Kommentare

Karstadt ist am Ende

Mich wundert es ehrlich gesagt noch, dass man wirklich glaubhaft machen kann, dass Karstadt gerettet wird.
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Unwahrscheinlich!
Die neue Managerin soll also Cross-Selling voranbringen. Aha - da frage ich mich ... welchen Weg man da einschlagen wird. Amazon hat mit Büchern und CDs angefangen und war glücklicherweise einer der ersten im Internet. Heute zählt Amazon zu den größen Onlinehändlern und hat tausende Shops integriert.
Wofür steht Karstadt?
Für die Knöpfeabteilung ... das wars denn dann auch schon.
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Die Sahnestücke, mit denen man sich vielleicht noch auf dem Markt positionieren konnte sind weg, schon verkauft.
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Bleiben also die Kaufhäuser.
Ok - davon kann man jetzt ein Fan sein ... das wird dann aber in der Breite wohl kaum reichen.
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Ein Karstadt Online Shop ... der gegen Otto und Amazon antritt. Spannend ... wohl aber erfolglos.
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Nein - die Managerin macht ein wenig was, bekommt eine Abfindung und die Marke wird verkauft. Bald gibts dann Tablets von "Karstadt". Das wars!

"In zwei bis drei Monaten

"In zwei bis drei Monaten sollte der Plan stehen", sagte Fanderl.

Diese Flaschen: Jahrelang selbst nichts auf die "Reihe gekriegt" aber kräftig abkassiert, wie Middelhoff, aber jetzt von anderen schnelle Ergebnisse verlangen.

Manchmal reizt mich die deutsche Arroganz zum Lebensmittelauswurf.

Wird jedenfalls nicht einfach sein, Kaufhäuser auf den neuseten Stand zu bringen, geht die Tendenz häufig zu Fachgeschäften.

Neue Ideen locken neue Klientel!
Wir alle wissen: Die Leute wollen bekanntlich überall und jederzeit unterhalten werden. Händie, Iphone und andere Spielzeuge zeigen das.

Vielleicht könnte eine Daily Soup helfen das Umsatztief zu beenden und neues Klientel in die Kaufhäuser locken!
Live in einer Großfiliale gezeigt, über Fernsehen in allen Filialen sichtbar. Natürlich sind in den Dialogen Werbung für eigene Produkte integriert.

Dieter Krebs hat das mal in einem seiner Sketchup- Sendungen gebracht.

Viel Glück

Ein Einkauf bei Karstadt ist als Kind etwas besonderes gewesen, im Lauf der Jahre allerdings immer weniger.
Die Qualität der Waren sowie die Beratung ist in der Regel gut, leider sind die Produkte auch teuer - zu teuer für viele.
Die meisten Sachen bekomme ich ein paar Meter weiter oder online weitaus günstiger. Hier eine Lösung zu finden ist schwierig.

Leider ist Karstadt nicht mehr zu retten...

Leider ist Karstadt nicht mehr zu retten weil man es verpasst hat Karstadt rechtzeitig zu Modernisieren! Gruss

Nicht schon wieder

Soso, eine neue Chefin muß erst her, damit (erneut) geprüft wird, welche Häuser rentabel arbeiten?
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Ganz offensichtlich weiß man jetzt schon, daß das nicht so ist, sonst würde man ja den alten Chef behalten.
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So läuft diese mediale Ankündigung wie üblich wohl nur darauf hinaus, weitere Entlassungen und Lohnkürzungen zu rechtfertigen und eventuell staatliche Zuschüsse abzugreifen.
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Das alles ist nicht neu, sondern inzwischen eher ermüdend und wird in der immer selben Weise durchexerziert.
Die Öffentlichkeit wird dabei jedoch nur scheinbar miteinbezogen. Ihre Aufgabe ist es, am Ende zu sagen: "Ja wenn's nicht geht, dann müsst ihr halt (dieses oder jenes tun)".
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Dabei werden natürlich keine Zahlen genannt. Ob Gewinne verschoben werden oder die Mieten überhöht sind, etc, das alles können wir nicht beurteilen.
Deshalb ist dieses Erheischen von Zustimmung abstoßend, denn als echter Partner wird die Öffentlichkeit dabei nie angesehen.
Wozu also dieses Lancieren von Meldungen?

Ich denke ...

... die Zeit der großen Kaufhäuser ist sowieso vorbei. Ich vermute das mittelfristig auch Kaufhof den Weg allen weltlichen gehen wird (wie zuvor schon Hertie, Neckermann, Kaufhalle, Woolworth, ...).
Ersetzt werden diese Dinosaurier durch Einkaufszentren in denen entsprechende Fachgeschäfte ihre Zielgruppen bedienen werden.

Was ist der USP?

Früher hatte Karstadt Eigenmarken und ein großes Sortiment. Man hat dort alles bekommen, was man brauchte. Quasi ein Offline-Internet der alten Zeit. Der Umbau zum Shop-in-Shop Konzept und der Abbau der Sortimentsvielfalt (auch der Eigenmarken) hat Karstadt ruiniert. Warum sollte ich oder meine Frau in den Karstadt gehen? Es gibt dort nichts, was es nicht ohnehin überall gibt. Es gibt von allen Firmen, die einen Shop im Karstadt haben, einzelne Filialen oder eigene Internetshops. Karstadt ist also nicht mehr die Marke, die ein schlaues Sortiment aus guten Sachen zusammenstellt und unabhängige Beratung liefert. Wenn man nicht so ein schlechtes Management all die Jahre gehabt hätte, könnte heute Amazon in Deutschland "Karstadt" heißen. Die Mitarbeiter können sich jetzt bei Middelhoff und den anderen Managern bedanken, dass sie ihren Job verlieren...

War da nicht eine Berggruen-Heuschrecke...

...unheimlich gefeiert worden, als der grosse Retter überall hofiert.
Ich habe schon damals gesagt, der investiert gegen Null und sichert sich die Rosinen (Rechte, Immobilien) und saugt solange was zu saugen ist.
Und genau das ist passiert durch die smarte Finanz-Heuschrecke !

Tja....

bedanken darf man sich dann bei den "es ist ja alles soooo bequem...."-im-Internet-Besteller. Die, die vorgeben, wegen Zeitmangels lieber Online zu kaufen, und dann einen freien Tag benötigen, weil sie ja anwesend sein sollten, wenn das Paket kommt. Oder den lieben Nachbarn, die Omi etc. bitten müssen. Oder aber nach Feierabend extra Zeit zu opfern (die man ja nicht hat) um ganz bequem zu einer Packstation zu fahren. Ob das dann im Endeffekt noch so viel günstiger und bequemer ist, wage ich dann doch zu bezweifeln...

viele manager

Haben dort abkassiert! Jetzt wird zerschlagen! Karstadt, praktiker etc immer das gleiche spiel paar werden millionäre der arbeiter geht in die armut

Am schönsten der Gewerkschaftskommentar zu Karstadt

Man verhandelt nicht über Schließungen sondern über Standortsicherung. Da weiß man auch, keine Ahnung, aber davon eine ganze Menge.

Genau wie bei Loewe. Statt allen Mitgliedern mal zu raten endlich einen Loewe Fernseher zu kaufen um Arbeit herzubringen, übt man Druck auf die neuen Manager aus, die Arbeitsplätze zu erhalten.

Hier wie dort, Umsatz muß her, Löhne fallen vielleicht für Pfarrer und Gewerkschaftler vom Himmel aber nicht für normale Leute

Paradebeispiel

Karstadt ist ein Paradebeispiel für das pervertierte Spiel mit Geld. Dass die Zeit der großen Kaufhäuser vorbei ist weiß man nicht erst seit gestern und mich ärgert es maßlos, daß die Mitarbeiter jahrelang ausgepresst wurden, man müsse Opfer für den Erhalt des Unternehmens bringen, blablablubb. Da fragt dann keiner was es mit den Menschen macht, die man so mies behandelt hat. Corporate Identity? Echt fürn A....

Der Berggrün hat keinen Euro investiert, liest man -

- aber er hat soeben die drei besten Stücke Alsterhaus, Oberpollinger und KadeWe verkauft. Der Zaster ging in die eigene Tasche, also in den Postkasten auf der entlegenen Ozeaninsel, auf der Herr Berggrün seine Versteuerung angeblich vornimmt. Die restlichen Klitschen werden nun verramscht und der tolle Herr Berggrün - von Ministerin Ulla Schmidt noch am KadeWe persönlich gefeiert - stellt sich als das heraus, was von vorne herein anzunehmen war: Als ganz ordinäre Heuschrecke. Das ist kein Antisemitismus, sondern eine Tatsachenbeschreibung.

Besser shoppen in der Stadt:

Karstadt

Zu viele wollten möglichst viel raus holen (für sich).

Ich bestelle lieber bei Quelle und Neckermann!

Ach nee, die hat man ja auch platt bekommen -.-

Das Konzept ist veraltet.

Achja, die ARD ist immer ein schöner Stammtisch.
Man motzt über die Aufsichtsräte, schimpft auf Manager und rezitiert linke Parolen, dass die Arbeitnehmer ausgebeutet werden.
Anschließend bestellt man sich das neuste Buch und die Cafe-Maschiene bei Amazon.
Diese Naivität!
Aber man hat ja bereits den Schuldigen für die Kaufhauspleiten!

Das Konzept der Großkaufhäuser passt schlichtweg nicht mehr in die heutige Zeit.
Es heißt entweder Spezialisierung , Service oder Niedrigpreise.
Das Internet bietet oft alle drei.
(Dazu noch Verfügbarkeit und Auswahl)
Karstadt und co im Best-Case einen.

Zerschlagung und Ersatz durch Malls & Online Angebote dürfte der nächste logische Schritt sein.

Ja, Karstadt war mal was

Hallo,

ein Karstadt-Kaufhaus war was und man konnte seinen kompletten Weihnachtseinkauf dort erledigen. Spielwaren, Werkzeuge, Bekleidung, Haushaltsgeräte usw. - alles in einem Haus. Richtige Fachgeschäfte unter einem Dach. Neuer Dichtring für den Dampfdrucktopf, bittesehr. Kein Thema.

Heute: "Shop in Shop"-Konzept bei Bekleidung. Sorry, die ganzen Marken haben eh in jedem Kaff ihren Shop in der Fußgängerzone mit gleicher Ware zu gleichen Preisen.
Dann: keine Fachabteilungen - fast nur noch Ramsch. Billiger können andere billiger...
Traurig. Das Konzept Kaufhaus ist wohl tot.
Jedem Karstadt-Mitarbeiter kann man wohl nur raten sich nach Alternativen umzuschauen.

War schon tot ...

Karstadt hat die letzten 3 Jahre nur durch zwei Fakten überlebt : 1. durch die nicht Zahlung von Gehältern in der Insolvenz (bei 25.000 MA ganz sicher mehr als 200 Mio. € - Gehälter + Sozialabgaben) sowie 2. durch den Steuererlass von vielen Hundert Mio. € im Sanierungsplan. Will heißen, der Steuerzahler hat die Experimente finanziert, Herrn Berggruen richtig viel Geld gebracht und am Ende landen die Leute doch auf der Strasse - nein der Staat (und damit wir) werden erneut für 3 Monate die Gehälter und Sozialabgaben übernehmen. Das ganze Gebilde ist einfach nur eine Umschichtung von Vielen auf Wenige. Unbesehen der Tatsache, dass Karstadt nicht zu retten ist, weil die ersten ein unfähiges Management haben und zweitens auch ein solcher Konzern ein generelles Umdenken braucht, wozu Karstadt und seine Zentrale nicht mal ansatzweiße in der Lage sind. Schade ... aber das Schlimme ist am Ende, dass wir viele, viele Mio. als Steuerzahlen fast direkt an den Mesias Berggruen gegeben haben ...

@wdo

Bei Wikipedia können sie hoffentlich selber lesen und die Quellen eruieren, bevor sie hier tönen !

Showveranstaltung?

Die wollen jetzt erstmal gucken, welche Filialen sich rentieren? Man sollte meinen, dass Karstadt sowie alle Häuser immer im Blick hat und nicht erstmal Monate braucht, um die Kennzahlen zu ermitteln. Hier sollen wohl Öffentlichkeit und Mitarbeiter auf Schlimmeres vorbereitet werden.

Warenhäuser sind erledigt

Mich wundert, dass zB Saturn Hansa es noch schafft.
Die Warenhäuser sind tot, weil der Versandhandel ein Vielfaches an Kunden erreicht und die Kosten bei den Häusern spart.

Apropos:
Ich hätte es gern, wenn ich elektronische Geräte abholen kann, weil ich dem Transport nicht traue (DHL Arbeiter im Dauerstress, schmeiss mal eben den Karton).
Mindestens ein Warenhaus mit Elektronik bitte in jeder größeren Stadt.

Karstadt ist genau so am Ende

wie die kleinen Bäcker in meiner Stadt.
Ein allseits bekannter Discounter richtet in seinen Fialen Backshops ein,wobei den ansässigen Bäckern wohl die Tränen in den
Augen stehen werden.
Brot, Brötchen, Kuchen alles frisch mindestens 50% günstiger als wie beim normalen Bäcker. Abends dann noch einen Abschlag von 20%. Da kommt dann doch der wohlmeineste denn wohl auch in Versuchung, beim Discounter einzukaufen.
Wie soll ein Mittelständler da noch Gegenhalten? Löhne, Gehälter, Pacht,Energiekosten,eigene Altersvorsorge, Pfichtbeiträge hier und dort,die Bürokraten wollen auch leben usw usw. Sagt die Kanzlerin denn doch immer,ich auch,der Mittelstand muss uns am Herzen liegen,wenn sie realitätsblind die Tatsachen einfach nur ausblendet.
Na ja, Deutschland geht es gut,wir machen uns die Welt so wie sie uns gefällt.
Die Mehrheit hier heutzutage,sie traut wohl eher dem,was sie medial tagtäglich vorgesetzt bekommt,als dem eigenem Verstand.

@wdo

Ich glaube, dazu muss man nur die Belege in der Presse und die Aussagen der Beteiligten durchlesen. Erstens wurde Karstadt für 1 € verkauft, kein Cent investiert und allein 9 Mio. € pro Jahr an Lizenzen für den Namen Karstadt kassiert. Nachzulesen ist außerdem sehr detailiert, was von den neuen Eigentümern Herrn Berggruen entweder direkt oder indirekt an Zuwendungen für die Standorte gezahlt wurde. Und ja, etwas mehr als die Masse weiß ich, da ich in einigen Details zum Verkauf von Karstadt involviert war - einfach mal den Insolvenzplan durchlesen - dort auch bitte die Freistellungen der Finanzbehörden ... viel Spaß dabei ...

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