Kommentare

Nicht nach Fahrplan

Es geht doch nichts über "Made in Germany..." Das war einmal.

Na dann viel Spass "Deutsche Bahn"

Insider wissen welche Probleme Die Bahn mit Lieferanten wie CAF oder Skoda hat. Insider wissen warum die Bahn bei Skoda bestellt hat. Nur um alles noch billiger zu bekommen. Und dieses Billiger ist der Grund, warum selbst Weltkonzerne wie Siemens oder Bombardier solche Probleme bei dem Liefertermin haben.

Alles das wird dem Endverbraucher nicht deutlich in solchen 10-Zeilen Berichten.

Insider wissen wie lange Großkundne wie die Bahn die Auftragsvergabe vor sich hinschieben, aber gelifert werden muss Zack Zack. Und gehst Du darauf nicht ein, schnappt ein anderer Großer von den dreien zu (Alsthom; Bombardier; Siemens).

Das Geschäft ist knallhart, das sollten die Reisenden wissen, die denken, Bombardier oder Siemens seihen unfähig.

Selber machen

Wie wäre es denn mit einer eigenen Fabrik,
evtl. im europäischen Bahnverbund.
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Aber Entwicklung und Industriearbeit organisieren wollen die feinen Herren ja nicht mehr.
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Das elende Outsourcen sollte wirklich mal ein Ende haben.
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Nebenbei würde dies Arbeitsplätze im eigenen Land sichern.
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Und nebenbei: Die Privatisierung der Bahn rückgängig machen, würde stattdessen erhebliche Managergehälter sparen.

Ein übliches Problem von unseren Großkonzernen

Früher hatten die mal Qualität und waren preiswert und konnten in die Welt exportieren und für einen guten Ruf sorgen.
Dann wurden die teuer, konnten aber die Qualität steigern.

Heute sind da Banken, die Qualität sinkt die Marge steigt, nur irgendwann will keiner mehr den Schrott.

Die nächste Stufe ist dann, dass der Bereich abgestoßen wird, und die Manager in anderen Bereichen eingesetzt werden... wo sie genau das Gleiche machen. Langfristig wird der gesamte Konzern madig und man bekommt auch keine guten Mitarbeiter mehr. Der Rest der bleibt dünstet im eigenen Saft und fühlt sich ganz großartig und kompetent und wettbewerbsfähig.

Und so kommen dann Unternehmen raus, die sich darüber wundern, wenn ein Zug, bei dem das Bremssignal mehrere Sekunden _!_ braucht nicht zugelassen wird.

Nicht überall wo Skoda steht..

Es ist mal so, nicht überall wo Skoda steht, hat das etwas mit dem Automobil bzw. Volkswagen zu tun.
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Skoda wurde nach der Samtenen Revolution in verschieden Bereiche aufgeteilt. Der Automobil Bereich wurde von Volkswagen gekauft. Andere Bereiche sind unabhängig von einander, tragen aber den gleichen Namen bzw. es entstand eine Holding.
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Das London Eye dessen Drehachse und Stützen stammen auch von Skoda (Stahl-Sparte).
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Wieso sollte ein Zug von Skoda schlechter sein? Der Grundgedanke finde ich nicht schlecht.
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So nach dem Motto " Die Bahn bestellt nur bei uns (Bombardier/Siemens)" geht dann nicht mehr. Da sind die Verantwortlichen in den Firmen schon unter Zugzwang. Sonst verlieren Sie einen wichtigen Kunden.
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Andere Konzerne liefern auch nicht nur schlechte Ware oder eine die Ständig nachgebessert werden muss. Zuverlässig können auch andere Firmen sein.

Ein guter Schritt!

Statt immer alles selbst machen oder von den selben machen lassen zu wollen, ist oft besser, wenn man auch einfach mal anderen die Chance gibt. Die Tschechen können es auch. Die Tschechen kaufen auch deutsche Autos, also warum wir nicht auch tschechische Züge? Lieber wirtschaftlich starke Nachbarn, als jemanden unterm Rettungsschirm. Die Deutschen exportieren im großen Stil, da gönne ich den Tschechen natürlich auch den Erfolg! Macht weiter so!

@um 18:47 von Christian Berger

"" Heute sind da Banken, die Qualität sinkt die Marge steigt, nur irgendwann will keiner mehr den Schrott. ""
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Ihren Kommentar kann ich nur beipflichten denn so ist es wirklich!
Gruß schiebaer45

Qualität bei Skoda

Soweit ich weiß, hat die Tschechische Staatsbahn, welche bisher überwiegend auf Wagen von Skoda setzt, Probleme mit der Lieferung "Für die Bahnmanager, die auf ihre versprochenen Loks aus Pilsen warten, war das starker Tobak.
„Skoda ist nicht in der Lage Züge zu liefern, die eine Fahrgenehmigung in Tschechien, Deutschland, Österreich und Ungarn erhalten“, reagiert Petr Stahlavsky, Sprecher der Tschechischen Bahn. „Wir können innerhalb von 24 Monaten liefern“, kontert Josef Bernard, Generaldirektor von Skoda Transportation" - stand am 22.11.2012 in der Sächsischen Zeitung.
Ob es eine gute Idee ist, dort jetzt Züge zu bestellen, wage ich zu bezweifeln. Zumindest werden die Züge billiger sein als von Siemens oder Bombardier.

Deutsche Bahn bestellt Skoda-Züge

Warum wieder Skoda? Wurde mit der Baureihe 180 noch nicht genug schlechte Erfahrungen gesammelt, so dass die BR 180 nach etwa 20 Jahren schon ausgemustert wird?
Böse Zungen nennen die BR 180 wegen ihres Wirkungsgrades auch gerne "Elbtalheizung"!

@ TKUBSS

Mit der Baureihe 180 wurden keine schlechten Erfahrungen gesammelt. Der Wirkungsgrad der Lokomotiven war auch mit Absicht so gewählt.

Die Lokomotiven werden außer Dienst gestellt, weil RAILION genügend andere neue Lokomotiven besitzt, die nicht ausreichend eingesetzt werden. Grund ist sicherlich die geringe Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Die reichte aber zum Zeitpunkt der Beschaffung vollkommen aus, da weder im tschechischen Netz noch bei der Deutschen Reichsbahn eine höhere Streckengeschwindigkeit erreicht wurde. In Tschechien verkehren die Loks aber nach Umbau als Baureihe 371 mit 160 km/h Höchstgeschwindigkeit und fahren internationale Reisezüge.

Es bestand damals auch kein Anschaffungszwang, LEW Hennigsdorf war aber mit der Produktion der Baureihe 243 vollkommen ausgelastet, somit ging der Auftrag an die bewährten Fahrzeugbauer von Skoda. Dies war sehr fortschrittlich, da eine Baureihe in zwei Ländern verkehren konnte.

Mir ist das eigentlich egal...

... welche Züge die DB von wem bestellt, solange sie überhaupt geliefert werden.
Das gravierende Problem ist doch die Unpünktlichkeit der Bahn. Verspätungen von bis zu einer halben Stunde verbuche ich persönlich als halbwegs okay.
In Japan muß sich jeder Lokführer persönlich entschuldigen, wenn sein Zug auch nur eine Minute Verspätung hat...

Zeitbedarf

Das irre an den Lieferzyklen ist doch auch, dass sich keiner mehr 10 Jahre Zeit lassen will zwischen Lastenheft, Prototypen, Anpassung des Lastenhefts, angepasste Prototypen, Realbetriebserfahrung mit den Prototypen, Bau einer Vorserie, Realbetriebserfahrung mit der Vorserie, Abnahme der Vorserie, Bau und Inbetriebnahme der finalen Version.

Und auch nicht kann: Nach 5 Jahren bekommt man heute doch gar nicht mehr neu die Elektronikkomponenten, für die die Vorserie getestet und ggf. für brauchbar befunden wurde, um diese bis dahin ausgereifte Technik dann die nächsten 20 bis 40 Jahre einsetzen zu können.

Da werden sich dann beim Hersteller auf Modellbahnanlagen in Baugröße 1:1 unter kaum real zu nennenden Bedingungen die Prototypen zurechtgetestet und dann merkt halt keiner, dass die Klimaanlage unterdimensioniert ist.

Seh' ich das zu pessimistisch?

traurig.........

wenn wir nicht mehr in der lage sind in deutschland solche züge zu produzieren mit deutschen firmen, dann sind wir schon sehr weit gekommen. fest steht nur eines: die regelmässige fahrpreiserhöhung der db mit wechselnden gründen für diese, ein unding...

marge

ist nur bei 4%, deswegen wollte Siemens die Bahnsparte schon mal schliessen und deswegen ist die Bombardieraktie bei 3,6%. Wenn man dann noch auf 500 Mio verklagt wird ist die Marge mehr als weg.

Leute ...denkt doch mal nach.

Di DB AG erpresst die Hersteller

Murks

"Und so kommen dann Unternehmen raus, die sich darüber wundern, wenn ein Zug, bei dem das Bremssignal mehrere Sekunden _!_ braucht nicht zugelassen wird."

Das war schon bei der Rufannahme meines letzten Siemens Gigaset Telefons so... (gefühlt; tatsächlich war es wohl noch <1s)

Harakiri

"In Japan muß sich jeder Lokführer persönlich entschuldigen, wenn sein Zug auch nur eine Minute Verspätung hat..."

Während meiner Fahrgastzeit mit DB Regio war es absolut üblich, dass bei jeglicher Verspätungen regelmäßig deren Ausmaß sowie ein Grund vorgetragen wurden (z.B.: "Warten auf Anschlussreisende"). Wenn auch, sofern vorhanden, durch den Zugbegleiter.

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