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Seltsame Passagen im Artickel

Der linke Kandidat will Sozialprogramme durchführen.

Ein anderer Kandidat verspricht mehr Einkommen für alle durch dreimal so hohes Wirtschaftswachstum.

Wie kann man da als seriöser Journalist darauf hinweisen, das der Linke Kandidat nicht sagt, woher das Geld dazu kommt und GLEICHZEITIG auf die Frage verzichten, woher der andere Kandidat denn das Wunder für seine Versprechen nehmen soll?

Weitere Unstimmigkeiten

Es stellt sich auch die folgende Frage:

Wenn doch der linke Kandidat fast die Mehrheit der Stimmen erhalten hat, wieso sollte er dann als "Spalter" wahrgenommen werden? Die Feststellung, das "manche" so denken, ist wohl ohnehin keine sehr sinnvolle Aussage für einen informativen Artickel. Denn manche glauben auch daran, von Außerirdischen entführt worden zu sein...

Besonders ernst zunehmen

Besonders ernst zunehmen waren die lateinamerikanischen Staaten ja nie, was man schon daran erkennen kann, daß sie sich kampflos der VS-amerikanischen Vorherrschaft gefügt haben und ihr jüngstes Aufbegehren gegen diese mehr wie ein Schuljungenstreich als ein ernsthafter Befreiungsversuch wirkt; doch auch im Inneren sind sie sehr schwach: Denn unter den Augen von Polizei, Regierung und Justiz sind dort bewaffnete Banden herangewachsen, welche die Staatsmacht für nichts achten und bei ernsteren Maßregeln unverblümt zurückschlagen und schon heute eine Stellung gegenüber der Regierung innehaben wie die Barone des Mittelalters gegenüber dem König; reich geworden durch Drogenhandel und andere kriminelle Aktivitäten, mit einem umfangreichen Waffenarsenal und zahlreichen Waffenträgern versehen und nicht zuletzt dank der Korruption den Staatsapparat zersetzt haben, könnten diese Banden auf längere Sicht die Staatsgewalt entweder beseitigen oder übernehmen, um fortan selbst zu herrschen.

Tote im Drogenkrieg

Ich lebe selber seit 2 Jahren in Mexiko, erlebe es also jeden Tag live, was hier so läuft.
Das Problem hier kann nicht von der Politik gelöst werden, da es kein politisches ist, sondern ein gesellschaftliches. Das Bildungsnivaue hier ist einfach grotten schlecht. Es gibt kein Sozialverhalten der Menschen, sie suchen immer nur ihre Vorteile bei allem, da sie es einfach nicht anders lernen.
Was die Drogenkrieg Toten anbelangt, stimmen die Zahlen sicherlich.Was leider nicht gesagt wird, ist, dass es hier sicherlich 1000? Tote wegen irgend welcher Kapitalverbrechen gibt. Letzte Woche wurde ein Bekannter ermordet, der einfach nur in der Nacht Taxi gefahren ist. Beute: Eine Rückbank des Taxis, eine Tür und eine Batterie!
Das macht etwa 300 000 ermordete im Jahr und Sie erzählen hier was von 50 000 Toten im Drogenkrieg, die meist noch Schwerverbrecher sind?

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