerade die Situation in Indien oder England?
.
in Indien gab es "Sensationsberichte/Schlagzeilen"
weder von der Inzidenz noch den Sterbefällen waren die Werte auffällig
nur als Beispiel
in Peru starben mehr als 5.800 Menschen/1 Mill Einwohnern
in Indien gerade mal 285
wurde über Peru berichtet oder über Indien ?

Klar,

sonst müsste das RKI Dashboard hinsichtlich der erforderlichen Parameter überarbeitet werden. Bei den Gesundheitsämtern müsste das Personal aufgestockt werden, um die erforderlichen Daten zu erfassen und diese z. T. per Fax zu übermitteln.
Wenn dies geschafft ist, könnten wir bereits auf der 5. Welle reiten.
Die "nur" 10 % infizierten Reiserückkehrer werden verharmlost, weil die Verbreitung hauptsächlich in den Familien stattfindet. Haben die 10 % erkannten Infizierten keine sozialen Kontakte innerhalb und außerhalb ihre Familien?
Rückkehrer mit Pkw in Bussen und Bahnen sowie Pendler fallen hinten runter, weil sie nicht getestet werden.
Soviel zur Aussagekraft dieser Studien.

@ 08:50 von Sisyphos3

"möchte ja nicht die Sache klein reden
aber die Inzidenz lag mal bei 200 und in einzelnen Bundesländern gar bei über 400
also ein klein wenig Gelassenheit wäre sicherlich besser als hier Hektik zu verbreiten"

Aber wie schnell sich das Blatt wieder wenden kann, zeigt uns ein Blick aufs Ausland. Schauen Sie sich die lange Liste der Hochinzidenzgebiete (über 200) an. Da sind z.B. Länder wie Niederlande u. Spanien dabei, Länder in denen trotz fleißiger Impfung die Zahlen hochschnellen.

Auf jeden Fall sollten wir wachsam und bereit zum schnellen Handeln bleiben!

Unterschiedliche „Standpunkte“

„Auch viele Ländervertreter sind mit Wielers Ansicht nicht einverstanden“

Herr Wieler vertritt keine Ansichten, sondern hält sich an die Kriterien, die in der Wissenschaft allgemein anerkannter Standard sind. Und da geht es ausschließlich um die Bekämpfung der Pandemie bzw. darum, Schaden für die Allgemeinheit abzuwenden (also nicht nur für die Bevölkerung Deutschlands, Europas oder sonst eines Landes). Alles andere wäre auch nicht wissenschaftlich, sondern unseriös.

@dr.bashir, 09:17

"Wie viele der derzeitigen Neuinfektionen finden bei Geimpften statt? Das kann doch nicht so schwer sein, diesen Wert zu erheben."
-

Ich weiss nicht, wie diese Zahlen in Deutschland aussehen. In den Niederlanden waren letzte Woche von de positiv getesteten 73% nicht geimpft, 16% hatte eine Impfung und 11% war komplett geimpft.

Supafri um 09:08

So leid es mir tut. Auch sie werde lernen müssen, dass eine undifferenzierte Forderung nach einem halbwegs normalen Leben sich wohl nicht erfüllen wird. Was auch immer sie unter halbegs normal verstehen.
Es geht nicht darum, was Irgendjemand Irgendwem gönnt, sondern darum, was möglich ist.
Ja, es geht darum, ob wir Corona in den Griff bekommen.
Das wir mit Maske und Abstand allein nicht möglich sein.

Mit dem Inzidenzwert kann

Mit dem Inzidenzwert kann man erst etwas anfangen, wenn sich falsch positive und falsch negative Corona-Tests die Waage halten.

Fehlende Fachexpertise: Beruhen auf Meldungen.

@09:03 von joyomaran
Offensichtlich interessieren Herrn Wiehler die Aussagen der Fachleute nicht. Zumindest, was die Statistik beträgt.
Die Inzidenz-Zahlen beruhen auch zufälligen, sogar oft willkürlichen Meldungen von Ämtern.
Wird aus irgendeinem Grund - z.B. Vermutungen über Ansteckungen durch Arbeiter im benachbarten Ö. im Berchtesgadener Land - mehr getestet, steigen die Meldungen, ohne dass sich an der tatsächlichen Gefährdungslage irgendetwas geändert hat.

09:14 von sonnenbogen // Wir

09:14 von sonnenbogen

// Wir holen uns einfach eine neue Varianten asap ins Land..... und diesmal sind die Geimpften eindeutig die Verantwortlichen!//

Dafür finde ich keine seriösen Belege, bitte mal angeben !

Ob die Inzidenz...

...wirklich Aussagekraft hat, kann ich nicht beurteilen.

Was ich kann, ist ein wenig in der Erinnerung kramen, und da finde ich so etwa dies: Um den Zusammenbruch des Gesundheitssystems zu verhindern, musste die Inzidenz mal unter 100, dann unter 50, danach unter 35 gesenkt werden.
Aktuell kündigt der Anstieg auf 15 die nächste Krise an.

Nun glaube ich, dass man im Laufe der Zeit immer neue Erkenntnisse gewinnt und dass sich deshalb Einschätzungen darüber, welche Inzidenz gefährlich ist, ändern können. Aber nach eineinhalb Jahren Maßnahmen, Einschränkungen und Millionen Impfungen sowie angesichts der Tatsache, dass die Zahl der Opfer um 90 oder 95 Prozent gesenkt werden konnte, sollte die Angst vor, ja, wovor eigentlich, nicht mehr allein über das Handeln bestimmen.

09:02 von DerCarsten

) Wie ist eigentlich gerade die Situation in Indien oder England? Wenn es extreme Zustände gäbe, hätten wir die Bilder doch hier schon längst gesehen? Wie ist die Entwicklung der Hospitalisierung und die Auslastung der Intensivstationen dort?

In Indien weiß ich es nicht, aber in England, Niederlande sind die Infektionszahlen stark fallend. Auch in Portugal mit sinkender Tendenz.
Was die Krankenhäuser angeht, sind wohl auch nicht so ausgelastet wie in der letzten Welle.

Es ist immer schwierig, einen

Es ist immer schwierig, einen einmal eingeschlagenen Weg (reines Inzidenz-Denken und stoisch Kontaktketten hinterher zu rennen) zu verlassen. Nach anderthalb Jahren des Handelns würde man sich ja mitunter selber infrage stellen.
Ich denke, die größte Sorge der Politik besteht derzeit in der Angst, um die Bundestagswahl einen Lockdown zu fabrizieren. Nach all den Versprechungen dass das nicht noch mal vorkommt, könnte das der Wähler übel nehmen.
Dann lieber dem Pandemie-gebeutelten Bürgern und den Familien lieber jetzt die einzige Abwechslung, den Sommerurlaub, versauen und auf die Gutmütigkeit des Deutschen hoffen. Der Wähler wird in den drei Monaten bis zur Wahl vieles wieder verdrängt haben. „War ja im Sommer doch nicht so schlimm.“

Inzidenzwerte bleiben ein wichtiger Indikator

Der Inzidenzwert spiegelt das Infektionsgeschehen gut wider und sollte als ein wichtiger Indikator weiterhin erhalten bleiben. Die Politik hat die Schutzmaßnahmen gegen die Pandemie in der Vergangenheit erfolgreich an dieser Vorgabe ausgerichtet. Ein solches bedarfsgerechtes Verhalten war rechtlich geboten, verhältnismäßig und zumutbar. Mit Blick auf die deutlich gestiegene Zahl an Impfungen sinkt natürlich auch die Gefahr, dass die Krankenhäuser an ihre Belastungsgrenze stoßen, weshalb auch Zahlen zur Hospitalisierung in die Bewertung einfließen sollten. Klar ist aber auch, dass die Impfungen bei weitem noch nicht ausreichen, um die Bürger effizient zu schützen. Die Diskussion über einen mittelbaren Impfzwang wird daher anhalten. Nicht die Politik, sondern Gaststättenbetreiber, Airlines, Kreuzfahrtunternehmen, Friseure, Hoteliers u.a. werden Regeln aufstellen, die Geimpfte privilegieren.

09:17 von dr.bashir //

09:17 von dr.bashir

// Reiserückkehrer? Auch da weiß man nichts Genaues. Ich lese bei uns von Hochzeiten, Studierendenfesten und Abifeiern, die zu Ausbrüchen führen.//

Zumindest die Experten ( z.B. Virologin Dr. Ulrike Protzer ) hat gestern im TV gesagt, das hätte man letztes Jahr schon gesehen.

Und ansonsten kann ich nur wieder mal darauf hinweisen, das " wir " längst nicht alles über SARS coV2/ Covid19 wissen - und schon gar nicht über die eventuellen Mutanten.
Wer nicht dazu lernt ( oder lernen will ) hat Pech gehabt.

bolligru um 09:07

Eine Überlastung der Intensivstationen vielleicht nicht. Aber denken sie an den möglicherweise extrem hohen Krankenstand und die wirtschaftlichen Folgen.
Um nur diesen"Randaspekt" zu erwähnen.

Ich...

bin der Meinung das man auch den R Wert mit zu Rate zieht. Wenn der Wert unter 1,0 ist stecken sich weniger an. Wir müssen diesen Wert deutlich unter 1.0 drücken. Das sinkt auch die Inzidenz.

Ein Vergleich...

Wer die Auslastung der Intensivstationen zum Maßstab nehmen will, handelt so wie ein Autofahrer, der sich nicht angurtet, sondern lieber auf die Qualitätsarbeit der deutschen Unfallchirurgen vertraut.

@Bender Rodriguez (9:06)

Zitat: "Halten wir mal fest, Reisen ist kein Pandenietreiber. ARBEIT UND Öpnv auch nicht. Kinder und Schulen nicht. Einkaufen im Supermarkt auch nicht.

Das Virus verteilt sich demnach nur in der Freizeit. Es lauert in Kinos und Kneipen, auf Festivals und Konzerten.
Kinder werden von den Virus nicht angefallen."

Nur zur Sicherheit: Das war jetzt Sarkasmus, oder?

...ttestEineMeinung @28. Juli 2021 um 09:21 von covid-strategi

"Vorgeschlagene Alternative zur Inzidenz

„Eine leicht zu bestimmende und zu kommunizierende Bemessungsgrundlage wäre die tägliche Anzahl der COVID-bedingten intensivstationären Neuaufnahmen, differenziert nach Landkreis des Patientenwohnortes, Alter und Geschlecht mit Berücksichtigung diesbezüglicher zeitlicher Trends.“

Vorgeschlagen von:

Prof. Dr. med. Detlev H. Krüger* Prof. Dr. Klaus Stöhr**
..." [sic!]

Sie interpretieren mal wieder genau so, wie es ihnen passt und falsch:

Herr Stöhr möchte diese Parameter als Bemessungsgrundlage nutzen.
Und zwar im Zweifel um Schwellenwerte für den Frühindikator Inzidenz anzupassen.
Denn der ermöglicht es, die aktuelle Entwicklung zwei Wochen früher einzuschätzten als z.B. die Neuaufnahmen im Krankenhaus.

@Nelke785 - Wahlentscheidung

"Am 28. Juli 2021 um 09:08 von Supafri
Inzidenz darf nur nachrangig sein
Wen interessiert die Inzidenz, wenn kaum Menschen schwer erkranken. Der größte Teil der Menschen kann sich durch eine Impfung schützen und bei den Kindern ist das Risiko für einen schweren Verlauf eher gering. Also gönnt den Menschen wieder ein halbwegs normales Leben mit gewissen Einschränkungen wie MNS im ÖPNV. Ansonsten kann sich jeder selbst schützen mit FFP 2 oder 3.
——————————
Es ist beruhigend, dass immer mehr Menschen so wie Sie denken. Hoffentlich hilft‘s….."

Die Wahlentscheidung im September ist auch die zwischen Einschränkungshardlinern Söder und Spahn (Union) oder den öffnungsbereiteren Lambrecht, Maas, Lindner...

Daten aus Israel

Neue Daten aus Israel zeigen, dass doppelt Geimpfte Personen, die sich sehr wohl infizieren können zu 40% weniger ansteckend sind, als nicht Geimpfte. Dort sind aber noch kaum Delta Infektion. Es hiesse dann aber folgerichtig, dass eine frisch PCR getestete Person deutlich sicherer wäre als ein nicht getesteter doppelt Geimpfter. Eigentlich kann man wenn man wirklich auf Nummer sicher gehen will, nur auf flächendeckende PCR Tests gehen, solange noch nicht fast alle geimpft sind. Es ist immer noch 50% der Bevölkerung nicht doppelt geimpft und da wird es auch wieder schwere Verläufe gegeben, wenn man nicht weiterhin vorsichtig ist. Und bei den zuerst geimpften älteren Personen lässt die Schutzwirkung bereits nach.

@Supafri, 09:08 Uhr

Also ich führe wieder "ein halbwegs normales Leben (...) mit gewissen Einschränkungen (...)".
Und zunächst einmal möchte ich, dass dies so bleibt bis dann, wenn weitere Bevölkerungsgruppen geimpft sind, eine Rückkehr zur Normalität zumindest für diejenigen möglich ist, die geimpft sind. Wer sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen darf, dem müssen kostenlose Tests zur Verfügung gestellt werden.

Und wo bleibt die Coronanachverfolgung?

Kann mich erinnern, das vor ca. einem halben Jahr gesagt wurde, das unbedingt der Inzidenzwert unter 50 gedrückt werden muß, um eine Nachverfolgung zu ermöglichen. Davon liest und hört man nichts mehr.
Eine Nachverfolgung ist in der heutigen wie auch schon damals nicht möglich, da ja viele gar nicht wissen, das sie Corona haben. Also auch wieder viel Lärm um Nichts. Das Geld, das für diese Nachverfolgung eingesetzt hat, hätte man wohl besser verwenden können.

@Rudicy84, 9.34 Uhr - Das zieht schneller nach

"Die KH Belegung sagt erst bei höheren Inzidenzen nach 1 Monat oder länger etwas aus. Die Todeszahl wieder 1 Monat später."

Schaut man sich das Johns-Hopkins-Coronadashboard an und vergleicht Industrieländer mit vergleichbar intensiver Teststrategie, sieht man, dass die Sterbezahlen den Inzidenzzahlen im Abstand von ca. 3 Wochen folgen.

Man kann also jetzt schon Lehren aus dem englischen Expetiment ziehen und sehr bald auch aus dem niederländischen Ausrutscher.

Aber ja, nur diesen Indikator oder die Intensivbettenbelegung zu nehmen, wäre zu langsam. Man muss mit Hospitalisierung und der Zahl Versterbender aber die Inzidenzzahl bewerten um zu erkennen, wie gefährlich eine bestimmte Inzidenz ist. Und ungefährlich bedeutet, dass Einschränkungen nicht angesagt sind.

Der Inzidenzwert alleine ist

Der Inzidenzwert alleine ist nur eine Behelfskruecke. Solange es in D keinerlei Transparenz ueber den CT-Wert gibt, ist er manipulierbar. Mein span. Physio sagt, bei einem CT-Wert von 60 findet der Test bei fast jedem einen Schnipsel vom Virus und schlaegt aus.
Ich habe an diversen Stellen gelesen, dass ab einem Wert von 30 schon die Viruslast dermassen gering ist, dass eine Ansteckung anderer fast bei Null liegt
Ein CT-Wert unter 20 hingegen weist auf eine hohe Viruslast hin.
Wo wird eigentlich bestimmt, ab welchem Wert der symptomlose Virustraeger in die taegliche Statistik der Neuinfizierten eingeht? Ist das fuer alle Labore in D einheitlich geregelt, oder darf jedes machen, was es will? Warum wird uns das nicht transparent vermittelt? Das muss vereinheitlicht sein und auch kommuniziert werden .
Eine andere Moeglichkeit zur Beeinflussung de Inzidenz ist die Menge an Tests. Aber die bekommen wir auch nur wochenweise und zeitl. versetzt serviert. Hier auf den Kanaren ist das Tagesinfo

leben wir nicht in einer vergleichbar guten Zeit ?

wir haben genügend Masken
jeder kann sich impfen lassen
auch gibt es gewisse Einschränkungen
damit es einigen nicht "zu wohl" wird

also ich zumindest bin aktuell zuversichtlich

Nun ja

Auf der britischen Halbinsel Gibraltar liegt die Impfquote bei 100 Prozent und trotzdem wird eine Inzidenz von 600 erreicht. Das widerlegt alle Experten.

Lockdown und Lockdown und Lockdown

Lockdown und Lockdown und Lockdown.... So wird es mal wieder kommen, weil immer noch Menschen denken, dass Corona sicher bald wieder verschwindet.

Macht so viele Lockdowns wie ihr wollt, aber bitteschön nicht für geimpfte. Impfungen wirken. Ende!

@ Am 28. Juli 2021 um 09:08 von Supafri

> Wen interessiert die Inzidenz, wenn kaum Menschen schwer erkranken.

Mit der alleinigen Betrachtung der Inzidenz lassen sich schöne Schlagzeilen machen, die erst einmal schlimm aussehen ("Inzidenz gestiegen"). Das ist ungefähr so, als wenn getitelt würde "Zahl der Verkehrsunfälle drastisch gestiegen", obwohl der weitaus größte Teil nur Blechschäden waren.

...ttestEineMeinung @28. Juli 2021 um 09:35 von Sisyphos3

"in Indien gab es "Sensationsberichte/Schlagzeilen"
weder von der Inzidenz noch den Sterbefällen waren die Werte auffällig
nur als Beispiel
in Peru starben mehr als 5.800 Menschen/1 Mill Einwohnern
in Indien gerade mal 285
wurde über Peru berichtet oder über Indien ?" [sic!]

aerzteblatt.de/nachrichten/125818/Indien-weist-Studien-zu-angeblich-Millionen-Coronatoten-zurueck

Interessant sind die Zahlen bezüglich der Antikörper.
Die weisen auf eine extrem hohe Dunkelziffer hin.

Zahlen verschiedener Länder sind fast nie direkt vergleichbar.
Dazu muss man viele weiter Faktoren wie Testrate und Gesundheitssystem berücksichtigen.

Wer Indien ein bisschen kennt, dürfte wissen, dass ein grosser Teil der Inder sich unter dem Radar des offiziellen Gesundheitswesens bewegt und von diesem relativ unbemerkt lebt und stirbt.

Ich lese die

täglichen Situationsberichte des RKI.
Gerade las ich den Dienstagsbericht und bin doch einigermaßen erstaunt. Die Zahl der belegten IS Betten durch Covid Patienten liegt jetzt bereits längere Zeit bei um die 360 und keine neuen Toten, oder nur geringe Zahlen. Heute stehen dort +53, die fehlen aber nicht an der Gesamtbelegung (Covid) und tauchen auch nicht unter den Corona Toten, die gestern bei 38 lag, auf.
Kann mir das jemand erklären? Verstehe ich die Zahlen nicht, interpretiere sie falsch?

Ich bin dankbar für eine Erklärung. Das RKI beantwortet meine Frage leider nicht.

@ 09:02 von DerCarsten

> Wie ist eigentlich gerade die Situation in Indien oder England?

Da sinken die Zahlen wieder, genauso wie in den Niederlanden. In Indien sind sie schon lange wieder auf dem absteigenden Ast. Diesen Faktor hat Herr Wieler in seinem Positionspapier jedoch (bewusst?) außen vor gelassen, sondern stattdessen in der Grafik für England (als mahnendes Beispiel für die vierte Welle) nur den Zeitraum gezeigt, in dem die Werte anstiegen.

Die Inzidenz liefert die Gesamtquote der ...

.. verbliebenen erkrankten Ungeimpften oder, was ja auch möglich (!) Ist erkrankten geimpften Menschen.
Wenn aber rd. 50% der Geimpften aus den Zahlen der Intensivpatienten herausgerechnet werden, spiegelt das ein falsches Bild wieder. Sie bildet nur die Welle ab, die die rd. 50 % der Ungeschützten erzeugen.
Das hieße, dass im Glauben der viel niedrigeren Zahlen der Eindruck entsteht, als wäre Corona plötzlich ungefährlicher, eine Impfung also nicht mehr so wichtig.
Und genau das ist der Trugschluss. Auf diesem Wege wird Corona uns in Wellen immer weiter beschäftigen.
Eine möglichst hohe Durchimpfung entzieht dem Virus die hohen Wirts- und damit Verbreitungszahlen. Das degradiert Corona für die allermeisten Geimpften zur lästigen Erkältung ... Menschen mit Vorerkrankungen ec. ausgenommen.

In dieser ganzen Diskussion....

....möge man bitte nicht vergessen, dass Herr Wieler im Dezember letzten Jahres ein Mitunterzeichner eines Papiers war, in dem eine dauerhafte, europaweite Inzidenz im Bereich von 7 gefordert wird. Also nicht "No Covid", aber nahe dran. Insofern kein Wunder, dass er jetzt diese Forderung stellt.

Siehe hier: https://www.laekh.de/aktuelles/detail/aufruf-in
-the-lancet-europaweites-ziel-gegen-covid-19

@DerCarsten09:02h Ueber Peru

@DerCarsten09:02h
Ueber Peru wurde hier auch schon berichtet, das letzte Mal ist noch nicht lange her.
Aber auch Peru gehoert zu den Laendern mit einem eher schlecht aufgestellten Gesundheitssystem, dazu extrem komplizierter Erreichbarkeit von Teilen der Bevoelkerung, die in entlegenen Bergregionen leben, was auch das Impfen zu einer komplexen Sache macht. Ich vermute mal, dass z.B. Biontech da nicht erste Wahl sein kann, sondern AZ oder Johnson und die haben der Deltavariante etwas weniger entgegen zu setzen.

Doch das ist umstritten?

Logisch.
Die Coronaleugner, Impfgeger, Urlaub, Feier und Event Freunde wollen sich doch nicht bevormunden lassen.

Ihre Regel:
Maßnahmen sind immer sinnvoll bei Steuerzahler, Klima, Rauchern und Dieselfahrern, und sonst nur wenn ich es auch persönlich für notwendig halte.

Mehr als 90.000 zusätzliche und zu früh gestrorbene Mensch haben da kein umdenken erreicht.

rer Truman Welt

"Man sehe schon, dass der Anteil der Impfdurchbrüche steige. Aktuell liegt der Anteil der Personen, die trotz Impfung erkranken bei 20 Prozent."
Klaus Stör 26.7.21
Stöhr ist ein deutscher Virologe und Epidemiologe. Während seiner 15-jährigen Tätigkeit für die Weltgesundheitsorganisation war er u. a. Leiter des Globalen Influenza-Programms und SARS-Forschungskoordinator. Von 2007 bis Ende 2017 arbeitete er in der Impfstoffentwicklung und weiteren Funktionen bei Novartis. Dieser Mann darf wohl ernst genommen werden.
Er stellt weiter klar;
"Ich kann es nicht verstehen, das sind immer noch die völlig falschen Parameter“ und meint damit den Inzidenzwert.

"99 Prozent der Todesfälle seien bei den über 50-Jährigen zu verzeichnen. Demnach sei es eigentlich klar, dass man sich auf ältere Personen fokussieren müsse. Stattdessen habe man durchgängig die ganze Gesellschaft lahmgelegt," so Stör weiter.
Das sind kausale Fakten und keine so wilde wie blinde Behauptungen. Wann wird auf sie gehört?

09:43 von Björn H. Bei den

09:43 von Björn H.

Bei den PCR Tests ist die " wie auch immer FALSCH - Quote " zu vernachlässigen da fast nicht vorhanden !

Am 28. Juli 2021 um 08:50 von Sisyphos3

" möchte ja nicht die Sache klein reden
aber die Inzidenz lag mal bei 200 und in einzelnen Bundesländern gar bei über 400
also ein klein wenig Gelassenheit wäre sicherlich besser als hier Hektik zu verbreiten "

Reden wir mal am 1. 9. über Zahlen ;-), dann werden wir ja sehen, wie es aussieht.
Müssen noch mehr sterben, reichen die Zahlen nicht schon jetzt, jeder weitere ist einer zu viel, das ist zumindest meine Sicht.
Wenn man nicht betroffen ist, ist das natürlich einfach.

09:25 von logig

"Solange man die Eigenschaften des Virus nur unzureichend kennt, würde es vernünftig sein, zu versuchen, die Inzidenz möglicht niedrig zu halten.
Wir wissen z.B. nicht, ....."

Sie haben m. E. recht. Um die Inzidenz niedrig zu halten, ist Schutzimpfung geboten. Impfverweigerer tragen dazu bei, dass die Inzidenz hoch bleibt.

Sinn einer Corona-Schutzimpfung ist nicht angesteckt zu werden oder einen Krankheitsverlauf milde zu halten. Irgendwann sollte es bei einer ausreichenden Impfquote möglich sein, sich unbeschwert in der Öffentlichkeit bewegen zu können und vor allem die lästige Schutzmaske nicht mehr verwenden zu müssen. Auf Rücksicht der Impfverweigerer müssen aber Geimpfte weiterhin Einschränkungen hinnehmen. Daher sollte m. E. eine ausreichende Frist gesetzt werden, bis jeder Bürger geimpft werden kann. Nach Ablauf der Frist hat dann jeder Ungeimpfte es selbst zu veranworten, egal mit welchem Ausgang, angesteckt zu werden. Geimpfte haben in jedem Fall ihre Freizügigkeiten.

09:43 von krittkritt Was für

09:43 von krittkritt

Was für eine " Art Experte " sind Sie, das Sie das so behaupten ?
Ich halte mich an die Wissenschaft/ler, da bin ich besser aufgehoben.

ein langfristiges Leben mit Corona?

von DerCarsten @
Das gibts doch schon seit 15 Monaten. Mehr als 90.000 haben ein langfristiges Leben mit Corona nicht geschaft.

Gute das Sie persönlich Ihren Weg aussuchen können.
Entweder infiziert , schwer erkrankt oder geimpft.

Besonders wenn hoffentlich ab Sept. alle Test kostenpflichtig werden.

Am 28. Juli 2021 um 09:44 von ich1961

Einfach zu Ende lesen.....

"Heute tritt die neue Einreiseverordnung in Kraft. Sie legt unter anderem fest, dass nachweislich Geimpfte und Genesene anders als bisher von der Quarantäne befreit sind, wenn sie aus einem Virusvariantengebiet einreisen."

Notstand?

In einem demokratischen Rechtsstaat werden von den gewählten Vertretern Gesetze im Einklang mit dem Grundgesetz erlassen, Gerichte überprüfen.
Das ist gut so.
Im Falle eines "Notstands von nationaler Reichweite" darf der Gesetzgeber die Rechte des Einzelnen einschränken, auch das ist richtig so.
Genau dies ist geschehen, als man davon ausging, daß den Krankenhäusern eine Überlastung droht. /(Drittes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite)
Dies muß Grundlage aller weiteren Überlegungen sein.
Es muß stets überprüft werden, ob ein solcher Notstand noch vorliegt oder unmittelbar droht. Es muß sachlich begründet werden, ob das (noch) der Fall ist und diese Begründung fehlt.
Es kann und wird keine Überlastung der Krankenhäuser geben, auch da die Älteren und "Vulnerablen" weitestgehend geimpft und somit geschützt sind. (s.o.: 9:07 Uhr)
Es liegt kein Notstand von nationaler Tragweite vor, also sind ausnahmslos alle Verordnungen zurück zu nehmen.

Die Reiserückkehrer sind

Die Reiserückkehrer sind schuld ist ja auch das einfachste Argument, warum hat man denn dann erst Reisen rmöglicht ach ja die Tourismusbranche und die Familien sollten ja auch mal raus nur das die jetzt die Dummen sind. Am besten finde ich ja die Panik die hier losgetreten wird von wegen vierter Welle und das bei einem Inzidenz von 15, es gab Zeiten da war die 50 das Maß der Dinge und keiner war geimpft.

09:39 von Giselbert

Auf jeden Fall sollten wir wachsam und bereit zum schnellen Handeln bleiben!

----------------

das auf jeden Fall !
übermütig werden sollte man nicht
aber auch nicht in Panik verfallen
wenn sich jeder an die Vorgaben hält, Maske/Abstand
und sich dazu noch impfen täte ...

Inzidenzwert abschaffen!

Meiner Meinung nach sollte man sich jetzt von dem Inzidenzwert lösen. Er erfasst Neuinfektionen, gibt aber weder einen Aufschluss darüber welches Alter (jüngere Menschen bekommen in der Regel wenig bis kaum Symptome), wie schwer der Verlauf ist (KH--einweisung; Stichwort: KH-kapazitäten) oder ob es ungeimpfte oder geimpfte Personen sind (ja, denn auch grimpfte können sie infizieren, erkranken dann aber nicht schwer, also haben wenig bis kaum Symptome).
Wenn also der Inzidenzwert steigt, und sagen wir mal wir hätten 1,5 Mio. Infizierte (abwegig ist das nicht; im Herbst geht's ja wieder hoch, denn die 4. Welle rollt ja!) Und von diesen 1,5 Mio. Infizierten müssen 2000 im KH behandelt werden (was auf ganz Deutschland gesehen die KH-kapizitäten nicht so extrem belasten sollte!); warum sollen dann wegen den restlichen, gut 1,4 Mio. die Zuhause in Quarantäne sitzen und vieleicht einen "Schnupfen" haben der Rest des Landes (gut 81,5 Mio.) wieder unter Einschränkungen leiden (#Lockdown)!!!

...ttestEineMeinung @Inzidenz als Frühindikator...

...bleibt weiterhin wichtig.
Selbstverständlich - wie auch zuvor - in Relation zur Rate an schweren Verläufen, Intensivbelegung, Langzeitfolgen und Todesfällen etc.
Die hinken immer hinterher, Anpassungen gibt es also immer erst mit Verzögerung.
Dass diese komplexen Betrachtungen nicht alle in jedem Medienartikel beleuchtet werden können, ist eigentlich selbserklärend.
Alternativen wie Abwasseruntersuchungen sind sinnvoll, verändern aber, ebenso wie die jetzt vielleicht mögliche konsequente Nachverfolgung von Infektionsketten auch die Zahlen.

Die (nahe) Null-Covidstrategie weiter zu verfolgen ist sinnvoll, sie verschafft der Impfkampagne einen Vorsprung, verringert die Wahrscheinlichkeit neuer Mutanten und schützt die, die nicht geimpft werden können oder bei denen die Impfung nicht wirkt.

Spannend, wie viele derer, die bisher immer den Wert der Inzidenz an sich geleugnet haben, jetzt argumentieren, sie habe jetzt an Bedeutung verloren.

Was nicht passt wird passend gemacht...

09:43 von krittkritt // Wird

09:43 von krittkritt

// Wird aus irgendeinem Grund - z.B. Vermutungen über Ansteckungen durch Arbeiter im benachbarten Ö. im Berchtesgadener Land - mehr getestet, steigen die Meldungen, ohne dass sich an der tatsächlichen Gefährdungslage irgendetwas geändert hat.//

Google hat in
**Ungefähr 491.000 Ergebnisse (0,41 Sekunden) ** gebracht !
Und die ( meisten ) sprechen gegen Ihre Aussage !
Z.B.
**Der Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz werde durch eine höhere Zahl von Tests verursacht - das wird derzeit wieder behauptet. Tatsächlich sind mehrere weitere Faktoren relevant.**

Faktenfinder der Tagesschau !

08:47 von sonnenbogen

"Die Frage ist jetzt nur noch wie hoch die Welle wird....."
*
Ich wage mal als Laie eine Prognose!
Am nächsten Mittwoch, 04.08.21
liegt der 7T-I in D bei 19-20%!

@09:45 von Tinkotis

"Aktuell kündigt der Anstieg auf 15 die nächste Krise an"

15 ist bestimmt noch keine Krise. Nicht mal für Herrn Lauterbach. Das Problem ist die Unabsehbarkeit der Entwicklung und der Zauber der Exponentialfunktion. Wenn es sich jede Woche verdoppeln würde und keine Maßnahmen ergriffen würden, wären wir in 10 Wochen bei einer Inzidenz von 1000.

Das ist natürlich viel Konjunktiv und graue Theorie. Aber die Erfahrung zeigt, dass, wenn man z.B. wartet bis die Inzidenz bei 100 ist und erst dann die ersten laschen Maßnahmen ergreift, wie bisher, dann ist es eben eine Woche später bei 200 und dann bei 400, weil die Maßnahmen ja brauchen, bis sie bremsen.

Ob es sich jede Woche verdoppelt, oder nur alle 2 oder irgendwann aufhört weiß keiner. Wie viele schwere Verläufe das bedingt, auch nicht

Wenn die Maßnahmen lasch sind, bremsen sie schwach.

Ich gehöre nicht zu Panikern und nicht zu den Leugnern. Ich glaube nur, jemand der Verantwortung trägt, muss so ein worst-case-Szenario im Kopf haben

09:40 von logig

Ja, es geht darum, ob wir Corona in den Griff bekommen.
Das wir mit Maske und Abstand allein nicht möglich sein.

Mit dem Virus werden wir auf diesem Planeten leben müssen. Solange Wissenschaflter keinen Impfstoff, der ein lebenlang wirkt, entdeckt, wird die Menschheit ein Problem haben bis er selbst durch genetische Veränderung aufgrund der Evolution immun wird. Und so lange werden andere Schutzmöglichkeiten, allen voran eine regelmäßige Imfpung, erforderlich sein.

Unter einem halbwegs normales Leben verstehe ich im Kommentar des Users Supafri ein Leben mit gewissen zumutbaren Einschränkungen, z. B. Abstand halten. Kein normales Leben wäre nach meiner Auffassung z. B. Quarantäne.

@MartinBlank

"Wenn ich mich in der Freizeit mit anderen treffe, dann sind solche Gespräche mindestens Teil, wenn nicht sogar einziger Zweck des Treffens. Wenn ich im I. und II. Arbeitssektor arbeiten gehe, dann nicht. Auf dem Trecker oder an der Fräßmaschine gibt es keine Gespräche"Am 28. Juli 2021 um 09:08 von MartinBlank

*

Falls ich die Ironie übersehen habe, dann bitte ich um Voraus um Entschuldigung.

Aber Ausbrüche in Betrieben sind Ihnen nicht bekannt? Schlachthöfe, Erntehelfer usw?

Dass bei der Arbeit wegen der lauten Maschinen ohne Maske geschrieen werden muss?

09:43 von krittkritt: Fehlende Fachexpertise Wieler?

Offensichtlich interessieren Herrn Wiehler die Aussagen der Fachleute nicht. [...]
Die Inzidenz-Zahlen beruhen auch zufälligen, sogar oft willkürlichen Meldungen von Ämtern.
Wird aus irgendeinem Grund [...] mehr getestet, steigen die Meldungen, ohne dass sich an der tatsächlichen Gefährdungslage irgendetwas geändert hat.

---

Genau, und aus diesem Grund berücksichtigt das RKI zur Situationsbewertung neben der Inzidenz auch noch Parameter wie Anzahl der Testungen und Positivrate.

Letztere hat sich von kw26 bis kw28 auch verdoppelt, also ebenfalls ein Trend in die falsche Richtung.

Faktencheck zur Testanzahl:
https://www.rnd.de/gesundheit/corona-faktencheck-steigt-die-sieben-tage-...
weil-mehr-getestet-wird-CAS6ZHTF55ARLPFQU4G6DZM5KQ.html

Inzidenz

Lange bekannt und hinterfragt:
Es müßte mittlerweile Jeder wissen, daß es einen Unterschied macht, ob dieser Wert bei jungen und gesunden Menschen hoch ist oder bei älteren Menschen.
Jeder dürfte inzwischen wissen, daß man mehr positive Ergebnisse erhält, wenn man mehr testet.
Auch kann es vorkommen, daß Menschen mehrmals getestet und gezählt werden.
Außerdem muß berücksichtigt werden, ob zufällig getestet wird oder nur solche Menschen, die Symptome haben.
Werden die Pendler (z.B. aus Tschechien oder Österreich) mitgezählt oder nicht?
Die Angaben der Labore sind laut RKI freiwillig. Es gibt keine genaue Vollerfassung der Zahlen. Die Anzahl der sich beteiligenden Labore schwankt.

@LetzterNiederbayer - Perfektes Immunsystem?

09:06 von LetzterNiederbayer:
"Mein Immunsystem begleitete mich durch die deutschen Coronawellen. Was sollte ein von außen eingefügter Wirkstoff besser können als mein auf meinen Körper perfekt eingestelltes Immunsystem leisten können?"

Ihr Immunsystem mag perfekt auf ihren Körper eingestellt sein, aber es wird nicht perfekt auf die von außen eingefügte Erreger eingestellt sein. Falls Sie schon mal krank waren, sollten Sie eine Impfung zumindest in Erwägung ziehen. Diese stärkt ihr Immunsystem.

09:11 von logig

An einer Inzidenzberechnung von vor dem Impfstoff festzuhalten nachdem man Impfstoff hat und Risikogruppen durchgeimpft sind ist da eher "ewig gestrig".

So können wir auch so tun, als ob es kein Impfstoff gegen andere Krankheiten gibt und auch noch vor Pocken Angst haben.

@bolligru - Volle Zustimmung!

09:07 von bolligru:
"Die Inzidenz hat als bestimmende Größe spätestens mit fortschreitendem Impffortschritt ausgedient. Entscheidende Größe muß die Lage auf den Intensivstationen sein."

So sollte es sein. Andernfalls reden wir noch in zehn Jahren über die Inzidenz einer Krankheit, die dank der Impfungen ungefährlich geworden ist.

Eine Alternative gibt es nicht, da sich dieses hochansteckende Virus nicht ausrotten lässt.

08:50 von Nachfragerin

"Und wieder einmal wird den Reisenden die Schuld zugeschoben, obwohl diese lediglich 10% der positiven Fälle ausmachen."
*
Haben Sie Quellen dazu?

@ logig

"LetzterNiederbayer um 09:06
"Mein Immunsystem begleitete mich durch die deutschen Coronawellen. "

Würden sie in Erwägung ziehen, dass sie einfach nur Glück gehabt haben?" Am 28. Juli 2021 um 09:30 von logig

*

Die Risikogruppen sind schon länger bekannt.

Wenn User LetzterNiederbayer zu keiner Risikogruppe gehört, dann hat das hat nichts mit Glück zu tun.

ich1961 @ 09:02

"Ich sehe nicht mehr ein, Ihnen ( aber auch allen anderen ) die " Arbeit " abzunehmen."

Das müssen Sie nicht tun - ICH kann das in der Tat selber. Aber wäre es nicht Aufgabe der Medien (hier Tagesschau) genau das zu tun? Damit jeder direkten und vollständigen Zugang zu Informationen hat? Meine Eltern bspw. sind nicht so internetaffin, dass sie sich ihre Infos selbst zusammen suchen könnten. Die sind auf Tagesschau und ein, zwei Radiosender angewiesen.

Die "Arbeit" haben die Journalisten zu machen. Nicht Sie oder ich.

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