Kommentare

Auf unsere Gerichte ist Verlass - auf unsere Politiker nicht!

Unseren Richtern an den deutschen Gerichten gebührt ein großes Lob! Was die Politiker an Schaden anrichten, räumen die Gerichte wieder auf.

Endlich ist Schluss mit der Praxis vieler Vermieter, sich die Wohnungen von den Mietern instandsetzen zu lassen.

Nur die Politiker um den völlig überforderten sPd Justizminister Maas versagen wieder auf ganzer Linie. Das Bestellerprinzip bei den Maklerkosten lässt immer noch auf sich warten. Tausende Mieter zahlen Provisionen, weil die Politiker ihren Job nicht machen - Gesetze zu verabschieden.

Als Vermieter kann ich nur sagen, richtiges Urteil.

Ich bekomme Miete und dafür stelle ich Wohnraum zur Verfügung. Ich kalkuliere so, dass 2% für mich überbleiben. Ist nicht die Welt, aber besser als nichts, und die Mieter sind zufrieden.

Das ist ja dermaßen lächerlich...

Wiedermal entscheidet ein deutsches Gericht pro Mieter. Überrascht wäre ich nur beim gegenteiligen Fall.
Achja, drängende Probleme mit Mietnomaden klären oder dreistes Verhalten bei Mietzahlungen verfolgen? Wozu? Lieber ein Nischenproblem bekämpfen. Jaja, die Sozialutopie im Deutschland 2015.

Vertragsformulierungen und Abgrenzungen werden immer schwieriger

Das Mietrecht ist bezüglich der Schönheitreparaturen für beide Seiten unbefriedigend, weil es keinerlei Transparenz mehr hat.

Sinnvoll wäre

- eine Renovierungsrücklage, die bei Vertragsbeginn als Jahresleistung vereinbart und als Bankbürkschaft zu Lasten des Mieters vereinbart wird, (So kann die Verwharlosung der Wohnung sanktioniert werden. Der Vermieter hat das Erfordernis der "Schönheitsreparaturen" nachzuweisen)

- eine ausreichend gestaltete Mieterhaftpflichtversicherung um verschuldete und unverschuldete Schäden zu beseitigen, die ebenfalls der Mieter trägt (für ca. 50,00 € jährlich am Markt zu haben).

alternativ:

Der Vermieter trägt die Renovierungskosten, die Jahres-Miete steigt jedoch um den Betrag von 20% der Kosten der Schönheitsreparaturen der letzten fünf Jahre. Der Vermieter bestimmt die Art der Schönheitsreparaturen.

So sind alle Konditionen bei Vertragsabschluss bekannt und die Risiken verteilbar.

18:20 Uhr @ Einfach unglaublich!

Manchmal hilft es, wenn man Artikel komplett liest. Mit der Mietpreisbremse wurden auch die Maklerkosten auf die Vermieter als Verursacher übertragen. Schön das es das Verfassungsgericht gibt.

Hoffentlich nie wieder

Ich bin so froh, dass ich meine Mietwohnung nicht mehr vermiete. Lieber verzichte ich auf die Einnahmen - obwohl wir uns deswegen sehr einschränken müssen - als immer wieder diese völlig einseitige "Recht"sprechung zu riskieren.

"Stehen im Mietvertrag starre Fristen in Jahren ....(wie es vor langer Zeit mal vorgeschrieben war) ...., dann sind alle Vertragsklauseln zu Schönheitsreparaturen unwirksam." d.h. der Mieter ist in eine frisch renovierte Wohnung eingezogen, kann die "zur Sau" machen und der Vermieter muss diese ihm dann auch noch zwischendurch renovieren? ... wenn der Mieter keine Schönheitsreparaturen mehr zu machen braucht?
Nachdem Geldanlagen, Lebens- und Rentenversicherungen und die staatliche Rente als Altersvorsorge kaputt gemacht wurden durch den Niedrigzinswahn und Bankergezocke ist nun die letzte Altersvorsorgemöglichkeit - Immobilien - dran, damit die Altersarmut auch flächendeckend garantiert ist.

Geht klar...

Im Moment drehen die Gerichte wieder frei in diesem Land. Erst der Topftuchquatsch und nun das.
Warum sind Mietwohnung nicht gleich umsonst und der Vermieter muss noch draufzahlen? Wer soll denn bitte heute noch Anreize bekommen ein Mietshaus zu bauen, wenn man dadurch eh nur zum Buhmann wird?
Aber das passt in ein Muster mit der Diskriminierung der Unternehmer, Vermieter, Christen und Juden in diesem Land. Alle Macht dem Mob in Frankfurt, Hartz IV und militanten Salafisten!

Wenigstens weis ich jetzt wieder warum es mich so sehr nach USA zieht.

re 18:42 von Mayo242

Als Vermieter kann ich nur sagen, richtiges Urteil.
Ich bekomme Miete und dafür stelle ich Wohnraum zur Verfügung. Ich kalkuliere so, dass 2% für mich überbleiben. Ist nicht die Welt, aber besser als nichts, und die Mieter sind zufrieden.///////
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Gelinde gesagt ist das Quatsch!
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2% nach Schwarzarbeiterrenovierung?
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2% nach oder vor Mindestlohn?
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Wie viel Monate Mietausfall vor Vollzug der Räumungsklage kalkulieren Sie?
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Wirtschaft ist so einfach!?

Ein Lob an den BGH

Es kann nicht sein, dass Mieter auf unbillige Weise für eine Wohnung aufkommen müssen, die sie selbst in schlechtem/unrenoviertem Zustand übernommen haben. Und dass unrenovierte Wohnungen billiger vermietet wurden, entspricht auch meist nicht der Wahrheit. Und an alle die jetzt Mitleid mit den armen Vermietern haben: erst vor kurzem hat der BGH in einem anderen Urteil die Vermieterrrechte erheblich gestärkt, indem er die Voraussetzungen für Eigenbedarfskündigungen erheblich gelockert hat. Und das war im Vergleich hierzu sicherlich ein erheblich einschneidender Eingriff. Zudem ist kein Eigentümer verpflichtet, sein Eigentum zu vermieten. Man kann als Vermieter nicht nur die Rosinen herauspicken, sondern muss auch die negativen Seiten hinnehmen...

Die meisten lesen den Artikel leider nicht richtig...

denn man muss mal das Urteil ordentlich aufdröseln.

Wenn ich renoviert vermiete, so kann ich die Renovierung bei Auszug des Mieters auch in den Vertrag aufnehmen und es gilt.

Wenn ich unrenoviert einziehe, so ist dies auch der Zustand, in dem ich die Wohnung bei Auszug verlassen kann.

Lediglich wenn man unrenoviert einzieht und die Wohnung / das Haus renovieren soll, kommt dieses Urteil zu Recht zur Anwendung.

Also der Grundsatz: Wie man einzieht so zieht man aus.

Wer dagegen heult gehört nach meiner Meinung zu den unseriösen Vermietern, die versuchen ihre Mieter über den Tisch zu ziehen.
Und natürlich gilt das Ganze auch umgekehrt denn auch Mieter die dies anders sehen sind unseriös.

Weder die eine noch die andere Seite soll hier bevorzugt werden.

Schuldzuweisungen ?

Bin immer wieder überrascht wie, ideologisch verbittert hier Vorurteile gepflegt werden.

Wenn ich vermieten will, brauche ich ein langfristig attraktives Mietobjekt, um langfristige zufriedene Mieter zu gewinnen.

Wenn die Regeln zuvor eindeutig vereinbart und die Lasten tragbar gerecht und langfristig vereinbart werden, gibt es nur selten Streit mit Mietern.

Fast 20 Jahre vermiete ich an ein internationales Publikum. Es war immer möglich eine Einigung zu finden, weil auch immer spürbar war, dass sich gekümmert wurde, dass eine transparente Zuweisung der Lasten erfolgte.

Mietverträge sind keine Formularverträge, sondern individuelle Vereinbarungen, spezielle Klauseln werden ggf. nach ausländischem Recht vereinbart.

Sicherheitsbegehungen erfolgen jährlich, ebenso wie Vertragsprüfungen oder der Nachweis, der beidseits abgeschlossenen Versicherungen. Ein Mieterrat ist an allen, die Häuser und ihr Umfeld betreffenden Angelegenheit beteiligt und wird vor Auftragserteilungen eingebunden.

Wundert man sich dann...

, wenn bezahlbarer Wohnraum immer knapper wird. Ich rede hier nicht von großen Wohnungsfirmen, denen ganze Wohnblöcke gehören, sondern den Wohnraum bei privaten Vermietern. Wenn ich Mietnomaden nicht aus der Wohnung kriege, selbst wenn diese 12 Monate nicht zahlen und die Wohnung zerstören, dann abhauen und der Viermieter aus Persönlichkeitsrechten die Wohnung nicht betreten darf, da läßt doch nach einem weiteren Juristendeutschurteil Jeder, der privat eine Einliegerwohnung vermieten könnte, weil die Kinder aus dem Haus sind, die Wohnung lieber leerstehen - ich kann´s gut verstehen.

Mietwohnungen

Jeder kann von Mietnomaden lesen, den unsere Rechtsprechnung das lebenslange Recht garantiert, ständig und immer wieder Kleinvermieter zu ruinieren!
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Nichts passiert!
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Selbstverständlich darf eine beim Bezug nicht renovierte Wohnung ohne deshalb um Renovierungskosten abgesenkte MIete, anschließend Renovierungspflichtig sein!
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Bei renoviertem Bezug aber Auszug vor Vertragslaufzeit sollte schon eine anteilige Berechnung logisch seiaber n!
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Nur die Benachteiligung der Vermieter gegenüber Mitnomaden steht in keinem Verhältnis dazu!
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Ehe Schnellgerichte zum EU-weiten Ordnungswidrigkeiteneinzug kommen, sollte man ruinöse Räumungsprozesse beschleunigen!
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Wovon soll der Vermieter sonst Wohnungen renovieren und Maklergebühr zahlen?

So weit so gut.

[ZITAT] "Der Mieter kann ganz gelassen bleiben: Will er sich nicht im Guten mit seinem Vermieter einigen, kann er irgendwann ausziehen und jede Arbeit und jede Zahlung ablehnen."[/ZITAT]
So weit so gut.
In den allermeisten Fällen hat der Vermieter aber eine Mietkaution in Höhe von 3 Netto-Monatsmieten erhalten, die er dem aus ziehenden Mieter dann nicht zurück gibt, sondern für seine vermeintlichen Ansprüche einbehält.
Dann muss der Mieter gegen seinen ehemaligen Vermieter vor Gericht ziehen, um seine Mietkaution zurück zu erhalten... Das ist auch nicht fair.

@Wundertüte

"Mit der Mietpreisbremse wurden auch die Maklerkosten auf die Vermieter als Verursacher übertragen." Auch das ist nicht richtig. Die Marklerkosten werden an den Besteller übertragen. Ein schlauer Vermieter wird seine Wohnung nur an Mieter vermieten, die auch den Maklervertrag unterschreiben. So wird der Makler wie bisher vom Mieter bezahlt. Es ändert sich also nichts.

Eine Instandhaltungspauschale

wird wohl in Zukunft auf die Mieter zukommen, wie sie schon die Pflegeheime verlangen. Dem Mieter im aktuellen Fall gereicht es einmal zu seinem Vorteil. Die Kosten heißen dann nur anders. Sicher nicht zum Vorteil aller Mieter. Das gleiche ist es mit der Erbschaftsteuer. Die belastet derzeit meist Mietwohnungen und muss in die Kaltmiete eingepreist werden. 100 Euro pro Monat und mehr können davon schon in der Kaltmiete enthalten sein.

Typisch

Das ist typisch für viele Gesetze. Man geht immer davon aus, dass es einen Guten (hier: Mieter) und einen Bösen (hier: Vermieter) gibt. Und danach läuft dann die ganze Rechtsprechung. Anstatt mal davon auszugehen, dass es auch böse Mieter und gute Vermieter geben könnte... Eine sehr einseitige Sicht der Dinge. Dadurch legt man der Gerechtigkeit schonmal direkt Steine in den Weg.
Das größte Problem: Generell bin ich für diese Rechtsprechung, solange sie nicht rücheirkend eingesetzt wird. Wer einen Vertrag unterschreibt, hat ihn sich auch durchzulesen! Wenn der einem nicht passt, tut man es eben nicht. Aber diese Verträge einfach auszuhebeln ist schon dreist.
Wer seine Möglichkeiten nicht ausschöpft ist selber Schuld. Weshalb ist es rechtswiedrig mit dem Mieter die Renovierung der Wohnung zu vereinbaren? Der hat schließlich zugestimmt!
Übrigens: Ich bin KEIN Vermieter....

Im Mietrecht gilt -wie hier bei der Beurteilung

der Regelung über Schönheitsreparaturen- nach dem Recht zur Anwendung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die Abwägung der Interessen zwischen dem wirtschaftlich Schwächeren und dem wirtschaftlich Stärkeren.

Und da hat der BGH ganz auf Linie entschieden.

eine vernünftige Grundlage muss her

In den letzten Jahren gab es viele Urteile zum Thema Renovierung. Ich finde, es ist an der Zeit, dass da endlich mal eine absolut klare GESETZLICHE Grundlage geschaffen wird. Eine, über die Gerichte später nicht mehr zu entscheiden haben. Denn all diese mieterfreundlichen Urteile haben letztlich ja eines nie abgedeckt: die Rückgabe der Kaution.
Vermieter meint, Mieter sei böse gewesen, und behält erstmal frech die Mietkaution ein bzw. gibt sie nicht frei. Also streiten sich beide, schlimmstenfalls bis zu einem Ewigkeiten später stattfindenden Prozess. DAS benachteiligt Mieter dann umso mehr, denn wer hat schon so viel Geld zur Verfügung, um zwei Mietkautionen parat zu halten?

@ G-Townler 23:04

Sie schrieben:
"Ich finde, es ist an der Zeit, dass da endlich mal eine absolut klare GESETZLICHE Grundlage geschaffen wird. Eine, über die Gerichte später nicht mehr zu entscheiden haben."

Diese klaren gesetzlichen Grundlagen exestieren, nur die Vermieter hielten sich nicht dran (z.b. durch rechtswidrige Klauseln). Deshalb hat der BGH heute so geurteilt, auf Grundlage der entsprechenden, bereits vorhandenen Gesetze.

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