Kommentare

Da bin ich aber neugierig, wer sich..........

...... als erster melden wird, um diesen neutralen TS-Bericht und dessen Inhalt reflexartig dazu nutzen wird, seine Israel-bashing abzuladen. Wer möchte der erste sein?

hm

Ok, weil Israel zu den Bösen gehört ist es verwerflich etwas Gutes zu tun weil es dadurch dem Bösen den Anschein des Guten gibt. Ich verstehe^^

Das ist eine wunderbare Imunisierung: Wenn sich jemand nicht gemäß unserer Vorurteile verhält bestätigt er diese Vorurteile, da völlig offensichtlich ist dass er dieses Verhalten nur an den Tag legt um uns zu täuschen.

Ich glaube das ist die Grundargumentation eines jeden Verschwörungstheoretikers. Außerdem hilft es Fronten zu verstärken, denn diese Erkenntnis zeigt das "die anderen" stets nur das falsche tun - auch wenn es für den uneingeweihten Zuschauer manchmal wie das richtige aussieht.

Kein Tolerieren von Intoleranz!

In Gaza ist Homosexualität illegal und wird verfolgt. Schwule Palästinenser fliehen häufig nach Israel, da sie im Palästinensischen Autonomiegebiet mit Tod und Folter rechnen müssen.

In Israel gibt es eine breite gesellschaftliche und politische Unterstützung für die Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe. Homosexuelle Paare in sind in Israel im Adoptions- und Steuerrecht heterosexuellen Paaren gleichgestellt. Israel erkennt im Ausland geschlossene gleichgeschlechtliche Ehen an.

Es ist m. E. überhaupt keine Frage, wer hier die Menschrechte achtet bzw. mit Füßen tritt. Der Vorwurf des Pinkwashing ist m. E. nichts weiter als ein fadenscheiniger Versuch, von der menschenverachtenden Grundhaltung palästinensischer Muslime abzulenken.

...und gleichzeitig werden afrikanische Mirganten geprügelt

Das Feigenblatt kann gar nicht groß genug sein...wenn nur ein Funke der Offenheit auch für Einwanderer vom Afrikanischen Kontinent gelten würde! http://www.tagesschau.de/ausland/einwanderer-israel100.html

"Kritiker werfen der

"Kritiker werfen der Regierung vor, die Schwulen zu instrumentalisieren."

Ich frage mich nur, ob für "Kritiker" Israel, Pardon, "die Regierung" jemals was gutes machen kann.

Denn jede noch so kleine "gute Sache" wird auf der Stelle mit Dreck überschüttelt.

Toleranz in Israel

Wie kommt es denn dann, wenn Israel so offengeistig ist, dass Westerwelle ohne seinen Partner nach Israel gereist ist? Ich glaube, die Pink Dollars (oder Schekel), machen eine grosse Gay Pride immer attraktiv, als Stadtmarketing und wegen des Geldes. Tel Aviv und evtl. Eilat stechen sicher raus in dem Land, das so vielseitig ist wie Israel. In Jerusalem allerdings, nur einen Katzensprung von Tel Aviv entfernt, sieht die Situation fuer Schwule und Lesben schon viel, viel komplizierter aus.

@Questor 10:55

Danke für den Gedanken: Wenn jemand meine Vorurteile ihm gegenüber dadurch in Frage stellt, dass er sich besser verhält, als meine Vorurteile es zulassen - dann bestätigt das nur meine Vorurteile - weil ich von Provokation ausgehe.... Das gilt wohl generell, egal, ob ich nun jemanden (oder einen ganzen Staat) mit einem glorifizierenden oder abschätzigen Vor-Urteil belegt habe. Wie kommen wir denn aus dieser psychologischen Falle heraus?
Mich stört eher die unreflektierte Schilderung Tel Avivs als "körperbetonte" Stadt - wie Miami... Das ist eigentlich eine ziemlich sexistische Betrachtungsweise vom "schönen Schwulen" - gleichsam wie damals vom "edlen Eingeborenen". Schwule und Lesben als kaufkräftige Zielgruppe? Wie sehen das die Armen und Dicken? Wenn Schwule und Lesben nicht mehr unterdrückt werden, verbindet sie so wenig, wie Heterosexuelle. Sie sind dann auch nur Vertreter gegensätzlicher politischer Lager, Weltanschauungen und Religionen. Das Gruppenmerkmal verschwindet, gut so!

apropos instrumentalisieren...

Aber wehe, man wirft den Despoten und Warlords des Nahen Ostens (bei denen man als Frau, Christ, Jude, Homosexueller, Atheist etc. grundsätzlich erstmal die A...karte hat) vor, sie würden die Palästinenser politisch instrumentalisieren!

Wie würden dann die deutschen Medien pumpen! Ob dieses "ungeheuerlichen Vorwurfs"!

Dürfen Israelis schwul sein?

Wie paßt sowas in unsere Vorurteile?

Wie ist das mit schwulen Iranern? Schwulen Christen oder gar schwulen Muslimen?

Nimmt ein schwuler Kurde seine Sexualität nur als Vorwand, um sich "Asyl zu erschleichen"?

Nur mal so in den Raum gestellt...

Man stelle sich das einmal vor:
ein muslimischer, schwuler, kurdischer Iraner mit Schrebergarten

wird man da nicht wirr im Kopf? LOL

Er hat mich letztens erst zum Grillen eingeladen.

Gegensätze !

Ich finde es gut das Israel, die Schwulen und Lesben Organisationen unterstützt. Ich glaub auch dass die israelische Regierung eigentlich nur das beste für sein Volk will.
Daher muss sie den Spagat zwischen dem weltoffenem Tel Aviv schaffen und dem erzkonservativem Jerusalem. Man könnte denken, dass die Regierung diese Organisationen ausnutzt, was ich aber nicht glaube sondern im Einklang mit der Bevölkerung dies unterstützt.

Schaut man sich die Situation in der Türkei an, ist es nicht sehr anders. Istanbul ist eine weltoffene Stadt in einem erzislamen Staat, wenn man sich Ankara und die ländliche Region anschaut. Es kann ein Anfang für eine bessere Kultur in diesen Ländern sein. Dafür bin ich den Schwulen und Lesben sehr dankbar!

Die luft wird dünner...

...für die Schwulen in Israel, zwar können sie sich in Tel Aviv noch öffentlich entfalten, doch sind auch dort wie im ganzen Land die Zeloten (Ultraorthodoxe) auf dem Vormarsch und diese Zeloten halten von Schwulen so viel wie der iranische Ayatollah oder der Papst.

Netanjahu instrumentalisiert alles, wenn er hofft, dadurch an der Macht zu bleiben bzw. sie zu festigen und/oder das schwindende Ansehen seines Landes aufzupolieren.

und das ist auch gut so!

denn, ehrlich gesagt bin ich ueberrascht, dass ueberhaupt irgendwer ueberrascht ist, dass die israelische oder ueberhaupt eine regierung keine absichten mit der unterstuetzung von schwul-lesbischen organisationen oder kampagnen verfolgen wuerde.

natuerlich ist die absicht der regierung netanjahu offenkundig, aber was zaehlt ist doch die unterstuetzung als solche. denn genauso wie die israelische regierung die schwulen und lesben an sich bindet, bindet sich die regierung netanjahu natuerlich auch an die sache an sich, sie kann schwerlich wieder umdrehen, was vor allem deshalb so interessant und bedeutsam ist, weil bibi netanjahu eine regierung vertritt, die von den extrem orthodoxesten kraeften innerhalb des judentums unterstuetzt wird, fuer die homosexualitaet kurz und buendig nicht existent ist, die sich weigert, darueber ueberhaupt nur nachzudenken.

insofern kann man ziemlich gelassen und aufrichtig, die israelische regierung und die schwulen und lesben nur beglueckwuenschen!

Unglaublich

Unglaublich, wieviele Formen Antisemitismus und antiisraelische Ressentiments annehmen können. Jetzt treten sie also in Gestalt des Vorwurfs des sog. "Pinkwashing" auf. Was für eine Farce.
Welch böses Israel, das nichts gegen Homosexuelle hat und antisemitische Terroristen bekämpft! (Natürlich Sarkasmus)

@ belahu

......In Jerusalem allerdings, nur einen Katzensprung von Tel Aviv entfernt, sieht die Situation fuer Schwule und Lesben schon viel, komplizierter aus......

Im Vatikan - im Gegensatz zur restlichen Stadt Rom auch...
So what?

Das ist das "alte" Israel...

Wenn jedoch über die Geburtenrate/Demographie der Anteil an strengorthodoxen Juden (mit ihrem Parteiarm Schas) sich weiter erhöht ist bald Schluss mit diesem Freiheitstanz.

Das Weltbild welches diese Orthodoxen haben unterscheidet sich leider nicht gross von einem Salafisten. Beschmieren und Abreissen von Plakaten in denen sich Frauen mit voller Haarpracht zeigen ist nur ein kleiner Teil von dem, was tagtäglich in Jerusalem passiert.

Der Staat Israel steht meiner Meinung nach viel stärker vor einer inneren Zerreissproble als vor einem Kampf von aussen.

Tel Aviv

ist eine Partystadt und versuchet seit ca. 10 Jahren als Ziel für einen Kurztripp mit den klassischen Städtezielen in Europa zu konkurrieren.
In Jerusalem ticketn die Uhren anders, denn jeder kennt den Spruh "Jerusalem betet, Haifa arbeitet und Tel Aviv feiert". Jerusalem ist nun mal eine sehr religiöse Stadt und in Deutschland finden Schwulenparaden auch eher in Berlin odert Köln satt und nicht in Regensburg, Speyer oder in einem Dorf in Bayern.

Ob das auch in Palästina möglich wäre?

Es ist sehr fraglich ob eine solche Woche auch in einem Palästinenserstaat mit Hamas möglich wäre. Nur mal so am Rande...

@Der-Golem

"Im Vatikan - im Gegensatz zur restlichen Stadt Rom auch...
So what?"

Da haben sie sich grade selber ins Knie geschossen.

Der Vatikan ist ganz offiziell ein quasi-mittelalterlicher Staat mit Autokratie, mit Papst als Autokraten, der nach keiner gültigen Definition ein moderner, demokratischer Rechststaat ist, in dem allein das Recht jahrtausendealter heiliger Bücher gilt. Wenn dies das Maß ist nach dem sie Israel messen wollen, dann gute Nacht.

Bezgl der Einwanderungspolitik

...möchte ich die Vorkomnisse dort nicht gutheißen, gebe aber folgendes zu bedenken:

Aufgrund der Verfassung darf jeder Jude ins "heilige Land". Die Verfassung ist aus einer Zeit, als in Tel Aviv quasi drei Häuser und 6 Kamele standen. Keiner wäre damals auf die Idee gekommen, das Leute aus rein wirtschaftlichen Gründen nach Israel auswandern, es wäre gegenüber Westeuropa oder den USA ein herber Rücksschritt gewesen. Seit dem Zerfall der UDSSR sind bereits über 1 Mio Russen eingewandert, welches besonders im Raum Haifa zu enormen Spannungen führt.
Ebenfalls ist bekannt, dass alle zwielichtigen Oligarchen aus Rußland israelische Frauen und einen Wohnsitz in Israel haben um so visafrei in die EU einreisen zu können. Langfristig steht Israel somit vor einem riesigen Problem.

Offenbar keine Argumente dagegen.

"Als ein Kommentar der New York Times vom "Pinkwashing" in Israel sprach, war Netanjahu wohl außer sich. Er soll sich geweigert haben, einen Gastkommentar für die Zeitung zu schreiben."

Nanu? Wie kann man denn so beleidigt sein? Wenn es KEIN Pinkwashing war, dann sollte er doch genügend Argumente haben, oder? Solche Reaktionen sind nur dann nachvollziehbar, wenn da was dran ist, am Pinkwashing. In solchen Fällen zeigt man sich demonstrativ beleidigt. Wenn es wirklich nicht stimmt, dann sagt man nämlich: "Nö, das ist KEIN Pinkwashing, WEIL ...Punkt 1, Punkt 2, Punkt 3...."

Aber wenn man solche Punkte nicht hat, WEIL es Pinkwashing war, kann man nur noch den Beleidigten spielen.

Liebe

Schönes Bild :)

Lieber Thorsten Teichmann Tel Aviv,

Man kann auch wirklich alles in den Dreck ziehen und als deutscher Grandler und Misepeter immer überall irgendetwas zum Kritisieren und zum Sich-Empören finden. Entspannen Sie sich doch mal und feiern Sie mit.
Fakt ist nun einmal, Israel garantiert Homosexuellen ihre Rechte und ist wegen seiner Offenheit gegenüber Schwulen international außerordentlich beliebt...Auch ansonsten kann es um die Demokratie in Israel so schlecht nicht bestellt sein, weiß man, doch, dass derartige Schimpftiraden auf die Regierung wie Prof. Groß sie absondert, in Israel an der Tagesordnung sind, ohne, dass er oder andere Israelkritiker (Journalisten etc.) dafür mit Repressionen rechnen müssen.

Ach ja: Ihrem Bericht über die Gay-Pride-Parade in Gaza und Ramallah sehe ich mit Freude entgegen. Ach nein dort gibt es ja soetwas gar nicht und Berichte über Menschenrechtsverletzungen (nicht nur gegenüber Schwulen) durch palästinensische Regierungen an Palästinensern interessieren das Publikum nicht so sehr.

re er

" Schwule Palästinenser fliehen häufig nach Israel, da sie im Palästinensischen Autonomiegebiet mit Tod und Folter rechnen müssen."

Das ist Blödsinn, weil Araber aus dem Palästinensischen Autonomiegebiet keine Aufenthaltsgenehmigung in Israel bekommen.

Höchstens könnten sie als 'Illegale' untertauchen, aber dann taugen sie auch nicht als Beleg für israelische Toleranz.

Pink ist nicht schwarz-weiß

Hach, wie einfach wäre die Welt doch, wenn die Guten in allem gut und die Bösen in allem böse wären - und wie langweilig !

Ich freue mich sehr über den richtigen Schritt in Richtung Menschenrechte, den Israel da gemacht hat. Und ich bete dafür, dass weitere Schritte in diese Richtung folgen werden. Genauso wie ich mich freue, dass Transsexuelle in Iran wenigstens in diesem Punkt die Unterstützung haben, die in anderen Ländern fehlt.

Die Angriffe auf Afrikaner und die Siedlungspolitik in Israel, die allgemeine Menschenrechtslage im Iran und viele andere Dinge in anderen Ländern machen mir dennoch Sorgen. Ich kenne auch viele Schwule und Lesben in Deutschland, die dem augenblicklichen Frieden nicht trauen und Angst vor einer Rückwärtsbewegung haben.

Menschenrechte sind nicht statisch, auch wir in unserem Land müssen immer weiter darum kämpfen.

das eine hat mit dem andern nix zu tun

Dass Israel die Rechte von Schwulen und Lesben achtet ist eine gute Sache.

Völlig unabhängig davon muss man sehen, ob Israel in anderen Bereichen Menschenrechtsverletzungen begeht oder nicht, da bin ich kein Experte und weiß es schlichtweg nicht.

Jedoch stelle ich fest, dass das eine mit dem anderen nix zu tun hat. So einfach ist das.

Die Angriffe auf Afrikaner

in Israel sind genau so zu verurteien, wie Angriffe auf Afrikaner in Deutschland und die Mordserie an Mitbürgern ausländischer Herkunft durch deutsche Rechtsextremisten und eine vielzahl extremistische Ausschreitungen hier bei uns.

Das alles ändert nichts daran, dass Tel Aviv zum Mekka Homosexueller aus aller Welt geworden ist, dass man sich dort wohlfült und heftig das Leben feiert...und das ist auch gut so, wie Wowereit sagen würde, der übrigens kürzlich bei einem Gay-Event in Tel Aviv war, und sich begeistert vom Flair in der Stadt zeigte...Und jeder, der schon mal das Vergnügen hatte dort auch als heterosexueller Tourist zu sein, der wird das bestätigen. Ich freue mich jedenfalls schon auf meine nächste Reise.

"Israel ist anders"

"In einer Region, in der Frauen gesteinigt, Schwule aufgehängt und Christen verfolgt werden, sticht Israel heraus. Israel ist anders", sagte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im vergangenen Jahr vor dem US-Kongress.

Bleibt nur noch hinzuzufügen, dass der israelische Innenminister Eli Jischai Homosexuelle als "krank" ansieht.

@karwandler

"Das ist Blödsinn, weil Araber aus dem Palästinensischen Autonomiegebiet keine Aufenthaltsgenehmigung in Israel bekommen."

Es gibt 1000de von Araber die in Israel Asyl suchen.

Aus Ihrer Lieblingszeitung Haaretz.

"Gay Palestinian seeks residency in Israel on humanitarian grounds"

Wann bleiben Sie endlich bei der Wahrheit? Mann sollte ja auf solchen Unwahrheiten gar nicht mehr antworten. Bitte eigenen Sie sich mehr Wissen an.

zu Information

Es gibt verschiedene Erklärungen für die breite Akzeptanz von Schwulen und Lesben in der israelischen Gesellschaft. Zum einen bildet die Familie einen integralen Bestandteil der jüdischen Gesellschaft in Israel. Daher neigen Eltern eher dazu, ihre schwulen, lesbischen, bisexuellen oder transsexuellen (LGBT) Kinder so zu akzeptieren wie sie sind, als den Familienzusammenhalt aufs Spiel zu setzen.

In Israel gibt es auch weltweit die meisten gay Familien mit Kindern.

Die Rechte von Homosexuellen sind gesetzlich geschützt. Eine außerhalb Israels geschlossene homosexuelle Ehe wird vom Staat anerkannt, und Paare gleichen Geschlechts dürfen Kinder adoptieren. Schwule und Lesben dienen in der Armee. Geschlechtsumwandlungen sind erlaubt und werden durchgeführt. Die LGBT-Gemeinde wird von weiten Bevölkerungsteilen akzeptiert. Lesben und Schwule sind in der Politik, im Wirtschaftsleben, im Rechtswesen, in den Streitkräften und in der Kulturszene vertreten.

@ karwandler (8. Juni 2012 - 13:35)

Wie so oft hier vergreifen Sie sich im Ton und nennen "Blödsinn", was Sie nicht verstehen oder aus ideologischen Gründen ausblenden.

Schwule Palästinenser kommen (illegal) nach Israel, weil sie dort Toleranz vorfinden und am Leben gelassen werden - eben ganz im Gegensatz zu der Lebensgefahr, in der sie sich aufgrund ihrer sexuellen Identität im besagten musliminschen Palästinensischen Autonomiegebiet befinden.

Dies ist erstens eine in Israel (und im Palästinensischen Autonomiegebiet) allgemein bekannte Tatsache und zweitens selbst ohne diese Tatsachenkenntnis leicht nachzuvollziehen.

Israel

Im Vergleich zu den arabischen Nachbarländern ist Israel toleranter und zeigt viel mehr Akzeptanz für Schwule und Lesben. [63] Homosexualität ist legal, und Homosexuelle genießen gesetzlichen Schutz. [64] Ganz anders die Lage in den anderen Ländern der Region, wie etwa in Libanon, in Lybien, Syrien, Iran und Saudi-Arabien.

Homosexuelle Palästinenser flüchten oft nach Israel, weil sie im Westjordanland und im Gaza-Streifen von den palästinensischen Behörden oder von der Hamas verfolgt werden. Die palästinensische Autonomiebehörde sieht in Homosexuellen israelische Kollaborateure. Es gibt einige Fälle, bei denen Israelis Palästinensern, die wegen ihrer Homosexualität verfolgten wurden, das Leben gerettet haben.

Will damit nur darauf

Will damit nur darauf hinweisen, dass man von einem Ort, und der Gesetzgebung die ja sehr liberal und offen sein kann, nicht unbedingt auf das gesamte Land schliessen kann.

Der Vergleich Vatikan Italien hinkt da allerdings, da das ja schliesslich zwei verschiedene Laender sind, und die Bevoelkerung des Vatikans ueberdurchschnittlich viele Maenner aufweist. Oh warte, mal!! Beste Voraussetzungen fuer einen hohen Tel Aviv Faktor um den Petersdom, lol!!

re er

"Schwule Palästinenser kommen (illegal) nach Israel, weil sie dort Toleranz vorfinden"

Aha, also illegal.

Komisch, dass Ihr erster Kommentar (ganz unabsichtlich, sicher) so klingt, als würden sie in Israel Asyl bekommen wegen Gefahr für Leib und Leben in den besetzten Territorien.

Und sobald sie in Israel als Illegale aufgegriffen werden, was passiert dann wohl?

Richtig, sie werden ausgewiesen.

Man kann sozusagen die Uhr danach stellen

Sobald das Stichwort 'Apartheid' im Zshg. mit Israel fällt, springt einer aus den Büschen und erzählt, dass IN ISRAEL alle Bürger gelieche Rechte haben.

Sobald aber, wie aktuell mal wieder, im Ausland dagegen angegangen wird, dass Produkte aus den besetzten Gebieten mit der Herkunftsangabe 'Made in Israel' bezeichnet werden, springt genau derselbe wieder aus den Büschen und ist höchst empört, dass man die geographische Bezeichnung Israel nicht über die Grenzen von 1967 hinaus gelten lassen will.

"In Israel" ist quasi eine dynamische Angabe, die man je nach Thema willkürlich enger oder weiter fasst.

Tel Aviv ist nicht Gran Canaria

In deutschen Schwulenmagazinen wie der Siegessäule wird vom israelischen Fremdenverkehrsamt mit ganzseitigen Anzeigen um schwule Touristen geworben. Dort sind junge, hübsche Boys mit nacktem Oberkörper, dicken goldenen Halskettchen und putzigen Schoßhündchen abgebildet, die deutsche Männer anlocken sollen.
Wir Schwulen dürfen uns dafür nicht instrumentalisieren lassen!

Nicht jeder aus der Zielgruppe ist gut darüber informiert, dass nur wenige Kilometer weiter Menschen um ihr Land beraubt werden, ohne Staatsbürgerrecht und ohne Reisefreiheit reservatartig gehalten werden, um jede Perspektive beraubt. Diese Menschen können aufgrund ihrer Herkunft niemals in ihrem Leben nach Tel Aviv einreisen, selbst wenn sie auf Jaffa (heute Tel Aviv-Yafo) stammen. Egal ob homo- oder heterosexuell.
Auch werden in den rosaroten Anzeigen die Bilder der getöteten Kinder von Gaza verschwiegen.

Wenn das alle Touristen wüssten, würde so manchem noch im Landeanflug auf Tel Aviv jede Libido abhanden kommen.

@ 15:43 — Kim Buch

"Im Talmud wird jeder Geschlechtsverkehr außerhalb der Ehe, einschließlich Masturbation, absolut als Sünde gesehen, wobei allerdings bezüglich Schwere der Sünde stark differenziert wird. Lesbentum wird als weniger schwere Sünde angesehen als männliche Homosexualität, da aus talmudischer Sicht die Familiengründung dadurch weniger gefährdet wird. Bei männlicher Homosexualität wird aktiver und passiver Analverkehr aufgrund des direkten Verbots in der Torah als schwerere Sünde gesehen als andere sexuelle Aktivitäten. Auch der Schulchan Aruch bekräftigt klar das Verbot männlicher und auch weiblicher homosexueller Handlungen. Praktizierte Homosexualität wird als Verstoß gegen die noachitischen Gebote – insbesondere das Gebot der Fruchtbarkeit – gesehen, das Verbot von Homosexualität betrifft aus orthodoxer jüdischer Sicht also auch Nichtjuden."
(Quelle Wikipedia)

@Charlottenburger

Sie wissen, dass in Israel noch nie ein Schwuler hingerichtet wurde.
Es wurden aber schon Schwule in Gaza und anderen arabischen Ländern hingerichtet.

"Auch werden in den rosaroten Anzeigen die Bilder der getöteten Kinder von Gaza verschwiegen"

Für Kindersoldaten kann Israel keine Verantwortung übernehmen, das weiss auch jeder gebildete Tourist.

@karwandler

Wir solten uns doch einig sein, dass man als Schwuler in Israel Hand in Hand mit seinem Partner laufen kann.

Was meinen Sie was wird passieren, wenn man dies in Gaza oder Ramalah tut?

"Jüdische Straßen und Siedlungen in der Westbank sind off limits für Araber."

Was hat dies mit dem Thema zu tun?

Erklären Sie mir, bei welchem Thema Sie jetzt sind, und ich versuche, Ihnen zu folgen ...

@Thilo Burkhard

Im Talmud wird jeder Geschlechtsverkehr außerhalb der Ehe..."

Was wollen Sie uns damit nur sagen? Die Tatsachen sprechen gegen Sie.

Tel Aviv

Tel Aviv wurde zu 'world's best gay city' 2011 gewählt.

Wann kommen Gaza-Stadt, Beirut, Damaskus, Ramalah oder Kario dran?

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