Kommentare

Oh je

Es wird also jetzt gegen Flüchtlinge gehetzt.

Gegen Roma wird schon lange gehetzt. Es gab auch schon Pogrome.

Antisemitismus ist in der Fidesz-Partei salonfähig, in der Jobbik-Partei ist er Programm.

Eine Regierung, die versucht, die Mehrheit gegen Minderheiten jeglicher Art aufzuhetzen, muss sich zumindest faschistoid nennen lassen.

Sorry, aber das ist so.

Auch wenn der Pegida/NPD-Stammtisch hier anderes behaupten wird.

Wenn du nach Ungarn kommst, musst du

unsere Kultur respektieren"...unsere Sprache können.

Dieser Mann hat noch eine gesunde Einstellung zu seiner Heimat Ungarn, die er erhalten möchte, anstatt im EU-Einheitsbrei zu versinken, wie es mit vielen EU-Ländern derzeit geschieht.

Womit ich die Länder meine, die alles "Bunt" gestalten wollen.

Wer als Flüchtling/Asylant nach Ungarn kommt und eine Arbeit annimmt, nimmt einem Ungar den Arbeitsplatz weg.

Das ist so logisch, dass es jedes Kind begreift!

Nur die Menschen bei denen Dia-bolo wirkt, (verkehrt, umgedreht, verwirrt, ) können/wollen das nicht begreifen.

Ich weiß jetzt nicht, wo - lt- Opposition- der "Hass" sein soll!

Vielleicht kann ein Forist Aufkläung betreiben.

Flüchtlinge

Warum sollen sich Flüchtlingen nicht anpassen? Im Gegenteil sie sollen es schleunigst tun, sonst haben wir bald jene Zustände in unseren Ländern, denen sie den Rücken gekehrt haben. Integration heißt erneuern, wollen wir eine Erneuerung in dem wir deren Kultur und Eigenheiten annehmen müssen. Schauen wir doch in Flüchtlingsheime, diese Leute sind nicht willens ihre Sanitären Einrichtungen sauber zu halten. Mit allem Respekt für Asylanten und Kriegsflüchtlinge, sie sind gefordert alles zu tun, um sich und ihren Gastgebern zu beweisen, dass ihre temporäre Aufenthaltszeit mit viel Bringschuld verbunden ist.

Ist schon interssant, ...

Ist schon interssant, wie diese "Flüchtlingsströme" die Nationen innerhalb Europas spalten. Ist ja nicht nur in Ungarn so.

Ach ja, die bösen Flüchtlinge

nehmen den guten Inländern die Arbeit weg. Dieses Gejammer höre ich schon, seit es die sog. Gastarbeiter gab, die dann aber die Arbeiten verrichteten, die die "Alteingesessenen" auf keinen Fall machen wollten.
Jetzt haben wir es mit Menschen zu tun, die vor Verfolgung, Krieg oder auch "nur" vor dem Hunger fliehen. Und was für eine Antwort bekommen sie unter anderem von Ihnen? Wir haben zwar eine "Wertegemeinschaft", die sich angeblich am Christentum orientiert, aber das gilt wohl nur für Sonntagspredigten. Herr Orban mit seiner Fidesz gehört sogar zur EVP mit der Christlich-Demokratischen bzw. -Sozialen Union. Also Leute, die sogar die angeblichen Werte im Namen führen - nur die Fidesz wird nicht aus dieser Gemeinschaft ausgeschlossen. Sollen etwa unsere Christen eine "klammheimliche Freude" dieser Haltung entgegenbringen? Die Antwort weiß vermutlich - wieder einmal - nur der Wind.

16:57, morgentau19

"Wer als Flüchtling/Asylant nach Ungarn kommt und eine Arbeit annimmt, nimmt einem Ungar den Arbeitsplatz weg.

Das ist so logisch, dass es jedes Kind begreift!"

Kinder begreifen Zusammenhänge, die etwas komplexer sind, im allgemeinen nicht.

Deswegen ein Gedankenexperiment: wenn alle Arbeitslosen aus Deutschland auswandern würden, würde dann die Arbeitslosigkeit auf Null sinken?

Natürlich nicht. Denn Arbeitsplätze existieren nicht unabhängig von der Einwohnerzahl eines Landes. Da, wo Menschen leben, gibt es auch Arbeit. Wo keine Menschen leben, gibt es auch keine Arbeit.

Wäre das anders,dann herrschte in Meckpom und Brandenburg längst Vollbeschäftigung,bei der Abwanderungsrate.Die Arbeitslosigkeit steigt aber eher.

Umgekehrt bringen Menschen, die zuwandern, Arbeitsplätze mit sich, denn sie konsumieren ja auch.

Irgendwie scheint aber bei vielen die Meinung vorzuherrschen, dass ein Land eine quasi eingebaute,unveränderliche Anzahl von Arbeitsplätzen hätte.Egal wieviele dort leben.

@morgentau19

Kultur respektieren - genau das will, zumindest in D, die Mehrheit der Flüchtlinge gerne tun. Aus der alltäglichen Flüchtlingsarbeit, in der ich engagiert bin, kenne ich viele Sätze von Flüchtlingen, die so gehen: "I want to be part of your life". Ein Muslim sagte mir sogar: "I want to understand your culture". Doch es sind Leute wie Orbán und Sie, die dies nicht wollen.

Zum Thema Arbeitsplätze: erstens brauche ich Ihnen den Zusammenhang mit Fachkräftemangel und demographischem Wandel wohl nicht weiter erklären. Und zweitens gibt es, zumindest in D, eine Vorrangigkeitsprüfung, bei der genau geprüft wird, ob der Asylbewerber einen Arbeitsplatz "wegnimmt". Auch das kenne ich aus meiner Arbeit. Zumal die Argumentation des rechten Lagers hier meiner Meinung nach schizophren ist: einerseits fordern Sie, die Flüchtlinge sollen nicht bloß nur "rumhocken", aber andererseits auch keine Arbeitsplätze "wegnehmen".

Fazit: statt Stammtischparolen gehen Sie mal in ein Flüchtlingsheim.

Nur mal eine Frage

"Warum sollen sich Flüchtlingen nicht anpassen? [...] Integration heißt erneuern, wollen wir eine Erneuerung in dem wir deren Kultur und Eigenheiten annehmen müssen."

Wo ist das Problem, wenn sich die Flüchtlinge nicht anpassen. Sie passen sich doch auch nicht an das deutsche Kulturgut "korrekte Schriftsprache" an, und das ist überhaupt kein Problem. Und ob wir eine Erneuerung von Kultur wollen? Natürlich! Aber auch wenn wir das nicht wollten wir können uns gar nicht gegen sie wehren. Kultur verändert sich ständig - in jeder Sekunde. Sonst wäre sie gar nicht überlebensfähig.

Europa ist Vielfalt

Die Stärke Europas ist die Vielfalt. Jede Kultur hat da seine Besonderheiten und Schönheiten. Wir sollten dies respektieren und nicht nivellieren mit der Brechstange auf Brüsseler EU Niveau. Die Nivellierung hat schon in genügend Kriegen stattgefunden, gerade in Ungarn. Im letzten und vorletzten Krieg hat Ungarn mit deutscher Hilfe mehr als 1/3 seines Staatsgebietes und Einwohner verloren. Unter diesem Gesichtspunkt sollten Sie bitte die Ungarische Bedenken sehen. Besuchen Sie doch mal dieses schöne Land, der Ministerpräsident sagt manche Sachen sehr deutlich die andere Länder genauso tun.

Völlig unnötig

Voruteile und Hass gegen Flüchtlinge muss man nicht erst provozieren, sie kommen von ganz allein. Es liegt offenbar in der Natur des Menschen sich Sündenböcke zu suchen die man für die eigenen Probleme oder die Angst vor der Zukunft verantwortlich machen kann. Auch wenn es nicht den geringsten Zusammenhang gibt.

Politiker sollten nicht noch an diese schlechten Eigenschaften appelieren - ganz besonders wenn es auf Kosten von Menschen geht die Furchtbares durchgemacht haben, die die im sozialen Gefüge ganz unten stehen, keine Lobby haben und sich nicht wehren können. Weil es viel leichter ist sich auf Stammtischniveau zu bewegen als sich gegen die zu richten auf die wir eigentlich wütend sein müssten, die für uns aber unerreichbar sind.

Erfreulich ist es aber zu sehen dass es auch hier Menschen gibt die bereit sind etwas dafür zu tun dass man überhaupt stolz auf das Land sein kann in dem man lebt, die Aktionen der Regierungspartei sind dagegen Anlass sich zu schämen.

17:09, Storchenei

"Warum sollen sich Flüchtlingen nicht anpassen?"

Sie übersehen, dass sich die Kampagne nicht an die Flüchtlinge, sondern an die Ungarn richtet.

Sie wird nämlich auf ungarisch geführt. Eine Sprache, die neu ankommende Flüchtlinge wohl in 99,9% aller Fälle nicht verstehen.

@Storchenei

Zum Thema Sauberkeit auch hier ein Beispiel aus meiner eigenen Flüchtlingsarbeit:
Glauben Sie, dass Jugendliche, die traumatisiert aus afrikanischen Kriegsländern kommen, schon je einmal in ihrem Leben eine Waschmaschine bedient haben, geschweige denn wissen, wie man diese bedient? So viel Technik können sie sich in ihren Herkunftsländern nämlich oftmals nicht leisten. Was Sie also als Schlendrian auslegen, ist oft nichts weiter als praktische Unkenntnis. Die einzige Lösung: ehrenamtliche Helfer wie wir, die die Flüchtlinge an die Hand nehmen und ihnen genau zeigen, wie es geht: nur einen Becher Waschpulver in die Waschmaschine. Die Plastikschachtel nicht in den Biomüll. Und siehe da, eine Woche später: es funktioniert!

Auch hier wieder mein Fazit: statt unqualifizierte Stammtischparolen von sich zu geben, besuchen Sie mal das nächste Flüchtlingsheim in ihrer Umgebung. Bieten Sie Ihre Hilfe an und lernen Sie, wie die Situation dort tatsächlich ist.

17:25, friedrich peter...

"Die Stärke Europas ist die Vielfalt. Jede Kultur hat da seine Besonderheiten und Schönheiten. Wir sollten dies respektieren und nicht nivellieren mit der Brechstange auf Brüsseler EU Niveau"

Sie schreiben Vielfalt, meinen aber Nivellierung. Sie postulieren nämlich, dass es in jedem Land Europas eine einzige Kultur gibt, die alle nicht zugewanderten Menschen dieses Landes teilen. Man sieht aber schon an uns beiden, die wir wohl "autochthon" deutsch sind, dass dem beileibe nicht so ist.

Das Konzept einer einzigen Nationalkultur ist ein totalitäres, dem ich mich nicht unterwerfen möchte.

Ich möchte auch nicht eines Tages als "undeutsch" eingesperrt oder schlimmeres werden, nur weil ich nicht so lebe, wie es die Deutschdefinierer mir vorschreiben wollen.

Celebrate Diversity

ich empfehle jedem mal den Film Cigan zu schauen...wer denn Tschechisch kann.

@morgentau19 - Wie im Artikel beschrieben,

müssten Flüchtlinge zunächst einmal gründlich Ungarisch können, um die Texte der Plakate überhaupt zu verstehen.
Wieso sollten die Ungarn fürchten, dass Kriegsflüchtlinge ihre Kultur nicht respektieren? Ob Asylanten arbeiten dürfen oder nicht, regelt jeweils das Landesgesetz.

In Ungarn sollte man diese Regierung fürchten: südlich des Plattensees ist die Arbeitslosigkeit allmählich bei 60/65 %, bei steigenden Preisen - da ist kein einziger Flüchtling. Die Regierung kassierte EU-Milliarden zur Entwicklung dieses Gebietes. Fehlanzeige.
Mit EU-Milliarden wurde 1 Autobahn gebaut. Zur Kontrolle des Projekts entschloss sich die EU erst, als der 3. Straßenbau-Unternehmer Insolvenz anmeldete. Milliarden kassiert - wo sind sie?

Auch eine Rennstrecke ! wurde dort gebaut. Landschaft vernichtet, 1 - 2 im Jahr ein Autorennen, sonst ist dort Totenstille, die keine Arbeitsplätze schafft.

Aber Monsanto durfte riesige Landflächen kaufen. Cliquenwirtschaft, die mit dem Finger auf Flüchtlinge zeigt

@fathaland slim

"Das Konzept einer einzigen Nationalkultur ist ein totalitäres [...]" Sehr richtig! Ich würde sogar noch darüber hinaus sagen: das gesamte Konzept "Nationalstaat" hat sich überholt und ist ein Anachronismus. In Abwandlung von Sartre: wir sind zur europäischen Einigung verdammt. Wie, wenn nicht vereint, soll Europa in einer globalisierten Welt überleben? Als Nationalstaaten sind wir viel zu klein. Das muss aber keinen kulturellen Einheitsbrei zur Folge haben: Sie schreiben ja selbst, dass es keine einheitliche, typisch "deutsche" Kultur gibt. Stellen Sie einen Ostfriesen und einen Oberbayern nebeneinander, die werden da sicher ihre ganz eigene Meinung dazu haben.
Und noch dazu: ich bin sicher, dass die ganzen Xenophoben hier auch gerne Pizza, Pasta, Döner Kebap essen. Ohne Einwanderer wären diese Produkte nie bekannt geworden. Ich sehe Einwanderung als kulturelle Bereicherung. Die Stärke Europas ist die Vielfalt, also gilt: der Döner gehört auch zu Deutschland!

Ihre Logik ist Fehlerhaft

Sie vergessen da etwas in ihrer "Logik".
Wenn die Bevölkerung alleine durch mehr Geburten (absolut) wächst, nehmen dann die Einheimischen den Einheimischen die Arbeitsplätze weg?

Die Antwort lautet Nein, weil auch diese Menschen konsumieren. Sie leben in Wohnung, kaufen Essen, Kleidung, Verbrauchs- und Luxusgüter. Nehmen Dienstleistung in Anspruch etc. pp.
D.h. sie schaffen ja selbst durch ihr Einkommen wiederum Arbeitsplätze.

Sonst müßte ja eine Bevölkerung immer Exakt gleich bleiben und es zeigen ja gerade die Einwanderungs Ländern wie USA und D das den Anteil ja gerade ebend nicht zu Massenarbeitslosigkeit führen.

Oder glaueben Sie das die Ossi grundsätzlich den Wessi die Arbeit weg nahmen? Weil sie damals dem Bundesgebiet beitraten.

Das gleiche gilt natürlich auch für die Einwanderer die eine Arbeit aufnehmen.

Konsequenzen

Vielleicht sollte wir aus Westeuropa mal Besuche bei ungarischen Zahnpraxen oder -kliniken unterlassen. DANN gibt es Probleme in Ungarn mit den Arbeitsplätzen. Aber anders als gedacht.

17:56, JFvSD

"Ich würde sogar noch darüber hinaus sagen: das gesamte Konzept "Nationalstaat" hat sich überholt und ist ein Anachronismus."

Es war einmal ein progressives Konzept, zu Zeiten der Kleinstaaterei und der zerfallenden Großreiche, trug aber damals schon den Keim des Totalitarismus in sich.

Der Nationalstaatsgedanke ist eine Idee des 19. Jahrhunderts. Nationalisten möchten nicht verstehen, dass wir mittlerweile das Jahr 2015 schreiben.

@ morgentau19

Möchten Sie, dass sich die Flüchtlinge in die soziale Hängematte legen und von den Deutschen durchgefüttert werden? Kann ich mir nicht vorstellen. Arbeiten sollen sie aber auch nicht, wie sie ausgeführt haben muss das ja jedes Kind begreifen.
Jemand der aber weder arbeitende noch nicht arbeitende Aulsänder hier haben will, der will überhaupt keine Ausländer hier haben und ist also klipp und klar ausländerfeindlich. Das Argument "Wenn man gegen Ausländer ist wird man gleich als ausländerfeindlich bezeichnet" will dann auch nicht mehr so recht funktionieren, das muss man sich dann eben gefallen lassen. Auch das muss jedes Kind begreifen!

@17:56 von JFvSD

"Wie, wenn nicht vereint, soll Europa in einer globalisierten Welt überleben? Als Nationalstaaten sind wir viel zu klein."
#
#
Als "Freier" Nationalstaat hat man die möglichkeit sich Ereignissen anzupassen. Die Südstaaten in der Eurozone werden wirtschaftlich zerdrückt, ein menschenwürdiges überleben sieht anders aus.
Eine "Globalisierte Welt" hat nur nutzen für wenige, der arbeitende Mensch wird noch stärker ausgebeutet.

Wie traut der sich?

Einfach so zu fordern das man als Gast die elementarsten Regeln des Gastlandes einzuhalten.Das ist wrklich sehr frech-und dann noch die Landessprache lernen,wo gibt es denn so etwas?
(Ironie aus)

17:29, sisifus

"Ungarn ist zu meiden.....
damit paßt Ungarn nicht in die EU.
Wo bleiben die Menschenrechte?"

Diese Regierung passt gewiss nicht in die EU. Ungarn ist aber wesentlich mehr als Herr Orban. Den kann man abwählen.

Nein, ich möchte die Ungarn, die ich persönlich kenne und die diesen Menschen nicht gewählt haben, nicht dafür bestrafen, dass sie unter Orban leiden, und sie allein lassen.

So lange Ungarn in der EU ist, sind Orban die Hände beim faschistischen Umbau des Landes einigermaßen gebunden.

Die EU sollte aber meiner Ansicht nach mehr Druck auf das Land ausüben. Mit Griechenland geht das ja auch.

Ach, ich vergaß, da geht es ja um Geld. Und das ist natürlich viel wichtiger als das ganze Wertegedöns.

Die EU ging eben aus der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) hervor. Das kann sie leider nicht verleugnen.

"Dieser Mann hat noch eine

"Dieser Mann hat noch eine gesunde Einstellung zu seiner Heimat Ungarn, die er erhalten möchte, anstatt im EU-Einheitsbrei zu versinken, wie es mit vielen EU-Ländern derzeit geschieht."

Wie ich es so kenne, Mitgliedschaft in der EU ist freiwillig. Allerdings, Orban will auch nicht von den EU Subventionen weg, so bleibt er in der EU, Gelder werden kassiert, aber er kann weiterhin auf die EU schimpfen.
Ohne EU wäre Ungarn auf dem Level von Serbien oder Moldawien, denke, Orban weißt es sogar selber...

Zeit für eine europäische Verfassung

Es ist Zeit für die "Europäische Verfassung und Zeit für "das Bekenntnis der gemeinsamen europäischen Werte".
Falls die EU Verfassung eingeführt werden sollte, könnte sich Ungarn unter der Egide der europäischen Verfassung dem allgmein gültigen EU-Rechtssystem anpassen

Die Rechtslage in den verschiedenen EU Ländern zeigen uns, dass die Rechtslage in den verschiedenen Ländern unterschiedlich interpretiert oder ausgeführt werden. Ja, sie unterscheiden sich erhelblich an vielen Stellen des Werte - und Rechtssystems. Was in Ungarn gestattet, ist in Deutschland nicht gestattet oder undenkbar. In der EU Zone, existiert schon eine einheitliche Währung ein einheitliches Wirtschaftssystem und mit der Einführung einer Flächen deckenden EU Verfassung könnte sich die Sicherheit und die EU Politik stabiliseren.Eine gemeinsame Währung, eine innere rechtsstaatliche Sicherheit und eine gemeinsames Wertebekenntnis sind für ein vereintes Europa dringend notwendig.

Viele Grüße nach Ungarn !!!

Anrainer sollten Ungarns Beispiel folgen

Ich finde dass die Anrainer Staaten Ungarns dem Beispiel der ungarischen Regierung folgen sollten.
Den folgenden Text...:
"Wenn du nach Ungarn kommst, musst du unsere Kultur respektieren"

... sollte man nur etwas umschreiben und auch auf Ungarisch in bestimmten Gebieten der anderen Staaten aushängen.

"Wenn du in Serbien, der Slowakai oder Rumänien lebst, musst du unser souveränität und Kultur respektieren"

@fathaland slim 18:09

Völlig richtig! Es war einmal ein sinnvolles Konzept, und deswegen wurde es ("Deutschland, Deutschland über alles") auch Teil unserer Nationalhymne. Aber nachdem wir gesehen haben, wozu übermäßiger Nationalismus im 20. Jahrhundert führte, ist die Menschheit im 21. Jahrhundert eben schon einen Schritt weiter. Deswegen plädiere ich für eine Art "europäische Identität". Diese definiert sich nicht über Kultur, sondern über gemeinsame Werte wie Menschenrechte, Offenheit, die auch durchaus christlich fundiert sind, liebe C-Parteien. Ich glaube, wir müssen den Begriff "Identität" müssenden Begriff "Identität" neu definieren, nicht nur mehr aufgrund von kulturellen Gemeinsamkeiten, sondern auch von ideellen. Ich kenne genügend Asylbewerber, die diese neue Identität teilen - obwohl sie anders aussehen und eine andere Religion haben.

Ich denke mal, an alle die meinen

unbegrenzt Flüchlinge aufzunehmenzu wollen,
wie sieht es mit den Kosten dafür aus.
Schwer war es zu recherchieren, was kostet so die Aufnahme eines Flüchtlings überhaupt.
Die offizelle Angabe, die aus Holland kommt,
36 000 € pro Jahr.
Bei dieser Zahl sollte man sich wohl überlegen,
ob es nun gerechtfertigt ist,all diese Flüchtlinge nun aus humantärenGründen auch aufnehmen zu wollen. Der erste Ansatz wäre, die Flüchtlinge in der EU auch gerechter zu verteilen.Es kann nicht sein,das einige Länder sich weigern überhaupt Flüchtlinge aufzunehmen.Da möchte ich ausdrücklich auch die USA,die ja nicht ganz unschuldig an diesen Flüchtlingsströmen sind,in Hinblick auf ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit,mit einzubeschliessen.
Das wichtigste wäre allerdings, ein Einwanderungsgesetz zu beschliessen, wie es in den USA, Kanada, Australien längst Usus ist.

@tagesschlau2012

Ich befürchte nur, die Globalisierung wird sich nicht zurückdrehen lassen. Die Frage ist also: wollen wir sie ignorieren, uns von ihr überrollen lassen? Oder wollen wir sie so mitgestalten, dass sie nach unseren Werten stattfindet?

Davon einmal abgesehen gibt es noch viel mehr Argumente für ein vereintes Europa. Das gehört eigentlich gar nicht hier hin, deswegen nur mal die wichtigsten Schlagworte: Frieden, Freiheit, Währungsunion, keine Grenzen und natürlich Werte. Und da muss ich ganz klar sagen: wenn Ungarn gegen diese Werte (EU-Menschenrechtscharta) verstößt, hat es kein Recht mehr, Teil dieser Wertegemeinschaft zu sein.

Ungarn Bashing der öffentlich-rechtlichen

Wenn die demokratisch gewählte Regierung eines EU Mitgliedsstaates nicht vorbehaltlos die Meinung der öffentlich-rechtlichen bzgl. Einwanderung teilt, dann fahren diese schweres Geschütz auf und fangen an, ungarische Politiker über die Gepflogenheiten der political correctness zu belehren.

Am liebsten würden die linken Journalisten wohl die ungarische Regierung selbst bestimmen - ganz undemokratisch, aber politisch korrekt.

@17:09 von Storchenei

Nun ja, sanitäre Einrichtungen halten wohl auch die meisten Deutschen nur in ihrer Wohnung sauber. Am Arbeitsplatz, in der Schule und besonders im Zug erleben Sie das genaue Gegenteil. Warum ? Weil man das anschließend nicht selbst sauber machen muss. So ist das wohl auch in Flüchtlingsheimen. Vielleicht kennen die das auch anders, so mit Spaten in den Garten gehen und ein Loch graben....

@claireannelage um 17:27

"Weil es viel leichter ist ... sich gegen die zu richten auf die wir eigentlich wütend sein müssten, die für uns aber unerreichbar sind."

Wer ist das Ihrer Meinung nach?

18:11, tagesschlau2012

"Als "Freier" Nationalstaat hat man die möglichkeit sich Ereignissen anzupassen. Die Südstaaten in der Eurozone werden wirtschaftlich zerdrückt, ein menschenwürdiges überleben sieht anders aus."

Seltsamerweise möchte da aber niemand aus der EU austreten, um sich, wie Sie schreiben, den Ereignissen anzupassen. Während es hier einige sehr laute Stimmen gibt, die die allesamt aus der EU rauswerfen wollen.

Geht es nicht eher darum, dass in den reicheren Ländern manche Angst haben, dass Armut ansteckend wäre?

Der Nationalstaat als egoistisches Konstrukt, nach dem Motto: wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht?

Dieser Eindruck drängt sich zumindest mir auf, wenn ich so einige Beiträge hier lese.

@ Marmolada um 18:06

"Vielleicht sollte wir aus Westeuropa mal Besuche bei ungarischen Zahnpraxen oder -kliniken unterlassen".

Dann treffen Sie die Falschen.
Die Plakatserie ist eine Fidesz-Kampagne an die eigenen Leute. Orban will verlorenes Terrain wettmachen, er hat die Zweidrittelmehrheit verloren und sinkende Umfragewerte.
Damit schadet er dem Ansehen Ungarns und letzten Endes auch der eigenen Bevölkerung - wie z.B. an Ihrer Reaktion ersichtlich.

@ EulenachAthen um 17:51

"Mit EU-Milliarden wurde 1 Autobahn gebaut. Zur Kontrolle des Projekts entschloss sich die EU erst, als der 3. Straßenbau-Unternehmer Insolvenz anmeldete. Milliarden kassiert - wo sind sie?"

Warum, verteilen die Nichtsnutze aus Brüssel Gelder, die ihnen A) nicht gehören und B) dann auch noch außerstande sind zu kontrollieren was mit den Geldern geschieht? Und dieses Problem gibt es nicht nur in Ungarn. Auch nicht nur auf dem Balkan oder der Süd Flanke der EU sondern ist integriertes System in diesem ÙNDING Brüssel seit über 20 Jahren!

@ fathaland slim um 18:09 & JFvSD um 17:56

"Es war einmal ein progressives Konzept, zu Zeiten der Kleinstaaterei und der zerfallenden Großreiche, trug aber damals schon den Keim des Totalitarismus in sich.

Der Nationalstaatsgedanke ist eine Idee des 19. Jahrhunderts. Nationalisten möchten nicht verstehen, dass wir mittlerweile das Jahr 2015 schreiben."

Das hättet Ihr beiden Freimaurer wohl gerne! Wie es zugeht wenn man die nationalstaatliche Souveränität aufgibt und dann noch zugunsten dieser Brüssler Schaumschläger sind wir ALLE Zeugen. Da werden Sie wohl noch einige Jahrhunderte mit der europäischen "Kleinstaaterei" vorlieb nehmen müssen. Zumindest meiner Meinung nach.

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