Kommentare - Selenskyj zu NATO-Beitritt: Trotz offener Tür kein Einlass

15. März 2022 - 19:35 Uhr

Der ukrainische Präsident Selenkskyj hat sich ernüchtert über die Perspektiven seines Landes gezeigt, zur NATO zu gehören. Man müsse einsehen, dass man nicht beitreten dürfe. Erneut forderte er die NATO auf, eine Flugverbotszone einzurichten.

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Kommentare

@19:42 Uhr von Gogolo

Wenn unsere Politiker in der Vergangenheit an Poroschenko und Selinsky nicht immer nur Geldgeschenke gemacht hätten, sondern diese Geschenke mit einer Verpflichtung verbunden hätten, die Ukraine neutral zu machen und dem Dombas nach Wahlen die versprochene Autonomie zuzugestehen, hätte es keinen Krieg jetzt gegeben und kein Schuss wäre gefallen. Warum wird jetzt ganz einfach in der Ukraine keine Volksabstimmung gemacht? Mit den Fragestellungen: 1. Wollt ihr Krieg? ODER 2. Wollt ihr, dass die Ukraine politisch neutral und der Dambas autonom wird? Und ich kann mir nicht vorstellen, dass es in der Bevölkerung  eine Mehrheit für Krieg gibt. Und Selinsky könnte sein Gesicht wahren, denn das Volk hat entschieden. Neutralität würde einer EU-Mitgliedschaft nicht entgegen stehen.

Die Ukraine hat erstmal ihre…

Die Ukraine hat erstmal ihre Streitigkeiten zu beseitigen! Sich jetzt auf die Nato berufen ist wie lass mal andere die Suppe auslöffeln! Man kann Putin auch ohne Natobeitritt der Ukraine die Schlinge enger um den Hals ziehen!!

Russlands Angriff wäre "vorvertraglich" - kein Beistand möglich

Hier gilt das , was auch beim Abschluss eines Versicherungsvertrages gilt:

Man kann nicht Schutz für Schäden erlangen, deren Ursache zeitlich vor Abschluss des Versicherungsvertrages liegt. 

Andernfalls wäre die Versicherung wirtschaftlich nicht überlebensfähig.

Dies gilt auch für die NATO - so hart es für die Ukraine klingen mag.

Hallo   Das ist jetzt doch…

Hallo

 

Das ist jetzt doch die Realität.

 

Ich würde es auch nicht Enttäuschung nennen, da es ja um lebenswichtige Hilfe gehen würde..

 

Die USA/Nato kündigt an, größere Übungen durchführen zu wollen, dabei ist die Erinnerung noch so frisch.

 

 

18:42 Uhr von Sisyphos3 (Vorgängerthread)

wie viele Wohngebäude/Krankenhäuser  wurden denn bisher eingeäschert

 

Dummstellen oder Informieren, es ist Ihre freie Entscheidung. Die Nachrichten sind voller Informationen.

Jene schwangere junge Frau, die aus den Trümmern der Geburtsklinik gezogen wurde, hat übrigens erst ihr Kind verloren und ist heute auch selbst verstorben. Zwei weitere Morde auf Russland's Konto.

Viel Spaß morgen früh vorm Badezimmerspiegel beim weiteren Verleugnen.

Ahnungslos vs Schauspiel

"Jahrelang haben wir von offenen Türen gehört, aber jetzt haben wir auch gehört, dass wir dort nicht eintreten dürfen, und das müssen wir einsehen", fügte Selenskyj hinzu."

----------------------------

Ein Blick auf Bush Jr. hätte genügt, nichts von seinem Geschwafel zu glauben, von so einem, lässt man sich nicht einmal ein kaputtes Radio verkaufen.

Ehrliche Frage, war der Selenskyj wirklich so naiv anzunehmen, er käme einfach so in die Nato oder spielt er den Ahnungslosen? Tippe er spielt, weiss es aber nicht.

 

@19:42 Uhr von Gogolo

Wenn unsere Politiker in der Vergangenheit an Poroschenko und Selinsky nicht immer nur Geldgeschenke gemacht hätten, sondern diese Geschenke mit einer Verpflichtung verbunden hätten, die Ukraine neutral zu machen und dem Dombas nach Wahlen die versprochene Autonomie zuzugestehen, hätte es keinen Krieg jetzt gegeben und kein Schuss wäre gefallen. Warum wird jetzt ganz einfach in der Ukraine keine Volksabstimmung gemacht? Mit den Fragestellungen: 1. Wollt ihr Krieg? ODER 2. Wollt ihr, dass die Ukraine politisch neutral und der Dambas autonom wird? Und ich kann mir nicht vorstellen, dass es in der Bevölkerung  eine Mehrheit für Krieg gibt. Und Selinsky könnte sein Gesicht wahren, denn das Volk hat entschieden. Neutralität würde einer EU-Mitgliedschaft nicht entgegen stehen.

So sehe ich das auch.

Aber leider geht es nie danach was die Bevölkerungsmehrheit will, sondern immer was die Wirtschaft und die Mächtigen wollen.

Das Volk muss nur umsetzen was die Bestimmer (Wirtschaft / Mächtige) sich wünschen und diese wissen wie sie die Bevölkerung dazu bringen.

Wenn man bedenkt…

…wie verzehrt das Bild in diesem Forum im Vergleich zu den Mehrheiten im Bundestag und der eigenen Wahrnehmung ist, wird doch deutlich, dass diejenigen, die die Augen vor dem Kriegsverbrecher Putin nicht zumachen, in der Mehrheit sind. Man darf das gerne hochrechnen.

 

Bei allen Anfragen zur Hilfe für Geflüchtete kam ich bisher auf eine Warteliste mit dem Hinweis, dass man den Anfragen aktuell nicht hinterherkommt. Alleine das spricht Bände. Die Bereitschaft ist noch einmal deutlich höher als 2015. Putin hat ein, aus seiner Sicht, mitmenschliches Monster in der Welt und vor allem in Europa geschaffen. Sollte dieses Monster einen langen Atem beweisen, hat sich Putin so sehr verkalkuliert, wie er es niemals für möglich gehalten hätte.

 

Er ist ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft. ;)

Die Ukraine wäre ein natürlicher Parten der NATO

 

Das westliche Verteidigungsbündnis hat sich aber durch Putins Strategie des "frozen conflicts" (Krim/Ost-Ukr)  über Jahre davon abhalten lassen, dem Beitrittswunsch der Ukraine postiv zu entsprechen.

 

Die Ukraine war in ihrer Entwicklung nach 70 Jahren des bankrotten Sowjetkommunismus und dessen korrupten Strukturen nicht sofort auf 100 % Erfüllungsstand bei den Beitrittskriterien, aber es war absehbar, dass sie bereit war diesen Weg von Reformen zu gehen.

 

Der Westen hätte der Ukraine schon in den 2010er jahren die Tür öffnen müssen. Dann wäre es zu der jetzigen Tragödie gar nicht gekommen.

@19:42 Uhr von Gogolo

 Warum wird jetzt ganz einfach in der Ukraine keine Volksabstimmung gemacht? Mit den Fragestellungen: 1. Wollt ihr Krieg? ODER 2. Wollt ihr, dass die Ukraine politisch neutral und der Dambas autonom wird? Und ich kann mir nicht vorstellen, dass es in der Bevölkerung  eine Mehrheit für Krieg gibt. Und Selinsky könnte sein Gesicht wahren, denn das Volk hat entschieden. Neutralität würde einer EU-Mitgliedschaft nicht entgegen stehen.

 

Selinsky hat sein Gesicht schon lange gewahrt.

Volksabstimmung ? in einem Krieg? sollen da die Russischen Invasoren auch mit abstimmen?

PS Ukraine wollte NIE Krieg,diese Frage muessen Sie an Putin Richten,und die antwort ist klar Er wollte.

Traurig

Dieses Scheitern in der Nachbarschaftspolitik wird uns langanhaltende Probleme bescheren.

@19:50 Uhr von ein Lebowski

Ein Blick auf Bush Jr. hätte genügt, nichts von seinem Geschwafel zu glauben, von so einem, lässt man sich nicht einmal ein kaputtes Radio verkaufen. Ehrliche Frage, war der Selenskyj wirklich so naiv anzunehmen, er käme einfach so in die Nato oder spielt er den Ahnungslosen?

__

haben Sie sich anstatt hier Unsinn zu erzählen, schon einmal mit den Statuten bzw. den Beitrittskriterien der NATO beschäftigt ? Dann tun Sie das doch bitte einfach einmal BEVOR Sie hier nonsense erzählen !

verantwortungsloses Spiel

Gut das die Realität jetzt von ukrainischer Seite erkannt wird. Also war das Versprechen einer Mitgliedschaft nur westliche Politik gegenüber Russland um Differenzen zwischen der Ukraine und der RF aufzubauen. Ein mises Spiel mit einem Volk, deren Politiker sicher eine andere Politik gegenüber der RF betrieben hätten, wenn ihnen von Anfang an bewusst gewesen wäre, dass sie nur Spielmasse amerikanischer Geopoltik wären. Wahrscheinlich wäre es auch zu diesem Krieg nicht gekommen, denn jeder Krieg hat auch ein davor, und da ist vom Westen ein verantwortungsloses Spiel gespielt worden.

@19:57 Uhr von Phonomatic

Dieses Scheitern in der Nachbarschaftspolitik wird uns langanhaltende Probleme bescheren.

 

Nachbarschaftspolitik. Ja, das wird's sein.

 

 

19:45 Uhr von w120

"Hallo

(...)

... dabei ist die Erinnerung noch so frisch."

 

Hallihallo! (Begrüßung)

Was möchten Sie uns speziell mit Ihrem Beitrag genau sagen?

@19:54 Uhr von MehrheitsBürger

  Das westliche Verteidigungsbündnis hat sich aber durch Putins Strategie des "frozen conflicts" (Krim/Ost-Ukr)  über Jahre davon abhalten lassen, dem Beitrittswunsch der Ukraine postiv zu entsprechen.      Der Westen hätte der Ukraine schon in den 2010er jahren die Tür öffnen müssen. Dann wäre es zu der jetzigen Tragödie gar nicht gekommen.

__

Nein, das hätte man nicht ! Diejenigen, die solches fordern, sind die gleichen, die, wenn es Probleme gibt, ihr Unverständnis äussern à la "man hätte das ahnen müssen, Beitrittskriterien sind nicht beliebig usw." Ausserdem bedarf es der einstimmigen Zustimmung aller Mitglieder, wenn ein neues Mitglied beitreten will. In der EU hat man doch oft genug beklagt, dass man hier und da zu lasch war mit den Kriterien. Mit recht!

@Werner40 - 100% kompromisslos

 

>>Vielmehr wird alles dafür getan, dass dieser Krieg mit einem Sieg über Russland endet. Über die damit verbundenen Kosten denkt hier keiner nach.<<

 

18:31 Uhr von Werner40:

"Das ist Quatsch."

> Okay. Dann denkt halt doch irgend darüber nach, behält diese Gedanken aber für sich.

 

"Wenn Putin seine Truppen zurückzieht ist der Krieg sofort beendet."

> Das ist völlig richtig. Und wenn er es nicht tut, dann kämpfen beide Seiten weiter, bis die andere endlich aufgibt.

 

Schätzen Sie doch mal, wie lange das dauern wird und wie viel Ukraine dann noch übrig ist.

Die Ukraine alleine bestimmt als souveräner Staat

 

über eine NATO Mitgliedschaft. Darüberhinaus gilt, dass die Russland NATO Grundakte jedem Staat die freie Entscheidung lässt, welches Bündnis er zur Wahrung seiner Sicherheitsinteressen eingeht.

 

Es läge alleine an der Urakine und den NATO-Mitgliedsstaaten, darüber zu befinden. Russland hat hier keinerlei Ansprüche geltend zu machen und de jure kein Veto-Recht. Das legt es jetzt mit Gewalt seiner Kanonen ein.

 

Es ist ein Märchen der Putin-Propaganda, dass dadurch Russlands Sicherheitsinteressen tangiert würden. Beobachtbarer Fakt ist hingegen, dass Staaten wie Georgien, Moldawien und die Ukraine zu Opfer russischer Intervention wurden, weil sie der NATO nicht angehörten.

 

wer hätte das gedacht

wie in der disko; Du kommst hier nich rein

Ukraine so wichtig nicht

Natürlich ist es aus nationaler Perspektive ernüchternd, kein Nato Engagement, kein adhoc EU Beitritt und auch sonst keine Entlastung für die Ukraine. Allerdings rechtfertigt dieser Konflikt weder den 3. Weltkrieg noch einen Atomkrieg. Wenn Berlin oder Paris zerstört wird, was ist gewonnen?

Es ist gut, dass sowohl in der EU als auch der Nato keine emotionalen Entscheidungen getroffen werden. Auch ein EU Beitritt ist schwierig, denn daraus ergeben sich Verpflichtungen für alle EU Mitglieder.

Und ob Putin wirklich Nato oder EU attackieren wird, ist unwahrscheinlich. Klar sieht man das in Kiew anders.

Wir sehen aber auch, dass Russland keine echte Militärmacht ist. Viel heiße Luft. Und China hat kein Interesse an einem Konflikt.

Ein paar Tage noch, dann dürfte das Ganze vorbei sein. 

@19:54 Uhr von Emil67

Das Volk muss nur umsetzen was die Bestimmer (Wirtschaft / Mächtige) sich wünschen und diese wissen wie sie die Bevölkerung dazu bringen.

 

In Russland ist das so. 

@19:56 Uhr von weltoffen

" PS Ukraine wollte NIE Krieg,diese Frage muessen Sie an Putin Richten,und die antwort ist klar Er wollte."

So was aber auch und was war das die letzten 8 Jahre im Donbass?

Ringelpitz mit Bömbschen schmeißen?

19:54 Uhr von MehrheitsBürger

"Der Westen hätte der Ukraine schon in den 2010er jahren die Tür öffnen müssen. Dann wäre es zu der jetzigen Tragödie gar nicht gekommen."

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Wer weiss, für wahrscheinlicher halte ich es, dass eine ganz ähnliche Reaktion erfolgt wäre, nur eben früher.

Die Ukraine ist für Russland mehr als nur ein Nachbarstaat, soviel dürfte klar sein, das wusste man vor 10/ 20/ 30/ 40 Jahren, genauso wie heute.

Metaphorisch gesprochen, will das Vöglein Ukraine aus seinem Käfig und die Russen stecken es mit aller Macht zurück, koste es, was es wolle.

Die Dynamik der russischen Aggression gegen seine Nachbarn

 

erklärt sich aus dem russischen Paradigmenwechsel unter Putin.

 

Es erscheint auf den ersten Blick paradox, dass die totalitäre Sowjetunion in ihrem Handeln ein höheres Maß an Berechenbarkeit an den Tag legte, als das post-sowjetische Russland, das nun in eine neue Form des Totalitarismus versinkt.

 

Die UdSSR war eine Status-quo- Macht, welche – zumindest in Europa - den Fokus auf den Erhalt ihres Machtbereiches legte. Deswegen galt den Russen die KSZE Schlussakte von Helsinki mit ihren vertraglichen Zusagen auf den Erhalt der Grenzen und die territoriale Integrität der europäischen Staaten als „Errungenschaft."

 

Putins Russland hingegen ist eine revisionistische Macht, welche die Grenzen ihres Machtbereiches zugunsten eines gross-russischen Reiches neu ziehen möchte. Zulasten ihrer Nachbarstaaten.  

 

Die Ukraine strebte auch deswegen früh in die NATO. Es war ein Fehler, sie nicht aufzunehmen. Ihre Mitgliedschaft hätte diesen Krieg verhindert.

@19:54 Uhr von McColla

„Putin hat ein, aus seiner Sicht, mitmenschliches Monster in der Welt und vor allem in Europa geschaffen … Er ist ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft. ;)“ 

 

Lieben Dank, da bin ich sehr gerne Mitglied der Monster AG. Das ist einfach ein sehr schönes Bild.

@Phonomatik

Ist das Wort „Nachbarschaftspolitik“ jetzt Putins neuestes Synonym für „Militäraktion“? Da hätte ich noch mehr Vorschläge: Auswärtsspiel, Waffenfunktionsprüfung, Soldaten-Weiterbildungsseminar.

19:59 Uhr von weingasi1

"@19:50 Uhr von ein Lebowski

 

Ein Blick auf Bush Jr. hätte genügt, nichts von seinem Geschwafel zu glauben, von so einem, lässt man sich nicht einmal ein kaputtes Radio verkaufen. Ehrliche Frage, war der Selenskyj wirklich so naiv anzunehmen, er käme einfach so in die Nato oder spielt er den Ahnungslosen?

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haben Sie sich anstatt hier Unsinn zu erzählen, schon einmal mit den Statuten bzw. den Beitrittskriterien der NATO beschäftigt ? Dann tun Sie das doch bitte einfach einmal BEVOR Sie hier nonsense erzählen !

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Ja das habe ich, aber ich verstehe deine Frage nicht, werd mal konkreter, was du für Nonsense hältst.

 

PS: Und immer hübsch freundlich.

@20:04 Uhr von Mauersegler

Nachbarschaftspolitik. Ja, das wird's sein.    
 

Ja. Die Ukraine liegt nunmal nicht in Zentralasien oder Afrika.

@19:54 Uhr von McColla

…wie verzehrt das Bild in diesem Forum im Vergleich zu den Mehrheiten im Bundestag..

verzehrt oder verzerrt?

Selenskyi: "Jahrelang haben wir von offenen Türen gehört, aber jetzt haben wir auch gehört, dass wir dort nicht eintreten dürfen, und das müssen wir einsehen"

„Einsehen“ muss er zwar nicht, dass es Länder gibt, die zum Abschuss freigegeben“ sind, aber er stellt wenigstens unmissverständlich klar, was von den „offiziellen Verlautbarungen“ aus Kreisen der „politischen Diplomatie“ zu halten ist.

„Drei Millionen aus der Ukraine geflüchtet“

 

Hoffentlich können sie so schnell wie möglich in ihre vertraute Heimat zurückkehren. Und hoffentlich finden sie dann dort nicht nur noch ein Trümmerfeld und anonyme Massengräber vor.

 

Wie es tatsächlich kommt bzw. kommen wird, hängt   offensichtlich „entscheidend“ weit mehr vom persönlichen Verantwortungsbewusstsein und dem Handeln der einzelnen Bürger (gleich welchen Landes) als von den „Erfolgen“ der „Politik“ ab.

„Hoffen“ allein bringt da nichts. Ganz im Gegenteil: Dann nimmt das Unheil seinen inzwischen sattsam bekannten „Lauf“.

@19:54 Uhr von MehrheitsBürger

  Das westliche Verteidigungsbündnis hat sich aber durch Putins Strategie des "frozen conflicts" (Krim/Ost-Ukr)  über Jahre davon abhalten lassen, dem Beitrittswunsch der Ukraine postiv zu entsprechen.   Die Ukraine war in ihrer Entwicklung nach 70 Jahren des bankrotten Sowjetkommunismus und dessen korrupten Strukturen nicht sofort auf 100 % Erfüllungsstand bei den Beitrittskriterien, aber es war absehbar, dass sie bereit war diesen Weg von Reformen zu gehen.   Der Westen hätte der Ukraine schon in den 2010er jahren die Tür öffnen müssen. Dann wäre es zu der jetzigen Tragödie gar nicht gekommen.

 

Das Stimmt,nur wollte der Westen den Putin nie vergraulen,das das nichts gebracht hat sieht man jetzt.

Die Tür der Nato stand offen

aber nicht, damit jemand reinkommt. Die Nato hat nur schnell den Müll rausgebracht.

@20:05 Uhr von &#039;foːɐ̯ʃtɛlʊŋsvɛlt

Hallo ɐ̯ʃtɛlʊŋsvɛlt

 

"Hallo (...) ... dabei ist die Erinnerung noch so frisch."   Hallihallo! (Begrüßung) Was möchten Sie uns speziell mit Ihrem Beitrag genau sagen?

 

Entschuldigung, Sie haben natürlich recht.

 

Dass ich das im Moment nicht passend finde und es mich an den Aufmarsch der russischen Truppen erinnert.

 

 

 

NATO-Tür

>>"Jahrelang haben wir von offenen Türen gehört, aber jetzt haben wir auch gehört, dass wir dort nicht eintreten dürfen, und das müssen wir einsehen", fügte Selenskyj hinzu.<<

+

Wer hat denn da die offene NATO-Tür offeriert und wie kann es sein, dass Herr Selenskyj als Präsident des zweitgrößten Landes in Europa ernsthaft hätte annehmen können, diese Tür stünde für sein Land in absehbarer Zeit offen? Hätte er vielleicht bei einer realistischeren Beurteilung der Situation schon vor dem kriegerischen Überfall durch Russland einen für beide Seiten akzeptablen Interessenausgleich anstreben sollen? So jedenfalls stecken die Menschen in der Ukraine in einer fürchterlichen Situation zwischen den Interessen Russlands und der NATO ohne jede Aussicht das wirklich frei entscheiden zu können.

+

Der Weg daraus führt nur über eine offene Tür zu Verhandlungen mit Russland und keineswegs über einen Sieg in einem zerstörten Land mit blutgetränktem Boden. Die RF bleibt Nachbar der UKR.

@19:50 Uhr von ein Lebowski

"Jahrelang haben wir von offenen Türen gehört, aber jetzt haben wir auch gehört, dass wir dort nicht eintreten dürfen, und das müssen wir einsehen", fügte Selenskyj hinzu." ---------------------------- Ein Blick auf Bush Jr. hätte genügt, nichts von seinem Geschwafel zu glauben, von so einem, lässt man sich nicht einmal ein kaputtes Radio verkaufen. Ehrliche Frage, war der Selenskyj wirklich so naiv anzunehmen, er käme einfach so in die Nato oder spielt er den Ahnungslosen? Tippe er spielt, weiss es aber nicht.

 

———

 

Weder noch. Der Mann steht dem Tod näher als jede Psyche es aushalten könnte. Gleichzeitig muss er stark sein in seiner Position. Es ist sowohl absolut nachvollziehbar was er fordert als auch der tragische Umstand, dass er es nicht bekommen kann. Weder den Eintritt in die NATO noch die Sperrung des Luftraums. Beides würde zwangsläufig zu einem dritten Weltkrieg führen. Einen, der wiederum definitiv mit Atomwaffen geführt werden würde.

@20:16 Uhr von nelumbo

Ist das Wort „Nachbarschaftspolitik“ jetzt Putins neuestes Synonym für „Militäraktion“? Da hätte ich noch mehr Vorschläge: Auswärtsspiel, Waffenfunktionsprüfung, Soldaten-Weiterbildungsseminar.

 

Bin da ganz bei Ihnen.

 

Es geht mir um unsere traurige Nachbarschaftspolitik und das verheerende Ergebnis des Zögerns, Herunterspielen und Ignorieren.

@19:54 Uhr von MehrheitsBürger

  "Das westliche Verteidigungsbündnis hat sich aber durch Putins Strategie des "frozen conflicts" (Krim/Ost-Ukr)  über Jahre davon abhalten lassen, dem Beitrittswunsch der Ukraine postiv zu entsprechen."  

In dieser Logik ist auch anzunehmen, dass dieser Iwahn-owitsch aus keinem anderen Grund diese Konflikte initiiert hat. 

Am 15. März 2022 - 19:54 Uhr von MehrheitsBürger

Beschäftigen Sie sich eigentlich wirklich mit der Ukraine? Bis 2014 hatte die Ukraine eine Art Neutralität. Danach war es auf Grund der NATO Regularien schlichtweg einfach nicht möglich die Ukraine aufzunehmen.

@20:18 Uhr von 91541matthias

…wie verzehrt das Bild in diesem Forum im Vergleich zu den Mehrheiten im Bundestag.. verzehrt oder verzerrt?

 

———

 

Verzerrt, Entschuldigung. Ich hoffe, Sie konnten den Kommentar trotz des Fehlers verstehen.

@19:42 Uhr von Gogolo

Sie haben die Krim vergessen.

 

Die Abstimmung hätte schon 2014 in der gesamten Ukraine stattfinden müssen.

 

Das hätte sowohl dem Völkerrecht wie auch der ukrainischen Verfassung in ihrer letzten und damit gültigen Ausführung entsprochen.

 

Man kann nicht  nur über etwas abstimmen, was man gerne hätte.

@20:21 Uhr von McColla

Hallo McColla

"Jahrelang haben wir von offenen Türen gehört, aber jetzt haben wir auch gehört, dass wir dort nicht eintreten dürfen, und das müssen wir einsehen", fügte Selenskyj hinzu." ---------------------------- Ein Blick auf Bush Jr. hätte genügt, nichts von seinem Geschwafel zu glauben, von so einem, lässt man sich nicht einmal ein kaputtes Radio verkaufen. Ehrliche Frage, war der Selenskyj wirklich so naiv anzunehmen, er käme einfach so in die Nato oder spielt er den Ahnungslosen? Tippe er spielt, weiss es aber nicht.   ———   Weder noch. Der Mann steht dem Tod näher als jede Psyche es aushalten könnte. Gleichzeitig muss er stark sein in seiner Position. Es ist sowohl absolut nachvollziehbar was er fordert als auch der tragische Umstand, dass er es nicht bekommen kann. Weder den Eintritt in die NATO noch die Sperrung des Luftraums. Beides würde zwangsläufig zu einem dritten Weltkrieg führen. Einen, der wiederum definitiv mit Atomwaffen geführt werden würde.

 

Da stimme ich Ihnen vollumfänglich zu.

@20:08 Uhr von MrEnigma

Allerdings rechtfertigt dieser Konflikt weder den 3. Weltkrieg noch einen Atomkrieg.

 

Genau. Übrigens auch nicht für Putin.

 

Wenn Berlin oder Paris zerstört wird, was ist gewonnen?

Vielen Dank für die Angstmacherei im Sinne des Kreml. Es ist nämlich erstaunlich, dass Moskau auf Ihrer Liste keinen Platz findet.

 

Damit Sie das schreiben können, jongliert Russland mit dem roten Knopf. Aus keinem anderen Grund. Bravo!

 

Wir sehen aber auch, dass Russland keine echte Militärmacht ist. Viel heiße Luft. Und China hat kein Interesse an einem Konflikt. Ein paar Tage noch, dann dürfte das Ganze vorbei sein. 

 

Achso? Na dann wird's wohl nichts mit dem dritten Weltkrieg ...

@20:21 Uhr von McColla

"Jahrelang haben wir von offenen Türen gehört, aber jetzt haben wir auch gehört, dass wir dort nicht eintreten dürfen, und das müssen wir einsehen", fügte Selenskyj hinzu." ---------------------------- Ein Blick auf Bush Jr. hätte genügt, nichts von seinem Geschwafel zu glauben, von so einem, lässt man sich nicht einmal ein kaputtes Radio verkaufen. Ehrliche Frage, war der Selenskyj wirklich so naiv anzunehmen, er käme einfach so in die Nato oder spielt er den Ahnungslosen? Tippe er spielt, weiss es aber nicht.   ———   Weder noch. Der Mann steht dem Tod näher als jede Psyche es aushalten könnte. Gleichzeitig muss er stark sein in seiner Position. Es ist sowohl absolut nachvollziehbar was er fordert als auch der tragische Umstand, dass er es nicht bekommen kann. Weder den Eintritt in die NATO noch die Sperrung des Luftraums. Beides würde zwangsläufig zu einem dritten Weltkrieg führen. Einen, der wiederum definitiv mit Atomwaffen geführt werden würde.

In aller erster Linie wird die Nato / westliche Wellt niemals dort eingreifen weil sonnst der Krieg US Boden erreichen würde auch ohne A-Waffen.

Auch wenn es weh tut, besser ist das.

Das keiner sich einmischt.

Das Bündnis erwägt seine Ostflanke zu verstärken

Die Aufrüstung in Polen und der baltischen Staaten ist notwendig! Nicht nur, dass die baltischen Staaten einst in Teilen zum russischen Großreich gehörten, die also Teil von Putins Vision von einem Großrussland sind, sondern auch weil Putin Drohungen gegen die baltischen Staaten geäußert hat. Nach der Eroberung der Krim, jetzt der rechtswidrige Angriff auf die Ukraine zeigt, Putin würde sich mit der Ukraine nicht zufrieden geben. Hier an der nördlichen NATO Grenze muss eine Abschreckung vor einem Angriff geschaffen werden. Ich erinnere an US President Kennedy, der seinerzeit mit der Atombombe drohte! Das führte dazu, dass die damalige Sowjetunion den brisanten Konflikt entschärfte! Von daher, ist die maximale Abschreckung richtig.

@20:04 Uhr von der.andere

„Gut das die Realität jetzt von ukrainischer Seite erkannt wird. Also war das Versprechen einer Mitgliedschaft nur westliche Politik gegenüber Russland um Differenzen zwischen der Ukraine und der RF aufzubauen. Ein mises Spiel mit einem Volk, deren Politiker sicher eine andere Politik gegenüber der RF betrieben hätten, wenn ihnen von Anfang an bewusst gewesen wäre, dass sie nur Spielmasse amerikanischer Geopoltik wären. Wahrscheinlich wäre es auch zu diesem Krieg nicht gekommen, denn jeder Krieg hat auch ein davor, und da ist vom Westen ein verantwortungsloses Spiel gespielt worden.“ 

 

Danke für Ihren Beitrag, jetzt weiß ich, dass Sie zu der blitzgescheiten NachfragerInnengemeinde gehören, die lieber ziemlichen Stuss unter die Leute bringt, statt sich an Fakten zu halten. 
Die Ukraine konnte nie in die NATO aufgenommen werden, dafür hatte Putin spätestens mit seiner Krimaktion gesorgt. 

Am 15. März 2022 - 20:07 Uhr von Karl Maria Jos…

„wer hätte das gedacht

wie in der disko; Du kommst hier nich rein“

 

Das ist doch selbstverständlich.

 

 

Wer in den Club möchte,

braucht die Erlaubnis von Vater oder  Mutter.

 

Und wie Sie ja wissen, ist „Mutti“ in weiser Voraussicht in Rente gegangen.

 

 

@20:06 Uhr von MehrheitsBürger

"

Beobachtbarer Fakt ist hingegen, dass Staaten wie Georgien, Moldawien und die Ukraine zu Opfer russischer Intervention wurden, weil sie der NATO nicht angehörten.  

"

 

...so wie Ex-Jugoslawien ? Kosovo ? Weil es kein NATO-Gebiet war ? (Nichtunterzeichnung Vertrag von Rambouillet - man beachte die geheimen Zusatzpunkte..)

 

 Moldawien -> Im Rahmen des Zerfalls der SU Abspaltung (durch rechts-nationalistische. Kräfte) - Gegenreaktion: Abspaltung Transnistrien ( aufgrund dieser Kräfte - ohne SU EInfluss)

- russ. Intervention  während Moldawien Transnistrien mil. Eingliedern wollte

Georgien relativ ähnlich + direkte Härte, weil NATO-Ambitionen (man reagierte "leicht gereizt" - wie zuletzt in Kasachstan...

-Ukraine  ( Nicht-Unterzeichnung EU-Abkommen, man beachte den mil. Abschnitt...)

 

Hoch-Emotional auf jeder Ebene aufgeladen:

-militärisch

-politisch

-kulturell

-religiös

-historisch

-bei Putin persönlich 

Die NATO ist die Wasserscheide der Freiheit

 

Die nicht-russischen Völker im Verbund der Sowjetunion haben sich - ähnlich wie die Satellitenstaaten in Osteuropa - Jahrzehnte in einem Völkergefängnis gewähnt. Als die morschen Mauern dieses Gefängnis zerbrachen, wollten sie nur raus aus dem Club und frei sein.

 

Die Cleveren wie die Polen, Balten, Rumänen und Bulgaren haben sich relativ zeitnah der NATO angeschlossen und in Freiheit ihre Demokratie ausgebaut. Sie wussten als Realisten - anders als viele gutgläubige Westeuropäer - sehr wohl, dass die unbestimmten Machtstrukturen in Russland wieder zur Gefahr für ihre territoriale Integrität werden könnten.

 

Die Ukraine glaubte sich durch das Budapester Memorandum geschützt und hat sich Zeit gelassen mit der NATO-Mitgliedschaft. Mit fatalen Folgen, wie sie jetzt schmerzhaft erlebt.

@20:13 Uhr von Emil67

" PS Ukraine wollte NIE Krieg,diese Frage muessen Sie an Putin Richten,und die antwort ist klar Er wollte." So was aber auch und was war das die letzten 8 Jahre im Donbass? Ringelpitz mit Bömbschen schmeißen?

 

———

 

Verpassen Sie bloß nicht Ihre tägliche Dosis Diktatur auf dem Perwyj Kanal.

19:57 Uhr von Phonomatic

>>Traurig

Dieses Scheitern in der Nachbarschaftspolitik wird uns langanhaltende Probleme bescheren.<<

+

Wie recht Sie haben. Das Scheitern, Russland nicht als Nachbar in Europa für eine gemeinsame Zukunft ernst genommen zu haben wird der Ukraine, Russland und dem übrigen Europa noch lang anhaltende, schwerwiegende Probleme bescheren. Die übrige Welt wird bald mit neu gemischten Karten zum Business as usual zurückkehren.

+

Übrigens wird es auch Gewinner des Krieges geben ... nur nicht in Europa.

@20:21 Uhr von McColla

Weder den Eintritt in die NATO noch die Sperrung des Luftraums. Beides würde zwangsläufig zu einem dritten Weltkrieg führen. Einen, der wiederum definitiv mit Atomwaffen geführt werden würde.

 

Es würde ein konventioneller Krieg in der Ukraine bleiben. Russland braucht seine Atomwaffen, um Angriffe auf sein eigenes Territorium auszuschließen und wird sie nicht schon vorher verfeuern, um sich dann am Ende nicht schützen zu können ...

@20:20 Uhr von Emil67

Also bis vor ein par Wochen war der Grund noch zu hohe Korruption und ähnliches. In dem Moment wo die Emmutionale Schiene in den Vordergrund kommt ist alles andere ........

 

———

 

Es ist manchmal von Vorteil keine Emotionen zu kennen, wie Sie offensichtlich wissen.

Ansonsten scheint klar, dass Sie nicht einmal den Unterschied zwischen der EU und der NATO kennen.

@20:15 Uhr von MehrheitsBürger

Man sollte auch nicht verschweigen, wer die Aufnahme der Ukraine in die Nato maßgeblich verhindert hat.

 

Das war Frau Merkel mit ihrem "guten Draht" zu Putin.

 

Dass es ihr auch gelungen ist. Frankreich auf ihre Seite zu ziehen, hat der Sache mehr Gewicht verliehen.

@20:13 Uhr von Emil67

>>So was aber auch und was war das die letzten 8 Jahre im Donbass?<<

-

Das war Terror der Putin-Söldner. aber das wissen Sie ja selbst

@20:17 Uhr von ein Lebowski

 „Ein Blick auf Bush Jr. hätte genügt, nichts von seinem Geschwafel zu glauben, von so einem, lässt man sich nicht einmal ein kaputtes Radio verkaufen.“ 
 

Haben Sie sich Ihr Bildnis eigentlich mal durch den Kopf gehen lassen? 
Und Sie schreiben von Geschwafel? 

Und der Forist weingasi1 hat Recht, dass Sie die Statuten durchgehen sollten. 
Und wenn Sie es nicht verstanden haben, von mir der Rat. Tun Sie es nochmals. 
Aber immer recht freundlich, gell?

@20:20 Uhr von proehi

Der Weg daraus führt nur über eine offene Tür zu Verhandlungen mit Russland und keineswegs über einen Sieg in einem zerstörten Land mit blutgetränktem Boden. Die RF bleibt Nachbar der UKR.

 

Verhandlungen kann es geben, sobald Putin, Lawrow und die übrigen Kriegsverbrecher hinter Gittern sitzen und Russland seine Großmachtsphantasien abgelegt hat.

@Phonomatic - Verbesserungsvorschlag gesucht

@20:23 Uhr von Phonomatic:

"Es geht mir um unsere traurige Nachbarschaftspolitik und das verheerende Ergebnis des Zögerns, Herunterspielen und Ignorieren."

 

Was hätte man besser machen können? Stärker ausgrenzen, härter sanktionieren und Handelsbeziehungen noch früher abbrechen sind die denkbar ungeeignetsten Mittel, um einen Konflikt zu vermeiden.

@20:33 Uhr von proehi

>>Traurig Dieses Scheitern in der Nachbarschaftspolitik wird uns langanhaltende Probleme bescheren.<< + Wie recht Sie haben. Das Scheitern, Russland nicht als Nachbar in Europa für eine gemeinsame Zukunft ernst genommen zu haben wird der Ukraine, Russland und dem übrigen Europa noch lang anhaltende, schwerwiegende Probleme bescheren. Die übrige Welt wird bald mit neu gemischten Karten zum Business as usual zurückkehren. + Übrigens wird es auch Gewinner des Krieges geben ... nur nicht in Europa.

———

 

Denken Sie eigentlich, dass niemand hier merkt, wie widerlich Sie versuchen einen morallosen Angriffskrieg aus Gründen des langfristigen Machterhalts und der Verhinderung von Demokratie, zu rechtfertigen. Sie sollten sich so sehr schämen wie es nur möglich ist.

Am 15. März 2022 - 20:35 Uhr von Phonomatic

Auch ein konventioneller Krieg kann sich ausbreiten und muss nicht zwangsläufig beschränkt bleiben. Die Ausbreitung ist direkt dann von der Beteiligung abhängig.

In der heutigen Zeit kann kein Land davon ausgehen verschont zu bleiben wenn es insolviert ist.

Auch die USA kann sich dann hinterm Atlantik nicht sicher fühlen, selbst wenn die Hauptlast in Europa stattfinden wird.

@19:42 Uhr von Gogolo

Wenn unsere Politiker in der Vergangenheit an Poroschenko und Selinsky nicht immer nur Geldgeschenke gemacht hätten, sondern diese Geschenke mit einer Verpflichtung verbunden hätten, die Ukraine neutral zu machen und dem Dombas nach Wahlen die versprochene Autonomie zuzugestehen, hätte es keinen Krieg jetzt gegeben und kein Schuss wäre gefallen. Warum wird jetzt ganz einfach in der Ukraine keine Volksabstimmung gemacht? Mit den Fragestellungen: 1. Wollt ihr Krieg? ODER 2. Wollt ihr, dass die Ukraine politisch neutral und der Dambas autonom wird? Und ich kann mir nicht vorstellen, dass es in der Bevölkerung  eine Mehrheit für Krieg gibt. Und Selinsky könnte sein Gesicht wahren, denn das Volk hat entschieden. Neutralität würde einer EU-Mitgliedschaft nicht entgegen stehen.

 

Ihr Vorschlag ist das Paradebeispiel für eine Fragestellung, die nichts anderes als das gewünschte Ergebnis zulässt. Man nennt so etwas manipulativ. Außerdem enthält sie eine falsche Alternative. Sie impliziert nämlich, daß alles, was den putinschen Forderungen zuwiderläuft, Krieg bedeutet. Für Putin wäre das ein Sieg auf dem Silbertablett. Aber seine "Volksabstimmung" auf der Krim, sozusagen mit vorgehaltener Waffe, lief ja nach demselben Prinzip ab.

Selenskis Politik ist unglaublich unverantwortlich

er verhält sich so, als ob der Westen ihm irgendwann zur Seite springen müsse, spielt sich als Held auf und phantasiert einen Sieg gegen die Russen herbei, fordert zugleich den Westen auf, mit ihm in den Kampf zu ziehen. Selenski ist dem Westen, wenn überhaupt, nurmehr Werkzeug, Russland zu schaden. Die Ukraine ist für den Westen auf lange Zeit verloren. Er ist der letzte, der es erkennt und seinem Volk klaren Wein einschenkt. In der Ukraine wird nicht die Freiheit des Westens verteidigt, sondern das Scheitern einer waghalsigen Regime-Change-Politik Obamas und Bidens zu Grabe getragen.

@20:04 Uhr von der.andere

>>Wahrscheinlich wäre es auch zu diesem Krieg nicht gekommen, denn jeder Krieg hat auch ein davor, und da ist vom Westen ein verantwortungsloses Spiel gespielt worden.<<

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Alles klar! Der "Westen" hat den Putinkrieg begonnen. Putin ist nur das arme Opfer.

@20:35 Uhr von Phonomatic

Weder den Eintritt in die NATO noch die Sperrung des Luftraums. Beides würde zwangsläufig zu einem dritten Weltkrieg führen. Einen, der wiederum definitiv mit Atomwaffen geführt werden würde.   Es würde ein konventioneller Krieg in der Ukraine bleiben. Russland braucht seine Atomwaffen, um Angriffe auf sein eigenes Territorium auszuschließen und wird sie nicht schon vorher verfeuern, um sich dann am Ende nicht schützen zu können ...

 

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Das sehe ich anders. Russland hätte keine Chance gegen die NATO in einem konventionellen Krieg. Es würde zwangsläufig zu Angriffen mit Atomwaffen führen. Und hierfür müsste Russland nicht alle auf einmal abfeuern, weshalb ihr Argument mit der Verteidigung ins Leere läuft.

@20:18 Uhr von Nettie

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Selenskyi: "Jahrelang haben wir von offenen Türen gehört, aber jetzt haben wir auch gehört, dass wir dort nicht eintreten dürfen, und das müssen wir einsehen" „Einsehen“ muss er zwar nicht, dass es Länder gibt, die zum Abschuss freigegeben“ sind, aber er stellt wenigstens unmissverständlich klar, was von den „offiziellen Verlautbarungen“ aus Kreisen der „politischen Diplomatie“ zu halten ist. 

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So wie die NATO auf dem Balkan Krieg geführt hat ,führt nun Putin einen in der Ukr..

So wie Nordmazedonien ( Ex-NATO-Bomben-Zielgebiet) "unter den Schutz der NATO geschlüpft ist" , werden die "Volksrep. demnächst von der OVKS "abgesichert".

So wie die NATO im Kosovo einen Genozid verhindert hat, verhindert Putin nun einen in der Ukr. & sucht dort, wie einst die USA im Irak, nach Massenvernichtungswaffen.

Zumindest aus Putins Sicht.

Kann der "Mission accomplished" vermelden,

bevor Kiew wie Bagdad aussieht, wäre das vllt. pol. 'ne Niederlage, aber ein hum. Sieg.für uns..

Georgien war der Aggressor.

@20:06 Uhr von MehrheitsBürger

Festgestellt von einer EU-Kommission unter Leitung von Frau Tagliavini. FAZ 30.9.09: „Aus Sicht der Kommission war es Georgien, das den Krieg in der Nacht vom 7. auf den 8. August 2008 mit schwerem Artilleriebeschuss auf Zchinwali angefangen hat."

– Die Russland-Nato-Grundakte verlangt bei einem Beitritt, die Sicherheitsinteressen des Anderen zu berücksichtigen.

Und die Sicherheitsinteressen Russlands wurden nicht berücksichtigt, wie die Abschussrampen in Polen und Rumänien beweisen.

Die USA sehen ihre Sicherheitsinteressen sogar schon bei Raktenstellungen auf Kuba betroffen, und haben seinerzeit entsprechend reagiert.

– Und der Fall Moldawien wird von der Nato auch falsch dargestellt. Es gibt eine verbindliche Vereinbarung meiner Erinnerung nach schon von 1990, wobei russische Soldaten eine Art Blauhelmfunktion übernehmen.

@20:31 Uhr von Werner Krausss

„wer hätte das gedacht wie in der disko; Du kommst hier nich rein“   Das ist doch selbstverständlich.     Wer in den Club möchte, braucht die Erlaubnis von Vater oder  Mutter.   Und wie Sie ja wissen, ist „Mutti“ in weiser Voraussicht in Rente gegangen.    

 

schön wenn wir beide mal gemeinsam ausgang haben. dann lassen wir galopieren, daß die wiese fliegt

@20:33 Uhr von proehi

Das Scheitern, Russland nicht als Nachbar in Europa für eine gemeinsame Zukunft ernst genommen zu haben ...

 

Ich meinte eigentlich, an diesem Traum nachbarschaftlicher Partnerschaft mit Russland so lange festgehalten zu haben, obwohl Russland selbst uns schon lange zum Feind erklärt hatte.

@20:31 Uhr von Werner Krausss

„wie Sie ja wissen, ist „Mutti“ in weiser Voraussicht in Rente gegangen.“
 

So weise war Mutti doch nicht, sonst wäre Sie direkt nach Madagaskar ausgewandert, statt zurück in die Uckermark, da is jrad sischerer als wie hier.

@19:42 Uhr von Gogolo

 Bevölkerung  eine Mehrheit für Krieg gibt.

Keiner der anständigen Menschen die in freien demokratischen Wahlen Ihre Regierung gewählt haben wollen Krieg. Sie wollen und müssen frei über Ihre Zukunft entscheiden dürfen.

Putins Soldaten die jetztdiesen Angriffkrieg gegen diese Bürger führen wollen Ihnen Putins Großmacht denken aufzwingen.

Das werden Sie nie erreichen.Schon mal gehört:Lieber tot als rot.

@20:44 Uhr von Magic.fire

Auch ein konventioneller Krieg kann sich ausbreiten und muss nicht zwangsläufig beschränkt bleiben. Die Ausbreitung ist direkt dann von der Beteiligung abhängig.

 

Die wäre zunächst mal vom Vermögen abhängig. Das ist offenkundig nicht gegeben.

@20:44 Uhr von Nachfragerin

Was hätte man besser machen können? Stärker ausgrenzen, härter sanktionieren und Handelsbeziehungen noch früher abbrechen sind die denkbar ungeeignetsten Mittel, um einen Konflikt zu vermeiden.

 

Irrtum.

Die aktuellen Sanktionen haben voll ins Kontor eingeschlagen. Der russische Staatsbankrott steht unmittelbar bevor. Russland wird über viele Jahre keine Investoren finden, keine Anleihen platzieren können. Sämtliches Vertrauen hat Putin verspielt. 300 Mrd US-$ an Devisen sind eingefroren, ich hoffe, die gehen später direkt an die Ukraine, Russland hat jedes Recht darauf verwirkt. Die Inflation geht durch die Decke, die Rezession wird brutal. Russland wird ein riesiges Nordkorea, wenn Putin weiterherrscht.

Hätte man das alles konsequent nach der Krim-Annexion durchgezogen, hätte Putin/Russland sich diesen Krieg nie leisten können. Stattdessen hat Europa sich einlullen lassen, Geschäfte machen war ja wichtiger.

20:35 Uhr von Phonomatic

>>Es würde ein konventioneller Krieg in der Ukraine bleiben. Russland braucht seine Atomwaffen, um Angriffe auf sein eigenes Territorium auszuschließen und wird sie nicht schon vorher verfeuern, um sich dann am Ende nicht schützen zu können ...<<

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Selbst wenn die Russen das auch wie Sie sehen würden, wie würde dann nach Ihrer Vorausschau der Krieg in der Ukraine weitergehen? Putin pfeift seine Bodentruppen zurück weil seine Flieger alle von der haushoch überlegenen NATO abgeschossen worden sind und ohne die können die noch weniger Unheil anrichten?

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Und überhaupt was passiert, wenn die Russen das anders als Sie sehen?

@19:42 Uhr von Gogolo

Wenn unsere Politiker in der Vergangenheit an Poroschenko und Selinsky nicht immer nur Geldgeschenke gemacht hätten, sondern diese Geschenke mit einer Verpflichtung verbunden hätten, die Ukraine neutral zu machen

 

Die Ukraine ist neutral, was der Grund dafür ist, dass ihr gerade niemand richtig helfen kann. 

 

und dem Dombas nach Wahlen die versprochene Autonomie zuzugestehen,

 

Das Minsker Abkommen wurde nur wenige Tage nach der Unterzeichnung von russischer Seite gebrochen, seitdem befinden sich russische Milizen auf ukrainischem Gebiet.  Wie soll die Ukraine da über eine Unabhängigkeit der Region verhandeln? 

hätte es keinen Krieg jetzt gegeben und kein Schuss wäre gefallen.

Putins Rede und seine irren Drohungen an Finnland und Schweden zeigen, dass er den Donbas nur als Vorwand missbraucht und noch andere "Gründe" für seinen Krieg findet. 

 

Warum wird jetzt ganz einfach in der Ukraine keine Volksabstimmung gemacht?

 

Weil Krieg ist und die Menschen eingekesselt, im Kriegsdienst oder auf der Flucht sind. Außerdem: Was erdreisten wir uns, der Ukraine vorzuschreiben, wie es seine Innenpolitik zu gestalten hat? 

 

ich kann mir nicht vorstellen, dass es in der Bevölkerung  eine Mehrheit für Krieg gibt.

Deshalb sind solche Pseudodilemmas auch verpönt. Was nämlich, wenn das Volk Variante 3 bevorzugt: Krim und Donbas gehören zur Ukraine, ohne dass wir dafür mit Krieg überzogen werden.

@20:47 Uhr von McColla

Russland hätte keine Chance gegen die NATO in einem konventionellen Krieg. Es würde zwangsläufig zu Angriffen mit Atomwaffen führen. Und hierfür müsste Russland nicht alle auf einmal abfeuern, weshalb ihr Argument mit der Verteidigung ins Leere läuft.

 

Wenn es konventionell keine Chance hat nutzen Atomwaffen auch nichts. Die bringen ja nicht auf magische Weise den Sieg.

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