Kommentare

Unstimmigkeiten

Hat man denn was anderes erwartet von den Damen und Herren in der engl. Regierung? Ein 2. Referendum wäre mehr als überfällig, weil das erste unter Lug und Trug abgelaufen ist und das Volk hat ein Recht es evtl. wieder rückgängig zu machen. Ein 2. Referendum soll dann entscheiden, ob Brexit oder nicht, egal wie die Entscheidung fällt. Nur, die Politiker haben Angst sich eine verbeulte Nase zu holen. Die Briten gehören mit in der EU und viele Politiker dort sind eben Schaumschläger wie hier auch. So ein Seehofer hätte bald auch alles zertümmert durch seine Sturheit. In England ist es nicht anders. Die Welt braucht wieder Politiker, die auch denken können und zum wohle des Volkes regieren

Debattenkultur

Wie oft habe ich gehört, dass Bedenken bestanden, den einen oder anderen Staat in die EU aufzunehmen, weil die Debatten in den betreffenden Parlamenten chaotisch abliefen und nicht mit verbindlichen Abstimmungsergebnissen zu rechnen sei. Was da gestern im GB-Unterhaus ablief, wäre unter solche Kriterien gefallen, und GB wäre "nicht mehr" anstatt "noch nicht" reif für die EU. Wenn ich mir vorstelle, der Deutsche Bundestag würde so arbeiten, ich würde - glaube ich - nicht mehr wählen gehen. Oder vielleicht gerade deshalb, damit sich mal was ändert...

Acht Möglichkeiten der Gestaltung des Brexit standen zur Auswahl. Keine wurde akzeptiert. Dafür war die Empörung um so größer, dass "die andere Seite" immer noch nicht eingeschwenkt war. Mister Speaker tat mir richtig leid, weil er ständig damit beschäftigt war, die edlen Abgeordneten um Disziplin zu bitten.

GB sollte an der EU-Wahl teilnehmen. Dann weiß die Welt, welche Linie die Mehrheit der Wähler vertritt. Brexit oder Ex-Brexit

Wieso eigentlich ein Brexit ?

Nachdem das britische Volk vor über 2 Jahren mit Lügen und falschen Versprechungen von einigen streng Konservativen in die Irre geführt wurde und nur so überhaupt eine knappe Mehrheit für einen - wie auch immer gearteten - Austritts aus der EU gestimmt hatte, dürfte inzwischen jedem Hinterbänkler im britischen Unterhaus sowie auch jedem Bürger Großbrittanniens klar geworden sein, daß niemand diesen Brexit will und dieser auch heute keine Mehrheit mehr findet, außer bei den Lügnern und Betrügern von einst, allen voran Boris Johnson und Michael Farrage. Diese und einige weitere haben Ihr ehemals so stolzes Land vor der Weltöffentlichkeit in die Absurdität geführt und bewußt der Lächerlichkeit preisgegeben.
Es wird Zeit, daß das britische Volk in einer neuen Volksabstimmung oder Unterhauswahl die Chance bekommt, diesen politischen Fanatikern die rote Karte zu zeigen und den Brexit absagt. Ein Verbleib in der EU ist jedoch nur wünschenswert, wenn damit eine neue Politik eingeleutet wird.

Ist es denn die Möglichkeit!?

Ich möchte mir, bei der Art wie das britische Parlament hier Verhandelt, nur mit viel Humor vorstellen, wie Verhandlungen zwischen GB und anderen Handelspartnern aussehen. Wo ist das Ziel?

Nach dem Motto: treffen sich Briten gibt's drei Optionen, die beide nicht wollen ;)

Großartig

Es ist wie ein mittelmäßiger Roman, wie eine Komödie mit schlechten Witzen die man nicht weglegen kann. Ich freu mich jedes Mal über News vom brexit, denn ich habe beschlossen, Dinge die ich nicht ändern kann mit mehr Humor zu nehmen. Und der brexit eignet sich beispiellos dafür! Zugabe!

Jetzt

wissen wir also, was das britische Unterhaus, das ja seit ein paar Tagen in der Brexit-Frage wieder "Oberwasser" hat (wie TS titulierte) will: gar nix !

Also: Neuwahlen ! Mal schauen ob sich wenigstens der geneigte britische Wähler für eine Richtung entscheiden kann.

Referendum die 2te, aber schnell

Auch diese Abstimmung lief, wie nicht anders zu erwarten , auf Grund. Wenigstens gab es 2 - 3 Optionen die mit etwas push and pull eventuell zu einer Lösung führen könnten. Die Abgeordneten und die Regierung sind sich nur einig, dass sie sich nicht einig sind, aber leider kommen von den Brexiteers keine vernünftigen Alternativvorschläge. Dass das 2te Referendum mehr als überfällig ist zeigt die stetig steigende Zahl der Personen die die Petion "Revoke Article 50" unterschreiben (knapp 6 Million momentan) Auch die Protestmärsche sollten JEDER Regierung klar machen, dass das bei ersten Referendum Schmu war, weil die Personen falsch informiert wurden und überhaupt..1,96% Mehrheit????Ehrlich? Das sollte dringend noch mal abgestimmt werden. Der Wille des Volkes kann sich in 3 Jahren ändern.

Glaubwürdigkeit endgültig verspielt

Wenn ich das richtig verstanden habe, wollte doch das Parlament das Heft in die Hand nehmen um zu einer Lösung zu kommen. Das was jetzt herausgekommen ist, ist doch eigentlich nichts anderes als das Getue der letzten Zeit. Man weiß genau was man nicht will, schön aber das sollte dazu führen, das man weiß was man will. Das zu erreichen ist ja nur mit Kompromissen möglich, aber diese Fähigkeit scheint den meisten Abgeordneten völlig abhanden gekommen zu sein. Es sieht so aus, als ginge es nicht mehr um Groß Britannien sondern darum wie man am effektivsten die jeweils andere Partei ablehnt und wie man Theresa May los wird. Dabei geht eben der Blick für das verloren wofür die Abgeordneten mal gewählt wurden.

Kindergarten

Perfekt erfasst. Das Ganze ist nur noch peinlich. Und das von einer Regierung....

Ich habe mir ein Großteil der

Ich habe mir ein Großteil der Debatte vor der Abstimmung auf Phönix angeschaut. Es war erschreckend welche Fragen und Kommentare dort (von oft älteren - senil wirkenden) Abgeordneten gestellt wurden. Man kann nur hoffen, das diese Figuren bei der Europapolitik nichts mehr zu melden haben.

MAOAM!

Jetzt weiß ich, was die Briten wollen...

Sieht aus, als ob May noch die Vernünftigste ist

Jetzt kann ich verstehen, warum sie überhaupt einen Vertrag durchboxen wollte. In diesem Pappnasen-Verein geht es ja offensichtlich nicht anders.

Zweite Abstimmung unter den beiden "Sieger"-Entwürfen wird die Situation nur verschlimmern. Man sieht ja, was in Frankreich los ist, nachdem bei ähnlicher Stimmenverteilung auf alle Kandidaten nur zwei in die zweite Runde gekommen sind: früher oder später gibt es wieder Zoff, weil die meisten sich eben nicht vertreten fühlen.

Dei EU hätte den Briten

Dei EU hätte den Briten keinen Aufschub gewähren dürfen denn es war , vorab schon, klar das dann wieder nichts geschehen widre in Sachen Brexit. Am 29.03.2019 war der Stichtag und da hätte auch Schluss sein sollen egal wie auch immer der Brexit dann aussah, hart oder weich. Die Briten selber müssen es Tragen und auch wissen was sie denn wollen. Wenn sie es nicht wissen dann eben ohne weitere Verträge austreten. Das britische Volk tut mit nur noch leid bei dem Theater.

Exit vom Brexit

Wie alle meine Vorredner kann ich mich nur den Optionen 2tes Referendum (aber schnell) und Wahlen (Neuwahlen und EU) anschliessen. Dass dieser Deal tot ist sollte der Regierung klar sein. So wie es sich momentan darstellt wurden Verhandlungen auf völlig falschen Voraussetzungen angeleiert...mal ehrlich, wer schiesst sich mit knapp 2% für etwas aus der EU? Dass ist NICHT der Wille des Volkes. (Das unter völlig falschen Vorgaben von ehrgeizigen Politiker abgestimmt ha). Meine beste Freundin lebt mit ihren Kindern in London, der Mann ist Engländer. Meine Patentocher und ihr Bruder sehen das Ganze mit Schaudern weil die Generation die das verbockthat, bald--sorry- nicht mehr da ist, sie aber das Ganze ausbaden dürfen...Bisschen gesunder Menschverstand wäre schön...und vielleicht wirklich mal aufs Volk hören und sich nicht um jeden Preis profilieren...

Brexit - Dinner for One

Eine Aufforderung an alle Fernsehanstalten:
Lange genug haben wor die alte Version von "Dinner for One" gesehen. Zu Silvester 2019 sollte eine neue Inszenierung gedreht werden zur Freude und Unterhaltung des Publikums. In der Rolle der Miss Sophie - Theresa May, als Butler James empfiehlt sich der permanent im Hintergrund nickende Finanzminister Philp Hammond.
Die Gästeliste ist noch nicht ganz klar. Heisse Kandidaten sind:
John Bercow - Speaker des Parlaments
Jeremy Corbijn - Oppositions-Leader
Boris Johnson - Parlaments-Clown
Jacob Rees-Moog - Brexit Hardliner, der den Sitz seines Unternehmens vorsichtshalber nach Irland verlegt hat.
Die Gästeliste bleibt offen für Kandidaten, die sich bis Jahresende bewerben können.
Der Erfolg des neuen "Dinner for One" sollte garantiert sein.

Irreführende Verkürzung

Der Vorschlag mit den meisten Ja-Stimmen hatte nicht den größten Anteil an Ja-Stimmen. Anders ausgedrückt: Vorschlag J lag dichter an den 50% als Vorschlag M.

Fakten

Wie ein britischer Abgeordneter bei Maybrit Illner vor 2 Wochen erklärt hat, sind Woche für Woche mehr britische Wähler bei repräsentativen Umfragen für einen No-Deal-Brexit, zuletzt waren es ca. 48 %!
Dieses Austrittsabkommen ist eine Erpressung durch die EU und wird hoffentlich weiterhin vom britischen Parlament abgelehnt!
Beispiele:
Das Austrittsabkommen enthält eine Vorabverpflichtung zur Beibehaltung eines gemeinsamen Regelwerks für staatliche Beihilfen. Damit ist eine eigenständige britische Wirtschaftspolitik, die gezielt z. B. andere Wirtschaftsbereiche als die EU subventionieren will, nicht möglich!
Das Austrittsabkommen verpflichtet das Vereinigte Königreich keine Maßnahmen zu erlassen, die gegen die EU-Wettbewerbsregeln in Bezug auf öffentliche Unternehmen verstoßen. Eine britische Regierung kann dadurch eine Verstaatlichung öffentlicher Versorgungseinrichtungen (z. B. Eisenbahn, Post, …) nicht durchführen!

Spannend zu wissen

dass die Abgeordneten zu jedem der 8 vom Speaker zugelassenen Vorschläge ihre Stimme abgeben konnten. Theoretisch hätte jeder Vorschlag mit 100% der Stimmen bekommen können. Rausgekommen ist aber genau das Verhältnis, dass sich seit dem November 2017 abgezeichnet hatte und die letzten Abstimmungen zum Brexit ich glaub fast exakt so auch aufgeschlüsselt haben. Es hat sich kein Abgeordneter von seiner Splitterposition verrücken lassen. Selbst Vorschläge, die mit Konsens neu eingeführt wurden hatten eine lächerliche Zustimmungsquote. Allerdings hat der Speaker John Bercow auch 8 andere Vorschläge nicht zur Abstimmung zugelassen, um die Liste kurz zu halten, weil manche von den Doppelungen waren, weil er manchen keinen Erfolg prognostizieren konnte und ich befürchte, weil er einen Konsensvorschlag von Abgeordneten aus 3 Parteien fürchtete. Diese Abstimmung war aber auch nur ein Stimmungsbild weil am Montag dann über die Vorschläge mit den meisten Stimmen abgestimmt werden soll.

Zitat Obelix: "Die spinnen

Zitat Obelix: "Die spinnen die Briten!"

Die nächste Episode ...

Eine weitere Episode der Laienschauspieltruppe aus den britischen Unterhaus mit dem Titel: "Unfähig bis zum Abgrund - ein weiterer Schritt"!
In zwei Wochen endet dann ja die jämmerliche Darbietung dieser Tragödie, die manche noch für eine Tragikomödie halten.

Gruß Hador

@ ein Politiker

„dürfte inzwischen jedem Hinterbänkler im britischen Unterhaus sowie auch jedem Bürger Großbrittanniens klar geworden sein, daß niemand diesen Brexit will“

Es bringt sehr wenig, wenn man die Realität aus seinem Leben streicht. Diesen Brexit wollen Millionen von Bürgern Grossbritaniens.
Mag sein, dass aktuell ein paar mehr den Brexit nicht wollen, aber das weiß keiner zu 100%.

Aber das niemand diesen Brexit will? Diese Aussage ist genau so falsch, wie die Behauptung, die Sonne geht im Westen auf

Licht am Ende des Tunnels

Das Parlament hat mehrheitlich der Verschiebung der von der EU gewährten Austrittsdaten zugestimmt.

Das ist der Durchbruch, plötzlich und unerwartet! Wahnsinn! Champagner ... aus britischer Produktion!

Ein nicht ganz ernst gemeinter Vorschlag !

Die britische Demokratie scheint dieser Tage völlig zu versagen.
Was wäre denn, wenn die Ober- und Unterhaus die Staatsform ändern würden, hin zur reinen Monarchie. Dann könnte die Queen entscheiden, und gut wär's !

Gruß Hador

Und

Und der Konsensvorschlag immer noch ins Parlament eingebracht werden kann, auch am Speaker vorbei, vorallem, wenn sich eine Mehrheit finden kann, die das auf die Tagesordnung drücken mag. Vielleicht zielt der Speaker auch nur darauf ab, dass der Konsensvorschlag von sich aus wachsen soll, bevor er ihn im Parlament zerreden lässt. Fakt bleibt aber die EU hat nur eine Verlängerung von 2 Wochen gebilligt und besteht auf den Deal von May mehr als May selber...^^. Die EU erwartet garkein anderen Alternativen. Entweder No-Deal oder May-Deal oder Rücknahme der Austrittserklärung als No-Brexit.

Was das Parlament der Briten jetzt so alles erwartet und möchte in allen Ehren aber die EU will nicht mit dem Parlament nachverhandeln. Das verstehen viele Parlamentarier und Parteipolitiker nicht. Ich wäre ja dafür, dass das Oberhaus dem Unterhaus eine Vorgehensempfehlung vorlegt. Immerhin besteht das britische Parlament nicht nur aus dem House of Commons, als dem Unterhaus, auch wenn das mächtiger is

Originalton Obelix:

"Ils sont fous ces Anglais !"
"Die spinnen, die Briten!"

Bei den Reden im Parlament

wurde als Lösung ein Austritt aus der EU und ein Zusammenschluß mit den EFTA-Ländern vorgeschlagen. Diese Lösung gäbe GB die Möglichkeit, sich einer Gruppe anzuschließen, die einen Zusammenhalt ähnlich der alten EWG darstellt, ohne den Zentralismus der jetzigen EU. Aber mit geregeltem Handel.
GB hätte seine Freiheit zurückgewonnen.
Das wäre doch eine sehr vernünftige Vorbildlösung, auch für andere Länder der jetzigen EU!

Danke Großbritannien

Der Brexit ist ein Lehrstück, aus dem die Menschen Europas hoffentlich viel lernen werden:
- welche Folgen hat ein verlogener, durch Populisten hochgepeitschter Nationalismus in einer vernetzten Welt?
- welche Folgen hat ein (Mehrheits-)Wahlrecht, das den gemäßigten, liberalen, alternativen Strömungen keine parlamentarische Chance gibt? Seien wir daher froh über unser modernes Wahlrecht in Deutschland!
- Eine Gesellschaft und ein Politik, die sich mehr auf Traditionen und vergangene "Werte" stützt, statt auf eine gemeinsame Zukunft Europas, muss scheitern!
- Ein schwacher, kaputtgesparter Staat, in dem nur noch die Reichen/Banken reicher werden, treibt die Menschen direkt den Populisten in die Arme und die Gesellschaft ins Chaos.
- Leider kaum beachtet: Die Rolle der oft einseitigen (gewinnorientierten) Medien in GB, die bei der "politischen Willensbildung" stark beteiligt sind, aber keinerlei Grenzen und Regeln in bezug auf Wahrheit, (alternative) Fakten einhalten müssen?

Brexit meint eben "nicht unbedingt"

Die britische Demokratie ist wenn auch bis zu zwei Jahre zu spät endlich auf einem guten Weg. Die Sondierungsabkommen gestern zeigten doch sehr deutlich das es mindestens für ein bis zwei Vorschläge Mehrheiten geben könnte. Natürlich wagte man noch nicht gegen die Volksabstimmung 2016 zu verstoßen denn das wäre ein Art Revolution des Parlamentes gewesen aber sollten am Wochenende wieder die Straßen voll sein ist eine Zollunion oder ein wie auch immer geartetes zweites Referendum sehr im Bereich des Möglichen.
Die EU wird die Briten nicht rauswerfen wenn konkrete Vorschläge aus Großbritanien kommen und 6 bis 7 Monate bis zu erneuten Referendum dürften schon drin sein.

scheiss Job

May wurde nur erlaubt die drecksarbeit als Prime Minister zu machen und dann gezwungen zu gehen sobald sie ihre drecksarbeit getan hat. Boa und haben die ganzen anderen minister die letzten 2 Jahre ihr Hirn abgeschaltet das sie jetzt erst merken das sie kein besseren Vorschlag haben als ihr deal?

Man kann den Circus......

...der im Unterhaus aufgeführt wird belachen oder sogar verurteilen, die uneinsichtige Haltung von Frau May ist genauso verurteilungswürdig. Sie weiß genau, das ihr Deal mit der EU nicht durchkommen wird, trotzdem hält sie stur an ihm fest. Sie will mit Ihrer Haltung nur Zeit gewinnen, um in letzter Sekunde die Abgeordneten erpresserisch zur Zustimmung zu zwingen, frei nach dem Motto " ein schlechter Deal ist immer noch besser als garkein Deal. Das wird ihr aber im Fall Brexit nicht gelingen und das Ende im Hardbrexit ist unausweichlich. Frau May tut ihrem Land damit nichts Gutes, im Gegenteil. Anstatt nochmals das Volk, das jetzt besser informiert ist, zu befragen, geht sie mit dem Kopf durch die Wand. Das hat in der Politik noch nie funktioniert, auch dieses Mal nicht. Das Ergebnis wird ein Scherbenhaufen sein, den Sie in ihrem Land hinterlässt. Das scheint für die Dame aber das kleinste Problem zu sein, denn die Scherben dürfen dann andere wegräumen.

und die Regierung sind wie die Stifte, HiWis und Azubis des Parlaments. Das Parlament hat sich jetzt das zweite Mal öffentlich preisgegeben, dass es weder vor noch zurück will. Sollte sich Montag nichts ergeben, so hat die Regierung als auch das Parlament 2 Chancen gehabt, für ihr Vorgehen die Mehrheit zu gewinnen. Scheitert das am Montag und wieder ohne Mehrheit, so bleibt dann nicht viel mehr übrig als dass der eigentliche Verhandlungsführer über die Austrittsverträge die Verhandlungen weiter führt. Sprich, die britische Regierung unter May. Bleibt ihr die Ratifizierung des Verhandlungsergebnisses durch das Parlament verwehrt, dann bleibt nur noch der No-Deal-Brexit oder die Rücknahme von der Austrittserklärung. Und was manche vergessen bei ihrer Folgenabwägung, der No-Deal-Brexit ist "default", bedeutet, die Voreinstellung für den 13. April 2019 (witziger Weise entspricht die Brexit-Zeit nicht der britischen Zeitzone sondern der Deutschen!), sollte sich nichts mehr bewegen.

...wie immer...

Das ist die heutige Politik!
Drum rum reden, alles besser wissen aber zu keinen Ergrbnis kommen.
Kennen wir doch von Deutschland.

@ smirker

Hier scheint ein kleines missverständnis vorzuliegen.

Das wass die EU und Frau May ausgehandelt haben ist KEIN Austrittsabkommen.
Es ist ein Abkommen, das die Übergangszeit regelt, in der GB noch Mitglied des gemeinsamen Marketes bleibt, aber sowohl mit der EU als auch anderen Staaten Handelsabkommen schliessen kann / soll.
Und natürlich muss sich GB in dieser Zeit an die Regeln der EU halten! Was denn sonst!

Keine Einigung

Wenn die Politiker nicht zusammen kommen und sich auf etwas einigen können, dann sollen sie einfach den Willen des Volkes umsetzen und aus der EU austreten.
Denn im Gegenteil zu den Politikern hat das Volk diese Entscheidung mit dem Referendum treffen können.

So wie es in jeder Demokratie ist. Dafür ist sie ja da. Die Mehrheit entscheidet und das ist bereits passiert.

RE:paule2

Da haben die Briten dann ja eine echt starke Freihandelszone ???
Mitglieder sind Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz.
Wobei zwei der Mitglieder schon im Bereich der Steuerersparnis und Vermögensverwaltung tätig sind !

Gruß Hador

Pleite!

Wäre GB ein Unternehmen, wäre es schon längst pleite!
Ein unfähiges Management, dass nicht weiß was es will. Eine Vorstandsvorsitzende, die keiner mag, die den Laden nicht führen kann und ständig nur Abstimmungen durchführen lässt, die keine Konsequenz haben. Eine realitätsfremde Mitarbeiterschaft, die keine Kunden oder Geschäftspartner haben möchte, ausländische Kollegen rausschmeissen will, aber mehr Geld verdienen möchte...

Wenn die EU keine Zugeständnisse machen will ...

... dann braucht sie auch keiner Verlängerung des Austrittsdatums zuzustimmen.

Juncker und Tusk sollen dann einfach sagen, das sie den harten Brexit einem Entgegenkommen vorziehen.

@ Jimi58

Man kann ja nicht jede Wahl wiederholen, vor der etwa "mit mir wird es kein xy geben" versprochen wird.

Dann wären die Deutschen ja nur noch am wählen.

Frei nach Wilhelm Busch

Der Brite, der war kerngesund,
Ein dicker Bub und kugelrund,
Er hatte Backen rot und frisch;
In der EU saß er hübsch bei Tisch.
Doch einmal fing er an zu schrein:
"Ich will keine EU! Nein!
An diesen Tisch da will ich nicht!
Nein, an diesen Tisch da will ich nicht!".

Am nächsten Tag - ja sieh nur her!
Da war er schon viel magerer.
Da fing er wieder an zu schrein:.
"Ich will nicht an den Tische! Nein!
Ich will nicht!
Nein, an diesen Tische will ich nicht!"

Am dritten Tag, o weh und ach!
Wie ist der Brite dünn und schwach!
Doch als man bat zu Tisch herein,
Gleich fing er wieder an zu schrein:
"Ich will nicht zu Tische! Nein!
Zu Tische will ich nicht!
Nein, an den Tische geh ich nicht!"

Am vierten Tage endlich gar
Der Brite wie ein Fädchen war.

Er wog vielleicht ein halbes Lot -
Und war am fünften Tage tot.

Korrektur zu proehi um 8:55

Hat mich doch glatt die Begeisterung übermannt.

Niemand der es ihnen nicht zutrauen würde, aber das Parlament hat nicht einer Verschiebung der von der EU gewährten Austrittsdaten zugestimmt, sie haben diese Austrittsdaten akzeptiert.

Die Vorstellung von britischem Champangner hat mich ernüchtert. Alles wieder gut.

Warum hört man eigentlich nix

Warum hört man eigentlich nix aus Brüssel?

@ ein Politiker

Ihre Fantasie in Ehren, aber die Mehrheit der Briten will nach dem Verhalten von Juncker und Tusk nur noch raus aus der EU.

@reinbolt48

Glückwunsch zu Ihrem Kommentar! Genauso sieht die Realität aus!
Ich hoffe die jüngeren Generationen in Europa erkennen am Beispiel GBs, dass nur eine vereintes Europa, ohne nationalistische Tendenzen, Freiheit, Frieden und Wohlstand garantiert.
Es ist entsetzlich wieviele Menschen, die den nationalistischen Populisten hinterherrennen, aus der europäischen Geschichte nicht gelernt haben!

da vergeht einem das Lachen

eine handlungsunfähige Demokratie ist der beste Nährboden für Scharlatane und Extremisten. Mit so vielen Läusen im Pelz ist kein "Staat" zu machen. Hier wird der angebliche Volkswille zur Monstranz erhoben und die Lügenbarone von Gestern haben die besten Aussichten die Könige von Morgen zu werden, oder machen sich pfeifend vom Acker. Keine guten Aussichten. Ein Hoch auf Europa.

Es wäre so einfach!

Einfach den Backstop streichen und Mays Austrittsvertrag würde auch angenommen.

Aber das wollen ja Juncker und Tusk partout nicht. Die wollen ernsthaft lieber SOFORT eine harte innerirische Grenze bei einem harten Brexit als die Möglichkeit über einige Jahre eine Lösung zu finden.

Ils sont fous ces Eurocrats.

Sackgasse! Exit durch Neuwahlen?

Anscheinend bleiben dem britischen Parlament eigentlich nur noch 2 Optionen nach den gestrigen Abstimmungen übrig. Entweder ein erneutes Referendum oder Neuwahlen! Beide Optionen erhielten trotz Niederlage die höchsten Ja-Stimmen. Was sich dabei herauskristallisieren kann ist, dass am kommenden Montag evtl. über diese beiden Optionen nochmals abgestimmt werden könnte. Aber glauben Sie oder ich daran? Nach dem ganzen unfähigen Geplänkel um den Brexit, schwindet so langsam aber sicher die Glaubwürdigkeit an alle britischen Politiker. In diesem Fall wären Neuwahlen aber wie ein Reset-Schalter für das entstandene desolate Desaster für das die gegenwärtige britische Regierung verantwortlich ist. Angesichts dieser Situation, wären Neuwahlen die bessere Lösung aus der Sackgasse zu kommen, als ein neues Referendum abzuhalten, denn dann müssten sich Parteien klar für oder gegen einen Brexit aussprechen! Nicht mehr und nicht weniger. Nun, ich bin gespannt wie es weiter geht auch wenn es nervt!

reinbolt48 09:02

Völlig korrekt. Leider kann ich so was nicht in so schöne Worte kleiden, stimmts ;)

Kasperltheater...

Mehr fällt mir dazu nicht mehr ein...

@ Voyager 2014

Die britische Regierung hat ja aufs Volk gehört.

Und diese hat sich mehrheitlich FÜR den Brexit entschieden.

Und zwar mit 52 % - also der ABSOLUTEN Mehrheit!

Es ist doch absurd zu sagen, eine Mehrheit sei keine Mehrheit wenn einem das Ergebnis nicht passt? Welche Mehrheit hätten Sie denn gern? Darf es Zweidrittel sein oder doch etwas mehr? Wären 100 % genehm?

@ Goldscheitel

Dass sich unter Ihrer Fassade ein Antidemokrat befindet, haben Sie mit Ihrer Forderung nach Einführung des Absolutismus im UK zweifelsfrei gezeigt.

Demokratie lebt gerade vom Ringen um Entscheidungen - nicht von Machtworten.

hessin65 09:19

"Warum hört man eigentlich nix aus Brüssel?"

Was wollen Sie denn hören? Ich will ein Autokaufen, aber die Verkäufer streiten noch über den Vertrag, Preis, Bedingungen, ob man überhaupt verkaufen wolle und wann... warum sollte ich da dazwischen quatschen?

Bitte, so schlecht es auch

Bitte, so schlecht es auch für alle Beteiligten sein mag, lasst GB ziehen.Mit einem harten Brexit und einer offenen Tür zu einem erneuten Beitritt.

Die EU sollte jetzt übernehmen

Da die armen Parlamentarier sich nicht einigen können, sollte die EU ein Erbarmen haben und ihnen die Entscheidung abnehmen: Brexit ohne Deal zum 12. April 2019.

/// Am 28. März 2019 um 09:13

///
Am 28. März 2019 um 09:13 von Orfee
Keine Einigung

Wenn die Politiker nicht zusammen kommen und sich auf etwas einigen können, dann sollen sie einfach den Willen des Volkes umsetzen und aus der EU austreten.
Denn im Gegenteil zu den Politikern hat das Volk diese Entscheidung mit dem Referendum treffen können.

So wie es in jeder Demokratie ist. Dafür ist sie ja da. Die Mehrheit entscheidet und das ist bereits passiert.///
.
Es sollte Ihnen doch klar sein, dass das Referendum nur eine " Meinungsumfrage " war. Eine Entscheidung kann nur das Parlament fällen.

RE:Einfach Unglaublich

"Einfach den Backstop streichen und Mays Austrittsvertrag würde auch angenommen."

Sie wissen natürlich, dass die Idee mit dem "Backstop" von Frau May stammt. Aber es scheint sich hier für so manchen "EU-Kritiker" eine willkommene Gelegenheit zu bieten, über die EU und ihre Repräsentanten zu schimpfen !

Gruß Hador

@ siligrueblerxyz

Und in Ihrem vorgeschlagenen dritten Referendum soll dann eines von 4 Szenarien mit wieviel Prozent gewinnen?

Mit der relativen Mehrheit von 26 % ?

Die Kritiker akzeptieren ja schon eine ABSOLUTE Mehrheit von 52 % nicht!

8 Optionen ????

Hmm, toll. 8 Optionen wurden diskutiert. Es gab doch aber nur drei. Deal, No Deal oder auf unbestimmte Zeit verschieben.
DAS sollte man nun dem Volk zur Entscheidung vorlegen. Und hat das Drama hoffentlich ein Ende.

@ siligrueblerxyz

Ja und?

Ist der Frieden in Irland das der EU nicht wert?

Dann soll sie das auch offen so sagen!

@Werner40

"Es sollte Ihnen doch klar sein, dass das Referendum nur eine " Meinungsumfrage " war. Eine Entscheidung kann nur das Parlament fällen."

"nur" eine Meinungsumfrage?
Es stand von Anfang an fest, dass dieses Referendum bindend war. Es war also eine Meinungsumfrage und warum wird die ganze Zeit denn darüber im Unterhaus diskutiert? Wofür gibt es den Termin für Brexit? Wofür gibt es den Brexit -Deal von Frau May?
War ja bloß nur eine Umfrage. Die ganze Welt hat es falsch verstanden und die Briten müssen gar nicht aus der EU austreten.
Merken Sie was?

Der Brexit, der britische "Blaumilchkanal"

Wer Ephraim Kishon kennt, der kennt auch seine Satire "Der Blaumilchkanal". Dieser Vergleich über das bisher vorgefallene zum Brexit, gleicht dieser Satire. "Ein paar aus der Irrenanstalt entflohene geisteskranke Politiker beginnen mit dem Presslufthammer die wichtigste Hauptverkehrsstraße in London aufzureißen... " in den Hauptrollen Nigel Farage und Boris Johnson. Monty Python könnten diese Satire bestens Darstellen. Ich glaube das wäre Weltweit eine Sensation. Die ganze Brexit-Sache schlägt so langsam bei mir in Humor um. Man kann eigentlich nur noch darüber lachen, obwohl die Situation für uns alle sehr ernst ist. Denn Ernst ist jetzt 3 Jahre alt und hatte sich entschieden uns zu verlassen. Unglaublich mir kommen während ich das hier schreibe die Tränen vor Lachen. Ich glaube das ist die bessere Strategie, um mit diesem Thema umzugehen. Ich kann Sie nicht mehr ernst nehmen.

@ H Goldscheitel

Ja, weiß ich.

Deswegen ist es ja umso unverständlicher, dass jetzt Juncker und Tusk so tun als ob man darauf nicht verzichten könnte.

Wenn es die EU nicht für nötig hielt, einen Backstop zu vereinbaren, kann sie jetzt auch nicht drauf bestehen.

RE:Einfach Unglaublich

Bevor sie lospoltern, sollten sie erst einmal die Überschrift lesen !
Vielleicht sollte ich für sie meinen Kommentar als leise Satire kennzeichnen.

Die Demokratie schafft sich im Vereinigten Königreich zur Zeit in den Augen vieler selber ab, indem es seit geraumer Zeit zu keiner Lösung findet. Das bietet den populistischen "Undemokraten" jene Angriffsfläche, die diese benötigen um die weiterhin ihr übles Spiel zu treiben.

Gruß Hador

Nicht handlungsfähig

Das Ganze zeigt nur, dass das Unterhaus nicht handlungsfähig ist. Die Politiker können nichts entscheiden und keine Lösungen anbieten. Die Briten haben ein Parliament, das einfach nicht mehr funktioniert.
Was wären die Konsequenzen?

Brexit wie demokratisch entschieden und geplant sowie gleich danach
Neuwahlen. Aktuell funktioniert im Parliament absolut nichts.

@09:26 von Einfach Unglaublich

"Einfach den Backstop streichen und Mays Austrittsvertrag würde auch angenommen.

Aber das wollen ja Juncker und Tusk partout nicht. Die wollen ernsthaft lieber SOFORT eine harte innerirische Grenze bei einem harten Brexit als die Möglichkeit über einige Jahre eine Lösung zu finden."

Das gilt umgekehrt genauso. Die Briten könnten den Deal einfach mit Backstop annehmen und über die vereinbarte Übergangsfrist eine Lösung finden. Der Backstop ist nur für denjenigen eine Bedrohung, der nicht an eine Lösung glaubt. Abgesehen davon, dass der Backstop eine britische Idee war.

Man sieht an dem Prozess, wie Verhandlungen laufen, wenn eine Seite keinen Plan hat. Man ist am Ende mit dem Ergebnis unzufrieden, weil vorher nicht die Bedingungen für "Zufriedenheit" definiert hat.

Den quälenden Prozess hätten die Briten vor den Verhandlungen ausfechten sollen. Die EU gewährt Zeit zur Selbstfindung und GB nutzt sie zur Selbstzerfleischung.

RE:Einfach Unglaublich

"Die britische Regierung hat ja aufs Volk gehört. Und diese hat sich mehrheitlich FÜR den Brexit entschieden. Und zwar mit 52 % - also der ABSOLUTEN Mehrheit!"

Und aus welchen Grund verweigern sie den Briten eine zweiten Abstimmung, wenn doch die absolute Mehrheit dafür ist ???
Und für welchen Brexit haben diese Wähler denn abgestimmt ???

Fragen über Fragen, für die sie bestimmt eine Antwort haben.

Gruß Hador

“The country is watching this.”

MP Soubry sagte gestern Abend nach tumultartigen Szenzen im Unterhaus schlicht:“The country is watching this.”

Liebes Vereinigte Königreich, nicht nur euer Land sieht diesem drittklassiken Theaterstück zu, sondern die ganze Welt. Und ich möchte behaupten, daß nur mehr Kopfschütteln über diese Volksvertreter vorherrscht. Seit drei Jahren sagen sie, was sie NICHT wollen, aber haben es bis einen Tag vor dem offiziellen Brexit nicht geschafft zu sagen, was sie denn eigentlich wollen. Ein Armutszeugnis für diese arroganten Vertreter der britischen Bevölkerung. Die Menschen auf der Insel haben diese Snobs nicht verdient.

Allerdings haben die restlichen EU-27 dieses traurige Anhängsel auch nicht verdient.

Liebes UK, geht, am besten morgen und ohne Vertrag und werdet glücklich auf eurer Insel.

Chaos

Was für eine Komödie. Die Briten mit ihren zig Ausnahmen als EU-Mitglied führen die EU und sich selbst vor.
Dennoch immer wieder bemerkenswert, wie sachlich über so ein Chaos berichtet wird, wenn es einen "westlichen" EU-Partner betrifft.

zu reinbolt48 um 09:02 Uhr

Ihr Kommentar "Danke Großbritannien" ist lesenswert. Ich pflichte Ihnen in allen Punkten bei. Gut geschrieben und toller Kommentar!

Auch noch die letzte Türe zugeschlagen

Also sind so ziemlich alle Optionen abgelehnt, selbst der hard Brexit. Obwohl: den hard Brexit KÖNNEN sie gar nicht ablehnen, denn am 12.4. kommt der automatisch. Antrag gestellt, zurückziehen Nein, Abkommen Nein = hard Brexit.
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Wenn die dann draußen sind und so weitermachen, dann sehe ich aber gaaaanz schwarz für UK. Die nächsten Wahlen werden dann eine hoffentlich eine schallende Ohrfeige für alle, die jetzt so schändlich versagt habe - ohne Not, nur aus Partei-Sturheit, aus Prinzip heraus. Schon mal Michael Kohlhaas gelesen, liebe Parlamentarier?

09:31 von Einfach Unglaublich

"Und zwar mit 52 % - also der ABSOLUTEN Mehrheit!
Es ist doch absurd zu sagen, eine Mehrheit sei keine Mehrheit wenn einem das Ergebnis nicht passt? Welche Mehrheit hätten Sie denn gern? Darf es Zweidrittel sein oder doch etwas mehr? Wären 100 % genehm?"

Nur mal so zur Beruhigung. 52% der abgegebenen Stimmen ist die einfache Mehrheit. Zur absoluten Mehrheit bedarf es der Mehrheit aller möglichen Stimmen, also die Mehrheit von 100% aller Wahlberechtigten.

Diese Definition ist nicht von mir, sie ist allgemeingültig. Ihre Ansicht, aus einer einfachen Mehrheit eine absolute zu zimmern ist hingegen eine ganz persönliche Geschmackssache, schmeckt für mich absurd.

Mehrheiten

@einfach unglaublich
52% von wie vielen?
Bei einem solchen schwerwiegenden Ansinnen, mit erheblichen Folgen für alle in Europa, ist eine einfache Mehrheit eher eine Ungerechtigkeit. Zumal unterstellt werden kann, dass zu viele sich der Konsequenzen nicht bewusst waren. Vor allem die jungen Briten haben sich das Ergebnis nicht vorstellen können, weshalb viele glaubten, der Brexit "gewinnt" nicht und sind nicht zur Wahl.
Deshalb wäre hier eine Wahlbeteiligung von min. 75% und eine 2drittel Zustimmung wirklich ein eindeutiges Zeichen gewesen.
Längst hat vielen Briten gedämmert, was passiert und der Widerstand wird deutlicher, was man an der jüngsten Petition sehen kann.
Warum also nicht ein 2. Referendum? Wenn man bei den Brexit Befürwortern sich so sicher ist, das auch dann der Brexit "klar" besteht, wäre das ein ehrlicheres Votum als jenes, dass eher aus einer Guinesslaune heraus von BritshEmpireGestrigen betreiben wurde.

RE: Einfach Unglaublich

"Wenn es die EU nicht für nötig hielt, einen Backstop zu vereinbaren, kann sie jetzt auch nicht drauf bestehen."

Wieso ? Der wurde doch vereinbart ! Nur haben die Briten "kalte Füße" bekommen !
Die Unfähigkeit das Gewollte mit dem Ungewollten zu verbinden und in eine Form - in diesem Fall einen Vertrag - zu gießen liegt doch eindeutig bei den Briten selbst. Wie wir Interessierten doch gestern live miterleben durften, hat keine der möglichen Optionen eine Mehrheit. Die EU ist da vollkommen eindeutig !

Gruß Hador

Dabei ist doch klar was die Briten wollen...

Das Unterhaus hat klar gemacht was es will... Alle Vorteile eines EU Mitglieds, ohne Mitglied zu sein, dazu volle Selbsbetimmung und Null Kosten. Was das Unterhaus irgendwie nicht erkennt ist das es bereits einen Vertrag gibt. Den EU Vertrag, der auch klar einen Austritt regelt, wenn nichts anderes vereinbart wird. Und zu dem "anderes vereinbart" gehören eben zwei Seiten. Da kann die eine Seite noch 100x ihrem Verhandlungsführer sagen das er neu und besser verhandeln soll, wenn die andere Seite diesen neuen Vertrag nicht unterschreibt, dann zählt eben der alte.

No Deal und gut.

@ 08:54 von Hador Goldscheitel

"Die nächste Episode ...
Eine weitere Episode der Laienschauspieltruppe aus den britischen Unterhaus mit dem Titel: "Unfähig bis zum Abgrund - ein weiterer Schritt"!
In zwei Wochen endet dann ja die jämmerliche Darbietung dieser Tragödie, die manche noch für eine Tragikomödie halten."
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Ja, es wird langsam Zeit, dass diese Schmierenkomödie langsam ihr Ende findet.
.
Aber ich glaube nicht daran.......
Man wird einen Weg finden. Ja, Nein, Doch Vielleicht, oder auch nicht, wir eiern jetzt erstmal rum.
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Wie hieß das so schön bei Monty Python:
"Brites eunt domus"

Wie zu erwarten war,.....

kann vom Unterhaus auch nichts mit Substanz vorgelegt werden! Mir ist auch nicht klar, was ein erneutes Referendum bringen soll! Was ist, wenn es das Ergebnis des ersten Referendums bestätigt? Und wenn die "remain"-Seite gewinnt? Dann haben wir die gleiche Spakltung, wie jetzt auch! Und Neuwahlen? Sollen die plötzlich neue Mehrheitsverhältnisse bringen? Ich befürchte, daß das Vertrauen der Briten in die Demokratie so erschüttert ist, daß die Wahlbeteiligung nur noch alarmierend genannt werden kann. Wer die Unterhaus-Debatten verfolgt hat, wird davon nicht überrascht sein! Und ein neuer PM? Die EU sollte sich hüten, in erneute Verhandlungen zu treten, wenn sie nicht total unglaubwürdig werden will. Darüber sollte sich besonders Frau Merkel klar sein, deren Widerstandskraft ähnlich wie nasses Zeitungspapier in London richtig eingeschätzt wird.

Auch noch die letzte Türe zugeschlagen

Also sind so ziemlich alle Optionen abgelehnt, selbst der hard Brexit. Obwohl: den hard Brexit KÖNNEN sie gar nicht ablehnen, denn am 12.4. kommt der automatisch. Antrag gestellt, zurückziehen Nein = hard Brexit. Es gibt viele Länder im Status vom Brexit, die Mehrheit, aber die leben doch auch. Die EU muss die Briten doch nicht zum Glück zwingen - also Brexit wie gewünscht: Hard.
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Am Backstop bitte nicht herumverhandeln: Ohne Backstop würde Irland heftige wirtsch. Schwierigkeiten bekommen. Aber viel heftiger würde es den Nordirland-Konflikt wieder aufflammen lassen. Und diesen blutigen Bürgerkrieg kann sich niemand zurückwünschen.
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Wenn die dann draußen sind und so weitermachen, dann sehe ich aber gaaaanz schwarz für UK. Die nächsten Wahlen werden dann eine hoffentlich eine schallende Ohrfeige für alle, die jetzt so schändlich versagt habe - ohne Not, nur aus Partei-Sturheit, aus Prinzip heraus. Schon mal Michael Kohlhaas gelesen, liebe Parlamentarier?

09:31 von Einfach Unglaublich

«Und zwar mit 52 % - also der ABSOLUTEN Mehrheit!
Es ist doch absurd zu sagen, eine Mehrheit sei keine Mehrheit wenn einem das Ergebnis nicht passt? Welche Mehrheit hätten Sie denn gern?»

Warum sehen die Verfassungen aller Länder vor, dass es für Verfassungsänderungen Mehrheiten zwischen 60% und 80% bedarf?
In der überwiegenden Zahl der Fälle sind es 66% (wie u.a. in DEU).

Über Modalitäten und genaue Prozentsätze lässt sich bei Referenden ganz sicher diskutieren. Und der Eintritt / Austritt eines Landes in / aus der EU kommt ganz sicher einer Verfassungsänderung gleich (da u.a. Hoheitsrechte betroffen sind).

Der Auftrag der britischen Wähler beim Referendum von Juni 2016 an Regierung + Parlament war es, auszuarbeiten, in welcher Art GB die EU verlassen soll. Wie genau es sein sollte, dazu wurde die Bevölkerung niemals befragt. War 2016 ja auch noch nicht möglich.

Wenn Sie sich entscheiden, "von irgendwo weg zu gehen".
Dann rennen Sie auch nicht planlos in den nächsten Wald …

War nicht die Voraussetzung

War nicht die Voraussetzung für eine Verlängerung der Frist das klar erkennbar ist das es Fortschritte gibt und eine Lösung in Sicht wäre? Nachdem was man die letzte Woche lesen konnte sehe ich hier kein Grund für eine Verlängerung, wieder nur unnötiges bla bla bla... Ich hoffe das Theater endet bald und man kann sich wieder anderen Themen widmen.

Wenn der Brexit so demokratisch entschieden wurde....

... wieso haben dann so viele Brexitanhänger so viel Angst vor einem erneuten Referendum?
Befürchten Sie ohne die Lügen und Wahlbeeinflussung über Facebook & Co eine krachende Niederlage? Befürchten Sie, dass die Wähler in England aus dieser Reihe von unsäglichen politischen Debakeln gelernt haben?
Jeder sieht, dass in dieser globalisierten Welt (was sich nicht zurückdrehen lässt) die Großen (USA, China...) einen Keil zwischen die Europäer treiben wollen um Ihre eigenen Interessen besser durch zusetzen. Dafür muss man nicht bis 3 zählen können und das hat nichts mit links oder rechts zu tun. Jeder der denkt, man könne die Globalisierung rückgängig machen, möge mir ein technisches Produkt nennen, welches nichts mit China zu tun hat...

Hier zeigen uns Brexiteers,

genau wie Trump in den USA, was passiert wenn Lügen und unausgegorene Irrealitäten dem Volk propagandistisch "gut" verkauft werden.

Im kleinen mag es funktionieren, der Weltengemeinschaft tut ein Handeln aus dem Bauch heraus nicht gut. Man kann große Dinge auch heute nicht mit einem Mausklick erledigen. Übersicht über Zusammenhänge, Nachdenklichkeit, stete Überprüfung, das Entwerfen eines Kompromisses und seine dezidierte Erläuterung mit Vor- und Nachteilen - das schafft Einigkeit, Vertrauen und vor allem die Möglichkeit als Wähler abzuwägen.

Alles andere endet in der Diktatur des Dümmsten, denn die Klügeren geben ja - dem Spruch folgend - nach.

@Werner40 (09:40)

Wenn die Politiker nicht zusammen kommen und sich auf etwas einigen können, dann sollen sie einfach den Willen des Volkes umsetzen und aus der EU austreten.
Denn im Gegenteil zu den Politikern hat das Volk diese Entscheidung mit dem Referendum treffen können.
So wie es in jeder Demokratie ist. Dafür ist sie ja da. Die Mehrheit entscheidet und das ist bereits passiert.///
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Es sollte Ihnen doch klar sein, dass das Referendum nur eine " Meinungsumfrage " war. Eine Entscheidung kann nur das Parlament fällen.
_____

Außerdem ging es bei dem Referendum um die Aufnahme von Austrittsverhandlungen. Über den letztlich ausgehandeten Vertrag muss selbstverständlich noch einmal abgestimmt werden. Außerdem sind für solch gravierende Entscheidungen qualifizierte Mehrheiten notwendig, um Tagesschwankungen auszuschließen.
Da die Briten aber mit diesen einfachen Grundsätzen überfordert sind und Frau May eine Abstimmung über ihren Deal kategorisch ablehnt, sollten sie zum 12. April raus.

@msk66

"genau wie Trump in den USA, was passiert wenn Lügen und unausgegorene Irrealitäten dem Volk propagandistisch "gut" verkauft werden."

Das albernste Argument aller Zeiten.
Man hat die Menschen belogen und deswegen muß neu gewählt werden.
Auf der ganzen Welt, in allen Ländern lügen die Politiker die Wähler an oder machen leere Versprechungen vor den Wahlen.
Sie übertreiben oder untertreiben.

In keinem einzigen Land wurde, weil die Politiker das Volk angelogen oder falsche Versprechungen gemacht haben die Wahlen wiederholt. Da müsste man ja ständig alle Wahlen als ungültig erklären und immer wieder neu wählen.
Man könnte auch nach dem 2. Referendum behaupten. Der Pro EU Lager hat die Menschen angelogen und auch das 2. Referendum ist nun ungültig.

Das richtige Wort dafür ist wirklich einfach nur "Quatsch". Außerdem kann ein 2. Referendum nicht so schnell organisiert werden. Dazu ist diese Option völlig unrealistisch.

Was erwarten die Briten?

Was die brit. Politiker NICHT wollen ist klar.

Jetzt sollten sich die Abgeordneten aber mal Gedanken machen "was wollen wir eigentlich

Es ist zu viel Zeit vergangen in dem die brit. Politiker nur NO" sagen mussten. Jetzt sollte sie mal darüber abstimmen "Gibt es überhaupt irgendeinen Brexit-Plan den wir Zustimmen wollen ?"

Ich frage mich:
"Könnte es sein das die Abgeordneten des Unterhauses von May eigentlich erwarten das sie in Verhandlungen die EU dazu bringt den Briten, auch nach einem Brexit, alle Vorteile die die EU mit sich bringt, zu garantieren?

( Wie damals zu Zeiten von Zeiten der eiserne Lady M. Thatcher)

Geht es anderen auch so?

Ich schaue mir die Debatten life an mit den Simultanübersetzern. Ganz ehrlich: das, was diese Übersetzer für uns ins Deutsche übersetzen, ist für mich meistens ein Sammelsurium an aneinandergesetzen Worten, die man im eigenen Hirn erst mal sortieren muss, weil sie oftmals gar keinen Sinn ergeben. Diese Übersetzungen sind so chaotisch wie die Debatten selbst.
Aber, es passt eben dazu, weil alles
chaotisch ist.
Bei den Briten ist sowieso alles ein wenig anders: sie haben über 600 Parlamentarier,
aber es passen nur rund 300 in den Sitzungssaal. Der Speaker macht mir auch nicht den Eindruck als wäre er ein seriöser Lenker der Debatten und die Abgeordeneten, die zwischendurch von ihren Sitzen wie Marionetten aufspringen um sich Sekunden später wieder hin zu setzen, wirken für mich erher wie ein Komödiantenstadl.
Tut mir leid, aber so kann bestimmt kein Brexit-Beschluss zustande kommen.

kommt nichts aus Brüssel

Sind wieder mit dem Umzug nach Straßburg beschäftigt.

Moment!

UK möchte Austreten, muss also erklären und regeln wie es das tun will. Da dies kein Politiker der Brexiteers kann (oder will), wollte und musste die EU handeln. Immerhin haben sich hier 27 Länder auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt - etwas was ein Land alleine bis heute in 2 Jahren nicht geschafft hat. Es sollte klar sein, wo hier die Erpresser sitzen, fragen Sie Johnson, Farrage und all diejenigen die Ihre Schäfchen heute ins Trockene bringen (in die EU!) . So dumm, wenn sich die EU nicht erpressen lässt.

Reisende soll man nicht aufhalten, nur wünschen dass sie stabile Wanderschuhe anhaben.Die smarten Kinder werden es zeigen, denn die werden über kurz oder lang aus der UK wandern - und hoffen, dass sie Toleranz und Freiheit in anderen Ländern vorfinden.

Fehlender Realitätssinn

Eine der ältesten Demokratien der Welt und eines der ältesten Parlamente der Welt geben ein trauriges Bild ab.
Positiv ist anzumerken, dass es eine lebende Demokratie ist.
Aber wird dieses „Leben in der Bude“ einem britischen Parlament gerechnet?
Demokratie steht auch für die Zusammenführung von Meinungen und die Bildung von Mehrheiten.
Hiervon ist nichts mehr erkennbar.
„Rule Britannia, Britannia rules the Waves“ trifft auf die harte Realität.
Gräben, die anscheinend nicht überwindbar sind.
Vielleicht ist der Rücktritt von PM May die Brücke, die es bedarf.
Das restliche EU-Europa hingegen wächst weiter und enger zusammen.
Deutschland und Frankreich bringen ihre Parlamente an einen Tisch.
Präsident Macron bittet Kanzlerin Merkel und EU-Ratspräsident Juncker zu Gesprächen mit seinem Staatsgast aus China.
Und Groß-Britannien darf (momentan) nur noch zusehen....
Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Brexit vom britischen Volk wirklich gewollt wurde und wird.

Nett gedacht...

Ihre gut gemeinte Anpassung an die Moderne versaut die Metrik. Das nimmt den ganzen Reiz, wenn man eine Ader für sowas hat. Wäre interessant zu wissen, ob sowas durch den Uploadfilter käme

Auf der Nase tanzen

Warum lässt sich die EU dieses Getöse gefallen?? Kann die EU nicht reagieren und eine Entscheidung erzwingen? (Welche auch immer)

Langsam....

...ist Schluss mit Lustig. Ist ja wie im Kindergarten. Das Volk will eine neue Abstimmung, dafür gingen sie auf die Straße und unterschrieben Petitionen. Also rafft euch endlich mal auf ihr Abgeordneten, denn sonst gibt es ein böses Erwachen.

Deal für Rücktritt...

das für das größte Absurdum! Und zeigt, dass es nicht um den Vertrag geht. Entweder ich bin damit einverstanden, oder nicht. Aber damit einverstanden sein, weil dann May abtritt zeigt doch das Kasperletheater um Macht und Stellen. Es geht Johnson etc. in keinster Weise um den Brexit-Deal.
Was für eine Schande. Das hat für mich nichts politischer Gestaltung und schon gar nichts mit Führung zu tun; Es ist einfach nur widerlich!

@ Einfach unglaublich - Wenn es um existentielle Fragen eines

Staates geht, ist die Forderung einer Zweidrittelmehrheit nichts Außergewöhnliches.
Was dabei herauskommt, wenn man knappste Mehrheitsverhältnisse zulässt, vorher keinen Plan hat, wie man das Ergebnis umsetzen soll und man überdies nicht einschreitet, wenn die Wahlkampagnen auf unhaltbarer Propaganda und Demagogie beruhen, das sehen wir ja jetzt mit Entsetzen: eine Nation zerfleischt sich gesellschaftlich und politisch.

Und zum Backstop:
May hat mit ihren Roten Linien die Quadratur des Kreises gefordert, um es den Brexit-Ultras in ihrer Partei recht zu machen und die Stimmen der Brexit-Wähler nicht zu verlieren, also Klientelpolitik aber keine politische Führung.

Ich finde, es gibt hier keinen Grund, an der EU herumzumeckern: sie muss die Irland-Frage im Blick haben, die Interessen ihrer übrigen 27 Mitglieder wahren und dem UK immer wieder goldene Brücken bauen, zu einem lebbaren Brexit-Ergebnis zu kommen - vom UK selbst kam nur Unwissenheit bis in die höchsten Spitzen und Chaos.

Schauen Sie sich die

ausgelagerten Industrieproduktionen und Wirtschaftsflüsse der EFTA Staaten an: Die Zölle verteuern alles. Oder warum fragen Schweizer in der BRD nach Waren an? Weil es hier billiger ist.

Problem: EFTA Eintritt wird die Vernichtung der Industriearbeitsplätze in UK nicht strukturell ersetzen/ verbessern. UK hat einen ausgeprägten Bankensektor - und der flüchtet bereits in die EU. Industrie? Zulieferer und Asiaten, Produktion für die EU. Was wird also bleiben?

Liebe Briten, bleibt doch und gut ist!

Von mir aus sollen die Briten weiterhin ihre Extrawürste bekommen und in der EU bleiben. Dieses Kasperletheater hält ja keiner mehr aus. Da sind die Monty Python ja ein Witz dagegen was da im Unterhaus abgeht ;-)

Gegen alles

Dies ist mal wieder ein schönes Beispiel dafür dass es zwar einfach (und emotional auch befriedigend) sein kann gegen etwas zu sein. Man erhöht sich moralisch so schön.
Dass es aber im Chaos endet wenn man dann aber keine halbwegs praktikable Lösung als Gegenvorschlag hat intereessiert dann keinen mehr derjenigen die dagegen sind.
Dies ist in dem ganzen Brexitchaos schön zu sehen.
Mit Grausen nehme ich gerade zur Kentniss, dass immer mehr Bürger, Politiker und auch eine ganze Partei auch bei uns einfach nur noch gegen alles sind aber machen sollen es dann die anderen.

09:26 von Einfach Unglaublich

«Einfach den Backstop streichen und Mays Austrittsvertrag würde auch angenommen.»

Einfach die Zahlungsverpflichtung beim Kauf von KfZ ab 100.000 Euro streichen. Und solche PkW würden endlich mal so richtig angenommen …

Wenn Ihr Deal so schlecht ist -

was haben wir von den Brexiteers als ausgegorenen Vorschlag gehört, was von all den anderen klugen Köpfen in den demokratischen Organen? Ist denn nur der PM das Denken vorbehalten und der Rest wirft kleine Zettel in die Box?

Wo sind denn alternative Vorschläge? Sie mögen mir verzeihen, aber die Denke die Sie hier vertreten ist derart, dass ich Sie mir nur als Franzose in Gelber Weste vorstellen kann.

So also sehen

die Folgen einer populistisch beeinflussten
Volksbefragung aus!
Ein abschreckendes Paradebeispiel für alle, die den Populisten in ganz Europa nachrennen.
Dazu eine Regierung, die keine ist und sich nicht schämt, ein so erzieltes Ergebnis auch
noch als Auftrag zum handeln zu sehen.
Hände weg von den Populisten, die zwar lautstark ihre verkorksten Ideologien in die
Welt posaunen, aber keinerlei konstruktiven
Beitrag leisten.
Sie missbrauchen den uninformierten Bürger für ihre zerstörerischen Ziele.

Mit Verlaub:

es waren 37,4 % der wahlberechtigten Bürger, die für einen Brexit gestimmt haben. Eine absolute Mehrheit sieht anders aus!

Alle Anträge abgelehnt?

Super, dann ist ja alles klar :)

Hard Brexit ich kommeeeeeeee........

Grundsätzlich gehört Intelligenz

unverrückbar zur politischen Meinungsbildung. Die verlogenen Argumente und Floskeln eines Herrn Farrage und Johnson konnte man leicht durchschauen, wenn man denn dann als machtvoller Wähler nachgedacht hätte. Abgesehen davon war mir nicht bewusst, dass ich für ein 2. Referendum oder eine Neuwahl wäre. Möchten Sie mir hier etwas unterstellen?

@Einfach Unglaublich vom 28. März 2019 um 09:26

> Es wäre so einfach!

> Einfach den Backstop streichen und Mays Austrittsvertrag würde auch
> angenommen.

> Aber das wollen ja Juncker und Tusk partout nicht. Die wollen ernsthaft
> lieber SOFORT eine harte innerirische Grenze bei einem harten Brexit
> als die Möglichkeit über einige Jahre eine Lösung zu finden.

> Ils sont fous ces Eurocrats

Wenn Ihre Aussage "Die wollen ernsthaft lieber SOFORT eine harte innerirische Grenze" stimmen würde, hätte die EU doch niemals die Idee des Backstop entwickelt.

In Wikipedia ist zum Thema "Backstop " zu lesen.
Das Abkommen wurde bislang nur vom Rat der Europäischen Union ratifiziert

Wenn die EU "Einfach den Backstop streichen würde wäre eine "harte innerirische Grenze" unausweichlich.

Der Backstop wurde erst erfunden damit die harte Grenze in Irland vermieden wird.

P.s.Soweit ich es mitbekommen habe wollen die Briten den Backstop nicht.

Möglichst schnell und möglichst hart

Ich begrüße den Brexit, obwohl mir meine britischen Freunde (Remainer) leid tun. An den Folgen werden wir sehen, dass die EU eben doch der beste Deal ist, den wir alle kriegen können.
Und dass es "uns" auch weh tun wird, begrüße ich besonders. Dann werden auch die hiesigen EU- Hasser merken, dass auch für sie die europäische Vereinigung Wohlstandsgewinne gebracht hat.
Aber sicher würden Gauland, Dr. Weidel und Höcke viel besser für uns verhandeln.

Das ist die heutige Politik @ Knorlo von 9.12 h

Sorry, aber ich kenne das nicht von Deutschland. So ein Puppen-Theater wie in England vergleichen Sie hoffentlich nicht mit
dem deutschen Bundestag.

@smirker 08:48

Das sind alles andere als Fakten, die Sie da nennen.
Erpressung. So, so. Erpressung nennen Sie, wenn die EU darauf besteht geltende Verträge einzuhalten. In diesem Fall das Karfreitag-Abkommen.

10:26 von Einfach Unglaublich

«Selbst Böhmermann ist nicht durchgekommen mit seiner Ausrede "alles nur Satire".»

"Satire" ist ein exzellentes Stichwort.

Ich warte bei jeder neuen Übertragung der Debatten aus dem House of Commons darauf, dass anstatt Mr. John Bercow als Speaker demnächst Mr. John Cleese von Monty Python "Oardaa !" ruft. Meine Überraschung wäre nur äußerst gering …

@Hador Goldscheitel
«Ihre Ansichten bezüglich Demokratie haben Sie freiwillig/unfreiwillig offen gelegt.»

Ihre Ansichten von Demokratie scheinen die zu sein:
Einmal die Bevölkerung mit einer möglichst wenig konkreten Fragestellung befragt. Bevölkerung hat mit 50% + "ein Mann" JA gesagt.
Auf alle Ewigkeit in Stein gemeißelt.
Selbst wenn über das "Wie" nie abgestimmt.
Geschweige denn nachgedacht wurde.

Soll man das nun "Einmal-" oder "Wegwerf-Demokratie" nennen?
Oder doch treffender schlichtweg komplette Unvernunft …?

Nein auf keinen Fall Exit vom Brexit

Dann wird es zu einer Dolchstoßlegende kommen, ähnlich dem verlorenen 1. Weltkrieg und die Nazis hier bei uns.
Am besten wäre ein harter No Deal Brexit, der richtig schlimm wird, damit die Brexit Typen, die sich nur selber die Taschen füllen wollen richtig hart durch die Realität für ihre Lügen bestraft werden. Denn wenn jetzt die Briten wiederwillig bei der EU mitmachen, dann hat man wieder jahrzehnte lang EU Hasser und Nörgler, die dann nicht nur GB spalten sondern die ganze EU. GB muss jetzt raus, egal wie und sollen dann mal sehen wie sie alleine zurechtkommen.Und dann hat man es: Entweder es läuft einigermassen oder GB fällt schleichend immer weiter zurück und will dann evtl. wieder mitmachen. Weil selbst eine Partnerschaft wie Norwegen oder Schweiz will man ja nicht. Nein die müssen jetzt ein paar Jahre auf ihrer regnerischen Insel sitzen und sehen wie sie klar kommen. Man darf sich als EU auch nicht alles bieten lassen. Im Übrigen sind immer noch knapp 50% für Brexit trotz Chaos

Zeit

Die Briten tun, als hätten Sie alle Zeit der Welt. Tatsächlich gibt es bis zum 12.4. nur die Alternativen "Deal" oder "No-Deal".
Für alles Andere, was sich irgendwer vorstellt müssen Sie an der EU-Wahl teilnehmen. Vielleicht sollte das Unterhaus mal darüber abstimmen, ob sie das wollen. Ich ahne das Ergebnis. Wenn sie dazu auch "No" sagen, können sie sich die ganzen Diskussionen über phantasievolle Alternativen sparen. Denn alle anderen Alternativen brauchen Zeit entweder um eine Wahl bzw. ein Referendum zu organisieren oder um mit der EU, der EFTA oder wem auch immer zu verhandeln.
Was GB also braucht ist Zeit. Die bekommen sie entweder mit einer Unterschrift unter den Deal oder mit Teilnahme an der Wahl.
Mit konstantem "No" gibt es automatisch den harten Brexit. Dann ist GB so unabhängig, wie man nur sein kann. Ein Traum für echte Brexiteers.

@Knorlo 09:12

Verstehe ich Sie richtig? Sie würden alles besser wissen und vor allem besser machen?

10:43 von Orfee ./. @msk66

Erstaunlich, daß Sie einerseits msk66`s Ausführungen implizit stützen, daß die Brexitabstimmung sowie die Trump-Wahl durch Lügen und gut verkaufte unausgegorene Irrealitäten zu den jeweiligen Wahlergebnissen geführt haben und andererseits seine Ausführungen als alberne Argumente abtun.

Daß Sie Ihre vehemente Ablehnung eines 2ten Votums mit einer allgemeinen "Lügenkultur" der Politik begründen - obwohl msk66 gar keine 2te Abstimmung gefordert hat - würde ich mal als unausgegorene Irrealität bezeichnen.

Politik oder das Unverständnis über den Willen des Volkes

Entweder sind die britischen Politiker völlig durchgeknallt oder sie sind völlig weltfremd. Das Abgeordnetenhaus kann beschließen oder ablehnen was es will. Für den Brexit ist das alles völlig ohne Belang. Die einzige Institution, die den Takt vorgibt, ist die EU. 4 Jahre haben sie vor sich hin geschlafen und jetzt stellen sie fest, dass jedes Jahr am 24. Dezember Heiligabend ist. Eine Landesführung und auch ein Volk, das so chaotisch unterwegs ist, braucht eines: trial and error. Wo waren die Jugendlichen, die heute ein zweites Referendum fordern, als sie zur Urne gehen sollten, um für oder gegen den Brexit zu stimmen. Demokratisch gerade unpässlich? Die Anderen werden's schon richten und hinterher schreien kann man ja immer. Die Briten müssen verstehen, dass sie ihre Optionen in die Tonne geknallt haben. Also Schluss mit diesem Affentheater und Verantwortung übernehmen- alle!!!

@Einfach Unglaublich 09:19

Sie scheinen ein Ganz-Schlauer zu sein, der weiß, was andere nicht wissen. Darf man fragen woher Sie Ihr Wissen haben? Oder ist es nur das wonach es aussieht: Wunschdenken fern von jeglicher Realität?

11:04 von Der_Europäer

Ihr Ausdruck "Kasperletheater" ist eine eher
liebenswürdige Beschreibung eines Unterhauses, dass nur noch eine Karikatur
seiner selbst ist.

Farbe bekennen

Das es bei dieser Abstimmungsform zu keiner Mehrheit kommt war leider abzusehen.

Logisch wäre jetzt die Abgeordneten zu zwingen sich für eine Option zu entscheiden (Deal, No-Deal, Absage, Referendum), die jeweils unpopulärste zu streichen bis am Ende nur noch eine übrig ist die dann durchgezogen wird.

Aber Politik und Logik waren ja noch nie die grössten Freunde. Jetzt sollen die gleichen ergebnislosen Abstimmungen mehr oder weniger nur wiederholt werden in der Hoffnung dass sich das Ergebnis ändert. Nach Einstein ist das die Definition von Wahnsinn ...

um 08:55 von berelsbutze

Diesen Brexit wollen Millionen von Bürgern Grossbritaniens.

Nein. Fast 50% wollten keinen Brexit. Knapp über 50% wollten eine von vielen Brexit Optionen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die relative Mehrheit für einen Verbleib in der EU ist.

Um es verständlicher zu machen: Weit mehr als die Hälfte der Deutschen wollen die CDU nicht als Regierungspartei, dennoch ist die CDU seit Regierungspartei und stellt die Kanzlerin, obwohl die anderen Parteien eine Mehrheit gegenüber der CDU haben. Beim Brexit läuft es ähnlich, nur mit einer sehr viel knapperen Mehrheit gegen den Verbleib in der EU. Dementsprechend ist es einfacher, eine Koalition gegen die CDU zu finden als eine gemeinsame Mehrheit für eine Austrittsoption.

Am 28. März 2019 um 10:55 von

Am 28. März 2019 um 10:55 von Belmuindor
Auf der Nase tanzen

Warum lässt sich die EU dieses Getöse gefallen?? Kann die EU nicht reagieren und eine Entscheidung erzwingen? (Welche auch immer)

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Doch könnte sie schon. Nur heisst es dann: die böse böse EU ist schuld!
Ne ne, sollen die Briten diese Entscheidung doch bitte selber treffen.

Austrittsvertrag zurücknehmen.

Das Intelligenteste, was die Briten aktuell machen können, besteht darin, vom Austritt zurückzutreten, da nicht absehbar ist, dass es in absehbarer Zeit zu einer Lösung kommt. Dann können sie in Ruhe überlegen, ob und wie sie aus der EU austreten wollen und erst, wenn sie das geklärt haben, gegebenenfalls nochmal den Austritt versuchen.

Morgen ist Schluss

Morgen ist Schluss, so sollte man denken. Leider unterstützt die EU weiterhin das miese Spiel der Briten.

Verstehen muss man es nicht, das Datum steht seit über zweieinhalb Jahren fest. Wäre ja als ob man Heiligabend um zwei Monate verschieben würde weil man vergessen hat Geschenke zu kaufen.

Mittlerweile haben sich nicht nur die Briten lächerlich gemacht, mit dem Verschieben jetzt auch die EU. In GB wird sich so oder so nichts ändern. Sie wollten den „harten“ Brexit, sollen sie ihn bekommen. „Ab Samstag!“

11:15 von msk66

Rein rechnerisch völlig korrekt, aber leider
sind nicht alle wahlberechtigten Bürger zur Wahl gegangen - trotzdem haben sie recht: Unterm Strich haben gerade mal nur ca. 1/3 der Bürger für den Brexit gestimmt.
Bei einer, vorher festgelegten erforderlichen 2/3 Mehrheit wäre ein anderes, zuverlässigeres Ergebnis heraus gekommen. Dieses Referendum von David Cameron war, wenn es denn schon sein musste, miserable vorbereitet.

@10:51 von Leonreunti: kommt nichts aus Brüssel

Braucht auch nicht, denn mit Brüssel wurde bereits verhandelt. Wenn die Briten das Angebot nicht wollen, müssen sie einen Gegenvorschlag machen.

Kommt aber nichts aus London.

Wenn 8 Varianten nicht reichen, wie viele sollen es denn dann sein?

Schlecht informiert

Frau Demmer ist ebenso schlecht informiert wie einige der Tory Parlamentarier. Es ging – am ersten Tag – eben nicht darum, eine Einigung zu finden. Es ging darum herauszubekommen, welche Vorschläge Zustimmungen bekommen können bzw. eine Mehrheit. Daß auch um Gegenstimmen gefragt wurde, ist vielleicht den alten Prozeduren zu verdanken, doch das hat nur zu Mißverständnissen geführt, wie auch offensichtlich bei Frau Demmer.
Bein nächten Mal geht's darum, den Champion unter den Varianten zu finden.

Gleichschaltung

Beim Lesen der meisten Kommentare bekommt man eine Gänsehaut. Viele finden sich bemüßigt, die Vorgänge im Parlament ins Alberne zu ziehen. Einige finden sogar Frau Mays Rolle überzeugend oder glauben, sie wäre die einzige, die noch Durchblick hätte.
Ist das das Resultat der Langzeit-Merkel-Regierung?

@ Einfach Unglaublich

Sorry, aber das war ja keine Wahl als solches es war ein Referendum. Ein Referendum kann ich zu jeder Zeit machen, ist aber nicht zwingend. Leider vergessen die Deutschen viel zu schnell und lassen alles über sich ergehen. Man könnte in Deutschland auch ein Referendum halten über den Diesel. Auch wenn die Mehrheit ja zum Brexit sagte, mußten die Politiker es nicht machen.

Raus - und zwar sofort

Was hindert eigentlich die EU und ihre Mitgliedsstaaten daran, die Briten sofort rauszuschmeißen? Es gibt wichtigere Dinge, als dass sich die Gemeinschaft von diesem Inselkindergarten noch weiter auf der Nase herumtanzen lässt. Klima, Migration, Arbeit, Friedenssicherung - alles Themen, die bearbeitet werden müssen. Sie bleiben liegen, weil so ein Abgeordnete nicht wissen, was sie wollen. Daher: raus und zwar sofort. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Lasst die EU-freundlichen Briten in die Rest-EU einwandern und die brexeteers auf ihrer Insel versauern.

@Orfee

Ach Orfee, egal wie häufig sie es wiederholen, es war kein Referendum, da dies im Verfassungsrecht von GB so nicht angelegt ist. Es war eine Volksbefragung, die nicht bindend für das Paralement war, aber seitdem die Politik des Parlamentes bestimmt. Deshalb kann es auch kein zweites Referendum geben, sondern nur eine neuerliche Volksbefragung, die ich für absolut notwendig halte. Aber wenn ich wie sie und sicher auch die Hardliner befürchten müsste, das bei dieser Befragung rauskommt, dass meine Meinung nun doch nicht mehrheitsfähig ist... dann würde ichjedes auch absurde Argument aufbieten, um dies zu verhindern. Demokratie ist halt doof, wenn die Leute eine andere Meinung haben als einer selbst. Und nur nebenher; natürlich werden Wahlen wiederholt... in Deutschland zB alle vier Jahre.

Direkte Demokratie

1.) Direkte Demokratie = schlecht.
2.) Let's have another referendum!

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