Menschen gehen durch eine Fußgängerzone in Uppsala

Ihre Meinung zu Schwedens Chefepidemiologe: "Balanceakt zwischen Schaden und Nutzen"

Schweden geht in der Pandemiebekämpfung eigene Wege. Das Leben habe sich dennoch drastisch geändert, sagt Chefepidemiologe Tegnell. Im ARD-Interview erklärt er, warum er geöffnete Schulen für vertretbar hält.

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115 Kommentare

Kommentare

vriegel
Noch was zu Schweden - Anzahl Intensivbetten

"In Frankreich beträgt die Inzidenz aktuell 386. Im Großraum Paris wird eine Auslastung der Intensivbetten von 127,7 Prozent gemessen, weshalb im Lande Alarmstimmung herrscht."

In Schweden und das wissen wir von der ZDF Doku von Markus Lanz, hat die dortige Uniklinik des Karolinska "einfach" immer so viele Intensivbetten geschaffen wie nötig waren, so dass immer auch noch freie Betten da waren.

Teilweise war die "Auslastung" bei 400 %.

Bei uns in Deutschland ist die Auslastung immer sehr deutlich unter 100 % gewesen, auch weil wir schon im Standard sehr viele Betten haben.

rossundreiter
@ich, 12:40

Herr Lanz war in Schweden als Journalist.

Ein Journalist braucht für eine solche Reportage Spannungen. Sonst guckt keiner.

Insofern hat sich Herr Lanz in Schweden natürlich vor allem Interviewpartner gesucht, die die Regierung kritisieren (macht Herr Lanz nebenbei gesagt bei seiner journalistischen Arbeit in Deutschland auch oft so).

Das Problem ist, dass diese journalistische Vorgehensweise den meisten deutschen sogenannten Journalisten völlig verloren gegangen ist...

Eu-Schreck
15:19 von vriegel

Klingt so nach alles easy. Heißt, Sie wollen auf Intensiv als Mitarbeiter oder als Patient? Weder noch nehme ich an. Beides ist nicht ohne. Es liest sich immer so leicht, ach ja, da stehen ja genügend Betten also weiter so. Stellt Euch nicht so an. Dabei ist es weder für den drin noch den daneben einfache Routine.

rossundreiter
@tremiro, 14:33

Ja, es ist ein unglaubliches Glück dass man das Zehnfache an Coronatoten hat wie die Nachbarn.
Sarkasmus aus.

Unseriöse Polemik.

1. Sie müssen bei solchen Vergleichen schon den gesamten internationalen Kontext sehen. Nicht nur Länder, die Ihnen gerade in den Kram passen.

2. Des weiteren müssen die entstandenen Kollateralschäden aller Länder und Modelle auf Gesellschaft und Demokratie miteinbeziehen.

Nelke785

Am 30. März 2021 um 13:16 von baumgart67
Die Doku habe ich auch gesehen
Da gebe ich Ihnen absolut recht: Viele Ältere wurden garnicht mehr in Krankenhäusern gebracht; es wurde den Ärzten auch ein Maulkorb verpasst

In Deutschland sah es doch nicht anders aus, dass ist das dunkle Kapitel.
Viele Heimbewohner wollten aber auch nicht mehr in die Klinik.

Eu-Schreck
14:31 von Humanokrat

Letzter Absatz volle Zustimmung. Ich halte es für keinen Zufall das in Regionen mit vielen Quer“denkern“ die Inzidenzen innerhalb der typischen Dauer („die aktuellen Zahlen spiegeln das Infektionsgeschehen vor 6-14 Tagen wider) stärker ansteigen als anderswo. Ich verstehe wenn Leute für Lockerungen demonstrieren, aber keines, wenn sie dicht an dicht ohne Maske und Abstand rumstehen. Reminder: im freien braucht man eine Maske dann, wenn nicht ein Abstand von ca. 1,5 m eingehalten werden kann. Bei Sturm reicht vielleicht weniger, wenn herumgeschrien wird allerdings braucht es mehr.

biauwe
Warum hackt man immer auf Schweden rum?

Weil der Weg am Ende besser ist?
Wenn die Todeszahlen das Maß aller Dinge ist, dann sollte man auch die Zukunft mit betrachten.
Deutschland bekommt da bestimmt noch ein böses Erwachen.
Altenpflege, Kinderbetreuung, versäumte OPs usw.
Von der Psyche ganz zu schweigen.

Der ruhige Umgang und das Vertrauen in die Regierung in Schweden fehlt in Deutschland völlig.

Eu-Schreck
15:37 von vriegel

Wer den Nutzen von Masken in geschlossenen Räumen negiert verbreitet Fake News hoch zehn.

vriegel
@15:29_rossundreiter_ Lanz' Doku über Corona in Schweden

ich war anfangs auch erstaunt über die teilweise tendenziöse Berichterstattung von Lanz. Zumal ich das aus erster Hand weiß, dass es anders ist...

Aber gegen Ende wurden die kritischen Töne weniger und er hat auch Protagonisten zu Wort kommen lassen, die den schwedischen Weg nicht so schlecht finden.

Einer war immerhin der Chefarzt der Intensivmedizin des Karolinska in Stockholm, dem wohl renommiertesten Krankenhaus in Schweden.

Da dachte ich mir, so jemand würden sicher auch gut zum UKE in Hamburg passen.

Wobei der Chefarzt und Professor von dort ja neulich auch bei Lanz war, aber wegen der Anwesenheit von Prof. Streeck ganz gegen seine Gewohnheit keine Panikmeldungen über "kollabierende" Intensivstationen und verstorbene "jüngere" verbreitet hatte...

redfan96

Die Stanford University hat eine Studie zur Wirksamkeit von LD und Ausgangssperren veröffentlicht und kam zu dem Ergebnis, dass diese Maßnahmen allenfalls einen flankierenden Nutzen haben. Den größten beobachtbaren Nutzen haben die AHA-Regeln, wenn man sie gut einhält. Als Hauptmaßnahmen sieht die Studie den LD und Ausgangssperren eher kritisch, da die Kollateralschäden den kleinen Zusatznutzen bei weitem übertreffen. Stand heute in der HAZ.
Ich finde, die Schweden machen vieles, wenn auch nicht alles, richtig.
Und wenn, wie im Spiegel dieser Woche zu lesen ist, dass viele Altenheimbewohner trotz Impfung immer noch keine Freiheiten haben, weil es an Konzepten fehlt, dann krampft sich mein Magen vor Wut zusammen. Nicht auszuschließen, dass es Bewohner gibt, die sich lieber ein Ende dieses Eingesperrtseins mit Hilfe des Virus gewünscht hätten, keinen Lebensmut mehr haben und nun wieder vergessen werden. Deprimierend!

vriegel
@15:34_EU-Screck- Kingt nicht "easy", ist es auch nicht

es geht mir vor allem darum, dass man solchen Situationen nicht mit einem Lockdown begegnen sollte...

Und das es anders geht sieht man ja an Schweden.

Mir tun die Mitarbeiter auf Intensiv leid. Ich kenne selber mehrere, die auf einer Covid-Station tätig sind.

Zudem ist es kein Automatismus, dass höhere Inzidenzen zu mehr Toten und Intensivaufenthalten führen.

Auch das sieht man an Schweden. Die kappen die Spitze im exponentiellen Wachstum nur marginal, wir machen das schon viel früher und haben kaum mehr bzw gar nicht mehr Erfolg damit.

Aber deutlichst höhere Kolatteralschäden.

Heißt: Das Kanzleramt dreht an den falschen Stellschrauben.

melancholeriker
um 13:45 von Sisyphos3 12:34 /Eigenverantwortung <=>Bevormundung

,,...viele im Thread sind ja der Auffassung alle Menschen weltweit ticken komplett gleich
Weshalb ich mich gelegentlich schon wundere dass hierzulande in der Schweiz/Österreich
Warenkörbe unbewacht vor den Geschäften stehen"

Ich habe weder in diesem Thread noch im Verlaufe meiner Mittäterschaft in diesem Forum eine solche Beobachtung gemacht. Es kommt noch schlimmer. In jedem Kopf tickt es meiner Erfahrung nach anders. Da mag es Überschneidungen geben in Haltung, Denken,
Ideen und in der Art, seine Intelligenz für sinnerfüllte Dinge zu nutzen. Aber ich muß sagen, eine Vielzahl von Menschen, die nicht aus Deutschland stammt, tickt ähnlicher wie ich als viele Foristen in manchen Themenbereichen, sogar eklatant. Wenn ich hier so manchen stolzen und von sozialer Kälte knackenden Beitrag lese, kommen mir Ihre ,,Warenkörbe" seltsam entrückt vor, besonders im Hinblick auf Ihr freundlich mitfühlendes Schreiben über Arbeitslose und Hartz IV - Empfänger.

harpdart
Schweden?

Galt Schweden vor der Pandemie nicht für Viele als ein Staat mit viel zu viel sozialer Politik, wurde das nicht vielfach als fast schon sozialistisch verordnete Gleichmacherei kritisiert? Oder so etwas in der Art.
Regieren dort nicht die Sozialdemokraten mit den Grünen?
Hat sich die Einstellung zu diesem Land durch die andere Strategie in der Pandemie schlagartig verändert?

vriegel
@15:51_EU-Schreck-Masken in Innenräumen

den Vorwurf können Sie ja Anders Tegnell machen. Nicht mir.

Es gibt in Schweden ja eine Empfehlung bei Stoßzeiten im ÖPNV eine Maske zutragen.

Ehrlich gesagt denke ich auch, dass man in vollen Zügen, dicht an dich gedrängt, besser eine Maske anhat.

Das schützt im Zweifel zwar nicht vor einer Ansteckung, kann aber helfen die Virenlast etwas zu reduzieren und somit einen potentiell milderen Verlauf zu haben...

Im Viren-verseuchten Innenraum, in dem man sich länger aufhält, gilt das selbe. Zudem tragen die meisten Menschen die Maske falsch und infizieren sich nachher beim abziehen der selben...

Ansonsten ist eine Maske kein echter Schutz. Es hilft lediglich das Gesamtgeschehen etwas zu "drücken"... Da macht es die große Zahl... immerhin.

Esel_85
Eltern sollen selbst entscheiden

Die Studienlage zu Übertragbarkeit bei Kindern ist in der tat nicht ganz klar, das liegt vor allem daran, dass Kinder in so gut wie jeder Studie im Vergleich zur Gesamtbevölkerung "untertestet" sind. Die Meinung des Topspezialisten Drosten nach Herausrechnung dieses Effektes ist, dass Kinder genauso infektiös wie erwachsene sind. Gleichzeitig sorgt das noch starke angeborene Immunsystem der Kinder dafür, dass "schwere Verläufe" so gut wie nicht vorkommen. Allerdings gilt das nicht für die Stoffwechselerkrankung LongCovid; hier sind Kinder auch häufig betroffen, allerdings sagt meine Lebenserfahrung, dass sich auch hier mehr "rauswachsen" sollte als bei Erwachsenen. So oder so, es gibt genug Gründe, warum die Eltern die Entscheidung eines Schulbesuches zumindest nicht aufgezwungen bekommen sollten. Die Klagewelle bei LongCovid wird rollen und im Moment kommen die Länder ihrer Verpflichtung nach Infektionsschutzgesetz nicht nach ab einer Inzidenz von 50 schnell einzudämmen.

Sisyphos3
16:11 von melancholeriker

Aber ich muß sagen, eine Vielzahl von Menschen, die nicht aus Deutschland stammt, tickt ähnlicher wie ich als viele Foristen in manchen Themenbereichen, sogar eklatant
.
wenn alle Menschen weltweit gleich ticken wie sie offensichtlich meinen,
warum geht es dann nicht allen Menschen weltweit gleich gut oder gleich schlecht,
herrschen nicht überall die absolut identischen Lebensgrundlagen ?
Aber vielleicht sind es ja gottgegebene Gründe es liegt am Wetter oder so !

rossundreiter
@harpdart, 16:19

Galt Schweden vor der Pandemie nicht für Viele als ein Staat mit viel zu viel sozialer Politik (...)
hat sich die Einstellung zu diesem Land durch die andere Strategie in der Pandemie schlagartig verändert?

Also, bei mir nicht.

Ich empfand schwedische Politik schon immer als demokratisch, moderat und sozial, was ich durch die schwedische Corona-Politik bestätigt sehe.

Bedauerlicherweise ist mir zum Auswandern dort zu kalt.

(Ausnahme war der Umgang mit dem Fall Assange. Dort hat die schwedische Demokratie bestenfalls geschlafen...)

harpdart
@Rossundreiter

"Ich empfand schwedische Politik schon immer als demokratisch, moderat und sozial,..."

Wie sieht nochmal das Emoji für "ungläugiges Staunen" aus?

ablehnervonallem
Wahnsinn

Hier in diesem Forum wird ständig mit Todeszahlen rumgeworfen. Es gibt in Deutschland keinerlei Übersterblichkeit. Meine Frage ist: Wieviel von den angeblich mit und an Corona verstorbenen hätten denn wieviel Jahre länger gelebt, wenn es Corona nicht gäbe? Alles Panikmache mit den Zahlen. An Alkohol, Rauchen und zu ungesundem Essen, sterben viel viel mehr, als angeblich an Corona. Was sagt uns das? Schluss jetzt mit dem Lockdown Wahnsinn und den schwedischen Weg einschlagen. Und zu den Umfragen mit 70% Zustimmung. Alles Interpretationssache. Ich kenne viele Menschen aber keinen einzigen der den Lockdown befürwortet oder verschärft haben will.

rossundreiter
@oh-schreck, 15:51

Wer den Nutzen von Masken in geschlossenen Räumen negiert verbreitet Fake News hoch zehn.

Das kann man so pauschal nicht sagen. Die Wirksamkeit von Stoff-, Papp- oder Faschingsmasken ist zumindest sehr begrenzt.

Ich habe ja schon oft betont, dass ich ein sehr großer Fan von guten, trägerschützenden Masken bin und jedem, der sich Corona-gefährdet fühlt, rate, eine solche zu tragen.

Ich wende mich allerdings vehement gegen eine staatlich verordnete Maskenpflicht.

Dass diese die Grundfeste der Demokratie angreift, wird in Schweden verstanden.

Wie gering sich der Widerstand gegen eine solche Verordnung in Deutschland darstellt, ist erschreckend.

Werneranerin

Das ist DER Weg. Und das ist die Sicht, die alles umfasst in der bürgerlichen Gesellschaft, im bürgerlichen Leben.. Das ist die Allianz der Regierung und der Wissenschaft in der Zeit der Pandemie, sozial und demokratisch, deren Kern frei von Willkür ist, wo enorme Teile der Bevölkerung einseitig und engstirnig nicht geopfert werden, um irgendwelche Zahlen zu erreichen.
Aber den Weg ist nicht nur Schweden gegangen. Auch nicht mit weniger Erfolg in mehreren Ländern.

redfan96

Das Sozialsystem in Schweden habe ich auch immer bewundert, dort ist nämlich "Fördern und Fordern" wirklich ein gelebtes Konzept, nicht so wie in D, wo die Förderung von Arbeitslosen oft im Parken in sinnlosen Maßnahmen besteht, nur damit sie aus der Statistik rausfallen. Und andererseits Hartz-Empfänger durch Bürokratie gegängelt und entwürdigt werden... Aber mir ist es dort auch zu kalt, daher bin ich auch auf den Kanaren gelandet. Allerdings ist Spanien kein gutes Pflaster für soziale Absicherung. Da ist D wiederum besser...

Eu-Schreck
16:20 von vriegel

Gut alles klar.

Eu-Schreck
7:29 von pferdundreiter

Hm, Tempolimit gibt’s auch an passenden Stellen, sind Sie auch dagegen? Momentan ist es wie Tempo achtzig an einer Autobahnbaustelle. Das hat seinen Grund. Wie die Baustelle mit Tempolimit wird auch die maskenpflicht verschwinden. Da bin ich sicher.

melancholeriker
um 16:31 von Sisyphos3 16:11 von melancholerike

,,wenn alle Menschen weltweit gleich ticken wie sie offensichtlich meinen,
warum geht es dann nicht allen Menschen weltweit gleich gut oder gleich schlecht,
herrschen nicht überall die absolut identischen Lebensgrundlagen ?
Aber vielleicht sind es ja gottgegebene Gründe es liegt am Wetter oder so !"

Sie ticken nicht gleich und nicht ein einziger Mensch tut das. Würden Sie nicht so viel schreiben und auch mal aufmerksamer lesen, hätten Sie das längst mal gemerkt. Vielleicht ist es zu früh, um länger auf dem Balkon zu sitzen.

marvin
Man stirbt nur einmal.

Da Covid hauptsächlich für Personen oberhalb der durchschnittlichen Lebenserwartung tödlich ist, die auch noch erhebliche Vorerkrankungen haben, sieht es in Schweden nicht anders aus als in Deutschland: Wenn das Virus die vulnerable Gruppe erfasst, gibt es eine kurze Zeit der sog. "Übersterblichkeit" - es sterben also mehr, als normalerweise (= durchschnittlich) im gleichen Zeitraum sterben würden.

Aber eben nur einmal. Danach folgt zwangsläufig ein Zeitraum mit "Untersterblichkeit", dem die Todeskandidaten, die bereits gestorben sind, dann fehlen.

Schweden hatte ganz am Anfang eine Zeit mit Übersterblichkeit in den Heimen. Deutschland erst im vergangenen Winter. Darauf folgt deutliche Untersterblichkeit, hier wie dort (bei uns derzeit ca. -14%).
Am Ende ist es fast das Gleiche.
Und ganz am Ende sind wir tot. Alle.

Mika D
Der Vernünftige Weg

Die geringe Bevölkerungsdichte in Schweden zumindest abseits der wenigen Ballungsgebiete und Städte ermöglich einen anderen Abstand als hier in dicht besiedelten Gebieten. Die Selbstverantwortung und Vorsicht der meisten Schweden trägt weiterhin zu vernünftigem Handeln bei.
Selbstverantwortung der Läden würde ich hier wünschen, warum sollen gezielt einige nicht öffnen, dafür Fabriken arbeiten?
Homeoffice ist scheinbar in Schweden bereits voll und ganz toleriert, der schwedische Weg ist schon immer smart, sozial und entspannter, hier in Augen der älteren wenig IT affinen Generation sowie in unorganisierten Betrieben oft ein Unding.
Die entspannte Einstellung ist beneidenswert.
Kinder gehören natürlich in die Schule, AHAL ist überall. Interessant, dass man dort Studien erwähnt, die das bekräftigen.
Wie steht’s denn mit Impfen in Schweden?
Merkwürdig finde ich, dass nun trotz sehr viel Impfen die 4. Welle in USA angekündigt wird.
Ebenso die Auffrischungen in GB und Israel, wirkt Impfen?

tagesschauleser2017
Jeder kann mithelfen - Solidarität=funktionierende Gesellschaft

Ich möchte mich bei allen bedanken, die die ganze Zeit helfen, die Pandemie einzudämmen, die sich zurücknehmen und Kontakte vermindern. Es dauert nun schon etliche Monate und nun erscheinen die neuen Viren, die sich noch leichter übertragen.
Ich hoffe, wir halten alle noch durch und helfen uns gegenseitig (trotz der wenigen direkten Kontakte), mithilfe digitaler Kommunikation unsere sozialen Bedürfnisse zu befriedigen. Im Sommer wird die Lage besser, es werden mehr Leute eine Impfung erhalten haben.
Jetzt sind die Regeln noch sehr wichtig, um die Intensivstationen arbeitsfähig zu halten und keine Triage machen zu müssen. Wir alle können verhindern, dass Leute sterben. Wer sich dessen bewußt ist, der hilft ganz freiwillig mit, passt auf sich und auf andere auf.

Danke an alle, die das machen!

schabernack
16:31 von Sisyphos3

«wenn alle Menschen weltweit gleich ticken wie sie offensichtlich meinen,
warum geht es dann nicht allen Menschen weltweit gleich gut oder gleich schlecht,
herrschen nicht überall die absolut identischen Lebensgrundlagen ?
Aber vielleicht sind es ja gottgegebene Gründe es liegt am Wetter oder so !»

Niemand mit Verstand hat je behauptet, alle Menschen weltweit ticken gleich. Das sehen und hören Sie doch jeden Tag schon in Ihrem ganz engen Umfeld der Nachbarschaft.

Der unsympathische Querulant bei mir in der Eigentümergemeinschaft tickt nicht richtig mit seinem Dauer-Extrawurst-Gehabe. Jedes Jahr wieder das gleiche Drama …

Ja … es liegt auch am Wetter … das Ticken da und dort.
Am Rand der Sahara ist das nun mal was anderes mit Nahrungsmittelanbau, Versorgungssicherheit, Lebensbedingungen, und was noch drumrum ist.
Deswegen ist nicht überall alles gleich. Gar nicht überraschend.

Ansonsten ticken so gut wie alle Menschen für gute Lebensbedingungen …
und sehr laut gegen Corona.

tagesschauleser2017
Pandemiebekämpfung braucht wirksame Maßnahmen

Kleine feste Gruppen, Abstand halten, Lüften, Hände mit Seife waschen und FFP2-Masken können helfen die Epidemie einzugrenzen.

Aerosole sind ein großes Problem.

Die Langzeitfolgen durch Long-Covid sind nicht abschätzbar.

Der exponentielle Anstieg bedeutet, mehr Schwerstkranke, mehr Kranke in Intensivbehandlung/Beatmung, mehr betroffene Familien. Deshalb ist äußerste Vorsicht geboten.

Ehrliche Quarantäneeinhaltung und ehrliche Testung, wenn man (auch nur geringere) Gesundheitsprobleme hat, ersparen Menschen viel Trauer um Angehörige.

Bleiben Sie gesund.

Old Lästervogel
Jedes Land hat Anfang der Pandemie geglaubt,

dass man die besten Ideen hat, wie man Corona innerhalb ein paar Wochen besiegen kann.
Oh, wie ist das in die Hosen gegangen. Von der EU hätte ich erwartet, dass man die besten Fachleute mit der Lösung des Problems beauftragen würde.
Aber alle meinten, man könnte, jeder für sich, alles erledigen.
Schweden hat mich da am meisten enttäuscht. Ebenso GB und Frankreich. An unsere Fachleute habe ich auch geglaubt. Welch Ein Irrtum.
Selbst die Herren Drosten, Lauterbach und Spahn haben m.M. letztendlich versagt..
Meine Landsleute kann ich nur loben: die Proteste hielten sich im Rahmen, die Wut auf die Verantwortlichen ist jetzt berechtigt. Ausgenommen die Coronaleugner und die extremistischen Krawallbrü-
der sind doch fast alle Deutschen geduldig geblieben.

tagesschauleser2017
Erkrankungsvorsorge=Pandemieeingrenzung

Bei einer Pandemie sind die Menschen auf ihre Mitmenschen angewiesen, denn das Verhalten der anderen, beeinflusst ganz direkt, das Erkrankungsrisiko.

Es wird jetzt etwas sichtbar, was vorher nicht so deutlich war: Wir leben auf relativ engem Raum, in enger Arbeitsteilung, in großen Gruppen zusammen und sind ganz stark aufeinander angewiesen. Wir ergänzen uns als Gesellschaft und benötigen eine soziale/emotionale "Verbindung", damit sich jeder geachtet, wahrgenommen und sich dazugehörend empfindet und somit die Werte der Gesellschaft teilen kann.
Corona zeigt, dass viele Menschen, das immer noch nicht verstehen und glauben,sie seien in keinster Weise für irgendetwas verantwortlich, auch wenn sie durch eigenes Verhalten anderen schaden. Dass Egozentrik zu großem gesellschaftlichem Schaden führen kann, beweisen Not- und Pandmiezustände. Hier zeigt sich, wie die Gesellschaft in Problemlagen agieren kann, um den Schaden klein zu halten.

vriegel
@ 16:24_ Esel_85 - 12 Mio Angststörungen in D

Wenn Sie mal Angststörung in Ihrer Suchmaschine eingeben, dann kommen Sie ganz schnell zu dieser Zahl.

Das dürfte auch der Hauptgrund sein, weswegen verhältnismäßig viele Menschen einen Lockdown für notwendig halten.

Das gibt ihnen ein gewisses Gefühl von Sicherheit.

Das gleiche gilt bei Eltern, die ihre Kinder lieber nicht in die Schule lassen wollen.

Übrigens: Drosten sieht sich selbst als widerlegt an und plädiert inzwischen für eine andere Vorgehensweise bei infizierten Schülern.

Auch da hilft googeln.

suomalainen
Herr Tegnell

erweist sich im interview vor allem als eines: unfähig. direkte antworten bleibt er schuldig, sondern redet nur um den heissen brei.

wir als direkte nachbarn haben tagtäglich mitbekommen, was Tegnell uns da eingebrockt hat.

hätte Deutschland, so wie wir, mit den täglichen pendlern aus Schweden zu tun gehabt, die "Mär vom guten schwedischen Weg", die viele hier leider glauben, wäre nicht so weit verbreitet.

suomalainen
@vriegel

ihre verdrehten tatsachen (siehe z.b. Drosten und seine heutigen äusserungen) und ihre offen zur schau getragene Querdenker-Logik werden so langsam unerträglich.

vriegel
@20:30_suomalainen-hyvää iltaa

„ Zudem zeigte Drosten mittels neuester Daten auf, dass Schulen Teil des Infektionsgeschehens sind. Um Schulen dauerhaft offen zu halten, verwies Drosten auf bereits vorliegende Expertenvorschläge. Danach soll im Falle eines positiven Testergebnisses die Klasse des betroffenen Schülers zunächst für fünf Tage in Heimquarantäne geschickt und dann "freigetestet" werden. Nur die positiv getesteten Schüler müssten dann noch einige Tage zuhause bleiben, die anderen könnten umgehend wieder am Unterreicht teilnehmen. Die Eltern und die Geschwister der betroffenen Kinder müssten nur im Falle von Sympotmen in Quarantäne.“

Gefällt es Ihnen so besser?

vriegel
Das Wichtigste in einer Pandemie ist doch

... der Schutz der Risikogruppe.

Und genauso wichtig ist es so schnell wie möglich immun zu werden.

Ein dauerhafter Schutz der Risikogruppe ohne Immunität ist genauso illusorisch, wie eine schnelle Immunität für alle durch Infektion nicht ethisch vertretbar ist.

Zudem muss man erkennen, dass die Pandemie erst vorbei ist, wenn alle immun sind.

Eine Ausrottung des Virus ist auf absehbare Zeit nicht möglich.

Wenn man diese elementaren Grundsätze erkannt und verinnerlicht hat, dann kann man darauf Maßnahmen entwickeln.

Immer unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismäßigkeit.

Ich denke das ist so in etwa der Weg, den man in Schweden geht.

Und das sollten wir hier auch machen...

vriegel
@20:28_suomalainen- Schwedische Pendler?!

Es wurde mich mal interessieren welche „schwedischen Pendler“ denn regelmäßig nach Finnland kommen? Sicher nicht zum arbeiten?!

Höchstens weil das Bier etwas weniger überteuert ist als in Finnland. Dafür gehen die Finnen ja ansonsten nach Estland um billiger trinken zu können.

Sie verwechseln hoffentlich nicht die 5% schwedisch stämmigen Finnen mit den Schweden aus dem echten Schweden..?!

Meine Schwiegermutter hat über 10 Jahre in Helsinki gewohnt. Ich war oft da.

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