Kommentare

Es wäre wichtiger, ...

... sich um die dramatischen gesundheitlichen, körperlichen wie seelischen und gesellschaftlichen Folgen von Alkoholkonsum welcher Menge auch immer zu kümmern, als eine Studie nach der anderen zu Peanuts wie dem Tabakkonsum in der Öffentlichkeit zu platzieren und dadurch beinahe schon eine Art Hexenjagd auf Raucher (zu denen ich wohlgemerkt nicht gehöre) zu initiieren bzw. perpetuieren! Kein Raucher bedroht seine Mitmenschen – aber die Trinker bedrohen uns alle und sich selbst...

Auch Zellen haben eine Seele

könnte man bald meinen, aber nach Seelen sucht die Wissenschaft schon sehr sehr lange.

Die Menschen greifen immer wieder und weiter in ein natürliches System ein, hier wird gefüttert - und dort versucht man, das Futter in die richtigen Bahnen zu lenken bzw. bereits eingetretene Schäden wieder zu entschärfen oder zu berichtigen.

Das Zusammenspiel nur der Hormone alleine ist ein rätselhaftes Phänomen. Wieder und wieder und unverhofft kommt es zu großen Überraschungen in den Laboratorien, weitere Gründe für die Wissenschaftler zur Fortsetzung ihrer Forschungen.

Die Pille für Frauen! Was mögen die Auswirkungen sein: ist es Krebs? Nano und Feinststaub für die Menschen, auch hier eine Langzeitvergiftung mit noch ungewissem Ausgang.
Antibiotikas haben ihren Weg bereits gewählt, keinen guten für die Menschen.

Zigaretten verbieten!

Nikotin ist eine der gefährlichsten Drogen überhaupt. Da gibts selbst viele illegale Drogen, die weniger Abhängigkeitspotenzial haben.

Konsequenterweise müsste man Zigaretten einfach verbieten und nicht ständig solche lächerlichen Kinder-Aktionen wie Steuern oder Bildchen auf die Schachteln machen.

Wenn man das täte, könnte man Mio. Leben um Jahre verlängern und Milliarden Euro an Gesundheitskosten sparen.

Aber unsere netten Politiker stehen unter der Fuchtel der Tabak-Lobby. Dagegen will sich kein Politiker wehren....

Als Raucher und halbwegs

Als Raucher und halbwegs liberal
denkender Mensch kann ich nur verlauten
lassen dass es a) wesentlich bedeutender
Faktoren für Lungenkrebs als Tabakkonsum gibt
und es b) jedem Menschen selbst überlassen sein
sollte ob er raucht oder nicht, ein Verbot
ist kompletter Schwachsinn. Wer sich am Rauchen
stört soll es einfach lassen, und nicht nochmehr
pseudomoralistische Verdammung auf die Raucher niedergehen lassen.

@jautealis

Tabak fordert also, so rechnet es die WHO vor, mehr Opfer als Tuberkulose, Aids und Malaria zusammengenommen. Allein in 2010 waren es mehr als 5 Millionen.
Das sind für Sie Peanuts? Wie viele Tote durch Alkoholmissbrauch gab es denn?

@janurnau

"Als Raucher und halbwegs liberaldenkender Mensch kann ich nur verlauten lassen dass es a) wesentlich bedeutender Faktoren für Lungenkrebs als Tabakkonsum gibt"

Das ist falsch. Rauchen ist mit 80-90% Hauptursache für Lungenkrebs! Beweis ->

"Das inhalative Tabakrauchen ist die mit Abstand häufigste Ursache für Lungenkrebs. Bei Männern ist es in etwa 90 %, bei Frauen in etwa 80 % der Fälle für die Entwicklung eines Bronchialkarzinoms verantwortlich."

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bronchialkarzinom

Der Aufschrei der Raucher...

und die Alibidiskussion über andere schädlichere Beschleuniger des Lungenkrebs waren zu erwarten.

Als ehemals Süchtiger mit einem Drogenkonsum von 30-40 Kippen pro Tag kann ich nur eines bestätigen: Jeder Süchtige, der noch an seiner Droge hängt, wird immer andere schädlichere Drogen aufführen, um sich selbst einzureden das alles nicht so schlimm ist.

Ich empfehle mal jedem Raucher den Besuch einer Lungenklinik, in der gerade einige Lungen- oder Kehlkopfkrebskranke gerade elendig ersticken oder nur noch mit einem summenden Apparat sprachähnliche Töne von sich geben können.

Ich möchte nicht über Kosten im Gesundheitssystem das Thema angehen, da gibt es wirklich einen Haufen anderer Themen die genausoviel oder mehr Geld kosten.

Mich stört nur die ewige Verharmlosung die sich wie Gift in viele Gedanken der Kinder einbrennen und immer früher zur Kippe greifen lassen, darunter auch viele Mädchen. Ist ja so cool wie ein Ascheimer zu stinken und zu dampfen.

die Sache hat nur einen Haken...

... und zwar den, dass die meisten Raucher absolut keine Rücksicht nehmen auf Nichtraucher und einen an allen möglichen Orten, wo es auch nur irgendwie erlaubt ist zu paffen.
"Und passiv rauchen ist ja total gesund ;-)".
"und ich kann ja frei entscheiden ob ich passiv rauchen möchte"
[/ironie off]

So einfach ist die Sache also nicht. Zudem zahlen wir alle für alle Krankheiten, auch für die, die durch Drogen verursacht werden.
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Ansonsten ist es echt erschreckend, dass in Polen die Wahrscheinlichkeit so viel höher ist, als z.B. in GB. Ein wenig Hintergrund dazu hätten dem Artikel gut getan

Intolerant...so so.

Nur weil es gewichteren Folgen für Lungenkres als das Rauchen gibt, hebt das den Wert des Rauchens nicht an oder legitimiert gar die Tatsache, dass Passivrauchen schädlich ist. Zumal Passivrauchen in einem nicht unerheblichen Maße unfreiwillig geschiet.Warum sollte der Nichtraucher die Straßenseite wechseln? Warum sollte diese Person sich, öffentlicher Platz, einer für die Sie potenziellen Gefahr aussetzen? Einer Gefahr, erzeugt durch die Lust/Freude/Sucht einer dritten Person.
Warum sollte sich dieser Mensch einen anderen Platz suchen? Sie oder Er sind nicht Verursacher_in der Gefahr.
Ich setze mich normalerweise auch nicht an den Tisch an einer Person und nehme eine potenziell als subjektiv störend empfunde Handlung vor. Aber Hey, wenn das Rauchen ist, geht das doch klar? Schmatzen ist böse. Ab jetzt, schmatze ich was das Zeug hält.
Dich stört mein Schmatzen? Mich dein Rauchen auch wenn du an mir vorbeiläufst. Es ist subjektiv. Das sollten die Hexenjagd Schreier endlich akzeptieren.

Jeder Raucher soll das Recht haben....

weiterhin zu Rauchen und auch daran zu sterben. Dieses Recht stehe ich jedem Raucher zu. Und natürlich soll er trotz seiner Sucht weiterhin Krankenbehandlung über die Solidargemeinschaft genießen wie andere Kranke und Süchtige auch.

Wenn sie allerdings ihre Sucht in Gegenwart ihrer Kinder zu Hause nachgehen, so gehört ihnen das Jugendamt auf den Hals geschickt. Jedem Alkoholiker oder Heroinabhängigen geht es genau so.

Und selbstverständlich möchte ich in öffentlichen Räumen oder auf öffentlichen Plätzen weder Heroindrücker, noch Alkoholiker noch Nikotinsüchtige als schlechte Vorbilder rumlaufen sehen.

Bei allen Bekannten die rauchen, sind die Kinder ebenfalls süchtig geworden. Das allein sagt alles.

Man kann eindeutig sehen, dass die Verharmlosung und die Gewöhnung an Rauch und Nikotin durch die Eltern den größten Einfluss auf eine zukünftige Raucherkarriere haben. Ebenso wie bei saufenden oder fixenden Eltern.

@Dr.Kawasaki

Ich denke zwar nicht das verbieten sinnvoll ist, das aber die Tabaklobby sehr mächtig ist, ist wohl eine Tatsache.
Ich kann es mir anders nicht erklären das eine weniger schädliche Alternative wie die E-Zigarette hier in den Medien so verteufelt wird. Einmal bei Wikipedia nachsehen reicht schon aus um zu sehen das das Gesundheitsrisiko dramatisch geringer ist. (Am liebsten wäre es ihr glaubt mir nichts und seht selbst im Netz nach.)
Schlimmer noch, der erste Vorschlag der EU sieht sogar vor, durch Dosis und Verkaufsmengenregulierung, den Umstieg eines Rauchers praktisch unmöglich zu machen. Bei zur Zeit ~1 bis 2 Millionen Umsteigern aktuell, reden wir hier von enormen Verlusten an Tabaksteuer und Umsätzen der Tabakindustrie. Wenn in den Medien nicht das Gegenteil unterschwellig behauptet worden wäre, wären es wohl noch viel mehr.
Gesund ist natürlich beides nicht. Nikotin hat starkes Suchpotential, wenn es auch nicht auf der Liste karzinogener Substanzen der IARC der WHO steht.

@ dummschwaetzer

Hunderprozentige Zustimmung! Vor allem, was das ständige Finden neuer Ausreden betrifft. Darin war ich besonders gut.

Und ich kann Sie sogar noch uebertreffen: 40-60 pro Tag, 20 Jahre lang. Rauchfrei seit 10.4.1995.

Die Verharmlosungen des heimlich-stillen Mörders Rauch gehen mir auch auf den Zeiger.

Der DDR-Schriftsteller (und Zigarrenraucher) Lothar Kusche hat schon vor 40 Jahren die Frage gestellt: "Wann kosten Lungenheilstätten endlich mehr, als die Tabaksteuer einbringt?"

Für Nichtraucher

bedeuten die Ergebnisse der Studie dennoch, dass sich das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken bzw. daran zu sterben, nicht verändert!

Es handelt sich nicht um generelle Risiken, die nicht vom Einzelnen beeinflussbar waeren, deshalb ist eine präzise Formulierungsweise vonnöten: Es ändert sich nicht das Risiko für den Einzelnen, an Lungenkrebs zu sterben, sondern, wie auch im Aufmacher richtig angegeben (aber danach nicht konsequent fortgesetzt) der Anteil des Tabakkonsums an den Todesursachen.

@ goto

Ich stimme Ihnen voll zu, was die Gefährlichkeit des Rauchens betrifft. Aber lassen Sie sich nicht von den Rauchverteidigern auf die Alkohol-Schiene schieben. Das Argument "Alkohol ist viel schlimmer, als Nikotin" ist eines der Lieblingsargumente der Raucher - und leider stimmt es.

Nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Geschwulstkrankheiten (einschließlich - aber nicht nur - Lungenkrebs) ist Alkohol die dritthäufigste Todesursache in Industrienationen. Und im Gegensatz zum Nikotin kommt beim Alkohol zu jedem Süchtigen immer noch eine komplette, total ruinierte Familie dazu. Ich weiß, wovon ich rede, denn ich bin "Doppelsieger" (alkoholfrei seit 1985 und nikotinfrei seit 1995).

Alkohol ruiniert mehr Leben als Nikotin, aber das heißt natürlich nicht, dass Nikotin deswegen harmlos ist. Es ist etwas so, wie dieser Vergleich: Wenn ich Blausäure trinke, bin ich sofort tot, wenn ich Salzsäure trinke, kann ich noch eine Stunde leben. Also ist Salzsäure nicht so gefährlich wie Blausäure.

14. Februar 2013 - 23:50 — dummschwaetzer

"Bei allen Bekannten die rauchen, sind die Kinder ebenfalls süchtig geworden. Das allein sagt alles."

Da habe ich offensichtlich einen anderen Bekanntenkreis als Sie. Ich kenne einige Kinder von Leuten die rauchen, trinken, kiffen und sogar andere Drogen nehmen, die bewußt abstinent leben, weil sie, ihre Eltern als Anschauungsobjekte vor sich, beschlossen haben daß das nicht der Weg ist, den sie gehen wollen.

".....weder Heroindrücker, noch Alkoholiker noch Nikotinsüchtige als schlechte Vorbilder rumlaufen sehen."

Die Raucher sind ja meist eher unauffällig, bis auf die ganz penetranten. Aber die Alkoholiker und Junkies, die man so rumlaufen sieht und als solche erkennt, fallen wohl eher in die Kategorie "abschreckendes Beispiel". Wer darin Vorbilder sieht, dem ist nun wirklich nur noch schwer zu helfen. Das Elend ist doch offensichtlich.

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