Kommentare

Überarbeitung gehört zum Alltag

Meine Frau ist Ärztin im Krankenhaus. Die Tage, an denen sie pünktlich Feierabend machen kann sind sehr überschaubar. Denn Übergaben können nicht genau geplant werden, da es davon abhängt, welche Fälle gerade vorgestellt werden müssen. Deshalb kommt sie im Schnitt auf ca. 50 Wochenstunden.

Deshalb gehört Überarbeitung zum Alltag. Gerade wenn ich z.B. mit den Arbeitszeiten von Rettungsdiensten vergleiche, die nach Wochenenddienst zwei Tage frei haben müssen, gilt dies für Ärzte nicht. So kommt es vor, dass meine Frau 12 Tage am Stück arbeitet. Da bleibt die Erholung auf der Strecke.

Abgesehen von Ausreichend Zeit für Familie und Freunde.

Die Gesundheit aller wird gefährdet!

Das ist doch gesellschaftliche Schizophrenie!
Ärzte, die eigentlich Fachleute für Gesundheit sein sollten, werden in eine ungesunde Lebensweise gedrängt.

Man sollte es weiter fassen:
Ist ein Arzt ständig übermüdet und unter dem Leistungsdruck, gefährdet er nicht nur seine eigene Gesundheit, sondern ggf. auch die der Patienten. Wie schnell kann eine falsche Entscheidung getroffen werden oder ein falscher Schnitt bei einer OP!

Nein, es muss hier etwas passieren!

Nichts Ungewöhnliches

Als selbständiger Augenoptikermeister bin ich es gewohnt 50-60 Std pro Woche zu arbeiten. Allein die Öffnungszeiten pro Woche betragen schon 46 Std. Übrigens bei einer -selbst erhobenen - Fehlerquote von 3-7%, je nach Tätigkeit.
Ich schätze, dass das auch bei Ärzten nicht anders aussieht und ich denke, dass die offiziell bekannten Fehlbehandlungen und Kunstfehler nur die Spitze eines Eisberges darstellen.

Und manch anderer Berufszweig im Einzelhandel wird, was die Arbeitszeiten angeht, ebenfalls mitreden können, aber nicht unbedingt ein Ärztegehalt erhalten.

Dass manche Ärzte ihre Überstunden nicht bezahlt bekommen, geht allerdings gar nicht! Da ist mal eine Palastrevolution nötig.

Nicht nur die Ärzte !

Wenn man den Vorhang dazu richtig öffnet, dann trifft das ebenso auf das medizinische Fach- und Ergänzungspersonal in Kliniken, Pflegeheimen und Ambulanten Diensten zu.

Die Folgen solcher Arbeitsbedingungen lassen Risiken entstehen, welche die Ausübenden mit ihrer Gesundheit bezahlen und für die zu Versorgenden gefahrgeneigte Arbeit am Menschen bedeutet. Diese Untersuchung bei allen Beschäftigten in der Gesundheitsversorgung vorzunehmen, gäbe das gleiche desolate Bild, welches hier nur auf den ärztlichen Dienst begrenzt wurde.

Hintergrund ist auch hier wieder mal der Kostendruck, der sich aus den längst bekannten Unzulänglichkeiten der Kostenverteilung in unserem Gesundheitssystem ergibt. Auf der einen Seite freut man sich über Mehreinnahmen, andererseits kommt davon immer weniger am Krankenbett an.

Und das ach, so dringend benötigte Fachpersonal wird dabei regelrecht verschlissen.

Na und ?

Ich hatte schon als KochLEHRLING immer eine 45-50 Stunden Woche, ohne das Überstunden bezahlt wurden.

50 Stunden sind in der Gastronomie der Standard.
Ich hatte mal einen Restaurantchef der wenn er nicht 10 Stunden gearbeitet hat, sich selbst einen halben Urlaubstag abgezogen hat, weil er der Meinung war, ein Abteilungsleiter hat immer in der Arbeit zu sein.

Ich selbst habe (für mich) zwei Rekorde aufgestellt:
1.) 30 Tage am Stück Teildienst (9-14 und 17-22.30 oder 23.00 Uhr)
2.) 6 Wochen 6 Tage Woche mit 14-16 Stunden täglich.

Natürlich ist das nicht schön und seit 5 Jahren bin ich aus der Gastronomie raus, aber wenn jemand Mitleid verdient hat, dann eher der Koch, weil er für seine Arbeit garantiert nicht mal die Hälfte des Geldes einstreicht wie ein Arzt.

Zumal Ärzte auch noch ein besseres Image haben. Weil Deutschland keine Esskultur hat, glauben alle das Köche eh nix machen. In anderen Ländern, in denen Lebensmittel was wert sind werden Köche geachtet.

Deutschland hat

Deutschland hat Gesundheitskosten von € 3000 pro Jahr und Einwohner und das Durchschnittseinkommen der Ärzte liegt bei € 180.000 im Jahr. Da hält sich das Mitleid in Grenzen. Die Ärzteschaft sollte Einkommen von den niedergelassenen Fachärzten zu den Krankenhausärzten transferieren.

Worum geht's?

Weshalb fordert die Gewerkschaft nicht 6,5% mehr Ärzte, sondern 6,5% mehr Geld?
Kann sich ein Arzt nicht nach, sag' ich mal, 43 Stunden Arbeit, wegen "akuter Übermüdung", krank schreiben (lassen)?
Welche Entscheidungsträger sind in der gesetzlichen Krankenversicherung Mitglied?

@hfw

Nur das ein Koch nicht seine Gäste vor lauter Übermüdung umbringen kann, ausser vielleicht, er langt verpennt in den Putzmittel statt in den Gewürzschrank^^!

Besser wäre eine Senkung der maximalen Arbeitszeit

anstatt noch mehr Geld zu fordern. Laut Tarifvertrag sind maximal 90 Stunden in einer Woche erlaubt. Glückwunsch an den Patienten der da auf dem OP-Tisch liegt.

@Werner40: Woher stammen nur immer diese völlig falschen Zahlen? Ein Facharzt im Krankenhaus verdient im Schnitt pro Jahr 80.000 Euro (Quelle Stern und Süddeutsche Zeitung) und nicht 180.000 Euro. Man muss doch nur mal in die öffentlich zugänglichen Tarifverträge reinschauen.

@HFW: Ich denke auch, dass ihre erlebten Arbeitszeiten in der Gastronomie zu hoch sind. Aber: wenn der Koch übermüdet ist, bekomme ich etwas Schlechtes zu essen. Wenn mein operienender Arzt übermüdet ist, werde ich wohl nie mehr etwas essen

Überstunden bringen Ärzte an Gesundheitsgrenzen

Diese Problematik ist seit Jahrzehnten bekannt, dazu muss extra keine Studie erstellt werden.

Aber an Lösungen sind Politiker seit Jahrzehnten auch nicht interssiert, außer den leichtesten Weg ohne Widerstände zu gehen und mehr Geld in dieses System pumpen, das zuvor vom Beitragszahler.....

U.a Arbeitsrechtliche, Steuerrechtliche, Einwanderungsrechtliche Änderungen wären zwingend notwenig, um der Problematik zu begegnen.

Um Kosten zu reduzieren, wäre eine dringende Reform des Sozialversicherungsabkommen vom 30.4.1964 fällig! Hier werden Milliarden verschleudert, die im deutschen System besser aufgehoben wären. Stichwort: Mehr Ärzte, um die Arbeitsstunden zu reduzieren.

Aber wie gesagt, es besteht auf politischer Seite kein Handlungsbedarf....

PS In 2,3,5,7 und 10 Jahren wird eine weitere Studie Ähnliches berichten....

wir ...

sollten gesünder leben - dann müssen die Ärzte weniger arbeiten.

Aber ich kenne die Belastung doch schon bevor ich den Beruf ergreife?! Wenn ich also dieser Belastung nicht ausgesetzt sein möchte ergreife ich einen anderen Beruf.

Und jetzt ?

Werden Ärzte pauschal bezahlt ? Oder nach Stunden ?
Wenn Sie eine Pauschale erhalten, dann müssen Sie halt im Vertrag das mit den Überstunden regeln. Dafür sind Sie ja in einer Gewerkschaft oder etwa nicht ?
Wenn Sie nach Stunden bezahlt werden, dann steigt das einkommen doch eh ins unermessliche (LOL) .
Aber alle anderen die sowieso Überstunden klopfen müssen damit Sie überhaupt sich oder sogar Ihre Familie ernähren können.. Denen soll es jetzt leid tun ?

Als ich im Krankenhaus gelegen bin, hab ich meinen Arzt nur einmal am Tag gesehen und das war alles. Der Rest wurde dann von den noch schlechter bezahlten Schwestern und Pflegern erledigt. Und so viele Operationsääle gab es in dem Haus auch nicht, das alle Ärzte 8 Stunden am tag hätten operieren können.

überlastung ist überall an der tagesordnung.....

alle berufsgruppen, nicht nur ärzte, haben mit der überlastung zunehmend probleme.
man sieht das mehr wie deutlich an den burn-out-fällen und psychischen überlastungen und der statistik.
es zeigt sich aber auch, dass wir in deutschland in dieser richtung wieder einmal vorangehen und alles übertreiben. die politik sollte sich langsam gedanken machen, ob es der richtige weg ist, dass die arbeitende bevölkerung massiv überlastet und damit krank wird, was dem volk teuer zu stehen kommen wird.
das übrige europa und andere länder haben dieses massive problem so massiv sicher nicht.
es gibt doch ein gesundheitsministerium oder nicht ?
sehen diese leute diese zunehmenden probleme überhaupt ?
die frage stellt sich warum sind die deutschen immer die extremen.......

@ZwischenDenZeilen

6,5% mehr Ärzte? Schöne Idee. Leider ist es billiger, die Überstunden zu bezahlen (oder auch nicht zu bezahlen...) als mehr Stellen einzurichten. Die Klinikleitungen argumentieren immer mit dem Kostendruck, und das wahrscheinlich nicht mal zu unrecht. Außerdem: Es gibt nicht so viele Ärzte. Früher haben die Jungmediziner Schlange gestanden für eine Stelle. Heute können sie sich die Stelle mehr oder weniger aussuchen. Das wird sich in den nächsten Jahren noch zeigen. Heute ist es schon so, dass Sie sich nicht mit jedem Arzt in einem deutschen Krankenhaus missverständnisfrei adeutsch unterhalten können. Und was das Krankschreibenlassen angeht: Damit bleibt die Arbeit an den genauso übermüdeten Kollegen hängen. Es gibt bei den Ärzten so einen ungesunden Moralkodex, dass man seine Kollegen nicht hängen lässt und lieber mit einer Grippe arbeiten geht.
@Visitor²: Sie werden es nicht glauben, aber als Krankenhausarzt hat man auch noch andere Aufgaben, als Visite zu laufen oder zu operieren.

Der Witz ist...

Der Witz ist ja, dass dieser Überlastung der Arbeiter ein Heer an Menschen gegenübersteht, die in Teilzeitjobs unter dem Existenzminimum "arbeiten" oder ganz ohne Arbeit da stehen.

Für all diese Menschen arbeiten wir jeden Tag mit, und querfinanzieren über die Arbeitsversicherung noch die asozialen Firmen, die solche Verträge ausstellen.

Es ist seit langem bekannt, dass man zum Ausgleich des Produktivitätswachstums eben mehr Gehalt zahlen und zur Reduktion der Arbeitslosigkeit eben die reguläre Arbeitszeit verkürzen kann.

Deutschland ist eins der wenigen Länder, die seit 15-20 Jahren auf die verrückte Idee gekommen sind, dass wir bei den Lohnnebenkosten mit China konkurrieren müssen (was wir übrigens noch immer nicht tun). Man lässt dementsprechend die Reallöhne stagnieren, setzt die Arbeitszeit wieder auf 40h hoch und erhöht auch noch das Renteneintrittsalter.

Mit dem resultierenden Exportüberschuss zerstören wir den Binnenmarkt in der EU, unsere Kaufkraft und uns selbst.

Fachkräftemangel

Vielleicht sind diese Arbeitsbedingungen auch ein Grund für den angeblichen Fachkräftemangel.

Einfach mal darüber nachdenken, dass so ein Mangel an Personal immer auch hausgemacht sein kann.

Gesundheitsgefahren für Ärzte?

Ehrlich gesagt mache ich mir wesentlich mehr Sorgen um die Patienten, die von einem halb-wachen Arzt behandelt werden sollen!

Die Ärzte sollten nicht mehr als 40 Stunden arbeiten dürfen. Entsprechend weniger Gehalt muss es geben. Vielleicht weniger Anreiz, nur für das Geld zu arbeiten, sondern mehr für die Patienten.

Die Ärzte beschweren sich häufig über zu niedriges Gehalt. Das ist wirklich lächerlich. Dagegen ist diese Beschwerde hier über zu viel Arbeit die einzig richtige!

Ich bin selbst Mediziner...

... und wenn mir eines unter den Kollegen aufgefallen ist: Ärzte sind die besten im jammern!

Egal wie gut es ihnen geht, sie jammern immer über alles...

Sehr viele Studenten würden sehr gerne Arzt werden.

Allein sie können es nicht, weil die Ärzteschaft sehr genau darauf achtet, daß nicht zu viele Studienplätze zur Verfügung stehen.
Sie meinen, daß sie mit dem Numerus Klausus die Qualität des Berufsstandes schützen würden.
Wenn man sich die Arztskandale und die Häufung des Pfusches in den letzten Jahren anschaut, wird aber genau das nicht erreicht.

Der Mangel an Ärzten ist von den Ärzten hausgemacht.
Denn nur, wenn es möglichst zu wenig Ärzte gibt, kann man sein Einkommen hoch halten.

Ich kenne viele Journalisten, die hören überhaupt nicht mehr auf zu arbeiten und sind gehaltstechnisch meilenweit von diesen Ärzten entfernt.

Wir verlassen uns gnadenlos auf den Idealismus der Ärzte

Warum haben Lokomotivführer geregelte Arbeitszeiten mit Nacht- und Überstundenzuschlägen? Weil sie auch ganz gerne mal streiken.
Würde Gesundheitspersonal fordern, was für Lokomotivführer schon lange gilt, können wir uns auf monatelange Arbeitskämpfe im Gesundheitswesen einstellen und müssen davon ausgehen, dass der 85-jährigen eine bestimmte OP, die das Leben um ein paar Monate verlängert, eben nicht mehr bekommt.
Zur Zeit verlassen wir uns ungemein auf den Idealismus des Gesundheitspersonals.

@ HFW: schlechter Vergleich

Welche Gefahr geht denn von einem übermüdeten Koch aus (so er nicht gerade nen Kugelfisch aufschneidet)?

Ärzte hantieren mit der Gesundheit und dem Leben anderer - jeden Tag. Da sollte man erwarten, dass diese die Chance hatten, halbwegs ausgeschlafen ihren Dienst anzutreten.

Ein LKW-Fahrer muss nach 4 Stunden eine Pause machen und darf maximal 8 Stunden täglich fahren, weil er sonst eine zu große Gefahr für andere ist.
Vergleichbare Regelungen sind in der Industrie Standard.

Wenn man beide Situationen vergleicht ist hier ganz klar ein Sicherheitsproblem.

Im Übrigen: Ärzte verdienen nicht schlecht und sind recht angesehen nicht zuletzt deshalb, weil sie ein langes und schweres Studium hinter sich gebracht, dafür im Vergleich zu ner Ausbildung nach Haupt- oder Realschulabschluss auf grob geschätzt 10 Jahre Einkommen verzichtet und stattdessen oft auch noch Schulden (Bafög etc) angehäuft haben.
Das würde kein Mensch freiwillig machen wenn es sich nicht am Ende lohnt.

Überstunden ohne Ende

Es ist doch egal ob Koch, Arzt, Optiker, Beamter,ob selbstständig oder nicht selbstständig. Jeder kann sich seinen Beruf aussuchen und dementsprechend vielleicht mehr oder weniger daraus machen. Tatsache ist das ein ganz ganz geringer Prozentteil mit viel viel Geld über die Masse bestimmen kann. Geht alles ganz einfach, Wirtschaft - Politik, Politik - Wirtschaft, ist das nicht schön wie alle tanzen können. Ja man muß nur wollen! ;-)
Alles Komplex und unübersichtlich gestalten und immer in Bewegung bleiben, man verliert den Überblick und den Einblick, wie beim Hütchenspielen. Funktioniert in allen Bereichen die unser Leben durchziehen und keine Angst, ob man es spürt oder nicht, man macht es auch! :-)

@ pepper

"Der Witz ist ja, dass dieser Überlastung der Arbeiter ein Heer an Menschen gegenübersteht, die in Teilzeitjobs unter dem Existenzminimum "arbeiten" oder ganz ohne Arbeit da stehen."

Was wollen Sie dagegen tun? Sich von nem Regal-Einräumer den Blinddarm entfernen lassen?

"Deutschland ist eins der wenigen Länder, die seit 15-20 Jahren auf die verrückte Idee gekommen sind, dass wir bei den Lohnnebenkosten mit China konkurrieren müsse"

D. ist auch eines der wenigen Länder, dass trotz der Krise wirtschaftlich halbwegs stabil da steht. Wenn Ihnen das Renteneintrittsalter und die Arbeitszeit in D. zu hoch erscheint dann sehen Sie doch mal, wie gut das System z.B. in Griechenland funktioniert.

Vielleicht(!) haben wir gerade noch rechtzeitig die Notbremse gezogen und verstanden, dass wir die Neuverschuldung reduzieren müssen. Der Wohlstand der letzten Jahrzehnte war auf Pump finanziert, das geht nicht ewig. Nehmen Sie nicht das süße Gift der linken Parteien, daran verrecken wir noch alle.

Rooseee: Jammernde Ärzte

Da Sie das selbst am besten wissen, stelle ich mal eine These in den Raum, die Sie gerne auch bestreiten können: Wenn Ärzte in einem starren Krankenkassensystem eingebettet sind mit ständig wachsender Zahl an Regeln und vermutlich auch der einen oder anderen Kontrolle, fehlt ihnen ja auch eine gewissen Möglichkeit an beruflicher Freiheit. Was bleibt da übrig, außer sich dem Schicksal zu ergeben und soldatisch seinen Job zu machen oder eben zu jammern.

Vielleicht sind Ärzte deswegen Könige im Jammern.

Wobei ich von Bekannten weiß, dass ein Arzt im Praktikum wirklich nichts zu lachen hat.

Kein schlechter Vergleich

@HFW

Guter Vergleich. Ich selbst bin in der Hotellerie und habe seit 1,5 Jahren eine 6-Tage Woche mit 10-12 Stunden pro Tag. Ebenfalls ohne extra Bezahlung, macht mir selbst nicht viel aus, da ich den Beruf mag.

Deutschland jammert auf einem hohen Niveau. Aerzte in anderen Laendern arbeiten wesentlich mehr unter wesentlich schlechteren Bedingungen und das Gesundheitssystem in Deutschland ist trotzdem NICHT das Beste.

Auch Singapur ist ein gutes Beispiel. 10-11 Stunden und oft eine 6-Tage-Woche sind da normal - ohne Gejammer und die Qualitaet ist der in Deutschland um Jahre voraus.

Diese alternde und bequeme Gesellschaft

braucht mehr Aerzte. Ganz logisch. Eine bessere Vorsorge waere die Loesung: Mehr zu Fuss gehen, Treppen statt Fahrstuhl, Fahrrad statt Auto... und 75% weniger Fleisch essen. Dann geht's uns gleich besser, und die Aerzte koennen sich um wichtigeres kuemmern.

@Trecker

Die Ärzte sind nicht die einzigen, die einen anstrengenden Beruf mit Überstunden haben.
Besonders der Berufseinstieg ist am anstrengendsten.

Andere Berufe sind aber genauso, wenn nicht noch mehr anstrengend (wurden hier schon vielfach erwähnt).
Der einzige Unterschied ist, das Ärzte (auch als Berufseinsteiger) immer noch am besten verdienten (Dienste nicht mal mitgezählt).

Wem der Job wirklich zu anstrengend ist, hat ihn aus falschen Motiven gewählt. Wer seinen Job nicht mag, wird nie zufrieden sein...

Ich kenne viele Mediziner die das Studium aus den falschen Gründen gewählt haben (NC gut genug, Eltern, Prestige).

Genauso kenne ich einige, die ihren Traumjob praktizieren. Komisch, dass diese sehr zufrieden sind und nicht jammern...

@Norden

Das Problem sind nicht zu wenig Studienplätze.
Viele Mediziner gehen nach ihrem Studium ins Ausland oder in die freie Wirtschaft.

@Jay Cup

Ich selbst bin in der Hotellerie und habe seit 1,5 Jahren eine 6-Tage Woche mit 10-12 Stunden pro Tag.

Das finde ich zwar auch in der Hotellerie nicht ok, denn Sie schenken dem Arbeitgeber damit Arbeitszeit, die er zu Profit macht, ohne Sie daran angemessen teilhaben zu lassen, aber sei es drum ...

Wichtiger ist vielmehr, daß ein Arzt, der zehn bis zwölf Stunden am Tag arbeitet, nicht nur seine eigene Gesundheit gefährdet, sondern in Folge abnehmender Konzentration auf Dauer auch das ihrer Patienten - vor allem in der Intensivstation oder im OP.

Neiddebatte

Es ist doch erschreckend, wie an solcher Stelle immer wieder Neiddebatten vom Zaun gebrochen werden, statt sich ernsthaft mit den Problemen auseinanderzusetzen. Ich möchte nicht von einem übermüdeten oder selber kranken Arzt behandelt werden, habe aber keine Wahl mehr, denn egal ob Klinikarzt oder niedergelassen, die Mediziner müssen zu viel arbeiten. Natürlich tun das mittlerweile fast alle Berufsgruppen, aber nur bei wenigen hängt so viel von der Fitness ab wie bei Ärzten.

Der Vergleich mit anderen Ländern ist da völlig verfehlt, denn die haben auch andere Pausenzeiten, andere Arbeitsbedingungen und andere Qualitätsstandards.

Letztlich müssen wir uns fragen, ob wir berechtigte Forderungen nach Verbesserung immer wieder aufgrund von Standesdünkel oder Berufsneid blockieren wollen, oder lieber wie Franzosen und Griechen mal solidarisch zeigen, dass die Ärzte mit ihrem Problem nicht allein dastehen. In der Folge könnten andere Berufsgruppen vielleicht auch auf Besserung hoffen.

Nur, weil wo anders in der

Nur, weil wo anders in der Welt zehn oder mehr Stunden am Tag an sechs Tagen in der Woche gearbeitet wird, belegt dort noch lange nicht eine produktivere oder effektivere Arbeitsqualität.

Ja und?

Meine direkten Nachbarn sind Ärzte. Soooooo schlimm kann das bei denen aber nicht sein. Zeit für Tennis, Fitnessstudio und Segeltörn sind am Wochenende immer drin. Sie waren sogar mehrere Jahre stolze Besitzer eines Onlineshops. Und haben uns jahrelang damit traktiert, wie schwer sie es doch haben, wie wenig sie doch verdienen und wie doof die Angestellten und Patienten sind.......nebenbei...als Leiharbeiter habe ich an fünf Tagen in der Woche 11 Stunden gearbeitet....weil der Auftraggeber es so wollte....da wurde ich auch nicht gefragt......für das Gehalt eines Arztes, da darf man auch was verlangen!

@equalizer

als Leiharbeiter habe ich an fünf Tagen in der Woche 11 Stunden gearbeitet....weil der Auftraggeber es so wollte....

Und die Arbeitgeber haben offenbar so viel Macht, daß sie solche Forderungen (obwohl illegal) durchsetzen können. Schade ...

Selber schuld -

sollen sie doch einfach den Turbo-Kapitalismus abschaffen und menschliche Arbeitsbedingungen einführen - fertig.

Na ja, schöne Diskussion ...

Wenn Arzt/Ärtzin schlecht geschlafen hat, dann brauchts
keine 10 Std Arbeit bis zum Konzentrationsmangel. Das
ist nicht aussergewöhnlich und gilt immer.
Zudem behaupte ich, dass jeder der seinen Job liebt und
ihn kompetent ausführt keine Probleme hat, nur weil mal
ein paar Stunden länger gearbeitet wurde. Wir reden hier
ja nicht von 24 Stunden aufwärts am Stück.

Unser Gesellschaft ist schizophren. Alles geht nur noch
wie nach Stoppuhr. Bestimmte Berufsgruppen wie Ärzte
haben aber das Problem, dass Krankheit, Unfall usw. sich nicht an Öffnungszeiten halten.
Frustierend ist dann auch, wenn sie endlich mal Pause
haben um etwas privates zu erledigen, dann ist dort zu.
Dieses u.ä. sind der eigentliche Stress.
Die Arbeit darf auch bei 50 Std-Woche kein Thema sein.

Nun wundere ich mich nur noch, dass am Wochenende im
Krankenhaus eigentlich kaum ein Arzt anzutreffen ist.
Also doch Freizeit! Nur halt nicht für Behördengänge...

Nichts Neues an der Ärztefront

Ich kann mich noch brutal an meine 36+xStd-Dienste erinnern. Es galt das geflügelte Wort, daß jeder Patient nach 0:00h zum Feind wurde.
Als dem Marburger Bund dann 2006 das "Meisterstück" gelang, die Ärzte in einen selbstfinanzierten Streik mit dem Ergebnis einer Gehaltabsenkung!(der sog. "TVÄ der Schande" wie er intern genannt wurde)zu führen, wollten nachher nur die wenigsten, der üblicherweise an der ärztlichen Dyskalkulie leidenden Kollegen es wahrhaben. Alle Weißkittel trotteten wieder brav zur Arbeit, leisteten mehr Überstunden für noch weniger Geld. Spätestens da habe ich mich für meinen Berufsstand nur noch geschämt.
Das Problem ist die Infiltration der ärztlichen Selbstverwaltungen (Kammern) und der mächtigen „Ärzte-Gewerkschaft“ mit Parteifunktionären wie Henke (CDU-Abgeordneter) und Montgomery (SPD-Mann).
Trojanische Pferde: Die Interessen der Ärzte - auch im Sinne der Patientensicherheit - werden mit diesen Kungelfiguren aus dem parteipolitischen Lager niemals vertreten

Jammern immer...@Rooseee

In Deutschland wird generell auf hohem Niveau gejammert. Und die Leistungsträger mit Gehalt statt Stundenlohn machen generell Überstunden. Aber da ist etwas faul. Warum müssen die dauernd Überstunden machen? Weil es nicht genug Personal gibt! Ich bete dafür, keine Notoperation von einem übermüdeten Chirurgen zu brauchen. Hier müssen nicht mehr die Gehälter steigen, sondern dringend neuen Ärzten der Einstieg erleichtert werden. Vor ca. 25 Jahren wurde erst die Ausbildung und später die Abrechnung dermaßen verkompliziert (nicht besser), dass seit damals viele junge Ärzte ins Ausland gegangen sind, weil sie dort als Ausländer eine bessere Behandlung erfahren als im eigenen Land. Das ist der eigentliche Skandal! Darum sollte sich der Marburger Bund kümmern! Überstunden sollten nur in ganz engen Grenzen noch erlaubt werden. Gute Leistung kostet nun mal Geld!

equalizer

Na,na, elf Stunden in einer Woche ist ja wirklich nicht viel

@spetzki

> D. ist auch eines der wenigen Länder, dass trotz der
> Krise wirtschaftlich halbwegs stabil da steht.

Innerhalb Europas meinen Sie. USA als Verursacher mal ausgenommen, wo haben Sie sonst noch von Pleiten und Refinanzierungskrisen wegen 2008 gehoert? Australien, Singapur, Japan, Kanada, die haben wohl alle keine Finanzwirtschaft? Irland hat Insolvenz angemeldet und ist inzwischen re-etabliert.

Die Probleme im europäischen Binnenmarkt sind hausgemacht. Man hat trotz Binnenmarkt die Steuerpolitik nicht angeglichen, sondern im Gegenteil in Deutschland seit 20 Jahren Preisdumping gemacht. Nichts anderes bedeutet "Exportweltmeister".

Das Problem wird klar, wenn man sich vorstellt dass Sachsen innerhalb des Binnenlands Deutschland auf einmal "Exportweltmeister" wird. Wenn die ihre Steuern noch weiter senken, Arbeiter aus dem Osten reinholen ("Flexibilisierung") und ohne soziale Sicherung hier schuften lassen. Da können die Betriebe in Bayern auch direkt Konkurs anmelden. Das machen wir.

Studie: Überstunden bringen Ärzte an Ges.

die fehlende Kohle f. Neueinsteiger muß

innerhalb d.System verteilt werden .

Dann braucht man keine Lohnerhöhung, bzw. kann dann a.d. "Umverteilungstopf" erlöst werden.

Insofern besteht kein Grund, eine Lohnforderung zu stellen .
Innerhalb d. System liegt die "Krankheit" !

Es ist ein Umverteilungsproblem, dafür sind allein d. KV-en zuständig .

Noch Fragen ?

Rooseee: Danke

Danke für die aufklärenden Worte.

Was lernen wir daraus? Man sollte besser einen Beruf aus Leidenschaft machen, was bei mir zum Glück nie anders war.

Aber heißt es auch, wer am lautesten jammert, wird am ehesten bedient, wie bei den kleinen Küken im Vogelnest?

Missing item

Grossartige Nachrichten im Kontext Lohndumping und Politik-Inkompetenz:

"Der größte Anteil der staatlichen Gelder fließt Regierungsangaben zufolge an Callcenter-Beschäftigte, deren Lohn nicht zum Leben reicht. So stockte die Bundesregierung 2011 den Lohn von Mitarbeitern der Branche mit 32,7 Millionen Euro Hartz-IV-Leistungen auf."

http://ml.spiegel.de/article.do?id=888076

Solange die SPD nicht den Arsch in der Hose hat, die Agenda 2010 offen als Fehler zu bezeichnen, muss man eben weiterhin die Parteien wählen, die Mindestlohn, Vermögensteuer und Wieder-Erhöhung des Spitzensteuersatzes schon seit Jahren fordern.

Parteien, die bei der massiven Subvention der Banken damals schon gefordert haben, dass dies unter Auflagen passieren muss und der Fokus auf den wirtschafts-kritischen Bereichen liegen muss, statt einfach einen globalen Bailout zu verabreichen. Parteien, die keine Geschenke an Hoteleigentümer machen und die wissen, dass die Mehrwertsteuer keine sozial gerechte Steuer ist.

Da gebe ich Ihnen teilweise

Da gebe ich Ihnen teilweise recht. Allerdings: Wenn Sie mit Neueinsteiger Berufsanfänger im Job meinen, die sind als Ärzte fast ausschließlich im Krankenhaus tätig. Und das hat mit KV-en (ambulante Versorgung der GKVersicherten) nichts zu tun.

Das das System trotzdem krank ist, da stimme ich Ihnen zu. Entweder, der Arzt (oder auch das Krankenhaus) stellt für eine Leistung eine Rechnung und das wird 1:1 gnadenlos bezahlt. Genauso wie beim Rechtsanwalt, ruhig streng nach Gebührenordnung. Oder man macht ein staatliches Gesundheitssystem wie in England, wo alle Gehälter und sonstige Kosten in Krankenhaus und Praxis vom Staat bezahlt werden. Der total chaotische Misch-masch aus Freiberuflern und freien Krankenhausträgern, die trotzdem feste Budgets haben und dazu noch verschiedenste Finanzierungsträger des Ganzen, das sorgt überhaupt erst für die ganzen Diskussionen......

@pepper

"Der größte Anteil der staatlichen Gelder fließt Regierungsangaben zufolge an Callcenter-Beschäftigte, deren Lohn nicht zum Leben reicht. So stockte die Bundesregierung 2011 den Lohn von Mitarbeitern der Branche mit 32,7 Millionen Euro Hartz-IV-Leistungen auf."

Die größe Sauerei dabei ist, daß es sich dabei um eine Lohnsubvention handelt, die denen zugute kommt, die unfaire Löhne zahlen - und die ehrlichen Unternehmern, die faire Löhne zahlen wollen, einen Wettbewerbsnachteil verschafft. Leistungsmißbrauch gibt es nicht nur unter Arbeitslosen ...

In der Gastronomie schon

In der Gastronomie schon immer üblich nur da kräht kein Hahn nach, Gesundheitsrisiken inbegriffen. Aber als nicht Arzt oder Beamter is man ja eh Arbeiter 2ter Klasse. Unverständnis dann meistens von genau diesen Leuten wenn man auch mal Feierabend machen möchte. "wie, sie schließen schon?"

Visitor2

Glauben Sie, daß Sie der einzige Patient im Krankenhaus waren und daß Ihr Arzt nur für Sie gearbeitet hat?! Sitzen die Ihrer Meinung nach nur den ganzen Tag rum und lästern über ihren einzigen Patienten?
Weiten wir jetzt die Ausbeutung der Niedriglohnjobber auf mehr Berufsgruppen aus? Erhöht das die Gerechtigkeit in unserem Land?

@ulma

11 Stunden jeweils an fünf Tagen ;-) Pro Tag 11 Stunden. 5 Tage hintereinander :-) So richtig? ;-)

na da muss ich kontern

Ich bin viele Jahre lang als ausgebildeter ettungssanitäter ausschliesslich ehrenamtlich gefahren. Und leider muss ich sagen, das unsere Notärzte (die häuptsächlich Anästhesisten waren immer zu 24 std Bereitschaftsdienst auf dem NEF (Notarzt Einsatz Fahrzeug) eingeteilt waren.

Ich habe in 12 Jahren nie erlebt, das es mal auch nur annähernd zu einer Null- Schicht kam.

Und was macht der Notarzt nach dem bereitschaftsdienst, an dem er in 24 Std 12 - 20 mal ausgerückt ist? Er geht wieder in den normalen Tagesdienst.

Jetzt mal Hand auf's herz, Leute! Wer will sich freiwillig von einen Anästhesisten betäuben lassen, der so lange auf den Beinen und total ausgelaugt ist?

DAS ist die Realität, egal, was viele andere hier behaupten.

mfg

Euer Rettungsbilgenschwein

@HFW

Ich habe mal eine Frage an HFW :

Wenn ein Koch, wegen Überarbeitung nach einer kurzen 45-50 Stunden Woche, einen klitze kleinen Fehler macht was passiert dann ?

Wollen Sie auch gerne von einem Arzt behandelt werden der von totaler Überarbeitung anstatt 1 ug Wirkstoff 1 mg verordnet?

Sie Schreiben das 50 Stunden sind in der Gastronomie der Standard sind.
Ich weiß nicht ob ein Koch auch 36 Stundendienste kennt. Medizinern in Krankenhäusern und ländlichen Arztpraxen sind solche Dienste zu oft bekannt.

daher nochmal meine Frage: Was haben ist weniger gefährlich: Ein übermüdeter Koch oder ein übermüdeter Arzt

Gruß Semmel

P.s.
Soweit mir bekannt wären für viele Ärzte in Krankenhäusern die Arbeitszeiten mit:
- 6 Tage Woche und nur 14-16 Stunden täglich
ein absoluter Traum.

Ich weiß das es Ärzte gibt deren Arbeitszeit in etwa so aussieht:
Beginn 7:00
Ende frühestens 18:00 ( eher 19:00 +)
und das 12 Tage/2 Wochen und das über M O N A T E

besser fuer weniger Arbeitszeit streiken

Statt fuer mehr Geld.

@Visitor²

> Als ich im Krankenhaus gelegen bin, hab ich meinen Arzt nur einmal am Tag
> gesehen und das war alles. Der Rest wurde dann von den noch schlechter
> bezahlten Schwestern und Pflegern erledigt. Und so viele Operationsääle
> gab es in dem Haus auch nicht, das alle Ärzte 8 Stunden am tag hätten operieren
> können.

Zu den Aufgaben eines Arztes gehört die Behandlung von mehr als 1 Patienten. Zu den Behandlungen der Patienten gehören nicht nur die operativen Eingriffe und die stationären Nachbehandlungen sondern, das darf nicht vergessen werden, auch die dokumentarischen Aufgaben.

Selbst wenn ein OP Bericht, Entlassungsberichte, schreiben an die Krankenkassen etc. nicht vom Mediziner selber getippt wird muss dieser diese doch formulieren und diktieren. Das dauert ebenfalls seine Zeit.

Und wie soll man weniger

Und wie soll man weniger arbeiten, wenn die Patienten trotzdem kommen?
Schon mal nach 30 h Dienst eine schwangere Patientin mit Asthmaanfall behandelt? Oder eine Lungenembolie bei einem jungen Patienten? Da hinkt der Vergleich mit der Gastronomie wohl ein wenig...

@ Rooseee Aus der Praxis sollten Sie kennen,..

.. dass das "jammern der Ärzte" selten unbegründet ist.

Vielleicht sollten Sie aus eigener Erfahrung(?) und für Ihren Berufsstand ein genaueres Bild der Klinikärzte beschreiben und keine Argumente liefern, die die Forderungen Ihrer KollegInnen als unbegründet oder gar als übertrieben, weil nur aus dem jammern heraus, darstellen.

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Nur weil man als seinen Traumberuf Arzt hat und tatsächlich diese lange Ausbildung (6-8 Jahre Studium, 3 - 6 Jahre Facharztausbildung) gemacht hat, heißt es noch lange nicht, dass Dienstzeiten von mehr als 8 Stunden ebenfalls zum Traum gehören. Und für bessere Arbeitsbedingungen einzutreten ist da die beste Alternative. Gerade auch, weil man Arbeitet um zu leben und nicht lebt um zu arbeiten.

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