Kommentare

niedlich

Millionen?
Es sind wohl eher Milliarden.
Der euro ist für Privatpersonen der größte Mist. Wegen den fehlleistungen mancher drittweltländer muss die ezb tricksen. Mit der DM gab es immer Zinsen.

EZB-Geldpolitik

Das kostet nicht nur den Sozialkassen viel Geld sondern auch jeder einzelne kleine und große
Sparer sind die Betroffenen. Die 0- Zinsphase hat lediglich dem Staat geholfen und der hat die Probleme gern dem Bürger auferlegt. Daher , alles wie immer !

Warum Privatbank?

Es wird Zeit, dass der Staat ein eigenes Geldtransfer- und Verwahrungssystem aufbaut, in dem die ordnungsgemäße (sprich inflationsorientierte) Verzinsung der Einlagen notfalls aus Steuergeldern sichergestellt wird.

Es kann ja nicht sein, dass der Werterhalt von Geldern, die der Bürger etwa in die Rentenkasse einzahlt, von der Preispolitik privater Banken abhängig ist.

Einer ist immer der Looser

Ich weiß auch wer: Wieder mal der Kleine Mann. Der ist es auch, der den Draghi-Wahnsinn bezahlt: mit all seinen Anlagen, die ihm unter dem Hintern wegfaulen. Und dann reden unsere Politiker bis hin zur AfD (ohne Linke) alle von priv. Vorsorge? Der Riester -Kram ist bereits innerhalb 15 Jahre zum Verlustgeschäft geworden: nicht mal das Einbezahlte bekommt man heraus.

Ja mei

Haben das nicht wirkliche Experten voraus gesagt.Und was war?Alle in Brüssel waren empört."Na man kann nur hoffen das alle Banken mit der Zeit gerettet sind.""(Ironie kann gesucht werden.)
Die Zeche dieser Politik müssen wie immer die kleinen Leute zahlen.Die fragt man nicht, wie sie das schaffen solln.

Das ist ganz

vorsichtig gesagt eine Sauerei, das schlimme daran ist das sich Deutschland so etwas bieten lässt. Nicht nur da wir das meiste Geld in die EU zahlen und auch die meisten Migranten aller noch 28 Länder haben und viele viele Milliarden dafür zahlen, die vorher durch sichere Länder gekommen sind oder durchgereicht wurden.
Nein wir werden auch noch bestraft im Sozialsystem und der Kleinsparer zusätzlich noch mit, weil keine Zinsen gibt.
Und dann wundert sich die Politik das kein Vertrauen mehr vorhanden ist, die EZB hält auch noch den Wert des Euro tief damit, so ist unsere Kaufkraft auch noch gering.

Ist schon erstaunlich was die Bürger so alles bieten lassen.

liebe Tagesschau

Zi: "Doch trotz der großen Summe könne die Behörde kaum Erträge erwirtschaften"

Es ist nicht die Aufgabe von Behörden "Erträge" zu erwirtschaften, sondern ihr Budget zu verwalten bzw. für ihren Aufgabenbereich auszugeben.
Die Geldpolitik der EZB soll Investitionen ankurbeln und hat nichts, aber auch garnichts mit Sozialpolitik zu tun.

Die EZB ruiniert den Euro und

Die EZB ruiniert den Euro und jetzt sogar die Systeme. Entsprechende Dokus liefern die Argumente, die ich hier aus Platzmangel nicht anbringen will. Furchtbare Institution. Raus aus dem Euro scheint mir vernünftig, bevor es noch schlimmer wird.

Warum zahlt die EZB nicht

Warum zahlt die EZB nicht einmalig 500 Mio Euro an die Sozialkasse?
Seit Jahren werden 30 Milliarden und mehr im Monat an Schrottpapieren von Pleitebanken aufgekauft, dafür treibt man gut geführte Kassen in den Bankrott.

Das wird sicherlich wieder eins der Themen sein

bei denen die Emotionen im Kommentarbereich zu spüren sein werden.

Dabei sollte man sich einmal ansehen, wie der Verlauf Zins vs. Inflation in der Vergangenheit auch schon vor den Negativzinsen aussah. Die höhere Inflation hat die Zinseinnahmen überschritten. Da dennoch eine höhere Summe hinten raus kam, hatte man das Gefühl, dennoch Gewinn gemacht zu haben. Nur: was bringen einem 2% Gewinn, wenn die Inflation bei 2,1% liegt?

Anlage contra Zinsverluste

Mit den überschüssen sollte man sozialverträgliche wohnungen bauen.
Das ist seit der Wiedervereinigung mehr als dringend nötig.
Zum ersten ist damit den Beitragszahlern doppelt gedient
da das Geld sicher investiert ist
Wohnen bezahlbar macht
und durch Mieteinnahmen beständiger cashflow besteht.

Vorteile sind:
bei defizite kann man die Häuser beleihen,
Wertezuwachs
über die Jahre bei Mieterwechsel die rendite angleichen gemäss der Inflation.

aber: Lobby und Partner Immob. AG wird das nicht recht sein,sollte es aber,
da sozialer wohnungsbau nicht konträr gegen rendite starke Projekte antritt.

der kleine Bürger zahlt

Der kleine Bürger zahlt und bekommt weniger Rente, aber die Banken und die Wirtschaft werden gerettet und gefördert, damit die Großverdiener weiterhin groß verdienen.
Wer glaubt, dass Volksvertreter das Volk vertreten, glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten...

Man muss sich eben da Geld verschaffen, wo etwas ist!

Dank Inflation und Negativzinsen werden doch ausschließlich die gemolken, die Erspartes bzw. ein Konto bei der Sparkasse haben. Und natürlich die Sozialkassen. Denn Millionenvermögen werden über X Stiftungen, Briefkastenfirmen, Cum-Ex-Betrügereien und Holdings ständig hin und her geschoben. Da kommt man erst nach jahrelangen Ermittlungen dahinter, wem das Geld eigentlich gehört und wie es hätte versteuert werden müssen. Allerdings höchst selten, da man zu wenige Zoll- und Finanzbeamte hat bzw. übereifrige Mitarbeiter wegen Paranoia entlässt.

09:17 von Superschlau

niedlich

Millionen?
Es sind wohl eher Milliarden.
Der euro ist für Privatpersonen der größte Mist. Wegen den fehlleistungen mancher drittweltländer muss die ezb tricksen. Mit der DM gab es immer Zinsen.
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Nach Auffassung unseres 68-Endsiegmainstreams wollte der deutsche Bürger die DM nicht mehr und Zinsen fand er auch zu kapitalistisch?

ärgerlich daran ist nur Eines: ...

... scheinbar mag hier nun auch auf Grundlage dieser Vorlage wieder keiner eine wirkliche, öffentliche Debatte darüber anstoßen, daß die Kosten für die Finanz- und Euro-Kriese seit 2008 auf diesem Wege seit Jahren, heimlich still und leise - weil für die Allgemeinheit wenig offensichtlich und noch viel weniger nachvollziehbar - solidarisiert werden, während an den Börsen - dank der Massen des billigen Geldes - weiter Sekt und Kaviar gereicht werden! ...

Wirtschaft hat immer zwei seiten, Einnahmen und Ausgaben

Erstmal ist festzuhalten, dass die Zinspolitik der EZB dazu führt das die Wirtschaft läuft und damit Mehreinnahmen in allen Sozialkassen in Milliardenhöhe die Folge sind. Die Zinsverluste dagegen sind Peanuts.
Wo Deutschland auch etwa 10 Mrd. € pro Jahr weniger berappen muss, ist für den Schuldendienst. Da machen sich die niedrigen Zinsen auch bemerkbar. Auch die Schuldner unserer Exportwirtschaft sind noch flüssig weil die Zinsen niedrig und stabil sind.
Die einzigen, die dadurch "echte" Einbußen haben, bzw. ein ausbleiben an massiven Gewinnen, sind jene, die nur von Geldbesitz bzw. Zinsen leben, also Banken, Versicherungen, Spekulanten, Aktionäre u. ä...da muss ich sagen da hält sich meine Trauer in Grenzen. Deren Serviceleistungen ließen sich auch anders darstellen, ich halte deren Einkünfte für unverdient.
Die Vorteile der niedrigen Zinsen betreffen alle, die Nachteile eigentlich nur diejenigen mit zuviel Geld und deren Handlanger und das sind nicht mal 10% der Bevölkerung.

@superschlau

"Mit der DM gab es immer Zinsen."

Vielleicht sind Ihnen auch die hohen Zinsen bei Krediten - z.B. Hausbau über 10% in den 70ern - ebenso im Hinterkopf geblieben. Vielleicht erinnern Sie sich auch noch an eine Inflationsrate von im Schnitt 5% in den 70ern.

Es ist immer wieder interessant, zu sehen, wie negative Kommentare durch einseitige Betrachtung entstehen.

Als Herr Draghi EZB-Präsident wurde,

haben Kenner geargwöhnt, er werde mit Niedrigzinsen den Süd-Ländern, voran Italien, aus der Schuldenfalle helfen. Hat nicht geklappt, wie befürchtet. Zumindest sein Heimatland Italien hat die Chance genutzt, weiterhin seine Misswirtschaft mit Leihgeld zu finanzieren. Die Fehlkonstrution besteht darin, dass der EZB-Präsident über allem steht, unangreifbar. Das gibt es sonst nur in Diktaturen, siehe Erdogan.

@Peter Kock

"Das kostet nicht nur den Sozialkassen viel Geld sondern auch jeder einzelne kleine und große Sparer sind die Betroffenen. "

Dann macht der Sparer etwas falsch. Der gut beratene Sparer wird sein Geld so anlegen, dass er einen Gewinn oberhalb der Inflationsrate erwirtschaften wird. Wer allerdings nur auf Tagesgeldkonto oder Sparbuch setzt, der wird unterm Strich Minus machen.

spätrömich oder spätmerkel?

Man sollte sich fragen, warum gerade diese für Dtl. wirtschaftsfeindliche Politik hier im Lande ohne Widerstand und Gegenwehr gemacht wird. Ich habe gerade von meinem Handwerker des Vertrauens gehört, daß er ebenso wie seine Kollegen bis nächstes Jahr ausgebucht ist, da Unmengen von Geld in Instandsetzung und Wertverbesserung gesteckt wird. Weil sich sparen nicht mehr lohnt, wird alles in Betongold gesteckt.
Soll das eine zukunftsorientierte und nachhaltige Politik sein, liebe linksgrüne Interessengruppe?

@rossundreiter 9:41 uhr

"Es kann ja nicht sein, dass der Werterhalt von Geldern, die der Bürger etwa in die Rentenkasse einzahlt, von der Preispolitik privater Banken abhängig ist."

Das sehe ich genauso. Ich würde das Problem aber anders angehen. Ich hätte nichts gegen ein staatliches Geldmonopol, bzw. ein öffentlich-rechtliches Finanzsystem. Mit den Sparkassen ist auch eine Infrastruktur gegeben, die das leisten könnte bzw. schon teilweise leistet. Aber die Inflationsverluste der Einlagen mit Subventionen auf Zinsen auszugleichen halte ich für einen völlig falschen Ansatz. Wer das Geld eines anderen will soll dafür auch eine Leistung erbringen oder bedürftig sein.
Warum nicht gleich ein zinsfreies System und eine stark Lokal gesteuerte Geldmengenregulation. Warum nicht soweit gehen und den Geldwert an einer festen Größe z.B. physikalischer art festmachen(nicht am Goldpreis, denn das ist ja auch nur eine Abbildung des Geldwertes) z.B. x kWh = 1€, alles andere wird danach berechnet.

@ Supperschlau / 9:17

"Wegen den fehlleistungen mancher drittweltländer muss die ezb tricksen."

... das was sie hier schreiben ist überheblich und grenz an Rassissmus! ...

Nebenbei: ... Der Euro ist eine Erfindung vor allem von Deutschland und Frankreich! Gerade deutsche Banken und Unternehmen haben sich an dem Treiben in Griechenland und anderswo bereichert und nach dem Zusammenbruch obendrein fleißig mit an den Regularien für die Kreditvergabe geschrieben. ... Nicht der Euro "ist" Mist, sondern die Kontroller derjenigen die Verantwortung tragen sollten. ... Wie war das gleich noch: ... "Wir zahlen nicht für Eure Kriese"? ... Dieser Protest zu Weniger ist nie zu einem breiten gesellschaftlichen Aufschrei über das System der enthemmten Finanzmärkte geworden! ... Und warum!? ... Weil Hans & Lischen Müller vor allem erstmal Angst um die eigenen Spareinlagen hatten. Angst die sie blind machte dafür, daß es viel smartere Wege gab, SIE für die Entgleisungen der Börsenspieler zahlen zu lassen.

EZB kostet Sozialkassen Millionen.........

Natürlich,durch die Politik der EZB bringen kurzfristige Geldanlagen fast nichts,nahe Null.
Und der tiefere Hintergrund ist,daß durch das Anleiheaufkaufprogramm der EZB,daß Quantitative Easing,die Zinsen für Staatsanleihen niedrig gehalten werden sollen.Damit auch die Zinsen auf die jeweilige Staatsschuld.So will man die Eurozone zusammenhalten(deutsche Exportüberschüsse).

Ach so ?

Daher kommt es das das Soziale also den größten Posten im Staatshaushalt ausmacht.
Dann würde ich als Staat oder die Staaten der EU etwas dagegen tun damit die die es gemacht haben nicht noch womöglich davon profitieren u. die Bürger weiter die Zeche zahlen lassen.
Obwohl wenn ich recht bedenke das die Sozialkasse/n von den deren Mitgliedern u. dazu nur unerheblich vom Staat finanziert wird u. es gar keine "soziale Leistung" des Staates ist, dann könnte als Staat gesehen doch das "soziale" egal sein? Ach daher kommt all das asoziale Handeln des Staates in den letzten Jahren;Jahrzehnten?
Vielleicht etwas spitz aber den wahren Kern gibt es doch !Also in der Schule gab es wenigstens keine Negativ-Zinsrechnung.

Reiche sind Profiteure

Die Sozialkassen werden von den arbeitenden Menschen finanziert. Steuern - die auch zum übergrossen Teil aus Erwerbseinkommen kommen - fliessen wenig ein.
Aber es gibt auch Profiteure: Reiche und Banken machen Supergeschäfte - der Aktienmarkt boomt. Und darauf Steuern? Fehlanzeige. In diesem Bereich wurden die Steuern massiv gesenkt, oft gibt es gar keine. Die Transaktionssteuern ist ausgebremst wurden.
Da die Eigner der Banken und Unternehmen über ihre Lobbyisten die Politik machen, wird sich an diesen Zuständen auch nichts ändern. Zur Zeit läuft eine riesige Umverteilung von unten nach oben. Dies hier ist ein Teil davon!

@ wenigfahrer

"Ist schon erstaunlich was die Bürger so alles bieten lassen."
Und solange die Bürger CDUCSUSPDFDPAfD wählen, wird sich daran nichts ändern.
Ist doch alles gut im Lande! Die Wirtschaft brummt. Und die Einkommen der Bürger? Die steigen auch irgendwann mal.....

@10.02hicks:die millionen privaten vorsorger etc. vergessen?

Da hält sich Ihr Mitgefühl in Grenzen,-schreiben Sie.
Ja,gehts noch?
Ganz normale Leute haben"sich"z.b.über Kapitallebensversicherungen abgesichert,auch um im Erlebensfall etwas angespart zu haben.
Das sind Millionen Bürger.
Das Produkt wurde massivst beworben, bspsweise auch von Kohl,Genscher als Werbebuddies für die DVAG,uswusw.,
Dann hies es,die Deutschen müssen privat mehr vorsorgen und Blüm,der es gut meinte,wird als Lügner hingestellt.
Wahrheit;Blüm und Wir wurden verhohnepoppelt,denn die Rente wäre sicher gewesen einstweilen,wenn die Regierung das wirklich gewollt hätte.
Und es ging weiter,Riestern,Harzen, etc.-was sollte nicht alles gemacht werden privat.
Jetzt wird es besteuert,verliert massiv an Wert wie bei einer Teilenteignung.
Für die Harzer,sonstigen Armen, wird der armselige Rest auch noch angerechnet.
Wer profitiert:
Der Staatshaushalt.
Die ganz Reichen-die ihr Geld weltweit verschicken/anlegen können.
Ergebnisse der EZB Politik sind seit Jahren bekannt(siehe Prof.Otte

um 10:02 von birdycatdog

" Vielleicht erinnern Sie sich auch noch an eine Inflationsrate von im Schnitt 5% in den 70ern."

Naja, das dürfen sie nicht so einseitig sehen... da war die Energiekrise, autofreie Sonntage......und dafür aber Habenzinsen zT von über 10 Prozent....

"Es ist immer wieder interessant, zu sehen, wie negative Kommentare durch einseitige Betrachtung entstehen."

Genau deswegen sollten sie es sich vorher überlegen, was sie schreiben.

EZB Gewinne werden ausgeschüttet...

Das Geld das die EZB damit einnimmt, wird über einen Schlüssel an die Nationalbanken der Mitglieder ausgeschüttet und die wiederrum geben es ans Finazministerium.
Deutschland ist aufgrund seiner Größe auch der größte Eigner, bekommt also das meiste raus, womit diese Panik verbreitende Meldung, die nur darauf hinausläuft (wirklich großen) Kapitaleignern wieder leistungslose Einkommen zu bescheren, nichts weiter als eine Meldung über eine Umbuchung von den Konten der Reichen auf das Konto der Allgemeinheit ist.
Das Geld der Sozialkassen, liegt ja nicht auf der hohen Kante, sodass das hier skizzierte Problem marginal ist im Vergleich zu den richtig großen Vermögen, die nun in Immobilien und Aktien fliehen.
Mit anderen Worten, das ist eine Reichensteuer über den Umweg der EZB oder FED und wie sie alle heißen...

das bedeutet für den Bürger Geldentwertung nach der DM/Euro-Währungsreform. Unsere Regierung muß das Wohl Deutschlands im Blick haben, sich aber nicht von einer EZB abhängig machen. Das hat sie aber mit dem Beitritt zum Euro gemacht, mit den nun sichtbaren Folgen. Eine DM wäre viel wertvoller (so wie der Schweizer Franken), wertbeständig und könnte, durch die wieder freie Bundesbank im Sinne seiner Bürger handeln.
Schon 2008 hätte man aus dem Euro austreten sollen, was die Fachleute befürwortet hatten. Aber da der Euro ein politisch ideologisches Konstrukt und Instrument ist, um schwächere Länder zu fördern, was natürlich nur auf Kosten Deutschlands geht, hat die Politik gegen das Volk regiert, ihm Kaufkraft geraubt (die DM stünde ca 40% höher).
Statt wirtschaftlich umzudenken, statt Massenexport zu fördern(den wir als Nullsumme mit Target 2 auch noch selbst durch Kreditvergabe(!) an die ausl.Nationalbanken finanzieren), sollte unsre Regierung auf unser nationales Gleichgewicht setzen!

10:02 von Bill Hicks

Wo Deutschland auch etwa 10 Mrd. € pro Jahr weniger berappen muss, ist für den Schuldendienst. Da machen sich die niedrigen Zinsen auch bemerkbar
.
das kleine Einmal Eins ist nicht so ihr Ding ?

2 Billionen Schulden bei aktuell gerade mal 1 % Zins => 20 Mrd
2 Billionen Schulden bei 8 % Zins => 160 Mrd

Wer bekommt denn jetzt die Negativzinsen?

War es nicht immer schon eine Endabrechnung auch in der Hoch bzw. höherzinsphase?
Was bekommt der Geldgeber gesehen zum Geldnehmer bzw. muß der daraufzahlen? Und ich wette da war es auch schon so das der Geldgeber mehr als jetzt bekommen hat wenn man die Endabrechnung sieht u. einen Strich zieht u. billanziert. Nur das es heute plötzlich sichtbar wird u. in der Hochzinsphase gar nicht so thematisiert wurde.Warum nur? Rechnet man die inflation/deflation usw. mit ein so sieht die Rechnung dann früher wahrscheinlich mind. genauso schlecht für bestimmte Gruppen aus.Wetten?Sorry das tun nur die an der Börse u. die gewinnen am Ende fast immer mal mehr mal weniger!

re rossundreiter

"Es wird Zeit, dass der Staat ein eigenes Geldtransfer- und Verwahrungssystem aufbaut, in dem die ordnungsgemäße (sprich inflationsorientierte) Verzinsung der Einlagen notfalls aus Steuergeldern sichergestellt wird."

Eine staatliche Bank mit Zinsen aus Steuergeldern?

Völlig verrückt.

@Peter Graf

Es mag sein das diese Versicherungspapiere nun weniger gebracht haben als die Werbung versprochen hat.
Da sollte man sich ja eigentlich bei den Versicherungen beklagen, oder?
Der Fehler der Politik ist doch nicht das die Versicherungswirtschaft Millionen Menschen übers Ohr gehauen hat, der Fehler ist, dass sich die Politik solange hat lobbyieren lassen, dass sie als Institution und wir als Bürger uns diesen Quatsch haben andrehen lassen.

Der Fehler ist die Demontage des Rentensystems hin zu einem privaten System, wo eigentlich nur Gelder abfließen an die entsprechenden privaten Anbieter.
Ich mache niemanden einen Vorwurf der diesen Betrug nicht blickt, aber Geld arbeitet nun mal nicht und wer geglaubt hat das dies anders sein könnte wurde hinters Licht geführt.
Wer profitiert: Der Staathaushalt.
Okay und der Staatshaushalt ist unser gemeinsamer Topf, also wo ist das Problem, langfristig kann das niedrigere Steuern bedeuten.

Wie breichert sich eine Bank

Wie breichert sich eine Bank an Staatsvermögen?

Mit Negativzinsen!

Auch das ist "Raubkunst"

Es "lebe" die EZB!

...

und in Anbetracht solcher Errungenschaften, fragen sich Leute ernsthaft warum man in england für den Brexit gestimmt hat...

und warum

muss eine staatliche Zwangsversicherung ihre Geldreserve bei privaten Banken anlegen?
Kann nicht eine der reichlich staatlichen Geldinstitute einen Sondertopf für staatliche Versicherungsgelder anlegen, die Zinsfrei sind? Es ist ja nicht so das es keinerlei Geldanlagen mehr gibt die positive Zinsen aufweisen.

@Bill Hicks, 30. Juli 2018 um 10:36

Auf Kommentar antworten:
>Reichensteuer<
Ist das Ihr Ernst?
Oder hatten Sie nur "Ironie aus" vergessen?
---
Wenn die Reichen auf diese Art besteuert werden würden, gäbe es hinter den Kulissen einen nie gesehenen Sturmlauf gegen Draghi - das würde ihn aus dem Amt katapultieren.
Denke er sitzt noch warm und trocken auf seinem 20.000€-Drehstühlchen.

Es braucht wirklich kein

Sachverstand, was mit den Rentengeldern eintritt. Warum investieren die Rentenkassen nicht in den Aktienmarkt ?? Sind es die Geldvernichter, welche die Rentenkassen kontrollieren ? Die Arbeitnehmer, welche die Gelder dort für ihren Rentenanspruch hinterlegen lassen, was von den Sozialkassen "eingetrieben" werden, werden so vernichtet. Das ist ein Problem in Deutschland. Die Dividenden die die 30 DAX - Unternehmen abwerfen gehen zum größten Teil in Steuerparadiese. Haben die Verantwortlichen immer noch nicht kapiert, dass mit Zinsen kein Geld mehr zu verdienen ist!!! Dann sollten sie doch einmal eine Lehrstunde erhalten. Ich würde gerne den Verantwortlichen eine Rechnung präsentieren, damit denen einmal der Spiegel vor das Gesicht gehalten werden muss. Auf der anderen Seite verlangt man von zukünftigen Rentnern, dass sie sich auch noch privat absichern am Kapitalmarkt, aber nicht mit Zinspapieren. Das ist befremdend, wie mit den Geldern umgegangen wird. Traurig, traurig . . .

Draghi

Frei nach FJS ist es leichter,einen Hund einen Wursthaufen bewachen zu lassen als einen italienischen Investmentbanker bei einer amerikanischen Bank zum verantwortlichen EZB Chef zu machen!
Als vor zehn Jahren die Krise begann, machten sich die jungen Iren sehr schnell auf,um für ein oder zwei Jahre in den US oder sogar in AUS zu arbeiten- die von Draghi alimentierten Süditalien er schaffen es nicht einmal über die Alpen...

kleine Bitte

"Der Riester -Kram ist bereits innerhalb 15 Jahre zum Verlustgeschäft geworden: nicht mal das Einbezahlte bekommt man heraus."
Könnten sie das mal vorrechnen?

Am härtesten von den niedrigen Zinsen betroffen sind...

... Leute, die
a) sehr viel Geld haben
und
b) dies auf einem Sparkonto anlegen

Platt gesagt: Dumme Reiche.

Wenn man sich die Kommentare hier ansieht, damm sind sich alle einig, dass der Euro großer Mist ist, Draghi keine Ahnung hat und die EZB an allem Schuld ist. Jeder hat einen anderen Grund, warum das so ist, und die meisten Gründe widersprechen sich.

Ich denke, dass die EZB im Rahmen ihrer Aufgabe einen verdammt guten Job macht. Der Euro ist im 20. Jahr seines Bestehens eine unglaublich feste und verlässliche Währung. Inflation ist so gut wie nichtexistent. Obwohl dabei diverse schwere Banken- und Schuldenkrisen überwunden werden mussten. Soviel Stabilität hat selten eine Währung gehabt, auch nicht die DM.

Am 30. Juli 2018 um 10:30 von Denkerist

Und solange die Bürger CDUCSUSPDFDPAfD wählen, wird sich daran nichts ändern.
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Soll das ihre Antwort sein auf alle drängende Probleme?
SED/PDS/Link wird keine Lösung in der Asylkrise, Eurokrise, Grenzkrise usw. anbieten.
Wie sowas ausgeht, hat man an der DDR gesehen.

Oh nein, das gebunkerte Geld

Oh nein, das gebunkerte Geld wird mehr, aber es kostet auch etwas mehr.
Sonst wäre da ja noch mehr.
Was kostet denn ein Lagerhaus und Sicherheitsdienst im Vergleich zu den Zinsen für so eine Geldmenge?

Nicht vergessen: Unsere Regierung hat es abgesegnet!

Man muss es immer wieder sagen: Die Mehrheit der Deutschen hat diese Regierung gewählt, die diese vernichtende Zinspolitik Dragis ermöglicht hat.
Leidtragende sind der Mittelstand und die Sparer. Dass auch Lebensversicherungen und Renten betroffen sind, wusste man schon vorher, hat es aber billigend in Kauf genommen - unsere gewählte Regierung.
Soviel dazu, dass sie das Beste für das Land tun und Schaden abwenden (Amtseid) und ja angeblich aufgrund ihrer Erfahrung eine sinnvolle Politik machen - welch ein Geschwätz.
Ich kann mit ruhigem Gewissen sagen, dass ich diese Regierung seit Jahrzehnten nicht mehr wähle.
Übrigens: Diese Regierung hat auch den Plastikmüll zu verantworten wegen Versagens im Umwelt- und Verbraucherschutz - wird uns auch teuer zu stehen kommen.
Die Ironie an der 0%-Zinspolitik ist, dass sie letztlich nicht geholfen hat, außer dass der Staat für seine Kredite kaum etwas bezahlen muss.
Ach, wer hat die Kredite aufgenommen?
Unsere Regierungen!
Der Kreis schließt sich.

Der Bund spart gemessen am

Der Bund spart gemessen am Stand des Vorkrisenjahres 2007 etwa € 47 Milliarden an Zinsausgaben pro Jahr ein ( Quelle Deutsche Bundesbank Monatsberichte ) und hat dieses Geld hauptsächlich zur Unterstützung sozial Schwacher verwendet. So wird z.B. die Rentenversicherung aus dem Bundeshaushalt quersubventioniert.

Der Fetisch der Schwarzen Null

Wenn ich hier so die Kommentare lese, Deutschland dürfe sich die Niedrigzinspolitik nicht bieten lassen, greife ich mir an die Stirn. Wer, bitteschön, wenn nicht wir mit 80 Millionen Einwohnern und der größten Wirtschaftskraft der EU bestimmt denn die Politik der EZB maßgeblich? Schäuble hat diese Politik im Namen der „Schwarzen Null“ vorangetrieben, um die Zinslast des deutschen Staates um Milliarden zu reduzieren. Dabei nahm er in Kauf, dass gerade die, die privat vorsorgen, um den Ertrag z.B. ihrer Lebensversicherungen betrogen werden. Genaugenommen kommt dies einer Enteignung gleich. Dass es jetzt auch unsere bewährten Sozialsysteme trifft, ist letztlich nur konsequent. Aber solange die Zocker an der Börse satte Gewinne einstreichen können, ist für die Bundesregierung scheinbar alles in Ordnung. Im übrigen setzt Scholz die unsoziale Finanzpolitik seines Vorgängers nahtlos fort.

re robert blum

"Es ist nicht die Aufgabe von Behörden "Erträge" zu erwirtschaften, sondern ihr Budget zu verwalten bzw. für ihren Aufgabenbereich auszugeben."

Selbstverständlich sollen auch Behörden ihren Kassenbestand auf Erträge hin bewirtschaften. Sollen sie die Milliarden unters Kopfkissen legen?

@ Boris / 10:00

Ihre Wortwahl empfinde ich inakzeptabel und als Hohn gegenüber den Opfern des Nationalsozialismus! ...

Mit dem "Endsiegmainstream" war's zum Glück 1945 endlich wieder vorbei! ... Was verleitet Sie zu einem derartigen Vergleich in Bezug auf die 68er?

@ Weilstadt / 11:07

"Wenn man sich die Kommentare hier ansieht, damm sind sich alle einig, dass der Euro großer Mist ist ... Ich denke, dass die EZB im Rahmen ihrer Aufgabe einen verdammt guten Job macht. ... Obwohl dabei diverse schwere Banken- und Schuldenkrisen überwunden werden mussten. ... "

Nicht Ganz! ... Einige kritisieren auch einfach nur, wie das Überwinden der Krisen nun von genau den selben Personen gemanaged wird, die zu deren Entstehung beigetragen haben (a.k.a. Draghi, etc.). ... Und bei aller Ehrlichkeit, was bitte ist an diesen Krisen überwunden?

Wie lange noch?

Wie lange wird die EZB unter Draghi den Schutzschirm für die südeuropäischen Länder aufrecht erhalten können? Zum Glück währt seine Amtszeit nur bis Herbst 2019...hoffentlich wird sein Nachfolger Weidmann sein...und dann der risikolosen Geldschwemme ein Ende bereiten. Was ist denn los, wenn die EZB für die gekauften Staatsanleihen - vor allem aus Italien und Spanien - wieder echtes Geld haben möchte und diese Gläubiger ihre Anleihen nicht bezahlen können? Dann muß Deutschland mit seinem fast 30% Anteil an der EZB haften...und das wird erst recht die diversen Institutionen bei uns treffen.

wieder ausbaden. Die untersten Bevölkerungsschichten werden wieder die Zeche bezahlen müssen. Vor allem die Frauen im reichen Deutschland werden es im Jahr 2018 spüren, ausgenommen die Besserverdienenden, Vermögenden, Reichen, Beamten und Politiker. Siehe Beispiel Altersrente, Quelle. "In Sachen Rente steht es zwischen Österreich und Deutschland 4 : 0." Aus dieser Quelle Zitat: "Die durchschnittliche Neu Renten für Frauen sind in Österreich 1 220 Euro im Monat, in Deutschland lediglich 590 Euro." Berechnet bei 12 Monatsrenten, da jeder Österreicher 14 Monatsrenten erhält ( im Mai eine Urlaubsrente, im November eine Weihnachtsrente in gleicher Höhe) erhält die österreichische Frau 1 403 Euro, die der deutschen Frau lediglich 590 Euro im Monat. Bei fast gleichen Lebenshaltungskosten sind es ca. 800 Euro mehr Rente. Ähnlich sieht es in allen westlichen Anrainerstaaten aus, nur im reichen Deutschland wird durch eine sozial ungerechte Politik die Spaltung zwischen arm und reich vertieft.

Der kleine Mann

Zu all den Kommentaren hier möchte ich gern auch meinen Senf hinzufügen:

Ich wünsche mir, dass die Nullzinspolitik ewig fortbesteht.
Denn die schadet allenfalls jenen, die offenbar mehr Geld haben, als sie brauchen – andernfalls könnten sie ja nichts sparen. Der „kleine Mann“ hat in der heutigen Zeit nichts, was er „auf die hohe Kante legen“ kann. Ich sage das, obgleich mich diese Zinspolitik nun rund 30% meiner (eh schon minimalen) LV-Auszahlung gekostet hat. Aber dafür erspare ich mir über viele Jahre eine Menge Hypothekenzinsen.

Viele scheinen es einfach nicht zu kapieren: Geld arbeitet nicht. Man kann nicht „Geld für sich arbeiten lassen“. Zinsen bekommt man nur dann, wenn andere noch mehr Zinsen zahlen. Und die, die diese Zinsen zahlen müssen, sind auch diejenigen, die dafür arbeiten müssen. Letzten Endes lässt also der Zinsempfänger andere Menschen für seinen Profit arbeiten. Genau so und nicht anders sieht das Zinsmodell aus. Eigentlich ganz einfach zu verstehen.

Solange die EZB

monatlich Milliardensummen in den Eurokreislauf pumpt, ohne dafür einen Gegenwert zu haben, muß das zu Inflationen führen. Wenn dann noch das Zinsniveau der EZB im Sinne von Draghi weiter betrieben wird, kann sich jeder ausrechnen, was dabei herauskommt.
Aber es scheint ja auch Kommentatoren zu geben, denen die EZB-Politik gefällt. Aus welchen Gründen auch immer...

10:51 von karwandler re

10:51 von karwandler
re rossundreiter

"Eine staatliche Bank mit Zinsen aus Steuergeldern?

Völlig verrückt."

Wie haben das eigentlich die Genossenschaftsbanken gemacht?

Waren die auch verrückt?

re whisper

"und in Anbetracht solcher Errungenschaften, fragen sich Leute ernsthaft warum man in england für den Brexit gestimmt hat..."

Andere fragen sich, was der Brexit damit zu tun hat, wenn GB gar nicht im Euro ist und auch nicht die Zinsen von der EZB bestimmt werden ...

Oder wußten Sie das gar nicht?

@billhicks

Ihr System ohne Zinsen halte ich für Utopie. Zinse sind Preise auf Geldverleih. Wie wollen Sie Leuten verbieten, für eine erbrachte Leistung (den Verleih ihres Geldes) einen Preis zu verlangen?

Und sehr wohl finde ich, dass man Leuten, die (wie auch immer und auch unter Nutzung deutscher Infrastruktur) sehr viel Geld verdient haben, davon viel mehr wieder wegnehmen kann, um dadurch im privaten Bankensystem unter Druck geratene Renten-, Gesundheits- oder sonstige Sozialkassen aufzubessern.

Die Rentenversichrung reformieren!

Der Staat muß sich aus Steuermitteln an der Rentenversicherung wesentlich stärker beteiligen. So würden nicht nur die immer weniger Einzahlenden einseitig mehr belastet (dieses Drohgespenst wird einfach alternativlos(!) zur Verdummung verbreitet), sondern die breitere Allgemeinheit. Nebenbei: Die "gepriesene" Zuwanderung ist in Wahrheit ein weiterer Kostenfaktor, der das Rentensystem zukünftig ja noch mehr belastet.
Aber es wäre jetzt der Staat in der Verantwortung,dann an andrer Stelle zur Rentenfinanzierung andre Ausgaben zu kürzen "zum Wohle des deutschen Volkes", denn an andren Stellen ist er im Ausgeben sehr erfinderich
Und das erst recht jetzt,wo er durch den Beitritt zum Euro und Einfrieren der Renten auf dem Währungsreformkurs DM/Euro 2:1 das Volk massiv geschädigt hat.
Das man mit dieser minderwertigen Rente nicht mehr leben kann,raffen die gut dotierten + abgesicherten Politiker natürlich nicht bzw. wollen es gar nicht sehen, sondern sie weichen einfach kalt aus. Unglaublich!

Liebe Leute, es ist mir

Liebe Leute, es ist mir völlig egal, wieviel Prozent man früher für Kredite ausgeben musste. Ich habe heute noch keinen aufgenommen. Wird aber nicht mehr lange dauern, wenn die EZB mein Erspartes zu Nichte macht.
Der Euro muß abgeschafft werden. Wir brauchen die Möglichkeit, daß arbeitsscheue Länder auf und abwirtschaften können, um Wettbewerbsfähig zu bleiben.
Was die Wirtschaft denkt, ist völlig nebensächlich. An erster Stelle steht der Mensch und Steuerzahler.

@karwandler

Nicht so verrückt. Durch Steuerhinterziehung und -entziehung entgehen dem Staat ja bekanntlich Milliarden.

Selbstverständlich könnten die (sobald eingezogen) dazu verwendet werden, die Rentenkasse inflationsgerecht anzupassen.

Aber ich weiß mittlerweile schon, dass Ihnen neue Denkansätze gelegentlich etwas schwer fallen.

Die böse EZB

Die EZB versucht nur die Inflation auf das Zielniveau von 1,9 % zu bekommen. Einer der Hauptgründe für die zu niedrige Inflation ist die Lohndumping-Politik Deutschlands. Will Deutschland der EZB also helfen, dann sollte es endlich höhere Lohnsteigerungen akzeptieren, ansonsten KANN die EZB von ihrer Nullzins-Politik nicht abweichen!

09:46 von wenigfahrer

ich garantiere Ihnen das es nicht das Ender der Fahnenstange ist. Die nächste Blase steht schon bereit und da wird noch mehr auf uns zu kommen. Unsere Politikern interessiert sich sehr wenig für das wohlergehen des Volkes sondern nur Geld und Machterhalt. Da die Politik hier vom Lobbyismus geführt wird, sehe ich keine rosige Zukunft, leider. Sie wissen ja, der Kleine ist immer der Dumme und wird so lange ausgequetscht, bis nichts mehr vorhanden ist und dann schnellstmöglich entsorgen. Da Draghi auch kein Kind von Traurigkeit ist, war das alles abzusehen.
Ach ja, ich lasse mir nichts bieten und wenn ich einen Politiker treffe oder sehe, sage ich wie es ist und stehe dafür ein. Man sollte denen klar machen, das die Anzüge oder Röcke die sie tragen, der Bürger bezahlt von seinen Steuergeldern.
Gruß

@11:05 von Vollgas

"Es braucht wirklich kein
Sachverstand, was mit den Rentengeldern eintritt. Warum investieren die Rentenkassen nicht in den Aktienmarkt ?? Sind es die Geldvernichter, welche die Rentenkassen kontrollieren ?"

Das liegt u.A. an gesetzlichen Vorgaben. Wenn Sie einen Mindestzins garantieren müssen, können Sie nicht in Hochrisikoanlagen investieren - und Aktien gelten grundsätzlich als riskante Anlageform.

Je höher die garantierte Sicherheit, desto geringer ist die Rendite. Und die Sicherheit wird hier oftmals sehr groß geschrieben.

Wenn dann die

Wenn dann die Geschäftsbedingung der Banken durch die "Hohe Hand" den Einlagenschutz von 100000 € durch Dragis "whatever it takes" kassieren, Target 2 Saldo durch die "Schwarze 0" ausgeglichen wird, dann beginnt ein neues Zeitalter. Was hätten wir denn noch vorher, evtl. Zwangshypothek aus Häusle?

Peanuts

Die Verluste der Rentenkassen sind Peanuts im Vergleich zu den Einsparungen die Draghis Niedrigzinsen dem Staat bescheren. Da der Staat die Rentenkasse mit Steuergeldern unterstützt bleibt am Ende für alle ein Gewinn.

So schön war die Zeit..

..als es noch die DM gab und keine EZB.
EZB und der Euro sind der Untergang des stabilen Deutschlands.

re christerix

"Man muss es immer wieder sagen: Die Mehrheit der Deutschen hat diese Regierung gewählt, die diese vernichtende Zinspolitik Dragis ermöglicht hat."

Die EZB ist ein Organ der EU. Sie handelt völlig unabhängig davon, wen oder was die Mehrheit der Deutschen wählt.

Ihre Aussage ist schlicht falsch.

@ 11:07 von Schalk01

"kleine Bitte
"Der Riester -Kram ist bereits innerhalb 15 Jahre zum Verlustgeschäft geworden: nicht mal das Einbezahlte bekommt man heraus."
Könnten sie das mal vorrechnen?"
.
Naja, wenn Sie zur Altersvorsorge 10 € anlegen, dann aber auf einmal keine Zinsen mehr bekommen, und in 30 Jahre 10 € ausgezahlt bekommen, ist da was schief gelaufen, oder?
Viele Versicherungen (z.B. Allianz) versuchen die Sparte Lebensversicherung, private Rente abzustoßen, weil die versprochenen Renditen nicht mehr zu erwirtschaften sind.
Wenn Sie damit z.B. ein Eigenheim finanzieren wollten, Sie aber am Ende 50.000 € weniger raus bekommen, als man Ihnen bei Vertragsabschluß vorgerechnet hat, kann das üble Konsequenzen haben.

@ Caligula19 / 10:16

"Soll das eine zukunftsorientierte und nachhaltige Politik sein, liebe linksgrüne Interessengruppe?"

... warum richten sie diese Frage an eine "linksgrüne Interessengruppe"? ... Ich glaube Sie verwechseln hier Ross und Reiter!

@ 09:48 von RobertBlum

"Die Geldpolitik der EZB soll Investitionen ankurbeln und hat nichts, aber auch garnichts mit Sozialpolitik zu tun."
.
Und wo sollen die Sozialkassen (Rente, Krankenkasse, Arbeitsamt,...) denn Ihrer Meinung nach ihr Geld und Rücklagen anlegen?
An der Börse und sich von Goldman-Sachs beraten lassen?
Oder lieber doch untern Kopfkissen?
Wissen Sie wer es dann am Ende wieder bezahlen darf?
Richtig, unter anderem Sie!

Also langsam glaube ich....

....es ist in diesem Land bald besser vor der Rente zu sterben, als sich kaputt zu arbeiten, Beiträge zu zahlen und dann bleibt als Rente doch nichts übrig. Aber Hauptsache unser Staat hat genug Geld übrig, die halbe Welt zu alimentieren!

re landart

" Dann muß Deutschland mit seinem fast 30% Anteil an der EZB haften"

Der deutsche Anzeil an der EZB ist 18%

@ 10:02 von birdycatdog

"Vielleicht sind Ihnen auch die hohen Zinsen bei Krediten - z.B. Hausbau über 10% in den 70ern - ebenso im Hinterkopf geblieben. Vielleicht erinnern Sie sich auch noch an eine Inflationsrate von im Schnitt 5% in den 70ern.
Es ist immer wieder interessant, zu sehen, wie negative Kommentare durch einseitige Betrachtung entstehen."
.
Ich erinnere mich schon zu Euro-Zeiten an Festgeld 5 Jahre mit 4,6% Zinsen.
War für Altersvorsorge oder Eigentum gedacht.
Jetzt hab ich schön niedrige Zinsen bei den Banken. Das Problem: Bei den Preisexplosionen kann ich mir wohl kein Eigentum mehr leisten.
Und auch das mit der Altersvorsorge ist nicht mehr ganz so.
Dumm gelaufen!

in welcher welt leben sie RobertBlum

@von RobertBlum
Es ist nicht die Aufgabe von Behörden "Erträge" zu erwirtschaften......

sie haben als letzter verstanden wie es wirklich geht und sie sind derjenige der sofort schreien wird wenn der staat 100%ige steuererhöhung durchführen wird.

es wurden immer bestimmete budgets aufgestellt um das soziales zu finanzieren und es ist normal dass man auch die zinsen da mitberechnet als zusatzteinnahme. wenn nicht müssten sie nächstens von ihrem einkommen 85% steuern zahlen um alles dass finanzieren zu können, wie in der ehemaligen DDR und es reicht immer noch nicht.

die gelpolitik der ezb ist pleite und dem sparer wurde hier komplette über die ohren gezogen, fast krimineller weise, oder glauben sie aktionäre investieren ohne rendite???? wenn alle sparer ihre gerlder abheben von den banken , dann möchte ich mal sehen wie lange diese überleben ohne geld!?

Der Bürger zahlt immer

Denn er bürgt für jedes wirtschaftliche Handeln, egal ob für
Staat, Banken, Sozialkassen,,,

Für Sparguthaben gibt es nichts mehr.
Die Pensionskassen stehen vor dem Abgrund.
Betriebliche Pensionskassen müssen aus dem lfd Geschäft bedient werden, da sie nichts erwirtschaften können.
Private Lebensversicherungen zahlen weit weniger aus, als zugesagt wurde,
Sozialkassen, siehe oben,,,,
An Riester verdienen nur die Riesters, Rürups, Raffelhüschens und Maschmeyers, der die Memoiren von Gerhard Schröder mit 2 Mio€ sponsorte.

Häuslebauer haben es gut, falls sie noch einen unbefristeten Arbeitsvertrag haben, wobei sich die Immobilienpreise seit 2000 verdoppelt haben, die Einkommen allerdings nicht.

Millionäre haben es gut. Sie bekommen Hypotheken für lau, mit denen sie teure Lofts in den Ballungszentren bauen können. Aber das sind ja die Leistungsträger.

Zahlen müssen die Bürger, besser gesagt die Bürgen.

MG

Alles richtig. Unsere Gefällikeitsdemokratie, mit denen Politiker durch das "Einlullen" des Stimmviehs von Legislaturperiode zu Legislatuperiode ihre Macht erkaufen. Stergeschenke, Subventionen, Schulden machen auf Teufel komm raus, ungedeckte Wechsel auf unsere Zukunft, Finanztrümmer der nächsten Generation hinterlassen, das ist es, was unfähige, verantwortungslose und skrupellose Politiker getan haben, und offensichtlich immer noch tun. Kein Durchblicken auf die Zusammenhänge. Wahrscheinlich sind es willfährige Helfeshelfer der Geldterroristen und der skrupelosen Ausbeuter ?

Was will uns der Autor der Meldung sagen?

Renten- und Krankenkassen sind umlagefinanziert, von der Höhe der Zinsen also eher wenig betroffen. Die paar Millionen Zinsverluste sind "Peanuts", insbesondere unter Berücksichtigung der Zinsen, die sich der Staat bei Refinanzierungen und Neuverschuldungen spart.
Private Pensionsfonds und Versicherungen leiden deutlich stärker unter der Nullzinspolitik.
So gesehen ist die Meldung zwar richtig, aber irgendwie auch irreführend.

re störschall

"Wie haben das eigentlich die Genossenschaftsbanken gemacht?

Waren die auch verrückt?"

Genossenschaft ist eine Gesellschaftsform und hat gar nichts mit dem Geschäftsmodell einer Bank zu tun.

Und Zinsen aus Steuergeldern haben sie natürlich auch nicht gezahlt.

re rossundreiter

"Nicht so verrückt. Durch Steuerhinterziehung und -entziehung entgehen dem Staat ja bekanntlich Milliarden."

Was mit dem Thema hier gar nichts zu tun hat.

"Selbstverständlich könnten die (sobald eingezogen) dazu verwendet werden, die Rentenkasse inflationsgerecht anzupassen."

Die Rentekasse wird sowieso aus Steuern bezuschusst. Aber was hat das überhaupt mit Ihrem Vorschlag "Staatsbank zahlt Zinsen aus Steurmitteln" zu tun?

"Aber ich weiß mittlerweile schon, dass Ihnen neue Denkansätze gelegentlich etwas schwer fallen."

Vor allem verworrene und inkonsistente Denkansätze.

re neutralewelt

""Der Riester -Kram ist bereits innerhalb 15 Jahre zum Verlustgeschäft geworden: nicht mal das Einbezahlte bekommt man heraus."
Könnten sie das mal vorrechnen?"
.
Naja, wenn Sie zur Altersvorsorge 10 € anlegen, dann aber auf einmal keine Zinsen mehr bekommen, und in 30 Jahre 10 € ausgezahlt bekommen, ist da was schief gelaufen, oder?"

Jetzt haben Sie genau das Gegenteil vorgerechnet: Das Einbezahlte bekommt man heraus.

Eine Konsequenz des Umlageverfahrens

Pensionsfonds haben das Problem kaum. Und wehe, die Wirtschaft würde schwächeln! Die Inflation in Deutschland in Verbindung mit der Nullzinspolitik ist eine echte Gefahr für den Wohlstand breiter Schichten. Dummerweise erschwert der Staat die private Vorsorge in dem er sie hoch, wenn auch nachgelagert, versteuert. Richtig wäre, die Rente über Steuern zu finanzieren. Die bisherigen Beiträge würden dann zugunsten einer „Rentensteuer“ weichen, die jeder und ohne Bemessungsgrenzen zu zahlen hätte. Niemand ist es verboten, über Berufgenossenschaften (Ärzte, Apotheker, Anwälte,....) sich zusätzlich abzusichern. Damit würde auch die Diskussion um „beitragsfremde“ Leistungen aufhören. In dem Fall müsste man nicht mal einen Pensionsfond aufbauen. M.a.W.: anstatt die „Beamtenprivilegien“ bei der Pension anzuschaffen, würde dies eben dann für alle ausgerollt. Damit ist auch das Thema „Renteneintrittsalter“ vom Tisch: wer länger arbeitet, kriegt mehr, ansonsten hört man mit 65 auf.

@ Karwandler

Am 30. Juli 2018 um 11:22 von karwandler

re robert blum

"Es ist nicht die Aufgabe von Behörden "Erträge" zu erwirtschaften, sondern ihr Budget zu verwalten bzw. für ihren Aufgabenbereich auszugeben."

Selbstverständlich sollen auch Behörden ihren Kassenbestand auf Erträge hin bewirtschaften. Sollen sie die Milliarden unters Kopfkissen legen?

Das ist einfach falsch. Ich arbeite in einer öffentlichen Behörde und wir haben für das Jahr ein Budget, mit dem wir unsere Aufgaben erfüllen müssen. Mit diesem Geld wird sichergestellt, dass die Behörde ihre Aufgaben bis zum 31.12. zweckmäßig erfüllt. Keine übergeordnete Stelle möchte von diesem Budget auch nur einen Cent zurück und niemand erwartet, dass das Budget gewinnbringend eingesetzt wird, sondern es wird nur erwartet, die Behörde bis zum 31.12. handlungsfähig zu halten.

re morph63

"So gesehen ist die Meldung zwar richtig, aber irgendwie auch irreführend."

Was ist daran irreführend? Es geht um einen bestimmten konkreten Effekt der Nullzinspolitik, nämlich auf auf die Zinserträge aus den Liquiditätsreserven der Sozialkassen.

"Private Pensionsfonds und Versicherungen leiden deutlich stärker unter der Nullzinspolitik."

Ist aber hier nicht das Thema.

Die

machen Verlust ? Echt jetzt ?
Das ist ja total überraschend.

@karwandler, 14:02

Erzählen Sie keinen Unsinn.

Selbstverständlich verfolgen auch Genossenschaftsbanken (als Banken) das Geschäftsmodell der gemeinschaftlichen Haftung.

Dieses kann auch in der zinsersetzenden Auffüllung von Geldwertverlusten bestehen.

Ihnen fehlt nur vollständig der Durchblick.

Während Politiker und Medien ...

... uns immer weismachen wollten, dass die Eurorettung und Schuldenkrise der EU Südländer die Deutschen keinen Cent kosten würde, wussten es die Bürger schon damals besser.

Ob durch Inflation, Null- oder Minuszinsen: Die Rechnung zahlt immer der Bürger.

Dieser geldpolitsche Wahnsinn

Dieser geldpolitsche Wahnsinn muss aufhören, wann war es das letzte mal das die Menschheit Nullzins oder gar negative Zinsen zu zahlen hatte ?
Habe ich das jetzt so richtig verstanden, das bei Nullzins das Geld wertlos ist und das es bei negativ Zins noch wertloser als nur wertlos ist ?
Wer hat denn was über Geld, Steuern und Währung in der Schule gelernt ?

tendenziöser Artikel

die EZB versucht zu Recht, Wachstum und Inflation zu erzeugen durch billige Kredite. Dass es kaum gelingt liegt an der Austerität, der Druck auf die Löhne, die mit dem Produktivitätsfortschritt nicht mithalten.... es gibt zu wenige Schuldner, die das billige Geld nehmen, um zu investieren - stattdessen wird spekuliert - die nächste Blase, die platzt kommt bestimmt.
Außerdem hat nicht das Umlageverfahren (gesetzliche Rente) sondern private kapitalgedeckte Rentenversicherer haben ein viel größeres Problem
ein Artikel, der gezielt falsche Stimmung macht und von der eigentlichen Problematik ablenkt kurz: typisch neoliberal

Am 30. Juli 2018 um 12:18 von

Am 30. Juli 2018 um 12:18 von karwandler
re landart

" Dann muß Deutschland mit seinem fast 30% Anteil an der EZB haften"

Der deutsche Anzeil an der EZB ist 18%

nnnnnnnn

Ja gut.
Immens viele Schrottpapiere bei der EZB, bei Ausfall sind das immer mehr Gelder die diese 18% auffangen müssen.
Und: Targetsalden bei fast 1 Billion Euro !
Was steht diesen Forderungen gegenüber ?

um 10:00 von Boris.1945

>>
Nach Auffassung unseres 68-Endsiegmainstreams wollte der deutsche Bürger die DM nicht mehr und Zinsen fand er auch zu kapitalistisch?
<<

Verehrter Boris, Ihre Beiträge bleiben einfach köstlich. Helmut Kohl und Theo Waigel als typische Vertreter der 68er ... Naja, bei Weigel hat es bei den langen Haaren nur für die Augenbrauen gereicht.

11:50 von Superschlau

«Der Euro muß abgeschafft werden. Wir brauchen die Möglichkeit, daß arbeitsscheue Länder auf und abwirtschaften können, um Wettbewerbsfähig zu bleiben.»

Seit wann arbeiten & schuften Länder in Kaufhäusern & Fabriken.
Bisher dachte ich, es seien Menscen.

Man kann u.U. einzelne Landeswährungen auf- & abwerten, um wettbewerbsfähig zu bleiben, und nicht "abzuwirtschaften".

«Was die Wirtschaft denkt, ist völlig nebensächlich.
An erster Stelle steht der Mensch und Steuerzahler.»

Die Wirtschaft ist kein abstraktes Gebilde, das im Universum der Selbstgerechtigkeit von Menschen losgelöst Schindluder treibt.

Wo in ihrem Wertesystem stehen Menschen, die keine Steuern (mehr) zahlen? Arbeitslose, Rentner, Kinder?

Mit solchen Vorstellungen wird das gar nix, das mit dem "Aufwirtschaften". Da scheinen mir doch Draghi & die EZB die eindeutig bessere Wahl zu sein, als arbeitsscheue Länder & Kinder zu drangsalieren …

Wer bezahlt denn die Zinsen?

Richtig: Wir alle. Über die Miete, Steuern und Abgaben, mit nahezu jedem erworbenen Produkt oder gekaufter Dienstleistung ...

Tatsächlich entlastet die so genannte "Null-Zins-Politik" uns alle: Die öffentliche Hand genauso, wie Unternehmen und Privathaushalte.

Den Boom ist Deutschland haben wir zum größten Teil den niedrigen Kapitalmarktzinsen zu verdanken!

Schon Lustig: 0%-Finanzierungen u. verschwindende Arbeitslosigkeit wird für selbstverständlich genommen, aber gejammert, dass es auf die Anhäufung von Geld (eigentlich ein Tauschmittel) keine Zinsen gibt ..

Blöderweise hängt das Eine mit dem Anderen zusammen.

All Diejenigen, die jammern weil ihnen ein paar Euro Zinsen entgehen, dürfen bei steigenden Zinsen aber nicht meckern, wenn Verschuldung und Arbeitslosigkeit wieder anwachsen. Denn das wäre die Folge.

Wer sich (ernsthaft) mit unserer Finanz(un)ordnung auseinandersetzen möchte, dem sei die Arbeit (des mittlerw. verstorbenen) Wirtschaftsanalytikers H. Creutz empfohlen.

RE @ 14:09 von karwandler

"Jetzt haben Sie genau das Gegenteil vorgerechnet: Das Einbezahlte bekommt man heraus."
.
Bitte lesen Sie doch mal meine Beiträge zu Ende, bevor Sie anfangen zu kommentieren.

re berelsbutze

"Das ist einfach falsch. Ich arbeite in einer öffentlichen Behörde und wir haben für das Jahr ein Budget, mit dem wir unsere Aufgaben erfüllen müssen. Mit diesem Geld wird sichergestellt, dass die Behörde ihre Aufgaben bis zum 31.12. zweckmäßig erfüllt. Keine übergeordnete Stelle möchte von diesem Budget auch nur einen Cent zurück und niemand erwartet, dass das Budget gewinnbringend eingesetzt wird, sondern es wird nur erwartet, die Behörde bis zum 31.12. handlungsfähig zu halten."

Ihre Ausführungen sind deshalb irrelevant, weil es hier nicht um ein Behördenbudget geht, sondern um die Liquiditätsreserven der Sozialkassen und die aus diesen zufließenden (oder eben nicht zufließenden) Zinserträgen.

@ 14:40 von schabernack

"Man kann u.U. einzelne Landeswährungen auf- & abwerten, um wettbewerbsfähig zu bleiben, und nicht "abzuwirtschaften"."
.
Welche? Den italienischen Euro?

Was will die EZB?

Negativ Zinsen müssen nicht unbedingt schlecht sein, in diesem Fall.
Die negativ Zinsen können dazu führen dass verschuldete Staaten sich die Kassen füllen können da auch die Rückzahlung von Krediten sich günstiger gestalten.
Es sei denn die Staaten nehmen noch mehr Schulden auf anstatt Schulden zu tilgen.
Wo das Geld dann aus den Einsparungen hinfliesst und ob es letztendlich der Gemeinschaft der Gesellschaft zugute kommen wird, z.b. der Pflege und den Renten oder wichtigen Umweltzwecken sei dann erst mal dahin gestellt.
Den kleinen Sparer wird die Zinspolitik nicht sonderlich hart treffen. Er ist nur wenig motiviert zu sparen und gibt das Geld in dem Fall lieber aus. Dies entspricht dann dem Wunsch der Wirtschaft zu mehr (ungesundem) Wachstum.
Was jedoch viel wichtiger wäre, dass die EZB und die Regierungen dem ungefähr 50 Jahren deregulierten Wesen der Banken ein Ende zu setzen, um auf diese Weise weiteren Finanzkrisen vorzubeugen.
Es geht nähmlich auch anders, sollte es zumindest.

Die schönen Zinsen und die bösen Schulden...

Ich vermisse hier ein wenig den Hinweis darauf, dass Zinsen nicht auf Bäumen wachsen. Wenn man Zinsen haben will, dann muss man erstmal jemanden finden, das sich zu diesen Zinsen Geld leiht.
.
Der deutsche Staat ist besessen von seiner schwarzen Null, d.h. selbst der Staat kein Interesse an Krediten obwohl es praktisch keine Zinsen gibt.
.
Und der ist noch verhältnismässig gut dran. Wie ist das denn in den anderen Eurostaaten?
.
Oder mal ganz einfach für die, die sich hier so lautstark beschweren: Herr Mustermann leiht sich kein Geld obwohl ers praktisch geschenkt kriegt, weil es keine Zinsen gibt. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das er sich Geld leiht wenn die Zinsen steigen?
.
Geld, Zinsen, Inflation etc - das alles hat immer mit der Wirtschaft zutun. Es ist völlig sinnfrei, dass isoliert ohne diesen Zusammenhang zu betrachten - auch wenn dieser Artikel leider dazu verführt.

re goldenmichel

"Habe ich das jetzt so richtig verstanden, das bei Nullzins das Geld wertlos ist"

Nö, haben Sie nicht.

Aber auf so einen Satz muss man erst mal kommen.

Am 30. Juli 2018 um 10:33 von S1

Nageln Sie mich doch nicht auf das Beispiel der 70er Jahre fest. Schauen Sie in die 80er Jahre. Die 70er waren nur als Beispiel genannt.

@14:38 von kroker

Danke für Ihren Kommentar!

Kein Problem!

Solange der Chef der EZB noch genug Kohle fuer die notleidenden Banken in Italien hat.

Am 30. Juli 2018 um 12:24 von NeutraleWelt

Vielleicht versuchen Sie es mal mit einer anderen Anlageform als das Festgeld? Meine Anlagen variieren zwischen 4 und 7%. Ausnahme waren die Jahre 2008 und 2009. 2008 musste ich -2% hinnehmen. Ja, ein wenig mehr Risiko ist es mit solchen Anlagen.
Nebenbei bediene ich günstige Kredite für Immobilien. Falls Sie fragen, warum ich spare UND Kredite habe: ich bin Vermieter, was ich als meine Altersvorsorge ansehe, falls die staatliche Rente noch mehr zusammengestrichen wird.

Habe auf Anraten von Politik und Fa.

In 2002 betrieblich vorgesorgt. Nachdem rot grün im Nachhinein Sozi-Beiträge von 18,15 %
Draufgeschlagen hat, ist bei mir die Auszahlung negativ. Der Abeitgeberanteil ist komplett weg und vom eigen Eingezahlten ist auch noch mal ein Betrag von 500 € / Jahr Weg.

So etwas nennt man kalte Enteignung!
Und beschweren kann man sich auch nirgendwo, da das Bvfg diese unlautere Praxis abgesegnet.
Und unser Staat, vertreten durch Politiker, wundert sich über Vertrauensverlust, Demokratiemüdigkeit und Politvertdrossenheit ?

re lamusica

"Der deutsche Staat ist besessen von seiner schwarzen Null, d.h. selbst der Staat kein Interesse an Krediten obwohl es praktisch keine Zinsen gibt."

Da haben Sie was gründlich missverstanden.

Der Staat nimmt ständig weiter Kredit auf, um laufende Schuldverpflichtungen zu bedienen.

Die schwarze Null besagt nur, dass er keine Kredite zum Ausgleich des Haushalts benötigt.

@ 14:58 von Jean-Baptiste

"Den kleinen Sparer wird die Zinspolitik nicht sonderlich hart treffen. Er ist nur wenig motiviert zu sparen und gibt das Geld in dem Fall lieber aus. Dies entspricht dann dem Wunsch der Wirtschaft zu mehr (ungesundem) Wachstum."
.
Hmmm, also ich spare schon und bin da auch motiviert! Weil ich in der glücklichen Lage bin noch etwas sparen zu können.
So z.B. für´s Alter oder für größere Anschaffungen in der Zukunft.
Wäre es Ihnen den genehmer nicht vorzusorgen, oder wenn jeder für eine Anschaffung einen Kredit bei einer Bank aufnimmt?
Die privaten Insolvenzen sprechen da eine deutliche Sprache.
.
Mir hat schon meine Oma beigebracht: Spare in guten Zeiten, dann hast du in der Not. Und man kann nur das ausgeben, was man in der Geldbörse hat.
Leider wird mein Gespartes (auch bei Aktienfonds) immer weniger wert.
.
Eigentlich haben Sie recht, lieber die ganze Kohle verballern und sich nachher für Hartz IV anmelden!

Auf kurzen Wegen

Es müsste doch ein Leichtes sein, dass die Sozialkassen solche Gelder direkt bei der EZB parken dürfen. Sowas über Banken laufen zu lassen, ist der Supergau schlechthin.

Wenn es nur Millionen sind...

.. dann ist das bei 80 Millionen Einwohnern noch kein Drama. Aber alleine schon die Überschrift des Artikels suggeriert mal wieder, dass die EZB Schuld an allem ist. Klarer neoliberaler Nonsens. Und die Foristenbeiträge zeigen, dass die Mehrzahl der Leute dies tatsächlich glaubt. Es ist Deutschland (!) mit seinem Lohndumping, Agenda 2010, Export(weltmeister)überschuss und der Austeritätspolitik, was an so gut wie allem Schuld ist. Der EZB bleibt schlicht keine andere Wahl. Selbst wenn Mario Draghi nicht von Goldman & Sachs käme. Und hier feiern sie die schwarze Null, weil angebl. unsere Nachkommen entlastet werden. Diese dürfen sich dann um abbröckelnde Infrastruktur, vergammelnde Schulen, Senioren ohne genügend Pflegekräfte etc. pp. kümmern. Ach, haben wir aber toll gespart! Es ist ein schreckliche Idiotie. Aber populär, weil ja jeder die schwäbische Hausfrau so gut versteht. Die ist aber nur als Managerin ihres Familienhaushalts eine Perle. In der Volkswirtschaft aber eben nicht.

Am 30. Juli 2018 um 15:02 von

Am 30. Juli 2018 um 15:02 von birdycatdog
Am 30. Juli 2018 um 10:33 von S1

Nageln Sie mich doch nicht auf das Beispiel der 70er Jahre fest. Schauen Sie in die 80er Jahre. Die 70er waren nur als Beispiel genannt.

nnnnnnnn

Was sie sagen stimmt. Der Bauzins war bei 10%, die 7B/10E Abschreibung landete als "Disagio" bei den Kreditgebern.
Die Preiserhöhung war manchmal hoch.
Aber..die Lohnerhöhungen waren meist ein wenig höher. Für einjähriges Festgeld gab es 6,5% Zinsen. Die LV's erwitschafteten etwas mehr als das dopplete der Einlage !

Wie ist denn das Heute ?
Wir haben seit den frühen 90er Jahren Reallohneinbußen, viele Preise und auch Staatsdienstleistungen wurden nicht nur 1:1 umgerechnet, sondern noch 30% erhöht.
Während man sich trotz allem früher noch eine Immo kaufen konnte, steigen die Preise (Blase - neuzeitlicher Ausdruck) ins Blaue.
Wir haben ein Ausnahmemodell der 80er Jahre(geringf.Beschäftigte) als Millionenverarmung. Zinsen von 14% waren gegen die "Guten Sitten" .

@14:39 von Mein blauer Engel

"Immens viele Schrottpapiere bei der EZB, bei Ausfall sind das immer mehr Gelder die diese 18% auffangen müssen."
.
Wissen Sie, Schrottpapiere sind in einer Zentralbank bestens aufgehoben. Was ist das schöne an Zentralbanken? Sie können nicht pleite gehen. Erst wenn die EZB abgewickelt werden muss, zb weil ja so viele hier aufgeregt nach dem Ende des Euro rufen, dann könnte es heikel werden.

Am 30. Juli 2018 um 14:56 von

Am 30. Juli 2018 um 14:56 von karwandler

re berelsbutze

"Das ist einfach falsch. Ich arbeite in einer öffentlichen Behörde und wir haben für das Jahr ein Budget, mit dem wir unsere Aufgaben erfüllen müssen. Mit diesem Geld wird sichergestellt, dass die Behörde ihre Aufgaben bis zum 31.12. zweckmäßig erfüllt. Keine übergeordnete Stelle möchte von diesem Budget auch nur einen Cent zurück und niemand erwartet, dass das Budget gewinnbringend eingesetzt wird, sondern es wird nur erwartet, die Behörde bis zum 31.12. handlungsfähig zu halten."

Ihre Ausführungen sind deshalb irrelevant, weil es hier nicht um ein Behördenbudget geht, sondern um die Liquiditätsreserven der Sozialkassen und die aus diesen zufließenden (oder eben nicht zufließenden) Zinserträgen.

Meine Ausführungen waren nur die Antwort auf ihre völlig falsche Darstellung zum Thema Behörden und Gewinn. Daher haben Sie das völlig irrelevante Thema eröffnet und es dazu noch völlig falsch dargestellt.

@14:34 von Goldenmichel

Habe ich das jetzt so richtig verstanden, das bei Nullzins das Geld wertlos ist und das es bei negativ Zins noch wertloser als nur wertlos ist ?

Nein.

@ 15:00 von lamusica

"Oder mal ganz einfach für die, die sich hier so lautstark beschweren: Herr Mustermann leiht sich kein Geld obwohl ers praktisch geschenkt kriegt, weil es keine Zinsen gibt. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das er sich Geld leiht wenn die Zinsen steigen?"
.
Mal ganz einfach für die, die nix verstehen: Was nützen mir billige Kredite, wenn ich für mein Geld nichts mehr bekomme? Soll ich dann einen noch höheren Kredit aufnehmen? Selbst mit Null-Zinsen: Wie lange wollen SIe abbezahlen? Noch Ihre Kinder oder Enkel?
.
Nur mal für Sie zur Info: Das Haus mit dem ich geliebäugelt habe sollte vor nicht allzu langer Zeit 120.000€ kosten. Jetzt wäre der Preis 300.000€.
Mein Kollege hat vor 4 Jahren gebaut. Für 240.000€. War mir damals unverständlich.
Jetzt hat er die Hütte für 480.000€ verkauft.
.
Bald wird auch diese "Billig-Kredit-Blase" platzen. Und die Gemeischaft zahlt dann mal wieder für die Privat-Insolventen. Oder die nächste Bankenrettung kommt.

@ 15:00 von lamusica

"Ich vermisse hier ein wenig den Hinweis darauf, dass Zinsen nicht auf Bäumen wachsen."
.
Für Sie als Hinweis: Gehälter wachsen auch nicht auf Bäumen........

Arbeitsscheu ist ZB

Arbeitsscheu ist ZB Griechenland, das von seinen reichsten Einwohnern die Steuern verweigert. Und wir müssen dann die Schulden übernehmen? Wie einfach wäre es, die Drachme abzuwerten. Aber nein, die Eurokraten sehen es ja als unzumutbar an, im Urlaub Geld zu tauschen.

Die Aufgabe der EZB ist ...

die gewünschte Inflationsrate von 1,9 % zu erreichen und eine Deflation zu verhindern. Wie bereits schon mehrfach festgestellt, ist für die zu niedrige Inflation Deutschland mit seiner Lohndumping-Politik der Hauptverursacher. Es ist also in erster Linie die Verantwortung Deutschlands diesen falschen Weg zu beenden! Die EZB wurde durch deflationäre Tendenzen zu diesem Weg GEZWUNGEN und das hätte auch ein EZB-Präsident aus Deutschland machen müssen!

@ 14:56 von karwandler

"Ihre Ausführungen sind deshalb irrelevant, weil es hier nicht um ein Behördenbudget geht, sondern um die Liquiditätsreserven der Sozialkassen und die aus diesen zufließenden (oder eben nicht zufließenden) Zinserträgen."
.
Entschuldigung, aber verstehen Sie den Artikel eigentlich?
Da sind die Beiträge von Steuerzahlern drin. Wie wollen Sie das Geld "aufheben"?
Was soll z.B. die AOK mit dem Geld machen? In bar einsammeln und in den großen AOK-Tresor stecken, bis man es braucht?
Wir reden hier nicht über Null-Zinsen, sondern über Minus-Zinsen.
Verstehen Sie den Unterschied?
Und durch die nicht unbeträchtlichen Beträge werden da Ihre Leistungen aufgebraucht, vorraus gesetzt Sie gehen arbeiten. Sonsten wäre mir das genau so egal wie Ihnen.
Und stellen Sie sich mal die Frage wofür. Zur Rettung der Monte dei Peschi? Oder haben Sie da noch andere Vorschläge?
Was soll ein Land welches nichts produziert mit Billig-Krediten?
Fahren SIe ein spanisches Auto und haben eine griechische Waschmaschine

@ Jean-Baptiste

Toll wenn es nur um den Sparer geht. Es geht aber um ganz viel mehr und zwar hier im Land. Betriebsrente und Rente, Lebensversicherung und Krankenkassen. Das sind Gelder der Versicherten und dieser Negativ Zins kostet ganz vielen ein Leben, ein Leben nach der Arbeit. Macht Schulden ist doch gerade in Mode gekommen, gebt dass Ersparte besser jetzt aus und nicht im Alter. Ganz junge Schulabgänger fahren drauf ab und Menschen die keinen Sinn für erst sparen und dann davon kaufen haben, zum kotz** diese Moral und Ansicht. Fragt mal wohin diese negativ Zinsen gehen und was damit finanziert wird. Und da wundert sich noch jemand das so viel Steuerbetrug im Umlauf ist. Kann jedem nur ans Herz legen sein Erspartes in ganz sichere Metalle zu investieren ohne hier Werbung zu machen. Trump hat recht das mit Europa geht niemals gut. Dragi, wenn ich diesen Name höre fallen mir alle vergehen ein welche dieser Mann zur Wirtschaftskrise zu verantworten hatte. Schei* was auf Europa...

Sehr gut recherchiert...:-)

Was für eine bahnbrechende Erkenntnis!!!!
Fragt mich doch gleich, sowas hätte ich (und auch jeder andere mit gesundem Menschenverstand) auch schon vor Jahren voraussagen können.
Bin ich genial - nein, das Handelsblatt ist ...

Es hiess immer: Sorgt vor..

Es hiess immer: Sorgt vor.. Hab ich und Draghi hat mich bis jetzt ca 80.000 Euro gekostet..
Irgendwann ist das Kapital alle und ich darf aufs Amt.
Danke schön!

@um 12:07 von NeutraleWelt

Sie haben mit ihrem Kommentar Recht,aber das hat nichts mit meiner Bitte zu tun.
Ich bat darum, das mir ein Kritiker von Riester mal vorrechnet wie er nach 15 Jahren Riester'n noch nicht einmal das Einbezahlte bekommt. Das ist meiner Meinung nach nicht möglich. Da Riester sowohl eine Garantie für das gesamte einbezahlte Geld mitbringt (also das was man selbst einzahlt + dem Betrag vom Staat) und das ganze ebenfalls Garantiert mit einem Mindestzins (vor 15 Jahr wahrscheinlich so um 2%) verzinst. Wie soll da weniger rauskommen als man eingezahlt hat?
Mit ihrem Sparvertrag mit dem sie ein Haus finanzieren wollten haben sie Recht, aber genau deshalb wollte die Regierung ja gesicherte Sparsysteme aufbauen bei denen am Ende mehr herauskommt als eingezahlt wird.

@um 12:18 von karwandler

"Der deutsche Anzeil an der EZB ist 18%"
Wieso das, es war doch immer von einem Anteil von etwa 24% die Rede, jedenfalls kursierte dieser Wert immer während der Griechenland Krise.

Zu all den Kommentaren

muss einmal gesagt werden, warum überlasst Ihr all die Finanzangelegenheiten einem anderen Personenkreis. Ihr müsstet doch Wissen, dass dies nicht "umsonst" ist. Bei einem Autokauf wird doch auch über alle möglichen Details gesprochen, der bei der eigenen Altersvorsorge verfehlen alle Kommentare das Ziel. Die Schuld wird immer auf die "Anderen" verlagert, aber bei sich selbst den Fehler/Fehleinschätzung zu suchen falle niemand auf.
Grüß Gott !!

" Politiker bedienen sich an Rentenkasse und lassen andere die Zeche zahlen." Für jeden User interessant die Quelle: "Die Rentenkasse: Ein Schattenhaushalt aus dem sich der Staat bedient." Im Gegensatz dazu die EZB, an die nur ein Bruchteil an Zinsen von dem gezahlt wird was die Politiker in unserem Land an Geld Jahr für Jahr entnehmen lassen. Selbst habe ich mir die Frage gestellt, warum zahlen ca. 9 Millionen Mitbürger, wie Besserverdienende, Beamte, Politiker u.a. nicht in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Viele Milliarden von Euro entgehen dadurch monatlich den gesetzlichen Rentenversicherungen. Dieser Zustand ist z.B. nicht in unseren westlichen Nachbarländern, wo jeder Bürger in diese Solidarversicherungen einzahlen muss. Nur Deutschland nimmt hier wiederum eine Sonderstellung ein. Einer der vielen Gründe warum unsere Renten siehe Beweis Quelle: "Deutsche Renten am niedrigsten in ganz Europa." Sowie "Länder - Vergleich: Arme deutsche Rentner - Handelsblatt."

Die Null Zins Politik kostet

die Rentenkasse Milliarden, wenn nicht Billionen ...

Unser Land lässt sich wieder einmal einwickeln

Die dreiste Zinsabschaffung sorgt für einen Einkomkmensverlust in Höhe von 6 000 Euro jährlich auf meinem Konto. Dieses Geld sollte ein Teil meiner Altersversorgung sein. Von mir wird durch das Finanzgebaren weniger Figuren um Draghi in der EZB ein Verzicht auf Lebensqualität verlangt. EU-Länder wie Italien haben immer nur über ihre Verhältnisse gelebt. Als ich als 18jähriger mit dem Motorrad nach Italien reiste, raubte mir eine Riesenbarschaft mit geringer Kaufkraft einen Teil meines Rucksack-Volumens. Wegen weniger EU-Länder mit fragwürdiger Wirtschaftsmoral muss ich mich in meinen letzten Lebensjahren einschränken. So habe ich einen Grund mehr, einer Partei bei den Wahlen meine Stimme zu geben, die das gegenwärtige Europa ablehnt.

re superschlau

"Wie einfach wäre es, die Drachme abzuwerten. Aber nein, die Eurokraten sehen es ja als unzumutbar an, im Urlaub Geld zu tauschen."

Mal abgesehen davon, dass der Euro nicht nur dafür da ist, Ihnen den Geldumtausch im Urlaub zu ersparen -

- kann niemand die Griechen aus dem Euro rauswerfen, wenn sie es nicht selbst wollen.

Womkt dieses Thema erledigt wäre.

@ 15:10 von birdycatdog

"Nebenbei bediene ich günstige Kredite für Immobilien. Falls Sie fragen, warum ich spare UND Kredite habe: ich bin Vermieter, was ich als meine Altersvorsorge ansehe, falls die staatliche Rente noch mehr zusammengestrichen wird."
.
Freut mich, dass Sie in einer derart glücklichen Lage sind.
Wie lange bedienen Sie schon die Kredite? Seit 1970?
Wird ein bisschen knapp bei den meisten hier.....

re schalk01

""Der deutsche Anzeil an der EZB ist 18%"
Wieso das, es war doch immer von einem Anteil von etwa 24% die Rede, jedenfalls kursierte dieser Wert immer während der Griechenland Krise."

Es interessiert nicht, was irgendwo wann kursierte, sondern was Fakt ist.

Und darüber kann man sich kompetent informieren.

Was für ein überflüssiges Gezerre!

@ 15:17 von Schlimmer

"Wenn es nur Millionen sind...
.. dann ist das bei 80 Millionen Einwohnern noch kein Drama."
.
Ich glaube Sie haben den Artikel auch nicht verstanden......
Hat die AOK 80 Mio. Mitglieder?
Hat die Bundesagentur für Arbeit auch 80 Mio. "Mitglieder"?

Zur Altersvorsorge

Der neoliberale Unsinn mit der privaten bzw. betrieblichen Vorsorge wird allmählich immer deutlicher. Die "Einnahmen" der Rentner werden in einer Volkswirtschaft IMMER von der noch arbeitenden Bevölkerung erwirtschaftet. Oder wer kauft einem Rentner die Aktien, die Immobilien, etc. ab, wenn er das Geld im Alter benötigt? Sicherlich nicht die anderen Rentner, sondern die arbeitende Bevölkerung. Nachdenken, Nachdenken, Nachdenken, anstatt dauernd neoliberalen Unsinn nachzuplappern!

EZB-Geldpolitik

Die Nullzinspolitik und die jetzigen Straf-zinsen der EZB auch für die Sozialkassen sind eine Frechheit sondergleichen! Zu-mindest Sozialkassen müssten von Straf-zinsen befreit werden, weil sonst z. B. Krankenkassenbeiträge steigen und Alters-renten sinken. Wir Deutschen sind aber selbst mit schuld an dieser Situation. Poli-
tik und Konzerne können mit uns machen, was sie wollen und wir wehren uns nicht, sondern unterstützen das Ganze auch
noch, weil viele immer noch Fahrzeuge von Betrügern kaufen. Warum beschließt die Regierung kein Gesetz, dass Führungs-personen von Konzernen keine Abfindun-gen bekommen dürfen? Weil Konzerne
"systemrelevant" sind und die Regierung
damit erpressen! Die EU mag ein guter
Gedanke gewesen sein hat aber viel zu
viele Schmarotzer! Wären die südlichen
und östlichen Länder nicht dabei, hätten
wir keine Strafzinsen gebraucht!

@15:36 von Superschlau

Wie einfach wäre es, die Drachme abzuwerten.

Ich hab mich schon immer gefragt, warum das quasi das Killerargument für nationale Währungen und gegen den Euro sein soll. Vielleicht können Sie das ja beantworten, wo Sie es ja anführen.

Also: Welches Problem wird durch eine eigenständige griechische Währung gelöst? Die hohen Schulden sicher nicht, denn die lauten nicht auf Drachmen. Exporterleichterungen kommen dadurch auch nicht zu Stande, denn das Problem ist ja nicht, dass die griechischen Exporte zu teuer sind, sondern dass die Produktivität zu gering ist. Senkung der Reallöhne wäre ein Argument, das kriegt man aber auch notfalls über die Senkung der Löhne hin (wenn auch mit mehr Widerstand).

Der einzige "Vorteil", den eine Drachme hätte: Wir könnten uns zurücklehnen und sagen: Was gehen uns die Griechen an, soll da unten doch Not und Bürgerkrieg ausbrechen. Das geht mit dem Euro tatsächlich nicht, diese "Chance" haben wir uns verbaut. Ich finde, das ist gut so.

Im Bemühen

den südlichen EURO Staaten zu den Optionen "Staatspleite" und "Reformen" einen dritten Ausweg zu verschaffen - Verringerung der Staatsschulden durch Inflation und billige Neuverschuldung- betätigt sich Signore Draghi als äußerst kompetenter Totengräber des EURO. Ich hoffe, er macht so weiter!

Ja, irgendwer muss doch die

Ja, irgendwer muss doch die Fehler von Politikern und Zockerbanken bezahlen!
Wer bietet sich da besser an, als der kleine "Normalo"? Der kann sich nicht wehren dagegen und schaut eben zu, wie die Millionen verbrannt werden, zugunsten von anderen.
Wenn der Staat Geld verlustfrei verwahren will, dann kann er das tun. Man muss es nur wollen! Aber dann verdienen die Privatbanken daran ja nichts, und das geht gar nicht!

re berelsbutze

"Meine Ausführungen waren nur die Antwort auf ihre völlig falsche Darstellung zum Thema Behörden und Gewinn."

Eine Stadtverwaltung ist auch eine Behörde, oder? Und ein Stadtkämmerer managt die Finanzen, oder? Nun ändert sich sein Kassenstand quasi stündlich je nachdem, was an Steuern und Gebühren reinkommt und was an fälligen Zahlungen rausgeht. Wenn der Kassenstand positiv ist und die fälligen Zahlungen absehbar sind lässt er nicht die ganze Kohle auf dem Girokonto der Stadtkasse liegen, sondern legt einen Teil z.B. als Festgeld an.

Haben Sie es jetzt verstanden?

RE 16:04 von Schalk01

"Da Riester sowohl eine Garantie für das gesamte einbezahlte Geld mitbringt (also das was man selbst einzahlt + dem Betrag vom Staat) und das ganze ebenfalls Garantiert mit einem Mindestzins (vor 15 Jahr wahrscheinlich so um 2%) verzinst. Wie soll da weniger rauskommen als man eingezahlt hat?"
.
Natürlich werden Sie Ihr eingezahtes Geld plus dem Betrag vom Staat rausbekommen.
Ich glaube nur nicht mehr an die garantierte Verzinsung von "wahrscheinlich so um 2%".
Alle größeren Versicherungen stoßen ihre Sparte Lebensversicherungen, private Rente gerade ab an (chinesische) Investoren, weil die versprochenen Renditen nicht zu halten sind.
Schauen Sie doch mal nach, was Ihre Anlage wert ist. Und überlegen Sie, was der Geldbetrag bei einer von Herrn Draghi angestrebten jährlichen Inflation in 10, 20, 30 Jahren wert ist.
Vielleicht kommt ja dann noch eine neue Spaß-Steuer, wie 2005. Seit dem dürfen Sie auch Ihre Altersvorsorge versteuern.

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