Euro-Münzen vor griechischer Fahne

Ihre Meinung zu Griechenland braucht laut IWF 52 Milliarden Euro

Der Internationale Währungsfonds sieht einen enormen Finanzbedarf Griechenlands. Bis 2018 brauche das Land mindestens 52 Milliarden Euro. Zu einem möglichen dritten Hilfsprogramm müssten die Euro-Staaten demnach mindestens 36 Milliarden Euro beisteuern.

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94 Kommentare

Kommentare

Gast
ARD Panorama vom 01.07.

Wer verdient an der GR-Krise ? Na Deutschland.

Panorma-Die Reporter, lief gestern um 00:00 Uhr bis 00.30 Uhr ARD.

Cicero-secundus
Die griechische Regierung ...

.
...muß dasjenige ausbaden, was eine
ihrer Vorgängerregierungen ange-
richtet hat:

Urkundenfälschung von Staatsbilanz-
en un Betrug beim Einschleichen in
die EU-Währungsunion !

Dazu: keine Steuererhebung, keine
Steuervollstreckung, kein Kataster-
wesen, kein Grundbuchwesen, keine
Grundsteuererhebung seit 70 Jahren !

Ein Riesen-Augiasstall !

Zudem haftet jeder Staat in Euro-
Land für sich selbst alleine, Herr
Barroso und Herr Juncker und Herr
vanRompui !

Bitte, auch mal die Herren Helmut
Kohl und Theo Waigel dazu befragen, die haben ja den Euro
- ohne Volksabstimmung ! - einge-
führt und sind verantwortlich für
diese enorme Schieflage, die unsere
Rentenanwartschaften aufsaugen !

Wir brauchen unser Geld für unsere
maroden Straßen und Brücken, für
unsere zu niedrig bezahlten Krankenschwestern und -pfleger
sowie die unterbezahlten Kräfte in
der Pflege und noch 1.000 Dinge
mehr (zB deutliche Anhebung der
Niedrigstrenten !)

Hajü
IWF im Wahlkampf

Die Einflussnahme des IWF auf ein Referendum, das angeblich keinen europäischen Standards entspricht, einer Abstimmungsgrundlage sowieso entbehrt und zur Befragung, ob Griechenland weiter zu Europa gehören wolle, uminterpretiert wird, scheint trotz seiner Absurdität aus der Sicht der Institutionen verdammt wichtig für diese Damen und Herrn zu sein.

diskobolos
@MisterEde 19:58

Wenn man GR 52 Mrd. gibt, so hat dies nur einen Effekt: Die Schulden nehmen um genau diesen Betrag zu und können dann erst recht nicht zurück gezahlt werden. Eine Heilung der kranken gr. Gesellschaft kann nur erfolgen, wenn die gr. Politik ihre Verantwortung übernimmt: Reformen im Arbeitsrecht, im Steuerrecht, eine effektive Verwaltung, Bekämpfung der Koruption usw.
Kommen die nicht, verbrennen die Milliarden weiter. Dann kann man nur hoffen, dass die anderen EU-Länder endlich aufhören zu zahlen.
Armes Griechenland, so stolz und doch ein Bettlervolk. Wache endlich auf!

boliche
grld der megaschaden?nein-schlimmer geht immer

Schwerpunkte der Geldverschwendung?
Grld eher weit hinten mit für uns zweistelligen Milliarden.

Von wegen"wir"müssen was unternehmen gegen den Abfluss deutschen Kapitals:
Wie wär das denn bei Wissenschafts und Wirtschaftsspionage-würde die deutsche Politik und die Justiz da was unternehmen?Geht doch um Billionen-Schäden,Patente,Aufträge,Know-How Vorsprung etc. ?
Ich meine ja nur,weil die Schäden von Junkers Luxleaks gehen erwiesenermassen zusätzlich in die Billionen.
Die Schäden,die"Die Großen Vier"(NDR DOKU zu Price Waterhouse,KPMG,E&Y,Deloite)durch OffShore und Steuergesetzschreibung anrichten auch.
Daß wir uns das leisten können?
Fehlt doch bei Infrastruktur,Gesundheit,Bildung,Flüchtlingshilfe?
Könnt das nicht sein,daß es HIER ums Überleben unseres Gemeinwesens geht?
Ist DAS der Angriff auf uns,Frau Merkel.

Grld im System halten UND ausbluten ist eher ein Angriff auf Grld.
V.&T.sind schlauer als man glaubt.
Etappenkämpfer,die Welt ist tricky.
Ausstieg auch für uns nötig?
ja

Orfee
Alternativlos

52 Milliarden Hilfspacket wird auch nicht reichen.
Egal ob beim Referendum Ja oder Nein rauskommt Deutschland muß immer zahlen.
Beim Grexit wird 90 Milliarden Verlust gerechnet.
Wenn Griechenland in EU bleibt sind weitere 52 Milliarden EU nötig und ohne zu wissen ob das das letzte Hilfspacket sein wird.

Es gibt keine Alternative, die DE kein Geld kostet. Ist das unser Schicksal? Nein eigentlich nicht, wenn man auf EU verzichten wollte.

Die Verschuldung und das Leben über Verhältnisse hat Griechenlande den Märkten und den niedrigen Zinsen zu verdanken. Dieses Problem ist ein Teil der gemeinsamen Währung. Solange Griechenland in der EU bleibt, wird das Land sich von Neuverschuldung nicht sanieren können. Dieses Problem gibt es auch nicht nur in Griechenland. Das bedeutet solange man sich an diese gemeinsame Währung hält, wird dieses Trauerspiel nicht aufhören.

Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft
Merkels Transferunion

Die Kanzlerin sah im Jahr 2011 zwei Alternativen: Transferunion oder Schuldenschnitt.

Im Jahr 2011 sanken die griechischen Schulden um 50 Mrd. Zugleich reduzierte sich der Anteil der privaten Banken als Gläubiger zwischen 2010 und 2012 von 75% auf 35%.

Ein wirksamen Schuldenschnitt wollte die Kanzlerin den Banken nicht zumuten. Sie entschied sich für eine Transferunion. Diese Transfers nannte sie Rettungspakete und täuschte die Öffentlichkeit immer wieder in dem sie wieder besseren Wissens nicht von Transfers sondern Krediten sprach.

Das Griechenland seine Schulden nicht zurückzahlen kann wird auch in dem IWF Bericht deutlich. Wieder sollen 52 Mrd. Schulden vom Konto der Steuerzahler auf den gigantischen Schuldenberg transferiert werden. Merkels Transferunion läuft weiter.

Die Medien kehren die Wählertäuschung Merkels unter den Teppich. Das die beiden Medien- Zarinnen Liz Mohn und Friede Springer ihre Freundin Merkel schützen ist verständlich. Das ARD und ZDF mit machen verwundert

JanMehler
Ich hab mal nachgerechnet

36.000.000.000€ sind bei den rund 337.000.000 Einwohnern der Eurozone rund 107€ pro Person. Verteilt auf 30 Monate (01.07.15 - 31.12.17) sind das rund 3,56€ pro Person und Monat.

bluejack
Marshallplan 2.0

Das Programm lief von 1948-1952 und unterstützte 16 Staaten Europas mit gut 13 Mrd. USD (davon Deutschland: 1,4 Mrd. USD). Gegenwert der Gesamtsumme 2013 lt. Wikipedia: 127 Mrd. USD.

Das daraus entstandene deutsche Sondervermögen von 12 Mrd. Euro wird von der KfW verwaltet und noch heute zur Wirtschaftsförderung eingesetzt.

Klingt für mich irgendwie sehr nachhaltig.

Warum lässt sich so etwas nicht auch für Griechenland aufsetzen, anstelle das Geld europäischer Steuerzahler einfach nur zu verbrennen?

boliche
was empfahl der volkswirt gerken in der ard noch mal?

Ging so:G&S und die Politik tricksten Grld in den Euro.Es werden seltsame Geschäfte getätigt.Der kleine Grieche nutzt auch die Gunst der Stunde.Die Leistungskraft,auch die sympathische Art der Griechen paßt aber nicht zum EinheitsdruckKonkurrenzEuro.Das logische Ende:Die Rückkehr zur Ab/Aufwertbaren Drachme.So pendelt sich der reale Lebensstandard wieder ein.Es wird zu beobachten sein,wer durch diese Aktion sich was unter den Nagel gerissen (Erdgas,sonstige“Rechte“)hat.Die Rechnung(MilliardenRüstungsausgaben,Bankzinsen-gewinne-“verluste“)zahlt der Steurzahler.Warum die Politik/EZB/Institutionen die Nummer abgezogen haben(den die wußten das alles)sollten die erklären,werden sie aber nicht.War/ist das eine„Einnordung“im Geopolit.Sinn?Ist der Euro eine getarnte„Druck/Pressungs/GeldUmverteilungsmaschine“?Von Unten nach Oben?
Was hieße das?
Wäre dann der Euro nicht eine Falle unmittelbar für alle schwachen Südländer?
UND für alle haftenden NordSteurzahler?
Eine Falle also?!"
Soweit Gerken.

klaubautermann

Das Schuldgeldsystem funktioniert nicht mehr. Geld existiert derzeit zu nahezu 100% in der Form, dass des einen Geld des anderen Schulden sind. Übrig bleiben Zins und Zinseszins als permanente Schuld im System.

Ein neues System zu finden scheint unmöglich, weil sich kaum jemand mit dem Thema auseinandersetzt. Hier sind deswegen leider Feldversuche notwendig.

Ein Ausstieg Griechenlands aus dem Euro mit dem Konzept ein neues Geldsystem zu erproben, wäre vor diesem Hintergrund mehr als sinnvoll und würde bei Erfolg Europa eine unglaubliche Kraft verleihen. Allein aus diesem Grund würde dieses Unterfangen zahlreiche Gegner in den Kreisen der Mafia finden.

Glauben mag man's allerdings derzeit nicht.

boliche
wie jetzt:der euro spielt linke tasche-rechte tasche-weg

Wo?
Der Euro(genauer:Institutionensystem)ist eine Geldumschichtungsmaschine"
Vereinfachtes Bsp:Rüstungsfirma X will 100 Panzer zu 10 Milliarden verkaufen.AnBRD,I,F,Grld.Verhandlungen scheitern,Parlamente,Regierungen Lobbyisten arbeiten nicht"erfolgreich".Macht nix.Da in Grld Samaras(von G&S)regiert&die EZB von Draghi(G&S)geführt wird,&G&S dafür gesorgt hat,das Grld den Euro hat,kauft eben Samaras alle 100 Panzer.Sein Nachfolger Papandreu macht"deswegen" pleite,die Toika übernimmt,verkauft aber nicht die Panzer sondern kürzt die Renten,etc.Draghi&Co sorgen dafür,daß die Bankkredite von den Steurzahlern übernommen werden.Was ist also bei klarer Sicht geschehen?
Wir machens wie im Mathe-Unterricht& kürzen das Unnötige heraus um klar zu sehen:
Panzer wurden verkauft&vom europ Volk bezahlt ohne daß es kapiert was geschehen ist oder es gefragt wurde.Versteckte Selbstbedienung.
Der Euro besteht noch.
Kann es sein,daß ähnliche Geschäfte dauernd laufen?
Wer kann sich das leisten?
Wir?
Oh Nein.

warumeigentlichwer
21:04 von Izmi

"Dunkel und verborgen bleibt mir der letztliche Sinn Deiner Rede, oh Forist. Solltest Du aber Punkt 1 favorisieren ( :-)?) verstehen wir uns sehr viel besser..."

Dann versuche ich es deutlicher...

Wenn man Syriza zuhoert dann braucht Griechenland kein Geld. Denn das gibts ja nur unter den Auflagen, die man nicht wahrhaben will. Schoen - dann bitte lebt erst einmal von dem (jetzt schon verbratenem) Primaerueberschuss.
Daher der lachende Smiley...

Der traurige Smiley wird aber wohl bald die Realitaet werden.

Gast
Schäuble braucht auch viele Milliarden

Die Überschrift und auch der Artikel erscheinen mir doch sehr tendentiös. Natürlich braucht Griechenland in der nächsten Zeit viele Milliarden ebenso wie die meisten Staaten der Welt.

Aber das sind keine neuen Milliarden, sondern wohl eher Kreditverlängerungen.

Zum Vergleich: Wer ein Haus mit planmäßiger Tilgung in 30 Jahren benötigt, schließt gewöhnlich einen Kreditvertrag mit 5 oder 10 Jahren ab, Danach braucht er wieder neues Geld. Ja und? Ist es deswegen Pleite?

Entscheidend zur Bewertung ist doch die Neuverschuldung und dazu wird nichts gesagt.

Wie viele Milliarden benötigt eigentlich Schäuble in en nächsten Wochen, Monaten, Jahren? Da könnte man ebenfalls Politik machen. Aber die nennt man lieber schwarze Null.

John Remarque
Es ermüdet

Die Börse meldet keine Nervosität bei einem möglichen Ausstieg. Ja logisch die privaten Investoren (also die Banken), die ihr Geld in Griechenland verspekuliert haben, sind ja auch durch den Steuerzahler geschützt (so wie 2008 als einige Banken nachts bei der Kanzlerin klingelten und um Hilfe baten).
Und weil man das diesmal nicht erneut als Bankenrettung verkaufen kann, setzt man alles in Bewegung um die öffentliche Meinung davon zu überzeugen das schwarze Schaf sei allein die Volkswirtschaft der Griechen.
Und wenn nun der IWF mit einer Zahl von 52 Mrd auf 3 Jahren kommt, erzeugt dies den gewünschten WoW-Effekt.
Wieviel verbraucht der deutsche öffentliche Haushalt pro Tag (nur zum Vergleich versteht sich)? Schätzen Sie alle mal. Ca. 1 Mio, 10 Mio, 100Mio oder 500Mio Euro? Wenn Sie nachrechnen, werden sie überrascht sein. Da erscheinen die 52Mrd auf 2 1/2 Jahre in einem ganz anderen Licht. Es wäre nichtmal eine Schlagzeile wert.

O. Meier
Griechenland hat keine Mittel erhalten....

Es ist doch kein Wunder, dass der Wirtschaftswachstum hinter den Erwartungen bleibt. Seit August 2014 hat Griechenland keine Tranche mehr aus dem Hilfspaket erhalten, obwohl diese Auszahlungen bereits vereinbart waren.
Wo sollen denn die Wachstumsimpulse herkommen, wenn Griechenland dauerhaft kurz vor der Pleite gehalten wird. 16 Mrd. sollten eigentlich zusätzlich ausgezahlt werden, auf die Griechenland mittlerweile verzichten musste, nur um schonmal Sparziele zur Rückzahlung einzuhalten.
Alles dreht sich um die "schwarze Null". Das ist volkswirtschaftlicher Wahnsinn.

Prof.
Eine Frage an die Logik

Griechenland hat Schulden.

Die Schuldzinsen wurden seit 2010 mit Krediten getilgt.

Kredite, die nochmals auf die Schuldsumme aufgeschlagen werden, die dann wiederum mehr Zinsen bedeuten.

Ich find dieser gesamte Vorgang ist total irre.

joregy57

ich hoffe nur noch, daß das Spiel endlich zu ENDE geht.
Aber diese tollen Banken wollen weitermachen. -
Geld verdienen.
Und alles Andere ist ist ihnen egal.

Gast
Griechenland braucht laut IWF weitere 52 Milliarden

Griechenland hat bisher 240 Milliarden an "Hilfspaketen" erhalten.
Hinzu kommt noch ein Schuldenschnitt in Höhe von 105 Milliarden.
Von der EZB wurden 90 Milliarden an ELA-Krediten genehmigt.
Auch die Target2-Schulden liegen bei über 100 Milliarden.

Was hat das gebracht? NICHTS!
2010 lag die Verschuldung bei ca. 115%.
Heute liegt sie bei über 180% vom BIP.

Der IWF forderte vorher eine Schuldentragfähigkeit von 120% des BIP. Die hat er jetzt auf 150% reduziert.

Jetzt fordert der IWF ein 3. "Hilfspaket" in Höhe von mindestens 52 Milliarden Euro.
Dazu niedrigere Zinsen und längere Laufzeiten.

Die Zinsen sind bis 2022 ausgesetzt und die Tilgung beginnt erst 2050 - wenn überhaupt.

Desweiteren fordert der IWF einen weiteren Schuldenschnitt.