Kommentare

Selbstverständnis unserer Poltiker

War Frau Schavan nicht eine derjenigen, die Herrn Guttenberg sehr laut gerügt haben. Der Fall zeigt doch wieder wie weit bei unseren Politikern die Realität von der eigenen Wahrnehmung abweicht (das äußert sich übrigens auch in ihrer Politik). Sie hätte damals besser geschwiegen.

Ich muß wohl umdenken

Eigentlich habe ich Plagiate in Doktorarbeiten für eine schlechte Sache gehalten, halte ich auch heute noch aber:

Was besagt das über die aktuelle Tätigkeit der "Kopierer" Ist eine legale Verbindung zu Wirtschaft mit finanziellen Eigeninteressen besser für unser Land als "Faulheit" in persönlichen Karriere.
Wer richtet mehr Schaden für unser Land an? Derjenige der sich in die richtige Position pusht oder derjenige diese Position egoistisch ausnutzt?
"Du sollst den Menschen an seinen Taten messen nicht an seinen Worten".
Das gilt für alle Parteien!!!

peinlich!

Es wird allmählich richtig peinlich! Was ist in deutschen Unis bloß los?

@ ustdigital

"Ist eine legale Verbindung zu Wirtschaft mit finanziellen Eigeninteressen besser für unser Land als "Faulheit" in persönlichen Karriere.
Wer richtet mehr Schaden für unser Land an? Derjenige der sich in die richtige Position pusht oder derjenige diese Position egoistisch ausnutzt?"
---
Verstehe ich nicht. Was hat die eine Sache mit der anderen zu tun? Hat jemand in solchem Ausmaß BETROGEN und entsprechend große Vorteile erlangt - und die sind in Deutschland groß, wie richtiger weise der Vater von Westerwelle seinem Sohn sagte - dann ist das erstens eine Charaktersache und lässt entsprechende Rückschlüsse zu. Und ferner ist es keine Alternative zu zu dem was Sie - auch noch widersprüchlich - schreiben.
Seine Karriere betrügerisch pushen oder egoistisch diese Position ausnutzen? Klar, jemand der sich quasi rein betrügt nutzt dies dann nicht egoistisch. Klar...

Gewissensbildung

.
Über "Voraussetzungen, Notwendigkeit und Erfordernisse heutiger Gewissensbildung" hat die gute Frau also promoviert.

Dazu fällt einem nun wirklich gar nichts mehr ein. Außer, dass sie nicht weniger als ein Spiegelbild unserer Gesellschaft ist.

rücktritt

Und zwar sofort! Alles erschummelt und erlogen!

ich verstehe irgenwie die

ich verstehe irgenwie die Aufregung nicht.
man braucht bloß einmal die Abbrecherquoten bei heutigen hauptberuflichen Promotionsstudenten anzuschauen, dann weiß man, daß das nicht ganz einfach ist.

ich wage hier die Hypothese aufzustellen, daß jede Dis. die von einem Politiker so nebenbei geschrieben wurde mehr oder weniger faul ist.
also tut doch nicht so überrascht. zum betrügen gehören immer noch zwei. einer der sich als so fähig darstellt, daß er mehrere Karrieren parallel absolviert und einer der mit dem Gefühl besser schlafen kann, daß er sozusagen von Übermenschen regiert wird.

Haben wir nicht alle schon mal geschummelt?

Sicherlich, aber nicht alle von uns preisen sich selbst als die besten Vorbilder, Demokraten, Volksvertreter und Gesetzesgeber an. Es wird ja ganz offen mit dem Dr. für die eigene Eignung für herrausragenden Ämter in Politik und Wirschaft geworben. Ein Dr. muss es schon sein, wenn man als besonders kompetent und qualifiziert gelten will. Dass das keineswegs der Fall sein muss, zeigt uns die Atompolitik von Fr. Dr. Merkel, (deren Arbeit vermutlich auf ihrem eigenen Mist gewachsen ist). Trotzdem, gilt für mich: Wer bei seiner Doktorarbeit betrügt, von dem kann man doch nicht erwarten, dass er in anderen Lebenslagen ehrlich und redlich ist. Der Schulaufsatz wird mit einer 6 bewertet, wenn abgeschrieben wurde. In der Politik wird so lange geleugnet, bis die Beweise des Betruges nicht mehr zu leugnen sind, dann wird zurückgetreten (bei vollen Pensionsansprüchen) und anschließend lässt man eine Biografie schreiben, in der man sich dann als armes Medienopfer ausweint. So läufts bei uns!

als Bildungsministerin VOLLKOMMEN UNHALTBAR

...und man erinnere sich an ihre Rolle in der Guttenberg-Affäre

Peinlich - Ausgerechnet

die Bildungsministerin hat bei ihrer "Bildung" geschummelt - welch süße Ironie.
Aber wie schon bei Guttenberg finde ich, dass da eine viel zu große Sache draus gemacht wird. Die Doktorarbeiten haben ja letztendlich doch recht wenig mit den Jobs als Politiker zu tun, also sollte man das einfach getrennt betrachten. Eine Betrug von vor 30 Jahren macht nicht zwangsläufige eine schlechte Ministerin.

Die Verlogenheit..

Die Verlogenheit und Aroganz von Politik kommt hier wieder deutlich zum Ausdruck..

Wie lange

dauert es wohl diesmal bis zum Rücktritt?

Natürlich ein Rücktritt nur, um Schaden von der Famile, der Partei und der Regierung abzuwenden, keinesfalls als Schuldanerkenntnis.

Wie gehabt also.

Einerseits: Wenn man über jedes noch so weit hergeholte
Thema eine Doktorarbeit ablegen kann, dann hinterfrage
ich dieses System. Und wo liegt dann das Problem wenn jemand in seiner Arbeit vergisst Quellen anzugeben.
Manche Gedanke haben nun mal mehrere Menschen zur selben Zeit. Schließlich wurde doch das selbe studiert.
Diesen Nonsens mögen die Unis mit sich selbst ausmachen.

Andererseits: Es ist auffallend wieviele Personen doch
offensichtlich sehr zielstrebig ihren Doktor machen und
dabei die Spielregeln missachten. Und in der weiteren
Karriere geht es dann genauso vorwärts. Mann/Frau geht
sozusagen über Leichen. Scheinbar völlig stressfrei.
Das darunter eine Menge Personen aus der politischen
Kaste sind, wirft natürlich ein fragwürdiges Bild auf
die Institution Politik. Bringt man es dort nur so zu etwas? Oder ist das ein Sammelsurium skrupelloser
Existenzen?

Die Frage nach dem größeren Schaden verbietet sich also.
Politik sollt dem Wohl und nicht dem Schaden der Bürger
dienen.

Wem ist sie denn auf die Füße getreten?

Wem ist Frau Schavan denn auf die Füße getreten, dass man sie derart loswerden will? Ist denn bald wieder eine Bundestagswahl?
Wenn das mit dem Plagiat stimmt: Gibt es in Deutschland denn überhaupt Doktorarbeiten, die kein Plagiat sind? Sollte nicht auch mal bei allen Professoren geprüft werden?

"die auch noch?" oder "

"die auch noch?"
oder " Kampagne?"

heute reicht ein Journalist und ein falsches Wort, um erst mal Dampf zu machen.
Man könnte fast jeden erst mal "bezichtigen".

Wir leben hat im Ellenbogenland.

Aber wenn dies war, dann ist das für mich so typisch.

Spitzenleute des öffentlichen Leben scheinen eine andere Form der Kreinkriminalität zu besitzen.

Ist das die neue zentralistische Bildung in Deutschland?

Eine deutsche Bundesbildungsministerin schreibt für ihre Doktorarbeit ab – ein Skandal für diese Republik.

Frau Schavan und die Kanzlerin sind dafür verantwortlich, wenn in Deutschland wiedereinmal das Thema Zentralisierung der Bildungspolitik diskutiert wird. Vor diesem Hintergrund sollte man an Frau Schavan die Frage stellen: Sieht so ihre neue zentralistische, deutsche Bildung aus! Man sollte sich auch die Frage stellen wenn Frau Schavan wiedereinmal versucht Bildung in Deutschland zu zentralisieren, ob man nicht den Bock zum Gärtner macht? Bildung ist nicht Aufgabe der Berliner Zentralregierung sondern Aufgabe der Länder – und wie man sieht ist das sehr gut so!

@Dark Chaos:

Nein, in diesem Fall ist ihre Ansicht für mich nicht angemessen: Sie ist Bildungsministerin, sie steht für die Bildungsinstitutionen und ihre Regeln - die einzige Position in der Regierung, wo dieses Verhalten zwangsläufig zur Demission führen muss - sonst macht sich Deutschland und seine Forschung auch international lächerlich

Sauerei!

Sollten sich es wirklich als wahr herausstellen, dann ist dies eine riesige Sauerei, die an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten ist. Sofortiger Rücktritt ohne wenn & aber. Was ist nur aus der deutschen Politik geworden?
Verlogen bis in alle Ecken.
Pfui!

Alles Plagiate ;-)

Mich würde mal interessieren, wieviele der Doktorarbeiten in den Geisteswissenschaften überhaupt bestehen würden, wenn man sie so gründlich wie diese Arbeit durchsieht. Mich lässt der Verdacht nicht los, dass man solche Kleinplagiate in jeder Doktorarbeit findet.

Wenn man jetzt jeden gewählten Volksvertreter mit Doktortitel einfach mal eben abschießen kann, indem man seine Doktorarbeit nur gründlich genug neubewertet, sollte Politik und Unis da handeln und Verjährungsfristen einführen.

@ ob

Kopf in den Sand ist keine brauchbare Haltung. Und wer kritisiert und beklagt ist noch lange nicht überrascht.
Wie weit soll das gehen, mit der "machen doch alle" Akzeptanz von Ihnen?

Als Promotionsstudent

Als Promotionsstudent (Ingenieurwissenschaften) fragt man sich da wirklich, ob sich die eigene (ehrliche) Arbeit dann nach dem hundertsten Skandal überhaupt noch lohnt. Die Bildungsministerin, schlimmer gehts ja wohl nicht mehr...

Solche Leute mit ihren "Schwafel-Themen" beschämen alle ehrlichen Promotionsstudenten, die sich, wie ich ebenfalls gerade, Wochenende um Wochenende für die Arbeit um die Ohren schlagen...

Bescheidenheit ist eine Zier...

Wieder einmal wird das Vertrauen in deutsche Politiker erschüttert. Sah es bisher schon schlecht aus, so bahnt sich hier, sollte sich der Betrug bestätigen, erneut ein Rückschlag an. War es bei Guttenberg schon schlimm, ist es bei Schavan kaum noch zu steigern, da sie die oberste Hüterin unseres Bildungswesens ist. Was sollen all' die Schüler, Auszubildenden und Studenten davon halten, wenn sie merken, daß das etwas abgewandelte Sprichwort "Ehrlichkeit ist eine Zier, doch weiter komm' ich ohne ihr" im Alltag immer wieder zutrifft. Da muß man sich nicht wundern, daß die Politikverdrossenheit ständig zunimmt bei diesen "Vorbildern".

Keine Sorge, Frau Schavan: Bei einem Rücktritt fallen Sie weich, Ministerpension in fünfstelliger Höhe, Dienstwagen mit Fahrer und Büro sind Ihnen bis zum Lebensende sicher. Nach 2 Jahren spricht keiner mehr davon...

Kaum wieder gutzumachen ist jedoch der Imageschaden für diesen akademischen Grad. Ehrlichkeit und Fleiß geraten in die Nähe von Lug und Betrug

gibt es noch politiker die

gibt es noch politiker die ehrlich ihren doktor erworben haben

Glasklares und dreistes Plagiat

Ich hab mir die Fundstellen der beanstandeten Plagiate in der Doktorarbeit von Annette Schavan auf schavanplag mal angesehen und ich muss sagen, dass die BEWEISLAST ERDRÜCKEND ist. Die Fundstellen sind so zahlreich und die Vorgehensweise des Plagiierens so ausgeklügelt, dass man eigentlich nur noch von einem dreisten Plagiat sprechen kann.

Die plagiierte Doktorarbeit trägt süffisanterweise auch noch den bezeichnenden titel "Person und Gewissen".

Die Frau, die diese Doktorarbeit geschrieben hat, ist Bundesbildungs- und Bundesforschungsministerin.

Die Frau, die diese Doktorarbeit geschrieben hat, hat zu den Plagiatsvorwürfen gegen zu Guttenberg zunächst geschwiegen (als Bundesbildungs- und Bundesforschungsministerin!) und ihn dann auf Druck der Medien kritisiert. Das lässt darauf schließen, dass Schavan sich des Plagiats ihrer eigenen Doktorarbeit bewusst war.

Wenn Kinder in der Schule eine 6 bekommen, wenn sie abschreiben, dann bleibt für Schavan jetzt nur noch eins: Zurücktreten!

@ob: Was gibt es daran nicht zu verstehen?

Ja, eine Promotion ist eine forderne Angelegenheit - und das ist auch gut so.

Wollen Sie wirklich den Betrug bei der Promotion damit rechtfertigen, dass es anders ja nicht gehe, wenn man es als Politiker nebenbei macht?

Entweder, ich schaffe es, als Politiker eine richtige Promotion nebenbei zu betreiben (dann: Respekt!) oder ich lasse es. Eine Promotion aus Form-Gründen zu betreiben und sich dann mit Schummeln oder gar Ghostwritern zu behelfen ist ja wohl eindeutig und unstreitbar der absolut falsche, verwerfliche Weg, der jede Aufregung rechtfertigt.

Gleiches gilt für die "Haben wir nicht alle schonmal geschummelt"-Fraktion. Einen Titel erschummeln, der einen guten Teil dazu beiträgt, überhaupt erst Bildungs- und Forschungsministerin zu werden (oder: Minister allgemein) ist kein Kavalliersdelikt und bestimmt nicht mit Abschreiben bei einer Klassenarbeit in der Schule vergleichbar.

Gerade als Bildungsministerin ist es ein besonders schwerer Vorwurf. Konsequenz muss Rücktritt sein!

Bruch des Eidesstatt

Abschlussarbeiten an Hochschulen werden mit Eidestatt abgelegt. Rein aus diesem Grund liegt bei einem Missbrauch Amtsuntreue bzw. Untreue vor dem deutschen Volk vor. Wird diese vor dem Antritt neuer Ämter nicht eingeräumt, dann ist dem Amtsinhaber nicht mehr zu vertrauen.

Ich denke 80 Millionen Menschen haben das Recht auf ordentliche Nationalgesetze in Deutschland. Hinzu kommt noch die Verknüpfung mit der EU, was die Verwantwortung eines nationalen Amts deutlich vergrößert.

Wenn man Plagiate auf Bundespolitik überträgt, was ist das? Falsche Vorwürfe an die Opposition als Beispiel. Wollen wir ständig nur mit Leuten zu tun haben, die dem Volk falsch vorskizzieren, wer wirklich welches Gesetz wann nicht unterstüzt hat? Für die Verunsicherung 2013?

Auch das Verwenden von Inhalten von der Lobby statt Entwürfen von eigenen Inhalten erachte ich als kreuzgeährlich!

Personen mit Amtsuntreue und Bruch des Eidesstatt aus dem Nationalparlament und Bundeskabinett - RAUS!

An alle die sich hier Aufregen

Der Bericht von Tagesthemen scheint zu Oberflächlich.
GMX ist zwar auch nicht die beste Quelle aber dort liest man:
"Der Hauptvorwurf lautet: "Oft" habe Schavan vorgegeben, aus Primärquellen zu zitieren, wo es sich eigentlich um leicht abgewandelte Übernahmen aus Sekundärquellen gehandelt haben soll."

Demnach hat sie nicht ganz korrekt zitiert und es möge mal bitte jeder an die Zeit der 80er Jahre denken als es noch kein Internet wie Heute gab wo man schnell alles findet und am Rechner auch Texte auf Übereinstimmungen prüfen kann.
Damals musste quasi alles in Papierform herangeschafft werden. Auch wenn es falsch ist Sekundärquellen als Primärquellen zu kennzeichnen muss das noch lange keine Absicht sein. Das wichtigfste ist das SIE NICHT das geistige Eigentum anderer als das Ihrige ausgegeben hat und mit Ihrer Arbeit aufgrund eigener Gedanken und genannter Quellen (auch wenn es da Fehler gibt) eine Lücke in der Wissenschaft geschlossen hat und das ist das Wichtigste!!!

@Peter G.

Wo fängt bei Ihnen Charakterschwäche an?
Wir sollten mal ganz vorsichtig sein mit moralischen Ansprüchen. Es gibt nur ganz wenige Menschen die das für sich und alle Zeit garantieren konnten und können. Ob jemand seine "erschlichene" Position allein der Plagiate seiner Dr.- Arbeit zuschreiben weiß ich nicht. Sicher haben Sie Recht das es auf ein sehr oberflächlichen Umgang mit der eigenen Leistungsfähigkeit schließen lässt aber ich bekomme das Gefühl nicht los das über diese Schiene nun ein neues Instrument gefunden wurde um den politische Gegner zu diskreditieren. Den Schaden den Politiker durch direkte Verbindung zu Wirtschaft anrichten spüre ich jeden Tag. Den Schaden den Menschen anrichten durch den Klau von Wissen spüre ich wahrscheinlich nicht so direkt - aber auch der wird wohl vorhanden sein.

@14. Oktober 2012 - 14:01 —

@14. Oktober 2012 - 14:01 — rmabb

da ich selbst auf der Uni war, ohne Abschluss, und mein bruder ebenso, derselbe Erfahrensweg, kann ich das bestätigen.

Man muss dort in der Ausbildung der Semester einen Spagat zwischen Nachahmen, Auswendiglernen und stumpfsinnigem Ja Sagen zu Lehrmeinungen, und auch INHALT, darf also einerseits nicht selbstständig denken und auf der anderen Seite soll man Wunder leisten-

Trotzdem, da dieses SYSTEM von der Bildungspolitik abhängig ist, und Frau Schavan das ja hätte heute noch ergründen können, was wirklich Ursache für ihren Pfusch ist,

ist Frau Schavan für mich auch zurecht im Kreuzfeuer. Soll sie und andere (vor allem andere) sich dafür einsetzen , dass sich GRUNDLEGEND etwas ändert

an der Uni
in der Welt
und am besten in der Politik!

"Person und Gewissen"

Sogar das passende Thema gewählt.
Stellvertretend für die politische Abschreiberkaste, die ohne die fremden Federn,
die sie zum Schreiben benutzten/benutzen ließen,
nur noch in des Kaisers neue Kleider
den gewichtigen Part spielen können.
Das Volk lacht.

Keine Panik......

......auch diese Dame befindet sich in "bester Gesellschaft".

Obacht!

...auf den Titel der Dissertation.

Petition zur erneuten Prüfung aller Doktortitel...

von Bundestagsabgeordneten...ich tippe: mindestens noch 20 Plagiate und zwar alle bei schwarz-gelb...

In den USA ist es NOCH schlimmer, oder glaubt tatsächlich jemand George W. Bush hätte tatsächlich eine Hochschulausbildung EHRLICH abgeschlossen?

In einem Land, in dem man so titelgeil und titelhörig ist wie in

Deutschland, braucht man sich über solche Auswüchse nicht wundern.
Titel sind so unnötig wie ein Kropf. Sie dienen einzig und allein zur Abgrenzung vom dummen Volk. Dieser ganze Titelschwachsinn gehört abgeschafft!

Forschung und Bildung...

wie beschämend, ausgerechnet die Gralshüterin in Sachen Forschung und Bildung sieht sich solchen Vorwürfen ausgesetzt. Da wundert man sich zunehmend weniger darüber, wie dürftig die Ergebnisse sind, die unsere Politiker(innen) heute erzielen. Im Falle Schavan denke ich da z.B. an diesen gründlich havarierten Bachelor-Master-Bockmist. Denn wenn wir mal (hypothetisch) annehmen, dass bereits die Vitae dieser selbsternannten Leistungsträger(innen) nach dem Motto "mehr Schein als Sein" gestrickt sind, dann würde sich sofort ein kohärentes Bild ergeben: was zunächst wie Dilettantismus anmutet, ist tatsächlich der Wesenskern dieser politischen "Elite". Es geht gar nicht mehr darum, Ergebnisse zu erzielen, es geht nur noch darum, politisches Handeln vorzugaukeln. - Gute Nacht, armes teutsches Vaterland.

Allesamt

Verbrecher? Also es kann ja passieren dass ab und zu ein Wort oder Satz kopiert wird, ich mache es auch, aber ich glaube nicht das es Absicht war, nöö, ich frage mich nur mit wem sie studiert hat, wenn es Gütti war, dann muß ich mich ganz schnell korrigieren. Es scheint mir dass es damals wie Heute Ghostwriter gibt, wo finde ich eins? Euer Ghostie

Lug und Trug

Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik war eine Regierung derart sittlich verwahrlost.
Was muss diese Union noch tun um in den Umfragen endlich abzufallen?.
Aus dem Volk der Dichter und Denker ist ein Volk geworden, das nicht mehr dicht und Denken ein Lotteriespiel ist.

Sinn einer Promotion

Mich wundern hier verbreitete Kommentare, die die Bedeutung der Dissertation an ihrem Thema festmachen. Bei einer Promotion geht es überhaupt nicht um den Anwendungsnutzen der Dissertation, sondern um den Nachweis, auf höchstem Niveau wissenschaftlich zu arbeiten. Genau diesen Nachweis bleibt man mit einem Plagiat schuldig.

Dabei gehört immer dazu, den bisherigen Forschungsstand durchzuarbeiten und in seinen wesentlichen Erkenntnissen zu referieren, um darauf aufzubauen. Niemand muss jeden Gedanken einer Dissertation selbst gedacht haben. Es ist erlaubt und gewollt, andere Studien zu zitieren. Gerade deshalb ist auf Täuschungsabsicht zu prüfen, wenn diese erlaubte Zitation wiederholt nicht erfolgt.

Es ist nicht anzunehmen, dass so etwas nur unter Politikern vorkommt. Wenn aber wegen der großen Zahl der Promotionen nicht alle überprüft werden können, ist es sinnvoll, zumindest bei der Bildungsministerin genauer hinzuschauen, die über die Qualität der Wissenschaft zu wachen hat.

Ein Berufskraftfahrer, der

Ein Berufskraftfahrer, der unter Alkohol oder aus anderen Gründen den Führerschein eingezogen bekommt, ist seinen Job los.
Ein Arbeitnehmer, der seinen Chef betrügt, bestiehlt - und seien es auch nur ein paar Euro- fliegt.
Oft reicht auch das simple Lügen, ohne dass ein Schaden für den Betrieb entstand, und er darf zu ARGE.

Warum zum Teufel soll ich auch nur einen Funken Verständnis dafür haben, dass einem Lügner im akademischen Bereich nicht gleiches widerfährt?

Dass es außer den prominenten Schwindlern auch andere gibt, die gleiches tun, entschuldigt gar nichts. "Es gibt keine Gleichbehandlung im Unrecht"

Für viele von uns, die sich ihre akademischen Abschlüsse schwer erarbeitet haben, um sich damit eine wirtschaftliche Existenz aufzubauen, ist die Relativierung als "Schummelei" vollkommen inakzeptabel. Keinem ertapptem Einbrecher würden man zugestehen, sich damit zu exkulpieren , dass andere auch einbrechen.

Ich weiß nicht, wie es in

Ich weiß nicht, wie es in Philo ist, aber in den Naturwissenschaften werden wir heute zu einem uniformen Standardenglisch gezwungen. Und ja, die Uni, an der ich derzeit bin, hat durchaus schon versucht, Leuten Plagiate vorzuwerfen, weil die Sprache (nicht der Inhalt, immerhin wurden die Vorwürfe nicht von Leuten vom Fach erhoben) zu ähnlich waren.

Ach ja, wenn die Sprache nicht so ist wie bei allen anderen, dann bekommt man den Abschluss logischerweise nicht. Von daher, so lange den Ball flach halten, bis es wirklich sicher geklärt ist und auch fachinterne Leute die Kopie belegen können.

PS Ich mag Frau Schavan wirklich nicht.

Selbstbild einer Ministerin

Es gibt offenbar Personen, die in der Selbsteinschätzung ihrer eigenen Leistungen und Selbstbewertung der Bedeutsamkeit ihres Amtes des öfteren daneben liegen:

http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Annette-Schavan-in-Erklaerun...

Frau Schavan scheint jedoch überdies auch nichts hinzulernen zu wollen:

http://www.derwesten.de/politik/schavan-wegen-rom-flug-in-der-kritik-id5...

Nein-nein @nimra...!

Nicht an unseren Unis ist etwas los, nirma,
ich denke am Moralverständnis unserer konservativen Polit-Elite, da ist etwas Arges los!
Mir fällt die - offenbar gar nicht so zufällige - Häufung von höchst unanständigen Machenschaften bei unserer Regierung auf.

Man sollte meinen, nach den öffentlich gewordenen Peinlichkeiten von Schwarz-Gelb würde man nach nun erledigten Ausnahmen zur Tagesordnung übergehen können. Doch dann stellt sich heraus, das ebene diese Unanständigkeit bei unseren Regierenden System und Permanenz hat und die Tagesordnung IST!

Geschummelt wird überall, aber nicht überall mit System und diesem Durchhaltevermögen!
Wir hatten hier doch einmal so eine schöne Aufzählung der konservativen Unanständigkeiten. Diesen Spickzettel sollte man mit zur Wahl nehmen.

Schavans Dissertation entstand vor Politikerkarriere

Man sollte nicht alle in einen Top werfen. Hier im Forum schreibt ein Leser:

"ich wage hier die Hypothese aufzustellen, daß jede Dis. die von einem Politiker so nebenbei geschrieben wurde mehr oder weniger faul ist."

Erstens halte ich nichts von pauschalen Verdächtigungen, schließlich kann man sich mit dem Verfassen der Dissertation Zeit lassen, wenn man zeitgleich einen anspruchsvollen Beruf ausübt. Zweitens hat Frau Schavan ihre Dissertation vor ihrer Politikerkarriere geschrieben. Sie hat die Arbeit 1980 eingereicht, kam 1982 in den Stadtrat von Neuss und wurde erst 2001 mit dem Einzug in den Landtag von Baden-Württemberg zur Berufspolitikerin. Das eine hat also mit dem anderen nichts zu tun.

Unglaublich!

Das ist unakzeptabel! Ruecktritt sofort!

Im Tageslicht blenden...

....kann nicht jeder!
Aber die sogenannte Bildungsministerin kann es jedenfalls.

Eigentlich nichts Neues, wenn man sich die Politiker ALLER Parteien anschaut.

Ist die derzeitige Frau Kanzlerin wirklich ein Füsikerin oder gehört sie auch in diese Kategorie?

Ketzerische Frage

Als einer, der nie auch nur ansatzweise daran gedacht hat, eine Promotion zu schreiben, stelle ich den Universitäten mal eine ketzerische Frage: Wie viele Prozent der an Universitäten (in GER oder wo auch immer auf der Welt) abgelegten Dissertationen bringen die Menschheit eigentlich wirklich weiter? Sind nicht die allermeisten davon "Schmuckstücke", da sie nur denjenigen 1.schmücken, der sie (selbst?) verfasst hat und 2. in seiner Karriere (warum überhaupt?) weiterbringen?
Wo bleibt da der wissenschaftliche Anspruch nach nachhaltiger Forschung und Erkenntnisgewinn?
Und an uns alle: Warum der riesengroße Respekt für die zwei Buchstaben (Dr.) zeigen sie doch nur, dass sich dieser Mensch mit EINEM Thema/Aspekt seines Gesamtgebietes langfristig beschäftigt hat. ICH brauche keinen DR als z.B. behandelnde(n) Arzt/Ärztin. Er/Sie soll mich heilen, da ist es mir egal, ob er an irgendeiner Besonderheit des 3. Lendenwirbels geforscht hat, die völlig unbedeutend ist.
Zu Schavan: RÜCKTRITT !!!

Glasklares und dreistes Plagiat?

Liebe(r) standarddeviation,

ich hab' das damals auch getan, und fand es eher belustigend. Ich bin allerdings auch Dr.rer.nat., da hat man andere Probleme als das genaue Zitieren, da man die Neuheit der Ergebnisse viel besser bewerten kann. Das soll nicht heissen, dass Naturwissenschaften ueberlegen sind; das Entwickeln des Gedanken ist einfach weniger wichtig als seine Validierung.

Aber wenn ich eine volle Seite als Plagiat gekennzeichnet sehe, die die Form
zwei drei Brueckenworte hat, weil in einer (zitierten) Publikation aehnliche Brueckenworte enthaelten ist, dann muss ich sagen, dass ich auch die Originalquellen angegeben haette. Ich wuesste auch gar nicht, wie man so etwas zitieren soll, insbesondere wenn noch mal drei Schachtelungstiefen hinzu kommen.

Wie gesagt, ich bin kein Geisteswissenschaftler, vielleicht gibt es da ja Regelungen. Aber aus meiner Laiensicht sind solche Vorwuerfe ungeeignet fuer den Entzug eines akademischen Grades.

Befähigungsnachweis

Dass es anscheinend langt, Herrn Biemels heideggerianernde Auslassungen über die "verschiedensten Weisen des Besorgens" zu plagiieren, um sich den Doktortitel zu besorgen und es später zur Bundesbildungsministerin zu bringen, macht deutlich, welch hohe Anforderungen diese Tätigkeit an das sie ausübende seinsvergessene Menschenwesen stellt. Immerhin muss die Bundesbildungsministerin für die politischen Rahmenbedingungen Sorge tragen, deren Ex-istenz es ermöglicht, dass die jungen Menschenwesen in den Schulen und Universitäten derart zugerichtet und selektiert werden, dass sie tauglich sind für die je unterschiedlichen Tätigkeiten in der daseienden Hierarchie der Berufe, um sich dergestalt effizient in den Dienst stellen zu können für des Marktwirtschaftssystems hehren Zweck, welchen Mehrung des Unternehmergeldes zu nennen uns die fundamentalontologische Reflexion aufträgt.

@mabb: "Kleinplagiate"?

Mit Verlaub, aber wann ist denn ein Plagiat "groß" genug um als solches durchzugehen und behandelt zu werden?

Wer eine Dissertation einreicht kennt die Regeln genau. Wer einen Text einreicht, bei dem es auf über 60 Seiten Grund zur Beanstandung gibt hat diese schlicht nicht eingehalten. Und so, wie jeder Schüler der mit einem Spickzettel erwischt wird, und sei er noch so klein, die wohlverdiente "sechs" dafür bekommt darf auch Frau Schawan sich hoffentlich bald mit "Sechs, setzen" anfreunden, und zwar nicht mehr auf einen warmen Ministersessel.

Dissertationen sind, auch wenn manche das anders zu sehen scheinen, nicht der schnelle Weg zur Steigerung des eigenen Selbstvergefühls durch zwei Buchstaben und einen Punkt vorm eigenen Namen, sondern wissenschafltiche Arbeiten, mit wissenschaftlichen Gehalt und wissenschaftlichen Ansprüchen. Wer nicht die Zeit oder die Fähigkeiten dazu hat einen solchen Text zu verfassen soll es bitteschön einfach lassen und muss dann ohne das "Dr." auskommen

@14. Oktober 2012 - 14:06 — Armin123

Freuen Sie sich doch! In D wird der Dr. ja einem Bereich zugeordneten, und Sie werden (hoffentlich) Dr.Ing.
Ingenieur und Naturwissenschaften sind kein Bisschen in Verruf geraten ... aus gutem Grund. Und der ist leider nicht, dass wir besser sind.

Plagiate sind leicht zu untermauern, aber was waere ein Kill-Kriterium fuer eine wissenschaftliche Arbeit? Gefaelschte Daten? Haha, viel Spass beim Nachweisen. Fehler in einem Beweis? Und? Dann war das halt falsch, was solls. Dumheit ist nicht strafbar, und Fehler fuehren, anders als Fehlverhalten, zu recht nicht zu einer Nachtraeglichen Aberkennung. Ausserdem ist der Skandaleffekt zwishen "Herr G hat xx% kopiert" und "Frau M hat Datensaetze benutzt, deren Bewertung nach der stochastischen Verteilung der hoechstwertigen Dezimalstelle den Schluss nahelegen, es koenne sich um fabrizierte Daten handeln" doch ein ganz anderer.

Wenn wir schlampen, ist es fuer Skandalblaetter uninteressant. Ausserdem stellen wir weniger Politiker.

Politische Hetzenjagd

Sorry, aber die Vorwürfe sind lächerlich. Ich bin auch Promotionsstudent und abschreiben ist sicherlich etwas anderes. Wer sich die Stellen anguckt, sieht, dass bestimmte Aussagen woanders ebenso getroffen wurden. Vielleicht sehr ähnlich, weil die Anzahl an Formulierungen in der deutschen Sprache ist halt begrenzt. Bei der Fülle an Literatur und der Seiche der Sache (bei Geisteswissenschaft kann man halt nicht jedesmal eine Grundauf neue Idee haben, insbesondere in der Theologie nicht) ist das systembedingt.
Wenn ein Informatiker bei sich einen Algorithmus erklärt, der sich von anderen ableitet, dann werden sich da auch viele Formulierungen woanders wieder finden.

Traurig

Als jemand der gerade seine Doktorarbeit in der Naturwissenschaft schreibt stimmt mich die Haltung vieler Deutschen traurig. Es handelt sich nicht um einen Kavaliersdilikt, Schummelei oder Notlügen, sondern um Betrug.
Es stört mich zudem wie der Stand der Akademiker durch Regierungsangehörige in den Dreck gezogen wird. Frau Schavan äussert sich häufig abwertend gegenüber der Wissenschaft und nimmt Haltungen ein die mich persönlich enttäuschen. Als Forschungsministerin ist eine Person wie sie nicht tragbar.
Das BMBF fördert zu viele schwachsinnige Projekte. Wo sind die Beurteiler und Fachleute? Was wird in den Germien im 5 Sterne Hotel geredet? Der Grund warum viele Deutsche Akademiker im Ausland groß werden ist, dass dort gute Forschung betrieben wird. Der Grund für die Rückkehr dieser Leute ist oft die verschwenderische Förderung in Deutschland und die Einfachheit zu Betrügen und Geld abzugreifen. Qualität oftmals = 0. Das liegt auch an Frau Schavan und an ihrem Stab...

@ WaSe

"Zu was und für was war diese Doktorarbeit eigentlich nütze?"
---
Da fragen Sie noch? Das Image besonders was die Kompetenz in ALLEM Gesagten ist in Deutschland besonders hoch. Ferner sagt es etwas über den Charakter eines Menschen.

Schauen Sie doch mal, wie viele Menschen vor "Doktoren" buckeln und "Respekt" haben. Gerade hier.
Der Vater von Westerwelle hat vollkommen recht, als er Guido sagte "Mach den Doktortitel. Dann kannst Du den größten Unsinn erzählen und die Leute glauben Dir". Es geht dabei aber um mangelndes Durchsetzungsvermögen (Konfrontationsfähigkeit) von den meisten Menschen gegenüber "Doktoren". Auch wenn Sie wissen, dass sie selbst Recht haben. Noch nie festgestellt?

Langsam macht mir Deutschland Angst!

Also so langsam macht mir dieser Politikerhass und das in den Krümmeln Suchen in unserem Land wirklich große Sorgen! Es wird so lange gestochert, bis man irgendeinen Kleinigkeit hat die man mit Hilfe der Medien dann groß machen kann, nur um anderen zu schaden.

Ich möchte hiermit auf keinen Fall Frach Schavan in Schutz nehmen, dafür fehlen mir die Details der Sache. Aber es ist auffällig, dass es scheinbar mittlerweile für einige ein Hobby ist, auf Politikerjagd zu gehen und sie an den Pranger zu stellen. Ob mit ehrlichen, evtl. auch gerechtfertigten Gründen oder auch nur mit Kleinigkeiten, die aufgeplustert werden.

Fortsetzung folgt...

Der Weg zur Macht ....

...ist immer häufiger mit Plagiaten gepflastert. Sollte nicht der, welcher sich um ein öffentliches Amt bewirbt vorher geprüft haben, ob er des Vertrauens würdig ist, das die Menschen in ihn setzen.

In demokratisch verfassten Gesellschaften, wo Entscheidungen durch freie Meinungs- und Willensbildungsprozesse getroffen werden, muss sich der Bürger bis zu einem gewissen Grad darauf verlassen können, dass Schein und Sein im öffentlichen Dialog übereinstimmen.

Wer sich mit fremden Federn schmückt und dadurch das Vertrauen in die Freiheit untergräbt, ebnet den Weg in die Diktatur. Dort ist es wurscht, was die Leute über die Regierenden denken: Sie werden erst gar nicht nach ihrer Meinung gefragt!

Treten Sie zurück, Frau Schavan.

@14. Oktober 2012 - 13:40 — ob

"ich verstehe irgenwie die Aufregung nicht.
man braucht bloß einmal die Abbrecherquoten bei heutigen hauptberuflichen Promotionsstudenten anzuschauen, dann weiß man, daß das nicht ganz einfach ist.

ich wage hier die Hypothese aufzustellen, daß jede Dis. die von einem Politiker so nebenbei geschrieben wurde mehr oder weniger faul ist."

Wenn wir von "jede" auf "viele" runter koennten, waere ich bei Ihnen. Allerdings gefaellt mir das Politiker Bashing nicht. Das gilt fuer jede Dis, die "Nebenher" geschrieben wird. (Mithin fuer fast alle Mediziner.) Das liegt in der Tat am System, da man in einer solchen Situation eben regelmaessig NICHT eine Leistung erbringen kann, die mit der Leistung eines mehrere Jahre Vollzeit Promovierenden vergleichbar ist. Unabhaengig ob der Hauptberuf im Palament, im Krankenhaus, oder in der Industrie ist. Ausnahmen gibt es dabei aber immer.

Zwischenfrage

Korregiert mich, wenn ich mich irre, aber waren es bisher nicht ausschließlich Politiker von Union und FDP, die auf diese Weise auffielen? Ich kann mich jedenfalls an keien rot/grünen Politker erinnern, dem ein Plagiat nachgewiesen wurde...

Woran liegt das? Selektive Recherche? Geschicktere Plagiate? Oder ist das Betrügen und Abschreiben schlicht ein Wesenszug, den man verstärkt bei schwarz/gelben Politikern findet???

@14. Oktober 2012 - 14:03 — Peter G.

bitte nicht als akzeptanz missverstehen. mich wundert nur daß das individuell und nicht strukturell angeprangert wird

Man kann es übertreiben!

Vorneweg: Frau Schavan gehört zu meinen größten politischen Reizfiguren. M.E. hat sie sehr viel falsch gemacht in ihrer Amtszeit und sollte ersetzt werden.

Aber eine Dissertation mit dem Titel:
"Person und Gewissen - STUDIEN zu Voraussetzungen, Notwendigkeit und Erfordernissen heutiger Gewissensbildung"
sagt doch schon im Titel, dass der Inhalt (von Einleitung, Folgerungen und Zusammenfassung abgesehen) eine reine Literaturarbeit ist und nur aus aneinandergereihten Zitaten besteht.
Das wussten die Prüfer doch schon damals und hätten da gleich schauen müssen, ob richtig zitiert wurde!
Die eigentliche Leistung von Frau Schavan bestand doch darin, die richtigen Zitate zu finden und dann bei Folgerung und Zusammenfassung eigene Schlüsse zu ziehen.

In der Regel sichert man sich doch auch gerade dadurch ab, dass man auf gleichartige Ergebnisse Anderer verweist.

Hat Frau Schavan einigen Leuten zu sehr auf die Füße getreten, dass man sie auf diese fiese Art „klein“ machen will?

Entschuldigt...

aber jeder der noch an die Ehrlichkeit von Politikern glaubt ist naiv!!
Von mir bekommt schon lange keiner mehr eine Stimme!!

14. Oktober 2012 - 14:59 — andre_k --- Ketzerische Antwort

Tja, warum der Doktorwahn. Das verstehe ich auch nicht. Aber Ihre Fragen fuehren am Kern vorbei. Ziel einer Promotion ist es NICHT die Menschheit echt total weiter zu bringen, sondern die Faehigkeit zum selbstaendigen Forschen nachzuweisen. Das koennen Sie auch ganz gut mit nutzlosen Themen.

Im Grunde koennen Sie gar nichts sinnvolles tun, denn Forschen und sinnvoll handeln um ein Entwicklungsziel zu erreichen sind zwei diametral gegensaetzliche Ansaetze. Beim Forschen wollen sie NEUES. Das ist wichtig. Es muss neu sein. Wenn Sie etwas nuetzliches kreieren wollen, vermeiden Sie neues wie der Teufel das Weihwasser. Man weiss nie, was raus kommt. Meistens nicht das, was man denkt. Je neu desto Risiko.

Forschung ist damit dazu verdammt, meistens Ausschuss zu erzeugen, aber eben auch die zwei drei Dinge im Jahr, die die Menschheit wirklich weiter bringen. Ohne Forschung haetten sie zum Bsp. nicht den Laptop, auf dem Sie dies grad lesen (oder, die Teflon Pfanne als verstaubtes Beispiel).

Betrug

Jedem Studenten müsste mal wieder der Kragen platzen. Ein Studium ist harte Arbeit. Die Zeiten des studentischen Lotterlebens sind seid Jahren schon vorbei. Es ist kein leichtes Hausarbeiten, Masterarbeiten usw. zu schreiben. Promovieren ist eine Ehre, die nicht jedem (normalen Menschen) zuteil wird.
In der Regel steht unter jeder abgegebenen Arbeit unterschrieben dieser Text:
"Erklärung des Verfassers:
Ich versichere, das ich die vorliegende Hausarbeit – einschließlich eventueller beigefügter Zeichnungen, Kartenskizzen und Darstellungen – selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt habe. Alle Stellen der Arbeit, die dem Wortlaut oder dem Sinn nach anderen Werken entnommen sind, habe ich in jedem Fall unter Angebe der Quellen als Entlehnung deutlich gemacht."
Wenn man dagegen verstößt betrügt man. Man fällt durch und bekommt die Leistung aberkannt. Ein Politiker, sollte mit gutem Beispiel voran gehen. Wenn nicht muss er gehen!!!

@14. Oktober 2012 - 14:12 — Dennis K.

vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt.

eine Dissertation ist nicht nebenbei zu schreiben, das geht einfach nicht.

ich habe zuvor in einem kommentar gelesen, daß personen zur gleichen zeit auf die gleichen ideen kommen können und daß deshalb soetwas passieren kann. dies ist definitiv nicht meine Meinung.
eine Dis. schreiben heißt etwas neues zu schaffen.
dies gelingt nur wenn man alles relevante bisherige kennt.
bei der heutigen zahl an neuveröffentlichungen behält man diesen überblick (wenn überhaupt) nur indem man sich 24/7 mit einem thema auseinandersetzt. betreibt man wissenschaft nur nebenbei (in etwa für seine reputation) müssen Mängel auftreten. Auch genies können nicht hellsehen, was andere bereits veröffentlicht haben. Um einen überblick zu behalten bedarf es Zeit, Zeit, Zeit! und die investiert kein politiker. Der beweiß dafür ist, daß er seine Zeit eben in politik investiert. und mehr als 24/7 geht nicht.

Ganz abschaffen

Vielleicht sollte man überlegen, Dissertationen in sog. "Geisteswissenschaften" bzw. Scheinwissenschaften ganz abzuschaffen. Häufig werden eh nur Thesen anderer Leute zusammengetragen und neu aufbereitet. Der tatsächliche "wissenschaftliche" (Mehr-)Wert darf bei den meisten Arbeiten in Frage gestellt werden.

14. Oktober 2012 - 15:13 — Forrest

Der Grund warum viele Deutsche Akademiker im Ausland groß werden ist nicht damit begründet, dass (nur) dort gute Forschung betrieben wird. Es ist der ganz einfache Fakt, dass in Deutschland aufgrund des Sparens an der falschen Stelle viele Wissenschaftler keine adäquate Stelle finden, um beweisen zu können, wie gut sie sind.

Zitat:
„Der Grund für die Rückkehr dieser Leute ist oft die verschwenderische Förderung in Deutschland und die Einfachheit zu Betrügen und Geld abzugreifen. Qualität oftmals = 0.”

Hier widersprechen Sie sich. Entweder sind die Leute gut – dann werden sie nach Deutschland „gelockt” – z.B. mit Fördergeldern und haben dann entsprechende Ergebnisse.

Wer ansonsten nach Deutschland zurück kehrt, macht dies in der Regel wegen der Familie/den Freunden und wird nur schwer „Sonderbedingungen aushandeln“ können.

Nein das ist ja wirklich sonderbar!

Wie kommen diese ganzen Sachen denn bloß in die Arbeit rein? Wenn denn Frau Schawan das nicht beantworten kann fragt man sich dann schon wer diese Arbeit denn geschrieben hat wenn nicht sie.

Also ich weiß auch nach längerer Zeit noch was ich programmiere und würde es aufgrund der Kommentare etc auch wiedererkennen. Das unterstelle ich auch jedem meiner Kollegen. Ist das auf ministerieller Ebene anders?

Doktortitel und kein Ende.......

Ich verstehe sowieso nicht, warum man unbedingt" Doktoren" im Parlament sitzen haben muss. Volksvertreter sind Menschen aus dem Volk, das zum größten Teil aus "Nicht-Doktoren" besteht ! Zu sehr ist das deutsche Volk von angeblichen Doktoren "veräppelt" worden, als das man dieser "Gruppe" noch vertrauen sollte...! Besser wäre es, wenn man wirkliche Volksvertreter ins Parlament schicken würde, so wie zum Beispiel einen richtigen Landwirt als Landwirtschaftsminister, einen richtigen Lehrer als Bildungsminister und einen wirklichen Arzt als Gesundheitsminister, einen wirklichen Industriellen für die Wirtschaft, nur so wäre es wirkliche Volksvertreter und keine "Schein-Doktoren"...! Besonders bei den schwarz-gelben ist der Betrugs-Doktor-Titel sehr vertreten...!

@Armin123: Der Treppenwitz ist, dass...

... es den "echten" Promotionsstudenten oftmals weit weniger um den Titel --- der ist nett und macht sich auf der beruflichen Visitenkarte ganz gut, damit hat es sich aber auch schon --- als um die Arbeit als solche geht, während Leute wie der werte Herr zu Guttenberg nicht der wissenschaftlichen Ergebnisse wegen promovieren, sondern nur des Titels wegen.

Wenn ich diese Gestalten, deren Selbstbild wesentlich vom erreichten akademischen Grad abhängt und die demzufolge noch am Tag der Überreichung der Doktorurkunde das private Klinelschild austauschen und beim Einwohnermeldeamt einen neuen Pass und einen neuen Ausweis beantragen sehe, dann weiß ich nie, ob ich da eher Abscheu oder Mitleid empfinden mag. Natürlich ist das letztlich eine Form von Betrug, aber mit Verlaub, wer es nötig hat andere wegen eines "Dr." auf dem Klingelschild zu betrügen, der muss eigentlich schon ziemlich arm dran sein, oder?

Euphemismus!?

Der Politiker schummelt und der Bürger betrügt? Auch für die ARD gilt: Nennt das Kind beim Namen wenn Ihr (irgendwann einmal wieder)enstgenommen werden wollt.

Komisch

Irgendwie komisch:

Guttenberg: CSU
Koch-Mehrin: FDP
Chatzimarkakis: FDP
Tochter von Schäuble: CSU
Schavan: CDU

"Chef-Plagiat-Finder:" (angeblich) SPD-Mitglied

merkwürdig, merkwürdig.
Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

@14. Oktober 2012 - 15:19 — pazifist

"ich wage hier die Hypothese aufzustellen, daß jede Dis. die von einem Politiker so nebenbei geschrieben wurde mehr oder weniger faul ist."

"Wenn wir von "jede" auf "viele" runter koennten, waere ich bei Ihnen"

ich gehe auf "fast jede" herunter, ok? und natürlich gilt das nicht nur für politiker, sondern für sämtliche Karrieristen (Leute, die etwas tuen, der Karriere wegen und nicht für die Sache "an und für sich"

Die Rolle von Angela Merkel im Plagiatsfall

Angela Merkel hat öffentlich gesagt, dass es kein Kavaliersdelikt ist, wenn jemand geistiges Eigentum stiehlt und als sein eigenes ausgibt.

Angela Merkel hat zu Guttenberg erst geschützt, denn sie habe ja keinen Wissenschaftler sondern einen Verteidigungsminister eingestellt. Jaja, wenn es die eigenen Leute betrifft, dann ist es offenbar doch nur ein Kavaliersdelikt.

Und jetzt müsste Angela Merkel eigentlich ebenfalls Annette Schavan entlassen, erst recht weil Schavan Bundesbildungsministerin und Bundesforschungsministerin ist. Man kann es einfach nicht durchgehen lassen, dass eine Person in einem solchen Amt in ihrer Doktorarbeit plagiiert hat. Aber nun bestreitet Schavan sogar noch das Offensichtliche. Allein dafür sollte Merkel sie entlassen! Das ist nämlich noch viel schlimmer.

Ich finde die Menschen sollten es Angela Merkel nicht durchgehen lassen, dass sie eine Bildungs- und Forschungsministerin nicht entlässt, die sich so verhalten hat und immer noch verhält!

Unfassbar!

@ Juergen

Am Beispiel Medizin/Bio/Chemie:
Meiner Meinung nach gehen viele Wissenschaftler ins Ausland um dort zu lernen, Erfahrungen zu sammeln und qualitativ hochwertige Froschung zu betreiben. Einen Ruf aufzubauen. In den USA zB gibt es aber kaum Stellen für Leute nach ihrem "PostDoc". Die Stellen finden sich aber in Deutschland. Weil hier viel mehr Förderung betrieben wird. Leider oft in krummen Projekten, die meiner Meinung nach nur bestehen um die Bio-und Pharmaindustrie zu stärken.

In meiner Fakultät kann ich nur von 1/10 behaupten, dass sie valide, ehrlich Forschung betreibt. Der Rest arbeitet krumm. Und macht sich ein lockeres Leben, weil die Gelder weiterhin fliessen. So ist das meiner Meinung nach nun mal...

Und die Förderung kommt von Menschen wie Frau Schavan. Die Frau hat einfach keine Ahnung? Das darf man doch auch mal behaupten. Ich werde hier keine Beispiele nennen, aber gucken sie sich mal diverse Forschungförderungen an. Das Niveau ist da bodenlos!

@Exilschwabe

Sind Sie wirklich sicher, dass ein echter Landwirt, ein echter Mediziner usw. in ihren dann Fachministergebieten ein Vertreter des Volkes wäre? Ich erinnere nur an die Begriffe Agrarlobby und Ärztelobby. Dann säße einer davon direkt auf dem Ministersessel... P.S. Ich habe es in diesem Posting vorgezogen, mich mit den Lehrern nicht anzulegen. ;)

@Armin 123, 14.06 h

Sie sprechen mir aus der Seele. Promotionen zu Themen außerhalb der klassischen Studienfächer dürfte es gar nicht geben. Was nicht gemessen, gewogen, gezählt - also nicht zu verifizieren und/oder zu falsifizieren ist - eignet sich m.E. nicht zur Doktorarbeit.

1. Abwarten - 2. Dulden oder Rücktritt!

Zunächst sollte man hier abwarten. Auch wenn es ziemlich einfach ist, herauszufinden, ob es Absicht oder ein Versehen war.

Wenn sich rausstellt, dass es ein Versehen war (schlechte Arbeit), dann muss die NOTE RUNTERGESTUFT werden. So stehts in den meisten Uni-Verordnungen!

Wenn sich rausstellt, dass es Absicht war, dann bedeutet es RÜCKTRITT.

Immer wieder hört man: "das hat doch nix mit dem Amt als Politiker zu tun". Und das ist leider falsch. Ein Dr.-Titel verleiht öffentlich den Kompetenz-Eindruck. Auch deshalb werden Leute gewählt!

Aber noch entscheidender: hier gehts nicht um "Doktor haben" oder "Doktor nicht haben", sondern um erstes und "Doktor zu unrecht haben". Wäre Schavan einfach völlig titellos, wäre das nicht schlimm. Aber so ist es nicht. Dahinter würde dann immerhin auch eine gewisse moralische Brisanz stecken. Politiker sollen ehrlich sein (jaja, manche glauben nicht dran). DARUM geht es. Und ein Plagiat = Lüge.

meine erste Reaktion war:

in dem Artikel steht "... In dem vertraulichem 75-seitigen Papier stellt der Gutachter[....].." (ich hoffe, ich habe richtig zitiert!?
So vertraulich war´s dann doch nicht ... gezielte Indiskretion?
So langsam bin ich mir nicht mehr sicher, ob diese Plagiatsjagd noch sinnvoll ist! Kein Zweifel, sich mit fremden Federn schmücken darf nicht sein. Aber, ich möchte nun langsam einmal eine eindeutige Definition sehen, oder veröffentlich haben, wie richtig zitiert, wird, wann etwas als Zitat, oder (ggf. durch Unachtsamkeit oder Fehler) als Abschreiben gilt.

Klar, alle was sich nicht um Wahrheit kümmert schreit schon nach Rücktritt - das ist auch keine Lösung.

Zweierlei Maß

Warum fallen formale Fehler (Zitierweise, fehlende Quellenangaben usw.) in einer Doktorarbeit erst jetzt auf, nachdem die Frau Professor ist?

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass in manchen Promotionsgremien mit zweierlei Maß gemessen wird, schließlich muss jeder einfache Student bereits für für seine erste akademische Arbeit (Bachelor/Diplom/Staatsexamen) ein entsprechend formgenügsames Werk abliefern (zumindest war das bei mir so).

@wschubi

"Chef-Plagiat-Finder:" (angeblich) SPD-Mitglied
merkwürdig, merkwürdig.

Stimmt. Wirklich ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
1.: brauchen Sie das Wort "angeblich" nicht in klammern stecken, sondern dick wäre besser. 2.: wer das rausgefunden hat, ist völlig wurst. Es könnte auch ein Kommunist oder ein Nazi gewesen sein. Das macht das Plagiat nicht besser.

Und wenn es, wie man aus Ihrem Kommentar schließen könnte, nur am Plagiatsfinder liegt - dann müssten doch auch SPD, Linke und Grüne des Plagiats überführt werden, oder? ;-) Unter einer halben Million CDU-Mitgliedern gibt es doch bestimmt welche, die sich die Dr.-Arbeiten der politischen Gegner ebenso mal durchgelesen haben. Oder denken Sie das nicht? Sooo menschenlieb sind nämlich CDUler nicht, dass die einfach den politischen Gegner sang- und klanglos solche Offenlegungen durchführen lassen, wenn es etwas beim Gegner zu finden gäbe.

Fazit: ihre schöne Liste (CDU, CSU, FDP = Plagiatoren) entspricht der Realität.

Wer sich die Mühe macht, mal

Wer sich die Mühe macht, mal auf Schavanplag nachzuschauen, wird sehen, dass es sich hier hauptsächlich um Trivialitäten und belanglose Nebensätze handelt, die abgeschrieben worden sind, bspw. Sätze wie: "Soziales Lernen vollzieht sich zunächst durch Kommunikation, Identifikation, Internalisierung, Imitation, Sanktionen und Lernen von Rollen." Wer in die entsprechende Materie eingelesen ist, der kann sich solche Sätze auch selbst aus dem Ärmel schütteln. Solche Sätze finden sich vereinzelt ca. alle 6 Seiten einmal.

Meine Einschätzung als promovierter Akademiker ist die, dass die sich Notizen gemacht hat und die Notizen später ungefragt in die Diss übernommen hat. Schließlich war die Dame damals erst 25.

Der Grad an Plagiarismus ist hier deutlich geringer ausgeprägt als bei KTvzG, Chatzi, Matthiop. etc., deren Arbeiten ja nichts als Textcollagen sind. Nicht ohne Grund hat Vroniplag trotz Überprüfung gerade KEINEN Plagiatsvorwurf erhoben.

(Ich bin KEIN CDU-Wähler!)

Schon merkwürdig...

... wie lange man braucht um so was zu entdecken - oder entdeckt man es rein zufällig immer dann, wenn man jemanden los werden will? Letzteres schein wohl der Fall zu sein, vergleicht man alle Vorgänge um die "akademischen Plagiante"! Unsere Politiker seinen gewarnt und sollten ihre Doktorarbeiten man selber sorgfällig lesen, denn wer weiß in welcher Schublade sie lauern, um ihnen dann im "richtigen" Moment politisch um die Ohren gehauen zu werden.
Vor allem aber seien die Universitäten gewarnt und dringlich aufgefordert der Doktorenflut eine Ende zu bereiten - wie? - Ganz einfach - die Ansprüche wieder auf eine Niveau heben, das einer akademischen Arbeit würdig ist - wir leben schließlich in einer Leistungsgesellschaft.

@14. Oktober 2012 - 16:25 — Aachen

zum richtigen Zitieren gibt es zugegebenermaßen verschiedene Standarts. Doch jedes Fach hämmert seinen Studenten den jeweiligen Standart über mehrere Semester geradezu ein. Wer nicht weiß wie man zitiert hat in akademischen Kreisen nichts zu suchen (gilt nicht nur für Dr.)
als Grundregel gilt beim Zitieren jedoch immer: Mache alles kenntlich, was nicht dein eigener Gedanke war und ermögliche dem Leser nachzuvollziehen, wessen Gedanken es sind.

Prinzipiell gibt es 2 Möglichkeiten sich mit fremden Federn zu schmücken:
1. eigener Name - fremdes Werk
2. eigenes Werk - Fremder Name

zugegebener Weise ist Version 2 (nichtmehr) aktuell. in den Vorzeiten des Verlagswesens gab es allerdings offt Fälle, indenen irgendjemand etwas schreibt und für den Verkauf einen berühmten Autoren als Namen darunter setzt. hier nur die unzähligen Fortsetzungen des Don Quichottes als Beispiel.

@Aachen

"Aber, ich möchte nun langsam einmal eine eindeutige Definition sehen, oder veröffentlich haben, wie richtig zitiert, wird..."

http://de.wikipedia.org/wiki/Zitat#Literatur
bzw. Google "Zitieren".

IMMER wenn die Regeln nicht eingehalten werden = Unachtsamkeit ODER Absicht.

Daneben gibt es ganze Bücher über richtige Zitierweise. Ein Doktorand muss zumindest die wesentlichen Punkte kennen (2-5 DinA4-Seiten voll). Das ist nicht zu viel verlangt.

Nebenbei: hier gehts nicht um "falsch zitiert" - sowas kann passieren. Dann wird die Note runtergestuft. Hier gehts um "Täuschungsabischt". Das ist durch den Versuch des Vertuschens zu ermitteln.

Da Sie sich langsam offenbar wundern, weil es ja gar nicht so viele Plagiatoren geben kann und es dann wohl eher eine Hetzjagd ist: manchmal ist die Realität hart. Erst durch das Internet und Plagiats-Finder-Programme hat man in den letzten Jahren die Möglichkeit, umfassend Plagiate ausfindig zu machen! Deshalb kommts erst heute ans Licht.

inhaerent!

ich habe mir nur eine einzige textstelle angeschaut, die unter plagiatsverdacht steht und muss sagen, dass ich nicht gaenzlich ueberzeugt bin. das koennte sich natuerlich bei zurkenntnisnahme anderer stellen aendern.

es stellt sich jedoch nun die allgemeine frage, inwieweit ein solcher vorwurf bei geisteswissenschaftlicher arbeit ueberhaupt zu vermeiden ist.

ist es den geisteswissenschaften nicht regelrecht inhaerent, dass sie sich in einer art "intellektuellen wiederkaeuertum" ueber bereits vorhandenes hermachen, um durch abermalige verdauung neues, oder jedenfalls neu-formuliertes zu erhalten?

wenn wir die augenblickliche tendenz des "akademischen abschlachtens" weiter fortsetzen, dann sehe ich keine 5% geisteswissenschaftlicher arbeiten mehr, die wirklich unumstritten zur verleihung der doktorwuerde gefuehrt haben.

kritisch sehe ich auch den vorauseilenden gehorsam der entsprechenden hochschulgremien, im augenblick etwa des beteiligten promotionsausschusses in duesseldorf.

Rücktritt sofort!

Frau Scharvan sollte aus 3 Gründen sofort zurücktreten:

1.: Ist sie damit endgültig entlarvt, und das bei einer Arbeit aus einer Zeit ohne Copy und Paste. Da kann sie sich noch weniger herausreden als jemand, der aus dem Netz falsch zitiert. Denn Werke, die gedruckt werden, unterlaufen ja vorher einer wesentlich strengeren Prüfung als solche, die einfach so online angeboten werden.

2.: Hat sie damals Kt. zu Guttenberg öffentlich bloßgestellt und sich für ihn "geschämt". Sie ist jetzt nicht nur als akademische Hochstaplerin, sondern auch noch als üble Heuchlerin entlarvt worden. So jemand kann nicht mehr irgendwelche Werte verkörpern, weder diejenigen der Union noch die einer ethischen Wissenschaft.

und 3.: Sie ist Bundesbildungsministerin, also die Frau, die für die Wissenschaft und Forschung im Lande politisch verantwortlich ist. Diese Verantwortung kann man nur tragen, wenn Wissenschaftsethik persönlich verkörpert.

Mehr Schein als Sein?!

Wer weiß, welche Anforderungen an die Seriosität solcher Berichtsinhalte auch seitens der ARD gestellt werden, erkennt die Brisanz dieser Meldung.

Nun hat es allem Anschein nach die „erwischt“, die als Bundesbildungsministerin insbesondere für die Integrität der Lehre und Bildung stehen muss!

Mal sehen wie die Naturwissenschaftlerin und Regierungschefin diesen Umstand kommuniziert und welche Konsequenzen gezogen werden, ob wieder der Hinweis erfolgt, dass Schavan ihr ungeteiltes Vertrauen genieße, vor allem, weil diese ja nicht als wissenschaftliche Mitarbeiterin, sondern nur als Ministerin agiere.... .

@ 15:56 — wschubi
Das die Protagonisten des Plagiatstheaters schwarz-gelbe Kleidung tragen, ist schon prägnant und man ist sicher kein Schelm, wenn man da nichts Gutes bei denkt- aus Tätern Opfer zu machen, funktioniert schon lange nicht mehr...!

Ob wir nicht alle schon mal geschummelt haben???

Ja!

Bei den Hausaufgaben früher in der Schule, oder beinem Spiel um 5 Mark/Euro...

Aber nicht bei der Dissertation! Und wenn, dann nicht "leitend", soll heißen, über 70 - 80% der Dissertation hinweg...

SOLLTEN DIE VORWÜRFE WAHR SEIN (noch hab ich da kleine Zweifel, wie gesagt, kleine, mal sehen was noch kommt in den nächsten Tagen) dann: Rücktritt.

Bisweilen gilt die Unschuldsvermutung bis sich Frau Schavan dazu äußert und mehr als nur ein 'Experte' sich die Arbeit angeschaut haben.

Mir sind zwar Leute wie Herr

Mir sind zwar Leute wie Herr Guttenberg und Frau Schavan grundsätzlich suspekt, aber wenn ich mir die mutmasslichen Plagiate anschaue und an meine eigene Diss denke, frage ich mich langsam, ob hier nicht was aus dem Ruder läuft.
Es wird erwartet, eigene Forschungsergebnisse und Gedanken mit denen Anderer in Beziehung zu setzen, vergleichend zu analysieren etc.
Bei einer naturwissenschaftlichen Arbeit gilt dabei ein relativ klares Muster: Einleitung, Methoden, Ergebnisse, Diskussion.
Es ist jedoch, egal in welcher Disziplin und aufgrund dieser vergleichenden Vorgehensweise, fast immer so, dass ein grosser Teil des Textes auf der Arbeit anderer beruht. Es wird aber z.B. eine "eigene", flüssige und schlüssige Einleitung erwartet - nur woher soll das Wissen denn kommen wenn nicht von Vorgängern? Es ist doch Jedem klar, dass nur ein kleiner Teil "neu" ist und die Leistung in der sinnvollen Zusammenstellung besteht. Wenn ich dann mal einen Verweis übersehe ist das schlampig, aber logisch.

"Verdichten sich" ist gut

Bei dem Testat kann man Frau Schavan nur empfehlen, sofort zurück zu treten, damit möglichst wenig Schaden bei Land, Regierung, Partei und letztlich auch ihrer eigenen Person entsteht.

Mal sehen, ob sie vernünftiger ist als zu Guttenberg es war.

@wschubi: wenn Dich das stört...

... dann kannst Du jederzeit in Doktorarbeiten von SPD-Politikern stöbern gehen. Alle Doktorarbeiten sind veröffentlicht.

Ich vermute da andere Gründe für die Häufung bei den sogenannten "bürgerlich-konservativen": es ist ja nicht nur in diesem Punkt so, dass die konservative Haltung sich öfters einmal als Wasser predigen und Wein trinken erweist.

Es sind vielleicht nicht alle gleich wie Mappus – aber erschreckend viele schon.

Um es mit Oscar Wilde zu

Um es mit Oscar Wilde zu halten:
Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht des Versagers.

@Machiavelli: Erst mal danke

@Machiavelli:
Erst mal danke für die Quelle!

Drei Passagen habe ich mir angesehen.

Ein Plagiat sehe ich nicht: Eher den Versuch, einen bestimmten Gedankengang mit eigenen Worten zu umschreiben. Wobei Schavan schlechtes umständliches Deutsch verwendet. Und sowas wird Professor und Bundesminister!

Wenn ich statt: "Regen macht nass", "Niederschlag könnte mich anfeuchten" schreibe, ist dies dann bereits ein Plagiat, weil der Gedanke annähernd identisch ist? Muss ich für jede Banaläußerung eine Quelle angeben?
Bei der Masse des Geschriebenen könnte es schwierig werden, noch was Eigenens zu bringen.

Kennt jemand eine vernünftige Grenzziehung zwischen Plagiat und Interpretation?

Schock für die Ehrlichen

Ich kenne im Bekanntenkreis mehrere Ex-Doktoranten, die mit ihrem Thema nicht klar kamen, nicht betrogen haben und deshalb Ihre Doktortitel nie bekamen.

Wie sehr müssen diese sich nun hintergangen fühlen, wenn ausgerechnet die Bildungsministerin laut Medien ihren Doktortitel auf unehrliche Weise erhalten haben soll.

Außerdem diskreditiert so ein Verhalten all jene Doktortitel, die mühsam und über Jahre ehrlich erworben wurden.

Ahnen Herrschaften wie zu Guttenberg und möglicher Weise auch Frau Schavan, wie sehr ihr Verhalten dem Doktortitel, den Universitäten und dem Land schaden? Auch wirft das ein sehr bedenkliches Bild auf die gelebten Werte der CDU/CSU.

Das Ende einer Ära

nein, nicht der Ära Schavan ... die endet kommentarlos.

Das Ende einer Ära der Schummelei, die ich vorwitzig als usus im akademischen Bereich bezeichnen möchte.

Welcher Doktorvater kann und will die Leistung erbringen, die nun von Unbeteiligten auf einer Internetseite erbracht wird? Meiner Meinung nach die Allerwenigsten.

Gleiche Anforderungen für alle

@bew "Schließlich war die Dame damals erst 25."

Das kann aber keine Begründung für eine Ausnahme sein, zumal unbegründete Diskriminierung (auch nach Alter) in Deutschland verboten ist. Für Werke, die akademische Titel und Ehrentitel begünden, sollten aus Gerechtigkeitsgründen stets die vergleichbare Anforderungen gestellt werden, idealerweise auch universitätsübergreifend.

Sie hat nur das getan, was sie am besten kann!

Mit welcher Brust und welchen Phrasen diese Frau eine so elendige Politik betreiben kann, macht einen fassungslos.

Meine Tochter, 18, musste sich an der Uni Duisburg um 8 Uhr zur Einschreibung einfinden (festes Datum) und stand mit 150 Leuten Schlange wie bei der HO. Auf die Frage: "Gibt´s irgendeine Organisation hier?" kam "Ja, erst kommt der erste dran, dann kommt der 2, dran, sogar in der originalsäsischen Aussprache, die zu einer solchen Abfertigung unweigerlich dazugehört.

Die Einführungsveranstaltung fand im Kino statt, weil es nicht genug Räume gibt. Eine Vorlesung geht von 19:00 bis 20:30 (einzige Veranstaltung an dem Tag), weil sie erst nach den Hauptfächlern durchgeführt werden kann.

Verstehe, Frau Schavan, das ist Ihre Exzellenzinitiative! Damit die Jugend merkt, dass auch wirklich kein Hahn nach ihr kräht. Exzellent!

Da werden Elefanten aus Mücken produziert!

Meines Wissens geht es im Fall von Frau Schavan darum, dass sie nicht die Originalquellen zitiert hat. Wenn ich mir dann die Kommentare hier so anschaue, lehnen sich einige aber ganz schön weit aus dem Fenster.
Wer sich bspw. mit Eigenschaftsmodellen und Qualitätsmerkmalen von Gütern und Dienstleistungen beschäftigt, wird am Kano-Modell nicht vorbeikommen. Die Originalquelle ist der Artikel "魅力的品質と当り前品質" im Journal "品質", herausgegeben von der 一般社団法人日本品質管理学会. Ich bin ja mal gespannt, welcher der Kommentatoren hier in der Lage ist, mir jetzt die richtige Seitenzahl zu nennen. Am besten unter den Bedingungen von 1980, also ohne Internet.
Bei den Vorwürfen, die jetzt kommen, scheint es mir nur darum zu gehen, Frau Schavan zu diskreditieren. Dass hier irgend jemand etwas aufklären will, zweifele ich an.

@Nimra

Fragen Sie doch lieber, was in der Politik los ist!

Wieso Kleinplagiate?

Es geht doch nicht um die Frage, ob man ein paar Zitate nicht korrekt gestzt hat, sondern um die absichtliche Täusxhung!

Den hat die Universität jetzt festgestellt.

Das ist Betrug und strafbar!

Schavan

Ich finde es ziemlich unerheblich ob ein Politiker/in wie Guttenberg, Koch-Mehrin & Schavan abgeschrieben haben. Das tut zu dessen Politischen Arbeit wenig. Man kann gute Politik machen, und dafür sollten die bewertet werden, und nicht für ein Fehler aus der Vergangenheit.
Es geht um sinnvolle Inhalte der Politik. Und die scheinheiligen Angriffe von Anderen sind beschämend,denn
wer im Glashaus sitzt, solte nicht mit Steinen werfen.

Johannes - Kapitel 8

Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.

ganz abzuschaffen. Fast alles ist schon dutzende Male gesagt und geschrieben, auf die andere Seite gewälzt oder von den Füßen auf den Kopf gestellt worden. Neue Gedanken und Aspekte tröpfeln in homöopatischen Dosen in das Meer der Belanglosigkeit.

Die hehren Anforderungen an eine Dissertation sind in diesen Disziplinen schlicht unerfüllbar. Das Werk wimmelt entweder vor Plagiaten oder besteht bis zur Unleserlichkeit aus Zitaten.

Insofern ist die Hatz auf Frau Schavan (für die ich im Übrigen nichts übrig habe) sehr unfair. Sie hat ihre Arbeit auf absolut üblichem Plagiats-Niveau angefertigt. Will man das nicht akzeptieren, muss man den größten Teil der Titel aus den letzten 50 Jahren Geistes- und Gesellschaftswissenschaften aberkennen.

Betrug - kein Schummeln !!!

Ein kleiner Beamter, hat in seiner Eigenschaft als Lebensmittelprüfer "einige Brötchen und Kuchenstücke" ohne Zahlung "mitgehen lassen" (sicher nicht korrekt und auch ahndungswürdig). Er wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt und ihm wurde die Pension aberkannt! Was geschieht wohl im Falle der Bildungsministerin Schavan die bei der Erstellung ihrer Doktorarbeit geschummelt (für mich ist das Betrug und kein Schummeln) hat???

Die Jagdsaison ist eröffnet.

Die Menschen- beziehungsweise Plagiatsjäger der SPD sind wieder von der Kette. Ob es wohl wieder eine Auszeichnung von Frau Nahles gibt wie für den Begründer der Schnüffelagentur "GuttenPlag"?
Soweit das bisher an die Öffentlichkeit gedrungen ist, hat Frau Schavan ja nicht etwas abgeschrieben, ohne es kenntlich zu machen, sondern sie hat nach Ansicht des Gutachters (wie der Zufall es will, auch SPD-Mitglied - wenn man der Presse vertrauen darf) in einigen Fällen aus den falschen Büchern zitiert, nämlich aus sogenannter Sekundärliteratur. Daraus schließt der Gutachter, das Original sei von Frau Schavan nicht gelesen worden, und allein deshalb sei es ein Plagiat.
Nun frage ich mal, wieviele Doktorarbeiten gibt es, in denen Goethe oder Schiller, Marx oder Hegel, die Bibel oder Aristoteles zitiert wurden (mit Quellenangabe), aber ohne das Gesamtwerk gelesen zu haben? Sind diese Doktorarbeiten jetzt alle hinfällig?

Der Doktor ist kein Titel ...

... sondern ein akdemischer Grad wie ein Diplom.

Die Doktorarbeit soll die Befähigung zu EIGENSTÄNDIGEM wissenschaftlichen Arbeiten nachweisen.

Abschreiben ist wie bei anderen Abschlussprüfungen nicht arlaubt.

In einer Klausur wird das durch AUfsichtspersonen gewährleistet, die DOktorarbeit wird außerhalb der Uni geschrieben.

Logisch, dass da manche versucht sind zu betrügen.

Aber nur wenige tun es.

In der Politik gibt es allerdings wohl mehr Schaumschläger und Leistungsvortäuscher als in anderen Berufen.

Logisch - da gibt es ja auch wenig Möglichkeit, die Leistung zu prüfen.

Deshalb wiegen dort solche offensichtlichen Betrügereien auch besonders schwer - wir können ja nicht sehen, ob Schavan ansonsten gut gearbeitet hat.

Obwohl - wenn man den Zustand der deutschen Universitäten betrachtet, darf man getrost bezweifeln, ob Frau Schavan viel richtig gemacht hat.

Absichtlich falsche Quellangaben

Sie hat absichtlich falsche Quellen angegeben um das abschreiben zu verschleiern.
Das ist Betrug!
Wenn ich das in der Schule mache dann bekomme ich eine 6.

Ihnen ist wohl entgangen ...

... dass die Vorwürfe von der Hochschule kommen, an der Frau Schavan "promoviert" hat und die Frau Schavans "Doktorarbeit" auf Plagiatsvorwürfe überprüfte.

Die Gutachter haben die leitende Täuschungsabsicht festgestellt - d.h. es sind keine Verschreiber, akademische Ungenauigkeit etc. gewesen, sondern der Versuch der absichtlichen Täuschung!

Also alles andere als eine Sache, die man wegreden sollte.

@ 16:45 — Friedrich Spee

Da zeigt sich m.E. womöglich ein Phänomen das Heinz von Förster als ein abdriften von der Wissenschaft hin zu einer Art Systemik beschreibt.

@ Der MoJo

Zugegeben, auch Dr.Oettker ließ verkünden "Qualität ist das beste Rezept" zur Kundenzufriedenheit, aber auf die Schnelle konnte ich die japanische Zeitschrift "Qualität" in der Altausgabe mit dem Kano-Modell dazu nicht herauskramen, um die Seite zu finden.

Hatte aber auch weniger Zeit als Frau Schavan unter den Bedingungen von 1980 oder heute deren Plagiatsjäger im eigenen Sprachraum.

多くの仕事 !

Auf alle Fälle wären das

Auf alle Fälle wären das Personen mit Sachverstand und Background und nicht solche, welche nun auf diesen Sesseln sitzen. Was wir derzeit haben ist ja mehr oder minder "Postenwürfeln" und Amigogeschacher. Und die Lobbyisten haben haben derzeit eine gute Basis um Einfluss zu nehmen, da Geld regiert und Sachverstand nicht gefragt ist. Schlimmer wie es jetzt ist, könnte es gar nicht werden.

Das wäre dann wohl ich...

... denn ich habe mich nie an der Doktorarbeit versucht,habe also auch nicht plagiert.

@ 18:03 — SydB

„Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“

Das ist das „Totschlagargument“ schlechthin- mit dieser Argumentation stellen Sie für alles und jedem einen Persilschein aus!

Ist doch nicht neu

Hallo, ist doch echt diese Disskusion!!!
Haaten wir doch schon einmal: http://www.tagesschau.de/inland/schavan170.html
vom Stand: 02.05.2012 18:35 Uhr

Seit ihr alle so vergesslich?

Hochstapelei in der Politik

Hochstapelei scheint besonders bei Politikern der CDU und FDP verbreitet zu sein.

Wer sich damit Posten und somit auch Vermögensvorteile sichert, macht sich strafbar und ist ein Betrüger.

Der Vorsatz ist die abgeschriebene Doktorarbeit, um sich damit Karriere und Beförderungen zu erschleichen und um sich persönlich zu bereichern.

Gerade bei Personen die in der Öffentlichkeit stehen, wie hier Schawan und Andere, reicht ein Rücktritt nicht aus.

Sollten sich diese Vorwürfe bewahrheiten, muß ein Strafverfahren und der Wegfall/Rückzahlung der erschlichenen Bezüge folgen.

Bis zur Klärung muß Fr. Schawan sofort, unter dem Wegfall/Kürzung der Bezüge, beurlaubt werden!

Gleiches Recht für alle!

Nein "Didi"

die Vorwürfe gegen Frau Schavan sind lächerlich.

By the way, ich kann auch nie Politiker werden denn, auch ich habe beim Studium mal bei einem Kollegen gespickt, auch habe ich mir von einem Kumpel vor ein paar Jahren Geld geliehen, und das schlimmste, auch ich habe bei Freunden Urlaub gemacht und bei ihnen gewohnt.....

re rotkäppchen

"Nun frage ich mal, wieviele Doktorarbeiten gibt es, in denen Goethe oder Schiller, Marx oder Hegel, die Bibel oder Aristoteles zitiert wurden (mit Quellenangabe), aber ohne das Gesamtwerk gelesen zu haben? Sind diese Doktorarbeiten jetzt alle hinfällig?"

Die Frage zeigt nur, dass Sie noch nichts begriffen haben.

Niemand muss ein Gesamtwerk gelesen haben, um daraus zitieren zu können. Allerdings muss man die entsprechenden Passagen kennen (gern auch aus zweiter Hand, niemand soll die ganze Bibel lesen, um die Stellen zum Thema Frauenrechte herauszufinden), und sie nach der relevanten wissenschaftlichen Ausgabe zitieren.

Frau Schavan weiß doch am

Frau Schavan weiß doch am besten, dass sie geschummelt hat. Was ich nicht verstehe, warum sie nicht vor einem halben Jahr freiwillig zurückgetreten ist. Dann hätte sie wenigstens einigermaßen ihr Gesicht behalten. Oder hat sie gehofft, man recherchiert nicht weiter? Jetzt ist es alles noch viel peinlicher! Zurücktreten, und zwar sofort!!!

Wer hier ist denn Wissenschaftler?

Es ist schon lustig zu sehen, wie hier auf meta.tagesschau fleißig von "Plagiat" geredet wird.
Wer ist denn hier Wissenschaftler? Ob es ein Plagiat ist oder nicht, entscheiden die zuständigen Stellen, die vom Fach und dem Wissenschaftsbetrieb Ahnung haben. Die ganzen persönlichen Ansichten und Kommentare sind völlig irrelevant und nebensächlich. Auch ein "schavanplag" hat absolut keine Aussagekraft.

Die Expertise sollte aber den Experten überlassen bleiben. Aber schön, wenn sich der Deutsche Wutbürger mal wieder erregen kann...

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Randnotiz: Ich finde, dass es schon eine gewisse Süffisanz hat, bei einer Arbeit über das Gewissen ein Plagiat herzustellen...
(möglicherweise, wie ich nach obigen Anmerkungen ergänzen muss)

@Exilschwabe

Der Herr Rösler (Arzt) war ja mal Bundesgesundheitsminister. Also müsste er ja in Ihren Augen dann quasi die Idealbesetzung gewesen sein so als Experte. Ich war jetzt nicht so beeindruckt...

@sydb

Ihr Zitat:

Johannes - Kapitel 8
"Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie."

Ich nehm ne Tüte Kiesel............... ;-)

wenn...

sowas stimmt...
muß man eigentlich alles was man mit diesem titel verdient hat zurückzahlen und geht wegen betruges in haft...
aber das gilt natürlich nur für den normalbürger...

Die Koalition der Egomanen verdeutlicht uns ihr Weltbild!

Hier kann man gut sehen, wie diese Politiker denken. Der Kollege wird gestern gerügt und heute kommt herraus, dass man selbst keinen Deut besser ist. Wiederlich!
Diese Leute stehen für keine sinnvollen Ideale, sondern pushen sich um abzufassen! Dank allen Plagiatsjägern für diese Beweise, wie bei FDP, CDU und CSU gelebt wird.

re habu

" muss man den größten Teil der Titel aus den letzten 50 Jahren Geistes- und Gesellschaftswissenschaften aberkennen."

Sie sind bestimmt kein Akademiker. Falls doch, lesen Sie einmal zu einm Thema die Literatur nur bis 1962. Und dann kommen Sie wieder und behaupten noch mal, im Jahr 2012 wäre alles noch auf demselben Stand.

Plagiatismuns ist parteiübergreifend

Da hier von einigen so getan wird, als ob Plagiate nur bei CDU, CSU und FDP vorkommen, möchte ich fairerweise daran erinnern, dass auch zwei SPD Politikern der Doktortitel wieder aberkannt wurde: Uwe Brinkmann (Ex-SPD) und Siegfried Haller.
Dies kann man hier nachlesen:
hxxp://de.wikipedia.org/wiki/VroniPlag_Wiki#Folgen

Na endlich

mal was gefunden um die Frau los zu werden.

Weg mit ihr.

@ustdigital

Sie haben ja wirklich eine sehr zweifelhafte Meinung, wie Menschen mit Verantwortung gestrickt sein sollten: Betrüger mit viel Ergeiz.
Als einzige Alternative steht für Sie der ehrlich Faule? Wozu zählen Sie sich?
Nein, so schwarz/dunkelgrau ist die Welt nicht zu erklären.
Es gibt auch Menschen mit Fleiß und Ergeiz, die ehrlich vorgehen, nur scheinbar nicht in ihrem Umfeld.

@Klako

Laut SPIEGEL von morgen ist das der Hauptvorwurf: Schavan habe aus Sekundärliteratur Originalzitate übernommen und als Quelle auch korrekt die Sekundärliteratur angegeben. Damit hätte sie die Originalzitate dort abgeschrieben (plagiiert), statt aus dem Originaltext zu zitieren. Daraus schließt der Gutachter, Frau Schavan hätte das Original gar nicht gelesen, was allerdings schwer zu beweisen sein dürfte.

Mein lieber Dr. Schwan!

Hättet Ihr eine richtige Demokratie, könntet Ihr Betrüger abwählen!

@ funnybubbles - 13:41

"Haben wir nicht alle schon mal geschummelt?"

Sicher.

Doch sollte die Frage korrekter Weise lauten: 'Haben wir nicht alle schon mal betrogen?' Dann sieht es mit der Antwort schon gar nicht mehr so eindeutig aus. Zudem ist dann auch ausgesprochen, um was es sich hier wirklich handelt. Es ist nicht eine kleine harmlose Schummelei, wie es die Artikel-Überschrift suggerieren soll.

Mein lieber Dr. Schwan!

Hättet Ihr eine richtige Demokratie, könntet Ihr Betrüger abwählen!
Man kann aber auch weiterhin alle 4 Jahre ein Kreuz unter die Betrügerbande machen und sich einreden, man hätte politisch partizipiert.

Selbst geschrieben?

Ist die Frage nicht vielmehr - sind diese im Kreuzfeuer stehenden "Doktorarbeiten" überhaupt von den Titelträgern selbst geschrieben?
Also meine Diplomarbeit hätte ich mir für eine gewisse Summe auch schreiben lassen können.
Es gibt Leute die Leben davon!
Das war es mir damals jedoch nicht wert gewesen.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass manch Politiker sich seinen Doktor fremdfertigen lässt.
Outsourcing ist das Gebot der Stunde, jedoch benötigt man bei solch Unterfangen eine gute Qualitätskontrolle.
Zumal nunmal jeder Politiker seine politischen Feinde haben dürfte die solche Schwächen suchen!!!

@Der MoJo

Doktoranten arbeiten jahrelang an einem speziellen Thema, auf denen sich (wenn überhaupt) nur wenige so gut auskennen, wie der Doktorant selbst. Schließlich soll durch die Doktorarbeit erstens neues Wissen geschaffen werden und zweitens bewiesen werden, dass der Doktorant dazu in der Lage ist.

Die Erstellung einer Doktorarbeit ist also keine 100 Euro-Frage bei Jauch.

Würde die von Ihnen gestellte Frage im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit zu beantworten sein, so fänden sich Wege dies zu tun. Ihre Schlussfolgerung, dass sich diejenigen, welche das bis zur Schließung dieses Threads nicht können, sich "ganz schön weit aus dem Fenster" lehnen, erinnert mich an die Argumentation, dass gefesselte Hexen schwimmen können.

Auch ja, und ich finds Klasse, dass Sie Japanisch können.

Das Internet macht die Entdeckung erst möglich!

Kein Wunder, daß die Politiker ALLER Fraktionen, so sehr die "Gefahrenquelle" des Internets heraufbeschwören.... Und dessen Kontrolle und Zensur vorantreiben.

Was mich ebenfalls stört, ist, daß Frau Schawan nachdem sie zurücktritt (und das wird wohl passieren) jahrzehntelang vom Volk Hunderttausende Euro Lohn für eine erschlichene Stellung in der Politik kassiert hat, und nach dem Rücktritt auch noch jahr(zehnte)lang als Pension weiterkassieren wird.

Betrugserfolg auf ganzer Linie also!

Frau Herta Däubler-Gmelin

Frau Herta Däubler-Gmelin wird seit jahrzehnten, auch schon gerichtlich, aufgefordert, ihre Doktorarbeit zu veröffentlichen. Tut sie aber nicht. Sie ist wohl in der richtigen Partei!

Ich vermute die

Ich vermute die Doktorarbeiten sind alle irgendwie und irgendwo abgeschrieben.

Miserere!

Im 1. Quartal 2011 hat sich Frau Schavan in eindeutiger, verurteilender Weise hinsichtlich von Guttenbergs Verhalten *ausgelassen*. Das wäre insofern in Ordnung gewesen, wenn sie selbst ohne Tadel gewesen ist oder gewesen wäre. Aber eine Doktorarbeit mit dem Titel "Person und Gewissen. Studien zu Voraussetzung, Notwendigkeit und Erfordernissen heutiger Gewissensbildung" zu schreiben, auf KT mit dem Finger zeigen, Täuschungsabsichten sich aus berufenen Munde vorhalten und lassen und "rumeiern" geht gar nicht. Rücktritt - sofort!
Und mit meiner Überschrift meine ich die nicht im christlichen Sinne sondern im medizinischen!

@SydB 18:51

Nun denn, geschenkt. Da sie aber eher ein kleines Licht sind, ohne viel Macht und Einfluss, können sie ihr "Geständnis" getrost in die Tonne treten. Auch ich habe schon bei Freunden meinen Urlaub verbracht, ohne das ich in Vorleistung getreten bin oder von mir etwas verlangt wurde. Sorry, ich sollte Bier mitbringen, was so schön gekribbelt hat in die Bauchnabel.

@Tyron Booker

Üblicherweise kann die Arbeit von der Fakultät veröffentlicht oder ausgeliehen werden.
Somit liegt der Spielball nicht nur bei Däubler-Gmelin.

PS glaubt man ernsthaft, dass solche "Zitierfehler" nur bei "bürgerlichen Parteien" aufzufinden sind? Genauso könnte man die Dr. Arbeiten der Linken/ SPD überprüfen.

Promotionsrecht fuer Fachhochschulen

Spätestens nach dieser Meldung wundere ich mich gar nicht mehr, dass sich Frau Schavan so wehement für die Einführung des Rechts zur Vergabe von Dr.-Titeln an Fachhochschulen (FH) einsetzt, die bekanntlich ebenso wie die Politiker auch nicht gerade für solides wissenschaftliches Arbeiten bekannt sind :-)

Fleißig

Immer schön fleißig weiter CDU/CSU wählen! fast 40% in der letzten Sonntagsfrage! Weiter so! Was muss denn neben dem Datenvergabegesetz, den Strompreiserhöhungen, der 3. (!) abgeschriebenen Doktorarbeit jetzt eigentlich noch passieren?

S.M

Gaunerei eines akademischen Grades!!!

Jede Straftat(außer Mord)hat eine bestimmte Verjährungsfrist. Ich weiß es nicht ob die Gaunerei eines akademischen Grades verjhärungswürdig ist?

Wer glaubt ...

Poltiker seien aufgrund einer Doktorarbeit überdurchschnittlich intelligent, der irrt. Hätten sie wirklich was drauf, würden sie $$$ in der Wirtschaft machen. So bleibt ihrem Narzissmus nur übrig, in die Politik zu gehen, um bekannt zu werden.

@armin123

Sie haben es auf den Punkt gebracht. Als Student der Ingenieurwissenschaften und natürlich auch in den Naturwissenschaften müssen sich Ihre Ergenisse an nochvollziehbaren experimentellen Ergebnissen oder mathematisch korrekt formulierten Theorien messen lassen. Lassen Sie sich nicht frustrieren, denn im Gegensatz zu den vielen Promotionen in Geistes- oder Sozialwissenschaften können Sie bei erfolgreicher Promotion mit Stolz auf einen (wenn auch zumeist nur kleinen ) Erkenntnisgewinn bei der Lösung naturwissenschaftlich technischer Prorbleme zurückschauen. Was bleibt der Masse an Promovenden in den Geistes- und Sozialwissenschaften denn anders übrig, als bereits publizieren Materialien ein wenig umzusortieren und daraus eine "Dissertation" zu fertigen. Unabhängig von der Plagiaterie, die sich fast ausschliesslich bei den genannten "Blümchenfächern" breit gemacht hat, sind die Dissertationen im Vergleich mit Natur/Ing. ohnehin in der Regel intellektuell eher dünn.

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