Ihre Meinung zu: NSU-Ausschuss: Schonungsloser Blick in den braunen Sumpf

21. August 2014 - 14:45 Uhr

Kein anderer U-Ausschuss ist so tief in die Geschichte des NSU eingetaucht wie der in Thüringen. Bis in die DDR-Zeit richtete sich der Blick. Bundespolitiker loben daher den heute vorgelegten Abschlussbericht in den höchsten Tönen.

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Kommentare

Gedeihliche Zusammenarbeit?

Was ich aus dem Bericht herauslese ist, dass die "Dienste" mit den braunen Horden eine harmonische Zusammenarbeit pflegten, dass die V-Männer lediglich dazu dienten, die braune Szene finanziell zu unterstützen.
Es wird höchste Zeit, nicht nur die NPD und ähnliche Organisationen zu verbieten, sondern dieses auch auf gewisse Abteilungen der "Dienste" anzuwenden.

Toll!

Sehr gut, damit wäre das Tehma Rechtsradikalismus nun endlich vom Tisch.
Hoffentlich arbeiten die beim NSA-Ausschuss genauso "schonungslos".
Ok, Ironie beiseite: Ich will den Bericht nicht kleinreden. Die Ergebnisse und die Kritik sind sicherlich richtig und teils auch wichtig, nützen den Opfern allerdings gar nichts weil es bis heute nicht gelungen ist die Verantwortlichen zu finden (und unter diesen Umständen wird man sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht finden). Denn meiner Ansicht nach hätte der NSU ohne die Rückendeckung von hohen Beamten es nie so weit und vor allem so lange geschafft zu überleben...

So war es

eine Zeit der Angst und rechtsfreier Räume. Ich habe es selbst genau so erlebt. Das Wegschauen von Behörden und Gesellschaft inklusive. Drohungen, Gewalt und Verfolgung.

Vollkommen ausgelassen im NSU-Asschuss

Es wird bzw. wurde immernoch vollkommen das sogenannte "Zeugensterben" nach dem der NSU aufgeflogen ist bei den Untersuchungsausschüssen ausgelassen! Beispiele: ehemaliger V-Mann Corelli (angeblicher Tod durch Diabetes, 39J.), Uwe Böhnhardt und Mundlos (angeblicher Selbstmord), Florian Heilig (verbrannte sich angeblich selbst im Auto), drei hochrangige Beamter des LKA verstarben 2001/02 unter seltsamen Umständen. Hier muss endlich in sämtlichen Fällen gegen die Geheimbehörden durch weitere Untersuchungsausschüsse ermittelt werden.

Was eine Erkenntnis !

Es gibt nichts, was nicht existieren darf.
.
Die DDR hatte den antifschistischen
Schutzwall und die BRD wurde 1945
entnazifizert.
.
Das war in der DDR gar nicht erst nötig,
und in der BRD war der Versuch halbherzig.
Man brauchte eben Richter und gehobene
Verwaltungsbeamte.
.
Den Rest danach haben die regierenden
beider Länder sträflich ignoriert.
.
Für die einen konnte man nicht "links"
genug sein, den anderen war "links" so
suspekt, das ein wenig "rechts" ja gar
nicht so falsch sein kann.
.
Das blamable Endergebniss eines
misslungenen Freilandexperiments,
durch die Einigung verschärft, sehen
wir heute. Was für ein Wunder !
.
Das ist echtes politisches Versagen
auf allen Ebenen und über mehr als
50 Jahre.

Was ich nicht verstehe ist,

wie sieht es aus mit Konsequenzen? Nämlich dass man diejenigen raus wirft, die den mörderischen Neonazis halfen, sie unterstützten, beschönigten und abwiegelten. Solche Menschen haben in einem demokratischen Staatswesen nichts verloren. Da war eine gehörige Portion Kumpanei und rechtsradikales Denken in den Behörden mit im Spiel.

Noch heute wird beschönigt, werden Morde und Totschlagsdelikte nicht konsequent der rechten Szene zugeordnet, die eindeutig aus rechtsradikaler Gesinnung heraus geschehen und geschahen. Man schaue sich nur die krassen Unterschiede in den Statistiken – was solche Straftaten angeht – der Polizei und z.B. der Amadeu Antonio-Stiftung an.

Gute Arbeit

Der Untersuchungsausschuss scheint recht gute Arbeit geleistet zu haben. Andererseits muss man natürlich auch sagen im Nachhinein erscheint immer alles logisch und Zusammenhänge lassen sich leichter erklären. Was allerdings fehlt ist meiner Meinung nach ein weiterer Grund für die Akzeptanz/Nichtbekämpfung der Rechten im Osten: Nach der Wende gingen viele Betriebe pleite, die Leute saßen auf der Straße und hatten nix zu tun. In solchen Situationen suchen Leute Sündenböcke, dazu eigneten sich zu allen Zeiten Menschen ausländischer Herkunft. Am meisten schüttele ich über den Umgang mit V-Männern und die mangelnde Zusammenarbeit: Wenn man die Infos der V-Männer nicht nutzen kann um sie nicht zu enttarnen: Was genau bringen dann besagte V-Männer eigentlich?

@ Erich Erpel

Was meinen sie damit "Das war in der DDR gar nicht erst nötig," ?
Natürlich wurden in der DDR noch bis in die 80er hinein immer wieder Nazis aufgespürt und verurteilt. Die größten Naziverbrecher allerdings waren schlau genug nicht im Ostteil zu bleiben (nach dem was im Ostfeldzug begangen wurde war es alle mal sicherer sich den Amis zu ergeben)

16:51 von ErichErpel

Das blamable Endergebniss eines
misslungenen Freilandexperiments,
durch die Einigung verschärft, sehen
wir heute. Was für ein Wunder !

Man muss schon in der Wendezeit ansetzen, wenn man das verstehen will - die trug mehr dazu bei als das Problem "zu verschärfen" ... Das ist kein Problem der Entnazifizierung sondern etwas eigenständiges.

Also wer die DDR-Zeit erlebt

Also wer die DDR-Zeit erlebt hat - so wie ich - der wird seinen ersten Skinnhead / Neo-Nazi wohl auch erst nach der Wende gesehen haben (ich erst 1995).

Klar, ein paar Spinner gibt es immer und überall, aber ich hatte lange Zeit angenommen, die Faschos hätten in der DDR-Zeit alle im Knast gesessen, weil ich eben nie welche gesehen hatte. Nun lese ich ein paar Zahlen und eigentlich ist schon ersichtlich, dass der große Nazi-Boom erst nach der Wende so richtig in Schwung gekommen ist. Exakt das deckt sich mit meinen Beobachtungen. Ich war zur Wendezeit jugentlich und musste selbst beobachten, wie immer mehr meiner Freunde ins braune Millieu abgerutscht sind. Vor der Wende war es nicht ein einziger.

Das ging Jahrzehnte, und die Bundesrepublik hat sie gewähren lassen.

.der Sumpf ist noch viel Größer.....

..glaubt denn wirklich jemand hier, dass sich die Herren Mundlos und Böhnhardt selber getötet haben..?

....ich habe von Anfang an meine Zweifel gehabt..

..wie tief ist der Sumpf und welche Politiker haben hier versagt?

Roewer soll Konsequenzen tragen

der Thüringer Verfassungsschutz ist seiner gesellschaftlichen Verpflichtung nicht nachgekommen. Statt die Gesellschaft zu schützen hat man eine Jagd nach kommunistischen Phantomen mithilfe der Nazis veranstaltet.

Radikale Aufklärung

das Gefühl hatte ich von Anfang an, als man augenblicklich ohne irgendwas zu wissen "braune" Gesinnung in Teilen - hoffe ich nur - des Verfassungsschtuzes ausschloss.
Experten diesbezüglich sagen - auch meine Lebenserfahrung läuft konform damit - dass es ca 10% mit Nazigesinnung gibt.
Ahem...wo sind die denn alle? Alles Hartz 4-ler mit Narbe im Gesicht und Basie auf der Schulter? Das würde noch nicht mal mengenmäßig reichen. Nebenbei ist es an Imkompetenz mit Absicht nicht zu überbieten. Ferner ist so ein Job perfekt für solch Gesinnte.

@TomAto

Ich kann ihre Angaben in fast vollem Unfang bestätigen, ausser das ich ,Gott sei dank, keine Freunde habe die ins rechte Millieu abgerutscht sind.
Wie ein Onkel von mir immer sagt, die Rechten waren nicht so dumm sich in der Öffentlichkeit zu zeigen. Da hätte die Volkspolizei ihnen nämlich die Visagen umarrangiert.

Ich verstehe nicht, warum

Ich verstehe nicht, warum das, was der Verfassungsschutz da gemacht hat, nämlich die Mörder laufen zu lassen, als "Fehler" bezeichnet wird. Wenn dessen Leiter das "Gute" am Nationalsozialismus lobt, sollte man ihm da doch eher Absicht unterstellen als das Misslingen einer an sich ehrenwerten Handlungsweise, oder?

Für mich ist es immer wieder

Für mich ist es immer wieder erstaunlich, wozu man einen V-Mann bezahlt, wenn die Informationen dann doch nicht polizeilich genutzt werden. Das ist doch verschwendetes Geld.

@Medien/Politiker
Mir ist weiterhin schleierhaft, warum das NSU Trio als "Terroristen" bezeichnet werden, denn ein Terrorist arbeitet mit Angst ... und dazu gehört deren Verbreitung. Die Taten dieser drei Mörder aber waren "unzusammenhängend" und wurden doch nur zufällig miteinander in Zusammenhang gebracht. Deshalb kann man wohl kaum von Terror reden ... der ist erst hinterher entstanden als Folge der Erkenntnis. Das ist einfach ein Pack von GEMEINEN MÖRDERN gewesen ... macht sie nicht zu Helden/Märtyrern der rechten Szene (die dann Nachahmer finden, weil es cool ist).

@ Kopfschmerz11

"Da hätte die Volkspolizei ihnen nämlich die Visagen umarrangiert."

Fantastische Formulierung. :-)

Aber @ Phonomatic hatte ganz recht mit seinem "So war es damals".

In den 1990er war es für mich im Osten Berlins als deutlich erkennbare linke Zecke(lange Haare etc) nicht ungefährlich, wenn die Herrschaften da wie SA-Trupps mit Baseballschlägern durch die Gegend zogen... Ich weiss nicht, wie es heute dort aussieht, bin schon lange weg.

Schuldfrage

Man muss aufhören von gravierenden Fehlern und schlechter Zusammenarbeit zu reden und man muss anfangen von Mitschuld und Teilschuld zu reden und das auch juristisch verfolgen. Denn es ist eindeutig das die Behörden hier Straftaten hätten verhindern können und zwar nicht durch Wunder sondern einfach dadurch das sie ihre 0815 Arbeit verrichten für die sie bezahlt werden.

@Also wer die DDR-Zeit erlebt hat 17:14 von TomAto

der hat wohl etwas TomAto auf den Augen gehabt ;-)

Natürlich gab es in der Vorwendezeit keine Skinheads - ist ja wohl ein "Jugendtrend"
und Faschos waren nach 45 waren meist etwas älter.

Ausserdem sassen die meisten Faschos mitnichten im Knast,
sondern recht unauffällig in SED-Kadern im Mittelbau.
- Opportunisten wenden sich schnell,
- meist vor der Wende, so auch 1945+

Besonders die Stasi hat davon "profitiert".
So ein Handwerk muss gelernt sein ;-)

Insofern bitte keine falschen Schlüsse ziehen.
Das der "Arbeiter- und Bauernstaat" kein Naziproblem gehabt hätte, ist eine Mär.
Man hat es nur nicht offen sehen können..

@ TomAto

"... ich hatte lange Zeit angenommen, die Faschos hätten in der DDR-Zeit alle im Knast gesessen"

Ja, aber ehe sie dahin kamen, mussten sie ja erst mal verhaftet werden. Ich habe meine 18 Monate DDR-Wehrdienst 1979/80 in der Ostberliner Bereitschaftspolizei abgeleistet (man konnte sich ja nicht aussuchen, wohin man eingezogen wurde) und habe zahlreiche Streifengänge in der DDR-Hauptstadt absolviert. Wir hatten immer eine Liste "verbotener Symbole" bei uns, auf die wir während der Streife zu achten hatten. Darunter war auch immer wieder der berüchtigte Aufnäher mit der "88."

Das Zeichen stand für den achten Buchstaben im Alphabet und damit für "Heil H..." Es gab nicht viele, die öffentlich mit diesem Symbol herumliefen, aber existiert hat der braune Sumpf zu DDR-Zeiten auf jeden Fall.

Ich glaube Ihnen,

wenn sie berichten das es nach der Wende gefährlich war da wo sie sich damals aufhielten. Allerdings muss man sagen das es nicht allgemein war sondern wahrscheinlich stadtteilspezifisch. Ich hatte in der Zeit, den Göttern sei dank, keine negativen Erfahrungen mit Neonazis gemacht, auch keine mit linken Punks ...
Allerdings könnte das auch auf die Gerüchte zurück zu führen sein das unsere Wohngegend unter dem Einfluss der Russenmafia stand, keine Ahnung.

Katastrophe

@17:21 von Schaumal
Genau: weitergraben - der Sumpf ist womöglich noch tiefer. Wenn man einen Rest an Glubwürdigkeit retten möchte, darf man jetzt nicht nachlassen. Namen ermittlen und Konsequenzen ziehen. Alles öffentlich machen. Transparenz ist das Zauberwort. Die Bevölkerung ist doch auch transparent (Überwachung grenzenlos). Oder haben wir ein 2-Klassensystem?

17:45 von Freewheelin Franklin

"...In den 1990er war es für mich im Osten Berlins als deutlich erkennbare linke Zecke(lange Haare etc) nicht ungefährlich, wenn die Herrschaften da wie SA-Trupps mit Baseballschlägern durch die Gegend zogen..."

Da hatte ich seinerzeit auch ein doppelt erschreckendes Erlebnis - wenn mir auch nichts passiert ist. Ich fuhr damals häufig ziemlich früh mit der S-Bahn und musste Bornholmer umsteigen. Ich komm auf den Bahnhof, da stehen da etwa acht Glatzen mit etwas Abstand und mit gespreizten Beinen und den Händen an einer Wand, und hinter ihnen gleichviel noch junge Polizisten. Das Erschreckende war eben, dass diese Beamten die gleichen glattrasierten Köpfe hatten, wie die Nazis, die sie wohl gerade gestellt hatten.

@artist22 & Sasquatch

Dass es vor der Wende überhaupt gar keine gegeben hätte, hab ich ja auch nicht behauptet. Mag ja sein, dass es ein paar gab, die sich tunlichst nicht öffentlich gezeigt haben. Aber auch das ändert nichts an der Tatsache, dass die Zahlen der bekannten Leute seit der Wende stetig stieg und dass das rechte Gedankengut sich immer mehr verbreitet hat. Wissen Sie, selbst wenn man annimmt, dass es vor der Wende eine Rechte Szene gab, dann werden das in Thüringen wahrscheinlich weniger als 100 Leute gewesen sein. Also eher marginal und tatsächlich weniger ein "sichtbares" Thema.

Verfassungsschutz???

Seit ich denken kann munkelt man in Deutschland über die Nähe des Verfassungsschutzes zu den Rechtsradikalen.

An jedem Gerücht ist etwas dran und niemand konnte mich bisher vom Gegenteil überzeugen.

Dieser Verein ist überflüssig und gehört aufgelöst. Zu unserem Glück waren die Nazis in Thüringen so blöd, dass wir jetzt wissen, wie eng die Bande wirklich sind.

Jetzt wäre es an der Zeit, die Behörden bundesweit aufzulösen. Es kann nicht sein, dass im Verborgenen, geschützt durch Staatsorgane, die braune Soße Geld und Schutz erhält. Wäre das bei den Linksradikalen der Fall, würden sich die Politiker wie Hyänen darüber her machen. Kein Gesetz wäre hart genug, keine Maßnahme unsinnig genug. Aber wenn es gegen Rechts geht sind sie blind, taub und stumm.

Viele Bürger wollen das nicht wahrhaben. Viele Bürger sind latent faschistisch in ihren Einstellungen. Das wird auch alle paar Jahre veröffentlicht und keiner kümmert sich.

Geschichte wiederholt sich. Alte Muster ohne Witz. Weg damit.

@Heinz-Albers, 16:22

"Es wird höchste Zeit, nicht nur die NPD und ähnliche Organisationen zu verbieten, sondern dieses auch auf gewisse Abteilungen der "Dienste" anzuwenden."

Ich gehe sogar noch weiter: Schafft endlich den gesamten sog. "Verfassungsschutz" ab, denn er schützt nicht unser Grundgesetz (=Quasi-Verfassung) und damit uns, im Gegenteil: er arbeitet gegen uns.
Und er half, die NSU u.a. rechte Gruppen zu finanziern, was einer Unterstützung gleich kommt (es gibt sie ja noch!).

Und das in unser aller Namen??
Nein danke!

Nur der Opposition scheint das aufgefallen zu sein...

17:49, Sasquatch

"aber existiert hat der braune Sumpf zu DDR-Zeiten auf jeden Fall."

Kann ich bestätigen. Ich war in den 80ern ein paar mal als Musiker in der DDR unterwegs, über die Künstleragentur der FDJ. Da geriet ich natürlich in Kontakt mit DDR-Bürgern, die mit mir als "Wessi" unbedingt über alles mögliche reden wollten. Ich habe keine Skins gesehen, aber die gab es auf dem Alex gewiss auch. Was aber so manche Leute meines Alters und jünger so über die "Fidschis" und die "Kohlen" sowie die Osteuropäer (die sowieso nur in die DDR kamen, um die Weiber abzuziehen) so von sich gaben, das war für mich schon erschreckend. Ich habe darüber auch mit einigen FDJ-Funktionären der unteren Ebene, die mich sehr an Jusos im Westen erinnerten, geredet. Die meinten, das läge daran, daß Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in der DDR ein Tabu waren. Was nicht sein darf, das nicht sein kann. So wurde alles unter den Teppich gekehrt und blühte dort im Verborgenen. Als die Grenze weg war, kam das alles nach oben.

@Tom Ato 17:14

Die Wahrnehmungen die Sie als Jugendlicher in der DDR gemacht haben kann ich bestätigen. Denn wenn Neonazis oder wie immer man solche Gruppierungen nennen mag und es gab welche, in irgend einer Form in der damaligen DDR auffällig wurden, wurden sie vor Gericht gestellt und die Regierung der BRD hat sie aus "humanitären Gründen als politisch Verfolgte" gegen Geld gekauft. Nach der Wende haben dann viele Heimweh bekommen und nach dem sie in der Zeit ihres Aufenthaltes in den westlichen Ländern von ihren Gesinnungsgenossen den letzten Schliff erhalten hatten kehrten sie wieder zurrück. Deshalb wahrscheinlich ihre späte Erkenntnis von der Existenz solcher Gruppen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Abgesehen davon dass heute immer noch die führenden Köpfe ihre Karriere in den westlichen Bundenländern bgonnen haben. Was sich nach der Wende in diesem Mlieu abspielt steht unter der Ägide der Bundesrepublk.

Übrigen, im Bericht steht:

"Der Sachverständige Matthias Quent legte dem Untersuchungsausschuss dar, eine Auswer- tung der Verfassungsschutzberichte des TLfV der 1990er-Jahre habe ergeben, dass sich die rechte Szene in Thüringen in quantitativer und qualitativer Hinsicht radikalisiert habe. So habe sich die Anzahl der organisierten Neonazis von 670 im Jahr 1994 auf etwa 1500 im Jahr 2000 gesteigert, wovon 75 Prozent dem systemfeindlichen Flügel zuzuordnen gewesen seien.
[...]
Seit Errichtung des Thüringer Landesamts für Verfassungsschutz im Jahr 1991 wurden 171 Skinheads namentlich bekannt, von denen nach neuesten Erkennt- nissen 126 als gewalttätig anzusehen sind. Im Zeitraum von 1991 bis 1994 konnten insge- samt 500 Rechtsextremisten (ohne Skinheads) ermittelt werden. Davon sind 311 durch Ausführung einer oder mehrerer Straftaten mit Gewaltanwendung oder Gewaltandrohung namentlich bekannt geworden (Einzelangaben siehe Zahlenspiegel)."

Also für mich sieht das so aus, als gründete sich ab 1990 erst eine Szene.

Wenn wir uns mal anschauen,

Wenn wir uns mal anschauen, wie die Zahlen sich mittelfristig entwickelt haben (kontinuierlich wachsend), dann komm ich nicht umhin, der Bundesrepublik die Verantwortung dafür anzulasten. Alles andere erscheint mir absurd. Wissen Sie, ist ja schön, dass sie permanent die DDR erwähnen, wenn die zuständigen Bundesämter ihr eigenes Versagen minutiös aufzeigen. - Nur weiß ich nicht ganz, was das soll.

Denk ich an Deutschland ...

Was für ein Land, das Deutschland. Grauenvoll.
Lokale und Bundespolitiker machen gemeinsame Sache mit Nazis und Faschisten. Und es herrscht das große Schweigen im Walde bei denen, die heute Verantwortung tragen und von den Deutschen bezahlt und geehrt werden dafür, daß sie deren Geschäfte führen. Was für ein Sumpf. Aber klar doch, misch all die Farben im Bundestag zusammen -- welche Farbe kommt dabei heraus?

17:48 von artist22

So wie Sie das darstellen ist es größerer Unsinn als das was TomAto geschrieben hat. Die Verfolgung der Nazis im Osten war merklich schärfer und es fanden sich nur noch sehr wenig alte Nazis. Das MfS (die StaSi) war eine Unterabteilung des KGB und funktionierte nach dessen Spielregel.

Womit Sie Recht haben ist, dass Neonazis im Osten lange Zeit als Problem nicht anerkannt wurde, dass es sie politisch verordnet gar nicht geben durfte - allerdings hat TomAto wiederum damit recht, dass die genau deshalb nicht selten im Knast landeten, wo es dann eben doch einige Nazis mehr gab, als im MfS.
Neonazis muss man schon vom Problem der Altnazis trennen, auch wenn das unbequem ist beim pauschalisieren. Und was in den neuen Bundesländern nach der Wende passierte, war vorher vollkommen undenkbar. Diese Neonazis hatten vorher meistens überhaupt noch nichts vom Faschismus gehört.

17:49 von Sasquatch

Ja, der Sumpf war seinerzeit aber ehr' eine Pfütze und die war in Berlin sicher noch größer als in Jena oder Rudolstadt.

Fakt ist:

In der DDR hat es diese absurden Auswüchse, die als "Dönermorde" traurige Bekanntheit erhielten, jedenfalls nicht gegeben.

Da können Sie "aber die DDR"

Da können Sie "aber die DDR" sagen, so oft Sie wollen.

Ich weiß jedenfalls noch, wie ich die Wendezeit erlebt habe und dass die Neonazis sich erst nach der Wende gezeigt und vor allem gemehrt haben.

Mir wird schlecht

Hier wird von braunem Sumpf geredet, während man den braunen Sumpf in anderen Ländern an die Macht hilft.

Die Empörung über den heimischen braunen Sumpf könnte man sich dann anstandshalber schenken.

Denn diese Empörung taucht immer mal wieder auf. Ob bei der Bundeswehr oder eben beim NSU Thema oder sonstiges. Aber ganz ehrlich: die sitzen fest im Sattel. Nur die Spinner der NPD werden angefeindet. Die wirklich gefährlichen, das sind die, die in den "Volksparteien" in Amt und Würden sind. Und die schützen dieses Gedankengut.

Geschichte Wiederholt sich

Ich habe hier bei der TS zum Fall NSU mal versucht, auf ein bestimmtes Vorgehen einer großen westlichen Organisation hinzuweisen, leider wurde der Kommentar nicht veröffentlicht. Ich verweise deshalb heute nur auf eine Sendung am gestrigen Abend um 21.40 Uhr auf ZDF-Info. Oder besser auf den gesamten Abend ab 20:15 Uhr auf dem gleichen Sender. Wenn man sich diese Sendungen mal ansieht (Schattenkrieger, ZDF Mediathek), könnte man auf eine ganz andere Idee kommen.
Entschuldigen Sie bitte das drum herumreden, aber wenn man hier Tacheles redet, wird der Kommentar leider gesperrt.

20:15, tisiphone

" Nur die Spinner der NPD werden angefeindet. Die wirklich gefährlichen, das sind die, die in den "Volksparteien" in Amt und Würden sind. Und die schützen dieses Gedankengut."

Ich wüßte nicht, daß die seit der Wende über 200 unschuldige Menschen in Deutschland auf dem Gewissen haben.

Die Spinner von der NPD und ihre Freunde schon.

Kennen sie Leute, die bei den Volksparteien in Amt und Würden sind? Ich schon. Von denen schützt keiner dieses Gedankengut. Deswegen würde ich gerne wissen, wen Sie hier meinen und woher Sie Ihre Informationen haben.

Sonst ist das nämlich nur üble Nachrede ins Blaue hinein.

Was wird schon groß passieren?

Es wird ein paar Verfahren geben, in denen über unglückselige Zufälle, schicksalshafte Verkettungen, erzwungene "alternativlose" Reaktionen, Schutz von "Quellen" und ähnliches geklagt wird.
Alle werden alles richtig gemacht haben. Und sollten "Schuldige" gefunden werden, werden das dritt- oder viertrangige Beamte sein.

Die wirklich Verantwortlichen werden sich mit den zuständigen Richtern und Staatsanwälten am nächsten Sonntag auf dem Golfplatz schief lachen ...

Ich finde es ein starkes

Ich finde es ein starkes Stück, hier zu lesen die "NPD und ihre Freunde" hätten Menschenleben auf dem Gewissen! Wie viele CDU, SPD etc. -Mitglieder sitzen denn im Gefängnis? So etwas pauschal zu behaupten und von Seiten der Moderation auch noch freizuschalten, ist eine Sauerei und Beleidigung!

"Der Münchner Prozess gegen

"Der Münchner Prozess gegen Beate Zschäpe und andere zeigt Tag für Tag, wie sich fast alle im gesellschaftlichen Umfeld blind, taub und stumm stellten."

Diese menschliche Eigenschaft ist wohlbekannt und alles andere als neu.

Nun zeigen sich die rechten Gesinnungsträger gar als Nipster. Bitte einmal Prof. Google fragen.

Unsere Geschichte hat die Welt verändert und nun zeigen wir Schwäche vor Dehnen , die das Erbe sind . Im Grunde genommen dürfte eine solche Partei in Deutschland nicht geben oder besser gesagt in der Zukunft . Nun hat der Verfassungsschutz völlig versagt , das ist keine kleine Panne , das ist peinlich für das Ausland . . Diese Rechten zeigen jedes Jahr wie gefährlich sie sind und wie Gewalt bereit gegenüber anderen Bürgern in unserem Land . Diese Typen haben nicht gelernt aus ihrer Vergangenheit , eher im Gegenteil . Ich hoffe das so etwas verboten wird . Gut besser könnte es dadurch etwas besser werden . Aber dann kommen diese mit einem anderem Namen wieder zurück . Es ist nur eine kleine Sache für Diese . Was ich gut finde , ist die Deutschen diese Typen öffentlich zeigen , wie sie darüber denken . Ein viel größeres Zeichen , als unsere Politiker !

Das kann man ganz sicher nicht auf die DDR schieben

Was hat man nicht alles der DDR angelastet. Das Ausschnüffeln der Bürger zur Sicherheit des Staates - so etwas tut man ja heute glücklicherweise nicht. Die Firmen waren alle marode und daher mussten die Herren Unternehmer, welche die Firmen übernehmen wollten, vorher vom Steuerzahler die Schulden dieser Firmen getilgt bekommen und konnten selbst noch Steuern sparen. Nebenbei konnten sie auch noch einen potentiellen Konkurrenten ausschalten. Und jetzt wurde der Naziterror sogar in der DDR geboren. Gehts noch? Ja, in der DDR gab es trotz staatlich gelebten Antifaschismus Nazis in der Form von Klicken, die Parolen unter sich geschwungen haben. Sie waren eine Randerscheinung, die vor allen in Mode und Musik den Westnazis nachgeeifert haben. Erst die Wende hat diesen Nazis eine "Naziperspektive" gegeben. Der Naziterror ist bedingt durch die staatliche Unterstützung unserer BRD-Geheimdienste erst möglich gewesen. Die BRD war in Nazi-Dingen immer weit voraus.

CE:ganz genau, lächerliche konstruktion,wo gibts den

so was, dass Terroristen BekennerDVDs fertigen u die dann erst Jahre später präsentieren?und Pistolen morden,ohne "rechtzeitig in der Hand des Mörders" gewesen zu sein?
CE:"Mir ist weiterhin schleierhaft, warum das NSU Trio als "Terroristen" bezeichnet werden, denn ein Terrorist arbeitet mit Angst ... und dazu gehört deren Verbreitung. Die Taten dieser drei Mörder aber waren "unzusammenhängend" und wurden doch nur zufällig miteinander in Zusammenhang gebracht. Deshalb kann man wohl kaum von Terror reden ... der ist erst hinterher entstanden als Folge der Erkenntnis"
Erkenntnis nun gerade nicht. "Konstruktion" triffts eher. Die Fabrikanten haben gedacht verschiedene offene Sachen politisch gewinnbringend verwursten zu können und haben sich dabei ins eigene Knie geschossen.
In gewisser Weise traurig, was nicht herauskommt, andererseits macht es aber auch Mut, wenn man sieht, was immerhin herauskommt.
ich bete,dass nsu/nsa,ukraine+ ISLügen zu Widerstand .
kein TTip,keineWAffenlieferungen

21:00, Zeitungsjunge

"Ich finde es ein starkes Stück, hier zu lesen die "NPD und ihre Freunde" hätten Menschenleben auf dem Gewissen! Wie viele CDU, SPD etc. -Mitglieder sitzen denn im Gefängnis? So etwas pauschal zu behaupten und von Seiten der Moderation auch noch freizuschalten, ist eine Sauerei und Beleidigung!"

Ich stehe zu meiner als Tatsache leicht nachzuprüfenden Behauptung. Die Morde aus rechten Motiven sind eine Tatsache.

Auch wenn das Ihnen und ihrer Partei offensichtlich nicht passt. Die Verbindungen der NPD zu den rechten Mördern sind nun wirklich hinreichend belegt.

Ihr Satz mit bzgl. SPD und CDU verstehe ich nicht.

DDR, Wende, Thüringen

Sorry, aber das mit der Wende ist schon 25 Jahre her.
Da jetzt noch Ost/West spezifisch zu argumentieren ist ein wenig wirr.

Auch das alles jetzt Thüringen anzulasten halte ich für etwas einäugig - die Bundesorgane haben doch zumindest weggeschaut.

Bei solchen Sachen sitzen wir alle im selben Boot und tragen somit auch alle Verantwortung.

21:00 von Zeitungsjunge

Ralf Wohlleben, Angeklagter im NSU-Prozess war Kader der NPD Thüringen, ebenso wie Tino Brandt es war und auch andere Gestalten im Umfeld des NSU - und es ist nicht nur der NSU, der für Tötungen mit rechtsradikalem Hintergund in Deutschland verantwortlich zeichnet.
Der Verbotsantrag der Bundesländer zeigt die Wirkung der NPD deutlich auf, dazu gehört die Billigung und Unterstützung von radikalen Gruppierungen, aus denen heraus sich schlimmste Gewalttaten ereignen.

@ TomAto

"... dass die Zahlen der bekannten Leute seit der Wende stetig stieg und dass das rechte Gedankengut sich immer mehr verbreitet hat."

Ich fürchte, das Einzige, was seit der "Wende" zugenommen hat, ist die Öffentlichkeit des braunen Gedankengutes und der Organisationsgrad. In den Köpfen war es auch schon vorher. Jeder, der ein paar Mal in einer DDR-Kneipe "Politik diskutiert" hat, hat das in irgendeiner Form selbst erlebt.

21:45 von r.wacker

Sorry, aber das mit der Wende ist schon 25 Jahre her.
Da jetzt noch Ost/West spezifisch zu argumentieren ist ein wenig wirr.

Die 90er in Thüringen waren trotzdem etwas anderes als in Bayern, das ist nunmal so. Ein Land mit seinen Menschen ändert sich nicht über Nacht, im Gegenteil, es finden langjährige Anpassungen statt und das hinwegfegen zu wollen (weil man im Westen davon womöglich nichts mitbekommen hat) das finde ich wirr.

Sicherlich kann man aber sagen, dass die Nachwendezeit in den neuen Bundesländern das erste Kapital wiedervereinter Geschichte ist, für das wir alle gemeinsam eine Verantwortung tragen. Herr Roewer bspw. kam schließlich aus dem Westen.

es gab keinen NSU

Unser Staat sich entschuldigt ständig bei den Opfern, weil der Staat der Rädelsführer ist zusammen mit den ausführenden Tätern, die nicht Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt sind und waren. Das sollte auch längst bekannt sein, denn es gibt nach wie vor keine Beweise für Irgendwas. Die Drei sind unschuldig.

21:52 von Sasquatch

Betrachten Sie bitte mal um wen es hier geht. Die Jugendlichen die nach der Wende Neonazis wurden, haben vorher nicht über Politik in der Kneipe diskutiert - dafür waren sie noch viel zu jung - und das war in Jena wohl auch nicht so gängig wie es das anscheinend in Berlin war, da bin ich doch einigermaßen erstaunt. In kleineren Städten war man in der Kneipe vorsichtiger.
PS: Wo waren Sie eigentlich in der Nachwendezeit, dass Sie diese Vergleiche anstellen?

Titel Ihres Kommentars

Sehr geehrte Redaktion,
finden Sie es in diesen Tagen nicht makaber, einen prominent auf Ihrer Startseite platzierten Kommentar mit den Worten "Kopflos, hirnlos..." einzuleiten? Ich finde, umsichtiger Journalismus sieht anders aus.

21:19 von henry.berlin

Nein, eine solchen perfidesten Apperatus zur Informationsgewinnung und Repression gibt es heute zum Glück nicht - das zu behaupten ist eine unfassbare Verharmlosung.
Und nein, die Firmen im Osten waren bis auf einige wenige Ausnahmen unrettbar unwirtschaftlich und genügten auch nicht den Standards bspw. beim Schutz der Angestellten.
Aber ja, der DDR nun das Problem der Neonaziflut anzulasten, ist tatsächlich nicht richtig. Man kann höchstens sagen, dass die (psyschich brutale) Indoktrinierung und allgegenwärtige geistige Enge im alltäglichen Propagandasprech den Nährboden bereitet haben, dass viele junge Menschen - im Gegensatz zu den Älteren - besonders empfänglich für das neonazistische Gedankengut waren.
Das war neu und westlich und damit durchaus reizvoll, denn erst kamen die Nazis vor den Schulen und erst viel später die politische Bildung bezüglich des Nationalsozialismus im Geschichtsunterricht.

Wegen NSU ist das NPD-Verbot überfällig

Es wäre ein Zeichen, an alle, auch an die 'Experten' vom Verfassungsschutz.

Mir ist bewußt, das damit der Rechtsextremismus nicht automatisch verschwindet, aber es wäre ein Ansatz, ein Zeichen.
Mit NPD-'Duldung' hatten wir die NSU, das ist Fakt.

@ fathaland slim:
wegen neulich: Ich weiß schon, das es bei dem Verbot nicht um die "rechtsnationalen Absichten" geht, es geht um die Verfassungsfeindlichkeit dieser 'Partei'. Hätte ich wohl noch ergänzen sollen. Obwohl, ich denke, es gibt wohl keine rechtsnationale Partei, welche die jeweilige Verfassung akzeptiert, Gruß

@Zu den Reaktionen: Ich bin

@Zu den Reaktionen: Ich bin kein Anhänger der NPD und auch keiner anderen Partei! Aber ich bin Demokrat, viel fundamentaler als die meisten Politiker und ich halte es weiterhin für eine Sauerei Anhänger einer Überzeugung wegen den Fehlern Einzeler pauschal zu diskreditieren- ganz gleich ob Links, Mitte oder auch Rechts!

Da fehlt ein richtiger neuer Besen....

Beim Thema "Verfassungsschutz" bekomme ich immer mehr das Gefühl, das dieser Verfassungsschutz der vielen kleinen Länder und ihrer Lokalmatadore selbst ein Verfassungsproblem geworden ist. Völlig aus dem Ruder, ausgestattet mit viel Macht, dabei undurchschaubar und
.
- MINDESTENS -
.
sehr sehr fragwürdig wenns um die Bekämpfung von Verfassungsfeinden von Rechts-Außen geht. Immerhin musste einst das Oberste deutsche Gericht, das Bundesverfassungsgericht, einen Versuch eines Parteiverbotes der NPD stoppen, weil dort schon mehr "Verfassungsschützer" in Amt und Würden sind, als eigentliche Rechtsradikale. Oder muss ich das "eigentliche" gar streichen?
.
Es gehört ausgemistet. Konsequent. Das gleiche gilt ebenso für den BND, der auf "dumm & harmlos" tut, und selbst die NSA in Deutschland kopiert auf Teufel komm raus.

@21:52 von Sasquatch

Ganz sicher nicht...
Das öffentliche Äußern dieser Gesinnung hätte in der DDR massive Konsequenzen nach sich gezogen.

Dass es braunes Gedankengut auch in der DDR gab, lässt sich nicht abstreiten. Aber niemals in der Öffentlichkeit.
Einen Organisationsgrad konnte vom braunen Sumpf erst nach der Wende erreicht werden - mit Westkadern und Geld und durch den Verfassungsschutz sogar noch mit Steuergeld gepimpt.

@ fathaland slim

Zuerst sollte man sich mal die Geschichte des BND betrachten. Und die "Aufarbeitung".

Dann wird oft genug von den rechten Tendenzen innerhalb der Bundeswehr gesprochen. Ich finde das besorgniserregend.

Und in Amt und Würden ist keine Nachrede, was glauben Sie denn, wer die Ermittlungen im NSU Fall so behindert hat? Das war nicht Hugo-Hand-zum-Hitler-Gruss-Hoch. Das waren die Leute, die die Verantwortung tragen.

Und: haben Sie sich mal die letzten Wahlkämpfe betrachtet? Wer fischt denn immer mit fremdenfeindlichen Parolen auf niedrigstem Niveau am rechten Rand?

Und Amt und Würden, wer unterstützt denn eine Regierung in Kiew, die keine Hemmungen hat, den Rechten Sektor zu feiern?

Leider nix ins Blaue hinein. Betrachtungen der letzten Jahre.

Das alles entspricht nicht dem Geist des Antifaschismus, dem Deutschland sich angeblich verpflichtet fühlt.

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