Ihre Meinung zu: Masken und Beatmungsgeräte: Von der Mangelware zum Ladenhüter

14. September 2020 - 7:29 Uhr

In deutschen Lagerhäusern türmt sich das medizinische Gerät. Masken und Beatmungsgeräte, zu Beginn der Corona-Pandemie dringend benötigt, nehmen derzeit vielerort nur Platz weg. Wohin damit? Von Axel John.

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Kommentare

Ich finde das Verschenken super

Endlich man eine Hilfe, die nicht irgendwo unterwegs verschwindet.

Ich bin mir sicher, dass woanders manch eins uraltes Beatmungsgerät damit ersetzt werden kann.

ich habe schon mal vorgeschlagen, dass man der Automobilindustrie helfen kann, indem man sie Nutzfahrzeuge, wie Kranken- und Feuerwehrwagen usw., herstellen lässt. Die kann die Welt auch gebrauchen.

Masken verschenken

Bevor die Masken verschenkt werden, könnte man sie in deutschen Apotheken auch zum Verkauf anbieten und zwar zu einem Preis, der auf dem Niveau vor der Pandemie liegt. In Apotheken sind diese Artikel zwar käuflich, aber die Preise sind noch immer astronomisch.

@Tada

Werden den keine Kranken- und Feuerwehrwagen hergestellt? Fallen die aus dem Himmel?

Nun ja

Die grotesken Folgen der Panikmache werden jeden Tag sichtbarer.

Grandiose Leistung

Angesichts einer nicht geklärten Risikolage haben Deutsche Behörden den sichersten Weg der Vorsorge gewählt. "Haben ist besser als Brauchen!". Grandios.
Daß dabei einiges Geld "versenkt" wurde, das ist der Preis der Sicherheit. Eine Feuerwehr kostet ja auch Geld, selbst wenn es dann nicht brennt.
Und im Bilde bleibend: Dieses "Feuer" brennt wohl vor allem deswegen nicht so hell wie befürchtet, weil Ihr, liebe Mitbürger, die Warnungen und Empfehlungen unserer "Virenbrandschützer" vom RKI im Großen und Ganzen gut angenommen habt. Danke dafür!
Jetzt, so denke ich, sollte man altes Gerät durch neues ersetzen, und das alte, soweit möglich, für Krisenzeiten einlagern. Nicht verschenken. So bleibt es in der kontrolle eines der besten Sozialsysteme der Welt. Und wenn die Krise bei anderen Staaten zuschlägt und nicht bei uns, können wir ganz entspannt Hilfe leisten ohne die Hetze ertragen zu müssen "Deutsche Betten nur für Deutsche Bürger!".

Man weiss ja nie, wie es

Man weiss ja nie, wie es später kommt. Was mir von Beginn an aufgefallen ist während dieser Zeiten, ist eine zentralistische Problematik. Nur das RKI und ein bisschen WHO gaben den Ton an. Einerseits wurde uns in den Medien viel vorenthalten, zB Wuhan, und andererseits wurde der Eindruck erzeugt, der Virus würde schlimm verlaufen. Ist doch klar, dass man hier eingekauft hat. Kann der Landrätin keinen Vorwurf machen. Ich mache denen eher Vorwürde wegen den Derivatenhandel in den letzten 20 Jahren (die die Schuldenproblematik mit verursacht haben).

@08:47 von Hackonya2

Ich vermute, Tada meint herstellen und verschenken.

um 08:35 von Tada

Zitat:"vorgeschlagen, dass man der Automobilindustrie helfen kann, indem man sie Nutzfahrzeuge, wie Kranken- und Feuerwehrwagen usw., herstellen lässt. "

1) Die angesprochenen Fahrzeuge sind völlig normale Seriennutzfahrzeuge der großen Hersteller, die von Spezialfirmen ausgerüstet werden.
2) Wir leben nicht in einer Planwirtschaft.
3) Die Automobilindustrie baut diese Fahrzeuge in dem Umfange, in dem sie bezahlt werden. Also ist Ihr Vorschlag doch eher: Die Regierung möge viele Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge bestellen, mit den Steuern der Bürger bezahlen und dann verschenken. Habe ich das richtig verstanden?

Immer Jammern

Ja, es ist unschön, aber immernoch ein "Luxusproblem" dass die Geräte rumstehen. Wenn da umgekehrt Patienten ohne Geräte stünden.... da finde ich die genannten 2,2 Mio Euro gering.

Warum werden solche Geräte nicht erstmal zentral eingelagert? Die Pandemie ist gerade wieder im Anzug und wir lesen Beschwerden über ungenutztes Equipment.

Punktlandungen mit Equipment für Krisenbewältigungen gibt es nicht. Es beginnt immer mit Mangel und endet mit Überproduktion wenn Rohstoffe verfügbar.

Prognosen des Robert Koch-Institutes.

"auf Basis der damaligen Prognosen des Robert Koch-Institutes" – das erinnert fdoch sehr an die frühere Sars-Politik.
Bei der Vogel-/Schweinegrippe schaffte es die Pharmaindustrie über die WHO letzlich überflüssige, nicht richtig getestete Impfstoffe an die Regierungen zu verkaufen.
Prof. Drosten lag schon damals völlig daneben mit seinen Einschätzungen.
Dr. Wodarg hatte früh vor den Fehleinschätzungen gewarnt. Er hatte die Möglichkeit über politische Gremien das aufzudecken.

@Hackonya2

"@Tada Werden den keine Kranken- und Feuerwehrwagen hergestellt? Fallen die aus dem Himmel?" Am 14. September 2020 um 08:47 von Hackonya2

*

Ich verstehe Ihren Beitrag nicht. Was genau möchten Sie damit sagen und was hat das mit meinem Beitrag zu tun?

Es war mal von Prämien die Rede, aber diese würden nur für bessere PKWs genutzt werden.
Hingegen können neue Nutzfahrzeuge ältere Nutzfahrzeuge ersetzen und davon haben alle etwas. Wenn man bedenkt, in welchen Zustand gebrauchte Autos exportiert werden, dann kann man sich denken, dass Nutzfahrzeuge auch dort gebraucht werden.

@chrismowgli

Eigentlich bin ich der Überzeugung, das die meisten Masken ehe nichts bringen, wenn man deren Maschenweite betrachtet und wie groß nur der Virus ist. Von daher... .

Und ewig grüßt das Murmeltier

War vor etlichen Jahren schon einmal so. Da wurden bis dato überschüssige Beatmungsgeräte en masse verschrottet (Wartung und Lagerung hätte ja Geld gekostet) bis man dieses Frühjahr merkte dass es knapp werden könnte und in Panik, planlos ohne nachzudenken, neue bestellt hat (so viel und so schnell wie möglich - egal wie) und nun steht man wieder vor dem gleichen Dilemma.
Was soll man da sagen: Nichts dazugelernt, wie immer

Das ist doch ein gutes Zeichen

Daran kann man abschätzen, dass die Pandemie vorbei ist. Diese jedenfalls. Natürlich gibt es noch einige wenige Prozent, die krank werden, aber die ganzen Maßnahmen, die zu Vereinsamung etc. führen, kann man lassen.
Interessant ist noch, dass die Tageschau vor 2 Tagen berichtete, dass jährlich 200 000 Menschen an der Luftverschmutzung sterben. Mehr als jetzt weltweit an Covid-19. Machen wir dafür entsprechende Maßnahmen? Und warum nicht. Auch diese Toten wären vermeidbar!

um 08:44 von chrismowgli

Zitat:"Bevor die Masken verschenkt werden, könnte man sie in deutschen Apotheken auch zum Verkauf anbieten und zwar zu einem Preis, der auf dem Niveau vor der Pandemie liegt."
Dem Stimme ich zu!

Oder: An Bedürftige (Hatz-4-Bezieher, beispielsweise) kostenfrei abgeben. In Schulen kostenfrei abgeben. So in der Art.
In dem Konzern, in dem ich arbeite, bekommt jeder Kollege, der nicht im Homeoffice arbeiten kann, medizinische Masken per Kontingent. So 30 Stck pro Monat. Dazu haben wir eine eigene Produktion dafür hingestellt.
So könnte der Staat es mit seinen Lehrern, Erziehern und Verwaltungsbeamten machen. Wobei ich nicht weiß, ob die das nicht bereits bekommen. Also bitte unter diesem Vorbehalt lesen.

Bad Kreuznach

"Teile der Opposition im Kreistag drohen mit einer Schadenersatzklage gegen sie"

Wahrscheinlich die Teile der Opposition, die der Beschafferin die Hölle heiß gemacht hätte, wenn es Bad Kreuznach und Region härter getroffen hätte, aber nicht genug Maschinen da gewesen wären.

Aber a) Corona ist erst hinter uns, wenn es einen Impfstoff und/oder ein Gegenmittel gibt und
b) wenn jede/r Kreuznacher/in ein paar Euro spendet, kann man sich leisten, einen Teil zu verschenken.

Kopfloses Handeln

Zeigt einmal mehr, dass kopflose Handeln bei Covid 19 von Herrn Spahn.
Vor einer Woche warnt man uns vor furchtbaren zweiten Wellen und unkontrollierter Ausbreitung, heute verschenkt man die medizinische Ausrüstung.
Ist ja logisch. Oder doch nicht? ;->

@Sternenkind

Andersherum gäbe es aber einen Aufstand, wenn es schlimm gekommen wäre, warum den nicht vorgesorgt wurde.

Alles umsonst

Na klar, was kostet die Welt. Erst in Hochzeiten jeden Preis gezahlt, jetzt ist das alle über.
Schön zu sehen auch am Desinfektionsmittel. Erst 14 Euro, jetzt 1,99. Läuft.
Die Pandemie ist wirklich in der 23 Welle.
.
Wenn es andere brauchen und es hier über ist, muss das hier ja nicht rumstehen. Aber irgendwer hat auch zig Millionen dafür hingelegt, das dürften wir alle gewesen sein.
.
Wer sowas jetzt dringend braucht, ist bestimmt auch froh, es zum Selbstkostenpreis zu bekommen. Gewinn muss man damit nicht machen, aber immer alles zu verschenken, as vorher teuer gekauft wurde. Nundenn....
.
Das Geld fehlt dann wieder für andere wichtige Dinge. Und das Geld wird fehlen. Hilfe bedeutet nicht, dass einer immer alles macht und andere nur etwas gratis bekommen. Auch für Hilfe kann man eine Gegenleistung erwarten, es muss unterm Strich fair zugehen.

@Bernburger49

Ich denke nicht, den damit wäre der Automobilindustrie nicht geholfen.

um 08:51 von OrwellAG

Zitat:" andererseits wurde der Eindruck erzeugt, der Virus würde schlimm verlaufen."
Nein, Kollege. Es wurde gesagt: Das Virus KANN schlimm verlaufen, wir wissen es nicht und wir müssen uns auf das Schlimmste vorbereiten.
Exakt das hat die Regierung getan.
Uns Zeitweise war es echt Blöde... in Italien, beispielsweise.

@08:35 von Tada

"Ich finde das Verschenken super". Ich auch, besonders gern lasse ich mir etwas schenken. Warum lassen wir uns nicht alles das schenken, was wir brauchen, Lebensmittel, Haushaltsgeräte, Elektronik, Autos und alles, was das Herz begehrt. Es fehlen nur noch die richtigen Schenker. Aber da Schenken so befriedigend ist, sollten sich wohl genügend finden. (Schenken ist eine unentgeltliche Zuwendung ohne Gegenleistung). Was meinen Sie ?

Ist doch ein schöner Akt der Solidarität

Es ist doch ein schöner Akt der Solidarität die Ressourcen die man im Kampf gegen Corona selbst nicht benötigt an andere zu verschenken die sie dringend benötigen. Aber ja Solidarität ist etwas mit dem man in unserem kapitalistisch geprägten System meist wenig anfangen kann.

Peanuts

was sind schon Beatmungsgeräte im Wert von knapp 300 Millionen im Vergleich zu den 300 Milliarden, die wir im Rahmen des EU Paketes an die EU verschenken? Die Masken könnte man z.B. auch an die eigene Bevölkerung verschenken.

Immer noch nichts kapiert....

Die Masken dienen nicht IHREM Schutz sondern dem Schutz der anderen VOR IHNEN. Daher ist es nicht relevant, wie dick die Maschen und wie klein der Virus ist. Die Wassertröpfchen werden zurückgehalten und NUR darum geht es!

Was Frau Dickes angeht: Sie hat aus der damaligen Lage völlig richtig und verantwortungsvoll gehandelt. Wir sollten uns lieber freuen, dass wir DERZEIT diese Geräte doch nicht brauchen. Und was sind schon 2,2 Mio Euro gegen ein Menschenleben..? Also, danke an Leute wie Frau Dickes! Hinterher ist man natürlich immer schlauer. Aber was gäbe es für ein ungleich größeres (und dann auch berechtigtes!) Geheule, wenn sie NICHT bestellt hätte, die Pandemie so wüten würde, wie in anderen Krisengebieten und Leute deswegen sterben würden?

Und ein letztes: Die Pandemie ist NICHT vorbei! Es gibt noch keine Impfung. Wir haben nur gelernt, damit ein bisschen umzugehen. Aber: Das Virus ist immer noch da und genauso tödlich wie vor 10 Monaten!

Zu dem Zeitpunkt der Bestellung

War die Anschaffung absolut richtig.

Es gibt genug Orte, wo diese Geräte dringend gebraucht werden. Die dürften dankbare Abnehmer sein. Dann wird evtl. der finanzielle Verlust nicht ganz so groß.

Ich würde aber nicht alle hergeben. Sie werden schließlich nicht schlecht.

Das hatten wir alles schon einmal

Schon bei der Schweinegrippe verursachten Prognosen des RKI eine massive Überbestellung von Impfstoffen.

Siehe dazu: BDI 'Überschüssiger Schweinegrippe-Impfstoff wird vernichtet'

Der Steuerzahler wurde zur Kase gebeten. Das RKI durfte sich nach der damaligen Fehlprognose über massive Fördermaßnahmen des Bundes freuen

@08:57 von Kokolores2017

Die Geräte wurden von den Steuergeldern der Bürger gekauft. Sollen sie jetzt noch einmal zur Kasse gebeten werden, damit die Geräte verschenken kann ?

ich verstehe die Meldung nicht

///
*
*
... will man sich jetzt darüber lustig machen, dass wir so gut vorbereitet sind? ...
*
... manche Meldungen sind echt nicht zu verstehen

.......nehmen derzeit vielerort nur Platz weg. Wohin damit?

Genau das, hat zum Mangelzustand geführt. Im Konsumismus und Egoismus ist der Warendurchsatz ein entscheidender Faktor. Irgendjemand muss ja von der Veranstaltung profitieren.

Einpacken und einlagern. Es

Einpacken und einlagern. Es gibt so viele alte Stollen, das geht problemlos. Allerdings nur, wenn man nicht gerne bei jeder Gelegenheit Probleme haben WILL.

richtig / falsch

Lieber Geräte zu viel als zu wenig, denke dies sollte nicht kritisiert werden, konnte keiner voraussehen.

Genauso wenig kann keiner voraussehen wie sich Corona entwickeln wird (2. Welle?) und ob die Geräte nicht doch noch benötigt werden. Deshalb finde ich es falsch die Geräte gleich wieder zu verschenken!
Spricht ja nichts dagegen sie dorthin auszuleihen wo Not am Mann ist, aber deshalb muss man sie doch nicht gleich verschenken. Dies ist ja schließlich Geld des Steuerzahlers!

Oder wenn schon verschenken, dann bitte die älteren Geräte und die neuen Geräte behalten.

Wohin damit?

Aufbewaren .
Die nächste Welle kommt bestimmt.

Yuppie....

Liest man diesen Bericht, könnte man den Eindruck gewinnen Corona ist vorbei....wer weiss ob einige Leute Ihre Arroganz nicht teuer bezahlen?
Die Wahrscheinlichkeit das es eine zweite Welle gibt ist wesentlich größer als ein dritter Weltkrieg, aber Flugzeuge werden ja auch noch bestellt obwohl wir schon genug haben.

@Deutsche-Elite

Sollte es verheimlicht werden, damit es später einen Aufstand gibt, das Millionen verschenkt wurden bzw. werden sollen?

@08:48 von Sternenkind

Ihre verwendeten Begriffe sind leider ohne Anschauung...nach KANT sind Begriffe ohne Anschauung "leer"...darum war es gut, daß wir in Deutschland ausreichend mit Beatmungsgeräten versorgt waren...

@kinglouis

Was soll die Bevölkerung damit, wenn es nicht gebraucht wird? Bei eBay versteigern lassen? Da finde ich die Lösung in Kriesengebiete verschenken aber besser.

@Werner1955

Ja das macht Sinn, den vorbei ist es noch nicht, vielleicht doch nicht zu voreilig handeln.

Überreagiert.

Alles zusammenzufassen in einem einzigen Wort:

Überreagiert.

@paganus65

"2) Wir leben nicht in einer Planwirtschaft." Am 14. September 2020 um 08:52 von paganus65
*

Subventionen sind Planwirtschaft.
Ansonsten würde man den Markt absolut alles entscheiden lassen.
Der Staat musst ein wenig steuern und lenken.

Re Werner55

...die nächste Welle kommt bestimmt...immer wieder schon zu lesen wie sehr sich manche dies wünschen

Gefordert - geliefert

Wir haben alle im März ein Handeln der Politik gefordert und den Mangel beklagt.
Nun hat erst die Industrie und damit die Politik "geliefert" - wie bestellt.
Im Grunde fast keiner Erwähnung wert.

Und wir können es uns wahrlich leisten innerhalb der EU die nun vorhandenen Medizingeräte dort hin zu bringen, wo sie benötigt werden.

Nächste Woche hätte ich gerne die Meldung, dass zu viel eingestelltes Medizinpersonal irgendwo rumsitzt. Ich hätte dann sogar ein paar Vorschläge, was man damit machen könnte.

Wozu dieser Bericht?

Er ist nur Öl in das Feuer der ewigen Relativierer, Corona-Leugner, Immer-gegen-die-da-oben-Stänkerer, Egozentriker (die keine an Covid-19 erkrankten Verwandten/Bekannten haben).

Warum also? Nur damit es was zu motzen gibt? Gratuliere! Wie viele Kommentare hier zeigen: Zweck erfüllt.

Wurde die Regierung samt allen Verantwortlichen nicht dafür gescholten, keine Vorräte für Krisen bereitzuhalten? Und jetzt, da sie da sind, ist's wieder nicht recht?

Die TS musste doch wissen (so viel Intelligenz muss sein), dass gleich das Geplärre von wegen übertriebener Maßnahmen losgeht. Futter für die nächsten Anti-Demos.

Ich versteh's nicht. Wo bleibt die Verantwortung der 4. Macht im Staate, die in ihrer Verbreitung (und da zähle ich auch die [a]sozialen Medien dazu) auf dem Weg ist, alle anderen 3 Gewalten auf die Plätze zu verweisen?

Folgen undurchgängiger Kommunikationskanäle

"Es wäre doch grobe Fahrlässigkeit, wenn Menschen zu Tode kommen, weil sie nicht beatmet werden können. Wenn man helfen kann und es nicht tut, dann macht man sich mitschuldig“

Da hat sie Recht.

Das Problem liegt darin, dass sie hier mit dieser Verantwortung offenbar auf sich selbst gestellt war („Deshalb habe ich die Entscheidung so damals getroffen"):
„Ein anderer Ort - ein ähnliches Problem. Das Bundesgesundheitsministerium hatte im Frühjahr ebenfalls im Angesicht der Pandemie massenweise medizinisches Gerät aufgekauft. Dabei hatte Gesundheitsminister Spahn zuvor noch erklärt, Deutschland sei gut gerüstet“

Mit der Abstimmung untereinander und sinnvoller Koordination scheint es hierzulande nicht zum Besten zu stehen.

„Die Bundesrepublik hat bereits knapp 200 Beatmungsgeräte an Frankreich, Italien und Spanien verschenkt. Dort wütet Covid19 ungleich schwerer. >> Jetzt soll weiteres medizinisches Material an das Ausland abgegeben werden“

Gute Idee.

@Bernburger49

Richtig, die Bürger haben das gezahlt mit Steuergeldern, also sollten auch diese entscheiden, wie damit verfahren wird.

Nachdem das Kind...

in den Brunnen gefallen ist, ist es einfach zu kritisieren. Aber was wäre gewesen, wenn zu wenig medizinisches Gerät gekauft worden wäre. Sicherlich wäre das Geschrei noch größer ausgefallen und man kann es niemandem recht machen.
Auch finde ich es nun richtig, dass die Geräte an andere Länder verschenkt werden. Selbst wenn es mehr kosten sollte, ich würde das überschüssige Material sogar an ärmere Staaten senden.

@ Hackonya2

"Eigentlich bin ich der Überzeugung, das die meisten Masken ehe nichts bringen, wenn man deren Maschenweite betrachtet und wie groß nur der Virus ist. Von daher... ." Am 14. September 2020 um 08:54 von Hackonya2

*

Deswegen sollen die Masken aus saugfähigem Material sein, um die Aerosole samt Virus aufzusaugen.
Deshalb trocken Baumwolle. Nass nutzen die Masken nicht.

Mittlerweile hat man auch unterschiedliche Behelfsmasken ausgetestet.
Baumwolle hilft, wenn sie trocken ist, je dicker der Stoff, desto besser.
Kunststoffe wie Polyester machen es noch schlimmer.

100 % wirkt nichts, aber es müssen nicht 100% sein, denn die Infektionswahrscheinlichkeit hängt von der Menge der eingeatmeten Viren ab - je mehr desto schlimmer. Von einem Virus wird keiner krank, die Viren haben keine Steuerungsfunktion und es ist Zufall, dass sie an die richtige Stelle an der Wirtszelle andocken, um einzudringen. Bei vielen Viren steigt die Wahrscheinlichkeit, dass einige an solchen Stellen andocken.

Richtig falsch geplant.

"Es wurde nicht zuviel eingekauft. Wir wussten doch gar nicht, wie schlimm es kommt", sagt Karl Lauterbach."

Sehr schön :).

Sag ich heute Abend auch zu meiner Frau, wenn ich die zehn Kilo Kartoffelsäcke ins Haus schleppe.

Ich habe nicht zuviel eingekauft, ich wusste nur nicht, wer heute vielleicht unerwartet alles zum Essen kommt.

Ich dachte immer, für derlei vorausschauendes Handeln sind Politiker DA.

Wieder typisch Deutsch

erst wird gejammert weil nichts da ist und nach politischer Verantwortung gerufen am besten natürlich muss jemand zurücktreten.

Jetzt wird gejammert weil es Reserven gibt und man Geld (aus meiner Sicht) gut angelegt hat. Und auch hier will man politisch Verantwortlich zur Strecke bringen.

Najam und die Medien machen natürlich mit.

Naja und dann gibt es natürlich noch die Fraktion derer die sagen überreagiert. Die haben wahrscheinlich schon die LKW's voller Leichen in Italien vergessen (und nein das ist in Italien nicht jeden Winter so).

Vorsorge ist besser als Nachsorge!

wie man es macht,

macht man es verkehrt. Das typische Beispiel dafür.

Danke, Frau Dickes, dass Sie damals die Gelegenheit ergriffen haben, und die Beatmungsgeräte bestellt haben. Wie wäre es umgekehrt gewesen, Sie hätten sie nicht bestellt und die Situation hätte sich verschlimmert ? Dann wären Sie, dann zu recht, noch schlimmer zerhackt worden und müssten außerdem noch mit ihren Selbstvorwürfen leben.

Dass man die Sachen verschenken will, ist für mich ein Lichtblick am Horizont, zeigt es doch, dass die "zweite Welle" als nicht so schlimm eingeschätzt wird, auch wenn derzeit noch anders kommuniziert wird.

09:22 von rossundreiter

Alles zusammenzufassen in einem einzigen Wort:
Überreagiert.

Und wie hätten Sie reagiert, wenn sich im Sommer herausgestellt hätte, dass wir noch immer zu wenig Beatmungsgeräte haben, weil keine bestellt wurden, aus Angst, sie wären dann überflüssig?

Wie steht es mit der Feuerwehr in Ihrem Ort? Ist deren Aufbau und Unterhalt auch eine Überreaktion, weil es ja nur ein paar mal im Jahr brennt?

Mann, rossundreiter, kann denn niemand - außer Ihnen natürlich - mal irgendetwas richtig machen?

Es widert mich an ...,

... wie genau die Leute, die noch vor ein paar Monaten wie wilde Tiere über die Regierung hergefallen sind, weil die völlig unfähig und nicht ausreichend vorbereitet ist. Und jetzt genau das Gleiche, nur eben andersherum.

Was seid ihr nur für selbstgerechte Opportunisten.

Das ist wie mit dem Wetter.

Schlecht vorhersehbar, fällt es aus wird gejammert, hat man zu viel davon, auch. Marktwirtschaft ist eben wie Planwirtschaft, nur ohne Plan.

Wer weiß eigentlich jetzt schon

wie schlimm es in Herbst und Winter wird? Wenn Corona und Grippewelle aufeinander treffen. Auf der einen Seite steigen die Fallzahlen weltweit, bereits jetzt über 900000 Verstorbene weltweit, in Frankreich bereits einige Intensivstationen am Limit, auf der anderen Seite soll jetzt wieder med. Ausrüstung verschenkt werden. Und dann liest man dies hier:“ Der in Kopenhagen ansässige WHO-Funktionär warnte davor, zu große Erwartungen in Impfstoffe zu setzen. "Ich höre die ganze Zeit: 'Der Impfstoff wird das Ende der Pandemie sein'. Natürlich nicht!", sagte der Belgier.“

Nun meine laienhafte, sicherlich stümperhafte Frage. Wenn nicht ein wirksamer Impfstoff das Ende der Pandemie wäre, was denn dann? Nie....?

09:32 von rossundreiter

... Ich dachte immer, für derlei vorausschauendes Handeln sind Politiker DA.

Genau. Deswegen haben die Politiker Beatmungsgeräte und Masken eingekauft. Endlich haben Sie es verstanden, wie schön.

Allseits nur "Covidioten"?

Politiker können einem leid tun. Zu viele medizinische Hilfsmittel sind nun gekauft worden. Wie gross wäre der Aufschrei gewesen, wenn nicht genügend gekauft worden wären. Von den Medien in Panik versetzt und von RKI-Prognosen beeinflusst wurde jedes alternative Krisenmanagement im Vorfeld im Keim erstickt. Ein sinnvolles Krisenmanagement hätte in der öffentlichen Diskussion zwischen "Covidioten-Panikmacher" und "Covidioten-Verharmloser" gefunden werden können. Dafür gab es allerdings niemals eine wirkliche Chance. Hoffentlich werden bei der an der vom Staat mitfinanzierten Impfstoffherstellung nicht dieselben Fehler begangen. Der Staat beteiligt sich an den Entwicklungskosten sozialistisch aber das Patent und die Gewinne sichert sich das betreffende Pharmaunternehmen auf privatisiertem Weg. Dabei ist ein Teil des Impfstoffs Staatseigentum durch dessen Beteiligung an den Entwicklungskosten... Politiker wacht auf! Lasst Euch von Konzernen/Börsen nicht auf der Nase herum tanzen!

Wäre auch nur ein Mensch in

Wäre auch nur ein Mensch in Deutschland gestorben, weil ein Beatmungsgerät gefehlt hätte, wäre die Empörung sicherlich groß in unserem Lande. Ich kann die Politiker gut verstehen, die vorsorglich Beatmungsgeräte bestellt haben. Man musste doch nur nach China oder Italien schauen, um zu sehen, was passiert, wenn die Beatmungsgeräte nicht ausreichen. Jeder, der sich jetzt über die Kosten für zu viel bestellte Geräte beschwert, sollte sich einfach mal vorstellen, es hätte ihn selbst treffen können, schwer krank und kein Beatmungsgerät frei.

@ 09:38 von Thomas D.

„ genau das Gleiche, nur eben andersherum.

Was seid ihr nur für selbstgerechte Opportunisten.“

Muss ihnen Recht geben. Wie es gemacht wird, es ist eh immer falsch. Ich für meine Begriffe halte es so: lieber zuviel, als zu wenig. Und Vorratshaltung ist auch im Großen nie verkehrt. Den Masken und Kittel haben ein langes Haltbarkeitsdatum

Verschenken ist besser als auf Vorrat behalten

Man muss immer daran denken, dass je besser die Menschen medizinisch versorgt sind, desto unwahrscheinlicher ist es, dass das Virus sich ausbreitet. Auch aus dem Ausland.

In Deutschland ist es so, dass chronisch Kranke schon vor der Pandemie gut versorgt waren. Nicht luxuriös, aber grundversorgt.

Das ist in den Ländern mit den höchsten Sterblichkeitsraten anders. (Zuzahlungen zu Medikamenten unabhängig vom Einkommen, keine Sozialhilfe - heizen im Winter ist gesund -, oft gar keine Krankenversicherung.)

Auf diese Grundversorgung als Ursachenbekämpfung müssen wir bauen, nicht auf Symptombekämpfung mit Beatmungsgeräten.

Wir sollten mehr in Vorsorgeuntersuchungen investieren.

RE: GDN um 09:30

***Wozu dieser Bericht?
Er ist nur Öl in das Feuer der ewigen Relativierer, Corona-Leugner, ...
Die TS musste doch wissen (so viel Intelligenz muss sein), dass gleich das Geplärre von wegen übertriebener Maßnahmen losgeht. Futter für die nächsten Anti-Demos.
Ich versteh's nicht. Wo bleibt die Verantwortung der 4. Macht im Staate, die in ihrer Verbreitung (und da zähle ich auch die [a]sozialen Medien dazu) auf dem Weg ist, alle anderen 3 Gewalten auf die Plätze zu verweisen?***

Wenn die deutschen Medienanstalten so berichten würden, wie es offensichtlich ihren Ansichten entspricht, dann hätten wir tatsächlich politisch geführten Staatsfunk.

Neutrale Berichterstattung muss sein, gerade besonders auch zu Coronazeiten.

Gruß Hador

Krisenmanagement ist nichts für Schlauschwätzer

... m.E. hat Frau Dickes im Angesicht ihrer Pflichten auf Basis des vorhandenen Wissens vollkommen richtig gehandelt.
Leider kommen die Schlauschwätzer immer erst hinterher und wissen dann alles besser anstatt in der Krise nach vorne zu treten um mit ihrem unendlich schlauen Rat Hilfe zu leisten.
Toll - Frau Landrätin. Ich finde das gut was Sie gemacht haben. Eine couragierte Entscheidung!
ps. wenn die Schlauschwätzer sich wegen der "unnötigen Ausgaben" aufregen - dann sollten sie mal in andere Ecken unseres Staates schauen. Guten Tag.

Personal

Die Idee so viele Beatmungsgeräte anzuschaffen, war von Anfang an nicht durchdacht. Ihre Nutzung setzt auch geschultes Personal voraus. Für eine Beatmung reicht es nicht Arzt zu sein, man braucht dazu ausgebildete Intensivmediziner und auch nicht geschultes Pflegepersonal würde niemals bei beatmeten Patienten eingesetzt. Da man dieses Personal nicht mitbestellen kann, war die Anschaffung so vieler Beatmungsgeräte reiner blinder Aktionismus, der durchaus zu Schadensersatzansprüche führen sollte.

09:38 von Thomas D

Danke dafür, ähnliche Gedanken hatte ich auch beim Nachlesen der Kommentare ...

Maskenpflicht sinnvoll..?!

Es gibt nach wie vor ca. 10-12 Länder in Europa, in denen es keine Maskenpflicht gibt.

Und - oh Wunder - da gibt’s auch nicht mehr Corona Infektionen als hier.

Aus meiner Sicht kann man die Masken gerne verschenken und hier die Maskenpflicht auf eine Empfehlung herab stufen.

Aber solange es hier Pflicht ist eine zu tragen, sollte man das auch tun.

Geräte

was ich bei diesen Artikel vermisse ist die rechtliche Grundlage, die es der Regierung erlauben könnte diese Geräte und Masken zu verschenken. denn diese wurden doch vom deutschen Steuerzahler mit seinen Steuern bezahlt. wenn es keine rechtliche Grundlage geben sollte dann veruntreut diese Regierung einmal mehr Steuergelder und bricht ihren Amtseid ( Schaden von Land und Leuten abzuwehren). nach meiner Meinung nach steht diese Regierung nicht mehr auf den Boden von Recht und Gesetz leider, wenn Sie die Geräte und Masken verschenkt haben sollte.

Ladenhüter Masken und Beatmungsgeräte

So sieht es in Deutschland aus
Amerikanische Krankenhäuser freuten sich schon über ein Angebote aus Deutschland
welches die Trump Regierung ablehnte.

Dabei sind Donalds versprochene Geräte
immer noch nicht verfügbar

Früher gab

für solche Dinge große Notfalllager, den Fehler der beim Start der Pandemie vorkam, sollte man jetzt ausgleichen.
Und ehe man etwas verschenkt, sollte der Bevölkerung Dinge wie Masken angeboten werden.
Denn die Preise sind immer noch sehr hoch.
Noch ist nicht alles vorbei, und die nächste kann auch ganz schnell kommen.

@9:55- richtig gehandelt..?!

Es wurde viel bestellt ohne genauer darüber nach zu denken. Es waren vor allem emotionale Gründe (Bilder aus Italien)...

Meine Emotionen waren damals schon so, dass hier maßlos übertrieben wird.

Wenn ich das sage ist das offenbar für viele schlimm und ich wäre ignorant. Wenn andere aus einer Emotion heraus handeln und viel Geld sinnlos ausgeben, dann war das richtig..?!

Ich fand es aber richtig die Intensivkapazitäten zu erhöhen, auch wenn die zum Glück nicht gebraucht wurden und sehr wahrscheinlich auch nicht mehr gebraucht werden...

RE: Thomas D. um 09:38

Ihrem Kommentar kann ich mich nur anschließen.

Zu Beginn der Pandemie war Deutschland sicherlich nicht so gut aufgestellt, wie uns die Politik glauben machen wollte. Von daher war, auch wegen de unklaren Lage vorsicht geboten und der Kauf von Beatmungsgeräten und Schutzmaterialien absolut notwendig. Jetzt den Verantwortichen daraus einen Strick zu drehen ist nur billig, obwohl konstruktive Kritik angebracht ist.

Und was die Geldverschwendung angeht, haben wir die Ausrüstung auf dem Lager, ist ja nicht weg das gute Zeug. Und daher ist es nur folgerichtig aus humanitären und parnerschaftlichen Gründen Staaten zur Seite zu stehen, die jetzt unter der Pandemie stark zu leiden haben.

Gruß Hador

Anmerkung

Der Salk-Impfstoff gegen Polio wurde patentfrei der Menschheit zur Verfügung gestellt. In diesem Fall zählte Ehre, Würde und Fortschritt mehr als Profit! Heute wird sogar das BRCA1-Brustkrebsgen patentiert... Gerade beim Corona-Impfstoff mit milliardenfachen Abnehmern wird es nicht anders sein. Dagegen sind die Kosten für Beatmungsgeräte Peanuts... Wacht auf und ändert unser profitorientiertes Wirtschaftssystem, welches sich durch unser Geldsystem selbst in Ketten legt, wie ein Drogenabhäbgiger süchtig ist von seiner Droge. Werte sind nicht allein daran zu bemessen, ob sie sich unmittelbar verkaufen oder kaufen lassen!

Wo ist da das Schlimme?

Ganz zu Beginn wusste keiner wie es weitergehen wird und ob wir die Betten und Geräte nicht noch in großen Mengen brauchen würden. Sie mussten also her. Auch von einem Politiker erwarte ich nicht, dass er nach 14 Tagen bei einem völlig neuen Thema 100%ig durchinformiert ist.
Viele stellen sich zwar hin und wollen sofort über alles durchinformiert sein. Bei völlig Neuem muss man leider mal selber denken und aus den nach und nach steigenden Informationsmengen selber seine Schlüsse ziehen.

Dass die Betten und Geräte heute bei uns nicht gebraucht werden - darüber können wir uns eigentlich nur freuen. Hat auch etwas damit zu tun, dass wir das Thema "Corona" konsequent angegangen sind. Meinen Glückwunsch an alle.

Verrückte Idee, aber wie wäre

Verrückte Idee, aber wie wäre es mit einlagern? Die nächste Kriese kommt bestimmt und dann wären wir tatsächlich etwas vorbereitet. Genug für die Zukunft einlagern, überschüssige Geräte an gebeutelte Länder verkaufen...

@10:00-rechtliche Grundlage

Sie vergessen, dass wir hier immer noch in einer Art AusnahmeZustand leben. Wir werden mit Verordnungen regiert, zumindest bei allem was mit der Pandemie irgendwie zu tun hat.

Es wäre längst an der Zeit, dass der Bundestag diese „pandemische Situation nationaler Tragweite“ beendet und wir Corona wieder auf demokratischem Weg begegnen.

Aber die Regierungen wollen auf den Impfstoff warten, um die Verantwortung an die Pharmaindustrie abgeben zu können..

Da liegt der Hase im Pfeffer...

In Finnland bspw. hat man per 6.6. den Ausnahmezustand beendet. Dort gibt es auch weniger Verstrickungen mit der Pharmaindustrie.

@ Michael Klaus Möller

"was ich bei diesen Artikel vermisse ist die rechtliche Grundlage, die es der Regierung erlauben könnte diese Geräte und Masken zu verschenken. denn diese wurden doch vom deutschen Steuerzahler mit seinen Steuern bezahlt." Am 14. September 2020 um 10:00 von Michael Klaus Möller

*

Die Lagerungskosten werden auch vom Steuerzahler bezahlt.
So ein Gerät kann nicht einfach wartungsfrei im feuchten Keller in der Ecke stehen und dann sofort am Patienten angewendet werden.

09:30 von GDN

Kann Ihre Kritik an der Veröffentlichung dieser Meldung nicht nachvollziehen. Wünsche mir auch nicht, dass Informationen zurückgehalten werden, nur weil ein Teil der ForistInnen hier daran Gründe für ein Fehlverhalten der Politik festmacht. Wohin würde das denn führen?!?!

Die Überschrift ist etwas reißerisch, aber der Artikel selbst zeigt das Dilemma auf in dem PolitikerInnen zu Anfang der Pandemie gesteckt haben. Niemand konnte vorhersehen wie sich die Zahl der schwer Erkrankten hier in D. entwickelt. Viele Menschen sind froh, dass so gehandelt wurde. Ich stehe auch hinter dem Aspekt der Prävention und Vorsicht.

Wie man nun mit der Überkapazität umgehen möchte, darüber sollte man argumentieren können. Ich finde eine Kombination aus Weitergabe an Länder, die diese dringend benötigen, und Vorräte einlagern sinnvoll.

@ 08:47 von Hackonya2/Tada

Ich kenne es von VW noch, im verkäuferhandbuch stehen sogar fertige Ausstattungspakete für Feuerwehr oder RTW Bullys früher der LT.
Nur mein lieber tada oder ich glaube sie sind eine Frau machen sie einfach mal die Augen auf welche RTW so rum, fahren die Autos kann man erkennen.
Kommt mir wieder wie so eine Hüftschuss Weltretter Idee vor.
Hinzu kommt dass glaube ich etwas weniger RTW in Deutschland benötigt werden, als VW gekauft wurden...?!?

Kein Vorwurf an die Landrätin & Co.

...Denn keiner konnte wissen wie es sich entwickelt und keiner weiß, ob es doch noch zu einer Katastrophe kommt.

---

Bei den Beatmungsgeräten, die jetzt ins Ausland verschenkt werden, bin ich der Meinung daß das richtig ist.
-
Bei den Masken bin ich aber bei Herrn Lauterbach.
Es kann nicht sein, daß die Menschen die eine vernünftige schützende Maske benötigen diese entweder nicht bekommen oder dafür immer noch teuer bezahlen müssen.
-
Ich als Risikopatient, der Corona ernst nimmt,
kaufe mir in der Apotheke eine FFP-2 Maske für schlappe 7-8€/ Maske.
Und das bei einem Monatseinkommen in der Höhe der Grundsicherung.
Das kann es doch nicht sein.
-
Und ja, ich weiß man könnte evtl. auch günstiger im Internet kaufen, aber wer garantiert mir dann, daß die Masken nicht gefälscht sind?
Keiner.
-
Also bleibt mir nichts weiter übrig, als dort meine Maske zu beziehen, wo das Vertrauen da ist.
In meiner Apotheke.

@ wenigfahrer

"Früher gab für solche Dinge große Notfalllager," Am 14. September 2020 um 10:03 von wenigfahrer

*

Ganz bestimmt nicht für so teure Sachen, wie Beatmungsgeräte.
Das wäre ja wie PCs auf Vorrat lagern. In 2 Jahren sind die veraltet und neue sind billiger.

Lieber an hiesige Krankenhäuser verschenken!

Viele Krankenhäuser in Deutschland haben teilweise Jahrzehnte altes Beatmungsmaterial. Bevor man also solche Geräte einfach ans Ausland verschenkt, sollte man lieber mal abfragen, in welchen Häusern eine Modernisierung der vorhandenen Geräte dringend notwendig ist.
Es scheint mir schwer vermittelbar, dass Geräte ausser Landes verschenkt werden, solange hier noch schlechteres und veraltetes Material benutzt wird.

Mal über den Zaun gucken!

Es gibt genug Länder, wo Corona jetzt erst richtig wütet und wo die Zahlen rasant steigen. Aber das sind die Armen, wo man auch keine halbwegs glaubhaften Sterbeziffern hat. Vorbei? Nix ist vorbei, nicht mal in Deutschland!
Aber eine funktionierende Vorsorgewirtschaft gibt es heute nicht mehr, denn die würde ständig Geld kosten. Also wird bald alles verramscht, und bei der nächsten Pandemie steht man wieder mit leeren Händen da. Wenn es in einer Stadt nur alle paar Jahre brennen würde, gäbe es auch keine Feuerwehr.

Es ist ja jetzt alles zu dem …

Thema diskutiert worden (wenn auch noch nicht von jedem :-)). Vielleicht muss man es so sehen, dass die TS bemüht ist, mit ihren Beiträgen möglichst allen Lesern etwas zu bieten. Auch jenen, die Freude daran haben, an allem grundsätzlich etwas Negatives zu finden.

Am 14. September 2020 um

Am 14. September 2020 um 08:56 von eibe59
Das ist doch ein gutes Zeichen

Wenn ich an das Frühjahr denke, glaube ich nicht, das die Pandemie vorbei ist. Ganz im Gegenteil :
die Infektionszahlen steigen wieder
( Spanien , Frankreich, USA, UK ...) und so war es auch im Frühjahr.
Im übrigen ist der Virus nicht weniger gefährlich geworden, habe gerade im TV einen Arzt gehört, der sagte das jetzt junge Menschen teilweise sehr schwere Verläufe haben.
Ja, die Luftverschmutzung ist ein großes Problem und sollte auch angegangen werden. Das ist aber mit Covid19 nicht vergleichbar.

@10:06-Hador-Deutschland war gar nicht vorbereitet

Sie haben im Grunde recht. Unsere Regierung war überhaupt nicht vorbereitet auf eine Pandemie. Das merkt man heute noch daran, dass man keinen Plan für den Ausstieg hat, außer eben auf einen Impfstoff zu hoffen und zu warten.

Diese fehlenden Pläne sind auch für die Verantwortlichen vor Ort das Problem gewesen. Man hat die quasi allein gelassen. Ohne entsprechendes Fachwissen. Also das man für Beatmungsgeräte auch ausgebildetes Personal braucht z. B.

Man kann denen vor Ort also nur bedingt einen Vorwurf machen. Sie haben im guten Glauben gehandelt das Richtige zu tun.

Wen man allerdings nicht von der Verantwortung freisprechen kann, das ist unsere Regierung. Jens Spahn schwant da schon was. Deswegen ja auch der Satz, dass wir uns gegenseitig viel zu verzeihen haben werden. Das ist richtig.

Das ersetzt aber nicht eine juristische Aufarbeitung, bzw zumindest einen Untersuchungsausschuss im Bundestag. Ob der kommt, da bin ich aber skeptisch. Man wird da viel unter den Teppich kehr

Am 14. September 2020 um

Am 14. September 2020 um 09:07 von DerVolli
Immer noch nichts kapiert....

volle Zustimmung

Re : paganus65 !

Ja, auch ich denke, erst einmal für sich selbst genügend Vorrat halten, und dann wenn es die Situation erfordert, anderen Staaten helfen. Es macht sicher Sinn, genügend Masken und Schutzkleidung zu bevorraten, und für ein eventuell auftretendes weiteres
schlimmes Ereignis gerüstet zu sein.
Der Automobilindustrie würde ich auch empfehlen, etliche neue Fahrzeuge für die Feuerwehr, THW und Rettungsdienst zu bauen, etliche alte Fahrzeuge auf zu "motzen", wenn es noch praktikabel ist, und in arme Länder zu bringen, damit auch dort sich einiges verbessert.
Dann sind viele der armen Arbeiter in der AMI erst einmal eine ganze Weile noch beschäftigt. Nebenher sollte aber der Umstieg zu neuen Technologien und Antrieben forciert werden, auch damit hält man Arbeitsplätze und braucht nicht zu jammern und an Verlegungen von ganzen Standorten nachdenken. Diese gierigen Bosse sollten mal ein wenig abspecken und mehr Demut zeigen !!!

Am 14. September 2020 um

Am 14. September 2020 um 09:22 von rossundreiter
Überreagiert.

Sehe ich anders !

da man inzwischen...

weiß ,das die Beatmung oft direkte Todesursache war,hat das Ganze ein Geschmäckle...Panik sollte nie ein Ratgeber sein...

um 09:23 von Tada

Widerspruch: Es geht um "Soziale Marktwirtschaft".
Der Erfolg unseres Landes in dieser Sache liegt auch daran, daß wir das System der begrenzten Einflußnahme des Staates auf die Wirtschaft leben.
Den fast reinen Kapitalismus kann man in den USA betrachten.
Da kann man mal die Coronatoten pro 100000 Einwohner vergleichen und sich der Analyse hingeben, was die Unterschiede sind und welcher unterschied zu welchen Folgen führen.
In diesem Zusammenhang kann ich das Vorgehen unserer Behörden bei den Beschaffungen nur begrüßen. Es war der "Sicherheitsgurt" in der Pandemie.
Wenn ich vorher wüsste, die "schlimm" die Fahrt werden wird, würde ich den Gurt auch nur anlegen, wenn ein Unfall kommt.
Insofern: Alles richtig gemacht.

@10:16-kostenlose FFP2-Masken für die Risikogruppe

Ich bin da ehrlich gesagt erstaunt darüber, dass man als Risikopatient solche Masken nicht kostenlos von der Krankenkasse bekommt.

Wir müssen weg kommen von diesem Masken für alle, hin zu echten Schutzmasken für die (mobile) Risikogruppe.

Da wir offenbar große Bestände haben und noch viel mehr bestellt, sollten wir dazu übergehen diese nach sachlichen Kriterien im Volk zu verteilen.

OP-Masken bringen ohnehin relativ wenig und suggerieren Sicherheit, wo es keine gibt.

Diese können wir gerne an andere Nationen verschenken.

RE: Biocreature um 10:16

Einen Teil der Masken sollte unbedingt zur Vorsorge eingelagert werden.
Die Masken auf den Markt zu werfen kann ich aus Ihrer Sicht nachvollziehen, aber andererseits könnten eben diese Masken hefen, die Pandemie unter Kontrolle zu bringen.
Vor zwei Wochen war ich selbst in der Apotheke und auf Nachfrage wurde mit der Preis von € 18,--/Stück für FFP-3 Masken genannt. Da war ich froh, dass es überhaupt wieder welche zu erwerben gibt und gleichzeitig darüber, dass ich noch über einen Bestand von rund einem Dutzend verfüge.

Gruß Hador

Am 14. September 2020 um

Am 14. September 2020 um 09:23 von Sternenkind
Re Werner55

Ich denke nicht das irgend jemand sich eine zweite Welle wünscht, aber es ist nichts daran aus zu setzen, sich darauf vor zu bereiten.
Wenn die dann nicht kommt - super !

@ Peter G.

"Kommt mir wieder wie so eine Hüftschuss Weltretter Idee vor." Am 14. September 2020 um 10:16 von Peter G.

*

Nein, bei der Diskussion damals ging es konkret um eine "Hüftschuss-Automobilbranche-Retter-Idee" (um Ihren Ausdruck zu benutzen).

@thomasd, 09:43

"... Ich dachte immer, für derlei vorausschauendes Handeln sind Politiker DA.

Genau. Deswegen haben die Politiker Beatmungsgeräte und Masken eingekauft. Endlich haben Sie es verstanden, wie schön."

Sie Witzbold, hätten Sie ja gleich sagen können, dass Sie den Artikel gar nicht gelesen haben.

Oder ist "vorausschauendes Handeln" für Sie, das Hundertfache der benötigten Menge einzukaufen?

Ich hoffe, Sie arbeiten nicht in der freien Wirtschaft... wäre besser für die freie Wirtschaft...

@ paganus65, um 08:48

Ihrem Kommentar kann man bedenkenlos zustimmen.

Nur was der letzte Satz soll, raff ich nicht. Ironie??

Vorsorge treffen.

Ladenhüter Masken und Beatmungsgeräte, aber bitte, für die nächste Pandemie.
Keiner glaubt doch das dies die Letzte war und wie schwer wir uns damit taten und noch tun.
Vorsorge treffen, nicht nur im medizinischen Bereich.

Masken für Schulen und Altersheime

ich denke, wenn es soviel Bestand gibt, könnte man die Masken doch kostenlos an Schulen und Altersheime verteilen, das wäre sicherlich sinnvoll. Natürlich ist es auch sinnvoll, Masken an Länder zu spenden, wo es zur Zeit an Masken mangelt. Und eine Reserve zu haben ist ja auch nicht schlecht.

@ Superdemokrat

"da man inzwischen...weiß ,das die Beatmung oft direkte Todesursache war,hat das Ganze ein Geschmäckle..." Am 14. September 2020 um 10:30 von Superdemokrat

*

Das habe ich auch gelesen.
Man geht davon aus, dass man durch die Beatmung das Virus in die entferntesten Bereiche der Lungen gedrückt und dadurch in den Lungen ausgebreitet hatte.

Aber es gibt sicher Fälle, bei denen Beatmung die letzte Möglichkeit ist.

von To_LE

Das mit den LKW's voller Leichen kann man nicht vergessen. Dieses Video wurde uns aber auch eine ganze Woche in jedem Programm eingehämmert. In fast jeder Talkschau wird das immer thematisiert.
Ich schreibe jetzt zum 178ten Mal, das diese leidlichen Toten von Bergamo nicht geholfen werden konnten. Es fehlte in den Krankenhäusern komplett an medizinischen Material. Alle Krankenhäuser in italien wurden Kaputtgespart und auf ein Minumum reduziert. NRW allein hat mehr Krankenhäuser als Italien.

Beste Grüße

Sinnvolle Vorsorge kostet nun einmal Geld

Dass die Geräte zu Höchstpreisen gekauft worden sind ist nun einmal eine Konsequenz von "Angebot und Nachfrage". Natürlich hätte man zocken können, aber wie die Landrätin schon sagt, das hätte auch anders ausgehen können.

Prinzipiell finde ich es auch nicht schlimm, dass die Geräte eingelagert vorhanden sind, auch die Bundeswehr kostet und Milliarden jedes Jahr für einen Kriegsfall, der hoffentlich nie eintreten wird und es ist sicherlich nicht doof, auch für den nächsten Pandemiefall oder die nächste Grippewelle vorzusorgen und Corona ist bekanntlich auch noch nicht vorbei (siehe Israel).

Wichtig wäre allerdings, dass die Geräte jetzt eben nicht in irgendwelchen feuchten Kellern der jeweiligen Landratsämter usw. gelagert werden, sondern dass der Bund hier zentrale Lagerkapazitäten zur Verfügung stellt, in denen Luftfeuchtigkeit und Temperatur zu kontrolliert werden, dass die Geräte im Bedarfsfall auch nach einer kurzen Prüfung und Wartung auch benutzbar sind.

Re : paganus65 !

Wenn man etliche Feuerwachen und andere Rettungsorganisationen fragt, haben sie sehr oft uralte Fahrzeuge, weil sehr die Kassen und Gemeinden sich nicht durchringen können, neue zu genehmigen.
Um jetzt eine gewisse Überbrückung für die jammernde Automobilindustrie zu schaffen, wäre es sinnvoll, für alle die Hilfsorganisationen neue Fahrzeuge zu bauen, die alten dann entweder aus zu mustern oder wieder so herrichten, dass sie in arme Länder abgegeben werden können.
Die BR verschleudert zur Zeit zig Milliarden an die Wirtschaft, stützt Unternehmen, die über viele Jahre Milliarden verdient hat, aber nicht in der Lage ist, Rücklagen zu erzeugen, aber etliche Feuerwehren und THW fahren mit uralten KFZ rum, die fast auseinander fallen.
Nach Russland, Saudi Arabien wurden hunderte von solchen Fahrzeugen geliefert, alle subventioniert von der BR. Also sollte es doch möglich sein fürs eigene Land neue Fahrzeuge an zu schaffen und so den Rettungsorganisationen zu helfen.

Am 14. September 2020 um

Am 14. September 2020 um 10:00 von Michael Klaus Möller
Geräte

Das so etwas kommt, war vorher zu sehen.
Einfach nur traurig : - ((

Am 14. September 2020 um

Am 14. September 2020 um 10:12 von Garden.of.Eden
Wo ist da das Schlimme?

volle Zustimmung ;-)))

@8:53-Prognosen des RKI und andere Panik

Das RKI ist in erster Linie eine Behörde. Behörden reagieren. Wenn sie agieren müssen verursacht das - nein keine Panik - sondern erst mal Ruhe.

Und aus dieser Ruhe heraus - man nenn das auch Bedenkenträgerei - entwickelt sich dann ein Szenario, dass alle theoretisch denkbaren und undenkbaren Ereignisse einschließt und dann verdoppelt man das noch aus Sicherheitsgründen und das ist dann die „Prognose“... versehen mit dem Hinweis alles könnte auch anders kommen.

Aber wenn so ein Extremszenario mal in die Welt gesetzt ist - vor allem ohne Bezug zu Relationen - dann ist das Kind schon in den Brunnen gefallen.

Natürlich gibt es Länder, die es noch viel schlechter hin bekommen haben. Aber das kann auf Dauer nicht als Ausrede hinhalten.

In GB war es Prof. Nigel Fergusson, der dort die Horrorszenarien an die Wand gemalt hatte. Er ist inzwischen zurück getreten, allerdings aus anderen Gründen. Seine Horrorprognosen sind nicht eingetreten.

https://kurzelinks.de/ndyc

wann begreifen...

die Leute, das die Leichenberge in Italien nur deshalb entstanden weil niemand mehr beerdigt werden durfte und das eine Krematorium total überlastet war...

Deutschland lebt im Überfluß ..

.. nicht nur mit Beatmungsgeräten, auch der BT ist überbesetzt - und das kostet richtig Geld. An Intensivbetten bestand jedoch zu keinem Zeitpunkt wirklicher Mangel und auch nicht an Beatmungsgeräten. Ich erinnere mich daran, daß viele Schwerkranke aus dem Ausland hierher verlegt wurden und intensiv versorgt wurden. Vermutlich haben die Gesundheitspolitiker die Lage mit Corona zu "schwarz gesehen", doch kann man ihnen da keinen Vorwurf machen. - Allerdings sollte das teure Material jetzt nicht verschenkt werden (frißt ja kein Heu !).

Am 14. September 2020 um

Am 14. September 2020 um 10:30 von Superdemokrat
da man inzwischen...

Sie schreiben doch selber
//da man inzwischen...//.
Was gibt es da jetzt zu monieren ?

Hinterher ist man immer schlauer

An die Leute, die hier kritisieren und Versagen vorwerfen: was wäre denn gewesen, wenn das Gerät nicht gekauft worden wäre und eine ähnliche Situation entstanden wäre wie in Bergamo? Wenn man keine Verantwortung trägt, kann man viel reden, vor allem hinterher. Die Sachen wurden nun mal gekauft, als das Gebot der Stunde noch anders lautete.
Gut finde ich, wenn das Material dorthn geliehen, verkauft oder verschenkt wird, wo es gebraucht wird. So kann man sich gegenseitig aushelfen, so dass alle davon profitieren. Die nächste Welle kommt bestimmt.

Der Artikel ist Wasser auf die Mühlen...

...der Coronaleugner und -verniedlicher, wie man an den Kommentaren gut verfolgen kann.

Der Artikel ist aus meiner Sicht unnötig, dieses “Problem“ sollte man abseits der Öffentlichkeit angehen.

Niemand konnte den Verlauf absehen!

eigentlich gut, dass die Dinger nicht gebraucht wurden! Denn wer beatmet werden musste, hatte eine viel größeres Sterberisiko. Und offenbar sind die Behandlungsmethoden viel besser geworden, denn mittlerweile haben wir 1/3 der Inf. wie im Mrz, aber deutlich weniger Intensive! Auch ne positive Tendenz. Jetzt stellt sich aber automatisch die Frage, ob die Epidemie noch so gefährlich ist wie im März. Ich kann und will das nicht taxieren, aber das RKI sollte das allmählich machen - dann kann die Politik danach handeln. Dann könnte auch der Fake mit den Aerosolen aus Blechblasinstrumenten endlich aus der C-Verordnungen der KuMisterien.

manche haben Sorgen ...

ich habe auch ein Auto mit Airbag und Sicherheitsgurten gekauft
.... und die Dinger noch nie gebraucht
soll ich mich jetzt ärgern ?

Das ist Kapitalismus,

Das ist Kapitalismus, Überproduktion. Wäre in der Planwirtschaft nicht passiert.
Und im Kapitalismus wird nie etwas verschenkt. Da muss immer etwas an Nutzen sein. Selbst die Tafeln haben ihren Nutzen.
Ihr wählt das alle 4 Jahre.

10:36 von rossundreiter

Zitat:"Oder ist "vorausschauendes Handeln" für Sie, das Hundertfache der benötigten Menge einzukaufen?"

Da kein Mensch "vorausschauend" wissen konnte, wie groß die benötigte Menge sein würde, ist Ihr Vorwurf gegenstandslos. Im Übrigen kann ich mich noch gut an die empörten und hysterischen Kommentare im März und April erinnern, in denen in allen Tonlagen die "mangelnde Vorbereitung"der Regierung beklagt wurde. Wie schon gesagt wurde: Manchen Dauernörglern kann man es nie Recht machen.

schadensersatzklagen

wasfür ein miese kleines a-loch muss man sein, um den leuten die aus vorsicht und sorge um ihre mitmenschen geräte gekauft haben, jetzt zu verklagen?!
da sieht man mal sehr sehr deutlich wasfür geistes kind diese leute(menschen kann man dazu nicht sagen) sind.

was ist mit den leuten die damals die bankenkrise herauf beschwört haben, hat man die auch auf schadenersatz verklagt?
oder die die solche sachen wie den BR oder die hamburger luxus-elphi geplant haben, wurden die auf schadenersatz verklagt?

oder herr scheuer für seine offebsichtlichen fehler, schadenersatzklage?

wenn nicht sollen sich die die das fordern hinsetzen und ihr klappe halten.

einlager für wenn man sie braucht oder als leihgeräte dahin wo sie gerbaucht werden bzw altgeräte austauschen.
die masken mit und mit verbauchen, ist ja nicht so das keine mehr genutzt und verbraucht werden und die pandemie vorbei wäre.
apropos vorbei, was passiert wenn eine zweite welle ähnlich stark wird wie die erste oder gar grösser?!

@ um 08:54 von Hackonya2

"@chrismowgli
Eigentlich bin ich der Überzeugung, das die meisten Masken ehe nichts bringen, wenn man deren Maschenweite betrachtet und wie groß nur der Virus ist. Von daher... ."
.
Das Geheimnis der Wirksamkeit von Masken trotz großer Maschenweite löst die physikalische Chemie. Oder ein simpler Versuch. Einen solchen Versuch hat das Max Planck Institut für Chemie (erste deutsche Adresse für solche Themen) durchgeführt und gezeigt, dass der Rückhalt bei etwa 95 % liegt. Das ist sehr wirksam. Die Tagesschau berichtet übrigens darüber.
Wenn Sie von der Wirksamkeit immer noch nicht überzeugt sind, dann bauen Sie doch einmal den Filter für die Innenraumluft in Ihrem Fahrzeug aus. Obwohl die Maschenweite mehrere Millimeter beträgt, hält dieser Filter hochwirksam Pollen zurück. Ein Filter ist nicht mit einem Sieb für Sand zu vergleichen.

@krittkritt (08:53)

"auf Basis der damaligen Prognosen des Robert Koch-Institutes" – das erinnert fdoch sehr an die frühere Sars-Politik.
Bei der Vogel-/Schweinegrippe schaffte es die Pharmaindustrie über die WHO letzlich überflüssige, nicht richtig getestete Impfstoffe an die Regierungen zu verkaufen.
Prof. Drosten lag schon damals völlig daneben mit seinen Einschätzungen.
Dr. Wodarg hatte früh vor den Fehleinschätzungen gewarnt. Er hatte die Möglichkeit über politische Gremien das aufzudecken.

____

Wissenschaft besteht daraus, dass man sich häufig irrt und seine Modelle entsprechend der Erkenntnisse anpasst. Die Wissenschaft irrt sich empor. Dazu gehört Reflexionsvermögen sowie die Fähigkeit, das eigene Tun kritisch zu hinterfragen und ggf. anzupassen. Eigenschaften, die die üblichen Nörgler und Besserwisser nicht besitzen.

@ um 10:45 von Superdemokrat

"wann begreifen...
die Leute, das die Leichenberge in Italien nur deshalb entstanden weil niemand mehr beerdigt werden durfte und das eine Krematorium total überlastet war..."
.
Das werden die Leute dann begreifen, wenn sie die Wirksamkeit von Aluhüten begriffen haben.

@10:38-Leichenberge in Bergamo..?!

Wir wissen heute, da war einiges inszeniert.

Und das Bild mit den vielen Särgen, dass um die Welt ging, das wurde schon vor der Pandemie aufgenommen...

Es gab große Probleme in Italien. Keine Frage. Wie Sie richtig beschreiben, ist das Gesundheitssystem in Italien nur in Teilbereichen wirklich gut.

Schlimm war vor allem, dass man dort viele mit leichteren Symptomen nach Hause geschickt hatte, oder zurück in die Heime, wo dann ohne Schutzkleidung sehr viele alte Menschen infiziert wurden, die dann teilweise auch daran gestorben sind.

Die meisten starben nicht an Corona, sondern an Behandlungsfehlern bzw. an fehlender Behandlung.

Das tragische ist aber, dass viele Ärzte und Pfleger auch starben, weil sie keine Schutzkleidung hatten.

Wer bis zur Erschöpfung in einer Viren verseuchten Luft arbeitet, der ist selbst mit einem starken Immunsystem irgendwann mal am Ende...

Noch ist die Pandemie nicht vorbei.

Sie nimmt erneut Anlauf und ist eine globale Aufgabe. Wenn Geräte in andere Länder weitergegeben werden, dann ist die Investition genauso sinnvoll und kein Verlust für die Menschheit.
Corona sollte endlich den egoistischen Nationalismus zur Strecke bringen. Wenn es das nicht schafft, ist der Menschheit eh nicht zu helfen und es besteht keine Hoffnung, dass sie gar die Klimakatastrophe aufhalten könnte.

10:45 von vriegel

Zitat:"Und aus dieser Ruhe heraus - man nenn das auch Bedenkenträgerei - entwickelt sich dann ein Szenario, dass alle theoretisch denkbaren und undenkbaren Ereignisse einschließt und dann verdoppelt man das noch aus Sicherheitsgründen und das ist dann die „Prognose“... versehen mit dem Hinweis alles könnte auch anders kommen. "

Das mag sein. Aber wenn das Szenario dann doch nur ein Zehntelprozent schlimmer ausfällt als vorhergesagt, dann tobt die Meute der Besserwisser und Allesablehner wieder los, von den möglichen tatsächlichen Folgen eines schlimmeren Verlaufs mal ganz zu schweigen. Es ist wirklich furchtbar: Statt froh zu sein, dass es bei uns aus welchen Gründen auch immer besser gelaufen ist als anderswo, wird mit der Lupe nach "Fehlern", "Versäumnissen" und "Überreaktionen" gesucht. Wenn das wenigstens sachlich begründet würde, könnte ich es ja noch verstehen, aber so...

Es gab offenbar nie eine Bedarfsplanung

Außerdem haben sich - auch lange vor Einführung der Maskenpflicht - die in Ministerien und Instituten erstellten wissenschaftlichen (apokalyptischen) Prognosen zur Epidemieentwicklung als falsch herausgestellt, weil sie auf zum Teil falschen Grundannahmen beruhten. Merkel ging von einer Durchseuchung der Bevölkerung aus, man handelte Zahlen von ca. 200.000 Toten allein für Deutschland.

Andererseits zeigt das Beispiel USA, das es immer noch schlimmer geht.

Ganz sicher wurde (Siehe Schweden) „Schlimmeres“ verhütet durch das oft von Panik geleitete staatliche Handeln. Es wären dann eben nicht nur 9.000 Menschen gestorben, sondern evtl. 20.000, wenn es keinen sog. „Lockdown“ gegeben hätte. Die Exportwirtschaft hätte es trotzdem schwer getroffen.

Ironischerweise wurde Covid 19 im Januar und Februar noch in geradezu fahrlässiger Weise verharmlost, gespickt mit einer herablassenden Kritik an China. Wie heißt es: „Hochmut kommt vor dem Fall!“

@harry_up

...genau das ist das Problem der Zeit...in einer Demokratie alles abseits der Öffentlichkeit machen...auch das ist Wahlbetrug...denn der Wähler muß wirklich ALLES wissen...

10:49 von Parteibuchgesteuert

Zitat:"Das ist Kapitalismus, Überproduktion. Wäre in der Planwirtschaft nicht passiert."

Stimmt! Vor allem nicht bei lebenswichtigen Dingen...

@ rossundreiter, um 10:36

re @Thomas, 09:43

Vielleicht sind ja weder die Politiker noch User thomasd Hellseher?

Aber allem Anschein nach kommen Sie diesem Berufsstand recht nah :-).

@ Superdemokrat, um 10:45

Wie soll man Ihren fragenden Kommentar verstehen?

Sind die Krematorien also schuld an den Leichenbergen?

Beatmungsgeräte!

Es gibt ja glücklicherweise das Divi Intensivregister!

Schauen wir doch einfach einmal :

Covid 19 Stand 14.09.20

Intensivmedizinische Behandlung : 236

davon beatmet : 123

In GANZ Deutschland wohlgemerkt!

Intensivmedizine Behandlung insgesamt : 21.262

Freie Kapazitäten : 9292

Immerhin 99 Prozent aller Intensivmedizinische behandelten Menschen leiden überhaupt NICHT an Corona, sondern an einer anderen Krankheit!

Und bei 9.272 weiterhin freien Kapazitäten bei insgesamt NUR 236 Corona Patienten in Intensivmedizinischer Behandlung ist weiterhin absolut KEINE Überlastung des Gesundheitssystem auch nur ansatzweise in Sicht!

Daher mein Fazit :
Völlig überzogenes hysterisches Gekreisch hinsichtlich der Corona Krise ist zwar Zier,
doch weiter kommt man ohne ihr!

Am 14. September 2020 um

Am 14. September 2020 um 10:45 von Superdemokrat
wann begreifen...

Lesen mal hier :
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/114798/Italien-Tatsaechliche-Zahl...

10:36 von harry_up

Zitat: "Ihrem Kommentar kann man bedenkenlos zustimmen."
Danke :-)

Zitat;"Nur was der letzte Satz soll, raff ich nicht. Ironie??"

Ich schrieb:
"Und wenn die Krise bei anderen Staaten zuschlägt und nicht bei uns, können wir ganz entspannt Hilfe leisten ohne die Hetze ertragen zu müssen "Deutsche Betten nur für Deutsche Bürger!"."

Ich meinte: Wenn wir genug Reserven haben und damit nicht nur unsere Kranken, sondern auch die Kranken anderer Völker versorgen können und dann immernoch genug Reserven haben, dann haben all diejenigen keine Argumente mehr, die dagegen hetzten, daß wir fremdländischen Personen in unserem Land helfen. Solche Stimmen gab es im März - auch hier - leider sehr viele. Dann, als Italiener in Deutschland beatmet wurden. Wir sollten immer auch Reserven für die Nachbarn halten. Das verhindert im Ernstfall Stress mit Nationalisten und es ist einfach moralisch gut.

@Ritchi

...Leute wie sie werden Tatsachen ,die nicht in die eigene Welt passen,nie verstehen (wollen)... den Aluhut haben sie auf...

Am 14. September 2020 um

Am 14. September 2020 um 10:53 von nikioko
@krittkritt (08:53)

Klasse !!

@ 10:15 von Kaneel

Es sind aber Journalisten die auswählen welche Fakten berichtet werden.
Und ich hatte heute bereits meinen ersten schönen Schmunzler wie typisch deutsch ist ist bei den letzten Wochen und den viel zu wenigen Masken jetzt eine Lagerung von 2,2 Millionen Euro als das Zeug steht nur rum zu bezeichnen. Unfassbar. Wenn ein Journalist mit einer anschlagsgeschwindigkeit einer geübten Sekretärin den Artikel schreibt dann vergeht trotzdem mehr Zeit als in der Zeit Steuergelder irgendwo rausgehauen werden.
Wir haben einen Bundeshaushalt von über 300.000 Millionen Euro und hier geht es bei dem Material um 2,2 von 300.000.
In Deutschland ist eine Bemaßung von, ich habe noch Geld übrig oder da ist jemand misshandelt worden oder da ist Unrecht geschehen, soll wohl komplett über Bord geworfen werden.

10:45 von Superdemokrat

wann begreifen die Leute, das die Leichenberge in Italien nur deshalb entstanden weil niemand mehr beerdigt werden durfte und das eine Krematorium total überlastet war...

Außer Ihnen haben die Menschen begriffen, dass „Leichenberge“ genau deshalb entstehen, weil viel zu viele Leute sterben, so dass sie nicht zeitnah beerdigt oder eingeäschert werden können. Zu viele Tote sind zu viele Tote, ob man sie nun schnell verscharrt oder zu Bergen auftürmen muss.

Der Panik geschuldet

die im März verbreitet wurde, da war nichts mehr mit vorausschauender Planung. Die täglichen Bilder aus Italien oder New York taten ihr Übriges. Jetzt haben wir sogar Krankenhäuser und ganze Corona-Stationen die nie einen Patienten sahen. Angst ist halt immer ein schlechter Ratgeber und die mediale Berichterstattung hat ein ordentliches Maß Anteil. Um die Masken muss man sich keine Gedanken machen. So lange die Masken auf ewig vorgeschrieben sind gehen die schon weg. Aber immerhin darf überhaupt berichtet werden.

10:56 von Peter Meffert

das Übliche eben
nachher ist man immer schlauer

08:44 von chrismowgli

... oder zur Not an Lackierbetriebe :-)

Am 14. September 2020 um

Am 14. September 2020 um 10:56 von vriegel
@10:38-Leichenberge in Bergamo..?!

Habe gerade noch etwas dazu gefunden :
https://www.luzernerzeitung.ch/international/italienische-studie-belegt-...
//Während der Corona-Pandemie wurden Särge von Verstorbenen aus Bergamo in andere Städte transportiert, da lokale Friedhöfe und Krematorien überlastet waren.//
// Es sei nicht so, dass Leute mit Vorerkrankungen mit dem neuen Coronavirus gestorben seien. Viel eher seien diese Menschen direkt an den Folgen der Covid-Erkrankung gestorben. //
Wo kommen bloß die Fake News her?

@harry_up

nein...aber das Verbieten von Beerdigungen...

10:56 von vriegel

Zitat:"Wir wissen heute, da war einiges inszeniert."

Wer ist "wir"? Ich weiß das nicht und wäre für belastbare Beweise dankbar.

Zu von vriegel 08.53

Wenn Sie sich die Leitungsorgane des RKI und ihre Vita und track record anschauen, wenn Sie sich darueber hinaus die Strategie des RKI in Verbindung mit den Erkenntnissen und Epfehlungen von Drosten u.a., dem Helmholtzzentrum, verschiedenen Forschungsstellen der medFak von Exzellenzuniversitaeten vergegenwaertigen wuerden, die in den wesentlichen Punkten grosse Uebereinstimmung hatten,kaemen Sie nicht zu Ihrer substanzlosen Kritik von "Behoerdenmentalitaet" und "Panikstrategie" des RKI.

@ Thomas D

..sie haben es immer noch nicht verstanden...es geht nicht um eine zeitnahe Beerdigung...es war schlichtweg verboten...und verbrennen ist in Italien nicht üblich...

@ 08:54 von Hackonya2

"@chrismowgli
Eigentlich bin ich der Überzeugung, das die meisten Masken ehe nichts bringen, wenn man deren Maschenweite betrachtet und wie groß nur der Virus ist. Von daher... ."

Natürlich bringen die Masken was und sind wirksam! Man muss nur den Wirkungsmechanismus betrachten.

Die Viren befinden sich zum großen Teil in den ausgeatmeten Aerosolen die größer als die Maschenweite sind und somit gut zurückgehalten werden.

So wird verhindert, dass beim Ausatmen eine größere Aerosolwolke gebildet wird u. je nach Tröpfchengröße länger oder kürzer im Raum steht ...

Wobei der Schutz (wie schon mehrfach erwähnt) eher dem Gegenüber dient.

Wer hätte das ahnen können...

... dass man in Schweden doch viel mehr richtig gemacht hat, als man das hier immer wieder versucht dar zu stellen.

Bei uns ein Auf und Ab. Ein Hin Und Her.

kein klares Konzept, keine klare Richtung und vor allem keine maßvolle Führung. In Schweden war es immer das Ziel, ein dauerhaftes Maß an normalem Leben zu ermöglichen. Und bei uns...?!?

Der Schlüssel zum Erfolg ist der Schutz der Risikogruppe in den Heimen und Einrichtungen und in der mobilen Pflege.

Solange das gut klappt, brauchen wir keine Beatmungsgeräte und auch Masken sind dann nicht länger nötig. Zumindest nicht beim einkaufen. Hygiene, Abstand und viel frische Luft. Das genügt.

Und FFP2 für die mobile Risikogruppe. Aber ich nehme an die wissen das längst, dass auch wenn alle einen MNS tragen, das Risiko für sie nicht wesentlich geringer ist...

Falschverständnis (Absicht?)

@09:54 von Hador Goldscheitel
@10:15 von Kaneel

Ich will Ihnen nicht unterstellen, dass Sie aufgrund Ihrer Ansichten den Zweck meines Kommentars zumindest missverstanden haben. Dennoch finde ich Ihre Unterstellungen unangebracht.

Es geht mir nicht darum, dass ich Beiträge der Medien nur dann für angebracht halte, wenn sie meiner Meinung entsprechen.

Es geht darum, warum und zu welchem Zweck von Medien bestimmte Berichte, von denen man eine bestimmte „Anti“-Reaktion erwarten kann, gebracht werden – und warum in bestimmter Tonalität (es geht um Berichte, nicht Kommentare). Denn dass nun etwa „zu viele“ Beatmungsgeräte angeschafft wurden, davon muss man doch ausgehen.

Das hat mit meiner Ansicht nichts zu tun. Wenn ein Reporter so etwas (negativ o. positiv) vermitteln will, soll er es als Kommentar schreiben. Sich eine Landrätin zu greifen und eine spannende Story (Gänge, Schlüsselbund,...) zu schreiben, geht in Richtung Sensationspresse.

Lagerung im Wert von 2 Mio.Euro

Erstens - Wenigstens hatte dann die VORSORGE bzw. FÜRSORGE für die Bürger geklappt!
Zweitens - 2 Mio. von 750 000 Mio. Verschuldung = Pipi-Fax siehe auch BER !
Drittens-Presseverhalten wie Meckertal extra!
JETZT -aus der Vorsorge von Städten und Kreisen ne fette Meldung zu machen ist mies!
WEIL da gibt es Lesbos,die Corona-App oder die Fehleinschätzungen von Minister Spahn aus der Anfangszeit!
Naja -Hauptsache keine USA-Zustände !!

10:36 von rossundreiter

... Oder ist "vorausschauendes Handeln" für Sie, das Hundertfache der benötigten Menge einzukaufen?

Sehen Sie, das ist das Problem. Die Faktenlage bei so etwas ändert sich immer nur für die Vergangenheit, maximal für die Gegenwart. Tja, und es gibt den schönen Spruch, dass Prognosen immer schwierig sind, insbesondere dann, wenn Sie die Zukunft betreffen.

Ich hoffe, Sie arbeiten nicht in der freien Wirtschaft... wäre besser für die freie Wirtschaft...

Natürlich, die „freie Wirtschaft“ hätte das alles viel besser geregelt. Deshalb hat die Wirtschaft ja keinerlei Probleme mit der Pandemie und ihren Folgen, weil ja die gute freie Wirtschaft vorausschauend gehandelt und ausreichend Rücklagen gebildet hat. Deswegen brauchen wir ja keine Insolvenzwelle zu fürchten, die Wirtschaft hat das super im Griff.

@ Superdemokrat, um 11:10

@harry_up

“Nein...aber das Verbieten von Beerdigungen...“

Ah, das war ein Fehler.

Klingt demnach so, als habe das nichts mit Corona zu tun.

Aber User Thomas D. hatte Ihnen ja bereits geantwortet...

10:48 von harry_up

Der Artikel ist Wasser auf die Mühlen der Coronaleugner und -verniedlicher, wie man an den Kommentaren gut verfolgen kann.

Ja, da haben Sie Recht.

Der Artikel ist aus meiner Sicht unnötig, dieses “Problem“ sollte man abseits der Öffentlichkeit angehen.

Oh nein, bitte nicht! Wenn darüber nicht berichtet würde und irgendeiner spricht davon, wären das die Niagarafälle auf die Mühlen der betreffenden.

Erst wenn es brennt, ...

...jammern alle rum und beklagen das nicht vorhandene Gerät! Aber jetzt, wo wir (hoffentlich) das Schlimmste überstanden haben, werden wieder die Steuergelder bejammert, die man dafür ausgegeben hat. Dem Deutschen kann man nichts recht machen! Er bleibt der ewige Griesgram, der alles besser weiss, alles dennoch schlecht redet und sich nur wohl fühlt, wenn er meckern kann.

Ich sehe lieber Steuergelder in zuviel medizinischem Gerät oder Löschflugzeugen, die man nur alle Jubeljahre einmal zu Einsatz bringen muss als in Steuersenkungen investiert, die dann der Bürger für Autos ausgeben kann, die über marode Straßen zuckeln, die Kinder in runtergerockte Schulen bringen oder die Verwandten in Krankenhäuser fahren, deren Betten noch aus den 80er Jahren stammen!

Bleibt ruhig auf Euren Geldsäcken sitzen! Hoffentlich beatmet Euch die Knete genauso gut, wenn es eine nächste Welle geben sollte.

@11:10-1961-Fake News oder Wunschdenken,?!

In Italien ist es viel üblicher als bei uns das Militär einzusetzen. Wer das nicht selber als Inszenierung erkennt, damit die Leute Angst bekommen und sich an die Anordnungen der Regierung halten... es hat ja gewirkt. Bis zu uns...

Und dazu kam noch, dass man die Infizierten nicht, wie sonst überwiegend in Italien, beerdigen durfte. Sie mussten verbrannt werden.

Da es nur ein Krematorium gab und das schnell überfordert war, musste man eben Särge woanders hin transportieren.

Und dass es vor allem
Deswegen so viele Tote gab, weil das italienische Gesundheitssystem heillos überfordert war - alles Fake News..?!

Ich versuche das in die richtige Balance zu bringen. Leute wie sie „empfinden“ die Pandemie...

Die Frage ist also wer ist näher an den Fakten dran..?

Jetzt muss nur das nachgeholt werden was eigentlich Standard...

...sein sollte: eine Lagerhaltung der Katastrophen-Artikeln, die nicht in Tagen aus dem Boden gestampft werden können.
übers Land verteilt sollte es Lagerhallen mit ebensolchen Dingen wie Masken, Desinfektionsmitteln und Beatmungsgeräten geben, die man dann im Ernstfall schnell verteilen könnte.
Damit fiele eine Abhängigkeit von ausländischer Produktion weg und die Bundesregierung und das RKI-Institut müssten bei der nächsten Pandemie die über die Atemwege übertragen wird nicht mehr behaupten das Masken nichts nützen, alleine aus dem Grund weil keine Masken zur Verfügung stehen.
Aufgabe der Regierung ist, das eigene Volk im Ernstfall AUSREICHEND mit dem nötigen Material versorgen zu können.

um 11:17 von vriegel

Ich glaube, man sollte Schweden nicht zu direkt mit Deutschland vergleichen.
Meine Wahrnehmung bei meinen vielen Wohnmobilreisen durch Schweden ist, daß die Interaktion untereinander, die normale Distanz zueinander und die Interaktion mit der Regierung grundsätzlich anders sind. Wenn in einem Museum eine Schulklasse von ca 9-Jährigen bei einem Jagdflugzeug eintrifft, und die Kinder ruhig um das Flugzeug gehen, nicht rennen, dann irgendwann sich ruhig im Halbkreis aufstellen, um der Lehrerin zuzuhören, dann illustriert das, pars pro toto, was ich meine.
Selbst im Supermarkt von Ullared, dem größten der Welt, habe ich kein gedränge erlebt und höflichen, ruhigen Umgang und Abstand.
Die Zusammenhänge zu untersuchen, wäre sicher spannend und erkenntnisbringend. Aber ein einfaches Abkupfern deren Vorgehen würde wahrscheinlich bei uns zu einem anderen Ergebnis führen als in Schweden.

Stimmt nicht

@10:45 von Superdemokrat
Das stimmt nun überhaupt nicht...in Bergamo und in umliegenden Regionen der Lombardei war der Corona-Hotspot in Italien...die Anzahl der Erkrankten stieg damals so hoch an, daß die wenigen Kliniken schnell am Limit waren, es mangelte an allem...da es an Infektionsbetten und Beatmungsgeräten einschl. Personal schwere Engpässe gab, mußten Patienten "triagiert" werden...dadurch verstarben viele Patienten, die keine sachgemäße Behandlung mehr bekamen...der angeordnete Lockdown war auch anfangs wohl völlig ungenügend, dadurch kam es in kurzer Zeit zu hohen Infektionszahlen. Mit Leichenbergen in Kirchen und Massengräbern hatte das nicht viel zu tun...das waren am Ende schreckliche Bilder und Ergebnis der Überbelastung.

11:14 von Superdemokrat

@ Thomas D
..sie haben es immer noch nicht verstanden...es geht nicht um eine zeitnahe Beerdigung...es war schlichtweg verboten...und verbrennen ist in Italien nicht üblich...

Superdemokrat, ich habe kein Problem damit, dass Sie mir widersprechen, weil Sie anderer Meinung sind, völlig ok.

Aber ich bitte im Sinne einer ordentlichen Diskussion darum, dass Sie meine Antwort auch lesen, bevor Sie mir Begriffsstutzigkeit vorwerfen.

Meine Antwort: ... Zu viele Tote sind zu viele Tote, ob man sie nun schnell verscharrt oder zu Bergen auftürmen muss.

Ergänzung, falls es noch immer nicht deutlich ist:

... Zu viele Tote sind zu viele Tote, ob man sie nun schnell verscharrt oder nicht beerdigen kann und deshalb zu Bergen auftürmen muss.

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