Kommentare

Sind wir wirklich so von gestern?

Also dass man nach Fähigkeiten und nicht nach Geschlecht einstellt (denn es gibt ja durchaus Berufe in denen auch Frauen in der 'Überzahl' sind), macht ja schon Sinn. Aber gleicher Lohn für gleiche Leistung - und es ist schon ziemlich haltlos zu sagen, dass die Damen weniger leisten - sollte doch im 21. Jhd irgendwie selbstverständlich sein. Ein Armutszeugnis ist das...
Vielleicht sind Männer und Frauen in ihren Fähigkeiten nicht gleichartig, auf jeden Fall aber gleichwertig!
Eine gesetzliche Lösung wäre da nicht unbedingt das schlechteste, schade dass es nötig ist.
Aber das müsste dann zügig möglich sein und dürfte kein Potential für Verzögerung beinhalten. Denn dieses würde sicherlich von den Geldgebern ausgenutzt. Verhandeln, vertagen, verdrängen, vergessen...

Gibt auch Bundesländer bei

Gibt auch Bundesländer bei denen der Unterschied bei 7% liegt. Also bitte nicht immer nur die Extreme erwähnen. Für so etwas die die BILD zuständig.

Nun, es muss doch

Nun, es muss doch festzustellen sein, inwiefern die Lohnunterschiede zustande kommen. Dinge wie "zu wenig Frauen in der Führungsebene" sind da nicht passend, denn ich hätte auch gerne mehr Geld und wäre bereit dazu einen Quotenposten für Hauptschüler mit Managergehältern anzutreten.

Die Frage ist doch also: Gleiche Arbeit = gleiches Geld? Gleiche Bildung wäre der falsche Ansatz. Wir haben junge, männliche Facharbeiter, die machen das gleiche wie weibliche Anlernkräfte, die schon länger dabei sind, und bekommen wegen dem neuen Entgeltsystem weniger raus als die Frauen.

Wenn es wirklich gravierende Lohnunterschiede bei gleicher Arbeit von Frau und Mann gibt, dann müssen diese natürlich verschwinden. Am besten auch noch die Lohnunterschiede zwischen fest angestellten und Zeitarbeitern.

Meine Frau ist auch Zeitarbeiterin und bekommt erheblich weniger als die fest angestellten Frauen. Dabei ist die Zeitarbeitsfirma sogar ein Tochterunternehmen.

Die Schlagzeile des Tages lautet bei der ARD:

"23 Prozent - eine Zahl wie eingemeißelt"

und dann weiter:

"Seit Jahren beträgt der Unterschied 23 Prozent."

Auf der Seite des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend heißt es hingegen direkt am Anfang unter Gleichstellung:

"Im Durchschnitt beträgt der Unterschied bei vergleichbarer Tätigkeit und Qualifikation aktuell acht Prozent."

Von 23% liest man dort nichts, wie man bei der ARD nichts von den 8% ließt. Vielleicht hat hier jemand die 23% mit dem 23. März verwechselt.

Die 8% die nicht nur das Familienministerium angibt, sondern auch andere, sind aber auch noch zu interpretieren.

So gibt es Untersuchungen, die den Unterschied in Abhängigkeit von der Dauer des Ausscheidens aus dem Beruf ermittelt haben und da stellt man dann fest, dass der Unterschied bei Frauen die weniger als 1,5 Jahre Pause machen unter 4% liegt.

Das kann man auch kritisieren, aber man sollte die Fakten doch etwas vollständiger aufzählen.

Soviel zum Thema Altersarmut bei Frauen - Frau v.d.L.

Es ist eine Schande für Deutschland im Jahr 2012 überhaupt
diese Nachricht verbreiten zu müssen. Soviel Rückständigkeit
ist ein Armutszeugnis für jede Gesellschaft.

Schämt euch ihr Frauen in der Politik:

Stellt euch für ein Amt zur Wahl und dann lasst ihr alles wie es ist.
Oder konstruiert abstruse Konzepte gegen Altersarmut auf dem
Rücken der Beitragszahler/innen.
Das Argument der Unüberwindlichkeit glaube ich keine Sekunde.

Oder sind das die Auswirkungen der Frauenquote?
Frauen rücken automatisch an Positionen, denen sie nicht
gewachsen sind?

23% niedrigere Löhne für Frauen in Deutschland!
Dieses Ergebnis ist eine Schande für gleichberechtigt bezahlte Politikerinnen.

Als Ergänzung zu meinem obigen Kommentar.

Ich hatte Erwähnt, dass Studien belegen, dass der Unterschied bei Frauen, die weniger als 1,5 Jahre aus dem Beruf ausscheiden, bei vergleichbarer Tätigkeit weniger als 4% beträgt.

Wenn man also den Unterschied reduzieren möchte, so sollte man endlich dafür sorgen, dass die Frauen wenn sie ein Kind bekommen nach spätestens einem Jahr wieder vollzeit arbeiten, besser schon nach einem halben Jahr.
Dass das problemlos geht belegen viele Einzelfälle. Die Mehrheit kann das aber nicht weil der Staat sich weigert die notwendige Infrastruktur in Form von Ganztagskindergärten auch für unter Einjährige zur Verfügung zu stellen und teure Privatkindergärten nicht für jeden finanzierbar sind.

Gerade Rot-Grün hat an diesem Problem auch nichts geändert, aber jetzt meckern. Auch in Rot-Grünen Bundesländern und Gemeinden sieht es nicht besser aus als in anderen.

Für die Besserverdiener ist das kein Thema, für die sprießen überall Privatkindergärten aus dem B

Deutschland ist besonders schlimm - Ein Luxusproblem

Immer wieder wird behauptet, dass es in D mit den Unterschieden besonders schlimm aus sieht.

Wenn man aber nicht einfach nur das Einkommen aller Frauen mit dem aller Männer vergleicht, sondern bei vergleichbaren Tätigkeiten dann beträgt der Unterschied nur noch ein Drittel. Wenn man dann auch noch Frauen die ihre berufliche Karriere nur kurz unterbrechen mit den Männern vergleicht halbiert sich der Unterschied nochmal auf 4%.

Warum ist aber der Unterschied über alle gerechnet in D besonders groß?

Weil man es sich in D leisten kann!

In keinem anderen Land macht man es den Frauen so einfach durch ein hohes Lohnniveaus und vor allem durch das Ehegattensplitting über Jahre zu Hause zu bleiben. Viele von diesen Hausfrauen machen dann nach vielen Jahren einen einfachen Job als Hobby nicht für die Karriere oder den Lebensunterhalt.

Da wird dann ein 400€ Job angenommen um die Urlaubskasse aufzufüllen, den Lebensunterhalt verdient weiter der Mann.

Die Statistik wird damit extrem verzerrt.

Solange Frauen weniger arbeiten wollen als die Männer werden sie auch zwangsläufig weniger verdienen und seltener einen hoch dotierten Führungs-Job bekommen.

Vor ein paar Jahren habe ich mal in einer seriösen Zeitschrift, leider weiß ich nicht mehr welche es war, könnte der Spiegel gewesen sein, eine repräsentative Umfrage unter Angestellten gelesen. Gefragt wurden vollzeitbeschäftigte Männer und Frauen in unterschiedlichen Berufen ob sie mit ihrer Arbeitszeit zufrieden sind, ob sie lieber wenige arbeiten würden wenn sie dann auch entsprechend weniger verdienen würden oder ob sie lieber mehr arbeiten würden wenn sie dafür entsprechen mehr Bezahlung erhalten würden.

Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen waren gut die Hälfte mit ihren Arbeitszeiten zufrieden.

Von den Männern wollte eine geringe Anzahl weniger arbeiten und rund 40% wollten mehr arbeiten.

Bei den Frauen war es genau umgekehrt nur ganz wenige wollten mehr arbeiten.

Solange das so ist wird es beim Geld Untersch

vergleicht doch nicht immer Birnen mit Äpfel !

in Tariflich gebundenen Firmen gibt es bei gleicher Arbeit bei gleicher Qualifikation KEINEN Unterschied zwischen Männer und Frauen ...

jedoch wird eine Putzfrau NIE das selbe verdienen wie ein Facharbeiter in der Industrie ... und genau hier liegt der Grund für die zT massiven Unterschiede dh die Berufswahl ist ausschlaggebend !

Ich hab gedacht hier ist ARD und nicht BILD

Es ist grauenhaft, wie auch öffentlich rechtliche Medien Statistken völlig FALSCH darstellen.

Die 23% beziehen sich auf alle Gehälter aller Berufe ohne Rücksicht auf Ausbildung, Berufserfahrung, Arbeitszeit, Überstunden, Gesundheitsgefahr etc.
Also wird da auch das Gehalt einer teilzeitarbeiten Verkäuferin mit dem eines vollzeitarbeitenden und Überstunden leistenden Ingenieurs verglichen.
Und da wundert sich die Jounalisten, dass der Unterschied nicht kleiner wird??
Die wird wahrscheinlich nie wesentlich kleiner werden, weil die hautpsächliche Ursachen, die eben ÜBERHAUPT NIX mit Diskrimminierung zu tun haben, weiterhin bestehen bleiben.

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