Kommentare - Selenskyj: Russland hat die "Schlacht um den Donbass" begonnen

19. April 2022 - 08:08 Uhr

Der ukrainische Präsident Selenskyj hat den Beginn der russischen Offensive im Osten der Ukraine bestätigt. Dabei machten die Truppen des Kremls örtlichen Behörden zufolge bereits erste Fortschritte.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Neue Kriegsphase: Zerstörungskrieg gegen zivile Infrastruktur

 

Das ursprüngliche Ziel seines Eroberungskrieges hat Putin nicht erreicht. Die Ukraine ist nicht wie eine reife Frucht in den Schoß von „Mütterchen Groß-Russland“ gefallen, weil sich die ukrainischen Bürger mit Vehemenz gewehrt haben.

 

Der Krieg folgt nun einer neuen Strategie:

 

1. Eroberungen (=Landraub) im Donbass gegen den Willen der dortigen Bevölkerung

2. Vernichtung der Grundlagen des zivilen Lebens in der übrigen Ukraine

 

Wie ein Land aussieht, wenn die russischen Eroberer darüber hinweggezogen und darin gehaust haben, sieht die Weltöffentlichkeit jeden Tag aufs Neue in den Bildern von Mariupol und den vielen Butschas, die sie hinterlassen. Die Ukrainer brauchen die Mittel um sich gegen diesen Aggressor zu verteidigen.

Putin zeichnet die Kriegsverbrecher von Butscha auch noch aus ?

 

Der Zeitpunkt ist offensichtlich bewusst gewählt: als anspornende „Begleitmusik“ zur neuen Offensive in der Ost-Ukraine.

 

Die Botschaft, die der Diktator an die Welt sendet, könnte nicht deutlicher sein. Während die forensischen Untersuchungen die Gräueltaten der russischen Militäreinheiten gegen Zivilisten in Butscha und Umgebung zutage fördern, zeichnet Putin diese Soldateska von der 64. Motorisierten Infanteriebrigade, welche sich in den Augen der Weltöffentlichkeit einen Ruf als "barbarische Schlächter" erworben haben, auch noch aus.

 

Das soll offenbar so gedeutet werden:

 

„Wir kennen in diesem Angriffskrieg keine zivilisatorischen Grenzen. Vielmehr ist die Brutalität gegen Zivilisten Teil unserer Kriegsführung.“

Na dann....

"Der ukrainische Präsidentenberater Andrij Jermak sprach von einer neuen Phase im Krieg. "Die zweite Phase des Krieges hat begonnen", schrieb er bei Telegram. "Glaubt an unsere Armee, sie ist sehr stark."

Dann sollten die Waffenlieferungen sofort gestoppt werden... die Armee ist doch sehr stark.

Lieferverzögerung bei Verteidigungswaffen sind unverständlich

 

In der Ost-Ukraine treffen die Landesverteidiger gegen den russischen Angriffskrieg auf andere Bedingungen als auf den Gefechtsfeldern der nördlichen Ukraine.

 

In der Weite der Landschaft kann die russische Armee ihre Taktik der "Feuerwalze" durch kombinierten Einsatz von Luftwaffe, Panzern, schwerer Artillerie und Raketen anwenden. Danach sieht ein Landstrich wie eine Mondlandschaft aus. Auf Zivilisten und zivile Infrastruktur werden die Angreifer dabei noch weniger Rücksicht nehmen als sonst schon. 

 

Wenn die ukrainischen Streitkräfte eine Chance haben sollen, diesen Sturm aufzuhalten, dann brauchen sie dafür schwere Waffen, welche die Angreifer auf Distanz zu ihren Stellungen halten. Mit anderen Worten: sie brauchen wie die Gegenseite schwere Waffen.

 

Es ist unverständlich, warum diese Lieferungen bislang verschleppt wurden.

Ganz Europa tanzt nach Selenskyj's Pfeife

Ja, der Krieg ist schlimm und durch NICHTS zu rechtfertigen. Und jeder Krieg ist ein Verbrechen!

Aber, in Kriegen gibt es keine Regeln - und deshalb sterben natürlich auch Zivilisten.

Einen Krieg in dem die Zivilbevölkerung verschont wird hat es noch nie gegeben. Dies war in den Weltkriegen so, im Vietnamkrieg, im ehem. Yugoslavien, im Irak usw..

In der Ukraine von Völkermord zu sprechen ist schon weit hergeholt. Und ausgerechnet der Präsident der USA schreit hier am lautesten. Die haben die indigene Bev. fast komplett ausgerottet. Und im Vietnamkrieg haben die sich auch nicht mit Ruhm bekleckert.

Und jetzt schreien alle nach schweren Waffen zur Verteidigung der Zivilbev.. Damit kann man vielleicht das Land verteidigen, aber ganz bestimmt nicht Zivilisten. Der Einsatz von immer mehr und schwereren Waffen wird immer mehr Zivilisten das Leben kosten.

Und wir machen uns mit der Lieferung solcher mit schuldig am Tod vieler Zivilisten.

 

 

Sind die Waffen hilfreich?

Offensichtlich führt die aktuelle Lage der russischen Aggression zu nahezu totaler Zerstörung der Ortschaften. Eine Trennung zwischen Kämpfenden und Zivilisten scheint es nicht wirklich zu geben - wenn in den Stahlwerken beide in den Bunkern sind. Im Häuserkampf ist die Identifizierung Soldat oder Zivilist kaum machbar. Helfen da mehr oder schwerere Waffen? Ich schätze, die erhöhen auf jeden Fall den Grad der Zerstörung und die Zahl der Toten. M.E. führen die aktuelle Strategie der Ukraine etc. mit den verstärkten Waffenlieferungen in einen langandauernden Krieg. 8 Jahre Scharmützelkrieg gingen dieser Aggression voraus. Ich fürchte, dieser wird länger dauern.

einfach herrlich hier wieder

man könnte glauben, bei selenskyi TV zu sein. hoffentlich kommt die ard mit unseren gebühren aus!

@08:16 Uhr von MehrheitsBürger

Während die forensischen Untersuchungen die Gräueltaten der russischen Militäreinheiten gegen Zivilisten in Butscha und Umgebung zutage fördern, zeichnet Putin diese Soldateska von der 64. Motorisierten Infanteriebrigade, welche sich in den Augen der Weltöffentlichkeit einen Ruf als "barbarische Schlächter" erworben haben, auch noch aus.   

In der Tat scheinen russische Kriegsverbrechen sich vielfach nachweisen zu lassen. Die Kremel-Propaganda überspielt dies teils in abstoßender Weise und operiert insgesamt eher in lächerlicher Form (wie beim Abstreiten des ukrainischen Raketen-Schlages gegen das Schiff Moskwa.) Was mich allerdings auch besorgt, ist die deutlich besser gemachte (vermutlich durch den Westen/die USA professionalisierte), aber moralisch kein Deut bessere ukrainische Propaganda, die Kriegsverbrechen gegen russische Soldaten & eigene Zivilbevölkerung durch die Soldaten des Asov-Batallions überspielt und diese Verbrecher sogar glorifiziert.    

Waffenlieferungen

Zitat von sonnenbogen (08:27 Uhr) : "Dann sollten die Waffenlieferungen sofort gestoppt werden ..."

Ganz im Gegenteil. Die Plädoyers dafür, die Ukraine gegen diesen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg nicht auf jede zulässige Weise zu unterstützen sind unglaublich schäbig. Ich finde, daß es der Ukraine ermöglicht werden muß, die russsichen Aggressoren wieder vollständig auf russisches Staatsgebiet zurückzudrängen und die territoriale Integrität der souveränen Ukraine uneingeschränkt wieder herzustellen.

Die Schlacht ...

... sprich den Krieg, hat doch nachweislich die Ukraine selbst in ihr eigenes Territorium, den Donbass gebracht. Seit 2014, sprich 8 Jahre bereits beschießen die ukrainische Zentralarmee und die paramilitärischen Asow-Regimenter mit schweren Waffen (Raketen und Artillerie und Drohnen) den Donbass.

Weil dort ukrainischen Separatisten ihren eigenen Staat errichten wollen, fernab von der Kiewer Zentralmacht.

Erst 2022 marschierte die russische Armee in den Donbass.

Demnach hat die Schlacht im Donbass schon viel länger begonnen.

Nur berichtet wurde darüber nicht oder nur sehr selten.

@08:31 Uhr Klauserich - Nebelkerzenwerfer

 Mit nackten Finger auf andere zeigen

verbirgt nicht die bittere reale Wahrheit !!!

Außerdem gibt es auch Regeln z.B

werden Gebäude mit dem Rot/weißen Kreuz nicht beschossen

@08:12 Uhr von MehrheitsBürger

 Ich gehe davon aus, dass Putin erneut scheitern wird.

Leider wird auch diese Kriegsaktion viele Menschenleben kosten.

Die Waffenlieferungen an die Ukraine und die Sanktionen gegen Putin werden eine nachhaltige Wirkung erzielen.

Am Ende des Krieges werden die Sanktionen nicht aufhören, die Abkoppelung vom russischem Gas wird weiterlaufen. Die Sache wird für Putin sehr teuer werden. Putin hat sich in jeder Hinsicht verkalkuliert.

08:31 Uhr von Klauserich  …

08:31 Uhr von Klauserich

 

Es gibt keine Regeln im Krieg?

Dann sollten Sie sich mal mit dem Völkerrecht, dem Haager Abkommen, der Genfer Konvention beschäftigen.

 

Den "Rest Ihres Kommentars" kann ich nur unter Kreml Propaganda verorten.

 

@08:29 Uhr von MehrheitsBürger "Lieferungen verschleppt"

Wenn die ukrainischen Streitkräfte eine Chance haben sollen, diesen Sturm aufzuhalten, dann brauchen sie dafür schwere Waffen (...) Mit anderen Worten: sie brauchen wie die Gegenseite schwere Waffen.   Es ist unverständlich, warum diese Lieferungen bislang verschleppt wurden.

 

Es ist unverständlich, warum die Ukraine einerseits die Milliarden dankbar einsteckt, die ihnen Deutschland an Unterstützung zugesagt und bisher gewährt hat, andererseits Deutschland an die Seite Russlands als angeblich Mitschuldiger stellt. Weiß Selenskyj nicht, daß es das deutsche Staatsoberhaupt ist, das er düpiert hat? Wie kann er stattdessen den deutschen Kanzler  einbestellen wie ein Schuldirektor einen unbotmäßigen Schüler, und mit welchem Recht werden Staatsmänner herabgesetzt, die es im Gegensatz zu Selenskyj 30 Jahre lang geschafft haben, einen Krieg in Mitteleuropa zu vermeiden und mit vorteilhaften Energiedeals die deutsche Wirtschaftskraft zu stärken? Welche Lieferungen sind übrigens "verschleppt" worden, ich kenne nur Forderungen? Auf welchem Bahnhof stehen da Panzer für die Ukraine rum, die unser Land "verschleppt" haben sollen?

 

@08:37 Uhr von Diabolo2704

.... Ich finde, daß es der Ukraine ermöglicht werden muß, die russsichen Aggressoren wieder vollständig auf russisches Staatsgebiet zurückzudrängen und die territoriale Integrität der souveränen Ukraine uneingeschränkt wieder herzustellen.

Ich halte das für eine Illusion. Das klappt bestenfalls nach zwanzig Jahren - ich mag da gar nicht dran denken. Und die ukrainische Souveränität und Demokratiekultur ist ja nun auch nicht gerade 1. Klasse und beispielhaft.

 

Schluß mit der Kapitulationsdemagogie

Zitate von Klauserich (08:31 Uhr) : "jeder Krieg ist ein Verbrechen"

Falsch. Es gibt durchaus gerechtfertigte Kriege.

"Damit kann man vielleicht das Land verteidigen, aber ganz bestimmt nicht Zivilisten. Der Einsatz von immer mehr und schwereren Waffen wird immer mehr Zivilisten das Leben kosten."

Das Land besteht aus diesen Zivilisten. Sie konstruieren einen Unterschied, wo keiner ist. Und es sind russische Waffen, mit denen die ukrainischen Zivilisten umgebracht werden. Der Einsatz der russischen Waffen muß gestoppt werden.

"wir machen uns mit der Lieferung solcher mit schuldig am Tod vieler Zivilisten"

Unsinn. Die Zivilisten in Butscha und anderswo sind nicht umgebracht worden, weil sie Waffen hatten, sondern weil sie sich nicht verteidigen konnten.

Diese Kapitulationspredigten sind bestenfalls naiv weltfremd, schlimmstenfalls schäbigste Kreml-Propaganda im Dienste des Faustrechts

@08:12 Uhr von MehrheitsBürger

  Das ursprüngliche Ziel seines Eroberungskrieges hat Putin nicht erreicht. Die Ukraine ist nicht wie eine reife Frucht in den Schoß von „Mütterchen Groß-Russland“ gefallen, weil sich die ukrainischen Bürger mit Vehemenz gewehrt haben.   Der Krieg folgt nun einer neuen Strategie:   1. Eroberungen (=Landraub) im Donbass gegen den Willen der dortigen Bevölkerung 2. Vernichtung der Grundlagen des zivilen Lebens in der übrigen Ukraine   Wie ein Land aussieht, wenn die russischen Eroberer darüber hinweggezogen und darin gehaust haben, sieht die Weltöffentlichkeit jeden Tag aufs Neue in den Bildern von Mariupol und den vielen Butschas, die sie hinterlassen. Die Ukrainer brauchen die Mittel um sich gegen diesen Aggressor zu verteidigen.

Erstaunlich, Sie müssen einen direkten Draht zum Umfeld des russischen Präsidenten und dem Generalstab der russischen Armee haben, wenn Sie genau die ehemaligen und aktuellen Ziele der Russen in der Ukraine kennen.

Denn nur die haben Ziele und Strategie des Ukrainekrieges der Russen in ihren Schubläden.

Donbass

Das waren doch die, die sich wie Kosovo vom Mutterland trennen wollten. Ich verstehe nicht ganz warum in diesem Fall die Nato dagegen ist. Die Bevölkerung hatte einfach die Nase voll vom Terror aus Kiev, inkl. Verbot der eigenen Sprache

@ 08:31 Uhr von Klauserich --- Parteinnahme pro Putin-Krieg

 

"Ja, der Krieg ist schlimm und durch NICHTS zu rechtfertigen."

 

Genau. Aber nach diesem Lippenbekenntnis folgt in Ihrem Post nur noch die Rechtfertigung für Putins Angriffskrieg.

 

"Aber, in Kriegen gibt es keine Regeln - und deshalb sterben natürlich auch Zivilisten."

 

Selbstverständlich gibt es Regeln für den Krieg, beginnend mit der sog. Haager Landkriegsordnung. Wenn Zivilisten kollateral zu schaden kommen, ist das schlimm genug. Wenn sie aber gezielt getötet werden wie in Butscha, dann ist das ein Kriegsverbrechen.

 

". Damit kann man vielleicht das Land verteidigen, aber ganz bestimmt nicht Zivilisten."

 

Eine haarspaltende Unterscheidung. Mit Luftabwehrwaffen kann man russische Bomber und Raketen daran hindern, Wohngebiete in den Städten zu beschießen.

 

"Und wir machen uns mit der Lieferung solcher mit schuldig am Tod vieler Zivilisten."

 

Das machen wir, wenn wir keine Verteidigungswaffen liefern.,

@08:36 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

man könnte glauben, bei selenskyi TV zu sein. hoffentlich kommt die ard mit unseren gebühren aus!

Es wiederholen sich die Fehler aus 2014, wo eine völlig einseitige und teils deutlich verfälschende Berichterstattung zum Maidan (für die die ARD auch gerügt wurde) dazu geführt hat, dass die ARD bei vielen Deutschen ihren Kredit verspielt hat. Heute ist die Lage wieder kaum besser. Man schaue sich etwas die Lage in Mariupol an (es sind zahlreiche, teils sogar einigermaßen unabhängige Journalisten mit vielen unverstellten Stellungnahmen durch Bewohner, vor Ort) und setze die "offizielle" Berichterstattung dazu in Vergleich.

Viele Jubeln darüber,

dass Putin nur langsam vorwärts kommt und meinen jetzt, dass die russische Armee doch nicht so gut ist wie seitens Russland behauptet wird. Aber vielleicht sollte auch darüber nachgedacht werden, dass es tatsächlich wenige zivile Tote gibt. Ich möchte das jetzt nicht relativieren, jeder Tote ist einer zuviel. Würde Putin jedoch, wie die USA erst flächendeckend die Infrastruktur ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung, bombardieren und vernichten - Irak - gäbe es sehr viel mehr Tote.

Vielleicht sollten sich auch diese Menschen, die unbedingt schwere Waffen in die Ukraine senden wollen, die Aussagen des Ex-Militärberaters Brigadegeneral a. D. Vad von Altkanzlerin Merkel anschauen, der vor der Lieferung von schweren Waffen in die Ukraine warnt, weil solche Lieferungen ein potentieller Weg in den 3. WK sein können.

 

 

Sehr hilfreich

Zitat von Coachcoach (08:35 Uhr) : "Sind die Waffen hilfreich?"

Natürlich sind sie das. Sie verhelfen der Ukraine dazu, das unberechtigte russischen Hineinregieren in innere Angelegenheiten der Ukraine nicht einfach hinnehmen zu müssen.

Die Ukraine hat ein Recht  auf Selbstverteidigung. Ihr dieses Recht abzusprechen oder dafür einzutreten, dieses Recht durch unterlassene Hilfeleistung zu sabotieren, ist widerwärtig. Die Ukraine hat besseres verdient als ein Dahinvegetieren als russische Sklaven.

@08:45 Uhr von Coachcoach

Zitat: - "Das klappt bestenfalls nach zwanzig Jahren - ich mag da gar nicht dran denken. Und die ukrainische Souveränität und Demokratiekultur ist ja nun auch nicht gerade 1. Klasse und beispielhaft." -  Zitat Ende

Das sehe ich anders, der Krieg wird durch die Pleite Russlands beendet. Das dauert zwar noch ein paar Monate, aber ganz sicher keine 20 Jahre.

Die Demokratie in der Ukraine hat sich selbst durchgesetzt (durch das Volk) und ist deswegen auch 1. Klasse. Bei Putin gibt es keine Demokratie, von daher sind die Unterschiede glasklar zu erkennen.

Es wird immer einige geben, die das umgekehrt sehen. Das sind die, die auf Putins Propaganda reinfallen. Damit müssen wir leben. Nach Russlands Pleite wird das aber besser.

 

@08:47 Uhr von Diabolo2704

Schluß mit der Kapitulationsdemagogie

Die einzige Strategie des Westens in der Ukraine ist "fighting the russians to the last ukrainian".  So löst sich das Problem der Ukraine für den Westen elegant auf. Wenn ich der Ukraine zu Verhandlungen und Kompromissen riete, dann deshalb, weil ihre politische Führung aus völlig verblendeten Nationalisten besteht, die noch immer nicht begriffen haben, dass nur Realpolitik die Ukrainer retten können wird. Noch immer wird für die ukrainische Bevölkerung das Theater eines EU-Beitritts gespielt, der auf viele Jahre völlig ausgeschlossen ist (wollte die EU sich nicht selbst durch ein Faß ohne Boden zerstören).  

@08:36 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

> man könnte glauben, bei selenskyi TV zu sein. hoffentlich kommt die ard mit unseren gebühren aus!<

In der Tat und ich bin gespannt, wie lange man so etwas noch schreiben und sagen darf.

@08:40 Uhr von wolf 666

 

... sprich den Krieg, hat doch nachweislich die Ukraine selbst in ihr eigenes Territorium, den Donbass gebracht. ....Weil dort ukrainischen Separatisten ihren eigenen Staat errichten wollen, fernab von der Kiewer Zentralmacht. Erst 2022 marschierte die russische Armee in den Donbass.

 

Das ist Kreml-Propaganda vom Feinsten. Vor 2014 gab es keine Separationsbewegung. Die hat erst die russische Regierung erschaffen. Die russische Propagandamedien beschallten die Bevölkerung ununterbrochen mit der der Mär "Die Faschisten kommen und bringen euch alle um". Dann haben russische Geheimdienstler mit ungekennzeichneten russischen Soldaten und irregeleiteten russischen Nationalisten die Separatisten geformt. Die Separatisten haben danach versucht sich militärisch auszubreiten, z.B. Mariupol zu erobern.

Was ist die deutsche Unterstützung

»Trick für eine gesichtswahrende Lösung«
Geld für Waffenkäufe stehe der Ukraine schon zur Verfügung. 
Diese sind aber erst nutzbar, wenn der entsprechende Haushalt verabschiedet sei und »dann ist Sommer«.

Zudem fragwürdige politische Reaktionen
(Getroffene Hunde bellen) 
Gernot Gruber MdL BW von der SPD bezeichnet den Botschafter der Ukraine als "gehässig auftretenden rechtsnationalen"!
In einem Kommentar bei GMX in Facebook zu dem Rundumschlag von Herrn Gabriel. 

Illusion und Wirklichkeit

Zitate von Coachcoach (08:45 Uhr) : "Ich halte das für eine Illusion."

Darauf kommt es nicht an. Entscheidend ist, daß die Ukrainer das wollen und daß dies ihr gutes Recht ist. Abgesehen davon haben die Kreml-Desinformanten bisher auch steif und fest behauptet, ein erfolgreicher ukrainischer Widerstand sei eine Illusion. Und siehe da : Das ist es nicht.

"Und die ukrainische Souveränität und Demokratiekultur ist ja nun auch nicht gerade 1. Klasse und beispielhaft."

Die Ukraine hat sich entschieden, sich auf den Weg zu Demokratie und Rechtsstaat zu begeben und sie verdient Unterstützung dabei, sich diesen Zielen zu nähern. Unter russischer Herrschaft würden ihr Demokratie, Rechtsstaat und Selbstbestimmung für immer verwehrt bleiben - und das ist offensichtlich auch das Ziel der Pro-Russland-Propagandisten hier.

Ich finde, wer ungerechtfertigt einen völkerrechtswidrigen Angriffs- und Vernichtungskrieg anfängt, darf keine Vorteile daraus ziehen. Schade, daß Sie anderer Meinung sind.

@08:31 Uhr von Klauserich

Zitat: - Und wir machen uns mit der Lieferung solcher mit schuldig am Tod vieler Zivilisten. - Zitat Ende   

Das ist Unsinn. Putin wird immer weiter machen. Falls er die Ukraine besiegt, wird er den nächsten Staat angreifen. 

Von daher ist es richtig und gut, dass wir die Ukraine unterstützen.

Und natürlich gibt es auch im Krieg Regeln, an die sich Putin nur nicht halten will. Alleine deswegen müssen wir die Ukraine unterstützen. Putin muss gestoppt werden und die Ukrainer müssen in ihrem Freiheitskampf unterstützt werden.

@08:53 Uhr von Diabolo2704

Zitat von Coachcoach (08:35 Uhr) : "Sind die Waffen hilfreich?" Natürlich sind sie das. Sie verhelfen der Ukraine dazu, das unberechtigte russischen Hineinregieren in innere Angelegenheiten der Ukraine nicht einfach hinnehmen zu müssen. Die Ukraine hat ein Recht  auf Selbstverteidigung. Ihr dieses Recht abzusprechen oder dafür einzutreten, dieses Recht durch unterlassene Hilfeleistung zu sabotieren, ist widerwärtig. Die Ukraine hat besseres verdient als ein Dahinvegetieren als russische Sklaven.

 

Right to bear arms.... 

Aber hier darf man sich nicht verteidigen.....

die Bundesregierung koennte ja erstmal jedem Buerger 1 Maschienengewehr mit 2000 Runden Munition schicken, damit man sich gegen potentielle Einbrecher verteidigen kann..... oh, das wollen sie nicht? Warum denn das?

08:55 Uhr von AufgeklärteWelt

So sehe ich das auch. Und dem Diablo 2704 würde ich raten, seine Scheuklappen mal etwas zur Seite zu schieben, seine einseitige Kriegspropaganda zu bremsen und einmal nach dem Ukraine Dekret 117 vom 21.3.2021 zu googeln.

@08:57 Uhr von Carlos12

  Zitat: - Das ist Kreml-Propaganda vom Feinsten. Vor 2014 gab es keine Separationsbewegung. - Zitat Ende

Das ist richtig, aber es gibt immer wieder besonders "schlaue" Leute, die darauf reinfallen. :-) 

@08:31 Uhr von Klauserich

Selbstverständlich muss die Ukraine in  die Lage versetzt werden, sich gegen den barbarischen Aggressor zu verteidigen. Und selbstverständlich gelten es auch in einem Krieg die Regeln des Völkerrechts. Zivilisten zu fessel, zu foltern, zu berauben und zu vergewaltigen, danach  bestialisch hinzurichten - das sind Kriegsverbrechen, die Europa seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr erlebt hat. Die Welt macht sich an den Gräueltaten von Putin nicht mitschuldig, wenn sie die Ukraine, auch mit schweren Waffen,  unterstützt. Sie macht sich mitschuldig an der Barbarein und dem Abschlachten der Zivilbevölkerung, von Frauen, Alten und Kindern, wenn sie tatenlos zusieht, wie Putin freie Länder, vielleicht demnächst auch die baltischen Staaten mit Tod und Zerstörung überschüttet. Es scheint als wären die USA die einzig verbliebene Weltmacht geblieben. Jedenfalls handelt Biden sehr besonnen und in enger Abstimmung mit seinen NATO-Partnern. China dagegen hat an Glaubwürdigkeit verloren, seit es mit Putin gemeinsame Sache macht.

Danke für die Klarstellung

Zitat von Aufgeklärte Welt (08:37 Uhr) : "Was mich allerdings auch besorgt, ist die (...) ukrainische Propaganda"

Und ich dachte schon, es sei ein verbrecherischer völkerrechtswidriger Angriffs- und Vernichtungskrieg, der sowohl von zwei UN-Vollversammlungen sowie dem Internationalen Gerichtshof klar verurteilt wurde und in dem von russischen Soldaten Tausende Menschen und Tiere ermordet werden. So kann man sich täuschen

Ihre Sorgen möchte ich haben.

Wer Putin "gelesen" hat kennt seine Kriegsziele

 

1. Eroberung der Ukraine und Einvernahme in ein Groß-Russisches Reich

 

2. De-Ukrainisierung des Landes

 

3. Auslöschung jeder Form einer politischen und kulturellen Identität der Ukrainer

 

4. Abschaffung jeglicher demokratischer Strukturen und bürgerlicher Freiheiten

 

5. Errichtung einer Diktatur wie in Russland

 

In Putins Essays war das alles schon vor Jahren zu lesen und bei seinen Silowiki ist es das vorherrschende Gedankengut. Man musste nur Putin gelesen haben.

 

Das alles wäre nur durch die brutale Unterwerfung der Ukrainre und einen nachfolgenden GULAG-Staat realsierbar. Dagegen wehren sich die Ukrainer verständlicherweise mit allem was sie haben. Sie möchten frei leben.

Danke

"Konfliktparteien als Quelle

Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden".

 

Ich möchte mich an dieser Stelle einmal stellvertretend für alle vorsichtigen Medienschaffenden auch hier für die Angabe zur nicht Überprüfbarkeit der Berichterstattung bedanken.

Ich glaube derzeit keiner Seite bis ins Detail. Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst.

Schluss muss sein mit dem Krieg.

Gespräche über eine Beendigung des Krieges wurden groß angekündigt und sind Sang und Klanglos beendet worden. Auch von der Ukrainische Seite. Wie es aussieht gibt es neue Kriegsziele, kein Frieden sondern Eroberung. Unmengen an Waffen kommen ins Land und damit die wirtschaftliche und wohnmäßige Vernichtung. Der Wiederaufbau wird Generationen dauern. Europa darf wieder den Hauptschaden bezahlen. Auch uns wird es Jahrzehnten belasten.

Bislang konnte man annehmen das die die den Krieg finanzieren auch über Friedensgespräche bestimmen. Es wird Zeit das  die EU und die US darüber beraten und bestimmen. Wirtschaft und Gesellschaft leiden zunehmend darunter, nicht nur die Inflation, sondern auch eine deutliche Zunahme der geringere Einkommensschichten. Frieden und Wiederaufbau muss unser Ziel sein, auch für die Staaten die Jahren gelitten haben unter der kommunistische Gewalt. 

@08:48 Uhr von MehrheitsBürger

  > "Aber, in Kriegen gibt es keine Regeln - und deshalb sterben natürlich auch Zivilisten."   Selbstverständlich gibt es Regeln für den Krieg, beginnend mit der sog. Haager Landkriegsordnung. Wenn Zivilisten kollateral zu schaden kommen, ist das schlimm genug. Wenn sie aber gezielt getötet werden wie in Butscha, dann ist das ein Kriegsverbrechen.   ".<

Regeln, die unbeachtet bleiben sind wertlos.

Übrigens: Wer seine Zivilbevölkerung mit Waffen ausstattet, der nimmt deren Vernichtung in Kauf.

@08:49 Uhr von AufgeklärteWelt

Man schaue sich etwas die Lage in Mariupol an (es sind zahlreiche, teils sogar einigermaßen unabhängige Journalisten mit vielen unverstellten Stellungnahmen durch Bewohner, vor Ort) und setze die "offizielle" Berichterstattung dazu in Vergleich.

 

Das interessiert mich wirklich. Wo finde ich diese Berichte?

Soweit hier berichtet wird, ist Mariupol fast vollständig in russischer Hand. Lässt das russische Militär denn internationale Journalisten rein? In Russland selber gibt es ja keine unabhängige Presse mehr.

@08:49 Uhr von palüm

dass Putin nur langsam vorwärts kommt und meinen jetzt, dass die russische Armee doch nicht so gut ist wie seitens Russland behauptet wird. Aber vielleicht sollte auch darüber nachgedacht werden, dass es tatsächlich wenige zivile Tote gibt.

Es gehört leider zu den Selbst-Täuschungen des Westens und zu den erfolgreichen Täuschungen der ukrainischen Propaganda, dass man glaubt, die Russen würden den Krieg besonders rücksichtslos führen. Die Kriegsverbrechen bewegen sich auf beiden Seiten noch im Rahmen des bei Kriegen zu Erwartenden (ich tendiere sogar dazu, hier der ukrainischen Seite durch ihr Verhalten in Mariupol, wo Bewohner einer Stadt offenkundig als Schutzschilde mißbraucht wurden, größeres Versagen vorzuwerfen). Allerdings besteht die Gefahr, dass die ukrainische Zivilbevölkerung in weseltich stärkere Mitleidenschaft gezogen werden wird, wenn die Gewaltspirale sich weiter dreht.  

08:37 Uhr von…

08:37 Uhr von AufgeklärteWelt

 

//In der Tat scheinen russische Kriegsverbrechen sich vielfach nachweisen zu

lassen.//

 

Nein - nicht scheinen!

Sie verbreiten hier wieder mal nur die Kreml Propaganda.

Und dieses abwägen zwischen der russischen und der ukrainischen Propaganda

(auch dem "Westen/USA irgend welche Unterstellungen zu machen) ist einfach

nur unseriös.

Das Asov Batalion besteht aus 2000 - 5000 Männeken, die dem ukrainischen

Innenministerium unterstellt sind.

Und die Vorfälle werden untersucht. Ganz im Gegensatz zu Herrn P. aus M., der die Kriegsverbrecher aus Butscha auch noch ehrt!

 

Hören Sie endlich auf, die Tatsachen zu verdrehen!

@08:53 Uhr von Diabolo2704

"... Die Ukraine hat besseres verdient als ein Dahinvegetieren als russische Sklaven."

Da Sie ja so tun, als wüssten Sie, wie alle Ukrainer ticken, sind Sie ja vielleicht sogar in der Lage, sich mal mit den immerhin einigen Millionen Ukrainern des Donbass zu befassen. Die erleben seit rund 10 Jahren ständige Angriffe der heldenhaften Leute mit der Wolfsangel. Und wollen die einfach nicht lieben. Dazu kommt, dass mindestens im gesamten Donbass mit überwiegend russischsprachiger Bevölkerung ukrainische Medien nur noch auf ukrainisch senden. Da hören und sehen sie eben russische Sender. 

Glauben Sie ruhig weiter, aber versuchen Sie doch wenigstens mal unabhängige Lageberichte zu ergoogeln - schwierig.

Kampf bis zum letzten Blutstropfen statt Kompromisse, ist es das, was nicht nur Ihnen so vorschwebt? Blut statt Autonomien?

Schluß mit der Kreml-Desinformation !

Zitat von wolf 666 (08:45 Uhr) : "den Krieg, hat doch nachweislich die Ukraine selbst in ihr eigenes Territorium, den Donbass gebracht"

Das ist eine widerwärtige Verdrehung der Tatsachen. Dieser verbrecherische Krieg ist einzig und allein der russische Versuch, die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine zu vernichten, weil die Ukraine sich nicht den Wünschen aus Moskau nach einer russischen Vormachtstellung unterwerfen will und als Regierung etwas besseres möchte, als Marionetten des Unterhosenvergifters.

Die in der Ukraine lebenden Russen wollten sich nicht damit abfinden, nicht mehr den Ton angeben zu können, obwohl sie nur eine kleine Minderheit sind.

...verurteile ich unmissverständlich jeden Akt der Aggression, einschließlich des Krieges in der Ukraine. Es ist, einfach gesagt, eine Tragödie. Gleichzeitig bleiben berechtigte Fragen unbeantwortet. Hatten wir wirklich einen ehrlichen öffentlichen Diskurs über die Ursachen der russischen Militäroperation, auch bekannt als Krieg in der Ukraine? Was früher Massenmedien waren oder heute das „Wahrheitsministerium“ darstellen – das ist ein „Putin-Krieg“.

Diese Erklärung ist ganz einfach. Es gibt nur ein Problem in der Gleichung – Putin. Daher wird es in dem Moment, in dem wir Putin loswerden, keinen Krieg geben, ergo einen Regimewechsel in Moskau. Laut den neuesten Umfragen nach Beginn der Militäroperation in der Ukraine stieg Putins Popularität jedoch auf 83 %,  jetzt mit großer öffentlicher Unterstützung.

Dies ist ein russischer, kein Putin-Krieg. Wie ist das zu erklären? Die Mainstream-Medien kennen die Antwort, schweigen aber lieber.

@08:37 Uhr von AufgeklärteWelt

Kriegsverbrechen, so sie denn von ukrainischen Soldaten verübt worden sein könnten, sind Einzelfälle. Putin dagegen hat die russische Bevölkerung und seine Soldaten durch dreiste Lügen, Hass und Hetze zu den Gräueltaten angetrieben, für welche die Handlanger nun auch noch geehrt werden. Dies ist m.E. der Gipfel an Verrohung und Verkommenheit. Die Kriegsverbrechen wurden und werden  durch Putin und seine Vassallen ganz offensichtlich gesteuert. Wenn Menschen ihre Heimat verlieren, Familienmitglieder brutal abgeschlachtet werden, mit eigenen Augen brutalste Verbrechen mitansehen müssen, dann kann ich nachvollziehen, dass sich unbändiger Hass aufstaut. Dieser wird allerdings nicht von Selenskyi befeuert.

@08:57 Uhr von perchta

> man könnte glauben, bei selenskyi TV zu sein. hoffentlich kommt die ard mit unseren gebühren aus!< In der Tat und ich bin gespannt, wie lange man so etwas noch schreiben und sagen darf.

 

Hier nur selten und an wenigen tagen der woche

Ich kann mich nur noch einmal wiederholen

Sollte sich das System Putin durchsetzen, ist es vorbei mit unserer werteorientierten liberalen Weltordnung.

Dann beginnt wieder ein feudales Zeitalter, bei dem jeder seinem Herrscher von Gnaden Gottes auf knien um Vergebung bitten kann. 

Genau das ist es nämlich, was sich dahinter verbirgt.

Kann man alles ziemlich einfach nachschauen, wenn man sich nur etwas damit befasst.

Das Zeitalter, in dem Menschen in sinnlosen Kriegen verheizt werden, beginnt dann auch wieder.

Der Einzelne zählt nichts mehr, sondern nur noch der gnädige Herrscher und seine Macht.

Wie das in der Ukraine ausgehen wird?

Ich habe keine Ahnung.

Es muss aber alles was möglich ist gemacht werden, ohne ein direktes Eingreifen, damit Putin diesen Krieg nicht für sich entscheiden kann.

 

08:40 Uhr von wolf 666   //…

08:40 Uhr von wolf 666

 

//... sprich den Krieg, hat doch nachweislich die Ukraine selbst in ihr eigenes Territorium, den Donbass gebracht.//

 

Eindeutig gelogen! Den Krieg hat Herr P. aus M. in die Ukraine gebracht - niemand sonst.

 

//Seit 2014, sprich 8 Jahre bereits beschießen die ukrainische Zentralarmee und die paramilitärischen Asow-Regimenter

mit schweren Waffen (Raketen und Artillerie und Drohnen) den Donbass. Weil dort ukrainischen Separatisten ihren

eigenen Staat errichten wollen, fernab von der Kiewer Zentralmacht.//

 

Anders herum wird ein Schuh draus! Kann/sollte jeder wissen. Die Separatisten sind russische Gefolgsleute.

 

Auch hier : hören Sie auf, die Tatsachen zu verdrehen.

@08:42 Uhr von ich1961

08:31 Uhr von Klauserich   Es gibt keine Regeln im Krieg? Dann sollten Sie sich mal mit dem Völkerrecht, dem Haager Abkommen, der Genfer Konvention beschäftigen.   Den "Rest Ihres Kommentars" kann ich nur unter Kreml Propaganda verorten.

 Und natürlich hat user Klauserich völlig recht.

Es gibt zwar Regeln zum Krieg, aber im Krieg gibt es keine Regeln.

War schon in allen bisherigen Kriegen der Menschheit so, weil gegen Regeln immer verstoßen wurde. Immer schon.

Und so ist auch Klauserich zu verstehen, vorausgesetzt man beherrscht die Feinheiten der deutschen Sprache.

08:57 Uhr von Carlos12

Zitat:" Vor 2014 gab es keine Separationsbewegung."

Stimmt. Es war ja erst 2014, als die zumindest neutral gegenueber Russland eingestellte Regierung "verjagt" wurde. Die neue Regierung hat den gegen den "Regimechange" auftretenden Volksteil mit brutaler Gewalt reagiert. Daher lagen die "russische Propagandamedien" mit ihren Behauptungen nicht falsch.

@09:08 Uhr von Carlos12

Das interessiert mich wirklich. Wo finde ich diese Berichte? Soweit hier berichtet wird, ist Mariupol fast vollständig in russischer Hand. Lässt das russische Militär denn internationale Journalisten rein? In Russland selber gibt es ja keine unabhängige Presse mehr.

Schauen Sie sich zum Beispiel die Berichte von Patrick Lancaster an, der zwar als unabhängiger Journalist auf russischer Seite eingebettet ist, aber viele einigermaßen unverstellte und deutlich nicht-inszenierte Einblicke aus Mariupol widerspiegelt.

@ 08:55 Uhr von AufgeklärteWelt --- Die übliche Sputnik Silage ?

 

"Die einzige Strategie des Westens in der Ukraine ist "fighting the russians to the last ukrainian".  "

 

Das tägliche Wiederkäuen der Silage aus "Sputnik" und Putins Propaganda-Versatzstücken. Das macht sie nicht glaubwürdiger geschweige dass das noch jemand "kauft". Erzählen sie aber getrost weiter ;-)

 

88% der Deutschen würden Putin gerne vor einem Internationalen Strafgerichtshof sehen, unabhängig, ob das kurzfristig möglich ist oder nicht. Der Angriffskrieg geht auf sein Konto und das lässt sich durch keinen Whataboutism "wegschminken".

 

 

 

 

@08:55 Uhr von AufgeklärteWelt

Zitat: - Schluß mit der Kapitulationsdemagogie - Zitat Ende

Das ist Unsinn, Putin wird immer so weitermachen.

Deswegen muss er gestoppt werden. Verhandlungen haben nichts gebracht und werden auch nichts bringen, weil Putin alles will. Verhandlungen sind erst wieder sinnvoll, wenn Putin pleite ist.

@09:05 Uhr von Adeo60

Selbstverständlich muss die Ukraine in  die Lage versetzt werden, sich gegen den barbarischen Aggressor zu verteidigen. Und selbstverständlich gelten es auch in einem Krieg die Regeln des Völkerrechts. - das sind , die Europa seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr erlebt hat. 

Oha, und das von Ihnen....NATO gegen Serbien,... mit dem Pretext das Zivilisten zu fessel, zu foltern, zu berauben und zu vergewaltigen, danach bestialisch hinzurichten Kriegsverbrechen sind. 

Also, das hat es ja Ihrer Meinung nach nicht gegeben... und dementsprechend hat die NATO gegen Serbien einen ungerechtfertigten Angriffskrieg gefuehrt... also dann warte ich mal darauf das Schroeder und Fischer, die Koenigin von England und Ihre Verehrer in Den Haag auf die Anklagebank kommen.

@09:08 Uhr von AufgeklärteWelt

Ich stimme Ihnen zu. Die Gewaltspirale wird aber mit jeder Waffenlieferung, egal aus welchem Staat, weiter ansteigen. Letztlich sind die Leidtragenden nicht nur die Ukrainer, sondern die Europäer insgesamt. Ich bin auch der Meinung, dass jeder der meint, dass Waffen helfen, sich der eventuellen Konsequenzen nicht bewusst sind.

@08:31 Uhr von Klauserich

Ja, der Krieg ist schlimm und durch NICHTS zu rechtfertigen. Und jeder Krieg ist ein Verbrechen! Aber, in Kriegen gibt es keine Regeln - und deshalb sterben natürlich auch Zivilisten. Einen Krieg in dem die Zivilbevölkerung verschont wird hat es noch nie gegeben. Dies war in den Weltkriegen so, im Vietnamkrieg, im ehem. Yugoslavien, im Irak usw.. In der Ukraine von Völkermord zu sprechen ist schon weit hergeholt. Und ausgerechnet der Präsident der USA schreit hier am lautesten. Die haben die indigene Bev. fast komplett ausgerottet. Und im Vietnamkrieg haben die sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Und jetzt schreien alle nach schweren Waffen zur Verteidigung der Zivilbev.. Damit kann man vielleicht das Land verteidigen, aber ganz bestimmt nicht Zivilisten. Der Einsatz von immer mehr und schwereren Waffen wird immer mehr Zivilisten das Leben kosten. Und wir machen uns mit der Lieferung solcher mit schuldig am Tod vieler Zivilisten.    

Ein ausgewogener sachlicher Beitrag von user Klauserich.

Glückwunsch für die treffende Analyse zum Thema Ukraine Krieg der Russen, Krieg und Geschichte der Kriege.

Deutsche Staatsämter

Zitate von Zuschauer49 (08:43 Uhr) : "Weiß Selenskyj nicht, daß es das deutsche Staatsoberhaupt ist, das er düpiert hat?"

Herr Steinmeier hat sich selbst düpiert und das ja auch schon öffentlich klargestellt. Nur Sie haben das noch nicht verstanden.

"Wie kann er stattdessen den deutschen Kanzler  einbestellen"

Er will mit jemadem sprechen, der auch wirklich etwas zu melden hat, und nicht bloß mit dem Grüßonkel.

"werden Staatsmänner herabgesetzt, die es geschafft haben, einen Krieg in Mitteleuropa zu vermeiden und mit vorteilhaften Energiedeals die deutsche Wirtschaftskraft zu stärken"

Abhängigkeit von einem verbrecherischen Diktator, der einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg führt als vorteilhalt einzustufen, ist eine sehr exklusive Wahrnehmung der Realität. Und Herr Steinmeier hat es nicht geschafft, die seit 2014 gegen die Ukraine gerichtete russische Aggression zu vermeiden. Er hätte darauf verzichten sollehn, sich selbst einzuladen.

@09:13 Uhr von wolf 666

08:31 Uhr von Klauserich   Es gibt keine Regeln im Krieg? Dann sollten Sie sich mal mit dem Völkerrecht, dem Haager Abkommen, der Genfer Konvention beschäftigen.   Den "Rest Ihres Kommentars" kann ich nur unter Kreml Propaganda verorten.  Und natürlich hat user Klauserich völlig recht. Es gibt zwar Regeln zum Krieg, aber im Krieg gibt es keine Regeln. War schon in allen bisherigen Kriegen der Menschheit so, weil gegen Regeln immer verstoßen wurde. Immer schon. Und so ist auch Klauserich zu verstehen, vorausgesetzt man beherrscht die Feinheiten der deutschen Sprache.

Und das gilt fuer beiden Seiten ... immer.

 08:47 Uhr von wolf666 /…

 08:47 Uhr von wolf666

//Erstaunlich, Sie müssen einen direkten Draht zum Umfeld des russischen Präsidenten und dem Generalstab der russischen Armee haben, wenn Sie genau die ehemaligen und aktuellen Ziele der Russen in der Ukraine kennen.

Denn nur die haben Ziele und Strategie des Ukrainekrieges der Russen in ihren Schubläden.//

 

Was Sie sich so zusammen reimen?

Lesen Sie mal die vielen Faktenchecks (tagesschau, volksverpetzer,stopfake.org  usw). Und hören Sie sich die diversen Reden des Herrn P. aus M. vor dem Kriegsbeginn an, dann können auch Sie wissen, worum es geht.

 

@08:40 Uhr von wolf 666

Putin selbst hat die Separatisten im Donbas unterstützt und dafür gesorgt, dass Spannungen entstehen und in militärische Auseinandersetzung münden. Das gleiche Muster wie er es bereits im Tschetschenien- und Georgien Krieg praktiziert hatte. Dazu das Mittel der Desinformation.

Die Ukraine ist ein selbständiger Staat. Die Freiheitsbewegung in diesem und anderen Anrainerstaaten zu Russland sieht Putin als Bedrohung. Er möchte verhindern, dass demokratische Strukturen auch in Russland Einzug halten - und die engen verwandtschaftlichen Bande zwischen Russen und Ukrainern bieten hierfür natürlich eine sichere Grundlage.

Putin hat einen abscheulichen und sinnlosen Krieg mit einem Brudervolk begonnen.Dies dürfte auch ihm mittlerweile bewusst sein und er sucht die Flucht nach vorne in eine Politik der verbrannten Erde. Er und Russland sind international geächtet. Die Folgen werden die einfachen russischen Bürger zu spüren bekommen. Ein Bürgerkrieg dürfte die Konsequenz sein.

08:31 Uhr von Klauserich

Ich stimme Ihnen voll zu. Es ist nur schade, dass die wenigsten der foristen das auch so sehen werden.

es ist ein Krieg zwischen 2 Staaten, der dritte Staaten nichts angeht. Humanitäre Hilfe ja, militärische Nein.

im übrigen kämpfen doch beide Seiten mit waffen aus fast gleichen Beständen oder?

Wieder sehr einseitige Verzerrung

Hoffentlich gelingt der Konter des verfassungswidrigen Maidanputsches. Alleine schon, um keine unilaterale Weltordnung mit der aggressivsten Übermacht der Weltgeschichte zu fördern. Sehr schade, dass sich die EU inkl D nicht als eigenständige 3. Macht, sondern als untergeordnete Hilfsgesellen sehen. 

taktischer Rückzug

"Es ist einfach sinnlos, an einem Ort zu stehen, für jeden zu sterben, ohne dem Feind erheblichen Schaden zuzufügen." (Militäradministrator der Region Luhansk, Serhij Haudau)

 

Ich bin schwer beeindruckt, solche Worte von einem ukrainischen Militäradministratoren zu lesen. Diese lebensbejahende Einstellung passt gar nicht zum sonst propagierten Heldentum.

 

Putin wird an seinem Krieg festhalten, bis er irgendeinen Erfolg hat. Die Opfer sind ihm egal.

@09:12 Uhr von ich1961

Die Separatisten sind russische Gefolgsleute.   Auch hier : hören Sie auf, die Tatsachen zu verdrehen.

Äh, sie wissen, dass in der Ukraine um 40% ethnische Russen leben? Das Problem der Ukraine ist, dass die ukrainsiche Politik seit 2014 einseitig west-Ukrainisch (freundlich gesagt) nationalistisch ist. Es ist auch freundlich gesagt, dass die Ukrainer die "russische"  Population im Osten mit Füßen treten. Die Präsenz der Asov-Radikalen in Mariupol hat den Charakter einer Besatzung. Geschützt wird dort nur das "ukrainische Land", weshalb man dort auch kein Problem damit hatte, sich in der Stadt zu verschanzen und so die ganze Stadt ins Verderben zu führen.  

RT-Deutsch abgeschaltet; Selenskyj TV imstalliert?

Wenn ich mir die Nachrichten der ARD über den Krieg in der Ukraine anschaue, habe ich oft den Eindruck, daß ich Selenskyj-TV eingeschaltet habe,  denn täglich werden mehrere Interviews und Kommentare von und mit Selenskyj ausgestrahlt und viele Berichte über die Ukraine sind nach meiner Meinung absolut einseitig und manipulativ

09:05 Uhr von Adeo60

Zitat: "Jedenfalls handelt Biden sehr besonnen und in enger Abstimmung mit seinen NATO-Partnern. China dagegen hat an Glaubwürdigkeit verloren, seit es mit Putin gemeinsame Sache macht."

 

Sehe ich anders. Die nächsten 10 Jahre werden vom Kampf zwischen den USA und China um die wirtschaftliche Vormachtstellung in der Welt geprägt werden. Und da ist es nicht sonderlich hilfreich, das Land mit den größten Bodenschätzen (Russland) in eine enge Verbindung mit China zu treiben. Und nicht Russland oder China isolieren sich zur Zeit, sondern der Westen (USA), der weder im Nahen Osten noch in Süd- oder Mittelamerika einen guten Leumund hat. Fast alle Länder dort haben schon negative Erfahrungen mit westlichen Regime Changes, Sanktionen oder direkten militärischen Angriffen gemacht. Der "Westen" ist zudem in globaler Sicht gegenüber Russland kein verlässlicher Handelspartner.  Übrigens ist derzeit Afghanistan auch vom Swift ausgeschlossen, weshalb dort aktuell Kinder hungern.

08:47 Uhr von rjbhome //Das…

08:47 Uhr von rjbhome

//Das waren doch die, die sich wie Kosovo vom Mutterland trennen wollten. Ich verstehe nicht ganz warum in diesem

Fall die Nato dagegen ist.//

 

Was hat denn "die Nato" damit zu tun?

 

// Die Bevölkerung hatte einfach die Nase voll vom Terror aus Kiev, inkl. Verbot der eigenen Sprache//

Können Sie nicht wenigstens versuchen, objektiv zu sein? Die Bevölkerung sollte - nach Meinung des Herrn P. aus M.

ja mit Blümchen am Straßenrand stehen und jubeln - hat nur niemand so mitbekommen. Ganz im Gegenteil, die

Menschen im Donbass wollen "die Russen nicht mehr".

 

 

Ein absolut sinnloser, überflüssiger Krieg

Hätte die Ukraine und Amerika den berechtigten Sicherheitsinteressen nachgegeben und auf diese verfluchte NATO-Osterweiterung verzichtet, hätten wir die Gefahr eines 3. Weltkriegs nicht. Aber das ist  nicht im US-Interesse.

Schon jetzt ...

.. fahren ganze Züge mit schwerer Kampftechnik und fliegen Flugzeuge mit schwerer Kampftechnik von den NATO-Ländern kommend in die Ukraine.

Züge mit schweren Waffen zumindest bis an die ukrainische Westgrenze, dann muss wegen nicht EU-gerechten Schienen in der Ukraine umgeladen werden.

Das inzwischen mehrfach täglich. Mehrfach.

Nur das Motto der NATO 'mit Waffen Frieden schaffen' wird mit Sicherheit nicht eintreten.

Weil a) die Russen nicht wegen immer mehr NATO-Waffen den Donbass aufgeben werden und b) noch nie in der Geschichte der Menschheit Waffen Frieden geschaffen haben. Mit Sicherheit aber noch mehr Leid und noch mehr Tote.

Sezession

Zitat von rjbhome (08:47 Uhr) : "die sich wie Kosovo vom Mutterland trennen wollten"

Da werden Sachverhalte gleichgesetzt, die nicht gleich sind. Die Kosovaren sind von den Serben zuerst massiv unterdrückt und dann in einer ethnischen Säuberung unterworfen worden. Im Hinblich auf die Vorgeschichte serbischer Massaker in Bosnien war da der Wunsch nach Selbständigkeit völlig berechtigt.

Gleiches hat es im Donbass weder gegeben noch hat sich solches auch nur andeutungsweise abgezeichnet. Es konnten sich einige Russen dort nicht damit abfinden, daß sie trotz Minderheitenstatus nicht mehr tonangebend im Lande waren.

08:49 Uhr von…

08:49 Uhr von AufgeklärteWelt

 

// Man schaue sich etwas die Lage in Mariupol an (es sind zahlreiche, teils sogar einigermaßen unabhängige

Journalisten mit vielen unverstellten Stellungnahmen durch Bewohner, vor Ort) und setze die "offizielle"

 Berichterstattung dazu in Vergleich.//

 

Das würde ich Ihnen selber empfehlen. Die Augenzeugen berichten nämlich das, was auch offiziell

(außer in Russland) berichtet wird.

 

@08:55 Uhr von AufgeklärteWelt

Die einzige Strategie des Westens besteht darin, Putin zum Abzug seiner Truppen aus der Ukraine zu bewegen. Seine Mär, das Land "entnazifizieren"  und die Ukrainer "befreien" zu wollen, wurde längst als dreister Vorwand entlarvt. Die "Befreiten", selbst im bislang Russland-freundlichen Odessa, empfangen die "Befreier" mit Molotowcocktails und Beschimpfungen. Der von Putin immer wieder geschmähte Selenskyi erweist sich als starke Führungspersönlichkeit, während Putin wie ein Getriebener umherirrt. Während der eine täglich via TV kommuniziert und die Welt an dem barbarischen Krieg teilhaben lässt, schützt sich der andere durch Sanktionen gegen die Presse- und Meinungsfreiheit. Größer könnten die Gegensätze kaum sein.

Zivilisten als Schutzschild

Zitat:

"Der Kommandeur des ultranationalistischen Asow-Regiments der Nationalgarde, Denys Prokopenko, sagte in einer Videobotschaft, die Russen setzten die schweren Waffen ein, obwohl sie wüssten, dass auch viele Zivilisten Schutz in dem weitläufigen Gelände des Asow-Stahlwerks gesucht hätten."

.

Ginge es Asow um die Sicherheit Zivilisten, hätten sie sie selbst bis Sonntag Mittag vor die Tür verbracht. Das haben sie nicht getan. Also benutzen sie sie als "Schutzschild", und deutlicher als der Asow-Kommandeur in obigem Zitat kann man das auch kaum zur Kenntnis bringen.

Putin hat diesen Krieg über lange Jahre vorbereitet

 

Die Illusion, Putin könnte diesen Krieg aus kurzfristigen Erwägungen vom Zaun gebrochen haben, ist längst zerstoben. Das Thema Frucht vor der "NATO-Osterweiterung" als Scheinargument von ihm selbst abgeräumt.

 

Sein persönliches Trauma war und ist der Untergang der Sowjetunion, den er als die größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrunderts bezeichnet hat. Aus einer machtpolitischen, nicht - wie ihm apologetisch von seinen Unterstützern gerne unterschoben wird- aus einer ethnischen Perspektive.

 

Ob das in Form einer "Sowjetunion 2.0" oder eines national-chauvinstischen "Groß-Russland" daherkommt, ist für Putin sekundär.

 

Der Eroberungsfeldzug gegen die Ukraine war deshelab von langer Hand vorbereitet und mündet in diesen Angriffsgkrieg, der viele tausende Opfer kostet.

 

Umso wichtiger ist, dass sich die Ukrainer dagegen wehren und für ihre Freiheit kämpfen können.

Darstellung: