Kommentare

230?

Ein derart geringe Anzahl kann ich mir kaum vorstellen. Hieß es nicht, dass alleine um die 400 Menschen aus Deutschland sich dem IS angeschlossen haben? Zudem soll es ja knapp 6000 Salafisten in Deutschland geben; 230 halte ich in Anbetracht dessen für recht untertrieben.

230, 400, 1.000, 6.000

Das ist doch egal wie viele anschlags-/tötungsbereite Jihadisten, Salafisten, Islamisten in Deutschland auf eine Gelegenheit warten, zuzuschlagen. Sie werden es. Wir haben sicher ein riesiges gesellschaftliches Problem, besonders in Migrantenfamilien, denen aus kulturellen Gründen und Gründen der nicht nur ganz schwierig erreichbaren Integration in allen europäischen Ländern, mal besser wie in Skandinavien, mal schlechter wie in Deutschland die teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschwert oder versagt wird. Versagt wird in der Bildung und Ausbildung, beim Start und der Behauptung im Berufsleben, dem Streben nach Anerkennung. Viele Migranten fühlen sich immer als ausgegrenzt und wissen nicht, wie damit umgehen, wie den Weg in die Gesellschaft finden. Die eigenen Familien haben wenig Chancen zu helfen, die müssen täglich um ihr bisschen Existenz in einer für sie immer fremd bleibenden Welt kämpfen. Wir haben uns all die Probleme selbst geschaffen und wir können diese auch nicht lösen.

Gefährder oder Terroristen?

Erst mal freue ich mich, dass ich (gefühlt nach meiner Erinnerung) das erste Mal bei diesem Thema erleben darf, wie eine verantwortliche Ermittlungsbehörde eine statische Zahl nicht einfach so im Raum stehen lässt, sondern sie in eine Relation stellt und ihr damit einen Sinn zu geben versucht.

Die Zahl von 230 potenziell einsatzbereiten Islamisten halte ich übrigens für durchaus möglich, wie auch immer die charakterisiert und bestimmt wurden.

Panik sei aber nicht angebracht, wie Herr Zierke als BND-Chef noch anmerken möchte.

Fast möchte ich diese Pressemitteilung als die sachlichste Benennen, an die ich mich zu diesem Thema erinnern kann. Leider trübt die Tagesschau-Redaktion diesmal meine Freude:
Welche Hintergründe bewegten sie denn nun wieder dazu, diese 230 Personen in "islamistische Terroristen" umzudefinieren, nachdem Herr Zierke diesen Begriff scheinbar bewusst gemieden hat?

@Delix

Der Begriff "Gefährder" taugt einfach nicht wirklich zur Panikmache. Terrorist ist viel griffiger und erzeugt gleich undifferenzierte Angst ...

Anzahl relativ

Menschen mit gut bezahltem Job schützen das System in dem sie leben. Wenn dies mal nicht schon umgesetzt wurde, indem V-Männer die Zahl der besagten Gruppe verdoppelten. Oder hatten wir schon einen organisierten Anschlag in DE?

9 vereitelte terroristische Anschläge?

Welche waren denn das im Einzelnen, könnte man die nochmal aufzählen?

Da musste ich jetzt noch mal daran denken, weil mir die entsprechenden Meldungen nicht mehr in Erinnerung sind...

Nur 230 startbereite Terroristen, keine Bange

Irgendwie erinnere ich mich noch an Medienberichte aus der Zeit der RAF und so, wo die Deutschen, namentlich deren Politiker wegen einer Handvoll vorhandener Terroristen, einen riesigen Aufwand betrieben. Nun sind es ein paar hundert gut ausgebildete und startbereite mehr, mit eindeutig mehr Potenzial wie damals, doch es wird gesagt, keine Panik, es ist alles im Griff. Diese Einstellung kann ich ehrlich gesagt, nicht verstehen oder nachvollziehen.

Anschläge in Deutschland

sind eher unwarscheinlich . Wer beschädigt schon sein sicheres Rückzugsgebiet !

Ich muß mich der Meinung von

Ich muß mich der Meinung von Delix anschließen, denn jemand der mit einer Organisation sympathisiert ist noch kein Terrorist. Erst nachdem er aktive Unterstützung geleistet hat wird er dazu. Diese aktive Unterstützung muß aber erst nachgewiesen werden ... und wenn das der Fall ist müssen diese Menschen verhaftet und verurteilt werden. Sie vorher als Terroristen zu bezeichnen ist Diffamierung und könnte - wenn die Betroffenen es wüssten - eine Klage nach sich ziehen.

Insofern sollten sich unsere Polizei UND unsere Medien mit dem Begriff Terrorist wirklich zurückhalten.
Wer nicht sagen kann was er meint,
kann niemals meinen was er sagt.

@ 06:38 von Urschweizer

"Nur 230 startbereite Terroristen, keine Bange"
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Wenn diese 230 startbereite Terroristen sich gleichzeitig in bewegung setzen sind alle BKA Mitarbeiter beschäftigt. So hätte die 2. Reihe (Schläfer) Raum und Zeit ein paar Anschläge in Deutschland zu verüben.
Nicht das was du kennst ist gefährlich, sondern das unbekannte.

Rechtsstaat ja oder nein?

Eigentlich leben wir in einem Rechtsstaat. Rechtsstaat heißt, man ermittelt zu Taten, nicht zu Gedanken, und beurteilt Taten, nicht Gedanken. Man kann eine Tat vereiteln, wenn man deren Planung mitkriegt, man ist dann einfach schneller und schlauer gewesen, aber eine ganze Gruppe ins Rampenlicht rücken, weil einige von ihnen ein Verbrechen planen KÖNNTEN, heißt, ein Bedenken, das noch nicht mal ein konkreter Verdacht ist, gleich noch zu pauschalisieren - und das ist das Gegenteil von Rechtsstaat.
Ein Rechtsstaat schützt auch die Persönlichkeitsrechte von Verdächtigen, schon gleich gar die derer, die verdächtig werden KÖNNTEN, d.h. ohne Risiko ist er nicht zu haben. Er ist das freiheitlichste, damit das riskanteste - und mutigste!!!!! - Unternehmen, das es gibt, Sicherheit bieten nur Diktaturen.

@ 06:57 von CE

"...denn jemand der mit einer Organisation sympathisiert ist noch kein Terrorist. Erst nachdem er aktive Unterstützung geleistet hat wird er dazu. Diese aktive Unterstützung muß aber erst nachgewiesen werden ... und wenn das der Fall ist müssen diese Menschen verhaftet und verurteilt werden. Sie vorher als Terroristen zu bezeichnen ist Diffamierung und könnte - wenn die Betroffenen es wüssten - eine Klage nach sich ziehen."
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Schön das Sie diesen Menschen die von diesem Rechtsstaat nichts halten so zur Seite stehen.
Haben Sie schon einmal etwas von Prävention gehört?
Da hier keinerlei Namen genannt wurde, kann auch keiner unsere Behörten anklagen.

Was ne Panik....

Terrorist ist erst der , der auch eine terroristische Tat begangen hat. NOCH und zum Glueck gibt es keine Gedankenpolizei. Das waehre das sofortige Ende eines jeden Rechtsstaats. Es darf nie so weit kommen wie es schon in der USA laeuft, das Geheimdienstler Unzufriedene anstacheln und mit Geld und Materialien zu Anschlaegen praktisch animieren um sie anschliessend zu verhaften. So geschehen in NY bei dem "missglueckten" Autobombenanschlag. Das hat Jahre gedauert den Typen zu "ueberzeugen" das zu tun. So weit darf es nicht kommen.

@ Urschweizer - Vorsichtig

Die Braunen Mörder der NSU waren gerade einmal eine Hand voll und die haben unter uns ordentlich gewildert mit ihrem blinden Fanatismus. Das waren dann auch noch Bürgerliche, die nicht an abgetrennten Köpfen vorbei gerannt sind oder Beifall geklatscht haben.

Diese Rückkehrer haben nicht nur eine andere Qualität, sondern finden hier auch einen wesentlich breiteren Rückhalt und Unterschlupf in Teilen einer wachsenden radikalen muslimischen Gemeinschaft.

Wer diese Gefahr hier unterschätzt oder öffentlich minimiert, der hat die Gefahr weder erkannt, noch verstanden.

Sollte es hier zu terroristischen Exzessen kommen, dann sind die Terroristen unseren Politikern wieder einen weiteren Schritt voraus und das sind dann schon zwei Schritte insgesamt, denn unsere Politik hat das Problem bislang noch nicht in seiner gesamten Tragweite erkannt, dämmt es ein. Wenn wir damit beginnen die Parlamentarier erst nach Anschlägen für Gegenmaßnahmen zu versammeln, haben wir erneut verloren.

@Urschweizer

Verzeihung, aber jetzt schon "gut ausgebildete und startbereite" Terroristen: Eben diese Information kann ich der Aussage des BND-Chefs nicht entnehmen.

Meine Auslegung ist eher, dass er damit aufgrund ihrer strengen Gläubigkeit und grundsätzlichen Gewaltbereitschaft und Opferbereitschaft potenziell anwerbbare Personen meint.

Die "handvoll" RAF-Terroristen hat damals viele Anschläge mit vielen Toten erfolgreich verübt, ähnliche Erfolge bei Anschlägen der IS in Deutschland sind mir nicht bekannt. Woraus schließen Sie denn dieses "eindeutig mehr Potenzial"?

Aber der Vergleich hinkt für mich, wie erläutert, sowieso.
Wenn, dann müsste man die Zahl mit der Zahl potenziell Gewaltbereiter im Umfeld der RAF-Terroristen vergleichen, die sicherlich in der linksradikalen Szene auch sehr hoch war...

Die Geschichte lehrt uns doch immer wieder, dass man sich verrennt und keinen Vorteil daraus zieht, wenn man Fakten als keiner Beachtung notwendig betrachtet...

Die Überschrift wurde ja jetzt modifiziert,...

...ich finde sie jetzt besser, danke :)

Versaeumnisse raechen sich

Die Szene der religioes Extremisten wurde jahrzehntelang verharmlost.

Auslaenderfeindlichkeit und Islamophobie wurde denen vorgeworfen, die fruehzeitig auf die Gefahren hingewiesen haben.

Wie bei Umweltsuenden kommen die Folgen spaeter und sind u.U. nicht mehr zu beseitigen. Man ueberlaesst das Problem der Nachwelt.

Islamisten wollen die Beseitigung der freiheitlich, demokratischen Gesellschaft. Dies wird von denen seit unzeiten oeffentlich kundgetan. Warum ist man da frueher nicht eingeschritten.

Muss erst mal geklaehrt werden WER......

und unter welchen Umstaenden jemand ueberhaupt Terrorist ist. Bin ich schon Terrorist , wenn ich mich als IS Versteher outen sollte? Ich finde es seltsam, das genau diese Leute , als es gegen Assad ging , bedingungslos unterstuetzt wurden. Da hiessen sie noch Freiheitskaempfer, obwohl es sich um genau die selben Leute handelt. Wenn nun Al Nusra gen Kobane zieht um gegen IS zu kaempfen, sind das ploetzlich keine Terrroristen mehr, sondern "unsere" Freiheitskaempfer gegen IS. Wer vergibt denn nur das Praedikat"Terrorist" und unter welchen Richtlinien? Oder wird das insgesamt eher flexibel gehandhabt? Das muesste zuerst mal geklaehrt sein. Wie siehts denn damit aus, wenn man heute eine "befreundete" Organisation verbal unterstuetzt(wie gerade die PKK) oder gar Geld an die spendet obwohl die ja auf der EUSA Terrorliste steht. Sind das nun befreudete Terroristen oder terroristische Freunde? Oder wurde der Status nun ausgesetzt? Ich finde das alles sehr undurchsichtig.

Immer noch

Ist die Diskussion ueber den Islam in Deutschland tabuisiert.

Themen christlicher Kirchen sind enttabuisiert und werden oeffentlich und kritisch betrachtet, was auch gut ist. Die Einstellung des Islams zu demokratischen Werten, Freiheit und Selbsbestimmung nicht. Ein grosses oeffentliches Tabuthema, das man unzutreffenderweise den Hooligans ueberlaesst.

Man hat die Radikalen ( von Allen Seiten) selbst gezuechtet. Die Tabuisierung der Themen hilft moderaten Muslimen nicht und schon gar nicht dem Fortbestand einer freien Gesellschaft.

@Delix: Ziercke ist BKA-Chef

nicht BND-Leiter, das ist immer noch Herr Schindler. Und den interessieren die Vorgänge im Ausland, nicht in Köln oder sonstwo in Deutschland.

Herrn Ziercke muss ich in einem Punkt Recht geben: Panik ist nicht angebracht. Nicht, weil die Zustände nicht bedrohlich wären, sondern weil das kein bisschen weiterhilft! Mit einer solchen Situation muss man besonnen umgehen.
Und allen, die hier schon wieder anfangen, "Überwachungsstaat" zu schreien: Diese Menschen pfeifen auf den Rechtsstaat und versuchen ihn mit allen Mitteln zu bekämpfen. Und wir sollen uns nicht verteidigen dürfen? Absurd! Zumal: Es ist davon auszugehen, dass die Gruppe von 230 Personen nicht flächendeckend mit nachrichtendienstlichen Mitteln überwacht bzw. aufgeklärt wird. Auch dieser Gedanke ist bei etwas Sachkenntnis lächerlich.

@agent Lemon, 08:19

In der Tat eine delikate Frage, wer ist Terrorist?

Vom Ursprung des Wortes her ist der Terrorist, der Schrecken verbreitet (Entfuehrungen, Attentate, Sprengstoffanschlaege). Das Ziel des Schreckens ist die Zivilbevoelkerung. Der Schrecken soll als Druckmittel dienen Veraenderungen herbeizufuehren. Die NAZIS waren Terroristen.

Eine allgemeingueltige Definition gibt es m.E. nach nicht.

Fuer unsere freiheitlich Demokratische Gesellschaft ist sicherlich Terrorist, wer diese freiheitliche Ordnung durch Rassenhass, Religionszwang, Einschraenkung der Meinungsfreiheit, Untoleranz gegen Minderheiten usw. stoeren will.

Massenmord, Genozid, Versklavung, Vertreibung und Zwangsbekehrung gehoeren meiner Enschaetzung nach ganz allgemein zum Terrorismus.

Aber das sieht die IS sicherlich anders.

Förderung der Radikalisierung

Fakt ist das Deutschland das Mekka für radikale Islamisten zu sein scheint. Von hier wurden unter anderem die Attentate auf die Twintower in den USA geplant und verübt. Die Politik hat nicht den Mut sich offensiv mit dieser Problematik auseinanderzusetzen. Zu viel Angst haben sie das es Ihnen ergeht wie Thilo Sarrazin. Diesem Mann hätte man nicht multimedial und politisch hinrichten dürfen. Man hätte ihm für seinen Mut den Bundesverdienstorden verleihen sollen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis das auch in Deutschland ein Attentat durch solche Gruppierungen verübt wird. NRW mit Bonn, Köln, Düsseldorf, Essen sind Hochburgen dieser Radikalen. Seit dem Hauptstadtwechsel nach Berlin hat man dann auch noch an Sicherheit gespart. Man bräuchte ja das Geld für Berlin. Fazit: Man hat diesen Radikalen in NRW das Mekka in der Verbreitung ihrer Sache geboten. Diese hiesige Polizei ist damit überfordert, da unterbesetzt!!!

Was bitte ist ein Rechtsstaat

Was bitte ist ein Rechtsstaat wert, der sich aus Angst vor einer Bedrohung zuerst einmal selber auflöst?

Rechtsstaatlichkeit

Nicht das die Intergartionspolitik oder gar die Deutschen versagt hätte!
Nein - man hat einfach nur den "freien Willen des Menschen" und seine "freie Selbsbestimmung" bei diesem Prozess ausgeblendet. Zivilisatorische Güter die man doch sonst so hoch schätzt!
Sind es nicht genau diese Grundforderungen des GG, die uns permanent von den Anwälten dieser Kreise um die Ohren gehauen werden? Doch wie sieht es mit den daraus erwachsenen Pflichten und der gesellschaftlicher Verantwortung des selbstbestimmten Einzelnen oder Gruppierungen aus? Damit ist es sehr schlecht bestellt!
In Anlehnung an einen berühmten Ausspruch muss hier und jetzt gesagt werden:
"Sagt uns nicht dauernd, was der Staat für euch tun muss, sondern fragt euch, was ihr zu einem freiheitlichen Rechtsstaat beitragen könnt!"

Unsere Sicherheit ist gefährdet

Wir leben in einem demokratischen Rechtsstaat und wollen diesen auch beibehalten.Doch unsere Sicherheit ist durch Dschihadisten gefährdet.Es sind alle rechtsstaatlichen Mittel auszuschöpfen,um dieser Gefährdung entgegenzutreten und wenn diese nicht ausreichen,sind neue Gesetze zu verabschieden.Nur bezweifle ich,daß die schwarz-rote Regierung dazu in der Lage ist.Wenn der Bundesinnenminister meint,die Dschihadisten seien "unsere Söhne und Töchter", die in "unseren Moscheen" gebetet haben und IS habe mit dem Islam "nichts zu tun", dann sehe ich schwarz.Erstens sind die allermeisten Dschihadisten nach Verfassungsschutz durchaus nicht Kinder deutscher Eltern, also nicht "unsere" Söhne und Töchter"( viele sind hier nicht einmal geboren wie z.B.die Tschechenen).Zweitens sind es nicht "unsere Moscheen",sondern die einer religiösen Minderheit wie Buddhisten oder Hinduisten auch eine Minderheit sind.Und drittens hat die IS durchaus etwas mit dem Islam " zu tun",nämlich mit dem extremen Islam.

Salafisten und Terroristen sofort isolieren

Diese Menschen,die den IS unterstützen,müssen sofort von den Verantwortlichen in D. überwacht,keine Reiseerlaubnis bekommen,sie müssen isoliert werden.Will sich die Deutsche Regierung als Mittäter des IS machen?Nein,handeln bevor weitere Barbaren das Land verlassen.Unschuldige in Syrien und Irak töten,Selbstmordanschläge durchführen usw.
Die Menschen,die Kämpfer für den IS öffentlich anwerben,sind mitschuldig am Tod von zehntausenden Toten.Verhaften,einsperren eine andere Lösung gibt es nicht.Wer jetzt zögert unterstützt indirekt den IS oder?

Antwort: Förderung der Radikalisierung

Man muss nur hinsehen unter welcher politschen Regide NRW stand und steht.
Vor Jahren wurde ein Bericht zur Entwicklung des Islam in NRW in den Medien gesendet. Der für Bildung und Erziehung in NRW Beauftragte wurde dazu vom Journalisten vor der Kamera befragt, ob es nicht bedenklich sei, wenn in der von Arabien geförderte Islamischen Schule in Bonn, u.a. gelehrt würde, das Ungläubigen der Kopf abzuschlagen sei. Nein, meinte der Befragte, das sei als Meinungsfreiheit zu werten!
Im Westen schlägt man "denkende Köpfe" anders ab. Die öffentlich-medial "soziale Hinrichtung" wie bei T. Sarrazin reicht aus - notfalls findet man Plagiante.
Den Blick angstvoll und anklagend auf die Vergangenheit gerichtet, wollte und will man den politisch-kulturellen Wandel in Deutschland und verdrängt dabei verantwortungslos, dass man einen neuen, religiös verbrämten Radikalismus fördert, der wiederum den Willen zur absoluten Macht hat. Verantwortung zur Demokratie ist gefragt - mehr denn je!

@ Bastlmayer

Sehr lesenswerter Beitrag, danke.

"Das ist doch egal wie viele anschlags-/tötungsbereite Jihadisten, Salafisten, Islamisten in Deutschland auf eine Gelegenheit warten, zuzuschlagen. Sie werden es."

Ja, und es wird sich leider auch nicht verhindern lassen. Sehr unruhige Zeiten und eine Verschärfung von all dem steht in Aussicht. Schwer zu ändern, mit schärferen Gesetzen und noch mehr Überwachung jedenfalls mit Sicherheit nicht, solche Massnahmen dürften eher das genaue Gegenteil bewirken.

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