Kommentare

Trump ist eindeutig

Trump ist eindeutig mitverantwortlich für die Eskalation der Gewalt, die bevorsteht - und wie in den vergangenen Jahrzehnten werden die Opfer auf palästinensischer Seite zahlreicher sein: Rudolf Dreßler, ehemaliger Botschafter in Tel Aviv, sieht Parallelen
zum Tempelbergbesuch Ariel Sharons im Jahre 2000, der die zweite Intifada auslöste. Und das nur, weil Trump in naiver Manier seinen Reflex gegen Obama und Clinton bedient und wieder einmal Schlagzeilen braucht.

Trump vermittelt..............

Die Zweistaatenlösung hat es doch bisher nicht gegeben.
Alle Verhandlungen wurden von seitens der HAMAS abgelehnt. Wie kann man von einer Zwei Staatenlösung überhaupt sprechen wenn die Hamas und die Arabische Liga
Israel unter keinen Umständen anerkennen will?

Palästinensische Eliten

Es ist schon erstaunlich, wie wenig die Eliten in Palästina in den letzten zwanzig, dreissig Jahren hingekriegt haben - wenn man bedenkt, wieviel internationale Aufmerksamkeit der Konflikt und wieviel Sympathie die palästinensische Seite erhielt. (Da kann Trump nun wirklich nichts dafür) Oft hat man den Eindruck, es gebe keine wirkliche Verbindung zwischen den Entscheidungsträgern und den Durchschnittsmenschen, alle verhandeln für sich resp. für ihre Clans. Es bräuchte eine Persönlichkeit, welche die moralische Autorität hat, die Bevölkerung mit einer klaren Perspektive hinter sich zu scharen und die auf Gewaltanwendung verzichtet. Ich sehe keine Person, welche dieses Format mit Durchsetzungsvermögen kombinieren kann. Arme Palästinenser!

Realismus, bitte mehr Realismus

will man den europäischen Staatschefs zurufen.

Die Israelis werden, solange es diesen Staat gibt, nie auf Jerusalem als ihre Hauptstadt verzichten. "Seit 3000 Jahren ist das israles Hauptstadt", meinte gestern ein Regierungsmitglied im TV.

Warum also noch länger herumeiern?

Keine Ahnung, wie eine zwei Staaten Lösung aussehen soll. Israel ist so klein dass jede Aufgabe der Kontrolle über einen Teil des Westjordanlandes potentielle Feinde näher an seine Hauptstadt rücken lässt.

Aber das hat nichts mit dem Faktum zu tun, dass Jerusalem schon seit Jahrzehnten Hauptstadt der Israelis ist. Mit Parlament, Verfassungsgericht, Staatsbesuchen ausländischer Politiker jeglicher Art.

Die Verlegung einer Botschaft anzukündigen, ist einfach eine Form des Realismus. Und gelebten Realismus, sollte man auch den entschiedenen Gegnern eines Judenstaates gönnen.

Schade, das die Palestinänser

Schade, das die Palestinänser den Israelis und Amis mal wieder in die Falle gehen. Ausschreitungen sind nun wirklich keine sinnvolle Reaktion.

The Jerusalem Embassy Act of 1995

Ich versteh die ganze Aufregung nicht. Die Verlegung der Botschaft ist nicht mal auf Trump`s Mist gewachsen: "The Jerusalem Embassy Act of 1995[1] is a public law of the United States passed by the 104th Congress on October 23, 1995. It was passed for the purposes of initiating and funding the relocation of the Embassy of the United States in Israel from Tel Aviv to Jerusalem, no later than May 31, 1999, and attempted to withhold 50 percent of the funds appropriated to the State Department specifically for "Acquisition and Maintenance of Buildings Abroad" as allocated in fiscal year 1999 until the United States Embassy in Jerusalem had officially opened." Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Jerusalem_Embassy_Act

Von wegen Verhandlungen

Nur damit wir alle wissen, von wem die Rede ist, wenn es um die Hamas geht:

"Die Hamas (arabisch حَمَاسْ, DMG Ḥamās; arabisch für „Eifer“, zugleich Akronym aus Ḥarakat al-muqāwama al-islāmiyya für „Islamische Widerstandsbewegung“) ist eine sunnitisch-islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie wurde 1987 als Zweig der Muslimbruderschaft unter anderem von Ahmad Yasin gegründet. Sie besteht aus den paramilitärischen Qassam-Brigaden, einem Hilfswerk und einer politischen Partei.

Die Hamas hat u. a. das Ziel, den Staat Israel mit militärischen Mitteln zu beseitigen und einen islamischen Staat zu errichten. In ihrer bis heute gültigen Gründungscharta[1][2][3] bezieht sich die Hamas auf die weltweit einflussreichste antisemitische Verschwörungstheorie Die Protokolle der Weisen von Zion. Ihr militärischer Arm verübt seit 1993 Selbstmordattentate und andere Angriffe, die überwiegend gegen israelische Zivilisten und Soldaten gerichtet sind." (https://de.wikipedia.org/wiki/Hamas)

Meine Rede

"Wäre die US-Seite wirklich an einer Verhandlungslösung des Nahost-Konflikts interessiert gewesen, hätte sie für die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt von den Israelis außerdem eine Gegenleistung einfordern können. Diesen Verhandlungschip hat Trump jetzt ohne Not aus der Hand gegeben. Das zeigt, dass er kein besonders guter Dealmaker ist."

Schon vor zwei Tagen habe ich in die Runde gefragt: Was hat Trump eigentlich als Gegenwert bekommen, um wenigstens den außenpolitischen Schaden der USA zu kompensieren?

Natürlich habe ich keine Antwort bekommen. Weil Trump Jerusalem verschenkt hat, ohne was dafür zu bekommen.

Genau so, wie es Herr Steinberg hier formuliert.

@andererseits

"Trump ist eindeutig mitverantwortlich für die Eskalation der Gewalt..."
.
Nein.
Für Gewalt ist derjenige verantwortlich, der sie ausübt.

Herr Trump....

...unterstützt Israel bei der Entscheidung Jerusalem als Hauptstadt anzuerkennen. Das Ganze passiert in den USA und der Präsident wird von vielen Seiten nicht akzeptiert.
Nun rufen viele Moslems zu "Tagen des Zorns" auf. Weiterhin wollen sie alle Israelis töten etc. Hier wird m.E. die Maske des friedlichen Islams herunter gerissen und die Welt kann erleben, wie friedlich und demokratiefähig viele der religiösen Menschen sind, die um Israel leben. Nun werden sicherlich viele " Freunde der Scharia" aufschreien, aber ich hoffe, dass die Freiheit in den Gemeinschaften der Welt, wo sie noch vorhanden ist, geschützt wird.

re ostmann

"Ich versteh die ganze Aufregung nicht. Die Verlegung der Botschaft ist nicht mal auf Trump`s Mist gewachsen"

Trumps Mist ist nicht der Jerusalem Embassy Act von 1995, sondern die Entscheidung, auf den Aufschub zur Durchführung zu verzichten.

Diesen Aufschub kan der Präsident alle sechs Monate beschließen, und das haben seit 1995 bis Trump alle Präsidenten, Republikaner und Demokraten, so gehalten.

Und Sie fragen ernsthaft nach Trumps Anteil?

und das soll Frieden geben ?

keine Zugeständnisse Israels bei Jerusalem, kein Rückkehrrecht für Flüchtlinge,
die Grenzen von 1967 werden nicht die Grenzen eines palästinensischen Staats sein
und die israelischen Siedlungsblöcke im Westjordanland bleiben erhalten.
.

Schade, ...

... dass alles so gekommen ist. Ich finde Trumps Entscheidung falsch. Aber aus diesem Aufstand können auch die Israelis gestärkt hervor gehen, wenn es ihnen gelingt, den arabischen Terror einzudämmen.

Der Hamas kann das nur Recht

Der Hamas kann das nur Recht sein. Damit kann sie weiterhin im Status Quo bleiben und der Druck ist reduziert, tatsächlich etwas zur Verbesserung der Lebensqualität der Palästinenser zu tun. Schade für die Palästinenser. Sie sollten sich endlich von der Hamas befreien.

Bitte korrekt bleiben

Erstens geht es bei Trump aktuell um "ganz-Jerusalem", nicht nur um "West-Jerusalem" - das ist ein gewaltiger Unterschied. Zudem wurde seit Clinton (!) die Anerkennung von "ganz-Jerusalem" immer wieder um 6 Monate ausgesetzt. Zuletzt machte dies sogar auch: Trump.

@14:58 von Manuel Pestalozzi

"Es ist schon erstaunlich, wie wenig die Eliten in Palästina in den letzten zwanzig, dreissig Jahren hingekriegt haben..." Oh doch, eines haben sie auf jeden Fall geschafft, nämlich ihre Bankkonten zu füllen und sich von der Welt alimentieren zu lassen. Wenn USA, EU, UNO samt Unterorganisationen den Geldhahn zudrehen ist es sofort vorbei mit der ganzen Herrlichkeit.

@15:16 peter04

Sie wissen so gut wie ich, dass es auch politische Provokation und Brandstiftung gibt. Und in diesem Sinne hat Trump sehrwohl Verantwortung.

Und wieso sind alle gegen ein "Ganz-Jerusalem"

... als Hauptstadt? Kein Staat des Westens unterstützt Trumps Entscheidung (May, Macron o.a.), CHN, RUS, IR und die arabische Welt natürlich auch nicht. Das spricht für sein unkluges Handeln.

Salman

"...Dafür nehmen die Saudis auch in Kauf, dass die Palästinenser unter Druck gesetzt werden - auch wenn sie offiziell noch etwas anderes vertreten. ..."

Wenn offiziell bekannt wird, dass die Saudis Israel nicht nur ganz Jerusalem gegeben haben, sondern auch noch die Siedlungen auf der Westbank gegen eine gemeinsame Front gegen den Iran, dann dürften sich bald die Salafisten in Saudi Arabien zu Wort melden - und das massiv. Die religiösen Führer können Jerusalem und die Al-Aksa-Moschee nicht aufgeben, sei sie auch noch so offen. Bin gespannt, ob Salman diese Geschichte überlebt.

Und warum agiert Trump plötzlich so?

Nachdem er diese 6-Monats-Verlängerung wie all seine Vorgänger selbst schon einmal kürzlich unterzeichnet hatte? Die möglichen Motive, die Trump für seine Aktion hier hat, sind alle nicht wirklich toll: 1. Ein neues Fass im Nahen Osten aufmachen, um die Region weiter zu destabilisieren und von dem innenpolotischen Druck abzulenken (Mueller) 2. sich bei seinen zahlreichen pro-Israel eingestellten Wahlkampfspendern "bedanken" 3. seine Basis-Wähler nur mit einem eingelösten Wahlversprechen erfreuen. Suchen Sie sich was aus!

Wenn das wirklich den nahen Osten

zum Explodieren bringt, zeigt es nur, wie wenig die dortigen Länder und Menschen zu einem friedlichen Leben bereit sind.
Israel ist davon ausgenommen, da es sein legitimes Existenzrecht ausübt.

Trump hat alles richtig gemacht, und den Hass bloßgestellt.

Israel und die USA sollten notfalls mit militärischen Mitteln agieren.
Ich denke immer wieder an den letztlich zutreffenden Satz von George W. Bush nach 9/11:
'Either you are with us, or you are against us.'

Schade, dass es soweit kommen musste.

hung108 15:16

"Weiterhin wollen sie alle Israelis töten etc."

Und das wissen Sie woher?

"Nun werden sicherlich viele " Freunde der Scharia" aufschreien..."

Ganz und gar nicht - die "Freunde der Scharia" freuen sich über jeden nützlichen Idioten, der sie in ihrer Propaganda angeblich unüberbrückbarer Differenzen zwischen Religionen und Kulturen unterstützt.

um 15:04 von evhie

Ausschreitungen sind nun wirklich keine sinnvolle Reaktion.
.
da gebe ich ihnen recht,
nur was tun, wenn die USA/Israel nicht verhandeln wollen
der Klügere gibt nach => bis er der Dumme ist
so scheint es mir zumindest in diesem Fall

15:16 von hung108

"...Nun rufen viele Moslems zu 'Tagen des Zorns' auf. Weiterhin wollen sie alle Israelis töten etc. Hier wird m.E. die Maske des friedlichen Islams herunter gerissen und die Welt kann erleben, wie friedlich und demokratiefähig viele der religiösen Menschen sind, die um Israel leben. ..."

Gewalt ist nie ein gutes Mittel, um Ziele zu erreichen - aber heute ist ein Interview in der "SZ" mit einer israelischen Autorin. Lesen Sie dort mal, warum die Wut der Palästinenser so hochkocht. Diese Autorin ist völlig unverdächtig jeder einseitigen Parteinahme!

re joes daily world

"Keine Ahnung, wie eine zwei Staaten Lösung aussehen soll. Israel ist so klein dass jede Aufgabe der Kontrolle über einen Teil des Westjordanlandes potentielle Feinde näher an seine Hauptstadt rücken lässt."

Es ist ja legitim, die Realisierung einer Zwei-Staaten-Lösung anzuzweifeln.

Mindestens kann man dann aber verlangen, dass wenigstens eine Art von Was dann? angeboten wird.

Da kommt von Ihnen auch nichts.

@Manuel Pestalozzi - "die Bevölkerung mit einer klaren

Perspektive hinter sich zu scharen"

Ja, was denn für eine klare Perspektive??

Ohne Israel geht nichts. Es sah nur einmal einen Moment so aus, als bewegte sich tatsächlich etwas (Rabin und Arafat) - ein unvergesslicher Moment! Und dann wurde Rabin von einem der eigenen Bürger ermordet.

Danach überwiegend Falkenregierungen in Israel, Ausbreitung der Siedlungen und Zunahme der ultraorthodoxen Bewegung in Israel, ohne die Netanyahus Likud nicht regieren kann (und der ist ja nun schon rechts genug).

Was schlagen Sie denn vor?

Abergesehen davon: dass Trump mit der Anerkennung noch anderes im Sinn hatte als die Hauptstadtfrage zu regeln, war klar.

Aber da der erste Schock nun vorüber ist, kann man auch fragen: überschätzt Trump nicht wieder seine Macht? Kein anderes Land erkennt J. als Hauptstadt Israels an, niemand schließt sich seiner Strategie an.

Sollten sich nicht alle in (Nah-) Ost und West beruhigen und sagen: "Trump? Least said, soonest mended"?

re izmi

Zu dem Punkt bin ich auch gespannt. Wir hatten ja schon vor Jahren, als Israel gern den Iran bombardiert hätte, Gerüchte, dass die Saudis des Israelis Überflugrechte und sogar Tankstopps gewähren würden.

Unter der Decke mit Israel kuscheln ist aber eine andere Nummer, als offen muslimische Heiligtümer in jüdische Hände zu geben.

Waren wir mal ab, wie die Saudis den Drahtseilakt hinkriegen: zwischen orthodoxem Islam und Partnersuche gegen Iran.

Religion und Nationalismus

wenn man als normal denkender Mensch, der nur Leben und Arbeiten will, die dummen Religions- und Nationalismus Gedanken weg lassen würde...
gäbe es keine Kriege auf der Welt.
Wann wird das die Menschheit begreifen?

Joes daily World

"Seit 3000 Jahren ist das israles Hauptstadt", meinte gestern ein Regierungsmitglied im TV"

Sie fordern Realismus? Dann wollen wir mal über die Realität reden. Dann nehmen Sie zur Kenntnis, dass obiger Satz absoluter Unsinn ist. Er ist nichts als nationalistisches Geschwätz einer rechtsnationalistischen Regierung. Zu einer Hauptstadt gehört nämlich ein Staatsgebiet ringsherum. Das staatliche Gebilde Israel entstand aber erst vor 70 Jahren. Und der Osten Jerusalems wurde 1967 gewaltsam erobert und gilt seitdem völkerrechtlich als besetztes Land. Viele UN Resolutionen bestätigen dies. Was Trump hier tut ist nichts anderes als die Anerkennung eines Völkerrechtsbruches. Man kann über die Zukunft Jerusalems nicht mittels einer einseitigen Reaktion entscheiden. Jerusalem ist im Rahmen der Zweistaatenlösung Verhandlungsgegenstand. Die EU muss hier eindeutig Position beziehen. Das Völkerrecht gilt auch für die USA und Israel nicht nur für Russland. Die EU muss sich von den USA distanzieren.

schlechter Dealmaker??

Herr Steinberg sollte vielleicht mal international vergleichen, bevor er sowas behauptet.

Bei aller Kritik an Trump, wenigstens verschenkt er keine Milliarden an Länder, die ihn und sein Land verhöhnen.

@15:16 von peter04

„… Für Gewalt ist derjenige verantwortlich, der sie ausübt“

Präziser kann man es kaum ausdrücken!
Keine Provokation, weder durch Herrn Trump, noch durch Karikaturisten und nicht einmal durch koranverbrennende christliche Fundamentalisten, rechtfertigt Gewalt. Solche (bedauerliche) Provokationen muss man aushalten können, ohne andere Menschen physisch zu verletzen oder gar zu ermorden.
Es erschreckt mich, dass es offenbar Foristen gibt, die solche Gewalt relativieren.

Bedauerlich

Ich empfinde es als sehr traurig und verantwortungslos, wie Präsident Trump mit seinen eignen Mitarbeitern umgeht, die ggf. zu einem späteren Zeitpunkt, in dieser Botschaft ihrer Arbeit nachgehen müssen.

Präsident Trump ist ein in meinen Augen unklug vorgegangen.
Leider hat das amerikanische Volk einen Präsidenten gewählt, der mehr durch theatralische und medienwirksame Auftritt in Erscheinung tritt, als durch positive Veränderungen für sein eigenes Volk.

Gesetz den Fall, das Präsident Trump maßgeblich durch die Manipulation der US-Wahlen aus Russland in sein Amt gelangt ist, wie es die New York Times in dieser Woche schrieb. So wurde in Washington in einer Aert und weise destabilisiert, die der Welt noch so manches Problem einbringen wird.

15:16 von peter04

Nein.
Für Gewalt ist derjenige verantwortlich, der sie ausübt.
.
also wenn ich mir die Welt so anschaue
da wird so lange provoziert und beleidigt
schuld ist dann derjenige der zuerst zuschlägt ?
wenn sie meinen

Heiliger Boden?

Hat eigentlich schon einmal jemand versucht, für die 125,2 Quadratkilometer "Heilige Stadt" Ausgleichsflächen anzubieten, um Jerusalem so zu "neutralem Boden" erklären zu können, dass sich in Zukunft niemand mehr darüber streiten muss, wem (oder zu welcher Religion) die Stadt "gehört"?

Bis 1967 wollte kein Araber Jerusalem als Hauptstadt

Bis 1967 als Ost-Jerusalem noch zu Jordanien gehörte, dass dann Israel angriff und die Gebiete verlor nannte sich noch kein Araber Palästinenser. So nannte man die Juden bis 1948 abfällig.
Jedoch sollte man auch nicht vergessen, dass man die Juden 1948 aus Ost-Jerusalem vertrieben hat.
Geschichte kann man nicht einfach so löschen.

Danke

Danke an Trump, dass wenigstens Amerika an der Seite der kleinen Minderheit der Juden im Orient steht.

Mich beschähmt Deutschland! Nach allem was wir den Juden angetan haben, sollten wir uns stark machen für sie. Israel hat dort eine Jahrtausend alte Geschichte. "Palästinesien" als Land gab es nie, daher auch keine Hauptstadt. Israel sollte komplett ein Staat werden und wer sich demokratisch verhält, darf dort leben und wählen etc. Wer Straftaten begeht (wie jetzt gerade wieder als grundlose Taten) gehört deutlich bestraft.

Wenn Ihnen jemand per

Dekret oder sonstigem Entscheid ihr Hab und Gut weg nimmt, dann möchte ich sehen, wie sie das friedlich hinnehmen.

Sie verlagen von den Palistinänsern alles über sich ergehen zu lassen, was Netanjahu und Trump mal eben auf kurzem Wege entscheiden. Jeder Staat, würde da mit Gegenwehr im Rahmen seiner Möglichkeiten reagieren. Das hat mit Islam nichts zu tun.

Was meinen Sie, was die Israelis machen würden, wenn Saudi Arabien und die anderen Staaten mal eben entscheiden, dass ganz Jerusalem den Palistinänsern zugeschrieben wird?

Ach so, kein vergleich. Sind ja alles Terorristen.

15:33 von conversator educatus

"...Wenn das wirklich den nahen Osten
zum Explodieren bringt, zeigt es nur, wie wenig die dortigen Länder und Menschen zu einem friedlichen Leben bereit sind.
Israel ist davon ausgenommen, da es sein legitimes Existenzrecht ausübt.
Trump hat alles richtig gemacht, und den Hass bloßgestellt. ..."

Was legitimiert Israel gegen die erklärten Beschlüsse der UNO Jerusalem sowie große Teil der Westbank zu vereinnahmen? Was? Das bloße Recht des Stärkeren? Dann ist es schlecht um die Nation bestellt, denn dieses Recht darf sich dann jeder anmaßen.

conversator educatus 15:33

"Trump hat alles richtig gemacht, und den Hass bloßgestellt.
Israel und die USA sollten notfalls mit militärischen Mitteln agieren.
Ich denke immer wieder an den letztlich zutreffenden Satz von George W. Bush nach 9/11:
'Either you are with us, or you are against us.'
Schade, dass es soweit kommen musste."

Wenn man Ihrer (bzw. GW Bushs?) Maxime folgt - entweder bist Du Freund (der bedingungslos alle Maßnahmen unterstützt), oder Feind (der bekämpft werden muss, notfalls militärisch) - dann kommt es zwangsläufig zu Konflikten und Eskalationen. Es gibt dann eben nur Sieger und Besiegte bzw. "Kollateralschäden", die in Kauf genommen werden müssen.

Ihr Ausdruck des Bedauerns ("Schade, ...") ist sicherlich gut gemeint, aber leider nicht richtig ernst zu nehmen.

@15:36 von Burschwahs

In Artikel 7 Hamas Charta 1988 heißt es:

"Die Stunde des Gerichtes wird nicht kommen, bevor Muslime nicht die Juden bekämpfen und töten, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken und jeder Baum und Stein wird sagen: 'Oh Muslim, oh Diener Allahs, ein Jude ist hinter mir, komm und töte ihn!'"

re bwilaschek

"Keine Provokation, weder durch Herrn Trump, noch durch Karikaturisten und nicht einmal durch koranverbrennende christliche Fundamentalisten, rechtfertigt Gewalt. Solche (bedauerliche) Provokationen muss man aushalten können, ohne andere Menschen physisch zu verletzen oder gar zu ermorden."

So einfach sieht das natürlich aus, wenn der Gewaltbegriff oberflächlich beim Steinewerfen anfängt und endet.

Was ist denn mit institutioneller Gewalt - z.B. jemandem Menschenrechte wie Selbstbestimmung vorzuenthalten?

15:56 von MatthiasS

"...Israel sollte komplett ein Staat werden und wer sich demokratisch verhält, darf dort leben und wählen etc. ..."

Das machen Sie mal Netanjahu klar, dass die sich wohlverhaltenden Palästinenser in Israel, der Westbank und Gaza mit wählen dürfen. Nebenbei - was wäre dann mit den Flüchtlingen? Die dürfen auch zurück und wählen?

Was soll eine dritte Intifada bringen?

Gewalt als Mittel des Protests? Gewalt als Lösung? Erneut Gewalt im Namen der Religion? Mit diesen Aktionen diskreditieren sich die Palestinänser wieder mal selbst, wenn sie Gewalt der beiden Terrororganisationen gutheißen und unterstützen. Und nebenbei bemerkt disqualifizieren sie sich für einen eigenen Staat.

die hamas hat wieder einen

die hamas hat wieder einen Grund gefunden zum terror aufzurufen

@andererseits

.....Trump ist eindeutig mitverantwortlich für die Eskalation der Gewalt, die bevorsteht.....

Das ist Ziel und Hintergrund seiner Politik, denn nur so kann man der Waffenindustrie Auftraege verschaffen, und Arbeitsplaetze sichern.
Gleichzeitig kommt Geld in das Land, denn an Kriegen und Konflickten wird immer sehr gut verdient.
Die Schulden der Kriegsparteien sind der eigentliche Gewinn, denn damit kann man Druck ausueben.

DLGPDMKR 16:02

"In Artikel 7 Hamas Charta 1988 heißt es:..."

Beziehen Sie sich doch bitte auf die aktuelle Charta der Hamas (2017) - abgesehen davon, ist die Hamas nicht DIE Palästinenser.

Irgendwann muss der Konflikt

Irgendwann muss der Konflikt mal ein Ende haben. Es sind alles nur Menschen, die sich seit ich zurückdenken kann (Golanhöhen und Moshe Dajan etc.), ständig nur bekämpfen. Dieses ganze politische hin und her kann ja schon keiner mehr hören. Da gibt es irgendwelche Politiker, die sich auf dem Rücken der Bevölkerung ausleben. Dabei wollen doch die Menschen nur in Ruhe gelassen werden. Ich finde die Entscheidung richtig. Irgendwann muss mal Schluss sein. Wie auch immer er aussieht.

LG

Jetzt wird wieder voll auf

Jetzt wird wieder voll auf Trump fokussiert. Das ist zwar verständlich und nicht völlig falsch, aber einseitig. Der u.s.-Kongress hat bereits 1995 den Beschluss gefasst, Jerusalem ungeteilt als israelische Hauptstadt anzuerkennen. Nicht nur die Granden der republikanischen Partei haben Trump nun unterstützt, sondern auch diejenigen der demokratischen, wie z. B. Schumer. Trump hat nur ausgeführt, was die gesamte gewählte u.s.-Elite schon seit Jahrzehnten wünschte. Sogar Ex-Präsident Obama hatte in seinem ersten Präsidentschaftswahlkampf die Anerkennung versprochen, wurde aber vermutlich aus seiner Provinzialität durch einen unter ihm noch halbwegs funktionsfähigen aussenpolitischen Dienst, der ihn wohl auf die mit dieser Entscheidung verbundenen Gefahren aufmerksam machte erlöst. Kurz; Trump ist nur die Spitze des Eisberges.

"Trump vermittelt nicht. Er diktiert"

Ja, nach dem neuesten Streich des US-Präsidenten wird sowas nun also zitiert und geschrieben. Vielleicht sollte man dann nämlich auch die Methoden der USA bzgl. Nordkorea überdenken? Ist ja auch keine Vermittlung, sondern maximales Durchdrücken oder maximale Sanktionierung.

"Trump vermittelt nicht. Er diktiert"

Eine subjektive Beschreibung des Verfassers ist.

Wenn man die Situation Israels über Jahre mitverfolgt hat (ja Israel hat auch Fehler gemacht), dann ergibt sich dort ein Bild von Akten der Barbarei, die einem innerhalb des palästinensischen Lagers eine Stimmung wie wir sie von Volksfestauf einem Volksfest vermitteln.

Wenn man die Situation über Jahre mitverfolgt hat (ja Israel hat auch Fehler gemacht), ergibt sich dort ein Bild von Akten der Barbarei, die innerhalb des palästinensischen Lagers den Anschein erwecken, die Intifada sei dort das, was wir im Oktoberfest sehen (Volksfeststimmung).

Gestützt vom Iran und der Hisbollah wurden die Palästinenser mit immer mehr Raketen größerer Reichweite, Sprengkraft und Zielgenauigkeit versorgt (Raketen gegen die Zivilbevölkerung).

Bereits Kinder werden durch Hamas/die Hisbollah an Waffen ausgebildet, der Hass wird ihnen nicht nur in die Wiege gelegt und dann mit der Mutterbrust aufgenommen, sondern auch durchgehend weiter anerzogen.

Der UN-Teilungsplan für

Der UN-Teilungsplan für Palästina wurde am 29. November 1947 von der UN- Generalversammlung als Resolution 181 (II) angenommen. Das war der Schritt mit dem man die Palästinenser entmachtet und der jüdischen Bevölkerung ein Staat geschenkt hat. Es wurde kurz darauf duexh die Juden der Staat Israel gegründet. Wenn wir uns die Entwicklung seitdem anschauen, ist absehbar dass es eine Staaten Lösung g eintreten wird und dann alle Palästinenser gezwungen werden das Gebiet zu verlassen.

Die richtige Antwort auf Trump: Palästina als Staat anerkennen

Die völkerrechtliche Anerkennung Palästinas wäre die angemessene Reaktion auf Trumps Versuch, per ordre Mufti Realitäten zu schaffen. Doch für die EU scheint es bequemer zu sein, die Zeistaaten-Lösung mit Ach- und Wehklagen zu Grabe zu tragen als den Mut aufzubringen, dem Imperator aus Washington in die Parade zu fahren.

16:07, muhamed

>>die hamas hat wieder einen Grund gefunden zum terror aufzurufen.<<

Gefunden?

Da musste sie nicht lange suchen.

Er wurde ihr frei Haus geliefert.

So wie es beim Nahostkonflikt immer war: die Hardliner beider Seiten arbeiten sich gegenseitig in die Hände.

Mir ist nicht klar:

Bedeutet die Anerkenntnis durch die USA automatisch die Anerkenntnis durch die Welt?

Falls nicht, so hat hier EIN Staat Jerusalem als Hauptstadt der Israelis anerkannt, alle anderen nicht, demnach ist das eine USA Anerkenntnis und keine völkerrechtliche.

Was hat die "Weltgemeinschaft" eigentlich unternommen, als die USA in den 90er Jahren bereits ein dahin führendes Gesetz verabschiedet hatten, dies aber immer wieder durch Dekrete ausgesetzt wurde?

Warum sind jetzt alle so "überrascht"? Oder wird nur so getan?

Welche tatsächlichen Werte diese Nation vertritt, wird immer deutlicher.

Der Vorreiter des Werteverfalls der westlichen Nationen. Es stimmt: "America first!!"

Es wird höchste Zeit, sich hier konsequent zu emanzipieren. Die Analyse von Herrn Gabriel ist zweifellos richtig.

Symbolpolitik

Die Anerkennung Jerusalems als isrealische Hauptstadt mag ja vielleicht für den einen oder anderen nichts weiter als eine Benennung eines längst vorhandenen IST-Zustandes sein, jedoch ist sie völlig überflüssig und dumm noch dazu!

Alleine schon vor dem Hintergrund, dass es noch Jahre dauern könnte, bis die Botschaft der USA umziehen kann, handelt es sich hier um nichts weiter als reine Symbolpolitik, durch die erstmal rein gar nichts gewonnen werden kann! Schlimmer noch: dieses egoistische Handeln von Trump wird höchst wahrscheinlich wieder Tod und Zerstörung bringen! Und das alles nur, weil er einfach nicht den Mund halten konnte! Was für ein Preis!

Trump stellt sich ueber die UNO u. bricht das Völkerrecht!

Und von daher bricht Trump mit seiner "Entscheidung" nicht nur geltendes Völkerrecht, sondern er stellt sich ueber die UNO und scheißt auf sämtliche UN-Resolutionen wie es Macron auf heute.de ganz richtig sagt. Sogar Macron steht gegen Trump:

https://www.reuters.com/article/us-usa-trump-israel-france/frances-macro...

PARIS (Reuters) - French President Emmanuel Macron told U.S. President Donald Trump on Monday that he was worried about the possibility that the United States could unilaterally recognize Jerusalem as the capital of Israel, Macron’s office said in a statement.

Und ich sehe es eben so, dass kein Land der Welt- auch nicht die USA oder Israel - das Recht haben, sich ueber die UNO zu stellen und UN-Resolutionen mit Fueßen zu treten! Sowas verletzt auch die UNO-Statuten!

USA stehen nicht über die UN

Es gibt UN-Beschlüsse und Israel mit den USA ignorieren sie.
Sind die USA das Weltgericht, was sich einfach so über UN-Resolutionen hinwegsetzen darf? Wie oft haben die USA UN-Beschlüsse (der Weltgemeinschaft) einseitig Dank des unsäglichen Veto-Rechts gestoppt?
Und was kam heraus? Ein Israel, was Palästina aufs übelste unterdrückt, unter dem Schutz der USA - wie ein verzogenes Kind, immer vom Vater in Schutz genommen, was täglich ungeschoren Nachbars Katze quält.
.
Wir reden über die USA, die als Veto-Macht aus der UNESCO ausgetreten ist und den internationalen Gerichtshof nicht akzeptiert.

16:58 von fathaland slim

16:07, muhamed

>>die hamas hat wieder einen Grund gefunden zum terror aufzurufen.<<

Gefunden?

Da musste sie nicht lange suchen.

Er wurde ihr frei Haus geliefert.

So wie es beim Nahostkonflikt immer war: die Hardliner beider Seiten arbeiten sich gegenseitig in die Hände.
////
*
*
Wikepedia:
Der Staat Palästina (arabisch دولة فلسطين, DMG Dawlat Filasṭīn) ist ein international mehrheitlich anerkannter Staat der Levante. Er wurde am 15. November 1988 in Algier von der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) als Staat der Palästinenser[Anm. 1] ausgerufen. Die Gründer beanspruchten das von Israel seit 1967 besetzte Westjordanland und den Gazastreifen mit Ostjerusalem als Hauptstadt des Staatsgebiet.
*
Welchen Krieg hat Israel damals angezettelt?

@HAQH (16:51 Uhr)

Damals sollte Jerusalem (einschl. Bethlehem) aber sinnvollerweise noch unter internationale Kontrolle gestellt werden.

Wäre es bei "neutralem Boden" geblieben, gäbe es wohl auch keinen Anlass für den durch "Hauptstadtwahl" provozierten und über Generationen hinweg "vererbten" Streit (in immer gefährlicher werdendem Ausmaß).

Unterschied zu vorher?

Ich erlaube mir, zu den Ankündigungen der Hamas einmal die 'Titanic' zu zitieren:

"Nach Donald Trumps Ankündigung, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, haben die Palästinenser zu drei "Tagen des Zorns" aufgerufen – ein erstaunlicher, radikaler Schritt für ein bisher als ausgeglichen und zurückhaltend geltendes Volk."

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Die aktuelle US-Symbolpolitik ist ein wenig infantil und das Gegenteil von hilfreich.
Auf der anderen Seite:
In Jerusalem sitzt die israelische Regierung! Aber wenn ein Drittland seine Botschaft dorthin verlegt, wird das wieder einmal als willkommener Anlass genommen für eine neue 'Intifada', sprich Messer- und sonstige Attacken auf israelische Zivilisten.

@ karwandler:
In jedem Fall hat die Aufbauleistung und die Politik Israels - auch wenn ich sie nicht in allen Details gutheiße - angesichts der eklatanten humanitären Defizite in allen islamisch-arabischen Ländern immer meine Sympathie.

@15:06 ostmann

"Ich versteh die ganze Aufregung nicht. Die Verlegung der Botschaft ist nicht mal auf Trump`s Mist gewachsen"
Trump hat ihn umgesetzt, einen Beschluss, der ohnehin aus einer anderen Zeit stammt und überhaupt nicht mehr den aktuellen Friedensprozess im Blick hat.
Und dann zu tönen, man wolle Frieden erreichen, ist unterste PR-Schublade. Dann kann ich auch gleich jede Rüstungspolitik als Friedensmission bezeichnen.

Klare Sache...

... in ideologischen Angelegenheiten ist physische Gewaltanwendung immer inakzeptabel, zumal Gewalt zwischen Kontrahenten immer auch Abwehr = Gewalt und Eskalationen beinhaltet.
_
Wer aber hier "institutionelle Gewalt" mit Hinweis auf Menschenrechtsverletzung in die Gesamtbetrachtung einbezieht, möge sich vor Augen führen, daß die Menschheitsgeschichte = Staatenentwicklungen eigentlich eine endlose Anhäufung institutioneller Gewalt war, und es bis heute ist. Bis schließlich - durch Verhandlungen oder Gewöhnung - gesellschaftlicher Konsens entsteht.
_
Über die Entstehung des heutigen Staates Israel als Institution noch zu diskutieren, ist müßig. Ebenso über die diversen, den sog. "Palästinensern" offerierten Verhandlungslösungen. Die - warum? - letztlich immer in offener oder hinterhältiger Gewalt (Terrorismus) mündeten.
_
Um hier endlich ein neues "Kapitel" mit glasklarer Richtung aufzuschlagen, halte ich Trumps Initiative für richtig - auch "verhandlungstechnisch".

Demokratische Entscheidung

Der US-Kongress hat schon vor langer Zeit mit großer Mehrheit für die Verlegung der Botschaft nach Jerusalem votiert. Eine Entscheidung, die heute noch über eine solide Mehrheit verfügt. Was sollte man gegen eine urdemokratische Entscheidung einwenden können? Die Welt hat das zu akzeptieren. Es geht außerdem nur um die Botschaft der USA.

Trump: es wird nur anerkannt was Realität ist...

der gestrige Kommentar der tageschau " Dumm aber ehrlich" bringt das Dilemma auf den Punkt. Aber es ist doch mehr, es ist eben nicht Anerkennung der Realität, sondern eine Belohnung der agressiven Siedlungs- und Ausgrenzungspolitik der Netanjahu-Regierung. Die Verlierer sind nicht nur die Palästinenser sondern vor allem das Israelische Volk.

Palästina als Staat anerkennen

das wäre mal was ...
wenigstens mal UN Resolutionen in Erinnerung rufen

@ 14:47 von andererseits

>> Trump ist eindeutig mitverantwortlich für die Eskalation der Gewalt... <<
_
So gesehen wäre die gesamte sog. "westliche Welt" verantwortlich für eventuell künftige Gewaltexzesse in Gaza, Israel und im Westjordanland... und womöglich auch "Vergeltungsterror" gegen Unschuldige in - allerdings "schuldigen"- Drittstaaten. Oder..?
_
Zum aktuellen Thema würde ich doch gerne mal Ihren "konstruktiven Friedens-Vorschlag" erfahren...

Am 07. Dezember 2017 um 16:58 von wutrentner

"Bedeutet die Anerkenntnis durch die USA automatisch die Anerkenntnis durch die Welt?"

Interessiert einen amerikanischen Präsidenten dies? Das Selbstverständnis ist, dass sich jeder den USA anzuschließen hat, wie es viele Länder in der Vergangenheit immer wieder - auch wider besseres Wissen - getan haben.

Und genau deswegen ist dass hier entschieden zu unterbinden!

Daher ist auch dass hier:

http://www.tagesschau.de/ausland/jerusalem-konflikt-interview-101.html

Man muss deshalb immer, auch bei der Jerusalem-Entscheidung, davon ausgehen, dass es im Hintergrund um Iran geht.

mit aller Entschiedenheit zu unterbinden! Denn aus so einem Krieg kann ganz schnell ein neuer Dritter Weltkrieg - und damit ein Atomkrieg - werden. Und da ist nämlich auch die werte Hillary Clinton ebenfalls nicht weit. Denn auch die wollte ja schon lange eine neuen Krieg zu Gunsten der us-Ruestungsindustrie.

Wann wird den USA und Israel endgueltig endlich mal das Handwerk gelegt und wann werden die USA und Israel endlich vollständig entwaffnet und international isoliert??

Und aus dem Grund gebe ich dem Iran freie Hand, sämtliche us-Bomber und us-Kampfjets vom Himmel zu holen! Anders haben es die USA nicht mehr verdient!

@16:51 HAQH: UN-Teilungsplan 1947

Dieser UN-Teilungsplan für Palästina war die Voraussetzung für das Völkerunrecht, was bis heute dort Status quo ist, was in der heutigen kaum zu überbietenden Unterdrückung Palästinas durch Israel mündete.
Nur am Rande sei erwähnt, dass die Resolution damals 33 Prostimmen, 13 Gegenstimmen und 10 Enthaltungen erhielt. Interessant, dass die christlichen Länder im Gegensatz zu den muslimisch geprägten Ländern in der Überzahl waren, also nicht genügend Fürsprecher für die Palästinenser vorhanden waren, denen man das Land einfach wegnahm. Die Enthaltung der Briten erklärt sich aus dem Rückzug.
Das Argument, Jerusalem sei doch 3000 Jahre im Besitz Israels gewesen, braucht in dem Zusammenhang nicht zu interessieren, da es genügend Beispiele gibt, wo solche Zusammenhänge irrelevant sind, so bekamen die Indianer bis heute ihr Land nicht zurück, auch die Krimtataren bekamen die Krim nicht zurück und die Kurden haben auch kein Land ...

@Dag X um 17:17Uhr

Dem Kommentar kann ich nur zustimmen, umso mehr als immer jede Form der Kritik an Israel sofort gesperrt wird. Die Verwendung des Wortes "aggresiv" wird anscheinend noch akzeptiert, mehr aber auch schon nicht. Zweifel habe ich übrigens, ob das israelische Volk zu den "Verlierern" gehören wird! Besser wäre vermutlich "Leidtragende". Es ist nämlich nur ein sehr kleiner Teil der israelischen Bevölkerung, die sich gegen die "aggresive Siedlungspolitik" wendet.

So wie ich auf den Bildern erkennen kann...

... geht die Gewalt von eindeutig von Palästinensern aus. Und die Zweistaatenlösung ist ein Wunschgedanke der Ahnungslosen, der niemals real werden kann, wenn man sich das Gedankegut und das Primärziel der Hamas anschaut.

@15:48 von Selbständiger H...

"wenn man als normal denkender Mensch, der nur Leben und Arbeiten will, die dummen Religions- und Nationalismus Gedanken weg lassen würde..."

Da geb ich Ihnen vollkommen recht. An dieser Stelle verweise ich auf John Lennon "Imagine".

"Wann wird das die Menschheit begreifen?"

Wahrscheinlich nie! Denn Religion bedeutet Macht über die Gläubigen. Und Gläubige sind naiv, weil sie den Sinn des Glaubens nicht hinterfragen.

Als Kind wurde einem das Christkind ins Gehirn gepflanzt und später ein Gott.

Auch der Nationalismus ist Gehirnwäsche pur. Und wer sich dagegen wehrt, wird weg geräumt.

re xxl-mädchen

"Der US-Kongress hat schon vor langer Zeit mit großer Mehrheit für die Verlegung der Botschaft nach Jerusalem votiert. Eine Entscheidung, die heute noch über eine solide Mehrheit verfügt"

Es ist irrelvant, was der Kongress dazu beschließt. Die Außenpolitik ist Prärogativ des Präsidenten. Genau deswegen ist das Gesetz seit 1995 eben durch Entscheidung des Präsidenten nicht umgesetzt worden.

@ 17:10 von Lutz Jüncke

"In jedem Fall hat die Aufbauleistung und die Politik Israels - auch wenn ich sie nicht in allen Details gutheiße - angesichts der eklatanten humanitären Defizite in allen islamisch-arabischen Ländern immer meine Sympathie."

Genau in diesen Worten liegt die Ursache für diesen ganzen Hass. Man setzt sich und seine Werte über ein anderes Volk hinweg und legitimiert so Unrecht und Vertreibung.

re zwicke

"Um hier endlich ein neues "Kapitel" mit glasklarer Richtung aufzuschlagen, halte ich Trumps Initiative für richtig - auch "verhandlungstechnisch"."

Wenn Sie eine glasklare Richtung sehen könnten Sie doch die Güte haben uns mitzuteileen, zu welcher Lösung diese führen wird.

Wo waren Sie die letzten Jahre?

Entschuldigung, aber das muss ich fragen, wenn ich lese, dass die USA nicht mehr Vermittler sind sah man in den letzten Tagen.

Als die Obamaleute zur "Vermittlung" anreisten, hatten sie gleich einen 900 Millionen Doller Waffenverkauf für Israel im Gepäck - na das nenn ich ja mal eine Vermittlung - von Waffen - aber sicher nicht eine Vermittlung bei Konfliktparteien.

Rüstet man eine Partei auf, ist man kein Vermittler.
Man partizipiert.
Vor allem wenn weiter nix dabei raus kommt, als eine weitere Eskalation (weiterer Siedlungsbau).

Also nicht den Funken Autorität - bis man genau den Wunsch erfüllt, den eine Partei hat (gestern geschehen). Das ist keine Vermittlung.

Der letzte US Präsident, der sich darum wenigstens bemühte, das war Bill Clinton. Und seit dem kam nix mehr.

Von wegen "Vermittlung".

An @15:20 von karwandler > re ostmann

>>Trumps Mist ist nicht der Jerusalem Embassy Act von 1995, sondern die Entscheidung, auf den Aufschub zur Durchführung zu verzichten. Diesen Aufschub kan der Präsident alle sechs Monate beschließen, und das haben seit 1995 bis Trump alle Präsidenten, Republikaner und Demokraten, so gehalten. Und Sie [@ostmann] fragen ernsthaft nach Trumps Anteil?<<
_
Pardon hier für meine Einmischung: Frage an @karwandler > Weil es immer so war, muß es so bleiben? Ist das Ihre Position? Die wäre fatal auch mit Blick auf DE... Da stand sogar im Grundgesetz die sog. "Wiedervereinigung", daraus geworden ist dann "nur" ein Beitritt der DDR ins Gefüge der BRD... mit allen gesellschaftspolitischen Folgen... Und bitte kein Mißverständnis: Ich finde es okay so! - weil = Realpolitik. Und genau darum geht es künftig auch in Nahost.

Nur eine Botschaft

Es geht doch lediglich um eine Botschaft. Wie kann man da Menschen mit Gewalt oder gar Tod drohen?

Sehr traurig ..

sehr gefährlich und von Trump leider wieder mal sehr gedankenlos. Hätte mir vor 2,5 Jahren jemand gesagt, dass die Welt sich so negativ verändern würde, ich hätte es nicht geglaubt. Manchmal wache ich morgens auf und hoffe, Trump habe die Lust an seinem neuen Spielzeug "Welt" verloren, bevor es kaputt gemacht hat. Und übergibt die Verantwortung an jemanden, der sie tragen kann.

Merkel lässt Israel im Stich

Die Kanzlerin mit ihrer Positionierung gegen Jerusalem als Hautstadt verlässt damit die proisraelische Position aller Bundeskanzler vor ihr. Sie kündigt damit die seit Adenauer existierende Partnerschaft deutscher Bundesregierungen mit Israel auf. Damit läutet sie eine katastrophale Seitenwende in den deutsch-israelischen Beziehungen ein! Ich hoffe, dass es vernünftige Politiker in der Union gibt, die endlich einen Personalwechsel an der Spitze der CDU und der Bundesregierung einleiten. Nicht nur die Innenpolitik glitt der Kanzlerin aus den Händen seit 2015, sondern nun entgleitet ihr auch noch die Kontrolle und Vernunft in der Außenpolitik. Räumen Sie endlich Ihren Stuhl Frau Merkel!

re tisiphone: Vermittler?

„Der letzte US Präsident, der sich darum wenigstens bemühte, das war Bill Clinton. Und seit dem kam nix mehr.
Von wegen "Vermittlung".“

Natürlich war USA in den letzten Jahren kein Vermittler. Die Reps unter Bush hatten kein Interesse und Obama wegen der gemeinsamen Blockade durch die Reps und Netanjahu keinerlei Chance. Alles was er machen konnte, war, die Dinge offenzu halten. Und diesen letzten Funken Hoffnung auf eine einvernehmliche Regelung hat nun Trump (diesmal im Einklang mit seiner Partei) mit einem Federstrich grinsend zunichte gemacht.

Also: Sie haben Recht, Vermittler waren die USA auch vorher nicht. Aber jetzt wollen sie es auch nicht mehr sein. Schließlich geht es ja „nur“ um Palästinenser, die einige hier schon wieder extrem vereinfachend mit einer Terrororganisation gleichsetzen.

Kurz: Die Politik der USA ist unterirdisch. Und das diese Regierung auch noch von Russland präferiert (ist das neutral genug?) wurde, sorgt bei mir für ein anhaltende Übelkeit.

17:40, tisiphone

>>Der letzte US Präsident, der sich darum wenigstens bemühte, das war Bill Clinton. Und seit dem kam nix mehr.

Von wegen "Vermittlung".<<

Sie haben schon mitbekommen, daß Obama mit Netanjahu komplett über Kreuz war, weil er es wagte, sich gegen die israelischen Hardliner zu positionieren?

Schach!

In mir reift ein längst gehegter Verdacht zur Gewissheit: Für Trump – so scheint es – geht es beim Weltgeschehen nicht um das Leben von Menschen (und anderen Lebewesen), sondern um ein reines Strategiespiel. Wie Schach eben.

Da opfert man gerne den eigenen Läufer, sogar die Dame, wenn sich daraus ein (möglicher) Vorteil ergibt. Oder man lockt die anderen in eine Falle. Man wirft sie aus dem Spiel. Und wenn das Spiel schlecht für einen ausgeht – was solls, dann fängt man ein Neues an.

Solches Handeln als Staatenlenker ist (logischerweise) menschenverachtend und fern jeglicher Empatie. Dass ihm diese abgeht, hat er ja schon zur Genüge dargelegt (auch mit seinem Eintrag ins Buch der Yad Vashem und seinen vielen anderen Rohheiten).

So verfolgt er mit der Anerkennung nun vielleicht auch irgendeinen Schachzug in seinem Spiel, das eben nur ein Spiel zu sein scheint, in dem der Tod (vieler) noch nicht einmal ein Kollateralschaden ist.

Hoffentlich täusche ich mich doch noch.

15:49 Staatsfunk

"Bei aller Kritik an Trump, wenigstens verschenkt er keine Milliarden an Länder, die ihn und sein Land verhöhnen."
Er macht Waffendeals mit die Länder die als Hauptsponsor von Terrorismus gelten.

Feudalismus vs. Modernismus = Intelligenz.

Daß die sog. Isralis seit 1948 ein relativ kleines Stück vordem unbedeutendes Hirtenland in Nahost, und auch ohne sprudelnde Ölquellen, zu einem auch industriell modernen und mit erreichten Standards weltweit kompatiblen Staat entwickelten, ist neidlos anzuerkennen. Auch von arabisch-muslimischen Nachbarn und in Israel lebenden Arabern/Muslimen.
_
Die Gründe für Israels Erfolge sind gewiß vielfältig (und evtl. auch mit politischer Geostrategie Dritter) erklärbar, aber vielleicht auch mit den über Generationen in der nahezu weltweiten Diaspora gesammelten Erfahrungen, Kenntnisse und Verbindungen.
_
Soweit mir bekannt, hat jeder auf israel. Staatsgebiet lebende und unbescholtene "Palästinenser" das Recht, die israelische Staatsbürgerschaft zu erlangen. Wer das aber nicht will, sondern lieber feudalistische Herrschaftsstrukturen, bleibt freilich - allerdings selbst ausgegrenzt - im Gefüge vom "Hamas" oder "Fatah". Mit den bekannten Konsequenzen. Hier ist also Intelligenz gefragt...

17:35 von gully

"So wie ich auf den Bildern erkennen kann... geht die Gewalt von eindeutig von Palästinensern aus. Und die Zweistaatenlösung ist ein Wunschgedanke der Ahnungslosen, der niemals real werden kann, wenn man sich das Gedankegut und das Primärziel der Hamas anschaut."

Also permanenter Krieg, bis... ja, bis wohin eigentlich? Bis eine Seite nicht mehr existiert? Das kann es doch nun wirklich nicht sein! Es gibt nur die Lösung Verhandlungen über den Status des Landes und seiner Bewohner. Und das auf der Grundlage der UNO-Beschlüsse.

@ 17:24 Zwicke

Es wird nur einen konstruktiven Friedensvorschlag geben, der ein sowohl-als auch beinhaltet: Existenzrecht Israels und des palästinensichen Staates. Das ist so neu nicht. Außerdem gibt es nur dauerhaften Frieden, wenn die Gängelung und Unterdrückung der Palästinenser in den palästinensischen Autonomiegebieten aufhört; Sie können sich z.b. mit dem Thema "Wasserversorgung" oder "Ein-/Ausreise" mal befassen.
Was die weiteren Bedingungen und Details angeht, können Sie sich z.b. bei israelischen und palästinensischen Friedensinitiativen einlesen, die seit Jahren diesen Weg gemeinsame beschreiten wollen. Auf alle Fälle ist all diesen Gruppierungen klar, dass Trump mit seiner Entscheidung dem Frieden im Nahen Osten einen Bärendienst erwiesen hat - um es vorsichtig auszudrücken.

@ 17:35 von gully

Sie beurteilen einen komplizierten Konflikt allein durch die Betrachtung eines Bildes?

Ich kann nur empfehlen, auch mal nach den Ursachen zu recherchieren.

17:36 von karwandler

re xxl-mädchen

"Der US-Kongress hat schon vor langer Zeit mit großer Mehrheit für die Verlegung der Botschaft nach Jerusalem votiert. Eine Entscheidung, die heute noch über eine solide Mehrheit verfügt"

Es ist irrelvant, was der Kongress dazu beschließt. Die Außenpolitik ist Prärogativ des Präsidenten. Genau deswegen ist das Gesetz seit 1995 eben durch Entscheidung des Präsidenten nicht umgesetzt worden.
////
*
*
So irrelevant kann der Kongress nicht sein, wenn der Beschluss regelmäßig ausgesetzt werden musste?

@17:22 von Sisyphos3

>> Palästina als Staat anerkennen - das wäre mal was ... <<
_
... in welchen Grenzen... mit welcher Staatsführung... und überhaupt mit welchen Folgerungen..? Kurzum - ich halte nichts davon, x-beliebigen Separatisten / Terroristen ihre "Staatswünsche" zuzugestehen.

re zwicke

"Pardon hier für meine Einmischung: Frage an @karwandler > Weil es immer so war, muß es so bleiben?"

Gegenfrage: Wenn es bisher einen vernünftigen Grund gab, was hat ihn jetzt außer Kraft gesetzt?

18:11 von fathaland slim

17:40, tisiphone

>>Der letzte US Präsident, der sich darum wenigstens bemühte, das war Bill Clinton. Und seit dem kam nix mehr.

Von wegen "Vermittlung".<<

Sie haben schon mitbekommen, daß Obama mit Netanjahu komplett über Kreuz war, weil er es wagte, sich gegen die israelischen Hardliner zu positionieren?
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*
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Und wagte es Trump sich für Israel zu positionieren und ist deshalb über Kreuz zu den Raketenhardliner der Fatach?

18:10, SachsenAnhalter

Immer wieder faszinierend zu beobachten, wie jedes, aber auch wirklich jedes Thema Richtung "Merkel muss weg!" gedreht werden kann.

Glauben Sie wirklich, es gäbe auch nur einen einzigen ernstzunehmenden deutschen Politiker, der sich im vorliegenden Fall hinter Trump stellen würde?

re sachsenanhalter

"Merkel lässt Israel im Stich

Die Kanzlerin mit ihrer Positionierung gegen Jerusalem als Hautstadt verlässt damit die proisraelische Position aller Bundeskanzler vor ihr"

Völliger Unsinn. Merkel ebenso wie die Bundeskanzler vor ihr stehen in Einklang mit allen Ländern der Welt (nunmehr ohne die USA), die sämtlich den fraglichen Status von Jerusalem damit dokumentieren, dass sie ihre Botschaften nicht in Jerusalem haben.

Das Thema ist derart ungeeignet zum Merkel-bashing ...

um 15:56 von

um 15:56 von MatthiasS:
"
Israel hat dort eine Jahrtausend alte Geschichte. "Palästinesien" als Land gab es nie, daher auch keine Hauptstadt.
"
"Palästinesien" ?
Der Begriff Palästina ist schon ein paar tausend Jahre alt.
Das ist die Gegend, in der die Philister wohnten, bevor die Juden da in die Gegend kamen.

& in Jerusalem wohnte schon jemand,bevor Juden die Stadt eroberten
->
Kann man beides im Alten Testament nachlesen - womit die israelische Regierung ihre Herrschaftsansprüche rechtfertigt

Schaut man zudem die letzen 3000 Jahre zurück -
also den ca. Zeitraum seit der 1. jüdischen Eroberung
(auch die Eroberung Jerusalems wird im Alten Testament erwähnt)
,fällt auf,dass Jerusalem länger unter muslimischer Herrschaft stand [ca. 1300 Jahre ] ,als unter jüdischer [ca. 600 Jahre ]...
...auch wenn seit 3000 Jahren Juden in Jerusalem wohnen.

Irgendwas historisch begründen? Läuft schief...
Was man aber machen kann:
Bedeutung für 3 Religionen anerkennen & die Stadt unter UN-Kontrol

Am 07. Dezember 2017 um 15:33 von conversator educatus

"Israel und die USA sollten notfalls mit militärischen Mitteln agieren.
Ich denke immer wieder an den letztlich zutreffenden Satz von George W. Bush nach 9/11:
'Either you are with us, or you are against us.' "

Sie erinnern sich doch daran, dass er mit einer Lüge einen Krieg begann, gegen ein Land, das nichts mit den Anschlägen zu tun hatte? Wieso muss man für etwas sein, was falsch ist? Also ist jeder, der noch in der Lage ist, eigenständig zu denken, ein Feind der USA?

re zwicke

"Soweit mir bekannt, hat jeder auf israel. Staatsgebiet lebende und unbescholtene "Palästinenser" das Recht, die israelische Staatsbürgerschaft zu erlangen"

Sie sind sehr schlecht informiert.

Es gibt israelische Staatsbürger arabischer Nationalität. das sind diejenigen Bewohner Palästinas, die im israelischen Unabhängigkeitskrieg nicht vertrieben wurden und vom Staat Israel nolens volens als Bürger integriert wurden.

Weitere Möglichkeiten für Araber, israelische Bürger zu werden, gibt es praktisch nicht.

(Ostjerusalem mal außen vor gelassen, um nicht spezieller zu werden)

@fathaland slim

ja - hab ich mitbekommen - deshalb sag ich ja:
die USA waren die ganze Zeit kein Vermittler.

Und das mit dem "Über Kreuz" - na die beiden kamen persönlich miteinander nicht klar.
Aber wirkliche Kritik ist es natürlich nicht, wenn man mit dem Versprechen einer neuen Waffenlieferung anreist - noch dazu zu einem "Vermittlungsgespräch".

Und Sie wissen genau so wie ich - die USA hätten durchaus Möglichkeiten gehabt auch auf Israel Druck auszuüben, um wenigstens eine Verschlimmerung der Lage einzudämmen - das wurde aber auch unterlassen.

Also: ein wenig herumreden - das ist nicht wirklich was. Nicht, wenn es ohne Konsequenzen bleibt!

re zwicke

"... in welchen Grenzen... mit welcher Staatsführung... und überhaupt mit welchen Folgerungen..? Kurzum - ich halte nichts davon, x-beliebigen Separatisten / Terroristen ihre "Staatswünsche" zuzugestehen."

Ich kenne aus Ihren Kommentaren bisher gar nichts, was Sie den Palästinensern zugestehen würden.

Deshalb noch mal die Frage, ob Sie auch eine positive Variante von Zugestehen haben?

@SachsenAnhalter (18:10 Uhr)

"Die Kanzlerin mit ihrer Positionierung gegen Jerusalem als Hautstadt verlässt damit die proisraelische Position aller Bundeskanzler vor ihr."

Das sehe ich nicht so. Man hat den Juden damals ein eigenes "Staatsgebiet im ehemaligen Palästinenserland" versprochen - aber nicht die Stadt Jerusalem.

Man ist ferner davon ausgegangen, dass man sich in der (alten) Region Palästina nicht gegenseitig anfeindet und selbstständig Grenzen erklärt, sondern ein friedliches Miteinander oder Nebeneinander möglich ist.

Man hat offenbar schon damals die vorangegangene Geschichte des osmanischen Reiches, den Einfluss unterschiedlicher Herkunft und Kulturen (muslimischer und arabischer Bewohner und Zuwanderer) in der Region unterschätzt. "Damals" haben die Engländer die Region ihrem Schicksal überlassen, heute haben die Amerikaner quasi das Kriegsbeil wieder ausgegraben, durch Akzeptanz umstrittener Gebietsansprüche in Jerusalem.

@18:45 von Boris.1945

So irrelevant kann der Kongress nicht sein, wenn der Beschluss regelmäßig ausgesetzt werden musste?

Umgekehrt: So relevant kann der Kongress nicht sein, wenn eine einzelne Person einen Beschluss einfach aussetzen kann.

zweierlei Maß

So einen Titel gab es über Obama nie zu lesen. Er hat gleich drei Länder gegen deren Willen ins Chaos gestürzt (Ukraine, Libyen, Syrien). Unser Land war damals gar nicht kritisch.

18:50, Boris.1945, @fathaland slim

>>Sie haben schon mitbekommen, daß Obama mit Netanjahu komplett über Kreuz war, weil er es wagte, sich gegen die israelischen Hardliner zu positionieren?
////
*
*
Und wagte es Trump sich für Israel zu positionieren und ist deshalb über Kreuz zu den Raketenhardliner der Fatach?<<

Trump positioniert sich nicht für Israel, sondern macht sich die Position rechter israelischer Hardliner zueigen.

Die sind nicht mit Israel gleichzusetzen.

Und wen meinen Sie mit den Raketenhardlinern der Fatah?

Gibt es auch moderate Stimmen der Araber?

Oder kommen die nur gerade nicht zu Wort? Ein wenig habe ich den Eindruck es geht bei der Debatte hier nicht um die sachlich-inhaltliche Auseinandersetzung mit der Entscheidung Trumps an sich, sondern um Trump-Bashing. Das Ergebnis des Sechstage-Krieges von 1967 (!) ist ein Politikum (wie die Besetzung Nordzyperns durch die Türkei oder die Krim-Annektion Russlands). Wie würde wohl die Diskussion laufen hätte Israel den Sechstagekrieg verloren ?

Früher als gedacht!

Ein in Talkschows gern gesehener Gast, Ex-Oberstleutnant der israelischen Armee, Michael Wolfsohn, stellte kürzlich in einem PHOENIX-Interview die damals noch rethorische Frage. Ist Frau Merkel und anderen Deutschen eigentlich klar, welche Konsequenzen der Satz, die Sicherheit Israels ist Staatsdoktrin für Deutschland, für den Fall bedeutet, wenn annektierte Länder sich wehren und, gedeckt vom Völkerrecht, zurückschlagen?
Wie wir sehen, kann dieser Fall schneller eintreten, als er sicher selbst dachte, Dank Trump.
Denn eines sollten allen, die jetzt Israel so vehement verteidigen. Wer das Recht überfallener Länder, sich gegen das faschistische Deutschland zu wehren, kann jetzt, wo aus den Opfern von damals die Täter von heute wurden. Leider ist solch eine Frage nur in Israel möglich...

SachsenAnhalter, 18:10

||Die Kanzlerin mit ihrer Positionierung gegen Jerusalem als Hautstadt verlässt damit die proisraelische Position aller Bundeskanzler vor ihr.||

Weshalb auch sollte eine deutsche Regierung rechtsnationalistische Regime wie in den USA und Israel gutheißen? Wird mit anderen rechtsnationalistischen Regimen, wie z.B. in Russland, ja auch nicht gemacht.

Staatsgründung

Die Intifada der Palästinenser hatte 1988 erste politische Folgen. König Hussein von Jordanien übertrug das Westjordanland den Palästinensern. Das von Israel besetzte Gebiet lag von nun an in den Händen der PLO – rein theoretisch. Ein symbolischer Akt, denn die Israelis waren zu diesem Zeitpunkt nicht bereit, derartige Vorgänge zu akzeptieren. König Hussein dagegen hatte Angst vor einer Ausweitung der Intifada auf sein Königreich und trat daher das Gebiet westlich des Jordans an die Palästinenser ab.
http://www.bpb.de/internationales/asien/israel/45071/intifada-und-oslo
*
Eine Staatsgründung Palästina auf einem "abgetretenen" wegen Kriegsniederlage besetztem Gebiet mit Hauptstadt Jerusalem ist also soviel logischer, als eine israelische Hauptstadt Jerusalem auf zwischenzeiltlich jordanischem Gebiet?
*

Der Weg ins Ungewisse!

Seit nunmehr einem Jahr hält ein Präsident die Welt und die Menscheit in Atem.
Wer ist er eigentlich wirklich und was will er, dieser Präsident.
Wie konnte es überhaupt zu seiner Wahl kommen.
Natürlich kann er reden und zwar laut, natürlich hat er Einfluss denn er gehört zur Elite und natürlich darf man einen solchen Menschen nicht unterschätzen.
Von Politik hat er jedoch keine Ahnung, Manieren und Respekt sind für ihn Fremdwörter und interessieren tut ihn nur eins, er sich selbst.
Amerika hat einen Präsidenten gewählt der sich selber sein grösster Fan ist.
Er strotzt nur so von Selbstüberzeugung, Überheblichkeit und Selbstlob.
So etwas wird einem womöglich in Kinderjahren anerzogen.
Es sind die miesesten Begleiter und die schlechtesten Ratgeber in eine ausgewogene Zukunft und doch gelingt es Menschen auf diese Art und Weise Karriere zu machen.
Die anderen Menschen und im jetzigen Fall der Rest der Weltgemeinschaft, sollte sich vor dieser Person hüten.
Ich würde sagen, stoppt Trump

Trump hat Kongressbeschluss von 1995 umgesetzt

Der Kongress hatte sich bereits viel Zeit gelassen: 28 Jahre waren seit dem Sechstagekrieg verstrichen! Übrigens: alle westlichen Staaten sind OFFIZIELL dagegen das Israel Atombomben besitzt (derzeit etwa 100 Sprengköpfe) - aber hinter vorgehaltener Hand sind alle froh das Israel die Waffen hat! Nichts hat den Frieden im Nahen Osten so sehr bewahrt wie dieses Abschreckungspotential. Schon die Gründung des Staates Israel fand gegen den Willen vieler UN Mitglieder statt, darunter von Großbritannien (ehemalige Protektoratsmacht, die das Gebiet vom Osmanischen Reich erhalten hat). Denn das Gebiet war zwar (mit mehrheitlich Palästinensern) dünn besiedelt, jedoch nicht unbewohnt. Nur gut das die UN nicht schon zur Zeit der Erstürmung Konstantinopels durch die Osmanen 1453 existierte. Vermutlich wäre der Untergang von Byzanz bis heute "völkerrechtlich nicht anerkannt"!

19:00, tisiphone

>>@fathaland slim
ja - hab ich mitbekommen - deshalb sag ich ja:
die USA waren die ganze Zeit kein Vermittler.

Und das mit dem "Über Kreuz" - na die beiden kamen persönlich miteinander nicht klar.
Aber wirkliche Kritik ist es natürlich nicht, wenn man mit dem Versprechen einer neuen Waffenlieferung anreist - noch dazu zu einem "Vermittlungsgespräch".<<

Netanjahu und Obama kamen politisch nicht miteinander klar.

Und natürlich gab es keinen US-Präsidenten, der Israel keine Waffen geliefert hätte.

Auch der von Ihnen erwähnte Bill Clinton machte da keine Ausnahme.

@ 18:46 von Zwicke

Die Palästinenser sind die großen Verlierer der Staatsgründung Israels. Man hat ihnen viele Versprechungen gemacht, nichts davon wurde eingehalten. Es ist von außen betrachtet leicht, dieses Volk jetzt pauschal als Terroristen abzustempeln. Sie vergessen nur, dass der Terror von beiden Seiten ausgeht.

@17:39 von karwandler = re zwicke

Zwicke: "Um hier endlich ein neues "Kapitel" mit glasklarer Richtung aufzuschlagen, halte ich Trumps Initiative für richtig - auch "verhandlungstechnisch."

Karwandler: "Wenn Sie eine glasklare Richtung sehen könnten Sie doch die Güte haben uns mitzuteileen, zu welcher Lösung diese führen wird."
_
Sehr gerne, werter User @karwandler: Ich sehe die einzig friedliche Problemlösung in einer "Einstaatenlösung" mit staatsbürgerlicher Integration aller friedliebenden Palästinenser in den Staat Israel - unter Beibehaltung (besser Auflösung) von Gaza, aber volle Vereinnahme des Westjordanlandes als israel. Staatsgebiet. Sicher eine große Aufgabe und erst in 1-2 Generationen voll wirksam, aber machbar (siehe Europa). Vor allem aber: Endlich eine politisch und gesellschaftlich glasklare Richtung..! Die übrigens auch die "Palästinenser" von ihrer vermaledeiten Rolle als Spielball diverser Potentaten befreien würde, und endlich Wohlstandsteilhabe verschaffen kann.

Komisch

Komisch! Soll doch Trump Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen. Deswegen müssen es doch andere Staaten nicht ebenfalls tun.

Wenn Trump meint, Jerusalem als die Hauptstadt Israels anzuerkennen (was es ja ohnehin ist), ist das seine Sache bzw. Sache der USA und nicht Sache der Weltgemeinschaft.

Im Übrigen streitet man hier um des Kaisers Bart. Ändern tut sich ohnehin nichts.

18:30 von Zwicke

"Soweit mir bekannt, hat jeder auf israel. Staatsgebiet lebende und unbescholtene 'Palästinenser' das Recht, die israelische Staatsbürgerschaft zu erlangen. ..."

Das ist wohl richtig. Aber auch erst, nachdem die große Mehrzahl aller Palästinenser aus den "originären" Gebieten Israels vertrieben wurde. Und die Palästinenser in den besetzten Gebieten haben kein Recht auf eine Staatsbürgerschaft. Da nützt auch alles Unbescholten-Sein nichts.
Warum ist das so? Weil natürlich die Israelis ihre Macht im Land mit keinen Palästinensern teilen wollen. Genau diese Teilung der Macht sah aber der ursprüngliche Plan der UNO vor. Das haben die Israelis mit Gewalt verhindert.

@18:10 SachsenAnhalter: Nicht alles mittragen

Was meinen Sie mit "proisraelische Position aller Bundeskanzler" in dem Zusammenhang?
Bedeutet das, dass Deutschland den Siedlungsbau befürworten muss?
Oder dass Deutschland auch Jerusalem als Hauptstadt akzeptieren muss, obwohl es eindeutig sämtliche Friedensbemühungen torpediert - nur weil es die israelische Regierung, also Netanjahu so will?
Machen Sie sich doch bitte klar, dass es in Irael genügend Israeliten gibt, die Netanjahus Politik ablehnen. So viel zur "proisraelischen Position".

@ 19:02 von karwandler re zwicke

" ... was Sie den Palästinensern zugestehen würden.
Deshalb noch mal die Frage, ob Sie auch eine positive Variante von Zugestehen haben?
"

Meine bevorzugte Version des Zugeständnisses an die Palästinenser wäre der Erwerb eines - Israel bei dessen Gründung vergleichbaren - Territoriums durch die internationale Staatengemeinschaft - für Geld geht alles.

Dann hoffen wir, dass der neue Staat nicht wie seinerzeit Israel unverzüglich von seinen Nachbarn mit einem Angriffskrieg überzogen wird.

Vielleicht gibt's auch geostrategische Hilfe reicher muslimischer Bruderstaaten.

Dann warten wir ein paar Jahrzehnte und vergleichen die Leistung der Juden und die der Palästinenser.

19:11, Paul Puma

>>zweierlei Maß
So einen Titel gab es über Obama nie zu lesen. Er hat gleich drei Länder gegen deren Willen ins Chaos gestürzt (Ukraine, Libyen, Syrien). Unser Land war damals gar nicht kritisch.<<

Das haben diese Länder mehr oder weniger alleine geschafft.

Wie Sie dies mit Trumps Vorgehen betreffend Israel vergleichen können erschließt sich mir nicht.

Grundsätze und Aussichten...

In komplett verfahrenen (Verhandlungs-/Problem-)Situationen ist es vernünftigerweise immer hilfreich, einen Schlußstrich unter Grundsatzkonflikte zu ziehen... und sich weitergehend mit gemeinsamer Zielsetzung der Auflösung praxisnaher Probleme zu widmen. Friedlich und konstruktiv.
_
Dazu auch meine Antwort an @19:02 von karwandler / Frage: "Ich kenne aus Ihren Kommentaren bisher gar nichts, was Sie den Palästinensern zugestehen würden.
Deshalb noch mal die Frage, ob Sie auch eine positive Variante von Zugestehen haben?"... Zwicke = Meine Antwort: Habe ich oben beantwortet und bedeutet: Dem zuverlässigst i.d. Region funktionierenden Staat Israel sollten die Palästinenser beitreten, und ihre Rechte (die abgesehen von Landrechten/bzw. Partizipation) noch zu definieren wären - denn Religionsfreiheit gibts in Israel längst) - in friedlichen Verhandlungen erlangen. Nur das - und Gewaltverzicht - wäre m.E. eine Grundlage für ein friedliches Zusammenwachsen.

Zwicke, 19:41

||Ich sehe die einzig friedliche Problemlösung in einer "Einstaatenlösung" mit staatsbürgerlicher Integration aller friedliebenden Palästinenser in den Staat Israel - unter Beibehaltung (besser Auflösung) von Gaza, aber volle Vereinnahme des Westjordanlandes als israel. Staatsgebiet.||

Genau das will die israelische Regierung aber doch ganz sicher nicht, denn damit würde sie ja den jüdischen Staat abschaffen (Palästinenser hätte die Mehrheit).

19:41, Zwicke

>>Ich sehe die einzig friedliche Problemlösung in einer "Einstaatenlösung" mit staatsbürgerlicher Integration aller friedliebenden Palästinenser in den Staat Israel - unter Beibehaltung (besser Auflösung) von Gaza, aber volle Vereinnahme des Westjordanlandes als israel. Staatsgebiet. Sicher eine große Aufgabe und erst in 1-2 Generationen voll wirksam, aber machbar (siehe Europa). <<

Ihnen ist aber klar, daß dies das Ende Israels als jüdischer Staat wäre?

Denn in einem solchen Staat wären die Palästinenser in der Mehrheit.

Oder wollen Sie denen kein Wahlrecht zugestehen?

Trump hat das im Wahlkampf versprochen...

Jetzt löst er sein Versprechen ein. Die israelische Regierung jubelt, die arabischen Staaten sind entweder stillschweigend einverstanden (z. B. SaudiArabien) oder durch eigene Probleme vollständig selbstbeschäftigt (z. B. Ägypten). Und in den USA sind viele Christen und die Israel-Lobby begeistert. Kennt Trump nur die Realität an? jedenfalls ist für einen Staat der Palästinenser kein Land mehr vorhanden (durch den kontinuierlichen Siedlungsbau seit 1967) und: Einen eigenen Staat der Palästinenser hat jede israelische Regierung abgelehnt, hätte diesen nie zugelassen. Israel hat niemals reale Verhandlungen mit den Palästinensern geführt, es hat kontinuierlich Land in Besitz genommen, und es hat sämtliche UN-Resolutionen bez des Verhältnisses zu den Palästinensern ignoriert. Europa und die USA haben dabei zwar gemurrt, mehr aber nicht - letztendlich haben sie die israelischen Politik hingenommen. Trumps Schritt ist jetzt die Konsequenz daraus.

@SachsenAnhalter 18:10

Die Kanzlerin agiert ganz genau richtig. Eine parteiische Proisraelische Position? Die hatte Deutschland noch nie und dies ist auch gut so. Dieser Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern geht uns nichts an. Wenn wir die Israelis so offen unterstützen wie es Trump tut machen wir uns Feinde in der arabischen Welt und dies völlig unnötig. Auch wenn es für Sie schwer zu akzeptieren ist, die CDU/CSU hat die meisten Stimmen bekommen und dies deutlich, dies war auch ein Votum für Frau Merkel. Ein Rücktritt steht überhaupt nicht zur Debatte. Wenn Sie wollen, dass aus Deutschland ein Land wird welches einseitig für Israel Partei ergreift, dann müssen Sie wohl die Staatsbürgerschaft ändern und in die USA ziehen oder direkt nach Israel.

@Boris.1945 18:50

Die Fatah Raketenhardliner? Sie verwechseln die Fatah mit der Hamas. Trump positioniert sich gegen die gesamte arabische Welt. Dies wird für ihn und für die USA noch ganz üble Folgen haben. Man sollte sich den Saudi Arabien, Ägypten, VAE und Co nicht zum Feind machen. Die waren schonmal vor 16 Jahren in der Lage der USA einen ganz üblen Angriff zu bescheren. Die USA haben nichts aus diesen Fehlern von damals gelernt.

@ 18:13 von GDN

>> Schach! In mir reift ein längst gehegter Verdacht zur Gewissheit: Für Trump – so scheint es – geht es beim Weltgeschehen nicht um das Leben von Menschen (und anderen Lebewesen), sondern um ein reines Strategiespiel. Wie Schach eben. <<
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War "Höhere Politk" je etwas anderes als das elitäre "Spiel der Könige"..??

re zwicke

" Ich sehe die einzig friedliche Problemlösung in einer "Einstaatenlösung" mit staatsbürgerlicher Integration aller friedliebenden Palästinenser in den Staat Israel - unter Beibehaltung (besser Auflösung) von Gaza, aber volle Vereinnahme des Westjordanlandes als israel. Staatsgebiet"

Keine israelische Regierung wird die jüdische Mehrheit durch die Aufnahme von 2 Millionen Araber als israelische Staatsbürger schwächen.

Ihre Lösung ist keine. Kein Wunder, dass Sie erst nach mehrmaliger Nachfrage damit rausrücken.

Kardinalsfrage...

Um hier nochmal auf das Ursprungsthema "Jerusalem" mit einer Frage einzugehen: Brauchen wir in Europa diesen potenziellen Konflikt..?
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Vor nunmehr fast 1000 Jahren (1095) kam Papst Urban II. auf die genial-perfide Idee, etliche der damals "arbeitslosen" = verarmten Ritter (potenzielle Land-Unruhestifter) samt ihren "willigen" (auch heute gebräuchlicher Ausdruck) Gefolgsleuten zu "Heiligen Glücksrittern zwecks Weltrettung" zu ernennen unter der Prämisse "Gott will es" (heute vielleicht zu übersetzen mit $ oder € brauchen es...), und diese Recken also zu motivieren, auf eigene Kosten oder plündernd erst quer durch Euopa und sodann bis nach Nahost zu ziehen, um dort zunächst Jerusalem blutig zu gewinnen, dann aber umso blutiger wieder zu verlieren...
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Was sagt uns das? Zunächst, daß dies mit Relgionen und Göttern rein gar nichts zu tun hat, sondern nur mit "Machtspielen" Mächtiger zu deren Selbsterhalt = Politik. ERGO: Dafür zu sterben oder zu verarmen ist und bleibt unsinnig..!

Pulverfass naher Osten

Entgegen vieler Warnungen hat Trump die Lunte ans Pulverfass des nahen Ostens gezündet. Was hat er davon? Trump macht nichts, ohne für die USA oder für sich einen Nutzung daraus zu ziehen. Das macht die Steuerreform mehr als deutlich. Könnte es mit seiner Tochter Ivanka und ihrem jüdischen Mann einen Zusammenhang haben, der gute Verbindungen zur politischen Spitze in Israel hat. Es wird sich wohl irgendwie und irgendwann zeigen. Nun eskaliert es aber zunächst im nahen Osten und was macht Trump? Tut so, als wenn er kein Wässerchen trüben kann, aber er ist für die dortige Situation und Opfer verantwortlich. Putin will die Chance wohl nutzen und Trump vom Sicherheitsrat rügen lassen, was westliche Nationen in Schwierigkeiten bringen dürfte.

um 15:48 von paddi

Vielen Dank für ihren Beitrag.
Genau das ist die Realität.

@20:28 von fathaland slim

Sie fragen: "Ihnen ist aber klar, daß dies das Ende Israels als jüdischer Staat wäre? Denn in einem solchen Staat wären die Palästinenser in der Mehrheit. Oder wollen Sie denen kein Wahlrecht zugestehen?"
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Werter @fathaland slim: Im Bemühen, sachlich und freundlich zu bleiben antworte ich: Wer sagt denn, daß ein heutiges, modernes Israel kein Interesse an Säkularität hätte, wenn alsbald auch jüngere Politiker "ans Regieren" kommen..?
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In Europa ... ja fast weltweit sucht man krampfhaft nach dem "säkulär modernen Staat in Nahost oder in Arabien. Und nachdem die Türkei als vormaliger "Brückenstaat" jetzt erstmal ausfällt, wäre Israel aus meiner Sicht ein "Idealkandidat". Falls es gelänge, die Relgionsgruppen unter ein gemeinsames, staatliches Dach zu bringen. Und ja - aufgrund der Vernunftbereitschaft in Irael sehe ich hier gute Möglichkeiten - wenn auch nicht sofort, aber mit Fleißarbeit. Und die Erfolge wären großartiger, als je von der Türkei zu erwarten...

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