Kommentare

sicherlich wird es auch bei diesem Phänomen

genug Leute geben, die das schlicht leugnen. Oder die krudesten Theorien über die Ursachen zusammenbasteln.

Vielleicht liegt ja der Grund für die Erwärmung in der hohen Geburtenrate auf dem afrikanischen Kontinent? Die Idee wäre gar nicht so neu. Vielleicht verursacht Russland (und China ist ja auch nicht weit weg) die Erhitzung absichtlich aus geopolitischen Gründen? Vielleicht wurden die Temperaturstudien von den US-amerikanischen Demokraten in Auftrag gegeben? Oder von den Mainstream-Meteorologen?

Aber wahrscheinlicher ist wohl, dass es solche Klimakapriolen schon immer in der Erdgeschichte gegeben hat, schon lange vor dem Menschen, und sie folglich völlig unbedenklich sind. Dass wir eher froh sein sollten, dass die CO2-Konzentration in der Luft zunimmt, schließlich ist das wichtig für das Pflanzenwachstum.

Man kann nur jedem raten, diesen nach allen Regeln der journalistischen Sorgfalt aus unterschiedlichen und allgemein als völlig unabhängig und daher zuverlässig anerkannten und in ihrer Aussage übereinstimmenden Quellen zusammengestellten Bericht nicht nur zu lesen, sondern sich auch eingehend mit ihm auseinanderzusetzen.

Denn spätestens beim Lesen des Schlussabsatzes ("Wenn die Emission von Treibhausgasen aber weiter ansteigt, könnte die Durchschnittstemperatur am Ende des Jahrhunderts aber auch um mehr als zehn Grad über der der vorindustriellen Zeit liegen. Das ist weit jenseits der "Wohlfühltemperatur", in der sich die Menschheit und ihre Vorgänger in den vergangenen drei Millionen Jahren entwickeln konnten") müsste auch jeder "Laie" auf diesem Gebiet, dem nicht nur die eigene Zukunft, sondern auch die der jüngeren bzw. nachkommenden Generationen NICHT völlig egal ist die Besorgnis der Klimaforscher über diesen Trend zu (regional abwechselnd) immer neuen Temperaturrekorden teilen.

15:38 von Nettie

könnte die Durchschnittstemperatur am Ende des Jahrhunderts aber auch um mehr als zehn Grad über der der vorindustriellen Zeit liegen.
.
10° mehr als im Durchschnitt
wissen sie von was sie da reden ?

Untragbar wer nicht handelt

Und wieder zeigt sich : Wer jetzt nicht durchgreifend handelt (und z. B. Wirtschaftshilfen ohne Primat des Klimaschutzes auflegen will) hat den Schuß nicht gehört.

Soll heißen: hat die Sache nicht verstanden, hat die Übersicht verloren oder ist schlichtweg käuflich und in allen drei Fällen nicht in Entscheidungs-/Führungspositionen tragbar.

Untragbar wer nicht handelt

Und wieder zeigt sich : Wer jetzt nicht durchgreifend handelt (und z. B. Wirtschaftshilfen ohne Primat des Klimaschutzes auflegen will) hat den Schuß nicht gehört.

Soll heißen: hat die Sache nicht verstanden, hat die Übersicht verloren oder ist schlichtweg käuflich und in allen drei Fällen nicht in Entscheidungs-/Führungspositionen tragbar.

Klima, Sibirien.

Dezember 2019, Wetterprognose: Wetter in Deutschland 2020 - Befürchtete Mega-Hitze erwartet; Wetter-Experten reden Klartext über Hitzesommer - „Typisch deutsch“ - käme damit noch eine Dürre.
50 Prozent der Blüten sind erfroren“ - Juni 2020.
"Keinen Mist erzählen wie andauernd. Keine Hitzerekorde erfinden, wo keine sind. Nicht einen völlig bedeutungslosen Hitzetag in Sibirien hypen. Nicht die Dürre dem Klimawandel zuordnen .. , J. Kachelmann
Irkutsk - aktuell 17°C. 25 Grad Juli-Juni sind völlig normal.

Prioritaeten der Berichterstattung

Liebe Redaktion,
sollte dieser Beitrag nicht viel weiter oben stehen, hinsichtlich der Brisanz und Relevanz des Themas?

...

@ frosthorn
Nein sie haben Recht. Das ist die Strafe Gottes für das Fehlverhalten der Menschen...

15:38 von Nettie

Was haben sie am Konjunktiv "könnte" nicht verstanden. Es könnten 10 Grad mehr sein, es könnte aber auch nur ein Sturm im Wasserglas sein, weil die ganzen Computermodelle eventuell nicht stimmen könnten. Möglicherweise kommt auch eine nächste Eiszeit. Nicht in den nächsten 100 - aber vielleicht in 100.000 Jahren.

Mich nerven diese Konjunktiv-Nachrichten nur noch. Früher berichtete die Tagesschau über Ereignisse, die tatsächlich passiert sind. Heute ist die halbe Sendezeit der Tagesschau gespickt mit "könnte"-Berichten, der Kommentar sowieso.

Rekord seit 130 Jahren Messungen

Natürlich steigen die Temperaturen in Sibirien weil Putin noch keine CO2 Steuer eintreiben läst.
Aber auch der Sommer in Europa zeigt wieder Anormalitäten statt das die Sonne scheint weht Wind, und Regnen tuts auch noch, kann mich nicht erinnern das es letztes Jahr so viel geregnet hat. Und so viele Wolken, kann garnicht so viel zählen, das macht mir Angst.
Aber nun Zahlen wir die CO2 Abgaben, und nähstes Jahr wird alles wieder gut.

Und bei uns ist es

Und bei uns ist es hochsommerlich kalt.
Da verschiebt sich grad einiges. Das meiste wird lediglich Wetter sein.

kühlende Wirkungen im Klimamodell vergessen ...

Wie in etlichen wissenschaftlichen Berichten von Klimaforschern zu lesen war und ist, ist die Tatsache, dass bei der Klimaveränderung die kühlende Wirkung der Atmosphäre außen vor gelassen wurde.
Dabei gab es vor ca. 20.000 Jahren und mehr diese Effekt eh schon, wie die wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema Eiszeit / Klimaveränderung ergeben haben.
In der Neuzeit wurde ein Thema völlig ausgeklammert: Der ganze Dreck in der Luft (Feinstaub, Ruß, Staub aus Schornsteinen, usw.). Diese Feinpartikel sind durch Winde auch in höhere Luftschichten gelangt, und regneten erst Jahre später irgendwo wieder ab. Das trug insb. in den 60-ziger-jahren zur starken Wolkenbildung bei, und damit zu mehr Niederschlägen, und kühle Luft.

Wissenschaftler stellten fest, dass sich Sahara-Staub nicht nur in Deutschland fand, sondern auch in den Regenwäldern in Brasilien etc. . Pflanzen wuchsen Kronen in den Bäumen nur wg. des Sahara-Staubs. Also globale Kleinstpartikelwanderung ist durchaus möglich.

@mikethecat - 16:24

"Was haben sie am Konjunktiv "könnte" nicht verstanden. Es könnten 10 Grad mehr sein, es könnte aber auch nur ein Sturm im Wasserglas sein, weil die ganzen Computermodelle eventuell nicht stimmen könnten. Möglicherweise kommt auch eine nächste Eiszeit. Nicht in den nächsten 100 - aber vielleicht in 100.000 Jahren.

Mich nerven diese Konjunktiv-Nachrichten nur noch. Früher berichtete die Tagesschau über Ereignisse, die tatsächlich passiert sind. Heute ist die halbe Sendezeit der Tagesschau gespickt mit "könnte"-Berichten, der Kommentar sowieso."

Wenn über die Auswirkungen des Klimawandels erst berichtet wird, wenn aus dem Konjunktiv ein Präsens geworden ist, dürfte es für Gegenmaßnahmen deutlich zu spät sein.

Früher (wann genau eigentlich ist "Früher" anzusiedeln?) war eben Früher und Heute ist es entscheidender, was Morgen ist als Früher.

Löst übrigens die Nachricht, daß es morgen evtl. regnen könnte, nicht die Überlegung aus, einen Regenschirm mitzunehmen?

@frosthorn - Ist das Satire oder ernst gemeint?

15:31 von frosthorn:
"Aber wahrscheinlicher ist wohl, dass es solche Klimakapriolen schon immer in der Erdgeschichte gegeben hat, schon lange vor dem Menschen, und sie folglich völlig unbedenklich sind."
> Starke Temperaturanstiege innerhalb von wenigen Jahrzehnten sind meines Wissens nach eine nie dagewesene "Klimakapriole".

Die Folgen dieser Klimakapriolen (Waldbrände, im Schlamm versinkende Städte und Dieseltanks, Trockenheit und Starkregen) sind auch alles andere als "völlig unbedenklich".

"Dass wir eher froh sein sollten, dass die CO2-Konzentration in der Luft zunimmt, schließlich ist das wichtig für das Pflanzenwachstum."
> Super. Jetzt müssen wir nur noch genug Pflanzen finden, die auch ohne Wasser wachsen...

16:00 von Sisyphos3

@Nettie, 15:38
«könnte die Durchschnittstemperatur am Ende des Jahrhunderts aber auch um mehr als zehn Grad über der der vorindustriellen Zeit liegen.»

«10° mehr als im Durchschnitt
wissen sie von was sie da reden ?»

Mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit ist anzunehmen,
dass @Nettie sehr wohl weiß, "wovon sie redet".

Ist die von Ihnen oben zitierte Aussage doch ein Zitat aus dem Artikel, das @Nettie in ihrem Beitrag auch durch "Anführungszeichen" als Zitat kennzeichnete. So wie man das mit orthographisch-visuellen Mitteln in der Deutschen Sprache macht. Wird ja auch an Schulen so gelehrt … Sie erinnern sich?

"10℃ mehr" ist Annahme für die Durchschnittstemperatur im Sommer in Sibirien. Unter Maßgabe eines Modells der Klimahochrechnung, das "sehr ungünstigen" weiteren Verlauf der Entwicklung annimmt. Weil es nicht gelingt, CO2-Emission entscheidend zu reduzieren.

"Es ist ganz einfach": Vor dem Kommentar schlicht den Artikel lesen.
Kostet nix extra. Ist mit der GEZ bezahlt !

Klimadiskussion macht Sinn, wenn auch mit Panik-Mache

Die Klimadiskussion macht Sinn, und lässt sich politisch bei der Bevölkerung besser umsetzen, wenn Verunsicherung und Panik-Mache eingesetzt wird.
Nüchtern rechnerisch betrachtet, ist die Reduzierung von Treibhausgasen nix anderes, als die Reduzierung des Verbrauchs von Rohstoffen.
Die Reduzierung des Verbrauchs von Rohstoffen ist aber zwingend notwendig, da Rohstoffe auf der Erde endlich vorkommen.
Die Reduzierung des Verbrauchs von Rohstoffen kann aber nur dann stattfinden, wenn die Bevölkerung dazu gebracht wird, zu verzichten.
Freiwillig will die Bevölkerung aber nicht verzichten (- frei nach dem Motto: der Markt regelt das ... -).
Folglich wird die Klimadiskussion nicht rechnerisch nüchtern und vollumfänglich aufklärend geführt, sondern mit Verunsicherung und Panik-Mache.
Folge: Das Volk verzichtet freiwillig, ohne zu kapieren, das dies nicht stimmt.

@Sisyphos3 - 16:00 = Re: Nettie 15:38

"Am 08. Juli 2020 um 16:00 von Sisyphos3
>15:38 von Nettie:
könnte die Durchschnittstemperatur am Ende des Jahrhunderts aber auch um mehr als zehn Grad über der der vorindustriellen Zeit liegen.<
.
10° mehr als im Durchschnitt
wissen sie von was sie da reden ?"

Forist/in "Nettie" spricht vom Artikel (siehe Klimamodelle, letzter Absatz), der von Ihm/Ihr im Forenbeitrag zitiert wurde.

Das Lesen des Artikels fördert das Verständnis der Forenbeiträge & ermöglicht das korrekte Zuordnen von Zitaten und/oder Meinungen.

Herr Eckert, fahren Sie doch

Herr Eckert, fahren Sie doch mal nach Jakutien.
Der bislang höchste Wert stammt aus dem Jahr 1988 mit 37,3°C. Da wird es im Sommer warm!
Da gab es noch keinen "Klimawandel".
Aber ist schon klar. Wir fahren alles runter und retten mit 1% weniger CO2 die Welt, während BRICS alles hochfährt.
Die Gletscher der Alpen stammen aus der letzten kleinen Eiszeit. 16./17. Jahrhundert. Und tauen jetzt langsam ab.
Ja, es wird wärmer.
Nur bei uns nicht in diesem Sommer.

Der "deutsche" Sommer ist

Der "deutsche" Sommer ist meist schlecht gewesen!

Rekordtemperaturen in Sibirien

Ja, macht nix, sind eben viel zu viele Menschen, de viel zu viel Bockmist bauen udn viel zu wenig davon wissen (wollen) udn deshalb geht es weiter so.
Wenn es ausreichend lange so bergab gegangen ist, werden sich ein paar Hitzeresistente unter uns vermutlich so weit berappeln, das es irgendwie weiter geht, mit 10000 oder 20000 Jahren Verzögerung, aber das ist im Erdzeitalter ja kein großes Ding.

16:49, Titijana

Ihre Worte zeigen deutlich, daß Sie nicht im Thema stehen.

Nur weil für Sie etwas völlig rätselhaft ist, heißt das nicht, daß Menschen, die auf dem Stand der Wissenschaft sind, ähnlich ahnungslos sind.

Ihre Ausführungen über den von Ihnen behaupteten kosmischen Wandel sind so ziemlich das rästselhafteste, was ich bisher zum Thema "Klimawandel" gelesen habe. Wo haben Sie das her? Ich kann mir nicht vorstellen, daß Sie sich das komplett selbst ausgedacht haben.

Das Abtauen der Permofrostböden...

...ließe sich möglicherweise durch den Einsatz von Weidetieren (Pferde, Rentiere, etc.) abmildern. Das zeigt eine Studie von Prof. Dr. Christian Beer von der Universität Hamburg, die im Fachjournal Nature Scientific Reports veröffentlicht wurde. Da die Luftemperatur im Winter um die Minus 40 Grad Celsius beträgt, aber die Bodentemperatur nur Minus 10 Grad Celsius und dies durch die isolierende Schneedecke (es fällt in den letzten Jahren mehr Schnee) so bleibt, könnte der Schnee durch die Tiere verringert werden, in dem diese ihn durchpflügen und platttreten.
Vorbild ist der Pleistozän-Park in Cherskii im Nordosten Russlands, wo dies bereits seit 20 Jahren untersucht wird. 80 Prozent der gesamten Phermafrostbodenfläche könnten so bis 2100 erhalten werden.

Quelle:
„https://www.cen.uni-hamburg.de/about-cen/news/11-news-2020/2020-03-17-permafrost-pferde-beer.html“

@mikethecat: Viel Konjunktiv, aber Frage: soll man an Küsten Deiche bauen, oder erst die Überschwemmung abwarten?

16:51, Nachfragerin

>>@frosthorn - Ist das Satire oder ernst gemeint?<<

Sie müssten hier nun wirklich lang genug unterwegs sein, um den Foristen "frosthorn" einschätzen zu können.

Manchmal kann ich mich nur wundern.

Vielleicht lesen Sie einfach mal den ersten Satz des Kommentares des Foristen?

Hier ist er:

"sicherlich wird es auch bei diesem Phänomen genug Leute geben, die das schlicht leugnen. Oder die krudesten Theorien über die Ursachen zusammenbasteln."

Ihre Frage dürfte sich damit erübrigt haben.

Warum liest man hier so oft nicht sorgfältig, bevor man auf einen Kommentar antwortet?

Ich bin leider auch oft Opfer solchen "Nichtlesens" und vermute manchmal sogar Absicht dahinter. Vielleicht zu Unrecht, keine Ahnung.

@Nachfragerin, 16:51 re @frosthorn

Sie schockieren mich. Ich wäre nicht im Traum darauf gekommen, dass jemand meinen Post nicht als Satire auffasst.

17:09, Sisyphos3

>>16:49 von Titijana
Habe gehört, mittlerweile scheiden neuzeitlich aktiv gewordenen Vulkane mehr CO2 aus als viele Industrien zusammen
.
eher nicht !
definitiv aber SO2
aber das zu erwähnen macht einen ja schon zum Leugner des Klimawandels<<

Was für ein Quatsch.

Jeder, wirklich jeder, der sich einigermaßen mit Vulkanismus auskennt, weiß, daß Vulkane große Mengen SO2 ausspucken.

Egal ob neuzeitlich aktiv geworden oder nicht.

16:27 von Theo Hundert.neu

>>...und Regnen tuts auch noch, kann mich nicht erinnern das es letztes Jahr so viel geregnet hat.<<

Ich weiß nicht wo Sie wohnen, bei uns hat es in den letzten 3 Monaten keine 3 l/m² geregnet.

Von sommerlichen

Temperaturen sind wir hier in Hamburg weit entfernt und das im Juli. Ich kann das sowieso alles mit den Klimawandel nicht einordnen. Waren doch die letzten Jahre hier bei uns viel besser.

17:15 von Kaneel

Das Abtauen der Permofrostböden ließe sich möglicherweise durch den Einsatz von Weidetieren (Pferde, Rentiere, etc.) abmildern
.
ich weiß nicht so recht bei 13 Mill km²
brauchts viele Tiere die noch mehr fressen
in der Tundra schwierig was zu finden

@mikethecat - 16:24

Was haben Sie an den vielen Sätzen im Präsens (ist/sind/hat) nicht verstanden?

Am 20. Juni hat die örtliche Wetterstation im ostsibirischen Werchojansk 38 Grad Celsius gemessen.
Der Corpernicus-Klimawandeldienst gibt aber auch für die gesamte Region des arktischen Sibirien eine Juni-Durchschnittstemperatur von fünf Grad über Normal an.
Schon im Mai war es teilweise bis zu zehn Grad wärmer als im langjährigen Mittel. Seit der Jahrtausendwende aber sind sie die Norm, und die vergangenen Jahre haben eben vier bis fünf Grad höhere Durchschnittstemperaturen gesehen.
2,5 Millionen Quadratkilometer weißer Schneefläche sind so in den vergangenen 50 Jahren verschwunden - eine Fläche so groß wie das Mittelmeer.

Nur weil gegen Ende des Artikels eine Prognose gewagt wird, handelt es sich noch lange nicht um "Konjunktiv-Nachrichten". Die Fakten sind genannt.

17:07, NeutraleWelt

>>Die Gletscher der Alpen stammen aus der letzten kleinen Eiszeit. 16./17. Jahrhundert. Und tauen jetzt langsam ab.<<

Tatsache?

Älter ist Ötzi nicht?

>>Ja, es wird wärmer.
Nur bei uns nicht in diesem Sommer.<<

Das liegt am Wetter. In Form eines Skandinavientiefs. Auf Temperaturkarten wunderbar zu sehen: eine Aussackung der Polarfront über Mitteleuropa. Nennt sich Trogwetterlage. Östlich und westlich von uns ist es erheblich wärmer. Ich bin ziemlich froh über diese Wetterlage, denn so bekommt Norddeutschland wenigstens ein bisschen Regen ab und meine 52jährige Birke, die mein Vater und ich gepflanzt haben, als ich zwölf war, wird noch ein wenig leben.

Am 08. Juli 2020 um 17:07 von snupki

" Der "deutsche" Sommer ist

Der "deutsche" Sommer ist meist schlecht gewesen! "

Mit zwei Ausnahmen, die letzten beiden Jahre waren warm, und in meiner Kindheit waren Juni bis August immer schön, täglich baden im See.
Das ist ja der Grund warum viele in den Süden fahren, seit sie es sich leisten können, stabiles warmes Wetter.
17 Grad und Regen, sind im Juli für Urlauber im Juli nicht prall, dazu in Deutschland auch nicht sehr preiswert.
Deshalb kann ich die Menschen teilweise schon verstehen.

Prima: Nach uns die Sintflut ...

... und begründet wird dies mit allerlei Erklärungsversuchen, die von der Absprechung der Relevanz eines Konjunktivs im Kontext über das Aufzählen singulärer Wettererscheinungen irgendwo auf der Welt bis hin zu (Verschwörungs-) theorien über Panikmache & Verzicht, oder weil sich "etwas aus weiter Entfernung ins Sonnensystem reinschiebt" gehen - und natürlich darf auch das Anzweifeln des signifikanten Beitrags der Menschheit zum Klimawandel nicht fehlen.

Forist 'Frosthorn' hat mit seinem satirisch-sarkastischen initialen Beitrag voll ins Schwarze getroffen.

Am 08. Juli 2020 um 16:24 von mikethecat

Zitat:
"...Mich nerven diese Konjunktiv-Nachrichten nur noch. Früher berichtete die Tagesschau über Ereignisse, die tatsächlich passiert sind. Heute ist die halbe Sendezeit der Tagesschau gespickt mit "könnte"-Berichten, der Kommentar sowieso..."

Ich meine, auf Ereignisse sollte man schon hinweisen dürfen, ist eine journalistische Freiheit.
Und die existierenden Permafrostmodelle sind derzeit in vielen Belangen langsamer in ihrer Reaktion auf Erwärmung als die Wirklichkeit der Beobachtungen uns zeigt, also bitte keine Panikmache. Nicht die Natur ist das Problem, sondern der Mensch!

17:19, Tremiro

>>16:27 von Theo Hundert.neu
"...und Regnen tuts auch noch, kann mich nicht erinnern das es letztes Jahr so viel geregnet hat."

Ich weiß nicht wo Sie wohnen, bei uns hat es in den letzten 3 Monaten keine 3 l/m² geregnet.<<

Der Niederschlag ist dieses Jahr wieder einmal sehr ungleich in Deutschland verteilt. Hier am Rande des Emslandes war es ebenfalls seit März viel zu trocken. Aber in den letzten beiden Wochen kam dann doch ein wenig runter, so daß die akute Dürrenotlage mittlerweile ein klein wenig abgemildert ist.

Aber es muss noch viel, viel mehr regnen, um das Defizit der letzten Jahre auszugleichen. Zahlreiche Wiesenbäche führen immer noch kein Wasser. Was ich von früher nicht kenne.

So ist das!

Wir haben den Korken aus der Flasche gezogen und der sibirische Geist hat angefangen, die Flasche zu verlassen. Nein, ich glaube nicht, dass wir ihn noch zur Umkehr überreden können - Sibirien ist gekippt und natürlich wird das unser gesamter Planet zu spüren bekommen. Es wird furchtbar werden!

Gott ey, die letzte Generation vor den Millenials...

...hat alles verbockt. Jedes Leben hier wird wertlos werden, weil die Boomer nur an sich selbst denken. Der Egoismus ist der Menschheit Untergang, das war schon immer so und jetzt wird es Realität. Wenn Russland schon die Feuer nicht bekämpft, warum dann nicht wenigstens andere Staaten? Und Kosten sind KEINE Ausrede, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Es gibt sicher mehr als genug Freiwillige, die nur gegen Lebensmittelversorgung arbeiten würden, um die Waldbrände aufzuhalten. Nur eine Sache steht Ihnen im Weg. Die Regierung, egal welche. Keine Regierung engagiert sich wirklich für Klimaschutz, RICHTIGEN Klimaschutz...den meisten Menschen geht es nur noch um Profit. Aber wofür? Wenn Ende diesen Jahres die Welt untergehen sollte, was macht dann ein Bänker mit seinen 200 Millionen? Die sind dann wertlos. Profitgier ist wertlos, wenn nicht sogar wertschädigend. So funktioniert die Wirtschaft auch nicht. Wirtschaft bedeutet, dass das Geld wandert, nicht, dass es auf einem Konto verbleibt.

16:39, 0_Panik

>>Wissenschaftler stellten fest, dass sich Sahara-Staub nicht nur in Deutschland fand, sondern auch in den Regenwäldern in Brasilien etc. . Pflanzen wuchsen Kronen in den Bäumen nur wg. des Sahara-Staubs. Also globale Kleinstpartikelwanderung ist durchaus möglich.<<

Wieder mal irgend was aufgeschnappt.

Die Epiphyten (so nennt man Pflanzen, die auf anderen Pflanzen, u.a. auch Bäumen, wachsen) im brasilianischen Regenwald wachsen dort nicht wegen des Saharastaubes, den es dort natürlich gibt. Sie leben großenteils von tierischen Ausscheidungen, also von Vögeln, Insekten, Kleinsäugern undsoweiter. Manche bilden Zisternen, in denen sich Regenwasser sammelt, wie die Bromelien. In diesen wassergefüllten Blattrichtern leben die verschiedensten Tiere, die die Pflanze wiederum düngen. Andere, wie die Nepenthes-Arten, bilden so genannte Kannen, in denen Insekten gefangen und verdaut werden. Es gibt noch viel mehr Strategien.

Ein ungeheuer vielseitiges, hochinteressantes Thema.

anfangen muß man...

beim Plastik...da muß jede Herstellung sofort verboten werden..und alle Plastikartikel entsorgt werden...notfalls mit den härtesten Strafen geahndet...

Egal

Also ich möchte nichts davon leugnen aber insgesamt ist mir das Thema schon ziemlich egal. Ich habe vertrauen in unsere Politik und unsere Volksparteien, das ist für mich maßgebend wie ich mit der Umwelt umgehe. Berichte wie diesen gibt es zu viele und immer wieder das schwarzseherische, dass in Zukunft extreme Temperaturen herrschen usw.. Es ist mir letztendlich egal, auch wenn ich in 2050 an extremer Hitze sterbe, dann habe ich es wenigstens hinter mir.

@0_Panik - Wolken im Klimamodell vergessen?

16:39 von 0_Panik:
[...] ist die Tatsache, dass bei der Klimaveränderung die kühlende Wirkung der Atmosphäre außen vor gelassen wurde."

Ich kann mir nicht vorstellen, dass in einem Klimamodell die Wolken vergessen wurden.

Davon abgesehen können sich im kontinentalen Klima Sibiriens kaum Wolken bilden. Wenn die globalen Winde nachlassen, wird es dort richtig trocken. Wenn der Schnee im Winter ausbleibt, führt das zu einem höheren Wärmeeintrag. (Allerdings könnten die Permafrostböden im Winter besser durchfrieren, was den Ausstoß an Treibhausgasen reduziert.)

Warum werden wohl immer

Warum werden wohl immer wieder Bäume aus Gletschern auftauchen?
Weil es früher mal wärmer war.
Wie konnte Habal über eisfrei Alpen kommen?
Weil es nicht immer Gletscher gab.
Und jetzt?

17:07 von snupki

<< Der "deutsche" Sommer ist meist schlecht gewesen! <<

,.,.,

Der Artikel handelt von Sibirien.

17:27 von wenigfahrer

«17 Grad und Regen, sind im Juli für Urlauber im Juli nicht prall,
dazu in DEU auch nicht sehr preiswert.»

"Prall" war auch nicht der Sommer 1998 in DEU. Weiß ich noch so gut, weil Fußball-WM-Gucken-Depp, der zur Zeit der WM im Juli bei mir zuhause "beim Rudelgucken" die Heizung anmachen musste … weil die Mädels so froren.

"Gar nicht prall" ist aktuell der Sommer in Japan.

Juli ist zwar immer feucht-heiß-schwül im ganzen Land "bis nördlich knapp über Tokyo". Aktuell regnet es seit mehreren Tagen wie nie zuvor. Quasi-gesamte Südinsel "Kyūshū" überschwemmt. Regenmenge / Tag so viel wie in Berlin im Ø / Jahr. Zig Erdrutsche / eingestürzte Brücken … mehr als 100 Tote.
Ca. 3 Mio. Menschen aus ihren Häusern evakuiert.

In China liefe der "3-Schluchten-Damm" über. Ließe man nicht kontinuierlich große Mengen Wasser kontrolliert ab. Dieses Wasser droht, die Stadt "Wuhan" in der Senke voll laufen zu lassen. Oder Rückstau flutete die Städte am Yangtsee vor dem Damm.

So oder so … grausig.

17:58, Bender Rodriguez

>>Warum werden wohl immer wieder Bäume aus Gletschern auftauchen?
Weil es früher mal wärmer war.<<

Mal war es wärmer, mal war es kälter. Niemand bezweifelt das.

>>Wie konnte Habal über eisfrei Alpen kommen?
Weil es nicht immer Gletscher gab.<<

Hannibal ist mit seinen Elefanten an den Alpen gescheitert. Nicht unbedingt wegen der Gletscher, die in historischer Zeit nie die Alpen in ihrer Gänze bedeckt haben. Aber ein Elefant ist nicht unbedingt ein gebirgsgängiges Tier.

>>Und jetzt?<<

Würde ich mir an Ihrer Stelle ein oder zwei Werke der klimatologischen Grundlagenliteratur zur Hand nehmen. Es besteht eindeutig Bildungsbedarf.

Ostfriesland

um 17:35 von fathaland slim
…Der Niederschlag ist dieses Jahr wieder einmal sehr ungleich in Deutschland verteilt. Hier am Rande des Emslandes war es ebenfalls seit März viel zu trocken. Aber in den letzten beiden Wochen kam dann doch ein wenig runter, so daß die akute Dürrenotlage mittlerweile ein klein wenig abgemildert ist.
Aber es muss noch viel, viel mehr regnen, um das Defizit der letzten Jahre auszugleichen. Zahlreiche Wiesenbäche führen immer noch kein Wasser. Was ich von früher nicht kenne.

Da ich in Ostfriesland lebe, bin ich ebenfalls froh, dass es dieses Jahr nicht wieder so trocken ist wie 18/19. Dabei reden wir natürlich vom Wetter, nicht vom Klima.
Klimatisch sind wir auf einem Höllentrip. Nur, weil die Auswirkungen langsam auftreten, sind viele Menschen nicht bereit, diese Wahrheit zu akzeptieren.

immer schneller

Die prognostizierten Effekte und Abläufe des Klimawandels treten genau wie brechnet und vorhergesagt ein. Nur immer schneller als in den Modellen.
10° bedeuten, das der Permafrost zügig auftaut und damit die Erderhitzung weiter antreibt. Wenn dann die Gletscher wiederum schneller abtauen und schließlich das Methaneis in den Ozeanen, ist die Katastrophe perfekt. Und nur noch Rudimente unseres Ökosystems werden übrig bleiben.
Für die ungebremste Klimakatastrophe ist für 2100 laut der IEA mit nur noch 10% übriger Erdbevölkerung zu rechnen. Anderswo habe ich 70% gelesen. Es gibt einen Grund dafür, dass in der Klimawissenschaft immer mehr Personal an Depressionen leidet. Noch können wir den Klimawandel abmildern, also ran.
Die stabile Tiefdrucklage über uns ist, genauso wie entsprechende andauernde Hochdrucklagen, eine Folge der polaren Erwärmung und des dadurch verformten und abgeschwächten Jetstreams. Netter wirds nicht. Durch das" weiter so" noch schlimmer.

@Bender Rodriguez

"Wie konnte Habal über eisfrei Alpen kommen?"

Hannibal (nehme an der ist gemeint) ist über eisfreie Alpen gekommen?

Das ist doch eine klimaleugnerische Verschwörungstheorie.

EGAL

Prima, den Nagel haben Sie auf den Kopf getroffen.
Mal ehrlich gesagt: Ist mir auch schnurz egal. Nach mir die Sinnflut (in spätestens 20 Jahren).
Die Erde hat 4,5 Mrd. Jahre überlebt.
Sie wird dies weiterhin tun, und sie kommt auch ohne unser Zutun bestens damit zurecht.
Das gibt mir Hoffnung.

@fathaland slim/frosthorn

17:16 von fathaland slim:
"Vielleicht lesen Sie einfach mal den ersten Satz des Kommentares des Foristen?"

Das habe ich getan. Deshalb war ich ja verwirrt, dass nach der warnenden Einleitung eine andere (wenn auch milde) Version von dem kommt, wovor gewarnt wurde.

Wenn es Satire war, bin ich beruhigt. (Es gibt ja genug Schreiber, die so etwas ernst meinen.)

Global greening

was in dem Artikel nicht erwähnt wird, ist dass durch die ansteigenden Temperaturen und den ansteigenden CO2 Gehalt der Luft das Pflanzenwachstum - und damit der CO2 Verbrauch - sich stark beschleunigt. Das nennt man "Global greening", siehe https://earthdata.nasa.gov/learn/sensing-our-planet/a-spread-of-green
In Sibirien überlagert sich das mit den Wärmeinseln die durch die Städte gebildet werden. Durch die Erwärmung wird also ein feedback - Effekt geschaffen der den Trends entgegenwirkt. Auch interessant.

Wir müssen den

Wir müssen den Individualverkehr mit Verbrennungsmotoren und den Tourismus einstellen - sofort. Wir dürfen auch keine Schweine- und Rinderzucht mehr betreiben. Die letzten Tiere können wir noch essen, danach muss Schluss damit sein. Dann sind da noch die ganzen Schiffe mit den mit Schweröl angetriebenen Motoren, und, und, und, ... es will doch keiner ernsthaft sich um die Zukunft oder dem Klima kümmern! Ach, diese Sorgen wegen Hitze in Sibirien ...
Wie sagte heute Frau Merkel in Brüssel? Wir haben Grundrechte ... Ja, sage ich, so wertvoll sie sind, aber ziemlich alt, ein alter Hut. Gut, dass sie davon gesprochen hat. Aber was sie weggelassen hat, für die Zukunft - nicht nur von Sibirien - dass hat sie nicht erwähnt.

@Bender Rodriguez - 17:58

"Warum werden wohl immer wieder Bäume aus Gletschern auftauchen?
Weil es früher mal wärmer war.
Wie konnte Habal über eisfrei Alpen kommen?
Weil es nicht immer Gletscher gab.
Und jetzt?"

Geschätztes Alter Ötzi: ca. 5300 Jahre

Alpenüberquerung Hannibals: ca. 218 v.Chr. (also vor ca. 2238 Jahren)

Zu Zeiten Ötzis gab es bereits Gletscher in den Alpen.

Die Alpen waren zu Zeiten Hannibals nicht eisfrei, aber es war auch nicht notwendig über Gletscher zu laufen, um die Alpen zu überqueren. Es gab eisfreie Pässe.

Und jetzt?

@titijana, 16:49

Auch angeblich, weil sich etwas in weiter Entfernung ins Sonnensystem reinschiebt.

O nein, das ist gar nicht angeblich. Die Milchstraße und unsere Nachbargalaxie, der Andromedanebel, sind auf Kollisionskurs, das weiß man schon länger. In etwa zwei Milliarden Jahren werden die ersten Auswirkungen zu spüren sein. Ich gebe Ihnen da natürlich Recht, das wird nicht menschengemacht sein.

Es ist schon verrückt

worüber man sich alles Gedanken macht. Natürlich ändert sich das Klima, das hat es als laufender Prozess in der Erdgeschichte immer gegeben. Mir leuchtet daher nicht ein, wieso das so erwähnenswert ist. Die Menschheit wird sich anpassen müssen, so wie sich Lebewesen und Pflanzen immer angepasst haben.

Gefahr im Verzug

Es ist nicht sinnvoll das Jahr 2100 als Referenz anzugeben. 80 Jahre ist für einen Menschen eine zu lange Zeit, so weit denkt niemand, zumindest nicht auf sich persönlich bezogen. Es wäre gescheiter zu beschreiben, was 2050 los sein wird. Ich nehme an, dass die meisten Leser hoffen, bis dann noch zu leben.

Die Aussichten sind extrem düster. Es müsste sofort gehandelt werden. Weiter wie bisher ist keine Option.

Am 08. Juli 2020 um 17:25 von fathaland slim

"Ich bin ziemlich froh über diese Wetterlage, denn so bekommt Norddeutschland wenigstens ein bisschen Regen ab und meine 52jährige Birke, die mein Vater und ich gepflanzt haben, als ich zwölf war, wird noch ein wenig leben."

Wenn Sie von Ihrer Birke schreiben, die Sie mit Ihrem Vater zusammen gepflanzt haben,
muss ich immer an

„So spendet Segen noch immer die Hand
Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.,“

denken.

Das ist im Herzen, das vergisst man nicht.

18:10, grübelgrübel

>>Klimatisch sind wir auf einem Höllentrip. Nur, weil die Auswirkungen langsam auftreten, sind viele Menschen nicht bereit, diese Wahrheit zu akzeptieren.<<

Die Auswirkungen wirken sich noch nicht direkt auf das Leben der Menschen in Deutschland aus.

Der Effekt ist ähnlich wie bei den Zuständen in der Fleischindustrie. Solange das Fleisch schön billig ist, sind die seit Jahrzehnten sattsam bekannten gruseligen Arbeitsbedingungen den Leuten herzlich egal. Aber wehe, irgend etwas bricht plötzlich in die heile Privatwelt ein. Dann ist das Geschrei groß.

Manchmal könnte ich an meinen lieben Mitmenschen verzweifeln.

18:17, Shuusui

>@Bender Rodriguez
"Wie konnte Habal über eisfrei Alpen kommen?"

Hannibal (nehme an der ist gemeint) ist über eisfreie Alpen gekommen?

Das ist doch eine klimaleugnerische Verschwörungstheorie.<<

Er ist gar nicht über die Alpen, eisfrei oder nicht, gekommen, sondern auf ihnen steckengeblieben.

Wenn das ne Verschwörungstheorie sein soll, dann ist es eine sehr amateurhafte. Sie bricht zusammen, wenn man ein Geschichtsbuch in die Hand nimmt.

ist russischer Permafrostboden eine Gefahr?

Ist russischer Permafrostboden eine wirkliche Gefahr? Wie sieht es derzeit mit Permafrostböden in Kanada und in den USA aus? Ich gehe davon aus, dass man in den USA und in Kanada mit der Umwelt sorgfältiger umgeht, und dass es dort verlässlichere Daten gibt, als in Rußland.

Wie wäre es mit einer Gegenüberstellung / Verifizierung der Daten dieser drei Länder mit Permafrostböden?

@ 18:20 von Ist Wahr

Müssen wir alles nicht !
Denn niemand weiß was wirklich passiert, da immer von sog. Klimamodellen gesprochen wird.
Und wenn doch, ich gehe lieber mit einem Glas Champus und nem saftigen Steak unter, als bei Wasser und Brot. Wer verzichten mag, darf dies gerne tun. Wir sind ein freies Land.

18:37, Werner Krausss

>>Am 08. Juli 2020 um 17:25 von fathaland slim
"Ich bin ziemlich froh über diese Wetterlage, denn so bekommt Norddeutschland wenigstens ein bisschen Regen ab und meine 52jährige Birke, die mein Vater und ich gepflanzt haben, als ich zwölf war, wird noch ein wenig leben."

Wenn Sie von Ihrer Birke schreiben, die Sie mit Ihrem Vater zusammen gepflanzt haben,
muss ich immer an

„So spendet Segen noch immer die Hand
Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.,“

denken.

Das ist im Herzen, das vergisst man nicht.<<

Ja.

Man muss nur einen Buchstaben der Birke austauschen. Das r gegen ein n.

Rekordtemperaturen....

....haben wir . Völlig unbestritten ! Aber unbestritten ist auch, dass sich Wärmewellen und Kältewelle immer die Hand gaben. Wir sind am Ende der letzten Eiszeit angekommen.
Und dann bitte daran denken ,dass es noch wärmer werden wird bevor es in , vielleicht
100.000 Jahren, wieder in die Eiszeit gehen wird. Das geht schon viele Millionen Jahre so
und geht auch so weiter ! Die Erde bewegt sich nicht immer gleichmäßig um die Sonne und ein paartausend Kilometer mehr Sonnenähe machen das eben aus...... auch wenn wir morgen alles still stehen lassen, ändert sich das nicht besonders.

@ von snupki um 16:09

"Keinen Mist erzählen wie andauernd. Keine Hitzerekorde erfinden, wo keine sind. Nicht einen völlig bedeutungslosen Hitzetag in Sibirien hypen."

Vielleicht sollten sie den Artikel etwas gründlicher lesen und dann erst kommentieren. Dass hohe Temperaturen in Sibirien schon mal vorkommen können wird erwähnt, auch dass es im Süden deutlich kühler ist. Aber eben auch dass das LANGJÄHRIGE MITTEL zunimmt und die Extreme länger anhalten. Und DAS ist bedenklich und geht aus der Datenlage klar hervor. Sie dagegen wollen einen Frosteinbruch in Deutschland "hypen" um damit die Langfristtrends zu widerlegen? Lassen sie mal die Klimabeurteilung lieber die Profis machen, die wissen wovon sie reden und in der Lage sind Texte komplett zu lesen.

@18:36 von pnyx

Es wird weiter wie bisher gehen, da die wenigsten bereit sind für eine unsichere Sache Opfer zu bringen. Niemand kann sicher sagen, ob wir das Klima nachhaltig zu unseren Gunsten verändern können. Der Corona shutdown hat es uns plakativ gezeigt: das Durchhaltevermögen ist endlich, die Menschen wurden hierzulande schon nach ein paar Wochen unruhig .

@ comet (18:34)

"Es ist schon verrückt worüber man sich alles Gedanken macht. Natürlich ändert sich das Klima, das hat es als laufender Prozess in der Erdgeschichte immer gegeben
Die Menschheit wird sich anpassen müssen, so wie sich Lebewesen und Pflanzen immer angepasst haben."
------
Aber bei vielen Lebewesen muss der Anpassungsdruck mitunter so groß gewesen sei, dass sie lieber ganz verschwunden sind. Was ist das für eine Anpassungsalternative. Damit tue ich mich wirklich schwer. Lässt sich denn nichts dagegen machen?

@ fathaland slim

"Ich bin leider auch oft Opfer solchen "Nichtlesens" und vermute manchmal sogar Absicht dahinter. Vielleicht zu Unrecht, keine Ahnung."

Machen Sie sich nichts draus. Ich bin mit meinem Forennamen ja auch permanent Opfer der Unterstellung, es gäbe irgendeinen geistigen Zusammenhang mit Donald Trump, obwohl es "Tramp" heißt und ich den Namen schon seit 20 Jahren benutze, als noch niemand Trump kannte.

Es ist halt PISA...

@comet 18:34

"Natürlich ändert sich das Klima, das hat es als laufender Prozess in der Erdgeschichte immer gegeben. Mir leuchtet daher nicht ein, wieso das so erwähnenswert ist."

Weil es das in dieser Art und unter diesen Voraussetzungen eben doch noch nicht gegeben hat.

Aber das ist eigentlich sattsam bekannt...

um 18:34 von comet

Deutschland wird durch den Klimawandel nicht "untergehen." Bei uns beträgt die Durchschnitttemperatur 10 Grad; wenn da 5 Grad dazukommen, dann schadet uns das zwar, aber wir würden irgendwie damit zurechtkommen. Dasselbe gilt für die meisten anderen Industrienationen.

Das ist der Knackpunkt. Die Verursacher des Schadens bzw. ihre Nachfahren leben alle in relativer Sicherheit, und weil sie nicht auf "Champagner und Steak" verzichten wollen, verschließen sie einfach die Augen vor dem Leid von Milliarden Menschen in anderen Teilen der Welt.

Die Energiewende wäre schon vor zehn Jahren vollständig abgeschlossen gewesen, wenn wir selbst in Gefahr wären.
_

Klimaforscher?

70% Strom aus AKWs wie Frankreich und dann noch ein wenig Solar- Ököstrom ohne Vogelschreddeer und wir hätten vielen Vögel und das Klima für uns in Deutschald schon gerettet.

@ um 16:24 von mikethecat

Die Klimamodelle sind inzwischen schon sehr verlässlich. Dennoch gibt es Unsicherheitsfaktoren, z.B. wie die Menschheit den Treibhausgasausstoss in den Griff bekommt, die derart in die Modelle eingebaut werden, indem Spannen bzw, verschienen Szenarien angegeben werden. So wird das eben gemacht in ehrlicher Wissenschaft und nicht einfach irgendwelche absoluten Behauptungen in den Raum gestellt. Und dann kommt dadurch eben der Konjunktiv ins Spiel. Nichtsdestotrotz ist die Erkenntnis und der Informationsgehalt relevant, denn selbst mit den positivsten Szenarien handeln wir uns und v.A. den nächsten Generationen eine ganze Menge Probleme ein. D.h. selbst wenn wir nicht präzise wissen wieviel Grade nun 2050 herrschen werden, so wissen wir doch sicher, dass es mehr sein werden als jetzt und dass dies der Wirtschaft, der politischen Stabilität und der Lebensqualität auf diesem Planeten abträglich sein wird. Auch wissen wir dass es von uns abhängt wie gross dieser Anstieg sein wird.

hinsichtlich der Brisanz und Relevanz?

Susanne Hoffmann @

Aktuell ist die Brisanz und Relevanz die todeszahlen durch Corona. Wer jetzt stibt kann nicht mehr für die Rettung der Welt tun.

Durch die Weltweiten wirtschftseinbrüche haben wir das beste KLima in Europa seit jahrzehnten.

Sonnensystem

Auf der website von sceptical Sciencefiction gibt es einen Artikel "Globale Erwärmung auf den Planeten des Sonnensystems".
Nur auf 6 Planeten und Monden von mehr als 100 Himmelskörpern im Sonnensystem konnte das festgestellt werden.
Darunter Neptun und Pluto, beide brauchen so lange für eine Umlaufbahn um die Sonne, (Pluto 248 Jahre), dass man seit der technischen Möglichkeit in so weiter Entfernung Temperaturen messen zu können, noch nicht mal ein Pluto- oder Neptunjahr untersuchen konnte.
So viel dazu.

@ schiebaer45

"Von sommerlichen Temperaturen sind wir hier in Hamburg weit entfernt und das im Juli. Ich kann das sowieso alles mit den Klimawandel nicht einordnen."

Dabei ist die Einordnung trotz hoher Komplexität recht einfach: durch das Abtauen des grönländischen Eispanzers verlangsamt sich der Golfstrom, der bis weit in den Norden hinein subtropisches Wasser führt und daher nicht zu Unrecht als Heizung Europas gilt. Dies hat den Effekt, dass sich der Jetstream auf der Nordhalbkugel zusätzlich zu den Gründen im Bericht abschwächt. Die Folge wiederum ist, dass sich der atlantische Einfluss auf unser Wetter immer weniger bemerkbar macht und sich zunehmend kontinentales Klima auch in Westeuropa ausbreitet. Das bedeutet: immer häufiger stabilere Wettersysteme, längere Hitze- aber auch längere Kältperioden bei weniger Niederschlag. Jetzt stecken wir also zur Abwechslung mal wieder in einer längeren Kälteperiode fest. Dafür war der Frühling mit Abstand viel zu warm und verbreitet viel zu trocken!

Klimaforschung ist sehr mathematisch und naturwissenschaftlich

Manchmal verliere ich die Geduld bei "Kommentaren" zum Thema Klimawandel, die schlicht keine sind.

Klimaforschung ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, da kommen z.B. Supercomputer, mathematisch-statistische Grundlagen, Isotopenanalysen, Fluidmechanik, Chaosforschung, Quanteneffekte der Höhenstrahlung an der Atmosphäre usw. usw. zusammen.

Ein ganzes Heer von Naturwissenschaftlern sämtlicher Disziplinen arbeitet auf allerhöchstem Weltniveau zusammen, es werden extrem teure und aufwändige Messdaten erhoben, erbohrt usw. Auf Kongressen streiten sich die Gelehrten und "irren sich empor", wie Harald Lesch das immer ausdrückt.

Und dann muss man "Kommentare" von Leuten lesen, die selbst, inklusive ihrer gesamten Ahnenreihe, bei besten Bedingungen niemals auch nur das erste Semester jener Fachgebiete hätten bestehen können. Wovon man gar keine Ahnung hat, sollte man die Luke halten.

Erfrischend ist es, dass die Wissenschenhaft auch dafür eine Erklärung hat: den Dunning-Kruger-Effekt.

Es schiebt sich etwas von

Es schiebt sich etwas von außen in unser Sonnensystem?
Ich verfolge die astronomische Forschung seit Jahren, aber so etwas habe ich noch nie vernommen.

@ um 16:39 von 0_Panik

"Wie in etlichen wissenschaftlichen Berichten von Klimaforschern zu lesen war und ist, ist die Tatsache, dass bei der Klimaveränderung die kühlende Wirkung der Atmosphäre außen vor gelassen wurde."
Wie kommen sie darauf, dass das vergessen wurde? Die Klimamodelle, die ich kenne beruecksichtigen erwaermende Faktoren genau so wie kuehlende und keine Studie, die Klimaprognosen beinhaltet wuerde heutzutage den Peer-review-Prozess ueberstehen wenn solche Faktoren nicht beruecksichtigt wuerden. Ich kann immer nur wieder den Kopf schuetteln fuer wieviel schlauer sich manche Laien "die mal was gelesen haben" gegenueber den Experten halten, die sich ihr Leben lang nur mit dieser Thematik beschaeftigen und das studiert haben.

@ Sisyphos3

"ich weiß nicht so recht bei 13 Mill km² brauchts viele Tiere die noch mehr fressen"

Und nicht nur das! Mehr Wild und Vieh bedeutet zugleich auch deutlich mehr Methanausstoß und Verbiss. Der Vorschlag, durch stärkeren Weidetrieb die Schneedecke zu verdichten, damit diese nicht so schnell abtaut, ist in meinen Augen absurd, wenn man die Kollateralfolgen einer solchen Beweidung berücksichtigt!

Heiße Sommer sind in Sibirien völlig..

.. normal und riesige Waldbrände und dieser Region ebenfalls!

Weil dort in der zumeist völlig menschenleeren Region kaum jemand wohnt, lässt man in dieser Region diese Waldbrände auch einfach brennen!

Aber auch das ist völlig normal!

die Profis machen?

von vrenifossi @
Wo waren denn die Profis als wir unsere guten CO2 freien und sichern AKWs abgeschaltet haben? In Frankreich kommt 70% aus AKws, , mehre sind im Bau, die können viel besser CO2 Ziel einhalten.

Jetzt werden wir jahrzehnte lang auf Kohle/Gas Kraftwerke setzten müssen.

Wo soll der Strom für Millionen E-PKW dann noch herkommen ?

Ich bin erstaunt,

welches Herzblut die hiesigen Foristen wieder in dieses Thema stecken. Als gäbe es nix anderes

Anpassung statt

Anpassung statt Klimaschutzmaßnahmen:

Wie schlecht das funktioniert, sieht man aktuell, trotz akuter und deutlich wahrnehmbarer Gefahr, nicht mal vorrübergehend ein wenig Stoff im Gesicht zu tragen, sind einige bereit.
Beim Klimawandel würden die erforderlichen Anpassungsmaßnahmen jedoch erheblich höher ausfallen.
Besser jetzt etwas tun, was letzten Endes sogar wesentlich weniger Geld verschlingen würde.

19:05 von comet

"@18:36 von pnyx
Es wird weiter wie bisher gehen, da die wenigsten bereit sind für eine unsichere Sache Opfer zu bringen. Niemand kann sicher sagen, ob wir das Klima nachhaltig zu unseren Gunsten verändern können. Der Corona shutdown hat es uns plakativ gezeigt: das Durchhaltevermögen ist endlich, die Menschen wurden hierzulande schon nach ein paar Wochen unruhig ."

,.,.,
Da nur DIE WENIGSTEN schon nach ein paar Wochen unruhig wurden, lässt sich - entsprechend Ihrer Folgerungsform - folgern, dass DIE MEISTEN für eine Sache Opfer bringen, deren Sinnhaftigkeit sie einsehen - selbst wenn nicht ganz klar ist, ob
das gewählte Mittel hilft. Man geht mehrere Wege.

Sie haben sich selber widerlegt. ;-)

@ perchta

"Wir haben den Korken aus der Flasche gezogen und der sibirische Geist hat angefangen, die Flasche zu verlassen. Nein, ich glaube nicht, dass wir ihn noch zur Umkehr überreden können..."

Willkommen im Club. Ich rede schon seit Jahren davon, dass es viel zu spät für Maßnahmen ist. Das Klima "kippt" und nichts, was wir tun, wird daran nennenswert etwas ändern. Der Wandel vollzieht sich schlicht viel zu schnell und diesen Vorgang jetzt noch abzubremsen, ist wie, als wenn man sich einem Zug entgegenstellt: kann man machen, aber meistens ist man danach ziemlich platt.

Das soll jetzt kein Plädoyer dafür sein, nichts zu tun. Aber statt sich darauf zu konzentrieren, den durch nichts mehr aufzuhaltenden Prozess doch aufhalten zu wollen, sollten wir uns besser überlegen, wie wir uns den neuen klimatischen Bedingungen besser anpassen können.

@15:31 von frosthorn

"Vielleicht verursacht Russland (und China ist ja auch nicht weit weg) die Erhitzung absichtlich aus geopolitischen Gründen? Vielleicht wurden die Temperaturstudien von den US-amerikanischen Demokraten in Auftrag gegeben? Oder von den Mainstream-Meteorologen?"

Ich gehe eher davon aus, dass zu viele Frauen gleichzeitig im Klimakterium sind. Hier in Deutschland müssten das die Babyboomer sein. Kann als nur besser werden.

19:20 mein Beitrag

Bitte vielmals um Entschuldigung:
Es musste natürlich "Sceptical Science" heißen, nicht sceptical Sciencefiction.

@16:13 von Whisper

//@ frosthorn
Nein sie haben Recht. Das ist die Strafe Gottes für das Fehlverhalten der Menschen...//

Ich bin leicht verunsichert. Meinen Sie das ernst?

@ Gerald Muller

"Durch die Erwärmung wird also ein feedback - Effekt geschaffen der den Trends entgegenwirkt. Auch interessant."

Das ist eigentlich Allgemeinwissen: natürlich ergeben sich durch diese Effekte wiederum auch Kontereffekte. Die Natur ist nunmal immer um Ausgleich bemüht. ABER das entscheidende ist doch: diese Kontereffekte überlagern wir mit unserer Wirtschaftsweise locker. Die Natur versucht zwar, aber sie schafft es nicht, sich auszugleichen, weil der Mensch permanent dazwischenfunkt!

@19:11 von DrBeyer

Auch wenn die Menschheit als Booster ihren Beitrag leistet, es ändert nichts an meiner Aussage.

besser als kleine Eiszeit

In den 1970ern dachten die "Klimaexperten" noch, es würde kälter.

Demzufolge ist die immer noch gebräuchliche Klimareferenzperiode 1961-1990 auch ein vergleichsweise kalte.

Erst später bgeann der Hitzehype. 2040 soll lt. Klimaexoerten aus den 80ern New York abgesoffen sein.

Nachzulesen in Spiegel-Ausgaben (auch online) Nrs:
05/1970
33/1974
03/1977
33/1986
12/1995

Im Übrigen, jeder mal selbst recherchieren,
seit WANN wird mit WAS und WO gemessen?
Wetterstationen die zig-mal umgestellt wurden. andere Messinstrumente, andere Messmethoden (3x am Tag Messung gegen 24-Stundenwerte-Messung) usw.
Solche Daten wurden "harmonisiert", mit entsprechender Fehlerquote.

Freuen sollten wir uns, dass im vereinten Europa heute keine Klimaverhältnisse wie in der kleinen Eiszeit herrschen (15. bis Mitte 19. Jahrhundert).

19:23 von RoyalTramp @ Sisyphos3

"ich weiß nicht so recht bei 13 Mill km² brauchts viele Tiere die noch mehr fressen"

Und nicht nur das! Mehr Wild und Vieh bedeutet zugleich auch deutlich mehr Methanausstoß und Verbiss. Der Vorschlag, durch stärkeren Weidetrieb die Schneedecke zu verdichten, damit diese nicht so schnell abtaut, ist in meinen Augen absurd, wenn man die Kollateralfolgen einer solchen Beweidung berücksichtigt!

Die Schneedecke soll im Gegenteil verringert werden, so dass der Boden darunter kälter wird bzw. bleibt. Ich hatte vor einiger Zeit eine Doku über den Pleistozän-Park gesehen und fand gut, dass es Ideen gibt die das Problem der auftauenden Permafrostböden möglicherweise etwas verringern können. Die Nachteile haben die Forscher (Uni HH) aber auch im Blick. Link hatte ich beigefügt.

Dass Sie, und User Sisyphos3 sowieso grundsätzlich, alles ablehnen um dem entgegenzuwirken ist aber auch nicht hilfreich.

@19:33 von Wilhelm Schwebe

"Ich bin erstaunt,
welches Herzblut die hiesigen Foristen wieder in dieses Thema stecken. Als gäbe es nix anderes."

Haben Sie Kinder? Dann lege ich Ihnen das Buch von Jens Plöger ***Zieht euch warm an, es wird heiß!: Wie wir noch verhindern können, dass unser Wetter immer extremer wird (Deutsch) Taschenbuch – 2. Juni 2020*** ans Herz.

Überhaupt meine Empfehlung an alle, die noch nicht begriffen haben, was eine globale Erderwärmung in dem jetzigen Tempo für unsere Lebensräume bedeutet. Für die, die nicht gerne lesen gibt es auch eine Doku mit Jens Plöger:
***Wo unser Wetter entsteht: Die Alpen***
Ebenfalls sehr empfehlenswert.

19:21 von RoyalTramp @ schiebaer45

"Von sommerlichen Temperaturen sind wir hier in Hamburg weit entfernt und das im Juli. Ich kann das sowieso alles mit den Klimawandel nicht einordnen."
#
Danke für Ihre Antwort!

@Sonnenmeer

ja,, der Dunning-Kruger Effekt, der trifft hier aber glaube ich nicht ganz zu. Die Nichtwissenschaftler versuchen ihre eigene Erfahrungswelt auf den Klimawandel zu übertragen, nicht sich selbst zum Maßstab der Dinge zu machen. Aber, wie wäre es denn mit Karl Popper "Man kann eine Theorie nicht beweisen, sondern nur widerlegen"? Alle Klimawissenschaftler die ich kenne, versuchen den Klimawandel bzw den Meeresspiegelanstieg zu beweisen, kein einziger versucht ihn zu widerlegen. Wenn das nicht klappen würde, wäre eine wichtiger theoretischer Grundstein gelegt. Und, was die Wissenschaft angeht, da muss ich immer an den bathtub-approach zum Meeresspiegelanstieg denken. Wie hoch schätzen Sie denn den Komplexitätsgrad dieser Methode ein?
In der Wissenschaft muss Zweifel erlaubt sein und ermutigt werden. Genau das sehe ich aber bei vielen Klimawissenschaftlern nicht, und das gibt mir zu denken.

@comet 19:47

"Auch wenn die Menschheit als Booster ihren Beitrag leistet, es ändert nichts an meiner Aussage."

Doch, natürlich ändert sich dadurch sogar alles!

Kennen Sie den Unterschied zwischen Qualität und Quantität?

Übrigens wird in diesem Fall die völlig andere Quantität mittelfristig auch zu einer anderen Qualität führen.

@18:17 von Nachfragerin

"Wenn es Satire war, bin ich beruhigt. (Es gibt ja genug Schreiber, die so etwas ernst meinen.)"

Da kennen Sie unseren User @frosthorn aber schlecht.

Aber Sie haben schon recht, im Zweifel ist Nachfragen immer besser.

@ um 17:01 von 0_Panik

Vielleicht sind unsere Definitionen von Panikmache und berechtigter grosser Sorge etwas unterschiedlich. Aber wenn ich mir die Szenarien anhöre, mit vielen Millionen von Menschen, die schlicht und ergreifend keine Lebensgrundlage oder keine Heimat mehr haben werden, wenn ich mir den mit der Klimaerwärmung verbundenen Artenschwund oder auch die wirtschaftlichen und geopolitischen Probleme anschaue, die auf unsere nächsten Generation zukommen, dann verspüre ich tatsächliche eine tiefe Beunruhigung. Und ich denke, die ist berechtigt, denn diese Szenarien stammen nicht von irgendwelchen durchgeknallten reliogiösen Fanatikern, sondern von namhaften Wissenschaftlern und seriösen Institutionen, Weltbank und IWF. Menschen und Institutionen denen wir, wenn es ums Wetter und um die wirtschaftliche Entwicklung geht bisher immer glauben konnten...Vielleicht wäre ein bisschen mehr Besorgnis gar nicht so falsch, denn das Wissen um den Klimawandel allein, hat in den letzten 40 Jahren wenig bewirkt...

@ Anna-Elisabeth (19:35)

"Ich gehe eher davon aus, dass zu viele Frauen gleichzeitig im Klimakterium sind. Hier in Deutschland müssten das die Babyboomer sein. Kann als nur besser werden."
------
Höchstens in Europa oder den Industrieländern. In Afrika sieht es nach mehr aus, in den nächsten Generationen. Könnten nicht viele, viele Kühlschränke helfen, die mit Atomstrom und Wind- und Sonnenenergie betrieben werden, mit offenen Türen zu Milliarden hingestellt würden? Oder gleich Klimaanlagen, natürlich. Wir müssen uns nur möglichst viele Ideen einfallen lassen und probieren was geht und nicht klimaschädlich ist. Sich so engagieren kostet nicht viel. Einfach nur weiter Steaks essen und abwarten bis wir mitbrutzeln ist doch keine gute Idee.

19:33 von Wilhelm Schwebe

Ich bin erstaunt, welches Herzblut die hiesigen Foristen wieder in dieses Thema stecken. Als gäbe es nix anderes

Oh, seit ich hier kommentiere, habe ich mich zu diversen Themen geäußert. Ist aber wahrscheinlich nicht jedem gegeben, mehr als ein Thema relevant zu finden. Bestimmt finden Sie noch den richtigen Kanal, der nur "Ihr" Thema bedient. Denn so wirklich konstruktiv ist Ihr Beitrag hier ja nun nicht.

@RoyalTramp 19:33

"Der Wandel vollzieht sich schlicht viel zu schnell und diesen Vorgang jetzt noch abzubremsen, ist wie, als wenn man sich einem Zug entgegenstellt"

Es gibt da ein paar coole Katastrophenfilme, die zeigen, dass man selbst einen ungebremsten Zug noch anhalten kann, bspw. indem man eine minimal langsamer fahrende Lok davor oder dahinter spannt.
Und vor allem redet ja auch niemand davon, sich vor den Zug zu stellen, sondern nur davon, endlich volle Kanne die Bremsen zu ziehen, da das Ende der Ausbaustrecke längst in Sicht ist.

"Das soll jetzt kein Plädoyer dafür sein, nichts zu tun. Aber statt sich darauf zu konzentrieren, den durch nichts mehr aufzuhaltenden Prozess doch aufhalten zu wollen, sollten wir uns besser überlegen, wie wir uns den neuen klimatischen Bedingungen besser anpassen können."

Es hilft alles nichts: Wir MÜSSEN beides machen. Wenn wir nicht endlich anfangen, den Prozess zu verlangsamen, werden wir uns nämlich irgendwann nicht mehr anpassen können.

@werner1955

"Durch die Weltweiten wirtschftseinbrüche haben wir das beste KLima in Europa seit jahrzehnten."

Nein. Die Luftverschmutzung ist deutlich zurückgegangen, nicht nur in Europa.
Inwieweit sich die Wirtschaftseinbrüche wie Sie es nennen, auf das Klima auswirken können, das weiß man noch nicht.
Bei drei bis 6 Monaten teilweisem Herunterfahren wird sich das auf das Klima kaum auswirken, meine Meinung dazu.

@18:26 von frosthorn @titijana, 16:49

//"Auch angeblich, weil sich etwas in weiter Entfernung ins Sonnensystem reinschiebt."

O nein, das ist gar nicht angeblich. Die Milchstraße und unsere Nachbargalaxie, der Andromedanebel, sind auf Kollisionskurs, das weiß man schon länger. In etwa zwei Milliarden Jahren werden die ersten Auswirkungen zu spüren sein. Ich gebe Ihnen da natürlich Recht, das wird nicht menschengemacht sein.//

Da fällt mir ein, dass der Jens Plöger sich gar keine Sorgen mehr um die Entwicklung in den Alpen machen muss. Denn schon in 50 Milliarden Jahren schiebt sich ja die afrikanische Platte auf die eurasische. Da entstehen dann ganz neue, viel größere 'Alpen'. Nur das Mittelmeer ist dann leider futsch.

@19:33 von Sausewind

Mitnichten habe ich mich widerlegt , Sie denken viel zu kompliziert. Für die Masse ist das Wirtschaftlichkeitsprinzip das Maß, da hat jeder eine Schmerzgrenze , das grüne Gewissen geht nur soweit, wie es der Geldbeutel zuläßt.

@ um 17:09 von Rumpelstielz

"Wenn es ausreichend lange so bergab gegangen ist, werden sich ein paar Hitzeresistente unter uns vermutlich so weit berappeln, das es irgendwie weiter geht, mit 10000 oder 20000 Jahren Verzögerung, aber das ist im Erdzeitalter ja kein großes Ding."
So kann man die Lage natürlich auch sehen. Aber eigentlich habe ich keine Kinder in die Welt gesetzt um sie dieser "Auslese" auszusetzen. Eigentlich hatte ich gehofft, dass sie vieles von dem was ich am Leben auf dieser Erde geniesse auch erfahren können. Und ich wäre auch bereit einiges dafür zu geben, damit dies auch so sein wird. Wenn ich damit nicht ganz alleine bin, besteht noch Hoffnung zumindest das Schlimmste abzuwenden.

@RoyalTramp

das ist leider kein Allgemeinwissen, und wird in dem Artikel nicht erwähnt - sollte es aber, wenn man das Problem in seiner Ganzheit erfassen will. Die Frage dann wäre, ob diese Effekte wirklich durch den Menschen überlagert werden (für mich sehr wahrscheinlich), aber zu welchem Grad? Welche Entwicklungen sind in der Zukunft möglich? Das muss doch in die Analyse eingehen. Ganz abgesehen davon dass z.B. auch der Niederschlag und die Vegetation in der Sahara zunimmt. Wird leider nicht sehr häufig erwähnt weil .. ja, weil es nicht ganz ins Bild der Klimakatastrophe passt? Als Wissenschaftler muss man neutral sein, und die Fakten - geauer alle Fakten - sehen und beurteilen.

@Am 08. Juli 2020 um 17:07 von NeutraleWelt

Sie schreiben "... 1988 ... Da gab es noch keinen "Klimawandel"."

Wie so nicht? Die zugrunde liegenden Dynamiken und Physikalischen Gesetze galten 1988 wie heute.

Sie schreiben:
"Die Gletscher der Alpen stammen aus der letzten kleinen Eiszeit. 16./17. Jahrhundert. Und tauen jetzt langsam ab."

Sorry Nein

Sie schrieben: "Ja, es wird wärmer.
Nur bei uns nicht in diesem Sommer."

Klima mit Wetter verwechselt.

Korrektur zu meinem Kommentar 20:06 Uhr

Es muss natürlich Millionen heißen (nicht Milliarden).

19:52 von Kaneel

«Die Schneedecke soll im Gegenteil verringert werden, so dass der Boden darunter kälter wird bzw. bleibt. Ich hatte vor einiger Zeit eine Doku über den Pleistozän-Park gesehen und fand gut, dass es Ideen gibt die das Problem der auftauenden Permafrostböden möglicherweise etwas verringern können. Die Nachteile haben die Forscher (Uni HH) aber auch im Blick. Link hatte ich beigefügt.»

Die Doku über den "Pleistozän-Park" (den Sie erwähnen) ist mit unbekannt. Es sei denn … es ist die gleiche Doku über eine Vater-Sohn-Enkel-Generation in Sibirien, die ich sah. Auch hier der Ansatz eines Menschen in fortgeschrittenem Alter, der zeitlebens Hirte / Viehzüchter auf Landeigentum in Sibirien war.

Nun auf seinem Land versucht, größere Herden von Wildpferden "ansässig zu machen", die in Eigenschaft als von Menschen unbeeinflusst lebenden Tieren "Landkultivierung" betreiben, "ohne es zu wissen".

Sibirien ist wohl sehr viel zu groß, als dass dies überall dort sein kann.
Aber beachtenswert …!

@Kaneel 19:52

"Die Schneedecke soll im Gegenteil verringert werden, so dass der Boden darunter kälter wird bzw. bleibt."

Ich hatte eine Doku gesehen, in der russische Forscher so etwas in der Praxis ausprobiert haben. Meines Wissens ging es aber nicht um weniger Schnee, sondern in der Tat um das Komprimieren des vorhandenen Schnees. Der Effekt war, wenn ich nicht irre, dass komprimierter Schnee länger liegen bleibt und dadurch den Permafrost länger schützt.
Und das hat nachprüfbar funktioniert. Der Boden unter den beweideten Flächen war signifikant kälter als der Boden drumherum.

Was die Beweidung angeht, ging es diesen Forschern darum, den natürlichen Zustand wiederherstellen. Der aktuelle tierfreie Zustand ist wohl nicht normal.

@19:15 von werner1955

"70% Strom aus AKWs wie Frankreich und dann noch ein wenig Solar- Ököstrom ohne Vogelschreddeer und wir hätten vielen Vögel und das Klima für uns in Deutschald schon gerettet."

Tja, ein Drama, dass die Wissenschaftler einfach die glorreichen Erkenntnisse des einfachen Volkes nicht in ihre Berechnungen einbeziehen. Wenn sie das täten, wären wir sicher auch schon Corona los.

@harpdart 19:33

"Beim Klimawandel würden die erforderlichen Anpassungsmaßnahmen jedoch erheblich höher ausfallen.
Besser jetzt etwas tun, was letzten Endes sogar wesentlich weniger Geld verschlingen würde."

Das ist auch etwas, was man nicht oft genug wiederholen kann, da es viele Menschen, offensichtlich auch hier im Forum, entweder noch nicht gehört oder nicht verstanden haben.

@ um 19:21 von Sonnenmeer

"Ein ganzes Heer von Naturwissenschaftlern sämtlicher Disziplinen arbeitet auf allerhöchstem Weltniveau zusammen..." "Wovon man gar keine Ahnung hat, sollte man die Luke halten." "...Dunning-Kruger-Effekt"

Sie sprechen mir aus der Seele...

@ um 19:32 von werner1955

"Wo waren denn die Profis als wir unsere guten CO2 freien und sichern AKWs abgeschaltet haben?"

Das Abschalten der AKWs war und ist eine politische Entscheidung und hat mit den Wissenschaftlern, die sich zum Klima äussern erst mal nicht viel zu tun. Ganz nebenbei: Meiner Meinung nach war es eine richtige Entscheidung, denn zum Einhalten der Klimaziele brauchen wir keine Hochrisikotechnologie. Dafür gibt es bessere Lösungen...

@ Kaneel

Das Problem ist, dass man sich hier nur schlecht mit den Informationen aus einem Link auseinandersetzen kann, da die Kommentarfunktion in der Zwischenzeit wieder ausgestellt wird, und man nicht mehr entsprechend reagieren kann. Aber ich werde mir Ihren Link in einer freien Minute gerne mal anschauen.

Das Projekt klingt zwar interessant, aber ich befürchte eben doch, dass der Kollateralschaden den "positiven" Effekt überlagern wird. Ganz einfache Frage: wie viele Tiere will man dafür in Sibirien weiden lassen? Daher - so interessant es auch ist - für so ziemlich sinnfrei halte ich das Projekt auch.

@ DrBeyer

"Es hilft alles nichts: Wir MÜSSEN beides machen. Wenn wir nicht endlich anfangen, den Prozess zu verlangsamen, werden wir uns nämlich irgendwann nicht mehr anpassen können."

Dem stimme ich vollumfänglich zu! Ich plädiere lediglich dazu, den Fokus nicht so sehr auf das Verhindern als vielmehr auf das Adaptieren zu legen. Ich will nur sagen: anders als mir einige Foristen unterstellen, unterstütze ich Maßnahmen, die das Klima "schützen" sollen sehr wohl.

@ um 19:55 von Gerald Muller

"Alle Klimawissenschaftler die ich kenne, versuchen den Klimawandel bzw den Meeresspiegelanstieg zu beweisen, kein einziger versucht ihn zu widerlegen. "
Also ich weiss ja nicht wieviele Klimawissenschaftler sie kennen, aber die von denen ich die Publikationen kenne, versuchen nicht den Klimawandel zu belegen, sondern forschen einfach zum Thema Klimaentwicklung und würden sich freuen, wenn sie sich bei ihren bisherigen Schlüssen geirrt hätten. Ein Teil dieser Forschung ist es Hypothesen aufzustellen, die auch einen Klimawandel beinhalten. Diese Hypothesen werden anhand der erhobenen Daten gestetet und dann gestützt oder widerlegt. Eine Studie, die das nicht so macht schafft es in kein einigermassen beachtet wissenschaftliches Journal.

@ Gerald Muller

"Ganz abgesehen davon dass z.B. auch der Niederschlag und die Vegetation in der Sahara zunimmt. Wird leider nicht sehr häufig erwähnt weil .. ja, weil es nicht ganz ins Bild der Klimakatastrophe passt?"

Meiner Meinung nach ist es aber noch zu früh, hier einen generellen Trend auszumachen. Dass die Niederschlagsmengen in der Sahara angestiegen sind, kann auch mit Windsystemen erklärt werden, die nicht immer so sein müssen, wie sie derzeit sind.

@19:55 Muller - Nullhypothese oder das Ahnungs-Los

Sie schrieben "Die Nichtwissenschaftler versuchen ihre eigene Erfahrungswelt auf den Klimawandel zu übertragen,nicht sich selbst zum Maßstab der Dinge zu machen."

Sicher und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Bei anderen Themen,z.B. sollte man zum Statin noch Fibrate nehmen oder doch lieber das neue Mediakement X, wenn die Triglyzeridwerte noch immer zu hoch sind-da übertragen gerade diese Leute deren Erfahrungswelt dann komischerweisenicht, sondern winseln nach dem Prof. Dr. Dr. (Brinkmann von der Schwarzwaldklinik).

"Alle Klimawissenschaftler die ich kenne, versuchen den Klimawandel bzw den Meeresspiegelanstieg zu beweisen,kein einziger versucht ihn zu widerlegen."
Da haben Sie offenbar keine Ahnung von dem, was eine Nullhypothese ist:Erst wenn diese unter 5% wahrscheinlich ist, wird die Alternativh. angenommen. Insofern versuchen alle Wissenschaftler, ihre Hypothesen zu widerlegen.

Wissen, Sie, jede Wissenschaft lebt von Kritik, aber eben von fundierter und die gibt es zu Hauf.

Milankovic @Peter Kock 18:52

Sie meinen die Milankovic-Zyklen? Nach diesen befinden wir uns allerdings in einem Interglazial, d.h. zyklisch müsste es kälter werden. Die aktuelle globale Entwicklung läuft jedoch diesen natürlichen Zyklen entgegen, das ist ja das Besorgniserregende und Anlass der Forschung nach den Ursachen des Klimawandels.

20:36 von RoyalTramp

«Das Projekt klingt zwar interessant, aber ich befürchte eben doch, dass der Kollateralschaden den "positiven" Effekt überlagern wird. Ganz einfache Frage: wie viele Tiere will man dafür in Sibirien weiden lassen?»

Laut der Projektsudie der Uni HH würden ± 100 Tiere / qkm die Schneedecke um ± 50% "zusammentrampeln", und für deutliche mehr Beständigkeit des Permafrosts sorgen.

± 100 Tiere in Herden von Wildpferden, und / oder Rentieren.
Und / oder Wisenten, und oder Bisons.

Auch weniger hohen Zahlen an diesen Tieren bewirken den gleichen Effekt.
Allerdings mit weniger starker Ausprägung.

20:36 von RoyalTramp @ Kaneel

Aber ich werde mir Ihren Link in einer freien Minute gerne mal anschauen.

Das finde ich beachtenswert.

Ob diese Idee irgendwann im größeren Maßstab umgesetzt werden kann, wird man sehen. Nichtsdestotrotz finde ich gut, den Kopf nicht in den Sand zu stecken und Ideen auszuprobieren. Und wenn es nur einen kleinen Effekt hat - die gehen von zwei Grad aus, meine ich, mag das uns und unseren Nachkommen bereits helfen.

Der Gueterzug

Der Gueterzug ist endgueltig bergabwaerts ins rollen gekommen. Ihn jetzt noch zu stoppen / wieder bergauf zu schieben duerfte extrem schwer bis unmoeglich sein.
Speziell, da die Menschheit, die nun an einem Strang ziehen muesste, um den Zug wenigstens zu verlangsamen, statt dessen daran arbeitet, den Hang steiler zu machen, so dass der Zug eher schneller werden wird.

Es hat schon immer Klimaschwankungen und Zyklen gegeben.
Die Erde kommt gerade aus einer allgemeinen Kaltphase und es ist nur natuerlich, dass das globale Klima waermer wird. In der Natur ist es eher selten, dass etwas ueber lange Zeiten (Jahrhunderte, - tausende) konstant bleibt.
Die Menschheit duerfte Probleme haben, diesen (natuerlichen) Trend zum waermeren aufzuhalten.
Aber anstatt zu versuchen ihn wenigstens zu verlangsamen und die gekaufte Zeit zu nutzen, sich auf heisse Zeiten einzustellen….ja, statt dessen wird der natuerliche Trend noch beschleunigt.

Mutter Natur wird es ueberleben, wir eher nicht.

Die Weltbevölkerung wird in

Die Weltbevölkerung wird in Kürze 8 Mio zählen. Deutschland hat etwa 80 Mio Einwohner - also etwa ein % davon. Ich setze voraus, daß unsere gesamte Bevölkerung die Welt retten will. Und diese kleine Zahl von Erdbewohnern will die restlichen 99 % zu einer klimaschonenden Lebensweise überreden ?? Wie soll das gehen ????

@ Werner1955

AKWs sind keine Alternative:
- sie sind mintnichten CO2-neutral (allsings ist die CO2-Last sekundär)
- sie erzeugen lang strahlenden Müll, der bestenfalls unter gigantischen Anstrengungen überhaupt irgendwie einigermaßen gelagert werdenkann
- sie bergen ein Havarierisiko, das die Kosten/Nutzenrechnung nicht positiv abschließen lässt.

Windräder, die gern abschätzig Vogelschredder genannt werden, sind hierzulande die effektivste Methode um mit möglichst geringer Umweltlast Strom zu erzeugen. Wenn man die Standorte mit ein klitzeklein wenig Verstand wählt, ist der Vogelschlag auch gering und ökologisch letztlich vernachläsigbar.

Aber Regel #1: WENIGER Energie konsumieren! Das ist das allerwirksamste Mittel überhaupt.
D.h.: Weniger Fleisch, weniger Konsum, Energieverbraucher eduzierem optimieren, Wohnraum dämmen & diesen in der Größe nicht ausufern lassen und maßvoll temperieren.

@RoyalTramp 20:43

"Ich plädiere lediglich dazu, den Fokus nicht so sehr auf das Verhindern als vielmehr auf das Adaptieren zu legen. Ich will nur sagen: anders als mir einige Foristen unterstellen, unterstütze ich Maßnahmen, die das Klima "schützen" sollen sehr wohl."

OK, verstehe.
Sie übersehen dabei allerdings zweierlei.

1. Die Anpassung wird mehr oder weniger selbstverständlich von allein erfolgen (und erfolgt ja auch bereits), da es im Interesse der aktuell Lebenden ist bzw. sich jeder mit den Gegebenheiten anfreunden muss. Das gilt für die Klimaschutzmaßnahmen nicht.

2. Durch Ihre permanente große Unterstützung für etwas, was gar nicht so viel Unterstützung braucht, nehmen Sie den Fokus von dem, was man mit Fug und Recht als die größte Herausforderung der Menschheit bezeichnen könnte.
Und unterstützen dabei, wenn auch unfreiwillig, in den Augen mancher die Fraktion der Verharmloser.

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