Ihre Meinung zu: Einigung bei Grundrente: Warum die Kuh nicht vom Eis ist

11. November 2019 - 12:00 Uhr

Grundrente beschlossen - Koalition gerettet? Wohl kaum - und das liegt weniger an der SPD. Vielmehr ist die CDU zum Unsicherheitsfaktor geworden - ausgelöst durch die offene Führungsfrage. Von Wenke Börnsen.

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Kommentare

Rente und Grundrente

Das Rentensystem basiert auf durch Arbeit erzieltem Einkommen - nicht auf der Arbeitsleistung!
Der Abgleich zwischen Arbeitsleistung und daraus erzieltem Einkommen ist ein komplexer Prozeß und in voller Allgemeinheit nicht zu machen. Das ist der Hintergrund für die Bedeutung gewerkschaftlicher Tarifverhandlungen,die aber nicht ubiquitär sind. Die Höhe der Renten wird immer eine breite Verteilung sein. Die untere Randzone ist das Problem. Es wird immer einen unteren Randbereich geben, der für eine ausreichende Lebensführung nicht mehr ausreicht.Schon die Festlegung dieser Grenze ist problematisch und unablässige politische Kampfzone.Wo sie auch festgelegt wird - im Sinne eines Existenzminimums: alle, die unterhalb dieser Grenze liegen, fallen definitionsgemäß aus dem Gültigkeitsbereich des Rentensystems heraus. Die Sicherung des Existenzminimums ist dann eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und muß daher aus dem Steueraufkommen gesichert werden. Basta !

Kuh vom Eis ?

Das zeigen die vielversprechenden Mienen doch ganz deutlich ! Alles redet um den Brei herum , alle sind gewohnt höflich und daher weiß die andere Seite nie, worum es eigentlich ging ! Und dann geht es wieder von vorne los und deshalb ist es alles so verworren und völlig unübersichtlich ! Weiter so ...... hauptsache es macht Spaß.

Man kann es nicht mehr hören!

Werte Politiker/innen: der Wähler hat ihnen den Auftrag erteilt, Deutschland für die Legislaturperiode zu regieren, dass heißt dem Volke zu dienen ... vier Jahre lang und nicht nach ihrem personlichen- oder parteipolitischen Gutdünken.
Diese ständige und leidige diskutieren über den Fortbestand oder das Ende dieser Koalition ist gröbste Missachtung des Wählerwillens. In meinen Augen ist das politische Nötigung, wenn nicht Erpressung!
Keiner hat behauptet, dass es leicht wird, im Gegenteil. Ihr seid dieses Bündnis freiwillig eingegangen. Eure Befindlichkeiten haben nichts mit dem Amtseid den Deutschen gegenüber gemein.
Wer Demokratie Predigt, muss auch Demokratie leben.

Ob Parteien überleben, oder nicht, ist unwichtig.

Die Regierung schaut der Mehrheit des Volkes leider zu sehr aufs Maul und orientiert sich zu sehr an der Meinung der Mehrheit. So jedoch kann niemals eine bessere Form von Gesellschaft entstehen. Die FDP sagt gerade heraus, sie will "die Bürger nicht umerziehen", jedoch genau das wäre nötig, um eine fortschrittlichere und gerechtere Gesellschaft zu erkämpfen.
Gerechtigkeit verbinden aber leider fast alle mit dem Umstand, dass für erbrachte Leistung auch ein Verdienst erfolgen sollte. Was aber dem absoluten Gleichheitsgrundsatz widerspricht, dass alle Menschen gleich (viel wert) sind und das gleiche Einkommen in gleicher Höhe erhalten sollten (, und das gleiche Vermögen besitzen sollten). Denn die Eigenschaften Fleiß und Faulheit sind jedem Menschen von Geburt an fremd, unterliegen nur unterschiedlicher Erziehung!
Deswegen: Bedingungsloses Grundeinkommen!

@12:18 von Esche999

„ Das Rentensystem basiert auf durch Arbeit erzieltem Einkommen - nicht auf der Arbeitsleistung!“

Und Sie glauben ganz ernsthaft, dass die Arbeitsleistung eines Menschen - die ja schon mit der Schulausbildung bis hin zu einem eventuellen Studium beginnt - nicht mit der späteren Rente korreliert? Das ist schon etwas abenteuerlich, aber wenn das Ihre Überzeugung ist …

12:18 von Esche999

so isses. sowie es früher sozialhilfe gab, für langzeitarbeitslose, muss es halt einen staatszuschuss für menschen geben, deren rentenhöhe nicht zum leben reicht. was wir aber garnicht brauchen ist, daß jetzt die regierung aus diesem pillepalle eine monatelange schlammschlacht veranstaltet, und darüber das regieren komplett einstellt

Mich freut der klare Blick unserer Volksvertreter!

Wenn´s um Milliarden für die Industrie, die Baulobby, die Striomgiganten, die Atomindustrie und nicht zuletzt um die Abgeordneten-Diäten geht, da ist man entschlussfreudig und nicht so zimperlich, denn da geht´s ja (gähn!) um Arbeitsplätze.
.
Wenn es aber um die Renten geht, dann kapiert man das österreichische bzw. schweizerische Modell einfach nicht: ALLE zahlen ein, ALLE über das GESAMTE Einkommen, und es gibt eine Obergrenze für die Rente, und zack: alle bekommen eine ordentliche Rente, die mindestens fast doppelt so hoch ist wie bei uns.
.
Naja, aber wer glaubt denn, dass die gutsituierten Politiker gegen sich selbst und ihre Lobby- bzw. Golf-Freunde Entscheidungen treffen würden? Nein, da kaut man 8 Jahre auf dem Begriff "Grundrente" herum, und kann sich immer noch nicht einigen. Was ham se denn auch selbst davon? NIX!

re wm-kasparov-fan

" Was aber dem absoluten Gleichheitsgrundsatz widerspricht, dass alle Menschen gleich (viel wert) sind und das gleiche Einkommen in gleicher Höhe erhalten sollten"

Der Gleichheitsgrundsatz gilt für verschiedene Aspekte menschlichen Seins. Aber seit wann denn auch für Einkommen?

CDU und FDP haben vermutlich

Arbeitnehmer und Rentner als Wähler noch nicht wahrgenommen.

Kompromiss der Vernunft

Die Frage nach der Grundrente und ihrer Ausgestaltung wird naturgemäß von Konservativen und Sozialdemokraten differenziert bewertet. Es ist m. E. durchaus ein gutes Zeichen für die Demokratie, dass beide Parteien heftig miteinander gerungen haben und nun zu einem, wie ich finde, vernünftigen Kompromiss gekommen sind. Was wäre die Alternative gewesen? Die AFD hätte sich - so oder so - die Hände gerieben, obwohl sie selbst kein eigenes Rentenprogramm aufgelegt hat. Hauptsache gegen die Regierung schimpfen, das Zerrbild von der Verelendung Deutschland unter das Volk streuen, die Mär von Horden Flaschen sammelnder Rentner. Auch deshalb musste eine Lösung gefunden werden.

Rente muss weg. Jeder spart

Rente muss weg. Jeder spart für sich alleine. Dann hat jeder später mehr geld übrig. Warim muss ich so viel einzahlen, wenn klar isr, dass ich später nichts mehr bekomme?
Warum werde ich doppelt bestraft und nicht die heutigen rentner? Ach ja. Die dürfen ja jetzt wählen. Und das sind so viele. Quälen wir die bürger lieber erst in 20 hahren.

re dehahn

"Wenn es aber um die Renten geht, dann kapiert man das österreichische bzw. schweizerische Modell einfach nicht: ALLE zahlen ein, ALLE über das GESAMTE Einkommen, und es gibt eine Obergrenze für die Rente"

Es dürfte schwerlich verfassungskonform sein, eine Obergrenze für die Rente ohne eine korrespondierende Obergrenze für die Beiträge einzuführen.

Wie lange noch?

Wie lange soll das Trauerspiel GroKo noch andauern? Hat die CDU nicht realisiert, dass immer weniger Wähler sie wählen? Eine weiterhin linksgrüne CDU wird dem Schicksal der SPD folgen.

Ein Befreiumsschlag wäre eine Kür von Merz zum Kanzlerkandidaten. Das verspricht einen so dringend nötigen Politikwechsel zurück zur früheren erfolgreichen bürgerlich-Konservativen CDU.

@karwandler

Es würde mich wirklich brennend interessieren welcher Artikel des GG da im Wege stehen soll.

12:36 von Adeo60

Die AFD hätte sich - so oder so - die Hände gerieben, obwohl sie selbst kein eigenes Rentenprogramm aufgelegt hat.///
Dann erklären Sie mir doch mal das Renten-Programm der Regierung. Ich werde 2027 Rentner. Hat diese Regierung ein Konzept? Sie als Patriot werden es mir erklären können.

Ungerechtigkeiten noch und nöcher

Lebenslang Ehrensold und Privilegien für Bundespräsidenten a.D., Pensionsansprüche für nicht einzahlende Beamte und Politiker, Diätenerhöhungen nimmersatter Abgeordneter ... und dagegen dieses hochnotpeinliche Gezerre der GroKo um die Grundrente! Und dann wundern sich die Parteien, dass sie ihren Status als Volkspartei einbüßen.

Andere Baustelle: Wer in der DDR Wehrdienst geleistet und ein Studium absolviert hat, wird in der Rentenberechnung nach Anspruchsjahren ungünstiger veranlagt als ein BRD-Bürger, der im Vergleichszeitraum studiert und in der Bundeswehr gedient hat. Begründet wird das mit dem abweichenden pauschalen Sozialversicherungssystem, das man aber nicht beeinflussen konnte. Was ist eigentlich mit dem verfassungsmäßig garantierten Gleichbehandlungsgrundsatz?

@ 12:38 von Superschlau

>>Rente muss weg. Jeder spart für sich alleine. Dann hat jeder später mehr geld übrig<<

War das jetzt Satire? Im Netz ist das nicht immer klar ersichtlich.
Wir haben ja eine Sozialversicherungspflicht, weil genau das nicht klappt. Ein schönes Beispiel sind prekäre Selbstständige, die dann irgendwann in der Grundsicherung landen.

@karwandler um 12:35 Uhr

"Der Gleichheitsgrundsatz gilt für verschiedene Aspekte menschlichen Seins. Aber seit wann denn auch für Einkommen?"

Ich habe ihn erweitert, sonst kommen wir nie von der Leistungsgesellschaft weg (in der überwiegend bis ausschließlich von Menschenhand erbrachte Leistung zählt, also "Mehrwert"). Er sollte aber auch auf sämtliche Lebensbereiche ausgedehnt werden und die UNO sollte das anerkennen und weltweit verbreiten, sonst macht es ja keinen Sinn.
Ist "vielleicht" gleich etwas viel verlangt, aber ohne derartige Visionen einer Änderung aller bisheriger Demokratien hängt die Praxis/ der Alltag der Weltbevölkerung den viel schneller fortschreitenden globalisierten wirtschaftlichen Änderungen in Robotertechnik und künstlicher Intelligenz zu weit hinterher.

Sorry, aber...

...ich sehe keine Rentendebatte sondern ein unsägliches, jämmerliches Schauspiel beispielhaft schlechter und - Entschuldigung! - unehrlicher Darsteller.
Tatsächlich habe ich den Eindruck, dass dem Volk wieder einmal nur suggeriert wird, welch ach so komplizierte Gedanken - natürlich unter höchster Anstrengung, fast bis zur Selbstaufgabe - durch die Köpfe der lieben Politiker rauchen, um ALLES für diejenigen zu tun, die sich ihr Leben lang den Hintern aufgerissen und mit ihren monatl. Abzügen nicht zuletzt dazu beigetragen haben, dass die Damen und Herren selbige mit vollen Händen verschleudern zu können. Ich würde es für deutlich weniger kompliziert erachten, einfach einmal damit aufzuhören, jährlich zig Milliarden aus der Rentenkasse zu ziehen um selbige zweckfremdet auszugeben.

@Bernd Kevesligeti um11:32Uhr im vorigen thread

Im Gegensatz zu Ihnen habe ich nicht den Tunnelblick,sondern bemühe mich, die unvermeidlichen iwrtschaftlichen Zusammenhänge zu verstehen. Wenn Sie schon auffordern, mich in Eurpa umzusehen und Rentensysteme zu vergleichen, dann sollte man das auch unter Berücksichtigung der Staatsverschuldung oder Kaufkraft der jeweiligen Währung tun. Italien wäre ohne den Euro schon lange genauso pleite, wie Griechenland usw. Aber man glaubt eben mit einer Rentenanhebung die Wirtschaft anzukurbeln und um die Schulden der Finanzierung sollen sich gefälligst andere kümmern, oder? Man kann einen Euro erst ausgeben, wenn man ihn eingenommen hat! Jede andere Denkweise ist verlogen und irreal. Deswegen scheitern auch immer diejenigen, die Marx als Grundlage nehmen.

Nicht nur die SPD kanns, die CDU ist dabei die SPD zu überholen!

Nicht nur die SPD bringt es fertig Leute mit großer Mehrheit zu wählen um ihnen kurz darauf die Unterstützung zu entziehen, Willkommen in der Wirklichkeit der Ellenbogengesellschaft liebe CDU.
Zudem wer hat denn wirklich erwartet, die Grundrente wäre das einzige Thema das eine Koalition sprengen könnte. Und es sind doch auch weniger die Themen, als vielmehr die Tatsache, daß Mehrheitsbeschlüsse immer weniger Wert sind, Kompromisse schlichtweg nicht akzeptiert werden und die mit dem Kopf durch die Wand-Mentalität zunimmt.
Und wenn die CSU wirklich Ruhe haben möchte, dann sollte sie auch mal wieder mit Herrn Dobrindt reden, der es auch immer noch für notwendig hält auch kurz vor entscheidenden Verhandlungen nochmal loszupoltern.

um 12:41 von Dr.Hans

"Eine weiterhin linksgrüne CDU wird dem Schicksal der SPD folgen. Ein Befreiumsschlag wäre eine Kür von Merz zum Kanzlerkandidaten." - Klar. Der fordert die Rente mit 70. Und was an der CDU "linksgrün" ist, erschließt sich einem wahrscheinlich nur, wenn man selbst "rechtsblau" ist.

der staat sollte sich zurückziehen

den arbeitnehmern 100% gehalt-lohn auszahlen ohne sonderabzüge wie krankenkassenbeitrag, arbeitslosenversicherung, rentbetrag usw.

der arbeitsnehmer sollte sich dan privat selber absicher und selber entscheiden wie vile er einzahlen will und somit auch seklber verantwortlich ist für das resultat.

die ewige soladaritätsbewegung klappt nicht und es sind immer die selben gruppen die 100% nur davon profitieren, heisst, beamte, staatsdiener und sehr gut verdienende.

ausserdem würde auch somit der gewaltige staatapparat der bürokratie abgeabut der unsummen kostet und die deutsche politik auch endlich mal politik machen kann.

sie schweiz!!!

Zweierlei Maß als Super-Patent?

"Es dürfte schwerlich verfassungskonform sein, eine Obergrenze für die Rente ohne eine korrespondierende Obergrenze für die Beiträge einzuführen." @karwandler
.
Aber es ist verfassungskonform, dass Angestellte und Arbeiter bald 42% vom Durchschnittsbrutto über das gesamte Leben bekommen, während Beamte 70% vom LETZTEN BRUTTO bekommen, weshalb ja viele vor der Pensionierung noch mal ordentlich befördert werden?

Klärung für So. 9:13 SydB

gestern habe ich hier geschrieben, dass die Politik die Rente von 70% auf 48% reduziert hat und damit direkt das Problem Altersarmut generiert, um dann mit Steuergelder am unteren Ende der Renten wieder einzugreifen.

Ein Kommentator (19:13 von SydB) versteht das Problem 70% auf 48% nicht . Es ist genau 67.6 % --> 41.1%

1970 :
letztes Jahresdurchschnittseink. : 10300 DM
Beitragsjahre : 45
Bruttorente 580,05 DM = 67,6 % vom Jahresdurchschnitt
keine Steuern, keine Sozialversicherunsbeiträge

2019 :
letztes Jahresdurchschnittseink. : 39000 Euro
Beitragsjahre : 45
Bruttorente 1485 Euro = 45.7% vom Jahresdurchschnitt
ca. 10% für Kranken und Pflegeversicherung und ggf. auch noch Steuer. Bleiben im besten Fall 1336 Euro = 41.1% .

Das Problem ist also hausgemacht. Ostrenten und andere Kosten der Einheit wurde der Rentenversicherung aufgebürdet. Heute regt man sich darüber auf, dass der Steuerzahler mit mehr als 100 Milliarden Euro/Jahr die Rentenversicherung bezuschussen muss.

Und -

- ganz nebenbei. Anstatt so zu tun als wäre es nicht möglich, "allen" älteren Menschen in D einen halbwegs würdigen Lebensabend zu ermöglichen, könnten die werten Damen und Herren Politiker evtl einen Blick zum einen oder anderen Nachbarn riskieren. Beispielsweise nach Holland. Dort funktioniert es schließlich, ....und offensichtlich deutlich besser als in Deutschland. Ach so, ich vergaß, dort zahlen Beamte ja auch ein. Undenkbar in D, hier gibt es diese Forderung zwar schon lange, aber in diesem Fall sind sich unsere Damen und Herren ausnahmsweise und selbstverständlich mal einig, nicht wahr? ;-)

Kleines Beispiel gefällig?
https://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/rente/grundrente-in-holland...

Grundrente und more...

Die Koalition wurde in Thüringen bös abgestraft. Die CDU und SPD-Wähler sind in Scharen zur AfD übergelaufen. Aber die CDU sitzt immer noch auf dem hohen Ross und will die vom Wähler gewollte Koalition mit der Linken nicht eingehen. Was ist das für ein Demokratie-Verständnis??? Das Rentenproblem kenne ich seit über 55 Jahren aber die Politiker wollen es noch immer nicht wahrhaben und betreiben nur "Flickschusterei" an einem kranken Rentensystem. Die Schweizer haben das Rentenproblem bereists 1985 dauerhaft gelöst. Dort bestimmt auch das Wahlvolk die Regierung und nicht irgendwelche undemokratischen Parteitagsbeschlüsse.

Die Kuh wird auf dem Eis bleiben

Diese Kuh wird m.M.n. so lange auf dem Eis bleiben, bis das Eis berstend kracht oder bis zur nächsten Wahl, allerdings mit gewaltigen Rissen im Eis.
Dieser Beschluss war ein Kompromiss. Aber ich glaube, das es gar nicht mehr so sehr um dieses Thema Grundrente geht, sondern jede Partei will das größte Stück vom Kuchen.
Und das wird sich jetzt so fortsetzen wie ein roter Faden.
Es müssen endlich Neuwahlen her, um diesem Hin und Her ein Ende zu setzen. Die Kanzlerin selber scheint ja schon längst im "Ruhestand" zu sein, abgesehen von ihren Auslandtouren und Händeschütteln.

gleich viel wert ... ja aber

gleich viel wert mag ja stimmen. Es soll aber Menschen geben, die von anderen (gleich viel werten) Menschen erwarten mit durchgefüttert zu werden.
Wenn dem so ist, behalte ich meine Werte lieber für mich

@ Superschlau, 12:38 Uhr

Sie wissen, dass die Rente allein nicht ausreichen wird, um den Lebensstandard zu sichern. Sie wissen, dass Sie Eigenvorsorge betreiben müssen, genauso, wie Sie es ja auch beschreiben. Dafür gibt es u.a. die betriebliche Altersversorgung, die man sinnvollerweise für den Vermögensaufbau nutzen sollte. Die Renten steigen im übrigen. Wenn Sie also privat Geld für das Alter investieren wollen, sollten Sie überlegen, privat in Ihre RV einzuzahlen (ab 50. Geburtstag möglich). Eine über 2%-ige Steigerung ist doch nicht schlecht, oder...?

Tolle Sache

Da feiert man am Sonnabend den 30. Jahrestag der Grenzöffnung, um am nächsten Tag den Ossis wieder zu zeigen, was sie wert sind, nämlich nichts.
Im Grunde ist das Prinzip der erweiterten Grundsicherung - das Wort "Rente" wird hier missbräuchlich benutzt - ja gut und mit einer Einkommensprüfung auch gerecht.
Man hat aber wieder - wie immer - den Osten aussen vor gelassen. Dort gab es ab 1990 bedingt durch die massenhafte Schließung, oft willkürlich oder aus Gründen der Beseitigung von Konkurrenten, eine strukturelle Arbeitslosigkeit. Wie sollen die Menschen aus dem Osten, die 1990 z.B. 30 oder 35 Jahre alt waren, auf insgesamt 35 Arbeitsjahre kommen?! Für viele war das schlicht unmöglich und es konnten nicht alle in den "Westen" gehen, um dort zu arbeiten. Viele hatte Häuser oder Eltern, die sie pflegten.
Dieses neue Gesetz zeigt wieder einmal, wie die wahre Stellung zum Osten ist. Der Osten als Kolonie des Westens.

Grundrente !

Dieses ganze Tamtam war wieder absolut typisch für alle Politiker, die daran beteiligt waren.
Für sich und seine gut situierten "Freunde" und Partner die Rosinen zurecht legen, aber die Menschen, die trotz langer Arbeitsleistung nicht von der Rente leben können, einfach fallen lassen.
Es ist auch nicht nach vollziehbar, warum so manche Berufsgruppe deutlich weniger verdient wie z.B. ein Banker oder ein Staatssekretär, obwohl sie eine wesentlich bessere und höhere Arbeitsleistung bringen und die jeden Tag und jede Nacht.
Menschen im Schichtdienst ruinieren sich ihre Gesundheit, werden inzwischen immer öfters beleidigt und an gegriffen, ihre Familien werden durch die Dienste belastet, aber der Lohn ist ein Hungerlohn, verglichen mit einem Bankersolär in der mittleren Ebene. Diese Politiker verhindern durch ihre Handlungen eine bessere Bezahlung und eine deutlich bessere Absicherung !

Eiskunstlauf

"Ein Befreiumsschlag wäre eine Kür von Merz zum Kanzlerkandidaten. " @Dr.Hans
.
Der man von Black Water, der wird´s für den kleinen Mann bringen, stimmt´s? Er mag eine tolle Kür hinlegen, aber für die Gesamtnote im Eiskunstlauf zählt auch die Note in der Pflicht. Und da hab ich gewisse Zweifel.

@ 12:41 Dr. Hans

Die Kür von Merz zum Kanzlerkandidaten würde die Grundhaltungen der CDU dem reinen Blackrocklobbyismus opfern. Schon kurz nach seinem aus Revanchegelüsten gespeisten Ausflug in die Kandidatenkür für den CDU-Vorsitz kehrte Merz an die Finanztöpfe des weltweit größten Vermögensverwalters zurück. Manche scheinen völlig vergessen zu haben, unter welchem Motto ("CDU überwindet Kapitalismus und Marxismus“) das Ahlener Programm der CDU einst verabschiedet wurde; das "c" stände unter Merz dann wohl künftig für "capture": die Partei, die einst auf einer fundierten Soziallehre fußte, wird gekapert von der Firma, das die meisten Anteile an deutschen Unternehmen besitzt; Bei etlichen Dax-Konzerne, ist Blackrock sogar der größte Anteilseigner. Sie haben also recht: Das wäre ein kräftiger Politikwechsel, der allerdings den letzten Rest von unabhängiger Politikgestaltung wegwischen würde.

@12:41 von Dr.Hans - Standpunkte

"Eine weiterhin linksgrüne CDU wird dem Schicksal der SPD folgen."

Was ist an der CDU links und was grün?
Die CDU und die Hartz-SPD sind aus ihrer Sicht links? - Da muss man sich schon ganz weit rechts aufstellen, um diesen Blickwinkel zu bekommen.

Apropos "linksgrün" - wie sieht das Rentenprogramm einer rechtsbraunen Alternative aus?

12:39 von karwandler

Es dürfte schwerlich verfassungskonform sein, eine Obergrenze für die Rente ohne eine korrespondierende Obergrenze für die Beiträge einzuführen.
.
glücklicherweise
fragt sich nur wie lange noch
die Begehrlichkeiten wachsen

Kleinkariert oder Blick für das große Ganze?

Natürlich werden Kompromisse nicht jeden überzeugen können, aber Gegenfrage: Wer von den Oppositionsparteien hätte in einer Koalition das Thema Grundrente denn besser gelöst?

FDP und AfD hätten das Thema erst gar nicht auf die Agenda genommen. Die Grünen - vielleicht, aber nicht in Priorität und die Linke bestimmt aber ohne durchsetzungsfähige Mehrheiten.

Ich bin bestimmt kein GroKo-Fan, aber in der sichtbaren Erosion der Volksparteien kann der Kampf um die "politische Mitte" über schärfere politische Abgrenzungen zwischen den beiden in dieser Situation auch nach hinten losgehen. Im Solo schafft es keine von beiden mehr und über die Schwierigkeiten bei der Bildung von Koalitionen muss man seit Jamaika auch nicht mehr reden.

Der bereits irritierten Wählerschaft noch mehr Polarisierung anzubieten, wird kein Beitrag für stabile demokratische Verhältnisse sein sondern die gesellschaftlichen Spaltungstendenzen weiter befeuern.

Für den Erhalt der Demokratie steht mehr auf dem Spiel.

@Dr. Hans um 12:41 Uhr

Volle Zustimmung. Die Menschen im Land haben die Nase voll von dieser Regierung und von dieser Bundeskanzlerin. Angela Merkel kann jetzt zeigen, ob sie noch ein Ohr für die Bürger hat oder ob sie aus dem Amt gedrängt werden muss wie Erich Honecker.

Fakt ist

nicht,
dass die weitere Bereitschaft der Union gegen Null geht, Bonbons an die SPD zu verteilen, damit die Genossen in der Großen Koalition bleiben.

sondern dass die von der sPD erkämpften "Bonbons" zumindest einen Hauch von sozialer Politik tragen, was von der cdsU-Politik nicht gesagt werden kann.

Brinkhaus: "Man muss auch eins sagen: Also - noch mehr von diesen Belastungsproben wünsche ich mir in dieser Koalition nicht."

Ich schon.

Und ewig grüßt das Murmeltier

Man schaut eben auf die Wählerstimmen und bemüht sich um seinen Machterhalt statt sich, wie es sein sollte, um die Zukunft des Landes und seiner Bewohner zu kümmern.

Jetzt ist bald garkeine Partei mehr wählbar.

@ 12:33 DeHahn

Wer eine Umgestaltung der Rente in ein Modell "ALLE zahlen ein, ALLE über das GESAMTE Einkommen... alle bekommen eine ordentliche Rente", der sollte das Rentenkonzept der Grünen gründlicher lesen: Ist alles machbar in einer Koalition jenseits der jetzigen.
Im übrigen finde ich höchst interessant, dass entgegen der Wähler*innenentwicklung die SPD in der jetzigen Koalition doch den Biss zu haben scheint, viel von den eigenen Vorstellungen umzusetzen in den notwendigen Kompromissvereinbarungen. Totgesagte leben manchmal auch politisch länger.

um 12:41 von Dr.Hans

>>
Ein Befreiumsschlag wäre eine Kür von Merz zum Kanzlerkandidaten. Das verspricht einen so dringend nötigen Politikwechsel zurück zur früheren erfolgreichen bürgerlich-Konservativen CDU.
<<

Was hätte Sie denn gerne zurück ? Wehrpflichtigenarmee, die mit modernen Waffensystemen nicht mehr klar kommt? Atomkraftwerke ? Arbeitsaufnahme von Frauen nur bei Genehmigung durch den Ehemann. Laschere Strafgesetzgebung, wie sie in vielen Bereichen gegeben war ? Oder zurück zur DM, die weicher war als jetzt der Euro ?

Irgendwas muss Ihnen da ja doch vorschweben.

Grundrente !

Alle Menschen sind gleich, das ist der Grundsatz ! So sollte es sein, aber leider sind sich so etliche gleicher als alle anderen. Logisch ist auch, dass der eine oder andere etwas mehr verdient, aber es besteht die Frage, hat er dies auch so verdient ?
Durch das Nichtstun unserer Regierung kommt es in verschiedenen Bereichen und Berufen zu immer mehr Tarif- Flucht und damit zu einer Aushöhlung der Löhne. Weil unsere Regierung auch absolut nichts dagegen und gegen die schamlose Ausbeutung von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen unter nimmt, kommen so große Unterschiede bei der Einzahlung in die Rentenkasse raus.
Unsere Behörden merken oft um ein Vielfaches zu spät, wenn verschiedene Institutionen um viel Geld betrogen werden, weil es viel zu wenige Kontrollen gibt, und weil es keinerlei Anreize für die Kontrollen gibt.
Aber sich selbst, die Seinen und die Lobby bedienen und bereichern das kann unsere Regierung. GROßARTIG !!!

12:55 von Carlos12

Wir haben ja eine Sozialversicherungspflicht, weil genau das nicht klappt.
.
.... und trotzdem klappt es nicht
siehe Mindestrentendiskussion
warum sind einige nicht in der Lage für ihre Zukunft vorzusorgen
und das wo doch der mündige Bürger beschrieben wird

@12:29 von WM-Kasparov-Fan

>>Die Regierung schaut der Mehrheit des Volkes leider zu sehr aufs Maul und orientiert sich zu sehr an der Meinung der Mehrheit. So jedoch kann niemals eine bessere Form von Gesellschaft entstehen....<<

Natürlich schaut die Regierung auf die Mehrheit, die hat sie ja auch schließlich gewählt? Das ist Demokratie!
Was für eine seltsame Meinung, die Regierung sollte sich nach der Minderheit richten...
Na ja, es liegt auch im Auge des Betrachters, welche Gesellschaftsform er besser empfindet. Mit Mehrheiten muss das aber nicht unbedingt etwas zu tun haben.

@12:31 von Karl Napf

>>...daß jetzt die regierung aus diesem pillepalle eine monatelange schlammschlacht veranstaltet, und darüber das regieren komplett einstellt<<

Tut sie ja auch nicht. Im Gegenteil hat die Regierung doch gezeigt, dass sie handlungsfähig ist und somit "regiert".
Wenn zwei gegensätzliche Meinungen miteinander verknüpft werden müssen, dann kann man das lediglich über einen Kompromiss. Nichts anderes hat die Regierung getan.

re wm-kasparov-fan

"@karwandler um 12:35 Uhr

"Der Gleichheitsgrundsatz gilt für verschiedene Aspekte menschlichen Seins. Aber seit wann denn auch für Einkommen?"

Ich habe ihn erweitert, sonst kommen wir nie von der Leistungsgesellschaft weg"

Leicht unbescheiden, oder? Sie können den nicht erweitern. Nur eine verfassungsändernde Mehrheit.

@ 12:35 Adeo60

Eine Lösung musste gefunden werden wegen der großen Anzahl der Rentner*innen, die 35 und mehr Jahre gearbeitet haben und durch geringen Verdienst nicht oder nur knapp über der Grundsicherung liegen; die Afd hat nicht nur kein Rentenprogramm, deren Konglomerat bisheriger Überlegungen würde viele Menschen trotz langem Arbeitsleben um einen erheblichen Teil ihrer Rente bringen, denn nach afd-Plänen gibt es kein kein festes gesetzliches Renteneintrittsalter mehr, und Beschäftigte dürften erst nach 45 Beitragsjahren abschlagsfrei in Rente gehen. Wer immer noch glaubt, die afd sei eine Partei der "kleinen Leute", könnte auch B.Höcke für den Vorsitz von ProAsyl vorschlagen... (Ironie off)

Trauerspiel

Wieder zeigt die GroKo wie Regierungsunfähig sie eigentlich ist. Die Altersarmut ist nur ein Symptom und selbst das bekommen sie nicht in den Griff, für die Ursache sind sie sowieso komplett Blind.

Das ein nicht geringer Teil der deutschen heute nur noch für ein Taschengeld arbeiten geht und sich teilweise kaputt malocht "je nach Branche" bekommen die in ihrem Elfenbeinturm gar nicht mit.

Die CDU/SPD und co schaffen sich selber ab und am Ende wird man die Schuld wieder bei anderen suchen.

re dehahn

"Aber es ist verfassungskonform, dass Angestellte und Arbeiter bald 42% vom Durchschnittsbrutto über das gesamte Leben bekommen, während Beamte 70% vom LETZTEN BRUTTO bekommen, weshalb ja viele vor der Pensionierung noch mal ordentlich befördert werden?"

Ja.

13:07 von bjanssen

Ostrenten ..... wurde der Rentenversicherung aufgebürdet.
.
erklären sie das mal kurz
die Menschen im Westen und die Menschen im Osten zahlten in unterschiedliche Kassen
kriegten Rente aus unterschiedlichen Kassen
Rücklagen gab es nicht
jetzt zahlt man in eine Kasse und kriegt Rente aus einer Kasse
meine Rente aktuell wird auch von Beitragszahlern die in Dresden zahlen geschultert
wo liegt ihr Problem

Schlechter Scherz

Derselbe schlechte Scherz wie schon bei den Mindestlöhnen. Damals hat man die Sklaverei quasi legalisiert und jetzt wird die Mindest-Rente zu einem Almosen mit Sozialleistungs-Status gemacht.
Wahrscheinlich ist das aber erst der Anfang - demnächst werden die "normalen" Renten wohl auch nur noch bei nachgewiesener Bedürftigkeit ausgezahlt werden ...
Die Rente gehörte wieder auf 67% wie früher angehoben und die Mindestlöhne so hoch, daß damit eine Mindestrente von wenigstens 1300,- Euro zusammenkäme.
In den Niederlanden und Österreich sind auskömmliche Renten für alle finanzierbar - aber derlei wird hier von allen Parteien, auch der SPD, ignoriert, relativiert oder beiseite gewischt - und die Bekämpfung von CumEx oder die Versteuerung von Gewinnen da, wo sie erwirtschaftet werden und was der schönen Dinge mehr sind, werden auch oder gerade von der deutschen Regierung blockiert, verzögert oder verhindert, derweil Rentner und Niedriglöhner mit Almosen abgespeist werden.

@12:33 von DeHahn

>>...Wenn es aber um die Renten geht, dann kapiert man das österreichische bzw. schweizerische Modell einfach nicht: ALLE zahlen ein, ALLE über das GESAMTE Einkommen, und es gibt eine Obergrenze für die Rente, und zack: alle bekommen eine ordentliche Rente, die mindestens fast doppelt so hoch ist wie bei uns...<<

Bei all Ihren Tiraden verkennen Sie, dass Österreich bzw. Schweiz keine Wiedervereinigung zu stemmen hatten. Ursprünglich war das Rentensystem so aufgebaut, dass jeder für seine eigene Rente in das System zahlt. Heut zahlen leider die derzeitigen Arbeitnehmer die Renten der Ruheständler. Und je weniger Einzahlen, desto weniger steht zur Verfügung.

@WM-Kasparov-Fan

"sonst kommen wir nie von der Leistungsgesellschaft"

Leistungsgesellschaft? Das würde bedeuten, die Einkommensunterschiede zwischen den Menschen wären proportional zu den Leistungunterschieden, doch das sind sie nicht, kein Mensch ist hundertmal leistungsfähiger als ein anderer Mensch, aber es gibt Menschen die sogar mehr als hundertmal so viel Geld bekommen wie andere.

Wir sind schon sehr lange weit weg von etwas, das man "Leistungsgesellschaft" nennen könnte.

Wohlhabende/Großfirmen zahlen

Wohlhabende/Großfirmen zahlen sehr wenig bis keine Steuern, sind von Reformen seit Jahrzehnten ausgenommen und können ihren Reichtum stärker vermehren denn je.

Eine ReGIERung, die sich selbst großzügig versorgt, die hart erarbeitenden Steuereinnahmen der Bürger zum Fenster rauswerfen und weltweit verteilen, sorgt auf der anderen Seite für

Minijobs, Geringverdienstbeschäftigung (27,5% mit stark stiegender Tendenz) entsprechend geringe Stundenlöhne, (und/oder Aufstocker, auf Kosten der Allgemeinheit), noch geringere Einzahlung ins Rentensystem, zu hohe Steuern, verstärkte Armut und Obdachlosigkeit (heute und zukünftig!), die das Ergebnis der christlichen (wirklich?) sozialdemokratischen (sozial?, demokratisch?) Parteien sind, die diese Zustände geschaffen haben......

Nein, die Kuh ist nicht nur nicht vom Eis, sie rutscht!

Irgendwann fällt sie!

Danach fällt noch mehr.....

@12:41 von Dr.Hans

Herr merz hat sich mit seinen unqualifizierten Äußerungen zur GroKo selber disqualifiziert.
Es fragt sich auch, welche Qualitäten Herr Merz vorweist, ein geeigneter Kanzlerkandidat zu sein?

@12:53 von rainer4528

>>Dann erklären Sie mir doch mal das Renten-Programm der Regierung. Ich werde 2027 Rentner. Hat diese Regierung ein Konzept? Sie als Patriot werden es mir erklären können.<<

Äääh,... das derzeit bestehende Konzept?

Die GroKo

Es wird ja hier und anderswo gerne über die GroKo geklagt und geschimpft. Auch manchmal von mir.
Gleichzeitig wird über niedrige Löhne, niedrige Renten und die Schere zwischen Arm und Reich geklagt.
Sind wir ehrlich - welche Regierung würde eine "sozialere" machen. CDU/FDP oder gar CDU/AfD? Daran glaube ich nicht im Traum. CDU/Grüne vermutlich auch nicht. Die SPD verkauft sich seit Jahren unter Wert in der Außendarstellung.
Ein Kanzler Merz wäre der letzte, den "Altersarmut" interessieren würde. Nach dessen Ansicht haben Geringverdiener mit kleiner Rente einfach zu wenig Aktien gekauft in ihrem Leben.
RRG hätte für mich Charme, ist aber wohl kaum realistisch.
Aber natürlich würden eine konservativere CDU und eine linkere SPD dafür sorgen, dass den Wählern die Alternativen wieder bewusster würden. Aber ob dabei etwas Besseres heraus käme weiß keiner von uns.

@superschlau

Das hätte ich vor ein paar Jahren genauso gesehen. Durch die Zinspolitik der EZB lässt sich aber mit konservativen Geldanlagen kaum etwas erwirtschaften. Viele Sparer werden daher zunehmend in Anlagen mit erhöhtem Risiko getrieben. Und das geht dann auch häufig in die Hose. Die Säule Eigenvorsorge, die früher einen festen Teil der Altersversorgung darstellte, steht auf tönernen Füßen. Jetzt allein darauf zu setzen, ist mehr als riskant, zumal auf dem Kapitalmarkt so mancher dubioser Anbieter unterwegs ist. Auch die Rentenversicherungsträger können mit den Beiträgen kaum Rendite erwirtschaften. Aber sie sind wenigstens garantiert.

Also, wenn es jetzt nicht jeder weiss das es in Nacharländern

funktionier, ja dann!!!!

Aber hier lässt man sich Ausreden am laufenden Band servieren und jeder meint das die Hauptsache sei das keine einen Cent bekommt den er nach des anderen Meinung nicht verdient hat.

Solange die Bürger untereinander uneins sind, solange brauchen GroKo und Co. nicht zu handeln, oder können minimalistisches Flickwerk als großen Wurf verkaufen.

um 13:07 von bjanssen

"Ostrenten und andere Kosten der Einheit wurde der Rentenversicherung aufgebürdet."
Sie sind also nicht für die Wiedervereinigung?
Übrigens haben die Ostrentner entsprechend ihres Einkommens auch in eine Rentenversicherung eingezahlt. Das wollen Sie aber scheinbar gar nicht wissen.

@WM-Kasparov-Fan

"Gerechtigkeit verbinden aber leider fast alle mit dem Umstand, dass für erbrachte Leistung auch ein Verdienst erfolgen sollte. Was aber dem absoluten Gleichheitsgrundsatz widerspricht, dass alle Menschen gleich (viel wert) sind und das gleiche Einkommen in gleicher Höhe erhalten sollten (, und das gleiche Vermögen besitzen sollten). "

Falls tatsächlich der Verdienst der erbrachten Leistung entspräche, hätten zwar nicht alle Menschen das gleiche Einkommen, aber ein vergleichbares. Doch Verdienst und Leistung sind nur noch in der Vorstellung vieler Menschen verbunden, in der Realität sind sie länsgst entkoppelt.

Ich fände es völlig in Ordnung, wenn jemand der 50 Prozent mehr leistet als jemand anderes auch 50 Prozent mehr Einkommen verdient, jedoch kann niemand 10000 Prozent mehr leisten als ein anderer, deshalb ist es nicht zu rechtfertigen, dass es Menschen gibt, die hundert mal und mehr so viel Einkommen haben wie andere.

re von karlheinzfaltermeier 13:01

Nun,Tunnelblick,aber der ist doch gegeben,wenn man neoliberalen Ideologen und "Experten" wie Raffelhüschen und Co. in dieser Angelegenheit aufsitzt.
Und was schlagen Sie denn vor ? Teilprivatisierung der Rente,weitere "Reformen" im Interesse der Versicherungswirtschaft(Bundesbanker-Vorschläge) ?
Und "pleite" gehen können gerade Länder in der Währungszone,weil diese Währung für sie zu stramm ist.

@bjanssen - 13:07

"Das Problem ist also hausgemacht. Ostrenten und andere Kosten der Einheit wurde der Rentenversicherung aufgebürdet. Heute regt man sich darüber auf, dass der Steuerzahler mit mehr als 100 Milliarden Euro/Jahr die Rentenversicherung bezuschussen muss."

Und das sind noch nicht alle Posten der versicherungsfremden Leistungsentnahme aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

Von daher müssen Rentnerinnen und Rentner keine Skrupel haben, wenn der Staat in Anbetracht dieser Eingriffe die Zweckerfüllung der Alterssicherung wieder mit Steuermitteln bereinigt.

12:39 von karwandler

Vielleicht können sie ganz präzise belegen. warum eine Obergrenze der Renten mit der Verfassung unvereinbar sein soll.
Ich habe 40 Jahre lang in der Schweiz gearbeitet und analog zu meinem Einkommen einen bestimmten Prozentsatz an meine zukünftige Rente bezahlt.
Soll heissen, dass niedrige Einkommen weniger zahlen und hohe Einkommen mehr.
Das nennt man Solidarität.
Mit der in der Schweiz bestehenden Obergrenze wird diese Solidarität gelebt.
Damit ist die Mindestrente weit höher als es sie in Deutschland je sein wird.

Was käme nach der Groko

Danach käme CDU/Grüne mit wahrscheinlich Merz. Und gerade auf Merz sollten wir gut verzichten können. Er hat null Ahnung von Wirtschaft, er ist nur ein Finanzhai. Dann geht die Umverteilung von unten nach oben noch schneller voran. Ich kann den Bericht von Arte über Blackrock empfehlen. Blackroch ist übrigens auch für die stark steigenden Mieten in Deutschland verantwortlich. Wenn man das sieht wünscht man sich keinen Merz mehr. Auch wenn sich die Groko schwer tut und ich manche Minister für eine Fehlbesetzung halte, wie z.B. Maas, Scholz, Scheuer und Klöckner, tut sie doch etwas sinnvolles für Deutschland und seine Bürger.

Werte Uion: das ihr euch auf die Hinterbeine stellt ist schäbig

Werte Union,

dass ihr euch - ganz besonders die Jusos - bei der Grundrente auf die Hinterbeine stellt und nochdazu diejenigen die weniger als 35 Beitragsjahre haben, einfach leer ausgehen lasst, geht gar nicht werte Union und werte Jusos.

https://tinyurl.com/rmo4zf8
n-tv: Junge Union stellt sich gegen Grundrente (Montag, 11. November 2019)

Kuban begründete seine Ablehnung des Kompromisses mit einer drohenden Belastung der jungen Generation. Die JU lehne den Kompromiss ab, "nicht, weil wir den älteren Menschen das nicht gönnen, dass sie auch in Zukunft vielleicht ein bisschen mehr Geld im Alter haben", sagte er nach der Vorstandssitzung in Berlin. Der Kompromiss sei so nicht finanzierbar und eine zusätzliche Rentenleistung, die zulasten der jungen Generation gehe. Zugleich räumte der JU-Chef ein, es seien auch viele gute Punkte in dem Kompromiss enthalten wie etwa der Zukunftsfonds in Höhe von bis zu 10 Milliarden Euro.

Da muss ich Gröhe bei n-tv mal absolut recht geben

@13:05 von Petersons

>>...der arbeitsnehmer sollte sich dan privat selber absicher und selber entscheiden wie vile er einzahlen will und somit auch seklber verantwortlich ist für das resultat...<<

Und wenn das der Arbeitnehmer nicht oder nicht in ausreichendem Maße getan hat, dann wird wieder nach dem Staat gerufen, oder wie?

@karwandler

"während Beamte 70% vom LETZTEN BRUTTO bekommen"
verfassungskonform wie sie schreiben: Ja
Gerecht? Da gibt es Zweifel.
Warum zahlen nicht Alle
Politiker, Beamte, Selbstständige, Arbeitnehmer ind ie selbe Kasse ein und erhalten im Rentenalter die selbe anteilige Altersversorgung?

@13:35 von Sisyphos3

"warum sind einige nicht in der Lage für ihre Zukunft vorzusorgen
und das wo doch der mündige Bürger beschrieben wird"

Weil sie dafür kein Geld haben?

Weil sie von der Regierung Schröder und der Folgenden Regierung Merkel, ausgemergelt wurden mit prekären Beschäftigungsverhältnissen / Aufstocker zu Gunsten einer florierende Wirtschaft / Wirtschaftswachstum auf kosten der Bevölkerung?

Und dann auch noch die Frechheit haben und tönen warum haben die Habenichtse denn nicht für die Zukunft vorgesorgt.....

Wovon?

@ 12:28 von H. Hummel

Das gehörte mal geschrieben. Vielen Dank für Ihren Beitrag!

@13:05 von DeHahn

>>Aber es ist verfassungskonform, dass Angestellte und Arbeiter bald 42% vom Durchschnittsbrutto über das gesamte Leben bekommen, während Beamte 70% vom LETZTEN BRUTTO bekommen, weshalb ja viele vor der Pensionierung noch mal ordentlich befördert werden?<<

Ja, ist es.
Außerdem müssen die Beamten von Ihrer Penison weiterhin Steuern, Krankenversicherung und dergleichen zahlen. Und zwar deutlich mehr, als ein Rentner. Und glauben Sie mal nicht, dass es beamten während ihrer aktiven Laufbahn finanziell so ausgesprochen gut geht.

@ 13:30 Martinus

Sie halten in diesen Tagen, wo im Rahmen der 30Jahr-Feiern zum Fall der Mauer auch der Toten und der Stasiopfer gedacht wird, die Gleichsetzung von Angela Merkel und Erich Honecker für angemessen? Volle Ablehnung.
Im übrigen haben nicht "die Menschen" die Nase voll von dieser Regierung und dieser Bundeskanzlerin, sondern in Ihrem Kommentar einzig und allein Sie selbst; das sei Ihnen unbenommen - ansonsten kenn ich nur eine spaltende und sicher nicht für Rentner*innen einstehende Partei, die auf unwürdigste Art und Weise "Merkel jagen bzw. weghaben" will... Die meisten anderen wissen zwischen politischer Kritik und persönlicher Diffamierung zu unterscheiden.

@13:07 von bjanssen

>>...Das Problem ist also hausgemacht. Ostrenten und andere Kosten der Einheit wurde der Rentenversicherung aufgebürdet. Heute regt man sich darüber auf, dass der Steuerzahler mit mehr als 100 Milliarden Euro/Jahr die Rentenversicherung bezuschussen muss.<<

Ja, nur wie wollen Sie das jetzt ändern? Das ginge nur, wenn Sie eine ganze Generation mit Rentenauszahlung auslassen.
Es ist nun mal so. Und deshalb muss versucht werden, eben das Beste für alle aus dieser Situation zu machen. das Geld für die Renten fällt schließlich nicht vom Himmel.

13:08 von verar. Steuerz.

Richtig! Wenn alle Bürger vor dem Gesetz gleich sein sollen, dass gilt dies auch für
die Beitragszahlung von Beamten.
Das jetzige System bevorzugt also die Gruppe
der Beamten und Politiker.
Dagegen sollte in Karlsruhe geklagt werden
um festzustellen ob dies verfassungskonform ist.

12:38 Superschlau

>>Rente muss weg. Jeder spart für sich alleine. Dann hat jeder später mehr geld übrig.<<

Diese Denkweise bereitet mir Kopfschmerzen. Schon mal daran gedacht, dass es genügend arme ältere Personen gibt, die nicht alleine für sich sparen können? Alleinerziehende, chronisch kranke Menschen etc.pp ... Aber nein, denen gönnt man scheinbar nicht die Margarine auf der Stulle.

@13:08 von verar. Steuerz.

>>...Ach so, ich vergaß, dort zahlen Beamte ja auch ein. Undenkbar in D, hier gibt es diese Forderung zwar schon lange, aber in diesem Fall sind sich unsere Damen und Herren ausnahmsweise und selbstverständlich mal einig, nicht wahr? ;-)<<

Ehrlich gesagt halte ich es für blauäugig, dass sich das Rentenniveau so deutlich verbessert, wenn Beamte in die gesetzliche Rente einzahlen und daraus ihre Pensionen gezahlt werden. Das Problem ist einfach, dass die Rentenkassen für die Wiedervereinigung tw. zweckentfremdet wurde. Nun ist nicht genug angespartes Geld im System und die arbeitende Bevölkerung schrumpft immer weiter und die Ruheständler werden immer mehr. Dafür bedarf es Lösungen und Antworten. Aber es bedeutet logischerweise, dass das Rentenniveau sinkt.

@Esche999

"Es wird immer einen unteren Randbereich geben, der für eine ausreichende Lebensführung nicht mehr ausreicht.Schon die Festlegung dieser Grenze ist problematisch und unablässige politische Kampfzone.Wo sie auch festgelegt wird - im Sinne eines Existenzminimums: alle, die unterhalb dieser Grenze liegen, fallen definitionsgemäß aus dem Gültigkeitsbereich des Rentensystems heraus. Die Sicherung des Existenzminimums ist dann eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und muß daher aus dem Steueraufkommen gesichert werden. Basta !"

Richtig. Übrigens werden bereits ca. 100 Mia. EUR jährlich der bisherigen Rentenzahlungen aus Steuermitteln bezuschusst!

Grundsätzlich ist es für mich unerklärlich wie man gegen eine Bedürftigkeitsprüfung sein kann. Wer keine Hilfe braucht, dem muss man nicht helfen.

re collie4711

"@karwandler

"während Beamte 70% vom LETZTEN BRUTTO bekommen"
verfassungskonform wie sie schreiben: Ja
Gerecht? Da gibt es Zweifel."

Wenn ich gefragt werde, ob verfassungskonform, antworte ich auf diese Frage.

Dass es tausend andere Verfahren geben könnte ist ein weites Feld.

@ 12:30 von Egleichhmalf

Esche999 hat „basiert“ nicht „korreliert“ geschrieben. Es korreliert sehr viel mit vielem ohne dass es einen ursächlichen Zusammenhang gibt, auf den sich „basiert“ bezieht.

14:19 von Clemens Jacobs

"Ehrlich gesagt halte ich es für blauäugig, dass sich das Rentenniveau so deutlich verbessert, wenn Beamte in die gesetzliche Rente einzahlen und daraus ihre Pensionen gezahlt werden. "

Ehrlich gesagt halte ich es für blauäugig, wenn man den schwarzen Peter hin und her schiebt anstelle das man etwas neu regelt was für alle besser ist.

Gerne auch nach Nachbars Vorbild.

@13:22 von Traumfahrer

>>...Menschen im Schichtdienst ruinieren sich ihre Gesundheit, werden inzwischen immer öfters beleidigt und an gegriffen, ihre Familien werden durch die Dienste belastet, aber der Lohn ist ein Hungerlohn, verglichen mit einem Bankersolär in der mittleren Ebene. ..<<

Das würde aber auch bedeuten, dass die Beiträge zur Krankenversicherung, oder die Kosten für Dienstleistungen deutlich steigen müssen, denn irgendwoher muss ja das Geld für die höheren Löhne kommen.

@ Clemens Jacobs (14:15): es geht schon

hi Clemens Jacobs

Ja, nur wie wollen Sie das jetzt ändern? Das ginge nur, wenn Sie eine ganze Generation mit Rentenauszahlung auslassen.

stimmt ueberhaupt nicht. Wenn Politiker, Beamte, Ärzte und Selbständige ebenfalls in die Rentenversicherung einzahlen wuerden, dann gäbe es genug Beitragszahler und damit wäre das finanzierbar.

Tagesspiegel: Für Grundrente könnten weniger als 35 Beitragsjahre reichen ( 14:22 Uhr )

Wer wird die neue Grundrente bekommen? Bisher hieß es, man muss mindestens 35 Jahre eingezahlt haben – doch ganz so hart soll diese Grenze doch nicht sein.

Der Kompromiss der großen Koalition zur Grundrente sieht nach Worten von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) Spielraum bei der Grenze von 35 Beitragsjahren vor. „Wir haben gestern gesagt, dass da Spiel sein soll - nicht viel, aber dass wir versuchen, diese harte Kante ein bisschen abzuschleifen im Verfahren“, sagte Heil am Montag im ARD-„Morgenmagazin“.

Renten

Das "Zeitbombe" Alterarmut sowie Wohnungsmangel (wie erst Heute berichtet) ist auch ein Produkt der untaetigne GroKo und ihrer Fuehrungsperson Frau Merkel.
Bei guter Konjunktur - Ueberschuessen bei Stueeraufkommen waere Zeit gewesen, sich mit diesen Dingen auseinander zu setzten.
Weiterhin arbeidten viele Menschen bei niedrigem Lohn wo schon heute klar ist was an Rente herauskommt, gleichzeitig steigen die z.B. Mietkosten, wie soll das funktionieren?
Arroganz und Abgehobenheit und wundern sich ueber den Glauwuedigkeitsverlust der "grossen" Parteien oder Polikiker generell.
Wenn es also nicht einmal dafuer reicht den Menschen mit Mindestrente etwas zu geben, man sogar von Steuergeschenken und Bonbon's fuer die SPD abtut - haben die Politiker nichts verstanden. Die "Populisten" stehen schon bereit.
Zur Zeit sehen wir nur die Spitze des Eisberges.

@rainer4528, 12:53 Uhr

Was ich Ihnen vor allem anraten würde, ist eine Rentenberatungsstelle aufzusuchen. Das kostet Sie nichts und man wird sich kompetent um Ihr Anliegen kümmern. Möglicherweise macht es Sinn, Privatbeiträge in die RV zu zahlen (gerade auch mit Blick auf die Niedrigst-Zinsen). Aber das sollten Sie von Experten berechnen lassen. Jeder weiß, dass die Rente allein nicht ausreicht, um den Lebensstandard im Alter zu sichern. Wir Deutschen haben leider nicht gelernt, Geld sinnvoll, etwa in Aktien anzulegen. 2,5 Billionen Euro liegen auf Sparbüchern oder bar zuhause - und verlieren täglich an Wert. Das können Sie der Regierung freilich nicht vorwerfen.

@ 13:56 von Emil66

Welches „Nachbarland“ hat denn eine tragfähige Lösung für das Demographieprobem? Die verteilen doch alle nur Geld unter dem Wahlvolk nach dem Prinzip „nach mir die Sintflut“.

@ dehahn

"Aber es ist verfassungskonform, dass Angestellte und Arbeiter bald 42% vom Durchschnittsbrutto über das gesamte Leben bekommen, während Beamte 70% vom LETZTEN BRUTTO bekommen, weshalb ja viele vor der Pensionierung noch mal ordentlich befördert werden?"

Natürlich ist das verfassungskonform und Augen auf bei der Berufswahl.
Und Beamte sind zumeist studierte Menschen, die aber zu Berufszeiten häufig nicht annähernd so viel verdienen können, wie gute studierte Menschen in der freien Wirtschaft - daher ist die Pension von 2/3 des letzten Bruttogehaltes ein Ausgleich zum Verzicht im Berufsleben. Sonst wäre der Beruf des Beamten im Vergleich zur freien Wirtschaft völlig unterbezahlt und unattraktiv. Können sich ja vorstellen, wer sich dann da bewirbt, wenn es keine Anreize gibt

@13:41 von Meddl-Kaschper 67

>>...Das ein nicht geringer Teil der deutschen heute nur noch für ein Taschengeld arbeiten geht und sich teilweise kaputt malocht "je nach Branche" bekommen die in ihrem Elfenbeinturm gar nicht mit. ..<<

dazu muss man erst einmal schauen, um welche Berufe bzw. Arbeiten es geht. Das sind überwiegend Dienstleistungsbranchen (Friseur, Paketdienste,...)
Wenn dort höhere Löhne gezahlt werden sollen, dann müssen diese Dienstleistungen auch teurer werden. Die Löhne müssen schließlich irgendwoher erwirtschaftet werden, oder woher soll das Geld kommen?

@ 14:33 von Demokratieschue

Wenn mehr einzahlen, bekommen auch mehr Leistungen, das ist ein Nullsummenspiel, nur zeitversetzt. Das ist das Problem mit der Rente - seit etwa 1970 wird nur gierig auf die Einnahmen geschielt und wie man die verteilen kann. Jetzt holen uns die Ausgaben ein.

am Ende

Diese Regierung ist am Ende und keiner will es wahr haben.
Unser "soziales" System muss absolut neu gemacht werden, es stimmt hinten und vorne nicht ..... und keiner traut sich.
Gib einfach jede/r Erwachsene Euro 1000,00 netto im Monat dazu und die Wirtschafft wird aufblühen und viele Problem sind gelöst. Es kann und darf nicht sein, in diesem Land, daß 42000 Menschen auf der Strasse "leben" müssen.

@13:42 von Sisyphos3

>>...jetzt zahlt man in eine Kasse und kriegt Rente aus einer Kasse
meine Rente aktuell wird auch von Beitragszahlern die in Dresden zahlen geschultert
wo liegt ihr Problem..<<

Na ja, die DDR war pleite und somit stand kein Geld für die ostdeutschen Rentner zur Verfügung. Also wurde das aus den angesparten Rentenkassen des Westens genommen, um die Rentenansprüche zu zahlen.
Somit wurde das angesparte Geld aufgebraucht und nun müssen die jetzigen Arbeitnehmer für immer mehr Rentenempfänger aufkommen. Dass es da eine Finanzierungslücke gibt, ist wohl einzusehen, oder?

@ 14:40 von berelsbub

Das hat mit Einkommensverzicht nichts zu tun. Ein Rentenbeitragszahler erwirbt einen Eigentumsanspruch dem Grunde nach, der Beamte hat nur einen Alimentationsanspruch. Daher hat der Staat auf die Beamtenpensionen einen deutlich höheren Einfluss.

@13:43 von pbird

>>...Die Rente gehörte wieder auf 67% wie früher angehoben und die Mindestlöhne so hoch, daß damit eine Mindestrente von wenigstens 1300,- Euro zusammenkäme...<<

Dann erklären Sie doch bitte mal, woher das Geld dafür kommen soll?

gesellschaftlicher Zusammenhalt?

Der Kapitalismus ist seit Jahrzehnten in einem grottenschlechten Zustand. Ausgangspunkt dafür ist die Globalisierung und die ungehemmte Gier der Superreichen. Gerechte Löhne bei Neuverträgen? Lange nicht mehr gesehen. Immer mehr erhalten für ihre Arbeit keine adäquate Entlohnung. Deshalb muss jetzt der Staat mit der Grundrente einspringen, begleitet von einem unerträglichem Neidkonzert der Unternehmer, die die Milliarden lieber auf ihrem Konto sähen - grenzenlose Gier eben.
Dazu kommt ein weitreichender Wandel der Arbeit. Menschliche Arbeitskraft wird immer weniger benötigt, dafür wird immer mehr automatisiert. Es wird höchste Zeit. das Steuer- und das Rentensystem den neuen Gegebenheiten anzupassen. Aber da haben die Arbeitgeber und die sie vertretenden Politiker keine Lust zu. Im Ergebnis, bei weiterer Untätigkeit, wird die Gesellschaft auseinanderbrechen - und diesmal ist der Kapitlismus ganz alleine schuld.

Was soll das?

Ich weiss nicht wirklich, was dieser Beitrag der Tagesschau soll. Meinungsvielfalt ist doch im Grundgesetz gebilligt. Und wir leben zum Glück nicht unter einer Einheitsregierung wie in Polen wo die Medien mundtot gemacht werden. Daran sollten Sie, werte Journalisten auch mal denken, wenn Sie mal wieder die Regierung in so ziemlich allem durch den Schmutz ziehen. Oder glauben Sie ernsthaft, frühere Koalitionen hätten sich durch bessere Kommunikation keinen Zwist geleitet: Sie reihen hier eine Pauschalbehauptung nach der anderen zusammen. Woher wissen Sie das alles? Haben Sie mit allen betroffenen Politikern gesprochen? Möchten Sie schon eine Wechselstimmung erzeugen? Wozu soll dieser Artikel dienen, wenn nicht Ihrer Selbstdarstellung als Monopolist der Wahrheit.

@13:57 von pkeszler

>>...Übrigens haben die Ostrentner entsprechend ihres Einkommens auch in eine Rentenversicherung eingezahlt. Das wollen Sie aber scheinbar gar nicht wissen.<<

ja genau. Deshalb haben Sie ja auch einen Rentenanspruch. Leider war zum Ende hin die DDR pleite, so dass kein eingezahltes Geld aus der Rentenversicherung zur Verfügung stand. Demnach mussten die Rentenansprüche sowohl Ost als auch West aus den Westkassen versorg werden. Da liegt genau das Problem der heutigen Rentenkasse!

@13:59 von Shuusui

>>...Ich fände es völlig in Ordnung, wenn jemand der 50 Prozent mehr leistet als jemand anderes auch 50 Prozent mehr Einkommen verdient, jedoch kann niemand 10000 Prozent mehr leisten als ein anderer, deshalb ist es nicht zu rechtfertigen, dass es Menschen gibt, die hundert mal und mehr so viel Einkommen haben wie andere.<<

Aber man müsste genau definieren, was Leistung ist. Für den einen ist es körperlich, für den anderen geistig. Für die eine Kindeserziehung für die andere Haareschneiden.
Was wiegt mehr, was weniger? Wer definiert die Leistung?

13:46 andererseits

Herrlich, wie oft Sie hier auf das "christliche C" bei der CDU hinweisen, da fehlt mir aber im Gegenzug das "soziale S" bei der SPD, das mindestens genau so viele Versäumnisse aufbringt.
Was Herr Merz betrifft, warum hätte er nicht wieder zum "Blackrock"-Unternehmen zurückkehren sollen, nachdem er doch ohne Posten in der CDU blieb ? Das nun die Mehrheit der JU und einige andere nach ihm als Kanzlerkandidaten rufen, ist nicht ihm zu zuschreiben, sondern der zu weit nach links abgedrifteten CDU-Führung . Die Wahl des CDU-Parteivorsitzes ist ja längst gelaufen

@14:01 von B. Pfluger

>>...Ich habe 40 Jahre lang in der Schweiz gearbeitet und analog zu meinem Einkommen einen bestimmten Prozentsatz an meine zukünftige Rente bezahlt...<<

So war das Rentensystem vor der Wiedervereinigung auch in Deutschland aufgebaut. leider wurden die Rentenkassen für die Wiedervereinigung verwendet, so dass die jetzigen Arbeitnehmer für die Renten der Ruheständler aufkommen müssen. Das funktioniert einigermaßen, wenn die Einzahler mehr sind, als die Ruheständler. Aber wir kennen ja alle die Altersentwicklung!

um 13:08 von verar. Steuerz.

"Beispielsweise nach Holland. Dort funktioniert es schließlich, ....und offensichtlich deutlich besser als in Deutschland. Ach so, ich vergaß, dort zahlen Beamte ja auch ein."

Ich kann es nicht mehr lesen, hören, sehen! Dieses dämliche Argument der Beitragszahler. Dabei wird immer gerne erwähnt, dass Beamte und Selbstständige doch auch einzahlen könnten! Ja und dann? Dass diese dann auch Anspruch auf Leistungen haben, wird dabei gerne vergessen! Nochmal: das Rentenproblem in Deutschland liegt nicht daran, dass Beamte und Selbstständige nicht einzahlen, sondern schlicht und einfach daran, dass immer mehr Leistungsempfänger Leistungseinzahlern gegenüber stehen. Und daran ändert sich in den nächsten Jahren auch nichts. Jetzt die Beamten zur Kasse zu bitten, zögert nur das Problem hinaus. Dann stehen wir halt nicht 2030, sondern 2040 vor leeren Kassen!

Sorry, die einfachste Lösung für unser Rentensystem sind mehr junge Menschen! Und damit wären wir beim ungeliebten Thema Einwanderung!

um 14:46 von Clemens Jacobs

"Na ja, die DDR war pleite und somit stand kein Geld für die ostdeutschen Rentner zur Verfügung. Also wurde das aus den angesparten Rentenkassen des Westens genommen, um die Rentenansprüche zu zahlen."
Die DDR war pleite, aber nicht die Rentenversicherung der DDR. Das sind nämlich zwei verschiedene Schuhe eines Paares. Und nach Ihrer Meinung mussten die Arbeitnehmer des Westens für die Finanzierung der Rente der Ostrentner aufkommen? Das ist völliger Unsinn!

Das will von den Politikern heute keiner lesen

@13:07 von bjanssen
Da kann ich Ihnen nur vollkommen Recht geben. Ich habe ungefähr Anfang der 70er mit meine ersten Jobs zu den von Ihnen genannten Bedingungen meine Einzahlungen in die Sozialkassen begonnen, die Beiträge waren hinsichtlich dieser zu erwartenden Ergebnisse, wenn ich mal in Rente gehe, zugeschnitten. Ich habe also, wie alle damals, für eine Rente gezahlt, von der wir nun nach Jahrzehnten des Kürzens der Quote, nach Aufbürden der von Ihnen genannten Steuern und Sozialversicherung bei einer Rente gelandet sind, die nicht mehr reichen kann. Ich bin geneigt, vom Vertragsbruch zu sprechen, da nichts von dem eingehalten wird, was mir damals zugesichert wurde.
Ich sehe auch als großen Fehler des Systems, dass gerade gut Verdienende von ihren Verpflichtungen ausgenommen werden. Besonders dreist ist die sog. "Entschädigung" der Abgeordnenten in D. Hier nachzulesen (empfehlenswert): https://www.bundestag.de/abgeordnete/mdb_diaeten/1335-260796
So würde ich gerne behandelt werden

@14:29 von Emil66

>>Ehrlich gesagt halte ich es für blauäugig, wenn man den schwarzen Peter hin und her schiebt anstelle das man etwas neu regelt was für alle besser ist.

Gerne auch nach Nachbars Vorbild.<<

Sie glauben also, dass die rund 1,6 Mio Beamte (Tendenz fallend), die Rentenkassen mit ihren Beiträgen so sanieren würden, dass das Rentenniveau mit 67% wieder erreicht werden kann?
Ehrlich gesagt bezweifle ich das.
Außerdem können Sie das erst mit der Verbeamtung von neuen Beamten machen und würde eine neue Ungerechtigkeitswelle hervorrufen! Effekt. Null!

Jetzt das Problem für zukünftige Generationen lösen!

Wenn die CDU sich nun - aufgrund der neuen Möchtegern-Neo-Rechten - erneut querstellt, sollte man darauf hinweisen, dass die jahrzehntelange Verzögerung eines Mindestlohns von Seiten der CDU dazu geführt hat, dass eine Vielzahl von heutigen Rentnern und leider auch von zukünftigen Rentnern auf eine Grundrente angewiesen sein wird.

Genau jetzt wäre daher der Zeitpunkt den Fehler zu beheben und für die Menschen, die heute neu in das Berufsleben starten, einen Mindestlohn von 13 Euro einzuführen, der von Jahr zu Jahr stetig entsprechend der Lebenserwartung und der Inflation wächst.
Dann würde sich auch die Notwendigkeit einer Grundrente in einigen Jahrzehnten erledigen.

rer Truman Welt

Was hier wieder sehr schön beobachtet werden kann-> wie die Parteien quasi um ihren "Untergang" betteln. Sie scheinen den Ernst ihrer Lage noch immer nicht realisiert zu haben. Es wird hier Machtpolitik mit Sachthemen vermischt. Geht es um die Sache oder um die Macht, um das Sagen?
Die CDU Parteimehrheit hat doch AKK zur Parteivorsitzenden gewählt. Jetzt haben sie sie. Damit müssen sie jetzt leben. Jetzt wird sie bei jedem Thema hinterfragt und kritisiert - gut, ist sachlich allerdings schon berechtigt. Aber wer hat die Entscheidung denn getroffen, sie zur Parteivorsitzenden zu machen? Ich meine, sie war ja nicht unbekannt. Wie verhält es sich also mit der Qualität derer, die sie gewählt haben?
Im Koalitionsvertrag steht eine Bedürftigkeitsprüfung, richtig, aber es ist nicht definiert was eine Bedürftigkeit wäre - oder nicht. Mir scheint sich die Qualität der Politiker als solche hier in Frage zu stellen und nicht nur deren Köpfe. Diese macht die Themenbewältigung so schwierig!

@Clemens Jacobs

Diese angeblich "angesparten Rentenkassen" sind in Wahrheit ein reiner Mythos, tatsächlich ist das Rentensystem ein reines Umlagesystem, das viele Geld, das durch Beitragszahlungen und Bundeszuschuss an Zahlungen monatlich eingeht, geht als Rentenzahlungen im gleichen Monat auch gleich wieder raus!

Einen großen Spartopf gibt es für den Bereich Rentenzahlungen einfach überhaupt NICHT!

Und da die damaligen DDR- Bürger SOGAR wesentlich MEHR eigene Kinder als wir Westdeutschen hatten, haben deren Beitragszahlungen die deutschen Rentenversicherung SOGAR wesentlich entlastet!

WEIL es eben KEINEN großen Spartopf hinsichtlich der Rentenversicherung gibt, deswegen!

"GroKo-Einigung bei

"GroKo-Einigung bei Grundrente Warum die Kuh nicht vom Eis ist"
-
Ja, bei so viel CDU Sozialismus wird es selbst der SPD zu mulmig.

@ Skywalker

"Niederlande & Dänemark haben auch ein ganz anderes System mit späterem Renteneintritt (der automatisch mit der Bezugsdauer weiter nach hinten wandern wird). Zudem sind diese Systeme stark vom Kapitalmarkt abhängig. Außerdem haben beide eine Bedürftigkeitsprüfung bei deren Grundrente!"

Das stimmt so nicht. Zu Dänemark kann ich nichts sagen. In den Niederlanden bekommt jeder Bürger ab dem gesetzlichen Rentenalter eine Grundrente die für jeden - ob arm oder reich, lang, kurz oder gar nicht gearbeitet hat, gleich ist. Eine Bedürftigkeitsprüfung gibt es nicht! (Ich kann es wissen, lebe seit über 45 Jahren dort.) Finanziert wird das Ganze dadurch, dass man von seinem Lohn einen gewissen Prozentsatz (festgelegt und für jeden gleich) zahlt, der Arbeitgeber ist verpflichtet ebenfalls einen Prozentsatz beizuzahlen. Was Sie vom Kapitalmarkt abhängig behaupten, stimmt so auch nicht. Das sind die Betriebsrenten, in NL ein sogenannter Pensionsfonds, wo ebenfalls engezahlt wird.

@14:33 von Demokratieschue...

>>...stimmt ueberhaupt nicht. Wenn Politiker, Beamte, Ärzte und Selbständige ebenfalls in die Rentenversicherung einzahlen wuerden, dann gäbe es genug Beitragszahler und damit wäre das finanzierbar....<<

Hmmm, ich denke, das wird nicht funktionieren. Schließlich bekommen diese ja dann auch wieder Rentenansprüche, die von irgendwem gezahlt werden müssen.
Man sollte sich auch nicht blenden lassen von den Verdiensten von Spitzenbeamten, Spitzenpolitikern, und wenigen sehr gut verdienenden Selbstständigen. Da gibt es nämlich nicht so ganz viele.

@ berlinerste

Ich bin geneigt, vom Vertragsbruch zu sprechen, da nichts von dem eingehalten wird, was mir damals zugesichert wurde.

Das finde ich fies, weil es gar nicht stimmt. Man kann wissenschaftlich nachweisen, dass die heutigen Rentner finanziell besser gestellt sind, als alle Rentner seit Kriegsende. Und das gilt für alle 16 Bundesländer.

Der Sozialismus war nur Staffage

@ pkeszler:
Die DDR war pleite, aber nicht die Rentenversicherung der DDR.

Beim Zusammenbruch der DDR gab es keine Rentenversicherung der DDR. Der ganze Sozialismus war wirtschaftlich auf Sand gebaut, alles Fake, alles Staffage. Wir wurden nur ver...

14:35 von Adeo60

der regierung merkel muss! man aber vorwerfen, daß nur gelabbert wird, hinsichtlich vorsorge fürs alter. warum werden gewinne und dividenden, die für die altersvorsorge dasind, ab einem freibetrag von sagenhaften 800 € voll versteuert. in den meissten ländern sind grosszügige freibeträge vorgesehen. hier hingegen schwafelt man/frau von transaktionssteuern und noch höherer besteuerung. auch der soli soll bleibenv

Nullsummenspiel auf Kosten der Beamten?

@ DB_EMD:
Ach so, ich vergaß, dort zahlen Beamte ja auch ein."

Zahlen sie nur ein, oder kriegen sie auch was raus. Wenn sie auch was rauskriegen, ist das ganze ja ein Nullsummenspiel. Wenn nicht, muss man ihnen aber höhere Bezüge zahlen. Dann ist das ganze auch ein Nullsummenspiel.

um 14:54 von Clemens Jacobs

"Demnach mussten die Rentenansprüche sowohl Ost als auch West aus den Westkassen versorg werden. Da liegt genau das Problem der heutigen Rentenkasse!"
Ihre Kommentare sind nur Unsinn, wenn sie behaupten, dass die Rente der Ostrentner nur von den Westarbeitnehmern erarbeitet wurde. Solche Kommentare schüren nur weiterhin das West - Ost- Denken und das Ostdeutschland dem Westen für die Wiedervereinigung dankbar sein muss. Auch Westdeutschland stand vor 1989 kurz vor der Pleite und war dankbar, dass sie viele Produkte in den Osten schaffen konnte. Ich denke dabei nur an die Autoindustrie.

Na das is ja erstmal echt

Na das is ja erstmal echt blöd, das man viel Geld von den Steuerzahlern zu den Rentnern umleiten muss, dabei könnte man doch mit diesem Geld so viele schöne andere Sachen finanzieren wie z.B. NATO Spielzeuge oder irgendwelche Elektrokutschen in Indien.

andererseitz@martinus 14.11

Sie liegen völlig falsch
"Einzig und allein Sie selbst"? Haben Sie übersehen, daß ein Viertel der Bürger das Merkel System ablehnt?
Und schon wieder verdeckt Hetze in Ihrem Wörterbuch, wozu auch Ihrerseits Diffamierung in Ihrem Canon steht. Schon gemerkt?

Sogar die Grundrente

wäre für mich ein Grund den merkelschen Mehltau dieser Regierung vom Land zu nehmen. Aber mit unserer SPD Shareholder Partei Deutschland) hat man leider keine Chance.

von WM-Kasparov-Fan

sagt gerade heraus, sie will "die Bürger nicht umerziehen", jedoch genau das wäre nötig, um eine fortschrittlichere und gerechtere Gesellschaft zu erkämpfen.

RE wohin erziehen zum grünen Populismus ? Oder zur SED oder zu Merkeljünger oder oder was und wohin ?
Nein Danke Umerziehungslager brauche ich nicht !!! Demokratie wäre gut oder?

Schade das (mal) wieder nicht jeder der sie braucht...

...und auch dafür etwas geleistet hat, diese Rente bekommen wird.

---

Es scheint gerade so, daß Herr Heil es ganz toll findet, daß vor allen Frauen
von dieser Rente profitieren werden.

Ja, Frauen haben meistens eine schlechtere Berufsbiografie.
Sei es durch Kindererziehung oder ähnlichem.

Eine Grundrente wie ich sie mir vorstelle sollte aber vom Geschlecht her komplett abgetrennt werden in der Diskussion.

Jeder der in schlecht bezahlten Jobs, in der Kindererziehung wegen anderen
Umständen nicht mit der eigenen Rente auskommt muß unterstützt werden.

Ich finde das zeichnet uns als Gesellschaft doch aus.
Eine soziale Gesellschaft erbauen, in der jeder ein würdevolles Leben (nicht Luxus) führen kann.

Und was ist mit denen, die vielleicht einen Beruf erlernt haben in dem gearbeitet haben aber vor den 35 Beitragsjahren krank wurden und Frührentner wurden?

Die schauen mal wieder in die Röhre.
Gilt auch für Behinderte Menschen.
An die denkt doch keine Sau!

Groko-Einigung bei Grundrente...

Immer neue Forderungen?
Fakt ist, dass die weitere Bereitschaft der Union gegen Null geht, Bonbons an die SPD zu verteilen, damit die Genossen in der Großen Koalition bleiben.
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Warum sollte es nicht zu neuen Forderungen der SPD kommen ? Hat doch auch diesmal wieder geklappt! Für die SPD geht es ums Überleben.
Und die SPD versucht nun auf Kosten des Koalitionspartner die Fehler zu korrigieren, die sie unter Rot/Grün selbst herbeigeführt hat. Man kann gespannt sein was der Parteitag bringt. Vielleicht die Abschaffung von Hartz-IV
oder des Niedriglohnsektors. Da könnten noch eine Menge Forderungen auf die CDU/CSU zukommen...

rer Truman Welt

Das sachliche Problem bei dieser Frage liegt in der Logik! Beispiel: zwei Beitragszahler zahlen 35 Jahre exakt den gleichen Gesamtbetrag ein. Mögliches Ergebnis: der eine bekommt mehr als der andere - richtig? Richtig!
Gerecht?
Und, wenn unten geschaut wird, weshalb nicht nach oben, ich meine, die Renten müssen auch finanziert werden, die Jugend jammert wegen zu hoher Belastungen und ich habe einen Vorschlag, wie das sozial gerecht möglich ist:
Rentenversicherung ist zu verstehen als Versicherung, ein bestimmtes (bis maximales) Versorgungsniveau im Alter zu erhalten - neben Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung, von denen ich auch nichts zurückerhalte (rausbekomme), wenn ich nicht "bedürftig" bin. In allen Fällen bekomme ich was, wenn es dazu einen Bedarf gibt.
Und eine Rentenzahlung aus der BVA bei einem anderweitigen Einkommen als Rentner bspw. ab 100.000,- Euro gibt es zukünftig nicht mehr. Da liegt keine Bedürftigkeit mehr vor! Und schon wären viele Probleme gelöst!

@15:07 von pkeszler

>>Die DDR war pleite, aber nicht die Rentenversicherung der DDR. Das sind nämlich zwei verschiedene Schuhe eines Paares. Und nach Ihrer Meinung mussten die Arbeitnehmer des Westens für die Finanzierung der Rente der Ostrentner aufkommen? Das ist völliger Unsinn!<<

Vielleicht ist "pleite" nicht der ganz korrekte Ausdruck. Aber wie würden Sie es denn nenne, wenn DDR Rente eher einer Grundsicherung gleich kam und 1989 über 48% an Staatszuschüssen für die Gesamtausgaben erforderlich waren?
Also für mich hört sich das nicht so an, als hätte man daraus alleine die Renten in den neuen Bundesländern finanzieren können.
Außerdem habe ich nicht gesagt, dass die Arbeitnehmer aus dem Westen die Ostrenten finanzieren mussten, sondern dass die Ostrenten aus den Rententöpfen aus dem westen mit finanziert wurden und somit die angesparten Rentengelder verringerten.

13:09 von Jacko08

Das mit den Neuwahlen ist leider auch nicht die Lösung. In der jetzigen Parteienlandschaft
kann man nur noch zwischen Pest und Cholera wählen. Oder sehen sie eine Partei, die noch wählbar ist?

11. November 2019 um 15:07 von DB_EMD

Sorry, die einfachste Lösung für unser Rentensystem sind mehr junge Menschen! Und damit wären wir beim ungeliebten Thema Einwanderung!
-----+
Das ist viel zu kurz gedacht, haben sie schon Mal auf die Weltkarte geschaut und verglichen, wie gross Deutschland und z.B. Russland oder Türkei und viele andere Länder sind und wie viele Einwohner/km dort leben, merken Sie was? Deutschland mangelt es nicht an Einwohnern, es mangelt am System!

@ Clemens Jacobs 14:48

Ich denke pbird hat da völlig recht. Wäre die Rentenkasse nicht geplündert worden, nur um andere Löcher zu stopfen, hätten wir heute dieses Problem nicht.
Die Schere zwischen sehr hohen und sehr niedrigen Einkommen ist zu weit offen. Das ist ein Problem, das unsere Politiker lösen müssen. Verursacht haben sie das Rentenproblem ja auch. Ich frage mich, wieso das in manchen Ländern prima klappt, nur im reichen Deutschland nicht. Wir haben einen der höchsten Steuersätze. Wo bleibt die ganze Kohle?

@15:17 von Frank von Bröckel

Sie haben Recht, 1989 gab es schon das Umlagesystem.
Allerdings hatte die Wiedervereinigung dennoch eine große Auswirkung auf die Rentensysteme. Alleine schon wegen der Vollbeschäftigung in der ehemaligen DDR.
Was die MEHR Kinder nun damit zu tun haben, erschließt sich mir nur bedingt, denn ohne diese, wäre die Rentenentwicklung noch schwieriger.

15:29 von born in stasi-land

das stimmt so nicht. unsere qualitätsmedien berichteten regelmässig, daß die ddr von der wirtschaftsleistung her, direkt hinter österreich rangieren würde, so an stelle 7-8

Pensionen

Wenn Politiker, Beamte, Ärzte und Selbständige ebenfalls in die Rentenversicherung einzahlen wuerden, dann gäbe es genug Beitragszahler und damit wäre das finanzierbar.... ... Hmmm, ich denke, das wird nicht funktionieren. Schließlich bekommen diese ja dann auch wieder Rentenansprüche, die von irgendwem gezahlt werden müssen.
Ach das Geld für Pensionen regnet dann wohl vom Himmel. Wenn Beamte in die Rentenkasse einzahlen würden, bekämen sie ja wohl Rente STATT Pension und nicht zusätzlich!

Findet nicht statt? Denkste....

Lambsdorff sagt: "...Führung findet nicht statt..."

ER sollte aus eigener FDP CDU Koalition schmerzvoll wissen das unter Merkel Führung noch nie stattfand.

Möglicherweise ist das von allen, also auch von uns dem Wähler, insgeheim mehrheitlich auch so gewünscht.

Allerdings sind wirkliche Reförmchen lange(Schröder) her- die Arbeitskreis, guck mal was die Medien und Umfragen sagen und was andere Parteiprogramme so hergeben - Politikidee hat uns weltweit zu einer lahme Ente gemacht....

;öglicherweise dämmert es langsam auch der Mehrheit, dass ein "praesidialer" Politikstil diesem Land mittel und langfristig immens schadet... möglicherweise

Der Beitragszahler erhält

Der Beitragszahler erhält kaum mehr, als er über vier Jahrzehnte ohnehin eingezahlt hat. Die Fast-Null-Verzinsung ist in der gesetzlichen Rentenversicherung schon länger Realität, wenn man die konkreten Lebensläufe und Lücken der nur noch sogenannten „Versicherten“ berücksichtigt. Gelegentlich legt dann die Politik was drauf, um die nörgelnden Wähler bei Laune zu halten. Unter Gerd Schröder versuchte man, durch die geförderte Riester-Rente das Absinken der „Gesetzlichen“ aufzufangen; ein richtiges, ein neoliberales Projekt. Die derzeit fast 15 Millionen Verträge aber können als gescheitert betrachten werden; die Null-Zins-Politik hat die Reform rückwirkend vernichtet. Staatliche Geldpolitik zerstört, was Bürger an Eigenbeiträgen geleistet haben; dafür gibt es zukünftig einen Gnadenzuschuss. Dass diese Grundrente mit der Einführung einer Finanztransaktionssteuer finanziert werden soll paßt ins Bild. Wer selbst vorsorgt wird bestraft. Wer bettelnd aus der Hand des Staates nimmt, belohnt.

15:01 von Clemens Jacobs an B. Pfluger

Wenn das zutrifft was sie sagen, dann
wäre es doch dringend geboten, das gesamte Rentensystem neu zu gestalten und die ewige Flickschusterei zu beenden.
Fakt ist doch, dass in der EU ausgerechnet Deutschland die niedrigsten Renten zahlt (mit Ausnahme der Ostländer) das Land, das seit Jahren exorbitante Steuereinnahmen verzeichnet. Diese Steuereinnahmen wurden
von Menschen erwirtschaftet, die am Ende ihres Arbeitslebens mit einer Hungerrente abgespeist werden. Übrigens: Mindestrente in der Schweiz z.Zt. ca. 1300.- CHF, Höchstrente
z.Zt. ca. 2500.- CHF.

14:11 von andererseits

mein gutster; du verpackst deine aber auch besonders raffiniert und sehr sorgsam. das kann nicht jeder/e . danke dafür

@15:33 von pkeszler

>>Ihre Kommentare sind nur Unsinn, wenn sie behaupten, dass die Rente der Ostrentner nur von den Westarbeitnehmern erarbeitet wurde. Solche Kommentare schüren nur weiterhin das West - Ost- Denken und das Ostdeutschland dem Westen für die Wiedervereinigung dankbar sein muss...<<
Sie werden mir sicher beipflichten, dass das Rentensystem der ehemaligen DDR in das System des Westens eingegliedert wurde, oder? Insofern stimmt meine Annahme, dass die Westkassen - wohlgemerkt nicht die Westarbeitnehmer- die Ostrenten finanziert haben. Schon 1989 waren die staatlichen Zuschüsse zu den Renten in der DDR in Höhe von über 48% notwendig. Klar war auch die westliche Industrie dankbar, viele Produkte in den "Osten schaffen zu können". Es gab und gibt auf beiden Seiten Gewinner und Verlierer. Die Wiedervereinigung ist gut und stellt sich für mich nicht infrage. Dennoch geht es hier darum, zu klären, weshalb die Renten niedrig sind.

Bizarr

Es mutet bizarr an, wenn Personen, die bereits nach 1 Jahr Mitgliedschaft im Bundestag eine Altersversorgung von über 250,-- EUR (Tendenz steigend) erwerben, die Schaffung eines Zuschusses von wahrscheinlich max. unter 90,-- EUR monatlich auf Minirenten, als soziale Errungenschaft feiern bzw. bezeichnen.
Hier ist doch klar festzustellen, daß der Bundestag, bzw. seine Mitglieder, aus denen sich ja die Regierung rekrutiert, jedwede Verhältnismäßigkeit verloren haben.
Allein die die letzte Erhöhung der Diäten dürfte hinsichtlich zu erwartenden Altersbezüge der Bundestagsmitglieder höhere Beträge bewirken. Über die Finanzierbarkeit dieser Bezüge wurde, soweit ich es verfolgen durfte, nicht debattiert.
Schade eigentlich.

Kriegserklärung

Die Grundrente ist eine Kriegserklärung an die Jugend, die das alles bezahlen muß!
Können die linken Parteien nichts anderes als auf Kosten der Jugend ihre eigene Klientel zu befriedigen?
Die Grundrente ist eine Schande.
Und um eines Koalitionsfriedens Willen lässt sich die CDU auf so was ein.
Auch das ist eine Schande.

Am 11. November 2019 um 13:30 von Martinus

Merkel kann jetzt zeigen, ob sie noch ein Ohr für die Bürger hat oder ob sie aus dem Amt gedrängt werden muss wie Erich Honecker.
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Oh, der war deftig. Aber aussehen sieht diese Regierung schon wie das Politbüro der SED.

@15:51 von kinglouis

>>..Ach das Geld für Pensionen regnet dann wohl vom Himmel. Wenn Beamte in die Rentenkasse einzahlen würden, bekämen sie ja wohl Rente STATT Pension und nicht zusätzlich!<<

Ganz versteh ich nicht, was Sie meinen.
Glauben Sie, die Beamten würden nicht in Ihre Pensionskassen zahlen?

@15:56 von B. Pfluger

>>..wäre es doch dringend geboten, das gesamte Rentensystem neu zu gestalten und die ewige Flickschusterei zu beenden.<<

Da gebe ich ihnen völlig recht.
Allerdings wüsste ich nicht, wie. Derzeit werden die Renten ja auch durch Steuermittel mitfinanziert.
Vielleicht haben Sie ja eine Idee, wie eine Reform aussehen soll, ohne die derzeitigen Leistungsempfänger oder Leistungsgeber Übergebühr zu belasten.

@16:04 von Schwätzer

>>Die Grundrente ist eine Kriegserklärung an die Jugend, die das alles bezahlen muß!
Können die linken Parteien nichts anderes als auf Kosten der Jugend ihre eigene Klientel zu befriedigen?..<<

Sehe ich völlig anders. Die jetzigen Rentner haben durch Ihre Arbeit erst ermöglicht, dass es der Jugend vergleichsweise gut geht. Deshalb sollten in einer ausgewogenen Gesellschaft auch alle gleichermaßen partizipieren.

Einigung bei Grundrente...

Bringhaus: Die Einigung muss die Koalition nach seinen Worten nun bis zum regulären Ende der Wahlperiode 2021 tragen.
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Warten wir erstmal den SPD- Parteitag ab, dann sehen wir was diese Einigung wirklich wert ist...

Wer 35 Jahre gearbeitet hat, hat sich den Anspruch erworben

egal, was der Ehemann/die Ehefrau verdiente.
.
Wenn ein Ehepaar aus zwei gut situierten Pensionären besteht, dann fragt der Staat doch auch nicht, ob einer der beiden nicht auf seine/ihre satte Pension verzichten sollte.
.
Die Grundrente sollte kein "großzügiges CDUplus Geschenk sein", sondern ein ganz normaler und sachbezogener Anspruch, wie Renten und Pensionen es eben auch sind.

Einigung bei Grundrente...

Am 11. November 2019 um 16:04 von Schwätzer
Kriegserklärung !
Die Grundrente ist eine Kriegserklärung an die Jugend, die das alles bezahlen muß!...
Und um eines Koalitionsfriedens Willen lässt sich die CDU auf so was ein.
Auch das ist eine Schande.
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Wie war das noch? Dr Norbert Blüm (CDU) im Wahlkampf 1986... "Die Rente ist sicher"... In Grunde steht auch die CDU in der Pflicht eine auskömmliche Rente einzuführen ! Die heutigen Rentner haben sich damals darauf verlassen !

16:04 von Schwätzer - "Kriegserklärung" ??

Sorry, aber das ist etwas lächerlich. Erstens finanzieren nicht die "Jugendlichen" die Rente, sondern die Arbeitnehmer von morgen. Und wie viele das dann sein werden, ist dank Digitalisierung/Künstliche Intelligenz noch völlig offen. Vermutlich so wenige, das diese Gruppe so wie so nicht Renten, Straßen oder die Polizei und Bundeswehr finanzieren kann. Die Rente wird heute schon zu einem Drittel aus Steuergeldern finanziert, und nicht von eine "Jungen Generation", sondern eben von allen Menschen, bei der die Mehrheit nicht Jung, sondern Alt ist.
.
Die Frage also ist: wer diese Steuerlast (wir alle) wie genau finanzieren wollen. Ihre gewollte Vereinfachung Jung vs. Alt geht völlig am Thema vorbei. Auch in Österreich, Norwegen und in Holland altern die Bevölkerungen und die haben überhaupt kein Problem. Diese ewige Jung vs. Alt - Leier ist Wahlkampftobak von Anno Dazumal.

um 15:46 von Grumpy Eugen

"Die Schere zwischen sehr hohen und sehr niedrigen Einkommen ist zu weit offen." und folglich auch die Rente. Ohne diesem Problem hätte man das Problem der Grundsicherung gar nicht. Außerdem scheuen sich die Politiker, insbesondere der Union, unser Rentensystem endlich mal zu reformieren und auf einen ordentlichen und moderneren Stand zu bringen, wie in der Schweiz oder in Österreich.

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