Kommentare - Frankreich vor der Stichwahl: Druck wie in einem Schnellkochtopf

20. April 2022 - 08:24 Uhr

Vor der zweiten Wahlrunde buhlen die Präsidentschaftskandidaten Macron und Le Pen vor allem um linke Wähler. Doch bei denen wächst der Frust auf das System: Viele wollen nur noch Dampf ablassen. Von Julia Borutta.

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Kommentare

11:52, hallo1

>>

@10:20 Uhr von fathaland slim

 

 

Daß der Faschismus für Sie zukunftsfähig ist, das ist nichts neues

 

.

meinen sie die Welt (wenigstens die französische) geht dadurch unter

wenn die Le Pen gewählt würde ?

so viel kann die doch gar nicht bewirken oder schickt die die Bewohner der Vorstädte wieder nach Nordafrika ?<<

 

Die Bewohner der Vorstädte sind nur ein Symbol, mit dem man prima Stimmung machen kann, indem man auf der Klaviatur dumpfester Ressentiments spielt. Man mißbraucht die als Sündenböcke, mehr nicht.

 

Den Faschisten geht es um ganz etwas anderes.

 

Nämlich darum, die Demokratie zu benutzen, um sie letztendlich abzuschaffen.

 

Wir, bzw. unsere Vorfahren, haben es selbst erlebt. Man verspricht den Armen und Zu-Kurz-Gekommenen das Blaue vom Himmel herunter, spielt sich als deren Anwalt auf, und ist man dann gewählt, wird die Gewaltenteilung abgeschafft, die Presse gleichgeschaltet und die bürgerlichen Freiheitsrechte demontiert.

 

Aktuell in Europa in Polen und Ungarn zu beobachten. Da macht man auch sehr viel über Änderungen des Wahlrechts. In beiden Ländern braucht man weniger als 50% der Stimmen, um eine verfassungsändernde Zweidrittelmehrheit im Parlament zu erlangen.

 

Jetzt können Sie natürlich wie üblich behaupten, die demokratischen Errungenschaften seien eine Modeerscheinung, aber bitte tun Sie es nicht.

@12:18 Uhr von Blitzgescheit - "Ausländer raus"?

Ich glaube niemand und schon gar kein "Rechter" relativiert, die völlig inakzeptablen, gigantischen Probleme, die wir Europäer in schwed., frz. , dt. englischen, holländischen Parallelgesellschaften infolge der falschen Migrationspolitik beobachten müssen. . Haben Sie eine Ahnung, warum es diese Probleme etwa in Ungarn oder Polen nicht gibt?

Die von Ihnen angedeuteten "Probleme" europ. Migrationspolitik haben ihre Ursache(n) nicht in der Einwanderung selbst sondern in der Auf- oder besser gesagt Ver-Arbeiung dieser Migration. Hier ist Deutschland ziemlich vorbildlich. Das Problem hier sind nicht die Einwanderer sondern diejenigen, die sie ablehnen....!  "Ausländer raus" (3 Mio. waren von M. Le Pen geplant) ist nicht die Lösung.

Einseitige Wahlwerbung, mal wieder

Wenig überraschende Diskussion bislang, da der Diskussionsverlauf der übliche ist: wenige Apologeten der rechten Ecke provozieren mit den üblichen Triggerforderungen und abstrusen Argumenten, und schon dreht sich die gesamte Debatte um die Themen und vermeintlichen Absichten der rechtsextremen Kandidatin und ihrer deutschen Kumpane, während die Anliegen und bisherigen Erfolge des demokratischen und der Verfassung verpflichteten Amtsträgers ganz zurück gedrängt bleiben. Nennt sich übrigens "Agenda setting", Besetzen von Zeit, Raum und Meinung. Nun, klappt offenbar immer noch, das alte Gauland'sche Motto vom "Wir werden sie jagen." War übrigens 2017.

 

Immerhin, man darf den Demokraten hier im Forum zu gute halten: es geht um eine Stichwahl für's höchste Regierungsamt und somit ist emotionalisierende Polarisierung erwartbar.

@12:12 Uhr von fathaland slim

re@10:38 Uhr von -Der Golem-

Ich wünsche der rechtsradikalen, rassistischen und unsympathischen Nationalsozialistin Le Pen ein erfolgreiches Scheitern.   Da schließe ich mich an. Auch und gerade, was Ihre Charakterisierung dieser Dame betrifft.

 

 

Dem kann ich ebenfalls vollumfänglich zustimmen!

12:18,Blitzgescheit

>>

Ich glaube niemand und schon gar kein "Rechter" relativiert, die völlig inakzeptablen, gigantischen Probleme, die wir Europäer in schwed., frz. , dt. englischen, holländischen Parallelgesellschaften infolge der falschen Migrationspolitik beobachten müssen.

.

Haben Sie eine Ahnung, warum es diese Probleme etwa in Ungarn oder Polen nicht gibt?<<

 

Weil die von Ihnen angesprochenen Probleme aus einer Zeit herrühren, in der Ungarn und Polen noch Ostblockstaaten waren und deshalb die Fehler, die die genannten Staaten gemacht haben, nicht machen konnten.

 

Dieser Fehler war nicht die Einwanderung kulturfremder Massen oder was dergleichen rechtsextremes, rassistisches Geschwurbel mehr ist, sondern das tatenlose Zusehen bei der Bildung von Ghettos oder, wie in den französischen Vorstädten, die Förderung derselben durch eine komplett verfehlte Städte- und Wohnungsbaupolitik.

 

„Man kann einen Menschen mit einer Wohnung erschlagen wie mit einer Axt.“

-Heinrich Zille (der Berliner „Milljöh“-Maler)

 

P.S. All das schreibe ich nicht, um Sie zu erreichen oder gar zu überzeugen. Das wäre ein hoffnungsloses Unterfangen. Ich schreibe es, um Ihren ständig wiederholten Platitüden etwas entgegenzusetzen. Weil das bitter nötig ist.

12:52, eine_anmerkung.

>>

@11:44 Uhr von fathaland slim

 

>>" Ich würde jedenfalls, wäre ich Franzose, zähneknirschend Macron wählen und mich ansonsten dafür stark machen, das Mehrheits- durch ein Verhältniswahlrecht zu ersetzen. Ich halte auch die Direktwahl einer einzigen, mit übergroßer Machtfülle ausgestatteten Person, gewissermaßen eines gewählten Autokraten, für eine schlechte Idee."<<

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Wann waren Sie das letztemal in Frankreich?<<

 

Vor wenigen Wochen. Ich bin da öfters. Aus beruflichen Gründen.

@12:37 Uhr von werner1955

(...) ich glaube die guten Bürger in Frankreich haben zuerst die Kommunisten abgewählt. Warum dürfte jedem seit 50 tagen klar sein.

 

....?! Glauben Sie tatsächlich, Putin-Rußland habe irgendwas mit Kommunismus zu tun...?!

Zum Glück....

...hat ein Schnellkochtopf ein Überdruckventil. Springt es auf, entweicht der Überdruck ganz ohne Folgen ...

12:40, eine_anmerkung.

>>

@10:20 Uhr von fathaland slim

 

>>" Daß der Faschismus für Sie zukunftsfähig ist, das ist nichts neues."<<

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Na, na, na, werter Fati. Bitte keine Unterstellungen werten Mitkommentatoren gegenüber oder hat sich werter Mitkommentator jemals als Füherprinzpbetont geäußert?<<

 

Bei dem werten Mitkommentatoren handelt es sich um eine Dame. Das müsste Ihnen eigentlich aufgefallen sein, wenn Sie hier aufmerksam mitlesen würden.

 

Und ja, diese Dame macht sich hier oft für Herrscher stark, die dem Führerprinzip huldigen. Zumindest wenn es keine Moslems sind.

13:08, -Der Golem-

>>Corona und der Ukraine-Krieg bestimmen derzeit "die Politik".  Wobei ich sagen muss, dass keine Regierung dieser Welt die Folgen beider Faktoren beeinflussen oder gar verbessern kann.  Dieser Umstand wird natürlich ausgenutzt und die "notorische Unzufriedenheit des Volkes"  der (ominösen) Politik zugeschrieben. In manchen Kreisen wird diese ominöse Politk auch als "Dunkle Mächte" beschrieben....... <<

 

Oder als "die Eliten", "das raffende Finanzkapital" oder gleich als Soros, Rothschild, Goldman-Sachs usw.

 

Sie kennen die Chiffren.

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