Kommentare

Premium-Lobbyisten, Meinungsmacher

Das die reichste Stiftung Deutschlands, die eigentlichen Strippenzieher, Macher, der Motor der Hartz-Reformen/Agenda2010 waren, ist kein Geheimnis.
Seit G-G. Schröder, mit Hilfe Bertelsmann und INSM: neoliberale Grundausrichtung bis heute. Es wurde und wird Einfluß genommen auf Bildung, Sozialwesen, Arbeit.
Bertelsmann ist aber auch Meinungsmacher, u.a. deswegen glauben ja auch immer noch so viele (bedauernswerte) Mitmenschen, das die Hartz-Reformen etwas positives für die Allgemeinheit wären, die Saat der Reformlüge ist voll aufgegangen, sie blüht und bis heute wird die Reformlüge von fast allen Parteien aufrecht erhalten, bis von einer Partei nicht: die Linke.

Es gibt Leute, die sehen in der Bertelsmann-Stiftung

einen verhängsnisvollen Verein, der Gesetze schreibt, weil die Politiker ihren Job nicht mehr können... und dann kommt so ein hoffnungsloser Bockmist wie Hpartz IV heraus.

Mit den "Umfragen" wird Objektivität suggeriert und die Bevölkerung manipuliert.

Die Ausrichtung ist streng neoliberal.

Ich halte sie für einen gefahrlichen think-tank, bei dem auch nach diesem Artikel die Hintermänner im Dunklen bleiben.

Es wird Zeit, das in Deutschland mehr Offenheit über solche Einrichtungen bei den Medien herrschen sollte. EINE Folge, davon das dies nicht so ist, sind hassliche Gerüchte .. Zum Beispiel über die Rolle der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kiew und Moskau. Intransparenz macht angreifbar...

Mehr davon

Die Leute sollen erfahren, wer die "öffentliche Meinung" (veröffentlichte Meinung) gestaltet, und welche Interessen dahinter stehen.
Hier wäre noch sinnvoll zu wissen, wer hinter der Stiftung steht bzw. sie inhaltlich steuert.

Bertelsmann

Bertelsmann kontrolliert etliche der politischen überregionalen printmedien.

Außerdem die rtl Group und verschiedenste musikunternehmen zb bmg

Im Vorstand Vertreter von Nestlé, BMW, Daimler und Henkel

Gefährlicher think tank trifft es wohl am besten

oder

Die Hans Böckler Stiftung

Huhn oder Ei?

Die Bertelsmann Stiftung befasst sich mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen und das nach eigenem Bekunden zum Wohle der Gemeinschaft - damit ist sie gemeinnützig. Bei einigen der Empfehlungen muss man aber auch sagen, dass diese klar auf der Hand lagen und gegenwärtig liegen. Die Sozialausgaben der Kommunen müssen diese sich auch leisten können. Nur wer Geld erwirtschaftet kann dieses auch soziale Projekte stecken. Wer kein Geld hat und sozial sein will, muss dass vermehrt mit ehrenamtlich tätigen Helfern realisieren. Wer aber keine Antwort auf die Frage hat, wie Geld erwirtschaftet werden kann, sollte sich auch mit sozialen Forderungen zurückhalten. Es wird oft vergessen, dass auch Steuergelder erst einmal erwirtschaftet werden müssen.

@hund 06:40 EInflüsterungsmaschine

Die Bertelsmann-Stiftung kann nach eigenem Bekunden vieles sein. Der Blick von außen zeigt, das der Konzerneigner sich mit seinem Kapitalvermögen einen gesellschaftspolitischen Think-Tank nach eigenem weltanschaulichen Gusto geschaffen hat. Die Gemeinnützigkeit kann tausend mal bekundet werden. Aber die Einflüsterungsversuche der B.S. bei der deutschen Hochschulreform in Richtung privater Bezahluniversitäten oder der aktuelle Versuch, die hoheitliche Aufgabe der Daseinsvorsorge als überflüssigen Luxus darzustellen, den man sich "erst leisten muss" sprechen eine klare Sprache: sie dienen dem Nutzen der Kapitaleigner.

Danke schön,...

...daß Sie die Bertelsmann-Stiftung thematisieren. Bei einer "Institution" die so wichtig für die Meinungsbildung im Land ist sollte man schon sehr genau hinschauen, wer hier mit welchen Absichten und welchen finanziellen Mitteln agiert.
Grundsätzlich sollte man sich allerdings überlegen, ob ein "ThinkTank" mit der eindeutigen Ausrichtung die Gesellschaft zu beeinflussen gemeinnützig sein kann?

@ Ramuthra

Danke für die Info. Das sagt doch schon alles, mehr brauch ich gar nicht zu wissen, um mir meine Meinung über diesen Verein zu bilden.
Der Neoliberalismus bringt uns noch total in den Abgrund.
Und, von wegen Unabhängigkeit und Gemeinwohl. Das ist doch wohl ein schlechter Witz.

Politische Entscheidungen sollten transparenter sein

Wenn irgendein Gesetz diskutiert oder verabschiedet wird, möchte ich gerne auch informiert werden, wer die Politiker beraten hat und wie diese Berater finanziert werden.

Ich möchte erfahren, wer das Land wirklich regiert. Wenn wir schon keine echte Demokratie haben und ständiger Propaganda ausgesetzt sind, dann möchte ich wenigstens wissen, mit wem ich es zu tun habe.

linksliberal

die Ergebnisse der Studien wirken für mich schon sehr oft wie gezielete "Meinungsmache".... diese ist für mich oft zu tendentiell in Richtung "Mainstream" und sehr selten wirklich fundiert ... politisch sind sie klar als Vorreiter der SPD und der Linken zu sehen ... nach dem Motto was der Staat noch alles machen muss!

Mir fehlt eine Stiftung die einmal sagt wo die Grenzen des Staates sein sollten

Familienbande

Die überregionale Presse wird hauptsächlich von 3 Familien (Mohn, Springer und Funke) beherrscht. Alle drei sind neoliberal ausgerichtet und vertreten die Interessen der Wirtschaft. Deshalb lesen wir in diesen Blättern auch ständig etwas über die Splitterpartei FDP, die natürlich "hochgeschrieben" werden soll, damit es wieder schwarz/gelb in diesem Land leuchtet, obwohl die SPD bisher die FDP gut vertreten hat.
Es wäre Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Medien hier entgegenzusteuern. Das vermisse ich allerdings häufig schmerzlich. Um so erfreulicher, dass Sie jetzt Hintergrundinformationen zur Bertelsmann-Stiftung gegeben haben. Weiter so!

Bertelsmann-Stiftung

Ich habe schon so lange gehofft, dass endlich diese Stiftung in den Lichtkegel des öffentlichen Interesses gezogen wird. Schon viel zu lange lässt man diese "Stiftung", unkontrolliert und zu viel wenig diskutiert, mit ihren Beiträgen und Aktionen an unserer Gesellschaft herummanipulieren und viel zu viel Einfluss gewinnen. Immer wieder tauchen irgendwelche Untersuchungen oder wie auch immer genannten Aktionen dieser Gesellschaft auf, die dann in den großen Medien Teil von Nachrichten und in anderen Sendeeinheiten sind. In Schulen schleicht sich diese Gesellschaft mehr und mehr ein. Ständig werden Programme und Aktionen fast wie in einer Art Lotteriemanier ausgelobt. Am Ende ist es immer "much adoo about nothing" und es hat eher den Schulbetrieb nur aufgehalten. Wenn man mal googelt, kann man aber leicht erkennen, dass es dieser "Stiftung" außer ums Geldverstecken nur darum geht, diese Gesellschaft für ihr rein großkapitalistischen Denken und Handeln zu paralisieren.

Das ist so nicht richtig.

Die Bertelsmann Stiftung beschäftigt sich zwar mit sozialen Themen, allerdings sind die Antworten darauf garantiert nicht sozial oder ,,links´´ sondern neoliberal. Der Neoliberalismus fordert möglichst wenig Staat und alles soll dem freien Markt überlassen werden. Mit alles meine ich wirklich alles, also auch Sachen wie Gesundheitsversorgung, Wasserversorgung, Bildung usw.
Ich empfehle jedem sich mit der Kritik von Albrecht Müller zu beschäftigen. Er hat mehrere Bücher geschrieben in denen er sein Kritik sehr fundiert darlegt.

Unmündigkeit der Politik

Die Bertelsmann Stiftung gehört für mich zu dem Beweis über die "Unmündigkeit der Politik". Wie kann es sonst sein das solche Denkfabriken oder andere neoliberale Lobby Gruppen solch einen immensen Einfluss auf die Politik haben?

Es wurde ja schon geschrieben das die Hartz IV Reformen der SPD mit Gerhard Schröder zu einem grossen Teil aus der Feder dieser Stiftung stammen. Wenn man dann noch mitrechnet, wie neoliberal die politischen Entscheidungen der letzten 25 Jahren waren, kann man nur zu einem Schluss kommen, unsere Vertreter der sogenannten etablierten Parteien sind nur Erfüllungsgehilfen, oder eine Art "Handelsvertreter", für eine bestimmte Interessengruppe.

Manchmal hat die Bertelsmann Stiftung aber gegen diese Richtung geschrieben, so zum Beispiel beim Bericht der Schere zwischen Arm und Reich (weltweit), soweit ich mich richtig erinnere.

Und das mit der Unterstützung vieler Medien für die FDP stimmt natürlich auch, es ist unsäglich wie hier positiv Werbung gemacht wird

Neutralität gibt es nicht

.. der Neutralität verpflichtet, trifft es wohl nicht wirklich. Diese Neutralität ist im doch so demokratischen Deutschland nirgendwo zu haben, nicht einmal im von uns allen zwangsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Stiftungen, vorallem Gemeinnützige sind eine feine Sache

..vorallem wenn Sie mit dem Kaptial aus großen Unternehmen entstehen.
Fakt ist, Stiftungskapital gilt als Spende und wird vom a) unternehmensgewinn abgezogen.. sprich der Staat bekommt weniger Steuern..

Ja und dann kann man unter dem Schutz der Gemeinnützigkeit vieles Bewegen, ohne selbst allzu groß ins Visir zu geraten...

Thing Tank... ja so kann man u.a. diese Seuche auch bennen...

Bertelsmann und Bologna

Die Bertelsmann-Stiftung ist auch eine der treibenden Kräfte hinter der Angleichung, Ökonomisierung und Beschleunigung von Forschung und Lehre -> der europa (welt-) weiten Umstellung auf Bachelor und Master-Studienabschlüsse. Forschung und Lehre zielen dabei zunehmend auf eine Produktion von ökonomischen und Humanressourcen, wobei Erkenntnisgewinn, Wissens- und Einsichtserweiterung zunehmend hinter bloßem Generieren von Informationen oder (gern auch erwünschten oder interpretativ aufbereiteten) Daten zurück. Vgl. u.a.:

http://bund-freiheit-der-wissenschaft.de/downloads/vt_reinschke_bachelor...

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