Kommentare

Auch wenn die Zeiten sich ändern,

die Menschen nicht.

Will ich nicht so recht Glauben

Ich bezweifle dass es in Wirklichkeit so schlimm ist wie dargestellt.

Und da sind wir meiner Meinung nach schon bei des Pudels Kern; Die öffentliche Darstellung und Wahrnehmung.

Ich erdreiste mir jetzt einfach mal anzunehmen, dass der Zentralrat der Juden nicht so ist wie man ihn in den Medien oft wahr nimmt: als dauerempört, eskalierend und konsensunwillig.

Auf der anderen Seite wirken die Staatsorgane in der entsprechenden Berichterstattung oft hilflos, planlos und nichts tuend.

Auch wird von den eher unqualifiziert berichtenden Medien, abwertend bekannt als Hartz-4-TV, oftmals behauptet, Israelkritik würde in Deutschland gleichgesetzt mit Antisemitismus.

Aus eigener Erfahrung kann ich versichern, das dem nicht so ist; Ich kenne niemanden der die oftmals fragwürdige Politik der Likud-Partei so leidenschaftlich missbilligt wie meine jüdischen Freunde.

Ich würde es massiv begrüßen, wenn der Schwerpunkt der Berichterstattung mal zum Miteinander und Aufklärung wechseln würde.

Jeder vierte Deutsche denkt antisemitisch ...

bleibt zu fragen, ob das alles ist (nicht das es nicht genug wäre), oder ob schlichte Judenfeindlichkeit mit anderem einher geht, z. B. mit rechter Gesinnung, mit der Haltung von Gartenzwergen, mit ausgeprägter Affinität zu Verschwörungsphantasien, oder was es dergleichen noch gibt.

15:31 von FritzF - ein solch pessimistisches Menschenbild rückt einen in die Nähe genau der falschen Kreise - im Gedankengut der Aufklärung liegt unsere Hoffnung und muss sie liegen, nicht in der Negation,

15:39, Deeskalator

>>Ich erdreiste mir jetzt einfach mal anzunehmen, dass der Zentralrat der Juden nicht so ist wie man ihn in den Medien oft wahr nimmt: als dauerempört, eskalierend und konsensunwillig.<<

In welchen Medien nehmen Sie ihn denn so wahr?

wo beginnt denn antisemitismus ?

sich kritisch über die jüdische Siedlungspolitik äußern
oder über das Nationalstaatsgesetz

um 15:31 von FritzF

"Auch wenn die Zeiten sich ändern,
die Menschen nicht."

Die Menschen ändern sich permanent.

Die "Zeit" gibt es nicht unabhängig vom Menschen. Und "Zeiten" auch nicht.

jeder 4. Deutsche ?

ich persönlich halte diese Darstellung für völlig an den Haaren herbeigezogen ! Ich habe beruflich und privat deutschlandweit einen recht großen Bekanntenkreis und es gibt darin niemanden, also Null Komma Null Prozent Anteile mit auch nur ansatzweise antisemitischem Gedankengut. Einfach mal so 25% der deutschen Bevölkerung Antisemitismus zu unterstellen finde ich schon ein ziemlich starkes Stück und halte die Glaubwürdigkeit solcher Umfragen für sehr fraglich.

Definiere Antisemitismus

Ich halte mich nicht für antisemitisch - aber das sagen ja alle vermutlich von sich - einigen dieser Fragen stimme ich auch zu, weil ich die Politik Israels einfach nicht in Ordnung finde. Es ist mir völlig gleich an welchen Gott jemand glaubt und welche Rituale damit in Verbindung stehen und als religionsfreier Mensch habe ich schon viele interessante Gespräche mit Menschen über ihre Religion geführt. Im Gespräch mit Juden schwingt sehr oft eine gewisse Überlegenheit und Arroganz gegenüber anderen Religionen mit. Das gefällt mir nicht so gut und ich kann mir durchaus vorstellen, dass diese Grundhaltung nicht gut ankommt, wenn jemand an einer anderen Religion fest hält. Bin ich nun ein Antisemit?

Dumpfer Antisemitismus

Ich habe mich gefragt, welche Aussagen es wohl waren, denen die Befragten zugestimmt haben. Auf die Schnelle habe ich beim Deutschlandfunk folgendes Zitat gefunden.

In der Umfrage stimmten viele der 1.300 Befragten antisemitischen Klischees zu; sie attestierten Juden zum Beispiel, zu viel Macht über Wirtschaft und Weltpolitik auszuüben.

Wie kommt man auf sowas. Das ist ein stumpfes, antisemitisches Klischee, dass in der Geschichte von Nazis bis zurück ins Mittelalter immer wieder von Herrschenden benutzt wurde, um "das Volk" gegen die Juden aufzuhetzen und sich selbst jüdisches Eigentum anzueignen.

Wer von den Befragten kennt selbst Juden, die "zu viel Macht ausüben"? Vermutlich kein Einziger. Vermutlich kennen sie genau den Namen einer einzigen jüdischen Bankiersfamilie.

Es ist erschütternd, dass sich dieser Quatsch über Jahrhunderte so festsetzen kann. Selber Nachdenken scheint für viele zu anstrengend zu sein. Nachplappern dumpfer Parolen ist einfacher.

Merkwürdig

" Fast die Hälfte (48 Prozent) ist der Meinung, Juden verhielten sich loyaler zu Israel als zu Deutschland."

In welchem Bezug zu Antisemitismus steht denn so eine Frage?

Man muss nicht jedermanns

Man muss nicht jedermanns freund sein. Das bedeutet noch lange nicht, dass man sich zu irgendwelchen taten hinreissen lösst. 75% denken übrigens nicht antisemitisch. Das sieht in anderen ländern viel schlimmer aus .

Solange die Debatten über

Solange die Debatten über Antisemitismus weiterhin "ganz besonders sensibel" geführt werden und bestimmte Äußerungen sogar strafbewehrt sind, werden die Verhältnisse sich auch nicht bessern. Ein Mitglied des Zentralrats d.J. hatte vor Jahren bei einer öffentlichen Fernseh-Diskussion ernsthaft den Vorschlag gemacht, doch die Ursache für den n i c h t nur in Deutschland verspürten Antisemitismus zu ergründen. Er wurde von dem ebenfalls anwesenden Ignatz B. dafür in sehr ruppiger Weise zurechtgewiesen. Die Juden sind auch für allerlei Übel auf dieser Welt verantwortlich - nur darüber darf nicht gesprochen werden. Das ist bedauerlich, denn eine Diskussion führt dann nicht weiter. Helmut Schmidt hat hierzu mal eine sehr weise Bemerkung gemacht, die leider vergessen ist.

Unsinn

Der Anteil echter Antisemiten ist in den letzten Jahrzehnten stetig zurückgegangen und dürfte sich im tiefen einstelligen Prozentbereich befinden. Die Vorstellung, was Antisemitismus überhaupt ist, wird ständig angepasst. Wo das inzwischen beginnt, erkennt man an dem Artikel. Wenn man der Meinung ist, Juden verhielten sich loyaler zu Israel als zu Deutschland (wer stellt denn überhaupt so eine unsinnige Frage?), dann ist man schon Antisemit? Auch Fragen wie "sind Juden einem Gewaltrisiko oder hasserfüllten Verbalangriffen ausgesetzt?" sind unsinnig. Was soll man darauf denn antworten? Da es immer einen Bodensatz an Judenhassern gibt (aber auch einen, der irgendetwas anderes hasst), kann man solche Fragen pauschal immer bejahen, das sagt aber nichts über die Verbreitung "hasserfüllter Verbalangriffe" aus.

Dieser ganze Artikel beinhaltet nicht einen einzigen Fakt oder irgendetwas Nachvollziehbares, sondern nur "viele meinen, dass...". Das alles ist übrigens sehr gefährlich!

Antisemit

Kernfragen sind für mich (immer wieder):

Ist eine kritische Haltung gegenüber der Politik des Staates Israel bereits ein Zeichen von Antisemitismus?

Ist ein kritisches Hinterfragen der Loyalität gegenüber dem Land in dem man lebt und dessen Staatsbürgerschaft man inne hält auch bereits ein Zeichen von Antisemitismus?

Wenn eine dieser Fragen mit Ja zu beantworten ist, bin ich Antisemit - seltsam nur, das ich meine Freunde und Verwandten jüdischen Glaubens schätze. Dann muss ich hier wohl noch dazu lernen...

re quakbüdel

" Die Juden sind auch für allerlei Übel auf dieser Welt verantwortlich"

Das ist jetzt klassischer Antisemitismus.

@FritzF

>>Auch wenn die Zeiten sich ändern, die Menschen nicht<<

Da stimme ich ihnen vollkommen zu, erschwerend kommt hinzu, dass die Zeiten immer schneller geworden sind.

Besonders das Internet erweist sich bei uns als Nährboden für jede form des Hasses, nicht nur Antisemitismus.

Mit erschrecken stelle ich fest, welche alles überlagernde Präsenz die Hassverbreiter der AFD in den Sozialen Medien haben.

Laut WAZ sind 80% der Online Posts von AFD und Co.

Sie müssen also nichts weiter tun als ein Vakuum zu füllen, das ihnen von den etablierten Parteien willfährig überlassen wurde.

Was SPD, CDU und Co. bis heute nicht begriffen haben, ist dass die Meinungsbildung heute zum größtem Teil im Internet statt findet.
So können Höcke und alle die ticken wie er natürlich fröhlich und weitestgehend ungestört ihr menschenverachtendes Weltbild verbreiten.

Es wiederholt sich wieder und anscheinend...

...sind 86 Jahre bzw. 74 Jahre
eine zu lange Zeitspanne, die es ermöglicht, daß heute wieder ein
größeres antisimitisches Gedankengut möglich ist!

---

Ich frage mich was diese Leute, die so denken und zu dem Holokaust sagen?
Und die wichtigsten Fragen für mich sind:
- Was sagen sie zu den 6 Mill. ermordeten Menschen?
- Was denken diese Menschen denn über Juden so schlechtes?
- Welche "Gefahr" geht denn vom Judentum aus?

Ich beantworte mal lieber selber diese Fragen:
- Unvollstellbar
- Vorurteile, die haltlos sind
- Keinerlei Gefahr

Aber bestimmt gibt es die (auch hier), die meinen es besser zu wissen.

Wenn nicht immer und überall die

Vergangenheit wieder wachgerüttelt würde, wäre alles so wie es sein sollte. Es gibt keinen Tag wo nicht irgendwo in den Medien den Deutschen wieder eingetrichtert wird "Ihr seid Schuld". Ich bin Jahrgang 1956 Ich bin nicht Schuld ,mein Vater ist 1930 geboren er war 2 Jahre alt als A.H. an die Macht kam ,er hat auch keine Schuld. Mein Opa hatte vielleicht Schuld ich weis es nicht er ist schon über 30 Jahre tot. Meine Kinder sollen sich immer noch schuldig fühlen und dann wundert man sich dass es nicht endlich aufhört. Und warum wird uns weiterhin die Schuld eingetrichtert ??? Alle wollen sie das Geld der Deutschen!!! Man braucht auch keinen Zentralrat der Juden oder der Muslime ,wir haben ein Grundgesetz und eine Regierung die für alle gilt. Wenn sich Minderheiten nicht immerhin den Vordergrund rücken würden würde man sie nicht wahrnehmen alles wäre ganz normal.Ich als Schwabe bin auch in der Minderheit ,verlange ich deshalb auch immer extra Streicheleinheiten ?!

Wissen Sie: Zwischen

Wissen Sie: Zwischen "jedermanns Freund" und "zu Taten hinreißen lassen" liegt genau der breite Korridor des versteckten, latenten bzw. offenen Antisemitismus, um den es hier geht.
Hätte der Attentäter von Halle die Tür zum Inneren der Synagoge überwunden, hätten wir eine Katastrophe erlebt, die unser Land wie kaum ein Ereignis nach dem 2. Weltkrieg verändert hätte. Reicht das nicht als Wachrütteln all derer die glauben, alles nicht so schlimm- 75% denken schließlich nicht antisemitisch? Ich hoffe, dass auch bei der Wahl in Thürigen am Sonntag genügend Wähler*innen ihren kritischen Verstand wiederfinden und keinen Nepper-Schlepper...Parteien auf den Leim gehen, die Abgeordnete in den Reihen haben, die verkünden, wenn sie an der Macht seien, „dann wird aufgeräumt, dann wird ausgemistet“ (M.Frohnmaier, AfD-Bundestagsabgeordneter). Es geht nicht mehr darum, den Anfängen zu wehren - wir sind mittendrin im politischen Kampf gegen fremdenfeindliche, rassistische Politik - auch im Parlament.

@Sausevind 15:31

"Auch wenn die Zeiten sich ändern,
die Menschen nicht."
Die Menschen ändern sich permanent.
-------
Das ist auch so eine plakative, pauschalisierende Aussage wie die kritisierte.

Aber anscheinend ändern sich Menschen ja doch nicht so stark. Es gibt ja die Untersuchung über die deutschen Städte im Mittelalter: In welchen Städten damals Judenpogrome vorkamen, in denen war auch die Anzahl antijüdischer Ausschreitungen im Nationalsozialimus signifikant höher. Und umgekehrt. (leider kann man hier nicht die komplette Studie und ihre differenzierten Ergebnisse zitieren, nur: "Alle [...] Indikatoren für den Antisemitismus des 20. Jahrhunderts korrelieren positiv und signifikant mit mittelalterlichen Pogromen.")

Kommt drauf an wie man Antisemitismus definiert!

Ich habe manchmal den Eindruck, Antisemitismus wird schon für die Kritik an der israelischen Politik missbraucht! Dann kann ich die hohe Zahl von Antisemitismus nachvollziehen. Ich verstehe als Antisemitismus, den Hass gegen Menschen jüdischen Glaubens.

Tja, hätten die mich befragt, dann hätte ich nur antworten

können: "Ich kenne keinen Juden persönlich. Also kann ich gar nicht sagen, ob Juden zu viel über den Holocaust reden."

Ich kritisiere Israel für diverse Aktionen (z.B. Siedlungspolitik). Wer allerdings die Kritik an einem Vielvölker-Staat mit Antisemitismus gleichsetzt, der hat die Definition des Begriffs Antisemitismus nicht verstanden.

@fathaland slim

In so ziemlich allen Medien.
Nicht weil jetzt die Tagesschau etwas berichten würde wie: "die nun wieder" oder "wie üblich..."

sondern viel mehr durch die Absenz von erfreulichen, brückenschlagenden Berichten. In unserer Gemeinde werden regelmäßig Glaubensübergreifende Veranstaltungen gefeiert, mal in der Moschee, mal in der Synagoge, mal in der Kirche. Immer rege besucht und immer sehr Lustig.
Alles u.a. veranstaltet von Vereinen die eben dem Zentralrat zuzuordnen sind.
Die Berichte darüber vermisse ich jedoch völlig.

Seltsam, was so alles als antisemitisch gilt...

Aha. @karwandler hat ungefähr die gleiche Frage gestellt.

Fast die Hälfte (48 Prozent) ist der Meinung, Juden verhielten sich loyaler zu Israel als zu Deutschland.

Bin ich Antisemit, wenn ich der selben Meinung bin?
Ich denke mal, es geht hierbei nur um Juden, die in Deutschland leben - und es geht auch nicht um alle davon, sondern um einen (gefühlten) Großteil davon. Ebenso denke ich, Türken z.B. verhalten sich (zu einem großen Teil) loyaler zur Türkei als zu Deutschland. Ob dies jeweils auch der Mehrheit entspricht, kann ich nicht sagen.

Aus dieser "Denke" heraus einen Antisemitismus abzuleiten, halte ich ebenso falsch, wie aus Kritik am Staate Israel und seiner Politik.

Wer es etwas genauer wissen

Wer es etwas genauer wissen will: Die meisten Anhänger der AfD haben antisemitische Positionen und damit ist die AfD Spitzenreiter unter allen großen Parteien. 55 % der AfD-Anhänger meinen laut einer Allensbach-Umfrage, Juden hätten auf der Welt zu viel Einfluss - die klassische und typische rechtsextreme Verschwörungstheorie, mit der schon die Nazis "arbeiteten" (FAZ-Bericht: tinyurl.com/y5foset2). Höckes Äußerungen zum "Denkmal der Schande" und Gaulands "Vogelschiss" kennt nun wirklich fast jede*r. Der baden-württembergische Landtagsabgeordnete Wolfgang Gedeon, der offiziell als Holocaust-Leugner bezeichnet werden darf, ist immer noch in der AfD und schrieb in einem seiner Bücher, dass "die talmudischen Ghetto-Juden der innere Feind des christlichen Abendlandes“ seien. Das reicht - im doppelten Sinn des Wortes.

@Deeskalator / 15:39

... Ich denke, ich verstehe was Sie meinen, aber ich hätte dafür andere Worte gewählt!

Im Grunde ist für mich aber nachvollziehbar, daß die deutsche, jüdische Gemeinde angesichts der immer mehr anwachsenden, von verschiedensten Ressentiments geprägten Grundstimmung in unserer Gesellschaft zunehmend besorgt ist! ... Dabei ist das ausschlaggebende vielleicht nicht unbedingt, daß 25% der Deutschen - und damit vielleicht sogar nicht mal mehr oder weniger als noch vor Jahren - antisemitische Vorurteile pflegen! Das Gefühl für eine zunehmende Bedrohung - nicht nur die gegenüber Juden - geht wohl eher darauf zurück, das inzwischen wieder sagbar scheint, was einstmals im gesellschaftlichen Konsens als Tabu galt!

Dieses Tabu - von neurechten Organisationen wie AFD und Pegida gern als "Political Correctness" verunglimpft - bröckelt zunehmend unter den Angriffen von Rechts und unsere Gesellschaft täte tatsächlich gut daran stärker dagegen zu halten!

15:57, pyrex

>>. Im Gespräch mit Juden schwingt sehr oft eine gewisse Überlegenheit und Arroganz gegenüber anderen Religionen mit. Das gefällt mir nicht so gut und ich kann mir durchaus vorstellen, dass diese Grundhaltung nicht gut ankommt, wenn jemand an einer anderen Religion fest hält. Bin ich nun ein Antisemit?<<

Schwingt es das, und unterscheidet das Juden von Anhängern anderer Religionen?

Ein klassisch antisemitisches Narrativ.

15:39 von Deeskalator

Ein sehr guter Beitrag, den ich gut nachvollziehen kann. Danke!
#16:23 von andererseits
Auch ihnen gebe ich Recht. Ich kann die Zahlen nicht nachvollziehen, aber diejenigen die antisemitisch sind, sind zuviel, egal wieviel es sind. Diese sind aber sicherlich auch intolerant gegenüber den anderen Religionen! Ich sehe eine Bedrohung für nicht Christen und die muß mit allen Mitteln bekämpft werden. Die beste Waffe ist Bildung!

16:04 von karwandler

Merkwürdig

" Fast die Hälfte (48 Prozent) ist der Meinung, Juden verhielten sich loyaler zu Israel als zu Deutschland."

In welchem Bezug zu Antisemitismus steht denn so eine Frage?
///
*
*
Richtig, eher wäre die Frage nötig, wie hoch ist der Migrantenanteil, bei solchen Befragungen.
*
Wenn der Islam zu Deutschland gehört, dann eben auch sein Antisemtismus.

Antisemitismus ist rationaler Unsinn.

Der sogenannte "Antisemitismus" ist unglaublicher Unsinn und entbehrt jeder rationalen Logik.

Gerade die Deutschen sollten auf ihr jüdisches Erbe sogar stolz sein!

Der Finanzminister Friedrichs des Großen war Jude!
Der wichtigste Finanzberater Bismarcks war Jude!

Das Schloß Neuschwansten in Bayern wurde durch jüdische Finanzpolitik erst ermöglicht.

Sehr viele Juden kämpften in den deutschen Kriegen für ein freies und nationales Deutschland.

Der Deutsche Film wäre ohnen Juden nicht vorstellbar. - Darin liegt der Grund, warum später "Hollywood" überhaupt erst so mächtig und phantasiereich wurde.

Das gleiche gilt für die Musik.
Wer judenfeindlich ist, dürfte werde die Musik Leonard Bernsteins, noch die von Mendelssohn hören usw...

Star Trek Fans müssten sogar "Mr. Spock" (Leonard Nimoy) aus dem Programm streichen.

Uns Israel gehört heute -abgesehen v. d. derzeit. Politik d Premiers-. zu den stabilsten und verlässlichsten Staaten im Mittleren Osten als Verbündeter der westl. Welt

@ andererseits / 16:23

"Es geht nicht mehr darum, den Anfängen zu wehren - wir sind mittendrin im politischen Kampf gegen fremdenfeindliche, rassistische Politik - auch im Parlament."

... da stimme ich Ihnen zu! ... Und noch mehr als im Parlament müssen wir diesen Disput gerade in unserer direkten und weiteren Nachbarschaft, ja selbst oft in unseren Familien führen! Schweigen und hoffen, daß diesen Disput andere für uns führen ist keine Option, wenn es darum geht unsere Freiheiten und unseren Wohlstand zu erhalten!

@albexpress Was stört Sie eigentlich?

Ich bin seit 44 Jahren hier in Deutschland auf der Welt, mehr oder weniger erkennbar als sogenannter Biodeutscher.

Mir hat noch nie, wirklich nie jemand gesagt, ich wäre Schuld am Holocaust. Mir hat auch noch nie jemand gesagt, dass meine Kinder daran schuld sein würden. Und ich hatte auch noch nie das Gefühl, dass man mir irgendeine Schuld daran unterschieben hätte wollen.

Ich wünschte mir, Sie könnten Ihre Behauptungen belegen. Wer hat wann Ihnen eine Schuld am Holocaust zugeschoben? Wenn Sie sich schuldig fühlen oder Ihre Kinder sind Sie selber daran schuld.

Und was die Zentralräte angeht: So wie es Kaninchenzüchtervereine geben darf, darf auch jede Religion oder ethnische Gruppe eine Vereinigung gründen. Die Ansicht, dass Juden das nicht dürfen sollen (Zitat: „braucht man nicht“), ist tatsächlich antisemitisch.

Schuld? Nein! Verantwortung? Ja!

Ich bin Jahrgang 1977. Ich trage tefinitiv keine Schuld an dem, was meine Vorfahren veranstaltet haben. Sowohl im Positiven, wie auch im Negativen... Es ist auch keine Frage der Schuld. Hört man genau zu, dann wird zumeist von Verantwortung gesprochen - wie ich finde zurecht.

Für uns Deutsche erwächst aus unserer gemeinsamen Geschichte eine besondere Verantwortung für die Zukunft - und nur darum geht es doch. Das gilt übrigens auch für all die Zuwanderer der letzten Jahrzente. Auch deren Steuern werden ja zur Wiedergutmachung herangezogen.

Aber zu allererst geht es doch gar nicht um Geld. Wir sind eines der reichsten Länder der Welt und man zurecht von uns allen erwarten, dass wir uns bemühen das Unrecht, dass unsere Vorväter und -mütter begangen haben zu lindern. Diese Schuld ließe sich meiner Meinung nach so oder so nicht sühnen. Daher kann es ja, der Logik folgend, nur um eines gehen, nämlich, dass wir Deutsche uns alle zusammen gegen Unrecht und Unterdrückung einsetzen...

Die Schuldfrage?

Hier ist wiederholt davon geschrieben worden, dass wir Deutsche an irgendetwas kollektiv Schuld seien - So ein Quatsch!

Wir sind aber verantwortlich und das aus meiner Sicht auch kollektiv, dass das Grauen des Holocaust niemals wieder Fuß fassen kann. Zu allerst gegenüber unserern eigenen Kindern dann aber auch gegenüber den Kindern aller anderen Menschen.

Ich verstehe nicht, was daran negativ aufzufassen ist. Für mich ist es Teil meiner deutschen Identität, dass sich mein Land für immer von Rassisumss, Unterdrückung und eigennützigen Angriffskriegen verabschiedet hat. Für mich ist Teil dieser Verantwortung auch, sich für ein wirtschaftlich starkes und sozial gerechtes Europa einzusetzen... Wenn So viel Positives aus unserer Verantwortung erwächst, wie in den letzten 7 Jahrzehnten geschehen, dann bin ich gern bereit sie zu übernehmen...

Schwammige Definition der IHRA

“Antisemitismus richtet sich in WORT oder Tat gegen...“

Wie schon in mehreren Beiträgen verschiedener Kommentare zum Ausdruck kommt, lässt die Formulierung “in Wort...“ einen beliebigen Spielraum, um jedwede judenkritische Äußerung unter “Antisemitismus“ zu verbuchen.
Ich mag den Politiker Netanjahu und seine Siedlungspolitik nicht, und ich behaupte auch, dass ihm am Frieden mit den Palästinensern nicht sonderlich gelegen ist.
Im Sinne der Definition würde ich also antisemitisch denken - ein reiner Blödsinn, denn ich habe bis heute keinen Juden persönlich kennen gelernt, noch habe ich persönlich etwas gegen Netanjahu - den ich auch nur aus den Berichten kenne.
Wie mir dürfte es vielen der Befragten Personen ergehen.

Deshalb halte ich den repräsentativen Wahrheitsgehalt der Umfrage für so nicht gegeben.

Wer das alles nicht glauben kann...

Ich bin in meiner eigenen Familie schon mehrfach auf hart antisemitische Aussagen getroffen, die mich ratlos gemacht haben.

Alles von linken oder liberalen Menschen.

Und bei genauer Betrachtung musste ich mir eingestehen, dass ich in meiner Jugend auch schon Meinungen vertreten habe, die antisemitische Meme enthalten haben.

Antisemitismus ist derart viral und kontagiös, dass praktisch niemand davor gefeit ist. Gerade wenn man selbst der Überzeugung ist, dass einem selbst das nie passieren kann.

re albexpress

" Es gibt keinen Tag wo nicht irgendwo in den Medien den Deutschen wieder eingetrichtert wird "Ihr seid Schuld". Ich bin Jahrgang 1956 Ich bin nicht Schuld ,mein Vater ist 1930 geboren er war 2 Jahre alt als A.H. an die Macht kam ,er hat auch keine Schuld."

Auch so ein Klassiker, den Sie da aufs Tapet bringen.

Erst das absichtliche Mißverständnis, dass Ihnen oder sonst jemand persönliche Schuld am Holocaust angelastet wird wie einem Eichmann oder Himmler, und dann die empörte Zurückweisung, dass das bei Ihnen doch gar nicht stimmen kann.

"Meine Kinder sollen sich immer noch schuldig fühlen und dann wundert man sich dass es nicht endlich aufhört."

Jawoll, Schlußstrich ziehen! Höcke hat recht!

Warum?!

Ey ich verstehe echt nicht, also auch wenn man nicht nachdenkt und nur danach geht wer im Alltag öfters mal negativ auffällt dann wären dass doch nie und nimmer Juden?! Ich mein klar grundsätzlich darf jeder seine Religion leben solange sie niemandem schadet, aber wenn dann (ist trdm nicht nachvollziehbar) aber wenn dann ist man doch gegen Muslime. Was genauso wenig Sinn macht weil sowohl Christen als auch moslems und Juden an abrahamitische Religionen glauben, also sich sehr sehr ähnlich sind.

@ 16:36 Boris.1945

Der Islam gehört zu Deutschland, etwaige antisemitische Tendenzen nicht; leider gehört ja auch die AfD und ihre Straßentruppe Pegida mittlerweile zu Deutschland, ihre antisemitischen Tendenzen nicht.
Der Islamwissenschaftler Fatih Ünal ist nicht der einzige, der für Solidarität und Vertrauen zwischen Juden und Muslimen wirbt. "Gerade jetzt wäre doch der Moment, solidarisch zu sein, denn Antisemitismus und Islamophobie gehen letztlich Hand in Hand" sagte Ünal (Quelle: Die Welt, Interview: 3.8.2019).

Oh jeh!

Am 24. Oktober 2019 um 16:36 von Boris.1945

Oh jeh, ich denke für Antisemitismus braucht es wirklich keine Migranten. Wie hoch war denn der Migrantenanteil bei den Nazis?
Im Gegenteil, es dürfte eine hohe Überlappung zwischen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit geben - der Überlappungsbereich nennt sich AFD.

16:36, Boris.1945

>>Richtig, eher wäre die Frage nötig, wie hoch ist der Migrantenanteil, bei solchen Befragungen.
*
Wenn der Islam zu Deutschland gehört, dann eben auch sein Antisemtismus.<<

Der Migrantenanteil entspricht bei einer repräsentativen Umfrage dem Migrantenanteil in der Bevölkerung.

Meinen Sie, die deutsche Bevölkerung bestünde zu 25% aus Moslems?

Sie werden übrigens im Koran keine antisemitischen Aussagen finden.

Am 24. Oktober 2019 um 16:04 von karwandler

" Fast die Hälfte (48 Prozent) ist der Meinung, Juden verhielten sich loyaler zu Israel als zu Deutschland."
In welchem Bezug zu Antisemitismus steht denn so eine Frage?

Also, ich würde mich nicht trauen, darüber eine Aussage zu treffen. Vielleicht ist ja das Stereotypendenken in bezug auf Juden schon eine Form des Antisemitismus? (und natürlich ist Denken in Stereotypen grundsätzlich nichts Gutes).

Ich würde die gleichen Fragen mal umgekehrt stellen.

Alle Glaubensrichtungen über alle anderen Regionen. Ich glaube das Ergebnis würde nicht viel anders aussehen. Es liegt vielleicht an der Unwissenheit, die viele über andere Religionen haben und das sehe ich als Problem an! Ich habe die großen Schriften der Weltreligionen gelesen und habe dadurch erfahren, dass wir vieles gemeinsam haben. Nur wer die anderen Glaubensrichtungen kennt, hat es leichter andere zu tolerieren. Bildung, ich sag es immer wieder...

@ 16:21 albexpress

Dazu ist seit dem berühmten, wahren und tiefsinnigen Satz der Rede unseres Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker 1985 - vor 34 Jahren(!) - alles gesagt: "Die Jungen sind nicht verantwortlich für das, was damals geschah. Aber sie sind verantwortlich für das, was in der Geschichte daraus wird."

Antisemitismus muss nicht neu definiert werden

Der Begriff Antisemitismus ist auf dem besten Weg ein Kampfbegriff zu werden, um Kritik an der Politik Israels zu stigmatisieren. Damit erfährt dieser Begriff eine semantische Erweiterung, die den rassistisch-kriminellen Kern seiner Bedeutung verwässert. Den dumpfen Antisemiten kann das nur recht sein. In der öffentlichen Wahrnehmung stehen sie nun auf einer Linie mit beispielsweise einem Moshe Zuckermann, einem emeritierten Professor für Geschichte und Philosophie an der Uni Tel Aviv. Wir müssen aufpassen, dass der Antisemitismusvorwurf nicht zu dem wird, was der Kommunismusvorwurf in der McCarthy-Ära in den USA war.

was genau...

ist denn antisemitisch...man findet nirgendwo eine klare Erklärung... wie kann man etwas sein ,das nicht klar definiert ist...

@ 17:02 Weinberg

Wie recht Sie haben... Ich hoffe ja immer noch, dass ein kritischer Geist in diese Partei mal eintritt, um den Antrag zu stellen, den Parteinamen neu zu buchstabieren: Antisemitischer fremdenfeindlicher Durchschnittsdummkopf... oder so ähnlich.

@ Entenbürzel, Deutsche Nabelschau

Danke, Sie sprechen mir aus der Seele. Mir geht es ebenso wie Ihnen, und ich bin sogar ein paar Jahre älter als Sie und habe viele Jahre in anderen Ländern gelebt (auch in solchen, die Deutschland überfallen hat). Und nie habe ich ein Wort des Vorwurfs gehört.
Meine These ist deshalb, dass es sich bei dieser Schuldfrage um deutsche Nabelschau oder um einen Minderwertigkeitskomplex handelt.

16:54, harry_up

>>Wie schon in mehreren Beiträgen verschiedener Kommentare zum Ausdruck kommt, lässt die Formulierung “in Wort...“ einen beliebigen Spielraum, um jedwede judenkritische Äußerung unter “Antisemitismus“ zu verbuchen.<<

Eine judenkritische Äußerung ist eine Äußerung, die Juden in ihrer Gesamtheit, also als Juden, kritisiert.

Das ist antisemitisch.

>>Ich mag den Politiker Netanjahu und seine Siedlungspolitik nicht, und ich behaupte auch, dass ihm am Frieden mit den Palästinensern nicht sonderlich gelegen ist.
Im Sinne der Definition würde ich also antisemitisch denken<<

Das täten Sie nur dann, wenn Sie Netanjahu mit den Juden an sich gleichsetzen würden. Oder wenn Sie andere weit rechts stehende Politiker weniger oder gar nicht kritisieren und nur für Netanjahu eine Ausnahme machen würden.

Wozu diese komplizierte

Wozu diese komplizierte statistische Auswertungen?? ... Da reicht es nur die zahlreichen Kommentare hier oder bei anderen Foren zu lesen, oder sich mit Arbeitskollegen auszutauschen über Israel, orthodoxe Juden etc. .... Oh weh, ich könnte lachen, wenn es nicht so traurig und erschreckend wäre.

@ 17:08 Superdemokrat

Ihnen kann geholfen werden: Der Duden definiert "antisemitisch" einerseits als Abneigung oder Feindschaft gegenüber den Juden und andererseits als [politische] Bewegung mit ausgeprägt antisemitischen Tendenzen.
Die Bundeszentrale für politische Bildung definiert: Antisemitismus ist mehr als Fremdenfeindlichkeit, auch mehr als ein soziales oder religiöses Vorurteil. Er ist eine antimoderne Weltanschauung, die in der Existenz der Juden die Ursache aller Probleme sieht.
Ist Ihnen das wirklich nicht klar genug?

17:02 von fathaland slim

16:36, Boris.1945
>>Der Migrantenanteil entspricht bei einer repräsentativen Umfrage dem Migrantenanteil in der Bevölkerung.>>

>>Meinen Sie, die deutsche Bevölkerung bestünde zu 25% aus Moslems?

Nein, der Migrantenanteil in Deutschland besteht nicht zu 25% aus Moslems, aber 25% der Bevölkerungszusammensetzung hat die 25% Marke überschritten - mit stark stiegender Tendenz.

In Großstädten wie Frankfurt oder Augsburg hat sie die 50% Marke überschritten.

>>Sie werden übrigens im Koran keine antisemitischen Aussagen finden.<<

Das kann nur jemand behaupten, der a.) weder den Koran gelesen hat und b.) sich noch nie mit der islamischen Geschichte befasst hat!

fathaland slim ... es sollte

fathaland slim
... es sollte mich wundern , wenn Sie mal mit Argumenten kommen würden und nicht immer mit einer Schelte auf Andersdenkende. Natürlich kann man auch Juden kritisieren ,ohne gleich in die antisemitische Ecke gestellt werden zu müssen. Die Juden sind auch nicht ohne Schuld und wenn hier Juden gegen eine demokratisch ,gewählte Partei zu Felde ziehen kann , dann darf dies doch umgedreht genauso sein.
Der Zentralrat der Juden ist doch kein Heiligtum , was geschützt werden muss. Wenn ich mir manche Äusserungen eines Friedmann anhöre , dann kommt eine Arroganz zum Vorschein , welche schon widerlich ist. Ich bin kein Antisemit , aber verehrter fathaland slim ,Sie können sich jetzt mal so richtig auslassen , das würde doch Ihrem Ego ganz gut tun.
Wenn Sie mir schon Ihre Überlegenheit kund tun wollen , dann aber bitte mit Argumenten und nicht mit inhaltlosen Gepoltere , wie es durchaus Ihre Art ist , um sich im Gespräch zu halten. Auch Juden sollten nicht frei von Kritik sein.

17:04, Weinberg

>>Vielleicht ist ja das Stereotypendenken in bezug auf Juden schon eine Form des Antisemitismus?<<

Aber natürlich.

Beschäftigen Sie sich mal mit dem Begriff "gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit".

Antisemitismus ist eine der vielen Formen davon.

Toleranz gilt für alle

*Wenn sich mehr als ein Viertel der Gesellschaft mit Antisemitismus identifiziere, sei es an der Zeit für die restlichen drei Viertel, Demokratie und tolerante Gesellschaften zu verteidigen. Deutschland habe eine einmalige Verpflichtung, die Rückkehr von Intoleranz und Hass zu verhindern. *

Ja, das unterschreibe ich voll und ganz, und hoffentlich meint der Jüdische Weltkongress damit jeden Menschen, egal woher er kommt, egal welche Hautfarbe er hat, egal welchen Glauben oder eben keinen, egal welche sexuelle Orientierung oder welche Weltanschauen er/sie vertritt.
Kritik am Staate Israel muss aber erlaubt sein, die hat nichts mit Antisemitismus zu tun, aber oft viel mit dem Einfordern von Toleranz, z.B. beim Umgang mit Minderheiten.

@ 17:09 Rolf_US & Entenbürzel

Was Sie als "deutsche Nabelschau" oder "Minderwertigkeitskomplex" verdächtigen, benennt von Weizsäcker in seiner Rede von 1985 so: "Es geht nicht darum, Vergangenheit zu bewältigen. Das kann man gar nicht. Sie läßt sich ja nicht nachträglich ändern oder ungeschehen machen. Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart. Wer sich der Unmenschlichkeit nicht erinnern will, der wird wieder anfällig für neue Ansteckungsgefahren. (...) Hitler hat stets damit gearbeitet, Vorurteile, Feindschaften und Haß zu schüren. Die Bitte an die jungen Menschen lautet:
Lassen Sie sich nicht hineintreiben in Feindschaft und Haß
gegen andere Menschen,
gegen Russen oder Amerikaner,
gegen Juden oder Türken,
gegen Alternative oder Konservative,
gegen Schwarz oder Weiß.
Lernen Sie, miteinander zu leben, nicht gegeneinander."
Diese Worte, gesprochen am 8. Mai 1985, tragen bis heute eine besondere Kraft und Weisheit in sich.

@15:52 von Sausevind@15:31 von FritzF

//"Auch wenn die Zeiten sich ändern,
die Menschen nicht."

Die Menschen ändern sich permanent.//

Jetzt muss ich noch lange über diese beiden Aussagen nachdenken. So widersprüchlich es klingen mag: Vermutlich haben Sie beide recht. Die Aufklärung hat sicher dazu beigetragen, dass man in großen Teilen der Welt gelernt hat, zivilisierter miteinander umzugehen. Auch Umwelt und Gesellschaft nötigen immer wieder zu neuen Anpassungen. Das war aber schon immer so. Haben sich die Menschen aber hinsichtlich ihre Schwächen grundsätzlich weiterenwickelt? Haben wir wirklich aus unseren Fehlern nachhaltig gelernt? Ich bezweifle das. Aber wie gesagt: Ich muss nach lang darüber nachdenken.

Egoismus, Raffgier, Macht- und Mordlust sind immer noch Teil von uns. Auch wenn wir das nicht wahrhaben wollen.
Aber auch Empathie, Güte, Nächstenliebe Beschützerinstinkt und viele gute Eigenschaften mehr...

@ andererseits

Da bin ich ganz Ihrer Meinung. Ich verstehe allerdings nicht, was Sie aus meinem Post herauslesen.
Die von Ihnen zitierte Rede war ein Meilenstein in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Aber es geht darin doch genau um das, was ich sagte: um unsere Verantwortung, nicht um unsere Schuld. Von Weizsäcker selbst gehört allerdings der Generation an, die Schuld auf sich geladen hatte.

@ 17:14 morgentau19

Wer sich mit der Geschichte des Islam befasst hat, der weiß, dass es bis zur manipulativen aus dem Kontext gerissenen Benutzung des Koran durch die Nazis keine bedeutende antisemitische Lesart des Koran gab. So wie die Nazis missbrauchen dann auch Islamisten den Koran für den gleichen Zweck - nicht die einzige Parallele zwischen Rechtesextre-misten und Isla-misten.
Übrigens waren die meisten Intellektuellen der arabischen Welt bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs Nazigegner.
Passt nicht so recht in das Bild mancher Recht(spopulist)en, ich weiß; ist aber historisch belegt.

hmmmm....

das wäre mal zu klären, was genau unter "antisemitistisch" zu verstehen ist. Ursprünglich war es eine Judenfeindlichkeit, aber mittlerweile zählt wohl auch die Kritik an Israel gänzlich dazu....... obwohl in Israel nicht nur Juden leben

@15:57 von pyrex

"Im Gespräch mit Juden schwingt sehr oft eine gewisse Überlegenheit und Arroganz gegenüber anderen Religionen mit."

Das werden Sie bei eingefleischten Christen und Muslimen ebenso erleben.

"Bin ich nun ein Antisemit?"

Wenn Sie die beschriebene Haltung grundsätzlich ALLEN Juden unterstellen, fände ich persönlich das zumindest korrekturbedürftig. Ansonsten finde ich, dass man mit solchen "Anti-Zuschreibungen" vorsichtiger umgehen sollte, als das allgemein heute üblich zu sein scheint.

re trampelchen

"Der Zentralrat der Juden ist doch kein Heiligtum , was geschützt werden muss."

Noch so'n Klassiker: Erst einen Unsinn in den Raum stellen, den gar keiner vertreten hat, und ihn dann als Unsinn zurückweisen.

" Die Juden sind auch nicht ohne Schuld und wenn hier Juden gegen eine demokratisch ,gewählte Partei zu Felde ziehen kann , dann darf dies doch umgedreht genauso sein"

Allein die Verwendung des Kollektivs "die Juden" in Ihrem Satz über Kontroverses zwischen dem ZdJ und der AfD ist sowas von aufschlussreich ...

Siedlungspolitik

Der Antisemitismus hat viel mit Israels Siedlungspolitik zu tun, der Weltweit auf Ablehnung stößt. Es kann nicht von jedem erwartet werden dafür verständnis zu haben. Die Siedlungspolitik hat etwas mit dem jüdischen Glauben zu tun. Nicht jeder kann das nachvollziehen.

"Natürlich kann man auch

"Natürlich kann man auch Juden kritisieren ,ohne gleich in die antisemitische Ecke gestellt werden zu müssen. Die Juden sind auch nicht ohne Schuld und wenn hier Juden gegen eine demokratisch ,gewählte Partei zu Felde ziehen kann , dann darf dies doch umgedreht genauso sein."

an der stelle habe ich aufgehört zu lesen.

wer "die juden" - etwas, was es so überhaupt nicht gibt, mit einer politischen partei vergliecht, kann es sich sparen, fathaland nach "argumenten" zu fragen.

werte benötigen kein "argument".

man hat und lebt sie oder auch nicht.

fathaland slim 17.02

Sie werden übrigens im Koran keine antisemitischen Aussagen finden."

Dann sehen Sie sich mal die Lebensgeschichte des Propheten und seinen Umgang mit Juden auf der arabischen Halbinsel an!
Fakt ist, dass Judenhass in islamischen Familien von Kindesbeinen an gepflegt wird und es deshalb natürlich einen wachsenden islamischen Antisemitismus in D gibt, was Umfragen unter Juden hinlänglich bestätigt haben. Kann man schön in Berlin, besonders bei der Al-Kuds-Demonstration beobachten und beim BDS gibt es ebenfalls Antisemitismus von links.

///41 Prozent von ihnen die

///41 Prozent von ihnen die Meinung, Juden redeten zu viel über den Holocaust. Auch Aussagen wie Juden hätten zu viel Macht in der Wirtschaft oder trügen die Verantwortung für die meisten Kriege auf der Welt seien auf relativ große Zustimmung gestoßen. Fast die Hälfte (48 Prozent) ist der Meinung, Juden verhielten sich loyaler zu Israel als zu Deutschland.///
.
Hieraus " Antisemitismus " abzuleiten scheint mir doch etwas weit hergeholt. Zum Einen, was ist " relativ große Zustimmung " zum Anderen, man muss doch unterscheiden zwischen Antisemitismus und Kritik an der Politik der Regierenden des States Israel.

fathaland slim " ----- Sie

fathaland slim
" ----- Sie werden übrigens im Koran keine antisemitische Aussage finden ---- "
Wie kommen Sie auf solch eine inhaltsleere Aussage ?

Schlagen Sie mal den Koran auf , dann werden Sie fündig .
Sure 2,100 Sure 3 , 78 Sure 4, 46 , 155,161 .
Auch im Koran steht etwas von der Tötung der Ungläubigen und auch die Juden zählen für den Islam zu den den Ungläubigen. Haben Sie das bisher nicht gewußt ?

@15:58 von dr.bashir

>>In der Umfrage stimmten viele der 1.300 Befragten antisemitischen Klischees zu; sie attestierten Juden zum Beispiel, zu viel Macht über Wirtschaft und Weltpolitik auszuüben.<<

"Wer von den Befragten kennt selbst Juden, die "zu viel Macht ausüben"?"

Vielleicht wird einfach nur Macht mit Erfolg verwechselt?
Mag ja ein Vorurteil sein, aber ich halte die Juden im Schnitt für intelligent und eben deshalb für erfolgreich. Da könnten Neid und Missgunst eine Rolle spielen. Ist aber nur so ein Idee. Rationale Gründe für Hass gegen ganze Bevölkerungsgruppen gibt es ja nicht.

"Befragt wurden 1300 Frauen

"Befragt wurden 1300 Frauen und Männer. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, ….. Fast die Hälfte (48 Prozent) ist der Meinung, Juden verhielten sich loyaler zu Israel als zu Deutschland."
#
#
Da wurden wieder einmal Fragen gestellt um den Deutschen hinter die Stirn zu schauen. Ein paar Superschlaue haben dann die Antworten ausgewertet und nach wenigen Sekunden war der/die Befragte Antisemit, auch wenn er das vorher selbst nicht wusste.
Geht ganz einfach, und bietet wieder einigen die Möglichkeit sich Fremdschämen.

re carisma

"Der Antisemitismus hat viel mit Israels Siedlungspolitik zu tun, der Weltweit auf Ablehnung stößt. Es kann nicht von jedem erwartet werden dafür verständnis zu haben. Die Siedlungspolitik hat etwas mit dem jüdischen Glauben zu tun. Nicht jeder kann das nachvollziehen."

Nein, die Siedlungspolitik hat nichts mit dem jüdischen Glauben zu tun, wohl aber damit, dass man den jüdischen wie jeden anderen Glauben politisch instrumentalisieren kann.

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Liebe User,

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Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Mich wundert, dass niemand,

Mich wundert, dass niemand, meiner Wahrnehmung nach, den neuerlichen Twitterausfall von Stephan Brandner von der AFD, den ich nicht zitieren werde, wirklich genau gelesen hat.

Neben der herausragenden Leistung mit nur einem Satz selbstzerlegenen Blödsinn für mehrere Seiten auszudrücken sticht vor allem eins heraus. Er hat ausgedrückt, dass Juden keine Deutsche sein können.

Das im Jahr 2019, das nicht nur von einem Hinterbänkler sondern einem Funktionsträger in seiner Partei, das aus einer Partei, die sich als bürgerlich bezeichnet, jegliche offensichtliche, mittlerweile mehrheitliche Überdeckungen mit dem Rechtsextremismus leugnet und vor allem, das aus einer Partei, die diesen nicht leugbaren Antisemitismus in Reinform nicht nur nicht verurteilt, sondern in Schutz nimmt, wie es z.B. Herr Gauland im Bundestag tat.

Wir haben offensichtlich keinen Verfassungsschutz der diesen Namen verdient, wenn die AFD nicht sofort nach Strich und Pfaden beobachtet wird. Angemessen wäre ein Verbot

@ 17:29 Rolf_US

Es freut mich, wenn Sie der Rede von Weizsäckers inhaltlich zustimmen. Ich habe die Ausschnitte deshalb als Antwort auf Ihren Kommentar gepostet, weil Sie - vielleicht nicht beabsichtigt - mit "deutsche Nabelschau" und "Minderwertigkeitskomplex" Begriffe verwenden, die die neue Rechte (z.B. B.Höcke) gerne verwenden, um die Erinnerung an die Shoa zu verdächtigen und eigentlich als überflüssig und falsch darzustellen versuchen.

@Trampelchen/Bot...der Wahrheit

Am 24. Oktober 2019 um 17:43 von Trampelchen
fathaland slim " ----- Sie

fathaland slim
" ----- Sie werden übrigens im Koran keine antisemitische Aussage finden ---- "
Wie kommen Sie auf solch eine inhaltsleere Aussage ?

Schlagen Sie mal den Koran auf , dann werden Sie fündig .
Sure 2,100 Sure 3 , 78 Sure 4, 46 , 155,161 .
Auch im Koran steht etwas von der Tötung der Ungläubigen und auch die Juden zählen für den Islam zu den den Ungläubigen. Haben Sie das bisher nicht gewußt ?"

In besagten Suren steht nichts vom töten von Ungläubigen. Das passiert, wenn man Suren aus Foren per copy & paste einfach einfügt ohne sie zu kennen. Die Suren bzgl. töten von Ungläubigen sind andere.

In der Bibel steht auch jede Menge zum Thema töten von Ungläubigen: die Geschichte der Sintflut, die Geschichte von Sodom & Gomorra, und viele andere.
Haben Sie das nicht gewußt?

Vielleicht sollte.......

man eher die Frage stellen, was überhaupt noch NICHT antisemitisch ist? Man sollte auch unterscheiden zwischen den Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland und dem Staat Israel und seiner Politik. Wenn ich mich an die Rede von Frau Lasker-Wallfisch im Bundestag erinnere, ist auch Kritik an Israel schon Antisemitismus. In Deutschland tut mn sich schwer und muß sehr vorsichtig sein mit Ansichten, die schnell von gebildeten Personen zum"Narrativ" erklärt werden. Tja, es fällt eben auf, wenn der Vorsitzende des Zentralrats der Juden sich über die Sachbeschädigung an einer Synagogentür lautstark beklagt, aber weder er, noch der Jüdische Weltkongress haben die beiden Todesopfer lautstark beklagt! Is ja klar, oder? Es waren ja auch keine "Juden"! Mir ist es egal, ob sich die Angehörigen dieser Religion für "Auserwählt" halten, denn das können sie später einmal mit Gott oder Jehova oder Manitu oder Allah ausmachen. Antisemitisch ist man schon, wenn man sie ignoriert oder nicht Kontakt sucht

@tagesschlau2012: oh oh.

„und nach wenigen Sekunden war der/die Befragte Antisemit, auch wenn er das vorher selbst nicht wusste.“

Wenn alle Antisemiten ein Schild in die Luft hielten, auf dem steht: „Ich bin Antisemit“, hätten wir weniger Probleme.

Ich halte es für ein besonders wichtiges Merkmal des Antisemitismus, dass die meisten Antisemiten sich selbst nicht für Antisemiten halten.

Es sagt ja auch fast kein Mann „ich bin Frauenhasser“.

Meme zu transportieren heißt nicht zwingend, sich dessen bewusst zu sein. Insofern ist es fast entschuldbar antisemitische Meinungen zu haben. Aber es ist nicht entschuldbar, diese zu behalten, wenn man darauf hingewiesen wird!

Ein Problem beim angeblichen

Ein Problem beim angeblichen Antisemitismus ist, dass Deutschland bei diesem Thema hypersensibel ist und alles, was auch auch vielleicht nur ansatzweise als antisemitisch ausgelegt werden kann, dass dann auch gleich wird.
Daran arbeiten israelische Politiker und der Zentralrat fleißig mit. Ebenso deutsche Politik und Medien.

Niemals würden deutsche Medien es wagen, über Netanjahu so zu schreiben wie über Trump oder Erdogan.
Zu sagen „Ich fahre nicht mehr nach England, solange da die Brexiteers an der Macht sind“ ist okay. Auch Boykottaufrufe gegen amerikanische Produkte oder Urlaub in der Türkei sind okay.
Würde man aber schreiben „Keinen Urlaub mehr in Israel“, gäbe es heftige Reaktionen.
Die Kritik des Zentralrats am jüdischen Museum war ein Beispiel dafür. Gelassenheit gibt es im Zusammenhang mit Kritik an Israel gar nicht, weil ja immer der Antisemitismus über allem schwebt.
Dass man genau damit der Sache nur schadet, wird leider nicht gesehen.

@17:47 tagesschlau2012

Fremdschämen tue ich mich eher, wenn Kommentierende versuchen, das Problem des Antisemitismus kleinzureden oder gar herunterzuspielen versuchen, als ginge es um Tricks der Umfragesteller.

17:45 von Anna-Elisabeth

>>Mag ja ein Vorurteil sein, aber ich halte die Juden im Schnitt für intelligent und eben deshalb für erfolgreich. Da könnten Neid und Missgunst eine Rolle spielen. <<

Vielleicht nicht antisemitisch, aber auch die pauschale Zuordnung einer positiven Eigenschaft zu einer Glaubensgemeinschaft ist nicht ganz koscher. Ihr Hinweis auf ein mögliches Vorurteil weist darauf hin, dass Sie das eigentlich selber wissen.

Sie führen ein positives Vorurteil an, um damit antisemitische Vorurteile zu erklären. Das kann nicht gut gehen.

Voreingenommenheit

Ich fürchte und unterstellte auch mal, dass der Umfrage ein voreingenommene Bild von „den Deutschen“ zugrunde liegt, dass gefährlich viele Deutsche aus der Geschichte nicht gelernt hätten und nun einen ähnlichen Antisemitismus pflegten. So nimmt man sich in meinen Augen immer wieder das Recht zum German-Bashing heraus.
Welche Deutsche wurden eigentlich befragt? Türkisch-deutsche, Russlanddeutsche, ohne oder mit Migrationshintergrund?

17:43, Trampelchen

>>fathaland slim
" ----- Sie werden übrigens im Koran keine antisemitische Aussage finden ---- "
Wie kommen Sie auf solch eine inhaltsleere Aussage ?

Schlagen Sie mal den Koran auf , dann werden Sie fündig .
Sure 2,100 Sure 3 , 78 Sure 4, 46 , 155,161 .
Auch im Koran steht etwas von der Tötung der Ungläubigen und auch die Juden zählen für den Islam zu den den Ungläubigen. Haben Sie das bisher nicht gewußt?<<

Da hat Ihnen aber jemand einen gewaltigen Bären aufgebunden. Ich habe all die Verse, die Sie nennen, in meinem Koran, Ausgabe von 1916, Übersetzung von Lazarus Goldschmidt, ererbt von meinem Großvater, nachgeschlagen. In Sure 3, Vers 78 geht es um Abraham, Ismael, Isaak, Jakob, Moses, Jesus und die anderen Propheten und daß man die alle gleich achten sollte. Alle anderen Verse, die sie nennen, haben nicht den geringsten Bezug zum Judentum und es wird in ihnen auch nicht ansatzweise zur Tötung Ungläubiger aufgerufen.

Ich empfehle Ihnen dringend, sich einen Koran zu kaufen.

17:39, deutlich

>>fathaland slim 17.02
Sie werden übrigens im Koran keine antisemitischen Aussagen finden."

Dann sehen Sie sich mal die Lebensgeschichte des Propheten und seinen Umgang mit Juden auf der arabischen Halbinsel an!
Fakt ist, dass Judenhass in islamischen Familien von Kindesbeinen an gepflegt wird und es deshalb natürlich einen wachsenden islamischen Antisemitismus in D gibt, was Umfragen unter Juden hinlänglich bestätigt haben. Kann man schön in Berlin, besonders bei der Al-Kuds-Demonstration beobachten und beim BDS gibt es ebenfalls Antisemitismus von links.<<

Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen, Sie werden trotzdem im Koran keine Verse finden, die zum Judenhass aufrufen.

@17:43 Trampelchen

Sie wenden genau die Methoden des sog. Dritten Reichs und der Islamisten an, den Koran als Steinbruch für eigene Ideologie zu benutzen und hineinzulesen, was dem Sinn nach nicht gemeint war.
Haben Sie das bisher nicht gewusst?

Jede Kritik an Juden, auch

Jede Kritik an Juden, auch wenn wir in einem Land leben, in dem wir Kritik an jedem und alles üben dürfen, wird sofort als Antisemitismus belegt.

Moslems sind da ähnlich, bei ihnen nennt sich das Islamophobie!

Für mich heißt das in beiden Fällen Kritik-Meinungsverbot- weder an Juden, noch an Moslems!
Dafür ist Deutschland das falsche Land – noch.

In meinem Umfeld kenne ich keinen, der antisemitisch ist- im Gegenteil, sie sind Israelfreundlich eingestellt. Besonders in unserer christlichen Gemeinde!

Dieser Umfrage vertraue ich nicht mal 25%!...

/// Am 24. Oktober 2019 um

///
Am 24. Oktober 2019 um 18:58 von christerix
Voreingenommenheit
Welche Deutsche wurden eigentlich befragt? Türkisch-deutsche, Russlanddeutsche, ohne oder mit Migrationshintergrund?///

steht doch im Artikel: Der Jüdische Weltkongress ... hat eine repräsentative Umfrage durchgeführt.

@15:54 von Herr Job: völlig an den Haaren herbeigezogen

"jeder 4. Deutsche ?

ich persönlich halte diese Darstellung für völlig an den Haaren herbeigezogen ! Ich habe beruflich und privat deutschlandweit einen recht großen Bekanntenkreis und es gibt darin niemanden, also Null Komma Null Prozent Anteile mit auch nur ansatzweise antisemitischem Gedankengut. "

Ich habe heute in der Mittagspause kurz aus der Umfrage zitiert.

Ein Kollege sagte sofort, dass wäre ja auch nicht verwunderlich, wenn man sich ansieht für wie viele böse Dinge und Kriege in der Welt die Juden verantwortlich wären.

@albexpress

"
Am 24. Oktober 2019 um 16:21 von albexpress
Wenn nicht immer und überall die

Vergangenheit wieder wachgerüttelt würde, wäre alles so wie es sein sollte. Es gibt keinen Tag wo nicht irgendwo in den Medien den Deutschen wieder eingetrichtert wird "Ihr seid Schuld". Ich bin Jahrgang 1956 Ich bin nicht Schuld ,mein Vater ist 1930 geboren er war 2 Jahre alt als A.H. an die Macht kam ,er hat auch keine Schuld. [...]

Was wäre Ihnen denn lieber? Alles vergessen und gut ist? Nix ist dann gut, wie man deutlich am wiedererstarkten Rassismus sieht. Der Antisemitismus ist nur eine Teilmenge des Rassismus.

Es gibt ein wunderbares Zitat des 86jährigen Holocaust-Überlebenden Ivar Buterfas-Frankenthal.

"„Vergeben haben wir längst, vergessen werden wir niemals“

Darum geht es. Um Vergebung und Erinnerung, und nicht um Vergessen. Nein, wir haben keine Schuld, aber die Verantwortung, daß so etwas wie 1933 nie wieder passiert.

17:15, Trampelchen

>>fathaland slim
... es sollte mich wundern , wenn Sie mal mit Argumenten kommen würden und nicht immer mit einer Schelte auf Andersdenkende.
(...)
Wenn Sie mir schon Ihre Überlegenheit kund tun wollen , dann aber bitte mit Argumenten und nicht mit inhaltlosen Gepoltere , wie es durchaus Ihre Art ist , um sich im Gespräch zu halten. Auch Juden sollten nicht frei von Kritik sein.<<

Ihre wütenden Ausfälle meiner Person gegenüber, die man mit Fug und Recht als inhaltsloses Gepoltere bezeichnen kann, fallen auf Sie selbst zurück. Wenn Sie in dem, was ich schreibe, keine Argumente erkennen können, dann kann ich Ihnen wirklich nicht helfen.

re christerix

"Ich fürchte und unterstellte auch mal, dass der Umfrage ein voreingenommene Bild von „den Deutschen“ zugrunde liegt, dass gefährlich viele Deutsche aus der Geschichte nicht gelernt hätten und nun einen ähnlichen Antisemitismus pflegten. So nimmt man sich in meinen Augen immer wieder das Recht zum German-Bashing heraus."

Sie unterstellen mal so eben, dass die Umfrage manipuliert ist.

Wenn ich jetzt mal so eben unterstelle, dass Sie Antisemit sind, liegen wir beim Kriterium stimmt/stimmt nicht völlig gleichauf.

17:15 von Trampelchen

>>Wenn ich mir manche Äusserungen eines Friedmann anhöre , dann kommt eine Arroganz zum Vorschein , welche schon widerlich ist. Ich bin kein Antisemit , aber...<<

... welcher Zusammenhang besteht denn zwischen der von Ihnen vermuteten Arroganz mit der religiösen Ausrichtung des Journalisten? Wenn Sie den einfach so herstellen, ist das antisemitisch.

Weisen Sie im Allgemeinen persönliche Eigenschaften anderer Menschen auch ihrem z.B. christlichen Glauben zu?

naja

Jeder vierte Deutsche denkt antisemitisch

Könnte man auch anders formulieren...

zb Jeder vierte Mensch denkt antisemitisch

Wobei ich die Zahl sogar für deutlich zu gering halten würde wenn man sieht wieviele Konflikte es auf der Welt gibt. Und die meisten gibt es entweder wegen Geld, oder anderer Ansichten bezüglich Religion oder Rasse.

Wenn "nur" 25% der deutschen antisemitisch denken halte ich das für eine im weltweiten Vergleich sogar gute Zahl... schön ist das natürlich trotzdem nicht, aber mir geht es ziemlich gegen den Strich das Deutschland immer wieder gern als Hochburg des antisemtismus dargestellt wird... vor allem auch gern von deutschen selbst. Dabei wird aber selten bis gar nicht in andere Länder geschaut... In Israel (weil auf dem Bild ein Jude abgebildet ist nehme ich einfach mal dieses Beispiel) sind gut und gerne 75% antisemitisch eingestellt gegen die palästinenser (und umgekehrt die ebenso gegen israelis) und dort gibts offene Kriegshandlungen.

@karlheinzfaltermeier: Es ist ganz viel nicht antisemitisch

Man muss nur mal drüber nachdenken.

Sie unterstellen eine ganze Menge, nämlich, dass man für diverse von Ihnen aus dem Hut gezauberte Sachverhalte zum Antisemiten erklärt würde. Allein Ihr letzter Satz spricht Bände. Sie können selbstverständlich alles mögliche ignorieren, aber Sie haben ja schon beschlossen, genau das nicht zu tun.

Sie haben ja auch eine konkrete Vorstellung dazu, was der Vorsitzende des ZdJ lautstark beklagen darf und was nicht, damit er von Ihnen nicht das umgekehrte Label des Juden, „der sich für was besseres hält“, aufgedrückt bekommt.

19:02 von fathaland slim

Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen, Sie werden trotzdem im Koran keine Verse finden, die zum Judenhass aufrufen.
.
so Diskussionen sind albern
sie finden auch nichts über ein Kopftuch ...
trotzdem berufen sich Muslime ebenso wie beim "Thema Ungläubige" auf den Koran
wenn es darum geht

um 17:43 von Trampelchen

Das zeigt mir, daß Sie den Koran nicht kennen. Das Judentum, wie auch das Christentum gelten im Islam als "Religionen des Buches". Angehörige dieser Weltanschauungen gelten explizit nicht als Ungläubige. Im Gegensatz zu mir als Atheisten. Gerade Juden lebten bis in die 40er Jahre des vorigen Jahrhunderts weit sicherer in islamischen Gesellschaften als in "christlichen". Auf der iberischen Halbinsel beispielsweise gab es die ersten Pogrome erst mit der sogenannten "Reconquista".

19:19, dermulla

>>Auf der iberischen Halbinsel beispielsweise gab es die ersten Pogrome erst mit der sogenannten "Reconquista".<<

Woraufhin die dortigen Juden zu einem großen Teil ins osmanische Reich flohen.

Am 24. Oktober 2019 um 17:02 von fathaland slim

"Sie werden übrigens im Koran keine antisemitischen Aussagen finden."

Sie haben Recht,

aber

der Koran enthält mehrere Aufforderungen, Nicht-Muslime zu töten, allerdings nur zu Kriegszeiten.

Das steht aber in jeder heiligen Schrift, auch in der Bibel.

„Allah“ ist nur die arabische Übersetzung des Wortes „Gott“.

Arabische Christen, sagen auch „Allah“ zu ihrem Gott.

Das bedeutet, dass man Feinde bekämpfen und unter Umständen sogar töten darf.

"So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben."

„Alle anderen, sollen im Höllenfeuer umkommen.“

"Ach Gott, wolltest du doch die Gottlosen töten! ..."

Bibel oder Koran?

Also „Im Westen nichts Neues“.

fathaland slim 19.02

na, da gibt es z.B. die berüchtigte Sure 9.5 "wenn aber die Schutzmonate abgelaufen sind, packt und erschlagt die Frevler wo ihr sie findet...."gut, richtet sich nicht nur gegen Juden sondern gegen Andersgläubige allgemein, ist aber alles andere als friedlich formuliert und nachdem Juden in der arabischen Nachbarschaft häufiger sind, sind das die ersten Betroffenen gewesen

@dermulla

"
Am 24. Oktober 2019 um 19:19 von dermulla
um 17:43 von Trampelchen

Das zeigt mir, daß Sie den Koran nicht kennen. Das Judentum, wie auch das Christentum gelten im Islam als "Religionen des Buches". Angehörige dieser Weltanschauungen gelten explizit nicht als Ungläubige. Im Gegensatz zu mir als Atheisten. Gerade Juden lebten bis in die 40er Jahre des vorigen Jahrhunderts weit sicherer in islamischen Gesellschaften als in "christlichen". Auf der iberischen Halbinsel beispielsweise gab es die ersten Pogrome erst mit der sogenannten "Reconquista"."

Der erste Satz ist nur halb richtig. Juden und Christen als Buchreligionen gehören auch zu den Ungläubigen, aber der Islam unterscheidet sie von anderen Ungläubigen (dazu zählen dann auch Atheisten).

Dem letzten Satz kann ich voll zustimmen. Wohl zu keiner Zeit haben in Europa Juden, Christen und Moslems so friedlich zusammengelebt wie in Andalusien zur Zeit des Kalifats von Cordoba. Man nennt es auch das goldene Zeitalter des Islams.

@18:57 von proehi

17:45 von Anna-Elisabeth

"Sie führen ein positives Vorurteil an, um damit antisemitische Vorurteile zu erklären. Das kann nicht gut gehen."

Sie haben Recht - Vorurteile sind und bleiben Vorurteile.

Aber haben Sie eine andere Erklärung als Neid und Missgunst? Die bloße Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft kann es doch nicht sein. Ich bin mir sicher, dass es auch unter Juden - ebenso wie bei Muslimen und Christen - Menschen gibt, die der jeweiligen Lehre nichts abgewinnen können, wohl aber der Zugehörigkeit der jeweiligen Gemeinschaft. Gründe dafür gibt es sicher sehr viele. Die müssen nicht unbedingt etwas mit der Religion zutun haben.
Ich habe den Antisemitismus nie verstanden und "...haben zu viel Macht" ist doch schlicht Unsinn.

Grundsätzlich gehe ich aber Menschen aus dem Weg, die glauben, nur sie selbst hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen und deshalb nicht bereit sind, sich mit Argumenten und Widerspruch auseinanderzusetzen.

@um 17:14 von morgentau19

"Das kann nur jemand behaupten, der a.) weder den Koran gelesen hat "

Dann zitieren Sie eine einzige antisemitische Aussage aus dem Koran. Ich bin gespannt.

19:19 von dermulla

Gerade Juden lebten bis in die 40er Jahre des vorigen Jahrhunderts weit sicherer in islamischen Gesellschaften als in "christlichen".
.
keine Frage !!
nur leben wir (oder die Juden) nicht mehr in den 40ern des letzten Jahrhunderts
sondern hier und heute
und da sieht es eben etwas anders aus
oder wie hat sich den die jüdische Bevölkerung in Arabischen (muslimischen)
Staaten die letzten 40 Jahre so verändert ?
Also zu Zeiten des Schahs waren 80.000 Juden dort - heute nicht mal 10.000

Es stellt sich die Frage....

....wieviele der Antisemiten muslimischen Glaubens sind.

Meinungsäußerungen etlicher türkischer Kollegen (mit deutscher Staatsbürgerschaft) von mir lassen befürchten, das Antisemitismus weit verbreitet ist bei Muslimen.

Zumindest in Westdeutschland sehe ich Antisemitismus in der autochthonen Bevölkerung als eher unbedeutend an.
Von Hotspots wie zb Dortmund abgesehen.

In Ostdeutschland mag dies anders sein.

@um 17:43 von Trampelchen

"Auch im Koran steht etwas von der Tötung der Ungläubigen und auch die Juden zählen für den Islam zu den den Ungläubigen. Haben Sie das bisher nicht gewußt ?"
Ich hab das auch nicht gewußt, aber warum auch, da es sich um eine eigenwillige Interpretation, um nicht zu sagen Lüge, von Ihnen handelt.

@deutlich

"
Am 24. Oktober 2019 um 19:25 von deutlich
fathaland slim 19.02

na, da gibt es z.B. die berüchtigte Sure 9.5 "wenn aber die Schutzmonate abgelaufen sind, packt und erschlagt die Frevler wo ihr sie findet...."gut, richtet sich nicht nur gegen Juden sondern gegen Andersgläubige allgemein, ist aber alles andere als friedlich formuliert und nachdem Juden in der arabischen Nachbarschaft häufiger sind, sind das die ersten Betroffenen gewesen"

Halten Sie die von mir schon angesprochenen Geschichten von der Sintflut, oder Sodom und Gomorra, und all die anderen Geschichten für "friedlich formuliert?".
Es ist immer eine Frage der Exegese. Und die Texte von damals, ob in der Bibel oder im Koran, muß man im jeweiligen zeitlichen Kontext betrachten, um sie zu verstehen, vor allem um sie nicht mißzuverstehen. Und man sollte auch nicht einzelne Verse aus dem Zusammenhang reißen, ergibt ebenso ein falsches Bild. Ob Bibelverse, oder die Verse der Koransuren. Man muß sie im gesamten Kontext sehen.

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