Kommentare

Sanktionen! Ach ne, haben uns

Sanktionen!

Ach ne, haben uns ja wirtschaftlich abhängig gemacht von China. Sowas aber auch...

Wenn wir das vorher gewusst hätten!

Problem?

Wie können von solch einer chinesischen Sandburg die phillipinischen Fischer verdrängt werden? Werden die beschossen? Oder fischt das Inselpersonal die Fische weg? Und was hat das mit den vietnamesischen Ölsuchern zu tun?

Von mir aus soll jedes Land, das so ein Riff hat, sich da einen Turm oder ähnliches draufbauen. Wenn das seerechtlich irrelevant ist, sehe ich da überhaupt kein Problem.

(Die größten Leidtragenden sind meiner Meinung nach die Korallen.)

Schutz der Biotope?

Ok, das ist sicherlich ein Einwand, den China als allerletzten interessiert. Aber dennoch wäre vielleicht ein internationaler Aufschrei der Naturschützer hier auch angebracht. Der exzessive Raubbau an der Natur (um die eigene Inkompetenz bei der Befriedigung der primitivsten Bedürfnisse der Bevölkerung zu kompensieren, um Aufstände zu verhindern) ist immer wieder zu beobachten, wenn Staaten wirtschaftlich auf dem Limit fahren, wie einst die DDR und natürlich China. Bitterfeld ist in vielen Ländern der Erde, da tun sich extremer Kapitalismus und "Sozialismus" nicht viel, eher im Gegenteil.

Pazifik-Region=Satellitenfreundlich???

Fantastische Satelliten/Flugzeug/Drohnen-Aufnahmen..., beim zoomen wird sofort klar, das man auch kleinere Details eindeutig erkennen könnte...

Bitte keine Kriege wegen Inseln...

Bitte ähnliche Beweise für angebliche Panzer-kolonnen in anderen Regionen verlangen...

Wie ich immer sagte ...

... egal ob USA, Russland, China ... Alles imperialistische Betonklötze ... Kein Land besser als das Andere ...

Mal ehrlich ...

... wenn die Mehrheit der Bevölkerung Materialisten sind, wie kann eine Regierung dann anders handeln als in deren Interesse ... Das wäre politischer Selbstmord ...

@Nachfragerin

"Wie können von solch einer chinesischen Sandburg die phillipinischen Fischer verdrängt werden? Werden die beschossen? "

Die werden mit Booten abgedrängt und zum Teil auch beschossen.

weiter:
"Und was hat das mit den vietnamesischen Ölsuchern zu tun?"

China erhebt den Anspruch auf diese Bodenschätze.

Chinas Expansion und Aufrüstung...

Gewaltsame Gebietserweiterungen in den 50er, 60er Jahren, Gebietsansprüche an Vietnam, Philipinen, Japan. Von Taiwan ganz zu Schweigen. Nun auch noch okupation und Schaffunf von neuen Inseln. Als nächstes werden die entsprechend ihre 200-Meilen-Grenze ausweiten.

Schon heute werden Philipinen und Vietnamesen teilweise gewaltsam am Fischen gehindert.

Höchste Aufrüstung, gerade der Marine. Die Anrainerstaaten werden (zu Recht) nervöser.

Es geht um die Handelsrouten, die Bodenschätze und die Macht im chinesischen Meer. und über die Anrainerstaaten.

Soweit zur friedliebenden Diktatur China.

Schade, was hier an Korallenriffen zertrümmert wird...

Nur um einigen blinden Menschen ein paar Machtfantasien mehr zu ermöglichen.
.
Ziemlich ekelhaft, was die Menschen mit der Erde anstellen.

Tiananmen square

Die Gier unserer Firmen hat doch China erst stark gemacht. Der Sündenfall war unsere Reaktion auf das Massaker auf dem Tiananmen square. Anstatt auf dieses Massaker mit harten Sanktionen zu reagieren, hat unsere Wirtschaft die Zusammenarbeit ausgebaut, weil man vorallem die billige Produktion und den großen Markt sah, oder sehen wollte, und die Dollarzeichen in den Augen den Blick auf Menschenrechtsverletzungen ganz schnell verdeckten.
Und jetzt bekommen wir das, was inkonsequente Feiglinge immer irgendwann bekommen: Probleme!

@Fuzius Kon...de...

"Bitte keine Kriege wegen Inseln..."

Es geht nicht um diese "Inseln". Es geht um Gebietsansprüche der Chinesen gegen Vietnam, Philipinen, Taiwan, Japan und anderen. Es geht um Fischereirechte, um Bodenschätze und es geht um die Dominanz im Chinesischen Meeer. Und es geht um die Kontrolle eines der Hauptseefahrtshandelsrouten.

na wunderbar

ein derartiges szenario habe ich schon vor jahren in verschiedenen publikationen gelesen.
es gibt scheinbar leute die mit ihren prognosen durchaus ab und an richtig liegen.
da können wir nur hoffen, daß der zweite teil dieser vorhersagen nicht auch eins zu eins wie beschrieben kommt.
dieser ist nämlich, ein sich schnell ausweitender krieg der letztlich, auch und nicht nur durch beistandsverträge zwischen den vsa und z.b. den philippinen zu einer offenen konfrontation china gegen vsa (und damit dann natürlich auch der übrigen natomitglieder) führen könnte.
könnte! nicht muß! falls dies allerdings wirklich auf eine solche situation hinauslaufen sollte, dann haben wir alle auf diesem planeten ein ernsthaftes problem.
aber, die hoffnung stirbt zuletzt!
es wird im allgemeinen glücklicherweise nichts so heiß gegessen wie es gekocht wurde.

@23:23 von Hugomauser

Geht es nach der Geschichte, so kamen Philippinens und Vietnams Ansprüche viel später. Philippinen und Vietnam beanspruchen dieselben Inseln. Sie sind sich also auch nicht einig. China und Japan streiten sich nur über die Senkaku-Inseln. Insofern hat es hiermit nichts zu tun. Und eigentlich hätte die nach dem verlorenem 2. Weltkrieg zurückgegeben müssen, sei es China oder Taiwan. Denn Taiwan besteht immerhin zu über 90 % aus Chinesen. Die Volksrepublik beansprucht die Insel Taiwan, die Republik auf Taiwan jedoch auch Festlandchina, die Mongolei und akzeptiert keine Grenzen, die China und Russland ausgehandelt haben. Weiterhin findet Taiwan, dass die Philippinen zu schwach sind, sich mit China anzulegen. Stattdessen mobben sie Taiwan, das sich dann mit China mehr verbunden fühlt. Es ist alles komplizierter, es gibt nicht nur einen Bösewicht.

@MaKiLu

Was Sie als 'Gier der Firmen' bezeichnen ist die Geiz-ist-geil-Mentalitaet die unser aller Leben bestimmt. Sie kaufen weder ein T-shirt fuer EUR 20 noch einen Toaster fuer EUR 70.

das ist nicht anderes...

... als der naechste Beweis fuer die voellig unverholene und ruecksichtslose Expansionspolitik, die China seit Jahren faehrt. Die machen nur nicht so viel Radau wie die Russen oder die USA. Ich frage mich, was die noch alles machen muessen, bis hier die Leute aufwachen und das China erkennen, das es wirklich ist. Die kontrollieren fast komplett Asien, denen gehoert fast halb Afrika, sie rollen gerade Sued-Amerika auf (inkl. eigenem Panama-Kanal), haben sich in mehrere EU-Staaten eingekauft und laengst ganz massive Angriffe auf die monetaere Saeule der EU gestartet. Die (wenn auch gegenseitige) finanzielle Anhaengigkeit der USA will ich gar nicht erwaehnen. Wenn ich dann diese naiven Pazifistenkommentare zum Thema chin. Aufruestung lese, wird mir nur uebel. Ich zitiere gerne noch mal einen Politiker aus Kambodscha:
Chinesen herrschen oder werden beherrscht - dazwischen gibt es nichts.
Und wer kennt die Chinesen besser als Kulturen, die seit ueber 1000 Jahren mit/unter ihnen leben?

@Nachfragerin & @Hugomauser: Nordatlantik

»… mit Booten abgedrängt und zum Teil auch beschossen«

Nunja, etwas zur Erinnerung:
Sowas hatten wir doch noch in den 70ern in Europa; wo sich die Briten und die Isländer in einem durchaus heiß zu nennenden Fischereikrieg bekämpft haben.

Blinder Fleck

Eine Kontrolle Chinas, genauer gesagt Pekings, ueber Asien waere eine echte Katastrophe fuer Asien. Es ist allerdings nicht Aufgabe des Westens, dagegen anzugehen, denn im Grunde ist das Potentiel der meisten anderen asiatischen Staaten ausreichend um China zu maessigen. Sie muessten sich nur konsequenter zusammentun und vorallem ihre Vorteile aus den Handelsbeziehungen zu China einfach mal ueber Bord werfen. Natuerlich werden sie das nicht tun, das ist klar. Das einizge was darum unklar ist und bleibt, wieso man hier Pekings Machtstellung auch noch befuerwortet oder erweitert sehen will und deren Methode abwiegelt als "nicht ueber die Wuensche und Beduerfnisse der anderen Laender hinwegsetzend".Der Umgang mit den eigenen Leuten dort scheint hier bei manchen exakt auf dem blinden Fleck der Netzhaut zu sitzen. Asien den Asiaten, ja, aber nicht den Pekingnesen.

Tendenziell

Ein Rollfeld nach seiner Fähigkeit für militärische Zwecke eingesetzt zu werden zu beurteilen und eine US Institution nach einem geopolitischen Sachverhalt im Bezug auf China zu befragen, schafft eine Tendenz in diesem Artikel.

Vielleicht sollte man sich darauf konzentrieren, die Komplexität der Lage historisch and geopolitisch zu betrachten, und nicht das amerikanische Rollenverständnis von China als Aggressor zu kolportieren.

China hat seine Interessen, die ausschließlich im direkten Einzugsbereich des Landes sind, ohne Gewaltanwendung vertreten. Chinesen sind keine Militaristen und in diesem Zusammenhang von Jagdfliegern und Bombern zu sprechen ist unverantwortlich und hilft keinem beim Verständnis der Tatsachen weiter.

@ Hugomauser

Kleine Korrektur: "Beschießen" klingt nach lethalen Waffen, aber de facto sind es Wasserwerfer, mit dem die Chinesen die Fischerboote beschießen. Noch...

@Grossmama

"Sie sollten sich mal mit dem Weltbild der Chinesen und ihrem Verstaendnis von der Rolle, die sie in der Welt spielen, auseinander setzen. Dann werden sie ganz schnell zum groessten USA-Fan und wuenschen sich nichts mehr, als dass die USA unbedingt die Oberhand behaelt."

Vielleicht sollten Sie sich vielleicht auch mal genauer mit "den" Chinesen befassen...
Über eine (bald wohl 2) Milliarden Menschen, mit hunderten von regionalen Kulturen, Sprachdialekten und Mentalitäten als eine konforme (natürich feindliche) Masse zu definieren, ist gelinde gesagt plump.

Wenn die andere Seite uns genauso definiert, dann weiß ich schon, daß das Morgen nicht besser wird, als das Heute.

@ Grossmama

Ihre Analyse, wie CN wirtschaftlich expandiert & seine Einflusssphäre ausweitet, ist soweit richtig. & das ist eben der entscheid. Unterschied zu den USA. CN weitet seine Einflusssphäre nur gestützt auf den Handel aus. Anders als die USA werden keine Boykotte gegen andere Länder verhängt oder gar militärisch angegriffen.

Andere Frage an Sie, Grossmama: Wie viele Menschen sind in Folge der milit. Ausbreitung der USA-Hegemonialmacht seit dem 2. WK gestorben, und wie viele durch chin. Hegemonialstreben?

Es tut mir daher leid: Aber auch wenn die USA eine Demokratie sein sollten (man kann seine Zweifel bekommen, denn de facto haben wir es in den USA mit polit. Oligarchien zu tun, in denen Präsidentenclans im Wechsel die Macht übernehmen, wobei Reagan & Obama die ersten rühmlichen Ausnahmen bilden) sind DEREN Hegemonialmachtsbestrebungen für mehr Menschen "tödlich" als im Falle Chinas. Eine Demokratie, die weltweit mehr Menschenleben fordert als andere, bleibt eine Gefahr für alle.

Wirds die Natur richten?

Schade um die zerstörten Riffe und ihre Bewohner.

Ich erwarte ein starkes Taifunjahr, die ersten Stürme kamen heuer schon im Januar. Hoffen wir mal daß die Natur da ordentlich aufräumt und den Sand wieder ins Meer zurückspült, da wo er hingehört.

ganz leise...

...expandiert China über die Welt und ihre Ressourcen.

@das Ding

Laengst zu spaet. In meiner Heimat Thailand gibt es einen Spruch, der fuer fast alle Laender SO Asiens gilt: Hat ein Betrieb mehr als 10 Angestellte gehoert er fast sicher Chinesen. Bangkok war und ist eine chinesisch beherrschte Stadt. Nur lehnen sich die Chinsen nicht so weit aus dem Fenster. Da wird ruhig und koordiniert unterminiert;-)))). Die kommen mit Infrastruktur(die ihnen natuerlich selbst am meisten nuetzt) statt Flugzeugtraegern. Das kommt bei den Menschen natuerlich besser an. Vielleicht sollte die USA ihre Kanonenbootpolitik mal ueberdenken?

Dieses staendige Getrommel der USA.....

im asiapazifischen Raum nervt die Bewohner Asiens ,egal wo ich hier hinkomme und frage, derweil gewaltig. Selbst Japaner fuehlen sich in der Masse besetzt. Zusehens wird USA hier, entgegen westlicher Medienberichte, als Bedrohung wahrgenommen oder nur noch zu politischen Machtspielchen benutzt. Brauchen tut die hier wirklich Niemand. Zudem hat Asien sicher nicht Hiroshima, Vietnam und Laos vergessen. Die Auswirkungen sind ja bis heute aktiv spuehrbar. Nein, ich denke USA hat fertig in SO Asien und die Laender die noch im US Griff sind koennen es kaum erwarten sich daraus zu loesen und werden, wie Thailand es am 1. Jan. tat,alles daran setzten sich abzuloesen. Asien kann alles alleine und das Selbstbewusstsein steigt taeglich. Gut so , wie ich meine.

Kurz gesagt:

Asien hat derweil bemerkt, das die USA nichts mehr weiter sind als ein bellender grosser Hund, der gealtert ist und gar nicht mehr die Kraft (das Geld)aufbringen kann hier massiv zu intervenieren. Die Welt hat sich geaendert. Asien hat die Angst vor den USA abgelegt. Wirkliche Freunde hatte sie hier eh nie.

Wenn das so weiter geht

wird China genauso boykottiert werden wie Russland irgendwann. Hauptproblem ist in der tat die aggressive Territoriale Erweiterung Chinas.
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Im Endeffekt haben sich unsere Politikern und Wirtschaft kein gefallen getan mit ihrem Kuschelkurs .
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Diktaturen oder Autokrate Staaten bewusst zu einer Wirtschaftlichen Weltmacht zu verhelfen bedeutet vorprogrammierten Ärger auf globaler Ebene.

@Schlando

...wird China genauso boykottiert werden wie Russland irgendwann.

Das wird in diesem fall nicht passieren.

Europa und auch die USA wuerden ohne diesen Absatzmarkt in arge Probleme kommen.

Man wird sich in Zukunft mit einem agressiven gebaren Chinas ebenso abfinden muessen wie mit dem aggressiven Gebaren anderer Staaten (zb den USA).

Nur mal zum Vergleich

An alle, die sich hier mit so viel Verständnis für die chinesische Expansionspolitik einsetzten, und das Ganze in irgendeiner Form versuchen kleinzureden:

Würden Sie genauso verständnisvoll reagieren, wenn die USA mit den Bahamas oder - Gott behüte - mit Kuba in einen Streit um ein paar Riffe, die zwischen beiden Ländern liegen, geraten würden und dann mit überlegener Technologie vollendete Tatsachen schaffen würden?

Nur mal so ein Gedanke.

@Agent lemon

Sie scheinen sich in SO-Asien überhaupt nicht auszukennen.
Denn es sind Japan, Südkorea, Vietnam, die Philippinen und Taiwan die die USA durchaus sich dort wünschen.

Auch schrieben sie das China und Thailand in der Pilotenausbildung zusammenarbeiten.
Das ist unsinnig wenn man sich die Luftwaffe Thailands ansieht: F-16, Northrop, Saab, Bell usw.

Was China will

Wenn China etwas tut, so tut es dies nie ohne Grund und immer nur zum eigenen Vorteil. Fragen wir uns also worin der Vorteil für China liegt wenn diese winzigen Atolle zu Flugplätzen ausgebaut sind was ja zuerst einmal einen Haufen Geld kostet.
China will ohne Wenn und Aber die Kontrolle über das Südchinesische Meer bis hinunter nach Indonesien.China will alle Ressourcen dort welche gewaltig sind und nicht innerhalb der 3 Meilen Zone der anderen Anrainer liegen.Die einzigste Nation die die Chinesen derzeit noch daran hindern können sind die USA mit ihren Trägern.
Schaffen die Chinesen aber ihre DF-21 Ballistische Antischiffrakete die von mobilen Rampen aus abgeschossen werden können per airlift auf diese Inseln kann in einem Umkreis von 1000 Meilen um diese Insel im Konfliktfall kein Träger mehr operieren da es derzeit keine Abwehr gegen diese DF-21 gibt.China verschiebt damit das Gleichgewicht der Kräfte zu seinen Gunsten und zwingt die anderen Staaten in die Unterwerfung.Nicht toll

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