Kommentare - Frankreich vor der Stichwahl: Druck wie in einem Schnellkochtopf

20. April 2022 - 08:24 Uhr

Vor der zweiten Wahlrunde buhlen die Präsidentschaftskandidaten Macron und Le Pen vor allem um linke Wähler. Doch bei denen wächst der Frust auf das System: Viele wollen nur noch Dampf ablassen. Von Julia Borutta.

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Wolf im Schafspelz

Le  Pen als Staatspräsidentin wäre so etwas wie der Super-Gau für Frankreich und Europa. Sie geriert sich seit einiger Zeit wie der Wolf im Schafspelz, ist moderater im Ton, aber nach wie vor rechsradikal  und rassistisch. Mit ihr würde es kein gestärktes und geeintes Europa geben, sondern ein Beharren auf nationaler Souveränität. In einer glbalisierten Welt würde n Deutschland und Frankreich zwischen den großen wirtschaftsblöcken von USA und China zerrieben. Deshalb haben sich die Unternehmensverbände und die Gewerkschaften in Frankreich gegen Frau Le Pen positioniert. Eigentlich traurig, dass der Rechtsextremismus in Frankreich überhaupt in Tuchfühlung mit dem Präsidentenamt kommen konnte.

Auch wenn ...

... die Medien jetzt vorsichtig geworden sind, Wahlprognosen ernst zu nehmen, gehe ich davon aus, dass die französischen Wähler sich nicht trauen werden,  Marine zu wählen.

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Sie nehmen lieber eine hohe Inflation sowie  einen späteren Renteneintritt hin und akzeptieren, von Brüssel aus regiert zu werden.

Schnellkochtopf

Eigentlich mag ich Macron (bis auf die gemeinsame Schuldenaufnahme im Rahmen des Corona-Rettungsschirmes die er Merkel aus dem Kreuz geleiert hat) und im Sinne von Europa würde Macron sicherlich weiter eine gute, ausgleichende Rolle übernehmen. Für die EU sicherlich gut. Macron hat aber bisher nichts ungesetzt um die illegale Migration in seinem Land einzudämmen und in den Griff zu bekommen und deswegen wird er gleich von drei Rechtsparteien in die Zange genommen, zu recht wie ich finde. Man schaue sich nur als Beispiel an wie Marseille als Getto verkommt. Soll so ganz Frankreich enden? Le Pen würde da durchgreifen und aufräumen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Dieses harte durchgreifen in Sachen illegale Migration hätte dann auch eine Signalwirkung für die Ganze EU. Dänemark ist sowieso schon auf einem solchen Weg und nur Deutschland nimmt mit seiner ungebrochenen grün/links-Orientierung bei diesem Thema eine Art Exotenstellung in der EU wahr. Für den Zusammenhalt der EU wäre Le Pen im Vergleich zu Macron sicherlich die schlechtere Wahl weil nationale Egosimen überbetont würden. Nicht missverstehen. Die nationale Identität aller EU-Partner sollte erhalten bleiben. Aus einem französischen Bordeaux sollte beispielsweise niemals ein EU-Cuvée gemischt werden. Der übergeordnete Zusammenhalt sollte aber weiterhin gefördert werden. Warten wir´s ab?

da fällt die Entscheidung nicht schwer

Zum einen hat Macron gezeigt, dass er seine bisherigen Versprechen z.g.T. nicht halten konnte. Auch die  "hochgelobten" Verhandlungen mit Putin waren ergebnislos.

Und jetzt will er noch die Rente mit 65 durchsetzen, ein absolutes No Go wie ich meine und eine Fehlentscheidung hinsichtlich der hohen Jugend-Arbeitslosigkeit.

 

Im Gegenzug hat Marine Le Pen erkannt, dass  niedrigere Mehrwertsteuersätze der inflationsgeplagten Bevölkerung helfen und eine Beibehaltung des Renteneintrittsalters zur positiven Entwicklung beitragen werden. Wünsche Ihr viel Erfolg!

Ich würde das auf eine…

Ich würde das auf eine völlig falsche Zuwanderungspolitik zurückführen.  Es gibt Befürworter und Ablehner.

Also ganz links und ganz rechts. Und sollte le PEN gewinnen, muss man sich eben fragen, warum nicht jeder die Politik gut fand.

@08:43 Uhr von Adeo60

>>" Eigentlich traurig, dass der Rechtsextremismus in Frankreich überhaupt in Tuchfühlung mit dem Präsidentenamt kommen konnte."<<

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Finde ich nicht oder andersrum formuliert; könnte es nicht sein das die führende politische Elite in Frankreich die Bevölkerung bei einigen Themen nicht mitgenommen oder beachtet hat?

Es wird eng werden

in der Stichwahl,Marcon sowie Le Pen sind gleichstark in der Bevölkerung angekommen.Man hat die Wahl zwischen Pest und Cholera.

@08:57 Uhr von Bender Rodriguez

 

Ich würde das auf eine völlig falsche Zuwanderungspolitik zurückführen.

 

wenn man sich die französischen Vorstädte betrachtet und die Zustände dort

könnte der Eindruck beim einen oder anderen entstehen

klar kann man das toll finden - offensichtlich aber nicht jeder

@09:01 Uhr von schiebaer45

in der Stichwahl,Marcon sowie Le Pen sind gleichstark in der Bevölkerung angekommen.Man hat die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Ich glaube aber das Macron das kleinere Übel sein wird. Denn das rechte/populistische Regierungen auf Dauer nichts Gutes bringen, haben andere Länder schon häufiger gezeigt.

In vielen Medien wird…

In vielen Medien wird geschrieben, dass Frau Le Pen als Präsidentin für Frankreich eine Katastrophe wäre und für die EU sein wird.

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Ähnliche Aussagen gab es beim Brexit, wenn GB die EU verlässt. Wie wir wissen, wird nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

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Die Politiker in Frankreich sollte sich die Frage stellen, warum eine rechte Partei im Volk so eine Zustimmung erhält und nun nach dem Präsidentenamt greifen kann!

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Von Versagen möchte ich nicht sprechen, eher von Political Correctnis. Keiner darf von dem großen Elefanten sprechen, der im Raum steht. Sogar Medien nicht. In Deutschland und anderen EU-Ländern ist es ähnlich.

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Frau Le Pen spricht Klartext; das ist nicht erwünscht.

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Die Zeit für Veränderung ist reif!

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Hoffentlich bekommt sie am 24. von den Bürgern eine Chance.

Ich drücke.....

Ich drücke beide Daumen für Marine Le Pen und wünsche ihr das sie die Wahl gewinnt. 

@08:43 Uhr von Adeo60

 

 

Mit ihr würde es kein gestärktes und geeintes Europa geben, sondern ein Beharren auf nationaler Souveränität. In einer glbalisierten Welt würde n Deutschland und Frankreich zwischen den großen wirtschaftsblöcken von USA und China zerrieben.

 

nicht jeder steht auf Globalisierung

ob der Vorteil darin liegt alles größer ... mächtiger

auch da sind vielleicht Grenzen

wenn nur noch Nestle den Lebensmittelmarkt beherrscht

ich stehe eben auf überschaubare Strukturen und Vielfalt

und wenn ich in Rom bin, in Frankfurt, in Rio oder New York

überall Mac Donald, Starbuck weltweit organisierte Ketten

dann kann ich zu haus bleiben

Ich denke mir

es wird nichts passieren, wenn richtig gelesen habe, gab es es doch vor 1-2 Tagen ein wichtige Nachricht zu der Dame, die passend kurz vor der Wahl gekommen ist.

Und die Medien stehen auch voll hinter Herrn Macron, kann sein das eng wird, aber der Abstand war ja bei der ersten Wahl doch nicht so klein, natürlich klingt sein Programm nicht besonders gut für den Bürger.

Le Pen wäre die 1. Präsidentin in Frankreich

Bestimmt motiviert dies viele weiblich Wähler Le Pen zu wählen.

 

Fände es gut, wenn Frankreich endlich mal eine Frau als Präsidentin bekäme. Sicherlich ein großer Gewinn für die Frauenrechte (und dies ganz ohne Quote).

@09:00 Uhr von eine_anmerkung.

Dieses Argument wird auch von den Rechtsextremisten in Deutschland immer wieder gebraucht. Und in der Tat gibt es immer auch Protestwähler, die einfach nur gegen das von ihnen verhasste  Establishment votieren wollen, egal, wem sie da ihre Stimme geben. Aber genau darin liegt auch die Crux. Wir brauchen - um wirtschaftlich, militärisch und politisch eine Zukunft zu haben - ein starkes, geeintes Europa. Wenn Europa in Kleinstaaterei verfällt, werden wir Frieden und Wohlstand, soziale Stabilität und unsere tradierten Werte aufs Spiel setzen. Europa darf nicht zum Experimentierkasten für Gruppierungen werden, die  mit rassischischen, spalterischen und nationalistischen Parolen unterwegs sind.

Frankreich vor der Stichwahl: Druck wie in einem....

Vor ein paar Tagen soll Macron ein ärmeres Stadtviertel besucht und dort um Stimmen gebuhlt haben. Wenn die Menschen ihn wählen, dann haben Sie aber kein Gedächtnis. Er hat sie 5 Jahre verhöhnt und noch ärmer gemacht. Privatisierungspolitik, Gewerkschaftern sagte er, "wenn Sie so viel arbeiten wie ich, dann können Sie sich auch so einen Anzug wie ich ihn hab leisten". Oder, zu einem Arbeitslosen: "Gehen Sie die Straße rauf und runter und schon haben Sie eine Stelle".

In Zukunft droht durch ihn auch noch eine Erhöhung des Rentenalters und Verschlechterungen bei der Sozialhilfe, Arbeitspflicht und damit die Absenkung von Standards für Normalbeschäftigte.

"republikanische Wall"

ZItat: " Macron versucht auf diese Weise, den sogenannten republikanischen Wall gegen die Rechtspopulistin zu mobilisieren."

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Das ist schön!

Das ist gut!

Ich bin auch sehr für eine starke Republik und einen durchsetzungsfähigen Staat.

Wie würde Monsieur Macron diese "republikanische Wall" einsetzen, um Gewaltexzesse durch muslimische Migranten, etwa wie jüngst zu Ostern in Schwedn, derer in Frankreich such regelmäßig stattfinden, konsequent verhindert werden? Werden solche Gewalttäter denn wenigstens in Frankreich asap abgeschoben?

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Mit welchen Tricks des "republikanische Walls" will Monsieur Macron erreichen, dass die gigantischen Probleme infolge der Nicht-Integration viele muslimischer / afrikanischer Migranten gelöst werden, ein Umstand der für viele Franzosen das eigentliche Momentum sein dürfte, Le Pen zu wählen, weil sog. Altparteien seit Jahrzehnten darin versagen - nicht nur in Frankreich.

Reale Probleme und Wählervotum

Neulich im Auslandsjournal, ein Mann wird auf der Straße befragt. Er bekennt, wie so viele, dass ihm die steigenden Verbraucherpreise Probleme machen.

Und dann wettert er, dass für die Migranten mehr gemacht wird, als für Einheimischen.

 

Fremdenfeindlichkeit ist mit starken Emotionen besetzt. Da werden die realen Herausforderungen und eigenen Bedürfnissen hinten angestellt. Nur deswegen hat Marine Le Pen eine reale Chance.

Oh da werden einige unruhig…

Oh da werden einige unruhig in Brüssel. Was ist wenn Macron abgewählt werden sollte?

Ich denke alle Regierungen wären gut beraten nicht nur Geopolitik zu machen, sondern sich auch um die eigene Bevölkerung zu kümmern. Die sind es nämlich die mit den zu zahlenden Steuern die geopolitischen Spiele erst ermöglichen.

Ich bin kein Fan dieser Frau. Aber ich sehe das Sie bei jedem Wahlanlauf mehr Stimmen hinter sich hat. Das sollte schon mal jemand zu Denken geben. Und es ist ja nicht nur auf Frankreich begrenzt.

@08:51 Uhr von Einfach Unglaublich

 dass die französischen Wähler sich nicht trauen werden,  Marine zu wählen. . Sie nehmen lieber eine hohe Inflation sowie  einen späteren Renteneintritt hin und akzeptieren, von Brüssel aus regiert zu werden.

 

Brüssel regiert kein Land - alle Mitglieder zusammen "sind Brüssel" und sitzen selbst in den Entscheidungsgremien. (Hat LePen ein Heilmittel gegen die Inflation?)

 

Wenn LePen gewählt wird, ist das das Aus für die EU, denn wir können das EU-Projekt nicht erfolgreich mit Ultranationalisten und Rassisten entwickeln.

 

Wir haben mit einigen osteuropäischen Mitgliedern schon diverse "Sprengsätze" akzeptiert, der Krieg in der Ukraine, die Forderung der Ukraine nach Mitgliedschaft und die vielen Sanktionen schwächen die EU (was, wenn D als größter Nettozahler schwächelt?). Wenn jetzt Frankreich als größter Motor von EU-Zusammenhalt und -Unabhängigkeit ausfält, dann ist die gesellschaftliche und wirtschaftliche Katastrophe komplett.

09:16, hallo1

>>

@08:57 Uhr von Bender Rodriguez

 

 

Ich würde das auf eine völlig falsche Zuwanderungspolitik zurückführen.

 

wenn man sich die französischen Vorstädte betrachtet und die Zustände dort

könnte der Eindruck beim einen oder anderen entstehen

klar kann man das toll finden - offensichtlich aber nicht jeder<<

 

Ich habe noch von niemandem, absolut niemandem, gehört, der die Zustände in den Banlieues toll finden würde.

 

Das schließt die Bewohner dieser Ghettos ein.

Typisch Rechts, typisch keine Ahnung

Le Pen hat nur ein Thema! Zuwanderung! Ein Thema, das weder Kaufkraft, Rente, Staatshaushalt, Umwelt, Soziales oder gar die Zukunft rettet! Das Thema mag präsent sein, weil der Mensch ja bekanntlich vor allem Fremden erstmal Angst hat, ist aber in Wahrheit untergeordnet und völlig belanglos! Was will sie denn machen? 5 Jahre nur auf den Zuwanderern rumhacken? Denn mehr hat sie nicht zu bieten! Sie hat weder ein durchfinanziertes Rentenkonzept, noch eine Idee, wie Staatshaushalt und Kaufkraft in Einklang zu bringen sind. Ihre einseitige Haltung in Sozialthemen, die nur Franzosen bevorzugen sollen, funktioniert gar nicht, da die französische Verfassung etwas ganz anderes sagt. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit? Le Pen würde im Fall eines Wahlsieges alleien gar keine Regierung stellen können. Die Mehrheiten im Parlament stehen gegen sie. Sie kann ihr Programm gar nicht durchspielen ohne das Parlament! Das wird gerne übersehen!

@09:21 Uhr von Dany39

Die rechtsnationalistische Bewegung von Salvini hat gezeigt, welch schwerer wirtschaftlicher Schaden für ein Land entstehen kann, wenn man investive Ausgaben vernachlässigt und konsumptive Ausgaben präferriert. Nach wenigen Wochen stand Italien vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch. Staatliche Mittel wurden nach dem Gießkannenprinzip verteilt, die Wirtschaft abgewürgt. Eine ähnliche Entwicklung würde wohl auch Frankreich unter einer Präsidentschaft von Marie Le Pen nehmen.

"Immer ein Übel wählen zu…

"Immer ein Übel wählen zu müssen, um ein noch schlimmeres Übel zu verhindern, das reicht diesen Wählern nicht mehr."

 

Das könnte man auch auf Deutschland übertragen. Der Politikverdruss scheint überall zuzunehmen. Und Schuld daran ist die Politik.

Welche denn?

 

 

Zitat: ""Das wahre Gesicht der extremen Rechten kommt wieder zum Vorschein", sagt der amtierende Präsident über seine Herausforderin: "Marine Le Pen respektiert unseren verfassungsrechtlichen Rahmen nicht, missachtet fundamentale Freiheiten stellt und Rechte in Frage, die unsere Gesellschaft hart und teuer erkämpft hat.""

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Welche denn? Kann das Monsieur Marcon oder sonst wer - einmal konkret und sachlich - benennen und belegen?

Frankreich vor der Stichwahl

Ein derartiger Rechtsruck durch Le Pen wäre fatal für Frankreich, Europa und die Welt.

Ich hoffe, Macron gewinnt diese Stichwahl.

09:22, morgentau19

>>

Frau Le Pen spricht Klartext; das ist nicht erwünscht.

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Die Zeit für Veränderung ist reif!

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Hoffentlich bekommt sie am 24. von den Bürgern eine Chance.<<

 

Daß der Faschismus für Sie zukunftsfähig ist, das ist nichts neues.

Die Frust der Wähler ...

Zitat: ""Wir haben ja zum dritten Mal seit 2002 die extreme Rechte in der Stichwahl. Gerade junge linke Wähler haben den Eindruck, dass sie ständig dasselbe erleben und ihnen die Wahl geraubt wird", erklärt Politikwissenschaftler Vincent Tiberj."

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Die armen, linken Wähler ...

... wer geht auf die armen., rechten Wähler, die zu den letzten Wahlen immer eine rechte Kandidatin in der Stichwahl hatten, die dann aber nicht gewählt wurde?

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Welcher Politik-"Wissenschaftler" sorgt sich um den Frust junger, rechter Wähler, die seit Jahren durch die Realität in ihrer Sichtweise bestätigt werden - jüngst durch die Gewaltexzesse in Schweden durch muslimische Migranten - aber feststellen, dass sich nichts zum Besseren ändert?

Erfolgreiches Scheitern

Ich wünsche der rechtsradikalen, rassistischen und unsympathischen Nationalsozialistin Le Pen ein erfolgreiches Scheitern.

@08:57 Uhr von Giselbert

>>Zum einen hat Macron gezeigt, dass er seine bisherigen Versprechen z.g.T. nicht halten konnte. Auch die  "hochgelobten" Verhandlungen mit Putin waren ergebnislos. Und jetzt will er noch die Rente mit 65 durchsetzen, ein absolutes No Go wie ich meine und eine Fehlentscheidung hinsichtlich der hohen Jugend-Arbeitslosigkeit.Im Gegenzug hat Marine Le Pen erkannt, dass  niedrigere Mehrwertsteuersätze der inflationsgeplagten Bevölkerung helfen und eine Beibehaltung des Renteneintrittsalters zur positiven Entwicklung beitragen werden. Wünsche Ihr viel Erfolg!<<

Marine würde genauso scheitern, zum Glück hat sie noch nicht gewonnen. Sie kann auch kein Geld ausgeben was sie nicht hat. Ja sie kann aus der EU austreten, mit den gleiche Auswirkungen wie Großbritannien.

Bisher konnte doch noch kein Politiker, weltweit seine/ihre Versprechen einhalten

09:44 Uhr von Adeo60

>>"..Dieses Argument wird auch von den Rechtsextremisten in Deutschland immer wieder gebraucht. Und in der Tat gibt es immer auch Protestwähler, die einfach nur gegen das von ihnen verhasste  Establishment votieren wollen.."<<

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Le Pen ist schon viel zu lange im Rennen um deren Wählerschaft einfach als "Protestwähler" abzutun und wie gesagt erfreuen sich mittlerweile zwei weitere Rechtsparteien in Frankreich steigender Beliebtheit.

@09:44 Uhr von Adeo60

>>".., spalterischen und nationalistischen Parolen unterwegs sind."<<

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Es stellt sich halt die Frage wer hier spaltet?

@09:16 Uhr von hallo1

Ich würde das auf eine völlig falsche Zuwanderungspolitik zurückführen.  

...

wenn man sich die französischen Vorstädte betrachtet und die Zustände dort könnte der Eindruck beim einen oder anderen entstehen 

 

Die Zustände in den französischen Zuständen beruhen nicht auf einer falschen Zuwanderungspolitik, sondern auf fehlender Integration. Die Menschen dort sind die Nachkommen, von den Einwanderern aus den ehemaligen Kolonien in zweiter und dritter Generation. Es sind Franzosen. Selbst wenn man jede Zuwanderung stoppen würde und alle Migranten ausweisen würde, hätte es keine nennenswerte Auswirkung.

@09:16 Uhr von Sisyphos3

  Ich würde das auf eine völlig falsche Zuwanderungspolitik zurückführen.   wenn man sich die französischen Vorstädte betrachtet und die Zustände dort könnte der Eindruck beim einen oder anderen entstehen klar kann man das toll finden - offensichtlich aber nicht jeder

 

Rechte Relativierungsversuche wie eh und je von Ihnen...da hilft Ihnen auch Ihr neuer Nickname nichts...

@09:44 Uhr von Adeo60 - Rückschritt statt Fortschritt

 Wir brauchen - um wirtschaftlich, militärisch und politisch eine Zukunft zu haben - ein starkes, geeintes Europa. Wenn Europa in Kleinstaaterei verfällt, werden wir Frieden und Wohlstand, soziale Stabilität und unsere tradierten Werte aufs Spiel setzen.

Das ist völlig richtig. Ich kenne kein Gebiet, auf dem Rückschritt erfolgreicher war als Fortschritt. Aber genau das wird den Blöden auf dieser Welt schmackhaft eingepackt und rhetorisch penetrant verkauft. Als Belohnung winkt dem Blender dann das Präsidentenamt (siehe Putin, Orban, Erdogan & Co.....) 

@09:43 Uhr von Giselbert

"Bestimmt motiviert dies viele weiblich Wähler Le Pen zu wählen.   Fände es gut, wenn Frankreich endlich mal eine Frau als Präsidentin bekäme. Sicherlich ein großer Gewinn für die Frauenrechte (und dies ganz ohne Quote)."

 

Welche Frauenrechte bei Le Pen meinen Sie?: die Naehe zu Putin und anderen Starken rechten Maennern (z.b. Orban) oder die Eu und Euroskepsis? Das   Aufwaermen des alten Feinbildes Deutschland? Die Ablehnung von Solaranlagen und Windkraft, die Ruecknahnme der NATO Mitgliedschaft  ehemaliger Ostblockstaaten, damit Putin wieder sicher schlafen kann. Die radikal ablehnende Haltung gegenueber Moslems (inclusive deren  Frauen), den Verzicht auf Rechtsstaatlichkeit und die Einbindung Putin Russlands in die EU.

 

Ich kann da keine besonderen Frauenrechte herauslesen, vielleicht koennen Sie mich aufklaeren!

@09:25 Uhr von hallo1

Ich bin kein Verfechter von Wachstum um jeden Preis.  Die Klimakatastrophe zeigt uns die Grenzen  einer Politik auf, die im internationalen Wettbewerb nach immer neuen Höchstwerten strebt. Aber unbestritten leben wir in einer globalisierten Welt, aus der Deutschland in den vergangenen Jahren seinen Wohlstand, seine soziale Stabilität und seine hohe internationale Reputation geschöpft hat. Ohne konkurrenzfähige Unternehmen wird Deutschland Arbeitsplätze verlieren. Und diese Konkurrenzfähigkeit wird durch den europäischen Binnenmarkt begründet. Gleiches gilt im übrigen auch für Frankreich. Auch ich bedauere es, wenn ich im Ausland immer die gleichen großen Modegeschäfte, Kaufhäuser und Fast-Food-Ketten antreffen. Auch mir fehlen die kulturellen und traditionellen Alleinstellungsmerkmale. Aber Globalisierung schafft Wettbewerb, in der Regel verbunden mit Qualitätsverbesserung und Wohlstand. Der Rechtspopulist Salvini hat in Italien gezeigt, wie schnell man ein Land ohne wirtschaftspolitischen Sachverstand gegen die Wand fahren kann. Ich hoffe, Frankreich bleibt ein solches Schicksal erspart.

 

 

@09:43 Uhr von Giselbert

>>Bestimmt motiviert dies viele weiblich Wähler Le Pen zu wählen.   Fände es gut, wenn Frankreich endlich mal eine Frau als Präsidentin bekäme. Sicherlich ein großer Gewinn für die Frauenrechte (und dies ganz ohne Quote).<<

Aber nicht Frau Le Pen, ich glaube nicht das die Frauenrechte dann besser vertreten wären.

@08:56 Uhr von eine_anmerkung.

Zitat: " Für den Zusammenhalt der EU wäre Le Pen im Vergleich zu Macron sicherlich die schlechtere Wahl weil nationale Egosimen überbetont würden. Nicht missverstehen. Die nationale Identität aller EU-Partner sollte erhalten bleiben. Aus einem französischen Bordeaux sollte beispielsweise niemals ein EU-Cuvée gemischt werden. "

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Das wage ich zu bezweifeln.

Zum Einen, dass Monsieur Macron NICHT für französische Egoismen einsetzt, Er ist nur geschickt genug, den EU-trunkenen Deutschen französische Interessen als "europäische Solidarität" ... and stuff .. zu verkaufen.

Zum Anderen - auch wenn ich Le Pens eher protektionistische Wirtschaftspolitik in der Tat als einen Rückschritt erachtete -  wird die aktuelle EU nur in ihrer Form als Schulden- und Transferunion zusammengehalten, die, gäbe es diese nicht, schon längst du die durch die EU systemimmanenten Zentrifugalkräfte schon längst auseinandergerissen worden wäre.

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Le Pen steht wie De Gaulle für ein Europa der Vaterländer.

Seit der Entscheidung für…

Seit der Entscheidung für den Brexit und seit der Trump-Wahl sollte man mit Prognosen vorsichtig sein. Dennoch setze ich darauf, dass die deutliche Mehrheit sich gegen eine Gelder veruntreuende Putin-affine gesellschaftsspaltende und EU-zerstörende LePen aussprechen wird, und viele für Macron stimmen, deren erste Wahl er im ersten Wahlgang nicht wahr. Insofern hoffe ich auf deutlich über 60% der Stimmen.
Antieuropäische französische Demagogen bekommen im Land von Liberté, Égalité und Fraternité keine Mehrheit.

 

gez. NieWiederAfd

@09:25 Uhr von hallo1

 ich stehe eben auf überschaubare Strukturen und Vielfalt und wenn ich in Rom bin, in Frankfurt, in Rio oder New York überall Mac Donald, Starbuck weltweit organisierte Ketten dann kann ich zu haus bleiben

__

Selbst wenn es einige global aufgestellte Unternehmen gibt, wie "starbucks" oder "McDonald", liegt es an jedem selbst, ob er das Angebot wahrnimmt, denn es gibt auch immer die Vertreter des jeweiligen Landes.

Hier in ITA gibts auch "Lidl" und "Penny". Trotzdem würde ich Sie nie aufsuchen. Genauso wenig, wie ich diese Läden aufsuche, wenn ich in Köln bin. Wenn ich zu Hause mein Augenmerk aber nur auf "McDonald" und "Aldi" lege, dann gehe ich möglicherweise auch im Ausland dort hin. Schade, denn dann bleibt einem vieles verborgen.

@09:44 Uhr von Adeo60

 

Wir brauchen - um wirtschaftlich, militärisch und politisch eine Zukunft zu haben - ein starkes, geeintes Europa.

 

sollte man nicht auch die unterschiedlichen Mentalitäten in Europa beachten ?

Eine Schwede tickt anders als ein Rumäne

wobei wir ja im eigenen Land bleiben können

ein Berlin ist anders gestrickt als ein Bayer, was ja auch schon zu Problemen führt

@09:46 Uhr von Bernd Kevesligeti

>>"In Zukunft droht durch ihn auch noch eine Erhöhung des Rentenalters und Verschlechterungen bei der Sozialhilfe, Arbeitspflicht und damit die Absenkung von Standards für Normalbeschäftigte."<<

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Das hört sich nach einer Krux an? Frankreich ist verschuldet und kann nur durch Einschnitte in die persönliche Belange der Bürger wieder ins EU-Fahrwasser kommen (finanztechnisch). Die französischen Regierungen haben da in den letzten zehn Jahren so gut wie keine Reformen umgesetzt. Was für die EU gut ist, ist für die französischen Bürger also u.U. schlecht und damit sinkt scheinbar der Zuspruch zu den Kandidaten die vornehmlich das EU-Lied singen?

Le Pen steht für…

Le Pen steht für Globalisierung der rechten Art: Eine Globalisierung fremdenfeindlicher Grundhaltungen, eine Globalisierung antidemokratischer autoritärer Oligarchenmacht, eine Globalisierung des Angriffs auf unabhängige Justiz und Pressefreiheit, und nicht zuletzt eine Globalisierung der Gleichgültigkeit menschlichen Grundhaltungen und Empathie gegenüber, wie Papst Franziskus brilliant analysiert.

Dass diese Form der Globalisierung hier im Forum Anhänger findet, ist wenig erstaunlich: Sie repräsentieren die gut 10% unserer Gesellschaft, die uns dumpfen Nationalismus als kritische Globalisierungsgegnerschaft unterjubeln wollen.

Druck wie in einem Schnellkochtopf

Gut das es kein linker/kommunistischer Kanditat wiedermal in die Stichwahl geschaft hat. Die anständigen guten Bürger werden in frei demokratische Wahlen entscheiden. Das ist demokratie mit Mehrheiten.

Solange es in der Politik um die "Befindlichkeiten" Einzelner

statt um die Bewältigung der "Gesamtlage" geht (also vor allem darum, emotionalen "Druck abzulassen"), ist die von vornherein ausgeschlossen. Weil die dafür nötige konstruktive Zusammenarbeit aller deren volle Konzentration auf die "Sachlage" (Fakten) erfordert.

@09:46 Uhr von Bernd Kevesligeti

Vor ein paar Tagen soll Macron ein ärmeres Stadtviertel besucht und dort um Stimmen gebuhlt haben. Wenn die Menschen ihn wählen, dann haben Sie aber kein Gedächtnis. Er hat sie 5 Jahre verhöhnt und noch ärmer gemacht. Privatisierungspolitik, Gewerkschaftern sagte er, "wenn Sie so viel arbeiten wie ich, dann können Sie sich auch so einen Anzug wie ich ihn hab leisten". Oder, zu einem Arbeitslosen: "Gehen Sie die Straße rauf und runter und schon haben Sie eine Stelle". In Zukunft droht durch ihn auch noch eine Erhöhung des Rentenalters und Verschlechterungen bei der Sozialhilfe, Arbeitspflicht und damit die Absenkung von Standards für Normalbeschäftigte.

 

Also plädieren Sie bei der Stichwahl für Le Pen?

 

Überraschen würde mich das nicht. Ihre Positionen, die Sie hier vertreten, zeichnen sich ja generell durch eine große Anschlussfähigkeit nach rechts aus.

 

Ich würde jedenfalls, wäre ich Franzose, zähneknirschend Macron wählen und mich ansonsten dafür stark machen, das Mehrheits- durch ein Verhältniswahlrecht zu ersetzen. Ich halte auch die Direktwahl einer einzigen, mit übergroßer Machtfülle ausgestatteten Person, gewissermaßen eines gewählten Autokraten, für eine schlechte Idee. 

10:13, mispel

>>

"Immer ein Übel wählen zu müssen, um ein noch schlimmeres Übel zu verhindern, das reicht diesen Wählern nicht mehr."

 

Das könnte man auch auf Deutschland übertragen. Der Politikverdruss scheint überall zuzunehmen. Und Schuld daran ist die Politik.<<

 

Ist sie das?

 

Wer ist das eigentlich, diese ominöse Politik?

 

Ich muss da mal meinen Dorfbürgermeister fragen, wie er das sieht. Ob er auch Politik ist. Oder meine Landrätin. Meinen Bundestagsabgeordneten.

@10:20 Uhr von fathaland slim

 

Daß der Faschismus für Sie zukunftsfähig ist, das ist nichts neues

 

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meinen sie die Welt (wenigstens die französische) geht dadurch unter

wenn die Le Pen gewählt würde ?

so viel kann die doch gar nicht bewirken oder schickt die die Bewohner der Vorstädte wieder nach Nordafrika ?

@10:01 Uhr von fathaland slim

>> @08:57 Uhr von Bender Rodriguez     Ich würde das auf eine völlig falsche Zuwanderungspolitik zurückführen.   wenn man sich die französischen Vorstädte betrachtet und die Zustände dort könnte der Eindruck beim einen oder anderen entstehen klar kann man das toll finden - offensichtlich aber nicht jeder<<   Ich habe noch von niemandem, absolut niemandem, gehört, der die Zustände in den Banlieues toll finden würde.   Das schließt die Bewohner dieser Ghettos ein.

 

 

Selten dass ich ihnen widersprechen muss, aber zwischen den Zeilen und sogar  gibt es viele, die sich davon noch mehr wünschen würden - nämlich genau die Rechtsnationalen, die mit solchen Bildern gerne ihren Rassismus befördern:

 

Z.B. der Leiter der Presseabteilung Christian Lüth, der, wohl nach Absprache mit Alexander Gauland, einer vermeintlich rechten Bloggerin gegenüber äusserte, "Es müsse Deutschland schlechter gehen - je schlechter, desto besser für die AfD. Die AfD müsse dafür sorgen, dass es Deutschland schlechter gehe."

sueddeutsche.de/medien/doku-pro-sieben-afd-thilo-mischke-1.5046873

 

Auf die Frage, ob er mehr Migranten nach Deutschland holen wolle, antwortete Lüth in dem Gespräch demnach wörtlich: „Ja. Weil dann geht es der AfD besser. Wir können die nachher immer noch alle erschießen. Das ist überhaupt kein Thema. Oder vergasen, oder wie du willst. Mir egal!“

 

@10:13 Uhr von mispel

Ich habe nicht den Eindruck, dass es in Deutschland einen ausgeprägten "Politikverdruss" gäbe. Ex-Kanzlerin Merkel erfreut sich noch immer höchster Zustimmungswerte. Es ist zählkt leider zum Selbstverständnis rechtsextremistischer Gruppierungen, dass sie  das eigene Land schlechtreden wollen, um politischen Nutzen für sich zu ziehen.

@10:37 Uhr von Blitzbot @afd-Presseabteilung

Schon klar, dass sie die, von Rechtsextremen provozierten, Proteste in Schweden ansprechen.

 

Provozieren und sich dann als Opfer hinstellen ist ihre Lieblingsrolle.

 

Sie nehmen sich, wie immer, selbst zu wichtig.

 

Keiner hier will ihnen wirklich ans Leder - wir widersprechen lediglich ihren Lügen und klären andere über die Mechanismen auf, mit denen sie Fremdenhass verbreiten und das Vertrauen in unseren Staat und unsere Demokratie untergraben wollen, damit ihre afd gewählt wird.

Weil sie sich mit ihren Kommentaren immer wieder selbst demaskieren, löst es schon mehr Fremdschämen aus, Ihnen beim Taubenschach zuzusehen, als ein normaler Mensch ertragen kann.

@10:38 Uhr von -Der Golem-

Ich wünsche der rechtsradikalen, rassistischen und unsympathischen Nationalsozialistin Le Pen ein erfolgreiches Scheitern.

 

Da schließe ich mich an. Auch und gerade, was Ihre Charakterisierung dieser Dame betrifft.

@10:05 Uhr von DB_EMD

…da die französische Verfassung etwas ganz anderes sagt. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit? Le Pen würde im Fall eines Wahlsieges alleien gar keine Regierung stellen können. Die Mehrheiten im Parlament stehen gegen sie. Sie kann ihr Programm gar nicht durchspielen ohne das Parlament! Das wird gerne übersehen!

Na, dann muss man sich nicht fürchten, dass Le Pen gewählt wird. Schließlich kontrolliert die Verfassung und das Parlament den Präsidenten. bzw. die Präsidentin!

@10:44 Uhr von eine_anmerkung.

Wir haben es bei Trump erlebt, wir erleben es bei der AFD und bei allen extremistischen Strömungen: Man versucht die demokratischen Grundstruktuiren durch Hass und Hetze, durch Verschwörungstheorien und "Fake News" zu destabilisieren, um dann - auf der zerstörten staatlichen Grundordnung - etwas Neues, Autokratisches aufzubauen. Kein Wunder, dass insbesondere von rechtsnationalistischen Parteien sehr enge Beziehungen nach Moskau aufgebaut und gepflegt wurden. Aktuell geraten diese Gruppierungen natürlich in Erklärungsnot.

@11:03 Uhr von sebo5000

Zitat: "  Ich würde das auf eine völlig falsche Zuwanderungspolitik zurückführen.   wenn man sich die französischen Vorstädte betrachtet und die Zustände dort könnte der Eindruck beim einen oder anderen entstehen klar kann man das toll finden - offensichtlich aber nicht jeder   Rechte Relativierungsversuche wie eh und je von Ihnen...da hilft Ihnen auch Ihr neuer Nickname nichts..."

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Ich glaube niemand und schon gar kein "Rechter" relativiert, die völlig inakzeptablen, gigantischen Probleme, die wir Europäer in schwed., frz. , dt. englischen, holländischen Parallelgesellschaften infolge der falschen Migrationspolitik beobachten müssen.

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Haben Sie eine Ahnung, warum es diese Probleme etwa in Ungarn oder Polen nicht gibt?

Sollte

Macron wirklich verlieren, dann können wir Europa begraben. Le Pen wird in allerbester AFD und Trump Manieren "zuallererst ich, dann lange nix, dann nochmal ich und meine Freunde. Wenn dann noch was ist, bekommen die Reichen auch noch was"

Spätestens dann sollte Deutschland sich darauf besinnen mehr an sich zu denken..... 

@10:42 Uhr von Alter Brummbär

>>"Bisher konnte doch noch kein Politiker, weltweit seine/ihre Versprechen einhalten"<<

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Ist das wirklich ihre Anspruchshaltung? Mit fehlen die Worte.

@10:38 Uhr von -Der Golem-

>>"Ich wünsche der rechtsradikalen, rassistischen und unsympathischen Nationalsozialistin Le Pen ein erfolgreiches Scheitern."<<

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Und ich drücke Ihr die Daumen (und das mache ich ausschließlich am Thema verfehlte Migrationspolitik in der EU) fest und die Einstellung von Le Pen zu diesem Thema macht Sie für mich außerordentlich sympathisch. Es sollte auch beachtet werden das die französischen Wahlen nunmal nicht von der deutschen links/grünen Presse gewonnen werden.

@09:01 Uhr von schiebaer45

in der Stichwahl,Marcon sowie Le Pen sind gleichstark in der Bevölkerung angekommen.Man hat die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Das ist eIhre Sicht. ich glaube die guten Bürger in Frankreich haben zuerst die Kommunisten abgewählt. Warum dürfte jedem seit 50 tagen klar sein. 

Und jetzt können Sie in freier Wahl für weiter Ausbeutung und Bevormiund so wie bisher oder Eigenverantwortung und persönlicher Freiheiten wählen.

Gefahr durch geistige Windstille

Tja, was soll man dazu sagen: einfach nur Dampf ablassen und aus Protest sich nationalistisch verblenden lassen, ohne Sinn und Verstand gegen Europa.

Besser wäre es, gerade jetzt das Hirn einzuschalten und nicht geistige Windstille durch operative Hektik zu ersetzen.

@10:20 Uhr von fathaland slim

>>" Daß der Faschismus für Sie zukunftsfähig ist, das ist nichts neues."<<

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Na, na, na, werter Fati. Bitte keine Unterstellungen werten Mitkommentatoren gegenüber oder hat sich werter Mitkommentator jemals als Füherprinzpbetont geäußert?

@11:44 Uhr von fathaland slim

>>" Ich würde jedenfalls, wäre ich Franzose, zähneknirschend Macron wählen und mich ansonsten dafür stark machen, das Mehrheits- durch ein Verhältniswahlrecht zu ersetzen. Ich halte auch die Direktwahl einer einzigen, mit übergroßer Machtfülle ausgestatteten Person, gewissermaßen eines gewählten Autokraten, für eine schlechte Idee."<<

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Wann waren Sie das letztemal in Frankreich?

@11:35 Uhr von Bruno14 - Hauptsache Präsident, egal wie

......... Dass diese Form der Globalisierung hier im Forum Anhänger findet, ist wenig erstaunlich: Sie repräsentieren die gut 10% unserer Gesellschaft, die uns dumpfen Nationalismus als kritische Globalisierungsgegnerschaft unterjubeln wollen.

Gute Beschreibung! Ich ergänze noch:  Das Programm ist ziemlich wurscht, die Rheorik muss stimmen, und egal, wer auf der Strecke bleibt und egal wie weit eine Gesellschaft zurückgeworfen wird und egal was das eigene Gewissen dazu sagt. Hauptsache das Präsidentenamt winkt (inkl. sämtlicher finanziellen Vergütungen ......)

@09:22 Uhr von morgentau19: Zeit für Veränderungen

Frau Le Pen spricht Klartext; das ist nicht erwünscht. . Die Zeit für Veränderung ist reif! . Hoffentlich bekommt sie am 24. von den Bürgern eine Chance.

Frau Le Pen spricht den Klartext, den die Rechtsextremsten hören wollen, auch wenn der mit der Realität wenig zu tun. Veränderungen mögen ja notwendig sein, aber warum sollte man so wählen, dass sich alles zum Schlechteren verändert?

@11:36 Uhr von werner1955

Gut das es kein linker/kommunistischer Kanditat wiedermal in die Stichwahl geschaft hat. Die anständigen guten Bürger werden in frei demokratische Wahlen entscheiden. Das ist demokratie mit Mehrheiten.

Schade, dass es der linke Kandidat nicht in die Stichwahl geschafft hat. War knapp um 1,2 % (Le Pen 23,15 Prozent; Mélenchon 21,95 Prozent) Dann hätten alle Wahlberechtigten in frei demokratischer Wahl zwischen einem liberal orientierten und einem linksorientierten Kandidaten entscheiden können. Das ist Demokratie mit Mehrheiten.

@11:48 Uhr von fathaland slim + 10.13 h Mispel

>> "Immer ein Übel wählen zu müssen, um ein noch schlimmeres Übel zu verhindern, das reicht diesen Wählern nicht mehr."   Das könnte man auch auf Deutschland übertragen. Der Politikverdruss scheint überall zuzunehmen. Und Schuld daran ist die Politik.<

Ist sie das?   Wer ist das eigentlich, diese ominöse Politik?......  

Corona und der Ukraine-Krieg bestimmen derzeit "die Politik".  Wobei ich sagen muss, dass keine Regierung dieser Welt die Folgen beider Faktoren beeinflussen oder gar verbessern kann.  Dieser Umstand wird natürlich ausgenutzt und die "notorische Unzufriedenheit des Volkes"  der (ominösen) Politik zugeschrieben. In manchen Kreisen wird diese ominöse Politk auch als "Dunkle Mächte" beschrieben.......

 

@10:19 Uhr von Blitzgescheit

    Zitat: ""Das wahre Gesicht der extremen Rechten kommt wieder zum Vorschein", sagt der amtierende Präsident über seine Herausforderin: "Marine Le Pen respektiert unseren verfassungsrechtlichen Rahmen nicht, missachtet fundamentale Freiheiten stellt und Rechte in Frage, die unsere Gesellschaft hart und teuer erkämpft hat."" . Welche denn? Kann das Monsieur Marcon oder sonst wer - einmal konkret und sachlich - benennen und belegen?

 

Genau wie sie stellt sie gleiche Rechte für alle, die Freiheit des Einzelnen, die Demokratie, die Europäische Union, hetzt gegen Fremde...

 

Wenn sie Belege dafür haben wollen, müssen sie Le Pens Reden und ihr Parteiprogramm durchlesen, oder ihre eigenen Kommentare hier im Forum.

 

Die Taliban begründen ihre Politik übrigens genau auf die gleiche Weise wie sie oder Frau Le Pen - mit "kulturellen Unterschieden" und dass "alle Fremden" kriminell wären und sich nicht anpassen wollen.

@11:26 Uhr von hallo1

Sie haben völlig recht. Wir sollten die Globalisierung nutzen, um eine wirtschaftliche, politische und soziale Zukunft in Frieden und Freiheit zu sichern, zugleich aber auch unsere kulturgeschichtlichen Besonderheiten wahren. Ich bin absolut gegen Gleichmacherei. Ich liebe insbesondere die Dialekte und das unterschiedliche Brauchtum inTeilen Deutschlands. Ich möchte aber nicht in einem gallischen Dorf (ohne Zaubertrank), fernab der Welt, fixiert auf Eigenversorgung durch Ackerbau und Viehzucht leben. Wir sind und bleiben Teil einer globalisierten Welt - mit kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Eigenständigkeiten.

@11:52 Uhr von hallo1 + 10.20 h fathaland slim

 ........ meinen sie die Welt (wenigstens die französische) geht dadurch unter wenn die Le Pen gewählt würde ? so viel kann die doch gar nicht bewirken oder schickt die die Bewohner der Vorstädte wieder nach Nordafrika ?

Eine Deportation ist heute etwas schwierig, obwohl ja Putin....  Nein, nicht in Frankreich. Aber ein Bürgerkrieg von immer mehr benachteiligten, diskriminierten, ins soziale Abseits gedrängten Immigranten - das wäre m.E. nicht unrealistisch. Das zu verhindern traue ich der Tochter eines begeisterten rassistischen Holocaust-Leugners, mit homophoben Zügen, der 25x rechtskräftig verurteilt wurde, nicht zu.

@11:48 Uhr von fathaland slim

Ist sie das?

Ja. Wenn ich einen schlechten Job mache, kann ich nicht mit Beifall rechnen.

 

Wer ist das eigentlich, diese ominöse Politik?

Die Mitglieder der politischen Parteien Deutschlands, die den Willen des Volkes repräsentieren sollen.

 

Ich muss da mal meinen Dorfbürgermeister fragen, wie er das sieht. Ob er auch Politik ist. Oder meine Landrätin. Meinen Bundestagsabgeordneten.

Ja machen Sie das mal. Könnte interessant sein.

@11:20 Uhr von Blitzgescheit

Mit Verlaub: Die EU ist der größte gemeinsame Binnenmarkt der Welt. Frankreich und isnbesondere Deutschland schöpfen ihre wirtschaftliche Stabilität zu einem Großteil aus dem freien Warenhandel. Ein halbes Jahrhundert Frieden, Wohlstand und Sicherheit sind auch und vor allem mit der EU verknüpft. Gerade die aktuelle Situation um den Ukraine-Krieg zeigt doch, wie wichtig eine westliche Sicherheitspartnerschaft ist.

Le Pen würde bei einer Präsidentschaft vieles in Frage stellen. Sie würde dem wirtschaftspolitischen Muster der Rechtspopulisten in Italien und Deutschland folgenmit verheerenden Folgen für Konkurrenzfähigkeit von Unternehmen, den Erhalt von Arbeitsplätzen und die soziale Absicherung.

@11:52 Uhr von hallo1

  Daß der Faschismus für Sie zukunftsfähig ist, das ist nichts neues   . meinen sie die Welt (wenigstens die französische) geht dadurch unter wenn die Le Pen gewählt würde ? so viel kann die doch gar nicht bewirken oder schickt die die Bewohner der Vorstädte wieder nach Nordafrika ?

 

Reicht ihnen das, was Faschisten aller Couleur in Vergangenheit und Zukunft - zum Beispiel Hitler und Putin, um zwei ihrer Vertreter zu nennen, deren Terrorregime mit die verheerendsten Auswirkungen nicht nur auf ihre "eigene" Bevölkerung hatte (bzw. hat) - "bewirkt" haben noch nicht?

@12:09 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

>>" Sie nehmen sich, wie immer, selbst zu wichtig.   Keiner hier will ihnen wirklich ans Leder - wir widersprechen lediglich ihren Lügen und klären andere über die Mechanismen auf, mit denen sie Fremdenhass verbreiten und das Vertrauen in unseren Staat und unsere Demokratie untergraben wollen, damit ihre afd gewählt wird. Weil sie sich mit ihren Kommentaren immer wieder selbst demaskieren, löst es schon mehr Fremdschämen aus, Ihnen beim Taubenschach zuzusehen, als ein normaler Mensch ertragen kann."<<

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Also ich sehe das anders und empfinde die Kommentare des werten Mitforisten als wohltuenden Farbtupfer in unserer grün/links orientierten deutschen Welt. Was sollte es da zum "Fremdschämen" geben?

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