Kommentare - Umstrittener Tankschiff-Kauf: Gericht sah die Vergabe kritisch

21. April 2022 - 08:09 Uhr

Der Auftrag für zwei offenbar überteuerte Tankschiffe hatte für das Ministerium ein gerichtliches Nachspiel. Nach Informationen von NDR und WDR kritisierte das OLG Düsseldorf die Vergabe - doch der Deal kam trotzdem zustande.

Artikel auf tagesschau.de

Kommentare

Material in Deutschland zu…

Material in Deutschland zu bestellen und zu bauen, ist völlig in Ordnung.  Da könnte man schon mal 20-30% mehr zahlen,  denn das Geld kommt ja über Steuern zurück,  was es im Ausland nicht täte. Hat man aber 2 deutsche Anbieter,  ist es wohl Mauschelei, wenn man ungeprüft den einen nimmt. Aber wir reden hier vom Verteidigungsministerium. Dass die da nicht mit Geld umgehen können, wissen wir seit 70 Jahren.

Wird Zeit....

Hoffentlich hört die Presse bald mal auf von der Mär der kaputt gesparten Bundeswehr!  Von den 50 Milliarden Etat werden mit Glück 20% halbwegs brauchbar verwendet. Der Rest versickert in Lobby-Projekten, überteuerten Anschaffungen und bei Amigos. Zeit dass die 4te Gewalt im Staat da endlich richtig draufhaut. Kaum einsatzfähige Panzer und nicht mal vernünftige Unterwäsche für die Soldaten....

greetz

ZZTop

 

@08:28 Uhr von FritzF

schon garnicht wenn man es nur verbrennt.

 

Deshalb brauchen wir eine digitale Waehrung.... senkt dann zumindest unseren CO2 Abdruck.

Die Macht der Politik…?!

„Die Werft "Flensburger Schiffbaugesellschaft mbH", die für den Bau der Tankschiffe noch nicht einmal ein Angebot abgeben durfte und deshalb vor Gericht gezogen war, hat ihre Klage trotz guter Erfolgsaussichten zurückgezogen. Über die Gründe schweigt sich die Werft auf Nachfrage aus.“

 

 

Es wird vermutlich einen Deal gegeben haben. Oder eine „Drohung“, bei dem 100 Mrd. Paket nicht berücksichtigt zu werden, wenn man jetzt klagt.  
 

 

Man kann zwar viel auszusetzen haben an den Vergabevorschriften der EU. Da ist vieles dabei, was man getrost als bürokratischer Unsinn bezeichnen kann. 
 

Aber in dem Fall scheint es wohl um Korruption zu gehen. Zumindest steht der Anfangsverdacht da im Raum…

 

Deutschland erlebt seit Jahren einen „desaströsen Verfall der politischen Kultur“, wie das Annette Heinisch treffend bezeichnet hat.

Bis in höchste politische Kreise…

Es ist mir unverständlich, wie ...

dieser große Betrug von der Justiz nicht weiterverfolgt wird  -  meint  Quakbüdel. Alle Akteure haben doch ihren Wohnsitz in Deutschland, was das Verfahren doch sehr erleichtert .   Als seit 65 Jahren vom Finanzamt tüchtig gerupfter Steuerzahler meine ich  verlangen zu dürfen, daß mit meinen Steuern  korrekt umgegangen wird. Wo bleiben die  Gelder ?

Schlimmste Befürchtungen

Das ist die Sorge, die man hat, gibt man dem Verteidigungsministerium Geld: massive korruptionsartige Verschwendung. Ginge es mit rechten Dingen zu, müsste der Kauf rückgängig gemacht werden. Man befürchtet, dass die Erhöhung des Wehretats einfach verpufft bzw. in irgendwelchen Taschen verschwindet. Mir ist ja nicht einmal im Moment klar, was mit den derzeitigen 50 Mrd. Euro passiert, wenn man hört, dass den Soldaten das nötigste Equipment fehlt. Seit ich denken kann, macht das Verteidigungsministerium den Eindruck eines Selbstbedienungsladens der Industrie.

Was ist übrigens mit denen, die den Kauf genehmigt haben? Sind die etwa immer noch im Amt?

 

@08:25 Uhr Bender Rodriguez - Politische Einflussnahme

Material in Deutschland zu bestellen und zu bauen, ist völlig in Ordnung.  Da könnte man schon mal 20-30% mehr zahlen,  denn das Geld kommt ja über Steuern zurück,  was es im Ausland nicht täte. Hat man aber 2 deutsche Anbieter,  ist es wohl Mauschelei, wenn man ungeprüft den einen nimmt. Aber wir reden hier vom Verteidigungsministerium. Dass die da nicht mit Geld umgehen können, wissen wir seit 70 Jahren.

 

  
Das Geld richtig auszugeben ist gar nicht so einfach, wenn es a) nicht um das eigne Geld geht und b) jede Menge Begehrlichkeiten auftreten, wie immer an den großen „Fleischtöpfen“.

 

Die Bundeswehr ist zu einem bürokratischen Ungetüm verkommen. Die Politik hat hier komplett versagt. Vor allem die letzen 3 CDU-Verteidigungsminister sind da anzusprechen. Aber der aktuellen Ministerin fehlt da auch die Kompetenz was zu ändern. 
 

Man hätte besser sie zur Spiegel Nachfolgerin gewählt und jemand aus der Truppe zum Minister gemacht.

Im Artikel werden die Gründe doch genannt

Strategische und industriepolitische Gründe haben dazu geführt das Gesetze und eigene Regeln gebrochen wurden. 
 

Niemand (außer vielleicht der Bundestag) kann den Behörden so ein Vorgehen untersagen, wenn der politische Wille der Exekutive da ist, wie im energiepolitischen Bereich oder bei kritischer Infrastruktur zB Gasmarkt oder  Halbleiterfertigung. 
 

Was ich mir nur wünschen würde, ist das man es auch immer so transparent macht wie in diesem Fall. Und das man auch die Folgen aufzeigt - wie in diesem Fall: nämlich explodierende Kosten für den Steuerzahler. 
 

Allein die „freundliche Hochglanz-Offerte“ von Rheinmetall nur Verwendung des 100 Mrd Sondervermögens würde 40 Mrd kosten ohne viel am Zustand der BW zu ändern. Ein „Schnäppchen“ ist das auch nicht. 
 

Und da ist da noch der Filz aus Berater/Beamten-Netzwerken den Frau von der Leyen hinterließ. Diesen Sumpf müsste man erstmal trockenlegen bevor man ans Geldausgeben denkt. 

@08:28 Uhr von FritzF

Aber nein die Politik verbrennt doch kein Geld. Die Politik geht immer gut mit dem Eigentum des Volkes um. (Ironie aus)

Der Politisch Militärische…

Der Politisch Militärische Komplex verprasst das Steuergeld für Hochrüstung. Dabei werden Wucherpreise gezählt. 

 

Die Schuldigen müssen abgeurteilt werden. 

 

Die NATO gibt bereits das 15 fache im Vergleich zu Russland für Hochrüstung aus. Trotzdem sollen 100 Mrd zusätzlich verpulvert werden. 

@08:52 Uhr von ZZTop

die Tagesschau hat schon ein paar mal über diesen Betrug am Steuerzahler berichtet. Aber immer nur kurz das Thema angekratzt und dann nicht weiter verfolgt. Aber genau dafür bekommen die ÖR unsere Gebühren. Diese Themen gehören mit hohem Material und Zeit-Einsatz verfolgt, aufgearbeitet und immer wieder an populärer Stelle groß angeprangert. Wer sind die Entscheider, wer ist Nutznießer, was wären realistische Preise...  Das ist kein Job für einen Volontär, da braucht es ganze, gut organisierte Abteilungen.
greetz
ZZTop

Umstrittener Tankschiff-Kauf

Vetterleswirtschaft und mangelnde Kompetenz bzw. ein hoher Grad an Unfähigkeit führen immer wieder zu sinnlosen Ausgaben des Staates in allen Bereichen, nicht nur bei der Bundeswehr. Und dazu  zählen auch  die maßlos überzogenen Beraterkosten.

 

Ist die Ausrüstung dann endlich überteuert angeschafft, führen mangelhafte Wartung und Engpässe bei der Ersatzteilbeschaffung zum vorzeitigen Ausfall der  Gerätschaften.

 

In der freien Wirtschaft würde eine derartige Verschwendung von Geldern zur sofortigen Entlassung der Verantwortlichen führen.

 

Der Staat aber darf unsere Steuergelder mehr oder weniger ungestraft verschwenden.

Traurig.

Verteidigungsministerium hat recht

Deutschland hat aufgrund der staatlich geförderten „Globalisierung“ (also Produktionsverlagerung in Niedriglohnländer) massiv an Know-How verloren. ZB kann Deutschland auch keine Kampfjets mehr bauen ..
 

Dies kann man zB auch bei der Batteriezellfertigung oder den Solarmodulen besichtigen, aber auch im  Bereich des Schiffbaus, der Textilindustrie, der Atomkraftnutzung, der Elektronik oder der Medizintechnik uvm. 
 

Ein Beispiel: die Deutsche Bahn wollte neue Räder für ihre Schienenfahrzeuge haben. Diese bestehen aus speziellem Stahl mit einer speziellen Gusstechnik. Eigentlich sollte die Lieferung schon da sein. Dann kam der Krieg, und der Vertrag des Lieferanten wurde „technisch“ beendet (durch EU Sanktion). Deutschland verfügt nicht über das Know-Show. Jetzt wird nach Alternativen gesucht. Ausgang offen. 

Umstrittener Tankschiffkauf

Wenn VdL den Schiffskauf abgesegnet hat, wundert mich das nicht. Der überhöhte Preis resultiert dann wahrscheinlich aus den Kosten für externe Beratung. 

Wo bleibt eigentlich der Aufschrei unseres Möchtegern Kanzlers?

@08:45 Uhr Möbius - Beraterkreise

Und da ist da noch der Filz aus Berater/Beamten-Netzwerken den Frau von der Leyen hinterließ. Diesen Sumpf müsste man erstmal trockenlegen bevor man ans Geldausgeben denkt.

 

  
Die vielen Beraterkreise sind nicht zielführend. Was es braucht ist ein Kreis aus Experten der Truppe, die einen groben Bedarfsplan aufstellen, unter Berücksichtigung der Aufgaben der Zukunft. 
 

Die Politik sollte sich hier - ähnlich wie in den USA - sehr zurück halten. Wenn es dann um die Reihenfolge der Umsetzung und um konkrete Beschaffungen geht, dann kann das „Hauen und Stechen“ ja durchaus sinnvoll sein, um sozusagen den „Bedarfsmarkt“ anhand von Angebot und Nachfrage mit einzubinden. 
 

Natürlich ist das bei militärischen Projekten komplizierter und komplexer. Aber die Beschaffung vom Grünen  Tisch aus funktioniert nicht. 
 

„keep it simple“ und „it’s the Economy, stupid“ sollte auch bei der Bundeswehr gelten. Weg vom Staatsbetriebsdenken der Beamten.

@ Möbius

Deutschland hat aufgrund der staatlich geförderten „Globalisierung“ (also Produktionsverlagerung in Niedriglohnländer) massiv an Know-How verloren.

 

Quatsch.

 

ZB kann Deutschland auch keine Kampfjets mehr bauen ..

 

Klar, kann Deutschland Kampfjets bauen. Es ist aber klüger und praktischer, die F-35 Lightning II fertig zu kaufen.

Wir halten fest: "Wer dem…

Wir halten fest: "Wer dem kleinsten Preis hinterher rennt" stirbt am Ende dumm und hat seine Fähigkeiten verloren im eigenen Land zu produzieren.

 

Kein Zugewinn

dieser Vorgang mit den Tankschiffen implementiert doch dass auch eine Erhöhung des Wehretats von €100Mrd den 'Verteidigungswert' nicht steigern wird weil die zusätzliche Summe(n) einfach versickern, sei es durch Unfähigkeit, Korruption (?) oder die berühmt berüchtigte deutsche Bürokratie.
Aber .... dafür werden wir (und die Bundeswehr) immer langsamer und träger in unseren politischen Entscheidungen.

Hier fehlen einige Informationen

Mir fehlen hier wichtige Informationen, die zur Einordnung des Vorgangs, auch bzgl. der Verantwortlichkeit sehr wichtig sind, auch aus dem weiteren, verlinkten, Artikel tagesschau.de/investigativ/ndr/bundeswehr-beschaffung-tanker-101.html

gehen diese nicht klar hervor:

Wann genau wurde der Auftrag vergeben?

Wann genau wurde das Verfahren aufgrund des Rückzugs der Klage abgebrochen?

Wann genau ist der Kostenbescheid (um den handelt es sich nämlich, nicht um ein Urteil) des OLG Düsseldorf ergangen?

Das Beschaffungsamt wies Kritik und die Forderung nach Information des Verteidigungsministeriums in einem Schreiben, datiert vom 9.12.21 (siehe verlinkter Bericht), also genau am Tag der Amtsübergabe, von Frau Kramp-Karrenbauer (CDU) an Frau Lamprecht (SPD) übergab. Ein Schelm, wer sich denkt, dass da noch jemand auf den letzten Drücker vollendete Tatsachen schaffen wollte und der Nachfolgerin ein vergiftetes Ei ins Nest legen...

Wurde die neue Verteidigungsminiserin informiert, wenn ja, wann genau?

 

Alle relevanten Vorgänge, also die Entscheidung das Vergabeverfahren nicht rechtskonform durchzuführen, Einwände zu ignorieren, möglicherweise die klagende Konkurrenzwerft mit der Aussicht auf zukünftige Aufträge ruhig zu stellen, fallen noch in der Amtszeit der alten Verteidigungsministerin.

Das Fehlen dieser Informationen, im kommentierten Artikel könnte den Eindruck entstehen lassen, das sei anders.

Deshalb auch meine Frage an die Redaktion:

Warum genau fehlen diese Informationen in diesem Tagesschauartikel?

@ Möbius

Ein Beispiel: die Deutsche Bahn wollte neue Räder für ihre Schienenfahrzeuge haben. Diese bestehen aus speziellem Stahl mit einer speziellen Gusstechnik. Eigentlich sollte die Lieferung schon da sein. Dann kam der Krieg, und der Vertrag des Lieferanten wurde „technisch“ beendet (durch EU Sanktion). Deutschland verfügt nicht über das Know-Show.

 
 

Mag sein, Deutschland verfügt aber sehr wohl über das Know-How. Die Spezialstähle können in Deutschland hergestellt werden und die Verarbeitung geschieht auch hier im Land. Die Technologie ist da und wir beherrschen sie natürlich auch.

Mich nervt, wie Sie hier Deutschland schlecht reden. Wozu eigentlich? Was bringt das?

@09:04 Uhr von Dicodes

Wenn VdL den Schiffskauf abgesegnet hat, wundert mich das nicht. Der überhöhte Preis resultiert dann wahrscheinlich aus den Kosten für externe Beratung.  Wo bleibt eigentlich der Aufschrei unseres Möchtegern Kanzlers?

Warum soll der Soeder denn wieder schreien?

Nur weil die Werft am Chiemsee den Auftrag nicht bekommen hat?

Möbius

Deutschland kann seit 70 Jahren keine Kampfjets bauen. Wozu auch? 

Und Technologie wurde bekämpft oder ausgelagert. 

Umweltstandarts, Lohnkosten, Steuern,...  haben die drei Firmen,  die noch was konnten, abwandern lassen. 

.

Das war gewollt. Globalisierungh heißt, sofort wo anders zu produzierenund zu kaufen.

.

Nicht jeder hat eine so große Lobby, wie dieKFZ Branche.  Und wenn die auch demnächst ad Acta gelegt wird, gehen hier die lichter aus. Dann haben wir hier Umweltschutz vom Feinsten.

Geld spielt doch keine Rolle mehr

spätestens seit dem Beitritt von Deutschland in den Krieg gegen Russland spielt der Wahnsinn, "Geld für Waffen in unglaublichen Dimensionen aus zu geben" doch ohnehin keine Rolle mehr. Also was soll das Gejammere wegen der paar Euro ! Für Bildung, Kindergärten, Gesundheitsversorgung, Umweltschutz, wird da halt nicht mehr viel übrig bleiben aber die gerne Krieg spielen werden zufrieden sein.  

@08:45 Uhr von Möbius

Strategische und industriepolitische Gründe haben dazu geführt das Gesetze und eigene Regeln gebrochen wurden.    Niemand (außer vielleicht der Bundestag) kann den Behörden so ein Vorgehen untersagen, wenn der politische Wille der Exekutive da ist, wie im energiepolitischen Bereich oder bei kritischer Infrastruktur zB Gasmarkt oder  Halbleiterfertigung.    Was ich mir nur wünschen würde, ist das man es auch immer so transparent macht wie in diesem Fall. Und das man auch die Folgen aufzeigt - wie in diesem Fall: nämlich explodierende Kosten für den Steuerzahler.    Allein die „freundliche Hochglanz-Offerte“ von Rheinmetall nur Verwendung des 100 Mrd Sondervermögens würde 40 Mrd kosten ohne viel am Zustand der BW zu ändern. Ein „Schnäppchen“ ist das auch nicht.    Und da ist da noch der Filz aus Berater/Beamten-Netzwerken den Frau von der Leyen hinterließ. Diesen Sumpf müsste man erstmal trockenlegen bevor man ans Geldausgeben denkt.

 

Da gebe ich Ihnen recht . Das Kuriosum ist , daß das noch nie in Erwägung gezogen wurde . Der Generalinspekteur der Bundeswehr gibt jährlich seinen Zustandsbericht ab .

@08:59 Uhr von Möbius

Da haben Sie wohl Recht, aber wir haben alle gut davon gelebt das viele Güter in Billiglohnländern, D. zahlt leider inzwischen auch dazu, gefertigt wurden. Langsam findet aber ein Umdenken statt, Herr Habeck möchte z.b. die Chipherstellung wieder in Deutschland ansiedeln. 

Eisenbahnräder werden übrigens auch noch im Ruhrgebiet hergestellt, leider nicht genügend. Die EU hat mit deutschen Steuergeldern aber in Rumänien ein riesiges Werk errichtet. 

@08:37 Uhr von vriegel

„Die Werft "Flensburger Schiffbaugesellschaft mbH", die für den Bau der Tankschiffe noch nicht einmal ein Angebot abgeben durfte und deshalb vor Gericht gezogen war, hat ihre Klage trotz guter Erfolgsaussichten zurückgezogen. Über die Gründe schweigt sich die Werft auf Nachfrage aus.“     Es wird vermutlich einen Deal gegeben haben. Oder eine „Drohung“, bei dem 100 Mrd. Paket nicht berücksichtigt zu werden, wenn man jetzt klagt.       Man kann zwar viel auszusetzen haben an den Vergabevorschriften der EU. Da ist vieles dabei, was man getrost als bürokratischer Unsinn bezeichnen kann.    Aber in dem Fall scheint es wohl um Korruption zu gehen. Zumindest steht der Anfangsverdacht da im Raum…   Deutschland erlebt seit Jahren einen „desaströsen Verfall der politischen Kultur“, wie das Annette Heinisch treffend bezeichnet hat. Bis in höchste politische Kreise…

 

 

Sie übersehen einen wichtigen Fakt:

Zu dem Zeitpunkt als all diese Vorgänge entschieden wurden, war weder von den 100 Mrd. die Rede, noch die neue Regierung, bzw. Verteidigungsministerin im Amt.

 

Leider fehlen die wichtigen Informationen bezüglich des Zeitpunkts der verschiedenen Vorgänge im hier kommentierten Bericht der Tagesschau und dieser nimmt sogar noch Bezug auf das "Sondervermögen".

 

Wenn ich mir anschaue…

Wenn ich mir anschaue wieviel Geld Deutschland für die Bundeswehr ausgibt, mit den 100 Mrd zusätzlich liegen wir bei den Ausgaben noch vor Russland, mir dann den Zustand der BW anschaue wird mir Angst und Bange. Der Laden gehört mal richtig ausgemistet angefangen ganz oben bis ganz unten. Es fehlt nicht an Geld sondern an Kompetenz.

@08:50 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

>>Die NATO gibt bereits das 15 fache im Vergleich zu Russland für Hochrüstung aus. Trotzdem sollen 100 Mrd zusätzlich verpulvert werden.<<

-

Sie vermengen NATO und Bundeswehr zu einem Mischmasch um Ihre Agenda irgendwie unterzubringen.

@09:04 Uhr von Dicodes

Wenn VdL den Schiffskauf abgesegnet hat, wundert mich das nicht. Der überhöhte Preis resultiert dann wahrscheinlich aus den Kosten für externe Beratung.  Wo bleibt eigentlich der Aufschrei unseres Möchtegern Kanzlers?

 

So weit ich mich erinnere, sind manche Positionen teurer gemacht worden ,durch Überhöhte Arbeitsstunden .Als Beispiel dienten die Sockel mit Aufnahme für das MG .

Peace.

Zwei Prozent vom BIP sind zu vergeben, und die gehen auch weg. Irgendwie. Aber das wichtigste Ziel einer Beschaffung für die Bundeswehr bleibt doch, sicherzustellen, dass am Ende auch weiterhin nichts funktioniert. 

Zum Zeitpunkt dieser…

Zum Zeitpunkt dieser Vorgänge war Frau AKK Verteidigungsministerin. Diese hat doch sicherlich sämtliche Beratungsgesellschaften, mit denen ihre Vorgängerin Frau VdL die Bundeswehr geflutet hatte, übernommen. Haben diese Beratungsgesellschaften Einfluss auf die Beschaffung dieser Schiffe gehabt? 
Oder haben diese Beratungsgesellschaften vielleicht die Werft beraten, die diese Schiffe bauen soll? 
Denn ein solches Vorgehen der Beratungsgesellschaften kennt man ja schon von den Finanzbehörden, die sich von diesen Beratern insofern austricksen ließen, dass sie einerseits auch Finanzinstitute beraten und andererseits gleichzeitig im Auftrag des Finanzministeriums die Gesetze schreiben durften und dazu sogar in Büros des Finanzministeriums Platz fanden. 
Vielleicht sollte bei und in Ministerien grundsätzlich der Beratersumpf überprüft und gegebenenfalls trockengelegt werden. 
 

@ pemiku

Der Staat aber darf unsere Steuergelder mehr oder weniger ungestraft verschwenden.

 

In der Demokratie ist eine Strafe bei der nächsten Wahl ja immerhin möglich. Allerdings gibt es bei einer Wahl immer viele Faktoren zu brücksichtigen und wenn jemand im Großen und Ganzen eine gute Politik macht, wird man vielleicht auch über den einen oder anderen Fehler hinweg sehen. Das ist im privaten Leben ja nicht anders.

Wichtig wäre

warum das zurückgezogen wurde, sieht nach internen Versprechen aus, man kann das auch anders nennen.

Es ist doch nicht das erste mal, das die Einkäufe nicht ganz gut laufen, das viele Zweifel haben wo Geld verbrannt wird, ist ja nicht unbedingt neu.

Eigentlich müsste unsere BW für Landesverteidigung gut ausgerüstet sein, das Geld wird nur nicht effizient eingesetzt, oder die Posten sind falsch besetzt.

Mehr Geld hilft also nicht, das ist also schon lange so.

@ ZZTop

Kaum einsatzfähige Panzer und nicht mal vernünftige Unterwäsche für die Soldaten....

 
 

Mir war gar nicht bewusst, dass ein Soldat staatliche Unterwäsche trägt. Vielleicht Fritz-Walter-Gedächtnis-Hosen statt moderne Boxershorts?

@08:36 Uhr von sonnenbogen

 

re @ 08:28 von Fritz F.

//schon garnicht wenn man es nur verbrennt.//

 

 

Deshalb brauchen wir eine digitale Waehrung.... senkt dann zumindest unseren CO2 Abdruck.

 

 

Wenn Sie sich einmal bzgl. des Energieverbrauchs für die  digitale Währung erkundigen werden Sie über deren CO2-Abdruck erstaunt, vielleicht sogar erschrocken sein.

 

Right or wrong - my country

Egal, was es kostet. Und egal, wer den Preis dafür zahlt: Die "Entscheider" jedenfalls nicht.

@ FCK PTN

>>> Es ist aber klüger und praktischer, die F-35 Lightning II fertig zu kaufen. <<<

.

Der Flieger ist ebenso ein Milliardengrab. Absurd teure Wartung und Flugstunden Kosten. Einsatzfähigkeit bei 50%.

Ein Prestigeobjekt, mehr nicht.

Was hat es eigentlich gekostet?

Was hat es eigentlich gekostet, das die FSG die Klage zurückgezogen hat?

Müsste man auch noch auf den Gesamtbetrag draufschlagen.

Ein durch und durch korrupter Laden.

Es ist schon eigenartig

Plötzlich kommen viele schlaue Leute und werfen der Regierung Merkel vor, sie hätte die BW kaputt gespart. Ich stelle mir gerade vor, Frau Merkel hätte vor zwei Jahren ein Sanierungspaket in Höhe von 100 Mrd. Euronen für die BW bereitgestellt und wäre somit auch indirekt den Forderungen von DT entgegengekommen.

.

Na die Kommentare hier im Forum hätte ich gerne gelesen. Aber vermutlich wird man argumentieren

"sie hätte doch wissen müssen, dass Putin im Februar 2022 die Ukraine auf grausame Weise überfällt". 

UvdLeyen

war immer schon groß darin, mit Steuergeld um dich zu werfen und Kanzlerin Merkel hat zugesehen. Jetzt wirft sie mit dem Geld der EU um sich - für mich ist die Dame schon lange ein Fall für den Staatsanwalt.

@09:15 Uhr von FCK PTN re Möbius

>>Mich nervt, wie Sie hier Deutschland schlecht reden. Wozu eigentlich? Was bringt das?<<

-

Sie kennen doch die Aussagen des Foristen zu Putin. Wer im Putinkrieg dem Kriegsverbrecher huldigt, nutzt natürlich auch sonst jede Gelegenheit Deutschland schlecht zu reden.

Ach herrje

ich glaube eher, dass die Vergabeverfahren selbst das Problem sind. Vielleicht fängt der Gesetzgeber mal an, da richtig reinen Tisch zu machen und für klare Linien zu sorgen.

@09:04 Uhr von Dicodes

 

Wenn VdL den Schiffskauf abgesegnet hat, wundert mich das nicht. Der überhöhte Preis resultiert dann wahrscheinlich aus den Kosten für externe Beratung.  Wo bleibt eigentlich der Aufschrei unseres Möchtegern Kanzlers?

 

 

Fänden Sie es ok, wenn man Sie als "Möchtegern Kommentator" bezeichnete?

 

Abgesehen davon dürften Sie lange auf den Kanzleraufschrei  warten, denn er dürfte bei der Entscheidungsfindung informiert gewesen sein - egal, ob er oder man das Ergebnis gutheißt.

 

zweifelhafte Kompetenz

Obwohl es im Vorfeld schon etliche Signale an das Ministerium gab, ging man dort stur den falsch eingeschlagenen Weg weiter. Dies grenzt schon an Vorsatz.

 

"Wirtschaftsstandort sollte gestärkt werden "

Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden!

 

"für einen Bruchteil des deutschen Preises. "

Aber ein Mehrpreis muss dabei im Rahmen des Vertretbaren bleiben und darf nicht völlig überzogen sein.

@ Charlys Vater - Stichwort Zertifizierung

Wir halten fest: "Wer dem kleinsten Preis hinterher rennt" ...

 

Bei uns in der Industrie gibt es die Zertifizierung. Das machen neutrale Zertifizierungsfirmen, manchmal auch Hochschulen. Und das nervt gehörig, kostet Geld, ist viel Arbeit, aber ist sehr, sehr wichtig.

Da wird ein Produkt in seiner Gänze bewertet, die Rohstoffe, die Lieferanten, die Produktion, die Lagerung, der Vertrieb, der Support, einfach alles wird durchleuchtet und neutral bewertet. Mit vorher festgelegten Standards.

 

Wenn man in einer Ausschreibung nur zerifizierte Produkte zulässt, dann kann man am Ende auch ruhigen Gewissens das mit dem niedrigsten Preis auswählen. Das sperrt dann auch die Vetternwirtschaft aus. Basta.

wir geben genauso viel Geld aus

Wie die Atommächte Frankreich und (annähernd) Großbritannien.

Müßig hier jetzt aufzuzählen, wie erbärmlich ein Vergleich der Bundeswehr zu diesen beiden Armeen ist. Flugzeugträger, Panzer Schiffe, Ausrüstung der Soldaten, Unterhalt weltweiter Stützpunkte usw.

Fakt ist:  seit vielen Jahren versickern deutsche Steuergelder, und kaum jemand weiß, wohin. Die Tankschiffe sind nur die Spitze des Eisbergs

@08:25 Uhr von Bender Rodriguez

" Aber wir reden hier vom Verteidigungsministerium. Dass die da nicht mit Geld umgehen können, wissen wir seit 70 Jahren."

 

Wozu  mit   Geld  umgehen  können,    wenn  das  Geld  sowieso  bei  der  Bundeswehr  verballert  wird  ?    Allenfalls  braucht  man  da  eine   Notgroschen-Rücklage,  wenn  es  mal  wieder  im  Meppener  Moor  brennt.

@09:10 Uhr von FCK PTN

Hallo FCK PTN

 

Deutschland hat aufgrund der staatlich geförderten „Globalisierung“ (also Produktionsverlagerung in Niedriglohnländer) massiv an Know-How verloren.   Quatsch.   ZB kann Deutschland auch keine Kampfjets mehr bauen ..   Klar, kann Deutschland Kampfjets bauen. Es ist aber klüger und praktischer, die F-35 Lightning II fertig zu kaufen.

 

Da die neuen Flugzeuge als Träger für die modernere Version der Atombombe B61-12 genutzt werden sollen, bedarf es einer amerikanischen Zertifizierung.

 

Deshalb lieber ein fertig zertifiziertes System.

@09:26 Uhr von marvin

Zwei Prozent vom BIP sind zu vergeben, und die gehen auch weg. Irgendwie. Aber das wichtigste Ziel einer Beschaffung für die Bundeswehr bleibt doch, sicherzustellen, dass am Ende auch weiterhin nichts funktioniert. 

 

Genau, und Merkel und Schaeuble haben auch schon ein excellenten Job gemacht, einen potentiellen russischen Vormarsch zu stoppen.... 6000++ marode Bruecken, da traut sich kein Panzer rueber....

Hier mal was zum Lachen:

Insgesamt arbeiten beim Beschaffungsamt, so der umgangssprachlichere Name, 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 116 Dienstorten. Sie sind dafür zuständig, die Bundeswehr mit modernem Gerät auszustatten und dieses zu wirtschaftlichen Bedingungen zu erwerben.

"Frieden schaffen ohne…

"Frieden schaffen ohne Waffen" , war der Kampfslogan der Friedensbewegung. 

Die Bundesrepublik hat sich das zu Herzen genommen  und "Frieden schaffen mit falschen Waffen" daraus gemacht.

.

So waren, bis jetzt,  Beide immer zufrieden. 

@09:36 Uhr von FCK PTN

Hallo FCK PIN

 

Kaum einsatzfähige Panzer und nicht mal vernünftige Unterwäsche für die Soldaten....     Mir war gar nicht bewusst, dass ein Soldat staatliche Unterwäsche trägt. Vielleicht Fritz-Walter-Gedächtnis-Hosen statt moderne Boxershorts?

 

Nennt sich "Leibwäsche".

Früher gab es auch lange Unterhosen, Tarnfarbe grün, wenn man im Gefecht mal die Hosen runterlassen mußte.

 

 

@09:36 Uhr von FCK PTN

"Kaum einsatzfähige Panzer und nicht mal vernünftige Unterwäsche für die Soldaten....     Mir war gar nicht bewusst, dass ein Soldat staatliche Unterwäsche trägt. Vielleicht Fritz-Walter-Gedächtnis-Hosen statt moderne Boxershorts?"

#

Ich weis nicht ob sie bei der BW waren, aber ja die lange Unterwäsche für den Winter wird gestellt.

@08:59 Uhr von Möbius

Ein Beispiel: die Deutsche Bahn wollte neue Räder für ihre Schienenfahrzeuge haben. Diese bestehen aus speziellem Stahl mit einer speziellen Gusstechnik. Eigentlich sollte die Lieferung schon da sein. Dann kam der Krieg, und der Vertrag des Lieferanten wurde „technisch“ beendet (durch EU Sanktion).

.

Auch dies ist sachlich völlig falsch und entspricht der üblichen Putinpropaganda. Die Räder sollten aus der Ukraine geliefert werden. Nix mit EU-Sanktionen, sondern der faschistische Angriffskrieg verhindert, dass die Räder aus der Ukraine geliefert werden können!

@09:10 Uhr von FCK PTN

Klar, kann Deutschland Kampfjets bauen. Es ist aber klüger und praktischer, die F-35 Lightning II fertig zu kaufen

.

Es erscheint mir nicht klug, Steuermilliarden in die USA zu transferieren, wenn man eine Eigenproduktion dort nur für die nukleare Teilhabe zertifizieren müsste. Das sieht eher wie ein bündnispolitischer Kotau aus.

.

Und wer viel im Ausland kauft, verliert langfristig tatsächlich know-how.

Dann werden solche verdeckten Subventionen wie beim Tankschiffkauf vielleicht häufiger notwendig sein, um die eigene Industrie am Leben zu erhalten.

Die F-35 ist im Unterhalt extrem teuer und auch ansonsten nicht unumstritten. Südkorea hat anfang des Jahres zeitweise seine ganze Flotte nach einem Unfall am Boden gelassen.

.

Gerade für die zweifelhafte Fähigkeit der nuklearen Teilhabe würde ich eine billigere Variante wie die F-18 vorziehen.

@09:41 Uhr von Krid01

>>war immer schon groß darin, mit Steuergeld um dich zu werfen und Kanzlerin Merkel hat zugesehen. Jetzt wirft sie mit dem Geld der EU um sich - für mich ist die Dame schon lange ein Fall für den Staatsanwalt.<<

-

Were hindert Sie daran Frau von der Leyen zu verklagen?

Bitte nicht kritisieren

derartige Vorgänge nennt man auch werteorientierte Politik

08:36 Uhr von sonnenbogen   …

08:36 Uhr von sonnenbogen

 

//Deshalb brauchen wir eine digitale Waehrung.... senkt dann zumindest unseren CO2 Abdruck.//

 

Vielleicht sollten Sie sich da noch mal "schlau lesen". Das ist nämlich nicht so.

 

** Der digitale Goldrausch hat eine verheerende Wirkung, denn durch die Rechenleistung steigt der Stromverbrauch – schon bald soll durch Bitcoin-Berechnungen so viel Strom verbraucht werden, wie ganz Italien benötigt. Und: das Bitcoin-Mining findet oftmals in Ländern wie der Mongolei statt, wo der Strom aus besonders dreckigen Kohlekraftwerken stammt.**

 

https://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste-vom-06-05-2021/kli…

@09:17 Uhr von Löwe 48

spätestens seit dem Beitritt von Deutschland in den Krieg gegen Russland spielt der Wahnsinn, "Geld für Waffen in unglaublichen Dimensionen aus zu geben" doch ohnehin keine Rolle mehr. Also was soll das Gejammere wegen der paar Euro ! Für Bildung, Kindergärten, Gesundheitsversorgung, Umweltschutz, wird da halt nicht mehr viel übrig bleiben aber die gerne Krieg spielen werden zufrieden sein.  

__

Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich RUS von mehr Kindergärten oder besseren Schulen beeindrucken liesse. Insofern ist diese Investition völlig gerechtfertigt. Davon dass DEU als NATO-Mitglied ohnehin verpflichtet ist, 2% vom BIP für Rüstung zu investieren ganz zu schweigen, oder sollte man dort jetzt besser aussteigen ?

Herr indner hat soeben 60Mrd, die für Corona-Kosten bestimmt waren, in den Umweltfond verschoben. Das Gesundheitssystem von DEU ist eines der besten der Welt und wenn einige Bürger endlich mal davon abrücken, dass an jeder Milchkanne auch ein Krankenhaus mit möglichst allen Bereichen zur Verfügung steht, könnte man das Personal auch besser bezahlen und es gäbe genügend Leute. Und solange dieser Krieg andauert, wird der Umweltschutz ohnehin hintanstehen müssen.

@09:41 Uhr von Krid01

war immer schon groß darin, mit Steuergeld um dich zu werfen und Kanzlerin Merkel hat zugesehen. Jetzt wirft sie mit dem Geld der EU um sich - für mich ist die Dame schon lange ein Fall für den Staatsanwalt.

 

Dem kann ich nur zustimmen. Fr. vdL wäre m. E. in Untersuchungshaft weit besser aufgehoben als in einer Schaltzentrale der Macht.

 

Wenn man sich das Ausmaß der Korruption oder (verniedlichend) Vetternwirtschaft auf EU-Ebene so ansieht, da kommt einem doch die Galle hoch.

@09:19 Uhr von Dicodes

 Die EU hat mit deutschen Steuergeldern aber in Rumänien ein riesiges Werk errichtet. 

__

...und das hat DEU alleine bezahlt ? Warum ?

@09:57 Uhr von w120

Hallo FCK PTN   Deutschland hat aufgrund der staatlich geförderten „Globalisierung“ (also Produktionsverlagerung in Niedriglohnländer) massiv an Know-How verloren.   Quatsch.   ZB kann Deutschland auch keine Kampfjets mehr bauen ..   Klar, kann Deutschland Kampfjets bauen. Es ist aber klüger und praktischer, die F-35 Lightning II fertig zu kaufen.   Da die neuen Flugzeuge als Träger für die modernere Version der Atombombe B61-12 genutzt werden sollen, bedarf es einer amerikanischen Zertifizierung.   Deshalb lieber ein fertig zertifiziertes System.

 

Meiner Meinung wurde es verschlafen, eine Nachfolgeversion vom Tornado und Eurofighter zu entwickeln. Die Aufnahmevorrichtung ist meines Erachtens das kleinste Problem, man könnte es integrieren. 

@09:36 Uhr von FCK PTN

 " Mir war gar nicht bewusst, dass ein Soldat staatliche Unterwäsche trägt. Vielleicht Fritz-Walter-Gedächtnis-Hosen statt moderne Boxershorts?"

.

Da machst du dich über etwas lustig, wovon du offensichtlich gar keine Ahnung hast.  Selbstverständlich wird der Soldat mit ALLEM  ausgestattet.  Auch mit Unterwäsche.  Und so eine warme Buxe im Winter ist nicht verkehrt. 

Da wir als w12 nichts dergleichen bekamen, hab ich selber buntes Zeug mitgenommen.  Ob Schlafsack,  Schuhe, Jacke, Unterwäsche,...  Das BW Zeug war vollkommen untauglich im Winter. Der Russe hätte uns mit ein paar Wasserwerfern ausser Gefecht setzen können. 

.

Mit diesem Material macht kein normaler Mensch campingurlaub.

Investitionen in die Zukunft

>>Dabei beschaffen Nachbarstaaten wie Norwegen und Großbritannien vergleichbare Schiffe für einen Bruchteil des deutschen Preises. Laut Gerichtsunterlagen begründete das Verteidigungsministerium seinen Schritt damit, dass "industrielle Kernfähigkeiten und strategisch relevante Entwicklungskapazitäten" am Standort Deutschland erhalten bleiben sollten.<<

+

Vielleicht wäre uns mit der Auslagerung der Kernkompetenz der Wehrmittelbeschaffung ins europäische Ausland besser geholfen. An niedrigeren Löhnen wird es ja nicht liegen. Einfach mehr Kompetenz fürs Geld.

+

Was ist eigentlich aus der bereits erfolgten Wehretaterhöhung von 32,4 auf 46,9 Milliarden geworden? In Kernfähigkeiten und strategisch relevante Entwicklungskapazitäten zukunftsträchtig investiert? Na gut, dann legen wir da noch mal ungeprüft und ohne Plan was dafür eigentlich beschafft werden soll 100 Milliarden zusätzlich drauf.

+

... wenn es nicht so traurig wäre.

2 Tankschiffe mit überteuertem Preis wurden gekauft

Alle haben gewarnt , gekauft wurden sie trotzdem ! Wer ist denn da der Meinung gewesen , dass es alles richtig war ? In der freien Wirtschaft werden solche Leute an die Luft gesetzt und sie sollten möglichst auch belangt und bestraft werden ! Man hat den Eindruck , dass ist vom Staat so gewünscht ...... siehe Wirecard , BER , Maut usw. usw. usw .......

@10:03 Uhr von DeHahn

Insgesamt arbeiten beim Beschaffungsamt, so der umgangssprachlichere Name, 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 116 Dienstorten. Sie sind dafür zuständig, die Bundeswehr mit modernem Gerät auszustatten und dieses zu wirtschaftlichen Bedingungen zu erwerben.

Sie haben recht, das ist zum Lachen. Wenn Sie gedient haben , können Sie sich bestimmt noch an die Zentrale Dienstvorschrift erinnern. 

@09:10 Uhr von FCK PTN

Deutschland hat aufgrund der staatlich geförderten „Globalisierung“ (also Produktionsverlagerung in Niedriglohnländer) massiv an Know-How verloren.
 

Sie meinen:  Quatsch.  
 

 

wenn Sie das sagen, muss es ja stimmen :-) 
 

ZB kann Deutschland auch keine Kampfjets mehr bauen ..  

 

Sie: Klar, kann Deutschland Kampfjets bauen. Es ist aber klüger und praktischer, die F-35 Lightning II fertig zu kaufen.

 

Sie meinen, so klug wie ehedem den „Starfighter“? Die F-35 hat auch massive Probleme und ist gerade nicht direkt für die „atomare Teilhabe“ geeignet. Und wenn Le Pen gewinnt, ist Deutschland aus der Kampfjet-Fertigung komplett draußen. Eigenes Know-How existiert NICHT (mehr). 

Re : pemiku !

Man braucht nur zu schauen, was die einzelnen Damen und Herren studiert haben, dann erklärt sic h schon sehr viel. Leider ist es seit vielen Jahren so in der Politik, dass nicht die fähigsten Kräfte an die jeweils richtige Stelle gesetzt werden, die wirklichen Fachleute in der freien Wirtschaft deutlich mehr Kohle verdienen, und es seit vielen Jahren ein korruptes Lobby- System gibt, mit zu vielen überteuerten Beratern, die den überforderten Beamten und Politikern das Geld leicht und locker aus der Tasche ziehen.

Warum soll denn eine Industrie in D erhalten werden, wenn D doch eh in der NATO und EU ist, wo man in anderen Ländern günstiger einkaufen könnte, und so das Geld besser und sinnvoller verwenden würde ???

Das ist die pure Eitelkeit, D muss auch da im großen Stil mitsprechen, statt viel pragmatischer zu Werke zu gehen.

@09:15 Uhr von FCK PTN

Ein Beispiel: die Deutsche Bahn wollte neue Räder für ihre Schienenfahrzeuge haben. Diese bestehen aus speziellem Stahl mit einer speziellen Gusstechnik. Eigentlich sollte die Lieferung schon da sein. Dann kam der Krieg, und der Vertrag des Lieferanten wurde „technisch“ beendet (durch EU Sanktion). Deutschland verfügt nicht über das Know-Show.     Mag sein, Deutschland verfügt aber sehr wohl über das Know-How. Die Spezialstähle können in Deutschland hergestellt werden und die Verarbeitung geschieht auch hier im Land. Die Technologie ist da und wir beherrschen sie natürlich auch. Mich nervt, wie Sie hier Deutschland schlecht reden. Wozu eigentlich? Was bringt das?

 

 

Ich rede Deutschland nicht „schlecht“, obwohl mir die Entwicklung der letzten 20 Jahre massiv gegen den Strich geht. Ich würde mir Umkehr und Besserung wünschen. Stattdessen wird es nur immer noch schlimmer. 
 

Spezialstähle brauchen billiges Gas für die Prozesswärme ... 

@10:03 Uhr von DeHahn

Hallo DeHahn

 

Insgesamt arbeiten beim Beschaffungsamt, so der umgangssprachlichere Name, 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 116 Dienstorten. Sie sind dafür zuständig, die Bundeswehr mit modernem Gerät auszustatten und dieses zu wirtschaftlichen Bedingungen zu erwerben.

 

Das Beschaffungsamt desBMI beschafft aber nicht nur für die BW, sondern auch für Polizei etc. bis hin zur Zulassung von Fahrzeugen.

 

https://www.bescha.bund.de/DE/DasBeschaffungsamt/UnserAuftrag/unserauft…

Korruption

Kann das sein das soviel Geld für unnütze Dinge ausgeben werden!? Hier wird doch jemand viel Geld verdienen und die Zahler merken das nicht mal!

09:46 Uhr von FCK PTN

>>Wenn man in einer Ausschreibung nur zerifizierte Produkte zulässt, dann kann man am Ende auch ruhigen Gewissens das mit dem niedrigsten Preis auswählen. Das sperrt dann auch die Vetternwirtschaft aus. Basta.<<

+

Schwer zu glauben aber zumindest ist dann die Spezlwirtschaft zertifiziert.

@08:29 Uhr von ZZTop

Hoffentlich hört die Presse bald mal auf von der Mär der kaputt gesparten Bundeswehr!  Von den 50 Milliarden Etat werden mit Glück 20% halbwegs brauchbar verwendet. Der Rest versickert in Lobby-Projekten, überteuerten Anschaffungen und bei Amigos. Zeit dass die 4te Gewalt im Staat da endlich richtig draufhaut. Kaum einsatzfähige Panzer und nicht mal vernünftige Unterwäsche für die Soldaten.... greetz ZZTop  

----------------------

Die Dame, die das gedeckt hat ist doch jetzt mit frisch gelöschtem Handy in der EU.

Darstellung: