Kommentare - Ausgang offen: Bundestag stimmt über Impfpflicht ab

07. April 2022 - 08:06 Uhr

Der Bundestag entscheidet über die Corona-Impfpflicht. Wie es ausgeht, ist offen und dürfte auch davon abhängen, in welcher Reihenfolge abgestimmt wird. Die vier Vorschläge im Überblick.

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Kommentare

Wissenschaftlich basierte Fakten

wären wichtig, um hier wirklich richtig und differenziert entscheiden zu zu können. Heute stand um 4.16 Uhr im TS Liveblog: „Corona-Infizierte haben einer Studie zufolge bis zu ein halbes Jahr nach der Ansteckung ein erhöhtes Risiko für die Bildung schwerer Blutgerinnsel. Der in der Fachzeitschrift "BMJ" veröffentlichten Studie zufolge hatten die Infizierten auch sechs Monate nach der Infektion noch ein 33-fach erhöhtes Risiko für eine Lungenembolie, bei der ein Blutgerinnsel Arterien in der Lunge blockiert. Auch die Gefahr einer tiefen Venenthrombose - ein Blutgerinnsel, das normalerweise in den Beinen entsteht - war bis zu drei Monate nach der Infektion mit dem Coronavirus um das fünffache erhöht.“

Nun wäre hier meine Frage, ob es hier einen Unterschied macht, ob man sich mit Impfung oder ohne Impfung infiziert hat. Denn es infizieren sich ja jetzt auch sehr viele geimpfte und geboosterte.  Haben geimpfte Infizierte das gleiche Risiko wie Ungeimpfte?

Eine Impfpflicht ist unrealistisch!

Eine Pflicht ist nur dann sinnvoll, wenn man diese auch durchsetzen kann. Wie will man eine ältere Frau dazu zwingen? Will man ihr ans Portmonee, wo eh nichts drin ist oder will man sie in Beugehaft nehmen? Und wie will man dann die Ausnahmen begründen? Das ist doch eine Luftnummer.

Falscher Freiheitsbegriff

Es ist in Deutschland möglich, eine Gurtpflicht für Autofahrer und eine Helmpflicht für Motoradfahrer zu haben, damit diese sich selbst schützen müssen, aber es ist nicht möglich, eine Impfpflicht durchzusetzen, damit die Menschen andere schützen. Eine Impfpflicht gegen Masern gibt es auch.

Die ganzen Ausflüchte über vorgeblichen Verwaltungsaufwand und angeblich notwendige Beratungen überzeugen mich nicht. Gesetze werden im Bundesgesetzblatt publiziert und ab dann zieht die Ausrede "Das habe ich nicht gewußt" nicht mehr. Wer erwischt wird, zahlt Bußgeld, fertig. Und wer öfters erwischt wird, zahlt immer höheres Bußgeld.

Schlußendlich fehlt mir nur noch eine Regelung, daß mutwillig Ungeimpfte, also solche bei denen keine anerkannten medizinischen Gründe gegen eine Impfung sprechen, bei sich bei knappen medizinischen Ressourcen ganz ganz hinten anstellen müssen.

Regierung mal wieder uneinig

Die Ampel hat sich nicht auf einen Regierungsentwurf einigen können.

Besonders die FDP schießt mal wieder quer.

Wie jetzt erst im Kabinett mit einem "Begleitschreiben" zu Habecks Osterpaket.

Ein Satz mit X - so wird das nix. 

Ein Trauerspiel

Das wird nix mehr. Die Regierung ist dank ihrer eingebauten Opposition (FDP) nicht in der Lage, selbst ein Gesetz durchzubringen. Also wird der „Fraktionszwang“ aufgehoben, den es angeblich gar nicht gibt, weil ja Abgeordnete nur ihrem Gewissen verantwortlich sind. Die Union verschickt aber an ihre Abgeordneten einen Brief, in dem das Gewissen dann doch wieder abgeschafft wird.

Wir müssen anerkennen, dass das Thema durch ist. Selbst wenn eine Impfpflicht ab 60 beschlossen werden sollte (was wohl kaum sicher ist), dann wird die wohl kaum mit Gewalt durchgesetzt werden, wenn sich der durchschnittliche deutsche Wutrentner weiter weigert, sich impfen zu lassen. Wir wissen ja nicht mal, wer geimpft ist, wer soll denn die ganzen Rentner:innen bzgl. ihres Impfstatus kontrollieren?

Im Moment läuft das Programm „Natürliche Immunisierung“, das sich die Querdenker immer gewünscht haben. Bis unsere Regierung irgendwas beschließt war jeder 2x infiziert und die Starken haben überlebt. 

Risikoverteilung

Zitat von Minka04 : " Haben geimpfte Infizierte das gleiche Risiko wie Ungeimpfte?"

Nein, das haben sie nicht. Es dürfte inzwischen Allgemeinwissen sein, daß Ungeimpfte ein sehr viel höheres Risiko für einen schwereren Krankheitsverlauf haben. Das bedeutet auch, daß sie dann unnötigerweise auf den Intensivstationen landen, wo sie medizinische Ressourcen blockieren, die anderen Menschen fehlen. Krebspatienten müssen länger auf Operationen warten, Orthopädiepatienten länger mit Schmerzen leben. Und das bloß weil die Zahl der verstockt Uneinsichtigen immer noch viel zu hoch ist.

Parteipolitik geht vor Allgemeinwohl

Merz, Söder und viele andere Abgeordnete, die Parteipolitik über das Wohl der Bürger stellen, dem sie eigentlich verpflichtet sind, werden alles dafür tun die Impfpflicht zu verhindern. Hat zB Söder gerade wieder bei seinem verbohrten Statement zur Windkraft unter Beweis gestellt. Der Sommer wird vermutlich einigermaßen entspannt laufen, aber mit Unterstützung der so lebenswichtigen Urlaubsreisen werden Virusvarianten wieder schön durchgemischt und was dann im Herbst auf uns zukommt wird sich zeigen. Hohe Infektionszahlen gelten aber als sicher. Die Toten werden achselzuckend hingenommen, Long COVID weitestgehend ignoriert und so dem Virus für weitere Mutationen und deren Verbreitung Tür und Tor geöffnet.  Aber wenn schon das Tragen einer Maske als Indikator für Freiheit dient und nicht als Maßstab für den solidarischen Schutz der Mitbürger, dann sind wir wohl selber schuld.

Rein politisch motiviert um Fehler zu verbergen

Begründet wird die Impfpflicht damit, dass „Ungeimfpte“ das Gesundheitssystem zum Zusammenbruch führen könnten. Aber stimmt das auch?!?

 

Fakt ist, dass permanente massenhafte Tests und zum Teil auch die Maskenpflicht viele Infektionen in der warmen Jahreszeit verhindert hatten und diese Infektionen fanden dann in großer Zahl in der kalten Jahreszeit statt. Zusätzlich zu den dann ohnehin schon stark ansteigenden saisonalen Infektionen. 
 

Das war der Hauptgrund dafür, dass es temporär im Herbst 2021 zu einer regional starken Belastung der Kliniken kam. Insbesondere in Bayern, wo schon das ganze Jahr über eine FFP2-Maskenpflicht bestand, war diese Belastung sehr hoch
 

Länder wie Schweden zeigen eindrucksvoll, dass man ohne Masken, ohne massenhafte Schnelltests und ohne lockdowns etc. die Pandemie viel schneller beendet hat. Und unterm Strich sogar mit deutlich weniger Opfern. 
 

Schweden hatte nur im Frühjahr 2020 mehr Tote, danach deutlich weniger

Impfpflicht Kompromiss

Nachdem zuerst eine Impfpflicht ab 18, dann ab 50 gescheitert ist; versucht man es jetzt wohl mit einem Kompromiss ab 60. Warum nicht ab 63 oder 67 oder 57?
Welche medizinischen Argumente will man denn anführen wenn das ganz mittlerweile komplett politisch ist? Auch schützt die Impfung (im Gegensatz zu Masern, Pocken..) weder vor einer Infektion noch davor dass man es andere übertragen kann.
Auch die Überlastung des Gesundheitswesens taugt nicht als Begründung da diese hauptsächlich auf den Mangel an Pflegekräften (gekündigt oder in Quarantäne) zurückzuführen ist. Der Pflegenotstand besteht jedoch schon seit Jahren und man kann eine Impfpflicht ja wohl schlecht damit begründen dass sie notwendig sei weil die Politik seit Jahren nicht in der Lage war etwas gegen den Pflegenotstand zu unternehmen.
Ich bin zwar fürs Impfen aber halte eine Impfpflicht weder für durchsetzbar noch für sinnvoll. Letztendlich sollte es jedem selbst überlassen sein ob er/sie sich schützen will.

@08:24 Uhr von Karl Klammer

Jetzt hat man die Chance falls es wieder zu einer Pandemie kommt wie Pest .4 oder Colara 6 etc... Nägel mit Köpfen zu machen  

 

 

Wie soll das gehen? Wie wollen Sie sich jetzt gegen eine unbekannte Krankheit impfen lassen. Wie wollen das rechtlich begründen?

Auf Biegen und Brechen

Was kommt als nächstes .. ne Impfpflicht für Rothaarige?

.

Laut Statista haben 89% der Ü 60 zumindest ne die Grundimpfung .. nur geboostert sind "nur" 79 % 

.

Hier über ne "Pflicht" zu sprechen halte ich für unverhältnismäßig

@08:22 Uhr von Diabolo2704

"es ist nicht möglich, eine Impfpflicht durchzusetzen, damit die Menschen andere schützen. Eine Impfpflicht gegen Masern gibt es auch"

Das sind 2 Behauptungen die so nachprüfbar nicht stimmen:
1. Mit der Impfung schütze ich vor allem mich selbst, kann trotzdem aber noch andere anstecken (obwohl auch hierzu das Risiko etwas reduziert ist - aber es ist nicht Null).
2. Im Gegensatz zu Masern (oder Pocken, Diphterie) schützt eine Impfung gegen Corona nicht zu 100% und auch nicht dauerhaft.
Wenn Sie vergleichen ziehen möchten dann müssen sie die jährlich angebotene Grippe-Schutzimpfung nehmen. Diese schützt (maximal) nur für die jeweilige Saison.

@ Minka04

>>> Haben geimpfte Infizierte das gleiche Risiko wie Ungeimpfte? <<<

.

Und genau DASS ist doch die entscheidende Frage. Weil weder die 3. noch die 4. Impfung schützt vor der Infizierung, wie Studien aus Israel zeigen.

Die dort zum 4. Mal Geimpften (wovon es Lauterbach träumt) haben nur eine 10-30% niedrigere Infektionsrate. Bei mit einbezogenen Impfnebenwirkungen grenzt eine Impfpflicht schon an Körperverletzung.

IImpfplicht vs. Nutzen

Vorab, ich habe die 1. die 2. Corona-Schutzimpfung, dazu die 1. und 2. Booster-Impfung. Gestern war in den Medien zu lesen, dass laut einer israelischen Studie die 2. Booster-Impfung nur vier Wochen vor dem Virus schützt. Wie soll es denn jetzt weitergehen? Müssen wir uns jetzt monatlich boostern lassen? Oder denkt man schon über eine Depot-Impfung nach. Das sind alles Fragen, die weder von der Politik noch von der Wissenschaft mit den Betroffenen (Bürgern) ausgetauscht werden. Diesen ständige Vor und Zurück von Maßnahmen und Absichtserklärungen verunsichern nicht nur die Impfwilligen, sondern auch die, denen das Denken hinsichtlich von Corona doch eher schwerfällt! Irgendwie erwarte ich endlich einmal Antworten auf die Fragen, die uns alle betreffen!

08:22 Uhr von Diabolo2704  …

08:22 Uhr von Diabolo2704

 

Das ist ja die "Idiotie", die mir nicht in den Kopf will.

Die Gefahren bei Covid19 werden negiert oder klein geredet - sie sind aber da.

Und es leben mehr "vulnerable" in der eigenen Wohnung/Haus als in Pflegeeinrichtungen. Wer schützt die denn noch?

Oder die Mitarbeiter in den Geschäften? Oder, oder, oder.

@08:22 Uhr von Diabolo2704

"fehlt mir nur noch eine Regelung, daß mutwillig Ungeimpfte, also solche bei denen keine anerkannten medizinischen Gründe gegen eine Impfung sprechen, bei sich bei knappen medizinischen Ressourcen ganz ganz hinten anstellen müssen"

Dieses "mutwillig" lässt unser Rechtssystem eben nicht zu. In diesem Fall müsste man auch jegliche Risikosportler, Motorradfahrer, Raucher, Übergewichtige.. ebenfalls schlechter priorisieren. Wir haben nun einmal ein solidarisches Gesundheitswesen. Und ehrlich gesagt ich möchte kein Gesundheitssystem a la USA wo Menschen die nicht bezahlen können kaum oder gar nicht behandelt werden. Lieber bezahle ich da ein paar Euro mehr.

@ Wolfes74

>>> Wie wollen Sie sich jetzt gegen eine unbekannte Krankheit impfen lassen. Wie wollen das rechtlich begründen? <<<

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Falls die Corona Zwangsimpfung durchgeht, wird sich da  ebenfalls was finden lassen.

Schutzwirkung

Zitat von Advocatus Diaboli 0815 (08:23 Uhr) : "schützt die Impfung (im Gegensatz zu Masern, Pocken..) weder vor einer Infektion noch davor dass man es andere übertragen kann"

Die Impfung mildert die Folgen einer Infektion und sie verringert die Infektiösität von Infizierten. Der weit überwiegende Teil der Covid-Patienten auf den Intensivstationen ist ungeimpft.

Sicherheitsgurte in Autos und Helme bei Motoradfahrern verhindern auch nicht zu 100 % tödliche Verkehrsunfälle. Verpflichtend sind sie dennoch.

Eine Ergänzung.

Zitat von dr.bashir (08:27) : "Bis unsere Regierung irgendwas beschließt war jeder 2x infiziert und die Starken haben überlebt."

Die Klugen auch. Impfung senkt das Versterbensrisiko signifikant.

Will sich unsere Regierung wirklich so lächerlich machen?

Wer soll denn die Impfpflicht durchsetzen? Ich sehe jetzt schon unsere Ordnungskräfte, die eh schon völlig überlastet sind, ausschwärmen und sich besonders in den Problemvierteln der Lächerlichkeit preisgeben. Und welcher Richter wird eine 90 jährige Frau zu einer Beugehaft verurteilen, weil sie nicht die Strafe zahlen kann.

@08:27 Uhr von Diabolo2704

Zitat von Minka04 : " Haben geimpfte Infizierte das gleiche Risiko wie Ungeimpfte?" Nein, das haben sie nicht. Es dürfte inzwischen Allgemeinwissen sein, daß Ungeimpfte ein sehr viel höheres Risiko für einen schwereren Krankheitsverlauf haben. Das bedeutet auch, daß sie dann unnötigerweise auf den Intensivstationen landen, wo sie medizinische Ressourcen blockieren, die anderen Menschen fehlen. Krebspatienten müssen länger auf Operationen warten, Orthopädiepatienten länger mit Schmerzen leben. Und das bloß weil die Zahl der verstockt Uneinsichtigen immer noch viel zu hoch ist.

lieber Diabolo2704: Mir ging es um diese im Artikel erwähnten Risiken für Blutgerinnsel noch Monate nach der Infektion. Nicht um die allgemeine Krankheitsschwere. Diese Risiken sind laut Studie auch bei leichten Verläufen vorhanden. Zu lesen im TS Liveblog 4.16 Uhr

Eine Empfehlung

für über 60zig jährige und mit Absprache des Arztes könnte m.M.n. recht sinnvoll sein.

Omikron kam durch Geboosterte nach Bayern.

@08:17 Uhr von Minka04

Meldungen des bayerischen Rundfunks zufolge war kein einziger ungeimpft. –

Ein Medizinprofessor hat im Rundfunk darauf verwiesen, dass niemand eine seriöse Aussage treffen kann, ein Verlauf ohne Impfung stärker oder schwächer gewesen wäre. Das sind reine Vermutungen.

>>wären wichtig, um hier wirklich richtig und differenziert entscheiden zu zu können. Heute stand um 4.16 Uhr im TS Liveblog: „Corona-Infizierte haben einer Studie zufolge bis zu ein halbes Jahr nach der Ansteckung ein erhöhtes Risiko für die Bildung schwerer Blutgerinnsel. Der in der Fachzeitschrift "BMJ" veröffentlichten Studie zufolge hatten die Infizierten auch sechs Monate nach der Infektion noch ein 33-fach erhöhtes Risiko für eine Lungenembolie, bei der ein Blutgerinnsel Arterien in der Lunge blockiert. Auch die Gefahr einer tiefen Venenthrombose - ein Blutgerinnsel, das normalerweise in den Beinen entsteht - war bis zu drei Monate nach der Infektion mit dem Coronavirus um das fünffache erhöht.“ Nun wäre hier meine Frage, ob es hier einen Unterschied macht, ob man sich mit Impfung oder ohne Impfung infiziert hat. Denn es infizieren sich ja jetzt auch sehr viele geimpfte und geboosterte.  Haben geimpfte Infizierte das gleiche Risiko wie Ungeimpfte?<<

@08:22 Uhr von Diabolo2704

.....aber es ist nicht möglich, eine Impfpflicht durchzusetzen, damit die Menschen andere schützen.

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Und genau das wird durch die Impfung nicht erzielt.

Der Geimpfte kann sich weiter mit Corona anstecken und kann den Virus auch weiterhin an andere Menschen übertragen.

@08:39 Uhr von ich1961

08:22 Uhr von Diabolo2704   Das ist ja die "Idiotie", die mir nicht in den Kopf will. Die Gefahren bei Covid19 werden negiert oder klein geredet - sie sind aber da. Und es leben mehr "vulnerable" in der eigenen Wohnung/Haus als in Pflegeeinrichtungen. Wer schützt die denn noch? Oder die Mitarbeiter in den Geschäften? Oder, oder, oder.

das Wichtigste wäre dringend die Maskenpflicht so schnell wie möglich wieder im öffentlichen Raum beizubehalten. Leider sind nicht alle Arbeitgeber vernünftig. Zum Beispiel eine Regelung in einer Bank, Angestellte müssen am Schalter und in der Beratung Maske tragen (am eigenen Schreibtisch, der mitten im Raum steht ja nicht), die 200 verschiedensten Kunden am Tag aber weder in der Schalterhalle noch in der Beratung. 

Impfpflicht

Darf man der Einschätzung von KL glauben, liegt die Dunkelziffer derzeit so hoch wie die Zahl der nachgewiesenen Infektionen. Mal abgesehen davon, dass dies eigentlich eine angeordnete Quarantäne nicht mehr rechtfertigt, spricht das Infektionsgeschehen auch nicht dringend für die Impfpflicht. Und warum ab 60 - die höchste Inzidenz liegt seit Monaten in der sehr jungen Altersgruppe. 

Körperverletzung

Zitat von Mischpoke West (08:37 Uhr) : " Bei mit einbezogenen Impfnebenwirkungen grenzt eine Impfpflicht schon an Körperverletzung."

Nein. Jede Impfung, jede Operation ist Körperverletzung. Es kommt bloß darauf an, ob sie gerechtfertigt ist. Deswegen müssen Patienten grundsätzlich einwilligen und dem Arzt einen Rechtfertigungsgrund für die Körperverletzung geben. Mit der Impfpflicht wird im Grunde nur die Verpflichtung zur Einwilligung gesetzlich normiert und es werden Sanktionen bei verweigerte Einwilligung festgelegt.

Was würde für eine…

Was würde für eine Impfpflicht sprechen. Ein Impfstoff der mich vor einer Infektion schützt und damit auch vor einer Weitergabe des Virus. Haben wir nicht. Eine Krankheit die so gefährlich ist das sie große Teile der Bevölkerung tötet. Ob die Impfung vor schweren Verläufen schützt oder ob Omikron einfach nur nicht mehr so gefährlich ist, wir wissen es nicht. Wie wir im allgemeinen nicht viel wissen da es in Deutschland schlicht und einfach an belastbare Zahlen fehlt. Eine Impfpflicht ab 60 soll genau was bringen? Den Schutz der gefährdeten Vorerkrankten? Die gibt's in jeder Altersgruppe. Ich bin nahe der 60 und mit Sicherheit fitter als viele jungen Leute.

@08:17 Uhr von Minka04

Nun wäre hier meine Frage, ob es hier einen Unterschied macht, ob man sich mit Impfung oder ohne Impfung infiziert hat. Denn es infizieren sich ja jetzt auch sehr viele geimpfte und geboosterte.  Haben geimpfte Infizierte das gleiche Risiko wie Ungeimpfte?

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Das ist eine gute und berechtigte Frage. Wichtig wäre auch zu wissen, ob die Probanden geimpft waren, da es dieselben Nebenwirkungen sind, die der Impfstoff verursachen kann.

08:37 Uhr von Advocatus Diab…

08:37 Uhr von Advocatus Diab…

 

Wenn Sie schon die Unterschiede so heraus stellen, dann sollten Sie nicht vergessen zu erwähnen, das die Masern-Erkrankung auch eine Lebenslange Immunität hinterlässt - Covid aber nicht.

 

Unnötig zu erwähnen, das ich für eine Impfpflicht mindestens ab 18 wäre. 

@08:48 Uhr von schiebaer45

Genau meine Meinung, Eine EMPFEHLUNG des Hausarztes ist eine Lösung, denn auf den hören gerade ältere Menschen am ehesten. Zwang ist Unsinn.

@08:22 Uhr von Diabolo2704

Hallo Diabolo2704

 

Es ist in Deutschland möglich, eine Gurtpflicht für Autofahrer und eine Helmpflicht für Motoradfahrer zu haben, damit diese sich selbst schützen müssen, aber es ist nicht möglich, eine Impfpflicht durchzusetzen, damit die Menschen andere schützen.

 

Die Anzahl der Komplikationen beim Anlegen des Gurtes ist sehr gering.

Für mich ist das kein Vergleich.

 

Durch die Impfung gegen diverse Krankheiten, sind diese (fast) ausgerottet worden.

Das ist bei Corona nicht zu erwarten.

 

Mal sehen was durchkommt und ob dieses vor den Gerichten Bestand haben wird.

 

Die ganzen Ausflüchte über vorgeblichen Verwaltungsaufwand und angeblich notwendige Beratungen überzeugen mich nicht. Gesetze werden im Bundesgesetzblatt publiziert

 

Es gibt Menschen in der BRD, die laufen ohne das Lesen des Bundesgesetzblattes durchs Leben. Aber diese werden durch die Medien informiert werden.

Im übrigen gibt es sehr wohl Ausnahmen vom Prinzip, dass Unwissenheit vor Strafe schützt. Das kann bei betagten Menschen durchaus zum Tragen kommen.

 

Die Nichtzahlung des Bussgeldes kann die Erzwingungshaft nach sich ziehen und Kostenaufwand produzieren.

Das Geld wäre besser im Gesundheitswesen angelegt.

Am 07. April 2022 - 08:37…

Am 07. April 2022 - 08:37 Uhr von Mischpoke West

 

//Bei mit einbezogenen Impfnebenwirkungen grenzt eine Impfpflicht schon an Körperverletzung//

 

Welche sollen das denn bitte sein? Bitte um seriöse Belege!

Verantwortung abgeschoben

Die Regierung hat keinen eigenen Antrsg eingebracht, wohl aus Rücksichtnahme auf die FDP. Das Argument, es solle „aus dem Parlament heraus“ entschieden werden, war nur vorgeschoben. Die Verantwortung wurde abgeschoben und dieser Schritt führt nun zu Vetwässerungen, zum Stillstand. Wenn die Schutzmaßnahmen fallen und zugleich immer noch ein Viertel der Bürger ungeimpft sind, kann man sich ausmalen, wo wir im Herbst wahrscheinlich stehen werden. Vor allem Lauterbach fährt einen Schlingerkurs. Ich bin in Sachen Corona- Bekämpfung von der Bundesregierung bitter enttäuscht.

Schutzwirkung

Zitat von Advocatus Diaboli 0815 (08:32 Uhr) : " Letztendlich sollte es jedem selbst überlassen sein ob er/sie sich schützen will."

1.) Nur dann, wenn er/sie sich nicht darüber beklagt, bei knappen medizinischen Ressourcen auf allerunterste Priorität gesetzt zu werden.

2.) Die Impfung mindert die Infektiösität Infizierter und schützt damit auch andere. Geringerer Fremdschutz schränkt zumindest die Freiheit, eventuell aber auch die Gesundheit derer ein, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.

@ Diabolo2704

>>> Sicherheitsgurte in Autos und Helme bei Motoradfahrern verhindern auch nicht zu 100 % tödliche Verkehrsunfälle. Verpflichtend sind sie dennoch. <<<

.

Sicherheitsgurte und Helme bringen auch keine fast unerforschten Fremdkörper in den Blutkreislauf.

Ich bin 3-fach geimpft und mir reicht es jetzt. Eine Impfpflicht würde zum Runnig-Gag werden, mit jährlicher oder halbjährlicher Auffrischung. Oder wöchentlicher wenn es nach manchen hier geht.

Ist eine Impfpflicht nicht obsolet?

Ich habe mich nicht so intensiv mit den ganzen Corona-Debatten beschäftigt und stecke deswegen nicht in allen Details drin, aber ist eine Impfpflicht (in welcher Form auch immer) völlig obsolet? Nach meiner Wahrnehmung befinden wir uns im Endstadium der Pandemie. Gut, die Inzidenzwerte sind sehr hoch, aber kritische Verläufe nehmen ab und der Sommer steht vor der Tür. Jetzt noch mit Gewalt an einer Impfpflicht festzuhalten nur um sein Gesicht nicht zu verlieren ist doch völlig absurd.

@ Diabolo2704

>>> Mit der Impfpflicht wird im Grunde nur die Verpflichtung zur Einwilligung gesetzlich normiert ... <<<

.

Nur. Aha. Das macht es für mich zur unfreiwilligen Körperverletzung.

Die Impfung wirkt doch nicht…

Die Impfung wirkt doch nicht mehr daher wäre eine Impflicht mit den jetzigen Impfstoff einfach eine falsche Entscheidung. Bin selber 3× geimpft

@08:29 Uhr von vriegel

Länder wie Schweden zeigen eindrucksvoll, dass man ohne Masken, ohne massenhafte Schnelltests und ohne lockdowns etc. die Pandemie viel schneller beendet hat. Und unterm Strich sogar mit deutlich weniger Opfern.    Schweden hatte nur im Frühjahr 2020 mehr Tote, danach deutlich weniger

Sind Sie ernsthaft der Meinung, dass die Schweden erfolgreich durch die Pandemie gekommen sind?

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-kritischer-beri…

"Auch aktuell, nach mehr als zwei Jahren Pandemie, ist die absolute Zahl der kumulierten Todesfälle nach Daten des Portals »Our Wold in Data« in Schweden unter Berücksichtigung der Bevölkerungsgröße zwischen fast zwei- und fast viermal so hoch wie in den übrigen Ländern Skandinaviens."

 

 

Recht und Krankheit

Zitat von Wolfes74 (08:34 Uhr) : "Wie wollen Sie sich jetzt gegen eine unbekannte Krankheit impfen lassen. Wie wollen das rechtlich begründen?"

Sars-Viren und die von ihnen verursachten Atemwegserkrankungen sind nicht unbekannt. Und die rechtliche Begründung findet sich im verbesserten Schutz Dritter vor Infektionen. Bei nicht auf Dritte übertragbaren Krankheiten soll von mir aus jeder auf die Impfung verzichten, der dann auch auf seine Priorität bei medizinischer Behandlungsnotwendigkeit verzichtet.

@08:39 Uhr von ich1961

Das ist ja die "Idiotie", die mir nicht in den Kopf will. Die Gefahren bei Covid19 werden negiert oder klein geredet - sie sind aber da.

...

Die Gefahren bei Covid19 werden auch aufgebauscht und übertrieben. Beide Seiten haben sich in der Corona Pandemie nicht gerade als Horte der Wahrheit herausgestellt.

Es bleibt jedoch dabei: Corona kann (insbesondere für vulnerable Gruppen) zu einem schweren Krankheitsverlauf führen, der im schlimmsten Fall gar mit dem Tod endet. Die Impfung hilft gut gegen schwere Verläufe von Covid19. Es kann besonders bei Ungeimpften nach einer Infektion "Long Covid" auftreten. Es sind nicht alle Menschen gleich stark betroffen.

Omikron hat einen vergjeichsweise milden Verlauf, sowohl für Geimpfte, Geboosterte und Ungeimpfte. Dabei hat Omikron den Vorteil, eine bessere Immunität auch für die anderen Covid Varianten aufzubauen, als der Impfstoff.

Masken schützen hauptsächlich alle anderen, nicht einen selbst. Deshalb wäre es asi, keine Maske zu tragen

 

@08:53 Uhr von C.Sch.

"Darf man der Einschätzung von KL glauben, liegt die Dunkelziffer derzeit so hoch wie die Zahl der nachgewiesenen Infektionen. Mal abgesehen davon, dass dies eigentlich eine angeordnete Quarantäne nicht mehr rechtfertigt, spricht das Infektionsgeschehen auch nicht dringend für die Impfpflicht. Und warum ab 60 - die höchste Inzidenz liegt seit Monaten in der sehr jungen Altersgruppe."

.

Man will bzw. kann mit Impfungen nicht verhindern, das sich das Virus ausbreitet, zumindest nicht seit Omikron.

Deshalb kann es nur um die Reduzierung der  Hospitalisierungen gehen, was bei der Impfung von sehr jungen gesunden Leuten kaum gegeben ist, da bei diesen sowieso sehr wenige schwere Verläufe auftreten.

@08:32 Uhr von Advocatus Diaboli 0815

Warum nicht ab 63 oder 67 oder 57?

Die Frage soll wohl das Problem ins Lächerliche ziehen. Warum müssen wir innerorts 50 fahren und nicht 48 oder 53? Weil man die Grenze irgendwohin ziehen muss und wir durch 10 teilbare Zahlen dank unserer 10 Finger so toll finden. Medizinisch ist es tatsächlich egal, da es kein Alter gibt, ab dem Das Risiko schlagartig einsetzt, nach dem Motto „drunter immer harmlos, drüber immer gefährlich“. Das ist wie bei Geschwindigkeit sbegrenzungen

 08:47 Uhr von Minka04   Sie…

 08:47 Uhr von Minka04

 

Sie sind doch im Netz unterwegs? Warum stellen Sie die Fragen hier und nicht an die unterschiedlichen Suchmaschinen/ medizinischen Seiten oder so?

Ich finde die Seiten von "quarks" immer sehr informativ.

Ohne umpfpflicht will ich…

Ohne umpfpflicht will ich aber von den Vulnerablen nichts mehr hören.

Es kann nicht ok sein, Masken zu verordnen,  nur weil 2 Querolanten sich der Impfung verweigern.

.Impfen oder zu Hause bleiben.  

Das kann nur die einzige Lösung sein. Gerecht für alle.

Normalität

Bin befürworter aller Maßnahmen die Seit auftreten dieses Virus eingeführt wurden. Ich schließe mich der Meinung mancher Foristen hier an das soweit möglich wissenschaftlich begründet werden muss warum jetzt nach über 2 Jahren eine allgemeine Impfpflicht eingeführt werden soll (bin selbst voll durchgeimpft und stehe zur Impfung). Es gibt genügend andere Erkrankungen durch Viren die Gefährlich sind massiv auftreten und auch tödlich enden können. Jedesmal und bei allen  Impfpflicht ? Impfpflicht muss vermittelbar und auch durchsetzbar sein. Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich weitere Impfungen wenn sie etwas bringen anbieten und jedem selber überlassen gesellschaftliche und gegenüber sich selbst Verantwortung zu übernehmen.  

Unsinn

Zitat von KarlderKühne (08:57 Uhr) : "Zwang ist Unsinn."

Pflicht und Zwang gleichzusetzen ist Unsinn. Es gibt keinen Impfzwang und es wird keiner diskutiert. Es gibt aber Menschen, die unredlich polemisieren.

Bitte vorher überlegen!

Und dann gehen unsere Ordnungshüter in das Pflegeheim und erklären einem Demenzkranken, das er sich impfen lassen muß, um kein Ordnungsgeld zu bezahlen oder in Beugehaft genommen zu werden. Absurd!

@08:57 Uhr von ich1961

08:37 Uhr von Advocatus Diab…   Wenn Sie schon die Unterschiede so heraus stellen, dann sollten Sie nicht vergessen zu erwähnen, das die Masern-Erkrankung auch eine Lebenslange Immunität hinterlässt - Covid aber nicht.   Unnötig zu erwähnen, das ich für eine Impfpflicht mindestens ab 18 wäre. 
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Ein hoffnungsloser Versuch war es trotzdem wert…..

08:56 Uhr von Nelke785   das…

08:56 Uhr von Nelke785

 

das ist der Artikel, auf den sich "Minka04" bezieht, was ist daran nicht zu verstehen (es geht nicht um geimpfte):

 

**04:16 Uhr

Auch sechs Monate nach Corona-Ansteckung noch erhöhtes Lungenembolie-Risiko

Corona-Infizierte haben einer Studie zufolge bis zu ein halbes Jahr nach der Ansteckung ein erhöhtes Risiko für die Bildung schwerer Blutgerinnsel. Der in der Fachzeitschrift "BMJ" veröffentlichten Studie zufolge hatten die Infizierten auch sechs Monate nach der Infektion noch ein 33-fach erhöhtes Risiko für eine Lungenembolie, bei der ein Blutgerinnsel Arterien in der Lunge blockiert. Auch die Gefahr einer tiefen Venenthrombose - ein Blutgerinnsel, das normalerweise in den Beinen entsteht - war bis zu drei Monate nach der Infektion mit dem Coronavirus um das fünffache erhöht. Menschen mit einer schweren Covid-Erkrankung oder Vorerkrankungen waren besonders gefährdet. Aber auch bei Personen mit leichten Erkrankungen, die keinen Krankenhausaufenthalt erforderten, war die Gefahr einer Lungenembolie und einer tiefen Venenthrombose höher.//

Corona-Logik

Die "Impfen ab 18"-Gruppe und die "Impfen ab 50"-Gruppe haben sich zusammengetan und heraus kam "Impfen ab 60"...

Das nennt man dann wohl einen Kompromiss.

@08:43 Uhr von Diabolo2704

Der weit überwiegende Teil der Covid-Patienten auf den Intensivstationen ist ungeimpft.

...

Dann aber auch gleich anführen, dass der überwiegende Teil der ungeimpften Covid Patienten exakt der Definition der vulnerablen Gruppe entspricht (hohes Alter, entsprechende Vorekrankungen).

Ansonsten wäre deine Aussage unvollständig und würde das Bild verzerren.

@08:57 Uhr ich1961 - lebenslange Immunität?!

08:37 Uhr von Advocatus Diab…   Wenn Sie schon die Unterschiede so heraus stellen, dann sollten Sie nicht vergessen zu erwähnen, das die Masern-Erkrankung auch eine Lebenslange Immunität hinterlässt - Covid aber nicht.   Unnötig zu erwähnen, das ich für eine Impfpflicht mindestens ab 18 wäre. 
 

  
Nur die Infektion mit dem Virus schafft eine Grundimmunität, die ein Leben lang vor einem schweren Verlauf schützt. Das haben die Experten um Prof. Dr. Klaus Stöhr, Deutschlands erfahrenstem Epidemiologen, schon seit Beginn der Pandemie gesagt. Und alles ist genauso eingetroffen. 
 

Sars Cov 2 verhält sich nicht anders wie andere Pandemisch auftretenden Viren. Im Schnitt alle 30 Jahre gibt es eine Pandemie. 

Die Impfung kann bei bestimmten Menschen einen guten Schutz bringen. In der Breite der Bevölkerung, insbesondere bei U50 bringt sie nur selten einen Vorteil.

Dagegen muss man die Nebenwirkungen abwägen. 
 

keine Impfpflicht!

Für mich ist das eine Grundsatzfrage

Für mich ist das eine Grundsatzfrage. Eine Impfpflicht, in welcher Form auch immer, ist eine Eingriff in die Persönlichkeitsrechte eines Einzelnen und damit ein nogo. Dies ist eine absolute Aussage.

@08:57 Uhr von ich1961

Unnötig zu erwähnen, das ich für eine Impfpflicht mindestens ab 18 wäre. 

...

War irgendwie klar..

Und wie begründest du diesen Wunsch?

@08:19 Uhr von KarlderKühne

Eine Pflicht ist nur dann sinnvoll, wenn man diese auch durchsetzen kann. Wie will man eine ältere Frau dazu zwingen? Will man ihr ans Portmonee, wo eh nichts drin ist oder will man sie in Beugehaft nehmen? Und wie will man dann die Ausnahmen begründen? Das ist doch eine Luftnummer.

 

->

Wieso nicht ? Wird doch bei Schwarzfahrern auch so gehandhabt. Auch bei älteren Frauen.

Und Ausnahmen kann man medizinisch Begründen.

 

Die Pflicht wird nicht kommen

Allein die Situation um Deutschland herum macht die Impfpflicht eigentlich unmöglich. Wie sollen die Niedriglöhner weiterarbeiten, was mit Reisen, Grenzen etc ..... und das als exportabhängige Wirtschaft. Die meisten Länder haben alle Beschränkungen und die Impfpflicht fallen lassen oder nie beschlossen und werden wenig Verständinis dafür aufbringen. Ich denke das ist nur ein Weg der Politiker, sauber aus dem Coronaschlamassel rauszukommen. Jeder wird sagen er hätte alles getan und es hat nicht gereicht.... 

Sollte es eine für mich gültige Pflicht geben werde ich diese ignorieren, da ich weiterhin über einen gesunden Geist und Körper verfüge und weiterhin ein selbstbestimmtes Leben führen werde. Da sehr viele meiner geimpften Kollegen erkrankt waren, manche auch heftiger, einige Nebenwirkungen von der Impfung haben, und ich immer noch gesund bin (werktäglich getestet!), ziehe ich hier meine subjektive Wahrheit der medialen vor.

 

@08:43 Uhr von Diabolo2704

Die Impfung mildert die Folgen einer Infektion und sie verringert die Infektiösität von Infizierten.

...

Und wie lange dauert diese Wirkung?

09:04 Uhr von Mischpoke West…

09:04 Uhr von Mischpoke West

 

An Ihnen scheint die Entwicklung der letzten 30 Jahre vorbei gegangen zu sein.

 

Etwa solange wird an der "Technologie" geforscht.

@08:41 Uhr von Mischpoke West: Zwangsimpfung

>>> Wie wollen Sie sich jetzt gegen eine unbekannte Krankheit impfen lassen. Wie wollen das rechtlich begründen? <<< . Falls die Corona Zwangsimpfung durchgeht, wird sich da  ebenfalls was finden lassen.

Es wird keine Zwangsimpfung geben. Den Unterschied zwischen Pflicht und Zwang sollten Sie nochmal nachlesen.
Ein Impfpflicht ab einem bestimmten Alter sollte es in jedem Fall geben. Wenn es nach mir ginge ab 18.
Diese wird aber auch nicht kommen. Wenn sich genug Politker finden, die sich eine Meinung auf Basis wissenschaftlichen Fakten bilden, könnte eine Pflicht ab 60 oder 50 kommen, aber auch das halte ich für unwahrscheinlich. So wissenschaftsaffin sind unsere Politiker nicht.

Erstaunlicherweise wird das...

 

...Impfregister, das immer noch nicht existiert, und das im Grunde von einem Großteil der Menschen als sinnvoll erachtet wird, hier in den Kommentaren nur einmal erwähnt.

 

Stattdessen bricht die sattsam bekannte Impfdebatte mit allen hundertfach genannten pro- und contra-Argumenten wieder aus.

 

Es wäre längst an der Zeit gewesen, dieses Impfregister endlich in Angriff zu nehmen, um überhaupt einen einigermaßen zuverlässigen Überblick zu haben, wer, wann, wie häufig, mit welchem Impfstoff, welchen Neben- und/oder Nachwirkungen... geimpft wurde.

 

Außerdem erlaubte das Register eine statistische Beurteilung der Wirksamkeit der ersten Normalimpfung bis zur 2. Boosterimpfung, und das in allen Alters- und Berufsgruppen usw.

 

Also:

Statt einer fruchtlosen Debatten- und Abstimmungskampagne über Impfpflicht erst ein Impfregister, und zwar schnellstens.

 

Was stimmt und was nicht

Zitat von Advocatus Diaboli 0815 (08:37 Uhr) : "Das sind 2 Behauptungen die so nachprüfbar nicht stimmen"

Es sind Ihre Behauptungen, die nicht stimmen, meine dagegen schon.

1.) Wegen des verfehlten Freiheitsbegriffs der FDP, für die Infektionsschutz offenbar bedeutet, die Infektionen zu schützen, ist eine allgemeine Impfpflicht momentan offenbar politisch nicht durchsetzbar. Sie selbst geben die Schutzwirkung zu, spielen sie aber herunter. Auch ein nicht 100%er Schutz ist ein Schutz. Und die Impfung senkt die Infektiösität nicht nur etwas, sondern erheblich.

2.) Die Verpflichtung, Kinder gegen Masern zu impfen, gilt seit dem 01.03.2020 (Gesetz für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention vom 10.02.2020)

Impfpflicht erst ab 60?

Eine Impfpflicht erst ab 60 finde ich nicht überzeugend.Geht man davon aus, dass Senioren eher keine Klagen gegen diese Regelung erheben werden? Ich kenne persönlich einige Infizierte jüngeren Alters, die am Arbeitsplatz und im privaten Bereich i.a. ja mit mehr Menschen zusammenkommen als viele Senioren. Es sei denn, diese leben in Pflegebereichen, etc. Ein Modell zur vorläufigen  Impfpflicht ab 50 hätte zumindest mehr Berufstätige einbezogen.

@09:11 Uhr von Löwe 48

Hallo Löwe48

 

Bin befürworter aller Maßnahmen die Seit auftreten dieses Virus eingeführt wurden. Ich schließe mich der Meinung mancher Foristen hier an das soweit möglich wissenschaftlich begründet werden muss warum jetzt nach über 2 Jahren eine allgemeine Impfpflicht eingeführt werden soll (bin selbst voll durchgeimpft und stehe zur Impfung). Es gibt genügend andere Erkrankungen durch Viren die Gefährlich sind massiv auftreten und auch tödlich enden können. Jedesmal und bei allen  Impfpflicht ? Impfpflicht muss vermittelbar und auch durchsetzbar sein. Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich weitere Impfungen wenn sie etwas bringen anbieten und jedem selber überlassen gesellschaftliche und gegenüber sich selbst Verantwortung zu übernehmen.  

 

Es kommt doch darauf an, wie diese Impflicht ausgestaltet wird.

 

10x Boostern mit alten Impfstoffen, wegen 2 % Risikominimierung?

 

Ich warte ab, was drin stehen wird.

@09:06 Uhr GeMe - kumulieren ist ein Fehler

Sind Sie ernsthaft der Meinung, dass die Schweden erfolgreich durch die Pandemie gekommen sind? ..die absolute Zahl der kumulierten Todesfälle nach Daten des Portals »Our Wold in Data« in Schweden unter Berücksichtigung der Bevölkerungsgröße zwischen fast zwei- und fast viermal so hoch wie in den übrigen Ländern Skandinaviens."    
 

  
Niemand zweifelt mehr ernsthaft an, dass der Weg den Schweden, Florida etc. gegangen sind der weitaus bessere war. Zum einen gab es viel weniger Kolatteralschäden, die bei uns und in Österreich ein gigantisches Ausmaß angenommen hatten. Und zum anderen gab es in Schweden seit August 2020 im weiteren Verlauf deutlich weniger Tote als bei uns. 
 

Das liegt vor allem daran, dass sich die Menschen dort im Sommer alle ohne Masken und Tests gefahrlos infizieren und immunisieren konnten. 

Um Effekte vergleichen zu können macht es wenig Sinn kumulative Zahlen zu verwenden. Das ist unwissenschaftlich. 

Kein Land in Europa…

Kein Land in Europa praktiziert eine Impfpflicht. Wozu soll das hier dienlich sein?

 09:11 Uhr von Löwe 48   /…

 09:11 Uhr von Löwe 48

 

//Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich weitere Impfungen wenn sie etwas bringen anbieten und jedem selber überlassen gesellschaftliche und gegenüber sich selbst Verantwortung zu übernehmen. //

 

Genau, weil das ja bisher so toll geklappt hat ?

Viel zu viele haben genau diese gesellschaftliche Verantwortung "verlegt".

Momentaufnahme

Zitat von Advocatus Diaboli 0815 (08:40) : "Dieses "mutwillig" lässt unser Rechtssystem eben nicht zu."

Politik und Legislative bestehen darin, das Recht bei Erfordernis zu ändern. Diese Erfordernis sehe ich hier.

@08:43 Uhr von Diabolo2704

"Sicherheitsgurte in Autos und Helme bei Motoradfahrern verhindern auch nicht zu 100 % tödliche Verkehrsunfälle. Verpflichtend sind sie dennoch"

Zu Recht sind diese von Ihnen genannten Hilfsmittel verpflichtend. Allerdings werden diese auch nicht in den Körper gespritzt. Wenn Sie einen Vergleich ziehen möchten dann wäre ein Vergleich mit der Maskenpflicht angebracht.

Et is wie et is

Es ist prioritär wichtig, den älteren und vor allem den wirklich „Alten“ eine klare Vorgabe zu geben. Wer von den wirklich Alten sollte denn mit dem  „CDU-Vorschlag“ etwas anfangen können?

Deshalb gilt hier primär: Et is wie et ist! Oder will jemand mit PflegeheimbewohnerInnen wirklich hierüber diskutieren? Dazu kommt, dass sich unter deren Pflegepersonal der Anteil derjenigen, die sich entweder als die „wahren“ medizinischen Fachleute wähnen oder „traditionell keinem Politiker trauen“, offensichtlich besonders hoch ist.

Mit diesem Vorschlag würde man zunächst die besonders gefährdete Zielgruppe schützen und damit wäre auch eine Entspannung für die Jüngeren und Jungen gegeben. Denn diese haben oft viel mehr Angst um ihre „Alten“ als um sich selbst. 

Und in diesen Altersgruppen könnte man dann situationsangemessen reagieren. Ohne diese wirklich für alle nervige ständige Grundsatzdiskussion.

 

@09:05 Uhr von Mischpoke West

 

>>> Mit der Impfpflicht wird im Grunde nur die Verpflichtung zur Einwilligung gesetzlich normiert ... <<< .

 

 

Nur. Aha. Das macht es für mich zur unfreiwilligen Körperverletzung.

 

 

Anstatt dieses aus meiner Sicht alberne (ja, ich weiß,  dass das juristisch anders behandelt wird) Argument der Körperverletzung gebetsmühlenartig anzuführen könnte man auch den A... in der Hose haben und sagen, dass man sich nicht impfen lassen will. Punkt.

 

Denn das wollen die Leute, die damit argumentieren, ja im Grunde auch nicht.

 

Und noch ein Gleichsetzer

Zitat von Mischpoke West (08:41 Uhr) : "Falls die Corona Zwangsimpfung durchgeht, ..."

Bitte lesen die den folgenden Satz langsam und so soft, bis sie ihn sicher verstanden haben : Pflicht und Zwang sind nicht dasselbe.

Niemandem soll mit Gewalt gegen seinen Willen eine Coronaschutzimpfung gesetzt werden.

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