Kommentare

Zunächst mal

muss ich hier einiges zurücknehmen, was ich in den vergangenen Tagen geschrieben habe. Dass in Verbindung mit Pädophilie so ein hohes Risiko besteht, war mir nicht klar. Danke erst mal, Tagesschau, für diesen Beitrag.
Bei Pädophilie ist also Erkennen und Therapieren sowie Vorbeuge gegen mögliche Gewalt angesagt. Und dennoch wehre ich mich gegen das Maß und gegen die Form, in denen, auch in diesem Forum, bei diesem Thema vom Leder gezogen wurde. Wegsperren oder Kastrieren waren die Forderungen, abartig oder widerlich noch die zurückhaltendsten Beschreibungen. Sogar die Menschenwürde wurde hier z.B. Herrn Edathy abgesprochen. So gehts trotzdem nicht.
In den sechziger Jahren hätte ich als Schwuler Angst um mein Leben gehabt und war heilfroh, dass ich keiner war. Und das, was hier jetzt so hochkocht, hat ein noch deutlich größeres Aggressionspotential.

250 000

nicht dass ich das herunterspielen möchte, ich finde es schrecklich! und suche nach Ansatzpunkten zur Behandlung,
aber, ..... wurde mal eine ähnliche Bestandsaufnahme, für korrupte Politiker z.B. gemacht?

Nur Männer?

Gibt es keine pädophilenFrauen?

Endlich Fakten!

Es wurde an der Zeit daß zu diesem Problem ernsthaft recheriert wurde. So kann man manches "vom Kopf wierde auf die Füße stellen". Diese ganze Diskussion vernebelt den Blick auf wirlich relevante Vorgänge in Welt und Gesellschaft. Danke an die Redaktion

Rückgang

Ich glaube nicht, dass die Zahl der Übergriffe rückläufig ist. Ist es nicht möglicherweise vielmehr so, dass aufgrund der möglichen Konsequenzen für jemanden, der "es" ans Licht bringt, zu gravierend sein können? JEDER, der bestimmte Beobachtungen z.B. bzgl. eines Sporttrainers o.ä. macht, läuft schon Gefahr, dass bei Information einer weiteren Person, dass entweder diese selbst zum Täter geht und demjenigen vom Verdacht berichtet, was schon eine Anzeige der ersteren nach sich ziehen kann. Wie viel Mut besitzt da schon Ottonormalbürger? Selbst bei Opfer"bericht" ohne Beweismittel, riskiert jeder, der darüber spricht, seine eigene soziale Ächtung oder gar eine Anzeige des Täters wegen Verleumdung, was oftmals eine doppelte Traumatisierung bedeutet für das Kind. Oder auch für eine erwachsene Person, wenn dann die "Hölle" losbricht. Einmal zur Dunkelziffer geworden, bleibt man besser eine Dunkelziffer. In hundert Jahren vielleicht.

falsche Pathologisierung

Der Artikel erwähnt nicht die sog. "Alterspädophilie". Diese Neigung ist also keineswegs angeboren sondern entwickelt sich sogar oft erst im Alter - wenn es um den Umgang mit dem Tod geht. Es scheint mir viel naheliegender zu sein, zumindest diese Form der Pädophilie als eine ver-rückte Suche nach dem Leben zu sein. Andere Kulturen trinken Blut von Tieren, um sich das Leben wenigstens gefühlsmäßig für einen Moment zu erhalten, andere Kulturen suchen sie das Gefühl von Leben in Potenzsteigernden Mittel. Bei uns wird diese Suche offenbar immer häufiger auf Kosten der Kinder betrieben - das Leben des Kindes wird zerstört, damit sich der Täter lebendiger fühlen kann.

@MarkSchakal

"250 000

nicht dass ich das herunterspielen möchte, ich finde es schrecklich! und suche nach Ansatzpunkten zur Behandlung,
aber, ..... wurde mal eine ähnliche Bestandsaufnahme, für korrupte Politiker z.B. gemacht?"

Eine scheinbar angeborene (genetisch bedingte???) Neigung mit Korruption vergleichen zu wollen ist doch etwas abstrus.

Interessant ist aber der Vergleich mit Homosexuellen- das ist im Prinzip genau das Gleiche, nur diese werden gesellschaftlich immer weiter akzeptiert, während die Pädophilen (die vermutlich genauso wenig dafür können wie Homosexuelle) in die kriminelle Ecke geschoben werden. Diese haben leider das Pech, dass ihre Zielgruppe nun einmal nicht freigegeben werden kann und darf...

@ Frosthorn

Einem Opfer würde ich ohnehin nicht raten, OHNE Beweismittel eine Strafanzeige gegen den Täter zu erstatten. Hat eh keinen Sinn. Und welches Kind hat die schon? Und dann gibt es ja auch noch das Umfeld, den Nahbereich des Kindes. Viele sprechen ja nicht und verdrängen, weil die nachfolgende Gewalt, um es zum Schweigen zu bringen, oftmals so schrecklich ist. Und damit meine ich nicht nur körperliche Gewalt, auch psychische kann sehr, sehr schlimm sein. Und wenn dann beides noch auf das Kind einprasselt, ... Hoffnungslos, ... Welches Kind möchte schon seine Nächsten in "Sippenhaft" bringen, obwohl es manchmal angebracht wäre? Frosthorn, Sie kennen augenscheinlich das Ausmaß nicht. Diese Form der Gewalt ist gleichzusetzen mit Krieg! Eine amerikanische Studie aus den 90´ern zeigt auf, dass diese Form der Gewalt die selben Auswirkungen hat, wie wenn man im Krieg war, die gleichen Auswirkungen/Symptome wie bei Holocaustüberlebenden. Deshalb plädiere ich ja so sehr für Gesetzesänderungen!

@frosthorn

ich finde den vergleich mit homosexuellen doch sehr daneben...das würde ja bedeuten das pädophilie bald als in ordnung akzeptiert wird...
schwule und lesben machen das im allgemeinen einvernehmlich...und nötigung ist immer eine straftat...
allerdings sehe ich auch einen sehr großen unterschied zwischen bilderguckern und vergewaltigern...

@done59

Wenn das nicht den Kern der Gesellschaft trifft, was dann? DAS ist eines der relevantesten Themengebiete überhaupt, weil durch Spätfolgen bei den Opfern viel, sehr viel Steuergeld, Versicherungsgelder usw. in die Behandlung der Opfer geht.

Die 250.000 sind aber deshalb

Die 250.000 sind aber deshalb nicht gleich alle Straftäter die in eine geschlossene Anstalt gehören. Eine Neigung ist nichts kriminelles.

Mich würde mal interessieren, wie viele von den 250.000 denn dank "frühem Zugang zum Sex" auf den Geschmack gekommen sind und daran hängengeblieben sind. Das muß nicht nur "echter Sex" sein, sondern kann durchaus auch ein besonders prägender Moment/Eindruck aus der Jugend sein.

Ich kann mich z.B. noch haargenau an einen Porno erinnern, der im damals jungen Privatfernsehen lief. Insbesondere RTL ist damit ja durchaus groß geworden, aber auch SAT1 hat seinen Anteil an Sex-hotline-Werbung und nackten Tatsachen.

Kurzum, mich würde der Einfluss der gesamten "sexuell freizügigen Kulturlandschaft" auf diese Zahl von "Menschen mit Neigung" interessieren ... man kann nicht unendliche Freizügigkeit fordern ohne dadurch auch Folgen in anderer Art hervorzurufen.

@ Auikula 10:30h

"Eine amerikanische Studie aus den 90´ern zeigt auf, dass diese Form der Gewalt die selben Auswirkungen hat, wie wenn man im Krieg war, die gleichen Auswirkungen/Symptome wie bei Holocaustüberlebenden. Deshalb plädiere ich ja so sehr für Gesetzesänderungen!"
.
Dann plädieren Sie doch für eine Gesetzesänderung gegen den Krieg; damit wären gleich Millionen geholfen. Und das wäre gesetzgeberisch machbar.
.
Gegen angeborene Neigungen kann man ganz offensichtlich keine Gesetze erlassen.

Bildergucker?

Um Bilder gucken zukönnen, müssen Bilder gemacht werden. Zum Bildermachen müssen Kinder ihrr Persönlichkeitsrechte beraubt werden. Um "Hardcorebilder" zu machen, werden Kinder vor der Kamera missbraucht. Wer also "nur Bilder guckt", schafft damit also erst den finanziellen Anreiz zum Kindsmissbrauch. Dies ist somit nicht so unschuldig, wie es vielleicht klingen mag.

Korrektur

Danke an alle, die meinen Post beantwortet haben. Aber vielleicht war da einiges mißverständlich.
1.
Die Auswirkungen sexueller Übergriffe auf Kinder sind mir bekannt, ich bin selbst ein Opfer und lebe mit einer Partnerin, deren Leben ebenfalls unwiderruflich aufs schwerste geschädigt ist (bis heute, und wir sind schon im vorgerückten Alter). Nicht bekannt war mir, dass pädophile Neigungen von derart vielen Betroffenen in die Tat umgesetzt werden müssen. Ich hatte die Möglichkeit der Triebkontrolle überschätzt.
2.
Bei dem Vergleich mit der Ächtung Homosexueller bleibe ich. Natürlich ist Sexualität unter gleichgeschlechtlichen in der Regel einvernehmlich und hat nichts widernatürliches oder sonstwie verurteilungswürdiges. Was bestürzend war, und es heute wieder ist, ist der gesellschaftliche Umgang mit diesem Gruppen. Lesen Sie mal ein paar der Posts aus den letzten Tagen. Sie würden für die Sicherheit von Pädophilen nicht mehr die Hand ins Feuer legen wollen.

@odindonar

Auch hinter Bildern stecken reale Kinder, deren Leben, deren Schicksal. Und da man nichts von diesen weiß, sollte man m.E. schon allein aus Gewissensgründen, schließlich könnte man sich mitschuldig machen am Schicksal derer, solches nicht ansehen. Es gab auch mal einen, der lediglich Transporte organisierte und sich unschuldig wähnte am Tod hunderttausender.

Mhhh

Vielleicht sollte man auch mal Eltern dazu anhalten, ihre 12 Jährige Tochter nicht im Minirock und High-Heels rumlaufen zu lassen....Wundert mich persönlich garnicht, daß sowas passiert...

Also ich habe mich schon vor geraumer Zeit damit befasst

Der Grund war aber kein Fall der Öffentlichkeit sondern traurigerweise ein Fall aus meiner Umgebung. Ob so eine hohe Wahrscheinlichkeit von Pädophilen ausgeht straffällig zu werden, wie im Interview erwähnt, weiß ich nicht. Ich weiß jedoch, dass die meisten sexuellen Missbräuche an Kindern nicht von Männern mit pädophilen Neigungen begangen werden. Und genau der Aspekt fehlt im Interview. Wo deren Motivation dazu liegt, darüber kann man nur spekulieren. Ich denke mal es geht um nackten Machtmissbrauch, der aber wiederum tabuisiert wird.
.
Auch kann ich bestätigen, dass die meisten Täter aus dem näheren Umfeld kommen. Vielleicht sollte dies auch mal den Leuten den Wind aus den Segel nehmen, die meinen Nacktfotos von den eigenen Kindern seien vollkommen natürlich. Angesichts der Täterstruktur ist es eher andersherum.

@skywalker

Homosexualität und Pädophilie sind das Gleiche ??

Wie sind sie denn drauf ?

Bei der Homosexualität haben sie freiwillige "Täter", bei Pädophilie haben sie Täter und OPFER !

In der Pädophilie geht es um die Unterwerfung von Schwächeren, um das eigene Ego bzw. Machtgefühl zu stärken und dabei sogar noch Lust zu empfinden.
Schäbige und menschunwürdige Geschichte.

Frag mich eh, was das hier werden soll, wenn's fertig ist
.....den Artikel-Lesern zu erklären, was für bedauernswerte Kreaturen die Täter doch sind.
Kein Wort zu den Leiden der Opfer.

Es liest sich eher wie Rechtfertigungsgeschwurbel und Ouvertüre für weitere Enthüllungen.
Sollte Edathy nur die Spitze des Eisbergs sein ?

Wo fängt Kinderpornographie an?

Der Vergleich mag weit hergeholt sein, aber: Ist es nicht auch eine Art von Prostitution, wenn sich Jugendliche in der Sendung "Germany sucht das nächste Top-Modell" oder so ähnlich, vor der Kamera zum "Verkauf" darstellen? Und etwas ähnliches gibt es auch schon für Kleinkinder, wie ich zu meinem Entsetzen gehört habe, und das soll gerade aus dem sonst so prüden Amerika kommen. Hier entsetzt sich keiner, sondern es wird Beifall geklatscht, wenn fünf und sechsjährige geschminkt und in hoch hackigen Schuhen vor die Kamera treten. Da ist doch wohl schon ein bisschen Heuchelei mit im Spiel, oder?

Schulmedizin ausreichend?

> Doch während die anderen Jungs das Alter der jeweiligen Sexualpartnerin anpassen, richtet der pädophile Mann sein sexuelles Interesse weiterhin auf Vorpubertierende.

Scheinbar hat eine Weiterentwicklung in irgendeiner Gehirnregion nicht Stattgefunden, ist es nicht möglich dies zu Analysieren? Medikamente als Lösung zu betrachten für eine Sache die niemand Versteht bzw. Nachvollziehen kann dürfte nur weitere nicht nachvollziehbare Nebenwirkungen auslösen. Menschen welche Kinder Misshandeln oder Missbrauchen, sollten jedenfalls von diesen Kontaktmöglichkeiten ausgeschlossen werden.

um 10:41 von Izmi

etwas überzogen, finden sie nicht?
für jeden man der eine junge frau goutiert und deshalb gern in pädophilienähe gerückt wird giebt es eine junge frau die alte männer goutiert, somit, ihrer logik folgend gerontophil,also knapp vor nekrophil ist - sonst blieben die gelüste wohl unerfüllt.
das ist übrigens auch nix neues
der "sexiest man alive" ist in der regel über 60

ich würd die nicht wählen

@Skywalker, 10:29:

Wie um aller guten Geister Willen kann ich Ihren letzten Absatz verstehen?

Muss man ernsthaft einem aktiven Teilnehmer dieses Forums immer noch den Unterschied zwischen Pädophilie und Homosexualität erklären?
Bei letzterer entscheiden sich einvernehmlich (!) zwei mündige Erwachsene (oder Teenager, je nach Zeitpunkt des Outings) füreinander, für Beziehungen, die in ihren Formen und in der Art des Auslebens so vielfältig sind wie heterosexuelle Beziehungen, von anonymen One-Night-Stands bis hin zu lebenslanger Treue zu einer Person inklusive Heirat und Familie. Sogar die Sexpraktiken unterscheiden sich kaum von denen Heterosexueller. (Ernsthaft!)
Und das bezeichnen Sie als "im Prinzip das Gleiche" wie Pädophilie?
So viel Brett-vorm-Kopf macht mich richtig sauer! Und nein, da kommt kein relativierendes "Entschuldigung, aber ..."

An die Redaktion: Herzlichen Dank für das Interview und den erfrischend sachlichen Blick auf die Thematik!

Täterprävention

Es gibt auch Täter, die sich ihrer Neigungen sehr wohl bewusst sind und Hilfsangebote wahrnehmen, und letzten Endes dann noch raffinierter vorgehen. Auch dieses bitte ich zu bedenken. Nichts gegen die, die tatsächlich ihre Neigungen bekämpfen, vor diesen hätte ich eher Respekt. Es gibt im Vgl. wohl sehr, sehr wenige Frauen mit dieser Neigung. Im Übrigen bin ich eher der Auffassung, dass es eher nicht angeboren ist, anders als bei Homosexuellen, sondern eher eine Prägung durch familiäre Strukturen. Möglicherweise gefördert durch mangelnde Empathiefähigkeit, autoritäre Strukturen, Vernachlässigung etc. Zudem gibt es wohl auch Studien, die den Schluss nahe legen, dass selbst erlebtes und nicht bewusstes/reflektiertes eigenes Schicksal schneller/häufiger zum Täter werden lässt. Da solches wohl auch hirnorganische Vorgänge verändern kann. Was nicht heißt, dass damit jegliche Verantwortung damit hinfällig würde. Schließlich muss man andern nicht antun, worauf man selbst kaum Einfluss hatte.

um 10:31 von odindonar

der vergleich passt schon
in beiden gruppen leben viele in völlig normalen verhältnissen, haben "heterosexuellen sex", gerne kinder - und kopfkino das sie vor der welt verstecken weil sie so nicht sein wollen
der unterschied liegt darin das sie diese situation nicht in vertretbarer weise ändern können.
ich glaube sogar das die dunkelziffer derer die nie auffällig werden da sie erfolgreich sublimieren, wie die homosexuellen, sehr viel größer ist als die dame annimmt

Frauen sind die Guten

Natürlich gibt es die, und sie haben viel mehr und bessere Gelegenheiten sich an Kindern zu vergreifen, aber man zählt ihre Übergriffe nicht aus 2 Gründen:
1) Frauen sind immer die Guten, als böse gelten nur die Männer,
2) die weibliche Sexualität, genauer gesagt: das weibliche Begehren, ob normal oder pervers, "zählt nicht", wird überhaupt nicht ernst genommen. Wo man nicht sucht, da kann man auch nichts finden.

@ Izmi

Offensichtlich haben Sie die Aussagen im Interview nicht verstanden. Pädophilie entsteht, wenn ein Individuum auf einer frühen Stufe der Sexualentwicklung "hängenbleibt". Niemand wird durch Trends, Fotos oder sonstwelche Einflüsse vom Erwachsenen mit normalen Präferenzen zum Pädophilen gemacht.

um 10:13 von Dissmaster

da stehen da verschiedene sachen im artikel
keine frauen
und frauen/männer=1/10
das entspricht schön den klischees, der orientierung an der vaterfigur, entspricht aber auch den kofklischees der vortragenden
sonst hätte sie, bevor sie eine schätzung giebt, nicht generell negiert
frauen werden nicht gefürchtet als pädophile da sie nicht penetrieren - dafür haben sie in der regel ungehinderten zugang und wer wird schon böse sein nur weil gekuschelt und gestreichelt wird, frauen sind halt so...liebevoll zu kindern.

@fetsfets

Was heißt denn da "angeboren"? Dieser "Theorie" kann ich überhaupt nichts abgewinnen. Und übrigens: Ich kannte und kenne genug Menschen, die Krieg erlebten und Folgen für Betreffende.
Und man kann sehr wohl Gesetze erlassen, die potentielle oder schon Opfer-gewordene besser schützen können. Und gegen das Ausleben dieser Neigungen ebenso, da solches die Persönlichkeitsrechte eines Kindes, eines sehr jungen Menschen massivst verletzt.

"dass diese Form der Gewalt

"dass diese Form der Gewalt die selben Auswirkungen hat, wie wenn man im Krieg war, die gleichen Auswirkungen/Symptome wie bei Holocaustüberlebenden. Deshalb plädiere ich ja so sehr für Gesetzesänderungen!"

Und was sollen da Gesetzesänderungen helfen? Die Mordrate in den USA ist höher als die bei uns, trotz Todesstrafe.

Wir müssen Mittel und Wege finden, den pädophilen Menschen zu helfen, damit weniger aufgrund ihrer Neigungen zu Tätern werden. Schärfere Gesetze helfen da sicher nicht.

@ Aurikula

Sporttrainer, Lehrer, Erzieher, Pfarrer / Priester, Jugendwarte, (ehrenamtlicher) Betreuer etc. ... sie alle stehen immer schon mit einem Bein im Knast oder auf der Straße - gerade weil ein Vorwurf, egal ob richtig oder falsch (ja, es gibt das leider auch als Rache für nichterwiderte Jugendliebe), absolut Existenzvernichtend wirkt. Auf der anderen Seite kommt der "Nestbeschmutzer"-Druck auf die Opfer und / oder die, die das öffentlich machen, zu, den Sie treffend beschreiben. Zusätzlich noch die Unsicherheit, mit wem man reden kann (Sorgentelefon ist hier immer die erste Adresse! Die können weiterhelfen und Möglichkeiten aufzeigen! Polizei hat Strafverfolgungszwang, löst also direkt ein Verfahren aus.)

Die Vereine, Schulen, Organisationen sind hier in der Pflicht. Offenes Training, immer 2 Trainer, keine Einzelsituationen und offener Umgang mit dem Thema (klare Regeln). Das führt aber leider auch dazu, dass Kinder- und Jugendtrainings wegfallen - berechtigt oder aus Angst.

Eritas

Kinderschutz

Ob jemand pädophil ist oder nicht, ist belanglos. Wichtig ist nur der Schutz unserer Kinder. Wenn ich ein schickes Auto sehe, würde ich es gerne besitzen, aber bei meinem Geldbeutel geht das nicht, also fahre ich ein billigeres Auto. So sollten Kinder-"Freunde(?)" auch die Kinder unbehelligt lassen.
Ich habe den Satz geprägt "Wenn der Staat nicht gewillt oder nicht fähig ist, unsere Kinder vor Übergriffen jedweder Art zu schützen, müssen wir Väter, Großväter, Brüder, Onkel und andere Verwandte den Schutz der Kinder selber übernehmen." Wenn ich etwas zu sagen hätte, gäbe es keine Naktfotos von Kinder im Netz, und vor allem gäbe es keine Wiederholungstäter. Wer sich an einem Kind vergreift, käme 'rein und nie wieder 'raus.
Gegen Schwule habe ich nichts, aber wenn sich zwei Männer abknutschen, sehe ich weg. Was die im stillen Kämmerlein miteinander treiben, ist mir vollkommen egal.

@frosthorn und @odindonar

selbstverstaendlich kann man paedophilie als sexuelle orientierung, die von dem, der sie bei sich feststellt, kaum ertragen und angenommen wird, mit homosexualitaet vergleichen. es gibt eine unzahl von beispielen in der geschichte, in denen homosexuellen nahegelegt wurde, doch lieber den freitod zu waehlen.

und wer diesen vergleich zieht, kann sich einfuehlen in die schwierige lage eines betroffenen. desweiteren moechte ich gern wissen, was @odindonar meint, wenn er sagt, "(ein solcher vergleich) würde ja bedeuten das pädophilie bald als in ordnung akzeptiert wird...".

was sollte an paedophilie "in ordnung" bzw. "nicht in ordnung" sein? es ist ein zustand, den man gar nicht bewerten kann! jedoch fuehrt er den betroffenen in eine verzweifelte lage lange bevor es zu moeglichen uebergriffen und verbrechen an kindern, und schliesslich zu verfolgung durch einen wuetenden mob mit "lynchgeluesten" kommt.

Pädophil - korrupt?

Dazwischen klaffen Welten. Pädophile richten Schäden an Leib und Leben von Kindern an, das ist nie wieder zu reparieren. Dagegen ist Korruption harmlos, die Schäden können wieder gut gemacht werden. In Bayern gibt es mehr Korruption als in anderen Bundesländern. Trotzdem flutscht die Wirtschaft da besser. Die beschäftigten Verwandten von Abgeordneten war Korruption. Das ist abgestellt worden, und der Schaden ist marginal.

Schulsexualerziehung? Ein Produkt der Pädophilen-Lobby

Falsche Kinderfreunde: Nicht nur die Grünen haben ein Pädophilen-Problem.
Der Skandal um den Einfluss pädophiler Gruppen auf die Grünen weitet sich aus. Pädophile Aktivisten beeinflussten einem Zeitungsbericht zufolge nicht nur die Grünen und den Deutschen Jungdemokraten erfolgreich in ihrer Sexualprogrammatik. Wie die "Welt am Sonntag" berichtet, haben Pädophile Gruppen auch versucht, den Deutschen Kinderschutzbund zu unterwandern. Den Angaben des Blattes zufolge entdeckten Mitarbeiter des Göttinger Politikwissenschaftler Franz Walter eine direkte Verbindung zwischen dem Kinderschutzbund und der Pädophilenszene: Walter Bärsch, langjähriger Präsident der Kinderschutzorganisation, war Gründungsmitglied des pädophilenfreundlichen Arbeitskreises Humane Sexualität (AHS).
"Kinderschutz aktuell", in der mehrere Autoren unter dem Konzeptitel "Spannungsfeld Sexualität" offen pädophile Positionen einnahmen.

Pädosexuelle in Deutschland

"Wenn man den Schutz von Kindern in den Vordergund stellt, ist die Debatte nicht unscharf." > @Izmi: Mein Verdacht ist das genaue Gegenteil. Oder seit wann (und wo) wäre "Kindheit" ein klar und scharf definierbares Maß? Und: Wolltest du dieses festlegen (müssen)? Wenn ja, mit welchem Recht? Und wie genau? Pauschal? Oder für jedes einzelne Individuum? Und auf Grundlage welcher Faktoren? Die wie - gesichert - zu evaluieren sind? Das Problem ist doch, dass wir unser Rechtsverständnis hier auf ein soziokulturelles Konstrukt ("Kindheit") anwenden sollen, dessen Verständnis naturgemäß durchaus variiert, von Mensch zu Mensch, wie auch von Kultur zu Kultur (gewissen Kulturen ist das Konzept als solches gar vollends fremd).

"Ich glaube nicht, dass die Zahl der Übergriffe rückläufig ist." @ Aurikula: Ich hingegen kann mir das durchaus vorstellen. Der Grund ist so simpel wie profan: Die wachsende Zahl möglicher Surrogathandlungen. Beispiel: (Virtuelle) Befriedigung durch das Internet...

@ 10:13 von Dissmaster

Zitat: "Nur Männer?
Gibt es keine pädophilenFrauen?"

Hätten sie den Artikel gelesen, wüßten sie es. Da steht es nämlich klipp und klar.

Steht man in Deutschland em Täter näher als dem Opfer?

Ausgelebte Pädophilie bedeutet gleichzeitig ein missbrauchtes Kind. Und dass nicht jeder therapierbar ist bzw. keinen Rückfall begeht ist ja nun auch beschrieben.

Aber warm schert es eigentlich kaum einen, was genau die Kinder während der Straftat und nach dem Missbrauch erleiden - ja, hier passt das Wort Leid, und was die Familie erleidet. Diese Kinder sind für ihr Leben lang belastet, weil ein sexuell gestörter keine Selbstkontrolle hat; diese Kinder müssen therapiert werden, müssen die juristischen Prozeduren über sich ergehen lassen, insofern sie überhaupt gehört und angehört werden und in einem Rechtsstaat leben. Diese Kinder haben später Sexual- u. Bindungsstörungen, psychische Leiden und auch körperliche.

Die Betreuer dieser Opfer leisten Schwerstarbeit? Wo find ich die Artikel darüber? Weil wir alle lieber wegsehen wollen oder nicht kapieren, dass der Missbrauch mitten unter uns an unseren Schutzbefohlenen begangen wird?

Hier versagt doch die Gesellschaft!

@ Thomas Wohlzufrieden

Hmm, Frage: Wo fängt sexueller Missbrauch an? Das steht für mich im direkten Zusammenhang, wo KP anfängt, ich bringe selbst dieses Wort nicht über die Lippen, weil es in seinen Dimensionen viel zu schrecklich ist. Laut einem befragten Ermittler muss es wohl für so manchen der Kommissare auch kaum erträglich sein, so manches "Bildmaterial" zu sichten.
Im übrigen halte ich persönlich nichts von solchen "Modenschauen" mit kleinen Kindern, die Sie erwähnen, dennoch ist dies nicht vergleichbar mit dem anderen.

Schauen und Tun

<<< allerdings sehe ich auch einen sehr großen unterschied zwischen bilderguckern und vergewaltigern...>>> schrieb odindonar #
Im Prinzip richtig. Bildergucken ist passiv. Aber die Bilder sind aktiv produziert worden. Da wurden Knaben gezwungen oder überredet oder dafür bezahlt, sich nackt auszuziehen. Das sind sexuelle Übergriffe, die nicht zu akzeptieren sind. Das muß mit vielen Jahren Knast bestraft werden.

@CE um 11:12

Neurologische Studien weisen darauf hin, dass Pädophilie im Zusammenhang mit einer Volumenverkleinerung der Amygdala stehen könnte. Es scheint einigen schwerzufallen, zu akzeptieren, dass es sich bei manchen Erscheinungsbildern menschlichen Verhaltens nicht um erworbene sondern angeborene Veränderungen handelt. Ihre Differenzierung zwischen vernunftgesteuertem Menschen und triebgesteuertem Tier ist auch daneben.

@ Spellbreaker

Das ist ein bekanntes Vorurteil. Hat aber nix mit Missbrauch im eigtl. Sinne zu tun, lediglich als "Rechtfertigungsgrund" für mögliche Täter. "Mauerblümchen" sind ebenso betroffen.

@ CE

Sie haben Recht: Ihre Meinung ist unpopulär. Ich teile sie nicht. Jugendliche, die mit Jugendlichen herumprobieren ist eine Grauzone... da die derzeit wieder immer jünger in die Pubertät kommen (6. Klasse anstatt 7.-8. Klasse wie noch vor 15 Jahren). Das ist aber eine biologische Uhr (Hormonumstellung), keine gesellschaftliche. Den Jugendlichen (auch den 6.-Klässlern) das Ausprobieren zu verbieten ist, denke ich, der falsche Weg. Frühe(re) Aufklärung über mögliche Folgen (Schwangerschaft, STDs) und darüber, was normal und nicht normal ist (KEINE Tabuisierung von Themen, auch nicht den extremen und krankhaften) und der Hinweis, dass Sex haben können und Sex haben wollen zwei sehr verschiedene Paar Schuhe sind - das alles halte ich für sinnvoll.

Ihnen das zu verbieten und es dadurch zu tabuisieren nützt nix, lässt die Kids mit dem Hormon- und Gefühlschaos alleine und erzieht sie (durch die Erfahrung Erwachsene haben immer Recht (& daher Macht)) zu potentiellen Opfern - leider.

Eritas

@Harald E

"In der Pädophilie geht es um die Unterwerfung von Schwächeren, um das eigene Ego bzw. Machtgefühl zu stärken und dabei sogar noch Lust zu empfinden.
Schäbige und menschunwürdige Geschichte."

Scheinbar haben Sie von der Matherie nicht so viel Ahnung. Es geht eben nicht immer um "Unterwerfung" oder darum, das eigene "Machtgefühl zu stärken". In ganz überwiedender Zahl sind pädophile Menschen der Überzeugung, dass auch das Kind sie liebt. Sie merken oft nicht, dass das Kind vielleicht andere Probleme hat und daher Nähe sucht. Nicht alle Mißbrausfälle sind Vergewaltigungen oder gehen mit Gewalt einher. Meist sind pädophile Menschen viel weniger gewalttätig als die meisten Menschen glauben.

Gehen Sie mal in eine Theraphieeinrichtung für Pädophile in unseren Gefängnissen. Sie werden überrascht sein über die große Anzahl sehr sensibler, gewaltfreier Menschen die ein psychologisches Problem haben oder selbst als Kind mißhandelt wurden.

Sie können oft keine Beziehung zu Erwachsenen aufbauen

angeborene Neigungen? Wozu haben wir den Verstand?

<<< Gegen angeborene Neigungen kann man ganz offensichtlich keine Gesetze erlassen. >>> schrieb fetsfets ###
Wir dürfen nicht morden. Wir dürfen nicht stehlen. Wir dürfen nicht verleumden. Schon in den 10 Geboten steht geschrieben, was wir dürfen(sollen) oder auch nicht. 9 von 10 Geboten haben weltlich Gesetze, die das gleiche verbieten. Nur Ehebruch ist nicht verboten. Der Schutz unserer Kinder sollte gesetzlich verankert sein. Jeder Gesetzgeber verbietet das, was er selber für falsch hält. Da wir aber keine Gesetz gegen Ehebruch haben, werden wir von Ehebrechern regiert. Aber die Kinder müssen geschont werden.

um 11:27 von JokeSchuette

gut gebrüllt löwe
übrigens:
lesen (des artikels) bildet

"Väter, Großväter, Brüder, Onkel und andere Verwandte"
sind in der regel die täter

@ Hagebutte

Daran wird sicherlich geforscht und zur Zeit scheinen triebhemmende Mittel einfach die sicherste Alternative zu sein.
Haben Sie denn eine gute Idee fuer einen ganzheitlichen Heilungsversuch?

Nachtrag

@Snøhetta: Entschuldigung, aber Pädosexualität hat gemäß heutigen Erkenntnissen nichts mit einem wie auch immer gearteten "Hängenbleiben" zu tun. Pädosexualität ist eine extreme Verengung und unwillkürliche Konzentration der sexuellen Präferenz. Heißt, ohne, dass sie es wollten oder kontrollieren könnten, beschränkt sich die sexuelle Wahrnehmung auf Mitmenschen unterhalb einer mehr od. minder bestimmten Altersgrenze. Dazu gehört i.d.R. gleichfalls die (ebenso ungewollte) Exklusion von Alternativen. Es entspricht also eher eine Art Zwangsstörung, denn einer Entwicklungsstörung.

In eigener Sache möchte ich noch hinzufügen, wie dankbar ich bin für und wie toll ich Präventionsangebote wie Kein Täter Werden finde. Zu erwähnen, dass sie überdies wichtig sind, darf unnötig erscheinen. Meine Hochachtung vor allen, die sich hierfür arrangieren (soweit ich weiß oftmals ehrenamtlich)! Danke auch allen, die sich, genau wie ich, einfach nur dafür interessieren u. so Aufmerksamkeit schenken.

@ Passive Repeater: Mal weiterdenken...

... Pädophile, die sich Bildmaterial nackter Kinder im Netz anschauen legen vielleicht nicht selbst Hand an, dafür bezahlen sie aber oder bestellen gar, dass andere - nämlich die Hersteller -Hand anlegen.

Sie wollen jetzt nicht ernsthaft behaupten, dies sei besser? Denn es ändert ja nichts daran, dass ein Kind missbraucht wird.

Und abgesehen davon, wie erklären Sie sich den weltweite gestiegenen Umsatz mit Nacktbildern und Videos und schlimmeren... ?

unterschied

warum ist manchen menschen der unterschied zwischen kindern und erwachsenen nicht klar? wie kommen manche auf die idee homosexualität neben pädosexualität zu stellen? sexuelle beziehungen zwischen erwachsenen egal welchen geschlechts sind eine andere sache. wenn kinder zu früh mit sexueller energie, sexuellem geschehen, sexuellen wünschen konfrontiert werden, schadet ihnen das. ausserdem gibt es zwischen erwachsen und kindern ein machtgefälle. bedauerlich, dass man das manchen menschen erst ausdrücklich erklären muss. wie wir ausserdem aus dem artikel lernen ist eine betreuung und kontrolle der pädosexuellen menschen notwendig, um das ausagieren der neigung zu verhindern.

um 11:41 von eritas

danke

@olzen56 - Bildergucker...

Sie schreiben: "Um "Hardcorebilder" zu machen, werden Kinder vor der Kamera missbraucht. Wer also "nur Bilder guckt", schafft damit also erst den finanziellen Anreiz zum Kindsmissbrauch."
Stimmt - aber:

Diese widerlichen "Bilder" SIND bereits schon lange verboten! Kinderpornografie wird mit einem immensen Aufwand bekämpft und nun haben wir das Problem, das Bilder, die NICHT pornografisch sind, ebenfalls verboten werden sollen.

Und hier gehts meiner Meinung nach zu weit. Warum? Weil pädophile immer in irgend welchen Bildern irgend etwas "sehen" können, woran wir nie denken würden. Ich lasse mir aber ungern von 1% (oder wieviel auch immer) eine weitere unsinnige Gesetzesflut einreden. Nicht die Bildergucker von FKK oder sonstwas für Aufnahmen mißbrauchen die Kinder, sondern das, was sich "Fotograf" nennt und Bilder von Kindern macht und verkaufen will.

Wieviel Schnüffelwahn wird das denn noch zur Folge haben?? Können wir alle bitte mal wieder etwas nüchterner werden?

Noch ein Wort zu den Ermittlern:

Die Ermittler, die dieses "Material" durchsichten müssen, um es dann in unsere Kategorien einzugeben, haben selbst damit zu kämpfen. Sie sind chronisch unterbezahlt, haben oft keinen psychologischen Ansprechpartner und werden von der Politik durch die lasche Gesetzgebung hängengelassen.

Denn das muss man sich vorstellen: In D - im Gegensatz zu anderen Ländern - sind Bilder nackter Kinder, die auf einschlägigen Portalen gekauft und verkauft werden legal, wenn das Kind nicht eindeutig vergewaltigt wird. Dass aber der Missbrauch schon mit dem Herstellen, dem Verkauf und dem kauf beginnt ignoriert unser jetziges Gesetz.

Jeder kann sich ja mal fragen, ob er möchte, dass irgendein dubioser Händler Nacktaufnahmen vom Körper macht, diese verkauft, welche von Erwachsenen gekauft werden, um sich zu erregen.

Gelten denn Persönlichkeitsrechte erst ab dem Jahre 18? Wohl kaum. Hier herrscht eine nicht hinnehmbare Grauzone, in der sich Kriminelle bewegen, in einem Rechtsstaat...

@ Aurikula 11:25h

es ist nicht wirklich relevant, ob Sie der Theorie (Pädophilie angeboren) etwas abgewinnen können. Relevant ist, ob Gesetze gegen die Veranlagung als solche wirksam sind. Das sind sie nicht.
.
Also können die Gesetze nur den Mißbrauch sanktionieren. Darauf müsste man sich doch einigen können. Dass Gesetze, die triebhafte Taten erfassen, nicht zu 100% strafabschreckend (verhindernd) wirken, lässt sich nicht vermeiden, ebenso wenig wie bei anderen Taten.
.
Da Sie behaupten, man könne Gesetze gegen das Ausleben dieser Neigung erlassen: nennen Sie mal einen Vorschlag!
Einig sind wir, wenn Sie von den Folgen sprechen. Ihr Begriff "Persönlichkeitsrecht" ist mir da allerdings zu schwammig; vielmehr geht es mindestens um massiven Eingriff in die seelische Verfassung und Entwicklung eines Kindes.

@ 11:27 von JokeSchuette

Anscheinend haben Sie es nicht mitbekommen. "Ob jemand pädophil ist oder nicht" ist sehr wohl von belangen, denn die Behandlung der Neigung ist das beste Instrument der Vorbeuge.

@ 11:35 von enidanh

In diesem Artikel geht es um die Täter. Er ist sachlich und deshalb nicht durch irgenwelche Verweise auf die irgendwelche Opfer verzerrt.

um 11:45 von JokeSchuette

"Der Schutz unserer Kinder sollte gesetzlich verankert sein. "

wieso "sollte"

er ist

@JokeSchuette

"Schon in den 10 Geboten steht geschrieben, was wir dürfen(sollen) oder auch nicht."

Die zehn Gebote sind für mich absolut irrelevant. Ich halte mich da lieber an weltliche Gesetzte und an meinen inneren Anstand.

Von Bildern und Jahrgängen

1. Um Bilder zu machen, muss keiner unbedingt seiner "Persönlichkeitsrechte beraubt werden". Bilder können auch aus der Fantasie heraus gezeichnet werden - etwas, was einige gleich mitverbieten würden.

2. Im alten Griechenland ging es um die liebe zu "Knaben", sprich alter zw. 12 und 18 (Pädofilie ist rechtlich unter 14. Und im England des 19. Jh. war es "normal", wenn 12jährige Mädchen sich prostituierten - soviel also zu "untergegangenen" Zivilisationen.)

3. 11:26 von eritas Die Idee, immer zwei Erzieher zu haben, wäre nicht schlecht. Leider leben wir in einer Spargesellschaft.

4. 250.000 sind nicht gerade viel. Nach den Medienkampagnen zu urteilen müsste jeder zweite Mann als pädophieler Vergewaltiger gälten.

@Thomas Wohlzufrieden, 11:08

Die "Kinder-Misswahlen" in den USA habe ich ja auch schon erwähnt. Und auch mit dem Format "Germany's Next Topmodel" habe ich zumindest so lange ein Problem, bis eine Altersgrenze für eine Teilnahme ab 18 Jahren eingeführt wird. Aber wie dort aktuell ERWACHSENE reihenweise minderjährige (!) Mädchen fast wörtlich auffordern: "Jetzt biete dich mal an. Sei heiß! Sei sexy!", da wird mir schlecht.

Zwei Ergänzungen.
Dass solche mehr als kritischen Formate existieren, macht dennoch noch lange keinen nicht-pädophilen Menschen zum Pädophilen.

Und: Dass pubertierende Mädchen gerne den gängigen Schönheitsidealen folgen, sich entsprechend aktueller Trends anziehen, damit auch mal übers Ziel hinausschießen - und dass einige von ihnen einem unrealistischen Traum vom "Modelleben" erliegen, das macht sie noch LANGE nicht "selbst schuld", wenn ein Missbrauch passiert! Mir geht da immer noch die Hutschnur hoch, wenn Menschen das behaupten. Auch bei erwachsenen Frauen, die zu Opfern werden.

@ 11:32 und 11:37

@ 11:32 und 11:37 JokeSchuette
Stimme zu
@ 11:32 Babilla
Volle Zustimmung, genannte Dinge sind mir bekannt.
11:33 Passive Repeater
Konsum über Internet ist KEINE Surrogathandlung, hinter einem KP steht immer ein missbrauchtes Kind, somit wird man in meinen Augen zum Mittäter, auch wenn man die Tat nicht selbst beging.
11: 35 enidanh
Absolut vollste Zustimmung, meine Rede, Danke!
11:38 Snohetta
Nun, neuere Studien weißen die Amygdala-Verkleinerung auch bei sehr jungen Opfern nach und jetzt? Angeboren? Spricht m.E. eher für einen selbst erlebten, aber nicht bewusst erinnerbaren Missbrauch! Eher für Wiederholungszwang des selbst Erlebten!
11:41 Eritas
Stimme zu

@Harald E

"Homosexualität und Pädophilie sind das Gleiche ??

Wie sind sie denn drauf ?
"

Wenn ich Ihre Antwort lese muss ich die Frage nach dem "Draufsein" zurückgeben.

Ich denke in meinem Post steht deutlich wie es gemeint ist.
Lesen Sie es nochmal und konkretisieren Sie mit welcher Aussage Sie genau ein Problem haben wollen.

BEIDES sind abnormale sexuelle Neigungen, für die die Betroffenen scheinbar nichts können, da vermutlich genetisch bedingt und angeboren.

Wir schon gut aufpassen!

@odonodar':"ich finde den vergleich mit homosexuellen doch sehr daneben...das würde ja bedeuten das pädophilie bald als in ordnung akzeptiert wird..."

Ansätze in der Legislative hat es bei den GRÜNEn bereits gegeben!

Ablehnung, Duldung oder Integration von nicht der Norm entsprechenden sexuellen (oder anderen) Neigungen sind lediglich ein Ausdruck der allgemeinen gesellschaftlich Konvention.

Umgekehrt ist es 'jederzeit' denkbar, daß auch Schwule und Lesben in dieser Gesellschaft wieder ausgestoßen und eingesperrt werden.

Wir müssen schon sehr gut aufpassen, was wir in dieser Gesellschaft wollen und auf dem Altar falsch verstandener Freiheit opfern oder schlicht abwürgen.

Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz

@ fathaland slim: Das ist doch Unfug, was Sie da schreiben.

Vorpubertäre Kinder gelten als Menschen im Alter von 0-14. Mir stehen die Haar zu Berge, wie Sie hier behaupten können 2, 5, 7, 9Jährige haben eine Sexualität, die sie ausleben möchten. Das ist doch genau immer was sich Pädophile einreden, dass Kinder das a) wollen und b) mit Erwachsenen. Befassen Sie sich mal mit den Entwicklungsphasen von Kindern und warum Kinder einen anderen Gesetzesstatus haben.

Und dass angebliche Prüderie Missbrauch fördert ist ebenso Quatsch. Hier geht es ja nicht um Nacktheit an sich oder Sexualität, sondern darum, dass Pädophile eben die Unschuld = Nacktheit ausnutzen und brauchen, um sich erregen zu können.

Am besten Sie lesen mal den Artikel.

um 11:50 von fathaland slim

die gefahr im nahbereich sinkt wenn die kinder wissen was los ist
übrig bleiben die paar prozente gefährdung durch gewaltanwendung in der aussenwelt - den freiheit macht leider nicht körperlich einem erwachsenen gewachsen.
ansonsten vollle zustimmung
reagieren kann man nur auf dinge um die man weis, wovon man nichts weis überwältigt - und führt v.a. nicht zu verarbeitung sondern zu abspaltung, schizoiden störungen usw

11:52, enidanh

"... Pädophile, die sich Bildmaterial nackter Kinder im Netz anschauen legen vielleicht nicht selbst Hand an, dafür bezahlen sie aber oder bestellen gar, dass andere - nämlich die Hersteller -Hand anlegen."

Ich möchte hier wirklich nichts beschönigen. Aber wenn ich auf kleine Kinder stehen würde, so gäbe es eine große Auswahl für mich in jeder Buchhandlung, wo ich mir die verschiedensten Bildbände kaufen könnte. Nicht jede Nacktheit hat was mit Mißbrauch zu tun, dieser entsteht oft erst im Auge des Betrachters.

Ich habe das Gefühl, daß viele hier meinen, daß man das Problem in den Griff bekomme, wenn man Nacktheit wieder tabuisiere.

"Und abgesehen davon, wie erklären Sie sich den weltweite gestiegenen Umsatz mit Nacktbildern und Videos und schlimmeren... ?"

Den erkläre ich mir mit dem Siegeszug der elektronischen Medien und des Internets. Das ist die Kehrseite der universellen Verfügbarkeit von Daten weltweit. Mit Repression und Verboten werden Sie da nichts erreichen.

@Thomas Wohlzufrieden

"Der Vergleich mag weit hergeholt sein, aber: Ist es nicht auch eine Art von Prostitution, wenn sich Jugendliche in der Sendung "Germany sucht das nächste Top-Modell" oder so ähnlich, vor der Kamera zum "Verkauf" darstellen?"

Schön dass Sie selbst scheinbar wissen wie abwegig weit weg dieser Vergleich ist, denn die genannten "Jugendlichen" sind junge Erwachsene und können tun und lassen was sie wollen. Wenn Sie das übrigens als Art Prostitution bezeichnen wollen wäre jede Schauspielerin ein Prostituierte. Da aber Prostitution eben NICHT das wörtliche "zur Schau stellen" bedeutet, sondern die Vornahme sexueller Handlungen gegen Entgelt, ist Ihre Schlussfolgerung falsch.

Auch scheinen Sie den wesentlichen Unterschied bei den angesprochenen Kindershows nicht zu bemerken. Dort geht es um alles mögliche, aber nicht um Sexualität. Somit ist der Hinweis auf das "prüde Amerika" sinnfrei.

11:50 fathaland Slim Stimme

11:50 fathaland Slim
Stimme in den meisten Punkten zu, aber: gab es 1976 nicht irgendeine Gesetzesänderung, die erst zu dem führten, was dann einige "erleben durften" (bitterböse gemeint)? Täter finden IMMER einen Weg, an Opfer heran zu kommen. Gefahr bei repressiv erzogenen ist höher, denke ich auch, zur Prävention gehört auch schon kein "Küsschen" geben zu müssen. Und noch etwas: Wie wollen Sie einem Kind erzählen, dass nicht ganz 4 Jahre alt ist, was der Onkel darf und was nicht? Was, wenn dieser erzählt, dass er etwas sehr schönes zeigen und tun will, man aber der Mutter nix sagen soll, weil sie "spinnt" und man selbst Angst hat vor dem anderen Gesicht, eben dem der nicht liebenden, sondern tobenden, schlagenden, tretenden Mutter? Was, wenn der "Onkel" bislang immer lieb war, eher wie ein großer Beschützer? Was, wenn Sie selbst dieses Gesicht der Mutter als Gatte nicht kennen?

11:11 von Der Lenz

"...etwas überzogen, finden sie nicht?"
Kann schon sein. "Etwas überzogen"... aber doch nahe an der Realität. Und da fangen die Probleme an. Vor allem, wenn man Tendenzen berücksichtigt. Sehen Sie sich mal die Cover-Girls aus früheren Zeiten an, und nun heutige. Mal abgesehen von der Freizügigkeit, der "Geschmack" ändert sich in Richtung immer jünger. Mein Beitrag hatte übrigens nicht den Zweck, irgendwessen "Gelüste" zu unterdrücken - ich wollte nur auf eine inneliegende Problematik hinweisen, die zu leicht unter den Tisch gekehrt wird. Eine Lösung biete ich nicht an. Ich habe keine.
Und ganz nebenbei: Die heutige Jugend wird immer frühreifer... ebenfalls eine Tendenz, wie es scheint... oder doch auch gesellschaftlich bedingt? Noch eine ungeklärte Frage.

@ enidanh:

>>Pädophile, die sich Bildmaterial nackter Kinder im Netz anschauen legen vielleicht nicht selbst Hand an, dafür bezahlen sie aber oder bestellen gar, dass andere - nämlich die Hersteller -Hand anlegen.>>

Ganz richtig. Aber im Endeffekt bedienen einige Wenige einige Viele und das ist der Punkt.

>>Sie wollen jetzt nicht ernsthaft behaupten, dies sei besser? Denn es ändert ja nichts daran, dass ein Kind missbraucht wird.>>

Selbstverständlich nicht. Und deshalb hab ich das auch nicht behauptet.

>>Und abgesehen davon, wie erklären Sie sich den weltweite gestiegenen Umsatz mit Nacktbildern und Videos?>>

Eben genau so. Es KANN jetzt ausgewichen werden, was (den Meisten) zuvor nur in sehr begrenztem Rahmen möglich war. Ergebnis: steigende Umsätze. Wobei ich mich frage, wie (sicher) man das überhaupt beurteilen wollte, wir sprechen hier ja von keinem regulären Marktsegment, sondern von illegalem Material? Sei's drum, bedenken Sie: Manch einer "entdeckt" diese Welt erst jetzt.

@auringonlasku

"Wie um aller guten Geister Willen kann ich Ihren letzten Absatz verstehen?
Muss man ernsthaft einem aktiven Teilnehmer dieses Forums immer noch den Unterschied zwischen Pädophilie und Homosexualität erklären?
Bei letzterer entscheiden sich einvernehmlich (!) zwei mündige Erwachsene (oder Teenager, je nach Zeitpunkt des Outings) füreinander...

Und das bezeichnen Sie als "im Prinzip das Gleiche" wie Pädophilie?
So viel Brett-vorm-Kopf macht mich richtig sauer! "

Wenn Sie mal drüber nachdenken und meinen Post nochmals lesen, sehen Sie das Brett eher vor Ihrem Kopf.

Es geht um Neigungen, nicht um eine ausgeübte Praktik. Und da geht gerade aus dem Artikel genau hervor, dass Pädophilie eine angeborene Neigung ist. Genau wie Homosexualität (und DAS ist das exakt gleiche Prinzip.)

Ihre Ausführungen sind auch insofern unsachlich, als dass auch die NEIGUNG Homosexualität nichts mit einer einvernehmlichen Entscheidung füreinander zu tun hat. Das kann theoretisch auch für Pädophilie gelten.

@. Thomas Wohlzufrieden

"wenn fünf und sechsjährige geschminkt und in hoch hackigen Schuhen vor die Kamera treten"

Von Bekannten wurden meine Frau
und ich vor einigen Jahren in London
abends zu einer Veranstaltung
eingeladen von deren Inhalt und
Verlauf wir nichts wußten.
Während des Rahmenprogramms
traten von Ihnen beschriebene Mäd-
chen in engsten Trikots auf, wälzten
sich in merkwürdigen Posen am Bo-
den usw. .
Wir sahen uns beide ziemlich irritiert
an und nachdem wir merkwürdig
lüsterne Blicke von Männern im
Publikum bemerkten, verließen wir
unter einem Vorwand diese merk-
würdige Veranstaltung.

Bei unseren Bekannten mußten wir
uns am nächsten Tag für unser Ver-
halten sogar entschuldigen, weil es
auf keinerlei Verständnis stieß.

@ fathaland Slim Was ich

@ fathaland Slim
Was ich vergaß: Manche schießen wohl auch über das Ziel hinaus und zeigen ihrem 9-jährigen Kind P mit Erwachsenen, dass sie "wissen, wie´s geht". Auch dies ist und bleibt zu Recht eine Straftat! Da geht dann die "Freizügigkeit" viel zu weit. Nur wissen das die Betroffenen meist selbst nicht, oder wissen nicht, was sie tun sollen, obwohl sie das gar nicht sehen wollen und widerlich finden.

Schutz der Kinder hat Vorrang

Mann sollte mal prüfen,ob man das Risiko-Wiederholungstäter mittels einer Chemischen Kastration in den Griff bekommt.
Die pädofile Krankheit ist unheilbar und es übernimmt keiner die Garantie für eine 100 % Heilung. Kinderschutz hat absoluten Vorrang.

Kindesmisshandlungen zehn mal mehr

Dieser Fachmann sagt:

"In Deutschland werden pro Jahr ein bis zwei Kinder aus sexuellen Motiven getötet, aber etwa 100 aus nicht-sexuellen Motiven.."

Und was passiert? Politiker können sich profilieren und nach "schärferen Gesetzen" rufen, ohne das ihnen jemand auf die Finger haut. Denn weder in der Familien,- noch in der Kinder- und Jugendarbeit sind Politiker bereit auch nur einen Cent mehr auszugeben. Im Gegenteil. Aber genau das würde viele Kinder retten.

Statt dessen konzentriert sich die ganze Nation auf bisher nicht pornografische Bilder, als würde das ernsthaft etwas verbessern. Handel verbieten: sofort. Aber dazu braucht es nicht noch "schärfere Gesetze" sondern einfach mehr Polizisten die solche "Firmen" dicht machen und gut ist.

Das Thema VDS kommt ja bald wieder auf's Trapez. Und ich wette: Alle werden rufen "muss ja! Allein der Kinder wegen..."

Ich vermute das Thema wird für das flächendeckende Massenspeichern der Bundesbürger mißbraucht werden, und kaum einer merkts

Ach ja, früher wurde wohl

Ach ja, früher wurde wohl Pädophilen geraten, in die Sauna zu gehen, in der auch Kinder anschaubar sind.
Im Übrigen ist es schon so, dass Missbrauchsfälle eher vom nächsten Umfeld eines Kindes ausgehen. Oftmals eben auch Machtgefällemissbrauch, aber eben nicht immer "nur" dies.

@JokeSchuette

"Ob jemand pädophil ist oder nicht, ist belanglos. Wichtig ist nur der Schutz unserer Kinder. Wenn ich ein schickes Auto sehe, würde ich es gerne besitzen, aber bei meinem Geldbeutel geht das nicht, also fahre ich ein billigeres Auto. So sollten Kinder-"Freunde(?)" auch die Kinder unbehelligt lassen."

Das ist zwar in der Konsequenz richtig aber eben nicht vergleichbar, da es bei der Pädophilie im Sinne des Artikels um eine angeborene Neigung geht. Die Meisten lassen die Kinder ja unbehelligt, da es mit dem Unrechtsbewusstsein kollidiert. Und genauso, wie es auch Leute gibt, die sich eben nicht einfach das billigere Auto kaufen, sondern evtl. z.B. eine Bank überfallen um das schicke Auto zu kaufen- genauso halten sich einige Pädophile leider nicht an die Gesetze. In der öffentlichen Meinung gilt Pädophil = Kinderschänder, aber ist es in Ordnung jemanden nicht für eine Straftat, sondern für einen angeborenen Wesenszug zu verurteilen???

Hm.. nach Studien sind doch Frauen

Die Menschen, die häufiger Mißbrauch begehen...

@Hugomauser

Sie meinen ich hätte keine Ahnnung.
Keine Sorge.

Ich habe als Sozialarbeiter mit betroffenen Kindern gearbeitet, an etlichen Psychologentreffen teilgenommen und gute Kontakte in die Pathologie.

Ihre verhamlosende Sicht auf Pädophile kann ich in keinster Weise teilen oder bestätigen.

Besuchen sie doch mal lieber Einrichtungen mit Opfern und lassen sich genau schildern, dass es die -ach so sensiblen- Pädophilen nicht interessiert, wenn das Opfer Schmerz empfindet, darum bittet aufzuhören und/oder jammert.

Nach der schäbigen Tat kommt es natürlich häufig vor, dass sich der Pädophile als sensible Person gerieren möchte um seine Schuldgefühle zu kompensieren....aber das macht keinen sensiblen Menschen aus ihm.

Mit "Gesetze gegen das

Mit "Gesetze gegen das Ausleben dieser Neigung" meine ich die stärkere Sanktionierung eines solchen "Auslebens".
Gehört das Recht auf durch solcherlei Mist unbehelligte seelische Verfassung und Entwicklung eines Kindes nicht zu den Persönlichkeitsrechten, zur unantastbaren Menschenwürde eines Kindes? Leider fehlt momentan noch mein Beitrag, was die Verkleinerung der Amygdala betrifft, deshalb hier, notfalls halt doppelt: Die Verkleinerung der Amygdala kann auch durch sehr frühen kindlichen Stress, Gewalterfahrungen Missbrauchserleben hervorgerufen sein. Quasi Selbstschutzmechanismus eines menschl. Organismus. Also nicht angeboren.

@wiese

"warum ist manchen menschen der unterschied zwischen kindern und erwachsenen nicht klar? wie kommen manche auf die idee homosexualität neben pädosexualität zu stellen? sexuelle beziehungen zwischen erwachsenen egal welchen geschlechts sind eine andere sache. wenn kinder zu früh mit sexueller energie, sexuellem geschehen, sexuellen wünschen konfrontiert werden, schadet ihnen das."

Warum ist Ihnen nicht klar, dass der Unterschied diesen Menschen sehr wohl klar ist, dass es hier aber nicht um Beziehungen und ausgeübte Sexualität geht, sondern um NEIGUNGEN? Es ist keine Diskussion um Schaden und nicht Schaden, um Recht und Gesetz, sondern um eine angeborene Neigung. Und hier besteht eben gerade kein Unterschied. Der Unterschied ist der, dass die pädophile Neigung (zu Recht) NICHT ausgelebt werden darf, die homosexuelle aber wohl.

Allgemein dürfte es wichtig

Allgemein dürfte es wichtig sein, dass man die Pädophilen nicht übermässig diskreditiert. In irgendeiner Weise kann eine einseitige Beschreibung des Pädohpilen als Perversling usw. nur eher zu schlimmeren führen. Hier muss sich eine Gesellschaft nahezu wie beim Terror Abgründen stellen, und darf es sich nicht zu einfach machen.

Letztlich gibt es für den "total ausgegrenzten Pädophilen" zwei Möglichkeiten: In die Depression, oder in die Heimlichkeit , wo im Verstecktsein doch die Möglichkeit erweitert ist, im Heimlichen Verbrechen an Kindern begehen zu können. Stichwort Kriminalisierung.

11:59 von enidanh: Dann sollte man die Firmen dicht machen.

..so sie in Deutschland sind. Sind sie aber nicht, denn die würden dann ja täglich mit Hausdurchsuchungen rechnen müssen, wie wir jetzt ja in dem Fall Edathy gelernt haben.
.
Ich will nicht philosophisch werden und ihnen erzählen das das ganze Leben eine Grauzone ist und es eigentlich nirgends einfache schwarz-weiß Kategorien gibt, aber dennoch: bleiben wir bei den Kindern: um sie zu schützen, wurde Kinderpornografie verboten. Gut so! Was ich nicht wusste: sogar auch gezeichnete oder gemalte (!) Bilder. Da frage ich mich dann schon, welches Kind wird dadurch geschützt?

Ich will auf den Punkt hinaus: wir überdrehen das Thema. Die Lösung ist nicht noch mehr Gesetze wer wo was für Bilder sucht, sieht oder nicht, sondern ganz konkret: wer will damit Geld verdienen, wer fotografiert? DAS sind diejenigen die die Kinder mißbrauchen. Diese Firmen dicht machen - weltweit am besten.

Denn jedes neue Verbot wird überwacht werden. Es wird absurd wenn es nicht mal den Kindern hilft.

"...Offensichtlich haben Sie

"...Offensichtlich haben Sie die Aussagen im Interview nicht verstanden. Pädophilie entsteht, wenn ein Individuum auf einer frühen Stufe der Sexualentwicklung 'hängenbleibt'. Niemand wird durch Trends, Fotos oder sonstwelche Einflüsse vom Erwachsenen mit normalen Präferenzen zum Pädophilen gemacht."

Das habe ich auch nicht behauptet. Es ging um eben den Grenzbereich, der nicht nur bei zur Zeit noch "nicht straffähigen Fotos" liegt, sondern genauso in anderen gesellschaftlichen Rahmen gefunden werden kann, wenn man nur richtig hinsieht. Die Diskussion um "Kinderpornografie" (als Kehrseite der Pädophilie) entbrennt gerade neu, da wollte ich nur auf dieses bisher eher als normal angesehene "Phänomen" der akzeptierten "Kindlichkeit" bei sehr jungen Frauen hinweisen. Man könnte auch fragen, wo liegt die Grenze zwischen Pädophilie und "Jugendwahn". Das Alter allein schützt nur die Kinder...

pädophile Frauen

Also ich habe zumindest von einer gehört.
Bei Domian war einmal ein Junge, der musste eine Nonne mehrfach oral befriedigen in einem Kinderheim in den 60ern.

@Mir geht da immer noch die Hutschnur hoch, 12:10

"wenn Menschen das behaupten"
Mir auch.
Besonders wenn immer penetrant die Gene für "alles Abnormale" herhalten sollen.
Das meiste ist angelernt oder erworben worden,
und hat mit der jeweiligen Gesellschaft zu tun,
nicht mit irgendwelchen "monokausalen, wissenschaftlichen" Erklärungsversuchen.

Unsere Widersprüchlichkeit ist schon "unser" Problem, nicht das der Genetik..

KP = Missbrauch? Stimmt so nicht unbedingt...

Bei einigen scheint die (rechtliche) Definition von KP nicht ganz klar zu sein.
KP beinhaltet nicht nur den direkten Mißbrauch von Kindern, sondern auch das so genannte "Posing", bei dem Kinder so abgebildet werden, dass ihre Genitalien "in aufreizender Weise" präsentiert werden.
Das berühmte Babyfoto auf dem Bärenfell ist im Moment keine Kinderpornografie. Trotzdem kann ein Mensch mit den entsprechenden Neigungen ein solches Foto womöglich aufreizend finden und mit anderen tauschen. Da - wie im Artikel erwähnt - 90% der Mißbrauchsfälle innerhalb der Familie stattfinden, müsste man Nacktheit grundsätzlich verbieten, um mögliche Fotos verhindern zu können.
Und Pädophile würden trotzdem an Bilder kommen, denn ein Mehr an Verboten ändert nichts mehr, wenn man schon so unter Zwang steht, dass man Verbotenes tut.
Übrigens:
Selbst gezeichnete Bilder, die entsprechende Handlungen zeigen, sind verboten, obwohl hier mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein Kind zu Schaden kommt.

um 12:17 von enidanh

die kindliche sexualität ist natürlich anders als die erwachsene
die von jugendlichen ist auch anders ist als die 40jähriger, die von kindern ist aber von allen diesen grundverschieden
und in der regel auf andere kinder gerichtet.
daran erinnere ich mich zumindest aus meiner kindheit sehr klar
das hatt nichts mit pädophilie zu tun da erwachsene da nichts zu suchen haben
aber gerade die negierung kindlicher sexualität fördert misverständnisse, wie die von Hugomauser geschilderten, da ein wichtiger bereich des menschlichen lebens, den jeder duchmacht, der erkenntnis entzogen wird.
eine bekannte, unfrei erzogen, hatte schwierigkeiten mit ihrem sohn im wickelalter, weil der gern nackt rumlief mit einer hand im schritt - weil sichs gut anfühlt - sie hatts ihm, gegen anderes anraten, abgewöhnt... keine sexualität?

@Dissmaster

Steht im Artikel! Der Experte schätzt ca. 1 Frau auf 100 Männer.

@enidanh

"Pädophile, die sich Bildmaterial nackter Kinder im Netz anschauen legen vielleicht nicht selbst Hand an, dafür bezahlen sie aber oder bestellen gar, dass andere - nämlich die Hersteller -Hand anlegen."

Der Kauf/Besitz von Fotos, auf denen Leute an Kindern "Hand anlegen", ist verboten. Nicht verboten sind Fotos, auf denen Kinder/Jugendliche einfach nur nackt beim Spielen zu sehen sind. Dass Kinder allein hier durch seelisch geschädigt werden, dass sie nackt fotografiert werden , dafür gibt es keinen Beleg. Hinzu kommt, dass sich Fotos nackter Kinder, die eigens für den Zweck des Verkaufs an pädophil Veranlagte erstellt wurden, nur schwer oder gar nicht unterscheiden lassen von solchen, die primär anderen Zwecken dienen. Jeder kann sich die Babyfotos von Anne Geddes kaufen. Pädophile mit Babytick werden sie auf andere Weise verwenden als andere. Das lässt sich nicht kontrollieren, und was Einzelne allein in ihren Schlafzimmern tun, das soll der Staat auch nicht kontrollieren.

@Skywalker

"BEIDES sind abnormale sexuelle Neigungen, für die die Betroffenen scheinbar nichts können, da vermutlich genetisch bedingt und angeboren."

Schon klar.. anstatt die Normal/Abnormale Keule wegzulassen wird munter damit geschwungen um Heterosexualität zur unanfechtbaren "Norm" zu machen, statt sich darüber klar zu werden das Homosexualität keine Frage der Norm ist, sondern eine Form der Sexualität zwischen zwei gleichberechtigten Menschen.. ohne das eine Form von Missbrauch oder Zwang vorliegt.

Anstatt also sich darauf zu einigen das jegliche Form von Zwang oder Missbrauch das Hauptproblem in dieser Debatte sind, wird weiterhin lieber die "Norm" in den Vordergrund gestellt damit man eben auch alle außerhalb der eigenen Norm zusammen packen kann, auch wenn dies bedeutet das man Äpfel mit Birnen vergleicht.. weil beides ja Obstsorten sind.

um 12:39 von Bürgerfreiheit

jap
kinderporno und nazis
damit lässt sich jedes recht kippen, und jede kontrolle, jede überwachung einführen.

@Ich vermute das Thema wird für das flächendeckende

" Massenspeichern der Bundesbürger mißbraucht werden, und kaum einer merkts"

Sie haben es erkannt.
Keiner redet mehr von der "Vorratsdatenspeicherung",
die ja laut Ministerium nun "schnell vorangetrieben" werden soll.
Übrigens den "Shitstorm ähnlichen" Hype mit Ossi-Nacktbildern(FKK)
gab es schon mal vor Jahren bei eBay.

Es kommt nicht nur alles raus,
es wiederholt sich auch ;-)

Definiere.

Das Wichtigste in dem Artikel geht fast unter:
Wenn Ponseti über Pädophilie spricht, meint er wie selbstverständlich eine Fixierung auf vorpubertierende Kinder. Sobald die Pubertät einsetzt, wird ein biologisches sexuelles Interesse aber mehr und mehr normal (in Abgrenzung zum kulturellen). Wenn man also - wie passiert - das Schutzalter auf 18 erhöht und so unscharf darüber redet, wie es geschieht: Dann haben wir plötzlich nur noch "Kranke" und "potentielle Täter".
Nehmen wir doch mal den "Fall Edathy":
Wie vielfach durch die Presse ging, suchte er Filme und Bilder von Kindern im Alter zwischen 9 und 13-14 Jahren. Damit ist der Mann zwar höchst zügellos - aber im eigentlichen Sinn nicht wirklich pädophil.
.
Aber natürlich müssen und wollen wir unsere Kinder in unserer Kultur länger schützen. Wir heiraten nicht mit 12 oder 13 wie anderswo auf der Welt. Man kann aber ja nicht jeden Gedanken bestrafen, wo dummerweise die Biologie zuschlägt:
Den Unterschied macht die Tat.

um 12:32 von Aurikula

ja
oder die lieben kleinen schleichen sich an und stören die liebenden dann mit ihrem gekicher worauf sie vertrieben werden...
...ich bekenne mich schuldig dies(meine kindliche neugier befriedigen) (nicht alleine) getan zu haben

11:59 von enidanh - Ihr Wort zu den Ermittlern

Und nun dürften sich dann diese Ermittler noch Millionen Bilder zusätzlich anschauen, die zwar nicht pornografisch sind, aber Nacktheit beinhalten. Arbeitserleichterung sähe da anders aus, meinen Sie nicht?

Und Sie vergessen einen Punkt: bei der Strafverfolgung gehen die Ermittler beim Thema Kinderpornografie andere Wege, als bei Drogen, Raub, Erpressung. Viel schneller gibt es Hausdurchsuchungen "ins Blaue hinein" und damit den öffentlichen Pranger.

Das, was aber verschwiegen wird: ein hoher Prozentsatz derer, die in den Verdacht geraten und mit 10 Mann im Haus durchsucht werden, haben rein garnichts verbrochen, geschweige denn mit dem Thema etwas zu tun. Sind also nicht - wie im Fall Edathy - pädophil. Haben nichts mit Kinder geschweige denn Pornografie zu tun. Das ist heute schon so, und gilt als hinnehmbarer Kolateralschaden die halt sein müssen. Die Zahl liegt lt. Bericht in Phoenix um die 15%. Und plötzlich ist man in der Nachbarschaft pervers. Einfach so.

@Skywalker 12:43

"Die meisten lassen die Kinder ja unbehelligt, da es mit dem Unrechtsbewusstsein kollidiert."
In dem Artikel steht ziemlich deutlich, dass die meisten Pädophilen eben doch im Laufe ihres Lebens übergriffig werden!

Und zu Ihrer Aussage, dass auch bei Pädophilie theoretisch ein gegenseitiges Einvernehmen bestehen könnte, nur so viel: Diese ist schlicht und einfach falsch.
Auf den Rest Ihres Posts gehe ich nicht ein, Sie scheinen den Unterschied immer noch nicht verstanden zu haben.

@ Residue

> Daran wird sicherlich geforscht und zur Zeit scheinen triebhemmende Mittel einfach die sicherste Alternative zu sein.

Leider habe ich viele willkürliche Diagnosen sowie Medikamentationen für diverse Erkrankungen und Verletzungen am eigenen Leib erfahren müssen und mein Vertrauen in diese Behandlungsmethode verloren.

> Haben Sie denn eine gute Idee fuer einen ganzheitlichen Heilungsversuch?

Selbst wenn ich eine Idee hätte wäre diese sicher nicht praktisch Anwendbar da ich noch keinen bewussten Kontakt zu Pädophilen hatte.

@Skywalker

Auslöser, Motivation und Handlung von Pädophilie unterscheiden sich völlig von bspweise einer homosexueller Neigung, die in beiderseitigem Einvernehmen, beidseitige sexuelle Befriedigung zum Ziel hat.
Das ist eine sexuele Neigung. Ob das als abnormal gesehen werden sollte, möchte ich jedoch bezweifeln.

Demgegenüber.
Vor und während der Tat ist es einem Pädophilen völlig egal, wie es seinem unfreiwilligen Opfer dabei ergeht. Was zählt ist der eigene Profit an Erregung und Ego.
Und das ist keine Neigung, das ist ein pathologischer Befund.

Von daher sehe ich hier nicht prinzipiell das Gleiche.

2014 um 12:31 von europeo

Ich danke Ihnen für Ihren sehr aufschlussreichen Kommentar, der mich in meiner Meinung bestärkt, das bei diesen Veranstaltungen sehr wohl sexuelle Motive eine Rolle spielen, egal ob im prüden Amerika, England oder woanders auf der Welt. Gruß.

@Skywalker

Sie begehen hier den Fehler, dass sie versuchen ein bestimmtes Spektrum des Sexualverhaltens als "normal" zu kategoriesieren, und damit implizit Homosexualität und Pädophilie als "abnormal" in die gleiche Ecke stellen. Die menschliche Sexualität ist ein so unglaublich komplexes Gebiet mit derartig vielen unterschiedlichen Strömungen und Spektren, dass es ziemlich witzlos ist zu sagen "dies ist normal und das nicht".

12:17, enidanh

"Vorpubertäre Kinder gelten als Menschen im Alter von 0-14. Mir stehen die Haar zu Berge, wie Sie hier behaupten können 2, 5, 7, 9Jährige haben eine Sexualität, die sie ausleben möchten."

Ich für mein Teil hatte eine solche in diesem Alter. Die habe ich mit Gleichaltrigen ausgelebt, und so sollte es auch sein. Stichwort Doktorspiele. Das ist Teil der kindlichen Entwicklung. Erwachsene haben da nichts zu suchen. Kinder sind keine Erwachsenen, deswegen ist auch ihre Sexualität mit derjenigen von Erwachsenen nicht vergleichbar.

Vielleicht machen Sie sich mal kundig über den Stand der Sexualforschung.

Mit Leugnen und Tabuisieren kommen Sie auf jeden Fall dem Problem nicht bei.

@ auringonlasku

Danke!
ich halte Homosexuelle Beziehungen zu Kindern für genau so verwerflich wie Heterosexuelle!
Alles, was zwei Erwachsene auf eigenen Wunsch, einvernehmlich machen, geht dritte nichts an!
Alles was Erwachsene dagegen gegen Kinder, und andere die sich nicht wehren können, tun, ist ein Verbrechen, selbst wenn es aus einer Neigung heraus geschieht!

@Bürgerfreiheit: Es geht um den Kauf und Verkauf!

Was ist daran so schwer verständlich, dass der Verkauf und Kauf von Bildern nackter Kinder illegal sein sollte? Oder muss ich Sie erst fragen, ob Sie möchten, dass ein Händler Kinderfotos von Ihnen widerrechtlich nimmt, die Fotos auf einschlägigen Portalen vertreibt und sich andere dann daran ergötzen.

das regt mich doch schon wieder auf...

... dass die Tagesschau noch immer so unreflektiert das Wort "Pädophil" benutzt. Welche Auswirkungen das hat, lässt sich direkt aus manchen Kommentaren ablesen, wo dann folgerichtig die deutsche Übersetzung "Kinderliebe" benutzt wird.

Was ein Euphemismus!

Kinderlieb sind wir doch alle. Aber eben nicht phädosexuell. Dass sich dieser verharmlosende Begriff eingebürgert hat, ist keine Entschuldigung. Gerade dann wäre es Aufgabe der Medien, präzisere Terminologie zu verwenden und einzuführen.

Auch Aufgabe der Medien wäre es übrigens, kritische Fragen zu stellen, wenn Experten Schätzungen präsentieren. Denn dass Experten irren, ist ja nichts Neues.

(Dieses Schiff ist unsinkbar!/ In 30 Jahren werden Computer so groß und teuer sein, dass sich nur die fünf reichsten Könige Europas einen leisten können./ Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten...)

Auf welcher Grundlage schätzt Herr Ponseti die 250.000 Phädosexuellen?

@ marvin: Kinder von 0-14 sind vorpubertär!

Was reden Sie denn da. Wenn Edathy sich Bilder kaufte mit Kindern von 9-14 dann gilt er in diesem Sinne als pädophil, denn wie Sie selbst sagen sind das vorpubertäre Kinder. Überlegen Sie doch mal: 9Jährige!

Und wenn Sie den Text gelesen haben sollten Sie merken, dass von Pädophilen eben doch eine hohe Gefahr ausgeht.

Aber Sie können gerne Ihre Nacktfotos aus Kindertagen anbieten und schauen, wie sehr das Ihr Rechte verletzt... vielleicht verstehen Sie es dann besser.

12:27, Aurikula

" denke ich auch, zur Prävention gehört auch schon kein "Küsschen" geben zu müssen."

Ganz wichtig. Das Kind darf nicht gezwungen werden, körperliche Grenzüberschreitungen, die es nicht will, zuzulassen.

Dann wird selbst ein Vierjähriger nicht ganz so leicht Opfer.

" Was, wenn dieser erzählt, dass er etwas sehr schönes zeigen und tun will, man aber der Mutter nix sagen soll, weil sie "spinnt" und man selbst Angst hat vor dem anderen Gesicht, eben dem der nicht liebenden, sondern tobenden, schlagenden, tretenden Mutter?"

Genau das ist es. Die tobende, schlagende, tretende Mutter darf es nicht geben. Auch das kann Mißbrauch sein, mit extrem schwerwiegenden Folgen, auch ohne die sexuelle Komponente.

Ich weiß, das alles ist leicht gesagt.

Täterschutz, auch damit es keine neuen Opfer gibt.

Hass und Abscheu heilen nicht, helfen nicht, machen alles nur schlimmer, zerstören. Bin ich schuldig, wenn ich ein T-Shirt gekauft habe, im Café einen Kaffee getrunken habe, ohne mich zu vergewissen, ob da Kinderarbeit eine Rolle spielt? Vielleicht ja. Aber mein Gott, immer nur gut kann und will ich nicht sein. Unterstütze aber gerne Initiativen gegen Kinderarbeit.
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Ein Pädophiler, so gut oder schlecht wie wir, aber ohne Hoffnung auf eine erfüllte Liebe, gegen seine Triebe ankämpfend, im realen Leben niemanden ein Leid tuend, hat in seiner Schwäche Bilder von nackten Kindern angeschaut, vielleicht ja sogar mal in (zufällig) aufreizender Pose , hat nicht nachgefragt, ob die Situation so harmlos war, wie das Bild suggeriert (Kinder am Stand, Naturvölker,...). Wie anständig ist es denn, den nicht nur zu bestrafen sondern auch noch sozial zu ächten? Unser Anstand macht es vielleicht ihm und auch anderen Betroffenen leichter keine wirklichen Täter zu werden.
"Richtet nicht..." (Jesus)

@Skywalker

Nicht ganz das Gleiche wie DSDS, aber trotzdem.
Geben Sie doch mal "beauty pageant teen" (Beauty pageant ist ein Schönheitswettbewerb, für die, die das nicht wissen)
in einer Bildersuche ein.
Logisch ist das sexualisiert (zu einem Gutteil zumindest).
Die sehen aus wie Kleine Barbiepuppen mit sexy Klamotten an, manche auch in Pose.
Und etliche davon sind dem Aussehen nach zu Urteilen noch nicht mal 10Jahre alt.
Legal und gesellschaftlich akzeptiert - mir persönlich ja schon allein wegen dem aufgezwungenen Schönheitsideal zuwider, auch ohne die Sexualisierung.
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@europeo
Genau an diese Schönheitswettbewerbe mußte ich denken, als ich Ihren Kommentar über Ihr Londonerlebnis las.

@MarkSchakal

Und wie sieht es mit einer Beziehung von ZWEI unmündigen Personen zueinander aus? Es ist doch alles eine Frage der Strafmündigkeit und bei einer Beziehung zwischen einem minderjährigen und einem Erwachsenen ist wenigstens einer dabei, der voll verantwortlich ist ... aber wenn zwei Kinder miteinander schlafen gibt es gar keinen mehr. Und dennoch soll das akzeptabel sein? Die Logik versteh ich nicht ...

12:27, Aurikula

" gab es 1976 nicht irgendeine Gesetzesänderung, die erst zu dem führten, was dann einige "erleben durften" (bitterböse gemeint)?"

Worauf spielen Sie hier an? Ich weiß nicht, welche Gesetzesänderung Sie meinen.

um 13:25 von konfuzius0815.....

imunität von frauen existiert nicht
wie sie auch im artikel lesen können

@ fathaland slim: Lesen und verstehen Sie!

Pädophile argumentieren genau damit, dass Kinder angeblich Sexualität wie Erwachsene haben und diese mit Erwachsenen möchten, weil sie sich den Missbrauch schönreden.

Das natürliche Entdecken des kindlichen Körpers durch das Kind ist nicht mit Erwachsenensexualität zu vergleichen. Diesen Unterschied habe ich hervorgehoben.

Was Sie nicht verstehen ist, dass es bei Pädophilie nicht um Prüderie oder Nacktheit geht, sondern darum, dass ein Erwachsener ein Kind sexualisiert und damit missbraucht. Kann man bitte endlich aufhören, Kinder nach Erwachsenenmaßstäben zu betrachten! Es sind nämlich keine Erwachsenen.

@Loborien, 13:16

Vielen Dank und Kompliment für diesen Kommentar!

@ 13:19 artist22 Ihrem

@ 13:19 artist22
Ihrem letzten Teilsatz stimme ich zu. Allerdings eher ohne "lächeln/zwinkern". Denn leider geben viele die selbst erlebte Gewalt weiter, statt ihr eigenes Erleben, das, was nicht in Ordnung war in der Kindheit, zu reflektieren und andere Verhaltensmuster einzuüben. Und das geht sehr wohl, denn das Gehirn, bzw. die Verknüpfungen, die Schaltungen, die häufig benutzt werden, werden schließlich zu "Autobahnen", die wenig bis nicht genutzten zu "Dschungelpfaden", um das bildlich zu erklären. Deshalb halte ich auch nichts von einer Kategorisierung in Amygdala verkleinert-Pädophil veranlagt, kann nix dazu, das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass Leute mit verkleinerter Amygdala entweder Medikamente präventiv einnehmen müssten, egal, welche Nebenwirkungen auf den Restorganismus, aber: Welche Studie wird diese Nebenwirkungen aber einwandfrei erforschen/ausschließen. Dann wären alle mit "verkleinerter" Amygdala in Gefahr, als Pädo´s eingestuft zu werden!

12:37 Der Lenz Naja, sowas

12:37 Der Lenz
Naja, sowas soll ja schon mal vorkommen (das Anschleichen, meine ich ...) ;-).
Aber da ist die Sachlage doch eine andere, es kann ja auch beispielsweise mal sein, dass ein Kind schlecht träumt, Durst hat etc. und dann halt mal "stört". Nur, denke ich dann, gehen auch da die Bedürfnisse des Kindes vor und verantwortungsvolle Eltern, denke ich, werden dann nicht zu Furien oder weiter in gewissen "Aktionen" fortfahren. Der von mir geschilderte Vorfall, auf den Sie sich beziehen, hat da ja ganz andere Hintergründe.

um 13:55 von enidanh

" Kann man bitte endlich aufhören, Kinder nach Erwachsenenmaßstäben zu betrachten! Es sind nämlich keine Erwachsenen."
erstmal sind erwachsene maßstäbe auch rationale,wissenschaftliche maßstäbe und die sind nie fehl am platz
dann haben sie selber durch ihre negierung der sexualität von kindern da sie, rein emotional, erwachsene sexualität als maßstab anlegten gegen ihre eigene bitte verstoßen.

@CE

Einer der Hauptgründe, weswegen Sex zwischen Erwachsenen und Kindern/Jugendlichen unter Strafe steht ist, dass das Machtverhältnis zwischen diesen Parteien zu ungleich ist. Kindere werden von früh an dazu erzogen, Erwachsenen zu gehorchen und ihnen zu glauben. Zusammen mit der Ungleichheit der emotionalen und mentalen Entwicklung führt dies dazu, dass eine wirkliche Einvernehmlichkeit (mir gefällt dazu der englische Begriff "informed enthusiastic consent") auf gleicher Basis nicht zustande kommen kann, und solche Verhältnisse inherent ausbeuterisch sind.

Wenn allerdings zwei Jugendliche miteinander rumspielen besteht dieser Unterschied nicht, wodurch die Einvernehmlichkeit durchaus zustande kommen kann.

13:55, enidanh

"Was Sie nicht verstehen ist, dass es bei Pädophilie nicht um Prüderie oder Nacktheit geht, sondern darum, dass ein Erwachsener ein Kind sexualisiert und damit missbraucht. Kann man bitte endlich aufhören, Kinder nach Erwachsenenmaßstäben zu betrachten! Es sind nämlich keine Erwachsenen."

Ich glaube, Sie verstehen meine Kommentare nicht, um es mal vorsichtig auszudrücken. Bitte lesen Sie diese doch noch einmal.

um 13:52 von CE

glauben sie wirklich das das gehirn, und die fähigkeit zu urteilen am 18ten geburtstag eingeschaltet wird?
oder am 14ten?

@ CE

ich glaube, Kinder untereinander, dürfen durchaus ihre Körper entdecken, ich finde nichts verwerfliches z.B. bei Doktorspielen.

Wen wollen Sie bei zwei unmündigen Erwachsenen haftbar machen? und ...

wie ich schon sagte, ein Kind und ein Erwachsener, ist ein Verbrechen!

@ CE - Denken Sie bitte mal gründlich darüber nach, ...

...bevor Sie zum fünften Mal solche Fragen, oder Forderungen aus dem ausklingenden achtzehnten Jahrhundert stellen!

Zwei *vorpupertäre* Kinder haben mit Sicherheit kein Interesse daran, miteinander zu schlafen. Zwei postpupertäre Jugendliche natürlich schon, aber da hat es mit Phädosexualität aber auch gar nichts mehr zu tun. Das ist die völlig gesunde erwachende Sexualität.

Das Sex zwischen postpupertären Jugendlichen und Erwachsenen dennoch strafrechtlich relevant sein kann, liegt dort an einem potentiellen Machtgefälle, bzw. dem Risiko der Ausbeutung/Ausnutzung. Mit 15 mag man schon für das andere Geschlecht attraktiv sein, hat aber in der Regel noch keine (oder keine ausreichende) Erfahrung mit Aufreißern, Alkohol, psychologischen Spielchen...

Oder einfacher: Es ist nichts Schlechtes daran, mit 15 freiwillig und selbstbestimmten Sex zu haben. Es ist sehr wohl etwas Schlimmes, wenn Erwachsene junge Menschen ausnutzen, weil die leicht beeinflussbar und unerfahren sind.

@ CE

Getrennte Schulen? Die Geschlechtertrennung, das "Loslassen" der Mädchen auf die Gesellschaft, ...Nein Danke, DAS diente doch auch eher der Kontrolle und Beaufsichtigung der "besseren", damit sich da ja nix "einschleicht", was nicht von der Familie erwünscht ist/war. Auch die Wortwahl gefällt mir nicht, klingt eher, wie wenn man Rottweiler o.ä. auf Eindringlinge loslässt.

Allen Schreibern sollte klar

Allen Schreibern sollte klar sein, was Pädophilie und was diese Neigung für den Mann überhaupt bedeutet:

- keiner sucht sich seine sexuelle Preferenz aus
- man(n) fühlt sich zu einem vorpubertären Kind (meist Jungs) angezogen, nicht nur körperlich
- viele Pädophile können sehr gut mit Kinder umgehen (das ist der Grund, warum soviele in Berufe mit Kindern arbeiten und die Eltern hinterher so überrascht sind wenn etwas passiert)
- es gibt keine legale Möglichkeit für Sex, stellen Sie sich doch mal ihr gesamtes Leben ohne Sex vor
- aufgrund der fehlenden Toleranz ist es kaum einem möglich mit Freunden über die eigenen Probleme zu reden (man muss ständig Angst haben geoutet zu werden), selbst bei Psychologen stösst man immer wieder auf offene Ablehung (so was wie sie wurde früher im KZ vergast), viele kämpfen daher mit Depressionen, Vereinsamung (keiner Versteht mich) und werden irgendwann straffällig

Ohne Lesen der Beiträge, ABER

DIESE Überschrift kotzt mich wieder an.

"Experte: Etwa 250.000 pädophile Männer in Deutschland"

ALLE MÄNNER SIND (potentielle) SCHWEINE!!

WAS IST MIT DEN FRAUEN????

Ich hab es schon in einem anderen Beitrag mal erwähnt, das die Dunkelziffer bei pädophilen Frauen wohl nicht der hier im Forum aufgeführten Statistik entspricht sondern wesentlich höher liegt, weil Frauen sich wesentlich "unbeobachteter" an Kinder vergreifen können. Nur DAS wird hier wieder einmal wissentlich und gezielt verschwiegen

Einst las ich in einem Interview mit einem Mann,

der alleinerziehender Vater war, sexuelle Übergriffe von Männer auf Kinder, eigene wie fremde, habe etwas mit der Rache der Männer an Frauen zu tun. Und zwar dafür, dass Frauen immer und unter allen Umständen Zugriff auf ihre Kinder haben (wollten). Ganz elementar in diesem Zusammenhang ihr Gebär-Monopol und die biologisch gegebene Unio mystica, also ihre leibliche All-Einheit mit ihren Kinder während der Schwangerschaft.
Rache und Kompensation dafür, dass Männer diese weltschaffende körperliche Höhle im eigenen Leib nicht haben und auch nur penetrierend besetzen können. Was bei Frauen selbstverständlich sei, nämlich immer alles und jeden fürsorglich oder pflegend, nährend oder waschend anfassen zu dürfen, sei bei Männern erstmal immer dem Vorwurf ausgesetzt, übergriffig zu sein. Tragen Frauen ihren Lebens-Sinn in sich, sind sie ihr eigener Kult, den Männer immer erst schaffen müssen? Auf der Suche nach Sinn und Befriedigung, unter dem Fluch von "I can get no satisfaction"?

13:52 nathanistanbul

Geschieht Tätern recht, wenn sie gerichtet werden, denn meist sind es die Opfer, die von Tätern und Mittätern (zu)-gerichtet werden, "Die spinnt, die ist halt ein bisschen plemplem, wenn eine von ... nicht so ist (à la "Ausschussware")". Was meinen Sie, was es anrichtet, wenn man ständig das Gefühl hat, irgendwie "anders" zu sein, nicht "richtig", wenn ständig das Gefühl der "Schuld" auf einem noch nicht mal 4-jährigen Kind lastet, wie soll sich dieses Kind dessen erwehren? Wenn man, selbst wenn man alles tut, um die Geschwister fair und gut zu behandeln, alles tut, damit die Eltern mit einem zufrieden sind und doch "niedergemacht" wird?
Da brauche ich kein Jesus-Zitat, aber sehr wohl den Katechismus: Wann ist ein Verstoß gegen das Gebot: "Du sollst deine Eltern ehren und achten" erlaubt? Ja, genau, man darf laut Katechismus der Obrigkeit und den Eltern ungehorsam sein, wenn diese zu gottfernem Tun anstiften. Und dazu zählt die Lüge usw. , die mit solchem Tun an Kindern einhergeht

14:17, bitterepille

"Oder einfacher: Es ist nichts Schlechtes daran, mit 15 freiwillig und selbstbestimmten Sex zu haben. Es ist sehr wohl etwas Schlimmes, wenn Erwachsene junge Menschen ausnutzen, weil die leicht beeinflussbar und unerfahren sind."

Sehr richtig. Deswegen gab es früher das Rechtskonstrukt "Unzucht mit Abhängigen".

Sex mit einem Menschen unter Ausnutzung der Unterlegenheit bzw. Schwäche des Partners ist immer verwerflich, da gibt es keine Altersgrenze.

Bei Sex zwischen einem Erwachsenen und einem Kind ist obiges IMMER der Fall!

Pädophilie ist eine Pathologie, um mal deutlich zu werden.

Die WHO hat sie als gestörte (krankhafte) Sexualentwicklung bezeichnet.

Eine gesunde Sexualentwicklung geht damit einher, dass sich postpubertäre Jugendliche zu postpubertären Jugendlichen hingezogen fühlen. Das Wort Pubertät bezeichnet man als Sexualreife, alles was davor geschieht ist also keine Sexualität, wie man sie bei Erwachsenen sieht. Erwachsene fühlen sich demzufolge zu Erwachsenen, sprich Sexualreifen hingezogen.

Wer aber einen präpubertären Menschen, also ein Kind, das vor dem Gesetz nicht umsonst als Schutzbefohlener gilt, sexualisiert und benutzt, hat eine gestörte Sexualentwicklung.

Die Dramatik der Pädophilie besteht ja genau darin, dass hier Schutzbefohlene missbraucht werden. Wer dies nicht versteht, scheint auch den Unterschied zwischen Kind und Erwachsenen nicht zu verstehen.

@ Spellbreaker

"Vielleicht sollte man auch mal Eltern dazu anhalten, ihre 12 Jährige Tochter nicht im Minirock und High-Heels rumlaufen zu lassen....Wundert mich persönlich garnicht, daß sowas passiert..."

DAS ist für mich gelinde gesagt die DÜMMSTE Ausrede, die ein Mann haben kann. Wer sich so schwanzsteuern lässt und das Hirn ausschaltet... Weiteres spar ich mir.

Es ging in dem Beitrag zu

Es ging in dem Beitrag zu 1976 um eine Gesetzesänderung, bzgl. Strafmündigkeit, Verjährungsfristen, ... Wurde dann "gut" genutzt, falls Sie jetzt wissen, warum ich diesen Eintrag so bitterböse meinte. Es ging NICHT um Sie. Möglicherweise brachte diese mediale Aufmerksamkeit gewisse Leute auf bestimmte Gedanken ...

14:38, enidanh

"Die Dramatik der Pädophilie besteht ja genau darin, dass hier Schutzbefohlene missbraucht werden. Wer dies nicht versteht, scheint auch den Unterschied zwischen Kind und Erwachsenen nicht zu verstehen."

Versteht das denn irgend jemand hier nicht?

Zumindest hier im Forum rennen Sie offene Scheunentore ein.

@Harald E

"Sie meinen ich hätte keine Ahnnung.
Keine Sorge.

Ich habe als Sozialarbeiter mit betroffenen Kindern gearbeitet, an etlichen Psychologentreffen teilgenommen und gute Kontakte in die Pathologie.

Ihre verhamlosende Sicht auf Pädophile kann ich in keinster Weise teilen oder bestätigen.

Besuchen sie doch mal lieber Einrichtungen mit Opfern und lassen sich genau schildern, dass es die -ach so sensiblen- Pädophilen nicht interessiert, wenn das Opfer Schmerz empfindet, darum bittet aufzuhören und/oder jammert.
"

Warum Sorge? Sie mögen ja Ahnung haben, aber das was hier vornehmlich diskutiert wird ist die pädophile Neigung, nicht die Ausübung der Straftat (also das vergehen an Kindern)- Sie reduzieren Ihre Argumentation unangebrachterweise immer wieder auf Ihre Erfahrungen, die aber gar nicht das Thema sind.

Sie haben ja Recht mit Ihren Äußerungen, aber es ist trotzdem (zumindest in den Antworten auf meine Posts) am Thema vorbei.

@ enidanh 13:49

"@ marvin: Kinder von 0-14 sind vorpubertär!"
.
Sie haben wohl keine Kinder in der Familie?
Dann gehen Sie doch bitte mal in die nächste weiterführende Schule Ihrer Wahl und sehen sich um. Nicht nur, dass die Pubertät natürlich nicht ein Punkt sondern ein Prozess ist - sie setzt in unserer Zeit auch noch immer früher ein. Da ist die Rede von 2-3 Jahren im Vergleich noch zum Mittelalter. Ohne "Depublizierung" hätte ich Sie jetzt wohl auf einen Nano-Beitrag vom letzten oder vorletzten Jahr verlinkt; unsere Politik ist ganz offensichtlich wissensfeindlich.
.

Weiterere Gedanken zu den

Weiterere Gedanken zu den Folgen, die die Amygdala-theorie, die "Ist-angeboren"- Theorien in sich bergen:
Strafrechtlich könnte das bedeuten, ein Täter kann nicht belangt werden, da er/sie ja nichts dafür kann.
Umkehrschluss: Solche Leute müsste man "wegsperren", als einzig sinnvolle Präventionsmaßnahme.
Sollte man sichergehen wollen, dass man in seiner eigenen Familie solches nicht weitergibt, müsste man dann potentielle Lebenspartner bei Kinderwunsch einem Gehirnscreening unterziehen, so ungefähr á la AIDS-Test. Und was wäre dann? WOLLEN wir das? Auch das Gehirn ist zu trainieren!
Und noch einmal: Amygdalaverkleinerung findet durch massive und längerdauernde Gewalt im frühen Kindesalter statt. Das macht aber noch lange nicht zum späteren Täter!

@MeisterProper

"Sie begehen hier den Fehler, dass sie versuchen ein bestimmtes Spektrum des Sexualverhaltens als "normal" zu kategoriesieren, und damit implizit Homosexualität und Pädophilie als "abnormal" in die gleiche Ecke stellen. Die menschliche Sexualität ist ein so unglaublich komplexes Gebiet mit derartig vielen unterschiedlichen Strömungen und Spektren, dass es ziemlich witzlos ist zu sagen "dies ist normal und das nicht"."

Nein, das ist in dem Fall kein Fehler, sondern sogar ziemlich einfach und nicht zu widerlegen: Normal ist das Sexualverhalten, welches der Arterhaltung dient. Das hat die Evolution so vorgesehen und das ist auch statistisch der Normalfall. Völlig wertfrei betrachtet sind alle anderen sexuellen Neigungen abnormal. Zumindest als "Neigung" ist es abnormal. Wer "normal" hetero ist, aber im reinen ausgeübten Sexualverhalten alles mögliche bewusst ausprobiert ist in dem Sinne wohl nicht abnormal, wer aber aufgrund seiner Neigung nur mit abnormalen Partnern "kann" schon.

...

Wie so oft, werden hier auch wichtige dinge nicht angesprochen.
1. leben wir in einer zeit, die auch kinder immermehr zu Sexsymbolen machen. Man sehe sich nur mal kinderstars der USA an oder sowas wie cheerleading. Japan ist sogar noch schlimmer mit seiner Schulmädchen pornogaphie.
2. ich denke das es mindestens genausoviele Frauen wie männer gibt, die Pädophil sind. Der Mann ist einfach in der regel ein aktiver währen die Frau eher ein passiver Sexpartner ist. Wie schon geschrieben macht es niemanden etwas aus wenn eine Frau Kuschelt, bei einem Mann undenkbar.
3. viele dieser Pädophilenstudien sind nicht ausagekräftig, da zum teil Selbsthilfegruppen manipulative Befragungen bei Kinder durchnahmen und so die Statistik fälschten.
4. gibt es hier zwei Täterprofile: zum einen der zurückhaltende "Feige-typ" der eher beobachtet und später zum Täter wird und zum anderen den Sadisten der seine macht über schwächere auslebt. Der erste wird auffallen der zweite nicht. 250.000 die auffallen...

@Loborien

"Schon klar.. anstatt die Normal/Abnormale Keule wegzulassen wird munter damit geschwungen um Heterosexualität zur unanfechtbaren "Norm" zu machen, statt sich darüber klar zu werden das Homosexualität keine Frage der Norm ist, sondern eine Form der Sexualität zwischen zwei gleichberechtigten Menschen.. ohne das eine Form von Missbrauch oder Zwang vorliegt."

Heterosexualität IST die unanfechtbare Norm, sonst gäbe es innerhalb von 30 Jahren keine Menschheit mehr.

Homosexualität als Neigung ist nunmal keine Frage der Sexualität, sondern eben etwas angeborenes. Es geht hier nicht um die reine geübte Praxis. Abgesehen davon, dass der begriff Homosexualität mitnichten automatisch eine "Form zwischen zwei gleichberechtigten Menschen" bedeutet- das wird es nur dadurch wenn es so ausgeübt wird...

...Schweres Schiksal...der Täter??????

...Jorge sagt, pädophil zu sein ist ein schweres Schiksal...., immer wieder bemerke ich, daß man fast nur über die Täter redet. Was ist denn mit dem Schiksal der leidenden Kinder? Diese Fehlentwicklung in unserer Gesellschaft finde ich höchst bedenklich! So sachlich,nüchtern und emotionslos wird von diesen Untaten an Kindern und Jugendlichen berichtet. Nur die Täter werden mit etwas Mitleid bedacht. Merkt eigentlich niemend, wie widerlich das ist. Es sind unsere Kinder - unsere Zukunft, die da durch Perverse kaputtgespielt werden. Auch in diesem Bericht geht es wieder nur darum, wie man den Tätern helfen kann, ganz sachte und anonym. Ich finde ganz klar, daß die Täter sich helfen lassen müssen und zwar so, daß sie nie mehr zu einer solch perversen Tat fähig sind.
Wer fragt in diesem Bericht denn nach der Anonymität der Kinder, die nackt ins Internet gestellt werden?
Wer, von den "Täterverstehern" versetzt sich in die Schmerzen u. Qualen der Kinder hinein u. fachsimpelt darüber?!?

Klabautermann08

Dass es auch missbrauchende Frauen gibt, steht für mich außer Frage, ob diese dann aber echte pädosexuelle Vorlieben (finde diesen Ausdruck auch treffender, "pädophil" ist zu euphemistisch) haben oder sie sich am eigenen männlichen Kind, quasi als "Ersatzhandlung" rächen, das entzieht sich meiner Kenntnis. Leid tut es mir eben nur um einige Bekannte, deren Scham sie so viele Jahre zum Schweigen brachte. Jungs sollen ja traditionell immer sooo stark sein, "Ein Indianer kennt keinen Schmerz", "Ein Junge weint nicht" und dgl. Unsinn mehr. Möglicherweise ist es auch dieses Rollenbild, dass männliche Opfer später eher zu Tätern werden lässt. Was keinerlei Rechtfertigung darstellt.

14:47, Aurikula

"Es ging in dem Beitrag zu 1976 um eine Gesetzesänderung, bzgl. Strafmündigkeit, Verjährungsfristen, ... Wurde dann "gut" genutzt, "

Könnten Sie bitte noch deutlicher werden? Ich weiß wirklich nicht, welches Gesetz bzgl. Strafmündigkeit und Verjährungsfristen 1976 geändert wurde, und ich bin sicher, daß es den übrigen Foristen hier genau so geht.

@Klabautermann 08

Dem stimme ich absolut zu. Der Trend, einen Teil der Schuld bei Sexualstraftaten dem (meist weiblichen) Opfer zuzuschreiben ist absolut widerlich und beleidigt nicht nur die Opfer, sondern auch alle Männer.

15:00, Aurikula

"Und noch einmal: Amygdalaverkleinerung findet durch massive und längerdauernde Gewalt im frühen Kindesalter statt. Das macht aber noch lange nicht zum späteren Täter!"

Ich weiß nicht, ob da ein Zusammenhang besteht, da ich mich mit solchen populär"wissenschaftlichen" Aussagen eigentlich nicht beschäftige. Was aber eine statistisch bewiesene Tatsache ist, ist, daß Mißbrauchstäter oft eine selbst eine Mißbrauchsgeschichte haben.

Was natürlich nicht heißt, daß alle mißbrauchten Kinder später zu Tätern würden. Dies wäre ein unzulässiger Umkehrschluß.

@CE

Hallo,

wenn Sie Jane Austen als Beispiel für Ihre Geschlechtertrennungspropaganda anführen, ergeben sich zwei Möglichkeiten:

1) Sie haben die Autorin nicht verstanden
2) Sie trennen Handlung der Romane und beschriebene Umstände

Im ersten Falle würde ich nochmaliges Lesen der genannten Romane empfehlen, im zweiten auch...

Viele Grüße
RobbieTobbie

@Whisper

"Man sehe sich nur mal kinderstars der USA an oder sowas wie cheerleading."

Übersetzen Sie mal, was Cheerleading bedeutet, dann wissen Sie was es ist. Es ist eher ein Turnverein als irgendetwas auch nur annähernd sexuelles und in den USA einfach normal und völlig unanzüglich.

14:29 von Klabautermann 08

Wie wäre es , Ihr (Selbst)mitleid in Mitleid für all die geschunden Kinder auf der ganzen Welt umzuwandeln?
Leider kann man nicht übersehen, daß immer mehr pädophile Neigungen ausgelebt werden, sicher auch durch das Finden Gleichgesinnter im Internet. Bei der Abscheu, die jeder menschlich gebildete Beobachter empfindet, ist es völlig nebensächlich, ob Täter Männer oder Frauen sind, die perverse Tat bleibt davon unberührt.
Sie machen sich aber offensichtlich mehr Gedanken zu der männlichen Gilde zu gehören, die Ihrer Meinung nach zu unrecht hervorgehoben wird. Diesen Leidensdruck verstehe ich natürlich.

@Raroke

"...Jorge sagt, pädophil zu sein ist ein schweres Schiksal...., immer wieder bemerke ich, daß man fast nur über die Täter redet. Was ist denn mit dem Schiksal der leidenden Kinder?"

Das ist nicht das Thema hier. Zumal beim überwiegenden Fall der Pädophilen eben keine Kinder leiden, weil die Neigung nicht ausgeübt werden kann/darf.

@Skywalker:

Was Sie eigentlich meinen, ist eine statistisch höhere Häufigkeit, eine reine Sache von Zahlen.
Die Wörter "normal"/"abnormal" zu verwenden impliziert jedoch IMMER eine Wertung - und das vermeidet man, indem man eben auch eine solche Wortwahl vermeidet.

Ihrer Argumentation nach wären dann auch blaue Augen "abnormal", da braune Augen statistisch gesehen einfach deutlich am häufigsten bei Menschen vorkommen. Oder Linkshänder - die tatsächlich noch vor nicht allzu langer Zeit als "abnormal" stigmatisiert wurden.

Sie wollen Ihre Aussagen als wertungsfrei verstanden wissen? Dann verwenden Sie doch bitte keine (ab)wertenden Begriffe.

Die Grünen haben das Thema salongfähig gemacht

Dass eine im Bundestag vertretene Partei hier noch immer nicht dieses Thema für sich aufgearbeitet hat, ist ein Skandal. Da braucht sich dann auch keiner zu wundern.

15:02, Skywalker

"Normal ist das Sexualverhalten, welches der Arterhaltung dient. Das hat die Evolution so vorgesehen und das ist auch statistisch der Normalfall. Völlig wertfrei betrachtet sind alle anderen sexuellen Neigungen abnormal. "

Normal ist, was der Norm entspricht, und die ist immer kulturell definiert. Bitte versuchen Sie nicht, kulturelles biologisch zu deuten. Wenn man die Biologie aus ideologischen Gründen bemüht, so nennt man das (negativ wertend) Biologismus. Finden Sie bei Wikipedia.

Ich mag das Wort "normal" sowieso nicht. Und der Begriff "abnormal" ist immer negativ wertend.

Die Sexualität ausschließlich auf die Fortpflanzung zu beschränken ist sehr eindimensional gedacht, auch wenn die katholische Kirche diesen Standpunkt vertritt. Sexualität hat eine wichtige soziale Komponente, und die ist von der Fortpflanzungsfunktion unabhängig.

Das Problem ist, wie "Kinderpornographie" definiert ist...

.. nämlich NICHT als "Mißbrauchsbilder" von echten Kindern (wie entrüstete Kommentatoren fälschlicherweise glauben), sondern auch als rein fiktives Material, das völlig OHNE Mitwirkung irgendwelcher realer Kinder zustande kommt, z.B. Bücher, Comics, Zeichnungen, CGI, Gemälde, ...
.
Solange "Kinderpornographie" in Deutschland derart falsch definiert ist, ist eine ehrliche Diskussion über "Kinderpornographie" in diesem Land nicht möglich.
.
Weiterhin würde gerade solch FIKTIVES Material als Ablaß-Ventil für Pädophile dienen können, so daß sich diese nicht an echten Kindern vergreifen. Die Kriminalisierung von völlig fiktiven "Schriften" ist daher gänzlich falsch.
.
Im Interview wird von 0,7-1,0% Anteil Pädophiler im Volk gesprochen, was eine psychologische Veranlagung ist, ähnlich wie Homosexualität.
.
Der "Markt" für echte Kinderpornographie (also mit realen Kindern) ist dementsprechend vernachlässigbar, was die lügnerische Argumentation unserer Politiker ("Milliardenmarkt") entlarvt.

@skywalker

Ich möchte Sie nicht beleidigen, aber wenn Sie Sex ausschließlich zur Arterhaltung, also so etwa zwei oder drei mal pro Leben, praktizieren, versäumen Sie vielleicht einiges. Wenn aber Sexualität nicht nur der Fortpflanzung dient, dann gibt es auch die von Ihnen definierte "Normalität" nicht.

15:08, Raroke

"Wer, von den "Täterverstehern" versetzt sich in die Schmerzen u. Qualen der Kinder hinein u. fachsimpelt darüber?!?"

Sie verfolgen die Diskussion hier offensichtlich nicht so richtig, denn sonst würden Sie hier nicht die "Täterversteher-Keule" herausholen.

Das Thema wird hier sehr differenziert angegangen, aber vielleicht passt Ihnen gerade das nicht?

Wenn alles so einfach wäre wie manche es gerne hätten, dann wäre alles wirklich ganz einfach.

Ist es aber nicht.

Um noch einmal auf das 19.Jh.

Um noch einmal auf das 19.Jh. zurück zu kommen: Auch damals musste man als Tagelöhnerfamilie schon sehr aufpassen, zu wem man seine Töchter in Dienst gab, da es sonst passieren konnte, dass das Kind dann schwanger zurückkam, ohne Möglichkeit, den Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Die "Schande" hatte dann die Taglöhnerfamilie zusätzlich zur Armut. Oh ja, es gab auch damals schon solche Vorgänge, die die Abhängigkeit ausnutzten. Und was ist mit 14-jährigen Auswandererinnen, die ohne familiären Anhang ins Ungewisse aufbrachen, welches Schicksal muss hinter diesen gestanden haben, ihr Heil so weit weg wie möglich zu suchen?

@Raroke 15:08

In dem Artikel geht es nun mal um die Täter. Wenn sie einen Film über vom aussterben bedrohte Eisbären sehen, beschweren Sie sich ja auch nicht, dass gar nichts von den armen Robben gezeigt wird.

@ Skywalker

Ich muß ihnen leider widersprechen. WAS ist normal und wer stellt es fest bzw definiert es. Sowohl es die Normalität gibt, gibt es das Abnormale. Somit wird das Abnormale wieder zur Normalität. Denn sonst bräuchten wir diese Unterscheidung nicht.
(Es wird Zeit, das die Erde mal wieder ein Reset (wie bei den Dinos), durchführt und wirklich intelligentes Leben hervorbringt ;-) )
Das ist auf niemanden persönlich gemünzt sondern auf die Weltlage allgemein)

15:08 Raroke

So sehe ich das auch. Wer spricht über das schwere Schicksal der Opfer, seien die Täter nun pädosexuell, geld- oder macht"geil". Sexueller Missbrauch und sexuelle Ausbeutung ist und bleibt "sub omni canone". Punkt.

Missbrauch mit dem Missbrauch

Ich selber wurde küzlich Opfer einer falschen Verdächtigung, nur weil ich (m, 52) gemeinsam mit meinem Bruder und meinen 2 Kindern ein Spaßbad besuchte. Natürlich bin ich auch mit meinen Kindern gemeinsam die Wasserrutschen hinuntergerutscht und haben gemeinsam geplantscht. Jetzt habe ich die Kriminalpolizei, die Staatsanwaltschaft und das Jugendamt wegen des Verdachtes auf sexuellen Kindesmissbrauches am Hals, und das nur wegen einer unüberlegten Bemerkung eines überforderten Bademeisters, der irgend etwas von unanständigen Handlungen beobachtet haben will (nicht zu glauben!).
Die Spaß- und Erlebnisbäder werde ich mir zukünftig sicherheitshalber nur noch von außen ansehen.
So leicht wird man(n) Opfer einer blindwütigen Hysterie bei der Suche nach Pädophilen.

10:53 von olzen56

Da haben Sie 100% Recht. Glaube nicht, daß es auch nur einen normalen Menschen gibt, der das nicht versteht oder glaubt.
Es können nur die Bildergucker selbst sein, die das verharmlosen wollen. Wozu schaut man sich überhaupt derartige Bilder an... wenn man nicht doch bestimmte Neigungen hat ????

Weibliche Pädophilie

Männer? Da gibt`s auch viele weibliche Pädophilien. Viele Mütter missbrauchten ihre Söhne. Aber das kommt natürlich nicht in die Diskussion. In unserer Gesellschaft glaubt ja niemand, dass auch Mütter, bzw. Frauen gewaltätig sein können. Nur weil Frauen 9 Monate schwanger sind, heisst noch lange nicht, dass sie ihre Kinder nicht missbrauchen können. Da gibt`s sogar Frauen, die schängern lassen, um die Kinder als Geldquelle zu benutzen. Also, bitte aufhören zu reden und denken, dass nur Männer schlecht sind. Redet besser von Mentalität, und nicht von Geschlechter. Es gibt keine böse Männer, arme Frauen, sondern böse MENSCHEN!!!

@ Aurikula

Mir geht es um die reißerische Überschrift und ebenso um dieses "perfekt ausgewählte" Foto.

Männer sind Gewalttätig und denken nur mit dem Schwanz.
Mütter sind nur treusorgend und liebevoll. (Falls sie ihr Kind nicht vorher schon abgetrieben oder nach der Geburt in die Tonne gekloppt haben.)

Wenn ich ein Kind nackt fotografiere, muß ich es noch lange nicht misbrauchen. (siehe auch Diskusion über Privatfotos am Strand in der Wann usw). Nun wer definiert den hier den MISSBRAUCH wenn das Bild ins Netz gelangt. Wurde hier das Kind missbraucht? Nein, wurde ja oben schon eindeutig definiert. Liegt hier lediglich ein Verstoß am Recht des eigenen Bildes vor? Darüber lässt sich Seitenlang diskutieren. Viele Meinungen werden da auseinander gehen. Versuchen Sie es bitte mal OHNE Emotionen zu betrachten.

GEWALT gegen Kinder ist zu verachten und zu bestrafen und dazu zähle ich nicht nur körperliche, worunter auch die sexuelle zählt sondern auch die geistige/psychische Gewalt.

@ 18:08 Raroke - Danke!

Ich habe hier nicht alle Kommentare gelesen, bin aber an Ihrem Titel hängen geblieben. Es ist nicht zu fassen, das "schwere Schicksal" der Täter in den Mittelpunkt zu stellen - der darunter leidet, seine "Neigung" "nicht ausleben" "zu dürfen". Unfassbar.

Mag sein, dass die "Täterversteher" darauf hinweisen wollen, dass die Täter selbst vom Opfer zum Täter wurden. Dann muss man entsprechend helfend eingreifen und darf nicht von einer grundsätzlich zu tolerierenden "Neigung" sprechen wie im Fall anderer sexueller Neigungen unter willigen Erwachsenen.

Es ist mehr damit gewonnen, die Täter in ihren Handlungen zu kriminalisieren und die Kinder zu schützen, als zuerst das Kind im Täter zu sehen.

Die Opfer (Kinder) oder Zeugen müssen gehört und ernst genommen werden.

Da kommt mir die Galle hoch

Auf eine Pädophile Frau kämen 100 Pädophile Männer.

Na super. Ich erinnere mich an sehr bewegende Sendungen auf ARD und ZDF, wo damit aufgeräumt werden sollte.

Frauen werden weniger angezeigt, weil Männer noch grössere Probleme damit haben (als es Opfer sowieso schon haben) sich als Opfer von sexueller Gewalt zu betrachten.

Ausserdem ist das Problem: bei Missbrauch durch Frauen sind die physischen Schäden meist (biologisch bedingt) geringer. Ergo: man kann keine Verletzung vorweisen, die einem als Opfer ausweist.

Auch für die Täter ist das relevant: eine Täterin hat viel weniger das Gefühl Schaden anzurichten, daher vermutlich auch weniger Frauen, die Hilfe suchen.

Das 21. Jahrhundert und das Märchen, dass weibliche Sexualität (in allen Formen inkl. Abnormitäten) sich wesentlich von der männlichen unterscheidet. Und das von einem Wissenschaftler.

Ich bin sicher, Männer die seit Jahren kämpfen, dass auch Opfer von weiblichen Tätern anerkannt werden, sind begeistert!

übrigens:

Es sollte nicht unterschätzt werden, welchen Anteil frühe Prägung durch erste sexuelle Erfahrungen an der weiteren Ausbildung sexueller Präferenzen hat. Die sind nicht immer angeboren und dadurch quasi vorbestimmt.
Im Hinblick darauf wäre so manche Fehlentwicklung durchaus vermeidbar.

Food for thought!

@Aurikula um 15:00

Und noch einmal: Amygdalaverkleinerung findet durch massive und längerdauernde Gewalt im frühen Kindesalter statt.

Das kann ich nicht nachvollziehen. Mißbrauch verursacht Stress und Stress führt zu einer Vergrößerung der Amygdala (sagen jedenfalls Schlitz / Bogerts von der Uni Magdeburg).

@Am 20. Februar 2014 um 11:09 von Hagebutte

"Schulmedizin ausreichend?

> Doch während die anderen Jungs das Alter der jeweiligen Sexualpartnerin anpassen, richtet der pädophile Mann sein sexuelles Interesse weiterhin auf Vorpubertierende.

Scheinbar hat eine Weiterentwicklung in irgendeiner Gehirnregion nicht Stattgefunden, ist es nicht möglich dies zu Analysieren? Medikamente als Lösung zu betrachten für eine Sache die niemand Versteht bzw. Nachvollziehen kann dürfte nur weitere nicht nachvollziehbare Nebenwirkungen auslösen. Menschen welche Kinder Misshandeln oder Missbrauchen, sollten jedenfalls von diesen Kontaktmöglichkeiten ausgeschlossen werden."

Die Medikamente sollen gar nicht heilen, Neigungen sind nicht heilbar. Der Sinn ihrer Verabreichung ist es die Libido auszuschalten. Der Patient hat dann schlichtweg keine Lust mehr auf jeglichen Sex. Das reduziert zumindest den Leidensdruck, der sich aus Unterdrückung von Bedürfnissen ergibt.

@Aurikula 14.35 zu nathanistanbul 13:52 / Abscheu macht blind

Was meinen Sie, was es anrichtet, wenn man ständig das Gefühl hat, irgendwie "anders" zu sein, nicht "richtig", wenn ständig das Gefühl der "Schuld" auf einem noch nicht mal 4-jährigen Kind lastet, wie soll sich dieses Kind dessen erwehren?
Was hat das mit meinem Kommentar zu tun? Ich hatte von Pädosexuellen geschrieben, die ihre Triebe unterdrücken, um niemandem ein Leid zu tun, aber nicht so stark sind, vielleicht doch mal irgendwelche relativ harmlos (wirkende) Bilder anzuschauen? Abscheu kann blind machen. In diesem Sinne finde ich die Aussage von Jesus "Richtet nicht..." durchaus angemessen, nicht aufgrund irgendeines blindes Glaubens. Statt blind zu verurteilen, auch die andere Seite zu sehen, statt Menschen zu ächten, moralisch zu vernichten und damit auch die innere Kraft, sich gegen Triebe zu behaupten zu schwächen, Mut zu machen, sich vielleicht sogar helfen zu lassen, in diesem Sinne sie zu stärken. Der Katechismus? Hat nichts mit Jesus zu tun? Richtig.

Was ist Normal?

Normal wird irgendwann von irgendeinem aus irgendeinem Grunde definiert. Normal ist zB das wir Nackt geboren werden (lässt sich nicht umdefinieren) das wir genauso sterben eher nicht. Fast alles Andere ist Definitionssache. Und da wo es Normalität gib, gibt es i.d.R "Abnormität" (außer siehe Geburt. Lass mich aber auch da gerne belehren;-). Also ist das Abnormale schon wieder Normal.
NEIN, das soll keine Beschönigung sein sondern mal zum NÜCHTERNEN Nachdenken anregen ohne Emotionen, die sich gerade im Bezug auf Kinder verständlicher weise nicht immer unterdrücken lassen.

15:43 Miss Sugar

Das ist natürlich höchst bedauerlich. Mit der Betreffzeile stoßen Sie aber leider in genau einen "Slogan" von Tätern, seien sie sich dessen bitte bewusst!

@ MissSugar

"Ich selber wurde küzlich Opfer einer falschen Verdächtigung, nur weil ich (m, 52) gemeinsam mit meinem Bruder und meinen 2 Kindern ein Spaßbad besuchte."

Genau auf sowas will ich hinaus. Mann kann mit Kindern doch bei solchen Berichten und Usern gar nicht mehr NORMAL mit Kindern umgehen. Ohne sich gleich Gedanken zu machen oder wie in Ihrem Fall sogar die Staatsanwaltschaft am Hals zu haben. Und genau diese wäre ihrer Frau in der selben Situation NICHT passiert.

Zu viel theoretische Fachsimpelei

Wenn ich so manche Beiträge hier lese, bekomme ich den Eindruck, es gehe um eine Buchbesprechung und nicht um das unendliche Leid von Kindern und Jugendlichen.
Was als abnorm oder nicht abnorm von irgendjemand definiert wird, ist mir sowas von egal. Meine Definition ist dahingehend, daß kein Mensch einem anderen Mensch Qualen, Schmerzen oder gar den Tod bringen darf, egal mit welchen normalen oder abnormalen Neigungen er bedacht ist. Und wer das doch tut, muß strikt daran gehindert werden! Daß Kindesmißbrauch im besonderen dazu zählt ist wohl selbstver-
ständlich. Denn Kinder sind hilflos ausgeliefert, werden physisch und psychisch gequält. Man macht sich in der Politik Gedanken, daß wir der zukünftigen Generation keine Schulden hinterlassen, aber schaut untätig zu, wie diese zukünftige Generation immer mehr zum Spielball für pädophile Neigungen wird-einfach nur widerlich!!!!

@ Dana: Sie haben es nicht verstanden.

Homosexualität ist eine sexuelle Orientierung bei Erwachsenen. Pädophilie ist eine Störung der Sexualentwicklung und damit nicht psychologisch, sondern pathologisch.

Und dass es ein Randthema sein sagen auch nur die, die weder Opferzahlen, noch Missbrauchsanzeigen noch Täterzahlen kennen.

16:05 Klabautermann08

Dass dies keineswegs so ist, das, denke ich, kann man anhand einiger Beiträge meinerseits erkennen. Frauen sind wahrhaftig nicht per se gut. Auch Männer können sehr wohl ihre "Triebe" steuern, alles andere sind Ausreden. Es gibt nicht gute Frauen-schlechte Männer; es gibt, wie eine andere Teilnehmerin schon schrieb "schlechte Menschen". Und das sind m.E. die, die ein zu geringes Unrechtsbewusstsein haben, um ihren "Drang" im Zaum zu halten.
Zu dieser Sache mit der Amygdalaverkleinerung nochmals: War irgendeine Studie, keine "Populär"-wissenschaft, in München gibt es wohl auch Forschungen und einen passenden Apparat hierzu.

15:43 von MissSugar

Wenn es in Ihrem Fall mal so gelaufen ist, wie sie es schildern, dann ist das für Sie natürlich tragisch, aber hinschauen und nicht wegschauen ist und bleibt schon richtig. Sollen Ihrer Meinung nach alle gleichgültig sein, nur daß ja niemand evtl. zu unrecht in Verdacht gerät. Justizirrtümer gibt es auch, aber soll es deswegen gar keine Strafverfolgung mehr geben?
Gerade wenn es um Kinder geht, sollte man schon achtsam sein, denn die können sich kaum selber helfen.
Erlebnisbäder braucht man deswegen nicht zu meiden, Irrtümer können überall entstehen.

16:42 Raroke

Ihre Definition ist treffend, danke.

Die Sexualisierung der Gesellschaft verdrängt die Würde

Auch in Spielfilmen im Fernsehen wird triebhaftes Verhalten gezeigt und betont, voyeuristisch. Früher dagegen war in Filmen Grenzen gesetzt. Muß man sich jetzt wundern, wenn jeder meint, sich ausleben zu müssen? Die einen dürfen's, die andern nicht. Was jetzt nur die Praktik betrifft. Das Wort"geil"ist schon in aller Kindermunde, Opfer der neuen "offenen" Mediengesellschaft? Wer ist noch unschuldig?Wer ist Schuld daran?
Lolita ist nicht mehr skandalös, 70 Jungfrauen(!), unschuldig wie Kinder,warten im Himmel auf jeden Mann! Die Unschuld zu zerstören ist dort gelobtes Ziel!
Kinder sitzen im Internet-Shop und belustigen sich an Sexfilmen.Unschuldig? Sexuelle Anspielungen treiben TV-Quoten hoch. ALLE Sender nutzen das in Filmen aus! WER muß umdenken,oder ist es schon zu spät?
Es wird Sex gezeigt,keine Liebe! Vermarktung. Auch Kinder sehen das so, müssen es so sehen. Als ein Spiel. Werden wohl immer früher bereit dazu, sehen das Körperliche.Sind neugierig.Was ein Pädophiler bedienen kann!?

um 16:42 von Raroke

das rationalisierungen und argumentationen sie nicht interessieren ist schön und lustig
das sie das als fahne hochhalten schon weniger, aber das sie so tn als währe misbrauch, speziel von kindern nicht verboten ist schon nurnoch absurd
stellen sie sich vor
es wird, gemordet, gequält, misbraucht und verletzt OBWOHL es verboten ist, und alles getaan wird um es zu verhindern
übrigens schon sehr lange
währe es nicht schon vor langer zeit immer wieder vorgekommen währe es wohl nicht verboten worden.
das es seit die menschen über sexualität reden dürfen auch häufiger rauskommt ist das gegenteil eines hinweises auf eine steigerung

16:45 enidanh

Oh ja, Sex. Missbrauch ist kein "Randgruppenproblem", es trifft das Herz unserer Gesellschaft. Und genau deshalb wird so viel vertuscht, verleugnet, verharmlost. Um so mehr, da es um das "Heiligtum" Familie geht. Ein Tabuthema ist. Nicht jeder Missbraucher und nicht jede Missbraucherin ist pädosexuell veranlagt.

16:42, Raroke

Ich weiß nicht, ob Ihnen bekannt ist, dass die Gesetze betr. sexuellen Kindesmissbrauch seit Jahrzehnten kontinuierlich verschärft wurden.

Wie Sie hier der Politik Untätigkeit vorwerfen können erschließt sich mir nicht.

@Aurikula um 16:50

Zu dieser Sache mit der Amygdalaverkleinerung nochmals: War irgendeine Studie...

Nicht irgendeine, sondern diese:

Pädophilie aus der Sicht der Hirnforschung

von Prof. Dr. Bernhard Bogerts und Dr. Kolja Schiltz
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

in Forensische Psychiatrie und Psychologie - Werkstattschriften Ausgabe 2/2005

@ 16:34 ob "Neigungen sind nicht heilbar"

Die bestimmten (schädlichen) Neigungen zugrunde liegenden Verletzungen sind prinzipiell heilbar, und entsprechend kann durch Umgewöhnung, Training, Therapie langfristig eine "Neigungsänderung" stattfinden.

@ Raroke

"Wenn es in Ihrem Fall mal so gelaufen ist, wie sie es schildern, dann ist das für Sie natürlich tragisch, aber hinschauen und nicht wegschauen ist und bleibt schon richtig"

Das ist mehr als tragisch, weil es einen in den Ruin oder sogar in den Selbstmord treiben kann. Und das nur weil eine/r seine perversen Fantasien nicht unter Kontrolle halten konnte. Wenn schon hinschauen dann bitte richtig und nicht einfach etwas rein interpretieren was Ihrer perversen Fantasie entsprungen ist und dadurch UNSCHULDIGE Leben zerstören (übrigens auch das des Kindes)

um 15:27 von Beate69

ich seh das zwar anders
wenn es aber so währe müssten wir ihnen dankbar sein
denn seit darüber geredet wird begannen die leute aufzuarbeiten, und ihre peiniger anzuzeigen, selbst wenn es die eigenen eltern waren. etwas das für ein kind nicht einfach ist, und v.a. begreifen viele erst seitdem was ihnen angetan wurde, und das ihre persöhnlichen störungen nicht nur daran liegen könnten das sie halt falsch sind.
im prinzip eine notwendigkeit, wie die entwicklungen freuds.

Klabautermann 08

Das Problem scheint mir zu sein, dass diese, von Ihnen formulierte "Schwanzsteuerung" bei "ausgeschaltetem Hirn" hier wie anderswo auch so flockig-leicht daherkommt. Und dass "Weiteres" lieber nicht ausgesprochen wird. Was aber könnte dieses "Weitere" sein? Dass Männer oft "DÜMMSTE" Ausreden parat haben bringt ja nun leider auch nicht weiter. Inwiefern sind Männer "dumm"? Die sind doch eher schlau.
Auch Frauen sind um Ausreden nicht verlegen, auch und besonders dann nicht, wenn es darum geht, Konflikten möglichst aus dem Weg zu gehen. Feministische Sichtweisen kommen ja meist erst gar nicht in den Blick, weil sie zu patriarchal angepassten Lebensentwürfen nicht passen. Und unbequem sind oder scheinen.

@ Raroke

"...aber schaut untätig zu, wie diese zukünftige Generation immer mehr zum Spielball für pädophile Neigungen wird-einfach nur widerlich!!!!"

Was ist denn das, mit Verlaub, für ein Unsinn?

Kinderpornographie und der sexuelle Missbrauch von Kindern werden äusserst streng bestraft. Nach dem Fall Edathy wird über eine weitere Verschärfung des Gesetzes diskutiert, so dass auch Bilder von Kindern, die bisher legal waren, fortan illegal sein sollen. Von Untätigkeit kann also keine Rede sein.

Ausserdem haben Sie den Beitrag, den Sie hier kommentieren, offenbar gar nicht gelesen. Daraus geht klar hervor: es gibt keine Zunahme der Sexualdelikte an Kindern, diese sind vielmehr seit langer Zeit konstant oder sogar rückläufig. Natürlich ist jedes Kind, das Opfer von sexuellem Missbrauch wird, ein Fall zu viel. Aber es werden 50 bis 100 mal mehr Kinder pro Jahr aus nicht-sexuellen Motiven getötet.

Für Ihre überaus alarmistischen Kommentare besteht also kein Grund.

15:39 von frosthorn

Kinder und Robben haben zwar eins gemeinsam, sie werden von Menschen gequält. Der Eisbärenvergleich hinkt jedoch gewaltig, denn der Eisbär braucht die Robben als Nahrung zum Überleben, der Pädophile hat andere Alternativen für die Nahrungsaufnahme. Dieser will die Kinder nicht verspeisen, sondern mißbrauchen.
Solange man nicht versteht, daß man sich den Opfern zuwenden muß, wird sich in dieser Sache nichts ändern. Vielleicht wollen manche das auch gar nicht?!?!?

Häusliche Gewalt geht nur von

Häusliche Gewalt geht nur von Männern aus.
So die Feministinnen, so die 'Wissenschaft' bis vor kurzem.

Heute weiß man:
die meiste häusliche Gewalt geht von Frauen aus.
Mehrere Studien haben dies gezeigt.

Nur mal so als Denkanstoß. Bevor man so tut, als wäre Pädophilie ein rein männliches Problem.

um 16:33 von Snøhetta

so rein subjektiv kein wiederspruch
wie die psyche traumatisches abspalten kann, als einstweilige reperaturmaßnahme, steuert auch der körper bei "fehlentwicklung" gegen
dauernde flutung mit irgendwelchen dingen wird gerne mit reduzierung der produktionskapazität beantwortet
als gegenstück zum kropf giebt es z.b. die reduzierung der schilddrüse bei überaktivität (bis zur disfunktionalität ).

um 17:41 von Raroke

aha
und wie bitte schön sollen taten verhindert werden wenn man sich keine gedanken darum macht wie die täter dazu kommen sie zu begehen und wie man sie davon abbringen kann sondern nur über die opfer siniert?
keuschheitsgürtelpflicht für kinder?
kinder nicht in die nähe von erwachsenen aufwachsen lassen, mit roboter-betreuung?

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