Ihre Meinung zu: Einwegplastik-Verbot: In Zukunft ohne Plastikgabel

24. Juni 2020 - 14:18 Uhr

Gartenparty ohne Plastikbesteck, kein Kaffee-to-go mehr im Styroporbecher. Das Kabinett hat die Umsetzung des EU-Plastikverbots beschlossen. Umweltverbände und Müllentsorger fordern weitergehende Maßnahmen.

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Es geht nicht nur bestens ohne, es MUSS auch ohne gehen

"Gartenparty ohne Plastikbesteck, kein Kaffee-to-go mehr im Styroporbecher. Das Kabinett hat die Umsetzung des EU-Plastikverbots beschlossen"

Wurde auch Zeit. Diese fatale Verbindung von Bequemlichkeit und "Geschäftstüchtigkeit", die unser Wirtschaftsleben bestimmt bringt schon lange die Bewohner unserer Meere und Ozeane um. Und uns - da wir bekanntlich am Ende der "Nahrungskette" stehen - bald auch, wenn wir so weitermachen wie bisher.

Einfach erdölbasierte Kunststoffe verbieten?

Oder erlaubt das die chemische Industrie nicht?

Pfandfreie Dosen

ich habe gerade gestern erst erlebt wie Pfandfreie Getränkedosen in die Umwelt entsorgt wurden. Warum werden bei uns Dosen mit Inhalten wie Cidre, oder Säften Pfandfrei verkauft.

Ein viel zu kleiner Schritt

, erst wenn alle Verpackungsprodukte auf Erdölbasis verboten und vor allem damit begonnen wurde, den Altmüll aus den Gewässern wieder rauszuholen können wir sagen, einen Schritt in die richtige Richtung gemacht zu haben

Einfach EINWEG verbieten

Man kann viele Kunststoffe mittlerweile sehr gut recyclen. Das Problem liegt nicht am Kunststoff. Zwar sollte man auf Erdölbasierte Kunststoffe weitestgehend verzichten, aber vielleicht erstmal bei den Menschen anfangen. Höhere Strafen für schlechte Mülltrennung. Zum Thema Mülltrennung, vielleicht sollte Deutschland erstmal nach Japan schauen und sich ein EINHEITLICHES und FUNKTIONALES Müllkonzept überlegen, anstelle des momentanen Wildwuchses, wo jeder Bezirk es machen kann wie er will. Wie oben genannt EINWEG weg und auf Mehrweg umschwenken. Verpackungen bei Lebensmittels reduzieren. Verbrauchsgüter wie Strohhalme oder Gabeln können ohne Probleme auch aus Naturstoffen (Holz, Bambus) oder voll recyclebarem Kunststoffen gemacht werden (Zucker, Stärke). Viele Möglichkeiten. Die momentane Handhabung zeugt nur von eins: Reaktionismus, Schein und Dummheit.

Wer braucht es denn überhaupt?

Einwegbecher, -rührstäbchen, -strohhalme. Alles Produkte, die ich seit Jahren nicht gebraucht habe und definitiv auch nicht vermisse. Wieso kann man es nicht einfach verbieten und - wie bei bspw. Corona auch geschehen - auf "kreative Lösungen" setzen.

Oder um es für alle CDUler zu sagen: Der Markt wird es schon regeln.

Warum noch so lange?

Genauso wie Verbesserungen und Veränderungen in der Fleischindustrie sofort beschlossen und umgesetzt werden müssten, sollte auch das Plastikverbot ab sofort gelten.
Wozu diese Verzögerung bis zum nächsten Jahr?
Damit noch ein paar Tonnen Plastikmüll in die Meere entsorgt werden können?

@ 15:42 von hesta15

„ Warum werden bei uns Dosen mit Inhalten wie Cidre, oder Säften Pfandfrei verkauft.“

Pfand ändert auch nichts. Bei uns liegen nach jeder sommerlichen Grillparty am Fluss auch jede Menge Pfandflaschen herum. Neben den Einwegpartygrills (Alufolie mit Kohle) und dem ganzen restlich Verpackungsmüll für Billigfleisch in Plastik, Chips usw.

Auf Einsicht erwachsener Menschen zu setzten hilft halt nur teilweise. Wenige % von schlecht erzogenen Menschen sorgen dafür, dass es ohne Verbote nicht geht.

Altmüll aus den Gewässern wieder rauszuholen

von reu_sab @
Also von mir ist noch nie ein Strohhalm im Gewäser gelandet.

Wenn das die "Grüne" grüner Punkt Industrie macht sollten wir dieses System beenden.

Solange ich persönlich kein Vertrauen in die Entsorgung habe geht bis auf Glas mein ganzer Müll in der Verbrennung, daurch schütze ich die Umwelt und der Verbrauch von ÖL und gas wird dort reduziert.

15:54 von Ari-R

""Man kann viele Kunststoffe mittlerweile sehr gut recyclen. Das Problem liegt nicht am Kunststoff. ""
Aber an + auch den verbliebenden Nahrungsmittelreststoffen. Wie will man Burger-Verpackungen mit Resten von Pommes, Ketchup usw. reinigen, um die Verpackung dann zu "recyclen"? Wieviele Mio m³ Wasser müssen dafür aufgewendet werden? Spezielle Abwasserreinigungsanlagen sind dann auch erforderlich.

""Verbrauchsgüter wie Strohhalme oder Gabeln können ohne Probleme auch aus Naturstoffen (Holz, Bambus) oder voll recyclebarem Kunststoffen gemacht werden (Zucker, Stärke).""
Mehr Verbrauch bzw. Anbau von Holz, Bambus, Zucker-/Stärkeprodukte erzeugt der Erfahrung nach auch u.a. für hemmungslose Ausnutzung von Wald und Ackerfläche.

Die Ideen sind schon gut, aber auch sinnvoll (und ökologisch) umsetzbar?

Nicht der Kunststoff ist Schuld.....

Für alle sofort verbieten Kommentaristen ! Stellen sie sich bitte für einen kurzen Moment die bevorstehende OP einer schwerstverletzten Person vor. Entfernen sie jetzt "gedanklich" alle Produkte aus Erdölbasierten Kunststoffen aus dem OP Saal und sie werden feststellen müssen da bleibt nicht mehr viel, um dem Patienten das Leben zu retten...…….Das Zeugs landet nicht im Meer, weil sich der Kunststoff wenn wir ihn nicht mehr brauchen von der Klippe stürzt, sondern weil der Mensch ihn da hinbringt.

in die Umwelt entsorgt

von hesta15 @
Pfandfrei verkauft.?
Wei niemand in der gesamten Welt dieses seltsame und umweltschädliche System versteht. Vor der Einführung des grünen "Tretin" Pfand war die Mehrwegquote deutlich höher. Also so wie oft in der Politik "gut gemeint aber schlecht gemacht"

Oder:
Weil Sie nicht wissen was sie tun und
möchten dem Flaschensammler helfen.

Also nicht immer schlecht von den Bürgern denken.

Was sind die wahren Gründe?

Hat man uns nicht jahrelang das Geld aus den Taschen gezogen, weil der "Grüne Punkt" das beste System der Welt ist? Wo ist der Plastikmüll geblieben? In Asien und in den Weltmeeren.
Das ist ein Betrugssystem, das den Menschen in Deutschland eingeredet hat, sie verhalten sich umweltgerecht mit der Nutzung des Grünen Punktes.
Warum sagt keiner der Regierung, dass das System ein Schwindelsystem ist, das die Menschen nur veralbert worden sind.
Jetzt wieder auf den bösen Verbraucher einschlagen ist keine Lösung.
Verbot aller Kunstoffstoffartikel, die ersetzbar sind - und fertig! Es muss keiner sein Bier aus dem Plastikbecher unterwegs trinken oder seinen Kaffee - hinsetzen, entspannen, genießen - so lebt man auch länger.

Pfand auf alles einführen.

Pfand auf alles einführen. Auch für altmüll. Dann rennen ganz viele Menschen durch die Gegend, die was verdienen wollen . Jede mcdoof Tüte gibt einen Euro. Zahlen muss das mcdoof. Und jede coke muss coke für bezahlen. Usw. Dann ist Schluss mit Müll in der Landschaft

@hesta15 15:42

"Warum werden bei uns Dosen mit Inhalten wie Cidre, oder Säften Pfandfrei verkauft."

Eine Frage, die ich mir auch schon eine Weile stelle.
Desgleichen gibt es auch noch eine ganze Menge pfandfreie Plastikflaschen, was mir auch unverständlich ist.

Kleine Frage interessehalber nebenbei: Betreiben Sie einen kleinen isländischen Ponyhof? Also einen mit 15 Ponys? Oder haben Sie 2015 einen gegründet?

um 16:03 von dr.bashir

Auf allen in Einweggebinden angebotenen Getränke gehört Pfand, zum einen haben wir ein gutes flächendeckendes Rücknahmesystem, und diejenigen Gebinde die liegen bleiben werden zum großen Teil von Menschen die leider Pfandgebinde sammeln müssen entsorgt.

@ Rüttlischwur

Sie haben leider Recht, nicht nur überflüssige Plastiktüten sind ein Problem, sondern auch und vor allem unser Umgang damit. Und mit sonstigem Abfall, den wir einfach in der Umwelt entsorgen.

@16:24 von werner1955

" Vor der Einführung des grünen "Tretin" Pfand war die Mehrwegquote deutlich höher."

Um der Wahrheit die Ehre zu geben kam das Gesetz ursprünglich von Jürgen Töpfer. Er versuchte es mit der bei Wirtschaftsfreunden ebenso beliebten wie erfolglosen "Selbstverpflichtung der Getränkeindustrie". Das Pfand sollte nur eingeführt werden, wenn der Mehrweganteil nicht unter einem bestimmten Wert sank. Und die Industrie versprach natürlich beim Leben ihrer Mutter, alles für weniger Einwegverpackungen zu tun und tat das Gegenteil.

Als Töpfer schon lange nicht mehr Minister war erreichte der Einweganteil die festgelegte Schallgrenze und Trittin ließ das Gesetz einfach so in Kraft treten, wie es Jahre vorher beschlossen worden war. Das kann und muss man ihm vorwerfen.

Und der deutsche Kunde glaubt seitdem, Einwegplastik sei umweltfreundlich, weil Pfand drauf ist und es im gelben Sack nach Asien verschifft wird. Und mit dem "Pfandablass" steigt das gute Gewissen und der Einweganteil.

um 16:33 von DrBeyer

Nein einen Ponyhof betreibe ich nicht.

@Ari-R 15:54

"Man kann viele Kunststoffe mittlerweile sehr gut recyclen."

Da muss ich leider widersprechen.
Ich habe inzwischen aus zwei voneinander unabhängigen Quellen gehört, dass man vielleicht die einzelnen Kunststoffe recyceln könnte, es aber angesichts von mehreren tausend zugelassenen Kunststoffen wirklich ausgeschlossen ist, diese so sortenrein zu trennen, wie es für ein sinnvolles Recycling nötig wäre.
Deshalb wird beim heutzutage verwendeten Recycling meist nur ein recht minderwertiges Mischgranulat produziert, wenn denn überhaupt recycelt wird.

Was wirklich nötig wäre, ist eine drastische Beschränkung der Anzahl der verschiedenen Kunststoffe auf deutlich weniger als 10.
Und das wäre sogar machbar und außerdem ökonomisch.

Wovon dabei noch gar nicht die Rede war, sind Verbundverpackungen, die sich auch so gut wie nicht wiederverwerten lassen ...

völlig falscher Ansatz

Man sollte die Anzahl der verschiedenen Kunststoffe im Lebensmittel- und Verpackungsbereich reduzieren und jedes einzelne Stück zweifelsfrei markieren, dann hätte man eine Recyclingqoute nahe 100%.

@16:18 von Rütlischwur

"Entfernen sie jetzt "gedanklich" alle Produkte aus Erdölbasierten Kunststoffen aus dem OP Saal und sie werden feststellen müssen da bleibt nicht mehr viel, um dem Patienten das Leben zu retten."

Danke für diesen wichtigen Hinweis.
Es ist eben doch nicht ganz so einfach mit diesem "alles verbieten".
Ich hoffe aber immer noch sehr auf die Wissenschaftler in der Materialforschung. Man arbeitet ja schon relativ erfolgreich an Kunststoffen, die nach einer gewissen Zeit quasi von selbst zerfallen bzw. von Bakterien zersetzt werden. Sogar die Dauer der Haltbarkeit will man vorgeben können.
Auf die Vernunft der Menschen bis es soweit ist, hoffe ich hingegen nicht (mehr).
Und ja, auch bin nicht ganz frei von Bequemlichkeit. Ich gebe mir aber Mühe.

Ganz

ohne Plastik geht es momentan noch nicht, wir haben zu viele Abläufe darauf abgestellt.
Aber in meinen Augen braucht unsere -in den letzen Jahren deutlich gewachsene- „Coffee oder sonstwas to go/die Verpackung schmeiß ich anschließend irgendwo in die Ecke“ -Mentalität einen deutlichen Tritt in den Allerwertesten.

Wie wäre es mit Verbot von Plastikbesteck im Flieger??

Was dieses Plastikverbot angeht, kann man noch weit mehr Plastik verbannen:

https://www.tagesschau.de/inland/kabinett-einwegplastikverbot-101.html

Gartenparty ohne Plastikbesteck, kein Kaffee-to-go mehr im Styroporbecher. Das Kabinett hat die Umsetzung des EU-Plastikverbots beschlossen. Umweltverbände und Müllentsorger fordern weitergehende Maßnahmen.

zum Beispiel könnte man im Flugzeug endlich wieder richtiges Metallbesteck machen statt Einweg-Plastikbesteck. Wie wäre es damit mal?? Damit wuerde das erste der Terror-Gesetze endlich mal in den Muell wandern. Hätte was.

Dann könnte man zusätzlich in den Supermärkten diese ganzen ueberfluessigen Plastik-Umverpackungen beim Obst und Gemuese verbieten.

Trotz allem wird man den

Trotz allem wird man den Eindruck nicht los, dass die gelben Säcke an der Anzahl immer mehr zunehmen. Bei uns in der Nachbarschaft gibt es ein Sammeldepot dafür, wo die Müllabfuhr dann nur einmal halten muss, um die Säcke allesamt aufzuladen, anstatt jedes Haus einzeln abzugrasen. Dieses Depot befindet sich auf einer großen Wiese am Straßenrand und man kann leicht überblicken, wieviel mehr an Stückzahl der Säcke am Vortag hinzu kommen (das Sammellager beginnt erst am Vortag des Abfuhrtermins, zuvor bleibt die große Wiese selbstverständlich unbenutzt).
Und ich werde das Gefühl nicht los, dass sich die Anzahl im Gegensatz noch zum letzten Jahr bereits verdoppelt hat.

Und wann wird PET-Flasche endlich verboten?

Sämtliche Fruchtsäfte in PET-Flaschen sind ohne Einwegpfand (Trettin Pfand). Die sieht man ebenfalls auf den Müllbergen der Welt, wo der EU Plastik Müll hin verschifft wurde. Diese PET haben einen größeren Anteil als Strohhalme. Aber es wird ja weiterhin gekauft anstatt Päckchen oder Glasflasche.

Das Schöne daran ist...

Der Mensch (und zum Glück auch die Politik) ist lernfähig!
Mag sein, dass die Verordnung für viele zu spät kommt oder nicht ausreichend ist, aber immerhin, sie kommt. Und sie ist für die Umwelt gut, für den Menschen und die Wirtschaft. Nachbessern kann man da immer noch, wir sollten uns aber eher darüber freuen, das überhaupt in diesem Bereich etwas passiert.
Wem das nicht genug ist, der kann in seinem persönlichen Einflussbereich als gutes Vorbild vorausgehen und effektiver und nachhaltiger Leben, das ist gar nicht so schwer.

In diesem Sinne,
Francis Fortune

Wenn es nach mir ginge,

dann gäbe es ein hohes Pfand auf alles, was wiederverwendbar oder recylebar ist.
Bei uns finden jährlich zwei Putzaktionen in der Stadt und am Flussufer statt.
Diejenigen, die den meisten Schmutz hinterlassen, sind bei diesen Aktionen nicht dabei.

Wo man noch ueberall Plastik verbannen könnte

Dann zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/inland/kabinett-einwegplastikverbot-101.html

Wegwerfprodukte wie Trinkhalme, Plastikbesteck oder Luftballonstäbe aus Kunststoff sollen auch in Deutschland künftig verboten sein - genauso wie etwa Rührstäbchen für den Kaffee, Styroporbecher und -behälter für Essen zum Mitnehmen.

Wie wäre es mal mit Mehrweg-Trinkhalmen?? Und wie wäre es mit Mehrweg-Behälter fuer Essen zum Mitnehmen?? Zum Beispiel Tupperboxen?? Wie wäre es mit Mehrweg-Bechern ueberall auch in den Fußballstadien und in Cafes und Eisdielen?? Dann könnte man auch im Supermarkt auf diese ganzen Plastikfolien-Einlagen zwischen den Käsescheiben verzichten. Darueber hinaus könnte man bei Salaten an den Kuehltheken und an sonstigen Salaten auch Mehweg-Behälter anbieten statt Plastik-Einwegbehälter. Wie wäre es damit??

Ich habe mich damals gefragt,

Ich habe mich damals gefragt, warum es überhaupt Plastikgeschirr gibt.

Ach ja, jetzt fällt es mir wieder ein: Bei (Garten) Partys wird es gerne gereicht, damit man kein Besteck nehmen und es anschließend säubern muss.

Oh je, jetzt muss wieder gespült werden- aus ist´s mit der Bequemlichkeit.....

PS. Wie viele Arbeitsplätze gehen dadurch jetzt verloren?

@werner1955 16:24

"Vor der Einführung des grünen "Tretin" Pfand war die Mehrwegquote deutlich höher."

Das ist schlicht falsch.
Nach der Einführung des sog. Dosenpfands ging die Mehrwegquote erst einmal nach oben. Erst in den letzten Jahren ist sie wieder massiv gesunken, bis sie jetzt sogar schlechter als vor der Einführung des Dosenpfands ist.

Das hat aber nichts mit dem Dosenpfand zu tun, sondern mit einer verschlampten Weiterentwicklung desselben durch die gesamten (Merkel-)Nachfolgeregierungen.
Trittin hat selbst gesagt, dass das Dosenpfand noch weiterentwickelt werden müsste. Es war damals anscheinend das politisch maximal Durchsetzbare.
Und danach war es allen egal.

Ein guter Anfang...

soll beginnen und permanent entwickelt und ausgebaut werden für weitere Massnahmen, die nützlich sind unsere Ressourcen zu pflegen und zu schonen, damit unsere heutige Umwelt wieder eine Chance bekommt, gesund zu werden und bereits wartende neue Viren nicht mehr aktiv werden lkönnen! Wir sind es , wir Menschen, wir sind schuldig an
unsere Situation! Zerstören wir nicht die Zukunft der Ungeborenen!

Bequemlichkeit - ein Zeitgeist

Es ist ja nicht nur die to-go Bequemlichkeit bei der Nahrungsaufnahme sondern es ist die generelle Bequemlichkeit die sich bei uns allen eingeschlichen hat.
Im Straßenverkehr sind wir Lenkmuffel, als Radfahrer fahren wir verbotenerweise auf Gehwegen oder gegen die vorgegebene Richtung und jetzt zunehmend auch elektrisch. Im Haushalt geht auch alles elektrisch vom Salzstreuer, Kaffemühle bis zur Saftpresse - und neuerdings auch noch über Sprachsteuerung. So braucht man noch nicht einmal einen Lichtschalter zu betätigen.
Und weil wir uns eigentlich gar nicht mehr bewegen müssen fahren wir dann 500m mit dem SUV zum nächsten Fitnessstudio. Unsere Gesellschaft ist einfach "stinkfaul".
Aber immerhin hat die Politik hier mit dem Verbot von Einwegplastik ein gutes Werk gegen die fatalen Folgen unserer Bequemlichkeit getan. Es bleibt noch viel zu tun.

16:00 Meinungsmacherin

Sie sind nicht richtig informiert. All das, was Sie aufzählen, wurde doch verboten.
Und das übliche Sprichwort, welches Sie der CDU zuschreiben, ist meines Wissens nach eigentlich der Lieblings-Slogan von der FDP.

@16:24 von werner1955

"Also nicht immer schlecht von den Bürgern denken."

Ich sehe mir auf YouTube ja gerne Videos von Menschen aus dem Ausland an, die über ihre Erfahrungen hier in Deutschland berichten und Vergleiche zu den jeweiligen Heimatländern ziehen. Sehr häufig wird Erstaunen zum Ausdruck gebracht über die hier übliche Mülltrennung und die relative Sauberkeit der Städte.
So schlecht kann die Mehrheit hier nicht sein.
Besser geht es natürlich immer.

und bereits 2021

haben wir vermutlich schon mehr planlos weggeworfene bzw. unzureichend entsorgte Mund-Nasen-Schutzmasken als Fische im Meer...

Zurueck auf den Baum

Die Kunstoff erzeugende und verarbeitende Industrie wird es überleben.
Aber stellen wir uns mal eine Welt ganz ohne Kunststoffe vor:
- keine Transportmittel mehr (Auto, Bus, Bahn, Flugzeug, Schiffe)
- keine Bauindustrie, Möbelindustrie
- keine medizinische Versorgung
- keine Hygiene
- keine Elektronik
- keine Logistik
- usw

Also zurueck auf den Baum!

@Francis Fortune 16:46

"Mag sein, dass die Verordnung für viele zu spät kommt oder nicht ausreichend ist, aber immerhin, sie kommt. Und sie ist für die Umwelt gut, für den Menschen und die Wirtschaft. Nachbessern kann man da immer noch, wir sollten uns aber eher darüber freuen, das überhaupt in diesem Bereich etwas passiert."

Ich freue mich für jeden, der so optimistisch sein kann wie Sie, aber bitte nehmen Sie es mir nicht übel, wenn ich da ein wenig skeptischer bin.

Ich könnte ja mit Obama anfangen, mache es aber mal nicht, sondern verweise auf das Dosenpfand und was daraus geworden ist, auf das EEG und was daraus gemacht wurde, auf die Empfehlungen der Kohlekommission und wie diese Kommission veralbert wird, auf den Atomausstieg und wie unsere Kinder und Enkel aufgrund von Konzernhätschelung noch jahrzehntelang dafür werden zahlen müssen etc.

Das einzige, was mir ein wenig Hoffnung macht: Die Verordnung ist eine EU-Sache. Und die EU schafft es sogar hin und wieder, sinnvolle Sachen durchzusetzen.

Der Artikel ist leider

Der Artikel ist leider völliger Quatsch. Ich habe noch nie meinen Plastikmüll in ein Weltmeer gekippt. Der kommt immer in den Container, in den Abfallkorb, wenn ich unterwegs bin, oder in die Landschaft, wenn die Kommune zu faul ist, Abfallkörbe aufzustellen.

@DerVaihinger 16:46

"Wenn es nach mir ginge, dann gäbe es ein hohes Pfand auf alles, was wiederverwendbar oder recylebar ist.
Bei uns finden jährlich zwei Putzaktionen in der Stadt und am Flussufer statt."

Womit wir beim grundsätzlichen Problem unserer heutigen Gesellschaft angelangt wären: Uns allen (als Gesellschaft) ist der einzelne Gegenstand (wie übrigens auch der einzelne Moment) viel zu wenig wert.
Die Wertschätzung für die Dinge, mit denen wir uns umgeben, ist zu einem Gutteil verlorengegangen.

16:18 Rütlischwur

>>Für alle sofort verbieten Kommentaristen ! Stellen sie sich bitte für einen kurzen Moment die bevorstehende OP einer schwerstverletzten Person vor. Entfernen sie jetzt "gedanklich" alle Produkte aus Erdölbasierten Kunststoffen aus dem OP Saal und sie werden feststellen müssen da bleibt nicht mehr viel, um dem Patienten das Leben zu retten...…….Das Zeugs landet nicht im Meer, weil sich der Kunststoff wenn wir ihn nicht mehr brauchen von der Klippe stürzt, sondern weil der Mensch ihn da hinbringt.<<

Treffer! Es bleiben viele Dinge, die erst auch dabei bedacht werden sollten.
Das etwas geschehen muss, ist dennoch nicht von der Hand zu weisen.

@ 15:42 von hesta15

Das liegt nicht an der Industrie sondern an den Menschen. Ob pfandfreie Getränke in Dosen oder in Glasflaschen, es gibt immer Menschen, die diese Behältnisse einfach fallen lassen, wenn sie leer sind.

Sehr gute Ideen. Kann man

Sehr gute Ideen. Kann man aber jden Tag selber leben: Von der Wursttheke kaufen, auf den Markt gehen, Lebensmittel selber mitnehmen. Das ist der Grundsatz von Angebot und Nachfrage! Wenn genügend aufgeklärt würde, kämen mehr Menschen auf die Idee, die Lebensgewohnheiten zu ändern. Bei meiner kleinen 2-einhalbköpfigen Familie funktioniert das seit mehr als drei Jahren schon sehr gut, obwohl auch bei uns noch Verbesserungspotential vorhanden ist. Um ein besserer Mensch zu werden brauche ich persönlich keine Gesetze, sondern Gedankenanstöße.

In diesem Sinne,
Francis Fortune

Statt Plastikgabeln

Metall.
Statt Milch, Saft und Joghurt in Plastik Glasflaschen.
Für Kleinkinder kann eine Portion Joghurt in eine Plastikschale umgefüllt werden.
Trinkröhrchen gehen super in Edelstahl, spülmaschinenfest.
Brot und Obst gehen super in Mehrwegnetze.

Überall ist der Verzicht nicht machbar, in der Dusche möchte ich keine Glasflaschen.

Dann sind da die Ausnahmesituationen.
So 2 x im Jahr hole ich mir auf Reisen einen Kaffee to go....bei dem Umfang lohnt ein Mehrwegbecher nicht, dafür gibts schließlich Abfallbehälter.

Pfand- oder auch Nicht- Pfandflaschen

Schaut Euch doch einmal diese Flaschen an.
Der Verschluss ist sehr oft andersfarbig. Er ist aus HDPE.
Wird der Verschluss geöffnet, bleibt an der Flasche immer ein farbiger (Siegel-) Rand stehen.
Selbst wenn an den Pfandflaschenautomaten Tonnen für die Verschlüsse zum Sammel stehen, bleibt der Siegelrand an der Flasche.
Die Flasche ist aus PET.

Sollen diese Flaschen recycelt werden, muss dieser HDPE-Siegelrand separiert werden. Das ist meines Wissens nicht ganz so einfach. Oft sind die Banderolen auch nicht immer aus Papier, sondern auch aus Kunststoff. Also weiter separieren.
Gar nicht verwendbar sind Flaschen, bei denen die "Banderole" aufgedruckt sind.

Also IMHO alles nicht soo einfach.

Traue aber den deutschen Denkern und Erfindern viel zu, dass sich Lösungen finden werden.

Ob dann die Lösungen eventuell bezahlbar sein werden, da sind Zweifel angebracht.

@16:51 von morgentau19

"PS. Wie viele Arbeitsplätze gehen dadurch jetzt verloren?"

Wenn man umweltgerechte Entsorgung in allen Gesellschaftsschichten sicherstellen will, müsste man neue Arbeitsplätze schaffen. Viele alte alleinlebende Menschen sind nicht mehr fit genug um z.B. Glasflaschen in größerer Zahl zum Container oder Supermarkt zu schleppen. Sie brauchen auch Hilfe für die Entsorgung vieler weiterer Güter. Wer da keine netten Nachbarn hat (wie ich z.B.) oder viel Geld für Taxi oder Entsorgungsunternehmen, müllt entweder die eigene Wohnung zu oder vieles landet einfach in der grauen Tonne.
Wenn es aber Unternehmen gäbe, die z.B. einmal im Monat in den entsprechenden Haushalten kritischen Müll abholen würden, wäre schon viel gewonnen.

@16:49 von Demokratieschue...

Sollen wir jetzt wieder leere Behälter wie Milchkannen, Schraubgläser und -flaschen sowie andere Behältnisse zu Einkaufen mitbringen ?

"Und der deutsche Kunde

"Und der deutsche Kunde glaubt seitdem, Einwegplastik sei umweltfreundlich, weil Pfand drauf ist und es im gelben Sack nach Asien verschifft wird. Und mit dem "Pfandablass" steigt das gute Gewissen und der Einweganteil."

Wenn Pfand drauf ist, kommt es nicht in den Gelben Sack und nach Asien.

sinnvoll (und ökologisch) umsetzbar?

Also ich denke wenn es um den Müll (Teller, Gabeln, Halme, Becher) auf Festen und Veranstaltungen geht, ist das eine kleine Mege die ökologisch/biologisch zu erzeugen ist, und im Extremfall (nicht "Normal-) auch hinter einer Hecke mal verrotten darf.
Plastikverpackungen für TK-Produkte etc, da traue ich mir kein Urzeil zu.

@16:39 von Old Haund

Wir ? Mich können Sie nicht meinen, ich werfe nicht mal Papier auf die Straße. Allerdings Kirschkerne, die spucke ich in die Umwelt, also auf Rasenflächen oder die Straße.

@17:01 von sagen

"Der kommt immer in den Container, in den Abfallkorb, wenn ich unterwegs bin, oder in die Landschaft, wenn die Kommune zu faul ist, Abfallkörbe aufzustellen."

In die Landschaft? Da stellt sich aber doch die Frage, WER da zu faul oder ideenlos ist.

Der "Liebe Gott"

hat mir Finger gegeben.
Damit geht das Essen auch.
Ein Brotkanten/Brötchen kann auch den Löffel ersetzen.

Unverpackt-Läden

Zufällig habe ich gerade heute auf der Homepage meiner Großstadt nach Läden gesucht, wo ich Ware ohne Verpackung einkaufen kann. Ich finde in einer 700.000-Einwohner-Stadt ganze drei. Und das Sortiment beschränkt sich auf Seife, Nudeln und Süßwaren, ein einziger Laden bietet noch Hülsenfrüchte an.
Zum Glück freut sich der Hofladen, in dem wir sonst einkaufen, wenn wir unsere Verpackungen mitbringen und füllt sie uns anstandslos mit den gewünschten Mengen. Neben der guten Lebensmittelqualität ein weiteres Plus.
Und ganz nebenbei: bei uns wird Müll getrennt in Restmüll, gelber Sack und Bio-Tonne. Und bei den beiden ersten kommen wir auf nicht einmal ein Viertel der Leerungen, die unsere Nachbarn so brauchen. Leider rechnet der Versorger jedes Jahr eine Mindestmenge von Leerungen ab, die wir nicht erreichen, so dass sich dies in der Müllgebühr nicht niederschlägt.

@Klauserich 16:53

"Es ist ja nicht nur die to-go Bequemlichkeit bei der Nahrungsaufnahme sondern es ist die generelle Bequemlichkeit die sich bei uns allen eingeschlichen hat."

Die hat sich bei uns allen schon seit zehntausenden von Jahren eingeschlichen und gehört quasi zu unserer DNS.
Das war zehntausende von Jahren allerdings kein Problem, sondern erst seit dem Industriezeitalter.

Es hat überhaupt keinen Sinn, die Bequemlichkeit bekämpfen zu wollen, weil sie uns innewohnt und ein großer Baustein unserer Innovationsfähigkeit ist, die uns Menschen ja von der restlichen Tierwelt so stark unterscheidet.
Man kann die Bequemlichkeit lediglich steuern, auf dass sie der Biosphäre keinen weiteren Schaden zufüge.

@17:06 von Wusste-ich-nicht

Ob PET (Polyethylen) oder HDPE (Hochdruckpolyethylen) ist das nicht egal ? In beiden Fällen handelt es sich doch um Polyethylen und das kann man einschmelzen oder irre ich mich ?

Sinnvoller Schritt -

Sinnvoller Schritt - überfällig - aber natürlich für sich genommen nur ein kleines Mosaiksteinchen einer wesentlich breiter aufzustellenden Klima- und Umweltpolitik, die diesen Namen auch verdient.

Es geht nicht um ein Kunststoffverbot

Kunststoffe werden wir auch in Zukunft brauchen z.B. in der Medizin. Ansonsten kann man Kunststoffe gut ersetzen.
Was den Verpackungsmüll angeht sollte man viel mehr auf "mehrweg" setzen wo immer das möglich ist.
Warum gibt es keine einheitlichen Joghurtpfandgläser oder Weinflaschen in ganz Europa? Warum muss jeder Bierbrauer eine eigene Flasche kreieren, die dann nach Möglichkeit auch noch eine neue Menge (z.B. 400ml) enthält? Würden nicht zwei Einheitsgrößen (330ml und 500ml) einmal mit Kronkorken und einmal mit "Plöp" reichen? Dann brauchen der Getränkehandel nicht so viel sortieren. Gerade an dieser Stelle waren wir in 1980s schon mal weiter.
Muss man dem Handel alle Freiheiten lassen?
NEIN, muss man nicht!

@ Bernburger49 (17:07): was wäre so schlimm an Glasflaschen??

hi Bernburger49

Sollen wir jetzt wieder leere Behälter wie Milchkannen, Schraubgläser und -flaschen sowie andere Behältnisse zu Einkaufen mitbringen ?

Was wäre so schlimm daran?? Uebrigens: wir nutzen bei uns schon lange Glasflaschen. Bei uns wird Milch und Saft nach dem Einkaufen schon seit Jahren nach dem Einkaufen in Glasflaschen umgefuellt und im Kuehlschrank aufbewahrt. Außerdem kaufen wir schon lange keine Wasserkästen mehr sondern wir haben einen Wassersprudler von Sodastream in der Kueche. So einfach kann das Leben sein. Und diese Glasflaschen kommen bei uns in die Spuelmaschine und NICHT in den Glasmuell.

Und warum bitte keine Tupperboxen zum Einkaufen?? Und warum bitte keine Stoffbeutel statt Plastiktueten?? Oh man....

@ Bernburger49 (17:07): wo man sowas bekommt

@ Bernburger49

Wo wir solche Glasflaschen herbekommen??
Ganz einfach: die haben wir uns bislang entweder bei Kaufhof oder bei Hertie oder bei anderen Läden die Geschirr und Glassachen verkaufen, gekauft. Eine fruehere Ballett-Trainerin von mir hatte bei uns in der Stadt bis vor einem Jahr einen Laden. Aber letztes Jahr haben die dann zugemacht, weil sie keine Nachfolge gefunden haben. Die hatten richtig teures Geschirr von Meißen, Rosental und anderen Marken aber auch Glas-Artikel.

Außerdem gibt es ein richtig großes Outlet-Zentrum in Niedersachsen, wo man sowas, Klamotten und andere Sachen bekommt. Und zwar in Posthausen (Ich weiss nicht ob Ihnen der Name Dodenhof - so heißt dieses Outlet-Zentrum - etwas sagt).

@sagen, 17:09 Uhr

Und trotzdem ist auch Ihr Plastikmüll aus der endlichen Ressource Erdöl hergestellt und muss entsorgt werden. In manchen Ländern wird das Plastik auf Müllkippen oder gleich im Meer entsorgt. In Deutschland darf kein Müll mehr auf eine Deponie, weshalb wir unseren Müll entweder verbrennen oder ins Ausland schippern. Dort wird der Müll entweder wie oben beschrieben entsorgt, oder man macht Polyester aus dem Plastikmüll. Diese unglaublich günstigen Stoffe kommen dann wieder zu uns zurück, werden gekauft und wenn man sie wäscht, spült die Waschmaschine Mikroplastik ins Abwasser, dass leider von den Klärwerken nicht herausgefiltert werden kann, im nächsten Fluss landet der ins Meer fließt. Und schon haben Sie über Umwege doch Ihren Plastikmüll im Meer entsorgt.

Zu 16:51 von DrBeyer ✎ "Das ist schlicht falsch."

Wie immer, wie man es braucht, Erfolg oder nicht, wird wohl mit unterschiedlichen Brillen auch unterschiedlich aufgezeigt und bewertet.

Ob es der Umwelt wirklich genützt hat ist die offene Fage. Das Dosenpfand hat immerhin vielen armen Rentnern ein Betätigungsfeld und ein kleine Einnahmequelle erschlossen. Hier wäre eine Erhöhung mindestens so sinnvoll wie beim Rundfunkbeitrag. ;)

Fakt: Schon nach zehn Jahren weit neben dem eigentlichen Ziel:
2010 veröffentlichte das Umweltbundesamt eine Studie zu den Auswirkungen des Einwegpfands. Erstellt hatte sie das Augsburger Umweltinstitut bifa.
Beim eigentlichen Ziel des Einwegpfands, den Anteil von Mehrwegflaschen zu erhöhen war das Fazit negativ, denn Einwegflaschen aus Kunststoff verdrängten zunehmend Mehrwegflaschen vom Markt: 2010 wurde nicht einmal die Hälfte der Flaschen wiederbefüllt, 2004 waren es immerhin noch zwei Drittel.

16:18 von Rütlischwur

"""
Für alle sofort verbieten Kommentaristen ! Stellen sie sich bitte für einen kurzen Moment die bevorstehende OP einer schwerstverletzten Person vor. Entfernen sie jetzt "gedanklich" alle Produkte aus Erdölbasierten Kunststoffen aus dem OP Saal und sie werden feststellen müssen da bleibt nicht mehr viel, um dem Patienten das Leben zu retten
"""

Keiner derjenigen die den einzig logischen Schritt eines Totalverbots von Einwegplastik fordern wird ein Problem damit haben, dass für medizinisch notwendige Utensilien Ausnahmen gemach werden, wenn es keine gleichwertige Alternative gibt. Wir reden da nicht einmal von einem Promille des Einwegplastikmüll. Wir reden von Promille vom Promille.

Ich würde noch weiter gehen. Warum sind Stühle, Fernseher, Laptops, usw aus Plastik? Einfach weil es billiger als Holz ist und das kann nicht sein. Es kommt uns am Ende viel teurer. Schluss mit Subventionen in Form nicht eingerechneter Umweltkosten. Alles muss kosten was es wirklich kostet.

@ Lyn (17:04): auch dieses Plastik ist ueberfluessig

@ Lyn

Auch dieses Plastik von Ihnen ist ueberfluessig:

Für Kleinkinder kann eine Portion Joghurt in eine Plastikschale umgefüllt werden.

Wie wäre es mit Mehrweg-Schale aus Kunststoff anstatt Plastik??? Hallo???

Trinkröhrchen gehen super in Edelstahl, spülmaschinenfest.

stimmt, haben wir auch (fuer Eiskaffee). Nur: sowas gibt es nicht so toll zu kaufen seit Kaufhof in der Predouille ist.

Und dann zu dem hier:

Brot und Obst gehen super in Mehrwegnetze.

Wir haben einen Edelstahlkorb mit Stoffeinfassung fuer Zuhause. Im Laden könnte man Brot in der Tat in Mehrweg-Netze machen, die aber nicht aus Plastik sein duerfen.

Dann zum Thema Shampoo und Duschmittel:

Überall ist der Verzicht nicht machbar, in der Dusche möchte ich keine Glasflaschen.

Auch da kann man von Plastik weg auf Kunststoff-Squeeze-Flaschen. Dieses ganze Mikroplastik will ich nicht im Trinkwasser haben.

@sagen, 17:09 "der deutsche Kunde"

das ist auch falsch. Eine Einwegplastikflasche wird entweder in Deutschland recycelt und mit viel Glück andere Plastikgegenstände daraus gemacht, oder ins Ausland gefahren, weil man dort Polyester und andere nicht atmungsaktive Stoffe daraus macht. Meistens geschieht genau das in Asien. Vor noch nicht allzu langer Zeit, hat China Deutschland den Abnahmevertrag von Plastikflaschen gekündigt. Warum? Sie haben nun selber genug Plastikflaschen, um Polyester u.a. herzustellen. Was aber für alle Einwegplastikflaschen gilt: Sie werden eben nur ein mal benutzt und landen dann im Müll. Die nächste Einwegflasche muss wieder neu aus Erdöl hergestellt werden. Das ist eben kein vernünftiger Ressourcenkreislauf, sondern Verschwendung.

um 17:02 von Bernburger49

>>Das liegt nicht an der Industrie sondern an den Menschen. Ob pfandfreie Getränke in Dosen oder in Glasflaschen, es gibt immer Menschen, die diese Behältnisse einfach fallen lassen, wenn sie leer sind.<<

Das ist leider so. Es wird bei uns zu wenig kontrolliert und bestraft. Warum filmt man nicht mal an Autobahnabfahrten oder Kreuzen wenn die Seitenfenster nach unten gehen und der Müll aus dem Auto entsorgt wird.

@Bernburger49 17:18

"Ob PET (Polyethylen) oder HDPE (Hochdruckpolyethylen) ist das nicht egal ? In beiden Fällen handelt es sich doch um Polyethylen und das kann man einschmelzen oder irre ich mich?"

Nein, Sie irren sich nicht. Aber leider kommt beim Einschmelzen ein Sorten-Misch-Masch heraus, der minderwertig ist. Für Parkbänke reicht es noch, aber für viel mehr nicht.
Wichtig wäre ein sortenreines Trennen, was aber angesichts der vielen unterschiedlichen Kunststoffe unmöglich zu machen ist.

@Dr. Beyer, 17:17

Es hat überhaupt keinen Sinn, die Bequemlichkeit bekämpfen zu wollen, weil sie uns innewohnt und ein großer Baustein unserer Innovationsfähigkeit ist

Mein Lieblingsdozent im Ingenieurstudium sagte "die wichtigste Eigenschaft des guten Ingenieurs ist die Faulheit. Nur durch Faulheit entsteht Innovation."

Leider kommt die "herkömmliche" Innovationskraft ganz ohne einen anderen wichtigen Baustein aus: Nachhaltigkeit. Die war zu der Zeit, in der ich studiert habe, in der Tat überhaupt kein Thema. Aber dafür haben wir die zweite wichtige Eigenschaft des guten Ingenieurs: die Neugier. Und das suchen nach Herausforderungen. Da gibt's jetzt fette Beute.

Am 24. Juni 2020 um 15:35 von Shuusui

"Einfach erdölbasierte Kunststoffe verbieten?"

Dann gibt es aber auch keine Herztransplationen, -Bypassoperationen und Nierendialyse mehr.

Wollen sie wissen, was ohne erdölbasierende Kunststoffe alles nicht geht?

Starkstromerdkabel mit Sisal umwickeln? EDV?

Es gab mal eine Steinzeit, Bronzezeit und eine Eisenzeit. Wir haben tatsächlich eine Kunststoffzeit. Auch Metalle sind endlich.

Und Kunststoffe aus Kaffeesatz (tatsächlich), Algen und anderen Bio-Grundstoffen sind derzeit noch nicht soweit und haben auch alle andere Schwächen.

17:18 von Bernburger49

""
@17:06 von Wusste-ich-nicht

Ob PET (Polyethylen) oder HDPE (Hochdruckpolyethylen) ist das nicht egal ? In beiden Fällen handelt es sich doch um Polyethylen und das kann man einschmelzen oder irre ich mich ?""
Stimmt schon, aber vorher muss es stofflich und farblich separiert werden.

Aber sie wissen dann sicher auch, das nur ein gewisser Anteil von Recyclat wieder gespritzt oder blas-extrudiert werden kann. Es sind meines Wissens nur um die 30%.

@ 17:09 von sagen

„Wenn Pfand drauf ist, kommt es nicht in den Gelben Sack und nach Asien“

Ein guter Teil des gesammelten PET wird ebenfalls exportiert. Dann eben im Container und nicht im gelben Sack.

Das Recycling von PET ist nebenbei auch energieaufwändig. Mehrweg ist schlicht besser.

Wem Glas zu schwer ist, für den gäbe es auch die Möglichkeit von Mehrwegflaschen aus Kunststoff.

Geht alles. Ich komme pro Jahr auf ca. 10 Einwegflaschen aus PET und keine 5 to-go-Becher

vernünftig

Das ist auf jeden Fall zu befürworten, dass hier z.B. kompostierbare Alternativen oder Mehrweg genutzt wir. Auch sollte man die Lebensweise überdenken, man muss nicht allzeit jedes Bedürfnis sofort befriedigen. Früher gab es eine gemütliche Tasse Kaffee beim Frühstück oder nach der Arbeit, heute braucht es einen Coffee to go ...

Aber manchmal passen Dinge auch nicht zusammen, auf der einen Seite sparen bis zum letzten Gramm, aber den Triumphbogen (sogar noch nach dem Tod Christos) in 25.000 Quadratmeter silbrigblau-schimmernden Stoffs mit 7000 Meter roter Kordel verpacken (wobei der Stoff mehr Kunstfaser als Stoff ist). Für mich ist dies keine Kunst, sondern Verschwendung die in heutiger Zeiten verboten gehört.

17:19 von Demokratieschue...

""Uebrigens: wir nutzen bei uns schon lange Glasflaschen. Bei uns wird Milch und Saft nach dem Einkaufen schon seit Jahren nach dem Einkaufen in Glasflaschen umgefuellt und im Kuehlschrank aufbewahrt.""
Was passiert mit den Ladenverpackungen ?

Oder kommen Milch und Saft diekt aus der Kuh oder der Saftpresse im Laden?

""Wassersprudler von Sodastream " Sind die Gasbehälter wenigstens Pfandbehälter?

@frosthorn 17:38

"Leider kommt die "herkömmliche" Innovationskraft ganz ohne einen anderen wichtigen Baustein aus: Nachhaltigkeit. Die war zu der Zeit, in der ich studiert habe, in der Tat überhaupt kein Thema."

Naja, die war ja auch zehntausende von Jahren kein Thema ...

"Aber dafür haben wir die zweite wichtige Eigenschaft des guten Ingenieurs: die Neugier. Und das suchen nach Herausforderungen. Da gibt's jetzt fette Beute."

:)

Unfallgefahr bei Metallstrohhalmen

In Gross-Britannien hat sich eine Frau nach einem Sturz mit einem Metall-Strohhalm aufgespiesst und ist an ihren Verletzungen verstorben.

Wenn die Bundesregierung Kunststoffstrohhalme jetzt verbieten laesst, werde ich mir einfach einen grossen Vorrat anlegen.

Ich persoenlich werde keine Metall-Strohhalme verwenden, ich halte das Risiko fuer zu hoch.

17:19 von Demokratieschue...

Bei uns wird Milch und Saft nach dem Einkaufen schon seit Jahren nach dem Einkaufen in Glasflaschen umgefuellt
.
also Milch kaufe ich in Glasflaschen
Saft je nach dem auch
und ne Tüte, ich nehme nen leeren Karton mit
aus dem Laden/oder von zu haus
aus Umweltgründen ?
eher weil mir Plastiktüten zu teuer sind
die ich übrigens früher als Mülltüte verwendet habe

@24. Juni 2020 um 17:28 von Demokratieschue

Liebes.

Kunststoff ist Plastik.

Einen schönen Abend noch.

@ Wusste-ich-nicht (17:46): kommt bei uns in den gelben Sack

hi Wusste-ich-nicht:

Was passiert mit den Ladenverpackungen ?

Die kommen bei uns in den Gelbsack-Muell (was bei anderen die gelbe Tonne ist), sofern der Gruene Punkt drauf ist. Papiermuell wird bei uns kostenlos eingesammelt, Biomuell wird bei uns je nach Gewicht in Rechnung gestellt (von der Kommune) und Restmuell wird ebenfalls in Rechnung gestellt.

Und ich persönlich lasse schon viele Umverpackungen von Läden direkt im Laden zurueck (im Eingangsbereich sind mehrere Behälter in die man sortieren soll). Saftpackungen und Milchpackungen kommen bei uns in den gelben Sack. Umverpackungen von Zahncremes (also die Papierverpackungen) kommen bei uns zuruek in den Laden bzw. in den Papiermuell, Umverpackungen von Pizza und sowas ist bei uns ebenfalls Papiermuell.

Reste im Kaffeesatz vom Kaffeefilter wird bei uns im Garten verwendet und in die Gartenerde eingearbeitet (verbessert die Gartenerde).

17:38 von DrBeyer

""Aber leider kommt beim Einschmelzen ein Sorten-Misch-Masch heraus, der minderwertig ist. Für Parkbänke reicht es noch, aber für viel mehr nicht.
Wichtig wäre ein sortenreines Trennen, was aber angesichts der vielen unterschiedlichen Kunststoffe unmöglich zu machen ist.""
Vor sicher mehr als 35 Jahren sah ich in Ungarn "bunte" Baustellenabsperrungen. Zunächst war ich erstaunt in Ungarn so etwas zusehen, dachte es sei so etwas wie Kunst am Bau.

Bei genauerem Hinsehen sah ich, dass es zu Platten vergossene Kunststoffabfälle waren.
(Geht natürlich nur mit Thermoplasten.)

Skateboards aus zusammengeschmolzenen !! bunten Verschlusskappen. Gab mal einen schönen Bericht eines Skateboardherstellers (Kleines Start-Up-Unternehmen; mit wenigen Skatermitarbeitern.)

@teenriot, 17:24 Uhr

Aber auf keinen Fall Plastik mit Holz ersetzen. das Nutzen von Holz macht nur im Hausbau und der Herstellung von Möbeln Sinn, weil dort das gebundene CO² lange gebunden bleibt. Fällt man Bäume in großer Zahl für die Nutzung von Wegwerfartikeln, die schnell genutzt und später weggeworfen werden, erweist man der Umwelt einen Bärendienst. Bäume wachsen nicht so schnell nach, als dass man sie für Wegwerfartikel nutzen sollte. Auf der anderen Seite macht es keinen Sinn als Ersatz für Einwegplastikgeschirr Bambus o. ä. zu nehmen, dieses um die Welt zu fliegen, damit man es einmal nutzt und dann wegwirft.

@17:16 von oberharzer

//Der "Liebe Gott"
hat mir Finger gegeben.
Damit geht das Essen auch.
Ein Brotkanten/Brötchen kann auch den Löffel ersetzen.//

Wieviele Stunden Zeit haben Sie denn, um mit dem nicht unbedingt gesunden Brötchen Ihren Erbseneintopf zu schlürfen? Ist nicht gerade jetzt Hygiene oberstes Gebot?
Von der Geräuschkulissen in einer Kantine will ich gar nicht erst reden.

@ Wusste-ich-nicht (17:46): Saft kann man direkt abzapfen

@ Wusste-ich-nicht

Oder kommen Milch und Saft diekt aus der Kuh oder der Saftpresse im Laden?

es gibt bei uns auch schon einen Laden wo man das direkt von der Saftpresse abzapfen kann. Schonmal in Bio-Läden gewesen oder im Reformhaus?? Und auch Milch kann man dort direkt abzapfen.

Dann zu dem hier:

""Wassersprudler von Sodastream " Sind die Gasbehälter wenigstens Pfandbehälter?

das sind Glasflaschen die man im zweier-Pack zu jedem Sodastream-Sprudler dazu kaufen kann. Außerdem gibt es die auch einzeln zu kaufen (oft im online-Store von den Supermärkten). Die werden dann kopfueber in die Spuelmaschine gestellt. Nur der Kunststoffdeckel darf nicht in die Spuelmaschine.

@dito, 17:52 Uhr

Als die herkömmliche Glühbirne abgeschafft wurden , haben sich Menschen Glühbirnen in großer Stückzahl zugelegt. Jetzt müssen sie mit hohen Stromkosten leben. Sie könnten auch ganz auf Trinkhalme verzichten. Dann haben Sie kein Unfallrisiko und tun der Umwelt einen Gefallen. Kürzlich habe ich Strohhalme aus Nudelteig gesehen. Es geht wenn man will. Ein Restrisiko bleibt immer, egal aus welchem Material der Trinkhalm besteht. Prost - auf die nachhaltige Zukunft!

die Industrie nutzt oft schamlos ...

diejenigen aus, die gerne Umweltbewusst handeln möchten. Auch dagegen müsste was getan werden.

Was mir ad hoc einfällt. Rasierersatzklingen nur der Klingenkopf 1,50€/Stck, Einwegrasierer vom gleichen Hersteller 0,25 €/Stck (selbst probiert, gleiche Rasurqualität, beide halten gleich lang).

Kohlensäuregeräte um Sprudel aus Trinkwasser herzustellen (viele haben gute Trinkwasserqualität oder man kann auch einen Osmosefilter nutzen) und man spart das Kistenschleppen. Mit Kohlensäurepatrone wird der Sprudel 4-5 mal teurer als fertiger.

17:52 von dito

""Ich persoenlich werde keine Metall-Strohhalme verwenden, ich halte das Risiko fuer zu hoch."

Sind sie permanent sturzgefährdet ?
Dann ist eine Schnabeltasse doch sicherlich immer sicherer.

Was ist ein Metallstrohhalm ? Ist das ein bi-stoffliche neue Erfindung ?

Mir ist noch die Zeit bekannt, als Strohhalme als Trinkhalm nutzbar aus Stroh waren. Strohsterne zu Weihnachten haben wir auch noch aus Stroh gemacht.

@ Sisyphos3 (17:58): Bei der Milch sind Sie besser

@ Sisyphos3

also Milch kaufe ich in Glasflaschen

OK, da sind Sie noch ein bischen besser. Gebe ich zu.

Saft je nach dem auch
und ne Tüte, ich nehme nen leeren Karton mit aus dem Laden/oder von zu haus

Wir kaufen die auch mit Karton, aber der Karton wird dann fuer andere Zwecke weiterverwendet und aufbewahrt.

Aber Plastiktueten verwende ich ueberhaupt nicht:

aus Umweltgründen ?
eher weil mir Plastiktüten zu teuer sind

Da bin ich der Stoffbeutel-Typ. Plastiktueten kommen mir nicht in die Huette!!

Dann zum Punkt Muelltuete:

die ich übrigens früher als Mülltüte verwendet habe

Da verwenden wir noch die letzten Tueten von der Obsttheke im Laden fertig und leere Papiertueten vom Bäcker. Denn wie gesagt: auch auf die Plastiktueten an den Obst- und Gemues-Theken könnte man verzichten und auf Mehrweg-Netze umsteigen. Fände ich besser. Hab so ein Teil schon von Rewe. Oder auch Papiertueten von Marktkauf.

@17:01 von DrBeyer @DerVaihinger 16:46

"Womit wir beim grundsätzlichen Problem unserer heutigen Gesellschaft angelangt wären: Uns allen (als Gesellschaft) ist der einzelne Gegenstand (wie übrigens auch der einzelne Moment) viel zu wenig wert.
Die Wertschätzung für die Dinge, mit denen wir uns umgeben, ist zu einem Gutteil verlorengegangen."

Ich habe eher das umgekehrte Problem. Ich kann nichts wegwerfen. Das hat allerdings den umweltfreundlichen Vorteil, dass ich schlicht keinen Platz mehr für Neues habe. Nur für Bücher finde ich immer wieder Lücken.
Was die Wertschätzung betrifft: Ich weiß bei jedem einzelnen Stück von wem und wann ich es zu welcher Gelegenheit bekommen habe. Meine Schränke sind eine Art Lebensarchiv oder Tagebuch.

@Sisphos3, 17:58 Uhr

Laut Ihren Aussagen sind Sie der lebendige Beweis, dass es etwas bringt, umweltverschmutzendes Verhalten teurer zu machen und die vorhandenen Ressourcen effizient einzusetzen. Und wenn es nur bei der Plastiktüte gewirkt hat, die nun zum Ladenhüter wird. Bei einem anderen wirkt es beim Plastikgeschirr, der Plastikverpackung, dem bezinfressenden Auto oder dem Kurzstreckenflug... Es ist der richtige Weg, in Zukunft das ausgestoßene CO² zu bepreisen und darüber das Verhalten der Menschen zu ändern. Gute Entscheidung der Bundesregierung heute, wenngleich es noch ambitionierter hätte sein dürfen.

18:04 von bobby3001

Ich hab ja auch von Holz, bzw das was man daraus machen kann, als Plastik-Ersatz bei langlebigen Artikel gesprochen. Aber indirekt ist Holz auch bei Einwegartikeln gefragt, denn Cellulose lässt sich recyceln.

Einwegverpackungen

Mich wundert bei der ganzen Sache, weshalb nicht endlich unbepfandete Glasflaschen und aehnliches verboten werden. Glas ist noch schwerer abbaubar wie die meisten Kunststoffe, und zu seiner Herstellung ist viel Waerme erforderlich. Ein konsequent hohes Pfand auf saemtliche Glasartikel (z.B. 1 EUR) wuerde auch hier die nachhaltige Wiederverwertung foerdern.

@ Verwaltungsfreund (18:58): dass hier stimmt nicht

@ Verwaltunsfreund

Dass hier stimmt nicht:

Mich wundert bei der ganzen Sache, weshalb nicht endlich unbepfandete Glasflaschen und aehnliches verboten werden. Glas ist noch schwerer abbaubar wie die meisten Kunststoffe, und zu seiner Herstellung ist viel Waerme erforderlich.

Glas kann - genauso wie Metall (Stahl und anderes) eingeschmolzen und wiederverwertet werden. Und die Hochöfen brauchen kein Koks weil es mit Wasserstoff anders geht und CO2- freundlicher. Siehe:

1. Thyssen-Krupp:

https://tinyurl.com/ya8sulvw
industrie.airliquide.de: thyssenkrupp setzt auf Wasserstoff im Hochofen Dienstag 16 Apr 17:25

2. ArcelorMittal:

https://tinyurl.com/y8xry6f7
welt.de: Hier beginnt die nächste Wasserstoff-Revolution Veröffentlicht am 29.03.2019

Von daher: es geht schon wenn man nur will.

Einweg und Plastik sind nicht dasselbe

All jenen, die froh sind, wenn Einmalbesteck verboten wird, muss ich leider sagen:

Schon seit längerem hängen in den Supermärkten bei den Kurzwaren Beutel mit Plastikbesteck, auf denen ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass dies kein Einmalbesteck sei, sondern für mehrfache Verwendung vorgesehen ist.

Gleiches Produkt, andere Bezeichnung. Und so wird Umweltschutz zur reinen Definitionssache.

Was also soll verboten werden? Einmalbesteck oder Plastikbesteck?

16:46 von DerVaihinger

Diejenigen, die den meisten Schmutz hinterlassen, sind bei diesen Aktionen nicht dabei.
.
erwartet man das ?
reden und tun sind 2 paar Stiefel

PET-Flaschen

Also bei uns steht auf den Mineralwasserflaschen PET. Und das sie aus recyceltem Kunststoff sind. Der Anbieter hat auch mal jedem Kasten einen Flyer beigepackt, daß bei seinen Flaschen 100% recycelt und zu neuen Flaschen verarbeitet werden. Sie werden im Kasten komplett in den Getränkemarkt zurückgegeben und das Pfand dafür zurückerhalten.
Auf den Limonadenflaschen steht auch PET. Die wandern im Supermarkt in einen Plastikflaschenstampfer (nenn ich's mal) und man erhält dafür einen Pfandrückgabebon.

Gibt es einen Unterschied zwischen diesen PET-Flaschen? Liegt es nicht nur einfach daran, welches Unternehmen für den weiteren Verwertungsprozess zuständig ist? Weiß das hier jemand?

18:21 von bobby3001

ich bin kein "Umweltfreak"
nur schrecklich konservativ
kein Kaffee-to-go im Styroporbecher ... was brauchts das
Strohhalme wie der Name schon sagt aus Stroh
wenn einer wandert und nimmt leichte Dosen oder Plastik mit, statt Glasflaschen
damit habe ich kein Problem - wohl aber im normalen Alltag
früher hatte man Pappteller - wegen mir
und Kurzstreckenflüge ....
ich schrieb es mehrmals LH Flug Str Zür FRA RIO im Jan/2020
war um 100 Euro preisgünstiger als der Direktflug LH von FRA nach RIO
dazu kommt, S Bahn 12 min zum Airport im anderen Fall mit dem Intercity
das Leben ist facettenreich und dem Bürger macht man´s nicht immer leicht

@Anna-Elisabeth 18:21

"Ich habe eher das umgekehrte Problem. Ich kann nichts wegwerfen.
[...]
Was die Wertschätzung betrifft: Ich weiß bei jedem einzelnen Stück von wem und wann ich es zu welcher Gelegenheit bekommen habe. Meine Schränke sind eine Art Lebensarchiv oder Tagebuch."

Ich meinte niemanden persönlich.
Ich bilde mir ein, selbst zu denjenigen zu gehören, die sich dessen, was sie haben oder zulegen, ziemlich bewusst sind. Ich meinte uns als Gesellschaft.

Wir als Gesellschaft kaufen tonnenweise das Fleisch von Schweinen, die Zeit ihres Lebens ihre Beine nicht ausstrecken konnten.
Wir als Gesellschaft kaufen hektoliterweise Wasser aus Flaschen, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, wie viele Produktionsschritte für deren Herstellung aufgewendet wurden und wie viel Öl dafür aus dem Boden geholt werden musste etc.

17:07 von Anna-Elisabeth

>>Wenn man umweltgerechte Entsorgung in allen Gesellschaftsschichten sicherstellen will, müsste man neue Arbeitsplätze schaffen. Viele alte alleinlebende Menschen sind nicht mehr fit genug um z.B. Glasflaschen in größerer Zahl zum Container oder Supermarkt zu schleppen. Sie brauchen auch Hilfe für die Entsorgung vieler weiterer Güter. Wer da keine netten Nachbarn hat (wie ich z.B.) oder viel Geld für Taxi oder Entsorgungsunternehmen, müllt entweder die eigene Wohnung zu oder vieles landet einfach in der grauen Tonne.
Wenn es aber Unternehmen gäbe, die z.B. einmal im Monat in den entsprechenden Haushalten kritischen Müll abholen würden, wäre schon viel gewonnen.<<

Natürlich, sie haben vollkommen recht!

Den von ihnen zitierte Satz habe ich nur genommen, weil ich das Jammern von Herstellern bereits hörte.....

Es ist wie mit Autos.
Als die kamen, wurde Hufschmiede arbeitslos.

Firmen kommen - Firmen gehen.

Das war schon immer der Kreislauf....

Widerlich

Wenn ich mir vorstelle, dass ich in einem Restaurant, in einer Bar o.ä. einen Trinkhalm bekomme, der bereits benutzt wurde, vergeht mir der Appetit. Wer garantiert, dass ein Trinkhalm gründlichst gereinigt wird bzw. kann man den überhaupt so reinigen. Und das in den heutigen Zeiten. Und am Marktstand die Erbsensuppe aus einem Teller, den vorher schon etliche benutzt hatten. IGITT!!!
Man sollte mal bedenken, dass bei uns kein Plastik ins Meer gelangt, das wird alles verbrannt.
Deshalb ist dieser Hype nicht zu rechtfertigen.
Gerade wir in D sollten unserer sog. Vorreiterrolle gerecht werden und die Dinge aufzeigen, wie sie sind, und nicht blind allem hinterherhecheln, was nur im Entferntesten nach Umwelt aussieht.

@Verwaltungsfreund 18:58

"Mich wundert bei der ganzen Sache, weshalb nicht endlich unbepfandete Glasflaschen und aehnliches verboten werden. Glas ist noch schwerer abbaubar wie die meisten Kunststoffe, und zu seiner Herstellung ist viel Waerme erforderlich. Ein konsequent hohes Pfand auf saemtliche Glasartikel (z.B. 1 EUR) wuerde auch hier die nachhaltige Wiederverwertung foerdern."

Ist in dem Fall schlicht nicht nötig.
Der Glaskreislauf funktioniert zu 97%, wenn ich mich nicht irre. Glas ist der einzige Wertstoff, bei dem das Recycling in Deutschland richtig gut funktioniert.

17:28 von Demokratieschue...

>>Dieses ganze Mikroplastik will ich nicht im Trinkwasser haben.<<

Dann müssten wir alle auf Waschmaschinen verzichten, denn dadurch gibt es auch MIkroplasitk....und ein Waschtag wie früher (Montag) einführen.

Ganz zufällig haben wir uns heute darüber unterhalten.....und jetzt lese ich ihren Kommentar.

Es gibt viel zu tun- seien wir innovativ.

Sie wissen doch: Auch Kleinvieh macht Mist.

Mehr Einweg dank Corona

Bisher gings Mittags zum Fleischer. Tagesessen gesittet auf Porzellan am Stehtisch mit richtigen Besteck.
Seit dem Corona-Zauber ist das natürlich verboten. Also Essen to go in Plastik mit Plastikbesteck. Damit man sich nicht auf die Parkbank vor der Metzgerei setzt wurde die 50 Meter Regel eingeführt.
Soll ich jetzt auch noch nach der Mittagspause zurücklaufen und mein Geschirr zurückbringen?
Die spinnen, die Europäer

um 15:54 von Ari-R

"Man kann viele Kunststoffe mittlerweile sehr gut recyclen. "
.
Ja, aber nur wenn sie sortenrein sind. Aus dem gelben Sack heraus lässt sich gerade mal Polypropylen als minderwertiges Recyclat gewinnen. Und das zu einem Aufwand, der das Ergebnis nicht lohnt. Ähnlich wie beim Bio-Diesel, dessen Herstellung mehr Erdöl verschlingt als der Bio-Diesel einspart. Die PET – Flaschen lassen sich auch gut recyceln, besser wäre es, wenn die Deckel – wie in Japan – getrennt gesammelt würden. Mehrweg ist nicht unbedingt gut. Der Rücktransport und die Reinigung können den Vorteil zunichte machen. Eine ganzheitliche Betrachtung ist schwierig, da Ergebnisse (wie damals beim Bio-Diesel) gerne der eigenen Ideologie entsprechend gesucht werden.
Mit dem Mund oder der Tastatur ist es sehr leicht Recycling – Weltmeister zu sein. Die Realität sieht (leider) anders aus.

@ morgentau19 (19:45): Wieso bitte Mikroplastik von Waschmaschin

hi morgentau19

Wieso bitte machen Waschmaschinen Mikroplastik??

Dann müssten wir alle auf Waschmaschinen verzichten, denn dadurch gibt es auch MIkroplasitk....und ein Waschtag wie früher (Montag) einführen.

Das wuesste ich gerne mal. Denn bei uns in der Waschaschine ist nur der Wasserschlauch aus Plastik und vorne dran das äußere Bedienpanel und im unteren Bereich außen noch was wo man bei Verstopfungen ein Ventil manuell entleeren kann. Die Frontladetuer ist bei uns aus Glas und der Rest ist Metall.

Und bei unserem Waschmittel ist kein Mikroplastik drin weil wir Fluessigwaschmittel verwenden und kein Pulver. Pech... Von daher muss man keine Waschtage wiedereinfuehren. Aber dass hier stimmt:

Ganz zufällig haben wir uns heute darüber unterhalten...

und auch mit dem hier haben Sie recht, auch wenn ich herzlich gelacht habe:

Sie wissen doch: Auch Kleinvieh macht Mist.

Ohne Waschmaschine funktioniert heute kein Haushalt mehr.

@ Morgentau19 (19:45): Wie entsteht bei Ihnen Mikroplastik?

@ Morgentau19

Wenn bei Ihnen Mikroplastik in der Waschmaschine entsteht, dann nutzen Sie wohl solche Plastikbälle mit Waschsubstanzen drin oder?? Wir nicht. Bei uns werden - wenn wir mal Daunenmäntel (also Wintermäntel) waschen - richtige Tennisbälle verwendet die wir fuer diesen Zweck getrennt und sauber in einer Dose lagern.

Außerdem haben wir eine wassersparende Maschine von Miele. Die ist erst vor knapp ein paar Monaten neu geliefert worden. Die wird vorne per Touchpad bedient.

Das Mehrwegsystem funktioniert leider auch nicht mehr

Eine Bierflasche für 7 cent trägt kein Obdachloser mehr eigens in den Getränkemarkt und beim Aldi kann er sie nicht abliefern. Für die Jugend im Park ist das Zurücktragen für den Preis auch keine Option mehr.

Obendrein: Das Pfand auf Glas ist mittlerweile unter den Herstellungspreis gefallen, so dass kein Getränkehersteller mehr Bock darauf hat. Sogar der Altkunststoff eines Trägers ist mehr wert als das Pfand dazu.

Wen's interessiert: Ich hab eine Petition auf change.org gestartet, die sich für höheres Flaschenpfand einsetzt. Darf gerne verbreitet werden. Bislang ist die Resonanz bescheiden.

20:28 von Demokratieschuetzerin

Sowas kann man eigentlich leicht selber recherchieren. Wegen Waschmittel:
https://www.oekotest.de/kosmetik-wellness/
Alarmierende-Analyse-Mikroplastik-in-119-Waschmitteln-zugesetzt-_10737_1.html
daraus
https://www.global2000.at/sites/global/files/
Test%20Waschmittel%20Tabelle.pdf

Kunststoffe findet man im Bad nicht nur in fast jeder Flasche an sich, sondern auch im Inhalt selbiger (Polymere).

Mikroplastik..

...in der Waschmaschine entsteht durch das Aneinanderreiben der Wäsche.

Liebe Demonkratierschue....

Hat man/frau viele in Bangladesh gefertigte und von Kindern genähte (KIK) Wäsche dann fusselts eben. (Ausm Gelbensackinhalte das richtige Plaste herausfischen, bearbeiten, Fäden spinnen, ...fertig ist die Klamotte.

Ich weiss, dass DU keine Klamotten von KIK kaufst. Deine Kaufprioritäten hast Du uns allen ja bereits ausführlich mitgeteilt.

PET Flaschen verbieten - so ein Quatsch!

PET ist nun der letzte Kunststoff, der verboten werden sollte.

PET ist der einzige Kunststoff, der für Lebensmittelkontakt recycelt werden kann (und wird) und das 1:1 wieder in PET Flaschen (!) - so oft man will. Zugelassen von der amerikanischen FDA und der Europäischen Lebensmittelsicherheit. Seit langem. Passiert massenhaft, und leider zu wenig beachtet seit mehr als 15 Jahren. Vorreiter war die Schweiz, und, man höre und staune der böse Coca-Cola in den USA (!)

https://www.businesswire.com/news/home/20090114005918/en/Coca-Cola-URRC-...
Auch in Deutschland betreiben mehrere Großkonzerne seit Jahren eigene PET Recyclinganlagen z.B. die Schwarz Gruppe (Lidl, Kaufland, ...).
https://www.presseportal.de/pm/58227/42567264

Oder hier - Bangladesch - 2009:
https://www.krones.com/de/produkte/referenzen/bangladesh-recycelt.php

Böses PET? Nur für die, die es glauben wollen =>
Grüsse and BUND, Böll-Stiftung, Deutsche "Umwelthilfe" & Co

Richtig so

"" Wegwerfprodukte wie Trinkhalme, Plastikbesteck oder Luftballonstäbe aus Kunststoff sollen auch in Deutschland künftig verboten sein - genauso wie etwa Rührstäbchen für den Kaffee, Styroporbecher und -behälter für Essen zum Mitnehmen.""
#
Bitte zurück zu wiederverwertbaren Lebensmittel Behältern und mit Pfand darauf.So wie es seinerzeit Minister Trittin eingeführt hat.Das Dosenpfand, denn es hat sich bewährt.

Neulich im Supermarkt

100 Plastik-Trinkhalme für 1.99€, daneben 4 wiederverwendbare für 3,99€.
100 Plastik-Suppenteller für 6,99€, daneben 20 recyclebare für 3,99€.
Da stellt sich die Frage doch gar nicht, welche man nimmt.
Weiter Beispiele gefällig?
Wir sollten uns mal wieder auf das Wesentliche konzentrieren,und das heisst mit Sicherheit nicht Umwelt und Naturschutz, jedenfalls nicht in der bei uns sehr übertriebenen Form.

Im Einkaufsmarkt wird noch viel zu viel in Einwegverpackungen

... verkauft.
Es wird sich wohl erst ändern, wenn eine signifikant hohe Zahl an Menschen in unseren "zivilisierten" Gesellschaften an Mikroplastik und ähnlichen Umweltsünden erkranken und sterben werden. Dass es dann aber zu spät sein wird, interessiert heute noch keinen.

Na ja

Wird dann aber auch Zeit das falsche System grüner Punkt abzuschaffen und auf ein System zu setzen mit Nachhaltigkeit und nicht nur auf den Gewinn für Founds.Der Bürger zahlt beim Kauf der Produkte und aus dem Müll wird Gewinn ,Pe, zb 1000 bis 1500 pro Tonne und und ,Weltmarktpreise der Rest wird an die Müllverbrennung verkauft ,da der Rest nicht mehr brennt und auch die Preise der Entsorgung steigen .Umweltverschmutzung bei falscher Lieferung (falschsotierung ,Verwechslung ),wird Asien oder sonstwo ins Meer geworfen Rückführung wäre teurer .Google mal wem der Grüne Punkt gehöhrt und welche Grüne ,Politiker dort ihre Brötchen verdienen .
In andere Länder wird er eingesammelt und die Hausfrau bekommt sogar Geld dafür ,ist Rohstoff.

@Demokratieschue... von 20:32 Mikroplastik aus der WaMa

Das Mikroplastik, das durch die Waschmaschine freigesetzt wird, entsteht durch den Verlust an Fasern aus der Wäsche.

Alle Kunstfasern erzeugen Abrieb in der Waschmaschine. Polyester, Polyacryl, Elasthan etc. geben Faserbruchstücke ab, da kann man überhaupt nichts dagegen tun.

Man muss aber sagen, dass das Mikroplastik, was hierzulande im Abwasser landet, überwiegend von den Kläranlagen zurückgehalten wird.

Der Haupteintrag von Mikroplastik in die Böden hierzulande stammt vom Reifenabrieb des Straßenverkehrs.

Die selbe Quelle ist auch für den größten Teil des Mikroplastiks in den Ozeanen verantwortlich.

15:35 von Shuusui

Einfach erdölbasierte Kunststoffe verbieten?

Oder erlaubt das die chemische Industrie nicht?

Re ist etwas teurer mehr nicht.Also weniger Gewinn

um 16:35 von hesta15

Auf allen in Einweggebinden angebotenen Getränke gehört Pfand, zum einen haben wir ein gutes flächendeckendes Rücknahmesystem, und diejenigen Gebinde die liegen bleiben werden zum großen Teil von Menschen die leider Pfandgebinde sammeln müssen entsorgt.

Re
richtig ,kann die Regierung mehr Einmalentnahmen bei Rentenkasse machen und noch mehr Geld an Gäste Banken Beamte verteilen .Der mit 50 Jahre Einzahlung brauchts ja nicht kann sammeln ,mann sind sie Grün .Gibt auch unschädliche Kunststoffe ohne Öl oder man normt sie und verwertet sie wieder vernünftig .Fällt sogar der grüne Punkt weg ,die Gelddruckmachine Google mal ,dann wäre es aber zu nachhaltig und einige müssten auf den Gewinn verzichten in Politik und Wirtschaft also nicht gewünscht.
Mein Spuch ,nehmt den Politiker das Hanf weg ,dann kommt Realität und sie bauen kein so komische Systeme.

16:46 von Francis Fortune

Der Mensch (und zum Glück auch die Politik) ist lernfähig!

Re
Na bei einigen Menschen die sich nicht manipulieren lassen ,über Medien ,NGO´S ,Politiker kann ich es glauben ,bei der Mehrheit und Politiker ,bin ich im Zweifel.

Mehr Plastik verbrennen!

Was mich an der ganzen Plastikdiskussion - aktuell wohl eher Plastik-Bashing, sehr stört, ist folgendes:
Es scheint völlig in Ordnung zu sein, ca. 90-95% der Welterdölproduktion direkt zu verbrennen (Verkehr, Heizungen, Kraftwerke) und damit in (zugegeben - unsichtbares) CO2 zu verwandeln.
ABER, wenn man selbiges mit Plastik tut, NACHDEM es seinen (z.B. Verpackungs-) Zweck erfüllt hat, quasi Blasphemie begeht.

Statt in eigenen Müllverbrennungsanlagen diesen Brennwert in Deutschland selber zu nutzen, exportieren wir diese Energie in die Welt, um damit den Umwelthelfern und BUNDis die Steilvorlage für ihre frei erfundenen Storys zu liefern, dieses Material sei für die Vermüllung der Weltmeere verantwortlich - so dumm kann nur deutsche Politik sein!

Stattdessen fördern wir weiter den Braun- und Steinkohleabbau, statt diese Ressourcen für spätere Zeiten zu schonen.
Eine direkte Zahlung von Gehältern an die "Kumpels" für's einfach nichts tun - wäre wahrscheinlich billiger.

16:12 von Wusste-ich-nicht

Wie will man Burger-Verpackungen mit Resten von Pommes, Ketchup usw. reinigen, um die Verpackung dann zu "recyclen"?

Re geht nicht die Stören beim grünen Punkt der nur hochwertiges PE und so was will .Ist Papier mit Kunstsoff beschichtet .Also PE Verpackung für mehr Gewinn ist gewünscht .Google mal wem der grüne Punkt gehört ,Aufsichtsrat hockt und Geld bekommt und für wen es ein Ergernis ist die Verpackung .Merkste was ? Grün hat bei uns mit Gewinn zu tun mehr nicht .Ich will ein Nachhaltiges System Genormte Rohstoffe ohne ÖL ,das geht ist Umweltverträglich und wiederverwertbar(wäre sofort machbar) .Das kommt halt nicht wäre ein Verlust für welche .Denken hat keinem geschadet .

20:45 @Silverfuxx

Danke für die Liste,
ich bin auf einem guten Weg :-) bzgl. Waschmittel.

Wozu benötigt man eigentlich Trinkhalme, wenn man nicht gerade
pflegebedürftig ist?

Ich würde mir ganz leichtes Glas wünschen, dann würde ich aich mehr
Joghurt in Gläsern kaufen.

@ M.Sklodowska 20:59

Danke für die Antwort auf meine Frage von 19:36
auch wenn Sie es nicht extra geschrieben haben.

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@leseratte28

Natur- und Umweltschutz in „übertriebener Form“ ist mir in Deutschland noch nicht begegnet.
Das Wesentliche, was Sie irgendwo anders vermuten, würde mit dem Zusammenbrechen der Biosphäre und dem resultierenden Massensterben, dann aber doch wieder Klima-, Natur- und Umweltschutz gewesen sein. Alles ander nützt Ihnen nämlich nichts, wenn Sie tot sind.
Auch wenn es nur ein Anfang ist, ist die neue Rechtslage definitiv ein Schritt in die richtige Richtung.

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