Ihre Meinung zu: Abstimmung im Unterhaus: Neuer Schicksalstag für den Brexit-Deal

19. Oktober 2019 - 7:10 Uhr

Der "Super Samstag" soll heute eine Entscheidung im Brexit-Streit bringen. Doch egal wie die Parlamentarier abstimmen - das Thema dürfte die Briten noch länger beschäftigen, als ihnen lieb ist. Von Marion Theis.

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Kommentare

Sollte der Deal wider

Sollte der Deal wider Erwarten durchkommen, wird es das Königreich weiter zerreißen, denn Schottland, das mehrheitlich deutlich für "remain" stimmte, wird die Sonderkonditionen für Nordirland nicht akzeptieren und die eigene Selbständigkeit incl. Aufnahme in die EU massiv vorantreiben; und die Spaltung zwischen alten oft durch tief sitzende revanchistische Gefühle bestimmte "Leave"-Befürworter*innen und jungen weltoffenen Remainer*innen wird die Gesellschaft weiter spalten und belasten. Sollte der Deal heute scheitern, wird es keinen weiteren fünften(!) Versuch geben, Johnson wird zurücktreten müssen, und die Chancen auf ein neues, redlich vorbereitetes und nicht durch Johnson-Fake vergiftetes Referendum steigen. Auch dann wird die Aufarbeitung dieses düsteren Kapitels separatistischer Politik in der britischen Gesellschaft noch Jahre dauern.

"Dauertelefonate für den Brexit-Deal ... "

Man möchte schreiend und greinend unter das eigene tiefergelegte Bett krabbeln - es ist unerträglich mit welchen Möhrchen man hier hingehalten wird.
Brexit und kein Ende, das ist für Brexit Verächter ebenso unerträglich wie für Brexit Befürworter - einzig die Buchhalter reiben sich die schmierigen Finger.
Ja, natürlich, Freihandel, das ist die Hoffnung der nicht arbeitenden Klasse - immer auf den nächsten billigen Jakob hoffend, der einen guten Deal verspricht - apropos Deal, es wird Zeit diesen hässlichen unzeitgemäßen Laut zum Ungeräusch des Jahrzehnts zu erklären.
Endlich zu begreifen, das man Zukunft eben nicht auf einer Reihung von Beliebigkeiten gründet, sondern auf soliden Fundamenten, das wäre angesagt, das der Mensch verletzlich ist und Menschen ohne stabilen Eigentumspuffer zwischen sich und der Wirklichkeit im Besonderen, Erfassen worum es geht, aber das scheint weniger denn je Tagesordnungspunkt zu sein.

Habe ich noch immer nicht begriffen.

Ich habe die Austrittsargumente noch immer nicht begriffen. Das ist doch alles larifari-Geschwätz. Das "Vereinte Königreich" will ....... Bin gespannt war Donald Trump und China so alles vom "Vereinten Königreich" erwarten.

Es sollte mich wundern...

...wenn die vielen in den letzten Monaten von Johnson gedemütigten Abgeordneten der Tories, die DUP, die schottischen Nationalisten und Teile von Labour für den Deal stimmen sollten.

Zum Einen: Er hat sich so viele Kollegen zum Feind gemacht. Ob ein Telefonat reicht, um sich so weit wieder zu versöhnen, damit man ihn jetzt doch noch krönen kann?

Zum Anderen: Was kann ein einzelner Staat heute in der Welt der Trumps, Xi's, Putins und Erdogans erreichen? Durchschaut man auf der Insel auch nach drei Jahren immer noch nicht, dass all diese sich über den Brexit vor allem freuen, weil sich ein Beutetier gar nicht bremsen konnte, sich freiwillig von seiner Herde zu trennen?

Wenn's GB am Ende schaden sollte (was ich glaube), werden sich Johnson und Farage das von der Cote d'Azur oder von was weiß ich wo aus ansehen und zwischendrin mal eine Runde Golf bei Donald spielen gehen, so sad...

Trade Deals wie UK will?

Man sieht ja an dem NBA Debakel wie das laufen könnte mit den Handelsabkommen mit China. Da werden sich die Briten noch umschauen.
Und mit den USA unter Trump wird das wahrscheinlich nicht wesentlich anders laufen.
Da wird UK noch sehen wer die Bedingungen diktiert.

Der "Super Samstag" wird nicht zum Austritt führen

Und Boris muss gar nicht theoretisch noch heute die EU um eine dreimonatige Verlängerung bitten.
Aber es wird wieder eine Verlängerung von der EU gemacht werden, egal ob der Boris sich meldet, oder nicht.
Und natürlich wieder mit der Behauptung, es wird keine neuen Vertragsverhandlungen geben.
Bevor die Briten aus der EU rausgelassen werden, sind schon Albanien und Nordmazedonien als Brutto Mitglieder dabei.

""länger beschäftigen, als ihnen lieb ist.""

Das hoffe ich sehr, besonders dann wenn sie endlich draußen sind.

Leave

Nicht umsonst auch das Wort für Blätter die der Wind umher bläst.

Man kann es auch anders sehen

Die EU weitet sich aus, insbesondere nach Osteuropa und nimmt dabei die zum Teil katastrophalen wirtschaftlichen Verhältnisse neuer Mitgliedsstaaten in Kauf, ebenso den gegebenen Nationalismus einzelner Länder, die Protektionismus und Ignoranz in Bezug auf quasi alle Werte und Ideen einer Union tagtäglich vorleben.
Aus Sicht der Briten kann ein Austritt durchaus Sinn machen, zumindest mittelfristig. Sie können eigene Freihandelsabkommen schließen, ihre Außenpolitik eigenständig und auf ihre Interessen bezogen gestalten, ebenso ihre Wirtschaftspolitik, ohne dabei die Vorzüge der Sicherheit, welche eine NATO nach wie vor bietet, zu verlieren. Gleiches gilt für die Wirtschaft, oder glaubt irgendwer allen Ernstes, dass die EU bzw. der EWR, die EFTA oder sonstige Freihandelspartner nicht binnen kürzester Zeit mit den Briten ein neues Abkommen schließen werden? Die Briten werden in ein Loch fallen, ganz sicher, aber sehr tief wird es nicht werden!

ottokar, 09:27

Leave
Nicht umsonst auch das Wort für Blätter die der Wind umher bläst.

Falsch. Singular the leaf, Plural leaves.

@Thomas Pittasch

Ich sitmme Ihnen zu. Die EU sollte sofort alle Beitrittsverhandlungen mit Osteuropäischen Staaten stoppen!!
Mit Polen Ungarn Tschechien Bulgarien Rumänien etc haben wir wahrlich genügend Unsolidarität und Nehmertum ertragen müssen... und werden diese Probleme nicht mehr los.

Nachbeben

Die Diskussion rund um den Brexit hat die Briten tief gespalten und diese Spaltung dürfte andauern. Auch ist anzunehmen, dass Schottland sein Streben nach Unabhängigkeit vom UK weiter vorantreiben wird. Der Brexit - ganz gleich in welcher Form er letztlich umgesetzt wird - dürfte mit einigen "Nachbeben" verbunden sein...

Traum von neuer Volksabstimmung

Ja, ich hoffe auch noch irgendwie drauf. Ich empfand es als schlimm mit welchen Lügen und Tricks der frühere Abstimmungskampf gegen die EU durchgeführt wurde. Ganz zu Schweigen davon, was deren Politiker bis heute für den Brexit taten. Es wird auch vielen Briten mittlerweile eine neue Erkenntnis erreicht haben.

@ottokar

Das ist ein "leaf".

Aber BJ ist dem nicht unähnlich, pustet sich im politischen Wind auf und ab bis er liegenbleiben...

Bin gespannt ob Shakespeares Drama "To stay or not to stay" heute in den nächsten Akt führt oder zum furiosen Finale wird.

Mir sind Briten....

Vor allem total egal. Sie haben sich in den letzten Jahren zur totalen Lachnummer gemacht und ihren Niedergang selbst herbeigeführt. Erst wird Schottland gehen, dann werden die Iren sich vereinigen. England wird mit Wales bedeutungslos sein. Dann können sie ja ruhig ihrem Empire hinterher trauern. Hauptsache sie lassen uns in Ruhe. Bitte verschwindet endlich. Ob mit Deal oder ohne ist mir vollkommen egal. Die Industrie geht ja bereits. Sie haben es nicht anders verdient nach dem ganzen Trara der letzten Jahre

> Thomas Pittasch > Die EU

> Thomas Pittasch
> Die EU weitet sich aus, insbesondere nach Osteuropa und
> nimmt dabei die zum Teil katastrophalen wirtschaftlichen
> Verhältnisse neuer Mitgliedsstaaten in Kauf

Das stimmt natürlich nicht! Denn es gibt Kriterien für die Aufnahme. EU-Konvergenzkriterien!

Der Vertrag von Maastricht regelt diese EU-Konvergenzkriterien.
Tatsache ist, dass es Albanien und Nordmazedonien besser geht als z.B. irland die eine Neuverschuldung von >75% haben (Deutschland 68%)

Wenn ich jetzt

einer Religion angehören würde, dann würde ich Stoßgebete senden, das der Brexit endlich kommt. Das wenigstens ein Dauerthema mal zu Ende geht, und Macron hat recht, die EU muss reformiert werden.
Ich bin sonst kein Fan dieses Herrn, aber in einigen Dingen hat er eben recht, auch die Erweiterung zu stoppen, ist richtig.
Von Deutschland ist da nichts zu erwarten, die zahlen auch Milliarden mehr ein ohne zu murren, genau wie die Militärausgaben nächstes Jahr steigen werden.
Also wäre ein Abschluss des Brexit Themas nun endlich erforderlich, das mal die ganzen Kosten auf den Tisch kommen.

Godspeed Mr. Johnson!

Für Ihre Leistung gebührt Ihnen Dank und Anerkennung. Wer hätte gedacht, dass die halsstarige EU noch ihre Blockadehaltung aufgeben würde?

Konsequent und zielstrebig haben Sie Änderungen am Vertragsentwurf durchgesetzt und den vermaledeiten Backstop in den Orkus der Geschichte befördert.

Allen Hatern sollte jetzt klar sein, dass ein Scheitern der Abstimmung im Unterhaus ALLEIN in der Verantwortung von Corbyn und seiner Labour Partei liegt.

Die EU hat schon erklärt, dass sie nicht noch einmal bereit ist, den Entwurf des Ausstiegsvertrages zu verhandeln. Es gilt also: dieser Vertrag oder keiner - Brexit mit Deal oder harter Brexit mit unabsehbaren Folgen für Irland.

Daher muss jetzt endlich Schluss sein mit parteitaktischen Spielchen von Labour und der Wille der britischen Bevölkerung umgesetzt werden:

Brexit zum 31.10.2019!

@ Thomas Pittasch 09:42 Uhr

"...und (die EU) nimmt dabei die zum Teil katastrophalen wirtschaftlichen Verhältnisse neuer Mitgliedsstaaten in Kauf, ebenso ...die Ignoranz in Bezug auf quasi alle Werte und Ideen einer Union..."
Korrekte Beschreibung wie ein Fundament bereits labil auf Sand gebaut ist und weiter wird.
Der weitere Fehler liegt in den "Werten" einer Union. Genau diese sind nirgends in schriftlicher Form vorhanden und zudem werden "Werte" nach eigenem Gusto interpretiert - was nicht einmal ansatzweise etwas mit einer Union (den Zusammenhalt Gleichgesinnter Staaten) zu tun hat.
Der Keim des Auseinanderbrechens wurde bereits (leider erfolgreich) gelegt.

Egal wie es ausgeht - Arme Bevölkerung

wenn der Brexit dann irgendwann eine Tatsache ist, kommt das fürchterliche Erwachen für alle Briten. Dann sieht auch der letzte Bewohner, das London immer brav die Schuld auf andere schob. Auf das Wetter, auf die Polen, und natürlich immer auf "Brüssel" und diese EU.
.
Wer Markus Lanz vor kurzem sah mit seiner Reportage über Groß Britannien, der kann nur noch Mitleid mit diesem einst großem Groß Britannien haben. Nahezu alle Probleme auf der Insel sind hausgemacht. Es ist London das Verantwortung trägt, wenn Polizeistationen geschlossen werden, die Gesundheitssysteme überlastet sind, die Kriminalität steigt, Regionen vernachlässigt werden. London. Nicht Brüssel.
.
Und wenn die Hardliner wirklich ein zweites Singapur aus London machen, bleibt noch weniger für die Menschen. Aber eine Ausrede fällt dann weg: "Schuld ist Europa" zieht dann nicht mehr und die Bürger werden sehen: Die Showmaster um UKIP und Johnson sind und waren nur eines: Lügner.

Referendum

Es wäre nur fair, wenn "Johnson " und alle anderen, die sich immer auf den "Volkswillen" berufen, nun in einem ECHTEN Referendum wie 1975 das Volk entscheiden lassen. Es geht aber weder ihnen noch Corbyn und seiner Se(e)maus-Bande wirklich um das Volk,sondern nur um eigene Macht(BJ,Corbyn) und Gewinne (Commodities Händler Farage, Investmentbanker Rees-Mogg).
Also hat der alte Thukydides mit seiner "Pleonexia" wieder mal recht!

Leave

um es mal sehr sarkastisch auszudrücken:
Ich hoffe, dass wenn Boris Heute Nachmittag in Brüssel wegen der Verlängerung anruft, ihm eine Automatenstimme sagt: "Sie rufen Außerhalb unserer Geschäftszeit an. Unsere Geschäftszeiten sind....." Sarkasmus Ende.
Die Sitzung Heute können sich die Parlamentarier schenken. Es wird keine Zustimmung zu dem ausgehandelten Konditionen (ich hasse das Unwort "Deal") geben. Erreicht wurde nur das die Briten tief gespalten sind und auch noch für Jahrzehnte bleiben.

Der Brexit wird nach Jahren

wegen des großen Erfolges auch noch für viele Jahre weiter gehen, nur eben ohne EU.

Raus aus dieser EU

Blutleer, zerstritten. Ein von Merkel und Macron verunstalteter Club. Ich drücke den Briten die Daumen dass sie bald raus sind.

@Thomas Pittasch - Das Loch in der Logik ist nur,

dass die EU (also alle Mitglieder) ja zig Handelsabkommen abgeschlossen hat, die nun für das UK hinfällig sind.

Das heißt, hier fangen die Briten von vorne an.
Was den Handel mit den EU-Mitgliedsstaaten angeht, so haben die britischen Firmen Angst vor den Unterbrechungen in hochkomplexen Lieferketten, die ja in unserer "just in time"-Wirtschaft enorme Bedeutung haben, besonders in der Zuliefererindustrie.
Die Kontrolle über eigene Grenzen hatte das UK die ganze Zeit, ist aber auf Fachkräfte aus der EU (Gesundheitswesen, Landwirtschaft) dringend angewiesen. Das Vor-Brexit-Programm (noch von Th. May) "hostile environment" setzt auf Fremdenfeindlichkeit, die nun auch EU-Bürger trifft. Harte Grenzen mit der EU lösen aber nicht den Zustrom von Einwanderern aus z. B. dem Commonwealth und anderen Überseeländern.

Und nebenbei: die EU-Osterweiterung wurde vom UK unter Blair vorangetrieben, der auch früher als andere EU-Staaten die Grenze für Osteuropäer öffnete. Und nun sind das die Bösen.

Was zeigte BREXIT ?

Europa ist gespalten, einfach unreif und bürokratisch võllig verkrustet. Nichts geht wirklich vorwaerts. Man/Frau kann nicht mehr atmen, vor lauter Reglementierung. Der Fisch stinkt vom Kopf her! Die radikalen Bewegungen aus dunklen Zeiten werden wieder gewählt, weil unsere Politik die Menschen nicht mehr abholt! Die Staaten verschulden sich, um mit "sozialen" Versprechen die Menschen zu betäuben. Und dennoch wählen sie Protest. Das UK wird sich davon heute befreien- hoffentlich!

Hoffe immer noch auf harten Brexit

Ich glaube weder an die Zukunft der EU noch an die Zukunft des Euro. Ein harter Brexit sollte schon deshalb eingeführt werden, um den Ländern einen alternativen Weg aufzuzeigen. Dass die Engländer ihre Wirtschaft schnell den Gegebenheiten anpassen werden, ist für mich keine Frage. Die werden auch viele Steuergelder sparen und sind nicht mehr für reformunwillige Pleitestaaten mitverantwortlich.

Nichts wird so heiß gegessen,

wie es gekocht wird.
Bälle flachhalten nichts wird dadurch untergehen. Wir werden möglicherweise ein bisschen export einbüßen, aber tut nicht weh.
Ich bin der Meinung, dass das Thema viel zu hochgespielt wird.

10:27 von Artikel Eins ...."Schuld ist Europa"..

abgesehen davon, das "Schuldfragen" häufig (meistens/ immer) unproduktiv sind, sind natürlich die Staaten selbst für ihr Versagen verantwortlich - so war das doch auch gemeint, mit den klassischen "Außenhandelstheoremen" und der Arbeitsteilung … aer das Problem stellt sich so eh nicht, weil diejenigen, die in fünf oder zehn Jahres etwas zu erklären hätten, dann entweder ausgewandert sind, oder in Rente.

@Bajuware um 08:34Uhr

Da geht es Ihnen wie mir, denn ich habe die Austrittsgründe bis heute nicht begriffen! Dabei meine ich nicht die erlogenen Fakes eines Mr.Farage! Mir ist auch nicht klar, was die Brexitiers glauben? Daß eine britische Regierung plötzlich Entscheidungen treffen kann, ohne dauernd Rücksicht nehmen zu müssen? Nicht umsonst sind die meisten Brexitiers ältere Briten, die sich einfach nicht lösen können von Queen Victoria, Empire oder Commonwealth (richtiger:Britishwealth). Erheiternd ist besonders, daß die Brexitiers immer noch nicht erkannt haben, daß Johnson den Vertrag von Therese May nur in neues Papier gewickelt hat.

Johnson

oder wer auch immer Premier ist, hat gar keine Chance, irgendeinen "Deal" im Parlament durchzubringen, weil eine Mehrheit des Unterhauses das Referendum und somit den vom Wahlvolk geäußerten Willen ignoriert und den Brexit komplett verhindern möchte. Da helfen auch keine Verlängerungen der Verhandlungen mit der EU bis zum Sankt Nimmerleins-Tag.

10:21 von Einfach Unglaublich

"Für Ihre Leistung gebührt Ihnen Dank und Anerkennung. Wer hätte gedacht, dass die halsstarige EU noch ihre Blockadehaltung aufgeben würde?"

Es wäre jetzt wahrscheinlich Majestätsbeleidigung, wenn ich Sie daran erinnere, dass GB(!) keinesfalls wollte, dass Nordirland mit der EU in einer Zollunion verbleibt (die halsstarrige EU....tss tss tss).

"Allen Hatern sollte jetzt klar sein, dass ein Scheitern der Abstimmung im Unterhaus ALLEIN in der Verantwortung von Corbyn und seiner Labour Partei liegt."

Bin ich jetzt "Hater", wenn ich Sie freundlich darauf aufmerksam machen darf, dass Johnson zum Zeichen der Ernsthaftigkeit seines Austrittswillens mehrere Abgeordnete seiner eigenen Fraktion der politischen Zukunft bei den Tories auch jenseits der Brexit-Entscheidung beraubt hat, deren Stimmen ihm nun aber heute fehlen könnten?

Aber sicher: Wenn heute die Stimmen nicht reichen, war es Corbyn, gaanz sicher. Die DUP ist von der Stange, Schottland sowieso. Ergo: Corbyn ist schuld, logisch...

Denkfehler

kleine Notiz: Wenn das Unterhaus einem Austritt ohne Vertrag zustimmen würde, wäre der Brexit vollbracht. Unabhängig davon was die EU will oder nicht.

@Korell

Das, was Sie da von sich geben, halte ich für ziemlichen Blödsinn.

Aber meinethalben mögen die Briten sich aus einer fortschrittlichen Wirtschaftsunion zurück begeben in den freien Markt. Besonders die "Desls" von Mr. Trump werden da sicher hilfreich sein, denn die Regierung noch zu Winston Churchills Zeiten fühlte sich schon nach dem Krieg von den Amerikanern betrogen, und es sieht so aus,als würden sie diese Lektion in Kürze noch einmal erlernen müssen.

ohnson kämpft für die eigenverwaltung...

und eigenständigkeit seines landes und jeder aber auch jeder hier sollte dieses als hoheh anerkennung gelten und anerkennen.

die eu war von beginn an ein gutes und modernes systhem was einzelne länder zu recihtum verhalf und die wirtschaft auch ankurbelte. der freihe handel funtionierte prächtig, obwohl jedes land freie verträge mit anderen ländern für handel machte, seine eigenen grenzen schützte und sich lebstverwaltete mit seiner eigenen währung.

erst die erweiterung der eu und vor allem der schwang durch den euro hat all die gute balance zum kippen gebracht. der eu burokrat und moloch brüssel ist wie eine dynastie die über andere hinweg enscheidet mit unsinnigen normen und gesetzen.

es ist das oberste gebot, das jedes volk selber über sich zu entscheiden hat. bravo johnson und viel glück wurde zeit. einige hier die denken wir brauchen england nicht und sie sollten gehen, diese werden sich nach dem brexit wundern, zum negatifen für sich selber und der lansame zusmmenbruch eu!

Vielen ist garrnicht klar,

Was dieses Abkommen für die EU bedeuten würde: die komplette Zollhoheit der EU an GB. Dem Schmuggel wird Tüt und Tor geöffnet! Honnentlich scheitert Johnson

Was interessieren uns Johnson und Farage

... und deshalb ist für die EU das Wichtigste, sich zu überprüfen, selbstkritisch zu hinterfragen, ob der Weg, den sie in den letzten zwei Jahrzehnten gegangen ist und die eingesetzten Instrumente, adäquat sind.
Farrage, Johnson u. a. sind nur auf diese Schwächen und Widersprüche im eigenen Interesse aufgesprungen.
In der EU sind von Politikern und den Bürgern die Möglichkeiten, die Ziele und die Wege für eine Gemeinschaft neu und klarer zu bestimmen. Viele Punkte sind zu klären, einige davon:
Die Rolle der internat. Konzerne insbes. bzgl. Arbeitsrecht und Steuer;
Die gemeisame Finanzpolitik, die Währung, die gemeinsamen Fonds;
Die Rolle des Parlaments und die Möglichkeiten und Rechte der Wähler;
Dier wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung in den Regionen;
Das Verhältnis zwischen Gemeinschaft, Nationen und Regionen;
Die Möglichkeiten gemeisamer Organisationen in Verwaltung, Bildung, Forschung, Verteidigung, etc.
Ausbau gemeinschaftlicher Mediengestaltung und Informationsbörsen u.m.

10:51 von Korell - und was "zeigen" Sie?

Ihr Text offenbart genau diese - sorry - Idiotie.
.
Nie zuvor in der Geschichte hatten wir eine bessere Zeit, als heute. Alle Ahnen träumten davon. Niemals zuvor in der Geschichte Europas war es besser, als jetzt. Nennen Sie mir eine Zeit, wo es Europa besser ging, vor der Europäischen Union. Farbe bekennen! Was war das, was Sie so herbeisehen?
.
Sie spielen erneut die Klaviatur der Lüge und des Populismus:
.
Europa ist nicht "gespalten", Europa hat viele unterschiedliche Länder, Meinungen und Kulturen und ist keine Diktatur. Das Europaparlament ist demokratisch gewählt und spiegelt die Bürgermeinungen wider. Ebenso wurden die Präsidenten und Kanzlerinnen des Rates gewählt, und nicht per Dekret bestimmt.
.
Bürokratie finden Sie in Berlin, weniger in Brüssel.
.
Man/Frau kann nicht mehr atmen, vor lauter Reglementierung.
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Ach ja? Dann nennen Sie mir doch mal ein Beispiel, was sie kaum noch atmen lässt, vor lauter Reglementierung (aus "Brüssel")

Was wenn...

Was wenn das so entschieden wird?
Sehen wir dann in Irland und Schottland Szenen wie in Katalonien, wo die Polizie und der Staat hart gegen die Separatisten vorgeht, oder ist GB da flexibler und entlässt die beiden Länder friedlich aus dem Commonwealth?

Nur eine Minderheit will den Brexit!

Auch wenn rechte Blätter ("SUN"), Politiker und Kommentatoren vom "Willen der Briten" faseln: Beim Brexit-Referendum gab es 46,5 Mio Wahlberechtigte, nur 17,5 Mio waren dafür, 16,1 Mio dagegen ... das ist nur eine Minderheit, das Brexit-Referendum ist keine legale Basis für einen Brexit!

In allen Demokratien, bei jedem Hasenverein, bei der Kanzlerwahl, bei jeder Volksabstimmung muss die ABSOLUTE MEHRHEIT der Wahlberechtigten erreicht werden! Dies war weder in England noch in Katalonien jemals der Fall ...
Diese Fakten sollten bei der ganzen populistischen Anti-EU-Propaganda immer wieder betont werden.
Aber auch, dass das Brexit-Ergebnis nur dadurch zustande am, weil damals Millionen von jungen Wählern kaum zur Wahlurne gingen! Seien wir also heute froh über "Greta" und "Rezo" und die Aktivierung der Jugend heute ... sie sind von den pol. Entscheidungen am meisten betroffen und sollten sich daher mehr um Politik kümmern!

@um 11:09 von karlheinzfaltermeier

Erheiternd ist besonders, daß die Brexitiers immer noch nicht erkannt haben, daß Johnson den Vertrag von Therese May nur in neues Papier gewickelt hat.

Sie wissen ganz genau dass der Backstop gestrichen ist, weg vom Tisch. Ein ganz wichtiger und entscheidender Unterschied zum Vertrag von May.

Weshalb übergehen Sie das in Ihrem Beitrag? Ist das die neue Verwirrungstaktik der Eurokraten weil sie die ausgezeichneten Verhandlungsleistungen von Johnson nicht akzeptieren können?

@ 11:24 von OlliH

"Hoffentlich bekommt der Wanderschauspieler Boris Johnson heute endlich seine Riesenklatsche damit er endlich von der Bühne geht (gegangen wird)."
.
Natürlich.
Muss ein großer Schock für Sie sein....
:-)

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