Kommentare - Linken-Co-Chefin Hennig-Wellsow erklärt Rücktritt

20. April 2022 - 15:15 Uhr

Gemeinsam mit Janine Wissler hatte sie die Linke seit einem guten Jahr geführt. Nun tritt Susanne Hennig-Wellsow mit sofortiger Wirkung zurück. Als Grund nannte sie unter anderem den kürzlich aufgedeckten Sexismus in der Partei.

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Endlich mal eine Vorsitzende,

die keine Selbstdarstellerin ist und ausgerechnet die tritt zurück. Die Egozentriker Lafontaine, Wagenknecht und Kipping sind erfreulicherweise gegangen und man konnte hoffen, dass Bartsch, Muhamed Ali und Hennig-Wellsow, die Partei zu dem machen würden, was sie mal sein sollte: Eine Vertretung derer, die in dieser Gesellschaft am Rande stehen.

Leider kamen aber nur Sexismusvorwürfe und eine wenig überzeugende Verurteilung des Diktators Putin.

Und so wird wohl die Linke eine Randnotiz in der Geschichte: Ruhe in Frieden.

Ich weiß noch nicht ob...

Ich weiß noch nicht ob ich das als gute oder schlechte Nachricht aufnehmen soll? Auf der einen Seite ist es gut das eine Politikerin von der Linke das Handtuch wirft, auf der anderen Seite gebührt sicherlich auch Frau Henning-Wellsow mein Dank weil Sie das Schattendasein der Linke sicherlich förderte. Die Linke spielt doch kaum eine Rolle mehr. Der letzte "Achtungserfolgt" kam im Saarland und bei der letzten Bundestagswahl kamen die gerademal auf 4,9%. Also eigentlich draußen. "Eigentlich" weil die Linke dann trotzdem mit 39 (in Worten neunundreißig) in den Bundestag einziehen durfte. Ist das unser Wählerwille oder muss da nicht endlich unser Wahlsystem reformiert werden (Stichwort aufgeblähter Bundestag). Jedenfalls wäre für mich der baldige Abgang der Linke ein Parteiensterben von seiner schönsten Seite.

erklärt Rücktritt

Gut so. Schon erstunlich, vor einem Jahr als Ihr Sohn noch jpnger war hatte Sie noch nicht erkannt das er Sie braucht und die Partei mal vollkommen erneuert werden muss?

Also ich persönlich Glaube unsere Land braucht nach der DDR keine linke weiter linke Partei mehr. Die Bürger im Saarland, Herr Lafontine und in vielen Wähler in andern Bundesländer sind ja auch der gleichen meiner Meinung.

So sind halt die Linken

Von nichts eine Ahnung aber alles besser Wissen und damit unterscheiden sie sich nicht von den anderen Parteien.

Ich würde die Linkspartei

nie wählen, habe aber Respekt vor einer Vorsitzenden, die zurücktritt, wenn sie sieht, dass sie nichts bewegen kann.

Das dürfte auch schwer sein, angesichts einer Mitvorsitzenden, die aus einer vom Verfassungschutz beobachteten Gruppierung der Linkspartei kommt.

 

 

 

Ist ja nicht nur in dieser Partei so.

Ist ja nicht nur in dieser Partei so. Der Geist ist willig aber das Fleisch lüstern und schwach nicht gleich zurück treten sondern dagegen ankämpfen wäre mein Rat

Die Dame hat ihrer Partei…

Die Dame hat ihrer Partei den Job vor die Füße geworfen. Ist offensichtlich einer ihrer schlechten Angewohnheiten.

Interessant...

...dass Henning-Wellsow Konsequenzen zieht, während Wissler die Sache wohl noch "aussitzt", obwohl auch gerade ihr eigener Landesverband unter Beschuss steht. Dabei sollte gerade sie vorangehen und die Reissleine ziehen! Interne Streitigkeiten, keine eindeutige Haltung zu Russland, nun Sexismus-Vorwürfe. Was will diese Partei eigentlich noch erreichen?

@15:54 Uhr von datten

und ausgerechnet die tritt zurück.
Also Sie hat doch jetzt erkannt das Ihr Sohn wichtiger ist.

Das mus die Partei jetzt doch gut anerkennen. Viel Frauen haben in der letzten zeit erkannt , und durch Rücktritte deutlich gemacht das Sie so Ihre Ziele von Beruf, Familie und Kindern nicht gerecht werden.

Darüber sollten wir uns doch sehr freuen. Sind doch die Kinder das wichtigste in einer Familie.

Schade

Und das war alles vor  1 Jahr völlig unbekannt ? Was für Vorstellungen haben diese Leute eigentlich vom Aktionsfeld "Politik" ? Rücktritt ist keine Schande, aber schon nach 1 Jahr das Handtuch werfen macht die "verlassene Partei" in jedem Fall schwächer. Die LINKE ist natürlich keine sehr homogene Partei - schon vom Ansatz her. Ich weiß nicht, wer nun nachfolgt. Aber ich empfehle dann doch , mal vorher Lenin zu studieren.

Dabei hat DIE LINKE gerade jetzt eine wichtige Aufgabe, nämlich den Bundeskanzler zu unterstützen.! Denn der wird offenbar von seinen eigenen Genossen beschädigt.

@16:18 Uhr von DB_EMD

Was will diese Partei eigentlich noch erreichen?

Das habe ich bei "linken" noch nie verstanden. Was jetzt hoffentlich passiert das überall die 5% Marke nicht mehr erreicht wird. NRW ist der nächste Testfall.

Die LINKE wird weiter abstürzen - so oder so

Die Linkspartei hat ein Glaubwürdigkeitsproblem. Ständige NATO-Kritik aber "Verständnis" für die russische Politik - das passt nicht zusammen. Bei der Linken aber schon.

Frau Sevim Dagdelen, die bei TV-Auftritten alles kritisiert, nur nicht Russland, ist hierfür ein gutes Beispiel.

Die Quittung dürfte bei der nächsten Bundestagswahl kommen. Es geht unaufhaltsam Richtung 3% 

@16:08 Uhr von werner1955

Als die ehermalige Fraktionsvorsitzende Gesine Lötzsch mit ihrem Co-Vors. Klaus Ernst alles total vergeigt hatte, hat sie die Krankheit ihres 30 Jahre älteren Ehemannes vorgeschoben.

 

Das lukrative Bundestagsmandat hat sie allerdings behalten.

 

Sie fehlt bei keiner 'Sitzung. Wann sie dann ihren Mann pflegt ist unklar.

 

Es könnte also ein Scheinargument mit derm Kind sein.

 

Dass Frau Henning-Wellsow frustriert ist, weil sich in dieser Partei nichts bewegen lässt, glaube ich ihr aber.

 

 

 

@16:22 Uhr von werner1955 @afd-Presseabteilung

und ausgerechnet die tritt zurück. Also Sie hat doch jetzt erkannt das Ihr Sohn wichtiger ist. Das mus die Partei jetzt doch gut anerkennen. Viel Frauen haben in der letzten zeit erkannt , und durch Rücktritte deutlich gemacht das Sie so Ihre Ziele von Beruf, Familie und Kindern nicht gerecht werden. Darüber sollten wir uns doch sehr freuen. Sind doch die Kinder das wichtigste in einer Familie.

 

Und natürlich halten sie es für die Aufgabe der Frauen dafür ihre Karriere aufzugeben.

Entlarvend.

Ist das denn alles was…

Ist das denn alles was unsere Politikerinen und Politiker noch können, wenn ihnen was zu viel wird, einfach zurücktreten? Ich finde die machen sich das viel zu einfach. Für was gehen heute noch Menschen in die Politik? Wollen die sich fürs Volk überhaupt noch einsetzen, oder ist das Berechnung wenn sie eine gewisse Zeit dabei bleiben um einen Posten zu ergattern der ihnen dann nachher, falls sie keinen Bock mehr haben und zurücktreten, eine zugesicherte Pension oder Ehrensold bekommen? Die Zeit der guten Politiker ist aber ja schon lange vorbei!

@16:04 Uhr von eine_anmerkung.

Ich weiß noch nicht ob ich das als gute oder schlechte Nachricht aufnehmen soll? Auf der einen Seite ist es gut das eine Politikerin von der Linke das Handtuch wirft, auf der anderen Seite gebührt sicherlich auch Frau Henning-Wellsow mein Dank weil Sie das Schattendasein der Linke sicherlich förderte. Die Linke spielt doch kaum eine Rolle mehr. Der letzte "Achtungserfolgt" kam im Saarland und bei der letzten Bundestagswahl kamen die gerademal auf 4,9%. Also eigentlich draußen. "Eigentlich" weil die Linke dann trotzdem mit 39 (in Worten neunundreißig) in den Bundestag einziehen durfte. Ist das unser Wählerwille oder muss da nicht endlich unser Wahlsystem reformiert werden (Stichwort aufgeblähter Bundestag). Jedenfalls wäre für mich der baldige Abgang der Linke ein Parteiensterben von seiner schönsten Seite.

das hinwerfen scheint ja ihr ding zu sein!  falls diese offenheit hier in der ARD erlaubt ist!

16:04 Uhr von eine_anmerkung.

 

...und bei der letzten Bundestagswahl kamen die gerademal auf 4,9%. Also eigentlich draußen. "Eigentlich" weil die Linke dann trotzdem mit 39 (in Worten neunundreißig) in den Bundestag einziehen durfte. Ist das unser Wählerwille oder muss da nicht endlich unser Wahlsystem reformiert werden...

 

Wäre die AfD Profiteurin dieser Klausel gewesen, hätten Sie dann auch ein Problem mit dieser Regelung gehabt? Für 4,9 Prozent der WählerInnen spiegelt es immerhin ’den' Wählerwillen wider.

@16:22 Uhr von werner1955

Sind doch die Kinder das wichtigste in einer Familie.

 

Da haben Sie recht. Aber wieso es nicht möglich sein soll, Arbeit und Familienleben in eine Balance zu bringen, die den Bedürfnissen aller gerecht wird, so dass sich um alle(s) ausreichend "gekümmert" werden kann, sondern immer einer "zurückstehen" muss, leuchtet mir nicht ein.

@16:22 Uhr von werner1955

und ausgerechnet die tritt zurück. Also Sie hat doch jetzt erkannt das Ihr Sohn wichtiger ist. Das mus die Partei jetzt doch gut anerkennen. Viel Frauen haben in der letzten zeit erkannt , und durch Rücktritte deutlich gemacht das Sie so Ihre Ziele von Beruf, Familie und Kindern nicht gerecht werden. Darüber sollten wir uns doch sehr freuen. Sind doch die Kinder das wichtigste in einer Familie.

 

Sie machen dem "1955" in Ihrem Nickname alle Ehre...klingt oft nicht gerade zeitgemäß, was Sie hier so zum Besten geben... 

Die erste ist gegangen

Jezt muss nur noch die zweite Vorsitzende weg, damit der Weg frei wird und sich die Linkspartei endlich grundsätzlich erneuern und neu aufstellen kann - am Besten ohne Doppelspitze und dem ganzen Kokolores.

Den Schaden, den Wissing, Bartsch und Co. angerichtet haben, kann man nunmal nicht mit Vorsitzenden, die im Wesentlichen in die gleiche Richtung marschieren, korrigieren.

 

Ich hoffe, Sarah Wagenknecht bekommt nun endlich ihre wohlverdiente Chance, die Linkspartei anzuführen.

Ansonsten wird es wohl bald sehr still um die LINKE werden, was dem Parteienspektrum und der politischen Kultur in DE meines Erachtens weit mehr schaden als nutzen täte.

@werner1955

"Das mus die Partei jetzt doch gut anerkennen. Viel Frauen haben in der letzten zeit erkannt , und durch Rücktritte deutlich gemacht das Sie so Ihre Ziele von Beruf, Familie und Kindern nicht gerecht werden. 

Darüber sollten wir uns doch sehr freuen. Sind doch die Kinder das wichtigste in einer Familie."

 

In einer Familie sollten alle gleich "wichtig" sein. 

 

Frauen gehören an den Herd und ins Kinderzimmer, aber auf keinen Fall in die Politik?

 

Dafür und für das Geldverdienen sind die Männer zuständig, nicht wahr?

Das ist doch das, was Sie eigentlich ausdrücken wollen. 

Fau Henning wirft hin

So,so die CO Vorsitzende hört auf. Sie wirft ihren Job hin, Mmmh war nicht einmal etwas mit hin werfen?

Sind wir mal ehrlich, wer braucht eine Partei welche ganz links steht und nicht einmal die Hürde von 5% schafft? Nur durch Direktmandate in den Bundestag gekommen, warum so etwas geht für mich unverständlich. 

Schlimm ist auch das die Partei keine klare Aussage für  oder gegen Putin äußert, es wäre mal an der Zeit!! 

 

@16:11 Uhr von DerVaihinger

nie wählen, habe aber Respekt vor einer Vorsitzenden, die zurücktritt, wenn sie sieht, dass sie nichts bewegen kann. Das dürfte auch schwer sein, angesichts einer Mitvorsitzenden, die aus einer vom Verfassungschutz beobachteten Gruppierung der Linkspartei kommt.

und die co vorsitzende soll ja in diesem skandal persönlich verwickelt sein. aber linke sind zäh, wenn die wahrheit verdreht wird     

@16:04 Uhr von eine_anmerkung.

 

...auf der anderen Seite gebührt sicherlich auch Frau Henning-Wellsow mein Dank weil Sie das Schattendasein der Linke sicherlich förderte...

 

 

Sie machen in Ihrem Kommentar klar, dass Sie kein Freund der Linke sind (wie auch, wenn man der AfD nahesteht?) und froh sind, dass diese sich allmählich in die Bedeutungslosigkeit verabschiedet. 

Ganz so extrem seh ich das nicht, aber auch ich würde dieser Linke nicht groß nachtrauern.

Ok, das kann jeder sehen wie er mag, nur:

 

Was aber bedeutet der oben aus Ihrem Kommentar zitierte Satz?

Wenn der ironisch gemeint sein sollte, verstehe ich ihn ja, aber dann passt er nicht zu dem übrigen.

 

 

 

kein Verlust

"Auch der Umgang mit Sexismus in der Partei und eine dringend notwendige Erneuerung der Linken waren der Mitteilung zufolge Gründe für ihren Rücktritt."

 

Dinge für die sie andere Parteien gerne an den Pranger stellen, machen sie selbst leider nicht besser.

Die genannten sind nicht die einzigen Defizite. Insgesamt wäre es kein Verlust, wenn die Linken ganz aus dem Bundestag verschwinden.

@16:29 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

>>"Und natürlich halten sie es für die Aufgabe der Frauen dafür ihre Karriere aufzugeben. Entlarvend."<<

.

Das hat aber der verehrte Mitforist so nicht gesagt. Warum versuchen Sie Ihm dann da was unterzuschieben?

@16:45 Uhr von FreierGeist

>>".. Ansonsten wird es wohl bald sehr still um die LINKE werden, was dem Parteienspektrum und der politischen Kultur in DE meines Erachtens weit mehr schaden als nutzen täte."<<

.

Sehe ich nicht so denn meiner Meinung nach ist die linke Facette in unserer deutschen Parteienlandschaft überbetont. 

@16:33 Uhr von K.Napf

Ist das denn alles was unsere Politikerinen und Politiker noch können, wenn ihnen was zu viel wird, einfach zurücktreten? Ich finde die machen sich das viel zu einfach. Für was gehen heute noch Menschen in die Politik? Wollen die sich fürs Volk überhaupt noch einsetzen, oder ist das Berechnung wenn sie eine gewisse Zeit dabei bleiben um einen Posten zu ergattern der ihnen dann nachher, falls sie keinen Bock mehr haben und zurücktreten, eine zugesicherte Pension oder Ehrensold bekommen? Die Zeit der guten Politiker ist aber ja schon lange vorbei!

 

 

Wir haben ja nicht nur das aktive Wahlrecht, sondern auch das passive.

Oder haben sie Angst, sie würden auch ganz schnell zurücktreten?

Übrigens - Frau Henning-Welsow steht bekommt keinen Ehrensold.

Eigentlich wäre Bedarf an einer linken Partei

... weil es kaum jemand gibt, der sich tatsächlich für Chancengleichheit, Bildung, Integration, sozial Schwache stark macht.

Eine Partei, die das glaubwürdig tut, hätte 10% sicher. So wie es 10% FDP-Klienten gibt (wenig Staat, wenig Steuern) und wohl leider auch 10% AFD-Klienten (gegen Ausländer, gegen alles).

Was allerdings die Linkspartei in den letzten Jahren so abliefert, ist eher Personalhickhack. Gut, das tun andere auch, aber da sind die Personen spektakulärer. Die letzten guten linken Redner sind/waren Gysi, Wagenknecht und Ramelow. Der eine inzwischen im wohlverdienten Ruhestand, die andere weggemobbt, der dritte allein auf weiter Flur.

Schade, das Parteienspektrum braucht links gute Leute mit guten Ideen und gutem Auftritt.

 

16:24 Uhr von werner1955 @16:18 Uhr von DB_EMD

Was Die Linke und andere Linke erreichen wollen, ist allgemein sehr gut bekannt. Sie wollen den Kapitalismus überwinden, eine sozialistische und kommunistische Gesellschaft errichten. Wie es aussieht, werden die Kräfte des Kapitals von ihnen - vielleicht nicht von allen Linken, aber von den meisten - falsch eingeschätzt. Das Kapital führt das Match gegen die Linken inzwischen haushoch. Und wie lange wird dieses Spiel noch gehen? Wüsste ich auch gerne; doch die Antwort könnte unwichtig sein. 

@16:38 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

re@16:04 Uhr von eine_anmerkung.

Ich weiß noch nicht ob ich das als gute oder schlechte Nachricht aufnehmen soll? Auf der einen Seite ist es gut das eine Politikerin von der Linke das Handtuch wirft, auf der anderen Seite gebührt sicherlich auch Frau Henning-Wellsow mein Dank weil Sie das Schattendasein der Linke sicherlich förderte. Die Linke spielt doch kaum eine Rolle mehr. Der letzte "Achtungserfolgt" kam im Saarland und bei der letzten Bundestagswahl kamen die gerademal auf 4,9%. Also eigentlich draußen. "Eigentlich" weil die Linke dann trotzdem mit 39 (in Worten neunundreißig) in den Bundestag einziehen durfte. Ist das unser Wählerwille oder muss da nicht endlich unser Wahlsystem reformiert werden (Stichwort aufgeblähter Bundestag). Jedenfalls wäre für mich der baldige Abgang der Linke ein Parteiensterben von seiner schönsten Seite. das hinwerfen scheint ja ihr ding zu sein!  falls diese offenheit hier in der ARD erlaubt ist!

 

@afd-Presseabteilung:

Schön wie sie sich hier die Bälle zuwerfen.

Der eine hat wohl vom Wahlrecht offensichtlich keine Ahnung, der andere verarbeitet seine "Betroffenheit", weil Frau Henning Welsow dem afd-Strohmann Kemmerich von der FDP die Blumen vor die Füße geworfen hat und Der sich zum zweiten Mal an diesem Tag hätte bücken müssen...

Ihr Versuch, sich hier als mögliches Opfer einer Zensur zu gerieren ist jedenfalls schlicht lächerlich.

 

Ganz im Ernst gehört für…

Ganz im Ernst gehört für mich eine kommunistische Partei in Deutschland genauso zu einem gesunden Spektrum wie eine rechte. Leider ist letzteres mit dem bekannten Personal momentan nicht möglich, genauso verhält es sich aber auch mit den Linken. Wie soll mit diesem Rest, der Kommunismus nie richtig vertreten hat und diese Partei zu einer reinen Schaubude verkommen ließ ein ernsthafter Umgang gepflegt werden. Es hätte uns und unserer Demokratie gut getan sich reiben und zu lernen, was in Disputen mit diesen Parteien zu diskutieren wäre, aber leider ist da wie dort nur Hohlheit und Leere. Aber es gibt ja noch Zukunft und da wird sich vielleicht doch noch etwas je nach seiner Art “Vernünftiges“ wieder regenerieren, auf dass wir nicht verlernen, dass die Welt nicht nur aus Menschen mit möglichst niederem CW-Wert besteht und auch extremeres Denken durchaus zu diskutieren ist.

Hat denn Frau Henning-Wellsow...

...nicht von vornherein gewusst, was als Vorsitzende einer Partei, die in Teilen vom Verfassungsschutz beobachtet wird, auf sie zukommt? Im Bundestag nur durch die Direktmandats-Regelung vertreten und im Grunde genommen nur aus verschiedenen Gruppen von Selbstdarstellern bestehend, spielt diese Partei sowohl hinsichtlich ihrer politischen Bedeutung als auch in ihrer öffentlichen Wahrnehmung doch keine Rolle mehr im Bewusstsein der Menschen. Die einzige, die in dieser Partei noch wahrnehmbar ist, auch wenn sie polarisiert und in ihren Äußerungen auch öfter übers Ziel hinausschießt, ist doch Sahra Wagenknecht, nachdem selbst Oskar Lafontaine der Partei von der Fahne gegangen ist. Ich denke, die Linke braucht eine Erneuerung von innen heraus und eine neue Definition ihrer politischen Ziele. Und was sie vor allem braucht, ist eine Wandlung vom Debattierklub, in dem alle durcheinander und übereinander statt miteinander zu reden, zu einer ernstzunehmenden Gruppierung mit klaren Aussagen.

@16:45 Uhr von FreierGeist

 

Jezt muss nur noch die zweite Vorsitzende weg, damit der Weg frei wird und sich die Linkspartei endlich grundsätzlich erneuern und neu aufstellen kann - am Besten ohne Doppelspitze und dem ganzen Kokolores. Den Schaden, den Wissing, Bartsch und Co. angerichtet haben, kann man nunmal nicht mit Vorsitzenden, die im Wesentlichen in die gleiche Richtung marschieren, korrigieren.  

Ich hoffe, Sarah Wagenknecht bekommt nun endlich ihre wohlverdiente Chance, die Linkspartei anzuführen. Ansonsten wird es wohl bald sehr still um die LINKE werden, was dem Parteienspektrum und der politischen Kultur in DE meines Erachtens weit mehr schaden als nutzen täte.

 

 

Wissing? Der Wissing von der FDP??

 

Sie haben nicht zufällig die letzten Auftritte von S. Wagenknecht in div. Talkshows verfolgt?

 

Sie ist zwar sowas wie ein Stehaufweibchen, aber ich räume ihr keine erneute Chance ein - abgesehen davon, dass sie sich das wohl auch selber nicht antäte.

 

@16:52 Uhr von harpdart

>>" Frauen gehören an den Herd und ins Kinderzimmer, aber auf keinen Fall in die Politik?   Dafür und für das Geldverdienen sind die Männer zuständig, nicht wahr? Das ist doch das, was Sie eigentlich ausdrücken wollen."<<

.

Das hat doch aber der werte Mitkommentator so nicht gesagt? Warum interpretieren Sie da was hinein was so nicht gesagt wurde?

Schade

Deutschland braucht eine wirklich linke Partei und da gibt es außer der Linken eben weit und breit nichts. Die Grünen interessiert das Thema überhaupt nicht, die SPD gibt zwar manchmal vor, sich für `den kleinen Mann´ zu interessieren (und hat ja tatsächlich den Mindestlohn durchgesetzt, muss man anerkennen), lügt aber viel zu oft und ist daher viel zu unzuverlässig. Und eben letzten Endes auch neoliberal.

Ich stimme Wagenknecht in ihrer Beurteilung der Partei in vielen Punkten zu. Insbesondere was die `Lifestyle-Linken´ angeht. Eine unangenehme relativ neue Erscheinung, die viel zu sehr den Diskurs bestimmt, aber eben keine Inhalte und vor allem keine wirkliche Grundlage aus Überzeugung hat. Es ist halt gerade in, *chen cool zu finden und zu den richtigen Themen ja das richtige zu sagen. Am Menschen weit vorbei.

Henning-Wellsow gefiel mir gut. Die Blumenstrauß-Aktion war großartig und genau so muss man es machen. Eben Überzeugung haben und zu der stehen, auch wenn die Spießer sich darüber aufregen mögen. Umso besser.

Die Linke muss links werden. Und sich endlich von ihrer Putin-Nähe lösen (das aber nicht erst seit jetzt, damit habe ich schon seit Jahren ein Problem).

@16:08 Uhr von werner1955

Gut so. Schon erstunlich, vor einem Jahr als Ihr Sohn noch jpnger war hatte Sie noch nicht erkannt das er Sie braucht ...

Ihr Beitrag zeigt, mit welcher Häme Frauen immer noch rechnen müssen, die sich in der Politik engagieren oder engagiert haben, ganz egal zu welcher Partei sie gehören.

Sahra Wagenknecht bitte die Linke erneuern

Irgendwie ist Frau Hennig-Wellsow nur im vor die Füße werfen gut. Ansonsten hat sie aber in der zweiten Reihe unaufgeregt gute Politik gemacht.

Zumal in der Regierung - das ist derzeit aber eben wohl das größere Problem. Die Distanz zu gelbblinkenden Grünen auf Kriegskurs und Cum-Ex-Scholzomaten sind einfach beträchtlich. 

Letztlich bleibt der Linken nur die Erneuerung. Zeit für Sahra Wagenknecht! Ohne sie fehlt zumindest etwas. Die Frauenpower-Doppelspitze der Linken war sicherlich nicht verkehrt.

@17:30 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

  @afd-Presseabteilung: Schön wie sie sich hier die Bälle zuwerfen. Der eine hat wohl vom Wahlrecht offensichtlich keine Ahnung, der andere verarbeitet seine "Betroffenheit", weil Frau Henning Welsow dem afd-Strohmann Kemmerich von der FDP die Blumen vor die Füße geworfen hat und Der sich zum zweiten Mal an diesem Tag hätte bücken müssen... Ihr Versuch, sich hier als mögliches Opfer einer Zensur zu gerieren ist jedenfalls schlicht lächerlich.  

Der User Karl Maria ... hat sich heute endgültig disqualifiziert indem er Selensky vorgeworfen hat, sein Land dem Erdboden gleich zu machen, und die ARD als Ukraine.tv verspottet hat. Man sollte ihn nicht noch hofieren mit Antworten. Meine Meinung.

Eher peinlich

Mal davon abgesehen, das viele Frauen Arbeit und Beruf unter einen Hut bringen können, ohne eine so gute finanzielle Lage zu haben, ist es doch erschreckend das die Frau vor den Problemen in der Partei davonläuft.

Aber: Sie kann vielen ungeeigneten Amtsträger innen in der Politik ein gutes Beispiel sein. Besser hinwerfen als durchwursteln hätte vielen parteiübergreifend  gut zu Gesicht gestanden.

@17:29 Uhr von &#039;foːɐ̯ʃtɛlʊŋsvɛlt

Was Die Linke und andere Linke erreichen wollen, ist allgemein sehr gut bekannt. Sie wollen den Kapitalismus überwinden, eine sozialistische und kommunistische Gesellschaft errichten. Wie es aussieht, werden die Kräfte des Kapitals von ihnen - vielleicht nicht von allen Linken, aber von den meisten - falsch eingeschätzt. Das Kapital führt das Match gegen die Linken inzwischen haushoch. Und wie lange wird dieses Spiel noch gehen? Wüsste ich auch gerne; doch die Antwort könnte unwichtig sein. 
 

Das Kapital? Also irgendwo sollten wir jetzt doch mal auf dem Boden der Tatsachen bleiben! Weder ist noch kann die Linke Kommunismus, noch ist die mit SED-Vermögen gespickte Partei frei von Kapital! Die Linke versucht Pseudosozialismus mit Plattitüden, die selbst andere „Kommunisten“ (China) längst hinter sich gelassen haben! Die Linke kann kein Sozialismus, weil sie nun Umverteilung zu Lasten der Leistenden kennt! Das ist keine nachhaltige Politik! Das ist Wählertäuschung und Neid!

@16:12 Uhr von Treualp1

Der Geist ist willig aber das Fleisch lüstern und schwach

 

Das war schon immer dummes Geschwätz, das lediglich den Zweck erfüllt, Täter zu schützen, indem sexualisierte Gewalt gerechtfertigt wird

 

16:45, FreierGeist

>>Ich hoffe, Sarah Wagenknecht bekommt nun endlich ihre wohlverdiente Chance, die Linkspartei anzuführen.<<

 

Um dann mit der AfD zu fusionieren?

 

Sowohl was Putin als auch was die Haltung zur Migration angeht, liegt sie mit dieser Partei ja auf einer Linie.

 

Sahra Wagenknecht ist nicht Teil der Lösung, sondern ein nicht unwesentlicher Teil des Problems dieser Partei.

@17:24 Uhr von Donousa

>>"Die letzten guten linken Redner sind/waren Gysi, Wagenknecht und Ramelow."<<

.

Als phöser Rechter möchte ich Ihnen im Falle Gysi und Wagenknecht zustimmen. Beides intellektuelle Schöngeister deren Meinung man nicht immer tolerieren, welche die beiden aber immer sauber begründen können. Ramlow fällt da aus dem Rahmen den seine Intellektuellenbrille passt so gar nicht zu seiner oftmals proletenhaften Artikulation ("Merkelchen"). Dieser "Artikulationsstil" zieht sich wie ein roter Faden durch das politische "Schaffen" des Herrn Ramelow und es ist m.M. nach vermessen Ihn in einem Atemzug mit Gysi oder Wagenknecht zu nennen.

@16:22 Uhr von werner1955

Viel Frauen haben in der letzten zeit erkannt , und durch Rücktritte deutlich gemacht das Sie so Ihre Ziele von Beruf, Familie und Kindern nicht gerecht werden. Darüber sollten wir uns doch sehr freuen. Sind doch die Kinder das wichtigste in einer Familie.

 

Ob es Zufall ist, dass lediglich Frauen dies erkennen, Männer dies jedoch nicht als Grund angeben? Wohl kaum. Worüber genau sollen wir uns also freuen? 

@17:05 Uhr von eine_anmerkung.

>>"Und natürlich halten sie es für die Aufgabe der Frauen dafür ihre Karriere aufzugeben. Entlarvend."<< . Das hat aber der verehrte Mitforist so nicht gesagt. Warum versuchen Sie Ihm dann da was unterzuschieben?

@afd-Presseabteilung @vielnamigster User

Ich zitiere nochmals die Aussage, die sie hier (bewusst?) ausgelassen haben:

"Also Sie hat doch jetzt erkannt das Ihr Sohn wichtiger ist. Das mus die Partei jetzt doch gut anerkennen. Viel Frauen haben in der letzten zeit erkannt , und durch Rücktritte deutlich gemacht das Sie so Ihre Ziele von Beruf, Familie und Kindern nicht gerecht werden. Darüber sollten wir uns doch sehr freuen. Sind doch die Kinder das wichtigste in einer Familie"

 

Sie können sich jetzt natürlich auf den Wortlaut herausreden - aber das wäre entweder bewusste Ignoranz oder funktioneller Analphabetismus.

@17:30 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

>>"  @afd-Presseabteilung: "<<

.

Gestatten Sie mir bitte noch eine Klarstellung! Ich bin AfD-Wähler und Unterstützer (finanziell) dieser Partei und ich bin oftmals zu Tränen gerührt und voller Stolz wenn ich mit dieser Partei in Verbindung gebracht werde. Ich habe aber keinerlei offizielles Mandat von der AfD und deshalb finde ich es nicht richtig wenn Sie mir einen, wie den von Ihnen genannten, Status "afd-Presseabteilung" zugestehen weil es einerseits falsch ist und anderseits ich nicht weiß ob meine jeweilige Meinung der von der AfD entspricht.

@17:24 Uhr von Donousa

... weil es kaum jemand gibt, der sich tatsächlich für Chancengleichheit, Bildung, Integration, sozial Schwache stark macht. Eine Partei, die das glaubwürdig tut, hätte 10% sicher. So wie es 10% FDP-Klienten gibt (wenig Staat, wenig Steuern) und wohl leider auch 10% AFD-Klienten (gegen Ausländer, gegen alles). Was allerdings die Linkspartei in den letzten Jahren so abliefert, ist eher Personalhickhack. Gut, das tun andere auch, aber da sind die Personen spektakulärer. Die letzten guten linken Redner sind/waren Gysi, Wagenknecht und Ramelow. Der eine inzwischen im wohlverdienten Ruhestand, die andere weggemobbt, der dritte allein auf weiter Flur. Schade, das Parteienspektrum braucht links gute Leute mit guten Ideen und gutem Auftritt.  

 

Danke, Sie haben es exakt auf den Punkt gebracht. Genau so ist es. Leider. Anzumerken sind noch die  Genderei, mittels derer man viele Wähler abgeschreckt hat, und die falschen Zielsetzungen, welche Wagenknecht in ihrem Buch ja benannt hat

sozialdemokratische, nicht marxistische Linke

Die Linke wird als ehrliche sozialdemokratische Partei für eine sinnvolle Verteilung von Geld für Gemeinwohlorientierung gebraucht, seitdem mit Schröder auch die SPD zu einer neoliberalen Partei wurde. Deswegen ist Lafontaine gewechselt. Leider hat die Linke es versäumt ihre Träume von Marxismus oder Sozialismus aufzugeben, so dass ihre Konkurrenz sie in die linke Ecke stellen kann, mit der eine Koalition schon vor der Wahl ausgeschlossen wird. Deswegen hat die Linke keine reale Machtoption und verliert bei Wahlen. So lief es auch bei der SPD, bis die selbstzerstörerische CDU mit dem falschen Kanzlerkandidaten sie wieder auf die Siegerstraße gebracht hat. Außerdem hat die Linke den Wert ihrer Zugpferde Wagenknecht, Lafontaine und Gysi nicht erkannt. Frau Henning-Wellsow konnte diese nicht ersetzen und hat deswegen richtig entschieden.

Analyse

Frau Hennig-Wellsow handelt richtig.

Wer wie sie, überregionale Bekanntheit durch das wütende Werfen von Blumen auf den Boden erlangt hat, und später an diese Aktionen nicht anknüpft, der hat ein Imageproblem, wenn er auf weitere ähnliche Spektakularitäten verzichtet. 

Ich habe mich damals geschämt. 

Das war eine Geste, die im übrigen extrem geschlechterklischeehaft war. Welcher Mann wirft einem anderen Mann Blumen vor die Füße? 

Aber Frauen tun das?

Natürlich nicht. 

Aber im Klischeegarten des Vollpatriarchats schon. 

Sie hatte damit letztendlich nur Vorurteile bestätigt. 

Auf eine traurige Weise tut sie das jetzt wieder, indem sie ihre Aufgabe als Mutter eines Achtjährigen erwähnt, der sie braucht. 

Brauchte er sie vorher nicht? 

Auch die verlorene Bundestagswahl überzeugt als Grund nicht, die ist fast ein halbes Jahr her. 

 

ich kann mich nur wiederholen

 

Schon über die Grünen habe ich mehrmals geschrieben: eben eine Partei wie jede andere auch. Jedenfalls sobald man in der Mühle des Parlamentarismus angekommen ist, und im Zentrum der Überlegungen nicht mehr hehre Ziele stehen, sondern viel banalere Dinge (der geneigte Leser man selbst drauf kommen, was damit gemeint ist).

Die Grünen sind durch diese Phase durch, die Piraten haben sie erst gar nicht überlebt, die Linke steckt mittendrin. Die Parteispitze besteht nicht mehr aus Kämpfern, sondern aus Politikern. Selbst wenn es die selben Personen sind.

Eben eine Partei wie jede andere auch.

Bedauerlich ist nur, dass der linken Bewegung insgesamt (erneut) Schaden zugefügt wird, und es wahre Linke wieder einmal schwerer haben als nötig.

Gott sei Dank. Bei Markus…

Gott sei Dank.

Bei Markus Lanz hatte sie ihr Unwissen peinlichst offenbart.

 

17:39, -Der Golem-

>>

Eine Partei schafft sich ab. Das wäre ein herber Verlust

 

....... aber lediglich für deren Wähler.<<

 

Das gilt eigentlich für jede Partei, oder?

@ werner1955

//Viel Frauen haben in der letzten zeit erkannt , und durch Rücktritte deutlich gemacht das Sie so Ihre Ziele von Beruf, Familie und Kindern nicht gerecht werden. Darüber sollten wir uns doch freuen.//

 

Die Zeiten von KKK sind zum Glück bereits eine Weile vorbei. Sollten auch Sie schon gemerkt haben.

Ist das (Rücktritt, Kündigung, Teilzeit) nur in der Politik so? Man(n) sollte sich evt. Gedanken machen, was die Gründe dafür sein können. Warum funktioniert die Kombination Familie und Beruf in vielen anderen Ländern schon? "Treten viele Frauen zurück", weil sich ihre Männer zu Hause, nach dem beschwerlichen Arbeitstag, erholen müssen und sich nicht in der Lage sehen mitzuhelfen?

Sie scheinen ja auch der Meinung zu sein, dass es von Mann völlig ausreichend ist, wenn er an der Produktion des Nachwuchses beteiligt ist. Die Arbeit überlässt Mann dann gerne Frau. Häufig auch an der Abwesenheit von Vätern bei Elternabenden und Festen in Schule/Kindergarten. Da gab es mal ein Lied von Johanna von Koczian "Das bisschen Haushalt ... sagt mein Mann".  

Was ich Sie schon lange fragen wollte: Sie meckern über Rot, Grün, FDP, die Linke ist sowieso ein 'no go'. Bleiben ja nicht mehr viele. Welche Partei würden Sie gerne in Regierungsverantwortung sehen und warum?

 

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17:44, Hans Ostermair

>>Ich denke, die Linke braucht eine Erneuerung von innen heraus und eine neue Definition ihrer politischen Ziele. Und was sie vor allem braucht, ist eine Wandlung vom Debattierklub, in dem alle durcheinander und übereinander statt miteinander zu reden, zu einer ernstzunehmenden Gruppierung mit klaren Aussagen.<<

 

Wenn Sie zehn Linke fragen, bekommen Sie elf Meinungen.

 

Das liegt in der Natur des linken Selbstverständnisses. Eins von dessen Kennzeichen ist der Zweifel.

 

Lenin und in seiner Nachfolge Stalin haben versucht, aus den Linken ein gleichgerichtetes Kollektiv zu machen. Damit wurden sie zum Totengräber der Idee, und Leute wie Mao und Pol Pot hatten leichtes Spiel.

 

Ich behaupte immer noch, Lenin hätte seinen Irrtum eingesehen, hätte er länger gelebt.

 

Stalin besucht den todkranken Lenin an seinem Sterbebett. Lenin sagt zu ihm: „Genosse Stalin, die Menschen werden dir nicht folgen!“

Darauf Stalin:

“Genosse Lenin, wenn sie mir nicht folgen, dann werden sie dir folgen!“

Wird nicht reichen

Es wird nicht reichen sich nur den Grünen anzugleichen. Und die Gründe weshalb die Menschen die Linke wählten, hat sich seit den Vorgängern der Parteispitze zur Hälfte erledigt. Hier geht es auch nur noch ums Geld und Macht. Eine Frau Wagenknecht macht heute mit die beste Arbeit in der Öffentlichkeit. Klar und Verständlich. Und auch Alternativen anbieten, als nur immer größere Waffen zu liefern wollen. Mir ist klar, das sie auch nicht in der Verantwortung stehen. Aber es geht um Grundsätzliches in der Personalpolitik der Linken. Da wird mehr kommen müssen als den Grünen nachzueifern, wo die meisten sich um Geld keine Sorgen machen müssen.

Ich fand sie eine Fehlbesetzung

Gut, dass Sie Platz macht für eine realistischere Politik.

Blumensträuße auf den Boden zu werfen ist eben nicht genug.

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Hoffentlich besinnt sich die Linke endlich auf eine soziale Politik ohne sich auf Minderheiten zu fixieren, damit die berechtigten Forderungen nicht von einem Blödsinn wie der Identitätspolitik überdeckt wird.

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Wenn die Linke den politischen Grundsätzen einer Sahra Wagenknecht mehr Bedeutung bemessen würde, dann wären stabile Wahlergebnisse über 5 % möglich. 

Nun sollte

Wagenknecht auch aus der Partei austreten.Grund dafür wäre ihre Verständnis volle Rede für Putin die sie kürzlich gehalten hat.

16:45 von Freier Geist

//Ich hoffe, Sarah Wagenknecht bekommt nun endlich ihre wohlverdiente Chance, die Linkspartei anzuführen.

Ansonsten wird es wohl bald sehr still um die LINKE werden...//

 

Sarah Wagenknecht - die fand ich vor etlichen Jahren wirklich gut. Inzwischen schalte ich, wenn sie in irgendeiner Sendung eingeladen ist, garnicht mehr ein. Wenn sie die LINKE anführen soll, ist das Licht gleich aus. Ich hab inzwischen den Eindruck, dass sie in einer anderen Partei besser aufgehoben wäre.  Als Anführerin wäre auch eine Fusion möglich "Die Linke AfD". Oder so.

@17:58 Uhr von fathaland slim

>>Ich hoffe, Sarah Wagenknecht bekommt nun endlich ihre wohlverdiente Chance, die Linkspartei anzuführen.<<   Um dann mit der AfD zu fusionieren?   Sowohl was Putin als auch was die Haltung zur Migration angeht, liegt sie mit dieser Partei ja auf einer Linie.   Sahra Wagenknecht ist nicht Teil der Lösung, sondern ein nicht unwesentlicher Teil des Problems dieser Partei.

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Ja, als alter 68er schmerzt es natürlich, wenn der letzte Funke der Hoffnung erlöscht. Aber der Trend der Sozialisten zeigt ja schon länger nach unten....ich hoffe , dass die nationalen Sozialisten folgen...    4,9% für alle ohne geschätze Wahlergebnisse wie in Berlin

@16:42 Uhr von sebo5000

 

 

Der User Werner1955 hat zumindest eine Erfahrung, die Ihnen abgeht.

Es ist nicht alles besser, was Ihnen modern erscheint.

 

Das schreibt Ihnen einer, gegen den der Werner1955 noch jung ist und der weder der AfD bnoch der Linken nahesteht.

 

Kapitänin

verlässt das Schiff, nachdem sie für die Manövrierunfähigkeit mitverantwortlich wurde. Gute Steuerleute und Kapitäne wurden vergrault oder verunglimpft: Gysi, Lafontaine,  Wagenknecht usw. Die linke Idee wurde durch Anpassung, Werteverrat und für Geld und etwas Macht platt gemacht. 

@16:45 Uhr von FreierGeist

Ich hoffe, Sarah Wagenknecht bekommt nun endlich ihre wohlverdiente Chance, die Linkspartei anzuführen.

 

 

Sarah Wagenknecht? Die Partei führen? Selten so gelacht. Diese Frau will gar nicht führen. Denn wer führen will, muss Verantwortung übernehmen, zu Kompromissen bereit sein und in der Realität leben. Nehmen Sie es mir nicht übel, aber wer Frau Wagenknechts bisheriges politisches Agieren verfolgt hat, kann gar nicht umhinkommen festzustellen, dass sie ganz bestimmt viel will, aber definitiv keine Führungsposition einnehmen.

@18:03 Uhr von AuroRa

Ob es Zufall ist, dass lediglich Frauen dies erkennen, Männer dies jedoch nicht als Grund angeben? Wohl kaum. Worüber genau sollen wir uns also freuen?

 

Erstens ist ihre Aussage lediglich eine Behauptung und zweitens kann das doch jede Familie handhaben, wie sie möchte.

Defizit

Zitat von Alter Brummbär (15:57 Uhr) : "Eklatante Defizite der Partei - Ist ja nicht nur in dieser Partei so."

Aber diese Partei ist unter all ihren verschiedenen Namen die Verkörperung des eklatanten Defizits. 

@17:51 Uhr von Jadawin1974

Mal davon abgesehen, das viele Frauen Arbeit und Beruf unter einen Hut bringen können, ohne eine so gute finanzielle Lage zu haben, ist es doch erschreckend das die Frau vor den Problemen in der Partei davonläuft.

 

Ist bestimmt sehr schwierig „Arbeit und Beruf“ unter einen Hut zu bringen. Bei mir ist zum Glück beides dasselbe. 
 

Sie meinten wohl „unbezahlte“ Arbeit und Beruf. Da Care-Arbeit heutzutage immer noch statistisch hauptsächlich von Frauen geleistet, wird, sollte doch eher der Anspruch gesenkt werden, beides absolut erfüllen zu können, anstatt zu rügen, wenn etwas Unerreichbares nicht erreicht werden kann. 
Wie es bei Hennig-Wellsow privat aussieht, kann ich nicht einschätzen. Aber beides unter einen Hut zu bekommen, ist ohne Hilfe schwer bis nicht möglich. Was genauso auch für Männer gilt. 

Altees Ziel

Zitat von DB_EMD (16:18 Uhr) : "Was will diese Partei eigentlich noch erreichen?"

Das gleiche wie immer seit dem 03.10.1990 : Staatsgeld, um damit die Posten ihrer Funktionäre zu finanzieren.

Gute Entscheidung

Es schien mir immer als haette diese Frau in der Politik nichts verloren.

Ich hoffe, sie findet Bereiche, in denen sie tauglicher ist.

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Ein guter Anlass fuer die Partei sich jetzt zu ueberlegen, ob es nicht fuer alle besser waere, sich jetzt aufzuloesen.

 

@16:42 Uhr von sebo5000

 

re @ werner1955, um 16:22

 

//und ausgerechnet die tritt zurück. Also Sie hat doch jetzt erkannt das Ihr Sohn wichtiger ist. Das mus die Partei jetzt doch gut anerkennen. Viel Frauen haben in der letzten zeit erkannt , und durch Rücktritte deutlich gemacht das Sie so Ihre Ziele von Beruf, Familie und Kindern nicht gerecht werden. Darüber sollten wir uns doch sehr freuen. Sind doch die Kinder das wichtigste in einer Familie.// 

 

Sie machen dem "1955" in Ihrem Nickname alle Ehre...klingt oft nicht gerade zeitgemäß, was Sie hier so zum Besten geben...

 

 

Auf jeden Fall war und ist es unzeitgemäß, wenn Sie gerade diesen Kommentar des Users, in dem er auf die Bedeutung der Kinder hinweist, zum Anlass nehmen, ihm nicht ganz zeitgemäße Äußerungen zu bescheinigen.

 

@16:29 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Entlarvend.

Nein.Sie ist ja nicht dazu gezwungen worden sonder hat wie ander Ministerinen Ihre persönlichen entscheidungen freiwillig korrigiert. Also da ja der Vater bisher die liebebevolle Betreung des Kindes gemacht hat würd ich das alas gute Arbeitteilung in der Familie betrachten.

 

Sexismus

also ein Thema dass es in der gesamten Gesellschaft gibt

nicht nur bei den Katholiken

@17:47 Uhr von Bruno14

 mit welcher Häme Frauen
Sie hat doch wegen Ihrem Sohn ein gute persönlche Entscheidung getroffen.

Was hat das mit "Häme" zu tun wenn man Ihr und dem Kind jetzt alles gute wünscht?

@17:58 Uhr von fathaland slim

>>“Sahra Wagenknecht ist nicht Teil der Lösung, sondern ein nicht unwesentlicher Teil des Problems dieser Partei.“<<
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Ich würde eher sagen das Wagenknecht eine Galionsfigur ist die die Linke über Wasser hält. Geht Wagenknecht, kann Batsch das Licht bei der Linke ausmachen. Sie haben aber recht, viele der Standpunkte von Wagenknecht entsprechen denen der AfD und ich persönlich würde mich sehr freuen wenn Wagenknecht zur AfD wechseln würde, wohlwissend das dies sicherlich ein Wunschtraum von mir ist. Wagenknecht könnte die soziale Facette der AfD ausbauen und eine Doppelspitze Weidel/Wagenknecht wäre der Hammer.

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