Ihre Meinung zu: USA setzen im Irak auch bewaffnete Drohnen ein

28. Juni 2014 - 7:40 Uhr

Es kreisen wieder bewaffnete US-Drohnen und Flugzeuge über dem Irak. Das Pentagon begründete dies mit dem Schutz der eigenen Soldaten. Ein Sprecher betonte zudem: Die Armee sei auf Kampfeinsätze im Irak vorbereitet.

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Kommentare

Komische Sichtweise der Medien !

Wo bitte liegt heute noch ein Unterschied darin ob ein Flugkörper bemannt ist oder nicht?
Ich lese auch wieder in diesem Bericht das "bewaffnete" Drohnen zum Einsatz kommen...ja und...wenn nun eine F-117 etc. dort fliegen würde,wäre diese auch bewaffnet.
Letztlich schießt eine Drohne nicht automatisch sondern derjenige der diese steuert,eben genauso wie ein Pilot.

Man sollte sich langsam aber sicher einfach davon verabschieden das Wort Drohne und alles was damit zusammenhängt zu verteufeln,denn das ist die Zukunft ob wir das wollen oder nicht.
Hätte man diese Technologie schon zu Zeiten des Vietnamkrieges gehabt,hätten wohl etliche Mütter nicht ihre toten Söhne betrauern müssen.

Nichts dagegen zu sagen

Warum sollte es wichtig sein, ob der Pilot an Bord sitzt, oder in einer Steuerzentrale irgendwo auf der Erde? Das ist von praktischer Bedeutung, aber moralisch belanglos. Die USA bekämpfen die Feinde der Demokratie und der Freiheit und sie tun das auch mit Drohnen. Wenn wir hier im Westen ehrlich sind, sollten wir ihnen dankbar dafür sein und das Bedenkentragen mal ablegen.

Fehl am Platze

Reine Schutzbehauptung. Die USA bräuchten ihre Soldaten nicht zu "schützen", wenn sie nicht vor Ort wären, sie haben nämlich dort überhaupt nichts zu suchen.

Die USA haben diese Destabilisierung ...

... verursacht und müßten eigentlich vor jedem Iraker einen Kniefall machen. Sie haben hier nicht die Lage auszunutzen, um sich in Stellung zu bringen, sondern sie müßten ihr Militär dem Irak unterstellen, bis innerhalb der eigenen Grenzen Stabilität herrscht. Die USA ist weder vertrauenswürdig, noch uneigennützig. Mit der Lüge zum Irakkrieg wird man wohl bei keinem Menschen mit Vertrauen rechnen können, es sei denn, die ideologische Brille verhindert weitere Denkprozesse, wenn ein Offizieller der USA spricht.
Gemeint ist übrigens die US-Regierung und nicht die Bevölkerung. Nur falls wieder jemand die Antiemerikanismus-Keule schwingen will.

Mich wundert es dass sie

Mich wundert es dass sie überhaupt unbewaffnete Drohnen einsetzen. Abgesehen davon sind doch auf dem Boden nur "Berater" und "Ausbilder" unterwegs. Wie diese in Gefahr geraten können ist mir schleierhaft ... und wie eine Rakete diese schützen könnte umso mehr.

Was sollen unbewaffnere auch für einen Sinn machen

Wenn sie nur zur Verteidigung eingesetzt werden sollen , kann man immer nur auf Ereignisse reagieren, diese aber nicht verhindern.
Man sollte darüber noch mal nachdenken, wer Menschenleben schützen will , kommt um eine Offensive Strategie nicht herum........

@ 09:37 von CE

Zitat: "Wie diese in Gefahr geraten können ist mir schleierhaft ... und wie eine Rakete diese schützen könnte umso mehr."

Na da unten wütet doch überall MERS .. ganz schön gefährlich.

Sollte sich also ein Kamel heimtückisch an die "Berater" anschleichen, kommt die Drohne und *peng* ... Camel-Burger.

Gruß, zopf.

Eine Lage, die mich an

Eine Lage, die mich an Südvietnam zwischen 1973 und 1975 erinnert....

Journalisten schaffen neues Gruselwort

Durch ständiges Wiederholen wird aus den Drohnen ein Gruselwort gemacht wie es einst das Wort "Atom" war.
Der Öffentlichkeit wird eine diffuse Angst eingeimpft vor diesen "bösen Drohnen".
Zugegeben, sollten sich Regierungen oder Rüstungsunternehmen irgendwann einmal dazu entscheiden die Drohnen automatisch, d.h. selbstgesteuert zu bauen, dann beginnt die Sache wirklich gefährlich zu werden.
Solange aber immer noch Menschen die Drohnen steuern sind die Drohnen eben nur eine intelligente Weiterentwicklung von Flugzeugen.
Die grundsätzliche deutsche Fehleinschätzung ist der Glaube das militärische Konflikte immer vermeidbar sind.
Daraus resultiert die weitverbreitete deutsche Meinung man brauche weder Militär, noch dessen möglichst moderne Einsatzbereitschaft.
Gott sei Dank sind die Amerikaner nicht so dumm.

@08:57 von Checker777

"Hätte man diese Technologie schon zu Zeiten des Vietnamkrieges gehabt, hätten wohl etliche Mütter nicht ihre toten Söhne betrauern müssen."...
Geht es denn noch??? Mit was für einer Selbstverständlichkeit sie diesen Satz raushauen ist unter aller Kanone!
Es hätten nur nicht die Mütter der angreifenden Arme weinen müssen, alle anderen Mütter müssten trotzdem um ihre Kinder weinen. Um Kinder die noch nicht einmal alt genug waren um zu wissen was Krieg überhaupt ist.
Ihren worten entnehme ich nur wie angenehm es ihnen doch ist daß das Töten noch einfacher zu gestalltet wird, da man physich noch nicht mal am Ort des Geschehens sein muss.

Schön verharmlosen!

Alle Foristen die hier nur eine logische Weiterentwicklung von Flugzeugen sehen und diese Technik einfach als verteufelt darstellen... denen wünsche ich mal ein paar "Terroristen" an den Hals mit eben dieser Technik. Mal sehen ob da noch ein gesunder Schlaf möglich ist, immer im Bewusstsein da zieht für mich nicht sichtbar ein Mordwerzeug seine Kreise über mir.

Drohnen morden heimtükisch

08:57 von Checker777
"Hätte man diese Technologie schon zu Zeiten des Vietnamkrieges gehabt, hätten wohl etliche Mütter nicht ihre toten Söhne betrauern müssen."
Aha; die Vietnamesen haben keine Mütter.
Aber die USA hatten andere Prächtige tötende "Technologien" wie z. B. Agent Orange macht den Bösen Vietcong noch heute durch Mutationsgeburten und erhöhtes Krebsrisiko prächtig zu schaffen. Von Personenminen und als Kinderspielzeug getarnte Minen wollen wir nicht sprechen den die Vietnamesen haben keine Mütter die Ihre Kinder noch 50 Jahre danach beweinen könnten.

Meine Hoffnung...

"...die Vietnamesen haben keine Mütter die Ihre Kinder noch 50 Jahre danach beweinen könnten."

Ich hoffe, das schließt auch die Mütter der Soldaten von der südvietnamesischen Armee mit ein und all die, die dann nach 1975 in den "Umerziehungs"lagern und bei ihrer Flucht aus dem Arbeiter-u.Bauernparadies ums Leben kamen???

Ablenkung

Drohnen unterscheiden sich kein Stück von konventionellen Kampfflugzeugen. In beiden Fällen sieht der Pilot das Leid nicht, das er anrichtet. In beiden Fällen liegt anonymes Töten vor.

Und es wird nie "autonome" Drohnen geben, die ohne menschliche Kontrolle einen Einsatz fliegen, eben weil die Hackergefahr dazu zwingt, den Flug immer von einem Menschen überwachen zu lassen.

Wer also sagt "Kampfflugzeuge ok, aber Drohnen böse", der hat nicht zu Ende gedacht.

@ 09:14 von Thomas Wohlzufrieden

Nun, ich erinnere mich an eine Zeit, als die USA Berlin retteten mit einer noch nie da gewesenen Luftbrücke in diesem Umfang, obwohl sie dort eigentlich nichts zu suchen hatten. Ich erinnere mich an einen Kennedy, der rief: "Ich bin ein Berliner". Auch er hatte dort wie viele andere nichts zu suchen.
Das alles endete dann schließlich mit dem Mauerfall, herbeigeführt durch solche, die dort eigentlich nichts zu suchen hatten.
Und dabei nicht zu vergessen, dass die USA
zigtausende Soldaten opferten, um bei der Befreiung Eur. und De. zu helfen. Auch dort hatten sie eigentlich nichts zu suchen. Man kann die Liste beliebig verlängern, auch mit Einmischungen, die nur schwer nachvollziehbar sind. Aber man kann den USA neben vielem anderen nicht einen gewissen Messianismus im positiven Sinn absprechen.
"sie haben nämlich dort überhaupt nichts zu suchen"
ist wirklich ein wenig zu kurz gegriffen - sie sind dort auch als unsere Stellvertreter.
Der radikale Islamismus ist auch in DE. angekommen

So sehr ich gegen die ISIS

So sehr ich gegen die ISIS bin, umso mehr bin ich gegen Drohneneinsätze.
Hier wird die Welt geteilt. Länder, in den wir durch Drohnen töten dürfen, die scheinen in unseren Augen nicht so zivilisiert zu sein.
Wer sagt uns das über unseren Kopfen nicht schon zig Überwachungsdrohnen kreisen.

Manche behaupten ja wo ist der unterschied ob bemannt oder nicht sei doch egal.
Finde ich nicht !
Nicht das irgendwann der beste Konsolenspieler geklont wird ))))
Hier ist der phantaie keine Grenze gesetzt.

Man kann nur den alten Faustos.........

zitieren mit die Geister die ich rief. Von wegen Mission erfüllt denn jetzt geht es da richtig rund und der Ami ist wieder gehalten dort seine neuesten Mordwaffen auszuprobieren. Glaubenskriege haben schon ganze Landstriche entvölkert und leider lernen die verantwortlichen Politiker nicht aus ihrem Tun.
Sieger sind nur die Waffenlobbyisten die gerne wieder zündeln und die Multis haben wieder ausreichend Gelegenheit den Spritpreis nach oben zu jagen

Zu einfach...

Je einfacher es wird, den Gegner zu töten, desto einfacher wird es, den Wert eines Menschenlebens aus dem Auge zu verlieren. Und zwar den Wert nicht nur der "bösen" Menschen, sondern aller.

Und es ist wesentlich leichter, bei ein paar Pixeln am Monitor den Auslöser zu drücken. Da machen dann auch die paar Pixel drumrum kaum was aus, die mit verschwinden. Töten wird ein Computerspiel, dass man theoretisch vom Laptop im Cafe nebenbei machen kann, während man an seinem Eiskaffee nippt. Mal eben am anderen Ende der Welt ein Dorf einäschern und gleichzeitig bei Amazon Weihnachtsgeschenke für die Kollegen bestellen. Die dann auch über Drohnen geliefert werden. Wenn das so weitergeht, kann man sich bald nicht mehr sicher sein, ob man Bücher oder Bomben vor die Haustür bekommt.

@ 09:37 von CE

Ein klein bisschen Nachdenken könnte Sie da weiterbringen.
Im Irak herrscht eine religiös begründeter Bürgerkrieg und zuvor waren die USA Verpflichtungen eingegangen und handeln jetzt entsprechend, auch wenn USA Trupenteile richtig oder falsch nur als "Berater" und "Ausbilder" deklariert werden.
Also sind sie Freund des einen und Feind des anderen Bürgerkriegslagers.
Man kann sie beschützen ganz alleine dadurch, dass man nennenswerte Feindtruppen am weiteren Vormarsch hindert oder auch vernichtet. Wer der Agressor ist, scheint vordergründig doch ziemlich klar zu sein. Raketen sollen da manchmal hilfreich sein. Dass das legal bestehende Lager politisch falsch handelte wird auch nicht bestritten, aber ihm galten die Schutzzusagen, die jetzt von diesen eingefordert werden.

Die

irakische Bevölkerung braucht jede Hilfe um den Vormarsch der ISIS zu stoppen.

Die USA sollte jedoch sicher stellen, dass keine Zivilisten getötet werden. Das wird im Irak nicht gern gesehen und könnte womöglich dafür sorgen, dass ein Drohnenangriff als ein Krieg gegen die Bevölkerung gewertet wird und sich mehr Menschen auf die Seite der Terroristen zuwenden.

Ich frage mich, wieso man jedoch nicht der syrischen Bevölkerung hilft. Die ISIS ist von Syrien aus, in den Irak einmarschiert. Dort wütet sie immer noch.

Man sollte übrigens untersuchen, woher die ISIS ihre Waffen bekommen hat sowie wer sie am Anfang finanziell und aktiv unterstützt hat.
Das sollten eigentlich die Geheimdienste machen. Wozu sind sie denn sonst da, außer die eigenen Bürger abzuhören?

@dicke Fraun

"Warum sollte es wichtig sein, ob der Pilot an Bord sitzt, oder in einer Steuerzentrale irgendwo auf der Erde? Das ist von praktischer Bedeutung, aber moralisch belanglos."

Der Einsatz von Waffen hat immer eine moralische Komponente.

"Deutschland spielt eine weit wichtigere Rolle im US-Drohnenkrieg als bekannt. Laut NDR, WDR und "SZ" ist der US-Stützpunkt Ramstein Dreh- und Angelpunkt für alle US-Drohnenaktivitäten."
http://www.tagesschau.de/inland/ramstein-drohnen100.html

Die TS hätte ihren eigenen Bericht durchaus verlinken können, so wie sonst auch.

US-Drohneneinsatz

Man wird sich daran gewöhnen müssen, dass den Drohnen die Zukunft gehört. In allen Armeen zählt nun mal primär das Leben und die Gesundheit der eigenen Soldaten. Es kommt noch hinzu, dass es bei Flugzeugabstürzen tote Piloten gibt, deren Ausbildung eine Menge Geld gekostet hat, und wo die Hinterbliebenen versorgt werden müssen. Die Drohnen sind erst der Anfang, es werden andere militärische Roboter folgen.

re CE

"Mich wundert es dass sie überhaupt unbewaffnete Drohnen einsetzen."

Zur Aufklärung braucht man eben keine Bewaffnung. Und Aufklärung ist bei der unübersichtlichen Lage das A und O.

US Politik+ Europäische Verbündete

Wenn ich die Foren der letzten Monate studiere fällt auf das gezielte pro NSA, CIA, VSA Propaganda einzug auf Meta Tag. gehalten haben.
Man erhofft sich die Meinungshoheit durch Quantität möglichst viele Beiträge durch möglichst viele Teilnehmeranmeldungen zu erreichen. Besonders auffällig wird dies wenn sich diese Teilnehmer mit Sätzen wie " Du hast ja so recht", "Ich bin ganz deiner Meinung", "das war ein guter Kommentar" auf die Schulter klopfen und andere als Putintrolle verächtlich machen.
O.K. vor der Ukr. Krise waren Linkslastige Beiträge in der Mehrheit. Was daran liegen könnte, das interlektuelle Menschen gewöhnlicherweise gelernt haben Ihren Kopf und die Schreibtastatur zu benutzen und die Copy Funktion nur bei Zitaten zu verwenden.
Doch wenn Nationalisten mehr Ihre Kopfmuskulatur als Ihre Schlagarmmuskulatur benutzen sollen kommen mehr Parolen und Desinformationen Zustande die man mit der Copy Funktion prächtig vermehren kann.

Gespaltenes Denken?

Ich meine, es gehört schon gespaltenes Denken dazu, 9/11 aus heiterem Himmel als "feige" und "hinterhältig" zu beurteilen, den fortgesetzten Mord mittels Drohnen aus heiterem Himmel aber als "normales Kriegshandwerk"!

Immerhin sind die Terroristen von 9/11 bei ihrem Anschlag selbst um´s Leben gekommen (wenn man uns nun nicht völlig die Hucke voll lügt) - genau das wollen ja die "Piloten" der Drohnen vermeiden, sonst müßten sie ja in den angreifenden Flugzeugen sitzen.

Die einzige Chance für sie, dabei ums Leben zu kommen, wäre unglücklich mit dem Stuhl umzufallen oder auf dem Heimweg auf einer Bananenschale auszurutschen: Das ganz normale Lebensrisiko also.

@MartinBlank

"Und es wird nie "autonome" Drohnen geben, die ohne menschliche Kontrolle einen Einsatz fliegen, eben weil die Hackergefahr dazu zwingt, den Flug immer von einem Menschen überwachen zu lassen."

Im Gegenteil, es ist ja gerade die menschliche Kontrolle, also die technisch gewollte Möglichkeit der Fernsteuerung, die einen Hackerangriff erst ermöglicht.

"Wer also sagt "Kampfflugzeuge ok, aber Drohnen böse", der hat nicht zu Ende gedacht."

Das ist richtig.
Trotzdem geht der Trend eher zu Drohnen, was vor allem finanzielle Gründe hat.
Drohnen sind billiger als Flugzeuge, bei Verlust der Maschine ist die Investition in die Ausbildung nicht gefährdet.
Außerdem reagiert öffentliche Meinung stets verstimmt auf eigene Personenverluste, egal wie gut der Konflikt medial vorbereitet wird.

Der eigentliche Grund hinter der Entwicklung von Drohnen sind aber sicher die Entwicklungsfortschritte beim Passivradar.

http://tinyurl.com/9rlyzsh

Humaner Krieg

Drohnen machen den Krieg gegen den Terror humaner, weil sich die US-Soldaten nicht so sehr in Gefahr begeben müssen, um Terroristen zu bekämpfen.

@freiheitsstatue

Zitat: "...was hielten Sie persönlich davon, wenn man Kriege generell "verbieten" sollte, weil es nichts anderes ist als ...."Multi-Raubmord" ???" (Zitat Ende)

Kriege verbieten - ja das wäre die Lösung. Ebenso könnte man in der Wüste das Scheinen der Sonne verbieten. Solange es Menschen auf der Erde gab und geben wird, werden kriegerische Auseinandersetzungen niemals aufhören; alle Voraussetzungen, einen Krieg zu führen, liegen im Menschen zutiefst genetisch verankert.
Folge: Kriege hören erst dann auf, wenn es keine Menschen mehr auf der Erde geben wird.
Wir sind auf dem besten Weg, diesen Zustand herzustellen.

Hier kann manmal wieder sehen, was von

Obamas Worten und deren Halbwertzeit zu halten ist: Absolut nichts. No boots on the ground vor EINER WOCHE und nun...... wird schon eine weiterer Bodenkrieg zaghaft angekuendigt. Hat das erst mal begonnen, werden es mehr und mehr. Das war schon immer "alternativlos". Irak 3.0 hat begonnen. Gratuliere! Da aber die ISIS und vor allem die alten Soldaten Saddams die US Taktiken derweil kennen, werden sie alles daran setzten ihre Kaempfer in Stadtgebieten zu konzentrieren. Da geht dann wenig mit Kampfjets und Drohnen ohne massive Zivilopfer. Zudem ist immer noch unklar, WER da alles auf WESSEN Seite mitmischt. Die Brigarden aus Sadr City haben ja schon den Sturz Malikis gefordert, obwohl sie der selben Religionsrichtung angehoeren. Hier wird sich die USA , als dortiger allgemeiner Feind , sicher eine weitere blutige Nase holen um eine Regierung zu retten , die laengst nicht mehr zu retten ist. Der Irak existiert nicht mehr, man will es nur nicht zugeben.

@gibtsdochgarnich

*"Hätte man diese Technologie schon zu Zeiten des Vietnamkrieges gehabt, hätten wohl etliche Mütter nicht ihre toten Söhne betrauern müssen."...
Geht es denn noch??? Mit was für einer Selbstverständlichkeit sie diesen Satz raushauen ist unter aller Kanone!
Es hätten nur nicht die Mütter der angreifenden Arme weinen müssen, alle anderen Mütter müssten trotzdem um ihre Kinder weinen*
Ja , Mensch wissen Sie denn wirklich immer noch nicht , das US Menschen einen ueberragenden Mehrwert gegenueber anderen Menschen darstellen? Das sollte doch nach deren Selbstdarstellung derweil dem Letzten klar sein. Nur tote US Buerger sind bedauernswerte Tote. Der Rest sind "Terroristen" und bestenfalls Kollateralschaeden. Das muss man doch wissen heute.
Zynismus aus.

Noch immer kein einziger Angriff ?

Mich wundert sehr, daß noch immer kein einziger Angriff von den USA geführt wurde.

Stattdessen seit Tagen das gleiche Mantra: man müsse sich erst einen Überlick über die Lage verschaffen.

Dabei ist die ISIS seit über zwei Wochen schon auf dem Vormarsch.
Wieso gab es noch nicht eine einzige Rakete auf einen der brandneuen ISIS-Trucks?
Wo sind die "chirurgischen Militärschläge", die sonst immer zivile Opfer minimieren konnten?
Irgendein Ziel sollte man doch inzwischen ausgemacht haben.

Oder hält die USA diese Hilfe absichtlich zurück, um den amtierenden Premierminister weiter politisch zu erpressen?

Gab es gar Verhandlungen, um die ISIS zur Rückkehr nach Syrien zu veranlassen, etwa durch Vermittlung von Saudi-Arabien und Katar?
Denn es ist schwer vorstellbar, daß die Verbündeten USA und S-A und Katar im Irak einen Stellvertreterkrieg ausfechten.

Das lange Zögern der USA, im Irak aktiv zu werden wirft auf jeden Fall Fragen nach der eigentlichen Motivation auf.

@10:39 von MartinBlank- wirklich zu Ende gedacht…?

"Wer also sagt "Kampfflugzeuge ok, aber Drohnen böse", der hat nicht zu Ende gedacht."

Ich hoffe, Sie haben "zu Ende gedacht", denn der Einsatz von Drohnen setzt die Interventionsschwelle sehr niedrig herab, weil hier die eigenen Einsatzrisiken in asymmetrischen Konflikten zunächst gering gehalten werden- ergo werden diese Szenarien also öfters "bemüht", als diese ohne Drohneneinsätze der Fall wäre-das US-Einsatzmuster exemplifiziert dies sehr nachdrücklich.

Bedeutet im Klartext und zu Ende gedacht, dass Drohneneinsätze die Interventionsbereitschaft deutlich erhöhen, von den damit einhergehenden enormen "Kollateralschäden" mal ganz zu schweigen…!

@remiehlad

Klar haben die USA nicht nur schlechte Dinge getan, ABER bei den meisten ist doch das Hauptmotiv nicht Altruismus sondern Eigennutz.

Erster und Zweiter Weltkrieg? Da haben sie mitgemacht, weil ihnen der Krieg erklärt wurde.

Berlin-Blockade? Na den bösen Kommunisten wollte man doch Berlin nicht einfach so überlassen. Eine günstiger gelegene Abhörstation gab es ja nicht.

Kennedy? Das war ein PR-Gag und die einzige gute Tat dieses Weiberhelden war während der Kuba-Krise NICHT den Dritten Weltkrieg anzufangen. Genau wie Obama ist er durch charismatische Reden Präsident geworden, aber nicht wirklich durch seine Taten.

Die Einmischungen in andere Länder nennen Sie "positiv"? Zahlreiche Diktaturen in der Welt verdankten ihre Existenz und ihr Überleben den Einmischungen durch die USA. Das ist eine absolut kranke Außenpolitik und wie jeder Drogensüchtige, können sie damit nicht aufhören.

11:34 von dicke Fraun

>>Drohnen machen den Krieg gegen den Terror humaner, weil sich die US-Soldaten nicht so sehr in Gefahr begeben müssen, um Terroristen zu bekämpfen.<<

Eine erstaunliche Meinung ! Umso erstaunlicher, da jene die jetzt ja angeblich so "humane Tötungsmaschinen" einsetzen, maßgeblich dafür verantwortlich sind daß es ( durch einen unter verlogenen Argumenten unter Missachtung des Völkerrechts geführten Angriffskrieg ) jene "bösen Terroristen" überhaupt erst gibt.

11:38 von harry_up - ist das so ?

>>Solange es Menschen auf der Erde gab und geben wird, werden kriegerische Auseinandersetzungen niemals aufhören; alle Voraussetzungen, einen Krieg zu führen, liegen im Menschen zutiefst genetisch verankert.<<

Eine seltsame Meinung die sie hier vertreten, obwohl sie wissen MÜSSEN daß sie falsch ist.

Ich habe noch nie davon gehört daß sich in Kindergärten 3-jährige mit Stöcken und Steinen gegenseitig blutig schlagen. Sie etwa ?

Nun, dann scheint der Mensch ja nicht von Geburt an ( also genetisch bedingt ) "böse" zu sein, sondern erst im Lauf seines Lebens durch ... nennen wir es ... "gezielte Desinformation" ... dazu zu werden.

Was dann die Brücke schlägt zum hiesigen Forum und einigen seiner Teilnehmer ...

um 11:56 von CE

Da sind zu viele Ungenauigkeiten drin in Ihrer Darstellung.

Im Ersten Weltkrieg haben die USA Deutschland den Krieg erklärt, nicht umgekehrt.

"Günstige Abhörstation" - da hat wohl einer noch nie was von "Operation Gold" gehört ;)

Was nun Obama angeht, so hat er dasselbe Problem wie Clinton vor ihm: er ist gezwungen, den Müll wegzuräumen, den die Republikaner verursacht haben; aber die kurzsichtige Öffentlichkeit erkennt diese Schwierigkeiten nicht an, behauptet ein Versagen und wählt den nächsten Republikaner, der dann neuen Schaden anrichtet ... ein Teufelskreis, der leicht durchbrochen werden könnte, wenn die Öffentlichkeit nicht so schlicht wäre.

28. Juni 2014 um 12:14 von Mayaguez_75

Der glaube an Amerika stirbt zuletzt. Amerika braucht dringend Aufträge für Ihre Wirtschaft. Auto können sie nicht bauen jedenfalls keine die Konkurrenzfähig sind . Also braucht man einen kalten Krieg dann kommen wenigstens die Rüstungsaufträge aus Europa und Japan als auch Südkorea.
Das bringt die Konjunktur wieder in fahrt.

um 12:18 von Xabbu

"obwohl sie wissen MÜSSEN daß sie falsch ist"

Genetisch ist Kampf verankert, wie bei allen Tieren. Im Gegensatz zu den Tieren besitzen Menschen aber Vernunft, und die ist gegen Kampf.

Das Beispiel mit den Dreijährigen ist unlogisch, weil auch in der Natur Jungtiere noch friedlich sind.

"Daß bisweilen ehemals

"Daß bisweilen ehemals geheimes Material "declassified" wird, kann dann erstaunliche Resultate hervorbringen."

Wohl nur auf Seiten der USA....wo allerdings bleibt das von der anderen Seite???

Ich würde gern mehr von der Geschichte um die drei deutschen Uni-Ärzte aus Freiburg erfahren, die im Jahr 1968 in südvietnamesischen Hue verschwunden sind.....

http://www.badische-zeitung.de/freiburg/vergessene-geschichte-das-tragis...

12:30 von MartinBlank

>>... ein Teufelskreis, der leicht durchbrochen werden könnte, wenn die Öffentlichkeit nicht so schlicht wäre.<<

Ich stimme ihrem (durchaus bemerkenswerten) Beitrag in Teilen zu, jedoch machen sie es sich imho zu einfach.

Man kann nicht die Meinung vertreten ein Volk wäre zu "schlicht" um komplizierte Sachverhalte zu verstehen, ohne die Frage aufzuwerfen warum dieses Volk so schlicht IST.

Daß es Kreise gibt denen eine solche "schlichtheit" durchaus nützlich ist, und die eine solche aktiv durch Medien- und/oder Bildung herbeizuführen wünschen, sollte in einer solchen Betrachtung nicht fehlen.

"Also braucht man einen

"Also braucht man einen kalten Krieg dann kommen wenigstens die Rüstungsaufträge aus Europa und Japan als auch Südkorea.
Das bringt die Konjunktur wieder in fahrt."

Wobei Russland und China dafür reichlich die Werbetrommel rühren....ein kleiner Blick ins südchinesische Meer genügt.

@10:07 von gibsdochgarnich u. Theo Hundert u.a.

Ihren [@Checker777] worten entnehme ich nur wie angenehm es ihnen doch ist daß das Töten noch einfacher zu gestalltet wird, da man physich noch nicht mal am Ort des Geschehens sein muss.

Diese Diskussion ist so alt wie die Erfindung der Armbrust.

An alle

die wieder der Meinung sind das dass doch alles OK ist weil man damit ja ach so böse Terroristen nur ermordet.
Ist es nicht merkwürdig das wie so oft, so auch hier, es noch kein paar Monate her ist und diese sogenannten "Terroristen" von CIA, FBI, NSA und wie diese ganzen Verbrecher auch heißen finanziell und materiell unterstützt wurden und als Freiheitsrebellen in Syrien dargestellt wurden ?

Von daher kann man sich jetzt nicht hinstellen und Morde rechtfertigen nur weil die nicht mehr nach der Pfeife der USA tanzen.
Wer in den Käfig des Löwen geht um mit ihm gemeinsam Sache zu machen und sich dann wundert das er einen auch selber beißt hat Pech gehabt!

12:34 von MartinBlank

>>Genetisch ist Kampf verankert, wie bei allen Tieren. Im Gegensatz zu den Tieren besitzen Menschen aber Vernunft, und die ist gegen Kampf.<<

Sie kommentieren einer meiner Beiträge an den User #harry_up#. Das ist schon ok. Allerdings erkennen sie nicht die Unlogik ihrer Argumentation.

SIE schreiben von "Kampf", der User #harry_up# schrieb von "Krieg". Es ist ungebührlich beide Begriffe in einen Topf zu werfen, auch beim Sport spricht man von Kampf, obwohl dort keiner durch diese "Kampfhandlung" zu Tode kommt

>>Das Beispiel mit den Dreijährigen ist unlogisch, weil auch in der Natur Jungtiere noch friedlich sind.<<

Dann lesen sie es bitte nochmals im Kontext, ich bin sicher sie werden die Logik darin erkennen. Denn in der von ihnen zitierten Natur werden solche (späteren) "Kämpfe" ... sie meinen wohl eher die Rangordnung ... i.d.R. abgebrochen wenn ersichtlich ist daß einer unterlegen ist, und prinzipiell nicht begonnen um den Rivalen zu ... töten ...

12:52 von cowboy8

>>Diese Diskussion ist so alt wie die Erfindung der Armbrust.<<

Mir wäre die Gemeinsamkeit einer Armbrust und einem "Predator" (außer daß beider Waffen durch die Luft fliegen) nicht geläufig.

Sie unterlassen es ebenfalls diese Gemeinsamkeit zu erwähnen. Warum eigendlich ? Kennen sie keine ? Dann wundert es mich daß sie anderen Widersprechen wollen, ohne Gegenargumente aufzuführen.

Einsatz von Drohnen

Gegen den Einsatz von Kampfdrohnen an Stelle von Kampfjets ist im Prinzip nichts einzuwenden. Die Piloten sind eben weniger gefährdet.
Wenn wir ehrlich sind, kämpfen im Irak die GIs stellvertretend auch für unsere Demokratie und unserer Freiheit. Also wäre ein wenig mehr Respekt angesagt.

um 12:32 von Orka12348

"Also braucht man einen kalten Krieg dann kommen wenigstens die Rüstungsaufträge aus Europa und Japan als auch Südkorea. Das bringt die Konjunktur wieder in fahrt."

Export USA gesamt: 1480 Milliarden Dollar.
Export USA Waffen: 9 Milliarden Dollar.

Wenn eine Behauptung ganz leicht zu prüfen ist - ein paar Mouseclicks, höchstens drei Minuten hat's gedauert - was soll ich dann von jemandem halten, der das entweder aus Bequemlichkeit nicht getan hat oder absichtlich die Unwahrheit erzählt?
Das frage ich mich.

um 11:56 von CE

Danke, für Ihren absolut zutreffenden Kommentar! Gruß.

@ 13:17 von Forengeschwätz

"Wenn wir ehrlich sind, kämpfen im Irak die GIs stellvertretend auch für unsere Demokratie und unserer Freiheit."

Wenn wir ehrlich sind, sind "Demokratie und Freiheit" nur vorgeschobene Schönwetterargumente um wirtschaftliche Hintergründe zu verschleiern. Das kann man den Soldaten natürlich nicht wahrheitsgemäß sagen, sonst würde ja keiner so naiv sein, dafür sein Leben zu risikieren.

13:17 von Forengeschwätz

>>Wenn wir ehrlich sind, kämpfen im Irak die GIs stellvertretend auch für unsere Demokratie und unserer Freiheit.<<

Wir "sind" ehrlich ... und nein. Es sind aufrechte Demokraten die hier in Deutschland für die Deutsche Demokratie kämpfen, nicht Amerikanische Söldner im Irak. Und wohin unsere Freiheit geht ? Fragen sie doch mal bei NSA, CIA und GCHQ nach. Iraker sind da meines Wissens nach nicht involviert.

>>Also wäre ein wenig mehr Respekt angesagt.<<

Ja ? Warum ?

10:07 von gibsdochgarnich

Volle Zustimmung. Wer so was schreibt, wie Checker 777, sollte sich mal Bilder vom Napalm-Einsatz der USA in Vietnam ansehen, oder endlich seine Vidio-Kriegs-Spiele löschen. Die führen zu solchen Geisteshaltungen.

@Forengeschwätz

"Wenn wir ehrlich sind, kämpfen im Irak die GIs stellvertretend auch für unsere Demokratie und unserer Freiheit. Also wäre ein wenig mehr Respekt angesagt."

Das hat man den GIs VOR dem Irakkrieg auch versucht einzureden.
Und nicht einmal die glauben das jetzt noch.

Die Unterstützer Ihrer universellen, kriegsrechtfertigenden Behauptung werden immer weniger, und vielleicht, wenn Sie mal ganz ehrlich sind, sind Sie damit sogar allein.

@ 13:17 von Forengeschwätz

"Gegen den Einsatz von Kampfdrohnen an Stelle von Kampfjets ist im Prinzip nichts einzuwenden. Die Piloten sind eben weniger gefährdet."

"Also wäre ein wenig mehr Respekt angesagt."

Hämorrhoiden (und das ist wohl das größte Risiko der Drohnenpiloten) sind sicher unangenehm - aber deswegen gleich Respekt? Das kommt mir dann doch etwas übertrieben vor!

Ich persönlich habe kein

Ich persönlich habe kein Problem damit, wenn die Gegenseite Drohnen in USA oder andere Waffen wie Bomben als Gegenmittel einsetzt. Wer sich das Recht nimmt solch ein Verbrechen zu begehen muss es auch anderen fairerweise geben.

@Fohrengeschwaetz

Wikommen Sie aud das Brett, das die GIs im Irak UNSERE Freiheit und Demokratie im Irak verteidigen? Der gleiche Unsinn wurde schon in Afgh. Behauptet. Wahrer wird diese Nonsens dadurch nicht. Das ist doch absurd und ist ein allgemeingueltiges Totschlagsagument, das keinerlei Begruendung standhaelt. Hauptsach irgend was geschrieben was die Untaten der USA rechtfertigt.

Drohnen sind und bleiben Massenvernichtungswaffen!

Drohnenangriffe sind ferngesteuerte Hinrichtungen ohne Gerichtsverfahren. Weit über 3.000 Menschen haben die USA seit dem Beginn des Irakkrieges auf diese Weise ermordet.
Und was, bitte schön, ist daran 'Verteidigung' wenn der Gegner präventiv getötet wird, bevor er eine amerikanische Einrichtung angreifen kann? Obama als oberster Militär seines Landes trägt die vollste Verantwortung für die Toten auf beiden Seiten. Er befiehlt den Drohnen-Einsatz in aller Welt und er ist die Ursache, dass immer wieder neue Fanatiker in den entsprechenden Ländern rekrutiert werden.
Drohnen sind eine Schande für die Menschheit!

@Mehr Feuerwerk

Hm...welche Barrieren koennen nach Ihrer Meinung denn noch fallen? Voelkerrecht? Tot seit Irak und Libyen. Unverletzlichkeit des Terretoriums? Tot, seit Drohnen. Was bleibt? UN ? Tot seit Herr Ban dort US lastig wirkt(Flugverbotszone Libyen). Guantanamo und geheime Folterwerkstaetten. Was noch ? Nix! Humanismus? Tot. Menschenrechte? Tot(Patriot Act). Was bleibt? Nix.

Bewaffnet - aber nur zur Verteidigung

wer es glaubt, wird selig.

@13:09 von Xabbu

cowboy8: >>Diese Diskussion ist so alt wie die Erfindung der Armbrust.<<

Mir wäre die Gemeinsamkeit einer Armbrust und einem "Predator" (außer daß beider Waffen durch die Luft fliegen) nicht geläufig.

Sie unterlassen es ebenfalls diese Gemeinsamkeit zu erwähnen. Warum eigendlich ?

Sorry, ich vergaß, dass man hier keinerlei Geschichts- oder sonstige Vorkenntnisse voraussetzen kann.

Mit der Erfindung und Weiterentwicklung von Fernwaffen über die Jahrhunderte kam quasi mit jedem neuen Meilenstein die selbe Diskussion hoch. Kritisiert wurde immer die physische Abwesenheit des Soldaten vom "Ort des Geschehens", bzw. die immer größer werdende Entfernung davon.

Kritisiert wurde/wird, dass das Töten immer ungefährlicher für den Soldaten wird (im Fall Drohne: Risiko = Null). Der Anspruch, dass das Töten gefährlich sein sollte, drückt im Prinzip den eigenen Anspruch an Soldatenehre und Mut aus. Ich bezweifle allerdings, dass sich die Drohnenkritiker darüber klar sind.

re alter simpel

"Drohnen sind billiger als Flugzeuge"

Ein Global Hawk ist auch nicht billiger als ein adäquates bemanntes Flugzeug.

re Xabbu

"Mir wäre die Gemeinsamkeit einer Armbrust und einem "Predator" (außer daß beider Waffen durch die Luft fliegen) nicht geläufig."

Die Gemeinsamkeit ist, dass Abstandswaffen erstmal immer als unritterlich, unfair und vor allem "unsportlich" diffamiert werden.

16:20 von cowboy8

>>Sorry, ich vergaß, dass man hier keinerlei Geschichts- oder sonstige Vorkenntnisse voraussetzen kann.<<

Es würde die Diskussion sicherlich erleichtern und die Moderation erfreuen, wenn persönliche Verunglimpfungen durch Sachliche Argumentation ersetzt würde.

>>Kritisiert wurde immer die physische Abwesenheit des Soldaten vom "Ort des Geschehens", bzw. die immer größer werdende Entfernung davon. <<

Richtig und doch Falsch. Die immer größer werdende Entfernung spielte schon zur Zeit der Englischen Langbögen eine entscheidende Rolle, aber die PHYSISCHE ABWESENHEIT vom Schlachtfeld, spielt erst seit den "Predator's" eine Rolle. Genau hier liegt aber der Hase im Pfeffer. Eine Abteilung Englischer Bogenschützen konnte durch eine Reiterei zunichte gemacht werden. Und die "Drohnenkrieger" ? Haben sie darüber schonmal nachgedacht ?

Sie sehen also, es kann fatale Folgen haben einem Europäer mangelnde Bildung vorzuwerfen.

Die Lügen widersprechen sich schon selbst...

Heute, "nur zur Verteidigung".
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Vor ein paar Wochen: "Militärschläge".
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http://www.tagesschau.de/ausland/irak-obama-104.html
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Ich kann die ewigen Lügen, ehrlich gesagt, nicht mehr hören. Seit die USA völkerrechtswidrig den Irak angegriffen hat, sind einige Hunderttausend Opfer zu beklagen. Man stelle sich diese auf einem großen Berg vor, um die Dimension dieses Unrechts zu erahnen.

16:35 von karwandler

>>Die Gemeinsamkeit ist, dass Abstandswaffen erstmal immer als unritterlich, unfair und vor allem "unsportlich" diffamiert werden.<<

Da sie sich eines eigenen Kommentars dazu enthalten, gehe ich davon aus daß sie diese "Unsportlichkeit" selbst erkennen und auch so bewerten. Dies ist zu begrüßen.

Abstandswaffen bedürfen jedoch der Anwesenheit auf dem Schlachtfeld, sonst bestände ja keine Notwendigkeit den Gegner auf Abstand zu halten.

Ihrer Scharfsinnigkeit ist aber offensichtlich genauso wie dem User #cowboy8# entgangen, daß wir hier nicht über Waffen reden die den Gegner auf Abstand halten sollen, sondern bar jeglicher Teilhabe am "Schlachtfeld" quasi vom Sofa aus "erledigen".

Ich möchte nun keinen Disput über grundsätzliche moralische Fragen, ich möchte darauf hinweisen daß NIEMAND und wenn ich das schreibe meine ich auch absolut niemand, garantieren kann daß diese Tech. nicht in falsche Hände fällt. Wir können das ja nicht einmal für den Augenblick.

16:20 von cowboy8

"Der Anspruch, dass das Töten gefährlich sein sollte, drückt im Prinzip den eigenen Anspruch an Soldatenehre und Mut aus."

Es ist entscheidender, das die zunehmende Entfernung und der damit einhergehende Schutz die sinnliche Erfahrung der Angst als unwillkommenen Faktor ausschaltet, Verluste minimiert und den Schuetzen gleichgueltiger macht. Aber ein Krieger hat keine Angst, also wird das nicht thematisiert. Das in der Tat in jeder historischen Entwicklungsphase einer neuen Fernwaffe der Niedergang der Kriegertugenden beklagt wurde, ist mehr einem herbeigedichteten Kriegermythos geschuldet als der Psychologie des Menschen. Davon abgesehen ist nur eines wichtig: Effizienz. Wenn man da nicht weiterentwickelt, koennte man es ja gleich ganz sein lassen. Der Anspruch, das Toeten gefaehrlich sein sollte ist daher viel eher eine Verstandesleistung, die den Krieg unter Kontrolle halten will.

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