Griechenland will nicht mehr mit Geldgebern kooperieren

30. Januar 2015 - 16:58 Uhr

Eklat in Athen: Griechenland will nicht mehr mit den Kontrolleuren der Geldgeber-Troika aus EU, EZB und IWF zusammenarbeiten, kündigte Finanzminister Varouafakis an. Eurogruppenchef Dijsselbloem reagierte reserviert. Athen müsse seine Zusagen einhalten.

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Kommentare

Der Schuldner stellt

Der Schuldner stellt Bedingungen. Sehr witzig. Man hätte Sicherheiten für die Kredite verlangen sollen.

eine neue regierung...

muß keine zusagen der alten regierung einhalten...sonst würde ja jeder für 100 jahre verträge abschließen...und alle die nach mir kommen sind damit geknebelt...

Wer nicht zusammenarbeiten will ...

... der macht das dann eben alleine.
Hier soll ja keiner gezwungen werden.

Liebe Griechen: Bitte zahlt die Euros zurück, die Euch schon überwiesen wurden und dann versucht es einfach selber mal.
Ich drücke mal den Daumen und hoffe auf ein nun bald wieder preiswertes Urlaubsland ... wie früher ;-)

Kurse

Ich hätte nicht gedacht, dass die Griechen so schnell und so klar reagieren. Man darf nun gespannt sein, wie die EU weiter mit dem unbequemen Partner umgehen wird. Denn der Ball liegt nun bei Dijsselbloem und Co. Je weiter man einen Konfrontationskurs auch von Brüssels Seite aus fährt, um so schwerer werden alle Gespräche in Zukunft. Und umso gefährlicher wird die Situation in der EU überhaupt, denn ich könnte mir gut vorstellen, dass es bald erste Solidaritäts-Demos in Spanien und Portugal gibt. Weiter in Italien und Frankreich - und dann? Bei uns sicher nicht, dazu sind wir Bundesbürger noch zu sehr Merkel. Aber wer weiß? Manchmal entwickeln sich historische Prozesse schneller, als man am Anfang ahnte...

der Mann ist gut!

Der holt für die Griechen raus, was geht. Im letzten Moment wird die EU doch noch einknicken und Schulden erlassen.
Er ist aber auch ein weiteres Beispiel von zunehmendem Nationalismus in Europa.

Gut für Griechenland, Deutschland selber schuld

Aus griechischer Sicht ist zu sagen:
exzellent!

Aus deutscher Sicht:
Dankschreiben sind an die Merkel-Regierung zu richten, die Steuerzahler werden wohl blechen müssen. Für was? Für ehemals faule Kredite, die diverse Großbanken hochspekultiv erwarben, hohe Gewinne einfuhren und als es krachte, sich auf eine Bundesregierung unter Merkel verlassen konnten, die sie herausboxte und dafür ihre Bürger in Haftung nahm.

Gratuliere!!!

Das hat sich doch der Rest Europas gewünscht! Jetzt ist Griechenland quasi raus aus dem Euro, in den sie sich mit Bilanzfälschung reingeschmuggelt haben, denn was sollen sie machen, wenn sie keine Euros mehr kriegen? Vielleicht führen sie ja den Rubel ein (Spass). Jetzt muss der EU-Steuerzahler nicht mehr in ein Fass ohne Boden zahlen, jetzt müssen sie endlich die Reformen machen und die Reichen Steuern zahlen lassen usw. Außerdem haben sie mit der Drachme viel bessere Möglichkeiten langfristig, es den Türken gleichzutun und ihnen sogar die Touristen abzujagen. Dann mit günstigen Preisen, kommen viele Touristen und Investoren für schöne Hotels. Vielleicht sollten sie auch aufhören Deutsche als Nazis zu beschimpfen, dann kommen auch deutsche Touristen.

Anstreben ...

"Allerdings versicherte Varoufakis, dass Athen Reformen umsetzen wolle, um die griechische Wirtschaft wieder wettbewerbsfähiger zu machen, und einen ausgeglichenen Haushalt anstrebe."

Im Arbeitszeugnis steht dann: Er war stets bestrebt, die in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen.

Das wir das Geld nicht wiederbekommen, wissen wir.

Aber es ist unsere Entscheidung, wann wir darauf verzichten. Und solange wir das nicht getan haben, ist Griechenland zu überschuldet, um neue Kredite aufzunehmen. Und nach einem einseitigen Schuldenschnitt gibt ohnehin auf lange Jahre keiner mehr Kredite. Damit hat Tsipras letztlich gar nichts in der Hand. Also alles Nach-Wahlgeschrei von Tsipras, um dann hinterher sagen zu können, die bösen anderen EU-Staaten ließen ihn nicht. Dass von vornherein klar war, wissen die griechischen Wähler ja nicht. Er wird jetzt eine Weile hin und her taktieren und dann doch Reformen beginnen müssen. Zu denen ist er aber als relativ Unbelasteter am Besten in der Lage.

David gegen Goliath

Der schwerfällige Euro-Apparat steht sich selbst auf den Füßen. Stark und mächtig in der finanziellen Potenz, aber arrogant und dumm wie der biblische Riese bietet Brüssel dem wendigen Zwerg so viele Schwachstellen, dass der sich aussuchen kann, auf welche Schmerzpunkte er zuerst drückt. Die Drohkulisse, Griechenland aus dem Euro zu entlassen, ist nicht mehr als eben eine Theater-Kulisse. Dann müssten Merkel und Co. ja dem Wahlvolk gestehen, dass die schönen Steuer-Euros endgültig weg sind. Und das geht gar nicht. Also heißt es feilschen, um wenigstens den Anschein von funktionierender Fiskalpolitik zu retten. Und die Griechen haben der EU ja auch etwas anzubieten, z.B. die *traditionell guten Beziehungen* zu Russland und den Wink aus Moskau, dass Herr Putin im Fall der Fälle mehr als bereit wäre, finanziell und auch sonstwie auszuhelfen. Man darf also zuversichtlich sein, dass dem entschlossenen Zwerg ein erfolgreicher Kurs durch die tönernen Beine der Euro-Riesen gelingt.

Jetzt rächen sich Jahrzehnte der Lobbypolitik

Eben, das VOLK hat entschieden. Das ist Demokratie. Sollten die in Brüssel sich ein Beispiel dran nehmen.

SCHULD AN DEM GANZEN haben die in Brüssel selbst. Denn sie lassen sich immer nur vonn Lobbiysten alles vorkaufen, die ihre eigenen Vorteile dabei umsetzen. Dabei wurde immer wieder die Interessen des Menschen, als Nichtkonzernchef, hintergangen. Dass das Volk der schlechtere Ratgeber ist, ist klar. Aber das ist die Konsequenz.

Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Prophet. Auf gut deutsch: Das Volk hat es jetzt satt. Den Euro hat so weit ich weiss KEINER aus dem Volk gewählt. Wir haben nur Leute gewählt, die unsere Interessen vertreten sollten. Haben sie aber nicht.

Es ist ja...

...schon langsam in die Vergessenheit gerutscht (worden), daß die Griechen sich den Euro Beitritt erschwindelt haben. Viele der damals verantwortlichen Politiker hatten das durchschaut, aber in Anfällen von Größenwahn und Machthunger durchgewunken.
Auch jetzt werden sie sich wieder verar....en lassen, aber lange geht's nicht mehr gut....

bei allem Verständnis

für die gebeutelten Griechen geht das nun doch ein bisschen weit. Wer A sagt (bitte gebt mir 50 Milliarden), muss auch B sagen.
Andernfalls leihe ich mir demnächst auch mal 50 Milliarden.

Respekt

....der Mann hat Cojones, Weitblick und Volksnähe

Chapeau

@Am 30. Januar 2015 um 17:13 von odindonar

Muss sie nicht?? - Möglich, aber die Konsequenzen wird Athen auch tragen müssen - viel Spass beim RICHTIG harten Sparen; das kommt nämlich erst noch. Wenn niemand mehr Geld gibt - woher gibts denn dann Renten/Sold/...?
Oder glaubt jemand dass die griechischen Milliardäre jetzt anfangen sich um Ihr Land zu kümmern...

Demokratie vs. Wirtschaft

Die Empörung über die Schuldner, die Bedingungen an die Geldgeber stellen, macht es sich zu einfach. Spätestens seit dem Euro sitzen wir Europäer alle im selben Boot. Und die Grundlage sind demokratische Wahlen. Wenn der Souverän nichts mehr zu sagen hat, können wir einpacken. Und wenn ein deutsches Bundesland auch nur annähernd die Problem Griechenlands hätte, würde wir auch nicht einfach sagen: "Zahlt erst mal eure Schulden, dann sehen wir weiter!", sondern würden helfen. Nicht dasselbe? Doch!

@ 30. Januar 2015 um 17:13 von odindonar

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eine neue regierung muß keine zusagen der alten regierung einhalten...sonst würde ja jeder für 100 jahre verträge abschließen...und alle die nach mir kommen sind damit geknebelt...
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Ganz genau, und genau deswegen gibt es keinerlei Grund für DE, iwelche Reparationszahlungen an GR zu leisten - zumal die heutige Bevölkerung nicht für das, was vor 80Jahren eine Diktatur auf deutschem Boden angerichtet hat, zur Verantwortung gezogen werden kann.
Gleiches gilt für den Zwangskredit, für den Hr.Tsipras nun so gerne Schadenersatz haben möchte.

Merken Sie was?
Genau, wenn jede neue Regierung sagt, was gehen uns Verträge unserer Vorgängerregierungen an, sind Staaten weder berechenbar noch vertrauenswürdig und jegliche Geschäfte, Zusagen etc mit Staaten als Vertragspartner werden unmöglich.
Keine Bank wird ieinem Staat auch nur noch 1 Cent leihen, kein Unternehmen wird von der öffentlichen Hand noch ieinen Bauauftrag oder ähnliches annehmen usw usw

Keine neues Geld für Griechenland!

Offensichtlich braucht Herr Varouafakis keinen neuen Kredit.
Nun mal sehen was die griechischen Wähler von Herrn Tsipras & Co sagen, wenn der Müll nicht mehr abgeholt wird, die Polizei zu Hause bleibt und das Krankenhaus geschlossen ist.
Die 60 Milliarden können wir abschreiben. Wir sollten aber auf keinem Fall nur noch einen Cent jemanden leihen, der sich als Vertragsbrecher entpuppt!

Vor einiger Zeit haben die neuen FÜHRER in Griechenland den

Kontakt zu Russland gesucht. Hier wurden nach meinem Dafürhalten bilateral und nun immer sichtbarer feste Planungen für eine neue und eigene Zusammenarbeit längst definiert. Die russische Souffleuse Putin setzt alles daran die EU zu entzweien.

Griechenland schießt sich hierbei nicht nur ins Aus, es erleidet innerhalb der EU einen massiven Vertrauensverlust. So hat sich das griechische Wählervolk diesen Wechsel nicht vorgestellt. Das ist nicht mehr ein verdeckter Beschiss an der EU, die Wortwahl macht Griechenlands Auftreten zu einer offenen Wegelagerei. Diese Regierung ist nur im Amt, weil die alte Regierung abgewählt wurde. Ein Betrug am Volk und an der EU erfolgt nun nicht mehr hintergründig im Stillen sondern mit Ankündigung.

"worst case szenario" nun absehbar - Deutschland haftet mit 80 Milliarden EURO.

Der Bundesregierung kann hieraus kein Vorwurf gemacht werden, Vertragsbrecher ist Gegor Gysis neues Sozi Vorbild in GR. Viel Erfolg dir Griechenland in der Eurasischen Union.

Das Merkelsche Eurokonstrukt zeigt Auflösungserscheinnungen

1. Griechenland darf laut EUGH Gutachten gar nicht mehr mit der Troika zusammenarbeiten solange die Zentralplaner der Notenpressen-EZB mit im Boot sind

2. Das Ganze Desaster war schon immer absehbar. Deutschland hat das Problem mit Millarden guten Euros beworfen und genau nichts erreicht ausser private Gläubiger auszuzahlen und den Schrott beim Steuerzahler abzuladen.

3. Griechandland hat bis heute nichts von alledem ausser Siechtum und Elend. Wenn ich hier lesen muss die sollen irgendwas zurückzahlen bekomm ich die Krise? Von was denn? All unser Geld ist längst bei dem 1% gelandet welches mittlerweile die halbe Welt besitzt (Oxfam).

4. Das unter der Schuldenlast längst zusammengebrochene Land unter dem Spardiktat weiter ausbluten zu wollen ist sowohl ökonomische Idiotie als auch Menschenverachtend. Es war nie die Frage ob sondern nur wann dem vom Volk ein Ende gesetzt wird. Die Verlierer sitzen nicht nur in Griechenland sondern auch in Deutschland!

re gandhismus

"Eben, das VOLK hat entschieden. Das ist Demokratie. Sollten die in Brüssel sich ein Beispiel dran nehmen."

Das VOLK - ich nehme mal nur das deutsche - hätte aus freiem Willen erst gar nicht die zig-Milliarden in den Pleitestaat Griechenland gepumpt.

Merken Sie das Paradoxon? Jetzt soll sich Brüssel ein Beispiel am Volk nehmen. Aber den Griechen war es sehr recht, dass das vorher nicht passiert ist.

Schuldenfrei auf Griechisch

Warum die Aufregung?!
Griechenland schafft das schon. Aus eigener Kraft. Aus der Pacht für Russlands neuen Flottenstützpunkt im Mittelmeer - Piräus - ließen sich so einige Wahlversprechen realisieren. Vielleicht überbietet der Westen ja das Angebot sogar. Dann könnte die neue Regierung die leidigen Steuern ganz abschaffen. Der daraus resultierende Nachfrage-Boom würde die Schulden in kürzester Zeit pulverisieren.
Okay. Zwinker-Smiley

In jedem Vertrag...

...gibt es eine Ausstiegs- bzw. Kündigungsklausel. Daß sich grundlegende Voraussetzungen in Athen geändert haben mit der neuen Regierung, darf niemand überraschen. Auch nicht die Konsequenzen daraus.

Herzlichen Glückwunsch Herr Tsipras.

Danke für das hohe Tempo,was sie da vorlegen. Die Troika nicht empfangen heisst,
sich nicht weiter vom IWF ,der mit im Boot sitzt,sich nicht weiter erpressen zu lassen.
Lieber ein Ende mit Schrecken,als ein Schrecken ohne Ende.
Rückgrat gezeigt,die Alternativlosigkeit über Bord geschmissen,gut so.
Irgendwie wird es weitergehen. Drücke beide Daumen.

Na endlich, damit dürfte...

... das bisherige Hilfsprogramm ad acta gelegt werden und ein neues kommt eh nicht mehr infrage.
Sehr anständig von Hr.n Tsipras Regierung, somit auf weitere Kredite und Hilfen aus Brüssel zu verzichten. Nun braucht Resteuropa kein schlechtes Gewissen mehr zu haben, wenn wir aufhören, dem schlechten immer mehr gutes Geld hinterherzuwerfen.
Die griechische Staatspleite kommt und niemand ausser GR und Hr.Tsipras Mannschaft trägt dafür die Verantwortung.

Zur Kenntnis genommen

Ich nehme zur Kenntnis, dass die aus politischen Extremisten von links und rechts bestehende Regierung in Athen bestehende Verträge bricht.

Desweiteren nehme ich zur Kenntnis, dass sie durch Griechenland aufgenommene Kredite nicht bedienen wollen, aber erwarten, weitere Hunderte Milliarden von Euro geliefert zu bekommen.

Schluss jetzt! Griechenland muss aus dem Euro und der EU raus. Sollen sie ihr schönes Land zu einer Sowjetrepublik des Genossen Putin machen!

Keinen Cent mehr für diese Betrüger!

Die Jungen Wilden sollen sich einen Monat in Athen austoben

anschließend werden sie schon deutlich erkennen, dass es ohne internationale Zusammenarbeit nicht geht.

Natürlich muss erst ein wenig gepoltert werden bevor man zähneknirschend die Realitäten annerkennt.

Natürlich stellt man erst einmal Maximalforderungen auf um anschließend überhaupt einen Verhandlungsspielraum zu haben.

Es ist ja nicht so, als ob keine neuen Hilfen für Griechenland geplant wären und es nichts mehr zu verlieren gäbe.

Schuldenschnitt..........

..... besser wohl Griechenland-Schnitt. Besser mit heftigen Schmerzen von einem Geschür trennen als an dem selben zu Grunde zu gehen. Die EU hat ihr möglichstes getan, Griechenland sieht's wohl anderst. Es ist wohl an der Zeit, das investierte Kapital abzuschreiben und sich vom unbelehrbaren Schuldner vollständig zu trennen. Raus aus dem Euro UND raus aus der EU!

Dann eben nicht!

OK, zur Kenntnis genommen.

Dann zahlt halt einfach die Kredite zurück und macht ab morgen euer eigenes Ding. Aber bitte auch nur mit eurem eigenen Geld.

Der Lernweg der EU - Gehschritte und Hinfallen

So hatten sich die Erfinder und Gründer der EU das nicht vorgestellt. Plötzlich möchte ein Land ganz anders als es der Rahmen, die Idee, die Leitlinien der EU es vorsehen.
Griechenland gibt an den falschen Stellen viel zu viel Geld aus: dann fehlt das Geld, die Infrastruktur leidet, schließlich wird viel, viel Geld geliehen... ...und nun möchten sie es nicht mehr zurückzahlen, die lieben Griechen. Sie, die stolzen Griechen, die sich seit Platon und Aristoteles als Gründer und Visionäre der Kultur des Abendlandes verstehen wollen, möchten nicht mehr die sein, die sich den Regelungen fügen, die sie als "Diktat" erleben. Nun haben sie den richtigen "Führer" gefunden: stolz, energisch, selbstherrlich - der ihnen den Mut gibt, an ihre Illusion zu glauben.
Und was lernt die EU daraus? Sie muss sich zukünftig auf derartig Szenarien viel besser vorbereiten. Die Regelungen von Maastricht, Nizza, Amsterdam und schließlich Lissabon sind "Ideen", die von der Realität nun geprüft werden. Kartenhaus

Respekt für Griechenland!

Eine mutige Entscheidung! Griechenland legt sich nicht mit den Staaten an, sondern mit deren Geldinstituten. Das ist ja mittlerweile die gleiche Soße.
Diesen Mut kann nur jemand aufbringen, der nichts mehr zu verlieren hat. Allerdings sollten die Griechen auch ihre Reichen Eliten nicht vergessen, die haben ihnen den Schlamassel erst eingebrockt.

Dass die EU-kraten von Demokratie wenig halten, ist nicht neu.

Im Zweifelsfall ist ihnen das Wohl der
Mächtigen in der (Finanz-)Wirtschaft wichtiger als das Votum der Völker.

Diese Einschätzung wird zur Zeit plastisch
bestätigt. Davon, dass Banken, die mit
griechischen Staatsanleihen spekulierten,
mit Milliardenbeträgen geholfen wurde
und gleichzeitig Normalbürger in Griechenland ruiniert wurden, wird gerne
"übersehen".

@odindonar

"eine neue regierung... muß keine zusagen der alten regierung einhalten...sonst würde ja jeder für 100 jahre verträge abschließen...und alle die nach mir kommen sind damit geknebelt..."
Ihre Meinung ist falsch. Die neue Regierung muss auch für Verträge einstehen, die die alte Regierung abgeschlossen hat. Deutschland musste zum Beispiel bis vor Kurzem für Verbindlichkeiten aufkommen, die während des 1. Weltkrieges, also vor rund 100 Jahren entstanden sind, aufkommen.

lieber ein Ende......

das wars dann wohl bald liebe Griechen.
Keine Euros mehr und dann auch am besten kein EU Mitglied mehr denn wer Verträge nicht einhält.....
Ob die lieben Griechen schon wissen was sie sich da eingebrockt haben?

Griechische Groteske

Liebe Griechen,

Ihr wollt einen ausgeglichenen Haushalt? Bitteschön. Aber nicht auf unsere Kosten.

Wer soll Euch eigentlich noch glauben, wer soll Euch noch vertrauen? Warum habt ihr unbedingt in den Euro gewollt und dafür sogar die Zahlen gefälscht? Warum seit ihr so lange im Euro geblieben, und habt auch hier die Zahlen gefälscht? Es drängt sich mir der Verdacht auf, dass es von Anfang an Eure Absicht war, die Bürger der anderen Euro-Länder zu melken.

Und jetzt wird die Solidarität der Bürger dieser Länder in den Gulli gekippt. Ich habe keine Lust mehr, Steuern zu zahlen, die dann nach Griechenland fließen. Ich habe nicht einmal mehr Lust, Euer schönes Land zu bereisen, so enttäuscht bin ich von Eurem Verhalten.

Geht einfach raus aus dem Euro, oder noch besser aus der EU, und probiert alleine Euer Glück, wenn Ihr es besser könnt.

Weitblick? Nein!

"Weitblick"? nein.
Das einzige, was ihn auszeichnet, ist, dass er die illusionären Wünsche und Ideen des Volkes bedient - und dabei stolz an sich glaubt. In diesem Sinne Volksnähe, aber sicherlich nicht Realitätsnähe.

sollen? müssen!

sollen? Nein. Müssen!

Also ich wollte schon immer

Also ich wollte schon immer in den Urlaub nach Griechenland. Ab jetzt werde ich wohl nur noch zu den Hellenen fliegen. Wenn einer in Europa mein Geld verdient hat, dann diese mutigen Griechen. Warm ist es immer dort und billig wird es vielleicht auch bald.

Weigerung Griechenlands mit der Troika zusammenzuarbeiten

Griechischer Wahlkampf doch vorbei!

Erst erschwindeln sie sich den Zutritt zur Euro-Zone, bringen im eigenen Land kein richtiges Steuer-System zustande, können Korruption nicht abstellen, blähen den Beamten-Apparat auf--also leben über ihre Verhältnisse --und stellen jetzt als Schuldner auch noch Forderungen(!), bevor sie sich anstrengen, aus dem Schlamassel herauszukommen, wie schon Spanien, Portugal oder Irland.
KEINE Extrawurst bitte.
Dann sollen sie sich doch wie Lügenbaron Münchhausen "an den eigenen Haaren" wieder herausziehen

Wissen die eigentlich noch, was sie da reden???

Zitat: "...Dijsselbloem. Die bisher in Griechenland erzielten Fortschritte dürften nicht wieder infrage gestellt werden."

WELCHE Fortschritte??? Seit 4 Jahren kommt GR nicht auf die Beine. Austerität ist damit mehr als nur offensichtlich gescheitert und es müssen entweder andere "kreative" Lösungen gefunden werden, wie man das Wachstum in GR ankurbeln kann, oder aber b) GR möglichst zeitnah aus dem EUR ausgegliedert werden.

Übrigens: Den EU-Beitritt hat sich GR damals unter der Führung der abgewählten Filzparteien erschlichen. Und genau diese Parteien sollten die Griechen wieder wählen? So jedenfalls die Aussagen der EU-Politiker vor der Wahl. Also, lieber die Leute, die einen nach Strich und Faden bescheißen, fördern und unterstützen, anstatt Leuten eine Chance zu geben, die klare Kante und klare Worte bevorzugen? Ich verstehe gerade das aktuelle Europa überhaupt nicht mehr. ...und ich will es auch nicht mehr, DIESES Europa. Das bin nicht ich. Nicht mehr!

@ odindonar 17:13

"eine neue regierung muß keine zusagen der alten regierung einhalten..."
Sagt wer? Von juristischen Dingen verstehen Sie offenbar nicht sehr viel. Natürlich sind Verträge, die Staaten abschliessen, bindend den Inhalt und die Laufzeit betreffend, die darin vereinbart sind. Stellen Sie sich einmal vor, wie das im Fall Italiens aussähe, die im Schnitt 2x im Jahr eine neue Regierung haben. Würde mit denen noch jemand Verträge schliessen?

Super

die Finnen hatten es ja von Anfang an gesagt.
Die Griechen wollen Ansprueche stellen?? Sehr schoen. Raus aus der EU und die 340 MRD sofort zurueck zahlen.....
Macht jede Hausbank auch so wenn ein Kredit nicht bedient wird.
Undank ist der Welten Lohn
MfG

Ich glaube kaum, dass

Ich glaube kaum, dass Griechenland hier irgendetwas entscheiden kann. Bald werden sie das auch selber merken.

Griechenland kündigt Zusammenarbeit mit der Troika auf.....

Eine gute Entscheidung.Sie beweißt Rückrat.
Merkel,Juncker und Schulz die EU-Elitären werden kochen-sollen sie kochen.Öttinger zeigt sich gerade im Fernsehen "besorgt".
Hoffentlich folgen dem griechischen Beispiel in Sachen Souveränität noch ein paar andere Länder die dann aus der nach unten gerichteten Sparpolitik ausbrechen.

Nicht freuen wird das auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau und einige niederländische und deutsche Banken die griechische Staatsanleihen besitzen.Aber warum soll sich jemand mit denen solidarisieren ?

Volkes Stimme hat gesprochen...

... und eine Regierung ins Amt gewählt, die offensichtlich entschlossen ist, die Hand zu beißen, die die Griechen seit Jahren füttert. Kann man machen - führt aber hoffentlich in der Konsequenz dazu, dass es keine weiteren Kredite aus Brüssel mehr geben wird. Mal sehen, wer das länger aushält.

Die schulden uns gar nichts

Das Geld das die deutschen Steuerzahler in dieses Projekt reingebuttert haben ist doch zum allergrößten Teil überhaupt nicht ans griechische Volk gegangen sondern an transnationale Großbanken - zum Teil mit Sitz an Deutschland.
Da gibt's nichts zurückzuzahlen. Wir sollten uns an den GriechInnen ein Beispiel nehmen und uns eine Regierung wählen die unsere Interessen vertritt und nicht die einer kleinen Elite von Superreichen, die dabei ist unseren Planeten in kürzester Zeit in den Ruin zu treiben.

Ist es nicht in jedem EU Land so?

Der kleine Mann bezahlt in jedem EU Land die Zeche.Die Vermögenden bekommen sämtliche Vorteile geboten,nicht nur bei den Steuern.Es bewahrheitet sich der Spruch:"Die Kleinen will man hängen,die Großen lässt man laufen."Genauso war es in Griechenland gewesen,so ist es auch heute noch in sämtlichen Ländern der EU.Die neue Regierung in Griechenland hat meine volle Unterstützung.

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